DE102007020723A1 - Gerät und Verfahren zur Warnung von Tieren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft die Ausrüstung von Kraft- uur Warnung von Wild und frei herumlaufenden Haustieren. Es gibt viele Unfälle wegen des Unvermögens der Tiere, sich überhaupt einen technisch bewegenden Gegenstand, der eine Beleuchtung beinhaltet, vorstellen zu können. Bei vielen Tierarten ist das Seh- und Hörspektrum gegenüber dem des Menschen verschoben oder erweitert. Die Ausrüstung von Fahrzeugen beinhaltet deshalb von bestimmten Tierarten wahrnehmbare Frequenzbereiche im Bereich des Infraschalls, des Infrarots oder des Ultravioletts. Die Sendeausrüstungen sind am Fahrzeug vorne angebracht und strahlen die betreffenden Frequenzbereiche nach vorne aus. Die Lichtquellen können wahlweise als Streifen rechts und links vorne angebracht und so geschaltet sein, dass sie die Bewegungen eines Tieres simulieren.
Description
- Die Erfindung betrifft die Ausrüstung von Kraft- und Schienenfahrzeugen mit wirksamen Signalgebern zur Warnung von Wild und frei herumlaufenden Haustieren
- Es ist bekannt, dass es viele Verkehrsunfälle mit Wild und Haustieren gibt. Viele Tiere sehen schlecht oder werden vom Fahrzeug so geblendet, dass sie nicht ausweichen können.
- Die Fahrzeuge kommen schnell ohne für Tiere genügend sichtbare Bewegungen heran, dagegen haben schnelllaufende Tiere gut sichtbare Bewegungen.
- In bestimmten Zeiten sind Tiere besonders unaufmerksam, zB in Brunftzeiten oder wenn sie gestört werden. Auch suchen manche Großtiere aus Bequemlichkeit oder Not heraus in Dörfern und Städten Nahrung.
- In manchen Gegenden der Erde gibt es riesige Weide-, Naturschutz- und Waldgebiete durch die Highways und Eisenbahnlinien ungeschützt hindurchführen. In ländlichen Gegenden gibt es auch immer wieder ausbrechende Weidetiere.
- Zur Warnung der Fahrzeugführer gibt es Warnschilder am Anfang eines bekannten Gefahrenbereiches mit der Längenangabe.
- Die meisten Patentschriften und Veröffentlichungen beschreiben die verschiedensten Reflektoren, die durch die Beleuchtung eines herannahenden Fahrzeuges Warnsignale an die Tiere entsenden (
,AT 412497 B ,AT 6871 U1 EP 1380693 A3 ,EP 1380693 A2 , ,AT 382724 B ,CH 633055 A ,CH 626130 A DE 2720077 C2 ,DE 2720077 A1 ,DE 2642958 C2 ,DE 2642958 A1 , ,FR 2365816 B1 ).FR 2365816 A1 - Die
DE 10 2004 050 597 A1 befasst sich mit den verschiedensten Möglichkeiten, die Tiere, aber auch Menschen, mit geeigneten Sensoren frühzeitig zuerkennen. Danach soll die Sensortechnik Warnsignale erkennen und Gefahrenpotentiale erkannt oder aufgrund von gespeicherten Daten Gefahren erkannt werden und berechnet werden. Dann sollen verschiedene Möglichkeiten zur Abwehr eines Unfalles eingeleitet werden. Warnsignale sollen ausgesandt werden, der Fahrzeugführer soll gewarnt werden aber auch automatische Vorgänge bis hin zur automatischen Bremsbetätigung sollen eingeleitet werden können. - Die
DE 2519129 A1 beschreibt Wildwarnsignale durch Abgabe von Ultraschall. - Aufgabe der Erfindung ist es, die bisher bekannten Wildwarneinrichtungen an Fahrzeugen durch wirksame Signaleinrichtungen zur Warnung der Tiere zu ergänzen.
- Gesunde Menschen hören im Bereich von 20 bis 20000 Hz und sehen im Bereich des elektromagnetischen Spektrums von Rot bis Violett, das ist im Wellenbereich von 400 nm bis 700 nm.
- Dagegen können manche Tiere auch außerhalb dieser Bereiche hören und sehen.
- Unter 20 Hz im Infraschallbereich hören manche Großtiere, auch Rinder und wahrscheinlich auch Elche.
- Im Infrarotbereich können einige Nachttiere und im Ultraviolettbereich können viele Tiere sehen., zB große Greifvögel.
- Die Lösung der Aufgabe wird durch die Einrichtungen nach Anspruch 1 bis 7 und die Verfahren nach Anspruch 8 bis 14 erreicht.
- Die nachfolgend beschriebenen Ausrüstungen am Fahrzeug sollen die schon bekannten Warneinrichtungen optimal ergänzen.
- Für den Infraschallbereich, also Schall mit weniger als 20 kHz, wird am Fahrzeug ein Lautgeber angebracht, dessen Lautstärke, der Schalldruckpegel und der Wellenbereich genau eingestellt werden.. Der Schalldruckpegel darf zu keinen Störungen, zB von Weidetieren, führen, aber er muß auch die zu warnenden Tiere erreichen. Deshalb muß er nach vorn gerichtet sein und etwa 300 m wirksam sein.
- Die Infrarot Lichtquellen am Fahrzeug über 700 nm Wellenlänge und die Ultraviolett Lichtquellen unter 400 nm müssen ebenfalls zur Warnung in der Lichtstärke ausreichen.. Diese optischen und die akustischen Warnsignale können kurze oder lange Impulse sein, auf und/oder abschwellend sein..
- Diese Einrichtungen können auch dauernd während des Fahrens eingeschaltet werden. Das Betätigen der Signaleinrichtungen kann sowohl manuell erfolgen als auch durch Sender außerhalb des Fahrzeuges auch durch ein GPS System.
- Vorteilhaft ist es, wenn die optischen Signale der Bewegung eines Tieres ähneln. Das kann auch in Verbindung mit für uns sichtbarem Licht erfolgen.
- Die Lichttechnik kann zB aus der von modernen Leuchtreklamen abgeleitet werden oder aus der Flachbildschirmtechnik und die weitere neueste Lichttechnik ausnutzen.
- Jeweils rechts und links an der Vorderseite des Fahrzeuges kann ein Streifen dieser Lichterzeuger angebracht werden.
- Durch die elektronische Steuerung wird dann abwechselnd eine Auf– und Ab-Bewegung simuliert, die gut wahrnehmbar ist und somit dem Lauf von Tieren ähnelt.
- Die Lichtsignale im Infrarot und im Ultraviolett Bereich können einzeln betätigt werden und zusätzlich kann der für Menschen sichtbare Bereich von 400 bis 700 nm Wellenlänge eingeschaltet werden.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - AT 6871 U1 [0007]
- - EP 1380693 A3 [0007]
- - EP 1380693 A2 [0007]
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- - FR 2365816 B1 [0007]
- - FR 2365816 A1 [0007]
- - DE 102004050597 A1 [0008]
- - DE 2519129 A1 [0009]
Claims (14)
- Einrichtungen an Fahrzeugen zur Aussendung von Signalen zur Warnung von Wild und frei herumlaufenden Tieren, dadurch gekennzeichnet, dass deren Frequenzbereiche im Bereich des Infraschalls, des Infrarots und des Ultravioletts liegen, die für den Menschen nicht wahrnehmbar sind, und dass sie allein oder in Kombination miteinander angebracht sind.
- Einrichtungen an Fahrzeugen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Infraschallsender im Schalldruckpegel und im Frequenzbereich begrenzt, und gezielt nach vorn gerichtet sind, und für die infrage kommenden Tiere etwa 300 m wahrnehmbar sind.
- Einrichtungen an Fahrzeugen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass IR und UV Lichtquellen nach vorn strahlen und für die infrage kommenden Tiere etwa 300 m sichtbar sind.
- Einrichtungen an Fahrzeugen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen als Streifen rechts und links an der Vorderseite des Fahrzeuges angebracht sind und so geschaltet sind, dass sie auf- und abgehende Bewegungen von laufenden Tieren simulieren, wodurch die zu warnenden Tiere ein herannahendes gefährliches Lebewesen vermuten und flüchten.
- Einrichtungen an Fahrzeugen nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wildwarnsignale als Impulse, kurz oder lang, an- oder abschwellend oder während der Fahrt als Dauersignale schaltbar sind.
- Einrichtungen an Fahrzeugen nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie sowohl vom Fahrzeugführer als manuell als auch automatisch von Sendern oder GPS Systemen schaltbar sind.
- Einrichtungen an Fahrzeugen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch Lichtquellen für sichtbares Licht zugefügt sind, wodurch auch Menschen das Fahrzeug besser wahrnehmen.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass deren Frequenzbereiche im Bereich des Infraschalls, des Infrarots und des Ultravioletts liegen, die Menschen nicht wahrnehmen können, und dass sie allein oder in Kombination miteinander angebracht werden.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Infraschallsender im Schalldruckpegel und im Frequenzbereich begrenzt und gezielt nach vorn gerichtet werden, damit die infrage kommenden Tiere sie noch in etwa 300 m wahrnehmen können.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass die IR – und die UV – Lichtquellen nach vorn strahlen und die infrage kommenden Tiere sie noch etwa 300 m sehen werden.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen als Streifen rechts und links an der Vorderseite des Fahrzeuges angebracht und so gesteuert werden, dass sie auf- und abgehende Bewegungen von laufenden Tieren simulieren, wodurch die zu warnenden Tiere ein gefährliches Lebewesen vermuten und flüchten werden.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen nach Anspruch 8 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Wildwarnsignale als Impulse, kurz oder lang, an- oder abschwellend oder als Dauersignale während der Fahrt geschaltet werden.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen nach Anspruch 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass Warnsignale sowohl vom Fahrzeugführer manuell als auch automatisch von Sendern oder einem GPS System ein bzw ausgeschaltet werden.
- Verfahren zum Warnen von Wild und frei laufenden Tieren durch Signale von Fahrzeugen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Lichtsignalen auch sichtbares Licht zugeschaltet werden kann, wodurch auch Menschen am Tag die Fahrzeuge besser wahrnehmen werden.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ERNST, EBERHARD, 54439 SAARBURG, DE |
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Effective date: 20131101 |