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DE102007020677A1 - Kraftstofffördermodul und Vorrichtung zum Fördern von Kraftstoff - Google Patents

Kraftstofffördermodul und Vorrichtung zum Fördern von Kraftstoff Download PDF

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DE102007020677A1
DE102007020677A1 DE200710020677 DE102007020677A DE102007020677A1 DE 102007020677 A1 DE102007020677 A1 DE 102007020677A1 DE 200710020677 DE200710020677 DE 200710020677 DE 102007020677 A DE102007020677 A DE 102007020677A DE 102007020677 A1 DE102007020677 A1 DE 102007020677A1
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module
fuel
filter
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delivery unit
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Andreas Posselt
Joerg Wengert
Thor Windbergs
Peter Schelhas
Joerg Lange
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Abstract

Es sind schon Kraftstofffördermodule bekannt, die ein Förderaggregat und ein Druckregelventil aufweisen und einen Moduleingang stromauf des Förderaggregates und einen Modulausgang stromab des Förderaggregates haben. Solche Kraftstofffördermodule haben ein Modulgehäuse, in dem neben dem Förderaggregat auch ein Kraftstofffilter vorgesehen ist. Sie sind außerhalb des Kraftstofftanks angeordnet und insbesondere für die Verwendung an Zweirädern vorgesehen. Die über das Druckregelventil abgesteuerte Rücklaufmenge wird über eine separate Rücklaufleitung in den Tank zurückgeführt. Nachteilig ist, dass das Kraftstofffördermodul vergleichsweise viel Bauraum benötigt. Das erfindungsgemäße Kraftstofffördermodul hat eine kompaktere Bauweise und benötigt weniger Bauraum als im Stand der Technik. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Modulausgang (1.2) über das Druckregelventil (5) mit dem Moduleingang (1.1) derart strömungsverbindbar ist, dass Kraftstoff von dem Modulausgang (1.2) in den Moduleingang (1.1) zurückströmt.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einem Kraftstofffördermodul und einer Vorrichtung zum Fördern von Kraftstoff.
  • Es ist schon ein Kraftstofffördermodul aus der EP 1 340 905 A2 bekannt, das ein Förderaggregat und ein Druckregelventil aufweist und einen Moduleingang stromauf des Förderaggregates und einen Modulausgang stromab des Förderaggregates hat. Das Kraftstofffördermodul hat ein Modulgehäuse, in dem neben dem Förderagregat auch ein Kraftstofffilter vorgesehen ist. Es ist außerhalb des Kraftstofftanks angeordnet und insbesondere für die Verwendung an Zweirädern vorgesehen. Die über das Druckregelventil abgesteuerte Rücklaufmenge wird über eine separate Rücklaufleitung in den Tank zurückgeführt. Nachteilig ist, dass das Kraftstofffördermodul vergleichsweise viel Bauraum benötigt. Weiterhin ist eine zusätzliche Rücklaufleitung zum Rückführen des überschüssigen Kraftstoffs und des Kraftstoffdampfes erforderlich.
  • Aus der US 2001/0018907 A1 ist ein Kraftstofffördermodul mit einem Modulgehäuse bekannt, das ein Förderaggregat und ein Druckregelventil aufweist und einen Moduleingang stromauf des Förderaggregates und einen Modulausgang stromab des Förderaggregates hat. Das Druckregelventil ist derart angeordnet, dass ab einem vorbestimmten Druck am Modulausgang Kraftstoff aus dem Bereich nahe dem Modulausgang zurück in das Modulgehäuse fließt. Dieser Rücklaufkraftstoff wird über einen Anschluss am Modulgehäuse in den Kraftstofftank zurückgeleitet.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Kraftstofffördermodul mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass ein sehr kompakter und einfacher Aufbau des Kraftstofffördermoduls erreicht wird, indem der Modulausgang über das Druckregelventil mit dem Moduleingang derart strömungsverbindbar ist, dass Kraftstoff von dem Modulausgang in den Moduleingang zurückströmt. Auf diese Weise wird erreicht, dass die von dem Druckregelventil abgesteuerte Rücklaufmenge über einen Bypass zurück in den Moduleingang gelangt. Der Rücklaufstrom wird anschließend wieder vom Förderaggregat angesaugt. Der erfindungsgemäße Aufbau ermöglicht ein Kraftstofffördermodul, das als kompakte und kraftstoffdichte Einheit „inline" in einer vom Kraftstofftank zur Brennkraftmaschine führenden Kraftstoffleitung integrierbar ist. Durch die Anordnung des Kraftstofffördermoduls außerhalb des Kraftstofftanks hat der Kraftstofftank bei gleichen Außenabmessungen ein größeres Fassungsvermögen für Kraftstoff als ein Kraftstofftank mit im Tank angeordneten Kraftstofffördermodul.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Kraftstofffördermoduls möglich.
  • Besonders vorteilhaft ist, wenn der Modulausgang über eine Verbindungsöffnung mit dem Moduleingang strömungsverbindbar ist, wobei das Druckregelventil in der Verbindungsöffnung vorgesehen ist. Auf diese Weise wird eine zusätzliche Rücklaufleitung in den Kraftstofftank eingespart. Die äußeren Schnittstellen des Moduls bestehen somit nur aus dem Saug- und Druckanschluss.
  • Weiterhin vorteilhaft ist, wenn die Verbindungsöffnung einen Ventilsitz aufweist, der mit einem Ventilkörper zusammenwirkt, der von einer Ventilfeder in Richtung des Ventilsitzes gedrückt ist, da die Verbindungsöffnung auf diese Weise das Gehäuse des Druckregelventils bildet, so dass nur noch ein Ventilkörper und eine Ventilfeder in die Verbindungsöffnung einzusetzen ist, um ein funktionsfähiges Druckregelventil zu erreichen. Das Druckregelventil ist auf diese Weise sehr einfach und kostengünstig ausgeführt.
  • Nach einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel weist das Kraftstofffördermodul einen Filter auf, der stromab des Förderaggregates und stromauf des Druckregelventils angeordnet ist, wobei die Verbindungsöffnung stromab des Filters vorgesehen ist.
  • Auch vorteilhaft ist, wenn das Förderaggregat und der Filter in einem Modulgehäuse angeordnet sind, das von einem Gehäusedeckel verschlossen ist, an dem der Moduleingang, der Modulausgang und die Verbindungsöffnung mit dem Druckregelventil vorgesehen sind. Auf diese Weise wird eine sehr kompakte Anordnung erreicht, die eine platzsparende Positionierung des Moduls am motorisierten Zweirad erlaubt.
  • Desweiteren vorteilhaft ist, wenn die Verbindungsöffnung als Sackloch ausgebildet ist, das quer zum Moduleingang und zum Modulausgang verläuft und an seinem offenen Ende von einem Verschlusselement verschlossen ist. Das Druckregelventil ist auf diese Weise sehr einfach und kostengünstig ausgeführt.
  • Der Moduleingang und der Modulausgang münden in einen Innenraum des Modulgehäuses, in dem das Förderaggregat und der Filter angeordnet sind. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, das Förderaggregat und den Filter konzentrisch oder nebeneinander im Innenraum anzuordnen. Die Strömungsverbindung vom Förderaggregat zum Filter ist vorteilhafterweise schlauchlos ausgebildet, um einen einfachen Aufbau mit geringen Herstellungs- und Montagekosten zu erreichen. Außerdem wird das Förderaggregat auf diese Weise vom Kraftstoff umströmt und dadurch gekühlt.
  • Zeichnung
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • 1 zeigt im Schnitt ein erfindungsgemäßes Kraftstofffördermodul gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
  • 2 ein Kraftstofffördermodul gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel und
  • 3 ein Kraftstofffördermodul gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt im Schnitt ein vereinfacht dargestelltes, erfindungsgemäßes Kraftstofffördermodul gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel.
  • Das erfindungsgemäße Kraftstofffördermodul 1 fördert Kraftstoff aus einem Kraftstofftank 2 zu einer Brennkraftmaschine 3. Wegen seiner kompakten Bauweise eignet es sich besonders für motorisierte Zweiräder, aber natürlich auch für jedes andere Fahrzeug.
  • Das Kraftstofffördermodul 1 hat einen Moduleingang 1.1 zur Verbindung mit dem Kraftstofftank 2 und einen Modulausgang 1.2 zur Verbindung mit der Brennkraftmaschine 3. Es weist stromab des Moduleingangs 1.1 ein Förderaggregat 4 und stromab des Förderaggregates 4 ein Druckregelventil 5 auf. Das Förderaggregat 4 ist beispielsweise eine Elektrokraftstoffpumpe, die den Kraftstoff über den Moduleingang 1.1 und eine Saugleitung 2.1 aus dem Kraftstofftank 2 ansaugt und druckerhöht über den Modulausgang 1.2 und eine Druckleitung 3.1 der Brennkraftmaschine 3 zuliefert. Das Förderaggregat 4 hat einen Pumpeneingang 4.1 und einen Pumpenausgang 4.2. Da das Förderaggregat 4 in der Regel mehr Kraftstoff fördert als von der Brennkraftmaschine 3 benötigt wird, ist das Druckregelventil 5 vorgesehen, das überschüssigen Kraftstoff von stromab des Förderaggregates 4 über einen Bypass nach stromauf des Förderaggregates 4 zurückströmen lässt.
  • Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass der Modulausgang 1.2 über das Druckregelventil 5 mit dem Moduleingang 1.1 derart strömungsverbindbar ist, dass Kraftstoff von dem Modulausgang 1.2 in den Moduleingang 1.1 zurückströmt und von dem Förderaggregat 4 erneut angesaugt wird, während entstehende Gasblasen im Kraftstoff über die Saugleitung 2.1 zurück in den Kraftstofftank 2 strömen können.
  • Der Modulausgang 1.2 ist erfindungsgemäß mit dem Moduleingang 1.1 über eine Verbindungsöffnung 8 strömungsverbindbar, wobei das Druckregelventil 5 beispielsweise in der Verbindungsöffnung 8 vorgesehen ist.
  • Das Druckregelventil 5 kann ein eigenes Ventilgehäuse besitzen, in dem ein Ventilkörper und ein Ventilsitz vorgesehen sind und das in die Verbindungsöffnung 8 eingesetzt ist. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel ist das Ventilgehäuse jedoch durch die Wandung der Verbindungsöffnung 8 gebildet, wobei die Verbindungsöffnung 8 einen Ventilsitz 9 aufweist, der mit einem in die Verbindungsöffnung 8 eingesetzten, beweglich angeordneten Ventilkörper 10 zusammenwirkt. Der Ventilkörper 10 wird von einer Ventilfeder 11 in Richtung des Ventilsitzes 9 gedrückt.
  • Das Kraftstofffördermodul 1 kann einen Filter 14 aufweisen, der beispielsweise stromab des Förderaggregates 4 und stromauf des Druckregelventils 5 angeordnet ist, wobei die Verbindungsöffnung 8 stromab des Filters 14 vorgesehen ist. Der Filter 14 ist beispielsweise ein Feinfilter, der grobe und feine Partikel aus dem Kraftstoff herausfiltert. Er ist gemäß der ersten Ausführung ringförmig ausgebildet und wird in radialer Richtung bezüglich einer Pumpenachse 15 durchströmt. Das Förderaggregat 4 ist radial innerhalb des ringförmigen Filters 14, beispielsweise konzentrisch, angeordnet.
  • Das Förderaggregat 4 und der Filter 14 sind in einem Innenraum 1.3 des Kraftstofffördermoduls 1 angeordnet, der von einem topfförmigen Gehäuseabschnitt 1.4 und einem Gehäusedeckel 1.5 dicht eingeschlossen ist. Gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel sind der Moduleingang 1.1, der Modulausgang 1.2 und die Verbindungsöffnung 8 mit dem darin angeordneten Druckregelventil 5 an dem Gehäusedeckel 1.5 ausgebildet, könnten aber auch am topfförmigen Gehäuseabschnitt 1.4 vorgesehen sein. Der Moduleingang 1.1 und der Modulausgang 1.2 münden jeweils in den Innenraum 1.3 des Modulgehäuses 1.4, 1.5. Das Modulgehäuse 1.4, 1.5 ist aus Kunststoff, beispielsweise einem elektrisch leitfähigen Kunststoff, in einem Spritzgießverfahren hergestellt. Der topfförmige Gehäuseabschnitt 1.4 und der Gehäusedeckel 1.5 sind beispielsweise miteinander dicht verschweisst. Die Verbindungsöffnung 8 ist beispielsweise als Sackloch in dem Gehäusedeckel 1.5 ausgebildet und verläuft quer zum Moduleingang 1.1 und zum Modulausgang 1.2. Sie ist an ihrem offenen Ende von einem Verschlusselement 16 dicht verschlossen. Das Federelement 11 stützt sich am Verschlusselement 16 ab.
  • Das Förderaggregat 4 ist in dem Innenraum 1.3 gehaltert, wobei der stutzenförmige Pumpeneingang 4.1 des Förderaggregates 4 beispielsweise in den Moduleingang 1.1 hineinragt. Die Halterung des Förderagregates 4 ist schwingungsdämpfend ausgeführt. Der stutzenförmige Pumpeneingang 4.1 hat an seinem Umfang ein Dichtelement 4.3, beispielsweise einen O-Ring, der den Radialspalt zwischen dem Moduleingang 1.1 und dem stutzenförmigen Pumpeneingang 4.1 abdichtet. Das Förderaggregat 4 ist beispielsweise über eine gedrosselte Entgasungsöffnung 27 und ggf. einem Verbindungskanal 28 mit der Verbindungsöffnung 8 verbunden, so dass in einem Förderkanal des Förderaggregates entstehende Gasblasen in die Verbindungsöffnung 8 abgeleitet werden. Die sich in der Verbindungsöffnung 8 ansammelnden Gasblasen werden über die Saugleitung 2.1 zum Kraftstofftank 2 hin entüftet. Das Förderaggregat 4 kann stirnseitig auch am Gehäusedeckel 1.5 anliegen.
  • Der Filter 14 ist zwischen einem Boden 1.6 des topfförmigen Gehäuseabschnitts 1.4 und dem Gehäusedeckel 1.5 gelagert. Der Filter 14 weist stirnseitig kraftstoffdichte Stirnwandungen 17 auf, wobei das Förderaggregat 4 die dem Pumpenausgang 4.2 zugewandte Stirnwandung 17 des Filters 14 abgedichtet durchragt. Diese obere Stirnwandung 17 dichtet den Umfang des Förderaggregates 4 derart ab, dass kein Kraftstoff den Filter 14 umgehen kann. Der Pumpenausgang 4.2 mündet daher in einen Spalt 18 zwischen dem topfförmigen Gehäuseabschnitt 1.4 und dem Filter 14. Die dem Pumpeneingang 4.1 zugewandte Stirnwandung 17 des Filters 14 liegt dicht an der Innenseite des Gehäusedeckels 1.5 an.
  • Die Strömungsverbindung vom Förderaggregat 4 zum Filter 14 und vom Filter 14 zum Modulausgang 1.2 ist beispielsweise schlauchlos ausgebildet. Sie führt zunächst über den Spalt 18, von radial außen nach innen durch den Filter 14 hindurch, dann über einen Axialspalt 19 zwischen dem Förderaggregat 4 und dem Filter 14 und schließlich über einen Spalt 20 zwischen der dem Gehäusedeckel 1.5 zugewandten Stirnwandung 17 des Filters 14 und dem Gehäusedeckel 1.5 in den Modulausgang 1.2.
  • Die Einzelkomponenten, also das Förderaggregat 4, das Druckregelventil 5 und beispielsweise der Filter 14, sind durch die erfindungsgemäße Ausführung sehr kompakt in dem gemeinsamen Modulgehäuse 1.4, 1.5 untergebracht. Durch das Vorsehen eines einzigen Moduleingangs 1.1 und eines einzigen Modulausgangs 1.2 kann das Kraftstofffördermodul 1 außerhalb des Kraftstofftanks 2 in einem von dem Kraftstofftank 2 zur Brennkraftmaschine 3 führenden Leitungsstrang, also „inline", angeordnet werden.
  • 2 zeigt ein Kraftstofffördermodul gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
  • Bei dem Kraftstofffördermodul nach 2 sind die gegenüber dem Kraftstofffördermodul nach 1 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Das Kraftstofffördermodul nach 2 unterscheidet sich gegenüber dem Kraftstofffördermodul nach 1 darin, dass das Förderaggregat 4 und der Filter 14 nebeneinander im Innenraum 1.3 angeordnet sind. Der Filter 14 ist anstatt ringförmig zylinderförmig ausgebildet.
  • Der Pumpenausgang 4.2 mündet in den Innenraum 1.3. Die Strömungsverbindung vom Förderaggregat 4 zum Filter 14 ist schlauchlos ausgebildet. Die Verbindung vom Filter 14 zum Modulausgang 1.2 führt dagegen über einen in den Modulausgang 1.2 hineinragenden Filterstutzen 14.1. Der Filter 14 wird radial von außen nach innen durchströmt.
  • 3 zeigt ein Kraftstofffördermodul gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel.
  • Bei dem Kraftstofffördermodul nach 3 sind die gegenüber dem Kraftstofffördermodul nach 1 und 2 gleichbleibenden oder gleichwirkenden Teile durch die gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
  • Das Kraftstofffördermodul nach 3 unterscheidet sich gegenüber dem Kraftstofffördermodul nach 1 und 2 darin, dass der Moduleingang 1.1 abschnittsweise kammerförmig ausgebildet ist, indem der Gehäusedeckel 1.5 einen Hohlraum 25 aufweist, aus dem das Förderaggregat 4 Kraftstoff ansaugt und in den das Druckregelventil 5 Kraftstoff aus dem Modulausgang 1.2 absteuert. Die Verbindungsöffnung 8 mündet also in den Hohlraum 25 des Moduleingangs 1.1.
  • Durch das Vorsehen des kammerförmigen Hohlraums 25 im Kraftstofffördermodul wird ein Kraftstoffreservoir stromab des Kraftstofftanks gebildet, aus dem das Förderaggregat 4 Kraftstoff ansaugt. Dies hat den Vorteil, dass ein gewisses Kraftstoffvolumen dem Kraftstofffördermodul vorgelagert wird und die Kraftstoffförderung auch bei fahrdynamischen Betriebzuständen sicher aufrecht erhalten wird.
  • In dem Hohlraum 25 ist beispielsweise auch ein Vorfilter 26 angeordnet, der den vom Förderaggregat 4 angesaugten Kraftstoff vorfiltert und am Pumpeneingang 4.1 vorgesehen ist.
  • Der Pumpenausgang 4.2 und der Filter 14 sind beispielsweise mit einem Schlauch verbunden. Die Verbindung könnte jedoch auch schlauchlos ausgeführt sein, damit das Förderaggregat 4 kraftstoffumspült ist und auf diese Weise gekühlt wird.
  • Das Förderaggregat 4 ragt mit einem Stutzen in den Moduleingang 1.1 und der Filter 14 mit einem Stutzen in den Modulausgang 1.2 hinein. Das Filteraggregat 4 und der Filter 14 sind am Gehäusedeckel 1.5 befestigt, beispielsweise indem sie jeweils in eine Halterung des Gehäusedeckels 1.5 eingeclipst sind.
  • Der Hohlraum ist derart gestaltet, dass Gasblasen im Hohlraum gesammelt werden und durch die Saugleitung 2.1 in den Tank 2 zurückgelangen. Für eine wirksame Entlüftung des Hohlraums 25 in Richtung des Kraftstofftanks 2 ist die Saugleitung 2.1 mit einem großen Strömungsquerschnitt versehen und verläuft vom Kraftstofftank 2 ausgehend kontinuierlich fallend bis zum Moduleingang 1.1, der dadurch gegenüber dem Krafststofftank 2 niedriger angeordnet ist.
  • Das Förderaggregat 4 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel hat auch eine Entgasungsöffnung 27, die von einem nicht dargestellten Förderkanal innerhalb des Förderaggregates 4 ausgehend über einen Durchgang in einer Wandung des Gehäusedeckels 1.5 in den Hohlraum 25 mündet und im Förderkanal entstehende Kraftstoffdampfblasen in den Hohlraum 25 leitet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1340905 A2 [0002]
    • - US 2001/0018907 A1 [0003]

Claims (13)

  1. Kraftstofffördermodul, das ein Förderaggregat und ein Druckregelventil aufweist, mit einem Moduleingang stromauf des Förderaggregates und mit einem Modulausgang stromab des Förderaggregates, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulausgang (1.2) über das Druckregelventil (5) mit dem Moduleingang (1.1) derart strömungsverbindbar ist, dass Kraftstoff von dem Modulausgang (1.2) in den Moduleingang (1.1) zurückströmt.
  2. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Modulausgang (1.2) über eine Verbindungsöffnung (8) mit dem Moduleingang (1.1) strömungsverbindbar ist, wobei das Druckregelventil (5) in der Verbindungsöffnung (8) vorgesehen ist.
  3. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsöffnung (8) einen Ventilsitz (9) aufweist, der mit einem Ventilkörper (10) zusammenwirkt, der von einer Ventilfeder (11) in Richtung des Ventilsitzes (9) gedrückt ist.
  4. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Moduleingang (1.1) abschnittsweise als kammerförmiger Hohlraum (25) ausgebildet ist, der ein Kraftstoffreservoir bildet.
  5. Kraftstofffördermodul nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderaggregat (4) eine Entgasungsöffnung (27) aufweist, die in die Verbindungsöffnung (8) bzw. in den Hohlraum (25) mündet.
  6. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kraftstofffördermodul (1) einen Filter (14) aufweist, der stromab des Förderaggregates (4) und stromauf des Druckregelventils (5) angeordnet ist, wobei die Verbindungsöffnung (8) stromab des Filters (14) vorgesehen ist.
  7. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderaggregat (4) und der Filter (14) in einem Modulgehäuse (1.4, 1.5) angeordnet sind, das von einem Gehäusedeckel (1.5) verschlossen ist, an dem der Moduleingang (1.1), der Modulausgang (1.2) und die Verbindungsöffnung (8) mit dem Druckregelventil (5) vorgesehen sind.
  8. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsöffnung (8) als Sackloch ausgebildet ist, das quer zum Moduleingang (1.1) und zum Modulausgang (1.2) verläuft und an seinem offenen Ende von einem Verschlusselement (16) verschlossen ist.
  9. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Moduleingang (1.1) und der Modulausgang (1.2) in einen Innenraum (1.3) des Modulgehäuses (1.4, 1.5) münden, in dem das Förderaggregat (4) und der Filter (14) angeordnet sind.
  10. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderaggregat (4) und der Filter (14) konzentrisch oder nebeneinander angeordnet sind.
  11. Kraftstofffördermodul nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsverbindung vom Förderaggregat (4) zum Filter (14) schlauchlos ausgebildet ist.
  12. Vorrichtung zum Fördern von Kraftstoff von einem Kraftstofftank (2) zu einer Brennkraftmaschine (3) mit einem Kraftstofffördermodul (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsöffnung (8) bzw. der Hohlraum (25) über den Moduleingang (1.1) zum Kraftstofftank (2) entlüftbar ist.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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EP1340905A2 (de) 2002-02-28 2003-09-03 Honda Giken Kogyo Kabushiki Kaisha Brennstoffpumpenmodul für Brennstofftank eines Fahrzeugs

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