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DE19842958A1 - Vorrichtung zur Anbringung eines Maul-Nasen-Rings bei Milchkühen - Google Patents

Vorrichtung zur Anbringung eines Maul-Nasen-Rings bei Milchkühen

Info

Publication number
DE19842958A1
DE19842958A1 DE19842958A DE19842958A DE19842958A1 DE 19842958 A1 DE19842958 A1 DE 19842958A1 DE 19842958 A DE19842958 A DE 19842958A DE 19842958 A DE19842958 A DE 19842958A DE 19842958 A1 DE19842958 A1 DE 19842958A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
jaws
handle
mouth
pincer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19842958A
Other languages
English (en)
Inventor
Dietmar Dr Med Soenitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SOENITZ DIETMAR DR MED VET
Original Assignee
SOENITZ DIETMAR DR MED VET
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SOENITZ DIETMAR DR MED VET filed Critical SOENITZ DIETMAR DR MED VET
Priority to DE19842958A priority Critical patent/DE19842958A1/de
Publication of DE19842958A1 publication Critical patent/DE19842958A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
    • A01K15/003Nose-rings; Fastening tools therefor; Catching or driving equipment

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feed For Specific Animals (AREA)
  • Fodder In General (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Vorrichtung zur Anbringung eines Maul-Nasen-Rings bei Milchkühen.
Ein bekanntes Problem bei der Haltung von Milchkühen in Laufställen be­ steht darin, daß die Kühe sich wechselseitig besaugen. Dies führt bei besaugten Kühen zu Milchverlust, bei Kalbinen zu Zitzendeformationen und Mastitis. Wenn man davon ausgeht, daß die Haltungsform nicht geän­ dert werden soll, müssen Schutzeinrichtungen vorgesehen werden, wie sie beispielsweise in Form von Euternetzen oder in Form von mit Stacheln be­ setzten Zäumen bekannt sind, um das Besaugen zu verhindern.
Weiterhin ist es bekannt, Kunststoff- oder Metallbögen in die Nase einzu­ klemmen, welche vor dem Flotzmaul hängend durch Blechscheiben das Aufnehmen der Zitze verhindern oder durch angebrachte Stacheln das besaugte Tier zur Abwehr und Flucht veranlassen sollen.
Es ist auch schon bekannt, diese Vorrichtungen nasenringartig nach Perfo­ ration der Nasenscheidewand einzuziehen. Trotz des vergleichsweisen gro­ ßen Aufwandes bei der Anbringung solcher Vorrichtungen ist der Erfolg in der Regel nur mäßig.
Weiter ist es bekannt, Operationen an der Zunge vorzunehmen, die ihr Her­ ausstrecken oder die Bildung einer Saugrinne verhindern sollen. Daneben sind weitere operative Maßnahmen bekannt, die mit den Nachteilen ver­ bunden sind, daß Operationswunden entstehen, Zungenlähmungen ausge­ löst werden können und sich Störungen bei der Futteraufnahme und ein Rückgang der Milchleistung einstellen können.
Gegenüber diesen weniger tauglichen Maßnahmen hat sich als äußerst er­ folgreich das Vorsehen eines Maul-Nasen-Rings erwiesen. Dabei wird der Kuh jeweils von jedem Nasenloch in ventraler Richtung ein Stichkanal zur Maulhöhle hinter der Oberlippe und vor der Kauplatte angelegt, sowie ein dritter durch die Nasenscheidewand an der Stelle, an der diese zum Einzie­ hen eines Nasenrings üblicherweise durchstoßen wird. Anschließend wird ein herkömmlicher Nasenring offen durch diese drei Kanäle gezogen und danach zum Ring geschlossen. Dieser Ring hängt dann hinter der Oberlippe in der Mitte der Maulöffnung vor der Unterlippe und überragt diese ein wenig.
Die Stichkanäle werden herkömmlicherweise mit einer Nasenring-Zange mit eingelegtem Ring vorgestochen oder mit einem Trocar gestanzt. Dabei kommt es häufig zu Drucknekrosen und Entzündungen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ richtung der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß eine für das Tier möglichst schmerzfreie und nicht mit Folgeprobleme belastete Perfo­ ration ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung nach Art einer Zange ausgebildet ist, wobei die Zangenbacken beißzangen­ artig weit nach außen ausgebaucht ausgebildet sind und an den freien En­ den der Zangenbacken eine Stanzvorrichtung bzw. ein Stanzvorrichtungs- Widerlager ausgebildet sind.
Zur Erleichterung der Aufbringung des erforderlichen Stanzdruckes kann vorgesehen sein, daß die Zangenbacken ein gemeinsames Schwenklager unmittelbar an ihrem inneren Ende aufweisen und mit Ansätzen versehen sind, wobei an jedem Ansatz ein Fortsatz eines Zangengriff schwenkbar gelagert ist, wobei die Zangengriffe ihrerseits wieder über ein gemeinsames Schwenklager verbunden sind, so daß die Schwenklager von Zangengriff und Zangenbacken auf der Mittel-Längs-Achse der Vorrichtung liegen und die Schwenklager der Griff-Fortsätze und der Backen-Ansätze symmetrisch seitlich hierzu zwischen den beiden erstgenannten Schwenklagern.
Durch die vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es möglich, die Operation nach einer intravenösen Injektion eines Seda­ tivums (Xylazin) am stehenden Rind mit oder ohne zusätzliche Lokal­ anästhesie durchzuführen, wobei nur geringe Schmerzreaktionen beo­ bachtet werden. Die Tiere können nach dem Abklingen der Narkosewir­ kung normal fressen. Ein Rückgang der Futteraufnahme ist nicht zu beo­ bachten. Die Wasseraufnahme aus dem Tränkbecken bereitet keine Schwie­ rigkeiten. Es kommt zu keinerlei Leistungseinbrüchen und nach der Ab­ heilung sitzt der Ring schmerzfrei.
Es kann beobachtet werden, daß Tiere mit einem derart eingesetzten Ring unmittelbar und dauerhaft das Besaugen beenden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungs­ beispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zei­ gen:
Fig. 1 eine Aufsicht auf eine erfindungsgemäße Vorrichtung und
Fig. 2 eine Seitenansicht.
Eine in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt zwei Griffe 1 und zwei nach außen weit ausgebauchte Zangenbacken 2, an deren freien Enden ein hülsenartiges Stanzwerkzeug 3 mit einem keilförmig zulaufenden Stanzrand 4 und ein Stanzwiderlager 5 ausgebildet sind.
Die Zangenbacken sind über ein Schwenklager 6, gebildet durch einen Niet 7, schwenkbar miteinander verbunden, wobei das Schwenklager 6 auf der Mittel-Längs-Achse 8 liegt.
Jeder Griff 1 weist einen Ansatz 9 und jeder Zangenbacken 2 einen Ansatz 10 auf, welche, wie aus Fig. 2 erkennbar ist, ineinandergreifen, wobei durch einen Niet 11 beiderseits der Mittel-Längs-Achse 8 je ein Schwenk­ lager 12 ausgebildet wird. Auch die Griffe 1 sind durch ein weiteres, auf der Mittel-Längs-Achse 8 liegendes Schwenklager 13, wiederum gebildet durch eine Niet 14, miteinander verbunden. Durch die Anordnung der Schwenklager 6, 12 und 13 wird erreicht, daß in Verbindung mit der He­ belwirkung der Griffe 1 ein hoher Stanzdruck an der Stanzhülse 3 aufge­ bracht werden kann.
Die Ausbauchungen der Zangenbacken 2 ermöglichen es, die Perforationen im Bereich des Flötzmauls anzubringen, was mit vergleichbaren Vorrich­ tungen herkömmlicherweise nicht oder nicht in entsprechend schonender Weise für die Kuh möglich war.

Claims (2)

1. Vorrichtung zur Anbringung eines Maul-Nasen-Ringes bei Milchkühen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung nach Art einer Zange aus­ gebildet ist, wobei die Zangenbacken (2) beißzangenartig weit nach außen ausgebaucht ausgebildet sind und an den freien Enden der Zangenbacken (2) eine Stanzvorrichtung bzw. ein Stanzvorrichtung-Widerlager (5) ausge­ bildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zan­ genbacken (2) ein gemeinsames Schwenklager (6) unmittelbar an ihrem inneren Ende aufweisen und mit Ansätzen (10) versehen sind, wobei an jedem Ansatz (10) ein Fortsatz (9) eines Zangengriffs (1) schwenkbar gela­ gert ist, wobei die Zangengriffe (1) ihrerseits wieder über ein gemeinsames Schwenklager (13) verbunden sind, so daß die Schwenklager (6, 13) von Zangengriff (1) und Zangenbacken (2) auf der Mittel-Längs-Achse (8) der Vorrichtung liegen und die Schwenklager (12) der Griff-Fortsätze (9) und der Backen-Ansätze (10) symmetrisch seitlich hierzu zwischen den beiden erstgenannten Schwenklager (6, 13).
DE19842958A 1997-10-11 1998-09-19 Vorrichtung zur Anbringung eines Maul-Nasen-Rings bei Milchkühen Withdrawn DE19842958A1 (de)

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CN102379753B (zh) * 2011-09-06 2014-03-05 山东省农业科学院畜牧兽医研究所 牛鼻穿刺钳

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DE29718085U1 (de) 1997-11-27

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