[go: up one dir, main page]

DE102007026987A1 - Zweimassenschwungrad, insbesondere für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Zweimassenschwungrad, insbesondere für ein Kraftfahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102007026987A1
DE102007026987A1 DE200710026987 DE102007026987A DE102007026987A1 DE 102007026987 A1 DE102007026987 A1 DE 102007026987A1 DE 200710026987 DE200710026987 DE 200710026987 DE 102007026987 A DE102007026987 A DE 102007026987A DE 102007026987 A1 DE102007026987 A1 DE 102007026987A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flywheel
cover
dual
sheet metal
primary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710026987
Other languages
English (en)
Inventor
Ciriaco Bonfilio
Laurent Lefolle
Daniel Fenioux
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Valeo Embrayages SAS
Original Assignee
Valeo Embrayages SAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Valeo Embrayages SAS filed Critical Valeo Embrayages SAS
Publication of DE102007026987A1 publication Critical patent/DE102007026987A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/12Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
    • F16F15/131Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon the rotating system comprising two or more gyratory masses
    • F16F15/13142Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon the rotating system comprising two or more gyratory masses characterised by the method of assembly, production or treatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Zweimassenschwungrad, umfassend eine Primärschwungmasse (1), die mit Mitteln zur Montage (3) auf einer Antriebswelle ausgestattet ist, eine konzentrisch an der Primärschwungmasse (1) angebrachte Sekundärschwungmasse (2) sowie in der Primärschwungmasse (1) angeordnete Mittel (5a, 5b, 6, 9), um die Schwungmassen rotatorisch elastisch miteinander zu verbinden, wobei die Verbindungsmittel (5a, 5b, 6, 9) in der Primärschwungmasse (1) durch eine Abdeckung (11) gehalten werden, die durch plastische Verformung an dieser Schwungmasse befestigt ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Zusammenbau eines derartigen Zweimassenschwungrades.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zweimassenschwungrad nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, das insbesondere für ein Kraftfahrzeug eingesetzt werden kann. Es umfasst eine Primärschwungmasse, die mit Mitteln zur Montage auf einer Antriebswelle ausgestattet ist, eine Sekundärschwungmasse, die konzentrisch an der Primärschwungmasse angebracht ist, und in der Primärschwungmasse angeordnete Mittel, um diese Schwungmassen in elastischer Weise rotatorisch miteinander zu verbinden. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zum Zusammenbau dieses Zweimassenschwungrades.
  • Derartige Zweimassenschwungräder sind wohlbekannt und werden häufig eingebaut, insbesondere in dem Übertragungsstrang eines von einem Verbrennungsmotor angetriebenen Kraftfahrzeugs zwischen diesem Motor und einem Schaltgetriebe, um die Zyklusabweichungen des von einem solchen Motor gelieferten Drehmoments herauszufiltern.
  • Wie in 1 der beigefügten Zeichnung in einem Schnitt entlang einer axialen Ebene dargestellt ist, umfasst ein solches Zweimassenschwungrad herkömmlicherweise eine Primärschwungmasse 1, die mit Bolzen – wie dem mit 3 bezeichneten – koaxial auf der Abtriebswelle (nicht dargestellt) der Kurbelwelle des Motors befestigt ist, und eine Sekundärschwungmasse 2, die mit Hilfe eines Lagers 4 koaxial und drehbar an der Primärschwungmasse und in der Nähe derselben angebracht ist.
  • Die Primärschwungmasse trägt üblicherweise einen Anlasserzahnkranz 10. Sie kann die Form eines kreisförmigen Teils 1 aus dickem Blech haben, das geeignet ist, ihr die gewünschte Trägheit zu verleihen. Dieses Teil ist so gestaltet, dass mehrere Schraubenfedern 5a, 5b, ... in Kammern angebracht sind, die ringförmig auf ein und demselben Umfang verteilt sind. In diesen Kammern sind die Federn axial entsprechend diesem Umfang gekrümmt. Sie können in ein viskoses Fluid oder ein Schmiermittel wie etwa ein Schmierfett eingetaucht sein.
  • Zwischen den benachbarten Enden von beliebigen zwei aneinandergrenzenden Federn erstreckt sich ein radialer Vorsprung einer Scheibe oder eines Flansches 6, welcher durch Niete – wie die mit 7 bezeichneten – fest mit der Sekundärschwungmasse 2 verbunden ist. Diese Federn und diese Scheibe stellen elastische Mittel zur Kopplung der Rotationen der zwei Schwungmassen 1 und 2 dar. Tatsächlich können sich diese unter der Einwirkung eines von dem Motor erzeugten Drehmomentstoßes um einen Winkel von geringer Größe relativ zueinander drehen. Einer solchen Drehung, gleichgültig, in welcher Richtung sie erfolgt, wirkt jedoch die elastische Abstützung der Vorsprünge der Scheibe 6 auf das eine oder andere Ende der diesen Vorsprüngen benachbarten Federn entgegen. Auf diese Weise ermöglicht die Kombination der Trägheiten der Schwungmassen 1 und 2 und der Elastizitäten der Federn 5a, 5b, ..., einen Drehmomentstoß zu dämpfen, bevor er über eine Kupplungsvorrichtung (nicht dargestellt), die an der Sekundärschwungmasse 2 mit Hilfe von Befestigungs- und möglicherweise Zentrierelementen – wie dem in 1 mit 8 bezeichneten – angebracht ist, auf das Schaltgetriebe übertragen wird. Ein Satz 9 von Reibscheiben, der zwischen der Scheibe 6 und der Primärschwungmasse 1 angeordnet ist, erzeugt auf vorteilhafte Weise eine Hysterese in der Funktionsweise der Dämpfungsvorrichtung.
  • Alle diese Anordnungen eines Zweimassenschwungrades sind dem Fachmann wohlbekannt und erfordern daher keine vollständigere Beschreibung im Rahmen der vorliegenden Patentanmeldung.
  • Die Kammern, die in dem Teil aus dickem Blech 1 der Primärschwungmasse ausgebildet sind, um die Federn 5a, 5b, ... aufzunehmen, sind mittels einer Abdeckung 11 verschlossen, welche bei der in 1 dargestellten Ausführungsform die Form eines Kranzes mit einem geeigneten Profil im axialen Schnitt hat. Gemäß den gegenwärtig häufig angewendeten Verfahren zur Befestigung dieses Deckels erfolgt diese Befestigung durch Nietung (siehe FR-A-2 613 447) oder durch Schweißung (siehe FR-A-2 601 100). Diese zwei Verfahren weisen den Nachteil auf, dass ihre Durchführung teuer ist. Insbesondere würden die Kosten einer modernen Fertigungsstraße, die mit einer Station zum Laserschweißen ausgestattet ist, durch den hohen Preis einer solchen Station stark belastet. Es fallen auch Kosten für Verbrauchsmaterial an, und die Taktzeit ist lang.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Zweimassenschwungrad der eingangs genannten Art zu schaffen, das diese Nachteile nicht aufweist und somit einfach und kostengünstig hergestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe der Erfindung sowie weitere Aufgaben, welche beim Studium der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich werden, werden gelöst durch ein Zweimassenschwungrad nach Anspruch 1. Dieses Zweimassenschwungrad, welches insbesondere für ein Kraftfahrzeug verwendbar ist, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel in der Primärschwungmasse durch eine Abdeckung gehalten werden, die durch plastische Verformung an dieser Schwungmasse befestigt ist.
  • Wie weiter unten ausführlich erläutert wird, ist es dann möglich, die Abdeckung in einem einzigen Arbeitsgang einer Bördelpresse zu befestigen, wobei die Kosten einer solchen Presse wesentlich niedriger sind als insbesondere die einer Laserschweißstation. Der Arbeitsgang ist außerdem sicher, einfach und schnell und somit kostengünstig.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der vorliegenden Erfindung kann vorteilhafterweise folgendes vorgesehen sein:
    • – die Primärschwungmasse und die Abdeckung können jeweils einen kreisförmigen Umfangsflansch umfassen, wobei der Flansch der Abdeckung genau und konzentrisch in den der Schwungmasse eingepasst werden kann und an dieser durch einen Rückfluss von Material befestigt ist, der durch Pressen des Flansches der Schwungmasse erzeugt wird;
    • – der Rückfluss von Material kann durch Sektoren am Umfang des Flansches der Abdeckung verteilt werden;
    • – der Rückfluss von Material kann Nischen füllen, die im Flansch der Abdeckung ausgebildet sind, um eine Drehung derselben an der Schwungmasse zu verhindern;
    • – als Alternative dazu können die Primärschwungmasse und die Abdeckung durch einen Rückfluss von Material zusammengefügt werden, das von der Abdeckung durch Pressen gekommen ist, wobei dieser Rückfluss von Material ebenfalls durch Sektoren am Umfang der Schwungmasse verteilt werden und am Umfang der Schwungmasse ausgebildete Nischen füllen kann;
    • – wenn das Zweimassenschwungrad dazu vorgesehen ist, auf einer Antriebswelle mittels eines Teils aus biegsamem Blech angebracht zu werden, das in der Lage ist, Stöße axialer Beanspruchungen zu absorbieren, kann das Teil aus biegsamem Blech durch Bördeln an der Primärschwungmasse befestigt werden.
  • Zum Zusammenbau dieses Zweimassenschwungrades werden vorzugsweise die folgenden Schritte ausgeführt:
    • a) die elastischen Verbindungsmittel werden an einem Teil aus grobem bzw. dickem Blech angeordnet, das die Primärschwungmasse bildet und so gestaltet ist, dass es diese Mittel aufnehmen kann,
    • b) die Abdeckung wird zum Festhalten dieser Mittel auf dem Teil aus grobem Blech angeordnet,
    • c) die Abdeckung wird an dem Teil aus grobem bzw. dickem Blech durch plastische Verformung entweder der Abdeckung oder des Teils befestigt, und
    • d) die Sekundärschwungmasse wird an der Primärschwungmasse angebracht, und sie wird an den elastischen Mitteln zur Verbindung der Schwungmassen befestigt.
  • Im Falle eines Zweimassenschwungrades, das an einem Teil aus biegsamem Blech angebracht ist, wird vorzugsweise vor dem Schritt a) dieses Teil an dem Teil aus grobem bzw. dickem Blech durch Bördelung entlang des Umfangs befestigt. Diese Bördelung wird vorteilhafterweise durch Rückfluss von Material, das von dem Teil aus grobem Blech stammt, auf den Umfang des Teils aus biegsamem Blech durchgeführt. Eine Drehung dieser Teile relativ zueinander kann durch Nietung verhindert werden. Möglicherweise wird ebenfalls vor dem Schritt a) ein Anlasserzahnkranz an der Primärschwungmasse befestigt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Studium der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungs beispielen und bei der Betrachtung der beigefügten Zeichnung ersichtlich. Dabei zeigen:
  • 1: in einem Schnitt entlang einer axialen Ebene eine erste Ausführungsform des Zweimassenschwungrades gemäß der Erfindung, die in der Einleitung der vorliegenden Erfindung bereits teilweise beschrieben wurde;
  • 2: in einer perspektivischen Ansicht einen Teil des Umfangs des Zweimassenschwungrades von 1, welcher die Einzelheiten einer bevorzugten Ausführungsform der Verbindung der Abdeckung und der Primärschwungmasse sichtbar macht;
  • 3: in einem Schnitt entlang einer axialen Ebene einen Abschnitt des Umfangs einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
  • 4: in einem Schnitt entlang einer axialen Ebene eine dritte Ausführungsform der Erfindung.
  • Es wird nochmals auf 1 der beigefügten Zeichnung Bezug genommen, um die Mittel, die verwendet werden, um die Abdeckung 11 an der Primärschwungmasse 1 zu befestigen, ausführlich zu beschreiben. Diese Abdeckung gewährleistet im Zusammenwirken mit Dichtungsmitteln zum Beispiel vom Typ einer Silikondichtung oder einer elastisch verformbaren Scheibe, die aus Blech hergestellt sein kann, den Verschluss der Kammern, welche die Federn 5a und 5b enthalten. Aus dieser Figur ist ersichtlich, dass der Umfang der Primärschwungmasse 1 die Form eines ringförmigen Flansches 1a aufweist, der sich parallel zur Achse X des Zweimassenschwungrades erstreckt. Es ist außerdem ersichtlich, dass der Umfang der Abdeckung 11 ebenfalls die Form eines ringförmigen Flansches 11a aufweist, der genau und konzentrisch an die Innenseite des Flansches 1a der Schwungmasse 1 passt. Gemäß einem Merkmal der vorliegenden Erfindung erfolgt im Bereich dieser zwei Flansche 1a und 11a die Verbindung der Schwungmasse und der Abdeckung durch lokale plastische Verformung des (metallischen) Materials, aus dem mindestens eines dieser zwei Teile besteht.
  • Dies ist in 1 dargestellt, wo in dem mit A bezeichneten Feld zu erkennen ist, dass aus einem elementaren Volumen 12, das der Innenseite des Flansches 1a benachbart ist, das Material dieses Flansches entfernt worden ist. Gemäß der Erfindung wird während des Vorgangs des Zusammenbaus durch einen Pressenstoß entlang der Achse X das Material aus diesem Volumen entfernt, was für einen Rückfluss dieses Materials zu 13 sorgt, oberhalb der Abdeckung 11. Der Umfang derselben ist dann axial zwischen einer Stützfläche, die der Schwungmasse 1 entspricht, und dem Rückfluss von Material 13, der nach wie vor fest mit dem Flansch 1a verbunden ist, eingeklemmt.
  • Die Abdeckung ist somit durch Bördelung an der Schwungmasse befestigt. Eine solche Befestigung weist zahlreiche Vorteile auf. Das erforderliche Gerät, eine Bördelpresse, ist zuverlässig und nicht teuer. Der Arbeitsgang erfordert sehr wenig Zeit und lässt sich daher perfekt in eine Fertigungsstraße mit großer Kapazität integrieren, bei begrenzten Kosten.
  • Es können verschiedene Bördelungsverfahren angewendet werden, um die Abdeckung an der Primärschwungmasse zu befestigen. Der Rückfluss von Material kann durchgehend sein, auf der gesamten Länge des Umfangs der Abdeckung. Vorzugsweise werden jedoch lokale Rückflüsse von Material realisiert, wobei geringere Beanspruchungen auf den Flansch der Primärschwungmasse einwirken.
  • So kann, wie in 2 dargestellt, der Rückfluss von Material 13 vorteilhafterweise aus einem relativ schmalen Winkelsektor S des Flansches 1A der Schwungmasse 1 kommen, wobei derartige Winkelsektoren zum Beispiel gleichmäßig entlang des Umfangs dieses Flansches verteilt sind. Vorteilhafterweise kann man außerdem diesen Rückfluss von Material in eine Nische 14 fließen lassen, wobei solche Nischen zuvor in dem Flansch 11a des Flansches 11 gegenüber den Punkten der Bördelung ausgeschnitten werden. Auf diese Weise wird eine zusätzliche Sicherung der Abdeckung an der Schwungmasse gegen Drehung gewährleistet.
  • Gemäß einer Ausführungsform, die zu der oben beschriebenen äquivalent ist, werden die Nischen durch Öffnungen oder Vertiefungen ersetzt, in welche an der Primärschwungmasse ausgebildete Laschen durch Bördelung eingefügt werden.
  • Das zurückgedrückte Material kann auch von der Abdeckung anstatt von der Schwungmasse stammen, wie in 3 dargestellt. Diese zeigt den Abschnitt einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, welcher dem der ersten Ausführungsform entspricht, der im Rahmen B von 1 enthalten ist. In dieser 3 bezeichnen, wie übrigens auch in 4, Bezugszeichen, die mit in 1 verwendeten Bezugszeichen identisch sind, dieselben oder analoge Elemente oder Mittel.
  • So unterscheidet sich die Ausführungsform von 3 von der von 1 hinsichtlich ihres allgemeinen Aufbaus im Wesentlichen durch die Hinzufügung eines Teils aus biegsamem Blech 15 (dessen Aufgabe, die wohlbekannt ist, in Verbindung mit 4 beschrieben wird) zu der Primärschwungmasse 1 und die Befestigung einer Hülse 16 an der Außenseite des Umfangs der Schwungmasse 1.
  • Was die Verbindung Schwungmasse 1 – Abdeckung 11 betrifft, welche uns im Rahmen der vorliegenden Erfindung spezieller interessiert, ist ersichtlich, dass die in 3 dargestellte Abdeckung 11 einen Umfangsrand 17 umfasst, welcher den der Primärschwungmasse und die Außenseite der Hülse 16 umhüllt. Auf diese Weise werden in regelmäßigen Abstand am Umfang der Gesamtheit der Teile 1, 11 und 16 angeordnete leere elementare Volumina 18 begrenzt, die geeignet sind, Rückflüsse von Material aufzunehmen, die von elementaren Volumina 19 der Abdeckung 11 kommen und die durch axiales Pressen dieser Elemente mitgenommen werden, um in diese leeren Volumina zu fließen. Die Schwungmasse und die Abdeckung werden auf diese Weise sowohl in Richtung ihrer Achse als auch drehfest miteinander verbunden.
  • Diese Organisation der Volumina 18 und 19 ist analog zur Organisation in Sektoren und Nischen, die in Verbindung mit der Ausführungsform von 1 beschrieben wurde.
  • Es wird nun auf 4 der beigefügten Zeichnung Bezug genommen, wo das dargestellte Zweimassenschwungrad mit mindestens einem Kupplungsmechanismus gekoppelt ist, der an der Sekundärschwungmasse 2 angebracht ist, wie es bei einem Kraftfahrzeug, das von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird und mit einem Schaltgetriebe ausgestattet ist, üblich ist. Wie wohlbekannt ist, umfasst dieser mindestens eine Mechanismus im Wesentlichen eine Reibscheibe 20, die zwischen einer der Sekundärschwungmasse 2 zugewandten Seite und einer Anpressplatte 21 dieses Mechanismus angeordnet ist, um selektiv die Drehbewegungen der Eingangswelle eines Schaltgetriebes und der Abtriebswelle der Kurbelwelle eines Verbrennungsmotors, auf welcher das erfindungsgemäße Zweimassenschwungrad angebracht ist, zu kuppeln oder zu entkuppeln. Ein Kupplungslager 22 ist gleitend auf der Eingangswelle des Schaltgetriebes angebracht, um über eine Membran 23 die axiale Position der Anpressplatte 21 und somit das Entkuppeln der zwei Wellen zu steuern, oder ihr Kuppeln über die Reibscheibe. Die Membran, die Anpressplatte und die Reibscheibe sind durch einen Deckel 24 geschützt. Alle diese Merkmale sind für den Fachmann klassisch, und es ist daher nicht notwendig, sie im Rahmen der vorliegenden Patentanmeldung eingehender zu beschreiben.
  • In 4 bezeichnet das Bezugszeichen 15 ein Teil aus biegsamem Blech, das an die Primärschwungmasse 1 angefügt und an ihr befestigt ist, derart, dass es zwischen dieser Letzteren und der Abtriebswelle der Kurbelwelle angeordnet ist, auf welcher das Zweimassenschwungrad von 4 angebracht ist. Bekanntlich ermöglicht ein solches Teil aus biegsamem Blech, Stöße axialer Beanspruchungen zu absorbieren, die durch azyklische Bewegungen des Verbrennungsmotors hervorgerufen werden, zusätzlich zu den weiter oben erwähnten Drehmomentstößen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird vorgeschlagen, dieses Teil 15 aus biegsamem Blech an der Primärschwungmasse 1 durch eine Bördelung entlang des Umfangs mit der Presse zu befestigen, derart, dass von den durch diese Befestigungsart bewirkten Vorteilen profitiert wird, die weiter oben angeführt wurden. Aus 4 ist ersichtlich, dass diese Bördelung durch eine Wulst 25 gewährleistet wird, die durch Pressen der Primärschwungmasse 1 entstanden ist, wobei diese Wulst das Teil aus flexiblem Blech axial an einer Seite dieser Schwungmasse hält. Diese Wulst kann durchgehend oder unterbrochen sein.
  • Wie in 4 dargestellt, kann die Befestigung des Teils aus biegsamem Blech durch eine Nietung 26 an der Primärschwungmasse und eine Nietung 27 an der Nabe 28 dieser Schwungmasse, welche das Lager 4 der Sekundärschwungmasse 2 trägt, vervollständigt werden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden, um die oben beschriebenen Zweimassenschwungräder zusammenzubauen, der Anlasserzahnkranz 10 und möglicherweise das Teil 15 aus biegsamem Blech an dem Teil aus grobem bzw. dickem Blech befestigt, aus dem die Primärschwungmasse 1 besteht. An dem Teil aus grobem Blech werden die verschiedenen Teile angeordnet, welche die elastischen Mittel zur Kopplung der zwei Schwungmassen bilden: Federn 5a, 5b, ..., Scheibe 6, Hysteresescheiben 9, Schmierfett usw. Anschließend wird die Abdeckung 11 durch Bördelung an dem Teil aus grobem bzw. dickem Blech befestigt. Die Sekundärschwungmasse 2 wird auf dem Lager 4 angebracht, und sie wird an der Scheibe 6 befestigt.
  • Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, welche lediglich als Beispiele angegeben wurden. So kann bei einem Zweimassenschwungrad gemäß der Erfindung die Befestigung des Teils aus biegsamem Blech durch Bördelung mit der Befestigung der Abdeckung an der Primärschwungmasse durch Bördelung verbunden sein oder auch nicht. Ebenso kann ein Zweimassenschwungrad gemäß der Erfindung in Kombination mit einem Doppelkupplungs- oder Mehrfachkupplungsmechanismus verwendet werden, oder auch mit einem Zweischeiben- oder Mehrscheibenmechanismus.

Claims (13)

  1. Zweimassenschwungrad, umfassend eine Primärschwungmasse (1), die mit Mitteln zur Montage (3) auf einer Antriebswelle ausgestattet ist, eine konzentrisch an der Primärschwungmasse (1) angebrachte Sekundärschwungmasse (2), sowie in der Primärschwungmasse (1) angeordnete Mittel (5a, 5b, 6, 9), um die Schwungmassen rotatorisch elastisch miteinander zu verbinden, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (5a, 5b, 6, 9) in der Primärschwungmasse (1) durch eine Abdeckung (11) gehalten werden, die durch plastische Verformung an dieser Schwungmasse befestigt ist.
  2. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärschwungmasse (1) und die Abdeckung (11) jeweils einen kreisförmigen Umfangsflansch (1a; 11a) umfassen, wobei der Flansch (11a) der Abdeckung (11) genau und konzentrisch in den (1a) der Schwungmasse (1) einpassbar ist und an dieser durch einen Rückfluss von Material befestigt ist, der durch Pressen des Flansches (1a) der Schwungmasse erzeugt wird.
  3. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückfluss von Material durch Sektoren am Umfang des Flansches (11a) der Abdeckung verteilt wird.
  4. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückfluss von Material Nischen (14) füllt, die im Flansch (11a) der Abdeckung ausgebildet sind, um die Abdeckung drehfest mit der Schwungmasse (1) zu verbinden.
  5. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärschwungmasse (1) und die Abdeckung durch einen Rückfluss von Material zusammengefügt sind, das von der Abdeckung (11) durch Pressen erzeugt wird.
  6. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückfluss von Material durch Sektoren am Umfang der Schwungmasse (1) verteilt wird.
  7. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückfluss von Material Nischen füllt, die am Umfang der Schwungmasse (1) ausgebildet sind.
  8. Zweimassenschwungrad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, das dazu vorgesehen ist, auf der Antriebswelle mittels eines Teils (15) aus biegsamem Blech angebracht zu werden, das in der Lage ist, Stöße axialer Beanspruchungen zu absorbieren, dadurch gekennzeichnet, dass das Teil (15) aus biegsamem Blech durch Bördeln an der Primärschwungmasse (1) befestigt ist.
  9. Verfahren zum Zusammenbau des Zweimassenschwungrades nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die folgenden Schritte: a) die elastischen Verbindungsmittel (5a, 5b, 6, 9) werden an einem Teil aus dickem Blech angeordnet, das die Primärschwungmasse (1) bildet und so gestaltet ist, dass es diese Mittel aufnehmen kann, b) die Abdeckung (11) zum Festhalten dieser Mittel wird auf dem Teil aus dickem Blech angeordnet, c) die Abdeckung (11) wird an dem Teil aus dickem Blech durch plastische Verformung entweder der Abdeckung (11) oder des Teils befestigt, d) die Sekundärschwungmasse (2) wird an der Primärschwungmasse (1) angebracht, und sie wird an den elastischen Mitteln (5a, 5b, 6, 9) zur Verbindung der Schwungmassen (1, 2) befestigt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, angewendet auf den Zusammenbau des Zweimassenschwungrades nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Schritt a) das Teil (15) aus biegsamem Blech an dem Teil (1) aus dickem Blech durch Bördelung entlang des Umfangs befestigt wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bördelung durch Rückfluss von Material, das von dem Teil (1) aus dickem Blech stammt, auf den Umfang des Teils (15) aus biegsamem Blech durchgeführt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Drehung der Teile (1, 15) relativ zueinander durch Nietung verhindert wird.
  13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Schritt a) ein Anlasserzahnkranz (10) an der Primärschwungmasse (1) befestigt wird.
DE200710026987 2006-06-08 2007-06-08 Zweimassenschwungrad, insbesondere für ein Kraftfahrzeug Withdrawn DE102007026987A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR0652058A FR2902164B1 (fr) 2006-06-08 2006-06-08 Double volant amortisseur, en particulier pour vehicule automobile
FR06/52058 2006-06-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007026987A1 true DE102007026987A1 (de) 2007-12-27

Family

ID=37704287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710026987 Withdrawn DE102007026987A1 (de) 2006-06-08 2007-06-08 Zweimassenschwungrad, insbesondere für ein Kraftfahrzeug

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102007026987A1 (de)
FR (1) FR2902164B1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3052518B1 (fr) * 2016-06-09 2018-06-08 Valeo Embrayages Dispositif d'amortissement

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4420927A1 (de) * 1993-06-19 1994-12-22 Luk Lamellen & Kupplungsbau Drehmomentübertragungseinrichtung
DE19515302A1 (de) * 1994-04-26 1995-11-02 Luk Lamellen & Kupplungsbau Kraftübertragungseinrichtung mit Flüssigkeitskupplung
DE19905625A1 (de) * 1998-02-17 1999-08-19 Luk Getriebe Systeme Gmbh Kraftübertragungseinrichtung

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3721705C2 (de) 1986-07-05 1998-01-29 Luk Lamellen & Kupplungsbau Einrichtung zum Dämpfen von Schwingungen
DE3807937C2 (de) 1987-04-02 1997-03-13 Luk Lamellen & Kupplungsbau Einrichtung zum Dämpfen von Schwingungen
FR2695579B1 (fr) * 1992-09-15 1994-11-25 Valeo Procédé pour l'assemblage de deux pièces et ensemble de deux pièces, en particulier partie primaire d'un amortisseur de torsion, ainsi assemblées.
FR2725002B1 (fr) * 1994-09-28 1996-12-13 Valeo Amortisseur de torsion pour un embrayage de verrouillage, notamment pour vehicule automobile
AU6456600A (en) * 1999-08-10 2001-03-05 Ap Tmf Limited Twin mass flywheels

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4420927A1 (de) * 1993-06-19 1994-12-22 Luk Lamellen & Kupplungsbau Drehmomentübertragungseinrichtung
DE19515302A1 (de) * 1994-04-26 1995-11-02 Luk Lamellen & Kupplungsbau Kraftübertragungseinrichtung mit Flüssigkeitskupplung
DE19905625A1 (de) * 1998-02-17 1999-08-19 Luk Getriebe Systeme Gmbh Kraftübertragungseinrichtung

Also Published As

Publication number Publication date
FR2902164A1 (fr) 2007-12-14
FR2902164B1 (fr) 2010-07-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4128868A1 (de) Zweimassenschwungrad mit gleitschuh
DE19728422A1 (de) Einrichtung zum Kuppeln in einem Antriebsstrang
DE102015221022A1 (de) Drehschwingungsdämpfer mit abgedichtetem Innenraum
DE102013206444A1 (de) Triebrad
DE4140822A1 (de) Einrichtung zum daempfen von schwingungen
DE102009030971A1 (de) Drehmomentübertragungseinrichtung
DE3405949C2 (de)
DE4420927A1 (de) Drehmomentübertragungseinrichtung
DE102010047803A1 (de) Drehmomentübertragungseinrichtung
DE19525842C2 (de) Torsionsschwingungsdämpfer mit variabler Übersetzung
DE102014108808A1 (de) Drehmomentübertragungsvorrichtung
DE69503206T2 (de) Dampfendes schwungrad, insbesondere für kraftfahrzeuge
DE69500613T2 (de) Gegenanpressplatte für eine reibungskupplung, insbesondere für kraftfahrzeuge
DE102012218829A1 (de) Doppelkupplung und Verfahren zu deren Montage
DE102017121748A1 (de) Drehschwingungsdämpfer
DE3904845C2 (de) Drehschwingungsdämpfer mit elastischen Umfangselementen, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE102010019536A1 (de) Zweimassenschwungrad
DE102008043781A1 (de) Torsionsschwingungsdämpfer für den Antriebsstrang eines Fahrzeugs
DE3125830C1 (de) In einem Kraftfahrzeug elastisch gelagerte Antriebs einheit
DE102017123713A1 (de) Antriebsstrang und Drehschwingungsdämpfer für diesen
DE102007026987A1 (de) Zweimassenschwungrad, insbesondere für ein Kraftfahrzeug
DE69511645T2 (de) Dämpfendes schwungrad, insbesondere für kraftfahrzeuge
DE102008019173A1 (de) Drehschwingungsdämpfer
DE112015002014B4 (de) Turbinendämpferanordnung mit einer angetriebenen platte mit zwischenplattenzentrierführung
DE102012219793A1 (de) Zweimassenschwungrad

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
R012 Request for examination validly filed

Effective date: 20140522

R120 Application withdrawn or ip right abandoned