[go: up one dir, main page]

DE102007012396A1 - Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem - Google Patents

Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem Download PDF

Info

Publication number
DE102007012396A1
DE102007012396A1 DE102007012396A DE102007012396A DE102007012396A1 DE 102007012396 A1 DE102007012396 A1 DE 102007012396A1 DE 102007012396 A DE102007012396 A DE 102007012396A DE 102007012396 A DE102007012396 A DE 102007012396A DE 102007012396 A1 DE102007012396 A1 DE 102007012396A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
screen
cone
vending machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007012396A
Other languages
English (en)
Inventor
Jürgen Obermeier
Norbert Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Wurlitzer GmbH
Original Assignee
Deutsche Wurlitzer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Wurlitzer GmbH filed Critical Deutsche Wurlitzer GmbH
Priority to DE102007012396A priority Critical patent/DE102007012396A1/de
Priority to US12/075,994 priority patent/US7628501B2/en
Priority to EP08152827A priority patent/EP1970866A3/de
Publication of DE102007012396A1 publication Critical patent/DE102007012396A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/02Devices for alarm or indication, e.g. when empty; Advertising arrangements in coin-freed apparatus
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S362/00Illumination
    • Y10S362/802Position or condition responsive switch

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Musik- oder Warenautomaten mit einem Beleuchtungssystem. Um ein verbessertes Beleuchtungssystem zum Erzeugen von Lichteffekten bereitzustellen, weist das Beleuchtungssystem einen Schirm, wobei der Schirm farblich gestaltet ist, eine Platine mit mindestens einem ersten Leuchtmittel und einem zweiten Leuchtmittel, wobei das erste Leuchtmittel zum Abstrahlen eines ersten Lichtkegels und das zweite Leuchtmittel zum Abstrahlen eines zweiten Lichtkegels ausgestaltet sind und wobei sich der erste Lichtkegel und der zweite Lichtkegel auf dem Schirm überschneiden, und einen Controller zum unabhängigen Verändern des ersten Lichtkegels von dem zweiten Lichtkegel auf.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Musik- oder Warenautomaten mit einem Beleuchtungssystem. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Beleuchten eines Musik- oder Warenautomaten.
  • Um die Attraktivität der Verwendung von Musik- oder Warenautomaten für einen Nutzer zu steigern, werden üblicherweise diese Automaten mit akustischen und/oder optischen Elementen versehen, die die Aufmerksamkeit des potentiellen Nutzers auf sich ziehen. Optische Elemente sind beispielsweise rotierende Lichtsäulen mit wechselnden Farben, farbig beleuchtete Flächen, beleuchtete Bedienelemente, grafische Equalizer und dergleichen. Die Lichteffekte werden beispielsweise durch einfache Kombination von mechanischen Walzen, rotierenden Scheiben etc. vor einer Lichtquelle oder auch einfache punktuelle Ansteuerung von Lichtquellen, beispielsweise Leuchtdioden (LED, „light emitting diode"), erzeugt.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung einen Musik- oder Warenautomaten mit einem verbesserten Beleuchtungssystem zum Erzeugen von Lichteffekten zur Verfügung zu stellen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Musikautomaten und/oder Warenautomaten mit einem Beleuchtungssystem gelöst, welches einen Schirm, eine Platine mit mindestens einem ersten Leuchtmittel und einem zweiten Leuchtmittel, wobei das erste Leuchtmittel zum Abstrahlen eines ersten Lichtkegels und das zweite Leuchtmittel zum Abstrahlen eines zweiten Lichtkegels ausgestaltet sind, und wobei sich der erste Lichtkegel und der zweite Lichtkegel auf dem Schirm überschneiden, und einen Controller aufweist, wobei der Schirm farblich gestaltet und der Controller zum unabhängigen Verändern des ersten Lichtkegels von dem zweiten Lichtkegel ausgestaltet ist.
  • Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem ermöglicht verbesserte Lichteffekte. Der Schirm ist erfindungsgemäß derart gestaltet, dass ein Verändern der den Schirm beleuchtenden Lichtkegel einen Lichteffekt bewirkt, der optisch eine Bewegung und/oder Veränderung des Bildmotivs auf dem Schirm erzeugt. Dieser Effekt wird erfindungsgemäß insbesondere durch wenigstens ein farbliches Bildmotiv auf dem Schirm erreicht, wobei auch eine Gestaltung des Bildmotives durch mindestens zwei Farben (auch schwarz-weiß, schwarz-grau etc.) oder Farbnuancen (z. B. hell-dunkel) bereits den erfindungsgemäßen Lichteffekt bewirkt. Werden die hinter dem Schirm angeordneten Leuchtmittel durch den Controller unabhängig voneinander verändert, ergibt sich in dem Bild – je nach dessen Ausgestaltung – ein Effekt, wie beispielsweise eine wellenförmige Bewegung von fließendem Wasser, pulsierenden Blumen, wechselnden Farbteppichmustern etc. Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem erreicht nicht nur gezielte Farbübergänge in Einzelteilbereichen eines farbigen bzw. bunten Schirmes, sondern zusätzlich Welleneffekte, Wischeffekte, Überblendungen und Drehbewegungen.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Controller zum Verändern der Helligkeit und/oder der Farbe des ersten und/oder zweiten Lichtkegels ausgestaltet. Jeder Lichtkegel ist auf der Platine zum Beleuchten eines bestimmten Teiles des Schirmes angeordnet. In dem Controller sind bevorzugterweise die Positionen des jeweiligen Leuchtmittels und des durch dessen Lichtkegel beleuchteten Teiles des Schirmes eingespeichert. In Abhängigkeit von dem Eingabesignal des Controller wird dieser derart zum Verändern der Helligkeit und oder Farbe des jeweiligen Lichtkegels veranlasst, um einen bestimmten Lichteffekt zu erreichen. Auf diese Weise wird der optische Eindruck des Schirmes durch gezieltes Ansteuern der unterschiedlichen Leuchtmittel durch den Controller verändert.
  • Bevorzugterweise sind das erste und zweite Leuchtmittel in wesentlich gleichen Abstand zu dem Schirm angeordnet. Die Platine, auf der das wenigstens erste und zweite Leuchtmittel angeordnet sind, ist im wesentlichen parallel zu dem Schirm angeordnet, um eine gleichmäßige Ausleuchtung des Schirmes zu ermöglichen.
  • In einer weiteren Ausführungsform weisen der erste und/oder der zweite Lichtkegel einen Öffnungswinkel von 60° bis 160°, insbesondere von 100° bis 140°, auf. Bei dieser Anordnung wird eine besonders geeignete Überschneidung der Lichtkegel im Verhältnis zu der Anzahl der benötigten Leuchtmittel auf dem Schirm erreicht.
  • In einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Beleuchtungssystem ferner einen Streufilter zwischen der Platine und dem Schirm auf. Dieser Streufilter ist bevorzugterweise auf derjenigen Seite des Schirmes angeordnet bzw. aufgedruckt, die den Leuchtmitteln zugewandt ist, um den optischen Effekt zu verbessern.
  • Ferner sind in einer weiteren Ausführungsform das erste und/oder das zweite Leuchtmittel LEDs, insbesondere RGB-LEDs. LEDs sind aufgrund ihres geringen Energieverbrauches und ihrer langen Lebensdauer besonders vorteilhaft. RGB-LEDs (rot, grün, blau LEDs) ermöglichen durch additive Farbmischung das Erzeugen von weißem Licht wie auch jeder anderen Farbe, indem je nach Bedarf der rote, blaue oder grüne Anteil erhöht bzw. reduziert wird.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Platine ferner ein drittes und viertes Leuchtmittel auf, wobei das erste, zweite, dritte und vierte Leuchtmittel gitterförmig angeordnet sind. Durch die bevorzugterweise gleichmäßige Anordnung der Leuchtmittel in Matrixform wird eine optimale Ausleuchtung des Schirmes erreicht.
  • Bevorzugterweise sind das erste und zweite Leuchtmittel 0,5 cm bis 10 cm, insbesondere 2 cm bis 4 cm, voneinander beabstandet angeordnet. Durch diese Anordnung der Leuchtmittel auf der Platine wird eine den Leuchteigenschaften der Leuchtmittel angepasste und zum Beleuchten des Schirmes optimierte Anordnung ermöglicht.
  • Bevorzugterweise sind das erste und zweite Leuchtmittel 1 cm bis 6 cm, insbesondere 2 cm bis 4 cm von dem Schirm beabstandet angeordnet. Eine solche Anordnung ist besonders zu bevorzugen, um eine geeignete Beleuchtung des Schirmes durch die Leuchtmittel und eine geeignete Überschneidung der von den Leuchtmitteln abgestrahlten Lichtkegel zu erreichen, um einen angestrebten Lichteffekt zu erreichen.
  • Ferner ist eine Ausführungsform besonders bevorzugt, bei der der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Leuchtmittel im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem ersten und/oder zweiten Leuchtmittel zu dem Schirm ist. Durch diese besondere Anordnung wird das Verhältnis des Abstandes zwischen den Leuchtmitteln zu dem Abstand zwischen den Leuchtmitteln und dem Schirm zur Erreichung der durch den Controller gesteuerten Lichteffekte optimiert.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Controller zum unabhängigen Verändern des ersten Lichtkegels von dem zweiten Lichtkegel in Abhängigkeit von einem externen Triggersignal ausgestaltet. Das Triggersignal repräsentiert bevorzugterweise bekannte Effekte wie bei einer Lichtorgel, wie zum Beispiel der Takt der gespielten Musik, so dass erfindungsgemäß bestimmte Effekte gezielt angesteuert werden können.
  • Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zum Beleuchten eines Musikautomaten und/oder Warenautomaten mit den Schritten eines Beleuchtens eines Schirmes mit einem ersten Lichtkegel, eines Beleuchtens des Schirmes mit einem zweiten Lichtkegel, wobei sich der erste Lichtkegel und der zweite Lichtkegel auf dem Schirm überschneiden, und eines unabhängigen Veränderns des ersten Lichtkegels von dem zweiten Lichtkegel, wobei der Schirm farblich gestaltet ist.
  • Die Erfindung wird anhand nachfolgender Figuren erläutert. Es zeigen:
  • 1a und 1b zwei Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems,
  • 2a und 2b einen farblich gestalteten Schirm und eine Platine mit einer Vielzahl von Leuchtmitteln,
  • 3 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Musikautomaten,
  • 4 den schematischen Aufbau eines erfindungsgemäßen Controllers,
  • 5 den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen Platine,
  • 6 eine schematische Darstellung einer Matrix von Leuchtmitteln der in 4 dargestellten Platine,
  • 7 eine Anordnung einer Vielzahl von Platinen der 4 und 5,
  • 1a zeigt eine erste Ausführungsform der Erfindung. Das Beleuchtungssystem 10 besteht aus einer Platine 12 und einem Schirm 11. Auf der Platine 12 sind erste Leuchtmittel 14, zweite Leuchtmittel 15 und dritte Leuchtmittel 16 angeordnet. Den Leuchtmitteln 14, 15, 16 sind jeweilige Lichtkegel 24, 25, 26 zugeordnet. Die Lichtkegel 24, 25 des ersten Leuchtmittels 14 und des zweiten Leuchtmittels 15 überschneiden sich in dem Bereich 31 des Schirmes 11. Die Lichtkegel 25, 26 der Leuchtmittel 15, 16 überschneiden sich in dem Bereich 32 des Schirmes 11.
  • 1b zeigt eine zweite Ausführungsform eines Beleuchtungssystems 10 mit einer Platine 12 und einem Schirm 11. Den Leuchtmitteln 14, 17, 15, 18, 16 sind entsprechende Lichtkegel 24, 27, 25, 28, 26 zugeordnet. Auf der Platine 12 der 1b sind doppelt so viele Leuchtmittel wie auf der Platine 12 der 1a angeordnet. Folglich gibt es zum einen größere Bereiche des Schirmes, an denen sich zwei Lichtkegel überschneiden, und zum anderen Bereiche, in denen sich mehr als zwei Lichtkegel überschneiden. In dem Bereich 33 des Schirmes 11 überschneiden sich beispielsweise die Lichtkegel 24, 27 und 25 der Leuchtmittel 14, 17, 15. In dem Bereich 34 des Schirmes 11 überschneiden sich beispielsweise die Lichtkegel 27, 25 der Leuchtmittel 17, 15.
  • In den Ausführungsformen der 1a und 1b beträgt der Abstand der Leuchtmittel, das heißt der LEDs, 14, 15, 16, 17, 18 zu dem Schirm 11 drei Zentimeter. Als Gittermaß der LEDs 14, 15, 16, 17, 18 untereinander wird ein Abstand von 6 cm nicht überschritten, d. h. in 1a beträgt der Abstand 6 cm, in 1b 3 cm. Durch diese Anordnung, d. h. der Abstand zwischen den LEDs 14, 15, 16, 17, 18 beträgt maximal 6 cm, und einen Öffnungswinkel von 120° der Lichtkegel 24, 25, 26, 27, 28 der LEDs 14, 15, 16, 17, 18 ist eine maximale Strahlüberdeckung von 2,89 mm und eine minimale von 0,79 mm gewährleistet.
  • 2a zeigt einen Schirm 11, der farblich gestaltet ist. Die farbliche Gestaltung des Schirmes 11 weist ein Bild von zwei Pfauen auf. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Musikautomaten.
  • Um das Bild der zwei Pfauen auf dem Schirm 11 durch Lichteffekte für den Betrachter so interessant wie möglich zu machen, ist hinter dem Schirm 11 die erfindungsgemäße Platine 12 gemäß 2b angeordnet. Die erfindungsgemäße Platine 12 weist eine Matrix von RGB-LEDs auf. Die Gitteranordnung der Leuchtmittel auf der Platine 12 weist beispielsweise das erste Leuchtmittel 14 und das zweite Leuchtmittel 15, wie sie in den Querschnitten durch die Platine 12 in 1a und 1b gezeigt sind, und ein zusätzliches drittes Leuchtmittel 19 und ein zusätzliches viertes Leuchtmittel 20 auf. Dabei ist die erfindungsgemäße Platine 12 derart der Form des farblich gestalteten Schirmes 11 angepasst, dass eine optimale Ausleuchtung des Bildes durch Lichteffekte erreicht wird.
  • In 4 ist ein erfindungsgemäßer Controller 13 schematisch dargestellt. Der Controller 13 weist eine Mikroprozessor-Einheit MCU („micro-controller-unit) auf, welche über eine Versorgungsspannung VCC versorgt wird. Die MCU ist zum Kommunizieren mit einer JTAG-(„Joint Test Action Group") Einheit ausgestaltet, welche die Einheiten und ihre Verbindungsleitungen der Platine auf Funktion testet. Weiterhin ist die MCU-Einheit mit einer ISP-(„Internet Service Provider") Einheit gekoppelt, von der sie Informationen, z. B. Programmabläufe für bestimmte Lichteffekte, bei bestimmten Musikstücken etc., zum Betrieb des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems empfangen kann.
  • Der erfindungsgemäße Controller 13 weist ferner einen RAM-Speicher und einen ROM-Speicher auf. In dem ROM-Speicher sind Informationen über die Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18, deren Lichtkegel 24, 25, 26, 27, 28 und deren Eigenschaften, z. B. Position, Helligkeit, Farbe etc., hinsichtlich der Beleuchtung des Schirmes 11 abgelegt. Programmabläufe für bestimmte Lichteffekte können in dem RAM-Speicher gespeichert werden. Eine Eingabe-/Ausgabe (I/O) Einheit gibt Daten von der MCU, dem RAM und/oder ROM an eine Steuereinheit LOGIC zum Steuern der Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18 der Platine 12 weiter.
  • Der Controller 13 weist ferner eine serielle Schnittstelle RS232 auf, durch die er ein externes Triggersignal empfangen kann. Der Controller 13 kann mehrere externe Triggereingänge aufweisen, die unterschiedlich verwendet werden können, z. B. Start der Animation der Lichteffekte bei Geldeinwurf oder Start der Animation bei Annäherung eines Kunden oder Start der Animation bei Beginn von Musikstücken etc..
  • Die serielle Schnittstelle RS232 ist mit einer UART-(„Universal Asynchronous Receiver Transmitter") Einheit verbunden, die zur asynchronen Datenübertragung dient. Weiterhin besitzt der Controller eine PWM-(„Pulse Wide Modulation”) Einheit mit der die Helligkeit der LEDs gesteuert wird. Das Ausgangssignal der PWM-Einheit wird ebenfalls der Steuereinheit LOGIC eingegeben.
  • Die Steuereinheit LOGIC setzt die empfangenen Signale in Steuersignale für die LEDs 14, 15, 16, 17, 18 auf der Platine 12 um. Die Steuereinheit LOGIC gibt zum einen die Steuersignale S1 und S2, und zum anderen die Schieberegisterdaten SRDATA 0–7 und den Schieberegistertakt SRCLK aus. Diese Signale bilden die Eingangssignale für die Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18 auf der Platine 12, wie sie in 5 dargestellt ist. Für die Ansteuerung der einzelnen Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18 wird also ein Mikroprozessor-Schaltkreis verwendet, sodass die erzielten Effekte als Software programmtechnisch gespeichert werden können. Die Matrix-Anordnung der Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18 erlaubt es jeden beliebigen Punkt auf dem Schirm 11 bezüglich Helligkeit und Farbgebung zu kontrollieren.
  • 5 zeigt zwei Teile der Platine 12, deren mittlerer Teil aufgrund von Redundanz ausgelassen ist. Die Platine 12 weist insgesamt 16 Leuchtmittel LED 0–15 auf, wobei das erste Leuchtmittel 14 (LED 0) und das zweite Leuchtmittel (LED 1) die erste Reihe bilden. Leuchtmittel LED2 und LED3 bilden die zweite Reihe etc. und aufgrund der sich daraus ergebenen Redundanz ist in 5 lediglich das letzte Leuchtmittel LED 15 der letzten Reihe wiedergegeben.
  • Jedes der Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18 LEDi mit i = 0–15 besteht aus drei Farbleuchtdioden, das heißt jeweils eine für rot, für grün und für blau. Die Eingänge der Farbleuchtdioden der Leuchtmittel 14, 15, 16, 17, 18 werden durch die Steuersignale S1 und S2 bzw. SRCDRV 1 und SRCDRV 2 angesteuert.
  • Die Ausgänge der farblich identischen Farbleuchtdioden der Leuchtmittel 14, 15 einer Reihe sind jeweils mit einem Kollektoranschluss eines bipolaren Transistors verbunden. Die Basis des bipolaren Transistors wird über die Schieberegisterdaten SRDATAn mit n = 0–7 und den Schieberegistertakt SRCLK gesteuert. Die LEDi sind, wie in 5 dargestellt ist, in einer Matrix angeordnet, wobei die Anoden in Spalten, wie in 6 gezeigt ist, zusammengefasst sind, die zyklisch aktiviert werden können. Die jeweiligen Spalten werden entsprechend der Diodenreihe aktiviert. Die farbgleichen Kathoden einer Reihe werden auf einem Treiber zusammengefasst.
  • 6 illustriert schematisch die Gitteranordnung der Leuchtmittel LEDi auf der Platine 12, wie sie in 5 gezeigt ist. Das Gitter bzw. die Matrix der Leuchtmittel LEDi weist jeweils zwei Leuchtmittel in einer Reihe und acht Leuchtmittel in einer Spalte auf. Die Leuchtmittel werden jeweils spaltenweise durch die Steuersignale S1, S2 bzw. SRCDRV 1 und SRCDRV 2 betrieben. Dabei entsprechen die Leuchtmittel 14, 15, 19, 20 der 6 beispielsweise denen der 2b.
  • In 7 ist eine Beleuchtungsanordnung auf einer Grundplatte 21 gezeigt, die aus einzelnen Platinen 12 mit einem ersten Leuchtmittel 14 und einem zweiten Leuchtmittel 15 besteht. Zum einen kann die Platine 12 eine unterschiedliche Anzahl von Leuchtmitteln aufweisen und zum anderen Lassen sich durch unterschiedliche Anordnung von Platinen 12 unterschiedliche Beleuchtungsanordnungen 21 erreichen, die besonderen Erfordernissen (siehe beispielsweise abgerundeter Schirm 11 der 2a) genügen.
  • Zum Erzeugen einer geeigneten Animation bzw. eines geeigneten Lichteffektes für eine Schirmfläche von ca. 225 × 520 mm werden beispielsweise insgesamt 128 gleichmäßig angeordnete Leuchtmittel verwendet. Einzelne Platinen 12 mit 2 × 8 = 16 Leuchtmitteln können dazu steckbar auf einer Grundplatte 21 angeordnet werden, so dass die Anzahl der Leuchtmittel sich nach der Größe des zu beleuchtenden Schirmes 11 variabel ausrichten lässt.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung eines farbig bedruckten Schirmes 11 und dahinter befindlichen RGBLEDs einer elektrischen Matrix ermöglicht es, dass jede einzelne Leuchtdiode mit eigener Farbtemperatur betrieben werden kann. Hierdurch lassen sich alle Mischfarben erzeugen, die aus den Grundfarben Rot, Grün, Blau möglich sind. Zusätzlich ermöglicht die übergeordnete Mikroprozessor-Ansteuerung, dass mehrere Leuchtdioden in Gruppen angesteuert werden können, um unterschiedliche eigenständige Farbwechsel und abweichende Frequenzen zu erzeugen. Hierdurch entsteht der Eindruck, dass die vorbestimmten Schirmflächen farblich zueinander konkurrieren, wodurch sich unterschiedliche Bewegungsmuster erzeugen lassen.

Claims (12)

  1. Musikautomat und/oder Warenautomat mit einem Beleuchtungssystem (10), wobei das Beleuchtungssystem (10) aufweist: einen Schirm (11), eine Platine (12) mit mindestens einem ersten Leuchtmittel (14) und einem zweiten Leuchtmittel (15), wobei das erste Leuchtmittel (14) zum Abstrahlen eines ersten Lichtkegels (24) und das zweite Leuchtmittel (15) zum Abstrahlen eines zweiten Lichtkegels ausgestaltet (25) sind, und wobei sich der erste Lichtkegel (24) und der zweite Lichtkegel (25) auf dem Schirm (11) überschneiden, und einen Controller (13), dadurch gekennzeichnet, dass der Schirm (11) farblich gestaltet und der Controller (13) zum unabhängigen Verändern des ersten Lichtkegels (24) von dem zweiten Lichtkegel (25) ausgestaltet ist.
  2. Musikautomat und/oder Warenautomat nach Anspruch 1, wobei der Controller (13) zum Verändern der Helligkeit und/oder Farbe des ersten und/oder zweiten Lichtkegels (24, 25) ausgestaltet ist.
  3. Musikautomat und/oder Warenautomat nach Anspruch 1 oder 2, wobei das erste und zweite Leuchtmittel (14, 15) im wesentlich gleichen Abstand zu dem Schirm (11) angeordnet sind.
  4. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der erste und/oder der zweite Lichtkegel (24, 25) einen Öffnungswinkel von 60° bis 160°, insbesondere von 100° bis 140°, aufweist.
  5. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das Beleuchtungssystem (10) ferner einen Streufilter zwischen der Platine (12) und dem Schirm (11) aufweist.
  6. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste und/oder das zweite Leuchtmittel (14, 15) LEDs, insbesondere RGB-LEDs, sind.
  7. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Platine (12) ferner ein drittes und viertes Leuchtmittel (19, 20) aufweist, wobei die ersten, zweiten, dritten und vierten Leuchtmittel (14, 15, 19, 20) gitterförmig angeordnet sind.
  8. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste und zweite Leuchtmittel (14, 15) 0,5 cm bis 10 cm, insbesondere 2 cm bis 4 cm, voneinander beanstandet angeordnet sind.
  9. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste und zweite Leuchtmittel (14, 15) 1 cm bis 6 cm, insbesondere 2 cm bis 4 cm, von dem Schirm (11) beanstandet angeordnet sind.
  10. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Abstand zwischen dem ersten und zweiten Leuchtmittel (14, 15) im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen dem ersten und/oder zweiten Leuchtmittel (14, 15) zu dem Schirm (11) ist.
  11. Musikautomat und/oder Warenautomat nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Controller (13) zum unabhängigen Verändern des ersten Lichtkegels (24) von dem zweiten Lichtkegel (25) in Abhängigkeit von einem externen Triggersignal ausgestaltet ist.
  12. Verfahren zum Beleuchten eines Musikautomaten und/oder Warenautomaten mit den Schritten: Beleuchten eines Schirmes (11) mit einem ersten Lichtkegel (24), und Beleuchten des Schirmes (11) mit einem zweiten Lichtkegel (25), wobei sich der erste Lichtkegel (24) und der zweite Lichtkegel (25) auf dem Schirm (11) überschneiden, gekennzeichnet durch einen Schritt eines unabhängigen Veränderns des ersten Lichtkegels (24) von dem zweiten Lichtkegel (25), wobei der Schirm (11) farblich gestaltet ist,
DE102007012396A 2007-03-15 2007-03-15 Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem Withdrawn DE102007012396A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007012396A DE102007012396A1 (de) 2007-03-15 2007-03-15 Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem
US12/075,994 US7628501B2 (en) 2007-03-15 2008-03-14 Jukebox or vending machine having a lighting system
EP08152827A EP1970866A3 (de) 2007-03-15 2008-03-17 Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007012396A DE102007012396A1 (de) 2007-03-15 2007-03-15 Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007012396A1 true DE102007012396A1 (de) 2008-09-18

Family

ID=39535465

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007012396A Withdrawn DE102007012396A1 (de) 2007-03-15 2007-03-15 Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem

Country Status (3)

Country Link
US (1) US7628501B2 (de)
EP (1) EP1970866A3 (de)
DE (1) DE102007012396A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009008585A1 (de) * 2009-02-12 2010-08-26 Nsm-Löwen Entertainment Gmbh Unterhaltungsgerät mit einer Steuerung und mindestens einer LED

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US9558615B2 (en) * 2010-12-10 2017-01-31 Ami Entertainment Network, Llc Interchangeable overlay for amusement devices
KR20130056674A (ko) 2011-11-22 2013-05-30 삼성전자주식회사 플렉시블 디스플레이 장치 및 이를 이용한 유저 인터페이스 표시 방법
US11321990B2 (en) * 2019-10-14 2022-05-03 Everi Games, Inc. Gaming presentation systems and methods with improved music synchronization

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6779904B1 (en) * 2002-08-28 2004-08-24 Rowe International Corporation Title rack lighting for jukebox
US7232127B2 (en) * 2002-09-16 2007-06-19 Atlantic City Coin & Slot Service Company, Inc. Lighting system for gaming devices
US7380791B2 (en) * 2004-05-14 2008-06-03 Atronic International Gmbh Gaming machine using controllable LEDs for reel strip illumination
JP4624067B2 (ja) 2004-10-20 2011-02-02 Necディスプレイソリューションズ株式会社 バックライト調整システム、プログラム及び記録媒体
US20070070615A1 (en) 2005-09-29 2007-03-29 Pepsico, Inc. Dispensing apparatus with LED illuminated display panels

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009008585A1 (de) * 2009-02-12 2010-08-26 Nsm-Löwen Entertainment Gmbh Unterhaltungsgerät mit einer Steuerung und mindestens einer LED

Also Published As

Publication number Publication date
EP1970866A2 (de) 2008-09-17
US7628501B2 (en) 2009-12-08
US20080225511A1 (en) 2008-09-18
EP1970866A3 (de) 2009-09-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112016005651T5 (de) Anzeigevorrichtung und Spielmaschine
EP2161494A1 (de) Beleuchtungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug
EP1871145B1 (de) Leuchtensystem
DE102007012396A1 (de) Musik- oder Warenautomat mit Beleuchtungssystem
DE19724479B4 (de) Programmablaufanzeige an einem Haushaltsgerät
DE102004043197A1 (de) Verfahren zur Steuerung einer Beleuchtungsvorrichtung
WO2000016004A1 (de) Farbeffektleuchte
DE102009060565A1 (de) Leuchte
DE102006062021A1 (de) Dimmstruktur für eine Bildanzeigevorrichtung
EP1445987A1 (de) Vorrichtung zur Ansteuerung einer Leuchte mit Licht in mindestens zwei unterschiedlichen Farben aussendenden LED
DE102013022119A1 (de) Leuchte
DE4318980A1 (de) Anzeigevorrichtung
DE102015207347A1 (de) Farbe-auf-anforderung-system mit einem farbgradienten
DE10201131A1 (de) Leuchtkörper
DE20121470U1 (de) Lampe
DE202013104307U1 (de) LEDs auf Platinenstreifen
DE102012206889B4 (de) Flächenleuchte
DE202013011362U1 (de) Vorrichtung zur Aufnahme einer Vielzahl von Lichtleitfasern
EP1681977B1 (de) Geschirrspülmaschine mit anzeigevorrichtung
DE102008057098A1 (de) Optische Anzeige und Drehsteller für ein Fahrzeug
DE102005052969A1 (de) Schaltungsanordnung und Verfahren zum Einstellen eines Farbortes einer Lichtquellenanordnung
DE10002889A1 (de) Lichtsteuerungssystem für eine Lauflichtanlage
DE102009007504A1 (de) Anzeigevorrichtung, Betriebsverfahren und Beleuchtungsvorrichtung
DE102011082454A1 (de) Led-beleuchtungsvorrichtung
DE202004004458U1 (de) Reklameschild mit einer Beleuchtungseinrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20111001