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DE102007038111A1 - Leuchte für Fahrzeuge, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Leuchte für Fahrzeuge, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge Download PDF

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DE102007038111A1
DE102007038111A1 DE102007038111A DE102007038111A DE102007038111A1 DE 102007038111 A1 DE102007038111 A1 DE 102007038111A1 DE 102007038111 A DE102007038111 A DE 102007038111A DE 102007038111 A DE102007038111 A DE 102007038111A DE 102007038111 A1 DE102007038111 A1 DE 102007038111A1
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luminaire
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Jens Mertens
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Odelo GmbH
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    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S43/00Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights
    • F21S43/20Signalling devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. brake lamps, direction indicator lights or reversing lights characterised by refractors, transparent cover plates, light guides or filters
    • F21S43/26Refractors, transparent cover plates, light guides or filters not provided in groups F21S43/235 - F21S43/255

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Abstract

Die Leuchte hat ein Gehäuse, das durch eine äußere Lichtscheibe geschlossen und in dem ein Leuchtmittel untergebracht ist. Um die Leuchte so auszubilden, dass sie bei einfacher und kostengünstiger Ausbildung ein Aussehen wie eine Leuchte mit Lichtleiter hat, ist zwischen dem Leuchtmittel und der äußeren Lichtscheibe eine innere Lichtscheibe vorgesehen, die mit einem streifenförmigen Durchlassbereich versehen ist, der eine Lichtstruktur aufweist. Die Lichtstruktur erweckt infolge der streifenförmigen Gestaltung des Durchlassbereiches den Eindruck eines Lichtleiters. Die Leuchte eignet sich als Teil einer Heckleuchte eines Kraftfahrzeuges.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Leuchte für Fahrzeuge, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge, nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
  • Es sind Leuchten bekannt, die mit Lichtleitern versehen sind. Sie erstrecken sich in Längsrichtung der Leuchten. An einem Ende wird Licht durch LEDs in die Lichtleiter eingeleitet. Die Lichtleiter sind verhältnismäßig teuer und in ihrer optischen Ausführung aufwändig herzustellen.
  • Es ist ferner eine Leuchte bekannt ( EP 1 176 360 B1 ), die mehrere Lichtleiter aufweist, die mit Abstand nebeneinander angeordnet und durch Rückstrahler miteinander verbunden sind. Das Licht wird von einem oder von beiden Enden in die Lichtleiter eingekoppelt, so dass bei entsprechenden Auskoppeloptiken die Lichtleiter das Licht in Abstrahlrichtung der Leuchte abgeben. Die Rückstrahler reflektieren von außen in die Leuchte einstrahlendes Licht zurück. Der Einsatz von Lichtleitern verteuert die Herstellung dieser Leuchte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Leuchte so auszubilden, dass sie bei einfacher und kostengünstiger Ausbildung ein Aussehen wie eine Leuchte mit Lichtleiter hat.
  • Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Leuchte erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Leuchte befindet sich zwischen dem Leuchtmittel und der äußeren, das Gehäuse abschließenden Lichtscheibe die innere Lichtscheibe. Sie hat wenigstens einen streifenförmigen Lichtdurchlassbereich, der eine Linsenstruktur aufweist. Das vom Leuchtmittel, das beispielsweise eine Glühlampe, eine oder mehrere LEDs und dergleichen sein kann, abgestrahlte Licht trifft rückseitig auf die innere Lichtscheibe und wird durch die Linsenstruktur des streifenförmigen Durchlassbereiches zur äußeren Lichtscheibe gelenkt. Die Linsenstruktur erweckt infolge der streifenförmigen Gestaltung des Durchlassbereiches den Eindruck eines Lichtleiters.
  • Die innere Lichtscheibe mit der Linsenstruktur ist vorteilhaft einstückig, beispielsweise in einem Mehrschichtspritzverfahren, hergestellt. Dadurch können mehrere Bauteile funktionell in der inneren Lichtscheibe zusammengefasst werden. Die innere Lichtscheibe lässt sich dadurch kostengünstig und mit geringem technischem Aufwand herstellen. Die Montage der Leuchte ist einfach und damit kostengünstig durchzuführen.
  • Die innere Lichtscheibe hat vorteilhaft mehr als einen lichtdurchlässigen Bereich mit Linsenstruktur. Vorteilhaft ist zwischen den Linsenstrukturen an der dem Leuchtmittel zugewandten Seite wenigstens eine Reflektorstruktur vorhanden.
  • Im Bereich zwischen den Linsenstrukturen ist die innere Lichtscheibe für das vom Leuchtmittel kommende Licht lichtundurchlässig. Die Lichtstrahlen, die in diesen Bereichen auftreffen, werden in der Leuchte so lange reflektiert, bis das Licht durch einen der streifenförmigen Lichtdurchlassbereiche durch die innere Lichtscheibe gelangen kann.
  • Gelangt von außen durch die äußere Lichtscheibe Licht nach innen, dann wird es an der Reflektorstruktur reflektiert und wieder nach außen gelenkt.
  • Die Leuchte kann Teil einer Heckleuchte eines Kraftfahrzeuges sein. Die Leuchten können aber auch in Fahrtrichtungsanzeigern, in Stoßstangen, in Karosserieöffnungen, in Außenrückblickspiegeln und dergleichen eingebaut sein. Bei diesen Leuchten wird der Effekt eines Lichtleiters durch die erfin dungsgemäße Ausbildung erreicht.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand einiger in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen näher erläutert. Es zeigen
  • 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Heckleuchte,
  • 2 in einer Darstellung entsprechend 1 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Heckleuchte,
  • 3 in einer Darstellung gemäß 1 eine dritte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Heckleuchte,
  • 4 in perspektivischer Darstellung einen Teil einer innen liegenden Lichtscheibe einer erfindungsgemäßen Heckleuchte,
  • 5 in einer Darstellung entsprechend 4 eine weitere Ausführungsform einer innen liegenden Lichtscheibe der erfindungsgemäßen Heckleuchte,
  • 6 in einer Darstellung entsprechend 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer innen liegenden Lichtscheibe der erfindungsgemäßen Heckleuchte.
  • Die Heckleuchte 1 gemäß 1 hat ein Leuchtengehäuse 2, das durch eine Lichtscheibe 16 geschlossen ist. Entgegengesetzt zur Lichtabstrahlrichtung 7 ist das Gehäuse 2 in seinem rückwärtigen Bereich als Reflektor 3 ausgebildet, der vorteilhaft einstückig mit dem Gehäuse 2 ausgebildet ist. Der Reflektor 3 kann auch an der Innenseite eines Gehäusebodens befestigt sein. Die Lichtscheibe 16 besteht aus einer äußeren Schicht 17 und einer inneren Schicht 18. Die innere Schicht 18 wird üblicherweise zuerst in einem Werkzeug durch Spritzgießen hergestellt, um dann in einem zweiten Schritt mit der äußeren Schicht 17 ganzflächig überspritzt zu werden (Skinmold-Verfahren). Für die Schichten 17, 18 können unterschiedliche Materialien, in der Regel Kunststoffe, verwendet werden. Selbstverständlich sind auch gleiche Materialien für beide Schichten 17, 18 einsetzbar. Da bei der Herstellung der ersten Schicht 18 nur eine dünne Scheibe gespritzt wird, ergeben sich an diesem Bauteil, wenn überhaupt, nur wenige Einfallstellen und Verwerfungen. Die Genauigkeit der optischen Anforderungen eines solchen Teiles sind wesentlich höher, als wenn das Teil aus einer dicken Schicht 18 in einem Arbeitsgang hergestellt wird. Selbstverständlich lassen sich die Schichten 17, 18 auch unterschiedlich einfärben. Dies kann sowohl im gesamten Bereich einer Schicht 17, 18 als auch nur in bestimmten Bereichen einer Schicht 17, 18 ausgeführt werden. Dies ist dann sinnvoll, wenn die Lichtscheibe 16 einen transparenten, klaren Einzelbereich aufweisen soll, um beispielsweise das Licht eines Rückfahrscheinwerfers durchscheinen zu lassen. Ein weiterer Vorteil des mehrschichtigen Spritzverfahrens besteht darin, dass bei mehreren verschiedenfarbigen und/oder verschieden strukturierten inneren Schichten 18 eine äußere, alle inneren Schichten 18 überspannende bzw. überdeckende äußere Schicht 17 aufgebracht wird. Es entsteht dadurch eine geschlossene und glatte Fläche. Solche Lichtscheiben 16 werden vorteilhaft durch einen Klebe- oder Schweißprozess im Randbereich unlösbar mit dem Leuchtengehäuse 2 verbunden.
  • Im Bereich des Reflektors 3 der Leuchte 1 ist wenigstens eine Öffnung 10 für ein Leuchtmittel 4, beispielsweise eine Glühlampe, vorgesehen. Das Leuchtmittel 4 ragt auch durch eine Öffnung 10' in der Karosserie 11. Eine solche Montage ist von Vorteil, da bei Versagen des Leuchtmittels eine leichte Austauschbarkeit möglich ist. Das Leuchtmittel 4 wird vorteilhaft durch eine einfache Verschraubung einer Fassung 5 des Leuchtmittels 4 oder durch eine Klemmvorrichtung in seiner Lage gehalten und befestigt. Aus der Fassung 5 herausragende Anschlusskabel 6 werden mit Versorgungsleitungen verbunden.
  • Zwischen dem Leuchtmittel 4 und der Lichtscheibe 16 befinden sich im Gehäuse 2 eine der Lichtscheibe 16 benachbart liegende innere Lichtscheibe 20 und eine dem Leuchtmittel 4 benachbarte Optikscheibe 15. Die Optikscheibe 15 kann beispielsweise eine Fresnellinse sein. Durch sie wird das in alle Richtungen abgestrahlte Licht 8 des Leuchtmittels 4 annähernd parallel auf die innen liegende Lichtscheibe 20 umgelenkt. Dieses im Wesentlichen parallele Licht 8 trifft auf den rückseitigen Bereich der inneren Lichtscheibe 20.
  • Auch die innere Lichtscheibe 20 ist vorteilhaft in einem zwei- oder mehrschichtigen Spritzgießverfahren entsprechend der äußeren Lichtscheibe 16 hergestellt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die innere Lichtscheibe 20 aus einer inneren Schicht 22 und einer äußeren Schicht 21. Die innere Schicht weist auf ihrer dem Leuchtmittel 4 zugewandten Seite Rückstrahlergeometrien 24 auf. Zwischen den Rückstrahlergeometrien 24 sind in Leuchtenquerrichtung sich erstreckende Lichtdurchlassbereiche 14 (5 und 6) für das vom Leuchtmittel 4 abgestrahlte Licht 8 vorhanden. Die Lichtdurchlassbereiche 14 sind streifenförmig ausgebildet und erstrecken sich über die gesamte Länge der Lichtscheibe 20. Die Lichtdurchlassbereiche 14 ragen in Richtung auf die Lichtscheibe 16 über die äußere Schicht 21 der inneren Lichtscheibe 20. Die der Lichtscheibe 16 zugewandte Außenseite 32 der Lichtdurchlassbereiche 14 ist konvex gekrümmt. Wie sich aus den 1, 5 und 6 ergibt, erstrecken sich die konvex gekrümmten Außenseiten 32 zwischen benachbarten Bereichen der äußeren Schicht 21 der Lichtscheibe 20. Die über die äußere Schicht 21 vorstehenden Lichtdurchlassbereiche 14 bilden Linsenstrukturen 23, die mit Abstand hinter der Lichtscheibe 16 liegen und vorteilhaft gleich ausgebildet sind.
  • Die der Optikscheibe 15 zugewandte Unterseite 25 der Linsenstrukturen 23 ist eben ausgebildet. Vorteilhaft liegen die Unterseiten 25 parallel zur äußeren Lichtscheibe 16. Die ebenen Unterseiten 25 trennen die Rückstrahlergeometrien 24 voneinander, die sich ebenfalls an der der Optikscheibe 15 zugewandten Unterseite der inneren Schicht 22 der Lichtscheibe 20 befinden. Die Rückstrahlergeometrien 24 liegen, in Richtung der Strahlen 8 gesehen, seitlich neben den Linsenstrukturen 23.
  • Das vom Leuchtmittel 4 abgestrahlte Licht 8 wird durch die Optikscheibe 15 parallel gerichtet und gelangt an den ebenen Lichtdurchtrittsflächen 25 durch die Linsenstrukturen 23 zur Lichtscheibe 16, durch welche die Lichtstrahlen 8 in Abstrahlrichtung 7 nach außen treten. Da die Außenseite 32 der Linsenstrukturen 23 konvex gekrümmt ist, werden die Strahlen 8 beim Durchtritt aufgefächert bzw. gebündelt, bevor es durch die Lichtscheibe 16 nach außen tritt.
  • Die Strahlen 8, die nach dem Durchtritt durch die Optikscheibe 15 auf die Lichtscheibe 20 im Bereich außerhalb der Lichtdurchlassbereiche 14 treffen, werden an der Rückstrahlergeometrie 24 reflektiert, wie dies beispielhaft in 1 für einen Lichtstrahl 8 angegeben ist. Das auf die Rückstrahlergeometrien 24 treffende Licht wird so lange reflektiert, bis die Lichtstrahlen in den Bereich der streifenförmigen Lichtdurchlassbereiche 14 gelangt.
  • Die äußere Schicht 21 wird durch die Lichtdurchlassbereiche 14 in einzelne streifenförmige Abschnitte unterteilt (1, 5 und 6). Die äußere Schicht 21 kann beispielsweise in einem anderen Farbton und/oder in einer anderen Struktur als die innere Schicht 22 der Lichtscheibe 20 ausgebildet sein.
  • Die Rückstrahlergeometrie 24 wird durch eine Vielzahl von speziell reflektierenden Elementen, vorzugweise von pyramidenförmigen Elementen 31 (6) gebildet, die das auf sie vom Leuchtmittel 4 kommende Licht 8 entsprechend der Einstrahlrichtung zurückreflektieren. Die Lichtstrahlen 8 werden innerhalb der Leuchte 1 so lange reflektiert, bis sie in den Bereich der streifenförmigen Lichtdurchlassbereiche 14 gelangen, über die sie durch die Lichtscheibe 20 zur Lichtscheibe 16 gelangen können.
  • Die streifenförmigen, in Längsrichtung sich erstreckenden Linsenstrukturen 23 der inneren Lichtscheibe 20 vermitteln dem Betrachter den Eindruck, dass in der Leuchte 1 zwischen den rückstrahlenden Reflektoren 24 Lichtleiter vorhanden sind.
  • Die Heckleuchte 1 gemäß 2 ist ähnlich ausgebildet wie das Ausführungsbeispiel nach 1. Die innere Lichtscheibe 20 hat die innere Schicht 22 und die äußere Schicht 21. Die innere Schicht 22 hat die Lichtdurchlassbereiche 14, die durch die äußere Schicht 21 in Richtung auf die äußere Lichtscheibe 16 ragen. Im Unterschied zum vorigen Ausführungsbeispiel ist die der Optikscheibe 15 zugewandte Unterseite 26 der Lichtdurchlassbereiche 14 nicht eben, sondern, bezogen auf die Strahlrichtung 8, konkav ausgebildet. Der Krümmungsradius dieser Unterseite 26 ist größer als der Krümmungsradius der Außenseite 32 der streifenförmigen Lichtdurchlassbereiche 14.
  • Das vom Leuchtmittel 4 abgestrahlte Licht trifft nach Durchqueren der Optikscheibe 15 auf die innere Lichtscheibe 20. Im Bereich der streifenförmigen Lichtdurchlassbereiche 14, die die Linsenstrukturen 23 bilden, wird das Licht entsprechend der konkaven Unterseite 26 gebündelt oder aufgefächert. Beim Durchtritt durch die Außenseite 23 der Lichtdurchlassbereiche 14 wird das Licht 8 erneut gebündelt oder aufgefächert, bevor es durch die Lichtscheibe 16 nach außen tritt.
  • Die Unterseite 26 der streifenförmigen Lichtdurchlassbereiche 14 hat vorteilhaft gleiche Breite wie die Außenseite 32 dieser Lichtdurchlassbereiche 14.
  • Wie sich aus den 5 und 6 ergibt, erstrecken sich die Lichtdurchlassbereiche 14 bzw. die durch sie gebildeten Linsenstrukturen 23 über die Länge der Lichtscheibe 20. Auch die zwischen den Linsenstrukturen 23 befindlichen streifenförmigen Abschnitte der äußeren Schicht 21 erstrecken sich über die Länge der Lichtscheibe 20. Die Linsenstrukturen 23 sind jeweils walzenförmig ausgebildet. Die einzelnen, mit Abstand nebeneinander liegenden Linsenstrukturen 23 können selbstverständlich je nach Anforderung auch unterschiedlich gestaltet sein.
  • In 4 ist beispielhaft dargestellt, dass die Linsenstrukturen 23 nicht durchgehend über die Länge der Lichtscheibe 20 ausgebildet sein können. Beispielhaft ist dargestellt, dass diese Linsenstrukturen auch durch eine Vielzahl von mit Abstand hintereinander liegenden Segmenten 28 gebildet sein können. Durch diese einzelnen Segmente 28 wird ein gestufter Effekt erzielt. Für den Betrachter entsteht der Eindruck, dass die Leuchte 1 viele kleine einzelne Lichtquellen aufweist. Entsprechend der Anzahl und Länge der Segmente 28 können vielfältige optische Effekte erreicht werden.
  • Die Lichtscheibe 20 kann auch eine Mischung von durchgehenden streifenförmigen Linsenstrukturen 23 und einzelnen Segmenten 28 aufweisen. Auf diese Weise kann die Heckleuchte 1 an unterschiedliche Anforderungsprofile problemlos angepasst werden.
  • 3 zeigt eine Heckleuchte 1, bei der die äußere Schicht 21 der Lichtscheibe 20 im Unterschied zu den vorigen Ausführungsbeispielen so vorgesehen ist, dass sie die innere Schicht 22 gegen die äußere Lichtscheibe 16 vollständig abdeckt. Die innere Schicht 22 hat die streifenförmigen Linsenstrukturen 23, die sich vorteilhaft über die Länge der Lichtscheibe 20 erstrecken und mit Abstand voneinander liegen. Die Linsenstrukturen 23 sind vorteilhaft gleich ausgebildet und haben eine der Optikscheibe 15 zugewandte Außenseite 27, die, bezogen auf die vom Leuchtmittel 4 ausgehenden Lichtstrahlen konkav gekrümmt verläuft. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach 2 ist der Krümmungsradius der Außenseite 27 wesentlich kleiner. Dadurch haben die Linsenstrukturen 23 im Querschnitt etwa Ellipsenform. Aufgrund dieser starken Krümmung der Außenseite 27 der Linsenstrukturen 23 kann auf eine gegenüberliegende, der Lichtscheibe 16 zugewandte Linsenstruktur, wie bei den vorigen Ausführungsbeispielen, verzichtet werden. Aus diesem Grunde kann die äußere Schicht 21 der Lichtscheibe 20 als durchgehende homogene Schicht ausgebildet sein. Die Herstellung einer solchen Lichtscheibe 20 ist aufgrund der geringen Herstellungskosten der Spritzwerkzeuge kostengünstig. Das vom Betrachter wahrgenommene Erscheinungsbild ist das einer geschlossenen homogenen Leuchte. Je nach Ausbildung der Optikscheibe 15 kann das Erscheinungsbild auch so erzeugt werden, dass eine scharf ausgeprägte Linienstruktur zu erkennen ist.
  • Die Lichtscheiben 16, 20 können eben sein. Aus den 4 bis 6 ergibt sich, dass sie aber auch gekrümmt ausgebildet sein können. Es ist ferner möglich, entweder die äußere Lichtscheibe 16 oder die innere Lichtscheibe 20 gekrümmt und die jeweils andere Lichtscheibe eben auszubilden. Zur Erzielung eines Tiefeneffektes ist es auch möglich, die Krümmung der inneren Lichtscheibe 20 entgegengesetzt zur Krümmung der äußeren Lichtscheibe 16 auszubilden.
  • Bei einer konvex gekrümmt inneren Lichtscheibe 20 und einer beispielsweise im Wesentlichen ebenen äußeren Lichtscheibe 16 kann auch aus seitlichen Bereichen der Leuchte 1 Licht nach außen abgestrahlt werden.
  • 6 zeigt im Einzelnen die Gestaltung der Rückstrahlergeometrie 24 an der Innenseite der inneren Schicht 22 der Lichtscheibe 20. Die Rückstrahlergeometrien 24 befinden sich zwischen den streifenförmigen Lichtdurchlassbereichen 14, welche die Linsenstrukturen 23 bilden. Die Rückstrahlergeometrie 24 wird durch eine Vielzahl von pyramidenförmigen, reflektierenden Elementen 31 gebildet. Sie können so ausgebildet bzw. angeordnet sein, dass von außen einfallendes Licht durch totale Reflexion an diesen Elementen und/oder durch ein- oder mehrfaches Umlenken zurückgestrahlt werden. Zur Steigerung der Reflexionen ist es vorteilhaft, die einzelnen Elemente 31 mittels einer galvanischen Beschichtung zu verspiegeln. Lichtstrahlen, die unter einem ungünstigen Winkel auf die Elemente 31 treffen, bei denen keine Totalreflexion möglich ist, werden somit reflektiert.
  • Durch die Anordnung der streifenförmigen Linsenstrukturen 23 und den zwischengelagerten, rückstrahlenden Elementen 31 lassen sich kostengünstige und leicht zu montierende Leuchten 1 fertigen. Die Schwierigkeit bei gekrümmten Lichtleitern, homogenes Licht abzustrahlen, ist aufgrund der beschriebenen Ausbildung der Leuchte 1 auf einfache und dennoch zuverlässige Weise beseitigt. Durch die Verwendung von nur wenigen, besonders flach bauenden Lichtscheiben 16, 20 haben die Leuchten 1 auch nur eine geringe Bautiefe.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1176360 B1 [0003]

Claims (23)

  1. Leuchte für Fahrzeuge, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge, mit einem Gehäuse, das durch eine äußere Lichtscheibe geschlossen und in dem mindestens ein Leuchtmittel untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Leuchtmittel (4) und der äußeren Lichtscheibe (16) mindestens eine innere Lichtscheibe (20) vorgesehen ist, die mit mindestens einem streifenförmigen Durchlassbereich (14) versehen ist, der eine Linsenstruktur (23) aufweist.
  2. Leuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der äußeren Lichtscheibe (16) zugewandte Seite (32) der Linsenstruktur (23) der inneren Lichtscheibe (20) konvex gekrümmt ist.
  3. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Leuchtmittel (4) zugewandte Seite (25) der Linsenstruktur (23) der inneren Lichtscheibe (20) eben ist.
  4. Leuchte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Leuchtmittel (4) zugewandte Seite (26, 27) der Linsenstruktur (23) der inneren Lichtscheibe (20) konkav gekrümmt ist, bezogen auf die Strahlrichtung (8) des Leuchtmittels (4).
  5. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konkav gekrümmte Seite (26) größeren Krümmungsradius aufweist als die gegenüberliegende Seite (32) der Linsenstruktur (23) der inneren Lichtscheibe (20).
  6. Leuchte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die konkav gekrümmte Seite (27) kleineren Krümmungsradius aufweist als die gegenüberliegende Seite (32) der Linsenstruktur (23) der inneren Lichtscheibe (20).
  7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Lichtdurchlassbereich (14) über die Länge der inneren Lichtscheibe (20) erstreckt.
  8. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtdurchlassbereich (14) in wenigstens zwei mit Abstand nebeneinander liegende Segmente (28) unterteilt ist.
  9. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lichtscheibe (20) aus wenigstens zwei Schichten (21, 22) besteht.
  10. Leuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten (21, 21) durch Spritzgießen hergestellt sind.
  11. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten (21, 22) aus gleichem Material bestehen.
  12. Leuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schichten (21, 22) aus unter schiedlichen Materialien bestehen.
  13. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schicht (22) die Linsenstruktur (23) aufweist.
  14. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Linsenstruktur (23) über die äußere Schicht (21) vorsteht.
  15. Leuchte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Schicht (21) im Bereich der Linsenstruktur (23) unterbrochen ist.
  16. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Schicht (22) im Bereich neben dem Lichtdurchlassbereich (14) eine Reflektorstruktur (24) aufweist.
  17. Leuchte nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflektorstruktur (24) als Rückstrahlergeometrie ausgebildet ist.
  18. Leuchte nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstrahlergeometrie pyramidenförmige Elemente (31) aufweist.
  19. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Lichtscheibe (20) mehrere mit Abstand nebeneinander liegende Lichtdurchlassbereiche (14) aufweist.
  20. Leuchte nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche zwischen den Lichtdurch lassbereichen (14) lichtundurchlässig sind.
  21. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der inneren Lichtscheibe (20) und dem Leuchtmittel (4) eine Optikscheibe (15) angeordnet ist.
  22. Leuchte nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Optikscheibe (15) als Fresnellinse ausgebildet ist.
  23. Leuchte nach einem der Ansprüche 9 bis 13, 16 bis 19, 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Schicht (21) die innere Schicht (22) der inneren Lichtscheibe (20) vollständig bedeckt.
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