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DE102007039239A1 - Elektromotor, insbesondere Stell- oder Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen - Google Patents

Elektromotor, insbesondere Stell- oder Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen Download PDF

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DE102007039239A1
DE102007039239A1 DE200710039239 DE102007039239A DE102007039239A1 DE 102007039239 A1 DE102007039239 A1 DE 102007039239A1 DE 200710039239 DE200710039239 DE 200710039239 DE 102007039239 A DE102007039239 A DE 102007039239A DE 102007039239 A1 DE102007039239 A1 DE 102007039239A1
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DE
Germany
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rotor
electric motor
stator
rotor shaft
armature
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Withdrawn
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DE200710039239
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English (en)
Inventor
Ulrich Kappenstein
Oliver Gerundt
Carolin Scholler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
    • H02K7/1021Magnetically influenced friction brakes
    • H02K7/1026Magnetically influenced friction brakes using stray fields
    • H02K7/1028Magnetically influenced friction brakes using stray fields axially attracting the brake armature in the frontal area of the magnetic core
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/12Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
    • H02K7/125Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Abstract

Ein Elektromotor mit einem Stator in einem Statorgehäuse und einem Rotor, der einen Anker auf einer Rotorwelle umfasst, ist in der Weise ausgebildet, dass der Anker relativ zur Rotorwelle axial verschieblich zwischen einer Bremsstellung und einer Betriebsstellung gelagert ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektromotor, insbesondere auf einen Stell- oder Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Stand der Technik
  • In der DE 43 38 557 C1 wird ein Elektromotor mit axial verschiebbarem Rotor beschrieben, über dessen Axialverschiebung der Motor zwischen einem Antriebszustand und einem mechanischen Bremszustand verstellt werden kann. Über die mechanische Bremsung soll der Elektromotor im Falle der Nichtbestromung blockiert werden, so dass auch statische Momente vom Elektromotor aufgenommen werden können. Ohne derartige mechanische Blockiereinrichtung muss die Bremsung auf elektromotorischen Wege erfolgen, was jedoch eine thermische Belastung des Motors zur Folge hat.
  • Um die verschiedenen Betriebszustände „mechanische Bremsung" einerseits und „elektromotorischer Antrieb" andererseits ohne separate Blockier- und Stelleinrichtungen zu realisieren, ist der Rotor des Elektromotors axial verschieblich gelagert und wird von einer Feder in eine stabile axiale Ausgangsstellung kraftbeaufschlagt, die der mechanischen Bremsstellung entspricht, in der der Rotor gegen einen gehäusefesten Bremsbelag gedrückt wird. In der Laufstellung, die der elektromotorischen Betriebsstellung entspricht, wird durch das Zuführen elektrischer Energie ein Magnetfeld erzeugt, unter dessen Wirkung sich der Rotor axial gegen die Kraft der auf ihn wirkenden Feder zurückverstellt. Der Kontakt zwischen den aneinander liegenden Bremsflächen wird aufgehoben, der Rotor kann ohne mechanische Bremsung umlaufen.
  • Um die Bremsstellung einzunehmen, muss die Rotorwelle einschließlich des darauf angeordneten Ankers von der Federkraft des Federelementes axial verschoben werden. Hierzu sind entsprechend aufwändig ausgebildete Lagerstellen im Statorgehäuse erforderlich, in denen die Rotorwelle gelagert ist. Die Lagerstellen müssen in der Weise ausgebildet sein, dass die Rotationsbewegung der Rotorwelle in der Laufstellung trotz der axialen Verschiebemöglichkeit nicht beeinträchtigt wird.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Von diesem Stand der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen konstruktiv einfach aufgebauten Elektromotor zu schaffen, der im unbestromten Zustand in eine Bremsstellung zu überführen ist, wobei die Lagerstellen des Rotors keinen erhöhten Belastungen ausgesetzt sein sollen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche geben zweckmäßige Weiterbildungen an.
  • Der erfindungsgemäße Elektromotor, der insbesondere als Stell- oder Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen Verwendung findet, beispielsweise als Teil eines Hybridmotors oder in Hilfseinrichtungen wie Antiblockiersysteme, Lenksysteme, Bremssysteme oder Scheibenwischereinrichtungen oder Fensterheber, weist in einem Statorgehäuse einen Stator auf sowie einen Rotor, der eine Rotorwelle und einen mit der Rotorwelle umlaufenden Anker umfasst. Ein Bauteil des Rotors ist axial zwischen einer Bremsstellung und einer Betriebs- bzw. Laufstellung verschieblich gelagert, wobei in der Bremsstellung dieses Bauteil des Rotors in einer Bremsposition mit einem korrespondierenden, statorfesten Bremsteil liegt. Erfindungsgemäß handelt es sich bei dem axial verschieblichen Bauteil um den Anker, der relativ zur Rotorwelle axial verschiebbar gelagert ist.
  • Damit wird die Möglichkeit eröffnet, die axiale Verstellbewegung für die Überführung zwischen Brems- und Betriebsposition ausschließlich oder zumindest im Wesentlichen von dem Anker ausführen zu lassen, wohingegen die Rotorwelle in Achsrichtung unverschieblich und lediglich mit der Möglichkeit einer Drehbewegung lagerbar ist. Gegebenenfalls ist es aber auch zweckmäßig, dass auch die Rotorwelle eine Axialverschiebung ausführen kann; in diesem Fall können die axialen Verschiebebewegungen von Rotorwelle und Anker zu einem gemeinsamen Stellweg aufaddiert werden. Im Hinblick auf eine konstruktiv einfache Ausführung der Lagerstellen ist es aber vorteilhaft, die Rotorwelle im Stator bzw. im Statorgehäuse drehbar zu lagern, ohne die Möglichkeit einer axialen Verschiebebewegung vorzusehen. Sofern eine derartige Verschiebebewegung der Rotorwelle dennoch erwünscht oder erforderlich ist, wird diese vorzugsweise auf kleine Stellwege beschränkt, die insbesondere signifikant kleiner sind als der Stellweg, welcher von dem Anker axial in Bezug auf die Rotorwelle ausgeübt wird.
  • Der Anker ist vorzugsweise sowohl in der Laufstellung als auch in der Bremsstellung drehfest mit der Rotorwelle verbunden, um die Antriebs- und Bremsmomente übertragen zu können. Dies erfolgt beispielsweise über eine Längsverzahnung zwischen Anker und Rotorwelle, die zum einen eine axiale Relativverschiebung des Ankers gegenüber der Rotorwelle erlaubt, zum andern aber eine Relativdrehbewegung verhindert. Möglich ist aber auch eine Ausführung mit einer kombinierten axialen Verschiebung und einer Drehbewegung des Ankers gegenüber der Rotorwelle, was beispielsweise mittels einer Gewindeverzahnung zwischen Anker und Rotorwelle erreicht werden kann. Die letztgenannte Ausführung bietet außerdem den Vorteil, dass größer dimensionierte Bremsfedern eingesetzt werden können, die den Anker in die Bremsstellung kraftbeaufschlagen, da über die Gewindeübersetzung die Rückstellung des Ankers aus der Brems- zurück in die Laufstellung durch die elektromotorische Kraft bei Bestromung des Motors eine entsprechende Verstärkung erfährt. Auf diese Weise sind höhere Bremskräfte zu erzielen. Es kann zweckmäßig sein, in der Betriebs- bzw. Laufstellung den Anker drehfest mit der Rotorwelle zu verriegeln, um in diesem Betriebszustand eine axiale Relativverstellung des Ankers gegenüber der Rotorwelle zu verhindern.
  • Gemäß weiterer zweckmäßiger Ausführung ist an dem Anker eine Bremsscheibe gehalten, die in der Bremsstellung gegen ein statorfestes Bremsteil gedrückt wird. Die Bremsscheibe kann gegenüber dem Anker in Achsrichtung relativverschieblich angeordnet sein, wobei in diesem Fall zwischen Anker und Bremsscheibe ein Bremsfederelement angeordnet ist, welches die Bremsscheibe mit dem Anker koppelt und die Bremsscheibe in die Bremsstellung kraftbeaufschlagt. Sobald der Anker von dem auf ihn wirkenden, am Statorgehäuse abgestützten Federelement in die Bremsstellung verschoben wird, gelangt die Bremsscheibe in Kontakt mit dem statorfesten Bremsteil, wodurch ein Bremsmoment erzeugt wird, welches den Anker und die Rotorwelle bremst. Mit zunehmender Annäherung des Ankers an das statorfeste Bremsteil wird auch die axial wirkende Bremskraft und damit auch das Bremsmoment größer. Über die Bremsfeder zwischen dem Anker und der Bremsscheibe wird ein sprunghafter Anstieg der Bremskraft bzw. des Bremsmomentes vermieden, insbesondere für den Fall, dass die Bremsfeder tordieren kann, so dass das Bremsmoment zunächst in eine Torsionsbewegung der Bremsfeder umgesetzt wird und erst mit Verzögerung eine entsprechende, auf den Anker und die Rotorwelle wirkende Bremsfunktion entfaltet.
  • Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind den weiteren Ansprüchen, der Figurenbeschreibung und den Zeichnungen zu entnehmen. Es zeigen:
  • 1 einen Schnitt durch einen Elektromotor, der insbesondere als Stell- oder Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen eingesetzt wird, mit einem Stator in einem Statorgehäuse und einem Rotor, welcher einen Anker auf einer Rotorwelle umfasst, wobei der Anker gegenüber der Rotorwelle axial verschieblich angeordnet ist, dargestellt in einer Bremsstellung, in der eine Bremsscheibe am Anker in Bremskontakt mit einem Bremsteil am Statorgehäuse liegt,
  • 2 der Elektromotor nach 1, jedoch in der Betriebs- bzw. Laufstellung, in der die Bremsscheibe am Anker auf Abstand zum Bremsteil am Statorgehäuse liegt, so dass Rotorwelle und Anker frei umlaufen können,
  • 3 und 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Elektromotors mit einem axial zwischen einer Bremsstellung und einer Betriebsstellung verschiebbaren Rotorteil, dargestellt in Bremsstellung (3) bzw. Betriebsstellung (4),
  • 5 eine stirnseitige Ansicht auf die Bremsscheibe mit einer Darstellung einer Axialverzahnung zur Erhöhung des Reibschlusses in der Bremsstellung.
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Bei dem in den Figuren dargestellten Elektromotor 1 handelt es sich insbesondere um einen Innenläufer-Gleichstrommotor, wobei im Rahmen der Erfindung auch eine Anwendung auf Außenläufermotoren und gegebenenfalls auf Wechselstrom- bzw. Drehstrommotoren in Betracht kommt.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, umfasst der Elektromotor 1 einen Stator 2, der in einem Statorgehäuse 3 angeordnet ist, sowie einen Rotor 4 im Inneren des Stators 2, der eine rotierend gelagerte Rotorwelle 5 und einen drehfest mit der Rotorwelle 5 verbundenen Anker 6 umfasst. Der Stator 2 umfasst Permanentmagnete 7 auf der Innenseite des Statorgehäuses 3. Dem Anker 6 ist eine bestrombare Wicklung 8 zugeordnet, in der bei Strombeaufschlagung ein magnetisches Wechselfeld erzeugt wird. Gegebenenfalls ist es auch möglich, anstelle der Permanentmagnete 7 im Stator 2 eine bestrombare Erregerwicklung vorzusehen. Außerdem können im Anker 6 Permanentmagnete anstelle der Wicklung vorgesehen sein.
  • Die Rotorwelle 5 ist axial unverschieblich, jedoch drehbar im Statorgehäuse 3 gelagert. Hierzu sind in Lageraufnahmen 9 und 10, die als Ausbuchtungen im Statorgehäuse 3 ausgebildet sind, Drehlager 11 bzw. 12 aufgenommen, in denen die Rotorwelle 5 drehbar gelagert ist.
  • Der Anker 6 einschließlich der Wicklung 8 ist drehfest mit der Rotorwelle 5 verbunden, jedoch gegenüber der Rotorwelle 5 axial verschieblich gehalten. Der Anker 6 wird von einem Federelement 13, welches sich im Bereich einer axialen Stirnseite an der Innenwand des Statorgehäuses 3 abstützt, in eine Bremsstellung kraftbeaufschlagt. Diese Bremsstellung wird mithilfe einer Bremsscheibe 15 erreicht, die gegen ein gehäusefest angeordnetes Bremsteil 16 gedrückt wird. Die Bremsscheibe 15 ist mit dem Anker 6 verbunden, und zwar über ein Bremsfederelement 14, das auf der dem Federelement 13 gegenüberliegenden Stirnseite angeordnet ist. Der Anker 6 wird von dem Federelement 13 permanent in die Bremsstellung kraftbeaufschlagt. Die Bremsstellung wird im nicht bestromten Zustand des Elektromotors 1 eingenommen. Sobald der Elektromotor bestromt wird, bewirkt das dadurch erzeugte Magnetfeld zwischen Stator und Rotor eine axiale Verschiebung des Ankers 6 aus der Bremsstellung zurück in die Betriebs- bzw. Laufstellung, in der die Bremsscheibe 15 vom Bremsteil 16 ausgerückt ist und der Anker 6 einschließlich der Rotorwelle 5 im Stator umlaufen kann.
  • Um eine Relativdrehbewegung des Ankers 6 gegenüber der Rotorwelle 5 zu verhindern, ist auf der Mantelfläche des Rotors 5 eine Längsverzahnung 17 angeordnet, die mit einer korrespondierenden Verzahnung auf der Innenseite des Ankers zusammenwirkt. Diese Längsverzahnung ermöglicht ein axiales Verschieben des Ankers 6 gegenüber der Rotorwelle 5, sie verhindert aber durch den Formschluss in Umfangsrichtung eine Relativdrehbewegung des Ankers.
  • Grundsätzlich ist es auch möglich, anstelle der Längsverzahnung eine Gewindeverzahnung mit spiralförmig umlaufendem Gewinde zwischen Rotorwelle und Anker vorzusehen, wodurch grundsätzlich auch eine zusätzliche Relativdrehbewegung zwischen Anker und Rotorwelle ermöglicht wird.
  • In 2 ist der Elektromotor 2 mit dem Anker 6 in Betriebs- bzw. Laufstellung dargestellt. Der maximal mögliche axiale Verstellweg zwischen der Betriebsstellung und der Bremsstellung ist mit Δl gekennzeichnet. In der Betriebs- bzw. Laufstellung ist die Bremsscheibe 15, die mit dem Anker 6 verbunden ist, aus der Bremsstellung ausgerückt, es besteht kein Kontakt zum statorfesten Bremsteil 16.
  • In den 3 und 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Innenläufer-Gleichstrom-Elektromotors dargestellt, der weitgehend den gleichen Aufbau wie das erste Ausführungsbeispiel gemäß den 1 und 2 aufweist, jedoch mit dem Unterschied, dass der Anker 6 sowohl in Drehrichtung als auch in Achsrichtung fest mit der Rotorwelle 5 verbunden ist. Die Axialverschiebung des Rotors 4 relativ zum Stator 2 erfolgt durch axiales Verstellen der Rotorwelle 5, die zu diesem Zweck im Statorgehäuse 3 in den Drehlagern 11 und 12 drehbar sowie axial verschieblich gelagert ist. Zur Überführung von der Betriebs- in die Bremsstellung wird der gesamte Rotor 4 von dem Federelement 13 kraftbeaufschlagt, das in der als Ausbuchtung ausgeführten Lageraufnahme 10 im Statorgehäuse 3 auf der dem Anker 6 abgewandten Seite des Drehlagers 12 aufgenommen ist.
  • Es kann auch vorteilhaft sein, im Ausführungsbeispiel nach 3 und 4 zusätzlich zur axialen Vestellmöglichkeit der Rotorwelle 5 eine axiale Relativverschiebung des Ankers 6 gegenüber der Rotorwelle 5 zuzulassen.
  • In 5 ist die Stirnseite der Bremsscheibe 15 dargestellt, die mit dem Anker 6 über die Bremsfeder 14 verbunden ist. An der Stirnseite der Bremsscheibe 15, auf der dem statorfesten Bremsteil 16 zugewandten Seite, befindet sich eine Axialverzahnung 18, die als einzelne, axial überstehende Lamellen ausgeführt ist. In der Bremsposition liegen diese Lamellen, die vorteilhafterweise auch eine Komponente in Umfangsrichtung aufweisen, an dem Bremsteil an und bewirken eine Erhöhung der Bremskraft.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4338557 C1 [0002]

Claims (10)

  1. Elektromotor, insbesondere Stell- oder Antriebsmotor in Kraftfahrzeugen, mit einem Stator (2) in einem Statorgehäuse (3) und einem Rotor (4), der einen Anker (6) auf einer Rotorwelle (5) umfasst, wobei ein Bauteil des Rotors (4) gegenüber dem Stator (2) axial zwischen einer Bremsstellung und einer Betriebsstellung verschieblich gelagert ist und in Bremsstellung das Bauteil des Rotors (4) in einer Bremsposition mit einem statorfesten Bremsteil (16) liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (6) relativ zur Rotorwelle (5) axial zwischen Brems- und Betriebsstellung verschieblich gelagert ist.
  2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotorwelle (5) in Achsrichtung unverrückbar am Statorgehäuse (3) gehalten ist.
  3. Elektromotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (6) über ein Federelement (13) in die Bremsstellung kraftbeaufschlagt ist.
  4. Elektromotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (13) an einer Stirnseite des Ankers (6) angeordnet ist.
  5. Elektromotor nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (13) als Spiralfeder ausgebildet ist, die sich am Statorgehäuse (3) abstützt.
  6. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (6) eine Bremsscheibe (15) gehalten ist, die in der Bremsstellung gegen das statorfeste Bremsteil (16) drückt.
  7. Elektromotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsscheibe (15) von einem am Anker (6) abgestützten Bremsfederelement (14) in die Bremsstellung kraftbeaufschlagt ist.
  8. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (6) über eine Längsverzahnung mit der Rotorwelle (5) gekoppelt ist.
  9. Elektromotor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der axialen Verschiebung eine Drehbewegung des Ankers (6) überlagert ist.
  10. Elektromotor nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Anker (6) und Rotorwelle (5) über eine Gewindeverzahnung miteinander gekoppelt sind.
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