DE6902565U - Windlaufoberwand und windscheibenrahmen fuer fahrzeuge, insbesondere kraftwagen - Google Patents
Windlaufoberwand und windscheibenrahmen fuer fahrzeuge, insbesondere kraftwagenInfo
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Description
Windlaufoberwand und Windscheibenrahmen
für Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung der Windlaufoberwand
und des Windscheibenrahmens von Kraftwagen-Wagenkasten, insbesondere der selbsttragenden Art.
Bisher war es allgemein Praxis, die Windscheibenöffnung aus mehreren Teilen oder Tafeln zu bilden, die in Gestalt
eines Rahmens zusammengeschweisst wurden. Windscheibenrahmen wurden im allgemeinen durch verlängernde Flanschen oder Randteile
des Daches, des Windlaufes und der Windscheibenstützen der A-Pfosten hergestellt. Wenn Windscheibenrahmen als einstückige
Einheiten hergestellt wurden, war es wegen der Schwierigkeit des Zusammenbaus des Rahmens mit dem Wagenkasten und der
Herstellung sicherer Endverbindungen zwischen Rahmen und Wagenkasten nicht üblich, irgendwelche Teile des Rahmens als äussere
Wand oder als strukturellen Wagenkastenteil zu benutzen.
Gemäss der Erfindung wird der Windscheibenrahmen als einstückiger
oder integraler Preßteil hergestellt, der längs der
Oberseite der Windscheibe die Windscheibenlcopfleiste und an den Seiten die äusseren Windscheibenpfosten bildet. Der Bodenteil
des Windscheibenrahmens ist nach unten in Gestalt einer Windlaufoberwand verlängert und erstreckt sich seitlich über die
Seiten der Windscheibe hinaus, so dass der Nahmen die Aussenseite
der Seitenrahmen überlappt, wo er durch Lichtbogenschweissung mit dem Scharnierteil des A-PfOstens verbunden ist. Die
Tafel ist so gestaltet, dass sie leicht durch Lichtbogen- oder Widerstandsschweissung mit dem Wagenkasten beim Endzusammenbau
längs Verbindungslinien verbunden werden kann, die durch die fertiggestellten Wagenkastentafeln oder Preßteile abgedeckt sind,
oder längs Linien, die gewöhnlicherweise dem Blick des Betrachters verborgen sind.
Ziele oder Merkmale der Erfindung sind: die Schaffung eines neuen, strukturellen Windscheibenrahmens, der als einstückige
Einheit gepresst ist, so dass seine Grosse genau kontrolliert wird und so dass Anpassungs- und Abdichtungsteile,
wie sie bei zusammengesetzten Rahmen erforderlich sind, vermieden werden; die Vereinfachung des Zusammenbaues des Wagenkastens
durch Vorsehung von strukturellen, mit der Windscheibe integralen Wagenkastenteilen, die grössenmässig und gestaltmässig
genau sind, wobei diese Teile dazu dienen, den Abstand und die Endverbindung der damit verbundenen Wagenkastenteile
zu kontrollieren)? und die Schaffung eines neuen strukturellen
Leichtgewichts-Rahmens, der mit einem Wagenkasten leicht verbunden werden kann, um demselben zu versteifen und zu verstärken.
Doe vorstehend angegebenen und weiteren Ziele, Merkmale
3 -
und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, das
in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht ist.
In der Zeichnung ist:
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht eines die Erfindung einschliessenden Wagenkastens;
Fig. 2 eine vergrösserte perspektivische Ansicht des
Windscheiben- und A-Pfostenbereiches des Wagenkastens der Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Windlaufoberseite und der Windscheibenrahmenstruktur der
Fig. 2;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht des Windscheiben- und A-Pfostenbereiches der Fig. 2 unter Fortlassung
des Daches, der Instrumententafel und eines Teiles der Windlaufoberseite und der
Windscheibenrahmenstruktur;
Fig. 5 ein vergrösserter waagerechter Schnitt durch die Windscheibenstrebe des bei "A" in Fig. 2 gezeigten
A-Pfostens;
Fig. 6 eine vergrösserte perspektivische Ansicht der
Verbindung der Windlaufofcerseite und der Windscheibenstruktur am A-Pfosten; und
Pig. 7 ein vergrösserter senkrechter Schnitt längs der
Linie 7-7 der Pig. 6 durch die Verbindung von Windlauf ober sei te und Windsclieibenstruktur mit
-- dem A-Pfosten. -
Fig. 1 zeigt einen Wagenkasten 10 normaler Grosse in
selbsttragender Konstruktion, bei dem eine Vordertür 12 an aen Α-Pfosten angelenkt und an den BC-Pfosten 16 angeschlossen
ist. Eine breite Haube 18 erstreckt sich zwischen den Kotflügeln 20 und endet mit ihrer rückwärtigen Kante |
22 anschliessend an den Windscheibenrahmen 24.
Der Windscheibenrahmen 24 ist in den Pig. 2 bis 4 ver- § anschaulicht als einstückiger Preßteil mit einem inneren f
Plansch 26, auf dem ein profilierter (nicht dargestellter) 4
Gummiwindscheibenstreifen angebracht ist, um die Windscheibe
zu halten. Anschliessend an den inneren Plansch 26 ist der Windscheibenrahmen 24 angehoben oder ändert scharf seine
Richtung, um die Windscheibe und den Abdeckstreifen zu halten. Die untere Kante des Rahmens 24 bildet eine Windlaufoberseite
28 mit einem Abschlussteil 30, einem waagerechten Teil 32
in derselben Ebene wie die Haube 18 und einem nach unten ! gerichteten Schenkelteil 34. Die WindlaufOberseite 28 ist .
hier an der Spritzwand 32 und am Windlauf 38 befestigt, wobei
jedoch die rinnenförmige WindlaufOberseite 28 entweder an
einem waagerechten oder senkrechten Querteil, wie an einer Luftkammertafel, einer Spritztafel oder einer Feuerwandtafel,
befestigt sein kann.
5 -
Die obere Kante dee Windscheibenrahmens 24 ist in den
Pjg. 2 bis 4 als hutförmiger Querschnitt 40 veranschaulicht,
der durch seinen inneren, an den Abschlussteil 41 anschliessenden Plansch 26 am Vorderflansch 42 des Dachpressteiles
befestigt ist. Um die Verbindungen zwischen der Kante des Davhes, wo sie den Windscheibenrahmenteil 4$ des A-Pfostens
14 überlappt, zu verdecken, ist der Hutquerschnitt 40,
vorzugsweise um eine Metalldicke, nach unten abgesetzt oder unter die Oberfläche der Dachtafel 44 an der Kante 48
abgesenkt. Wenn der innere Plansch 26 des Abschnittes 40 an dem Vorderflansch 42 der Dachtafel befestigt ist, bildet
er die obere Dachkopfschiene 40, die das Dach längs der
Oberseite dar Windscheibe verstärkt. In verhältnismässig grossen Kraftwagen ist es mitunter vorzuziehen, die Windscheibe
weiter durch einen zusätzlichen Teil 50 mit Hutquerschnitt zu verstärken. Ein weiterer Teil kann hinzugefügt
werden, um die Festigkeit der Dachstruktur in Übereinstimmung mit Regierungssicherheitsanforderungen zu vers
tärken.
Die Seiten des Windscheibenrahmens haben, wie in den Fig.
2,3»5 und 6 veranschaulicht, Abschlussteile 52 anschliessend an die Planschen 26. Jede Seite hat einen gekrüminten Windscheibenpf
ostenteil 54, der in einem nach aussen gerichteten Flansch 56 endet. Der Windscheibenpfostenteil 54 bildet eine
äussere, einem Betrachter sichtbare Tafel von der Kante 48 des Daches ■'4 ganz herunter am Windscheibenpf osten 46 bis
6 -
t * »ι
ζμ einem Punkt, wo er unter dem Vorderkotflügel 20 an
der Haubenlinie verschwindet. Flansch 26 des Pfostenteils 54 ist mit einem Flansch 57 an der inneren Wandtafel 53
des A-Pfostens 14 verbunden. Flansch 56 des Pfostenteils
54 ist mit einer Regenrinne 60 verbunden, die ihrerseits an der den A-PfOsten 14 sowie die Dachseitenschiene 64
bildenden Seitenrahmentafel 62 befestigt iet.
Der Flansch 56 des Pfostenteils 54 und die Regenrinne 60 enden beide gerade oberhalb des Fenders 20 bei 66. Der
äussere Randteil des Windscheibenpfostenabschnittes 54 ist nach unten und aussen gerichtet, wo er sich unter die
obere Fläche des Kotflügels 20 fort erstreckt. Die Kante ist dann um den Scharnierpfostenabschnitt 68 des A-Pfostens
14 herum gewunden und passt sich über denselben. Der Windscheibenpfostenabschnitt
54 weist somit einen Übergangoder Gestaltwechsel an der Stelle auf, wo er sich vom A-Pfosten
14 abwendet und waagerecht zur Bildung der Windschejbenoberseite
28 weiterläuft. Diese untere Kante 66 des Pfostenabschnittes 54 und der Windlaufoberseite 28
ist am A-Pfosten 14 durch Lichtbogenschweissung 70 längs
der Naht verbunden, die an der Kante 66 und dem Seitenrahmen 62 gebildet ist, und wird dann dem Blick durch den
in den Figuren 2 und 6 als abgenommen dargestellten Kotflügel 20 entzogen. Der zwischen dem A-Pfosten 68 und der strukturellen
Verlängerung des Windscheibenrahmens gebildete offene Träger unterstützt den leichten Zusammenbau und
schafft eine starke strukturelle Ausbildung, die leicht gegen den Eintritt von Flüssigkeiten durch Einfügung
eines geschäumten plastischen Dichtungsmittels 72 in den offenen Trägerhohlraum abgedichtet werden kann. Die Weise,
in der der Windlaufoberteil 28 mit dem A-Pfosten 68 verbunden ist, gestattet die Einführung des Dichtungsmittels
an der inneren oder äusseren Seite des Seitenrahmens 62.
Die im vorangehenden beschriebenen und in der Zeichnung
veranschaulichten Elemente und Tafeln stellen vorzugsweise
Blechpreßteile (mit Ausnahme der Dichtung 72) und sind durch Punkt- oder Lichtbogenschweiseung verbunden, wie dies
im Automobilwagenkastenbau üblich ist.
Nachdem anhand eines einzigen Ausführungsbeispiels dargetan ist, dass die strukturellen Preßteile oder Tafeln
und die hohlen Träger nach aussen gerichtete Portsetzungen
des Windsoheibenrahiüsns bilden und ^is die Tafeln mit einer
Wagenkastenstreik tür verbunden werden, versteht es sich von
selbst, dass die bevorzugte Gestalt für die Verbindung mit anderen Wagenkasten im Rahmen des allgemeinen Schutzbereiches
der Erfindung abgeändert werden kann.
Ansprüche
Claims (7)
- * β k- UAnsprüche1 . Rahmenausbildung zur Verstärkung des Windscheibenbereiches zwischen den Α-Pfosten eines Wagenkastens, gekennzeichnet durch:einen Windscheibenrahmen (24) mit einem inneren Plansch (26) und anschliessenden Abschlussteilen (30, 41, 52) zur Aufnahme eines zur Anbringung einer Windsoheibe dienenden Profilstreifens;einen Windoberlaufteil (28), der mit der unteren Kante des Windscheibenrahmens (24) verbunden sind und als Fortsetzung des Windscheibenrahmens (24) und des Windlaufoberteils (28) ausgebildet sind;einen nach aussen gerichteten Plansch (56) an jedem Windscheibenpfostenabschnitt (54) des Windscheibenrahmens zu dessen Verbindung mit dem Windscheibenpfostenabschnitt (46) des A-PfOstens (H); undeine nach aussen und unten gerichtete Kante (66) am Windscheibenpfostenabschnitt (54), die den Α-Pfosten (H) überlappt und an demselben durch Lichtbogenschweissung (70) befestigt ist.
- 2. Rahmenausbildung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, dass ein Windscheibenkopfschienenabschnitt (40) mit der oberen Kante des Windscheibenrahmens (24( ver-bunden ist.
- 3. RahmenauBbildung nach Anspruch 2, dadurch g e k ο η η ζ ei ohne t, dass der Windscheibenkopfschienenabschnitt (40) eine Metalldicke unter den verbleibenden Teil des strukturellen Rahmens (24) versetzt und mit der Dachtafel (44) unter der äusseren Oberfläche der letzteren verbunden ist.
- 4. Rahmenausbildung nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daps der Windlaufoberteil (28), die Windscheibenpfostenabschnitte (54) und der Windscheibenkopf schienenabschnitt (40) als hohle strukturelle Profile ausgebildet sind, die mit dem Wagenkasten unter Bildung von hohlen Trägerverstärkungen verbunden sind.
- 5. Rahmenausbildung nach einem der Ansprüche t bis 4, dadurch gekennzeichne t, dass der Windlaufoberteil (28) und der Windscheibenpfostenabschnitt (54) Aussentafeln des Wagenkastens bilden,
- 6. Rahmenausbildung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennze ichne t, dass der Windlaufoberteil (28) mit der Instrumententafel und dem quer verlaufenden Y/indlauf (38) verbunden ist.
- 7. Rahmenausbildung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Windscheibenpfostenabschnitt (54)fener mit dem Α-Pfosten (14) durch den inneren Windscheibenflanach (26) verbunden ist.
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