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DE102007020403A1 - Getriebliche Anordnung für ein Schloss - Google Patents

Getriebliche Anordnung für ein Schloss Download PDF

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DE102007020403A1
DE102007020403A1 DE102007020403A DE102007020403A DE102007020403A1 DE 102007020403 A1 DE102007020403 A1 DE 102007020403A1 DE 102007020403 A DE102007020403 A DE 102007020403A DE 102007020403 A DE102007020403 A DE 102007020403A DE 102007020403 A1 DE102007020403 A1 DE 102007020403A1
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gear
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English (en)
Inventor
Marc André Dipl.-Ing. Ruiter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/04Devices for coupling the turning cylinder of a single or a double cylinder lock with the bolt operating member
    • E05B17/042Devices for coupling the turning cylinder of a single or a double cylinder lock with the bolt operating member using toothed wheels or geared sectors

Landscapes

  • Gears, Cams (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine getriebliche Anordnung für ein Schloss, das aus miteinander in Verbindung stehenden drei Zahnrädern (6, 7, 8) und einem runden Segment (4) mit einer Lücke (18), das an seinem äußeren Umfang mit einer Verzahnung und einem Kragen (16) ausgestattet ist, besteht. Die Zahnräder (6, 7, 8) sind mittels Drehachsen (9) und das Segment (4) innerhalb einer Führung (5) in einem Schlosskasten (1) gelagert und das Segment (4) wird von einem Profilzylinder (3) so durchdrungen, dass ein Mitnehmer (15) des Profilzylinders (3) mit seitlichem Spiel innerhalb der Lücke so eintaucht, dass bei einer Betätigung des Profilzylinders (3) über einen Schlüssel das Segment (4) durch den Mitnehmer (15) zum Antriebsrad für die getriebliche Anordnung wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine getriebliche Anordnung für ein Schloss, das aus miteinander in Verbindung stehenden Zahnrädern besteht, wobei die getriebliche Anordnung Funktionen des Schlosses auslöst.
  • Innerhalb eines Schlossgehäuses sind Schlosseingerichte vorhanden, die ein getriebliches Zusammenspiel der Schlosseingerichte mit Zahnrädern, Zahnstangen, Hebeln oder dergleichen ausführen. Dabei ist es zentrales Anliegen, dass über einen Profilzylinder eine einfache Betätigung eines Riegels bzw. einer Falle einzeln oder gleichzeitig ausgeführt werden kann. Ferner ist auch gleichzeitig die Betätigung von Treibstangen möglich.
  • Die DE 10 2005 039 958 A1 beschreibt ein Schloss mit einem Riegel, das ein Zahnraduntersetzungsgetriebe aufweist, dessen Erstrad mit zwei Übertragungszahnrädern kämmt, welche wiederum in eine Außenverzahnung eines Zahnkranzes eingreifen, der einen Schlitz zur Aufnahme eines Schließgliedes aufweist. Die Übertragungszahnräder weisen dabei zahnfreie Umfangsabschnitte auf, um das Schließglied zu verschwenken.
  • Derartige Schlosseingerichte müssen ohne große Krafteinwirkung betätigbar sein und eine lange Lebensdauer aufweisen.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung eine getriebliche Anordnung für ein Schloss zu finden, das neben einem kleinen kompakten Aufbau mit einem Standardprofilzylinder betrieben werden kann, das eine große Leistung aufweist und bei der eine nahezu 360°-Umdrehung des Schlüssels ausgenutzt wird.
  • Die Erfindung wird durch die Merkmale des Patenanspruches 1 oder 2 gelöst. Die Unteransprüche geben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens wieder.
  • Die vorgeschlagene erfindungsgemäße getriebliche Anordnung für ein Schloss besteht im Wesentlichen aus drei Zahnrädern und einem Segment, das eine spezielle Ausführung aufweist. Das Segment weist eine Bohrung auf, die von einem Profilzylinder durchdrungen wird. Um dieses bewerkstelligen zu können, muss jedoch das Segment eine Lücke aufweisen, um den flachen Schaft des Profilzylinders passieren zu können. Auf dem Umfang des Segmentes befindet sich die gleiche Verzahnung mit dem gleichen Zahnmodul wie bei den anderen drei verwendeten Zahnrädern. Um ein derartiges Segment innerhalb eines Schlosskastens zu führen, weist das Segment im Bereich der vorhandenen Zähne einen Kragen auf, der dazu benutzt wird, innerhalb einer stationären Führung, die kreisrund ausgeführt ist, in dem Schlosskasten geführt zu werden. Das Segment weist keine weitere Befestigung auf und wird deshalb nur über den Führungsring geführt.
  • Innerhalb der Lücke des Segmentes wird über einen Mitnehmer des Profilzylinders ein Antrieb dies Segmentes vorgenommen. Dabei sind entsprechende Anschlagflächen links und rechts in der Lücke vorhanden, gegen die, bei einer Betätigung eines Schlüssels, der Mitnehmer des Profilzylinders andrückt und bei einer weiteren Verdrehung des Schlüssels eine Mitnahme des Segmentes innerhalb seiner Führung erfolgt. Der Mitnehmer ist dabei mit einem großen Spiel innerhalb der Lücke angeordnet. Somit wird durch den Mitnehmer das Segment zum antreibenden Teil der getrieblichen Anordnung, nämlich dadurch, dass es die anderen drei Zahnräder antreibt. Neben einem ersten angetriebenen Zahnrad ist auch ein zweites angetriebenes Zahnrad vorhanden, das ebenfalls mit der Verzahnung des Segmentes zusammenwirkt. Zwischen beiden Zahnrädern ist ein weiteres Zahnrad vorhanden, das gleichzeitig mit beiden Zahnrädern im Eingriff steht. Durch eine derartige Anordnung kann zum einen eine Drehrichtungsänderung der einzelnen Zahnräder für Betätigungen innerhalb des Schlossgehäuses ausgenutzt werden bzw. es bietet sich die Möglichkeit an, hier in einer sehr kompakten Bauweise große Kräfte übertragen zu können.
  • In einer ersten bevorzugten Ausführungsform der getrieblichen Anordnung weisen die drei Zahnräder, die neben dem Segment vorhanden sind und über Drehachsen innerhalb des Schlosskastens gelagert sind, jeweils mindestens einen anders ausgebildeten Zahn auf. Dieser anders ausgebildete Zahn kann durch einen zurückgesetzten Zahn realisiert werden bzw. durch einen vorspringenden Zahn.
  • Die anders geformten Zahnräder dienen dazu, um bei einer Ausführung der Schlüsseldrehung um 360° ein Vorbeifahren des Mitnehmers zu gewährleisten innerhalb der eingreifenden Zahnbereiche und auch gleichzeitig soll die getriebliche Verbindung zwischen den einzelnen Zahnrädern nicht unterbrochen werden.
  • In einer zweiten bevorzugten Ausführungsform weisen die Zahnräder umlaufend eine gleiche Verzahnung auf. Um jedoch eine Behinderung durch den Mitnehmer des Profilzylinders zu unterbinden, sind mindestens zwei Zahnräder, deren Verzahnung mit den Zähnen des Segmentes in Eingriff stehen, mit Absätzen ausgestattet, die ein problemloses Durchdrehen des Mitnehmers gewährleisten. Gleichzeitig bleiben jedoch auch diese Zahnräder mit dem anderen Zahnrad in einer getrieblichen Verbindung über ihre Verzahnung.
  • Die Anordnung der untereinander in Verbindung stehenden Zahnräder und des Segmentes kann unterschiedlichste Formen aufweisen. Dabei kann es zu einer symmetrischen als auch zu einer asymmetrischen Anordnung der einzelnen Zahnräder zu dem Segment kommen. Dabei wird der Aufbau, d. h. die Anordnung der Zahnräder ob symmetrisch oder asymmetrisch von dem speziellen Anwendungsfall bestimmt. Es ist nahezu jede Geometrie möglich, wobei die Absätze zwischen allen Achsverbindungslinien abhängig sind vom Zahnmodul, Zahnraddurchmesser und einem Minimum an ausführbaren Eckmaßen.
  • Die getriebliche Anordnung der vor beschriebenen Ausführungen ist selbsthemmend, was eine weitere vorteil hafte Anwendung der getrieblichen Anordnung mit sich bringt. Dadurch, dass zwischen dem Mitnehmer des Profilzylinder und der Lücke innerhalb des Segmentes durch das Spiel quasi ein gewisser Leerlauf vorhanden ist, kann dadurch sicher detektiert werden, ob beispielsweise eine Manipulation an einem Riegel (zurückdrücken) stattgefunden hat oder nicht. Dieses kann durch entsprechende Sensoren oder Schalter detektiert werden.
  • Neben einem kompakten Aufbau der getrieblichen Anordnung kann diese sowohl für eine Links- als auch eine Rechtsdrehung angewendet werden. Darüber hinaus ist es möglich, den Profilzylinder als Doppelzylinder oder als Halbzylinder oder als Knaufzylinder oder als Schaltzylinder oder als Motorzylinder oder als elektronischer Motorzylinder oder als Batteriezylinder auszuführen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen schematisch dargestellter unterschiedlichster Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 Eine perspektivische Darstellung eines Schlosskastens mit einer eingebauten getrieblichen Anordnung mit Profilzylinder;
  • 2 eine Explosionszeichnung gemäß 1;
  • 3a3d eine erste Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung in unterschiedlichsten Stellungen;
  • 4 eine Detaildarstellung eines Segmentes mit einem Profilzylinder;
  • 4a wie 4, jedoch von der Rückseite gesehen und mit einer Einkerbung innerhalb eines Kragens versehen;
  • 5 eine zweite Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung in der Vorderansicht;
  • 6 wie 5, jedoch in der rückwärtigen Ansicht;
  • 7 wie 5, jedoch in einer perspektivischen Darstellung von der Vorderseite;
  • 8 wie 7, jedoch in der rückwärtigen Ansicht;
  • 9 eine dritte Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung in der Vorderansicht;
  • 10 wie 9, jedoch in einer rückwärtigen perspektivischen Ansicht;
  • 11 eine vierte Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung in der Vorderansicht;
  • 12 wie 11, jedoch in einer perspektivischen Rückansicht;
  • 13 eine fünfte Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung in der Vorderansicht und
  • 14 wie 13, jedoch in einer perspektivischen Rückansicht.
  • Die 1 zeigt einen Schlosskasten 1 mit einer Stulp 2, die neben einem Fallendurchbruch 12 einen Durchbruch 11 für einen Riegel aufweist. Innerhalb des Schlosskastens 1 sind der Übersichtlichkeit halber alle weiteren Schlosseingerichte weggelassen worden, um die Darstellung einer gerichtlichen Anordnung besser heraus arbeiten zu können. Über die Stulp 2 wird mittels einer Zylinderbefestigung 10 ein Profilzylinder 3 befestigt. Um den Profilzylinder 3 schmiegt sich ein Segment 4, das von einem Mitnehmer 15 durchdrungen wird. Neben dem Segment 4 sind über Drehachsen 9 ein erstes Zahnrad 6 sowie ein zweites Zahnrad 7 und ein drittes Zahnrad 8 gelagert. Oberhalb der getrieblichen Anordnung der Zahnräder 6 bis 8 und dem Segment 4 befindet sich ein Durchbruch 13 für eine Nuss.
  • Die 2 gibt in einer Explosionszeichnung die Anordnung der 1 wieder. Dabei wird deutlich, dass innerhalb des Schlosskastens 1 die Drehachsen 9 fest montiert sind. Neben den Drehachsen 9 ist für die Führung des Segmentes 4 eine stationäre Führung 5 vorhanden, die sich um einen Durchbruch 14 für den Profilzylinder 3 schmiegt. Bei einer Montage wird zuerst das Segment 4 innerhalb der Führung 5 eingesetzt und anschließend werden die Zahnräder 6 bis 8 so eingesetzt, dass der Mitnehmer 15 des Profilzylinders 3 ohne Probleme eine 360°-Drehung ausführen kann.
  • Die 3a bis 3d geben eine erste Ausführungsart einer getrieblichen Anordnung im eingebauten Zustand mit einem Profilzylinder 3 wieder. Dabei ist in der 3a quasi eine Grundstellung vorhanden. Das Segment 4 mit seiner Verzahnung greift sowohl in das erste Zahnrad 6 als auch in das dritte Zahnrad 8 ein, wobei zwischen den Zahnrädern 6 und 8 das Zahnrad 7 gelagert ist. Die Zahnräder 6 und 8 weisen einen zurückgesetzten Zahn 22 auf, der eine Passierung des Mitnehmers 15 (wie noch nachfolgend gezeigt wird) des Profilzylinders 3 bei einer Drehung zulässt. Das Zahnrad 7 weist einen vorgezogenen Zahn 23 auf, der mit den zurückgesetzten Zähnen 22 des ersten Zahnrades 6 und des dritten Zahnrades 8 immer in einer getrieblichen Verbindung bleibt.
  • Bei der 3b wird deutlich, dass durch das Verdrehen eines nicht dargestellten Schlüssels in eine Rechtsdrehung der Mitnehmer 15 aus einer Grundstellung heraus kommt und das Segment 4 antreibt. Durch die Rechtsdrehung wird das erste Zahnrad 6 in eine Linksdrehung versetzt und das dritte Zahnrad 8 macht ebenfalls eine Linksdrehung. Das zwischen Zahnrädern 6 und 8 befindliche zweite Zahnrad 7 macht dabei eine Rechtsdrehung.
  • In der Stellung der 3c wird deutlich, dass der Mitnehmer 15 in den Zahnbereich des ersten Zahnrades 6 hineinragt. Durch die besondere Konstellation des zurückgesetzten Zahnes 22 ist es aber möglich, dass in dieser Stellung der Mitnehmer 15 ohne Probleme den Zahnkranz des ersten Zahnrades 6 passieren kann, wobei gleichzeitig die getriebliche Verbindung unter den Zahnrädern 6, 7 und 8 über das dritte Zahnrad 8, das voll im Eingriff mit dem Segment 4 steht, erhalten bleibt. Ferner ist dieser Darstellung der 3c zu entnehmen, dass der zurückgesetzte Zahn 22 des dritten Zahnrades 8 mit dem vorgezogenen Zahn 23 des zweiten Zahnrades 7 gleichzeitig im getrieblichen Verbund bleibt.
  • Bei einer weiteren Drehung des Mitnehmers 15 kommt dieser wieder aus dem Bereich des zurückgesetzten Zahnes 22 des ersten Zahnrades 6 heraus, was der 3d zu entnehmen ist.
  • Bei einer weiteren Drehung des Mitnehmers 15 gerät dieser ab einem bestimmten Drehwinkel in den Bereich des Zahnes 22 des Zahnrades 8, was der 3e zu entnehmen ist. Gleichzeitig bleiben jedoch die Zahnräder 6 und 7 mit dem Zahnrad 8 in getrieblicher Verbindung, ebenso das Zahnrad 6 mit dem Segment 4.
  • In der 4 ist der Profilzylinder 3 mit dem Segment 4 noch einmal in einer einzelnen Darstellung heraus dargestellt worden. Das Segment 4 weist eine gleiche Verzahnungsart wie die Zahnräder 6, 7 und 8 auf. Um das Segment 4 über den Profilzylinder stecken zu können, weist es eine zentrale Bohrung 25 auf. Dabei ist das Segment 4 mit dem Profilzylinder 3 nicht kraftschlüssig verbunden. An einer Seite weist das Segment 4 einen Kragen 16 auf, der zur Führung innerhalb der Führung 5 des Schlosskastens 1 dient.
  • Um eine Verbindung zwischen dem Mitnehmer 15 und dem Segment 4 zu erreichen, weist das Segment 4 eine Lücke 18 auf, die seitlich durch Mitnehmerflächen 20 und 21 begrenzt werden. Dabei weist die Lücke 18 ein Maß A auf, das größer ist als die Breite des Mitnehmers 15. Durch diese Maßnahme kann aufgrund der selbsthemmenden getrieblichen Anordnung eine einfache Detektierung der Grundstellung des Mitnehmers 15 erfolgen. Der Mitnehmer 15 betätigt auch in dieser Ausführung nur das Segment 4.
  • Die 4a zeigt den Mitnehmer 15 mit dem aufgeschobenen Segment 4, im Gegensatz zu der 4, von der Rückseite. Um eine genaue Detektierung der Grundstellung des Profilzylinders 3 erzielen zu können, kann beispielsweise in dem Kragen 16 eine Einkerbung 26 mit einem Vorsprung 27 vorhanden sein, mit der in Verbindung mit einem weiteren Glied, z. B. ein Federelement, eine eindeutige Grundstellung festgestellt werden kann. Statt der einen Einkerbung 26 können auch zwei oder mehrere Einkerbungen beispielsweise vorhanden sein. Die Einkerbung 26 kann auch für eine Selbsthemmung Verwendung finden.
  • Das Ausführungsbeispiel der 5 zeigt eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung. Dabei sind die Zahnräder 6, 7 und 8 symmetrisch oberhalb des Profilzylinders 3 angeordnet und weisen den gleichen Durchmesser wie das Segment 4 auf.
  • Die 6 zeigt die Ausführung der 5 von der Rückseite, wobei deutlich wird, dass sowohl das erste Zahnrad 6 als auch das dritte Zahnrad 8 neben einer gleichmäßigen, umlaufenden Verzahnung auch einen Absatz 17 aufweisen. Der Absatz 17 ist dafür da, um eine Drehung des Mitnehmers 15 nicht zu behindern. Gleichzeitig wird insbesondere aus der 5 deutlich, dass die Zahnräder 6, 7 und 8 stets mit dem Segment 4 mit seiner Verzahnung im Eingriff verbleiben.
  • Dieses ist auch insbesondere aus der 7 zu entnehmen, wo in einer perspektivischen Darstellung zu erkennen ist, dass beispielsweise das Zahnrad 7 eine wesentlich geringere Höhe aufweist als die Zahnräder 6 und 8. Ferner ist dieser Darstellung zu entnehmen, dass die Anordnung der Zahnräder 6, 7 und 8 auf einer anderen Ebene erfolgt als die Verzahnung des Segmentes 4. Dieses kann ebenfalls nochmals von der rückwärtigen Betrachtung des Profilzylinders 3 der 8 entnommen werden. Die Zahnräder 6 und 8 stehen stets mit der Verzahnung des Segmentes 4 im Eingriff und weisen eine größere Höhe als die Verzahnung des Segmentes 4 auf. Aufgrund der durchgehenden Verzahnung der Zahnräder 6 und 8 kann das Zahnrad 7 stets mit diesen in Eingriff verbleiben.
  • Die 9 zeigt eine dritte Ausführungsform einer getrieblichen Anordnung. Dabei sind die Zahnräder 6, 7 und 8 nicht oberhalb des Profilzylinders wie in dem Ausführungsbeispiel der 5 angeordnet, sondern links neben dem Profilzylinder 3. Auch in diesem Falle haben die Zahnräder 6, 7 und 8 und das Segment 4 die gleiche Größe. Dabei ist in einer gedachten Achsverbindung zwischen dem Mittelpunkt des Segmentes 4 und dem Zahnrad 8 und dem Mittelpunkt des Zahnrades 6 und des Segmentes 4 eine minimale Größe vorhanden, die abhängig ist vom Zahnmodul und von der Zähneanzahl. Die maximale Größe ist jedoch abhängig von dem Durchmesser des Zahnrades 7. Es zeigt sich, dass durch eine derartige Anordnung quasi jede Anordnungsgeometrie möglich ist.
  • Die Ausführung der 9 wird in der 10 in einer rückwärtigen, perspektivischen Betrachtung wiedergegeben. Dabei wird deutlich, dass die Zahnräder 6, 7 und 8 die gleiche Höhe aufweisen und auch jeweils mit einem Absatz 17 versehen sind, um eine Verdrehung des Mitnehmers 15 zu gewährleisten.
  • In einer vierten bevorzugten Ausführungsform wird in der 11 eine Anordnung in der Vorderansicht auf den Profilzylinder 3 wiedergegeben, bei der die Zahnräder 7 und 8 den gleichen Durchmesser haben und das Zahnrad 6 kleiner ausgeführt wird. Es ist jedoch auch möglich, dass bei diesem Konstruktionsaufbau, der asymmetrisch zu dem Segment 4 ausgeführt ist, den Durchmesser des Zahnrades 7 frei zu bestimmen. Dieses liegt natürlich an der Ausführung, für die die getriebliche Anordnung innerhalb des Schlosskastens 1 zur Anwendung kommen soll.
  • Die 12 zeigt die Darstellung der 11 in einer rückwärtigen Ansicht. Bei diesem Ausführungsbeispiel weisen die Zahnräder 6 und 8 einen Absatz 17 auf, wobei das Zahnrad 7 keinen Absatz aufweist.
  • In einer fünften bevorzugten Ausführungsform wird gemäß der 13 in einer Vorderansicht eine Ausführung dargestellt, die auch asymmetrisch zu dem Profilzylinder 3 ausgeführt ist und die Zahnräder 6 und 7 in ihrem Durchmesser kleiner ausgeführt sind als das Zahnrad 8. Der Durchmesser des Zahnrades 8 und 6 bestimmt sich nach einem Verhältnis, bei dem X = 1 sein kann, bzw. 1:X multipliziert mit dem Durchmesser des Segmentes 4.
  • Die rückwärtige Ansicht der 14 zeigt die Ausführung der fünften bevorzugten Art, bei dem die Zahnräder 8 und 6 in ihrer Höhe größer ausgeführt sind und Absätze 17 aufweisen, wogegen das Zahnrad 7 in ihrer Höhenerstreckung geringer ausgeführt wird.
  • Es zeigt sich, dass durch die unterschiedlichen bevorzugten Ausführungsformen einer getrieblichen Anordnung, bestehend aus drei Zahnrädern und 6, 7, 8 und einem runden Segment 4 mit einer Verzahnung und einer Lücke 18 je nach gewünschtem Anwendungsfall eine Fülle von Möglichkeiten eröffnet, diese getriebliche Anordnung auszuführen.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen wird der Mitnehmer 15 ausschließlich nur zur Betätigung des Segmentes 4 verwendet. Dabei greift der Mitnehmer 15 nicht in vorhandene Zahnräder zum Zwecke des Antriebes oder dergleichen ein.
  • Ferner wird durch die vorliegende Erfindung der Kraftübertragungsfluss zwischen den einzelnen Zahnrädern 6, 7, 8 und dem Segment 4 nicht unterbrochen, wie es beim Stand der Technik der Fall ist, denn bei den erfindungsgemäßen Zahnrädern 6, 7, 8 und dem Segment 4 bleiben auf ihrem Umfang die Zähne stets in einem Kraftein griff mit den anderen Zähnen. Somit findet keine Verminderung einer Kraftübertragung statt.
  • 1
    Schlosskasten
    2
    Stulp
    3
    Profilzylinder
    4
    Segment
    5
    Führung
    6
    erstes Zahnrad
    7
    zweites Zahnrad
    8
    drittes Zahnrad
    9
    Drehachse
    10
    Profilzylinderbefestigung
    11
    Durchbruch für einen Riegel
    12
    Durchbruch für eine Falle
    13
    Durchbruch
    14
    Profilzylinderdurchbruch
    15
    Mitnehmer
    16
    Kragen
    17
    Absatz
    18
    Lücke
    19
    Gewindebohrung
    20
    Mitnehmerfläche
    21
    Mitnehmerfläche
    22
    zurückgesetzter Zahn
    23
    vorgezogener Zahn
    24
    Freiraum
    25
    Bohrung
    26
    Einkerbung
    27
    Vorsprung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005039958 A1 [0003]

Claims (21)

  1. Getriebliche Anordnung für ein Schloss, die aus miteinander in Verbindung stehender Zahnräder (6, 7, 8) und einem runden Segment (4) mit einer Lücke (18), das an seinem äußeren Umfang mit einer Verzahnung und einem seitlichen Kragen (16) ausgestattet ist, besteht, wobei die Zahnräder (6, 7, 8) mittels Drehachsen (9) und das Segment (4) in einer Führung (5) in einem Schlosskasten (1) gelagert sind und dass das Segment (4) von einem Profilzylinder (3) so durchdrungen wird, dass ein Mitnehmer (15) des Profilzylinders (3) mit seitlichem Spiel innerhalb der Lücke (18) so eintaucht, dass bei einer Betätigung des Profilzylinders (3) über einen Schlüssel das Segment (4) durch den Mitnehmer (15) zum Antriebsrad für die getriebliche Anordnung wird, durch die eine Betätigung eines Riegels und/oder einer Falle und/oder von Treibstangen und/oder einer Nuss und/oder anderer Schlossteile erzielt werden kann.
  2. Getriebliche Anordnung für ein Schloss, die aus miteinander in Verbindung stehender Zahnräder (6, 7, 8) und einem runden Segment (4) mit einer Lücke (18), das an seinem äußeren Umfang mit einer Verzahnung und einem seitlichen Kragen (16) ausgestattet ist, besteht, wobei die Zahnräder (6, 7, 8) mittels Drehachsen (9) und das Segment (4) in einer Führung (5) in einem Schlosskasten (1) gelagert sind und dass das Segment (4) von einem Profilzylinder (3) so durchdrungen wird, dass ein Mitnehmer (15) des Profilzylinders (3) mit seitlichem Spiel innerhalb der Lücke (18) so eintaucht, dass bei einer Betätigung des Profilzylinders (3) über einen Schlüssel das Segment (4) durch den Mitnehmer (15) zum Antriebsrad für die getriebliche Anordnung wird, durch die eine Betätigung eines Riegels und/oder einer Falle und/oder von Treibstangen und/oder einer Nuss und/oder anderer Schlossteile erzielt werden kann, und dass eine Detektierung einer Grundstelle des Profilzylinders (3) vorhanden ist.
  3. Getriebliche Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lücke (18) durch seitliche Mitnehmerflächen (20, 21) zu dem Segment (4) begrenzt wird.
  4. Getriebliche Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Segment (4) über den Kragen (16) in der Führung (5) geführt wird.
  5. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (5) als Ring ausgebildet ist.
  6. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (6, 7, 8) und das Segment (4) die gleichen Zahnformen aufweisen, wobei jedoch die Zahnräder (6, 7, 8) mindestens einen Zahn aufweisen, die eine andere Zahnform (22, 23) aufweist.
  7. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (6, 8) eine umlaufende Verzahnung aufweisen, die teilweise von einem Absatz (17) unterbrochen wird, der sich jedoch nicht über die gesamte Höhe der Zahnräder (6, 7) erstreckt, so dass zumindest auf einem Teil der Höhe der Zahnräder (6, 7) die Verzahnung vorhanden ist.
  8. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (6, 7, 8) eine umlaufende Verzahnung aufweisen, die teilweise von einem Absatz (17) unterbrochen wird, der sich jedoch nicht über die gesamte Höhe der Zahnräder (6, 7, 8) erstreckt, so dass zumindest auf einem Teil der Höhe der Zahnräder (6, 7, 8) die Verzahnung vorhanden ist.
  9. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (7) eine geringere Höhe aufweist als die Zahnräder (6, 8).
  10. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (6, 7, 8) und das Segment (4) den gleichen Durchmesser aufweisen.
  11. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen (9) der Zahnräder (6, 8) seitlich oberhalb des Mittelspunktes des Segmentes (4) und die Drehachse (9) des Zahnrades (7) in der gleichen Mittelpunktachse wie das Segment (4), jedoch oberhalb desselben, angeordnet sind.
  12. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (6) unterhalb der Mittelpunktachse des Segmentes (4) und die Drehachsen (9) der Zahnräder (7, 8) oberhalb der Mittelpunktachse des Segmentes (4) angeordnet sind.
  13. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (6) in seinem Durchmesser kleiner ist als die Durchmesser der Zahnräder (7, 8) und des Segmentes (4).
  14. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnräder (6, 7) in ihren Durchmesser kleiner sind als die Durchmesser des Zahnrades (8) und des Segmentes (4).
  15. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Zahnräder (6, 8) ein Maß (X oder 1:X) multipliziert mit dem Durchmesser des Segmentes (4) beträgt.
  16. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung der Zahnräder (6, 8) asymmetrisch zum Segment (4) ausgeführt und der Durchmesser des Zahnrades (7) frei wählbar ist.
  17. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die minimale, flächenmäßige Ausdehnung der getrieblichen Anordnung der Zahnräder (6, 7, 8) und des Segmentes (4) von der Zähnezahl und von dem Zahnmodul abhängig ist.
  18. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die getriebliche Anordnung eine Selbsthemmung aufweist.
  19. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit der getrieblichen Anordnung weitere Funktionen des Schlosses ausführende Zahnräder oder Zahnstangen oder Zahnsegmente oder dergleichen zusammenwirken.
  20. Getriebliche Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass der Profilzylinder ein Doppelzylinder oder ein Halbzylinder oder ein Knaufzylinder oder ein Schaltzylinder oder ein Motorzylinder oder ein elektronischer Motorzylinder oder ein Batteriezylinder ist.
  21. Schloss zur Verwendung mit einer Tür oder einem Tor mit einer getrieblichen Anordnung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche.
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