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DE102007038274B3 - Maschine zur Ernte stängelartiger Pflanzen mit einer ein Schneidmesser und ein Gegenmesser umfassenden Mäh- und Einzugseinrichtung - Google Patents

Maschine zur Ernte stängelartiger Pflanzen mit einer ein Schneidmesser und ein Gegenmesser umfassenden Mäh- und Einzugseinrichtung Download PDF

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DE102007038274B3
DE102007038274B3 DE102007038274A DE102007038274A DE102007038274B3 DE 102007038274 B3 DE102007038274 B3 DE 102007038274B3 DE 102007038274 A DE102007038274 A DE 102007038274A DE 102007038274 A DE102007038274 A DE 102007038274A DE 102007038274 B3 DE102007038274 B3 DE 102007038274B3
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DE
Germany
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cutting
machine
mowing
unit
plants
Prior art date
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Active
Application number
DE102007038274A
Other languages
English (en)
Inventor
Clemens Rickert
Michael Schnucklake
Leo Schulze Hockenbeck
Klemens Weitenberg
Martin Hüning
Jens Grobmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Kemper GmbH and Co KG
Original Assignee
Maschinenfabrik Kemper GmbH and Co KG
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Publication date
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Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D43/00Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
    • A01D43/08Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters
    • A01D43/081Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters specially adapted for ensilage of maize
    • A01D43/082Gathering units

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine (10) zur Ernte stängelartiger Pflanzen mit einem Rahmen (12) und wenigstens einer Mäh- und Einzugseinrichtung (14), die eine in Drehung versetzbare Förderscheibe (18) und ein unterhalb der Förderscheibe (18) angeordnetes Schneidsystem (16) aufweist, das ein erstes Element (24) und ein zweites Element (20) umfasst, von denen ein Element (20, 24) ein Schneidmesser (22) und das andere Element (24, 20) ein mit dem Schneidmesser (22) zusammenwirkendes Gegenmesser (26) ist und das erste Element (24) mit dem Rahmen (12) verbunden ist, während das zweite Element (20) mit der Förderscheibe (18) verbunden ist.
Es wird vorgeschlagen, dass das erste Element (24) sich halbkreisförmig um die Mäh- und Einzugseinrichtung (14) erstreckt und bezüglich einer Vorwärtsrichtung (V) der Maschine (10) nur an beiden Seiten der Mäh- und Einzugseinrichtung (14) am Rahmen (12) befestigt ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Ernte stängelartiger Pflanzen mit:
    einem Rahmen, der einen rückwärtigen Querträger, an dem wenigstens ein Getriebegehäuse abgestützt ist, und sich in Vorwärtsrichtung erstreckende, mit dem rückwärtigen Querträger des Rahmens verbundene Träger umfasst, an deren Spitze ein Stängelteiler befestigt ist, und
    wenigstens einer seitlich gegenüber dem Stängelteiler versetzten Mäh- und Einzugseinrichtung, die eine am Getriebegehäuse abgestützte, um die Hochachse in Drehung versetzbare Förderscheibe mit um ihren Umfang verteilten Mitnehmern zur Aufnahme und Förderung von Pflanzenstängeln und ein unterhalb der Förderscheibe angeordnetes Schneidsystem aufweist, das ein erstes Element und ein zweites Element umfasst, von denen ein Element ein Schneidmesser und das andere Element ein mit dem Schneidmesser zusammenwirkendes Gegenmesser ist und das erste Element mit dem Rahmen verbunden ist, während das zweite Element mit der Förderscheibe verbunden und gegenüber dem ersten Element mit einer der Drehgeschwindigkeit der Förderscheibe entsprechenden Drehgeschwindigkeit in Drehung versetzbar ist.
  • Stand der Technik
  • In der als gattungsbildend angesehenen EP 0 099 527 A2 wird eine für die Ernte von stängelartigen Pflanzen, wie Mais, geeignete Maschine zur Anbringung an einem Feldhäcksler beschrieben, die mehrere quer zur Vorwärtsrichtung, in der die Maschine beim Erntebetrieb über ein Feld bewegt wird, angeordnete Mäh- und Einzugseinrichtungen aufweist. In einer ersten Ausführungsform setzen sich die Mäh- und Einzugseinrichtungen aus übereinander angeordneten Zahnkränzen mit Mitnehmern umfassenden Trommel zusammen. Unterhalb des untersten Zahnkranzes ist eine der Anzahl der Mitnehmer entsprechende Zahl von über den Umfang der Trommel nach außen vorstehenden Schneidmessern angebracht, die starr mit der Trommel verbunden sind und mit der Trommel um die Hochachse rotieren. Die Schneidmesser wirken mit unterhalb der Schneidmesser angebrachten, feststehenden Gegenmessern zusammen. Die Gegenmesser sind an der Oberseite von Armen sternförmiger Platten befestigt, die sich von einer mittigen Lagerung der Trommel nach außen erstrecken und am äußeren Ende Teilerspitzen tragen, an denen rückseitig Einweiserfinger befestigt sind. Der Schneidvorgang erfolgt demnach in der Weise, dass die Mitnehmer die Pflanzenstängel erfassen, so dass sie in Anlage mit den Schneidmessern gelangen, die sie dann im Zusammenwirken mit den Gegenmessern von den im Boden verbleibenden Stängeln abschneiden. Bei einer zweiten Ausführungsform drehen sich die Schneidmesser schneller als die Trommel und trennen die Pflanzenstängel im freien Schnitt von den Stoppeln ab.
  • Die DE 101 03 595 C1 beschreibt eine andere Maschine zur Ernte stängelartiger Pflanzen, bei der eine kreisförmige Schneidscheibe fest mit dem Rahmen verbunden und unterhalb einer rotierenden Trommel mit übereinander angeordneten Mitnehmerkränzen angeordnet ist. Hier wirken die hakenförmigen, untersten Mitnehmer auch als Gegenmesser.
  • Die mit der Drehzahl der Mitnehmerkränze rotierenden Schneidmesser der ersten Ausführungsform der EP 0 099 527 A2 und die feststehende Schneidscheibe der DE 101 03 595 C1 haben gegenüber den mit hoher Geschwindigkeit rotierenden Schneidmessern gemäß der zweiten Ausführungsform der EP 0 099 527 A2 den Vorteil eines geringeren Verschleißes und einer höheren Standzeit. Andererseits ist bei der ersten Ausführungsform der EP 0 099 527 A2 die Anzahl der Schnittstellen durch die Zahl der Gegenmesser begrenzt, die wiederum der Anzahl der Arme der sternförmigen Platte und der Teilerspitzen entspricht. Aufgrund dieser geringen Anzahl der Schnittstellen ist der mögliche Durchsatz der Maschine begrenzt. Außerdem werden die Pflanzen im ungünstigsten Fall relativ weit in Umfangsrichtung der Trommel bewegt und verformt, bevor sie abgeschnitten werden, was Förderprobleme und einen erhöhten Energiebedarf mit sich bringt. Die kreisförmige Schneidscheibe gemäß DE 101 35 595 C1 lässt in ihrer Mitte nur wenig Raum für die Anbringung eines Getriebes für die Trommel.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird darin gesehen, eine Mäh- und Einzugseinrichtung für eine Maschine zur Ernte stängelartiger Pflanzen bereitzustellen, bei der sich ein Schneidmesser und ein Gegenmesser mit einer Relativgeschwindigkeit bewegen, die der Drehgeschwindigkeit einer darüber angeordneten Förderscheibe entspricht und die eine raumsparende Anbringung des jeweils feststehenden Elements des Schneidsystems ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Lehre des Patentanspruchs 1 gelöst, wobei in den weiteren Patentansprüchen Merkmale aufgeführt sind, die die Lösung in vorteilhafter Weise weiterentwickeln.
  • Eine Maschine zur Ernte stängelartiger Pflanzen umfasst einen Rahmen, der einen rückwärtigen Querträger, an dem wenigstens ein Getriebegehäuse abgestützt ist, und sich in Vorwärtsrichtung erstreckende, mit dem rückwärtigen Querträger des Rahmens verbundene Träger aufweist, an deren Spitze ein Stängelteiler befestigt ist, und wenigstens eine am Querträger befestigte Mäh- und Einzugseinrichtung. Letztere setzt sich aus einer (oder mehreren, übereinander angeordneten) Förderscheibe(n), die um die Hochachse drehbar und antreibbar am Rahmen abgestützt ist und einem darunter angeordneten Schneidsystem zusammen, welches ein erstes Element (Schneidmesser oder Gegenschneide) und ein damit zusammenwirkendes zweites Element (Gegenschneide oder Schneidmesser) umfasst. Das erste Element ist starr, d. h. nicht nennenswert in der Drehrichtung der Förderscheibe drehbar mit dem Rahmen verbunden; es ist aber in einem gewissen Maße durch eigene Elastizität oder federnde Aufhängung gegenüber dem zweiten Element in vertikaler Richtung beweglich, insbesondere um eventuelle Höhenschläge des zweiten Elements auszugleichen. Das zweite Element ist starr mit der Förderscheibe verbunden und dreht sich im Betrieb mit ihr. Es wird vorgeschlagen, das erste Element halbkreisförmig um die in Vorwärtsrichtung vordere Seite der Mäh- und Einzugseinrichtung herumzuführen und ausschließlich an beiden Seiten der Mäh- und Einzugseinrichtung am Rahmen der Maschine zu befestigen, indem an den seitlichen Enden des ersten Elements angeordnete Flansche an den der Mäh- und Einzugseinrichtung benachbarten Trägern befestigt werden. Dadurch erzielt man eine kompakte, den Erntegutfluss nicht behindernde und leicht abnehmbare Anbringung des ersten Elements.
  • In den Zeichnungen sind drei nachfolgend näher beschriebene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
  • 1 eine perspektivische Frontansicht einer Maschine zum Mähen von stängelartigem Erntegut,
  • 2 eine perspektivische, seitliche Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Mäh- und Einzugseinrichtung der Maschine aus 1,
  • 3 eine Ansicht der Mäh- und Einzugseinrichtung der 2 von unten,
  • 4 eine perspektivische Ansicht des Gegenmessers der Mäh- und Einzugseinrichtung aus 2 und 3,
  • 5 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines Schneidsystems der Mäh- und Einzugseinrichtung nach 2 und 3,
  • 6 eine Draufsicht auf eine dritte Ausführungsform eines Schneidsystems einer Mäh- und Einzugseinrichtung, und
  • 7 einen vertikalen Schnitt durch das Schneidsystem der 6.
  • In der 1 ist eine Maschine 10 zur Ernte stängelartiger Pflanzen, insbesondere Mais, in einer Frontperspektive dargestellt. Die Maschine 10 kann an einem selbstfahrenden Feldhäcksler (nicht gezeigt) befestigt und von ihm in einer Fahrtrichtung V über ein abzuerntendes Feld bewegt werden. Im Folgenden beziehen sich Richtungsangaben, wie vorn und hinten, auf die Vorwärtsrichtung V.
  • Die Maschine 10 weist einen Rahmen 12 auf, an dem seitlich nebeneinander vier Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 befestigt sind. Die Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 setzen sich jeweils aus einem unteren Schneidsystem 16 (s. 2) und koaxial in vier Reihen darüber angeordneten, in Drehung versetzbaren Förderscheiben 18 zusammen, die mit um ihren Umfang verteilten Mitnehmern zum Transport der Pflanzen ausgestattet sind. Das Schneidsystem 16 umfasst ein erstes Element 24 in Form eines halbkreisförmigen Gegenmessers 26 und ein zweites Element 20 in Form eines ringförmigen Schneidmessers 22, das am Rand mit scharfen Zähnen ausgestattet oder anderweitig geschärft ist, um die Pflanzenstängel von dem im Boden verbleibenden Stumpf abzutrennen und mit dem ersten Element 20 zusammenwirkt. Das Gegenmesser 26 ist in der Regel nicht geschärft, sondern stumpf. Die Stängel finden in Ausbuchtungen zwischen den Mitnehmern der Förderscheiben 18 Aufnahme und werden wie unten beschrieben zum Feldhäcksler transportiert. Die Arbeitsbreite der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 entspricht jeweils zwei Reihen, d. h. etwa 1,5 m. Die Maschine 10 kann somit acht Reihen von im Abstand von 75 cm angebautem Mais gleichzeitig ernten.
  • Zwischen den Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 und an den Außenseiten der Maschine 10 befinden sich jeweils Stängelteiler 36, die durch sich horizontal und in Vorwärtsrichtung erstreckende Träger 38 mit einem rückwärtigen Querträger des Rahmens 12 verbunden sind, an dem auch Getriebegehäuse 41 zum Antrieb der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 abgestützt sind. Die Stängelteiler 36 lenken die Pflanzen seitlich ab und verbringen sie in den Eingriffsbereich der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14, wenn erforderlich. An den Vorderseiten der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 sind kleinere Stängelteiler 28 angeordnet.
  • Beim Erntebetrieb drehen sich die Förderscheiben 18 und die Schneidmesser 22 der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 in den durch die Pfeile angedeuteten Richtungen. Die der Längsmittelebene der Maschine 10 benachbarten, inneren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 fördern die Pflanzen somit zunächst nach außen und nach hinten, während die äußeren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 sich gegensinnig zu den inneren Mäh- und Einzugsrichtungen 14 drehen. Die äußeren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 übergeben ihr Erntegut an die inneren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14. An der Rückseite der inneren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 wird das Erntegut an Abgabefördertrommeln 31 übergeben, die um vertikale oder leicht nach vorn geneigte Achsen rotieren, um ggf. den Höhenunterschied zwischen dem Boden der Maschine 10 und den nachfolgenden Einzugswalzen des Einzugskanals des Feldhäckslers zu überwinden.
  • An den Oberseiten der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 sind jeweils Abdeckungen 30 mit der Form eines Kegelstumpfs angeordnet. Die Abdeckungen 30 verengen sich somit in ihrem Außenbereich konisch nach oben und haben einen flachen Innenbereich. Auf den flachen Innenbereich der Abdeckungen nur der äußeren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 ist jeweils ein mittiger Zylinder 32 aufgesetzt. Die Zylinder 32 drehen sich gemeinsam mit den Abdeckungen 30 und den Förderscheiben 18, da sie alle starr untereinander verbunden sind. Oberhalb der äußeren Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 sind Vordruckbügel 34 vorhanden.
  • Es wird nun auf die 2 verwiesen, in der das Schneidsystem 16 der Mäh- und Einzugseinrichtungen 14 erkennbar ist. Während das Schneidmesser 22 starr mit einem Trommelmantel 40 verbunden ist, an dem auch die Förderscheiben 18 befestigt sind, ist das Gegenmesser 26 starr mit dem Rahmen 12 verbunden. Das Schneidmesser 22 rotiert demnach mit den Förderscheiben 18 um die Hochachse; in der 2 im Uhrzeigersinn. Das Gegenmesser 26 steht fest und ermöglicht ein Abschneiden der Pflanzenstängel vom im Boden verbleibenden Stumpf. Das Schneidmesser 22 umfasst sich in Drehrichtung schräg nach außen erstreckende größere Stufen, in denen sich eine kleinere Verzahnung befindet. Das Gegenmesser 26 umfasst einen unteren Teil 42, der sich unterhalb des Schneidmessers 22 befindet, und einen oberen Teil 44, der sich oberhalb des Schneidmessers 22 befindet. Beide Teile 42, 44 sind durch einen sich radial außerhalb des Schneidmessers 22 befindlichen, vertikalen Abschnitt 46 verbunden. Das in der 4 einzeln dargestellte Gegenmesser 26 bildet mit beiden Teilen 42, 44 an seiner in der Drehrichtung des Schneidmessers 22 vorlaufenden Seite eine Anzahl an um den Umfang des Trommelmantels 40 verteilten, hakenförmigen Gegenhalterflächen 48. Die Gegenhalterflächen 48 beider Teile 42, 44 sind deckungsgleich. Die Gegenhalterflächen 48 bilden entgegen der Drehrichtung nach hinten geöffnete Mulden, an welche die Pflanzen durch die Mitnehmer der Förderscheiben 18 in Anlage gebracht werden, so dass sie dort durch das Schneidmesser abgeschnitten werden können. Das Schneidmesser 22 bewegt sich dabei zwischen den Teilen 42, 44 des Gegenmessers 26 hindurch. Eine federnde Beweglichkeit des Gegenmessers 26 in vertikaler Richtung kann durch eine gewisse Elastizität des Gegenmessers 26 und/oder durch die Elastizität seiner Verbindung mit dem Rahmen 12 erzielt werden, um eventuelle Höhenschläge des Schneidmessers 22 auszugleichen.
  • Anhand der 3 ist erkennbar, dass das Schneidmesser 22 einen geschlossenen Ring um den Trommelmantel 40 bildet. Das Gegenmesser 26 bildet hingegen nur einen Halbkreis um den Trommelmantel 40, und zwar an der in Vorwärtsrichtung V vorderen Seite, da nur dort Pflanzen abzuschneiden sind. Das Gegenmesser 26 geht an seinen beiden seitlichen Enden in Flansche 50 über, die durch Schraubverbindungen mit einem der Träger 38 verbunden sind. Weiterhin ist erkennbar, dass die kleineren Stängelteiler 28 durch rohrförmige Halter 52 und Querstreben 54 mit dem Getriebegehäuse 41 verbunden sind. Der Trommelmantel 42 ist durch rohrförmige Speichen 56 mit einer Abtriebswelle des Getriebegehäuses 41 verbunden.
  • Die 5 zeigt eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform eines Schneidsystems 16, das sich von der ersten Ausführungsform nach 2 bis 4 durch die Form der Schneidmesser 22 unterscheidet, die hier eine vorlaufende, hakenförmige Spitze 52 aufweist. Weiterhin ist der obere Teil 44 des Gegenmessers 26 in Form eines Rechtecks ausgeführt, dessen längere Seite sich in Drehrichtung des Trommelmantels 40 schräg nach innen erstreckt.
  • Bei der in den 6 und 7 dargestellten dritten Ausführungsform eines Schneidsystems 16 ist das erste Element 24 als feststehendes, am Rahmen 12 befestigtes Schneidmesser 22 ausgeführt, während das zweite Element 20 als Gegenmesser 26 ausgeführt und am Trommelmantel 40 befestigt ist und sich mit diesem mitdreht. Bei dieser Ausführungsform umfasst das zweite Element 20 einen oberen Teil 44 und einen unteren Teil 42, die beide direkt mit dem Trommelmantel 40 verbunden sind. Die Form des Gegenmessers 26 entspricht der Form des Gegenmessers 26 gemäß der ersten Ausführungsform, so dass es ebenfalls hakenförmige Gegenhalterflächen 48 umfasst. Das Gegenmesser 26 umschließt den Trommelmantel 40 ringförmig. Das Schneidmesser 22 ist hingegen halbkreisförmig und analog der in 3 gezeigten Befestigung des Gegenmessers 26 durch seitliche Flansche 50 am Träger 38 des Rahmens 12 angebracht. Die Wirkungsweise des Schneidsystems der dritten Ausführungsform ist derart, dass die Pflanzen durch die rotierenden, hakenförmigen Gegenhalterflächen 48 erfasst und an den Schneidmessern 22 vorbeigeführt werden, die sich in Drehrichtung schräg nach außen erstreckende größere Stufen umfassen, in denen sich eine kleinere Verzahnung befindet, und die hinreichend scharf sind, um die Pflanzenstängel abzuschneiden.

Claims (3)

  1. Maschine (10) zur Ernte stängelartiger Pflanzen mit: einem Rahmen (12), der einen rückwärtigen Querträger, an dem wenigstens ein Getriebegehäuse (41) abgestützt ist, und sich in Vorwärtsrichtung (V) erstreckende, mit dem rückwärtigen Querträger des Rahmens (12) verbundene Träger (38) umfasst, an deren Spitze ein Stängelteiler (36) befestigt ist, und wenigstens einer seitlich gegenüber dem Stängelteiler (36) versetzten Mäh- und Einzugseinrichtung (14), die eine am Getriebegehäuse (41) abgestützte, um die Hochachse in Drehung versetzbare Förderscheibe (18) mit um ihren Umfang verteilten Mitnehmern zur Aufnahme und Förderung von Pflanzenstängeln und ein unterhalb der Förderscheibe (18) angeordnetes Schneidsystem (16) aufweist, das ein erstes Element (24) und ein zweites Element (20) umfasst, von denen ein Element (20, 24) ein Schneidmesser (22) und das andere Element (24, 20) ein mit dem Schneidmesser (22) zusammenwirkendes Gegenmesser (26) ist und das erste Element (24) mit dem Rahmen (12) verbunden ist, während das zweite Element (20) mit der Förderscheibe (18) verbunden und gegenüber dem ersten Element (24) mit einer der Drehgeschwindigkeit der Förderscheibe (18) entsprechenden Drehgeschwindigkeit in Drehung versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (24) sich halbkreisförmig um die in Vorwärtsrichtung (V) vordere Seite der Mäh- und Einzugseinrichtung (14) erstreckt und bezüglich der Vorwärtsrichtung der Maschine (10) nur an beiden Seiten der Mäh- und Einzugseinrichtung (14) durch an den seitlichen Enden des ersten Elements (24) angeordnete Flansche (50) an den der Mäh- und Einzugseinrichtung (14) benachbarten Trägern (38) befestigt und durch eigene Elastizität und/oder federnde Aufhängung an den Trägern (38) gegenüber dem zweiten Element (20) in vertikaler Richtung bewegbar ist.
  2. Maschine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (24) die Gegenschneide (26) ist.
  3. Maschine (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Element (24) das Schneidmesser (22) ist.
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