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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Gehrungssägen und insbesondere Gehrungssägen mit
einem Drehtisch.
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STAND DER TECHNIK
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Herkömmliche
Gehrungssägen
weisen einen Drehtisch auf, um ein auf einem Grundkörper (Basis)
angeordnetes Werkstück
aus Holz unter einem bestimmten Winkel abschneiden zu können. Der
Drehtisch ist mit einem Ständer
(Halteeinheit) versehen, an dem beweglich die eigentliche Säge (Schneideinheit
mit Schneidblatt) angebracht ist. Der Drehtisch kann bezüglich der
Basis gedreht werden.
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Um
den Drehtisch drehen zu können,
ist an der Vorderseite (d. h. an der Bedienerseite) der Gehrungssäge ein Fortsatz
(Verlängerungselement)
angebracht, der sich vom Drehtisch weg erstreckt. Am Verlängerungselement
befindet sich ein Griff zum Drehen des Drehtisches (siehe die
japanische Patentanmeldung Nr.
2004-092737 oder
DE 20 2004 004 929 U1 ).
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Gehrungssägen dieses
Typs werden oft zu verschiedenen Arbeitsplätzen transportiert, um dort Werkstücke aus
Holz zu bearbeiten. Die Gehrungssägen wurden daher klein ausgestaltet,
damit sie unter dem Gesichtspunkt der Mobilität kompakt sind.
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Bei
der herkömmlichen
Gehrungssäge
steht jedoch an der Vorderseite des Drehtisches oder der Basis immer
der Griff vor. Wenn die Gehrungssäge transportiert wird, schränkt der
Griff daher oft die Mobilität
ein. Wenn die Gehrungssäge
eingepackt wird, zum Beispiel in einen Karton gesteckt wird, ist
eine übermäßig große Verpackung
erforderlich, da der vorstehende Griff die von der Maschine in der
vertikalen Projektion benötigte
Fläche
vergrößert.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Mit
der vorliegenden Erfindung soll eine Gehrungssäge geschaffen werden, die kleiner
ist und deren Transport leichter ist. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt
mit der Gehrungssäge
nach Anspruch 1. Die abhängigen
Ansprüche
betreffen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung.
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Die
Gehrungssäge
einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung umfaßt
eine Basis, einen Drehtisch, eine Schneideinheit und eine Halteeinheit. Die
Basis hält
ein Werkstück
fest. Die Basis weist einen Rotationsmittelpunkt auf. Der Drehtisch
wird von der Basis getragen und ist um den Rotationsmittelpunkt
drehbar. Die Schneideinheit enthält
ein rotierendes Sägeblatt.
Die Halteeinheit ist am Drehtisch angebracht und hält die Schneideinheit
schwenkbar über
dem Drehtisch. Der Drehtisch umfaßt einen Hauptkörper und
ein Verlängerungselement.
Der Hauptkörper
weist einen Außenumfang
und eine Oberseite mit einer imaginären Linie auf, auf die das Sägeblatt
herabgeschwenkt wird. Das Verlängerungselement
zum Drehen des Hauptkörpers
erstreckt sich vom Außenumfang
in einer ersten Richtung der imaginären Linie nach außen. Das
Verlängerungselement
ist bezüglich
des Hauptkörpers
beweglich.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
besonderen Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sowie
weitere Ziele davon gehen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung
mit den beiliegenden Zeichnungen hervor. Es zeigen:
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1 eine
Seitenansicht einer Gehrungssäge
nach einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
Vorderansicht der Gehrungssäge nach
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 eine
Aufsicht auf die Gehrungssäge nach
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 eine
Seitenansicht der Gehrungssäge nach
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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5 eine
Schnittansicht längs
der Line V-V in der 3;
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6 eine
Ansicht von unten, die den Drehtisch der Gehrungssäge nach
der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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7 eine
Schnittansicht längs
der Line VII-VII in der 6;
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8 eine
Seitenansicht einer Verlängerungseinheit
mit verkürzter
horizontaler Gesamtlänge;
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9 eine
Aufsicht auf die Verlängerungseinheit,
wenn das Verlängerungselement
am Befestigungselement für
den Schneidvorgang angebracht ist;
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10 eine
Schnittansicht der Verlängerungseinheit
längs der
Linie X-X in der 9;
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11 eine
Seitenansicht einer Verlängerungseinheit
nach einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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12 eine
Seitenansicht der Verlängerungseinheit,
wenn das Verlängerungselement
vom Befestigungselement getrennt ist;
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13 eine
Ansicht von unten, die den Drehtisch und die Verlängerungseinheit
bei einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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14 eine
Schnittansicht des Drehtisches und der Verlängerungseinheit längs der
Linie XIV-XIV in der 13; und
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15 eine
Seitenansicht der Verlängerungseinheit
bei der dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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GENAUE BESCHREIBUNG
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Die
folgende Beschreibung dient zur Erläuterung der Gehrungssäge nach
den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen. In der folgenden
Beschreibung werden die Ausdrücke ”vorne” ”hinten”, ”über ”unter”, ”rechts” und ”links” dazu verwendet,
die verschiedenen Teile zu definieren, wenn die Gehrungssäge so ausgerichtet
ist, wie sie benutzt wird.
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Die
erste Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug zu den 1 bis 8 beschrieben.
Die 1 zeigt eine Gehrungssäge 1 mit einem Schiebemechanismus.
Die Gehrungssäge 1 umfaßt einen
Basisabschnitt 2, einen Schneidabschnitt 3 und
einen Halteabschnitt 4.
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Der
Basisabschnitt 2 wird von einer Basis 21, einem
Drehtisch 22 und einer Führung 23 gebildet. Auf
die Basis 21 wird das Holzstück W gelegt, das zu schneiden
ist. Der Drehtisch 22 ist schwenkbar an der Basis 21 angebracht
und wird von ihr getragen. Die Führung 23 ist
an der Basis 21 vorgesehen. Wie in den 2 und 3 gezeigt,
ist die Basis 21 in eine linke Basis 21A und eine
rechte Basis 21B aufgeteilt. Die Richtung, entlang der
die linke und die rechte Basis 21A, 21B angeordnet
sind, wird im folgenden als die seitliche Richtung bezeichnet. Wie
in der 6 gezeigt, ist an der Basis 21 ein Stellelement 21C vorgesehen.
Das Stellelement 21C hat eine Bogenform, deren Mittelpunkt
in der Mittelachse 22C liegt, die das Rotationszentrum
des Drehtisches 22 ist. Im Stellelement 21C sind
in vorgegebenen Winkelintervallen konkave Aussparungen 21b ausgebildet.
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Der
Drehtisch 22 befindet sich zwischen der rechten Basis 21B und
der linken Basis 21A. Wie in der 1 gezeigt,
wird der Drehtisch 22 von einem Hauptkörper 22A, einer Verlängerungseinheit 24 und einem
Halteabschnitt 27 gebildet. Der Hauptkörper 22A hat die Form
eines im wesentlichen kreisförmigen
Tisches mit einer Oberseite 22Aa und einem Außenumfang 22Ab.
Die Verlängerungseinheit 24 erstreckt
sich vom Außenumfang 22Ab des
Hauptkörpers 22A nach
außen.
Der Halteabschnitt 27 ist bezüglich des Rotationsmittelpunkts 22c auf
der anderen Seite der Verlängerungseinheit 24 angeordnet.
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Wie
in der 3 gezeigt, ist in der Oberseite 22Aa des
Drehtisches 22 eine gerade Nut 22a ausgebildet,
die sich vom Halteabschnitt 27 zur Verlängerungseinheit 24 erstreckt.
Die Nut 22a ist an der Stelle der imaginären geraden
Linie ausgebildet, auf die das Kreissägeblatt 6 des Schneidabschnitts 3 herabgeschwenkt
wird. Die Nut 22a nimmt die Schneidkante des Kreissägeblatts 6 auf.
Es ist anzumerken, daß die
Nut 22a mit der Verlängerungsrichtung
der Verlängerungseinheit 24 ausgerichtet
und parallel dazu ist.
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Wie
in der 1 gezeigt, wird die Verlängerungseinheit 24 von
einem Befestigungselement 25, das einstückig mit dem Hauptkörper 22A ausgebildet ist,
und einem Verlängerungselement 26 gebildet. Das
Verlängerungselement 26 ist
um einen Achsstift 25A schwenkbar am Befestigungselement 25 angebracht.
Der Achsstift 25A befindet sich am distalen Ende des Befestigungselements 25 unter
dessen Oberseite 25c. Der Achsstift 25A ist so
angeordnet, daß seine
Achse im wesentlichen senkrecht zur Verlängerungsrichtung der Verlängerungseinheit 24 und parallel
zur Oberseite 25c des Befestigungselements 25 verläuft. Im
unteren Bereich des Befestigungselements 25 ist eine Betätigungseinheit 28 (1)
vorgesehen, die dazu verwendet wird, die Drehbewegung des Drehtisches 22 mit
Bezug zur Basis 21 zu kontrollieren. Das Befestigungselement 25 weist
eine Kontaktfläche 25B auf,
die im wesentlichen senkrecht zur Oberseite 25c des Befestigungselements 25 liegt.
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Wie
in der 7 gezeigt, wird die Betätigungseinheit 28 von
einem Stellhebel 28A, der in der Seitenansicht L-förmig ist, einem Achsstift 28B und einem Übertragungselement 28C gebildet,
das eine Schwenkbewegung des Stellhebels 28A zu einem Eingriffmechanismus 29 überträgt. Der
Achsstift 28B erstreckt sich im wesentlichen senkrecht
zur Verlängerungsrichtung
der Verlängerungseinheit 24.
Der Achsstift 28B hält
den Stellhebel 28A schwenkbar fest. Der Stellhebel 28A wird
von einem ersten Arm 28D und einem zweiten Arm 28E gebildet,
der einstückig
mit dem ersten Arm 28D ausgebildet ist, um die L-Form zu ergeben.
Der Stellhebel 28A wird vom Achsstift 28B an der
Verbindungsstelle des ersten Arms 28D mit dem zweiten Arm 28E schwenkbar
gehalten. Der erste Arm 28D befindet sich unter dem Befestigungselement 25 und
kann von einem Benutzer bedient werden. Das eine Ende des zweiten
Arms 28E steht mit dem einen Ende des Übertragungselements 28C in
Kontakt. Beim Schwenken des ersten Arms 28D drückt der
zweite Arm 28E auf das Übertragungselement 28C.
Das Übertragungselement 28C wird
vom Befestigungselement 25 derart beweglich gehalten, daß es sich
in der Radialrichtung des Hauptkörpers 22A bewegen
kann. Entsprechend wird die Bewegung des zweiten Arms 28E auf
den Eingriffmechanismus 29 übertragen.
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Wie
in der 6 gezeigt, ist der Eingriffmechanismus 29 so
im Drehtisch 22 angeordnet, daß er mit dem Stellelement 21C in
Eingriff ist. Der Eingriffmechanismus 29 wird hauptsächlich von
einem Rahmen 29A, einem Gleitelement 29B und einer
Feder 29C gebildet. Das Gleitelement 29B und die
Feder 29C sind im Rahmen 29A angeordnet. Das Gleitelement 29B weist
eine längliche
Form auf und kann durch die Feder 29C in der Längsrichtung
gleiten. Wie in der 7 gezeigt, weist das Gleitelement 29B einen
konvexen Abschnitt 29D und einen Kontaktabschnitt 29E auf,
mit dem das Übertragungselement 28C in
Kontakt kommen kann. Das Gleitelement 29B bewegt sich gleitend,
wenn vom Übertragungselement 28C auf
den Kontaktabschnitt 29E gedrückt wird. Der konvexe Abschnitt 29D greift
entsprechend lösbar
in eine der konkaven Aussparungen 21b ein. Wenn der konvexe
Abschnitt 29D mit einem der konkaven Abschnitte 21b in
Eingriff steht, ist der Drehtisch 22 unbeweglich an der
Basis 21 befestigt und gesichert.
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Am
proximalen Ende des Verlängerungselements 26 ist
ein Sicherungsmechanismus 26B vorgesehen, der das Verlängerungselement 26 am
Befestigungselement 25 positioniert und sichert. Das Verlängerungselement 26 weist
eine erste Öffnung 26a und
eine zweite Öffnung 26b auf,
in die ein Stift 260 selektiv eingreift.
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Wie
in den 1 und 7 gezeigt, wird das Verlängerungselement 26 vom
Achsstift 25A derart schwenkbar gehalten, daß es um
den Achsstift 25A als Drehachse nach oben geschwenkt werden kann.
Wie in der 1 gezeigt, ist am distalen Endabschnitt 26d des
Verlängerungselements 26 ein Griff 26A angebracht,
der dazu dient, den Drehtisch 22 zu drehen. In der proximalen
Endfläche 26p des Verlängerungselements 26,
die der Kontaktfläche 25B gegenüberliegt,
ist eine Schraube 26D vorgesehen. Die Schraube 26D ist
derart in die proximale Endfläche 26p eingeschraubt,
daß die über die
proximale Endfläche 26p überstehende
Länge der Schraube 26D veränderbar
ist. Entsprechend bilden die Kontaktfläche 25B und die Schraube 26D einen Schwenkwinkel-Einstellmechanismus,
mit dem der Schwenkwinkel des Verlängerungselements 26 bezüglich des
Befestigungselements 25 in Abhängigkeit von der über die
proximale Endfläche 26p vorstehenden
Länge der
Schraube 26D genau eingestellt werden kann. Entsprechend
kann die Oberseite 25c des Befestigungselements 25 bündig zur
Oberseite 26X des Verlängerungselements 26 ausgerichtet werden.
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Wie
in den 2 und 5 gezeigt, ist der Stift 26C im
proximalen Endabschnitt des Befestigungselements 25 angebracht
und in der Richtung senkrecht zur Verlängerungsrichtung des Verlängerungselements 26 beweglich.
Der Stift 26C steht selektiv mit der ersten Öffnung 26a oder
der zweiten Öffnung 26b in
Eingriff. Das heißt,
wie in der 7 gezeigt, daß, wenn
der Stift 26C in die zweite Öffnung 26b eingeführt ist,
die Oberseite 26X des Verlängerungselements 26 im
wesentlichen mit der Oberseite 25c des Befestigungselements 25 bündig ist.
Wenn in diesem Fall die über
die proximale Endfläche 26p vorstehende
Länge der
Schraube 26D geändert
wird, wird der Schwenkwinkel des Verlängerungselements 26 bezüglich des
Befestigungselements 25 so eingestellt, daß die Bündigkeit
des Verlängerungselements 26 bezüglich des
Befestigungselements 25 verbessert und erhöht werden
kann.
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Wenn
andererseits wie in der 8 gezeigt der Stift 26C statt
in die zweite Öffnung 26b in
die erste Öffnung 26a eingeführt wird,
verläuft
die Längsrichtung
der Verlängerungseinheit 24 im
wesentlichen unter einem rechten Winkel zur Verlängerungsrichtung des Befestigungselements 25.
Mit anderen Worten wird, wenn der Stift 26C in die erste Öffnung 26a eingesetzt
wird, im Vergleich zu dem Abstand zwischen dem distalen Endabschnitt 26d und
dem proximalen Endabschnitt 26p bei bündig zum Befestigungselement 25 ausgerichtetem
Verlängerungselement 26 dann
der Abstand zwischen dem distalen Endabschnitt 26d und
dem proximalen Endabschnitt 26p in der horizontalen Richtung
verkürzt.
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Wie
in der 1 gezeigt, ist der Halteabschnitt 27 bezüglich des
Rotationsmittelpunkts 22C auf der der Verlängerungseinheit 24 gegenüberliegenden
Seite angeordnet. Der Halteabschnitt 27 weist eine Kippachse 27A,
die in der Verlängerung der
Nut 22a (3) verläuft, und einen Kipphalteabschnitt 27B auf,
der den Schneidabschnitt 3 unter einem festen Kippwinkel
hält.
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Wie
in der 1 gezeigt, ist die Führung 23 an der Basis 21 angebracht.
Wie in den 2 und 3 gezeigt,
wird die Führung 23 von
einer linken Führung 23A und
einer rechten Führung 23B an
der linken Basis 21A bzw. der rechten Basis 21B gebildet.
Die Vorderseite der linken Führung 23A und
die Vorderseite der rechten Führung 23B sind
zueinander ausgerichtet und im wesentlichen in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet, um die Position des Werkstücks W aus Holz (1)
festzulegen. Wie in der 2 gezeigt, ist in die linke
Führung 23A über dem
Drehtischkörper 22A eine
Fixierschraube 23C eingeschraubt. Beim Einschrauben der
Fixierschraube 23C bewegt sich diese nach unten und kommt
mit dem Hauptkörper 22A in
Kontakt. Dadurch wird eine Drehung des Drehtisches 22 bezüglich der
Basis 21 eingeschränkt.
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Wie
in der 1 gezeigt, wird der Schneidabschnitt 3 vom
Halteabschnitt 4 gehalten. Der Halteabschnitt 4 wird
hauptsächlich
von einer Schwenkhalteeinheit 41, einer Schlittenhalteeinheit 42,
zwei Gleitstäben 43 und
einem Gleitelement 44 gebildet. Die Schlittenhalteeinheit 42 wird
vom Drehtisch 22 um die Kippachse 27A kippbar
gehalten, so daß die Schlittenhalteeinheit 42 bezüglich der
Nut 22a im wesentlichen in die seitlichen Richtungen gekippt
werden kann. Am hinteren Endabschnitt der Schlittenhalteeinheit 42 ist
ein Kippfixiermechanismus 42A vorgesehen, der mit dem Kipphalte abschnitt 27B zusammenwirkt.
Entsprechend legt der Kippfixiermechanismus 42A den Kippwinkel
des Schneidabschnitts 3 bezüglich der Basis 21 und
des Drehtisches 22 fest.
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Die
beiden Gleitstäbe 43 sind
in vertikaler Richtung über
der Schlittenhalteeinheit 42 angeordnet. Die Achsen der
Gleitstäbe 43 verlaufen
im wesentlichen parallel zu der Nut 22a (3).
Das Gleitelement 44 kann die Gleitstäbe 43 entlang gleiten.
In einer Seitenfläche
des Gleitelements 44 (3) ist eine
Schraube 44A vorgesehen, mit der das Gleitelement 44 in
einer gegebenen Position an den Gleitstäben 43 fixiert werden
kann.
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Die
Schwenkhalteeinheit 41 ist einstückig mit der Gleiteinheit 44 ausgebildet.
Im oberen Abschnitt der Schwenkhalteeinheit 41 sind zwei
Arme mit einem seitlichen Abstand voneinander ausgebildet. Zwischen
den beiden Armen ist eine Schwenkachse 41A vorgesehen,
die die Haupt-Schneideinheit 5 schwenkbar hält. An der
Schwenkachse 41A ist eine Feder 41B angeordnet,
die die Haupt-Schneideinheit 5 bezüglich der Schwenkhalteeinheit 41 nach
oben drückt.
An der Vorderseite der Schwenkhalteeinheit 41 ist ein Lasergenerator 45 angebracht,
der einen Laserstrahl erzeugt, der auf die Schneidposition auf dem
Werkstück
W aus Holz zeigt.
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Wie
in der 1 gezeigt, umfaßt die Haupt-Schneideinheit 5 einen
Motor 52 in einem Gehäuse 51,
einen Griff 53, einen Transportgriff 54 und eine
Sägeblattabdeckung 55 am
Gehäuse 51.
An der Haupt-Schneideinheit 5 ist drehbar das Kreissägeblatt 6 angebracht,
das teilweise von der Sägeblattabdeckung 55 abgedeckt
wird. Das Gehäuse 51 wird
an der Schwenkachse 41A schwenkbar gehalten und wird von
der Feder 41B nach oben gedrückt. Der Motor 52 treibt
das Kreissägeblatt 6 an
und versetzt es in Drehung. Der Griff 53 ist an der Oberseite des
Gehäuses 51 angebracht,
um als Griff für
das Herunterschwenken der Haupt-Schneideinheit 5 beim Schneidvorgang
zu dienen. Der Griff 53 ist mit einem Schalter 53A zum
Steuern der Drehung des Motors 52 versehen. Der Transportgriff 54 ist
an der Rückseite
der Sägeblattabdeckung 55 angebracht und
wird vom Benutzer ergriffen, wenn die Gehrungssäge 1 beim Transport
bewegt wird. Wenn die Gehrungssäge 1 zum
Transport bewegt wird, ist die Haupt-Schneideinheit 5 in
die unterste Position geschwenkt und wird dort von einem Stift (nicht
gezeigt) gehalten. Die Sägeblattabdeckung 55 ist
in das Gehäuse 51 integriert
und deckt das Kreissägeblatt 6 zu Schutzzwecken
teilweise ab.
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Wenn
mit der Gehrungssäge 1 mit
diesem Aufbau das Werkstück
W aus Holz geschnitten wird, ist das Verängerungselement 26 um
den Stift 25A nach unten geschwenkt und verläuft in der
horizontalen Richtung. Dabei wird die vorstehende Lange der Schraube 26D so
eingestellt, daß die
Oberseite 25c des Befestigungselements 25 bündig zur
Oberseite 26X des Verlängerungselements 26 ist.
Danach wird das Verlängerungselement 26 durch
Einführen
des Stifts 26C in die zweite Öffnung 26b am Befestigungselement 25 gesichert,
das heißt
mittels des Sicherungsmechanismusses 26B. Wie in den 1 und 4 gezeigt,
wird das Werkstück
W aus Holz auf die Basis 21 gelegt und der Drehwinkel des
Drehtisches 22 bezüglich
der Basis 21 eingestellt. Dabei ist die Fixierschraube 23C gelockert,
und der Stellhebel 28A wird nach oben gedrückt, um
den Eingriff zwischen den konkaven Aussparungen 21b und
dem konvexen Abschnitt 29D freizugeben. Die Fixierschraube 23C wird
nach dem Einstellen eines vorgegebenen Drehwinkels, der durch den
Eingriff des konvexen Abschnitts 29D in eine der konkaven
Aussparungen 21b festgelegt wird, angezogen, um den Drehtisch 22 bezüglich der
Basis zu fixieren.
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Wenn
das Werkstück
W aus Holz in der Richtung nach vorne und hinten wie in der 1 gezeigt nur
schmal ist, wird der Schneidvorgang durch Herabschwenken der Haupt-Schneideinheit 5 ausgeführt, wobei
das Gleitelement 44 in der hintersten Position an den Gleitstäben 43 fixiert
ist.
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Wenn
das Werkstück
W aus Holz in der Richtung nach vorne und hinten wie in der 4 gezeigt dagegen
breit ist, wird die Haupt-Schneideinheit 5 an den Gleitstäben 43 in
die vorderste Position gebracht und der Motor mittels des Schalters 53A eingeschaltet,
um das Kreissägeblatt 6 in
Drehung zu versetzen. Die Haupt-Schneideinheit 5 wird nach
unten geschwenkt, um mit dem Schneiden des Werkstücks W bei
sich drehendem Kreissägeblatt 6 zu
beginnen. Die Haupt-Schneideinheit 5 wird dann bei sich
weiter drehendem Kreissägeblatt 6 an
den Gleitstäben 43 in die
hinterste Position geführt.
Dabei liegt der vordere Abschnitt des Werkstücks W aus Holz auf dem vorspringenden
Abschnitt 24 auf und wird im Zusammenwirken mit der Führung 23 zuverlässig gehalten. Das
Werkstück
W aus Holz kann damit exakt zugeschnitten werden.
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Wenn
die Gehrungssäge 1 weggeräumt oder irgendwohin
transportiert wird, wird die Haupt-Schneideinheit 5 an
den Gleitstäben 43 in
die hinterste Position gebracht, der Stift 26C aus der zweiten Öffnung 26b genommen
und das Verlängerungselement 26 um
die Achse 25A nach oben geschwenkt, wie es in der 8 gezeigt
ist. Dann wird der Stift 26C in die erste Öffnung 26a eingeführt, so daß das Verlängerungselement 26 bezüglich des
Befestigungselements 25 in der aufrechten Stellung festgehalten
wird. Das Verlängerungselement 26 wird
dadurch daran gehindert, nach unten zu schwenken. Der Abstand vom
Kippfixiermechanismus 42A zum Verlängerungselement 26 in
horizontaler Richtung wird damit gleich der horizontalen Lange der
Gehrungssäge 1 in
der Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung.
Eine nicht im Gebrauch befindliche Gehrungssäge 1 ist daher im
Vergleich zu einer im Gebrauch befindlichen Gehrungssäge 1 kompakter.
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Anhand
der 9 bis 12 wird nun eine zweite Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Die Gehrungssäge 101 nach der zweiten
Ausführungsform
hat mit Ausnahme der Verlängerungseinheit
den gleichen Aufbau wie die Gehrungssäge 1 der ersten Ausführungsform.
Die gemeinsamen Elemente, die mit den gleichen Bezugszeichen wie
bei der ersten Ausführungsform
be zeichnet sind, werden daher hier nicht noch einmal beschrieben.
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Wie
in der 9 gezeigt, wird die Verlängerungseinheit 124 von
einem Befestigungselement 125 und einem Verlängerungselement 126 gebildet. Das
Befestigungselement 125 erstreckt sich vom Außenumfang
des Hauptkörpers 22A des
Drehtisches 22 weg. Das Verlängerungselement 126 ist
am distalen Endabschnitt des Befestigungselements 125 in der
Verlängerungsrichtung
der Verlängerungseinheit 124 abnehmbar
angebracht. Wie in den 9 und 11 gezeigt,
befindet sich am distalen Endabschnitt 126X des Verlängerungselements 126 ein Griff 126A.
Im Verbindungsabschnitt des Befestigungselements 125 mit
dem Verlängerungselement 126 ist
eine Schraube 126B vorgesehen. Im proximalen Endabschnitt
des Verlängerungselements 126 sind
gegenüber
dem Befestigungsabschnitt 125 zwei Arme 126C ausgebildet,
die jeweils eine im wesentlichen hakenartige Form haben. Im distalen
Endabschnitt des Befestigungselements 125 ist gegenüber dem
Verlängerungsabschnitt 126 ein
Eingriffabschnitt 125A mit zwei Nuten auf jeder Seite vorgesehen.
Wie in der 11 gezeigt, steht der Eingriffabschnitt 125A mit
den beiden Armen 126C derart in Eingriff, daß das Befestigungselement 125 mit
dem Verlängerungselement 126 verbunden
ist.
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Wie
in der 12 gezeigt, ist in einer Seitenfläche des
Befestigungselements 125 eine Schrauböffnung 125a ausgebildet.
Wie in der 10 gezeigt, ist in der linken
Seitenfläche
des Arms 126C gegenüber
der Schrauböffnung 125a eine Öffnung 126a ausgebildet.
Nachdem das Verlängerungselement 126 mittels
der Nuten mit dem Befestigungselement 125 in Eingriff gebracht
wurde, kann das Verlängerungselement 126 durch
Einschrauben einer Schraube 126B in die Schrauböffnung 125a durch
die Öffnung 126a am
Befestigungselement 125 gesichert und fixiert werden.
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Um
die Gehrungssäge 101 aufzubewahren oder
zu transportieren, wird die Schraube 126E herausgeschraubt,
so daß der Eingriffabschnitt 125A von
den beiden Armen 126C freikommt, wie es in der 12 gezeigt
ist. Das Verlängerungselement 126 kann
dann vom Befestigungselement 125 abgenommen werden. Die
Länge der
Gehrungssäge 101 in der
Vorwärts-
und Rückwärtsrichtung
wird damit vom distalen Endabschnitt des Befestigungselements 125 festgelegt
und ist verkürzt.
Eine nicht im Gebrauch befindliche Gehrungssäge 101 ist daher kompakter als
eine im Gebrauch befindliche Gehrungssäge 1.
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Anhand
der 13 bis 15 wird
nun eine dritte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Die Gehrungssäge 201 der dritten
Ausführungsform hat
mit Ausnahme der Verlängerungseinheit 224 den gleichen
Aufbau wie die Gehrungssäge 1 der
ersten Ausführungsform.
Es erfolgt daher hier keine Beschreibung der gemeinsamen Elemente.
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Wie
in der 13 gezeigt, wird die Verlängerungseinheit 224 von
einem Befestigungselement 225 und einem Verlängerungselement 226 gebildet. Das
Befestigungselement 225 erstreckt sich vom Außenumfang
des Hauptkörpers 22A weg.
Das Verlängerungselement 226 ist
in der radialen Richtung des Hauptkörpers 22A mit dem
distalen Ende des Befestigungselements 225 verbunden. Am
distalen Endabschnitt des Verlängerungselements 226 ist
ein Griff 226A angebracht. Am proximalen Endabschnitt des
Verlängerungselements 226,
der dem Befestigungselement 225 gegenüberliegt, sind im wesentlichen
parallel zur Verlängerungsrichtung
der Verlängerungseinheit 224 zwei
Gleitstäbe 226B angebracht.
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Am
distalen Endabschnitt des Befestigungselements 225, der
dem Verlängerungselement 226 gegenüberliegt,
sind zwei Halteabschnitte 225A zum Halten der Gleitstäbe 226B angeordnet.
In den beiden Halteabschnitten 225A sind Löcher zur
Aufnahme und zum gleitbaren Halten der Gleitstäbe 226B ausgebildet.
In den beiden Seitenflächen
der Halteabschnitte 225A befinden sich jeweils Schraublöcher für die Aufnahme
von Schrauben 225B. Wenn die Schrauben 225B in
die Schraublöcher
eingeschraubt sind, stehen die Spitzenenden der Schrauben 225B in
die Löcher
vor, die in den Halteabschnitten 225A ausgebildet sind.
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Wenn
mit der Gehrungssäge 201 Schneidarbeiten
ausgeführt
werden, wird zuerst das Verlängerungselement 226 durch
gleitendes Bewegen der Gleitstäbe 226B im
Befestigungselement 225 ein Stück vom Befestigungselement 225 entfernt,
wie es in den 13 und 14 gezeigt
ist. Die Schrauben 225B werden dann angezogen, um die Gleitstäbe 226B am
Befestigungselement 225 zu fixieren und so zu verhindern,
daß sich
das Verlängerungselement 226 bezüglich des
Befestigungselements 225 bewegt.
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Wenn
die Gehrungssäge 201 nach
den Schneidarbeiten wieder aufbewahrt werden soll, wird das Verlängerungselement
durch Einschieben der Gleitstäbe 226B in
das Befestigungselement 225 am Befestigungselement 225 zur
Anlage gebracht. Die gesamte aus dem Hauptkörper 22A vorstehende Länge der
Verlängerungseinheit 224,
das heißt
die horizontale Länge
der Verlängerungseinheit 224 wird dadurch
verkürzt,
so daß die
Gehrungssäge 201 leichter
transportierbar ist.
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Die
erfindungsgemäßen Gehrungssägen sind
nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. Innerhalb
des Umfangs der Patentansprüche
der vorliegenden Erfindung können
verschiedene Abänderungen
und Modifikationen erfolgen. Zum Beispiel wurden bei den ersten
bis dritten Ausführungsformen
Gehrungssägen
beschrieben, deren Schneidabschnitt nach vorne und hinten verschoben
werden kann. Die Erfindung ist jedoch auch bei Gehrungssägen anwendbar,
deren Schneidabschnitt nicht verschiebbar ist, wenn die Gehrungssäge nur eine ähnliche
Verlängerungseinheit
aufweist. Die vorliegende Erfindung ist auch auf Gehrungssägen anwendbar,
bei denen der Schwenkhalteabschnitt einstückig mit den Gleitstäben ausgebildet
ist, so daß der
Schneidabschnitt 3 bezüglich
des Halteabschnitts 4 zusammen mit dem Schwenkhalteabschnitt 41 und
den Gleitstäben 43 beweglich
ist.
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Bei
der ersten Ausführungsform
wird die Oberseite des Befestigungselements durch den Schwenkwinkeleinstellmechanis mus
so eingestellt, daß sie
mit der Oberseite des Verlängerungselements
bündig
ist. Auch die Gehrungssägen
der zweiten und dritten Ausführungsform
können
einen ähnlichen
Mechanismus zum Anpassen der Oberseite des Verlängerungselements an die Oberseite
des Befestigungselements umfassen.
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Die
Gehrungssägen
der ersten bis dritten Ausführungsform
können
mit einem Sicherheitsmechanismus versehen werden, der verhindert,
daß der Motor
eingeschaltet wird, wenn das Verlängerungselement nicht fixiert
ist oder am Befestigungselement gesichert ist, um die Sicherheit
der Gehrungssäge
zu erhöhen.
Zum Beispiel kann ein Schalter zum Abschalten der Stromversorgung
für den
Motor vorgesehen werden.