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DE102007027875A1 - Nutzfahrzeugaufbau, Nutzfahrzeug mit einem derartigen Aufbau und Verfahren zur Herstellung eines Nutzfahrzeuges - Google Patents

Nutzfahrzeugaufbau, Nutzfahrzeug mit einem derartigen Aufbau und Verfahren zur Herstellung eines Nutzfahrzeuges Download PDF

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DE102007027875A1
DE102007027875A1 DE102007027875A DE102007027875A DE102007027875A1 DE 102007027875 A1 DE102007027875 A1 DE 102007027875A1 DE 102007027875 A DE102007027875 A DE 102007027875A DE 102007027875 A DE102007027875 A DE 102007027875A DE 102007027875 A1 DE102007027875 A1 DE 102007027875A1
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Joachim Lima
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Koegel Trailer GmbH and Co KG
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Koegel Fahrzeugwerke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/04Enclosed load compartments ; Frameworks for movable panels, tarpaulins or side curtains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining
    • B62D35/001For commercial vehicles or tractor-trailer combinations, e.g. caravans

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen Nutzungsfahrzeugaufbau mit einer Vorderwand (1), einer Rückwand, Seitenwänden und einem Dach, wobei die Vorderwand (1) zwischen im Wesentlichen vertikalen Eckprofilen (2a, 2b) angeordnet und mit diesen verbunden ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass die Vorderwand (1) aus einem einstückigen Paneel (3) oder einem horizontal geteilten Paneel gebildet ist, das ein Teilpaneel mit einer Höhe zumindest entsprechend der Höhe eines an sich bekannten Vorderwandstaukastens umfasst, wobei das einstückige Paneel (3) bzw. das horizontal geteilte Paneel jeweils längliche Aussteifungsmittel umfasst.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Nutzfahrzeugaufbau, ein Nutzfahrzeug mit einem derartigen Aufbau sowie auf ein Verfahren zur Herstellung eines Nutzfahrzeuges. Ein Nutzfahrzeugaufbau mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus der DE 197 27 635 A1 bekannt.
  • In dieser Veröffentlichung ist ein Pritschenaufbau mit Planenabdeckung beschrieben, der eine Stirnwand bzw. Vorderwand aufweist, mit Seitenwänden, einem Dach und einer Rückwand. Die Stirn- bzw. Vorderwand ist zwischen zwei Eckrungen angeordnet und mit diesen fest verbunden. Wie insbesondere in 2 der DE 197 27 635 A1 offenbart, ist die Vorderwand aus mehreren Einzelplanken zusammengesetzt, die jeweils mit den beiden Eckrungen verbunden sind. Dabei müssen die Einzelplanken rechtwinklig zu den Eckrungen ausgerichtet werden, wodurch die Montage der Vorderwand erschwert wird. Die bekannte Vorderwand führt überdies zu Dichtproblemen, da die einzelnen Planken nicht gegeneinander abgedichtet, sondern nur verrastet sind, wobei die seitliche Abdichtung erst nach der Vorderwandfertigung erfolgt. Die Verrastung zwischen den einzelnen Planken ist nicht ausreichend, um eine sichere Abdichtung zu erzielen, da durch Kapillareffekte bzw. allgemein durch das Vorhandensein von Spalten Wasser in das Aufbauinnere gelangen kann. Bei der Verwendung von Aluminiumprofilen für die einzelnen Planken zusammen mit Stahl- oder Aluminium-Eckrungen kommt hinzu, dass die Aluminium-Fügetechnik vergleichsweise teuer ist. Wenn die Vorderwand mit einem Staukasten für Ladungssicherungszubehör versehen werden soll, wird die Vorderwand im Bereich des anzubringenden Staukastens ausgeschnitten und dieser im Bereich der ausgeschnittenen Öffnung auf die Vorderwand aufgenietet. Diese Vorgehensweise ist vergleichsweise aufwändig und kostspielig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Nutzfahrzeugaufbau anzugeben, der einfach und schnell montierbar ist. Ferner soll ein Nutzfahrzeug mit einem derartigen Aufbau sowie ein Verfahren zum Herstellen eines derartigen Nutzfahrzeugs angegeben werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im Hinblick auf den Nutzfahrzeugaufbau durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Im Hinblick auf das Nutzfahrzeug und das Verfahren zur Herstellung eines derartigen Nutzfahrzeuges wird die Erfindung durch die Gegenstände der Ansprüche 16, 17 gelöst.
  • Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, einen Nutzfahrzeugaufbau mit einer Vorderwand, einer Rückwand, Seitenwänden und einem Dach anzugeben, wobei die Vorderwand zwischen im Wesentlichen vertikalen Eckprofilen angeordnet und mit diesen verbunden ist. Dabei ist die Vorderwand aus einem einstückigen Paneel oder einem horizontal geteilten Paneel gebildet, das ein Teilpaneel mit einer Höhe zumindest entsprechend der Höhe eines an sich bekannten Vorderwandstaukastens umfasst, wobei das einstückige Paneel bzw. das horizontal geteilte Paneel jeweils längliche Aussteifungsmittel aufweisen.
  • Die Erfindung hat mehrere Vorteile. Insbesondere ist das einstückige Paneel leichter zu montieren, als eine Vielzahl von Einzelplanken, die jeweils gesondert ausgerichtet werden müssen. Das selbe gilt für das horizontal geteilte Paneel, das ein Teilpaneel mit einer Höhe zumindest entsprechend der Höhe eines an sich bekannten Vorderwandstaukastens umfasst. Dabei wird erreicht, dass zumindest ein Großteil der Vorderwand durch ein einziges Bauteil gebildet ist, das entsprechend leicht zu montieren ist. Dabei kann die Vorderwand zwei- oder dreigeteilt sein, wobei der Vorteil der Montagefreundlichkeit gegenüber einer Vorderwand bestehend aus einer Vielzahl von vergleichsweise kleinen Einzelplanken erhalten bleibt.
  • Insbesondere bietet die Erfindung den Vorteil, dass für die Montage ein vorgefertigtes einstückiges bzw. ein- oder zweigeteiltes Standardpaneel verwendet wird, das auf die gewünschte Höhe der Vorderwand zugeschnitten wird. Dadurch wird eine hohe Flexibilität in der Produktion erreicht, ohne dass dabei eine aufwändige Bereitstellung bzw. Vorfertigung unterschiedlich hoher Vorderwände erforderlich ist.
  • Das Material bzw. der Aufbau des einstückigen bzw. horizontal geteilten Paneels ist so beschaffen, dass dieses zugeschnitten oder auf andere Weise gekürzt werden kann.
  • Zur Verbesserung der Steifigkeit der Vorderwand weist das einstückige bzw. das horizontal geteilte Paneel jeweils längliche Aussteifungsmittel auf. Dadurch wird die Voraussetzung für die Verwendung von Leichtbaumaterialien geschaffen, wobei der erforderlichen Steifigkeit der Vorderwand Rechnung getragen wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das einstückige Paneel bzw. das geteilte Paneel an den Eckprofilen durch eine Klebeverbindung und/oder eine Nietverbindung und/oder eine Schraubverbindung und/oder eine Klemmverbindung befestigt. Dabei ist die Klebeverbindung besonders bevorzugt, da aufgrund der einstückigen Bauweise der Vorderwand der Auftrag des Klebstoffes in einem oder zumindest in relativ wenigen Zügen erfolgen kann, wodurch die Montagezeit verkürzt wird. Durch eine Kombination der Klebeverbindung mit anderen mechanischen Verbindungen, insbesondere der Nietverbindung, kann die Vorderwand für die Anfangshaftung vorläufig fixiert werden.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das einstückige Paneel bzw. das geteilte Paneel aus einem Verbundwerkstoff, CFK oder GFK hergestellt. Insbesondere die Verwendung von CFK oder GFK als Vorderwandmaterial führt zu einer höheren Festigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht. Außerdem wird die Herstellung von Vorderwänden begünstigt, bei denen Bauteile, wie beispielsweise der Staukasten integral, d. h. einstückig bzw. einteilig mit der Vorderwand ausgebildet sind, da bei der Verwendung von CFK oder GFK entsprechend einstellbare Formen bzw. Werkzeuge eingesetzt werden. Dasselbe gilt für die Herstellung von Vorderwänden mit unterschiedlichen Aufbauhöhen, die ebenfalls durch eine entsprechende Einstellung der Form bzw. der Werkzeuge bei der Verwendung von CFK oder GFK als Vorderwandmaterial einfach und flexibel verändert werden können.
  • Das einstückige Paneel bzw. das geteilte Paneel können eine Wandstärke aufweisen, die derart angepasst ist, dass das Paneel selbsttragend ist. Im Unterschied beispielsweise zu vergleichsweise dicken Isolierwänden, bei denen eine dünne Haut aus einem Leichtbaumaterial vorgesehen ist, die nicht selbsttragend, sondern nur im Verbund mit den anderen Komponenten der Isolierwand ausreichend stabil ist, ist das einstückige Paneel bzw. das geteilte Paneel bei dieser Ausführungsform so stark, dass dieses ohne zusätzliche tragende Sandwich-Komponenten die Vorderwand bzw. das Paneel bilden kann. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass zur Verbesserung der Steifigkeit Aussteifungsmittel vorgesehen sind. Im allgemeinen gilt, dass die selbsttragende Vorderwand die gültigen Ladungssicherungsvorschriften erfüllt.
  • Die länglichen Aussteifungsmittel können Aussteifungssicken umfassen. Dies hat den Vorteil, dass die Aussteifungsmittel integral bzw. einstückig mit dem Paneel auf einfache Weise ausgebildet sein können. Die Aussteifungssicken können sich im Wesentlichen horizontal erstrecken, so dass eine besonders wirksame Aussteifung erzielt wird.
  • Wenn die Aussteifungssicken in das Aufbauinnere vorstehend ausgebildet sind, wird dadurch ein Anschlag für im Aufbau befindliche Ladungsteil bzw. Güter gebildet, so dass die Aussteifungssicken zusätzlich zur Verbesserung der Steifigkeit für die Ladungssicherung genutzt werden können.
  • Eine besonders gute Steifigkeit wird erreicht, wenn die Aussteifungssicken über die gesamte Höhe der Vorderwand verteilt angeordnet sind.
  • Die Vorderwand kann einen Staukasten aufweisen, der einen in Fahrtrichtung vorstehend gewölbten Vorbau bildet, wobei die Aussteifungssicken oberhalb und/oder unterhalb des Vorbaus angeordnet sind. Dabei wird der Staukasten mit dem einstückigen Paneel bzw. dem Teilpaneel integral ausgebildet. Dies hat den Vorteil, dass der Staukasten bereits am Standard-Paneel vorgefertigt sein kann, wodurch die Produktion im Vergleich zur herkömmlichen Vorderwandfertigung beschleunigt wird, bei der der Staukasten auf die fertige Vorderwand aufgenietet wird, die im Bereich des Staukastens ausgeschnitten ist.
  • Bei der integralen Bauweise ist der Staukasten vorzugsweise aus CFK und/oder GFK gebildet, wodurch die Vorfertigung der Vorderwand begünstigt wird. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass der Staukasten auch aus einem anderen Material, beispielsweise aus Metall hergestellt ist, wenn der mit dem einstückigen Paneel bzw. dem geteilten Paneel verbunden ist.
  • Die Eckprofile können jeweils eine erste Verbindungsfläche aufweisen, an der das einstöckige Paneel bzw. das geteilte Paneel im montierten Zustand dichtend anliegt. Diese Ausführungsform ist besonders dafür geeignet, das Paneel mit den Eckprofilen durch Kleben zu verbinden. Dabei kann die erste Verbindungsfläche an einem Vorsprung des jeweiligen Eckprofils vorgesehen sein, der in Längsrichtung des Eckprofils angeordnet ist. Die Verbindungsfläche ist dadurch gut zugänglich, um den Klebstoff insbesondere in einem Zug auftragen zu können.
  • Das Paneel kann zweite Verbindungsflächen aufweisen, die komplementär zu den ersten Verbindungsflächen der Eckprofile ausgebildet sind. Das Paneel lässt sich somit besonders leicht verkleben. Die zweiten Verbindungsflächen können an Randprofilen der Vorderwand vorgesehen sein, die sich in vertikaler Richtung erstrecken und somit einfach zur Aufbringung des Klebstoffes zugänglich sind.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines Nutzfahrzeuges beruht auf dem Gedanken, ein einstückiges Paneel oder ein horizontal geteiltes Paneel auf die Höhe und/oder Breite einer Vorderwand des Nutzfahrzeuges zu kürzen und diese dann mit Eckprofilen des Nutzfahrzeuges zu verbinden. Insbesondere der Höhenzuschnitt hat den Vorteil, dass ein vorgefertigtes Standardpaneel mit einer Höhe verwendet werden kann, die etwas größer ist, als die üblichen Vorderwandhöhen. Für die Herstellung von Aufbauten mit unterschiedlichen Höhen ist daher die Bereitstellung eines einzigen oder vergleichsweise weniger Standardpaneele ausreichend, die auf die gewünschte Höhe gekürzt bzw. zugeschnitten werden können.
  • Die Fertigung wird weiter vereinfacht, wenn das einstückige Paneel bzw. das geteilte Paneel mit den Eckprofilen verklebt wird. Dabei wird zugleich eine ausreichende Dichtigkeit zwischen dem Paneel und den Eckprofilen hergestellt, da der Klebstoff gleichzeitig als Dichtstoff wirkt. Für die Anfangshaftung kann das Paneel mit den Eckprofilen durch Nieten oder andere mechanische Verbindungsmittel verbunden werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die schematischen Zeichnungen mit weitere Einzelheiten näher erläutert.
  • In diesen zeigen:
  • 1 eine Vorderansicht eines einstückigen Paneels mit Aussteifungssicken;
  • 2 einen Schnitt durch das Paneel gemäß 1 entlang der Linie A-A;
  • 3 Detail B gemäß 2;
  • 4 Detail C gemäß 2;
  • 4 Detail D gemäß 2;
  • 6 einen Schnitt durch das Paneel gemäß 1 entlang der Linie E-E;
  • 7 eine Vorderansicht einer Vorderwand mit einem Paneel gemäß 1;
  • 8 eine Draufsicht auf die Vorderwand gemäß 7;
  • 9 einen Schnitt durch die Vorderwand gemäß 7 entlang der Linie C-C;
  • 10 einen Schnitt durch die Vorderwand entlang der Linie A-A;
  • 11 Detail B gemäß 8;
  • 12 eine Vorderansicht eines Paneels nach einem weiteren Ausführungsbeispiel mit einen Staukasten und Aussteifungssicken;
  • 13 einen Schnitt durch das Paneel gemäß 12 entlang der Linie A-A;
  • 14 Detail B gemäß 13;
  • 15 Detail C gemäß 13;
  • 16 Detail D gemäß 13;
  • 17 einen Schnitt durch das Paneel gemäß 12 entlang der Linie E-E;
  • 18 einen Schnitt durch das Paneel gemäß 12 entlang der Linie F-F;
  • 19 die Vorderansicht einer Vorderwand mit einem Paneel gemäß 12;
  • 20 eine Draufsicht auf die Vorderwand gemäß 19;
  • 21 einen Schnitt durch die Vorderwand gemäß 19 entlang der Linie C-C;
  • 22 einen Schnitt durch die Vorderwand gemäß 19 entlang der Linie A-A; und
  • 23 Detail B gemäß 20.
  • 1 zeigt ein Paneel 3 nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, das zur Herstellung einer Vorderwand für einen Nutzfahrzeugaufbau verwendet wird. Im Unterschied zu herkömmlichen Vorderwänden aus einzelnen zusammengeklippsten Strangpressprofilen ist das Paneel gemäß 1 einstückig oder ungeteilt bzw. einteilig ausgebildet. Das bedeutet, dass die Fläche der Vorderwand aus einem Stück besteht, ohne dass dabei ausgeschlossen ist, dass separate Bauteile, wie beispielsweise ein Staukasten oder eine Halterung für elektrische oder pneumatische Anschlüsse mit dem einstückigen Paneel verbunden ist.
  • Es ist auch möglich, das Paneel 3 horizontal geteilt auszubilden, wobei ein Teilpaneel wenigstens eine Höhe entsprechend der Höhe eines an sich bekannten Vorderwandstaukastens aufweist. Dadurch wird erreicht, dass die Teilpaneele, insbesondere bei einem zweigeteilten oder dreigeteilten Paneel eine vergleichsweise große Höhe aufweisen, so dass im Vergleich zu einer herkömmlichen Vorderwand aus vielen Einzelplanken vergleichsweise wenig Einzelbauteile zu handhaben und zu verarbeiten sind.
  • Die einstückige Bauweise bietet die Voraussetzung dafür, dass zur Herstellung der Vorderwand ein Standardpaneel vorgefertigt werden kann, dessen Höhe etwas größer ist als die Höhe der montierten Vorderwand. Die Anpassung des Standardpaneels an die gewünschte Höhe erfolgt durch Kürzen bzw. Zuschneiden des Standardpaneels. Wenn das einstückige Paneel 3 an der Oberkante gekürzt wird, kann anstelle der weiter unten beschriebenen Falzkante 15a bzw. des Falzrandes 15 ein in der Form entsprechendes Bauteil als oberer Abschluss verwendet werden, das im Bereich der Schnittkante bzw. Kürzungskante mit der Vorderwand verbunden ist. Beispielsweise kann ein Vierkantrohr oder auch ein Winkelteil als oberer Abschluss eingesetzt werden, der mit der Oberkante der Vorderwand vernietet oder verklebt ist. Andere Befestigungsmöglichkeiten sind möglich. Die einstückige Bauweise hat ferner den Vorteil, dass das Paneel 3 mit den Eckprofilen 2a, 2b (7) einfach durch Kleben verbunden werden kann. Dabei wird gleichzeitig die Dichtigkeit zwischen den Eckprofilen 2a, 2b und dem Paneel 3 hergestellt. Ein Abdichten innerhalb der Vorderwand, wie bei den Einzelplanken erforderlich, entfällt durch die einstückige Bauweise.
  • Die horizontal geteilte Bauweise ermöglicht ebenfalls die Verwendung eines Standardpaneels mit einer Überhöhe, das auf die Höhe der fertigen Vorderwand angepasst wird. Dabei erfolgt der Zuschnitt bzw. das Kürzen nicht an der Oberkante, sondern im Bereich der Teilung, so dass eines der Teilpaneele der horizontal geteilten Paneels 3 in Höhenrichtung gekürzt und mit dem angrenzenden Teilpaneel verbunden wird. Bei dieser Ausgestaltung kann der Falzrand 15 einstückig mit dem oberen Teilpaneel ausgebildet sein. Die Verbindung mit einem separaten Bauteil (Vierkantrohr, Winkelteil) kann dabei entfallen.
  • Die Verbindung zwischen den Teilpaneelen erfolgt vorzugsweise durch Verkleben. Andere Verbindungsarten sind möglich, beispielsweise Nietverbindungen, die zusätzlich abgedichtet sind. Zur Verbindung zweier Teilpaneele (stumpfer Stoß) kann eine Profilleiste mit entsprechenden Schienen vorgesehen sein, die die Teilpaneele aufnimmt und verbindet.
  • Das Paneel 3 gemäß 1 ist aus einem Verbundwerkstoff, insbesondere aus CFK, GFK hergestellt. Bei den Verbundwerkstoffen handelt es sich vorzugsweise um ein an sich bekanntes Material aus Kohlefaserkunststoff (CFK) oder aus Glasfaserkunststoff (GFK), das ebenfalls in an sich bekannter Weise mehrere Laminatschichten aufweist, die mit einem Material zur Bildung einer bettenden Matrix, z. B. mit einem Epoxidharz getränkt und ausgehärtet sind. Hierbei weist das Paneel 3 eine solche Wandstärke auf, dass das Paneel 3 selbsttragend ist. Zur Verbesserung der Steifigkeit sind mehrere, insbesondere 3–14 bzw. 5–11, bzw. 6–9 längliche Aussteifungsmittel, insbesondere in der Form von Aussteifungssicken 8 vorgesehen, die horizontal angeordnet über die Höhe der Vorderwand verteilt sind. Der Querschnitt der Aussteifungssicken 8 ist in den 4, 5 dargestellt. In diesen ist zu erkennen, dass die Aussteifungssicken 8 einstückig mit dem Paneel 3 ausgebildet sind. Die dafür erforderliche Formgebung ist bei der Verwendung von CFK als Werkstoff besonders gut zu erreichen. Die Aussteifungssicken weisen im Querschnitt eine Trapezform auf, wobei die längere der parallelen Trapezseiten offen ist. Der Winkel zwischen den Trapezschenkeln und der längeren offenen Trapezseite kann in einem Bereich von 20°–40°, insbesondere von 25°–35° liegen. Die Tiefe der Aussteifungssicken kann in einem Bereich zwischen 15 cm–35 cm, insbesondere 20 cm–30 cm liegen. Die Erfindung ist nicht auf Aussteifungssicken beschränkt, sondern kann auch andere Formen von Aussteifungselementen, beispielsweise rippenartige Aussteifungselemente umfassen.
  • Wie in 1 zu erkennen, ist die in Höhenrichtung oberste Aussteifungssicke 8 schmäler als die in Höhenrichtung darunter angeordneten Aussteifungssicken 8. Außerdem ist der Abstand zwischen der schmalen und der nächsten breitere Aussteifungssicke 8 größer als der Abstand zwischen den breiten Aussteifungssicken 8. Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend genannte Anordnung der Aussteifungssicken eingeschränkt, sondern umfasst auch andere Anordnungen der Aussteifungssicken.
  • In 5 ist zu erkennen, dass die Oberkante des Paneels 3 einen Falzrand 15 aufweist, der einen nach innen umgebogenen, d. h. ins Aufbauinnere gerichteten oberen Abschluss des Paneels 3 bildet. Die Falzkante 15a ist dabei abgerundet.
  • Wie in 3 zu erkennen, ist im Bereich der Unterkante des Paneels 3 ein bezogen auf die Paneelfläche versetzt angeordneter Steg 16 vorgesehen, der sich parallel zur Paneelfläche erstreckt. Der Steg 16 wird zur Montage des Paneels eingesetzt.
  • Für die Montage des Paneels 3 ist ferner ein Randprofil 14 vorgesehen, das auf beiden Seiten des Paneels 3 vertikal verläuft. Das Randprofil 14 weist eine Verbindungsfläche 13 auf, die im montierten Zustand mit dem jeweiligen Eckprofil 2a, 2b bzw. der Eckerunge verbunden ist. An das Randprofil 14 schließt sich die Aussteifungssicke 8 an, derart, dass die Aussteifungssicke 8 bezogen auf das Randprofil 14 nach hinten bzw. ins Innere des Aufbaus ragend versetzt angeordnet ist.
  • In 7 ist eine komplett montierte Vorderwand 1 mit einem Paneel 3 gemäß 1 dargestellt. Dabei ist zu erkennen, dass das Paneel 3 zwischen den beiden Eckprofilen 2a, 2b bzw. Eckrungen angeordnet und mit diesen verbunden ist. Im unteren Bereich der Vorderwand 1 ist eine Halterung 6 mit Aufnahmen 7 für elektrische und pneumatische Anschlüsse vorgesehen. Die Halterung 6 ist aus Blechprofilen aufgebaut, die auf das Paneel 3 aufgenietet sind.
  • Die Anbindung des Paneels 3 an die Eckprofile 2a, 2b bzw. an den unteren vorderen Außenrahmen 17, der die beiden Eckprofile 2a, 2b verbindet, ist in den 9, 10 dargestellt. Im Bereich der Oberkante des Paneels 3 bildet der Falzrand 15 einen Abschluss nach oben. Der nach hinten bzw. ins Aufbauinnere ragend versetzte Steg 16 liegt gemäß 10 am unteren vorderen Außenrahmen 17 an und ist mit diesem vernietet. Andere Verbindungsarten zwischen dem Steg 16 und dem unteren vorderen Außenrahmen 17 sind möglich.
  • In 11 ist die Verbindung zwischen dem Paneel und einem der beiden Eckprofile 2a dargestellt. Die Verbindung erfolgt im Bereich einer ersten und einer zweiten Verbindungsfläche 11, 13, die jeweils am Eckprofil 2a bzw. Paneel 3 vorgesehen und komplementär zueinander ausgebildet sind. Dabei ist die erste Verbindungsfläche 11 des Eckprofils 2a an einem Vorsprung 12 vorgesehen, der in Längsrichtung des Eckprofils 2a ange ordnet ist. Der Vorsprung 12 ist dabei im Wesentlichen bündig mit dem Eckprofil ausgebildet, so dass das Eckprofil 2a eine im Wesentlichen gerade und einheitliche Vorderfläche aufweist. Wie in 11 gezeigt, entspricht die Tiefe der Aussteifungssicken 8 im Wesentlichen der Wandstärke des Eckprofils 2a, so dass die Vorderwand 1 sowohl im Bereich der Eckprofile 2a, 2b, als auch im Bereich des Paneels 3 eine im Wesentlichen einheitliche Anschlagfläche für die im Inneren des Aufbaus befindliche Ladung bildet. Der Boden der Aussteifungssicken 8 schließt also bündig mit der Innenseite der Eckprofile 2 ab.
  • In 12 ist ein Paneel 3 nach einem zweiten Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, das zusätzlich zu den länglichen Aussteifungsmitteln bzw. Aussteifungssicken 8 einen Staukasten 10 aufweist. Der Staukasten 10 bildet dabei einen in Fahrtrichtung nach vorne gewölbten Vorbau 9, der sich in der Hüllkurve 2040 vom Königszapfen aus befindet und integral mit dem Paneel 3 ausgebildet ist. Auch hierfür ist es vorteilhaft, wenn sowohl das Paneel 3 als auch der Staukasten 10 aus dem selben Material, insbesondere aus CFK gebildet ist.
  • Die Kontur des Vorbaus 9 ergibt sich aus den 13 und 18. Wie in 13 dargestellt, weist der Vorbau 9 flache, leicht nach innen geneigte Ober- und Unterseiten auf, die mit einer konvex gekrümmten Vorderseite 9c verbunden sind. Ein Querschnitt durch die Vorderseite 9c ist in 18 dargestellt. Darin ist zu erkennen, dass die Vorderseite 9c im seitlichen Randbereich stärker gekrümmt ist als im mittleren Bereich. Dies ist auch in 12 zu erkennen.
  • Das Randprofil 14 mit der Verbindungsfläche 13 schließt direkt an den Vorbau 9 an, der ungefähr dieselbe Breite wie die darunter und darüber angeordneten Aussteifungssicken 8 aufweist.
  • Das Paneel 3 ist im Übrigen wie das Paneel gemäß 7 (erstes Ausführungsbeispiel) aufgebaut.
  • 19 zeigt das Paneel 3 gemäß 12 im montierten Zustand zwischen zwei Eckprofilen 2a, 2b. In 19 ist dargestellt, dass die Breite der Aussteifungssicken 8 dem Abstand zwischen den Vorsprüngen 12 der beiden Eckprofile 2a, 2b entspricht, so dass die Aussteifungssicken 8 mit den Vorsprüngen 12 bündig abschließen. Dasselbe gilt für die Vorderwand gemäß 7.
  • In 23, Detail B ist zu erkennen, dass der Vorbau 9 ebenfalls im Wesentlichen mit dem Vorsprung 12 abschließt, wobei ein durch die gekrümmte Form des Vorbaus 9 im Randbereich erforderlicher geringfügiger Abstand zwischen dem Vorsprung 12 und dem Vorbau 9 vorgesehen ist, so dass dieser eine im Wesentlichen parallele Verbindungsfläche 13 des Randprofils 14 bildet, die mit der entsprechenden Verbindungsfläche 11 des Vorsprungs 12 verklebt ist.
  • Für die Anfangshaftung der Klebeverbindung sind das Paneel 3 und der Vorsprung 12 mit Nieten 18 mechanisch verbunden (siehe auch 11).
  • Als Klebstoff zur Herstellung der Klebeverbindung kann jeder Klebstoff verwendet werden, der für die Materialkombination Metall/CFK bzw. Metall/GFK geeignet ist und eine ausreichende Dichtigkeit zwischen den Bauteilen bewirkt.
  • Zur Herstellung der Vorderwand 1 gemäß 7 bzw. 19 wird ein vorgefertigtes Standardpaneel verwendet, dessen Höhe etwas größer ist als die Höhe der Vorderwand 1. Das Standardpaneel wird auf die Höhe der Vorderwand 1 zugeschnitten, so dass ein entsprechend zugeschnittenes Paneel 3 gemäß den 1 bzw. 12 bereit gestellt wird, das mit den Eckprofilen 2a, 2b verklebt wird. Dabei wird der Klebstoff in einem Zug auf die beiden Verbindungsflächen 13 der jeweiligen Vorsprünge 12 der beiden Eckprofile 2a, 2b aufgebracht. Für die Anfangshaftung wird das Paneel mit den Vorsprüngen an einigen Stellen durch Nieten fixiert.
  • Die Verbindungsflächen 11, 13 können für dichtende Klebeverbindung vorbehandelt werden.
  • Für den Fall, dass ein einstückiges Paneel 3 für die Vorderwand verwendet wird, wird die Oberkante des Paneels 3 gekürzt, so dass kein integraler Falzrand vorgesehen ist. Als Abschluss wird daher ein entsprechendes Abschlussprofil mit der Oberkante des Paneels 3 verbunden, beispielsweise ein Vierkantrohr oder ein Winkelteil. Das Abschlussprofil kann mit der Oberkante mechanisch verbunden, beispielsweise vernietet und abgedichtet sein. Alternativ kann das Abschlussprofil mit der Oberkante verklebt sein.
  • Für den Fall, dass ein geteiltes Paneel, beispielsweise ein zweigeteiltes oder ein dreigeteiltes Paneel als Standardpaneel verwendet wird, erfolgt die Kürzung des Paneels in Höhenrichtung durch Zuschneiden bzw. Kürzen im Bereich der Paneelteilung. Die Teilpaneele werden dabei vorzugsweise verklebt, wodurch gleichzeitig auch die Abdichtung der Teilpaneele bewirkt wird. Alternativ ist auch eine mechanische Verbindung der Teilpaneele beispielsweise durch Vernieten oder Verschrauben mit zusätzlicher Abdichtung möglich. Ein etwaiger Falzrand als Abschlussprofil kann dabei einstückig mit dem oberen Teilpaneel ausgebildet sein.
  • Insbesondere die Verwendung von CFK-Paneelen hat den Vorteil, dass diese ein geringes Gewicht bei hoher Steifigkeit besitzen und einfach hergestellt werden können, insbesondere im Hinblick auf die Ausbildung der Aussteifungssicken 8 und des Vorbaus 9. Die Verbindungsfugen, die bei der Zusammensetzung der herkömmlichen Aluminiumplanken vorhanden sind, entfallen dabei. Somit ist an der Verbindungsstelle zu dem Eckprofil bzw. zu den Eckrungen kein Spalt vorhanden, durch den Wasser ins Aufbauinnere gelangt.
  • 1
    Vorderwand
    2a, 2b
    Eckprofile
    3
    Paneel
    4
    Klebeverbindung
    5
    Nietverbindung
    6
    Halterung
    7
    Aufnahmen
    8
    Aussteifungssicken
    9
    Vorbau
    9a
    Oberseite
    9b
    Unterseite
    9c
    Vorderseite
    10
    Staukasten
    11
    Verbindungsflächen
    12
    Vorsprung
    13
    Verbindungsflächen
    14
    Randprofil
    15
    Falzrand
    15a
    Falzkante
    16
    Steg
    17
    unterer vorderer Außenrahmen
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 19727635 A1 [0001, 0002]

Claims (19)

  1. Nutzfahrzeugaufbau mit einer Vorderwand (1), einer Rückwand, Seitenwänden und einem Dach, wobei die Vorderwand (1) zwischen im Wesentlichen vertikalen Eckprofilen (2a, 2b) angeordnet und mit diesen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (1) aus einem einstückigen Paneel (3) oder einem horizontal geteilten Paneel gebildet ist, das ein Teilpaneel mit einer Höhe zumindest entsprechend der Höhe eines an sich bekannten Vorderwandstaukastens umfasst, wobei das einstückige Paneel (3) bzw. das horizontal geteilte Paneel jeweils längliche Aussteifungsmittel umfasst.
  2. Aufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Paneel (3) bzw. das geteilte Paneel an den Eckprofilen (2a, 2b) durch eine Klebeverbindung (4) und/oder eine Nietverbindung (5) und/oder eine Schraubverbindung und/oder eine Klemmverbindung befestigt ist.
  3. Aufbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Paneel (3) bzw. das geteilte Paneel aus einem Verbundwerkstoff, CFK und/oder GFK hergestellt ist.
  4. Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Paneel (3) bzw. das geteilte Paneel eine Wandstärke aufweist, die derart angepasst ist, dass das Paneel (3) selbsttragend ist.
  5. Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die länglichen Aussteifungsmittel Aussteifungssicken (8) umfassen.
  6. Aufbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Aussteifungssicken (8) im Wesentlichen horizontal erstrecken.
  7. Aufbau nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifungssicken (8) in das Aufbauinnere vorstehend ausgebildet sind.
  8. Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifungssicken (8) über die gesamte Höhe der Vorderwand (1) verteilt angeordnet sind.
  9. Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (1) einen Staukasten (10) aufweist, der einen in Fahrtrichtung vorstehend gewölbten Vorbau (9) bildet, wobei die Aussteifungssicken (8) oberhalb und/oder unterhalb des Vorbaus (9) angeordnet sind.
  10. Aufbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Staukasten (10) mit dem einstückigen Paneel (3) bzw. dem Teilpaneel integral ausgebildet ist.
  11. Aufbau nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Staukasten (10) aus CFK und/oder GFK gebildet ist.
  12. Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Eckprofile (2a, 2b) jeweils eine erste Verbindungsfläche (11) aufweisen, an der das einstückige Paneel (3) bzw. das geteilte Paneel im montierten Zustand dichtend anliegt.
  13. Aufbau nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verbindungsfläche (11) an einem Vorsprung (12) des jeweiligen Eckprofils (2a, 2b) vorgesehen ist, der in Längsrichtung des Eckprofils (2a, 2b) angeordnet ist.
  14. Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel (3) zweite Verbindungsflächen (13) aufweist, die komplementär zu den ersten Verbindungsflächen (11) der Eckprofile (2a, 2b) ausgebildet sind.
  15. Aufbau nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Verbindungsflächen (13) jeweils an Randprofilen (14) der Vorderwand (1) vorgesehen sind, die sich in vertikaler Richtung erstrecken.
  16. Nutzfahrzeug mit einem Aufbau nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15.
  17. Verfahren zum Herstellen eines Nutzfahrzeugs, bei dem ein einstückiges Paneel (13) oder ein horizontal geteiltes Paneel auf die Höhe und/oder Breite einer Vorderwand (1) des Nutzfahrzeuges gekürzt und mit Eckprofilen (2a, 2b) des Nutzfahrzeuges verbunden wird.
  18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das einstückige Paneel (3) bzw. das geteilte Paneel mit den Eckprofilen (2a, 2b) verklebt wird.
  19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel (3) für die Anfangshaftung mit den Eckprofilen (2a, 2b) durch Nieten verbunden wird.
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