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Die
Erfindung betrifft einen so genannten Modulträger mit Eigenantrieb, der sich
durch universelle Einsetzbarkeit, Wendigkeit, kompakte Außenmaße, veränderbare
Rahmenlänge/-breite,
Spuränderung
durch Verstellen der Räder
auszeichnet und als rationelle Arbeitshilfe z. B. für die Bereiche
Transport, Kran- und
Hebetechnik und Materialanreichung Verwendung findet.
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Die
Erfindung bezieht sich auf ein modular, entsprechend den Kundenwünschen erweiterbares Trägerfahrzeug
mit Allradantrieb, das unterschiedliche Auf- und Anbauoptionen ermöglicht und
für Arbeiten
in der Garten- und Landschaftspflege, der Kommunalwirtschaft, der
Industrie und insbesondere im Bereich der Friedhofstechnik eingesetzt
werden kann, dabei ein einfaches Manövrieren zwischen Grabanlagen
erlaubt und über
eine selbständig
arbeitende Nivelliereinrichtung zum Ausrichten der antransportierten
und aufzustellenden Grabsteine, Grabumrandungen und Grabplatten
verfügt.
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Aus
dem Stand der Technik sind verschiedene Anmeldungen bekannt, die
Erfindungen beschreiben, die im Bereich der Friedhofstechnik eingesetzt werden
können
und Merkmale der eingereichten Anmeldung aufweisen.
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Unter
der
DE 199 36 932 wird
ein Dreirad-Grabbagger in Portalbauweise beschrieben, der aus engen
Friedhofswegen rechtwinklig in die hieran anschließenden Grabfelder
einfahren kann, auch bei einer unterschiedlichen Anordnung der Grabfelder und
bei unterschiedlicher Grabsteinhöhe.
Hierzu sind die drei Ränder
in Portalbauweise ausgeführt,
lenkbar, angetrieben und um 90° drehbar,
mit einer Höhen
verstellbaren Radaufhängung,
die auch die Standsicherheit des Baggers in Hanglagen in Verbindung
mit einer hydraulischen Stützeinrichtung
gewährleistet.
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Weiter
beschreibt die
DE 196 03 824 ein Fahrzeug
zum Überfahren
eines parzellenähnlich aufgeteilten
Terrains, Ausbaggern von Erdlöchern und Überwinden
von Hindernissen, ausgelegt als Friedhofsbagger, der aus einem portalartigen,
mittels angetriebenen, lenkbaren Rädern verfahrbaren Rahmen besteht,
der mit einer Aushubeinrichtung versehen ist und eine komplexe Fahr- und Arbeitstechnologie
beherrscht.
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Weiterhin
wird mit der
DE 196 13 853 ein Fahrzeug
zum Transportieren und Setzen von Grabsteinen vorgestellt, das aus
einem Gestell auf Rädern besteht,
mit einer hieran angeordneten Halte- und Hubvorrichtung für Grabsteine.
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Aus
der
DE 36 19 637 ist
ein zweiachsiges Fahrzeug mit Antriebsmotor bekannt, das als Friedhofsbagger
eingesetzt wird und über
eine Einrichtung zum Niveauausgleich verfügt, die es ermöglicht,
die Neigung der Fahrzeugkarosserie in einem Zusammenwirken von Achsen
und Rahmen bei Bodenunebenheiten auszugleichen.
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Die
DE 89 06 788 offenbart eine
Stützeinrichtung
für Kippgefährdete Fahrzeuge,
insbesondere Kompaktbagger, bestehend aus ringsum verteilten Stützarmen,
die das Fahrzeug in einer sicheren Arbeitsstellung positionieren,
und einer Kippsicherungseinrichtung, die das Umkippen des Fahrzeugs bei
Fehlbedienungen verhindert.
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Schließlich offenbart
die
US 4 029 165 eine schwere
Fertigungsmaschine, die zum Einsatz im Straßenbau/Wegebau bestimmt ist
und dort vornehmlich Erdarbeiten ausführen soll dergestalt, dass sie
Baustoffe verarbeitet und dabei z. B. ein Betonbett nivelliert und
verdichtet. Sie besteht aus einer in der Breite veränderbaren
Rahmenkonstruktion, die auf mehreren, in der Höhe aus- oder einfahrbaren Stützbeinen
steht, die mit einem Kettenfahrwerk verbunden sind.
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Die
Vorstellung dieser Erfindungen zeigt die Bemühungen Techniken zu entwickeln,
die es insbesondere ermöglichen
sollen, die komplexen Arbeiten im Bereich der Friedhofstechnik unter
der Zuhilfenahme von maschinellen Arbeitshilfen zu bewerkstelligen.
Hierbei gilt es insbesondere zu beachten, dass Fahrzeuge nur eine
geringe Breite aufweisen dürfen, vor
Ort mit Geländeunebenheiten,
Geländebedeckungen
und Geländeneigungen
zu rechnen ist, Material über
weite Strecken zu transportieren ist und zudem Arbeitsmittel für die Kran-/Hebetechnik
und Materialanreichung zur Verfügung
gestellt werden.
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Die
hier dargestellten Erfindungen bieten für sich genommen praktikable
Einzellösungen
für Teilbereiche
des Aufgabenkomplexes, jedoch wurde bislang kein Lösungskonzept
zur Bewältigung
eines größeren Aufgabenspektrums
vorgestellt.
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Ausgehend
von der
US 4 029 165 ist
es daher Aufgabe der Erfindung, aus dem Stand der Technik einen
angetriebenen Modulträger
in Leichtbauweise derart zu entwickeln, dass dem Anwender ein Fahrzeug
für den
Bereich der Friedhofstechnik zur Verfügung gestellt wird, das kompakte
Ausmaße
besitzt, einen in der Länge
und Breite veränderbaren Rahmen
aufweist, über
Allradantrieb und Allrad-Lenktechnik verfügt, modular auf- und anbaubare
Arbeitshilfen z. B. für
die Bereiche Transport, Kran-/Hebetechnik und Materialanreichung
besitzt, wobei die Arbeitshilfe „Materialanreichung” mit einer Nivelliereinrichtung
zur horizontalen Ausrichtung von Baumaterial wie z. B. Grabplatten,
Grabsteinen, Grabumrandungen kombiniert ist, die zur Unterstützung bei
Arbeiten zum Anlegen von Grabanlagen erforderlich ist.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch einen angetriebenen Modulträger mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
Der erfindungsgemäße Modulträger weist
eine in sich verschiebbare Rahmenkonstruktion auf, mit vier, jeweils
an in der Höhe
verstellbaren Stützbeinen
angeordneten Antriebsrädern. Die
Arbeitsfläche
des Modulträgers
nimmt den Antriebsmotor und die Steuer- und Bedieneinheiten auf sowie vorkonfektionierte
Anschlusspunkte für
die Aufnahme der möglichen
Auf- und Anbaugeräte.
An der Rahmenkonstruktion sind weiterhin Stützelemente angeordnet, die
bei Bedarf zur Erhöhung
der Standsicherheit des Fahrzeugs dienen. An der Unterseite der
Rahmenkonstruktion befindet sich eine Vorrichtung, die für Transportaufgaben
und zur Unterstützung
beim Errichten von Grabanlagen konzipiert ist und eine selbständig arbeitende
Nivellieranlage aufweist.
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Die
mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass ein universeller, mobiler Modulträger für Arbeiten insbesondere im Bereich
der Friedhofstechnik geschaffen wird, der auf schmalen Wegen, zwischen
Hindernissen, bei Geländebedeckungen
und -aufbauten und auch in Hanglagen eingesetzt werden kann, dabei
Hilfsmittel für
Kran- und Hebearbeiten zur Verfügung
stellt, Transportaufgaben wahrnimmt und insbesondere eine Vorrichtung
zur Erleichterung der Arbeiten bei der Anlage von Grabanlagen aufweist.
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Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patentansprüchen 2 und
folgende angegeben. Danach besteht der Modulträger aus einer Stahlrahmenkonstruktion,
die an definierten Punkten an den Längs- und Querseiten Trennpunkte
aufweist, die es ermöglichen,
die Rahmenelemente über
ein Gleitschienensystem hydraulisch zu verschieben, um so die Breite
und Länge
des Modulträgers
an spezifische Einsatzumgebungen anpassen zu können.
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An
der Stahlrahmenkonstruktion sind vier Stützbeine aus mehrteiligen, in
sich verschiebbaren Rund- oder Vierkantrohren angebracht, die u.
a. zur Aufnahme von Antriebskomponenten, den Lenkmotoren und den
Rädern
genutzt werden. Die einzelnen Elemente der in sich verschiebbaren
Rohre der Stützbeine
stehen über
Hydraulikzylinder in einem Wirkzusammenhang und dienen so der Höhenverstellung
der Stützbeine
und damit auch der Höhenverstellung
des Fahrwerks. Die Räder
selbst werden über
eine hydraulische Steuerung einzeln angetrieben und können über eine
Allradlenkung direkt angesteuert werden, so dass Lenk- und Wendemanöver auf
engstem Raum ermöglicht
werden und der Modulträger
sowohl in Längs-
als auch Querrichtung verfahren werden kann.
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Die
Arbeitsfläche
des Modulträgers
nimmt einen Motor auf zum Antrieb eines Hydraulikaggregats, das
die gesamte hydraulische Anlage des Systems versorgt. Hierüber wird
auch der hydraulische Antrieb versorgt, der permanent alle Räder antreibt
und über einen Ölmotor mit
Mengenverteiler je Rad erfolgt. Die Arbeitsfläche des Modulträgers ist
so konzipiert, dass Anschlusspunkte für die Anbaugeräte bereits
vorbereitet sind und so den Anbau eines Ladekrans, eines Baggerarms
oder eines Containerabsetzgerätes
ermöglichen.
Zur Erhöhung
der Standsicherheit des Modulträgers
sind an der Rahmenkonstruktion Stützen angeordnet, die je nach
Betriebsart und Notwendigkeit abgeklappt und ausgefahren werden
können. Die
komplette Steuerung des Systems erfolgt dabei über eine Multifunktionssteuerung,
die vom Modulträger
direkt zu bedienen ist oder aber auch über eine Funkfernsteuerung
abgesetzt von dem Fahrzeug aus betrieben werden kann.
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Erfindungsgemäß weist
die Unterseite des Modulträgers,
innerhalb der Rahmenkonstruktion, eine Vorrichtung auf, die als
Arbeitshilfe beim Anlegen von Grabanlagen genutzt wird und aus einer
hydraulisch verschiebbaren Aufnahmekonstruktion besteht, die frei
verschoben werden kann, mit einem hieran angeordnetem Drehmotor
oder Schwenkwerk, worüber
ermöglicht
wird, horizontale Drehbewegungen in einem 360°-Schwenk auszuführen. Diese Dreheinrichtung
treibt eine Trage-/Hebeeinrichtung mit Nivelliereinrichtung an,
die z. B. zum Transport von Grabplatten, Grabsteinen oder Grabeinfassungen
dient und das Material zum Aufbau einer Grabanlage dem Anwender über die
Nivelliereinrichtung bereits horizontal ausgerichtet anreicht.
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Ausführungsbeispiele
der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend
näher beschrieben,
wobei es sich versteht, dass die vorstehend beschriebene Erfindung
und die folgenden Ausführungsbeispiele
nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder als eigenständiges Ausführungsobjekt
verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorgestellten Erfindung zu
verlassen.
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Es
zeigen:
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1 schematische
Darstellung des Basismoduls des Modulträgers in einer seitlichen Ansicht
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2 schematische
Darstellung des Modulträgers,
seitlich, mit Ladekran
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3 schematische
Darstellung des Modulträgers,
seitlich, mit Containerabsetzvorrichtung
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4 schematische
Darstellung des Modulträgers,
von vorn, mit Ladekran und Steuereinrichtung
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5 schematische
Darstellung des Modulträgers
nach 4, mit ausgefahrenem Rahmen
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6 schematische
Darstellung des Modulträgers,
von vorn, mit modifizierter Radaufhängung Es folgt die Erläuterung
der Erfindung anhand der Zeichnungen nach Aufbau und ggf. auch nach
Wirkungsweise der dargestellten Erfindung.
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1 zeigt
die schematische, seitliche Darstellung eines Modulträgers 1 bestehend
aus der Stahlrahmenkonstruktion 2 mit Stützbeinen 4,
Hydraulikstützen 8,
Motor mit Hydraulikaggregat 9, der Multifunktionssteuerung 10 und
der Tragevorrichtung 11.
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Bei
der vorgestellten Ausführungsvariante handelt
es sich um einen angetriebenen Modulträger 1 in der Basisausführung, der
aus einer rechteckigen Stahlrahmenkonstruktion 2 besteht,
mit einer Schnittstelle 3 an den Längsseiten, die es ermöglicht,
den Stahlrahmen 2 über
ein Gleitschienensystem in der Längsrichtung
zu verschieben und dadurch die Fahrzeuglänge des Modulträgers 1 zu
verändern.
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Der
Antrieb des Modulträgers 1 erfolgt über ein
Hydrauliksystem, das von einem Hydraulikaggregat mit Motorantrieb 9 versorgt
wird; als Antriebsquelle eigen sich hierbei z. B. Gas-, Diesel-,
Benzin-, oder Elektromotoren. Der Antrieb ist als Allradantrieb
ausgelegt und es wird jedes Rad 7 permanent angetrieben über einen Ölkreislauf
mit Mengenteiler pro Rad. Die Steuerung der Lenk- und Fahrfunktionen
erfolgt über
eine Multifunktionssteuerung 10, die unmittelbar am Fahrzeug
bedient werden kann oder abgesetzt hiervon, über eine Fernsteuerung.
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Die
angetriebenen Räder 7 sind
in einer drehbaren Radaufhängung 6,
die eine horizontale Drehbewegung um zumindest 360° ermöglicht und die
an den Stützbeinen 4 befestigt
wird, integriert. Diese Konstruktion ermöglicht dem Modulträger 1 Lenkbewegungen
und Richtungsänderungen
auf eng bemessenen Raum in Längs-
und Querrichtung. Die Stützbeine 4,
die aus in sich verschiebbaren Rund- oder Vierkantrohren aufgebaut
sind, können
in der Höhe über einen
Hydraulikzylinder 5 verstellt werden und ermöglichen
somit eine Höhenverstellung
des gesamten Fahrwerks oder bedarfsweise eine Verstellung einzelner
Stützbeine 4 zum
Neigungsausgleich des Fahrzeugs bei Hanglagen.
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Die
Tragevorrichtung 11, die als Basismodul für den Modulträger 1 konzipiert
ist, umfasst eine im Rahmen 2 integrierte Schubplatte 12,
die eine seitliche Verschiebung der Vorrichtung ermöglicht,
um so die Materialanreichung zu vereinfachen. An der Schubplatte 12 befindet
sich die Aufnahme 13 mit Höhenverstelleinrichtung für einen
Drehmotor 14, der Lasten wie z. B. Grabplatten, die mittels
der Tragplatte 16, die über
Adhäsionsflächen 17 ähnlich groß dimensionierter
Saugnäpfe
zur Materialanhebung verfügt,
antransportiert werden, horizontal um 360° verschwenken kann, um sie so
passgenau vor Ort ausrichten zu können. Die automatische Nivelliereinrichtung 15 sorgt
dabei für
eine waagerechte Ausrichtung des Transportgutes, wodurch insgesamt
mittels des Zusammenwirkens der Bau- und Funktionsteile Schubplatte 12,
Drehmotor 14 und Nivelliereinrichtung 15 der Aufbau
einer Grabanlage vereinfacht und beschleunigt wird.
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Zur
Erhöhung
der Standsicherheit des Modulträgers 1 sind
an der Rahmenkonstruktion 2 in der Höhe verstellbare Hydraulikstützen 8 angeordnet,
die bei Bedarf abgeklappt und ausgefahren werden können.
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2 zeigt
die schematische, seitliche Darstellung eines Modulträgers 1 bestehend
aus der Stahlrahmenkonstruktion 2 mit Stützbeinen 4,
Hydraulikstützen 8,
Motor mit Hydraulikaggregat 9, der Multifunktionssteuerung 10,
der Tragevorrichtung 11 und einem Lastkran 18.
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In
Anlehnung an 1 wird eine Ausführungsvariante
des Modulträgers 1 vorgestellt,
der um das Modul Ladekran 18 erweitert ist, der z. B. zum Be-
und Entladen von Material oder auch zum Versetzen von Grabsteinen
genutzt werden kann. Beim Einsatz des Ladekrans 18 ist
es erforderlich, die Hydraulikstützen 8 abzuklappen
und auszurichten, um die Standsicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten. Die
Bedienung des Fahrzeugs erfolgt in dieser Darstellung über die
Multifunktionssteuerung 10 unmittelbar vom Fahrzeug aus,
wobei es sich versteht, dass die Steuerfunktionen auch abgesetzt
vom Fahrzeug über
z. B. eine Fernsteuerung per Funk erfolgen können.
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3 zeigt
schematisch einen Modulträger 1 in
seitlicher Darstellung bestehend aus der Stahlrahmenkonstruktion 2 mit
Stützbeinen 4,
Hydraulikstützen 8,
Motor mit Hydraulikaggregat 9, der Multifunktionssteuerung 10,
der Tragevorrichtung 11 und einer Container-Absetzeinrichtung.
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Diese
Ausführungsvariante
zeigt in Anlehnung an 1 den Modulträger 1 mit
einer Container-Absetzeinrichtung 19, die es ermöglicht,
kleine Container 20 aufzunehmen, die z. B. zum Transport von
Aushubmaterialien, Schüttgütern oder
Werkzeugen genutzt werden können.
Die Vorrichtung besteht aus dem um einen Drehpunkt verschwenkbaren Schwenkarm 21 und
dem Hydraulikzylinder 22, wobei eine entsprechende Geräteanordnung
an der gegenüber
liegenden Fahrzeugseite die Container-Absetzeinrichtung 19 komplettiert.
Die Stellung des Schwenkarms 21 wird dabei durch die Ausfahrweite des
Kolbens des Hydraulikzylinders 22 bestimmt, so dass der
gesamte Hebe- oder Absetzvorgang des Containers 20, der über eine
Haltevorrichtung zwischen den Schwenkarmen 21 positioniert
wird, über die
hydraulische Anlage erfolgt. Die Haltevorrichtung für den Container 20 besteht
in einer einfachen Variante aus den Festpunkten 20a und 20b die
an der Außenseite
des Containers angeordnet sind und zwischen denen eine Stahltrosse 20c verläuft. Zur
Aufnahme eines auf dem Boden stehenden Containers 20 wird
der Schwenkarm 21 mittels des Hydraulikzylinders 22 heckseitig
ausgefahren, die Stahltrosse 20c um die Rollachse 21a geführt und
anschließend der
Schwenkarm 21 wieder eingeschwenkt. Bei diesem Schwenkvorgang
wird zunächst
die Stahltrosse 20c gestrafft, dann der Container 20 angehoben
und schließlich
Richtung Heck des Modulträgers 1 geführt, wo
er dann abgesetzt wird.
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4 zeigt
schematisch in einer Frontdarstellung die Schmalseite eines Modulträgers 1 bestehend
aus der Stahlrahmenkonstruktion 2 mit Stützbeinen 4,
Hydraulikstützen 8,
der Multifunktionssteuerung 10, der Tragevorrichtung 11 und
einem Ladekran 18.
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Dieses
Ausführungsbeispiel
zeigt den Modulträger 1 in
der Version mit Ladekran 18. Die rechteckige Stahlrahmenkonstruktion 2 kann
auch Front- und Heckseitig über
eine Trennstelle 23 mittels eines Gleitschienensystems
in der Breite verstellt werden, um so die Fahrzeugbreite des Modulträgers an
die Gegebenheiten vor Ort besser anpassen zu können. Die Tragevorrichtung 11 zeigt
eine Grabplatte 30 die zur weiteren Verwendung ab- oder
antransportiert und von den Adhäsionsflächen 17 der
Tragplatte 16 gehalten wird.
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5 zeigt
in einer schematischen Darstellung die Frontansicht eines Modulträgers 1 bestehend
aus der Stahlrahmenkonstruktion 2 mit Trennstelle 23,
Stützbeinen 4,
Hydraulikstützen 8,
der Multifunktionssteuerung 10, der Tragevorrichtung 11 und einem
Ladekran 18 in erweiterter Fahrzeugbreite.
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In
Anlehnung an 4 wird schematisch die vergrößerte Fahrzeugbreite
des Modulträgers 1 um die
Schnittstelle 23 dargestellt. Dabei wird die Stahlrahmenkonstruktion 2 des
Modulträgers 1 über ein Gleitschienensystem
hydraulisch auseinander gefahren und führt so zu einer Vergrößerung der
Fahrzeugbreite. Diese Maßnahme
kann z. B. erforderlich werden, um das Fahrzeug über einer Aushubstelle oder einer
Grabanlage besser positionieren zu können.
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6 zeigt
in einer schematischen Darstellung die Frontansicht eines Modulträgers 1 bestehend
aus der Stahlrahmenkonstruktion 2 mit Trennstelle 23,
Stützbeinen 4,
Hydraulikstützen 8,
der Multifunktionssteuerung 10, der Tragevorrichtung 11 und einer
modifizierten Radaufhängung 31.
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Dargestellt
wird eine Radaufhängung 31 bei der
die Räder 7 um
360° verschwenkt
werden können.
Durch das Verschwenken der Räder
kann dabei sowohl eine Änderung
der Fahrtrichtung herbeigeführt
als auch die Spurbreite des Fahrzeugs verbreitert oder verschmälert werden,
um so das Fahrzeug z. B. beim Einsatz auf einem Friedhofsgelände einfacher
zwischen schmalen Grabreihen manövrieren
zu können.
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- 1
- Modulträger
- 2
- Stahlrahmenkonstruktion
- 3
- Schnittstelle
Längsseite
- 4
- Stützbein
- 5
- Hydraulikzylinder
- 6
- Radaufhängung
- 7
- Rad
- 8
- Hydraulikstütze
- 9
- Motor
mit Hydraulikaggregat
- 10
- Multifunktionssteuerung
- 11
- Tragevorrichtung
- 12
- Schubplatte
- 13
- Aufnahme
Drehmotor
- 14
- Drehmotor
- 15
- Nivelliereinrichtung
- 16
- Tragplatte
- 17
- Adhäsionsfläche
- 18
- Ladekran
- 19
- Container-Absetzeinrichtung
- 20
- Container
- 20.a
- Festpunkt
- 20.b
- Festpunkt
- 20c
- Stahltrosse
- 21
- Schwenkarm
- 21.a
- Rollachse
- 22
- Hydraulikzylinder
- 23
- Trennstelle
Querseite
- 30
- Grabplatte
- 31
- Modifizierte
Radaufhängung
- 32
- Veränderte Spurbreite