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DE102007023316A1 - Gerät zum Untersuchen eines Objektes - Google Patents

Gerät zum Untersuchen eines Objektes Download PDF

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DE102007023316A1
DE102007023316A1 DE200710023316 DE102007023316A DE102007023316A1 DE 102007023316 A1 DE102007023316 A1 DE 102007023316A1 DE 200710023316 DE200710023316 DE 200710023316 DE 102007023316 A DE102007023316 A DE 102007023316A DE 102007023316 A1 DE102007023316 A1 DE 102007023316A1
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Frank Abert
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Abstract

Bei einem Gerät zum Untersuchen eines Objektes, beispielsweise eines Lebewesens, aber auch eines Gegenstandes insbesondere bei der industriellen Fertigung, mittels eines Lichtstrahls, der von einer Lichtquelle (7) ausgeht, die mit einer Energiequelle (8) verbunden ist, soll der Lichtquelle (7) eine austauschbare Lichtstrahlführung zugeordnet sein.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Untersuchen eines Lebewesens mittels eines Lichtstrahls, der von einer Lichtquelle ausgeht, die mit einer Energiequelle verbunden ist
  • Stand der Technik
  • In der Medizintechnik gibt es sehr komplizierte Untersuchungsgeräte, die aufwändig und teuer ausgestaltet sind und deshalb oft auch nur für bestimmte Untersuchungen eingesetzt werden können, bei denen sie sich rentieren.
  • Für die Untersuchung des menschlichen Ohres ist beispielsweise das Otoskop bekannt, bei dem ein Tubus, durch den ein Lichtstrahl fällt, in den Gehörgang eingeführt wird. Dieser Tubus ist aber fest mit einem Handgriff verbunden, in dem sich auch die Lichtquelle und die Energiequelle für die Lichtquelle befinden.
  • Aufgabe
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es ein Gerät der oben genannten Art zu entwickeln, welches einfach, leicht handhabbar, funktionell vielfältig verwendbar und formschön ausgestaltet ist.
  • Lösung der Aufgabe
  • Zur Lösung der Aufgabe führt zum einen, dass der Lichtquelle eine austauschbare Lichtstrahlführung zugeordnet ist.
  • Das bedeutet, dass das Gerät vielfältiger einsetzbar ist als beispielsweise das Otoskop. Je nach Anwendungszweck kann mit einem entsprechenden Handgriff ein Betrachtungseinsatz verbunden werden. Soll beispielsweise ein Hohlraum untersucht werden, gleich wo im menschlichen Körper. Zum Einsatz in dem menschlichen Körper bietet es sich an, wenn der Betrachtungseinsatz ähnlich einem Endoskop ausgestaltet ist. Das heisst, in einem Führungsröhrchen, das in den Hohlraum eingeführt wird, befindet sich ein Lichtleiter. Dieses Führungsröhrchen steht mit einem Okular in Verbindung, wobei durch das Okular und durch das Führungsröhrchen und auch durch den Lichtleiter in den Hohlraum geschaut wird.
  • Soll dagegen nur eine Oberfläche des Lebewesens betrachtet werden, so bietet sich ein lupenförmiger Betrachtungseinsatz an. Hier ist einer Austrittsöffnung des Lichtstrahls eine Lupe zugeordnet, wobei bevorzugt die Austrittsöffnung zur Lupe hin schräg angestellt ist, sodass ein Lichtstrahl auf den Ort gerichtet ist, der von der Lupe betrachtet werden soll.
  • In der Praxis hat sich als vorteilhaft erwiesen einen besonders ausgestalteten Handgriff im Rahmen der vorliegenden Erfindung einzusehen. Der Lichtquelle soll dabei ein Handgriff zugeordnet sein, welcher querschnittlich etwa rechteckförmig ausgestaltet ist. Dies ist nicht nur formschön, sondern auch sehr funktional. Beispielsweise kann ein derartiges Gerät besser transportiert werden, da es eine geringere Bauhöhe aufweist. Ferner können in seine Randkanten entsprechende Griffmulden eingeformt sein, sodass das Gerät sehr ergonomisch ist.
  • In dem Handgriff befindet sich bevorzugt auch die Energiequelle für die Lichtquelle. Dabei kann es sich um eine Batterie oder einen Akku handeln.
  • Dem Handgriff ist stirnwärtig eine Stirnplatte aufgesetzt, von der eine Steckhülse abragt. Diese Steckhülse dient sowohl der Aufnahme der Lichtquelle als auch der auswechselbaren Aufnahme der Betrachtungseinsätze. Hierzu weisen die Betrachtungseinsätze jeweils einen Einsatznippel auf, der in der Steckhülse festgeklemmt werden kann.
  • Als Lichtleiter bietet sich vor allem Glasfaser an. Ein derartiger Lichtleiter spendet blendfreies Licht, sodass auch z. B. durch Körperflüssigkeit reflektierende Bereiche des Körpers kontrolliert werden können. Durch die hohe Farbtemperatur und das blendfreie Licht ist eine optimale Bilddarstellung für die Diagnose in den Bereichen ENT, Artroskopie und Urologie möglich. Der Lupenaufsatz dient für Kontrollarbeiten jeder Art.
  • Die sehr hohe Lebensdauer des Leuchtmittels und ein hochwertiger Akku ergeben eine hohe Sicherheit und eine sehr lange Lebensdauer der mobilen Lichtquelle. Durch ein geringes Gewicht und die ergonomische Form wird ein optimales Handling erreicht.
  • Die mobile Lichtquelle ist mit einem Schalter oder auch mit einem Taster verfügbar. Die Version mit Taster ist für ein kurzes Prüfen in kurzen Abständen konzipiert.
  • Figurenbeschreibung
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsbeispiele sowie an Hand der Zeichnung; diese zeigt in
  • 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemässes Gerät zum Untersuchen eines Objektes;
  • 2 eine um 90° gedrehte Draufsicht auf das Gerät gemäss 1, jedoch ohne Betrachtungseinsatz;
  • 3 einen Längsschnitt durch das Gerät gemäss 2 entlang Linie III-III;
  • 4 eine Draufsicht auf ein anderes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Betrachtungseinsatzes.
  • Ein Gerät zum Untersuchen eines Objektes weist gemäss 1 einen Handgriff 1 auf, der in etwa rechteckförmig ausgestaltet ist. Sowohl in seiner oberen Randkante 2 als auch in seiner unteren Randkante 3 besitzt der Handgriff 1 Griffmulden 4.1, 4.2 und 4.3.
  • Nach vorne ist der Handgriff 1 von einer Stirnplatte 5 abgedeckt, von der eine Steckhülse 6 abragt. In dieser Steckhülse 6 sitzt eine Lichtquelle 7 (siehe 3), beispielsweise eine LED.
  • Zur Versorgung dieser Lichtquelle 7 mit Energie befindet sich in dem Handgriff 1 ein Akku 8. Der Akku 8 wird von einem Schalter 9 bzw. Taster mit der Lichtquelle 7 verbunden oder von ihr getrennt.
  • Die Steckhülse 6 dient der Aufnahme von Betrachtungseinsätzen 10.1 bzw. 10.2. Zum Einsetzen in die Steckhülse 6 bildet jeder Betrachtungseinsatz 10.1 bzw. 10.2 einen Einsatznippel 11 aus. Der Einsatznippel 11 ist zu der Lichtquelle 7 hin optisch offen, jedoch durchzieht ihn ein Lichtleiter, der nicht näher gezeigt ist. Dieser Lichtleiter führt von der Lichtquelle 7 bis zu einer Austrittsöffnung 12.1 bzw. 12.2
  • Der Betrachtungseinsatz 10 ist einem Endoskop nachgebildet, wobei dem Lichtleiter ein Okular 13 zugeordnet ist. Dieses Okular 13 steht auch mit dem Kanal für den Lichtleiter in Verbindung, sodass durch das Okular 13 auch durch die Austrittsöffnung 12.1 hindurch geschaut und das zu betrachtende Bereich gesehen werden kann.
  • Der Austrittsöffnung 12.2 des Betrachtungseinsatzes 10.2 ist dagegen eine Lupe 14 zugeordnet. Durch diese Lupe 14 kann ebenfalls ein Bereich betrachtet werden, jedoch ist der Lichtstrahl aus der Austrittsöffnung 12.2 schräg auf den Bereich gerichtet, da sich die Austrittsöffnung 12.2 auf einer Schrägfläche 15 befindet.
  • Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung ist folgende:
    Beispielsweise für eine endoskopische Untersuchung des menschlichen Körpers wird der Betrachtungseinsatz 10.1 mit seinem Einsatznippel 11 in die Steckhülse 6 gesteckt. Ein Führungsröhrchen 16, in dem auch der Lichtleiter geführt ist und welcher mit dem Okular 13 in Verbindung steht, wird in eine Körperöffnung eingeführt. Über den Schalter 9 wird die Lichtquelle 7 eingeschaltet, so dass Licht aus der Austrittsöffnung 12.1 in das Körperinnere eintreten kann und der beleuchtete Raum durch das Okular 13 untersucht wird.
  • Soll jetzt das erfindungsgemässe Gerät für eine Oberflächenuntersuchung verwendet werden, so wird der Betrachtungseinsatz 10.1 gegen den Betrachtungseinatz 10.2 ausgetauscht. Hierzu wird eine entsprechende Rändelschraube 17 gelöst und der Einsatznippel 11 des Betrachtungeinsatztes 10.1 aus der Steckhülse 6 herausgezogen. Danach wird der Einsatznippel 11 des Betrachtungseinsatzes 10.2 in die Steckhülse 6 eingeschoben und die Rändelschraube 17 gedreht, so dass der Einsatznippel 11 festgeklemmt wird. Nunmehr kann eine Oberflächenuntersuchung fortgesetzt werden. Bezugszeichenliste
    1 Handgriff
    2 obere Randkante
    3 untere Randkante
    4 Griffmulden
    5 Stirnplatte
    6 Steckhülse
    7 Lichtquelle
    8 Akku
    9 Schalter
    10 Betrachtungseinsatz
    11 Einsatznippel
    12 Austrittsöffnung
    13 Okular
    14 Lupe
    15 Schrägfläche
    16 Führungsröhrchen
    17 Rändelschraube

Claims (16)

  1. Gerät zum Untersuchen eines Lebewesens mittels eines Lichtstrahls, der von einer Lichtquelle (7) ausgeht, die mit einer Energiequelle (8) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtquelle (7) eine austauschbare Lichtstrahlführung zugeordnet ist.
  2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtquelle (7) zur Lichtstrahlführung ein Lichtleiter in einem Betrachtungseinsatz (10.1, 10.2) zugeordnet ist.
  3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Lichtleiter von der Lichtquelle (7) bis zu einer Austrittsöffnung (12.1, 12.2) erstreckt.
  4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittöffnung (12.2) eine Lupe (10) zugeordnet ist.
  5. Geräte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (12.2) an einer Schrägfläche (15) des Betrachtungseinsatzes (10.2) vorgesehen ist.
  6. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lichtleiter ein Okular (13) zugeordnet ist.
  7. Gerät nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtquelle (7) ein Handgriff (1) zugeordnet ist, welcher querschnittlich etwa rechteckförmig ausgestaltet ist.
  8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Handgriff (1) einer Energiequelle (8) zur Versorgung der Lichtquelle (7) angeordnet ist.
  9. Gerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest eine Randkante (2, 3) des Handgriffs (1) zumindest eine Griffmulde (4.1, 4.2, 4.3) eingeformt ist.
  10. Gerät nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Handgriff (1) ein Schalter (9) oder Taster zum Ein- und Ausschalten der Lichtquelle (7) vorgesehen ist.
  11. Gerät nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Handgriff (1) stirnwärtig eines Steckhülse (6) abragt, in welcher die Lichtquelle (7) sitzt.
  12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Steckhülse (6) der Aufnahme eines Betrachtungseinsatzes (10.1, 10.2) dient.
  13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Betrachtungseinsatz (10.1, 10.2) zum Einsetzen in die Steckhülse (6) einen Einsatznippel (11) aufweist, durch den sich ein Lichtleiter von der Lichtquelle (7) bis zu einer Austrittöffnung (12.1, 12.2) in dem Betrachtungeinsatz (10.1, 10.2) erstreckt.
  14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Austrittöffnung (12.2) eine Lupe (14) zugeordnet ist.
  15. Gerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung (12.2) an einer Schrägfläche (15) des Betrachtungseinsatzes (10.2) vorgesehen ist.
  16. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lichtleiter ein Okular (13) zugeordnet ist.
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