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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht Priorität der
koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2006-0078062 ,
die am 18. August 2006 eingereicht wurde; der gesamte Inhalt dieser
Anmeldung ist hierin als Referenz enthalten.
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STAND DER TECHNIK
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1. Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen ein PET/MRT-Hybridsystem
und insbesondere ein PET/MRT-Hybridsystem, in welchem ein PET-Gerät und ein
MRT-Gerät
in einer Reihe angeordnet sein können.
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2. Stand der Technik
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In
jüngster
Zeit hat sich die medizinische Bildgebungstechnik im Umfeld moderner
medizinischer Wissenschaft rasch entwickelt dank der Fortschritte
auf den Gebieten Life Science und Molekularwissenschaft. Eine der
häufigsten
Bildgebungstechniken ist die Positronen-Emissions-Tomographie (PET),
mit deren Hilfe der Stoffwechsel eines menschlichen Körpers untersucht
wird durch Verwendung eins Isotops, wodurch nuklearmedizinische Bilder
erhalten werden. Die andere häufige
Bildgebungstechnik ist die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT), mit
welcher anatomische Veränderungen
eines menschlichen Körpers
unter Einsatz des Prinzips der nuklearmagnetischen Resonanz (NMR)
beobachtet werden.
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Mit
der PET können
molekulare Veränderungen
in einer bestimmten Region eines Gehirns dreidimensional mithilfe
eines radioaktiven Isotops, das an einen spezifischen Liganden gebunden
ist, beobachtet werden, wodurch es möglich ist, den Wirkmechanismus
in einem Gehirn in Bezug auf molekulares und genetisches Engineering
zu verstehen. Die MRT liefert anatomische Informationen mit hoher
Auflösung.
Zusätzlich
erlaubt die funktionelle MRT (fMRT), die sich von der MRT ableitet,
die Kontrolle der Menge an Sauerstoff und Blutfluss in bestimmten
Regionen aufgrund von Nervenaktivierung, was in diesem Verfahren
im Vergleich zur PET relativ leicht zu beobachten ist.
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Obwohl
mit der PET die physiologischen und molekularen Veränderungen
der Gehirnzellen beobachtet werden können, besitzt dieses Verfahren
jedoch eine geringe Auflösung.
Die MRT kann tomographische Bilder eines Gehirns mit guter Auflösung liefern.
Allerdings können
mit diesem Verfahren keine molekularen und genetischen Abweichungen
festgestellt werden. Die fMRT ermöglicht auch die Beobachtung
von Veränderungen
im Blutstrom, obwohl sie die Funktionen von der PET nicht ersetzen
kann. Da für
PET und MRT des Weiteren funktionell und physikalisch unterschiedliche
Prinzipien verwendet werden, ist es schwierig, diese beiden Verfahren
miteinander zu verbinden. Darüber
hinaus wird für
die Ultrahochfeld-MRT (7,0T) ein ultrahohes Magnetfeld benutzt,
was zu einem Problem dahingehend führen kann, dass der normale
Betrieb des PET-Systems durch das magnetische Feld gestört wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Es
werden detailliert Anordnungen und Ausführungsformen unter Bezug auf
die nachfolgenden Zeichnungen beschrieben, in welchen gleiche Bezugszeichen
sich auf gleiche Elemente beziehen und wobei:
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1 eine
schematische Darstellung eines PET/MRT-Hybridsystems gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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2 eine
perspektivische Ansicht einer Brückeneinheit
in dem PET/MRT-Hybridsystem
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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3 eine
perspektivische Ansicht zeigt, in welcher ein Vorgang der Brückeneinheit
dargestellt ist;
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4 eine
perspektivische Ansicht zeigt, in welcher ein anderer Vorgang der
Brückeneinheit
dargestellt ist;
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5 eine
teilweise Draufsicht auf eine Schnittansicht zeigt, in welcher die
ausgerichtete Brückeneinheit
dargestellt ist;
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6 eine
Schnittansicht entlang der Linie A-A aus 3 ist;
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7 eine
auseinander gezogene perspektivische Ansicht einer Transporteinheit
in dem PET/MRT-Hybridsystem gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, und
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8 und 12 perspektivische
Ansichten sind, die die Vorgangsabläufe des PET/MRT-Hybridsystems
darstellen.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
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Es
wird eine detaillierte Beschreibung unter Bezug auf die beiliegenden
Zeichnungen bereitgestellt. Für
den Fachmann auf dem Gebiet, der den Vorteil dieser Offenbarung
nutzt, können
sich leicht weitere Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ableiten lassen.
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1 zeigt
die schematische Ansicht eines PET/MRT-Hybridsystems, welches gemäß der vorliegenden
Erfindung aufgebaut ist.
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Wie
in 1 dargestellt, ist das PET/MRT-Hybridsystem der
vorliegenden Erfindung so aufgebaut, dass ein Warteraum 100 zentral
positioniert ist und ein PET-Raum 300,
welcher ein PET-Gerät 320 darin
enthält,
an der linken Seite des Warteraums 100 positioniert ist.
Ferner ist ein MRT-Raum 200, welcher ein MRT-Gerät 220 dann enthält, an der
rechten Seite des Warteraums 100 positioniert. Der MRT-Raum 200,
der Warteraum 100 und der PET-Raum 300 sind in
einer Reihe angeordnet.
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Ein
Schienenabschnitt 110 erstreckt sich von dem PET-Raum 300 zu
dem Warteraum 100 am Boden der beiden Räume. Ferner erstreckt sich
ein Schienenabschnitt 210, welcher von dem Schienenabschnitt 110 des
Warteraums 100 getrennt ist, linear an einem Boden des
MRT-Raums 200. Der Schienenabschnitt 110 an der
Seite des Warteraums 100 und der Schienenabschnitt 210 an
der Seite des MRT-Raums 200 sind in einer Reihe angeordnet. Jede
obere Seite der Schienenabschnitte 110 und 210 ist
in einer Längsrichtung
mit mindestens einem Rack 112, 212 und einer Führungsschiene 114, 214 bereitgestellt.
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Auf
den oberen Seiten der Schienenabschnitte 110, 210 ist
eine Transporteinheit 400 angeordnet, welche linear entlang
der Schienenabschnitte 110, 210 hin- und herbewegt
wird. Die Transporteinheit 400 umfasst ein bewegliches
Element 410 und einen Pendeltisch 420, welcher
auf dem beweglichen Element 410 bereitgestellt ist. Das
bewegliche Element 410 lässt sich entlang der Racks 112, 212 und der
Führungsschienen 114, 214 bewegen.
Der Pendeltisch 420 weist im Allgemeinen eine Hexaederform
auf, welche in einer Erweiterungsrichtung der Schienenabschnitte 110, 210 lang
gestreckt ist. Eine obere Seite des Pendeltischs ist geöffnet. Eine
Aufnahmevorrichtung 430, auf welcher ein Individuum oder
ein Patient liegt, ist an der oberen Seite des Pendeltischs 420 befestigt.
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Es
ist eine gewisse Lücke
zwischen dem Schienenabschnitt 110 an der Seite des Warteraums 100 und
dem Schienenabschnitt 210 an der Seite des MRT-Raums 200 gebildet.
Die Lücke
stellt einen Abstand bereit, durch welchen eine Schutztür 202 des MRT-Raums 200 gleitet.
Eine Brückeneinheit 500 ist in
der Lücke
angeordnet. Die Brückeneinheit 500 verbindet
selektiv den Schienenabschnitt 110 an der Seite des Warteraums 100 und
den Schienenabschnitt 210 an der Seite des MRT-Raums.
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Wie
in 2 dargestellt, umfasst die Brückeneinheit 500 das
Folgende: eine Trägerplatte 502, die
angrenzend an den Schienenabschnitt 110 an der Seite des
Warteraums 100 in der Lücke
zwischen dem Schienenabschnitt 110 an der Seite des Warteraums 100 und
dem Schienenabschnitt 210 an der Seite des MRT-Raums 200 angeordnet
ist, eine Verbindungsplatte 510, welche auf der Trägerplatte 502 angeordnet
ist, einen ersten pneumatischen oder hydraulischen Zylinder 520,
welcher kippbar an einer Seite einer oberen Seite der Trägerplatte 502 an
einem Ende davon angeordnet ist, eine Verbindungsstange 524,
welche an einem Ende eines Kolbens 522 an einem Ende davon
gekoppelt ist und mit einer Verbindungsplatte 510 an dem
anderen Ende davon verbunden ist, und einen Antriebsabschnitt (nicht dargestellt)
für das
Bewegen des Kolbens 522 des ersten Zylinders 520.
Die Verbindungsstange 524 und die Verbindungsplatte 510 sind
durch eine aus zwei Platten bestehende Halterung 526 verbunden. Vorzugsweise
sind jeweils ein Zylinder 520, gekoppelt an eine Verbindungsstange 524 an
der linken und der rechten lateralen Seite der Verbindungsplatte 510 angeordnet.
Die obere Fläche
der Verbindungsplatte 510 ist mit einem Rack 512 und
einer Führungsschiene 514 bereitgestellt,
welche dem Rack 112, 212 beziehungsweise der Führungsschiene 114, 214 des
Schienenabschnitts 110, 210 entsprechen.
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Wenn
die Verbindungsplatte 510, wie in 2 dargestellt,
aufrecht steht und der Kolben 522 des ersten Zylinders 520 durch
einen Vorgang des Antriebsabschnitts in den Zylinder 520 gezogen
wird, dann sind der erste Zylinder 520 und die Verbindungsstange 524,
die mit dem Führungsende
des Kolbens 522 verbunden ist, vertikal ausgerichtet, während die
Verbindungsplatte 510, die an die Verbindungsstange 524 gekoppelt
ist, horizontal ausgerichtet ist (dargestellt in 3).
Möglich
ist dies, weil der Kolben 522 des ersten Zylinders 520 und
die Verbindungsstange 524 so positioniert sind, dass sie
an ihren zentralen Achsen voneinander getrennt sind.
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Obwohl
die Verbindungsplatte 510 durch die Betätigung des ersten Zylinders 520 horizontal
ausgerichtet ist, wie in 3 dargestellt, sind das Rack 512 und
die Führungsschiene 514,
die auf der Verbindungsplatte 510 bereitgestellt sind,
sowie das Rack 112, 212 und die Führungsschiene 114, 214 auf dem
Schienenabschnitt 110, 210 so angeordnet, dass
sie nicht miteinander zusammentreffen. Dies ist so, weil das Rack 512 und
die Führungsschiene 514, die
auf der Verbindungsplatte 510 bereitgestellt sind, sowie
das Rack 112, 212 und die Führungsschiene 114, 214 auf
dem Schienenabschnitt 110, 210 nicht getrennt
sind und nacheinander verbunden werden können, wenn die Verbindungsplatte 510 horizontal ausgerichtet
ist. Die Verbindungsplatte 510 ist mit Einkerbungen 516a und 516b gebildet.
Wenn die Verbindungsplatte 510 vertikal ausgerichtet ist,
treten das Rack 112 und die Führungsschiene 114 an
der Seite des Warteraums 100 aufgrund der Einkerbungen 516a und 516b nicht
in Kontakt mit der Verbindungsplatte 510.
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Um
das Rack 512 und die Führungsschiene 514,
die auf der Verbindungsplatte 510 bereitgestellt sind,
und das Rack 112, 212 und die Führungsschiene 114, 214 auf
dem Schienenabschnitt 110, 210 in einer Reihe
auszurichten, werden die Verbindungsplatte 510 und die
Trägerplatte 502 in
einer Richtung des Schienenabschnitts 110, 210 der
Breite nach versetzt. Um das horizontale Versetzen der Trägerplatte 502 zu
erleichtem, sind mehrere Führungsschienen 504 unter
einer unteren Seite der Trägerplatte 502 in einer
Richtung der Breite nach bereitgestellt. Ferner sind mehrere bewegliche
Blöcke 506,
welche eine Konfiguration aufweisen, die zu der Führungsschiene 504 passt,
an der unteren Seite der Trägerplatte 502 befestigt.
Die Führungsschienen 504 sind
an Tragrahmen 542 befestigt, welche quer zu der Führungsschiene 114, 214 liegen.
Die Tragrahmen 542 sind miteinander durch eine Fixierungsplatte 544 verbunden.
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5 ist
eine teilweise Draufsicht auf eine Schnittansicht der Brückeneinheit,
welche eine Bauweise für
das quer verlaufene Versetzen der Verbindungsplatte 510 und
der Trägerplatte 502 zeigt. 6 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A aus 3.
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Wie
in 5 und 6 dargestellt, ist ein zweiter
pneumatischer oder hydraulischer Zylinder 530, welcher
einen Kolben 532, der durch den Antriebsabschnitt (nicht
dargestellt) beweglich ist, aufweist, an der Fixierungsplatte 544 in
einer Richtung der Breite nach befestigt. Die Verbindungsplatte 510 und
die Trägerplatte 502 werden
horizontal durch die Betätigung
des zweiten Zylinders 530 versetzt.
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Ein
Führungsende 532a des
Kolbens 532 und die Trägerplatte 502 sind
miteinander durch eine bewegliche Platte 556 und ein Winkelelement 558 miteinander
verbunden. Das Winkelelement 558 weist einen L-förmigen Querschnitt
auf und ist an der unteren Seite der Trägerplatte 502 fixiert.
Die bewegliche Platte 556 weist eine Rolle 556a an
einer Oberseite davon auf und ist an dem Führungsende 532a des
Kolbens 532 an einem Boden davon fixiert. Die Rolle 556a steht
in rollendem Kontakt mit der unteren Seite der Trägerplatte 502.
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Die
bewegliche Platte 556 wird entlang der Führungsstange 552 bewegt.
Die Führungsstange 552 ist
an einer Federhalterung 554a an der unteren Seite der Trägerplatte 502 an
einem Ende davon fixiert und mit dem Winkelelement 558 an
dem anderen Ende davon verbunden. Die Führungsstange 552 geht
durch eine obere Seite der beweglichen Platte 556 hindurch.
Eine Feder 554 ist zwischen der beweglichen Platte 556 und
der Federhalterung 554a sich um die Führungsstange 552 windend
angeordnet. Die Feder 554 ist leicht zusammengedrückt angeordnet.
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Die
untere Seite der Verbindungsplatte 510 ist mit einem ersten
Stopper 518 bereitgestellt. Ein Abschnitt des Tragrahmens 542 ist
mit einem zweiten Stopper 548 bereitgestellt, welcher die
Bewegungen der Trägerplatte 502 und
der Verbindungsplatte 510 durch in Kontakt treten mit dem
ersten Stopper 518 einschränkt. Der erste Stopper 518 und
der zweite Stopper 548 sind so positioniert, dass sie miteinander in
Kontakt treten, wenn das Rack 512 und die Führungsschiene 514 der
Verbindungsplatte 510 sowie das Rack 112, 212 und
die Führungsschiene 114, 214 auf
dem Schienenabschnitt 110, 210 in einer Reihe
ausgerichtet sind, indem die Trägerplatte 502 versetzt
wird.
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Wenn
der Kolben 532 des zweiten Zylinders 530 in den
zweiten Zylinder 530 gezogen wird, dann wird das Führungsende 532a des
Kolbens 532 nach rechts bewegt, wie in 6 dargestellt.
Gleichzeitig wird auch die bewegliche Platte 556 nach rechts
bewegt. Anschließend
wird die Trägerplatte 502 nach rechts
bewegt, während
die Feder 554 leicht zusammengedrückt wird. Dann wird die Trägerplatte 502 nach
rechts bewegt, während
die Feder 554 leicht zusammengedrückt wird. Dadurch wird die
Verbindungsplatte 510 von einem nicht ausgerichteten Zustand
(sehe 3) in einen ausgerichteten Zustand (sehe 4)
versetzt, wie durch den Pfeil in 5 dargestellt.
Wenn der erste Stopper 518 in Kontakt mit dem zweiten Stopper 548 tritt,
dann wird die Trägerplatte 502 gestoppt.
Der zweite Zylinder 530 wird ferner so betätigt, dass
er den Kolben hineinzieht, nachdem der erste Stopper 518 Kontakt
zu dem zweiten Stopper 548 hat. Da die Feder 554 dazu dient,
die Federhalterung 554a von der beweglichen Platte 556 nach
rechts zu bewegen, wie in 6, wird
die Trägerplatte 502 in
ihrem ausgerichteten Zustand gehalten, nachdem durch einen Zug des
Zylinders 530 der Kolben vollständig eingezogen ist. Wenn der
Zug des Zylinders 530 vollständig abgelaufen ist, kann das
Führungsende 532a des
Kolbens 532 aufgrund der Feder 554 weiter als
an einem Kontaktpunkt des ersten Stoppers 518 und des zweiten Stoppers 548 positioniert
sein.
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Im
Fall, dass die Trägerplatte 502 aus
dem ausgerichteten Zustand aus 4 in den
nicht ausgerichteten Zustand versetzt wird, setzt der zweite Zylinder 530 mit
einem Gegenschub ein. Das Führungsende 532a des
Kolbens 532 tritt dann mit dem Winkelelement 558 in
Kontakt und die Trägerplatte 502 wird
von dem ausgerichteten Zustand in den nicht ausgerichteten Zustand
(sehe 3) versetzt, infolge des Gegenschubs des zweiten
Zylinders 530. Wenn der Gegenschub des Zylinders 530 vollständig abgelaufen
ist, wird die Trägerplatte 502 an
dieser Position gehalten. Da die Ausdehnungskraft der Feder 554 zwischen
der beweglichen Platte 556 und der Federhalterung 554a wirkt,
wird die Trägerplatte 502 so
eingegrenzt, dass sie nicht aus der Position an dem Führungsende 532a des
Kolbens 532 verschoben wird, nachdem der Gegenschub des
Zylinders 530 beendet ist. Danach wird die Verbindungsplatte 510 in
den vertikalen Zustand aus 2 bewegt durch
die Zusammenarbeit des ersten Zylinders 520 und der Verbindungsstange 524,
wie oben beschrieben.
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Wie
in 7 dargestellt, umfasst das bewegliche Element 410 der
Transporteinheit 400 einen unteren Abschnitt 410a und
einen oberen Abschnitt 410b. Der untere Abschnitt 410a ist
auf dem Schienenabschnitt 110, 210 positioniert.
Der obere Abschnitt 410b deckt eine obere Seite des unteren
Abschnitts 410a ab und ist daran gekoppelt, um nach oben
und nach unten beweglich zu sein. Eine Rückseite einer Bodenplatte des
unteren Abschnitts 410a ist mit einem Stimradgetriebe 412a und
mehreren beweglichen Blöcken 412b bereitgestellt.
Das Stirnradgetriebe 412a ist mit den Racks 112, 212 der
Schienenabschnitte 110, 210 und dem Rack 512 der
Brückeneinheit 500 verbunden.
Der bewegliche Block 412b ist so geformt, dass er zu den
Führungsschienen 114, 214, 514 passt.
Eine Innenseite des beweglichen Elements 410 ist mit einem
ersten Antriebsmittel 411 ausgestattet, um das Stimradgetriebe 412a zu drehen.
Das Stirnradgetriebe 412a ist mit einem Ende einer Antriebswelle 411a verbunden.
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Ferner
ist die Innenseite des beweglichen Elements 410 mit einem
zweiten Antriebsmittel 413, einem ersten Konvertierungsmittel 414 und
einem zweiten Konvertierungsmittel 415 bereitgestellt.
Das zweite Antriebsmittel 413 erzeugt eine Antriebskraft für das Heben
und Senken des oberen Abschnitts 410b in Bezug auf den
unteren Abschnitt 410a. Das erste Konvertierungsmittel 414 wandelt
die Drehkraft, die durch das zweite Antriebsmittel 413 verursacht wird,
in eine lineare Bewegung um. Das zweite Konvertierungsmittel 415 verbindet
das erste Konvertierungsmittel 414 mit dem oberen Abschnitt 410b und wandelt
die lineare Bewegung des ersten Konvertierungsmittels 414 in
eine Hebe- und Senkbewegung des oberen Abschnitts 410b um.
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Spezieller
ausgedrückt,
umfasst das erste Konvertierungsmittel 414: eine Antriebsrolle 414a, die
an ein Führungsende
der Antriebswelle (nicht dargestellt) des zweiten Antriebsmittels 413 gekoppelt
ist, eine angetriebene Rolle 414b, die drehbar an dem Boden
des unteren Abschnitts 410a angeordnet ist, ein Band 414c,
das sich zwischen der Antriebsrolle 414a und der angetriebenen
Rolle 414b bewegt, um diese zusammen zu drehen, eine Leitspindel 414d,
die an einem Zentrum der angetriebenen Rolle 414b an einem
Ende davon gekoppelt ist, um zusammen mit der angetriebenen Rolle 414b gedreht
zu werden, und welche in einer Erweiterungsrichtung des Schienenabschnitts 110, 210 lang
gestreckt ist, und eine Mutter 414e, welche an die Leitspindel 414d an
dieser angreifend angebracht ist, um durch die Drehung der Leitspindel 414d linear
bewegt zu werden.
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Das
zweite Konvertierungsmittel 415 umfasst. eine Verbindungswelle 415a,
die mindestens an einer Seite der Mutter 414e gekoppelt
ist und sich in einem rechten Winkel mit der Leitspindel 414d erstreckt,
eine erste Verbindung 415b, die kippbar mit der Verbindungswelle 415a an
einem unteren Ende davon gekoppelt ist und kippbar mit einer Seite
des oberen Abschnitts 410b an einem oberen Ende davon gekoppelt
ist, und eine zweite Verbindung 415c, die mit einem zentralen
Abschnitt der ersten Verbindung 415b in einer X-Form quer
verbunden ist und kippbar an dem Boden des unteren Abschnitts 410a an
einem unteren Ende davon gekoppelt ist und kippbar mit der anderen
Seite des oberen Abschnitts 410b an einem oberen Ende davon
gekoppelt ist.
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Gemäß dem oben
beschriebenen Umwandlungsmechanismus wird dann die Mutter 414e linear entlang
der Leitspindel 414d bewegt, während die Leitspindel 414d gedreht
wird, wenn das zweite Antriebsmittel 413 betätigt wird.
Ferner wird das untere Ende der ersten Verbindung 415b,
welches mit der Mutter 414e durch die Verbindungswelle 415a gekoppelt
ist, dazu veranlasst, sich linear zusammen mit der Mutter 414d zu
bewegen. Wird zum Beispiel das untere Ende der ersten Verbindung 415b linear von
dem unteren Ende der zweiten Verbindung 415c weg bewegt,
wird sowohl das obere Ende der ersten Verbindung 415b als
auch das obere Ende der zweiten Verbindung 415c durch die
X-förmige
Querverbindung der ersten Verbindung 415b und der zweiten Verbindung 415c abgesenkt.
Im Gegensatz dazu werden, wenn das untere Ende der ersten Verbindung 415b linear
bewegt wird, sodass es in die Nähe des
unteren Endes der zweiten Verbindung 415c gelangt, alle
oberen Enden der ersten Verbindung 415b und der zweiten
Verbindung 415c sowie der obere Abschnitt 410b,
der daran gekoppelt ist, durch die X-förmige Querverbindung der ersten
Verbindung 415b und der zweiten Verbindung 415c angehoben.
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Um
das stabile Heben und Senken des unteren Abschnitts 410b sicherzustellen,
wird bevorzugt, dass zwei Kombinationen aus der ersten und zweiten Verbindung 415b und 415c,
welche durch eine X-Form miteinander quer verbunden sind, symmetrisch
an beiden lateralen Seiten der Mutter 414e angeordnet sind.
Ferner ist es vorzuziehen, dass gerade Führungsschienen 416a parallel
zu der Leitspindel 414d auf der Bodenplatte des unteren
Abschnitts 410a und unter der oberen Platte des oberen
Abschnitts 410b bereitgestellt sind. Auch ist es vorzuziehen,
dass bewegliche Blöcke 416b,
welche an den Führungsschienen 416a eingreifen
und an diesen in Längsrichtung
entlang gleiten, mit dem unteren Ende der ersten Verbindung 415b und
dem oberen Ende der zweiten Verbindung 415c gekoppelt sind.
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Der
Pendeltisch 420 ist auf dem beweglichen Element 410 befestigt,
sodass er horizontal um einen Winkel von mindestens 180° herumgedreht
werden kann. Um den Pendeltisch 420 herumzudrehen, wird in
nächster
Nähe der
oberen Platte des oberen Abschnitts 410b ein drittes Antriebsmittel 417 bereitgestellt
und eine Antriebsrolle 417b ist an eine Antriebswelle 417a des
dritten Antriebsmittels 417 gekoppelt. Ein Drahtwälzlager 419 ist
auf der oberen Platte des oberen Abschnitts 410b befestigt.
Das Drahtwälzlager 419 beinhaltet:
einen äußeren Ring 419a,
der an der oberen Platte des oberen Abschnitts 410b fixiert ist,
und eine innere Drehscheibe 419b, welche drehbar an dem äußeren Ring 419a mit
Kugeln, die zwischen seiner äußeren Umlauflinie
und einer inneren Umlauflinie des äußeren Rings 419a angeordnet sind,
gekoppelt ist. Eine zylinderförmige
sich drehende Welle 418 ist mit einem Zentrum der inneren
Drehscheibe 419b gekoppelt, indem sie durch diese hindurchreicht.
Eine angetriebene Rolle 417c ist an ein unteres Ende der
sich drehenden Welle 418 gekoppelt. Ein Band 417d bewegt
sich um die Antriebsrolle 417b und die angetriebene Rolle 417c,
um beide zusammen zu drehen. Die innere Drehscheibe 419b des
Drahtwälzlagers 419 besitzt
eine Höhe,
welche die Höhe
des äußeren Rings 419a übersteigt,
wobei sie leicht über
den äußeren Ring 419a hinausragt. Der
Pendeltisch 420 ist mit einer oberen Fläche der inneren Drehscheibe 419b verbunden,
um mit der inneren Drehscheibe 419b zusammen herumgedreht zu
werden.
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Gemäß des oben
beschriebenen Aufbaus wird, wenn das dritte Antriebsmittel 417 betätigt wird, eine
Antriebskraft des dritten Antriebsmittels 417 durch die
Antriebsrolle 417b, das Band 417d und die angetriebene
Rolle 417c auf die sich drehende Welle 418 übertragen.
Dann wird der Pendeltisch 420 mit der inneren Drehscheibe 419b zusammen
herumgedreht, wenn die innere Drehscheibe 419b, die an
die sich drehende Welle 418 gekoppelt ist, stabil durch den äußeren Ring 419a gestützt ist.
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Eine
Innenseite einer Seitenwand des Pendeltisches 420 ist in
einer Längsrichtung
mit Führungsrinnen 424 für das Führen der
Bewegungen der Aufnahmevorrichtung 430 bereitgestellt.
Eine Transportplatte 422 für den Transport der Aufnahmevorrichtung 430 ist
so bereitgestellt, dass sie entlang der Führungsrinnen 424 hin-
und herbewegt werden kann. Mehrere vorstehende Elemente 423 sind
an einer oberen Fläche
der Transportplatte 422 bereitgestellt. Mehrere Einführlöcher (nicht
dargestellt) sind an einer unteren Seite der Aufnahmevorrichtung 430 an
einer Position bereitgestellt, sodass sie zu den vorstehenden Elementen 423 entsprechend
passend übereinstimmen.
Die Innenseite des Pendeltischs 420 kann mit einem Antriebsmittel
(nicht dargestellt), um die Transportplatte 422 linear
zu bewegen, und mit einem Übertragungsmittel
(nicht dargestellt), um eine Antriebskraft von dem Antriebsmittel
zu übertragen,
ausgestattet sein, um so die Transportplatte 422 hin- und
herzubewegen. Da ein solcher Mechanismus für den Transport der Aufnahmevorrichtung
unterschiedlich ausgeführt
sein kann, wird auf eine detaillierte Beschreibung in Bezug auf
die Struktur eines solchen Mechanismus hierin verzichtet.
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Der
Betriebsvorgang des PET/MRT-Hybridsystems, welches entsprechend
wie oben aufgebaut ist, wird nun beschrieben.
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Wie
in 1 dargestellt, ist ein Wartemodus des PET/MRT-Hybridsystems
der vorliegenden Erfindung ein Zustand, in welchem der obere Abschnitt 410b und
der Pendeltisch 420 der Transporteinheit 400 so
positioniert sind, dass sie gesenkt werden können, damit ein Individuum
leicht auf der Aufnahmevorrichtung 430 zu liegen kommt.
Ferner handelt es sich um einen Zustand, in welchem die Schutztüren 202 und 302 des
MRT-Raums 200 und des PET-Raums 300 geschlossen
sind. In dem Wartemodus liegt das Individuum auf der Aufnahmevorrichtung 430 der
Transporteinheit 400 in einer Ausrichtung, bei welcher
der Kopf in Richtung zu dem MRT-Raum 200 zeigt.
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Wie
in 8 dargestellt, wird die geschlossene Schutztür 202 des
MRT-Raums 200 geöffnet und
das zweite Antriebsmittel 413 (siehe 7)
betätigt.
Die Antriebskraft des zweiten Antriebsmittels wird in die lineare
Bewegung der Mutter 414e in Bezug auf die Leitspindel 414d umgewandelt.
Daher wird der obere Abschnitt 410b aus dem unteren Abschnitt 410a hochgehoben
durch die Bewegung der X-förmigen
Querverbindung der ersten und zweiten Verbindung 415b und 415c.
In solch einem Fall wird die Anhebehöhe des oberen Abschnitts 410b so
festgelegt, dass die Aufnahmevorrichtung 430 auf einem Untersuchungstisch 222 des
MRT-Geräts 220 gelagert
werden kann.
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Wie
in 9 dargestellt, wird die Verbindungsplatte 510 der
Brückeneinheit 500,
welche vertikal angeordnet ist, wenn die Schutztür 202 des MRT-Raums 200 geschlossen
ist, durch die Bewegung des ersten Zylinders 520 (siehe 3)
gekippt und die Verbindungsstange 524 wird dadurch horizontal
ausgerichtet. Auch wird sie mit den Schienenabschnitten 110 und 210 durch
die Bewegung des zweiten Zylinders 530 (siehe 5)
ausgerichtet. Als Nächstes
wird das erste Antriebsmittel 411 (siehe 7)
für den
Transport der Transporteinheit 400 betätigt. Die Antriebskraft des
ersten Antriebsmittels 411 verursacht die Drehung des Stirnradgetriebes 412a,
welches auf der Rückseite
der Bodenplatte des unteren Abschnitts 410a bereitgestellt
ist. Dann wird das bewegliche Element 410 von dem Schienenabschnitt 110 des
Warteraums 100 durch die Verbindungsplatte 510 der
Brückeneinheit 500 zu
dem Schienenabschnitt 210 des MRT-Raums 200 durch die
Bewegung des Stirnradgetriebes 412a und des Racks 112,
an welchem dieses eingreift und welches auf der oberen Seite des
Schienenabschnitts 110 des Warteraums 100 bereitgestellt
ist, bewegt. In solch einem Fall kann das bewegliche Element 410 bedingt durch
die Führungsschienen 114, 215 und 514 sowie die
beweglichen Blöcke 412b,
die an dem unteren Abschnitt 410a des beweglichen Elements 410 befestigt
sind, auf stabilere Weise bewegt werden.
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Wie
in 10 dargestellt, wird, wenn das bewegliche Element 410 vollständig in
das Innere des MRT-Raums 200 bewegt wurde, die horizontal
ausgerichtete Verbindungsplatte 510 der Brückeneinheit 500 dazu
veranlasst, sich zu den Schienenabschnitten 110 und 210 aufgrund
der Bewegung des zweiten Zylinders 530 zu verlagern. Dann
wird sie vertikal ausgerichtet durch die Bewegung des ersten Zylinders 520 und
die Verbindungsstange 524. Auch die geöffnete Schutztür 202 des
MRT-Raums 200 wird geschlossen. Somit wird der MRT-Raum 200 von
der Außenseite
abgetrennt. Der Grund dafür
ist, dass dadurch verhindert werden kann, dass ein ultrahohes Magnetfeld,
welches durch das MRT-Gerät 220 erzeugt
wird, den normalen Betriebsablauf des PET-Geräts 320 nachteilig
beeinträchtig.
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Nachdem
die Schutztür 202 des MRT-Raums 200 vollständig verschlossen
ist, wird die Transportplatte 422, die auf dem Pendeltisch 420 befestigt
ist, in Richtung auf das MRT-Gerät 220 bewegt.
Ferner wird die Aufnahmevorrichtung 430, die auf dem Pendeltisch 420 befestigt
ist, durch die sich bewegende Transportplatte 422 transportiert,
um auf dem Untersuchungstisch 222 des MRT-Geräts 220 gelagert
zu werden. Danach wird der obere Abschnitt 410b der Transporteinheit 410 leicht
abgesenkt, sodass die vorstehenden Elemente 423 der Transportplatte 422 vollständig aus
den Einführlöchern der Aufnahmevorrichtung 430 gelöst sind.
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Der
Untersuchungstisch 222 mit der Aufnahmevorrichtung 430,
die darauf gelagert ist, wird nach innen in das MRT-Gerät 220 gezogen
und die Untersuchung eines Individuums kann durchgeführt werden.
Nach der Untersuchung werden die Aufnahmevorrichtung 430 und
der Untersuchungstisch 222 aus dem MRT-Gerät 220 herausgezogen.
Der obere Abschnitt 410b des beweglichen Elements 410 wird dann
bis auf die Ausgangsposition angehoben und die vorstehenden Elemente 423 der
Transportplatte 422 werden in die Einführlöcher, die auf der unteren Seite
der Aufnahmevorrichtung 430 ausgeführt sind, eingepasst. Wenn
die Transportplatte 422 von dem MRT-Gerät 220 wegbewegt wird,
wird die Aufnahmevorrichtung 430 von der oberen Seite des
Untersuchungstischs 222 zur oberen Seite des Pendeltischs 420 transportiert.
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Danach
wird, wie in 11 gezeigt, die geschlossene
Schutztür 202 des
MRT-Raums 200 geöffnet.
Ferner wird die vertikal angeordnete Verbindungsplatte 510 der
Brückeneinheit 500 gekippt,
um horizontal ausgerichtet zu sein, wobei der Schienenabschnitt 210 des
MRT-Raums 200 und der Schienenabschnitt 110 des
Warteraums 100 miteinander verbunden werden.
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Das
erste Antriebsmittel 411 für den Transport der Transporteinheit 400 wird
betätigt.
Die Antriebskraft des ersten Antriebsmittels 411 führt dazu, dass
das Stirnradgetriebe 412a sich dreht. Dann wird das bewegliche
Element 410 von dem Schienenabschnitt 210 des
MRT-Raums 200 durch die Verbindungsplatte 510 der
Brückeneinheit 500 zu
dem Schienenabschnitt 110 des Warteraums 100 durch die
Bewegung des sich drehenden Stirnradgetriebes 412a und
des Racks 212, an welchem dieses eingreift und welches
auf der oberen Seite des Schienenabschnitts 210 des MRT-Raums 200 bereitgestellt
ist, bewegt.
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Nachdem
die Transporteinheit 400 in dem Warteraum 100 positioniert
ist, wird das erste Antriebsmittel 411 gestoppt und die
Transporteinheit 400 verbleibt somit in dem Warteraum 100.
Ferner wird die Verbindungsplatte 510 der Brückeneinheit 500 gekippt,
sodass sie vertikal ausgerichtet ist. Danach wird das dritte Antriebsmittel 417 betätigt, um den
Pendeltisch 420 herumzudrehen. Die Antriebskraft des dritten
Antriebsmittels 417 führt
dazu, dass der Pendeltisch 420 durch das Drahtwälzlager 419 horizontal
um 180° gedreht
wird. Der Grund dafür
ist, dass das Individuum mit dem Kopf aus dem MRT-Raum 200 heraus
in Richtung auf den PET-Raum 300 gedreht wird. Die Schutztür 202 des MRT-Raums 200 wird
geschlossen und die Schutztür 302 des
PET-Raums 300 wird dann geöffnet.
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Wie
in 12 dargestellt, wird die Transporteinheit 400 in
den PET-Raum 300 bewegt und durch die Bewegung des ersten
Antriebsmittels 411 gestoppt. Die Schutztür 302 des
PET-Raums 300 wird dann wieder geschlossen. Die Transportplatte 422,
welche auf dem Pendeltisch 420 befestigt ist, wird so angetrieben,
dass ein Abschnitt der Aufnahmevorrichtung 430 in Richtung
zu einem Untersuchungsteil des PET-Geräts 320 positioniert
ist. Nachdem eine Untersuchung in dem PET-Gerät 320 beendet ist,
wird die Transportplatte 422 dazu veranlasst, wieder in
ihre Ausgangsposition zurückzukehren.
Somit kann die Aufnahmevorrichtung, von der ein Teil in das PET-Gerät 320 gezogen
ist, zu dem Pendeltisch 420 zurückkehren.
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Die
Schutztür 302 des
PET-Raums 300 wird geöffnet
und die Transporteinheit 400 kehrt zu dem Warteraum 100 aufgrund
der Bewegung des ersten Antriebsmittels 411 zurück. Die
Schutztür 302 des PET-Raums 300 wird
geschlossen und der obere Abschnitt 410b des beweglichen
Elements 410 wird durch die Bewegung des zweiten Antriebsmittels 413 auf
seine niedrigste Position abgesenkt. Demgemäß kehrt das PET/MRT-Hybridsystem
in den Wartemodus, der in 1 dargestellt
ist, zurück.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
ein PET/MRT-Hybridsystem
bereitstellen. Mit dem PET/MRT-Hybridsystem werden ein PET-Gerät und ein
MRT-Gerät
in einer Reihe angeordnet und verhindert, dass ein ultrahohes Magnetfeld,
welches durch das MRT-Gerät
erzeugt wird, unerwünschte
Auswirkungen auf das PET-Gerät
ausübt und
es wird ermöglicht,
ein Individuum über
eine minimale Strecke zu transportieren, um somit eine rasche Untersuchung
durchzuführen.
Da die genetischen und molekularen Veränderungen der Gehirnzellen
in Form von ultrahoch auflösenden MRT-3D-Bildern
auf Grundlage der Kombination von Vorteilen aus einem MRT- und einem
PET-Gerät
dargestellt werden können,
kann die Entwicklung einer Gehimerkrankung, wie beispielsweise eines
Gehirntumors, von Alzheimer-Krankheit, Hirnblutung usw. sowie Depression,
Schizophrenie, Autismus usw. verhindert werden, indem die molekularen
Veränderungen
im Voraus erkannt werden. Ferner können Abnormalitäten auf
genetischer Ebene früher
entdeckt werden durch visuelle Beobachtung der Funktion der Gene.
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Es
kann ein PET/MRT-Hybridsystem bereitgestellt werden. Das PET/MRT-Hybridsystem kann umfassen:
einen Warteraum mit einem Schienenabschnitt an einem Boden desselben,
einen MRT-Raum, der ein MRT-Gerät
enthält
und einen Schienenabschnitt aufweist, welcher mit dem Schienenabschnitt
des Warteraums an einem Boden desselben ausgerichtet ist, wobei
der MRT-Raum von dem Warteraum durch eine Schutztür getrennt
ist, einen PET-Raum, der ein PET-Gerät enthält, wobei der PET-Raum gegenüber dem
MRT-Raum getrennt durch den Warteraum positioniert ist und wobei
der Schienenabschnitt des Warteraums sich auf einem Boden des PET-Raums
weiter erstreckt, eine Transporteinheit für das unterstützte Liegen
eines Individuums auf einer oberen Seite davon und sich bewegend
entlang der Schienenabschnitte des Warteraums, des MRT-Raums und
des PET-Raums sowie eine Brückeneinheit
für das
Bereitstellen eines Abstands für
die Bewegung der Schutztür
zwischen dem Schienenabschnitt des Warteraums und dem Schienenabschnitt
des MRT-Raums und für
das Ermöglichen
eines Hin- und Herbewegens der Transporteinheit zwischen dem Warteraum
und dem MRT-Raum durch selektives Verbinden des Schienenabschnitts
des Warteraums mit dem Schienenabschnitt des MRT-Raums.
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Jede
obere Seite der Schienenabschnitte des Warteraums und des MRT-Raums kann mit mindestens
einem Rack ausgestattet sein, welches sich in einer Längsrichtung
der Schienenabschnitte erstreckt. Die Transporteinheit kann ein Getriebe,
das an dem Rack eingreift, und ein erstes Antriebsmittel für das Erzeugen
einer Antriebskraft zum Drehen des Getriebes umfassen.
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Jede
obere Seite der Schienenabschnitte des Warteraums und des MRT-Raums kann mit mindestens
einer Führungsschiene
ausgestattet sein, die sich in einer Längsrichtung der Schienenabschnitte
erstreckt. Die Transporteinheit kann ferner mehrere bewegliche Blöcke, die
entlang der Führungsschiene
beweglich sind, wenn sie mit der Führungsschiene in Kontaktstehen,
umfassen.
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Die
Transporteinheit kann umfassen: ein bewegliches Element, das entlang
der Schienenabschnitte beweglich ist, einen Pendeltisch, der horizontal
herumdrehbar an einer oberen Seite des beweglichen Elements befestigt
ist, sowie eine Aufnahmevorrichtung, die gleitbar auf einer oberen
Seite des Pendeltisch befestigt ist.
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Das
bewegliche Element kann aus einem unteren Abschnitt, welcher beweglich
ist, wenn er mit den Schienenabschnitten in Kontakt steht, und einem oberen
Abschnitt, der eine obere Seite des unteren Abschnitts abdeckt und
welcher nach oben und nach unten beweglich an dem unteren Abschnitt
befestigt ist, zusammengesetzt sein.
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Das
bewegliche Element kann mit dem Folgenden bereitgestellt werden:
einem zweiten Antriebsmittel für
das Erzeugen einer Antriebskraft für das Heben und Senken des
oberen Abschnitts aus und zu dem unteren Abschnitt, einem ersten
Konvertierungsmittel für
das Umwandeln der Antriebskraft des zweiten Antriebsmittels in lineare
Bewegungen, und einem zweiten Konvertierungsmittel für das Verbinden
des ersten Konvertierungsmittels mit dem oberen Abschnitt und Umwandeln
der linearen Bewegungen des ersten Konvertierungsmittels in Aufwärts- und Abwärtsbewegungen.
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Das
erste Konvertierungsmittel kann umfassen: eine Antriebsrolle, die
durch das zweite Antriebsmittel drehbar ist, eine angetriebene Rolle,
die drehbar auf einer Bodenplatte des unteren Abschnitt angeordnet
ist, ein Band, das sich um die Antriebsrolle und die angetriebene
Rolle windet, eine Leitspindel, die an einem Zentrum der angetriebenen
Rolle an einem Ende davon gekoppelt ist, um damit zusammen gedreht
zu werden, und welche in eine Erweiterungsrichtung der Schienenabschnitte
lang gestreckt ist, sowie eine Mutter, die an die Leitspindel angebracht
ist und linear durch eine Drehung der Leitspindel bewegt wird.
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Das
zweite Konvertierungsmittel kann umfassen: eine Verbindungswelle,
die mindestens an eine Seite der Mutter gekoppelt ist und sich in
horizontaler Richtung senkrecht zu der Leitspindel erstreckt, eine
erste Verbindung, die drehbar an die Verbindungswelle an einem unteren
Ende davon gekoppelt ist und drehbar an einer Seite des oberen Abschnitts
an einem oberen Ende davon gekoppelt ist, sowie eine zweite Verbindung,
die mit einem zentralen Abschnitt der ersten Verbindung quer verbunden ist
und drehbar an den Boden des unteren Abschnitts an einem unteren
Ende davon gekoppelt ist und drehbar mit der anderen Seite des oberen
Abschnitts an einem oberen Ende davon gekoppelt ist.
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Eine
Bodenplatte des unteren Abschnitts und eine obere Platte des oberen
Abschnitts können mit
Führungsschienen
bereitgestellt werden, die sich in eine Längsrichtung zu der Leitspindel
erstrecken. Das untere Ende der ersten Verbindung und das obere
Ende der zweiten Verbindung können
mit beweglichen Blöcken,
die entlang der Führungsschienen
beweglich sind, wenn sie in Kontakt mit der Führungsschiene stehen, ausgestattet
sein.
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Das
bewegliche Element kann mit dem Folgenden bereitgestellt werden:
einem dritten Antriebsmittel für
die Erzeugung einer Antriebskraft, um den Pendeltisch horizontal
herumzudrehen, einer Antriebsrolle, die durch das dritte Antriebsmittel
drehbar ist, einer angetriebenen Rolle, die mit der Antriebsrolle
durch ein Band verbunden ist, um zusammen mit der Antriebsrolle
gedreht zu werden, einer sich drehenden Welle, die an ein Zentrum
der angetriebenen Rolle an einem Ende davon gekoppelt ist, um zusammen
mit der angetriebenen Rolle gedreht zu werden, sowie einem Drahtwälzlager,
welches einen äußeren Ring,
der an dem beweglichen Element fixiert ist, und eine innere Drehscheibe,
die an eine innere Umlauflinie des äußeren Rings gekoppelt ist,
beinhaltet, wobei die sich drehende Welle an ein Zentrum der inneren
Drehscheibe gekoppelt ist und der Pendeltisch mit einer oberen Fläche der
inneren Drehscheibe verbunden ist.
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Der
Pendeltisch kann mit einer Transportplatte, die linear hin- und
herbewegbar an dem Pendeltisch befestigt ist, bereitgestellt sein
und mehrere Vorsprünge
auf einer oberen Fläche
davon aufweisen. Die Aufnahmevorrichtung kann mit mehreren Einführlöchern ausgeführt sein,
in welche die vorstehenden Vorsprünge eingeführt werden entsprechend den
Vorsprüngen
der Transportplatte.
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Die
Brückeneinheit
kann umfassen: eine Trägerplatte,
die horizontal zwischen dem Schienenabschnitt des Warteraums und
dem Schienenabschnitt des MRT-Raums
angeordnet ist und welche in eine Richtung der Schienenabschnitte
der Breite nach beweglich ist, eine Verbindungsplatte, die auf der
Trägerplatte
angeordnet ist und es der Transporteinheit ermöglicht, auf einer oberen Seite
davon bewegt zu werden, sowie ein Kippelement, um die Verbindungsplatte
in Bezug auf die Trägerplatte
vertikal zu kippen.
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Das
Kippelement kann umfassen: einen ersten pneumatischen oder hydraulischen
Zylinder, der kippbar an einen Abschnitt einer oberen Seite der Trägerplatte
an einem Ende davon gekoppelt ist und einen darin befindlichen beweglichen
Kolben aufweist, eine Verbindungsstange, die an einem Führungsende
des Kolbens des Zylinders an einem Ende davon gekoppelt ist und
an die Verbindungsplatte an dem anderen Ende davon gekoppelt ist,
sowie einen Antriebsabschnitt, um den Kolben des Zylinder zu betätigen.
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Eine
obere Seite der Verbindungsplatte kann mit mindestens einem Rack
und einer Führungsschiene,
welche dem Rack und der Führungsschiene der
Schienenabschnitte entsprechen, ausgestattet sein.
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Die
Brückeneinheit
kann ferner ein bewegliches Mittel umfassen für das horizontale Bewegen der
Verbindungsplatte, um das Rack und die Führungsschiene, welche auf der
Verbindungsplatte bereitgestellt sind, mit den Racks und den Führungsschienen,
die auf den Schienenabschnitten bereitgestellt sind, in einer Reihe
auszurichten.
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Das
bewegliche Mittel kann umfassen: einen zweiten pneumatischen oder
hydraulischen Zylinder, der an der Brückeneinheit fixiert ist und
darin einen beweglichen Kolben aufweist, einen ersten Stopper, der
an der Trägerplatte
fixiert ist, einen zweiten Stopper, der zwischen der Brückeneinheit
angeordnet ist, um mit dem ersten Stopper in Kontakt gebracht zu werden,
wenn das Rack und die Führungsschiene, welche
auf der Verbindungsplatte bereitgestellt sind, und die Racks und
die Führungsschienen,
die auf dem Schienenabschnitt bereitgestellt sind, miteinander ausgerichtet
werden, sowie eine Feder, die zwischen einem Führungsende des Kolbens und
der Trägerplatte
angeordnet ist. Das Führungsende
des Kolbens kann mit der Trägerplatte
verbunden sein.
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Jede
Bezugnahme in dieser Spezifikation auf „eine Ausführungsform", „beispielhafte
Ausführungsform" usw. bedeutet, dass
ein bestimmtes Merkmal, eine bestimmte Struktur oder eine bestimmte
Eigenschaft, die in Verbindung mit der Ausführungsform beschrieben ist,
mindestens in einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung miteingeschlossen ist. Beim Auftreten
solcher Aussagen an verschiedenen Stellen in der Spezifikation beziehen sich
diese nicht unbedingt alle auf die gleiche Ausführungsform. Wenn ferner ein
bestimmtes Merkmal, eine bestimmte Struktur oder eine bestimmte
Eigenschaft in Verbindung mit einer beliebigen Ausführungsform
beschrieben wird, liegt es im Ermessen eines Fachmanns auf diesem
Gebiet, solch ein Merkmal, eine Struktur oder Eigenschaft in Verbindung
mit anderen dieser Ausführungsformen
umzusetzen.
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Obwohl
Ausführungsformen
unter Bezug auf eine Reihe von veranschaulichten Ausführungsformen
davon beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, dass verschiedene andere
Abänderungen und
Ausführungsformen
durch einen Fachmann auf diesem Gebiet abgeleitet werden können, die
innerhalb des Erfindungsgedanken und dem Anwendungsgebiet des Grundprinzips
dieser Offenbarung liegen. Insbesondere sind zahlreiche Abwandlungen und
Veränderungen
an Bauteilen und/oder Anordnungen der vorliegenden Kombination der
Anordnung innerhalb des Anwendungsgebiets der Offenbarung, der Zeichnungen
und anhängigen
Ansprüche
möglich.
Zusätzlich
zu Abweichungen und Veränderungen
an den Bauteilen und/oder Anordnungen werden auch alternative Verwendungen
für den Fachmann
auf diesem Gebiet offensichtlich sein.