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DE102007024453A1 - Verfahren zur Optimierung des zeitlichen Ablaufs von Untersuchungen mit einem Tomographiesystem mit Steuereinheit unter Verwendung von Kontrastmitteln, Tomographiesystem und Kontrastmittel-Injektor - Google Patents

Verfahren zur Optimierung des zeitlichen Ablaufs von Untersuchungen mit einem Tomographiesystem mit Steuereinheit unter Verwendung von Kontrastmitteln, Tomographiesystem und Kontrastmittel-Injektor Download PDF

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DE102007024453A1
DE102007024453A1 DE102007024453A DE102007024453A DE102007024453A1 DE 102007024453 A1 DE102007024453 A1 DE 102007024453A1 DE 102007024453 A DE102007024453 A DE 102007024453A DE 102007024453 A DE102007024453 A DE 102007024453A DE 102007024453 A1 DE102007024453 A1 DE 102007024453A1
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DE
Germany
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announcement
contrast agent
tomography system
text
agent injector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007024453A
Other languages
English (en)
Inventor
Gabriel Haras
Ute Feuerlein
Harald Nützel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to US12/153,748 priority patent/US20080306381A1/en
Publication of DE102007024453A1 publication Critical patent/DE102007024453A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • A61B6/02Arrangements for diagnosis sequentially in different planes; Stereoscopic radiation diagnosis
    • A61B6/03Computed tomography [CT]
    • A61B6/032Transmission computed tomography [CT]
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren, ein Tomographiesystem und einen Kontrastmittel-Injektor zur Optimierung des zeitlichen Ablaufs von Kontrastmittel-Untersuchungen, wobei zur Anweisung des Verhaltens eines Patienten vor oder bei der Untersuchung ein automatisch gesteuertes Textansagesystem verwendet wird und eine Vielzahl unterschiedlicher Ansagetexte unterschiedlicher Ansagedauer mit dem Textansagesystem zeitlich getriggert und angesagt werden können. Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass auf der Basis der Ansagedauer (D<SUB>1</SUB>, D<SUB>3</SUB>) eines während der Untersuchung anzusagenden Ansagetextes das Zeitverhalten dieses Textes relativ zum Arbeitsablauf des Kontrastmittel-Injektors (11) und/oder des Tomographiesystems (1) berechnet wird und über eine elektronische Verbindung zwischen dem Tomographiesystem (1, 10) und dem Kontrastmittel-Injektor (11) im Zeitablauf des Kontrastmittel-Injektors (11) eine Zeitpause (P<SUB>1</SUB>) eingeschoben wird, welche zu einer Synchronisation des Arbeitsablaufes des Kontrastmittel-Injektors (11) mit der Ansagedauer der aktuellen Textansage derart führt, dass die Textansage zu einem vorbestimmten Triggerzeitpunkt des kombinierten Arbeitsablaufes von Tomographiesystem (1) und Kontrastmittel-Injektor (11) endet.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Optimierung des zeitlichen Ablaufs von Untersuchungen mit einem Tomographiesystem mit Steuereinheit unter Verwendung von Kontrastmitteln, wobei die Verfahrensschritte Einstellung eines vorgegebenen zeitgesteuerten Arbeitsablaufes für den Betrieb eines elektronisch gesteuerten Kontrastmittel-Injektors, wobei der Kontrastmittel-Injektor steuerungstechnisch mit dem Tomographiesystem zumindest derart verbunden ist, dass bei Betätigung einer Startvorrichtung (z. B. einer Starttaste, eines Startschalters oder eines Startknopfes) am Kontrastmittel-Injektor eine Scan-Prozedur gestartet werden kann, und Einstellung eines vorgegebenen zeitgesteuerten Arbeitsablaufes für den Betrieb des Tomographiesystems, wobei zur Anweisung des Verhaltens eines Patienten vor oder bei der Untersuchung ein automatisch gesteuertes Textansagesystem verwendet wird und eine Vielzahl unterschiedlicher Ansagetexte unterschiedlicher Ansagedauer mit dem Textansagesystem zeitlich getriggert und angesagt werden können, wobei die zeitlichen Arbeitsabläufe von Kontrastmittel-Injektor und Tomographiesystem untereinander verknüpft sind, durchgeführt werden.
  • Des Weiteren betrifft die Erfindung auch ein Tomographiesystem mit einer Steuer- und Recheneinheit und einen Kontrastmittel-Injektor, wobei in deren Speicher sich Programmcode zur Ausführung vordefinierter Verfahren befindet.
  • Außerdem betrifft die Erfindung einen Kontrastmittel-Injektor zur Verwendung in Verbindung mit einem Tomographiesystem, wobei das Tomographiesystem und der Kontrastmittel-Injektor jeweils eine Steuer- und Recheneinheit mit einem Speicher auf weisen, in dem sich Programmcode zur Ausführung vordefinierter Verfahren befindet.
  • Tomographiesysteme, insbesondere NMR-Systeme oder CT-Systeme, in Verbindung mit automatisch arbeitenden und in die Steuerung des Tomographiesystems integrierte Kontrastmittel-Injektoren sind allgemein bekannt. Hierbei wird der Kontrastmittel-Injektor aufgrund von Sicherheitsvorschriften als eigenständiges Gerät betrachtet, welches neben dem Timing-Protokoll des Scanners ein eigenes Timing-Protokoll aufweist und selbständig agiert. Allerdings verfügen beide Systeme aufgrund von entsprechenden elektronischen Verbindungen über die Möglichkeit Startkommandos für die gesamte Einheit aus Tomographiesystem und Kontrastmittel-Injektor auszuführen. Die Untersuchung kann daher von beiden Systemen aus gestartet werden. Außerdem wird eine Fehlfunktion eines der Systeme sofort zum anderen System gemeldet, so dass beide Systeme unabhängig voneinander einen Funktionsabbruch durchführen können. Trotzdem erfolgt die Steuerung der Zeitabläufe beider Systeme mit Ausnahme des Startes unabhängig voneinander. Hierdurch treten Probleme bezüglich eines flexiblen Timings beider Systeme auf. Werden beispielsweise im Tomographiesystem automatische Textansagen in unterschiedlichen Sprachen verwendet, so haben Textansagen gleicher Bedeutung zeitweise eine wesentlich unterschiedliche Ansagedauer. Ist nun der Zeitablauf im Kontrastmittel-Injektor programmiert, so muss bisher eine Neuprogrammierung stattfinden, wenn von einer Sprache zur nächsten gewechselt wird. Dies ist jedoch mit erheblichem Zeitaufwand und Fehlermöglichkeiten verbunden.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein Verfahren, eine Kombination eines Tomographiesystems mit einem Kontrastmittel-Injektor und einen Kontrastmittel-Injektor für ein Tomographiesystem zu finden, wobei jeweils eine flexiblere Beeinflussung eines vorprogrammierten Zeitablaufes im Kontrastmittel-Injektor möglich sein soll.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand untergeordneter Ansprüche.
  • Die Erfinder haben folgendes erkannt:
    Bei CT-Untersuchungen mit Kontrastmittel bestehen zwei Hauptprobleme, nämlich die zeitliche Koordinierung von CT-Scan und Kontrastmittel-Injektion einerseits und das Auftreten von Bewegungsartefakten andererseits. Um eine zeitliche Koordinierung zwischen Scan und Injektion zu erreichen wird heute üblicherweise eines der folgenden Verfahren angewendet.
    • – Beobachtung einer Test-Bolus Injektion: Bei diesem Verfahren wird durch wiederholte Kontrollscans vor einem diagnostischen Scan die Anflutung von einer geringen Menge Kontrastmitte in einem Blutgefäß beobachtet. Durch manuelles Auswerten dieser Test-Untersuchung wird der zeitliche Verlauf der diagnostischen Untersuchung optimiert.
    • – Bolus-Tracking: Dies ist ein automatisiertes Verfahren bei dem durch Kontrollscans unmittelbar vor einem diagnostischen Scan die Anflutung von Kontrastmittel in einem Blutgefäß vom Tomographiesystem gemessen wird und bei überschreiten eines Schwellwertes der diagnostische Scan automatisch gestartet wird.
  • Unterstützt wird die zeitliche Koordination durch eine technische Kopplung von Kontrastmittel-Injektor und beispielsweise einem CT-Scanner. Der Startbefehl zur Untersuchung wirkt dabei auf beide Geräte gleichermaßen und kann auch von beiden Geräten gegeben werden. Um sicher zu stellen, dass der Injektionsbeginn zeitlich vor dem Scan liegt, ist es möglich eine Scan-Verzögerungszeit zu definieren. Dies ist notwendig, da das Kontrastmittel eine Kreislaufzeit benötigt, um von der Injektionsstelle zum Organ zu fließen und im Organ die gewünschte Konzentration zu erreichen.
  • Zur Vermeidung von Bewegungsartefakten ist es sehr wichtig, dass der Patient während der Untersuchung den Atem anhält. Aus diesem Grund wird dem Patient üblicherweise vor der Un tersuchung ein Atemkommando gegeben beispielsweise „einatmen – ausatmen – einatmen – nicht mehr atmen". Das Atemkommando kann automatisiert von einem Speicher über eine Sprachausgabe erfolgen.
  • Die Zeitdauer der automatischen Monitoringphase beim Bolus-Tracking – also die Beobachtungsphase bis eine gewünschte Kontrastmittelkonzentration erreicht ist – dauert üblicherweise 4 Sekunden, kann aber je nach Kreislaufsituation des Patienten und untersuchter Körperregion erheblich länger dauern. Ein klinisch sinnvolles Atemkommando für diese Art der Untersuchung dauert in der Regel länger als 8 Sekunden.
  • Soll mit einem konventionellen Atemkommando gearbeitet werden, muss das Scandelay (=Scanverzögerungszeit) – Zeit zwischen Erreichen der Kontrastmittelkonzentration und Start des diagnostischen Scans – aus technischen Gründen mindestens so lange wie das gewählte Atemkommando sein. Die Differenz zwischen nötigem Scandelay (z. B. 4 Sekunden) und minimal möglichem Scandelay (z. B. 8 Sekunden) führt entweder zu einem verspäteten Startzeitpunkt des diagnostischen Scans oder dazu, dass das Atemkommando zum Startzeitpunkt des Scans noch nicht beendet ist. Tritt dieses Problem auf, so ist die Untersuchung in der Regel schlecht auswertbar, da zum Beispiel die arterielle Phase nicht erfasst werden kann oder eine veratmetet Untersuchung vorliegt. Aus diesen Gründen wird bisher in der Praxis auf die Optimierung des Workflows durch Verwendung von automatischen Atemkommandos in Verbindung mit automatischem Bolus-Tracking verzichtet.
  • Erfindungsgemäß lässt sich dieses Problem lösen, indem sich eine flexible Einflussnahme auf das Timing des Kontrastmittel-Injektors vom Tomographiesystem auf einfache Weise realisieren lässt, ohne in die Grundstruktur eines Kontrastmittel-Injektors und seinen Programmablauf eingreifen zu müssen. Hierzu wird eine Möglichkeit geschaffen, in Abhängigkeit von den verwendeten Ansagetexten beziehungsweise deren unter schiedliche Ansagedauer an ein oder mehreren Stellen des Zeitablaufs Pausen beliebiger Dauer einzufügen.
  • Hierzu kann zum Beispiel, beim Einsatz von automatischem Bolus-Tracking vor der Monitoringphase, aber nach Kenntnis der zu verwendenden Ansagedauer des Ansagetextes oder der Ansagetexte, ein Steuersignal gegebenenfalls mit einem Datensatz zu einem Kontrastmittel-Injektor übertragen werden, wodurch eine automatisch berechnete „Injektions-Pause" in das Kontrastmittel-Protokoll des Injektors an einer gewünschten Stelle im Zeitablauf eingefügt wird.
  • Die Injektions-Pause berechnet sich dabei aus der Differenz zwischen der Länge des oder der jeweils angewählten Atemkommandos und dem eingestellten Scandelay.
  • Die zeitliche Variabilität der Monitoringphase, z. B. bei vermindertem Herz-Minuten-Volumen oder der Untersuchung von peripheren Körperregionen kann Ursache einer langen zusätzlichen Atemanhaltephase sein. Da die Patienten in der Regel krank sind, können sie aber nur über eine relativ kurze Zeitdauer den Atem anhalten. Es besteht also wiederum das Risiko ein veratmetes und damit schlecht auswertbares Untersuchungsergebnis zu erhalten.
  • In vorteilhafter Ausführung kann die Länge der „Injektions-Pause" über eine Konfiguration automatisch oder manuell vom Anwender jeweils an die individuelle Untersuchungssituation angepasst werden.
  • Basierend auf biometrischen und physiologischen Daten kann die zu erwartende Länge der Monitoringphase abgeschätzt werden. Werden entsprechende Daten bei einer ersten Untersuchung dokumentiert z. B. ein EKG und die durch Bolus-Tracking ermittelte Kreislaufzeit, kann bei einer zweiten Untersuchung auf die aktuell zu erwartende Kreislaufzeit geschlossen werden, indem sie in das Verhältnis zur aktuellen Herzrate gesetzt wird. Die „Injektions-Pause" kann entsprechend automatisch angepasst werden.
  • Die Daten können in einer Systemdatenbank vorgehalten werden oder über sonstige Speicherverfahren, die z. B. ein Krankenhaus-Informations-System (KIS) bietet, verwaltet werden.
  • Das Verfahren kann mit den unterschiedlichsten biometrischen und physiologischen Daten angewendete werden. Ein weiteres Beispiel könnte das bereits durch andere Untersuchungen ermittelte Herzminutenvolumen des Patienten im Verhältnis zum aktuellen EKG sein.
  • Weitere Beispiele aus denen sich Regeln ableiten lassen, sind:
    • • Abstand zwischen der Monitoringebene und der Startposition des diagnostischen Scans (Scanrange-Planungsdaten);
    • • Daten einer Test-Bolus Untersuchung;
    • • Patientengewicht, Patientengröße;
    • • Flusseigenschaften des Kontrastmittels, z. B. temperaturabhängig oder konzentrationsabhängig;
    • • Entfernung der Position der Injektionsstelle vom betrachteten Organ.
  • Entsprechend diesen Grundgedanken schlagen die Erfinder vor, das an sich bekannte Verfahren des zeitlichen Ablaufs von Untersuchungen mit einem Tomographiesystem mit Steuereinheit unter Verwendung von Kontrastmitteln, enthaltend die folgenden Verfahrensschritte:
    • – Einstellung eines vorgegebenen zeitgesteuerten Arbeitsablaufes für den Betrieb eines elektronisch gesteuerten Kontrastmittel-Injektors, wobei der Kontrastmittel-Injektor steuerungstechnisch mit dem Tomographiesystem zumindest derart verbunden ist, dass bei Betätigung einer Startvorrichtung (z. B. einer Starttaste, eines Startschalters oder eines Startknopfes) am Kontrastmittel-Injektor oder am Tomographiesystem eine Scan-Prozedur gestartet werden kann,
    • – Einstellung eines vorgegebenen zeitgesteuerten Arbeitsablaufes für den Betrieb des Tomographiesystems, wobei zur Anweisung des Verhaltens eines Patienten vor oder bei der Untersuchung ein automatisch gesteuertes Textansagesystem verwendet wird und eine Vielzahl unterschiedlicher Ansagetexte unterschiedlicher Ansagedauer mit dem Textansagesystem zeitlich getriggert und angesagt werden können, wobei die zeitlichen Arbeitsabläufe von Kontrastmittel-Injektor und Tomographiesystem untereinander verknüpft sind, zu optimieren, indem:
    • – auf der Basis der bekannten Ansagedauer mindestens eines aktuell während der geplanten Untersuchung anzusagenden Ansagetextes das Zeitverhalten dieses Textes relativ zum Arbeitsablauf des Kontrastmittel-Injektors und/oder des Tomographiesystems berechnet wird, und
    • – über eine elektronische Verbindung zwischen dem Tomographiesystem und dem Kontrastmittel-Injektor zumindest im Zeitablauf des Kontrastmittel-Injektors mindestens eine Zeitpause eingeschoben wird, welche zu einer Synchronisation des Arbeitsablaufes des Kontrastmittel-Injektors mit der Ansagedauer der aktuellen Textansage derart führt, dass die Textansage zu einem vorbestimmten Triggerzeitpunkt des kombinierten Arbeitsablaufes von Tomographiesystem und Kontrastmittel-Injektor endet.
  • Durch eine solche Maßnahme wird es möglich, den Verfahrensablauf zeitlich an die Gegebenheiten unterschiedlicher Ansagetexte, insbesondere deren Ansagedauer, anzupassen, wobei ein Eingriff in den eigentlichen programmtechnischen Ablauf des Kontrastmittel-Injektors vermieden werden kann.
  • Gemäß einer Variante des Verfahrens wird vorgeschlagen, dass bei der Berechnung des Zeitverhaltens des Ansagetextes relativ zum Arbeitsablauf des Kontrastmittel-Injektors und/oder des Tomographiesystems die Ansagedauer eines zu Beginn der Untersuchung angesagten Starttextes mit der vorgegebenen Zeitspanne zwischen Beginn der Injektion und dem Start einer Monitoringphase verglichen wird und bei länger dauernder An sagedauer eine Pause zwischen Erhalt des Startbefehls und Beginn der Injektion eingefügt wird, die der Differenz zwischen Ansagedauer und Zeitspanne zwischen Beginn der Injektion und dem Start der Monitoringphase entspricht.
  • Es besteht auch die Möglichkeit, dass bezüglich einer Ansage eines Textes zwischen einem ersten und einem zweiten Triggerereignis im kombinierten Arbeitsablaufes von Tomographiesystem und Kontrastmittel-Injektor die Zeit zwischen beiden Triggerereignissen mit der Ansagedauer des Ansagetextes verglichen wird, und bei länger dauerndem Ansagetext eine der Differenz entsprechende zusätzliche Pause zwischen erstem und zweitem Triggerereignis zumindest im Arbeitsablaufes des Tomographiesystems und/oder des Kontrastmittel-Injektors eingefügt wird.
  • Weiterhin kann die Einfügung der Pausen im programmierten Zeitablauf zumindest teilweise vor Beginn der Untersuchung und nach Auswahl des mindestens einen Ansagetextes stattfinden.
  • Die Einfügung der Pausen im programmierten Zeitablauf kann auch zumindest teilweise nach Beginn der Untersuchung auf der Basis von während der Untersuchung auftretender Triggerereignisse stattfinden. In diesem Fall kann beispielsweise als erstes Triggerereignis das Erreichen einer HU-Wert-Grenze während eines Monitoring-Vorlaufes und als zweites Triggerereignis der Start des Untersuchungsscans gewählt werden.
  • Möchte man sich bezüglich der zeitlichen Abläufe im Körper eines Patienten nach einer Bolusinjektion nicht nur auf Schätzwerte oder Mittel- beziehungsweise Grenzwerte aus früheren statistischen Untersuchungen verlassen, so kann gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung des vorgeschlagenen Verfahrens auch vor dem Beginn des Untersuchungsablaufes das Zeitverhalten einer Testbolusinjektion untersucht werden und die Zeitabläufe durch Einfügung von Pausen im vorgegebenen Ar beitsablauf des Tomographiesystems und/oder des Kontrastmittel-Injektors angepasst werden.
  • Meist werden Ansagetexte verwendet, die Atemkommandos darstellen, wie: „Einatmen Ausatmen Luft anhalten Weiteratmen" oder ähnlich.
  • Solche Texte können entweder direkt eingegeben und abgespielt werden, es besteht aber auch die Möglichkeit, den gesamten Text aus einer Mehrzahl von gespeicherten Teiltexten zusammenzufügen. Solch ein Ansagetext kann beispielsweise vor der Untersuchung aufgesprochen werden, oder er kann künstlich aus geschriebenem Text erzeugt werden.
  • Als Tomographiesysteme im Sinne der Erfindung sind hauptsächlich Röntgen-Computertomographie-Systeme oder NMR-Tomographie-Systeme (=Kernspin-Tomographie-System) vorgesehen, jedoch lässt sich die Erfindung auch auf andere bekannte Arten von Tomographiesystemen und auch für therapeutische Bestrahlungssysteme anwenden, bei denen im Arbeitsablauf einer Untersuchung verbale Kommandos gegeben werden müssen und zum Beispiel unterschiedliche Sprachen verwendet werden.
  • Im Rahmen der Erfindung liegt auch ein Tomographiesystem aufweisend eine Steuer- und Recheneinheit und einen Kontrastmittel-Injektor, jeweils mit einem Speicher, in dem sich Programmcode zur Ausführung vordefinierter Verfahren befindet, wobei auch Programmcode zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der voranstehenden Verfahrensansprüche, wenn das System in Betrieb ist, gespeichert ist.
  • Ebenfalls liegt im Rahmen der Erfindung ein Kontrastmittel-Injektor zur Verwendung in Verbindung mit einem Tomographiesystem, wobei das Tomographiesystem und der Kontrastmittel-Injektor jeweils eine Steuer- und Recheneinheit mit einem Speicher aufweisen, in dem sich Programmcode zur Ausführung vordefinierter Verfahren befindet, wobei auch Programmcode zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der voranstehen den Verfahrensansprüche, wenn das System in Betrieb ist, gespeichert ist.
  • Mit dem vorgeschlagenem Verfahren ist es nun möglich, die Länge eines Atemkommandos auch bei der Verwendung von automatischem Bolus-Tracking unabhängig vom Scandelay zu wählen.
  • Der Vorteil besteht darin, dass Kontrastmitteluntersuchungen für den Anwender einfacher und schneller und für den Patienten sicherer werden. Durch die oben beschriebene Erfindung werden weiterhin gegenüber dem Stand der Technik die folgenden Vorteile erreicht:
    • – Fremdsprachige Patienten können optimal untersucht werden, da die Atemkommandos in verschiedenen Sprachen abgespeichert werden;
    • – Verbessertes Kontrast-Timing;
    • – Verminderung von Bewegungsartefakten;
    • – Vermeidung von Fehlbedienungen;
    • – Verbesserung der Aufnahmequalität;
    • – Verbesserung der Reproduzierbarkeit der Aufnahmen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele mit Hilfe der Figuren näher erläutert, wobei nur die zum Verständnis der Erfindung notwendigen Merkmale dargestellt sind. Hierbei werden die folgenden Bezugszeichen verwendet: 1: CT-Sytem; 2: erste Röntgenröhre; 3: erster Detektor; 4: zweite Röntgenröhre; 5: zweiter Detektor; 6: Gantrygehäuse; 7: Patient; 8: Patientenliege; 9: Systemachse; 10: Steuer- und Recheneinheit; 10.1: Startknopf; 11: Kontrastmittel-Injektor; 11.1: Startknopf; 101: Monitoringdelay; 102: Monitoringphase; 103: Scandelay; 104: Scandauer; 110: Startbefehl; 111: Start des Monitorings; 112: Erreichen eines Triggerlevels; 113: Scanstart; 114: Scanende; 200: Startbefehl; 201: Monitoringdelay; 202: Monitoringphase; 203: Scandelay; 204: Scandauer; 210: Beginn der Injektion des Kontrastmittels; 211: Start des Monitorings; 212: Erreichen eines Triggerlevels; 213: Scanstart; 214: Scanende; D1, D2, D3: Dauer des Ansagetextes; Prg1–Prgn: Computerprogramm; Prgx: Computerprogramm (Prgx ⊆ Prg1–Prgn); P1: Pause; t: Zeit.
  • Es zeigen im Einzelnen:
  • 1: Zeitablauf einer Scan-Untersuchung ohne vorheriger Testbolus-Untersuchung mit und ohne eingeschobener Pause;
  • 2: Zeitablauf einer Scan-Untersuchung mit vorheriger Testbolus-Untersuchung mit und ohne eingeschobener Pause;
  • 3: Röntgen-Computertomographie-System mit Kontrastmittel-Injektor.
  • Die 1 zeigt den Zeitablauf einer Scan-Untersuchung ohne vorherige Testbolus-Untersuchung zur Ermittlung der Reaktionszeit von der Injektion eines Kontrastmittels bis zur Kontrasterhöhung im betrachteten Organ mit und ohne erfindungsgemäß eingeschobene Pause im Verlaufsprotokoll. Auf der oben dargestellten Zeitachse ist die Zeit t aufgetragen, wobei die Zeitabstände 101 bis 104 mit 101 dem Monitoringdelay – also der Verzögerung vom Startzeitpunkt 110 (=Zeitpunkt der Ausführung des Startbefehls) bis Beginn des Monitorings 111 –, 102 der Dauer des Monitorings bis zum Erreichen eines Triggerlevels 112 – also eines vorbestimmten Kontrastbereiches oder HU-Wertes aufgrund genügender Kontrastmittelkonzentration –, 103 dem Scandelay – also der Abtastverzögerung zwischen Triggerlevel 112 bis zum Scanstart 113, und 104 der Scandauer vom Scanstart 113 bis zum Scanende 114. Bei diesem Zeitverlauf ist keine Pause im Bereich des Scandelay eingefügt, da beim Vergleich des verwendeten Ansagetextes die Dauer D1 des Ansagetextes, die im Scandelay mit Ansageende zum Scanstart unterzubringen ist, kleiner als der ohnehin eingestellte Scandelay 103 ist.
  • Der unmittelbar darunter gezeigte Zeitstrahl zeigt die an sich gleiche Situation des Zeitablauf einer Scan-Untersuchung ohne vorherige Testbolus-Untersuchung, wobei allerdings auf grund des ausgewählten Ansagetextes, der eine längere Ansagedauer D1 aufweist als im Beispiel oben, diese Ansagedauer auch größer als der Scandelay 103 ist. Da die Zeitdauer der Monitoringphase 102 aber ungewiss ist, kann auch nicht einfach ein vorverlegter Zeitpunkt für den Beginn des zu langen Ansagetextes in die Monitoringphase 102 hinein verwendet werden. Somit wird erfindungsgemäß nach Kenntnis der zu großen Ansagedauer D1 relativ zum eingestellten Scandelay 103 eine Pause P1 anschließend an das Ende der Monitoringphase 102 zur Verlängerung des Scandelay 103 eingeschoben. Damit besteht ausreichend Zeit zwischen dem Erreichen des Triggerlevels 112 und dem Start des Scans 113, um den Ansagetext während dieser zusätzlich gestreckten Phase 103 auszugeben.
  • Die strichpunktierten Linien zwischen beiden gleichartigen Zeitstrahlen verdeutlichen die zeitliche Verschiebung der Zeitpunkte 113 und 114 zueinander, während die Zeitpunkte 110, 111 und 112 erhalten bleiben. Am Ende der Untersuchung wird bei beiden Zeitabläufen anschließend an das Ende des diagnostischen Scans bei 114 ein zweiter Ansagetext mit der Ansagedauer D2 angefügt.
  • Eine andere Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in der 2 dargestellt. Hier wird der Zeitablauf einer Scan-Untersuchung nach einer vorher durchgeführten Testbolus-Untersuchung mit und ohne eingeschobener Pause P1 gezeigt. Ähnlich zur 1 beginnt der Zeitablauf mit dem Startbefehl 200, der auch dem Beginn der Injektion des Kontrastmittels 210 entspricht. Es folgt die Phase des Monitoringdelay 201 bis zum Startpunkt 211 der Monitoringphase 202. In diesem Beispiel handelt es sich allerdings nur um ein Kontrollmonitoring, da aufgrund der Voruntersuchung mit Testbolusgabe bereits der zeitliche Anstieg der Kontrastmittels im betrachteten Organ bekannt ist. Anschließend folgt ein Scandelay 203 zwischen dem Erreichen des Triggerlevels 212 und dem Start des diagnostischen Scans 213, in dessen Verlauf zum Beispiel die korrekte Positionierung des Patienten für den diagnostischen Scan durchgeführt werden kann, so dass ein folgender Spiralscan an der richtigen z-Position des Patienten beginnt. Nach dem Start 213 folgt der diagnostische Scan 204 bis zum Ende des Scans 214. Im diesem Beispiel ist die Dauer D3 eines ersten Ansagetextes kleiner als die Dauer des Monitoringdelay 201, so dass keine Einflussnahme auf den Zeitablauf notwendig ist. Da durch die vorhergehende Testbolusuntersuchung der Zeitpunkt des Erreichens des Triggerlevels ziemlich genau bekannt ist, kann auch der zweite Ansagetext mit der Ansagedauer D2 bereits während der Monitoringphase 202 beginnen, so dass der Scandelay 203 trotz Zeitüberschreitung des zweiten Ansagetextes nicht verändert werden muss.
  • Anders sieht der Zeitverlauf des unteren Zeitstrahls aus, bei dem der erste Ansagetext eine längere Ansagedauer D3 aufweist als die Dauer des einprogrammierten Monitoringdelay 201 beträgt. Daher wird eine Pause P1 anschließend an den Startzeitpunkt 200 (=Drücken des Startknopfes) eingefügt, damit der Beginn der Injektion 210 durch den Kontrastmittel-Injektor so verzögert wird, dass der erste Ansagetext mit der Ansagedauer D3 zwischen Startzeitpunkt 200 und Start der Monitoringphase 211 passt. Der nachfolgende Zeitablauf entspricht wieder dem zuvor beschriebenen Zeitablauf des oberen Zeitstrahls aus dieser Figur. Bei beiden Abläufen erfolgt nach Ende des diagnostischen Scans 204 ein zweiter Ansagetext mit der Ansagedauer D2, der jedoch nicht mehr für das Timing relevant ist.
  • Es wird also entsprechend der Erfindung abhängig vom vorgegebenen Zeitverlauf des Kontrastmittel-Injektors an jeweils notwendigen Stellen eine Pause eingefügt, so dass ohne Eingriff in die Steuerung des Kontrastmittel-Injektors und ohne Programmänderung eine einfache und flexible Anpassung an unterschiedliche Zeiterfordernisse einer tomographischen Untersuchung unter Kontrastmittelgabe ermöglicht ist.
  • Das erfindungsgemäße oben beschriebene Verfahren kann in unterschiedlichen Ausprägungen beispielsweise in ein Röntgen-CT-System und insbesondere in einen damit verbundenen Kon trastmittel-Injektor integriert werden. Ein solches CT-Systems 1 ist beispielhaft in der 3 dargestellt. Dieses CT-System 1 weist ein Gantrygehäuse 6 auf, in dem winkelversetzt zwei Röntgenröhren 2 und 4 mit gegenüberliegenden Detektorsystemen 3 und 5 angeordnet sind, die zur Abtastung des Patienten 7 um eine Systemachse 9 rotieren, während der Patient 7 durch die steuerbare Patientenliege entlang der Systemachse 9 durch den Messbereich des CT-Systems verschoben wird. Zur Steuerung, Rekonstruktion und Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dient eine Steuer- und Recheneinheit 10, die in ihrem Speicher Computerprogramme Prg1–Prgn beinhaltet, die im Betrieb die Steuerung und Rekonstruktion durchführen. Teil dieser Programme ist auch mindestens ein Programm Prgx, welches ein erfindungsgemäßes Verfahren durchführt. Mit der Steuer- und Recheneinheit ist auch ein Kontrastmittel-Injektor 11 verbunden, mit dessen Hilfe Kontrastmittel mit einem einprogrammierten Zeitablauf appliziert werden können, wobei durch eine Ansteuerung des Kontrastmittel-Injektors 11 durch die Steuer- und Recheneinheit 10 des CT-Systems auf in gewünschter Weise Pausen an vorbestimmten Stellen des Zeitablaufes gemäß dem oben beschriebenen Verfahren eingefügt werden können.
  • Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale der Erfindung nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (15)

  1. Verfahren zur Optimierung des zeitlichen Ablaufs von Untersuchungen mit einem Tomographiesystem (1) mit Steuereinheit (10) unter Verwendung von Kontrastmitteln, enthaltend die folgenden Verfahrensschritte: 1.1. Einstellung eines vorgegebenen zeitgesteuerten Arbeitsablaufes für den Betrieb eines elektronisch gesteuerten Kontrastmittel-Injektors (11), wobei der Kontrastmittel-Injektor (11) steuerungstechnisch mit dem Tomographiesystem (1, 10) zumindest derart verbunden ist, dass bei Betätigung einer Startvorrichtung (200) am Kontrastmittel-Injektor (11) oder am Tomographiesystem eine Scan-Prozedur (101104; 201204) gestartet werden kann, 1.2. Einstellung eines vorgegebenen zeitgesteuerten Arbeitsablaufes für den Betrieb des Tomographiesystems (1), wobei zur Anweisung des Verhaltens eines Patienten (7) vor oder bei der Untersuchung ein automatisch gesteuertes Textansagesystem verwendet wird und eine Vielzahl unterschiedlicher Ansagetexte unterschiedlicher Ansagedauer (D1, D2, D3) mit dem Textansagesystem zeitlich getriggert und angesagt werden können, wobei die zeitlichen Arbeitsabläufe von Kontrastmittel-Injektor (11) und Tomographiesystem (1) untereinander verknüpft sind, dadurch gekennzeichnet, dass 1.3. auf der Basis der bekannten Ansagedauer (D1, D3) mindestens eines aktuell während der geplanten Untersuchung anzusagenden Ansagetextes das Zeitverhalten dieses Textes relativ zum Arbeitsablauf des Kontrastmittel-Injektors (11) und/oder des Tomographiesystems (1) berechnet wird, 1.4. über eine elektronische Verbindung zwischen dem Tomographiesystem (1, 10) und dem Kontrastmittel-Injektor (11) zumindest im Zeitablauf des Kontrastmittel-Injektors (11) mindestens eine Zeitpause (P1) eingeschoben wird, welche zu einer Synchronisation des Arbeitsablaufes des Kontrastmittel-Injektors (11) mit der Ansagedauer der aktuellen Textansage derart führt, dass die Textansage zu einem vorbestimmten Triggerzeitpunkt des kombinierten Arbeitsablaufes von Tomographiesystem (1) und Kontrastmittel-Injektor (11) endet.
  2. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Berechnung des Zeitverhaltens des Ansagetextes relativ zum Arbeitsablauf des Kontrastmittel-Injektors (11) und/oder des Tomographiesystems (1) die Ansagedauer eines zu Beginn der Untersuchung angesagten Starttextes mit der vorgegebenen Zeitspanne (D3) zwischen Beginn der Injektion (210) und dem Start einer Monitoringphase (211) verglichen wird und bei länger dauernder Ansagedauer (D3) eine Pause (P1) zwischen Erhalt des Startbefehls (200) und Beginn der Injektion (210) eingefügt wird, die der Differenz zwischen Ansagedauer (D3) und Zeitspanne (201) zwischen Beginn der Injektion (210) und dem Start der Monitoringphase (211) entspricht.
  3. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Ansage eines Textes zwischen einem ersten und einem zweiten Triggerereignis (112, 113) im kombinierten Arbeitsablauf von Tomographiesystem (1) und Kontrastmittel-Injektor (11) die Zeit (103) zwischen beiden Triggerereignissen (112, 113) mit der Ansagedauer des Ansagetextes (D1) verglichen wird, und bei länger dauerndem Ansagetext eine der Differenz entsprechende zusätzliche Pause (P1) zwischen erstem und zweitem Triggerereignis (112, 113) zumindest im Arbeitsablauf des Tomographiesystems (1) und/oder des Kontrastmittel-Injektors (11) eingefügt wird.
  4. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfügung der Pausen (P1) im programmierten Zeitablauf zumindest teilweise vor Beginn der Untersuchung und nach Auswahl des mindestens einen Ansagetextes stattfindet.
  5. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfügung der Pausen (P1) im programmierten Zeitablauf zumindest teilweise nach Beginn der Untersuchung auf der Basis während der Untersuchung auftretender Triggerereignisse stattfindet.
  6. Verfahren gemäß dem voranstehenden Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als erstes Triggerereignis (112) das Erreichen einer HU-Wert-Grenze während eines Monitoring-Vorlaufes ist und als zweites Triggerereignis (113) der Start des Untersuchungsscans ist.
  7. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Beginn des Untersuchungsablaufes das Zeitverhalten einer Testbolusinjektion untersucht wird und die Zeitabläufe durch Einfügung von Pausen im vorgegebenen Arbeitsablauf des Tomographiesystems (1) und/oder des Kontrastmittel-Injektors (11) angepasst werden.
  8. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ansagetext mindestens ein Atemkommando gibt.
  9. verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ansagetext aus mehreren Ansagetexten zusammengesetzt wird.
  10. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ansagetext vor der Untersuchung aufgesprochen wird.
  11. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ansagetext künstlich aus geschriebenem Text erzeugt wird.
  12. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Röntgen-Computertomographie-System (1) verwendet wird.
  13. Verfahren gemäß einem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein NMR-Tomographie-System (=Kernspin-Tomographie-System) verwendet wird.
  14. Tomographiesystem aufweisend eine Steuer- und Recheneinheit (10) und einen Kontrastmittel-Injektor (11), jeweils mit einem Speicher, in dem sich Programmcode (Prg1–Prgn) zur Ausführung vordefinierter Verfahren befindet, dadurch gekennzeichnet, dass auch Programmcode (Prgx (Prgx ⊆ Prg1–Prgn)) zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der voranstehenden Verfahrensansprüche, wenn das System in Betrieb ist, gespeichert ist.
  15. Kontrastmittel-Injektor (11) zur Verwendung in Verbindung mit einem Tomographiesystem (1), wobei das Tomographiesystem (1) und der Kontrastmittel-Injektor (11) jeweils eine Steuer- und Recheneinheit (10) mit einem Speicher aufweisen, in dem sich Programmcode (Prg1–Prgn) zur Ausführung vordefinierter Verfahren befindet, dadurch gekennzeichnet, dass auch Programmcode (Prgx (Prgx ⊆ Prg1–Prgn)) zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der voranstehenden Verfahrensansprüche, wenn das System in Betrieb ist, gespeichert ist.
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