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Der
Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Melkeinheit umfassend
ein Milchsammelstück und wenigstens zwei mit dem Milchsammelstück
verbundene Milchschläuche, einen Melkbecher umfassend eine
Melkbecherhülse, in der ein Zitzengummi angeordnet ist,
und einen mit dem Zitzengummi verbundenen Milchschlauch sowie ein
Melkzeug umfassend ein Milchsammelstück, wenigstens zwei Melkbecher,
die jeweils eine Melkbecherhülse und ein in der Melkbecherhülse
angeordnetes Zitzengummi aufweisen, und Milchschläuche,
die die Melkbecher mit dem Milchsammelstück verbinden.
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Obwohl
im Folgenden die Erfindung in Verbindung mit dem Melken von Kühen
beschrieben wird, wird darauf hingewiesen, dass sich der Gegenstand
der Erfindung, insbesondere zur Verwendung beim Melken von Schafen,
Ziegen, Lamas, Kamelen, Dromedaren, Büffeln, Stuten, Eseln,
Yaks sowie anderen milchabgebenden Tieren eignet. Die Erfindung kann
sowohl bei robotergestützten Melkanlagen als auch bei vollautomatischen,
halbautomatischen sowie konventionellen Melkanlagen eingesetzt werden.
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Zum
Melken eines Tieres ist es notwendig, dass die Melkbecher an die
Zitzen eines Tieres angebracht werden. Die Anbringung der Melkbecher
kann robotergestützt erfolgen. Es ist auch bekannt, dass Melkbecher
manuell an die Zitzen des Tieres angebracht werden. Die Melkbecher
weisen ein Zitzengummi auf, welches in einer Melkbecherhülse
angeordnet ist. Das Zitzengummi ist mit einem Milchschlauch verbunden.
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Es
sind Ausführungsformen bekannt, bei denen der Milchschlauch
unmittelbar, d. h ohne Zwischenschaltung eines Milchsammelstücks,
mit einer Milchtransportleitung verbunden ist.
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Melkzeuge
umfassend Melkbecher und ein Milchsammelstück sind bekannt.
Durch die
WO 01/84913 ist
ein Melkzeug bekannt, welches ein Milchsammelstück aufweist.
Das Milchsammelstück weist Anschlussstutzen auf, die mit
Milchschläuchen verbunden sind. Die Milchschläuche
sind mit ihren anderen Enden mit Melkbechern verbunden. In der durch
die
WO 01/84913 A1 bekannten
Ausgestaltung eines Melkzeugs sind die Milchschläuche als
Wellenschläuche ausgebildet. Weitere Ausführungsformen von
Melkzeugen sind beispielsweise aus den Druckschriften
DE-A1-102 12 161 ,
WO-A1-00/76299 und
WO-A1-00/76300 bekannt.
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Die
in diesen Druckschriften beschriebenen Melkzeuge weisen Sammelstücke
auf, die Anschlussstutzen aufweisen, mit denen die Milchschläuche
verbunden sind.
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Durch
die
DE-A1-102 07 955 ist
eine noch weitere Ausführungsform eines Melkzeugs bekannt. Das
Melkzeug umfasst ein Milchsammelstück sowie Milchschläuche.
Das eine Ende eines jeden Milchschlauchs ist mit dem Milchsammelstück
und das andere Ende mit einem Melkbecher verbunden. Das Milchsammelstück
weist Öffnungen auf. In jede Öffnung wird ein
Endbereich eines Milchschlauchs eingeführt, so dass eine
fluiddichte Verbindung zwischen dem Milchschlauch und dem Milchsammelstück
entsteht.
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Die
Milchschläuche sind mit dem Milchsammelstück so
verbunden, dass ein definiertes Abknicken erreicht wird. Durch das
Abknicken soll im Wesentlichen ein Abdichten des Milchschlauchs
gewährleistet werden, wenn die Melkbecher nicht an den
Zitzen angebracht sind. Hierzu ist nach der
DE-A1-102 07 955 ein Knickstellenelement
mit einer vom Anschlussbereich des Milchschlauchs beabstandeten
Biegekante vorgesehen, die einen Biegebereich im Milchschlauch definiert.
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Durch
die
US-A1-5,080,041 ist
ein gebogener Milchschlauch bekannt, durch welchen die Beanspruchung
des Milchschlauchs am Anschlussstutzen des Milchsammelstücks
verringert werden soll.
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Es
ist bekannt, dass die Physiognomie des Euters, insbesondere der
Zitzen von Tierart zu Tierart, von Rasse zu Rasse und von Tier zu
Tier sehr unterschiedlich ausgebildet sein kann. Es ist auch bekannt,
dass beispielsweise die Abstände der vorderen Zitzen zueinander
anders sind als die Abstände der hinteren Zitzen. Dem wird
durch eine entsprechende Anpassung der Abstände der Anschlussstutzen
am Milchsammelstück Rechnung getragen. Darüber
hinaus ist bekannt, dass die Melkbecher unterschiedliche Gestalt
oder Gewicht aufweisen können, um an die Tiere besser angepasst
zu werden.
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Hiervon
ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Zielsetzung zugrunde,
eine Melkeinheit umfassend ein Milchsammelstück und wenigstens zwei
mit dem Milchsammelstück verbundene Milchschläuche
anzugeben, die eine noch weitere verbesserte Anpassung an Tiere
ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Melkeinheit
umfassend ein Milchsammelstück und wenigstens zwei mit
dem Milchsammelstück verbundene Milchschläuche
gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Melkeinheit sind Gegenstand der jeweiligen Unteransprüche.
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Die
erfindungsgemäße Melkeinheit weist ein Milchsammelstück
und wenigstens zwei mit dem Milchsammelstück verbundene
Milchschläuche auf. Wenigstens ein Milchschlauch ist gelenkig
mit dem Milchsammelstück verbunden.
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Durch
diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Melkeinheit
werden Kräfte und Momente, die durch den Milchschlauch
in einen mit dem Milchschlauch verbundenen Melkbecher eingeleitet
werden, reduziert. Dies wird dadurch erreicht, dass durch die gelenkige
Verbindung eine Anpassung an die zu melkenden Tiere erreicht werden
kann, so dass der Winkel, unter dem der Milchschlauch mit dem Sammelstück
verbunden ist, in positiver Weise verändert werden kann.
Durch die gelenkige Verbindung zwischen dem Milchsammelstück
und dem wenigstens einen Milchschlauch wird auch eine selbsttätige
Ausrichtung erreicht, so dass es nicht zwingend ist, dass der Winkel,
unter dem ein Melkbecher bezüglich des Milchsammelstücks
vorsteht, voreingestellt werden muss.
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Es
kann jedoch vorteilhaft sein, wenn dieser Winkel einstellbar ist.
Hierzu wird gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung vorgeschlagen, dass die Gelenkverbindung arretierbar
ausgestaltet ist. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, vorzugsweise
vor Ort, d. h. im Milchviehbetrieb, eine Anpassung an der Melkeinheit
an die zu melkenden Tiere ermöglicht. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn die Herde im Wesentlichen homogen ist.
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Innerhalb
eines Milchviehbetriebes können auch mehrere Gruppen von
Melkplätzen vorhanden sein, welche die erfindungsgemäßen
Melkeinheiten aufweisen. Innerhalb einer Gruppe von Melkplätzen können
die Melkeinheiten so ausgestaltet sein, dass diese gleiche Voreinstellungen
hinsichtlich des Winkels der Melkbecher bezüglich des Milchsammelstücks
aufweisen. Die Melkeinheiten innerhalb wenigstens einer anderen
Gruppe können Melkeinheiten aufweisen, deren Winkeleinstellung
sich von der Winkeleinstellung wenigstens einer anderen Gruppe verschieden
ist. Die Melkeinheiten innerhalb einer Gruppe können auch
so ausgebildet sein, dass diese nicht arretierbare Gelenkverbindungen
aufweisen. Durch Vorsortierung der Tiere kann eine verbesserte Anpassung
erreicht werden, so dass Tiere, deren Zitzen im Wesentlichen gleichartig
oder gleich am Euter ausgeformt sind, der einen Gruppe zugeordnet
werden und Tiere, deren Zitzen hinsichtlich der Form und/oder Anordnung
bezüglich des Euters anders ausgestaltet sind, wenigstens
einer anderen Gruppe zugeordnet werden. Durch diese Maßnahme
wird der Melkvorgang innerhalb des Milchviehbetriebes vereinfacht,
insbesondere das Ansetzen der Melkbecher an die Zitzen des Tieres.
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Durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Melkeinheit
werden die beim Melken auftretenden Kräfte auf die Zitze
verringert, da durch die gelenkige Verbindung, welche arretierbar
ist, eine gezielte Ausrichtung der Melkbecher erreicht werden kann.
Insbesondere wird durch die gezielte Ausrichtung der mit dem Milchschlauch
verbundenen Melkbecher erreicht, dass diese möglichst in
der Richtung der Zitzenachse ausgerichtet sind.
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Zu
einer noch weiteren Verbesserung der Ausrichtung des Milchschlauchs
relativ zum Sammelstück wird vorgeschlagen, dass die Gelenkverbindung
wenigstens zwei Freiheitsgrade aufweist. Besonders bevorzugt ist
dabei eine Gelenkverbindung, bei der es sich um eine Kugelgelenk-Verbindung
handelt.
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Nach
einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Melkeinheit wird vorgeschlagen, dass das Kugelgelenk einen kugelförmigen
Gelenkkörper und eine wenigstens zweiteilige Gelenkpfanne
aufweist, wobei der kugelförmige Gelenkkörper
mit dem Milchschlauch verbunden ist. Die zweiteilige Gelenkpfanne
kann zur Arretierung genutzt werden, so dass nach Einstellung eines
bestimmten Winkels der Milchschlauch in dieser Position am Milchsammelstück
festgelegt wird. Im festgelegten Zustand ist das Gelenk nicht beweglich.
Es muss die Klemmkraft reduziert bzw. aufgehoben werden, um den
eingestellten Winkel zu verändern. Es ist nicht zwingend,
dass die Gelenkpfanne zweiteilig ausgebildet ist. Es ist ausreichend,
wenn die Gelenkpfanne einteilig ausgebildet ist. Die Ausbildung
der Gelenkpfanne kann am Milchsammelstück erfolgen. Die Gelenkpfanne
kann einstückig beispielsweise mit einem Deckel eines Milchsammelstücks
ausgebildet sein. Bei einer zweiteiligen Gelenkpfanne ist vorzugsweise
das eine Teil der Gelenkpfanne am Milchsammelstück ausgebildet,
während das andere Teil der Gelenkpfanne ein Teil einer
Klemmeinheit bildet, durch welche der Gelenkkörper am Milchsammelstück
festgelegt ist.
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Die
arretierbare Ausgestaltung der Gelenkverbindung kann sowohl durch
Formschluss als auch durch Kraftschluss erreicht werden. Zur Einstellung eines
Winkels muss gegebenenfalls eine Mindestkraft überwunden
werden, wenn beispielsweise durch eine entsprechend ausgestaltete
formschlüssige Verbindung zwischen dem kugelförmigen
Gelenkkörper als auch der Gelenkpfanne vorhanden ist, die beispielweise
durch Rastungen erreicht wird. Diese Ausgestaltung ist nicht nur
bei einer Kugelgelenk-Verbindung vorteilhaft. Auch bei anders ausgestalteten
Gelenkverbindungen ist dies vorteilhaft.
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Besonders
bevorzugt ist eine Ausgestaltung, bei der die Kugelförmigen
Gelenkkörper ein integraler Bestandteil des Milchschlauchs
ist.
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Nach
einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Melkeinheit wird vorgeschlagen, dass die kugelförmigen
Gelenkkörper aus einem sich vom Werkstoff des Milchschlauchs
unterscheidenden Werkstoff gebildet ist. Insbesondere können
die Kugelförmigen Gelenkkörper und der Milchschlauch
nach dem Mehrkomponenten-Spritzverfahren, insbesondere nach dem Zwei-Komponenten-Spritzverfahren,
hergestellt sein.
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Der
vorzugsweise kugelförmige Gelenkkörper weist vorzugsweise
einen größeren Durchmesser als der Außendurchmesser
des Milchschlauchs auf. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass der
Gelenkkörper einen Durchmesser aufweist, der zwischen 1,2
und 3-fachem des Außendurchmessers des Milchschlauchs,
insbesonde re des Außendurchmessers des Milchschlauchs im
Bereich des Übergangs zum Gelenkkörper aufweist.
Besonders bevorzugt ist dabei ein Durchmesser des Gelenkkörper, der
ca. dem 1,4-fachen des Durchmessers des Milchschlauchs entspricht.
Die vorzugsweise kugelförmige Gelenkkörper ist
vorzugsweise so ausgebildet, dass dieser eine Öffnung aufweist,
die zum Innenraum des Milchsammelstücks gerichtet ist,
durch die der Austritt des Milchschlauchs mit dem Innenraum des Milchsammelstücks
verbunden ist. Die Gelenkkörper wird durch wenigstens ein
Teil der Gelenkpfanne oder einer Klemmeinheit in die andere Gelenkpfanne des
Milchsammelstücks gepresst, so dass ein dichter Übergang
zwischen dem Milchschlauch und dem Sammelstück entsteht.
Insbesondere aufgrund der Rotationssymmetrie der Kugel bezüglich
der horizontalen Ausrichtung ist eine stufenlose Versteilbarkeit des
Milchschlauchs möglich.
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Es
ist nicht zwingend, dass der Mittelpunkt der Kugelförmigen
Gelenkkörper auf einer Längsachse des Milchschlauchs
liegt. Bevorzugt ist eine Ausgestaltung, bei der eine exzentrische
Anordnung ausgebildet ist.
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Besonders
bevorzugt ist eine Ausbildung des Kugelgelenkes, bei der der Kugelmittelpunkt
bezüglich des Anschlusses am Milchsammelstück
von der Längsachse des Milchschlauchs verschoben, insbesondere
nach oben hin, d. h. vom Milchsammelstück weg, verschoben
ist.
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Gemäß einer
noch weiteren vorteilhaften Ausbildung der erfindungsgemäßen
Melkeinheit wird vorgeschlagen, dass der kugelförmige Gelenkkörper und/oder
die wenigstens eine Gelenkpfanne Makrostrukturen aufweist bzw. aufweisen,
die in entsprechende Ausnehmungen eingreifen, wodurch eine Winkeleinstellung
in diskreten Schritten möglich ist. Darüber hinaus
können Anschläge vorgesehen sein, wodurch eine
Verstellbarkeit des Winkels auf einen definierten Bereich eingeschränkt
wird.
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Nach
einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Melkeinheit
wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Milchschlauch so ausgebildet
ist, dass eine Langsachse des Milchschlauchs eine Gelenkachse des
Gelenks unter einem von 90° verschiedenen Winkel schneidet.
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Besonders
bevorzugt ist dabei eine Ausgestaltung des Milchschlauchs, derart,
dass dieser einen Gelenkkörper aufweist, durch welchen
der Milchschlauch am Milchsammelstück festgelegt werden kann.
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Der
Gelenkkörper weist vorzugsweise einen im Wesentlichen polygonalen,
insbesondere einen kreisförmigen Querschnitt, auf.
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Nach
einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Melkeinheit
wird vorgeschlagen, dass der Milchschlauch wenigstens einen gekrümmt
ausgebildeten Abschnitt aufweist. Besonders bevorzugt ist dabei
eine Ausgestaltung, bei der der wenigstens eine Abschnitt benachbart
zum Milchsammelstück ausgebildet ist.
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Zur
Vereinfachung der Einstellbarkeit wenigstens zweier Gelenkverbindungen
wird vorgeschlagen, dass diese eine gemeinsame Klemmeinheit aufweisen.
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Nach
einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Melkeinheit
wird vorgeschlagen, dass diese wenigstens zwei Milchschläuche
aufweist, die gelenkig mit dem Milchsammelstück verbunden
sind. Die Längsachsen der Milchschläuche im Bereich
der Gelenkverbindung zwischen dem Milchschlauch und dem Sammelstück
beschreiben einen theoretischen Kegel mit einem Öffnungswinkel.
Der Kegel muss nicht im strengen mathematischen Sinne ausgebildet sein.
Die Längsachsen zweier benachbarter Milchschläuche
schließen einen Winkel ein, der klei ner als ein Öffnungswinkel
des Kegels ist. Die gelenkige Verbindung ist vorzugsweise arretierbar.
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Nach
einem noch weiteren erfinderischen Gedanken wird ein Melkbecher
umfassend eine Melkbecherhülse, in der ein Zitzengummi
angeordnet ist, und einen mit dem Zitzengummi verbundenen Milchschlauch
vorgeschlagen, wobei die Verbindung zwischen dem Zitzengummi und
dem Milchschlauch durch ein arretierbares Gelenk ausgebildet ist.
Die Ausbildung des Gelenkes bzw. des Milchschlauchs kann entsprechend
der Ausgestaltungen nach den Ansprüchen 2 bis 14 erfolgen.
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Nach
einem noch weiteren erfinderischen Gedanken wird ein Melkzeug umfassend
ein Milchsammelstück, wenigstens zwei Melkbecher, die jeweils
eine Melkbecherhülse und ein in der Melkbecherhülse
angeordnetes Zitzengummi aufweisen, und Milchschläuche,
die die Melkbecher mit dem Milchsammelstück verbinden,
vorgeschlagen, wobei wenigstens eine erste Gelenkverbindung zwischen einem
Milchschlauch und dem Milchsammelstück und eine zweite
Gelenkverbindung zwischen einem Milchschlauch und dem Milchsammelstück
vorgesehen sind, wobei wenigstens eine Gelenkverbindung arretierbar
ist. Die Ausgestaltungen der Gelenkverbindungen und/oder der Milchschläuche
erfolgt vorzugsweise nach einem der Ansprüche 2 bis 14.
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Durch
die vorliegende Erfindung werden die auf den Zitzenansatz wirkenden
Scherkräfte zumindest reduziert, wenn nicht sogar vollständig
vermieden. Durch die vorliegende Erfindung wird die Möglichkeit
geschaffen, für jede Kuh eine individuelle Einstellung
vorzunehmen. Möchte der Landwirt das Melkzeug nicht für
jede einzelne Kuh einstellen, so kann er alternativ zumindest eine
tiergruppenindividuelle Einstellung realisieren. Darüber
hinaus wird durch die Erfindung die Austauschbarkeit der einzelnen
Bauteile eines Melkzeugs erreicht.
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Weitere
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand der in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert,
ohne dass der Gegenstand der Erfindung auf diese konkreten Ausführungsbeispiele
beschränkt wird. Es zeigen: Es zeigen:
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1:
in einer perspektivischen Ansicht ein Melkzeug,
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2:
im Schnitt ein Ausführungsbeispiel eines Kugelgelenks,
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3:
im Schnitt die Ausgestaltung eines Kugelgelenks mit einer Klemmeinheit,
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4:
schematisch die Verschwenkbarkeit von Milchschläuchen in
einer Ebene,
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5:
perspektivisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines Milchschlauchs
mit einer Kugelförmigen Gelenkkörper,
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6:
den Milchschlauch nach 5 in einer Vorderansicht,
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7:
den Milchschlauch nach 6 im Schnitt,
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8:
ein zweites Ausführungsbeispiel eines Milchschlauchs in
einer perspektivischen Ansicht,
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9:
den Milchschlauch nach 8 in einer Vorderansicht,
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10:
den Milchschlauch nach 9 im Schnitt,
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11:
ein drittes Ausführungsbeispiel eines Milchschlauchs im
Schnitt,
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12:
den Milchschlauch nach 11 mit einer Klemmeinheit,
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13:
ein viertes Ausführungsbeispiel eines Milchschlauchs in
einer Vorderansicht,
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14:
den Milchschlauch nach 13 in einer perspektivischen
Ansicht,
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15:
in einer perspektivischen Ansicht ein Milchsammelstück
mit Milchschläuchen,
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16:
ein Ausführungsbeispiel des Milchschlauchs nach 15,
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17:
eine Klemmeinheit in einer Draufsicht,
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18:
die Klemmeinheit nach 17 in einer perspektivischen
Ansicht,
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19:
das Milchsammelstück mit Milchschläuchen in einer
Schnittansicht,
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20:
das Milchsammelstück mit Milchschläuchen nach 15 schematisch
in einer Draufsicht,
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21:
ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Milchschlauchs in
einer Schnittansicht,
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22:
den Milchschlauch nach 14 mit einer Klemmeinheit in
einer perspektivischen Ansicht und
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23:
den Milchschlauch nach 22 im Schnitt.
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1 zeigt
ein Ausführungsbeispiel eines Melkzeugs zum Melken von
Kühen. Das Melkzeug umfasst Melkbecher 1, die
Zitzengummis 2 aufweisen. Mit den Melkbechern sind Milchschläuche 3 verbunden.
Die gegenüberliegenden Enden der Milchschläuche 3 sind
mit einem nicht dargestellten Milchsammelstück gelenkig
verbunden. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach 1 handelt
es sich bei der gelenkigen Verbindung der Milchschläuche 3 mit
dem Milchsammelstück um Kugelgelenke.
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Es
besteht die Möglichkeit, dass nicht sämtliche
Milchschläuche mit Kugelgelenken mit dem Milchsammelstück
verbunden sind. Es besteht die Möglichkeit, dass für
die Verbindung zwischen den Milchschläuchen und dem Milchsammelstück
unterschiedliche Gelenkverbindungen vorgesehen werden. Darüber
hinaus besteht die Möglichkeit, dass lediglich eine vorbestimmte
Anzahl der Milchschläuche mit dem Milchsammelstück
gelenkig verbunden ist. So können beispielsweise zwei Milchschläuche
gelenkig mit dem Milchsammelstück verbunden sein, während
die beiden anderen Milchschläuche starr mit dem Milchsammelstück
verbunden sind.
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Darüber
hinaus können die Gelenkverbindungen zwischen den Milchschläuchen
und dem Milchsammelstück so ausgebildet sein, dass die
Verschwenkbarkeit einzelner oder mehrerer Milchschläuche
relativ zueinander unterschiedlich ausgestaltet wird.
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In
dem in der 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die Milchschläuche 3 über jeweils ein
Kugelgelenk ausgebildet. Das Kugelgelenk 5 weist eine erste
Gelenkpfanne 6 und eine zweite Gelenkpfanne 8 auf.
Die zweite Gelenkpfanne 8 ist am nicht dargestellten Milchsammelstück
ausgebildet. In die Gelenkpfanne 6 greift eine entsprechend
ausgeformte kugelförmigen Gelenkkörper 7 ein.
Zum Arretieren des Gelenkes ist eine Klemmeinheit 4 vorgesehen.
Die ersten Gelenkpfannen 6 sind mit der Klemmeinheit 4 verbunden.
Es besteht die Möglichkeit, dass für eine jede
Gelenkverbindung zwischen einem Milchschlauch 3 und dem
Milchsammelstück eine gesonderte Klemmeinheit 4 vorgesehen
ist. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass einige
oder alle Gelenkverbindungen mittels einer gemeinsamen Klemmeinheit
arretiert werden.
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In
der 2 ist eine Kugelgelenkverbindung zwischen einem
Milchschlauch 3 und einem Milchsammelstück im
Schnitt und schematisch dargestellt. Die Gelenkverbindung weist
eine Gelenkpfanne 6 auf, in der der kugelförmigen
Gelenkkörper 7 angeordnet ist. Ein kugelförmiger
Gelenkkörper im Sinne der Erfindung kann auch durch eine
Kugel oder ein kugelförmiges Element gebildet sein, welches
fluidtechnisch mit dem Milchschlauch verbunden ist. Der kugelförmige
Gelenkkörper kann ein gesondertes Bauteil sein, welches
mit dem Milchschlauch form- und/oder kraftschlüssig verbunden
ist. Bevorzugt ist jedoch eine Ausgestaltung, bei der der kugelförmige Gelenkkörper
ein integraler Bestandteil des Milchschlauchs 3 ist, wie
dies aus der 2 bzw. 3 ersichtlich
ist.
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Mittels
der Kugelgelenkverbindung kann der Winkel A in einer vertikalen
Ebene eingestellt werden. Im Hinblick darauf, dass das Kugelgelenk über drei
Freiheitsgrade verfügt, wird die Möglichkeit geschaffen,
eine genaue Ausrichtung des Milchschlauchs und somit auch des Melkbechers
erreicht werden kann.
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Zur
Arretierung und zur fluiddichten Verbindung zwischen dem Milchschlauch 3 und
dem in der 2 nicht dargestellten Milchsammelstück 4 wird auf
die Kugelförmigen Gelenkkörper 7 eine
Kraft Fp ausgeübt.
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Aus
der Darstellung nach 2 ist ersichtlich, dass der
Durchmesser des kugelförmigen Gelenkkörpers 7 größer
ist als der Außendurchmesser des Milchschlauchs. Vorzugsweise
entspricht der Durchmesser des kugelförmigen Gelenkkörpers etwa
dem 1,2 bis 3-fachen des Außendurchmessers des Milchschlauchs.
Als besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass der Durchmesser
des kugelförmigen Gelenkkörpers vorzugsweise etwa
dem 1,4-fachen des Außendurchmessers des Milchschlauchs
entspricht.
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Mit
dem Bezugszeichen S ist die Längsachse des Milchschlauchs 3 bezeichnet.
Das Bezugszeichen M kennzeichnet den Mittelpunkt des kugelförmigen
Gelenkkörpers 7. In der in der 2 dargestellten
Ausführungsform liegt der Mittelpunkt M des kugelförmigen
Gelenkkörpers 7 auf der Längsachse S, so
dass der Milchschlauch zumindest im Bereich der Gelenkverbindung
im Wesentlichen rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
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3 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gelenkverbindung
zwischen einem Milchschlauch 6 und einem nicht dargestellten
Milchsammelstück. Das Milchsammelstück weist eine
erste Gelenkpfanne 6 auf, in die ein kugelförmiger
Gelenkkörper 7 eingreift. Der kugelförmige
Gelenkkörper 7 ist mit dem Milchschlauch 3 verbunden.
Aus der Darstellung nach 3 ist ersichtlich, dass der
Mittelpunkt M des kugelförmigen Gelenkkörpers
nicht auf der Längsachse S des Milchschlauchs 3 liegt.
Dieser ist nach oben hin, d. h. von dem nicht dargestellten Milchsammelstück
weg, verschoben. Die Ausgestaltung der Gelenkpfanne ist vorzugsweise
so, dass diese eine möglichst große Öffnung
aufweist, und eine möglichst definierte kleine Dichtfläche
vorhanden ist.
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Die
Gelenkpfanne und der kugelförmige Gelenkkörper
sind vorzugsweise strömungstechnisch so ausgebildet, dass
der Strömungswiderstand möglichst gering ist.
Die Gelenkpfanne kann entsprechende Leitflächen aufweisen,
durch welche die strömende Milch vom Milchschlauch in das
Milchsammelstück eine bevorzugte Strömungsrichtung
erfährt.
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Der
kugelförmige Gelenkkörper und/oder die Gelenkpfanne
kann mit Mikro- und/oder Makrostrukturen versehen werden bzw. sein,
durch welche die kugelförmigen Gelenkkörper und
die Gelenkpfanne relativ zueinander in diskreten Schritten verschwenkt werden
können. Die Mikro- und/oder Makrostrukturen können
durch entsprechende Vorsprünge und Ausnehmungen gebildet
sein.
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Aus
der 3 ist ersichtlich, dass das Kugelgelenk mittels
einer Klemmeinheit arretiert werden kann. Die Klemmeinheit 4 weist
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Gelenkpfanne 8 auf,
was nicht zwingend, jedoch vorteilhaft, ist. Hierbei wird über
die Klemmeinheit 4 eine Kraft auf den kugelförmigen
Gelenkkörper 7 ausgeübt, durch welche
eine fluiddichte Verbindung zwischen der Kugelförmigen Gelenkkörper 7 und
der Gelenkpfanne 6 am Milchsammelstück entsteht.
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Durch
Lösen der Klemmeinheit 4 können einzelne
oder alle Gelenke freigegeben werden, so dass eine Einstellbarkeit
einzelner oder aller Milchschläuche zueinander und bezüglich
des Milchsammelstücks erreicht wird. 4 zeigt
in einer Draufsicht Milchschläuche 5, die unterschiedlich
zueinander ausgerichtet sind, so dass eine optimale Einstellung für
die zu melkenden Tiere erreicht wird. Mit den Bezugszeichen H1 und
H2 sind Winkel bezeichnet, um die einzelne Milchschläuche
ausgelenkt werden können.
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5 bis 7 zeigen
eine Ausführungsform eines Milchschlauchs 3. Der
Milchschlauch 3 weist an seinem einen Ende einen kugelförmigen
Gelenkkörper 7 auf. Der Mittelpunkt des kugelförmigen Gelenkkörpers 7 liegt
nicht auf der Langsachse S des Milchschlauchs, so dass hierdurch
eine größere Überdeckung durch eine Klemmeinheit
erreicht wird, welche die Dichtkraft in den kugelförmigen
Gelenkkörper 7 einleitet. Aus der Darstellung
nach 7 ist darüber hinaus ersichtlich, dass
die Mündung 9 in der Kugelförmigen Gelenkkörper 7 gegenüber
der Langsachse S geneigt ist. Hierdurch kann erreicht werden, dass
der Durchmesser des kugelförmigen Gelenkkörpers
reduziert werden kann, wobei eine hinreichend große Überdeckung
mit der Gelenkpfanne erreicht werden kann.
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In
den 8 bis 10 ist ein noch weiteres Ausführungsbeispiel
eines Milchschlauchs dargestellt. Der Milchschlauch 3 weist
eine Kugelförmigen Gelenkkörper 7 auf.
Der kugelförmige Gelenkkörper 7 weist
einen Bereich 10 auf, der im Wesentlichen zylinderförmig
ausgebildet ist. Innerhalb des Bereichs 10 ist eine Nut 11 vorgesehen.
Durch die Nut 11 wird eine bessere Entformbarkeit zumindest
des kugelförmigen Gelenkkörpers 7 erreicht.
Darüber hinaus ist eine Ausnehmung 12 vorgesehen,
in die ein entsprechend komplementäres Teil eingeführt
werden kann, wodurch der Milchschlauch am Milchsammelstück
in einer definierten Position festgelegt werden kann.
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In
den 11 und 12 ist
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Gelenkverbindung
zwischen einem Milchschlauch 3 und einem Milchsammelstück
dargestellt. Mit dem Milchsammelstück ist ein Anschluss 13 versehen,
der einen Dichtsitz 14 aufweist. Der Milchschlauch 3 weist
einen Gelenkkörper 15 auf, welcher im Wesentlichen
zylinderförmig ausgebildet ist. Die Längsachse
des Gelenkkörpers 15 verläuft im Wesentlichen
koaxial zu der Gelenkachse G. Der Dichtsitz 14 weist eine
an den Gelenkkörper 15 angepasste Geometrie auf.
Aus der Darstellung nach 11 bzw. 12 ist
ersichtlich, dass die Längsachse S des Milchschlauchs 3 die Gelenkachse
G unter einem Winkel A schneidet. Durch Verschwenken des Milchschlauchs 3 um
die Gelenkachse G kann die Position des Melkbechers verändert
werden.
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Der
Gelenkkörper 15 ist vorzugsweise zumindest teilelastisch
ausgebildet. Durch Aufbringung einer Klemmkraft Fp auf
eine Klemmeinheit 8 wird zum einen der Gelenkkörper 15 in
einer vorgegebenen Stellung arretiert und zum anderen eine fluiddichte
Verbindung zwischen dem Gelenkkörper und dem Anschluss 13 hergestellt.
Der Anschluss 13 weist vorzugsweise einen umlaufenden Kragen 16 auf,
gegen den ein Teil der Mantelfläche des Gelenkkörpers 15 zur
Anlage kommen kann, wenn dieser mit der Klemmkraft Fp beaufschlagt
wird, wodurch die fluiddichte Verbindung zwischen dem Gelenkkörper 15 und
dem Anschluss 13 noch weiter verbessert werden kann. Der
Gelenkkörper 15 kann lösbar mit dem Milchschlauch
verbunden sein. Bevorzugt ist eine Ausgestaltung, bei der der Gelenkkörper
und der Milchschlauch einstückig ausgebildet sind. Hierbei
kann der Gelenkkörper aus einem anderen Werkstoff gebildet
sein als der Milchschlauch.
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Die
zylinderförmige Ausgestaltung des Gelenkkörpers 15 stellt
eine bevorzugte Ausführungsform des Gelenkkörpers.
Dies ist nicht zwingend notwendig. Der Gelenkkörper kann
auch einen polygonalen Querschnitt aufweisen. Gegebenenfalls weist der
Anschluss 13 eine zum polygonalen Querschnitt angepasste
Form auf, so dass eine Verstellbarkeit des Milchschlauchs bzw. eine
Verschwenkbarkeit des Gelenkkörpers 15 um die
Gelenkachse G in vorgegebenen Winkelschritten erfolgen kann. Die
Winkelschritte können alle gleich oder unterschiedlich sein.
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Eine
noch weitere Ausführungsform eines Milchschlauchs 3 mit
einem Gelenkkörper 15 ist in den 13 und 14 dargestellt.
Der Milchschlauch 3 weist einen im Wesentlichen scheibenförmig
ausgebildeten Gelenkkörper 15 auf. Zur Begrenzung
des Verschwenkwinkels um die Gelenkachse G ist ein Anschlag 17 vorgese hen,
der zwischen zwei am Milchsammelstück ausgebildeten, nicht
dargestellten, Anschlägen verschwenkbar ist. Zur Festlegung
des Milchschlauchs kann eine nicht dargestellte Klemmeinheit vorgesehen
sein, die im Wesentlichen ringförmig ausgebildet ist, so
dass diese Klemmeinheit eine Klemmkraft auf den Gelenkkörper 15 ausübt.
Innerhalb der ringförmig ausgebildeten Klemmeinheit können
entsprechende Aussparungen vorgesehen sein, durch welche sich der
Anschlag 17 hindurch erstreckt. Hierdurch kann eine Winkeleinstellung
in diskreten Schritten vorgenommen werden. Die Aussparungen in der
im Wesentlichen ringförmig ausgebildeten Klemmeinheit können
durch Ausstanzungen hergestellt sein.
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15 zeigt
ein Ausführungsbeispiel eines Milchsammelstücks 23 in
Verbindung mit Milchschläuchen 3. Die Milchschläuche 3 sind über
eine gemeinsame Klemmeinheit 4 am Milchsammelstück 23 festgelegt.
Die Milchschläuche 3 sind um entsprechende Gelenkachsen
G verschwenkbar.
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Insbesondere
aus der 16 ist ersichtlich, dass der
Milchschlauch 3 einen gekrümmten Abschnitt 18 aufweist.
Der dem gekrümmten Abschnitt 18 benachbarte Endbereich
des Milchschlauchs 3 weist einen Gelenkkörper 19 auf,
der zur Anlage an das Milchsammelstück – mittelbar
oder unmittelbar – gebracht wird. Der Gelenkkörper 19 wirkt
mit der Klemmeinheit 4 zusammen, so dass eine fluiddichte Verbindung
zwischen dem Milchschlauch 3 und dem Milchsammelstück 23 hergestellt
wird, wenn eine ausreichende Klemmkraft über die Klemmeinheit 4 auf
den Gelenkkörper 19 aufgebracht wird.
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Der
Gelenkkörper 19 kann wenigstens einen radial auswärts
gerichteten Vorsprung aufweisen, der in eine entsprechende Aussparung
in der Klemmeinheit hineinragt, wobei die Erstreckung der Aussparung
in Umfangsrichtung betrachtet größer ist als die Breite
des Vorsprungs, so dass eine Verschwenkbarkeit des Milchschlauchs
innerhalb eines bestimmten Winkelbereichs begrenzt wird.
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17 und 18 zeigen
eine Ausführungsform einer Klemmeinheit 4. Die
Klemmeinheit 4 weist Durchgänge 20 auf.
Durch einen Durchgang 20 erstreckt sich ein Milchschlauch 3.
Aus der Darstellung nach 17 ist
ersichtlich, dass im Zentrum der Klemmeinheit 4 eine Durchgangsbohrung 21 vorgesehen
ist, durch die ein nicht dargestelltes Verbindungsmittel mit dem
Milchsammelstück verbunden werden kann.
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Die
Verschwenkbarkeit der Milchschläuche 3 ist in
der 20 dargestellt. Die Milchschläuche können
einzeln entsprechend ausgerichtet werden. Durch die Ausgestaltung
der Klemmeinheit können auch in einem Arbeitsgang mehrere
Milchschläuche entsprechend ausgerichtet werden.
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Der
gekrümmte Abschnitt 18 des Milchschlauchs 3 weist
einen Krümmungsradius R auf. Es können unterschiedliche
Krümmungsradien R vorgesehen sein. So kann beispielsweise
ein Paar Milchschläuche, welche für das Melken
der vorderen Zitze einen von den Milchschläuchen, Melkbecher
für die die hinteren Zitzen verbinden, verschiedenen Krümmungsradius
aufweisen.
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Zu
einer noch weiteren Verbesserung der Einstellbarkeit kann der Milchschlauch 3 auch
mehrere gekrümmte Abschnitte aufweisen, wie dies aus der 21 ersichtlich
ist.
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In
der 21 ist des Weiteren dargestellt, dass ein Endabschnitt
des Milchschlauchs 3 mit einem Adapter 22 ausgestattet
ist, welcher einen Gelenkkörper bildet.
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Durch
die Erfindung werden im Wesentlichen keine Kräfte bzw.
Momente durch die Melkbecher in die Zitzen bzw. in den Euterboden
eingeleitet. Hierdurch wird das Melkverhalten der Tiere positiv
beeinflusst.
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Wenigstens
eine Milchschlauch ist aus einem elastischen Material gebildet.
Hierbei kann es sich beispielsweise um Silikon (LSR oder HTV), Gummi
oder TPE handeln.
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- 1
- Melkbecher
- 2
- Zitzengummi
- 3
- Milchschlauch
- 4
- Klemmeinheit
- 5
- Kugelgelenk
- 6
- erste
Gelenkpfanne
- 7
- Kugelförmigen
Gelenkkörper
- 8
- zweite
Gelenkpfanne
- 9
- Mündung
- 10
- Bereich
- 11
- Nut
- 12
- Ausnehmung
- 13
- Anschluss
- 14
- Dichtsitz
- 15
- Gelenkkörper
- 16
- Kragen
- 17
- Anschlag
- 18
- Abschnitt
- 19
- Gelenkkörper
- 20
- Durchgang
- 21
- Öffnung
- 22
- Adapter
- 23
- Milchsammelstück
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - WO 01/84913 [0005]
- - WO 01/84913 A1 [0005]
- - DE 10212161 A1 [0005]
- - WO 00/76299 A1 [0005]
- - WO 00/76300 A1 [0005]
- - DE 10207955 A1 [0007, 0008]
- - US 5080041 A1 [0009]