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DE102007011011B3 - Verkleidungselement - Google Patents

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DE102007011011B3
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Johannes Schulte
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/44Details of, or arrangements associated with, antennas using equipment having another main function to serve additionally as an antenna, e.g. means for giving an antenna an aesthetic aspect
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q17/00Devices for absorbing waves radiated from an antenna; Combinations of such devices with active antenna elements or systems
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
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    • E04B2001/925Protection against harmful electro-magnetic or radio-active radiations, e.g. X-rays
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F2290/04Specially adapted covering, lining or flooring elements not otherwise provided for for insulation or surface protection, e.g. against noise, impact or fire
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  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Abstract

Ein Verkleidungselement für Fußböden, Wand- und Deckenbeläge weist eine Basisplatte auf, die auf ihrer Sichtseite eine Dekorfläche und auf ihrer Unterseite eine Beschichtung besitzt. Die Beschichtung umfasst ein mit elektrisch leitenden Zuschlagstoffen versetztes Trägersubstrat. Die Beschichtung ist Energie abschirmend ausgebildet und weist 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% feinkörnige Sand-Kristalle sowie insgesamt 30 Gew.-% bis 50 Gew.-% einer Zusammensetzung, enthaltend Graphit und Lackruß auf, wobei Graphit in einem Bereich von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% und Lackruß in einem Bereich von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% enthalten ist und wobei alternativ zu der genannten Zusammensetzung Lackruß in einem Bereich von 25 Gew.-% bis 50 Gew.-% enthalten ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verkleidungselement mit den Merkmalen im Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verkleidungselement für Fußböden, Wand- und Deckenbeläge handelt es sich insbesondere um eine Laminat-, Parkett- oder Furnierverkleidung.
  • Es ist bekannt, Laminatfußbodenplatten oder Polyurethan- oder Acrylat-versiegelte Parkettböden in einer zur Dämpfung genutzten Schaumunterlage mit leitfähigen Partikeln etwa aus Metall oder Graphit zu versehen, um elektrostatische Aufladungen zu vermeiden. Oftmals bleibt jedoch unbeachtet, dass auch weitere elektromagnetische Wellen unter Umständen starke Einwirkungen auf den menschlichen Körper und die Umwelt haben. Hierzu zählen eine Vielzahl von Strahlen, wie sie z. B. von Elektrogeräten, Mobilfunktelefonen, DECT-Telefonen oder UV-Licht ausgehen. Darüber hinaus gibt es ein dichtes Netz elektromagnetischer Wellen unterschiedlicher Frequenzen, wie z. B. Radio- und Rundfunkwellen. Allgemein spricht man von Elektrosmog.
  • Die Energie einer elektromagnetischen Welle nimmt mit der Frequenz zu. Das heißt leider nicht, dass niederfrequente Strahlung für den Menschen ungefährlich ist. Es gibt eine Vielzahl von Störfeldern, die Gegenstand von Haus- und Arbeitsplatzuntersuchungen sind. Ziel dieser Untersuchungen und den daraus resultierenden Maßnahmen ist es, Menschen vor diesen Störfeldern zu schützen. Oftmals ist es aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich, Möbel, wie z. B. ein Bett oder einen Schreibtisch, in eine energetisch günstigere Position zu verrücken. In diesem Fall ist es sinnvoll, andere Maßnahmen zu treffen, um Menschen vor Störeinflüssen besser abzuschirmen.
  • Durch die DE 196 10 197 C1 zählt ein Fassadenaufbau von Gebäuden zum Stand der Technik, welcher einfallende Radarwellen mittels einer Interferenzauslöschung unterdrückt. Die Fassade besteht aus einer Fassadenplatte und einer dahinter angeordneten elektrischen Widerstandsschicht. Die Fassadenschicht besteht aus einem Baustoff mit der Dicke von einem 1/10 bis 1/3 der Wellenlänge der elektromagnetischen Wellen. Die Widerstandsschicht besteht beispielsweise aus einem mit elektrisch leitfähigen Material ausgerüsteten Werkstoff, mit inkorporiertem Ruß.
  • Ein Bauelement zur Abschirmung elektromagnetischer Strahlung zählt auch durch die DE 100 03 760 A1 zum Stand der Technik. Es wird in dieser Druckschrift ein plattenförmiges Bauelement beschrieben, welches mindestens teilweise aus einer Glasschicht besteht, bei welchem die als Schaumglas ausgebildete Glasschicht Einschlüsse aus Kohlenstoff in Form von Ruß und/oder Graphit in derart feiner Verteilung enthält, so dass elektromagnetische Strahlung, welche das plattenförmige Bauelement durchquert in ihrer Intensität wesentlich herabgesetzt ist.
  • In der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 201 10 674 U1 wird eine schalldämpfende Unterlage für Fußbodenplatten, wie etwa Laminat- oder Parkettbodenplatten offenbart, wobei die schalldämpfende Unterlage aus Wellpappe, Rippenpappe, Wollfilzpappe oder ähnlichen auf Zellulosebasis hergestellten Materialien besteht. Die Unterlage soll eine Ableitung elektrostatischer Spannungen ermöglichen und weist hierzu auf wenigstens einer Oberfläche eine elektrisch leitende Beschichtung auf. Hierdurch soll eine elektrostatische Aufladung von Personen verhindert werden.
  • Ziel der Erfindung ist es daher, ein Verkleidungselement für Fußböden, Wand- und Deckenbeläge aufzuzeigen, welches nicht nur in der Lage ist, elektrostatische Ladungen abzuführen, sondern darüber hinaus Einflüsse geopathogener Störzonen mindert und ferner niederfrequente wie auch hochfrequente elektrische und magnetische Felder abschirmt.
  • Diese Aufgabe ist mit einem Verkleidungselement gemäß den Merkmalen im Patentanspruch 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Das erfindungsgemäße Verkleidungselement für Fußböden, Wand- und Deckenbeläge besitzt eine Basisplatte, die auf ihrer Sichtseite eine Dekorfläche aufweist und eine Unterseite mit einer Beschichtung besitzt, die ein mit elektrisch leitenden Zuschlagstoffen versetztes Trägersubstrat umfasst. Diese Beschichtung ist Energie abschirmend ausgebildet und beruht auf einer besonderen Zusammensetzung von Zuschlagstoffen. Insgesamt soll die Beschichtung 30 Gew.-% bis 50 Gew.-% einer Graphit und Lackruß enthaltenden Zusammensetzung aufweisen, wobei Graphit in einem Bereich von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% und Lackruß in einem Bereich von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% enthalten ist. Wenn kein Graphit enthalten ist, kann alternativ ausschließlich Lackruß in einem Bereich von 25 Gew.-% bis 50 Gew.-% enthalten sein.
  • Die Komponenten Graphit und Lackruß bzw. ausschließlich Lackruß bewirken eine Abschirmung der niederfrequenten und hochfrequenten elektrischen Wechselfelder, durch welche Körperspannungen des Menschen im elektrischen Feld entstehen. Wesentliche Ursache für diese Felder sind Wechselspannungen in elektrischen Installationen, wobei Elektrokabel solcher Installationen bei heutiger Bauweise in Böden, Wänden und Geschossdecken verlaufen.
  • Ein weiteres Problem, das durch die erfindungsgemäßen Verkleidungselemente gelöst wird, ist, dass nicht nur niederfrequente elektrische Wechselfelder, sondern zeitgleich auch niederfrequente magnetische Wechselfelder gedämpft werden, so dass Menschen auch vor störenden Magnetfeldern abgeschirmt werden können.
  • Zudem hat das erfindungsgemäße Verkleidungselement eine abschirmende Wirkung gegen hochfrequente elektromagnetische Wellen, die insbesondere durch Mobil-, Daten-, Flug- und Richtfunk, Radio, TV, Radar und Schurlostelefone entstehen.
  • Wesentlich bei dem erfindungsgemäßen Verkleidungselement ist, dass als weiterer Zuschlagstoff 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% feinkörnige Sand-Kristalle vorgesehen sind. Diese Sand-Kristalle dienen zur Minderung der Einflüsse geopathogener Störzonen, das heißt, um Erdstrahlen abzuschirmen. Erdstrahlen sind ein komplexes Netz von Energiefeldern, die durch Wasseradern, Erdspalten oder Erdverwerfung eine ungleichmäßige Verteilung haben. Erdstrahlen unterschiedlicher Wellenlängen verursachen Störzonen im Geomagnetismus. Diese Störzonen haben wiederum Einfluss auf das biomagnetische Feld von Lebewesen. Die Literatur zum Thema der Erdstrahlen ist umfangreich, wobei in der Literatur unterschiedliche Auffassungen zu deren Existenz, dem Existenzbeweis und deren Wechselwirkung in Bezug auf die Gesundheit des Menschen bestehen.
  • Im Zusammenhang mit den erfindungsgemäßen Verkleidungselementen ist anzumerken, dass der Anteil der feinkörnigen Sand-Kristalle nicht zu groß werden darf, um nicht die elektrische Leitfähigkeit der weiteren Zuschlagstoffe zu beeinträchtigen und dadurch deren Wirkung im niederfrequenten und hochfrequenten Bereich zu vermindern. Es hat sich gezeigt, dass optimale Ergebnisse bei 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% der feinkörnigen Sand-Kristalle zu erwarten sind.
  • Wesentlicher Bestandteil des erfindungsgemäßen Verkleidungselements ist das feinkörnige Sand-Kristalle in der Natur vorkommen und eine optimale Energiestruktur besitzen. Diese Energiestruktur führt letztlich zur Abschirmung von geopathogenen Störzonen.
  • In praktischer Hinsicht kann auch die Trittschallisolierung, deren Trägersubstrat ein Kunststoff ist, zusammen mit den erfindungsgemäßen Zuschlagstoffen die Energie abschirmende Beschichtung bilden. Bei dem Trägersubstrat kann es sich insbesondere um Polyurethan handeln. Der besondere Vorteil ist, dass zur Realisierung der energieabschirmenden Beschichtung ein ohnehin vorgesehenes Trägersubstrat verwendet werden kann, so dass sich die Geometrie des erfindungsgemäßen Verkleidungselements gegenüber herkömmlichen trittschallisolierten Verkleidungselementen nicht verändert. Durch Modifikation des Trägersubstrats können hinsichtlich der Elastizität der Trittschallisolierung vergleichbare und sogar identische Eigenschaften hergestellt werden, wie bei bekannten Trittschallisolierungen ohne die erfindungsgemäßen Zuschlagstoffe.
  • Das Trägersubstrat der energieabschirmenden Beschichtung kann auch eine wasserlösliche Lackzusammensetzung sein, die je nach Viskosität mit unterschiedlichen Beschichtungsverfahren auf die Unterseite des Verkleidungselements aufgetragen wird. Bei zähflüssigen und pastösen Lackzusammensetzungen kann es sich gewissermaßen um einen Lackspachtel handeln, der mit den dafür geeigneten Beschichtungsverfahren maschinell aufgetragen wird.
  • Das erfindungsgemäße Verkleidungselement ermöglicht auf Basis der synergetischen Wirkungen der Sand-Kristalle, mit dem Lackruß und gegebenenfalls dem Graphit, dass Abschirmungen erreicht werden können, welche die Strahlungsbelastungen in baubiologisch empfohlene Wertbereiche verlagern. Dadurch, dass zur Abschirmung keine zusätzlichen Matten, Bahnen oder Folien ausgelegt werden müssen, vereint das erfindungsgemäße. Verkleidungselement die Möglichkeit einer sehr rationellen industriellen Fertigung bei gleichzeitig ansprechendem Design der jeweiligen Verkleidungselemente und bei zugleich hoher Abschirmung vor elektrischen oder magnetischen Wechselfeldern und geopathogenen Störzonen. Das erfindungsgemäße Verkleidungselement schützt damit nicht nur, sondern sorgt zugleich für ein Wohlbefinden und ein Gefühl der Harmonie.

Claims (5)

  1. Verkleidungselement für Fußböden, Wand- und Deckenbeläge mit einer Basisplatte, die auf ihrer Sichtseite eine Dekorfläche und eine Unterseite mit einer Beschichtung aufweist, welche ein mit elektrisch leitenden Zuschlagstoffen versetztes Trägersubstrat umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung Energie abschirmend ausgebildet ist und 2 Gew.-% bis 5 Gew.-% feinkörnige Sand-Kristalle aufweist sowie insgesamt 30 Gew.-% bis 50 Gew.-% einer Zusammensetzung, enthaltend Graphit und Lackruß, wobei Graphit in einem Bereich von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% und Lackruß in einem Bereich von 15 Gew.-% bis 25 Gew.-% enthalten ist oder wobei alternativ zu der Zusammensetzung Lackruß in einem Bereich von 25 Gew.-% bis 50 Gew.-% enthalten ist.
  2. Verkleidungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Energie abschirmende Beschichtung eine Trittschallisolierung ist, deren Trägersubstrat ein Kunststoff ist.
  3. Verkleidungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersubstrat der Energie abschirmenden Beschichtung Polyurethan ist.
  4. Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägersubstrat der Energie abschirmenden Beschichtung eine wasserlösliche Lackzusammensetzung ist.
  5. Verkleidungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass 40 g bis 90 g der abschirmenden Beschichtung je Quadratmeter aufgetragen sind.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19610197C1 (de) * 1996-03-15 1997-08-28 Daimler Benz Aerospace Ag Fassadenaufbau von Gebäuden
DE10003760A1 (de) * 2000-01-28 2001-08-02 Bos Berlin Oberspree Sondermas Bauelement zur Abschirmung elektromagnetischer Strahlung
DE20110674U1 (de) * 2001-06-27 2001-08-30 WPT GmbH, 32756 Detmold Schalldämpfende Unterlage für Fußbodenplatten

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