DE102007035452A1 - Pralltopf - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Pralltopf für metallurgische Anwendungen aus feuerfestem Material, mit einer ebenen Bodenplatte (1) und mit einer senkrecht zu der Bodenplatte (1) ausgerichteten Wandung (2), die zusammen einen Innenraum (6) umschließen, wobei die Wandung (2) eine dem Innenraum (6) zugewandte Oberfläche (5) und die Bodenplatte (1) eine dem Innenraum (6) zugewandte Oberseite (14) aufweist, und bei dem die Oberfläche (5) in den Innenraum (6) weisende Vorsprünge (8) trägt, die jeweils Seitenflächen (11, 12), wenigstens eine Oberseite (9), wenigstens eine Unterseite (10) und wenigstens eine Stirnseite (13) aufweisen, wobei die Seitenflächen (11, 12) und die Stirnseite (13) jeweils senkrecht zu der Bodenplatte (1) ausgerichtet sind und wobei die Oberseite (9) und die Unterseite (10) parallel zu der Bodenplatte (1) ausgerichtet sind.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Pralltopf mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
- Pralltöpfe werden in der Metallurgie eingesetzt beim Gießen von Metallschmelzen aus einer Gießpfanne in einen Zwischenbehälter. Bei der Stahlherstellung wird beispielsweise das flüssige Metall in einer Pfanne einer metallurgischen Behandlung unterzogen. Nach Abschluss der Behandlung wird die Schmelze dann aus der Pfanne in einen Zwischenbehälter, einen so genannten Verteiler (Tundish) gefüllt. Aufgrund der Höhendifferenz zwischen der Pfanne und dem Boden des Zwischenbehälters, der hohen Dichte der Metallschmelze und der geringen Viskosität der Metallschmelze weist der Strahl eine hohe kinetische Energie auf. Ruckartiges rasches öffnen des Pfannenschiebers gibt die Öffnung frei und die darauf statisch ruhende Stahlsäule wird dann durch den Pfannenschieber in den Verteiler eingegossen. Es besteht die Gefahr, dass die feuerfeste Auskleidung des Zwischenbehälters aufgrund der Auftreffenergie des Stahlstrahles beschädigt wird. Weiter kann es zu Spritzern von flüssigem Metall kommen, die Schäden an Mensch und Maschine in der Umgebung des Zwischenbehälters bewirken. Schließlich können entstehende Turbulenzen auch dazu führen, dass Schlacke in die Schmelze gezogen wird und die Schmelze dadurch verunreinigt wird.
- Um dies zu verhindern, werden vor dem Gießvorgang üblicherweise Verteilereinbauten (Prallplatten oder Pralltöpfe) in den Zwischenbehälter eingesetzt, die im ersten Moment des Gießvorgangs die Turbulenzen mindern sollen und die Ausmauerung vor der kinetischen Energie der flüssigen Schmelze schützen sollen.
- Derartige Pralltöpfe sind aus dem Stand der Technik bekannt, beispielsweise aus den Druckschriften
EP 0729393 B1 ,EP 0790873 B1 undEP 1526940 B1 . - Bei den bekannten Pralltöpfen sind die Böden und die Wände im Wesentlichen glatt. Die Funktion soll erreicht werden durch eine Umlenkung des Strahls der flüssigen Schmelze derart, dass der umgelenkte Strahl mit dem einlaufenden Strahl zusammentrifft und dass hierdurch Energie verzehrt wird.
- Die angestrebte Funktion ist von einer sehr genauen Positionierung der Gießpfanne und des Pralltopfs beim Beginn des Gießvorgangs abhängig. Jede Abweichung von der vorgesehenen relativen Ausrichtung führt zu einer Störung der angestrebten Strömungsverhältnisse. Die exakte Positionierung des Gießpfannenauslaufs zentrisch zum „Pralltopf" ist aufgrund der Trägheit (Drehturm und Stahlgießpfanne mit Inhalt) nicht möglich.
- Es ist deshalb Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Pralltopf zu schaffen, der aufgrund einer anderen Ausgestaltung die kinetische Energie der fließenden Metallschmelze verringert, ohne dass eine ausgeprägte Abhängigkeit von dem Auftreffpunkt der Metallschmelze am Boden des Pralltopfs besteht.
- Diese Aufgabe wird von einem Pralltopf mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Weil die Seitenwand des Pralltopfs in einem Winkel von 90° zu der Ebene des Bodens angeordnet ist und weil die Seitenwand, der Boden oder beide Oberflächen eine Oberflächenstruktur in Form von Vorsprüngen, Durchbrüchen oder Ausnehmungen trägt, deren Oberflächen im wesentlichen entweder in einem Winkel von 90° zu der Ebene des Bodens oder parallel zu der Ebene des Bodens verlaufen, erhält die Metallschmelze beim Auftreffen auf die Vorsprünge, Durchbrüche oder Ausnehmungen praktisch keine Geschwindigkeitskomponente, die dem einlaufenden Strahl entgegen wirkt. Der einlaufende Strahl nimmt deshalb an dem angestrebten dynamischen Prozess im Pralltopf nicht oder nicht wesentlich teil. Die senkrechten Wände erlauben weiter einen durchgehend gleichmäßig großen Öffnungsquerschnitt des Pralltopfs nach oben hin, der einen freien und ruhigen Auslauf der Metallschmelze aus dem Pralltopf ermöglicht. Dies gilt auch bei nicht zentrischer Anordnung des Stahlstrahles.
- Wenn der Boden des Pralltopfs mit kegelförmigen Vorsprüngen versehen ist, wird bereits dort durch eine Verlängerung der Fließpfade nach dem Auftreffen der Metallschmelze auf den Boden Energie verzehrt werden.
- Eine einfachere Form ergibt sich, wenn die Oberflächenstruktur nur auf einem Teil der inneren Oberfläche der Seitenwand und/oder des Bodens ausgebildet ist. So kann es ausreichen, nur die Seitenwand mit wenigen, insgesamt etwa fünf bis zehn horizontal ringförmig ausgerichteten Reihen von Vorsprüngen oder Ausnehmungen zu versehen.
- Wenn die Oberflächenstruktur Durchbrüche, beispielsweise in Form von Schlitzen in der Seitenwand umfasst, wird frühzeitig zu Beginn des Gießvorgangs bereits Schmelze in den Verteiler gelangen. Dies kann zu einem ruhigeren Verlauf des Gießvorgangs führen, insbesondere in dem Moment, in dem der Pralltopf überläuft, da dann das überlaufende Material nicht auf den Boden, sondern auf bereits vorhandene Schmelze trifft.
- Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
-
1 : einen erfindungsgemäßen Pralltopf mit einer Bodenstruktur und einer Wandstruktur in einem Querschnitt in perspektivischer Darstellung; -
2 : den Pralltopf aus1 in einer Seitenansicht im Querschnitt; -
3 : den Pralltopf aus1 und2 in einer Draufsicht; -
4 : einen Wandvorsprung in einem Querschnitt von der Seite; -
5 : einen Wandvorsprung in einer Draufsicht; -
6 : einen Bodenvorsprung in einem Querschnitt von der Seite; sowie -
7 : einen Bodenvorsprung in einer Draufsicht. - In der
1 ist ein Pralltopf perspektivisch in einem Querschnitt dargestellt. Der Pralltopf weist eine kreisrunde, im Wesentlichen ebene Bodenplatte1 auf. Die Bodenplatte trägt nahe ihres äußeren Umfangs eine zylindermantelförmige Wandung2 , die gegenüber der Ebene der Bodenplatte1 in einem Winkel von 90° ausgerichtet ist. Die Wandung2 weist eine äußere glatte Mantelfläche3 und eine der Bodenplatte1 gegenüberliegende obere Stirnseite4 auf. Die Stirnseite4 ist ebenfalls glatt und hat die geometrische Form eines ebenen Rings, der parallel zu der Ebene der Bodenplatte1 verläuft. - Die Oberseite
4 der Wandung2 ist gegenüber der Mantelfläche3 deshalb in einem Winkel von 90° orientiert. - Die Oberseite
4 umgibt eine Öffnung, die einen von der Bodenplatte1 und der Wandung2 definierten Innenraum6 nach oben abschließt. - Dem Innenraum
6 zugewandt weist die Bodenplatte1 innerhalb der von der Wandung2 umschlossenen Oberfläche14 eine Anzahl von Vorsprüngen7 auf. Die Vorsprünge7 sind kegelstumpfförmig ausgebildet, wobei das im Durchmesser größere Ende mit der Bodenplatte1 einstückig verbunden ist, während das im Durchmesser kleinere Ende der Öffnung zugewandt ist. Die kegelstumpfförmigen Vorsprünge7 sind rotationssymmetrisch und mit ihrer Symmetrieachse senkrecht zu der Ebene der Bodenplatte1 ausgerichtet. Sie bedecken in diesem Ausführungsbeispiel nahe zu die gesamte Oberfläche14 der Bodenplatte1 , soweit diese innerhalb der Wandung2 liegt. - Die Wandung
2 trägt an ihrer dem Innenraum6 zugewandten inneren Oberfläche5 ebenfalls eine Vielzahl von Vorsprüngen8 . Die Vorsprünge8 weisen von der Wandung2 radial nach innen. Jeder einzelne Vorsprung8 ist bei dieser Ausführungsform als Trapezkantprisma ausgebildet. Der Vorsprung8 weist eine einstückig mit der Wandung2 verbundene Grundfläche mit rechteckigem Querschnitt auf. Eine Oberseite9 und eine Unterseite10 des Vorsprungs8 sind trapezförmig ausgebildet, flach und bezüglich der Ebene der Bodenplatte1 parallel zu dieser Ebene ausgerichtet. Seitenflächen11 und12 sind rechteckig ausgebildet. Die Seitenflächen11 und12 verlaufen senkrecht zu der Ebene der Bodenplatte1 und in ihrem jeweiligen Übergangspunkt zu der Innenwand5 der Wandung2 auch senkrecht zu der Oberfläche5 . Schließlich ist eine Stirnseite13 vorgesehen, die frei in den Innenraum6 hineinragt. Die Stirnseite13 ist im Wesentlichen eben und parallel zu der Oberfläche5 der Wandung2 ausgerichtet. In anderen Ausführungsformen können die Vorsprünge auch mit abgerundeten Kanten oder geneigten Flächen ausgebildet sein. - Der Pralltopf aus
1 wird in bekannter Weise aus einem feuerfesten Material einstückig gefertigt. - Die
2 zeigt den Pralltopf aus1 in einem Querschnitt von der Seite. Gleiche Bauelemente tragen gleiche Bezugsziffern. Auf die Kennzeichnung der einzelnen Flächen der Vorsprünge8 wurde zu besseren Übersicht des Teils verzichtet. - Die
3 zeigt einen Pralltopf gemäß1 und2 in einer Draufsicht in abgebrochener Darstellung. In dieser Darstellung ist erkennbar, dass die Trapezkantprismen der Vorsprünge8 in der Draufsicht auf die Oberseite9 trapezförmig ausgebildet sind und dass sie dem Mittelpunkt der kreisförmigen Bodenplatte1 nach Art einer Innenverzahnung zugewandt sind. - Die
4 zeigt einen Vorsprung8 in einem Querschnitt von der Seite. Erkennbar ist die senkrechte Wandung5 , die einstückig unter dem Vorsprung8 ausgebildet ist. Die Oberseite9 und die Unterseite10 bilden jeweils eine im rechten Winkel zu der Wandung5 orientierte Fläche, die also aufgrund der ebenfalls rechtwinkligen Ausrichtung der Wandung5 parallel zu der Bodenplatte1 steht. Die dem Innenraum6 zugewandte Stirnseite13 ist wiederum parallel zu der Wandung5 ausgerichtet. - Die
5 zeigt den Vorsprung8 aus4 in einer Draufsicht. Hier ist die parallel zu der Ebene der Bodenplatte1 ausgerichtete, trapezförmige Oberseite9 des Vorsprungs8 sichtbar. Die Seitenflächen11 und12 sowie die Stirnseite13 begrenzen die trapezförmige Oberseite11 . Der Bereich, in dem der Vorsprung8 einstückig mit der Seitenwand2 verbunden ist, ist gestrichelt dargestellt. - Die
6 zeigt einen bodenseitigen Vorsprung7 in einem Querschnitt von der Seite. Der Vorsprung7 ist einstückig an die Bodenplatte1 angeformt. Er weist eine kegelstumpfförmige Gestalt mit einer äußeren Umfangsfläche15 und einer kreisrunden Oberseite16 auf. Der Vorsprung7 erhebt sich senkrecht und rotationssymmetrisch über die Bodenplatte1 in den Innenraum6 des Pralltopfs hinein. - Die
7 zeigt nur schematisch den Vorsprung7 in einer Draufsicht senkrecht auf die Bodenplatte1 . - Der insoweit beschriebene Pralltopf ist insgesamt aus feuerfestem Material hergestellt. Die Abmessungen können je nach Anwendungsfall variiert werden. Die Ausrichtung der beschriebenen Flächen
9 und10 ,11 und12 sowie13 wird dann entsprechend angepasst. Die Orientierung der Flächen senkrecht bzw. parallel zur Bodenplatte1 bleibt jedoch im Wesentlichen gleich. - Ein typischer Pralltopf der in
1 veranschaulichten Bauweise weist einen Durchmesser von etwa 70 cm auf. Die Höhe senkrecht zur Bodenplatte1 beträgt rund 35 cm. Dies ergibt ein Innenvolumen von etwa 55 l. Die Vorsprünge8 weisen in vertikaler Richtung eine Höhe von 10 mm auf. Die trapezförmigen Flächen9 und10 sind angrenzend an die innere Wandung5 mit einer Kantenlänge von 15 mm versehen. Die Kantenlänge angrenzend an die frei stehende Fläche13 beträgt 10 mm. Die Fläche13 ist folglich quadratisch. - Die bodenseitigen Vorsprünge
7 weisen einen Durchmesser im Grundkreis von etwa 17 mm auf, während die obere Begrenzungsfläche einen Durchmesser von 10 mm aufweist. Die Höhe der Vorsprünge7 beträgt ebenfalls etwa 10 mm. - Die wandseitigen Vorsprünge
8 sind, wie in der2 ersichtlich, jeweils in horizontalen und vertikalen Reihen, also in Zeilen und Spalten angeordnet. Dabei sind die Spalten parallel zueinander ausgerichtet. In Zeilenrichtung, also in Umfangsrichtung der Wandfläche, sind jeweils zwei auf einander folgende Vorsprünge 8 um 50% ihres vertikalen Abstandes gegeneinander versetzt. Die Vorsprünge8 sind also umfangsseitig „auf Lücke" angeordnet. Diese Anordnung wird derzeit bevorzugt. Es sind aber auch andere Muster bei der Anordnung der Vorsprünge8 im Wandbereich des Pralltopfs möglich. - Die im vorliegenden Beispiel aufwändige Gestaltung der inneren Oberflächen des Pralltopfs kann auch bei im Wesentlichen gleich guter Funktion einfacher gestaltet werden. So kann beispielsweise eine geringere Anzahl von Vorsprüngen oder Ausnehmungen vollständig umlaufend am Wandbereich angeordnet sein, jedoch nur in 3 bis 4 oder 5 bis 10 Zeilen, während das vorliegende Ausführungsbeispiel 17 Zeilen aufweist. Die geringere Anzahl von Zeilen kann auf halber Höhe der Wandung
2 oder im unmittelbar der Bodenplatte1 benachbarten Bereich angeordnet werden. - Die Anpassung an andere Tundish-Geometrien kann ebenfalls vorgenommen werden. So ist abweichend von der kreisrunden dargestellten Form dieses Ausführungsbeispiels auch eine Form mit rechteckiger oder trapezförmiger Bodenplatte und entsprechend ausgebildetem Innenraum
6 vorgesehen. Das Verhältnis von Durchmesser zu Höhe kann ebenfalls nach den Anforderungen gewählt werden. - Während im obigen Ausführungsbeispiel sowohl die Seitenwandung als auch der Boden mit Vorsprüngen versehen ist, können diese auch nur an einer der beiden Oberflächen ausgebildet sein, wenn die Anwendung es zulässt. Die im Ausführungsbeispiel dargestellte Oberflächenstruktur wird derzeit wegen ihrer einfachen Herstellbarkeit bevorzugt. Wenn gemäß einer alternativen Ausführung nicht Vorsprünge sondern Ausnehmungen an den Begrenzungswänden vorgesehen sind, ergibt sich praktisch eine Negativform der dargestellten Oberflächenstruktur, die ebenso die gewünschte Wirkung erzielen kann.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
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- - EP 0729393 B1 [0004]
- - EP 0790873 B1 [0004]
- - EP 1526940 B1 [0004]
Claims (9)
- Pralltopf für metallurgische Anwendungen aus feuerfestem Material, mit einer ebenen Bodenplatte (
1 ) und mit einer senkrecht zu der Bodenplatte (1 ) ausgerichteten Wandung (2 ), die zusammen einen Innenraum (6 ) umschließen, wobei die Wandung (2 ) eine dem Innenraum (6 ) zugewandte Oberfläche (5 ) und die Bodenplatte (1 ) eine dem Innenraum (6 ) zugewandte Oberseite (14 ) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche (5 ) und/oder die Oberseite (14 ) eine in den Innenraum (6 ) weisende Oberflächenstruktur trägt, die Vorsprünge (7 ,8 ), Ausnehmungen und/oder Durchbrüche aufweist, wobei die Vorsprünge (7 ,8 ), Ausnehmungen und/oder Durchbrüche jeweils Seitenflächen (11 ,12 ), wenigstens eine Oberseite (9 ), wenigstens eine Unterseite (10 ) und gegebenenfalls eine Stirnseite (13 ) aufweisen. - Pralltopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (
11 ,12 ) und gegebenenfalls die Stirnseite (13 ) jeweils im wesentlichen senkrecht zu der Bodenplatte (1 ) ausgerichtet sind und dass die Oberseite (9 ) und die Unterseite (10 ) im wesentlichen parallel zu der Bodenplatte (1 ) ausgerichtet sind. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge oder Ausnehmungen (
7 ,8 ) die Form eines Trapezkantprismas aufweisen. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge oder Ausnehmungen (
7 ,8 ) kegelstumpfförmig ausgebildet sind. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
8 ), Durchbrüche oder Ausnehmungen in parallel zu der Bodenplatte (1 ) ausgerichteten Reihen über den Umfang der Oberfläche (5 ) angeordnet sind. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Oberflächenstruktur bildenden Vorsprünge (
8 ), Durchbrüche oder Ausnehmungen in insgesamt drei, vier oder fünf bis zehn parallelen Reihen angeordnet sind. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
7 ,8 ) oder Ausnehmungen eine quadratische, rechteckige oder runde Grundfläche aufweisen. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
7 ,8 ) oder Ausnehmungen würfelförmig ausgebildet sind. - Pralltopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (
8 ) oder Ausnehmungen in gegeneinander in Umfangsrichtung versetzten Reihen angeordnet sind.
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