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Die
Erfindung betrifft eine Behälterverschlussvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Behälter sind
im menschlichen Alltag allgegenwärtig.
In vielen Fällen
besteht Bedarf, den jeweiligen Behälter mit einem Verschluss zu
versehen, welcher ein einfaches Öffnen
wie auch ein Wiederverschließen
des Behälters
ermöglicht.
Dementsprechend existiert eine Vielzahl von Behälterverschlussvorrichtungen
wie beispielsweise Schraubverschlüsse. Welche Behälterverschlussvorrichtung
im Einzelfall Verwendung findet, hängt von der Beschaffenheit und
dem Verwendungszweck des jeweiligen Behälters ab. Stationäre Behälter werden
häufig
mit anderen Verschlussvorrichtungen versehen als transportable Behälter.
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Flüssigkeiten
werden zum Zwecke der leichten und komfortablen Transportierbarkeit
ohne Bruchgefahr häufig
in Dosen abgefüllt.
Dies betrifft insbesondere Getränke
und die sie enthaltenden Getränkedosen.
Derartige Getränkedosen
bieten unter gewöhnlichen
Transportbedingungen die Möglichkeit,
das in ihnen vorhandene Getränk
auslaufsicher zu transportieren.
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Eine
für Getränkedosen
geeignete Behälterverschlussvorrichtung
nach dem Stand der Technik ist schematisch in den 1a, 1b sowie 5b dargestellt.
Wie diesen zu entnehmen ist, weist eine derartige Behälterverschlussvorrichtung
gemäß dem Stand
der Technik einen Öffnungsbügel 3 auf,
welcher an der Behälterwandung 1,
häufig
dem Dosendeckel, befestigt ist, insbesondere mittels einer Nietverbindung 6.
Der Öffnungsbügel 3 erstreckt
sich teilweise über
eine Öffnungslasche 5 hinweg,
wel che in die Behälterwandung 1 eingearbeitet
ist. Die 1a sowie 5b zeigen
eine derartige Behälterverschlussvorrichtung
gemäß dem Stand
der Technik in geschlossenem Zustand. Soll nun der Behälter geöffnet werden,
d. h. eine Öffnung
in die Behälterwandung 1 eingebracht
werden, so wird der Öffnungsbügel 3 gegenüber der
Nietverbindung derart verkippt, dass mittels des Öffnungsbügels 3 die Öffnungslasche 5 eingedrückt und
hierdurch eine Öffnung
in der Behälterwandung 1 freigegeben
wird. Eine derart eingedrückte Öffnungslasche 5 zeigt 1b.
Da der infolge des Eindrückens
der Öffnungslasche 5 hochstehende Öffnungsbügel 3 für gewöhnlich das
Ausgießen
der Flüssigkeit
aus dem Behälter
bzw. das Trinken aus demselben behindert, wird der Öffnungsbügel meist
nach dem Öffnungsvorgang
wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeklappt, wie dies in 1b dargestellt
ist.
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Nach
dem Öffnen
des Behälters
mittels der bekannten Behälterverschlussvorrichtung
in der soeben beschriebenen Weise gibt die Öffnungslasche 5 ständig eine Öffnung in
der Behälterwandung 1 frei. Ein
Wiederverschließen
des Behälters
bzw. der Behälterwandung 1 ist
mit einer solchen bekannten Behälterverschlussvorrichtung
nicht möglich.
Wird der Behälter
nicht in einem Zug geleert, so dass Restflüssigkeit zum späteren Gebrauch
in dem Behälter
verbleibt, so hat dies zur Folge, dass Verschmutzungen in den Behälter eindringen
können.
Das Gleiche gilt für
Insekten, welche insbesondere bei Getränkedosen eine Gesundheitsgefahr
darstellen. Zudem besteht die Gefahr, dass bei weiterem Transport
des Behälters
Flüssigkeit
verschüttet
wird. Überdies
geht bei kohlensäurehaltigen
Getränken
die Kohlensäure schneller
verloren als bei einem verschlossenen Behälter. Des Weiteren sind nach
vermeintlich vollständiger
Entleerung des Behälters
in der Regel Getränke reste
im Behälter
verblieben, welche unter Umständen
unerwünschterweise
Insekten anlocken können.
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine wiederverschließbare Behälterverschlussvorrichtung
zur Verfügung
zu stellen, welche insbesondere für Getränkedosen geeignet ist.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch eine Behälterverschlussvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand abhängiger Unteransprüche.
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Der
Grundgedanke der Erfindung besteht darin, die eingedrückte Öffnungslasche
wieder in ihre ursprüngliche
Position zurückzuführen und
sie dort zu fixieren.
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Im
Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher erläutert. Gleiche
Elemente sind hierin, soweit zweckdienlich, mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Es zeigen:
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1a Behälterverschlussvorrichtung
gemäß dem Stand
der Technik in geschlossenem Zustand in einer schematischen Schnittdarstellung,
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1b Behälterverschlussvorrichtung
gemäß dem Stand
der Technik aus 1a in geöffnetem Zustand,
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2 ein
erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung mit
einem Dichtring,
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3 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung,
bei welcher eine Flächendichtung
vorgesehen ist,
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4a ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung
mit einer Membrane in geschlossenem Zustand,
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4b die
Behälterverschlussvorrichtung aus 4a in
geöffnetem
Zustand,
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5a Aufsicht
auf die Behälterverschlussvorrichtung
aus 4a in geschlossenem Zustand,
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5b Aufsicht
auf die aus dem Stand der Technik bekannte Behälterverschlussvorrichtung der 1a und 1b,
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6a schematische
Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung
mit einem zum Zwecke der Fixierung der Öffnungslasche drehbaren Öffnungsbügel für den Fall
einer kleinen Öffnungslasche,
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6b Ausgestaltung
des aus der 6a bekannten Prinzips im Falle
einer großen Öffnungslasche,
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7a ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung
mit einem zweiten Steg zur Fixierung der Öffnungslasche im Fall einer
kleinen Öffnungslasche 5,
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7b Ausgestaltungsvariante
einer Behälterverschlussvorrichtung
nach dem in 7a dargestellten Prinzip für den Fall
einer großen Öffnungslasche,
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8 seitliche
Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7a im unverriegelten Zustand,
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8a frontseitige
Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
nach 7a im unverriegelten Zustand,
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9 seitliche
Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7b in geöffnetem Zustand,
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9a hinterseitige
Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7b in geöffnetem
Zustand,
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10 seitliche
Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7a in geöffnetem
Zustand,
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10a die Behälterverschlussvorrichtung aus 7a in
geöffnetem
Zustand in einer vorderseitigen Schnittdarstellung,
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11 seitliche
Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7a im verriegelten Zustand,
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11a vorderseitige Schnittdarstellung der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7a im verriegelten Zustand,
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12 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung
mit lösbarem
Hintergriff in einer Aufsicht für
den Fall einer kleinen Öffnungslasche,
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12a Ausgestaltungsvariante einer Behälterverschlussvorrichtung
nach dem in 12 dargestellten Prinzip für den Fall
einer großen Öffnungslasche.
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13 seitliche
Schnittdarstellung der Ausgestaltungsvariante aus 12 mit
eingedrückter Öffnungslasche,
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14 seitliche
Schnittdarstellung der Ausgestaltungsvariante aus 12 mit
eingedrückter Öffnungslasche
und verdecktem Öffnungsbügel,
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15 Ausgestaltungsvariante
einer Nietverbindung zwischen erstem Steg, Öffnungslasche und Membran vor
Durchführung
des Nietvorgangs,
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16 Nietverbindung
aus 15 nach Durchführung
des Nietvorgangs,
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17 ein
weiteres Ausführungsbeispiel
einer Nietverbindung zwischen Öffnungslasche
und Membran bei gleichzeitiger Ausbildung eines ersten Steges.
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2 zeigt
schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung.
Gemäß diesem
ist in die Behälterwandung 1 eine Öffnungslasche 5 eingelassen, welche
in der vorteilhaften Ausgestaltungsvariante der 2 mit
einem Dichtring zum Abdichten der Öffnungslasche gegenüber der
Behälterwandung
versehen ist. Die Öffnungslasche 5 ist
mittels einer Nietverbindung 17 mit dem Öffnungsbügel 3 verbunden.
Alternativ oder zusätzlich
zu einer Nietverbindung können
offensichtlich auch andere Verbindungen vorgesehen sein, beispielsweise
Schweißpunkte.
Der Öffnungsbügel 3 ist
seinerseits mittels einer weiteren Nietverbindung oder einer anderen
an sich bekannten Verbindung, beispielsweise einer Punktverschweißung, mit
der Behälterwandung
verbunden. Weiterhin ist eine Rastnase 9 vorgesehen. Unter
einer Rastnase im Sinne der vorliegenden Erfindung ist jegliche
Einrichtung zu verstehen, welche in der Lage ist, den Öffnungsbügel durch
Einrasten, Einklemmen, Einklicken oder ähnliches zu fixieren.
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3 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung,
welche derjenigen aus der 2 entspricht bis
auf die Tatsache, dass der Dichtring 11 des Ausführungsbeispiels
der 2 durch eine Flächendichtung 13 ersetzt
ist.
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Das
Ausführungsbeispiel
der 4a entspricht im Wesentlichen ebenfalls den Ausgestaltungsvarianten
der 2 und 3. Anstelle eines Dichtrings 11 oder
einer Flächendichtung 13 ist
hier jedoch eine flexible Membran 15 vorgesehen. Aufgrund
der funktionellen Ähnlichkeit
der Ausführungsbeispiele
der 2 bis 4 wird deren
Funktionsweise im Folgenden gemeinsam an hand des in den 4a und 4b dargestellten
Ausführungsbeispiels
näher erläutert:
4a zeigt
die erfindungsgemäße Behälterverschlussvorrichtung
in geschlossenem Zustand. Die Öffnungslasche 5 liegt
hierbei an der Behälterwandung 1 an
und ist gegenüber
dieser zusätzlich
durch die flexible Membran 15 im Fall der 2 und 3 durch
den Dichtring 11 bzw. die Flächendichtung 13) abgedichtet.
Der Öffnungsbügel 3 ist
in diesem geschlossenen Zustand mittels der Rastnase fixiert. Dies
erfolgt, indem der Öffnungsbügel über den überwindbaren
Widerstand, welchen eine Rastnase bietet, hinweg in Richtung auf
die Behälterwandung
zu gedrückt
wird. Hierdurch wird die Rastnase kurzzeitig leicht verbogen, ehe
sie einrastet und den Öffnungsbügel fixiert.
Diese fixierende Wirkung der Rastnase 9 verdeutlicht die
in 5a wiedergegebene Aufsicht auf die Behälterverschlussvorrichtung
aus 4a. Vor dem erstmaligen Öffnen der Behälterverschlussvorrichtung
kann der Öffnungsbügel 3 zwar
mittels der Rastnase 9 fixiert sein, doch ist dies nicht
zwingend erforderlich, da die Öffnungslasche 5 bis
dahin noch nicht eingedrückt
worden ist und noch mit der Behälterwandung 1 verbunden
ist.
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4b zeigt
die Behälterverschlussvorrichtung
aus 4a in geöffnetem
Zustand. Wie dieser entnommen werden kann, wurde der Öffnungsbügel 3 durch
Anheben und Überwinden
des von der Rastnase 9 aufgebrachten Widerstandes angehoben,
so dass die Öffnungslasche
samt der daran mittels der Nietverbindung 17 befestigten
flexiblen Membran 15 eingedrückt wurde. Hierdurch wird eine Öffnung in der
Behälterwandung 1 freigegeben.
Um nun den Behälter
wieder zu verschließen,
braucht der Öffnungsbügel 3 lediglich
wie vorstehend beschrieben wiederum gegen die Behälterwandung 1 gedrückt zu werden,
wobei der von der Rastnase 9 aufgebrachte Widerstand erneut
zu überwinden
ist. Danach ist der Öffnungsbügel 3 erneut
fixiert und der Behälter
geschlossen.
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Die
vorstehenden Erläuterungen
sind in analoger Weise auf die Ausführungsbeispiele der 2 und 3 übertragbar.
Die zusätzliche
Dichtfunktion der Membran 15 wird dort lediglich durch
den Dichtring 11 bzw. die Flächendichtung 13 ausgeübt.
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Dichtring 11,
Flächendichtung 13 wie
auch die Membran 15 sind jeweils an der Öffnungslasche 5 befestigt.
Im Falle der Flächendichtung 13 und
der Membran 15 erfolgt die Befestigung bevorzugt mittels
derselben Nietverbindung 17, welche bereits die Verbindung
zwischen Öffnungsbügel 3 und Öffnungslasche 5 gewährleistet.
Statt einer Nietverbindung ist offensichtlich auch eine Schraub-
oder Schweißverbindung
möglich.
Eine Rastnase wie in der vorliegenden Erfindung kann insbesondere
aus Metall, Kunststoff oder anderen Materialien mit einer Mindestflexibilität bestehen.
Sie kann beispielsweise durch Nieten, Pressen, Kleben oder Schweißen an der
Behälterwandung 1 befestigt
sein. Daneben besteht die Möglichkeit,
eine Rastnase bei der Herstellung der Behälterwandung in diese einzupressen.
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Bei
den Ausgestaltungsvarianten der erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung nach den 2, 3, 4a und 4b sowie 5a kann
grundsätzlich
auf das Vorsehen eines Dichtringes 11, einer Flächendichtung 13 oder
einer Membran zur Abdichtung der Öffnungslasche 5 verzichtet werden.
Dies kann jedoch eine zumindest teilweise verringerte Dichtheit
der Behälterverschlussvorrichtung
zur Folge haben.
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Die 6a und 6b illustrieren
ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrich tung,
im Falle der 6a für eine kleine Öffnungslasche 5,
im Falle der 6b für eine größere Öffnungslasche 5. Beide
Figuren zeigen die Aufsicht auf einen Dosendeckel 1, welcher eine
Behälterwandung 1 darstellt.
Auf dieser Behälterwandung 1 ist
jeweils ein Öffnungsbügel 23a, 23b mittels
einer Nietverbindung 27 befestigt. Der Öffnungsbügel 23a, 23b hintergreift
dabei einen ersten Steg 24, welcher auf der Öffnungslasche 5 befestigt ist.
Jeder der 6a und 6b zeigt
zwei Stellungen des Öffnungsbügels, nämlich 23a und 23b.
Von der einen in die andere Stellung wird der Öffnungsbügel jeweils durch Drehen, wie
dies durch den Pfeil 29 angedeutet ist, überführt. In
beiden Stellungen hintergreift der Öffnungsbügel 23a, 23b den
ersten Steg 24. In der Stellung 23a des Öffnungsbügels lässt sich die Öffnungslasche 5 erstmalig
oder wiederholt eindrücken
und hierdurch der Behälter
bzw. die Dose öffnen.
Der erste Steg 24 ist derart gestaltet, dass er auch bei
eingedrückter Öffnungslasche 5 von
dem Öffnungsbügel 23a, 23b zumindest
teilweise hintergriffen wird. Aus diesem Grund ist der erste Steg 24 vorzugsweise
derart geformt, dass er bei geschlossener Öffnungslasche 5 bis
zur Nietverbindung 27 reicht.
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Da
der Öffnungsbügel 23a, 23b somit
den ersten Steg 24 stetig hintergreift, kann durch Niederdrücken des Öffnungsbügels 23a die
eingedrückte Öffnungslasche 5 sowohl im Fall der 6a wie
auch im Fall der 6b zur Behälterwandung 1 herangezogen
und der Behälter
bzw. die Getränkedose
auf diese Weise verschlossen werden. Zur Fixierung der Öffnungslasche
wird der Öffnungsbügel 23a gemäß der Drehung 29 in
die Stellung 23b überführt, in
welche er ein Eindrücken
der Öffnungslasche 5 verhindert,
indem er sich gegen die Behälterwandung 1 abstützt. Zum
erneuten Öffnen
der Dose bzw. des Behälters
wird der Öffnungsbügel 23b wiederum
in die Stellung 23a überführt. Auf
diese Weise ist der Behälter
mehrmals wiederverschließbar.
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In
einer Weiterbildung der Erfindung kann wiederum, in Analogie zu
den 2 bis 5, eine Dichtung,
beispielsweise ein Dichtring, eine Flächendichtung oder eine Dichtungsmembran
an der Öffnungslasche
vorgesehen sein. Eine weitere bevorzugte Ausgestaltungsvariante
sieht vor, dass der erste Steg 24 an seiner mit dem Öffnungsbügel 23a, 23b in
Berührung
bringbaren Seite, d. h. derjenigen Seite, an welcher der Öffnungsbügel zumindest
zeitweise anliegt, sich in Richtung auf den Öffnungsbügel zu verjüngend ausgeführt ist.
Dies hat zur Folge, dass die Öffnungslasche 5 und
eine ggf. mit dieser verbundene Dichtung umso stärker gegen die Behälterwandung 1 gedrückt wird,
je weiter der Öffnungsbügel 23a entsprechend
der Drehbewegung 29 in Richtung der Öffnungsbügellage 23b bewirkt
wird. Je weiter der Öffnungsbügel aus
seiner Lage 23a herausgedreht wird, umso stärker wird
die Öffnungslasche
gegen die Behälterwandung 1 gedrückt und
umso besser die Getränkedose
bzw. der Behälter
abgedichtet.
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Die 7a und 7b illustrieren
ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung,
in einem Fall für
eine kleinere Öffnungslasche,
im anderen Fall für
eine größere Öffnungslasche 5.
In beiden Fällen
ist zusätzlich
zu dem bereits aus den 6a, 6b bekannten
ersten Steg 24 ein zweiter Steg 30 vorgesehen,
welcher ebenfalls von dem Öffnungsbügel 23a, 23b hintergreifbar
ist. Wiederum sind in jeder der 7a und 7b zwei Stellungen
des Öffnungsbügels 23a bzw. 23b dargestellt.
Im Fall der Stellung 23a kann die Behälterverschlussvorrichtung geöffnet werden,
indem durch Anheben des Öffnungsbügels 23a die Öffnungslasche 5 eingedrückt wird.
Der Öffnungsbügel 23a, 23b hintergreift
wiederum fortwährend
den ersten Steg 24. Mittels diesem ist somit die Öffnungslasche 5 von
einem eingedrückten
Zustand rückholbar
und gegen die Behälterwandung 1 ziehbar.
Wurde die Öffnungslasche 5 an
die Behälterwandung 1 zurückgeholt,
so kann der Öffnungsbügel 23a, 23b durch
Drehen in die Stellung 23b überführt werden, in welcher sowohl
in der 7a wie auch in der 7b die Öffnungslasche
fixiert ist. Diese Fixierung wird erreicht durch ein Hintergreifen
des zweiten Steges 30 durch den Öffnungsbügel 23b.
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Der
zweite Steg 30 ist vorzugsweise auf seiner mit dem Öffnungsbügel in Berührung bringbaren Seite
sich in Richtung auf den Öffnungsbügel 23a, 23b zu
verjüngend
ausgeführt,
so dass die oben beschriebene Variation der Anpresskraft möglich ist, mittels
welcher die Öffnungslasche 5 gegen
die Behälterwandung 1 gezogen
wird. In gleicher Weise wie in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
kann auch hier eine Dichtung vorgesehen sein. Insbesondere kann
eine flexible Membran als Dichtung mit der Öffnungslasche 5 verbunden
sein.
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Die
Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtungen
aus 7a und 7b wird
im Weiteren anhand der 8 bis 11a näher erläutert. So zeigt 8 eine
Seitenansicht von der Behälterverschlussvorrichtung
aus 7a im unverriegelten Zustand. Der erste Steg wird,
wie hierin erkennbar ist, von dem Öffnungsbügel 23a hintergriffen,
welcher jedoch, wie sich aus der 8a ergibt,
welche eine Vorderansicht der Behälterverschlussvorrichtung aus 7a im
selben Zustand wiedergibt, den zweiten Steg 30 nicht hintergreift.
In dieser Stellung kann die Behälterverschlussvorrichtung
geöffnet
werden.
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Dies
illustrieren die 10 und 10a in einer
seitlichen bzw. vorderseitigen Schnittdarstellung. Wie hierin erkennbar
ist, wurde der Öffnungsbügel 23a angehoben
und hierdurch die Öffnungslasche 5 eingedrückt. Der Öffnungsbügel 23a hintergreift
dabei weiterhin den ersten Steg 24. Dies gilt auch für die Behälterverschlussvorrichtung
aus 7b mit der breiteren Öffnungslasche, welche in geöffnetem
Zustand in einer seitlichen sowie einer hinterseitigen Schnittdarstellung
in den 9 bzw. 9a dargestellt
ist. Sowohl in den 10, 10a wie
auch 9, 9a hintergreift der Öffnungsbügel 23a weiterhin
den ersten Steg 24. Durch Niederdrücken des Öffnungsbügels 23a gegen die Behälterwandung 1 kann
somit die jeweilige Öffnungslasche
wiederum an die Behälterwandung 1 herangeführt und
der Behälter
auf diese Weise geschlossen werden. Im Fall der Ausgestaltungsvariante
nach der 7a gelangt man dabei wiederum
zu dem in den 8 und 8a dargestellten
Zustand. Von dort aus kann die Öffnungslasche
nun lösbar
fixiert werden, indem die Behälterverschlussvorrichtung
in den verriegelten Zustand überführt wird,
welcher in den 11 und 11a in
einer seitlichen bzw. vorderseitigen Schnittdarstellung schematisch wiedergegeben
ist. In dieser Verriegelungsstellung hintergreift der Öffnungsbügel 23b (vgl.
Stellung des Öffnungsbügels in 7a)
sowohl den ersten Steg 24 wie auch den zweiten Steg 30,
wobei letzteres aus 11a ersichtlich ist. Hierdurch
ist der Öffnungsbügel und
infolgedessen auch die mit diesem verbundene Öffnungslasche 5 fixiert.
Diese Fixierung ist lösbar,
da der Öffnungsbügel 23b aus
dieser Stellung wiederum in die Öffnungsbügelstellung 23a überführt werden
kann, welche in den 8 und 8a wiedergeben
ist.
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Die 12 und 12a illustrieren eine vorteilhafte Weiterbildung
des Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung aus
den 6a bzw. 6b. 12 illustriert
dabei den Fall einer kleineren Öffnungslasche, 12a den Fall einer größeren Öffnungslasche. Wie in den jeweiligen
Aufsichten auf einen Getränkedosendeckel,
welcher die Behälterwandung 1 bildet,
erkennbar ist, ist jeweils ein Öffnungsbügel 33a, 33b vorgesehen,
welcher mit einem Rücksprung 35 versehen ist.
Dieser Rücksprung 35 ist
derart ausgeführt,
dass der Öffnungsbügel in einer
ersten Stellung 33a den ersten Steg 24 hintergreift,
in der zweiten Stellung 33b, welche in den 12 und 12a gestrichelt dargestellt ist, jedoch nicht.
Durch Drehen des Öffnungsbügels 33a, 33b ist
dieser von der einen in die jeweils andere Stellung überführbar. Dies
ermöglicht es,
den Hintergriff des Öffnungsbügels 33a, 33b hinter
dem ersten Steg bei eingedrückter Öffnungslasche 5 zu
lösen,
indem der Öffnungsbügel in die
Stellung 33b überführt und
dann auf die Behälterwandung
zu niedergedrückt
wird.
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Auf
diese Weise wird das Ausfließen
der Flüssigkeit
aus dem Behälter
bzw. das Trinken aus demselben nicht durch einen hochstehenden Öffnungsbügel, wie
dies beispielsweise in den 9 oder 10 erkennbar
ist, behindert. Stattdessen kann der Öffnungsbügel 33a, 33b,
wie in den 13 und 14 dargestellt,
bei eingedrückter Öffnungslasche 5 an
der Behälterwandung
anliegen. Bei einem derart gelösten
Hintergriff kann der Öffnungsbügel ohne
Weiteres von der Stellung 33a in die Stellung 33b überführt werden
und umgekehrt.
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Das
Ausführungsbeispiel
der 12 bzw. 12a kann,
wie alle übrigen
Ausgestaltungsvarianten der erfindungsgemäßen Behälterverschlussvorrichtung,
vorteilhafterweise mit einer Dichtung an der Öffnungslasche 5 ausgestattet
sein, insbesondere mit einem Dichtring, einer Flächendichtung oder einer besonders
bevorzugten flexiblen Membran. Dies wurde bereits oben in Verbindung
mit den 2 bis 5 erörtert.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist der erste
Steg 24 durch Nieten mit der Öffnungslasche 5 ver bunden.
Dabei wird mittels derselben Nietverbindung eine Membran 15 an
der Öffnungslasche 5 befestigt.
Eine vergrößerte Teildarstellung
einer solchen Nietverbindung zeigt 15 vor
Durchführung
des Nietvorganges. Demnach ist der erste Steg 24 an seinem
die Öffnungslasche 5 durchsetzenden
Ende mit einem Hohlnietkörper 40 versehen,
welcher von der Membran 15 zumindest teilweise umgeben
wird. Zum genauen Vernieten ist überdies
ein Fixierhalter 42 vorgesehen, welcher zusammen mit dem
Hohlnietkörper 40 die
Membran 15 abschnittsweise einschließt. Um eine dichte Nietverbindung
zu erhalten, ist zudem der erste Steg an seinem die Öffnungslasche 5 durchsetzenden
Bereich mit einer Dichtmasse 37 umfänglich umgeben. Beim Vernieten
wird nun der Hohlnietkörper 40 mit
dem Fixierhalter 42 verpresst, was zu dem in 16 dargestellten
Ergebnis führt.
Die Membran 15 ist nunmehr genauso wie der erste Steg 24 fest
mit der Öffnungslasche 5 verbunden.
Gleichzeitig wurde die Dichtmasse 37 in das Nietloch gepresst,
so dass die Dichtheit der Verbindung gewährleistet ist.
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17 illustriert
eine weitere Möglichkeit
zur Ausbildung des ersten Steges 44. Ausgangspunkt bildet
hier ein Nietstift 43, welcher die Öffnungslasche 5 durchsetzt
und in analoger Weise wie der erste Steg 24 in 15 mit
einer Membran 15 und Dichtmasse 37 versehen ist.
Dieser wird in analoger Weise wie der erste Steg 24 in
den 15 und 16 mit
der Membran 15 sowie der Öffnungslasche 5 verbunden.
Im Weiteren wird der Nietstift dahingehend verformt, dass er zur
Ausbildung des ersten Steges 44 verformt wird, d. h. auf
die Öffnungslasche 5 so gebogen
wird, wie dies durch den Pfeil 46 angedeutet ist.
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Der
Nietstift 43 kann dabei eine durchgehende Zylinderform
aufweisen. In der in 17 dargestellten bevorzugten
Ausgestaltungsvariante weist der Nietstift 43 jedoch einen
ver stärkten
Niethals auf, welcher das Vernieten und das anschließende Verformen
des Nietstiftes 43 vereinfacht.
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- 1
- Behälterwandung/Dosendeckel
- 3
- Öffnungsbügel
- 5
- Öffnungslasche
- 6
- Nietverbindung
- 9
- Rastnase
- 11
- Dichtring
- 13
- Flächendichtung
- 15
- Membrane
- 17
- Nietverbindung
- 23
- Öffnungsbügel
- 24
- erster
Steg
- 29
- Drehung Öffnungsbügel
- 30
- zweiter
Steg
- 33
- Öffnungsbügel
- 35
- Rücksprung
- 37
- Dichtmasse
- 40
- Hohlnietkörper
- 42
- Fixierhalter
- 43
- Nietstift
- 44
- erster
Steg/Nietstift
- 46
- Verformen
Nietstift