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DE102007037332A1 - Schaltbare Abstützvorrichtung für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Schaltbare Abstützvorrichtung für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine Download PDF

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DE102007037332A1
DE102007037332A1 DE200710037332 DE102007037332A DE102007037332A1 DE 102007037332 A1 DE102007037332 A1 DE 102007037332A1 DE 200710037332 DE200710037332 DE 200710037332 DE 102007037332 A DE102007037332 A DE 102007037332A DE 102007037332 A1 DE102007037332 A1 DE 102007037332A1
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DE
Germany
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guide channel
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switchable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710037332
Other languages
English (en)
Inventor
Tilmann Dipl.-Ing. Römheld
Thomas Dipl.-Ing. Stolk
Alexander Von Dipl.-Ing. Gaisberg-Helfenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mercedes Benz Group AG
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200710037332 priority Critical patent/DE102007037332A1/de
Priority to PCT/EP2008/005760 priority patent/WO2009018897A1/de
Publication of DE102007037332A1 publication Critical patent/DE102007037332A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0021Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque by modification of rocker arm ratio
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine schaltbare Abstützvorrichtung für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine, umfassend: - ein Außenteil (10) mit einem Führungskanal (12); - ein Innenteil (14), welches zumindest über einen Längenbereich innerhalb des Führungskanals (12) angeordnet und entlang einer Hauptachse (H) des Führungskanals (12) bewegbar ist; und - ein Verriegelungselement (18), welches relativ zum Außenteil (10) zwischen einer die Bewegung des Innenteils (14) zumindest in einer Bewegungsrichtung verunmöglichenden Sperrstellung und einer die Bewegung des Innenteils (14) freigebenden Freigabestellung bewegbar ist, wobei das Verriegelungselement (18) eine Bauteilachse (B) aufweist, welche in der Sperrstellung außerkoaxial und in der Freigabestellung zumindest annähernd koaxial zur Hauptachse (H) des Führungskanals (12) verläuft.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine schaltbare Abstützvorrichtung für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
  • Eine derartige Abstützvorrichtung, welche zum automatischen Ausgleich eines Ventilspiels eines Ventiltriebs von Brennkraftmaschinen dient, ist beispielsweise bereits aus der DE 102 47 949 A1 als bekannt zu entnehmen und umfasst ein Außenteil mit einem Führungskanal sowie ein Innenteil, welches mit geringem Spiel über einen Längenbereich innerhalb des Führungskanals angeordnet ist. Das Innenteil ist entlang einer Hauptachse des Führungskanals beweglich geführt und umfasst seinerseits eine an sich bekannte hydraulische Spielausgleichseinrichtung zur Abstützung eines Nockenfolgerelements des Ventiltriebs der Brennkraftmaschine. Das Innenteil wird durch eine innerhalb des Führungskanals angeordnete Spielausgleichsfeder mit einer Federkraft beaufschlagt, so dass das Nockenfolgerelement, welches beispielsweise als Schlepphebel, Kipphebel, Stößelkörper oder dergleichen ausgebildet sein kann, immer spielfrei an einem Nocken einer Nockenwelle der Brennkraftmaschine anliegt. Um gezielt ein Ventil bzw. einen Zylinder der Brennkraftmaschine zu- oder abschalten zu können, umfasst die Abstützvorrichtung ein Verriegelungselement, welches relativ zum Außenteil zwischen einer Sperrstellung und einer Freigabestellung bewegbar ist. Als Verriegelungselement dienen dabei zwei Kolben, deren Bauteilachsen senkrecht gegenüber der Hauptachse des Führungskanals in einer Radialbohrung des Innenteils verlaufen. Zwischen den Kolben befindet sich ein Druckfederelement, mittels welchem die Kolben gegeneinander nach außen gedrückt werden. In der Freigabestellung werden beide Kolben mit Hilfe eines Hydraulikmediums gegen die Kraft des Druckfederelements symmetrisch in das Innenteil bewegt, wodurch die axial geführte Bewegung des Innenteils freigegeben ist. Als Hydraulikmedium dient üblicherweise das ohnehin vorhandene Motoröl, welches über eine Druckumlaufschmierung dem Ventiltrieb zugeführt wird. Auf diese Weise wird die Übertragung des Nockenhubs auf das Ventil aufgehoben, so dass die Hubbewegung des Nockens zwar auf das Nockenfolgerelement übertragen wird, das zugeordnete Ventil aufgrund eines Einsinkens des Nockenfolgerelements jedoch geschlossen bleibt. In der Sperrstellung drückt das Druckfederelement die Kolben durch Durchtritte im Innenteil in eine umlaufende Innennut des Außenteils und verunmöglicht dadurch eine Bewegung des Innenteils relativ zum Führungskanal bzw. zum Außenteil. Die Hubbewegung des Nockens kann somit auf das Nockenfolgerelement übertragen und das der Abstützvorrichtung zugeordnete Ventil der Brennkraftmaschine entsprechend betätigt werden.
  • Als nachteilig an dieser schaltbaren Abstützvorrichtung ist dabei der Umstand anzusehen, dass die beiden das Verriegelungselement bildenden Kolben zusammen mit dem zugehörigen Druckfederelement einen vergleichsweise hohen Bauraumbedarf besitzen, wodurch aufwändige und kostspielige konstruktive Maßnahmen zur Integration der Abstützvorrichtung in den Verbrennungsmotor erforderlich sind.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine schaltbare Abstützvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einen verringerten Bauraumbedarf besitzt.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine schaltbare Abstützvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen und nicht-trivialen Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Eine schaltbare Abstützvorrichtung, welche einen verringerten Bauraumbedarf besitzt, ist erfindungsgemäß dadurch geschaffen, dass das Verriegelungselement eine Bauteilachse aufweist, welche in der Sperrstellung außerkoaxial und in der Freigabestellung zumindest annähernd koaxial zur Hauptachse des Führungskanals verläuft. Mit anderen Worten verlagert sich die Bauteilachse des Verriegelungselements beim Bewegen desselben zwischen der Sperr- und der Freigabestellung im Gegensatz zum Stand der Technik zwischen einem gegenüber der Hauptachse außerkoaxialen und einem mit der Hauptachse im Wesentlichen koaxialen Verlauf. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, das Verriegelungselement mehrteilig ausbilden zu müssen, so dass die gesamte Abstützvorrichtung wesentlich bauraumsparender ausgebildet und entsprechend einfacher in einen Verbrennungsmotor integriert werden kann. Zudem entfällt der konstruktive Aufwand, welcher zum koordinierten Bewegen der aus dem Stand der Technik bekannten Kolben zwischen der Sperr- und der Freigabestellung erforderlich ist. Aufgrund der Möglichkeit, das Verriegelungselement leichter ausbilden zu können, kann aufgrund der reduzierten bewegten Masse eine verringerte Reaktionszeit und damit ein schnelleres Schalten der Abstützvorrichtung gewährleistet werden. Weiterhin wird durch die reduzierte Komplexität und aufgrund der geringeren Toleranzanforderungen die Gefahr eines Verkantens beim Bewegen des Verriegelungselements signifikant gesenkt, wodurch eine erheblich gesteigerte Zuverlässigkeit der Abstützvorrichtung erzielt wird. Zusätzlich wird die Führungslänge für das Verriegelungselement verlängert, wodurch eine weitere Senkung der Verkantungsgefahr gegeben ist. Ein wesentlicher Vorteil des Verriegelungselements besteht zudem darin, dass die Abstützvorrichtung beim Anschlagen auf einem oberen Rand der Abstützvorrichtung einen verringerten axialen und radialen Bauraumbedarf besitzt, da im Gegensatz zum Stand der Technik kein axialer Platz für eine interne Nut zur Sicherstellung der benötigten Führungslänge benötigt wird. Die Abstützvorrichtung kann demnach insbesondere mit einem verringerten Außendurchmesser ausgebildet werden. Der Begriff „außerkoaxial" subsummiert vorliegend verschiedene Verlaufstypen zwischen der Bauteil- und der Hauptachse. So meint der Begriff „außerkoaxial" im Wesentlichen einen achsparallelen Verlauf der Bauteil- und der Hauptachse. Ebenso ist unter „außerkoaxial" zu verstehen, dass die Bauteil- und die Hauptachse so verlaufen, dass sie sich deutlich außerhalb der Abstützvorrichtung schneiden. Dies bedeutet, dass das Verriegelungselement in der Sperrstellung leicht geneigt gegenüber dem Führungskanal angeordnet ist. Schließlich kann der Begriff „außerkoaxial" auch einen windschiefen Verlauf der Bauteil- und der Hauptachse zueinander bezeichnen. Auch in diesem Fall ist das Verriegelungselement in der Sperrstellung gegenüber dem Führungskanal geneigt angeordnet. Dem Fachmann ist zudem bewusst, dass der Begriff „koaxial" im Rahmen des technisch Möglichen geringe Winkel- und Abstandsabweichungen zwischen Bauteil- und Hauptachse mit einschließt. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass das Bewegen des Verriegelungselements bzw. seiner Bauteilachse zwischen der Sperr- und der Freigabestellung durch Verschieben und/oder Deformieren des Verriegelungselements bewerkstelligt wird.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass eine Mantelkontur des Verriegelungselements in Abhängigkeit der Schaltstellung zumindest zeit- und bereichsweise korrespondierend mit einer Kontur des Führungskanals ausgebildet ist. Dadurch kann eine zuverlässige Abdichtung zwischen beiden Bauteilen erzielt und beispielsweise das Einsaugen von Luft in ein Hydraulikmedium beim Bewegen des Innenteils verhindert werden.
  • Dabei hat es sich als vorteilhaft gezeigt, dass das Verriegelungselement zumindest abschnittsweise im Querschnitt kreisringsektorförmig ausgebildet ist. Dies gewährleistet insbesondere in Verbindung mit einem zylindrischen Führungskanal eine optimale Abdichtung des Führungskanals sowie eine gleichmäßige Kraftverteilung über das gesamte Verriegelungselement.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Verriegelungselement mittels eines Hydraulikmediums und/oder mittels einer mechanischen Schalteinrichtung und/oder mittels einer pneumatischen Schalteinrichtung und/oder mittels einer elektromagnetischen Schalteinrichtung zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung zu bewegen ist. Auf diese Weise kann die Abstützvorrichtung variabel ausgebildet und einfach an unterschiedliche Ventiltrieb-Ausgestaltungen angepasst werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Außenteil ein Verdrehsicherungselement, insbesondere eine Zylinderrolle, umfasst, mittels welchem ein Verdrehen des Außenteils gegenüber dem Ventiltrieb und/oder ein Verdrehen des Innenteils gegenüber dem Führungskanal und/oder ein Verdrehen des Verriegelungselements gegenüber dem Führungskanal zu verunmöglichen ist. Mit einem derartigen Verdrehsicherungselement können auf konstruktiv einfache und kostengünstige Weise definierter Bauteilorientierungen sichergestellt werden.
  • Dabei hat es sich in weiterer Ausgestaltung als vorteilhaft gezeigt, dass das Innenteil und/oder das Verriegelungselement eine korrespondierend mit dem Verdrehsicherungselement ausgebildete Nut umfasst, welche mit dem Verdrehsicherungselement in Überdeckung zu bringen ist. Eine derartige Nut stellt eine konstruktiv einfache und kostengünstige Methode dar, um im Zusammenwirken mit dem Verdrehsicherungselement ein relatives Verdrehen des Innenteils und/oder des Verriegelungselements zu verunmöglichen, ohne die Bewegbarkeit des Innenteils entlang des Führungskanals und/oder die Bewegbarkeit des Verriegelungselement zwischen Sperr- und Freigabestellung zu behindern.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Innenteil einen Anschlag umfasst, mittels welchem eine Bewegbarkeit des Innenteils entlang der Hauptachse des Führungskanals durch Anschlagen am Verdrehsicherungselement begrenzbar ist. Durch einen derartigen Anschlag kann beispielsweise ein „Herausfallen" des Innenteils aus dem Führungskanal zuverlässig verhindert werden. Alternativ oder zusätzlich kann natürlich mit Hilfe des Anschlags auch die Bewegung des Innenteils in den Führungskanal hinein begrenzt werden.
  • Eine besonders exakte Bewegung des Verriegelungselements ist dadurch gewährleistet, dass das Verriegelungselement in einer Außennut des Innenteils geführt ist. Durch eine derartige Führung wird zudem ein Verkanten des Verriegelungselements beim Bewegen zwischen der Sperr- und der Freigabestellung zuverlässig verhindert.
  • Dabei hat es sich als vorteilhaft gezeigt, dass dem Verriegelungselement und der Außennut miteinander korrespondierende Anschläge zugeordnet sind, mittels welchen die Sperrstellung und/oder die Freigabestellung bestimmt ist. Derartige Anschläge stellen eine robuste, kostengünstige und konstruktiv einfache Möglichkeit dar, die Sperrstellung und/oder die Freigabestellung zu definieren und damit die Bewegbarkeit des Verriegelungselements definiert zu begrenzen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass dem Verriegelungselement ein Federelement zugeordnet ist, gegen dessen Federkraft das Verriegelungselement aus der Sperrstellung in die Freigabestellung oder aus der Freigabestellung in die Sperrstellung bewegbar ist. Mit Hilfe eines derartigen Federelements kann die Abstützvorrichtung in Abhängigkeit der konstruktiven Erfordernisse wahlweise die Bewegung des Innenteils entlang der Hauptachse des Führungskanals drucklos sperren oder drucklos freigeben.
  • Dabei hat es sich insbesondere als vorteilhaft gezeigt, dass das Federelement als Blattfeder ausgebildet ist, wobei beide Enden der Blattfeder vorzugsweise abgebogen sind. Eine Blattfeder erlaubt eine einfache und kostengünstige Einstellung der Kraft, mit welcher das Verriegelungselement beaufschlagt werden muss, an die jeweiligen konstruktiven Gegebenheiten und Erfordernisse. Durch das Abbiegen der Enden der Blattfeder wird vorteilhafterweise eine reduzierte Reibung zwischen Verriegelungs- und Federelement und damit eine geringe Schaltzeit der Abstützvorrichtung gewährleistet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass dem Innenteil eine hydraulische Spielausgleichseinrichtung zur Abstützung eines Nockenfolgerelements des Ventiltriebs zugeordnet ist. Mit Hilfe einer derartigen, an sich bekannten Spielausgleichseinrichtung wird eine zuverlässige Spielfreiheit des Ventiltriebs sichergestellt. Durch die Zuordnung der Spielausgleichseinrichtung zum Innenteil wird zudem ein möglichst großer Hub der Abstützvorrichtung bei möglichst geringer Bauteillänge gewährleistet.
  • Dabei hat es sich in weiterer Ausgestaltung als vorteilhaft gezeigt, dass das Verriegelungselement und die Spielausgleichseinrichtung über ein gemeinsames Leitungssystem mit Hydraulikmedium zu beaufschlagen sind. Dies erlaubt es, die Abstützvorrichtung einflutig auszubilden, so dass über eine gemeinsames Leitungssystem sowohl die Abstützfunktion als auch die Schaltfunktion der Abstützvorrichtung zu bewerkstelligen sind. Dadurch kann die Abstützvorrichtung problemlos in bereits bestehenden Ventiltrieben verwendet und beispielsweise als Nachrüstteil angeboten werden, da keine Neugestaltung des Zylinderkopfs der Brennkraftmaschine erforderlich ist.
  • Umgekehrt kann in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement über ein zugeordnetes Leitungssystem mit Hydraulikmedium zu beaufschlagen ist. Eine derartige, gegebenenfalls zweiflutig ausgebildete Abstützvorrichtung erlaubt aufgrund der Entkopplung von Abstütz- und Schaltfunktion eine besonders schnelle und zuverlässige Ansteuerung des schaltbaren Verriegelungselements bei geringen Druckniveaus.
  • Dabei hat es sich als vorteilhaft gezeigt, dass das Verriegelungselement in der Sperrstellung zumindest abschnittsweise auf einer oberen Randfläche des Außenteils abgestützt ist. Auf diese Weise können die konstruktiven Anforderungen an die schaltbare Abstützvorrichtung hinsichtlich geringem Bauraumbedarf bei gleichzeitig verkipp- und klemmsicherer Bewegung des Verriegelungselements zwischen Sperr- und Freigabestellung zuverlässig verwirklicht werden. Durch eine Abstützen des Verriegelungselements auf der oberen Randfläche des Außenteils ist zudem sichergestellt, dass das Verriegelungselement nicht im Bereich von inneren Spielausgleichsfedern angeordnet werden muss, in keiner Stellung seitlich übersteht oder die Gesamtlänge der Abstützvorrichtung bestimmt.
  • Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement in der Sperrstellung zumindest abschnittsweise innerhalb einer Innennut des Führungskanals angeordnet ist. Dies erlaubt zumindest abschnittsweise eine formschlüssige Abstützung des Verriegelungselementes an der Innennut des Führungskanals und damit eine mechanisch stabile Sperrung der Bewegung des Innenteils.
  • Schließlich hat es sich als vorteilhaft gezeigt, dass ein weiteres Verriegelungselement vorgesehen ist, welches – beispielsweise in der Sperrstellung – an einem Außenumfang des Verriegelungselements angeordnet ist und zumindest abschnittsweise innerhalb der Innennut des Führungskanals angeordnet ist. Ein derartiges weiteres Verriegelungselement erlaubt eine besonders zuverlässige Verriegelung des Innenteils gegenüber dem Außenteil, so dass die Abstützvorrichtung in der Sperrstellung hohe Kräfte aufnehmen kann.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind.
  • Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Schrägansicht einer schaltbaren Abstützvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel;
  • 2a eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIa-IIa;
  • 2b eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIb-IIb;
  • 3a eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIa-IIa, wobei der Hintergrund nicht dargestellt ist;
  • 3b eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIb-IIb, wobei der Hintergrund nicht dargestellt ist;
  • 4a eine perspektivische Schrägansichten der Abstützvorrichtung gemäß 1 bis 3, wobei sich das Verriegelungselement in der Sperrstellung befindet;
  • 4b eine perspektivische Schrägansichten der Abstützvorrichtung gemäß 4a, wobei sich das Verriegelungselement in der Freigabestellung befindet;
  • 4c eine perspektivische Schrägansichten der Abstützvorrichtung gemäß 4a und 4b, wobei sich das Verriegelungselement in der Freigabestellung befindet und das Innenteil in den Führungskanal bewegt ist;
  • 5 eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 4c repräsentierten Schnittebene V-V;
  • 6 eine perspektivische Schrägansicht des Außenteils der Abstützvorrichtung gemäß 1 bis 5;
  • 7 eine perspektivische Schrägansicht des Innenteils der Abstützvorrichtung gemäß 1 bis 5;
  • 8 eine perspektivische Schrägansicht des Verriegelungselements gemäß 1 bis 5;
  • 9 eine schematische Schnittaufsicht des Abstützelements entlang der in 3a repräsentierten Schnittlinie IX-IX;
  • 10 eine perspektivische Schrägansicht der Abstützvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel;
  • 11a eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIa-XIa;
  • 11b eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIb-XIb;
  • 12a eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIa-XIa, wobei sich das Verriegelungselement in der Sperrstellung befindet;
  • 12b eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIb-XIb;
  • 13 eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung gemäß 12a und b, wobei sich das Verriegelungselement in der Freigabestellung befindet und das Innenteil in den Führungskanal hinein bewegt ist;
  • 14 eine schematische Schnittaufsicht des Abstützelements entlang der in 12a repräsentierten Schnittlinie XIV-XIV;
  • 15 eine perspektivische Schrägansicht des Innenteils der Abstützvorrichtung gemäß 10 bis 13;
  • 16a eine schematische Perspektivansicht der Abstützvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel, wobei sich zwei Verriegelungselemente in der Sperrstellung befinden;
  • 16b eine schematische Perspektivansicht der Abstützvorrichtung gemäß 16a, wobei sich die Verriegelungselemente in der Freigabestellung befinden; und
  • 16c eine schematische Perspektivansicht der Abstützvorrichtung gemäß 16a und 16b, wobei sich die Verriegelungselemente in der Freigabestellung befindet und das Innenteil in den Führungskanal hinein bewegt ist.
  • 1 zeigt eine perspektivische Schrägansicht einer schaltbaren Abstützvorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Abstützvorrichtung umfasst dabei ein Außenteil 10 mit einem im Wesentlichen zylindrischen Führungskanal 12, innerhalb welchem ein Innenteil 14 über einen Längenbereich angeordnet und entlang einer Hauptachse H schiebegeführt bewegbar ist. Das Innenteil 14 umfasst eine waagrecht gegenüber der Hauptachse H angeordnete Außennut 16 (s. 7), in welcher ein zwischen einer Sperr- und einer Freigabestellung gleitend bewegbares Verriegelungselement 18 geführt ist (s. 9). Das Verriegelungselement 18 umfasst eine Bauteilachse B, welche in der gezeigten Sperrstellung achsparallel zur Hauptachse H des Führungskanals verläuft. Dem Verriegelungselement 18 ist dabei eine Blattfeder 19 zugeordnet, durch deren Federkraft das Verriegelungselement 18 aus der Freigabestellung (s. 4b) in die gezeigte Sperrstellung bewegt wird. Die Abstützvorrichtung wird dadurch im vorliegenden Beispiel drucklos verriegelt. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement 18 durch die Kraft der Blattfeder 19 aus der Sperrstellung in die Freigabestellung gedrückt wird und die Abstützvorrichtung damit drucklos entriegelt wird.
  • Das Verriegelungselement 18 ist in der gezeigten Sperrstellung abschnittsweise auf einer oberen Randfläche 20 des Außenteils 10 abgestützt und verunmöglicht dadurch eine Bewegung des Innenteils 14 in den Führungskanal 12 hinein. Dem Innenteil 14 trägt eine an sich bekannte hydraulische Spielausgleichseinrichtung 22 zur einendigen Abstützung eines Nockenfolgerelements eines Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine (nicht abgebildet). Das Innenteil 14 ist durch innerhalb des Außenteils angeordnete Kegelfedern 24a, b mit einer Kraft beaufschlagt. Das Außenteil 10 umfasst ein als Zylinderrolle ausgebildetes Verdrehsicherungselement 26, welches durch die Seitenwand des Außenteils 10 eingepresst ist und gleichzeitig als Längsanschlag für das Innenteil 14 fungiert (s. 3a). Das Verdrehsicherungselement 26 verunmöglicht dabei ein Verdrehen der Abstützvorrichtung gegenüber einem Gehäuse des Ventiltriebs (nicht abgebildet) sowie ein Verdrehen des Außenteils 10 gegenüber dem Innenteil 14 sowie dem Verriegelungselement 18. Zu diesem Zweck umfasst das Innenteil 14 eine in Bewegungsrichtung verlaufende Nut, welche mit dem Verdrehsicherungselement 26 in Überdeckung zu bringen ist. Das Verriegelungselement 18, welches im Querschnitt im Wesentlichen kreisringsektorförmig ausgebildet ist (s. 8), umfasst im Bereich der Blattfeder 19 eine Aussparung, welche beim Eintauchen des Verriegelungselements 18 in den Führungskanal 12 ebenfalls mit dem Verdrehsicherungselement 26 in Überdeckung zu bringen ist. Dabei kann alternativ vorgesehen sein, dass das Verriegelungselement 18 deformierbar ausgebildet ist und unter Deformation zwischen der Sperr- und der Freigabestellung zu bewegen ist. Da das Verriegelungselement 18 nicht innerhalb des Außenteils 10 bzw. im Bereich der Kegelfedern 24a, b untergebracht werden muss, kann die Abstützvorrichtung sehr kompakt ausgebildet werden.
  • 2a zeigt eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIa-IIa. Dabei ist insbesondere der in der Spielausgleichseinrichtung 22 integrierte Ventilblock 30 erkennbar, welcher beim Ablaufen eines Nockens dafür sorgt, dass so lange Hydraulikmedium in den Ventilblock 30 nachströmt, bis die Spielausgleichseinrichtung 22 wieder spielfrei anliegt. Dadurch wird eine hydraulisch starre Verbindung gewährleistet, so dass sich die Abstützvorrichtung wie ein starrer Körper verhält und in der Sperrstellung immer auf das Nockenfolgerelement drückt. Die Zu- und Abführung des Hydraulikmediums, bei welchem es sich üblicherweise um das ohnehin vorhandene Motoröl handelt, erfolgt über entsprechende Bohrungen 32a–g, wobei das Beaufschlagen des Verriegelungselements 18 mit Hydraulikmedium und die Versorgung der Spielausgleichseinrichtung 22 im vorliegenden Beispiel über voneinander getrennte Leitungssysteme 34a, b (s. 3a, 3b) erfolgt, so dass die Abstützvorrichtung zweiflutig ausgebildet ist.
  • 2b zeigt eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIb-IIb. Hier sind insbesondere die den beiden Leitungssystemen 34a, b zugeordneten Bohrungen 32a–g aus einem anderen Blickwinkel zu erkennen.
  • 3a zeigt eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIa-IIa, wobei der Hintergrund der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt ist. Dabei ist insbesondere das Leitungssystem 34a erkennbar, welches zum Bewegen des Verriegelungselements 18 aus der Sperr- in die Freigabestellung gegen die Kraft der Blattfeder 19 mit Hilfe von Hydraulikmedium dient. Das Hydraulikmedium kann dazu über die Bohrung 32f im Außenteil 10 in das Leitungssystems 34a des Innenteils 14 geleitet bzw. aus diesem abgeleitet werden. Ebenfalls erkennbar ist ein dem Innenteil 14 zugeordneter Anschlag 36, mittels welchem die Bewegbarkeit des Innenteils 14 im Zusammenwirken mit dem Verdrehsicherungselement 26 zu begrenzen ist, wodurch das Innenteil 14 nicht aus dem Führungskanal 12 herausfallen kann. Das Innenteil 14 liegt zudem mit einem Stützbereich 38 am Führungskanal 12 an, wodurch sowohl eine Abstützung des Innenteils 14 als auch eine Abdichtung des Führungskanals 12 gewährleistet ist. Die Dimensionen des Stützbereichs 38 bzw. des Führungskanals 12 können dabei derart aufeinander abgestimmt sein, dass eine durch den Betrieb der Brennkraftmaschine verursachte Wärmeausdehnung kompensiert werden und überschüssiges Hydraulikmedium gegebenenfalls in geringen Mengen austreten kann.
  • 3b zeigt eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 1 repräsentierten Schnittebene IIb-IIb, wobei auch hier der Hintergrund nicht dargestellt ist. Hier ist insbesondere das der Spielausgleichseinrichtung 22 zugeordnete Leitungssystem 34b erkennbar, über welches durch die Bohrungen 32e, g im Außenteil 10 Hydraulikmedium zu- oder abgeführt werden kann. Dadurch wird wie bereits erwähnt bei sich in der Sperrstellung befindendem Verriegelungselement 18 ein automatischer Ventilspielausgleich bewerkstelligt.
  • 4a zeigt eine perspektivische Schrägansichten der Abstützvorrichtung gemäß 1 bis 3, wobei sich das Verriegelungselement 18 in der Sperrstellung befindet. In Zusammenschau mit 4b, 4c und 9 wird im Folgenden das Bewegen des Verriegelungselements 18 in die Freigabestellung und das dadurch bewirkte Abschalten der Abstützvorrichtung beschrieben werden. Über das Leitungssystem 34a wird Hydraulikmedium in das Innenteil 12 gedrückt, wodurch die der Blattfeder 19 gegenüberliegende Seite des Verriegelungselements 18 gegen deren Kraft beaufschlagt wird. Wie in 4b zu sehen, wird dadurch das Verriegelungselement 18 in die dort gezeigte Freigabestellung bewegt, in welcher die zuvor achsparallel mit der Hauptachse H verlaufende Bauteilachse B nun koaxial mit der Hauptachse H verläuft. Mit anderen Worten wird das Verriegelungselement 18 und damit sein Schwerpunkt quer zur Hauptachse H verschoben, wodurch die Bewegbarkeit des Innenteils 14 in den Führungskanal 12 hinein ermöglicht wird, da sich das Verriegelungselement 18 in der Freigabestellung nicht mehr auf der oberen Randfläche 20 des Außenteils 10 abstützt. Das Verriegelungselement 18 wird, wie aus 9 ersichtlich, bei der Bewegung in der Außennut 16 des Innenteils 14 geführt. 4c zeigt schließlich das durch die Bewegung des Verriegelungselements 18 in die Freigabestellung ermöglichte Eintauchen des Innenteils 14 in den Führungskanal 12, wodurch ein der Abstützvorrichtung zugeordnetes Ventil (nicht abgebildet) in seiner Schließstellung verbleibt und damit stillgelegt ist. Beim Bewegen des Innenteils 14 wird durch Überdeckung der Nut 28 mit dem Verdrehsicherungselement 26 ein Verdrehen des Innenteils 14 gegenüber dem Führungskanal 12 bzw. dem Außenteil 10 verunmöglicht, wodurch die im vorliegenden Beispiel erforderliche Trennung der Leitungssysteme 34a, b gewährleistet ist. Durch die Anlage des Verriegelungselements 18 an der Kontur des Führungskanals 12 wird zudem ein Verkanten oder Verkippen des Innenteils 14 gegenüber dem Außenteil 10 zuverlässig verhindert und die gewünschte Abdichtung geschaffen. Die schaltbare Abstützvorrichtung ermöglich damit die Bereitstellung von Brennkraftmaschinen mit einem Verbrauchseinsparungs-Potential von 15% und mehr. Dabei ist zu betonen, dass die Abstützvorrichtung auch bei Hybridtechnik einsetzbar und problemlos mit anderen Kraftstoffeinsparungstechniken kombinierbar ist. Wegen der hohen Stückzahlen, in welchen derartige Abstützvorrichtungen hergestellt und verbaut werden, wird somit eine signifikante Verbrauchs- und CO2-Reduktion ermöglicht, ohne dass die Leistung oder Standfestigkeit der Brennkraftmaschine nachteilig beeinflusst würden.
  • 5 zeigt zur weiteren Verdeutlichung eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 4c repräsentierten Schnittebene V-V, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit kein Hintergrund dargestellt ist.
  • 6 zeigt eine perspektivische Schrägansicht des Außenteils 10 der Abstützvorrichtung gemäß 1 bis 5. Dabei ist unter anderem ein Durchtritt 40 erkennbar, durch welchen das zylinderförmige Verdrehsicherungselement 26 eingepresst werden kann. Das Außenteil 10 besitzt im Bereich der unteren Bohrungen 32a, b einen Gehäuseeinzug für einen Gaswechsel-Kanalfreigang.
  • 7 zeigt eine perspektivische Schrägansicht des vorliegend einstückig ausgebildeten Innenteils 14 der Abstützvorrichtung gemäß 1 bis 5. Dabei ist insbesondere die horizontal verlaufende Außennut 16 erkennbar, in welcher das Verriegelungselement 18 geführt bewegbar ist. Weiterhin ist die vertikal verlaufende Nut 28 erkennbar, welche bei montierter Abstützvorrichtung mit dem Verdrehsicherungselement 26 zusammenwirkt. Ebenfalls sichtbar ist eine Öffnung des Leitungssystems 32e.
  • 8 zeigt eine perspektivische Schrägansicht des Verriegelungselements 18 gemäß 1 bis 5. Dabei ist die vorliegend im Bereich des Schwerpunkts des Verriegelungselements 18 verlaufende Bauteilachse B erkennbar. Es kann jedoch in Abhängigkeit der geometrischen Ausgestaltung des Verriegelungselements 18 ebenfalls vorgesehen sein, dass dessen Bauteilachse B unmittelbar durch den Schwerpunkt verläuft. Ebenfalls erkennbar ist in zugeordneten Aufnahmen des Verriegelungselements 18 angeordnete und vorgespannte Blattfeder 19, an welcher gegebenenfalls Hydraulikmedium abfließen kann. Die Anordnung des Verriegelungselements 18 am Innenteil 14 erfolgt beispielsweise durch einfaches Aufclipsen auf die Außennut 16.
  • 9 zeigt eine schematische Schnittaufsicht des Abstützelements entlang der in 3a repräsentierten Schnittlinie IX-IX. Der allgemeine Aufbau ist dabei bereits aus den vorhergehenden Beschreibungen bekannt. Aus der vorliegenden Abbildung sind dabei insbesondere die getrennten Leitungssysteme 34a, b erkennbar. Durch die quer zum Bewegungsvektor des Verriegelungselements 18 angeordnete Zuführung des Hydraulikmediums und die vorliegend drucklos verriegelte Ausführungsform wird eine zuverlässige Bewegung des Verriegelungselements 18 in die Freigabestellung gewährleistet, da im Vergleich zur einflutigen Ausführungsform (vgl. 10) geringere Druckniveaus des Hydraulikmediums erforderlich sind. Ebenfalls erkennbar sind die miteinander korrespondierend ausgebildeten Führungsflächen 42 der Außennut 16 und des Verriegelungselements 18, mittels welchen die geführte Bewegung des Verriegelungselements 18 zu bewerkstelligen ist. Gleichzeitig dienen die Führungsflächen 42 auch als Dichtflächen. Ebenfalls erkennbar sind die der Außennut 16 und dem Verriegelungselement 18 zugeordneten, miteinander korrespondierenden Anschläge 44a, mittels welchen die Freigabestellung des Verriegelungselements 16 definiert ist. Demgegenüber ist die vorliegend abgebildete Sperrstellung des Verriegelungselements 18 mittels der ebenfalls miteinander korrespondierenden Anschläge 44b definiert. Zur Verringerung der Reibung und damit zur Gewährleistung schneller Schaltvorgänge können die meist scharfkantigen Enden der Blattfeder 19 entsprechend abgebogen werden.
  • 10 zeigt eine perspektivische Schrägansicht der Abstützvorrichtung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zu der aus dem ersten Ausführungsbeispiel bekannten Abstützvorrichtung ist das Verriegelungselement 18 als geschlossener Ring ausgebildet und besitzt eine entsprechende Nut 46, welche beim Eintauchen des Innenteils 14 in den Führungskanal 12 in Überdeckung mit dem Verdrehsicherungselement 26 zu bringen ist. Ein weiterer Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass der Spielausgleichseinrichtung 22 und dem Verriegelungselement 18 ein gemeinsames, hydraulisches Leitungssystem 34c (s. 11a, b und 12a–c) zugeordnet ist, über welches sowohl der automatische Ausgleich eines Ventilspiels als auch das Bewegen des Verriegelungselements 18 aus der Sperr- in die Freigabestellung zu bewerkstelligen ist. Die Abstützvorrichtung ist mit anderen Worten einflutig ausgebildet, wodurch sie gegenüber der in 9 gezeigten zweiflutigen Ausführung Reibungsvorteile besitzt und problemlos in bereits existierende Zylinderköpfe integriert werden kann, da motorseitig keine neuen Zu- und Ableitungen von Hydraulikmedium vorgesehen werden müssen. Zudem werden aufgrund der reduzierten Komplexität entsprechend Kosteneinsparungen erzielt.
  • 11a zeigt eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIa-XIa. In Zusammenschau mit 11b, welche eine perspektivische Schnittansicht der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIb-XIb zeigt, ist die das Verriegelungselement 18 in die Sperrstellung drückende Blattfeder 19 und insbesondere der Verlauf des Leitungssystems 34c unter Berücksichtung der Bohrungen 32a–f zu erkennen.
  • 12a und 12b zeigen Schnittansichten der Abstützvorrichtung entlang der in 10 repräsentierten Schnittebene XIa-XIa bzw. XIb-XIb, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit jeweils keine Hintergründe dargestellt sind. Der allgemeine Aufbau ist auch hier bereits den vorhergehenden Beschreibungen zu entnehmen. Aus den vorliegenden Abbildungen ist insbesondere die Ausgestaltung des gemeinsamen Leitungssystems 34c gut erkennbar.
  • 13 zeigt eine Schnittansicht der Abstützvorrichtung gemäß 12a und b, wobei sich das Verriegelungselement 18 in der Freigabestellung befindet, seine Bauteilachse B koaxial mit der Hauptachse H verläuft und das Innenteil 14 in den Führungskanal 12 bzw. das Außenteil 10 hinein bewegt ist. Auch im vorliegenden Beispiel liegt das Verriegelungselement 18 zumindest abschnittsweise formschlüssig an der Kontur des Führungskanals 12 an.
  • 14 zeigt eine schematische Schnittaufsicht des Abstützelements entlang der in 12a repräsentierten Schnittlinie XIV-XIV. Auch hier ist der allgemeine Aufbau insbesondere aus der Beschreibung zu 9 bekannt. Als Unterschied sind lediglich die umlaufend geschlossene, im Wesentlichen ringförmige Ausgestaltung des Verriegelungselements 18, die im Verriegelungselement 18 vorgesehene Nut 26 zur Verdrehsicherung sowie das einflutige Leitungssystem 34c zu nennen. Die Enden der Blattfeder sind im vorliegenden Beispiel abgebogen dargestellt.
  • 15 zeigt eine perspektivische Schrägansicht des Innenteils 14 der Abstützvorrichtung gemäß 10 bis 13. Da das Verriegelungselement 18 im vorliegenden Beispiel umlaufend geschlossen ausgebildet ist, besteht das Innenteil 14 aus einem oberen Teil 14a, auf welches das Verriegelungselement 18 während der Montage zunächst aufgeschoben wird. Anschließend wird ein unteres Teil 14b aufgesteckt und beispielsweise mittels Laserschweißen mit dem oberen Teil zum Innenteil 14 verbunden.
  • 16a–c zeigen schematische Perspektivansichten der Abstützvorrichtung gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. Im Unterschied zu den vorherigen Ausführungsbeispielen ist das Verriegelungselement 18 vorliegend ringsegmentförmig ausgebildet. Zusätzlich ist ein weiteres Verriegelungselement 18' vorgesehen, welches in der in 16a gezeigten Sperrstellung sowie in einer entriegelten Position bündig an der Mantelkontur des Verriegelungselements 18 anliegt. Weiterhin umfasst der Führungskanal 12 des Außenteils 10 eine umlaufende Innennut 50, innerhalb welcher das weitere Verriegelungselement 18' und das Verriegelungselement 18 in der Sperrstellung jeweils abschnittsweise angeordnet sind. Gleichzeitig sind das Verriegelungselement 18 und das weitere Verriegelungselement 18' jeweils abschnittsweise in der Außennut 16 des Innenteils 14 angeordnet und verunmöglichen somit eine Bewegung des Innenteils 14 gegenüber dem Außenteil 10. Mit anderen Worten wird mit Hilfe der beiden Verriegelungselemente 18, 18' ein Formschluss von jeweils etwa 180° auf gegenüberliegenden Seiten des Innenteils 14 erzeugt, wodurch eine besonders zuverlässige Verriegelung gegeben ist und die Abstützvorrichtung hohe Kräfte aufnehmen kann. Die Bauteilachse B des Verriegelungselements 18 und die Bauteilachse B' des weiteren Verriegelungselements 18' verlaufen in diesem Beispiel beide achsparallel zur Hauptachse H.
  • In 16b sind das Verriegelungselement 18 und das weitere Verriegelungselement 18' in die Freigabestellung bewegt, wodurch ihre Bauteilachsen B, B' koaxial mit der Hauptachse H verlaufen. Dabei ist das Verriegelungselement 18 vollständig innerhalb der Außennut 16 des Innenteils 14 angeordnet und ermöglicht ein Bewegen desselben. Das weitere Verriegelungselement 18' ist seinerseits vollständig innerhalb der Innennut 50 des Außenteils 10 angeordnet.
  • 16c zeigt eine schematische Perspektivansicht der Abstützvorrichtung gemäß 16a und 16b, wobei sich das Verriegelungselement 18 sowie das weitere Verriegelungselement 18' in der Freigabestellung befinden und das Innenteil 14 in den Führungskanal 12 hinein bewegt ist. Der Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, dass das Bewegen des Verriegelungselements 18 zwischen der Sperr- und der Freigabestellung wahlweise von innen (Innenteil 14) oder von außen (Innennut 50) erfolgen kann. Denkbar ist auch ein mechanisch oder elektromagnetisch induziertes Bewegen des Verriegelungselements 18 bzw. des weiteren Verriegelungselements 18'.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10247949 A1 [0002]

Claims (17)

  1. Schaltbare Abstützvorrichtung für einen Ventiltrieb einer Brennkraftmaschine, umfassend: – ein Außenteil (10) mit einem Führungskanal (12); – ein Innenteil (14), welches zumindest über einen Längenbereich innerhalb des Führungskanals (12) angeordnet und entlang einer Hauptachse (H) des Führungskanals (12) bewegbar ist; und – ein Verriegelungselement (18), welches relativ zum Außenteil (10) zwischen einer die Bewegung des Innenteils (14) zumindest in einer Bewegungsrichtung verunmöglichenden Sperrstellung und einer die Bewegung des Innenteils (14) freigebenden Freigabestellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) eine Bauteilachse (B) aufweist, welche in der Sperrstellung außerkoaxial und in der Freigabestellung zumindest annähernd koaxial zur Hauptachse (H) des Führungskanals (12) verläuft.
  2. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mantelkontur des Verriegelungselements (18) in Abhängigkeit der Schaltstellung zumindest zeit- und bereichsweise korrespondierend mit einer Kontur des Führungskanals (12) ausgebildet ist.
  3. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) zumindest abschnittsweise im Querschnitt kreisringsektorförmig ausgebildet ist.
  4. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) mittels eines Hydraulikmediums und/oder mittels einer mechanischen Schalteinrichtung und/oder mittels einer pneumatischen Schalteinrichtung und/oder mittels einer elektromagnetischen Schalteinrichtung zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung zu bewegen ist.
  5. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenteil (10) ein Verdrehsicherungselement (26), insbesondere eine Zylinderrolle, umfasst, mittels welchem ein Verdrehen des Außenteils (10) gegenüber dem Ventiltrieb und/oder ein Verdrehen des Innenteils (14) gegenüber dem Führungskanal (12) und/oder ein Verdrehen des Verriegelungselements (18) gegenüber dem Führungskanal (12) zu verunmöglichen ist.
  6. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (14) und/oder das Verriegelungselement (18) eine korrespondierend mit dem Verdrehsicherungselement (26) ausgebildete Nut (28, 46) umfasst, welche mit dem Verdrehsicherungselement (26) in Überdeckung zu bringen ist.
  7. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (14) einen Anschlag (36) umfasst, mittels welchem eine Bewegbarkeit des Innenteils (14) entlang der Hauptachse (H) des Führungskanals (12) durch Anschlagen am Verdrehsicherungselement (26) begrenzbar ist.
  8. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) in einer Außennut (16) des Innenteils (14) geführt ist.
  9. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verriegelungselement (18) und der Außennut (16) miteinander korrespondierende Anschläge (44a, 44b) zugeordnet sind, mittels welchen die Sperrstellung und/oder die Freigabestellung bestimmt ist.
  10. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verriegelungselement (18) ein Federelement zugeordnet ist, gegen dessen Federkraft das Verriegelungselement (18) aus der Sperrstellung in die Freigabestellung oder aus der Freigabestellung in die Sperrstellung bewegbar ist.
  11. Schaltbare Abstützvorrichtung Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement als Blattfeder (19) ausgebildet ist, wobei beide Enden der Blattfeder (19) vorzugsweise abgebogen sind.
  12. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem Innenteil (14) eine hydraulische Spielausgleichseinrichtung (22) zur Abstützung eines Nockenfolgerelements des Ventiltriebs zugeordnet ist.
  13. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) und die Spielausgleichseinrichtung (22) über ein gemeinsames Leitungssystem (34c) mit Hydraulikmedium zu beaufschlagen sind.
  14. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) über ein zugeordnetes Leitungssystem (34a) mit Hydraulikmedium zu beaufschlagen ist.
  15. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18, 18') in der Sperrstellung zumindest abschnittsweise auf einer oberen Randfläche (20) des Außenteils (10) abgestützt ist.
  16. Schaltbare Abstützvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungselement (18) in der Sperrstellung zumindest abschnittsweise innerhalb einer Innennut (50) des Führungskanals (12) angeordnet ist.
  17. Schaltbare Abstützvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiteres Verriegelungselement (18') vorgesehen ist, welches in der Sperrstellung an einem Außenumfang des Verriegelungselements (18) angeordnet ist und zumindest abschnittsweise innerhalb der Innennut (50) des Führungskanals (12) angeordnet ist.
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