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DE102007010935A1 - Kupplungsausrücklager - Google Patents

Kupplungsausrücklager Download PDF

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DE102007010935A1
DE102007010935A1 DE102007010935A DE102007010935A DE102007010935A1 DE 102007010935 A1 DE102007010935 A1 DE 102007010935A1 DE 102007010935 A DE102007010935 A DE 102007010935A DE 102007010935 A DE102007010935 A DE 102007010935A DE 102007010935 A1 DE102007010935 A1 DE 102007010935A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
clutch release
bearing
release bearing
rolling bearing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007010935A
Other languages
English (en)
Inventor
Steffen Dipl.-Ing. Dittmer (FH)
Gerhard Mittendorf
Ludwig Winkelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schaeffler KG filed Critical Schaeffler KG
Priority to DE102007010935A priority Critical patent/DE102007010935A1/de
Priority to PCT/EP2008/051850 priority patent/WO2008107289A1/de
Publication of DE102007010935A1 publication Critical patent/DE102007010935A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/12Mechanical clutch-actuating mechanisms arranged outside the clutch as such
    • F16D23/14Clutch-actuating sleeves or bearings; Actuating members directly connected to clutch-actuating sleeves or bearings
    • F16D23/143Arrangements or details for the connection between the release bearing and the diaphragm
    • F16D23/144With a disengaging thrust-ring distinct from the release bearing, and secured to the diaphragm
    • F16D23/146Arrangements for the connection between the thrust-ring and the release bearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Abstract

Die Erfindung richtet sich auf ein Kupplungsausrücklager. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kupplungsausrücklager zu schaffen, das unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten günstig herstellbar ist, das unter montagetechnischen Gesichtspunkten vorteilhaft verbaubar ist und zudem über einen langen Betriebszeitraum eine hohe Funktionssicherheit bietet. Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung gelöst durch ein Kupplungsausrücklager mit einem ersten Wälzlagerlaufring, einem zweiten Wälzlagerlaufring, Wälzkörpern, die in einem zwischen dem ersten Wälzlagerlaufring und dem zweiten Wälzlagerlaufring definierten, zu einer Wälzlagerachse konzentrischen Bahnraum aufgenommen sind, einer Anlaufringeinrichtung zur Bereitstellung einer zur Kontaktierung einer Kupplungsstruktur vorgesehenen Stirnfläche und einer Ausgleichslagereinrichtung zur Abstützung der Anlaufringeinrichtung, derart, dass diese innerhalb eines Ausgleichswinkelbereichs um ein Kippzentrum kippbar ist, das sich auf oder zumindest nahe der Wälzlagerachse befindet, wobei die Ausgleichseinrichtung eine Kalottenringstruktur und eine darauf aufsitzende Kippstruktur umfasst und jene Kalottenringstruktur eine Ringwandung umfasst, die eine Kalottenringinnenöffnung umsäumt, wobei sich dieses Kupplungsausrücklager dadurch auszeichnet, dass an die Anlaufringeinrichtung ein Sicherungsringelement angebunden ist, das die Kalottenringinnenöffnung axial durchsetzt und eine zum Bahnraum ...

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung richtet sich auf ein Kupplungsausrücklager das als solches dazu dient zwischen einer umlaufenden Kupplungsstruktur, beispielsweise einer Kupplungsfederplatte und einem Aktuatorsystem, beispielsweise einem im Bereich eines Getriebegehäuses oder einer Kupplungsglocke angeordneten Ausrückzylinder eine Axialkraft zu übertragen und hierdurch den Kupplungszustand der Kupplungsstruktur festzulegen.
  • Typischerweise umfassen derartige Kupplungsausrücklager ein weitgehend abgedichtetes Wälzlager das einen durch das Aktautorsystem abgestützten ersten Laufring und einen mit der Kupplungsstruktur umlaufenden zweiten Laufring aufweist. Diese Laufringe können so gestaltet sein, dass diese neben den zur Bereitstellung der Wälzkörperlaufflächen vorgesehenen Ringabschnitten auch weitere Ringabschnitte umfassen die der Aufhängung und Abstützung des Wälzlagers, sowie der weiteren Übertragung der über die Wälzkörper geführten Betriebskräfte z. B. auf die eingangs genannte Kupplungsfederplatte dienen.
  • Aus US 3,741,361 ist ein Kupplungsausrücklager der eingangs genannten Art bekannt, das eine Wälzlagereinrichtung mit einem ersten und einem zweiten Laufring, sowie einen über eine Kalottenringstruktur abgestützten Anlaufring aufweist. Der Anlaufring umfasst einen Zylinder- oder Ringzapfenabschnitt, der unter Einbindung eines Elastomer-Rings in einen Innenöffnungsbereich des inneren Laufrings des Kupplungsausrücklager eingesetzt ist.
  • Für den Verbau der Kupplungsausrücklager steht in der Regel nur ein äußerst eingeschränkter und Wartungsarbeiten unzugänglicher Bauraum zur Verfügung. Aufgrund der eingeschränkten Zugänglichkeit zur Einbaustelle bestehen hinsichtlich Langlebigkeit und Funktionssicherheit hohe Anforderungen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kupplungsausrücklager zu schaffen das unter fertigungstechnischen Gesichtspunkten günstig herstellbar ist, das unter montagetechnischen Gesichtspunkten vorteilhaft verbaubar ist und zudem über einen langen Betriebszeitraum eine hohe Funktionssicherheit bietet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung gelöst durch ein Kupplungsausrücklager mit:
    • – einem ersten Wälzlagerlaufring,
    • – einem zweiten Wälzlagerlaufring
    • – Wälzkörpern die in einem zwischen dem ersten Wälzlagerlaufring und dem zweiten Wälzlagerlaufring definierten, zu einer Wälzlagerachse konzentrischen Bahnraum aufgenommen sind,
    • – einer Anlaufringeinrichtung zur Bereitstellung einer zur Kontaktierung einer Kupplungsstruktur vorgesehenen Stirnfläche, und
    • – einer Ausgleichslagereinrichtung zur Abstützung der Anlaufringeinrichtung derart, dass diese innerhalb eines Ausgleichswinkelbereichs um ein Kippzentrum kippbar ist das sich auf, oder zumindest nahe der Wälzlagerachse befindet,
    • – wobei die Ausgleichseinrichtung eine Kalottenringstruktur und eine darauf aufsitzende Kippringstruktur umfasst, und jene Kalottenringstruktur eine Ringwandung umfasst die eine Kalottenringinnenöffnung umsäumt,
    • – wobei sich dieses Kupplungsausrücklager dadurch auszeichnet, dass an die Anlaufringeinrichtung ein Sicherungsringelement angebunden ist das die Kalottenringinnenöffnung axial durchsetzt und eine zum Bahnraum vordringende, radial auskragende Ringschulter bildet die als solche jene Kalottenringstruktur auf einer der Anlaufringeinrichtung abgewandten Seite hintergreift.
  • Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, bei einem Kupplungsausrücklager, das mit einem über eine Ausgleichseinrichtung abgestützten Anlaufring versehen ist, diesen Anlaufring wirkungsvoll in der Kupplungsausrücklagereinrichtung zu sichern und dadurch zu gewährleisten, dass dieser weder während der Montage, noch unter ungünstigen Betriebszuständen, sowie auch nicht bei andauernd rauen Betriebsbedingungen unzulässig weit von der Kalottenringstruktur axial abhebt.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Sicherungsringelement derart gestaltet, dass dieses jene Ringschulter unter Belassung eines Bewegungsspiels hintergreift. Dieses Bewegungsspiel ist vorzugsweise derart bemessen, dass zwischen der entsprechenden Außenwandung des Sicherungsringelementes und der diesen zugewandten Innenwand der Kalottenringstruktur ein Spaltraum verbleibt dessen in Richtung der Lagerachse gemessene Weite im Bereich von 0,8 bis 4 mm liegt.
  • Alternativ zu der vorgenannten Maßnahme ist es auch möglich, das Sicherungsringelement derart zu gestalten, dass dieses unter vorzugsweise lediglich geringer federelastischer Vorspannung auf der mitlaufenden, der Anlaufringeinrichtung abgewandten Rückseite der Ringschulter aufsitzt. Das Sicherungsringelement kann so gestaltet sein, dass dessen die Kalottenringstruktur hintergreifende Wandungsabschnitte durch mehrere Federzungenabschnitte gebildet sind, wobei diese Federzungenabschnitte vorzugsweise derart weit aus lenkbar sind, dass das Sicherungsringelement von vorne durch die Kalottenringöffnung in diese einsetzbar ist.
  • Das erfindungsgemäße Kupplungsausrücklager ist vorzugsweise derart aufgebaut, dass dessen stationärer Laufring, d. h. dessen lediglich in axialer Richtung verlagerbarer, jedoch nicht umlaufender Laufring durch den ersten Wälzlagerlaufring gebildet ist, der hierbei als Lagerinnenring fungiert. Der zweite Wälzlagerlaufring bildet dabei den Lageraußenring. Die erfindungsgemäße Kippringstruktur ist vorzugsweise unmittelbar an den zweiten Wälzlagerlaufring, d. h. den Lageraußenring angebunden, beispielsweise integral mit diesem ausgeführt.
  • Die Kippringstruktur ist vorzugsweise so gestaltet, dass diese eine zur Anlaufringeinrichtung hin konvex ausbauchende Ringfläche bildet, die hinsichtlich ihrer räumlichen Krümmung auf einem Kugelmantel verläuft. Bei einer derartigen Gestaltung der Kupplungsausrücklagereinrichtung liegt das durch die Kippringstruktur definierte Kippzentrum auf einer Seite der Anlaufringeinrichtung die der zu betätigenden Kupplungsstruktur abgewandt ist. Es ist jedoch auch möglich, das erfindungsgemäße Sicherungsringelement bei Bauformen anzuwenden, bei welchen die Kippringstruktur eine konkav einwärts gewölbte „Tellerrandfläche" bildet, in welcher ein konvex ausbauchender Abschnitt des Anlaufringes oder zumindest eines diesen tragenden Gleitlagersystems sitzt. Das durch eine derartige Gestaltung der Kippringstruktur definierte Kippzentrum liegt dann auf der Seite des Kupplungssystems.
  • Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst die Anlaufringeinrichtung einen Gleitbelagring, der beispielsweise aus einem Sinter- oder einem vorzugsweise mit Füllstoffen befüllten Kunststoffmaterial gefertigt ist. Dieser Gleitbelagring kann an der Anlaufringeinrichtung fixiert, insbesondere verrastet sein. Es ist auch möglich, den Gleitbelagring unmittelbar im Wege eines Spritzformprozesses an die Anlaufringeinrichtung anzuspritzen. An der Anlaufringeinrichtung sind in diesem Fall vorzugsweise Strukturen, insbesondere Durchbrechungen vorgesehen, die eine besonders hoch feste Verankerung des Gleitbelagrings an der Anlaufringeinrichtung ermöglichen. Der Gleitbelagring kann auch aus einem umgeformten (Sandwich-)Lagermetallblech gefertigt sein. Der Gleitbelagring kann hierbei eine Ringrinnenstruktur bilden in welche anderweitige Kunststoffringelemente, insbesondere ein Anlaufringelement eingesetzt werden kann.
  • Es ist möglich, das erfindungsgemäße Sicherungsringelement an der Anlaufringeinrichtung zu fixieren. Diese Fixierung kann insbesondere durch entsprechende z. B. radial nach außen offene Rinnenstrukturen, Bördel oder Verrastungsabschnitte erreicht werden. Alternativ hierzu, oder auch in Kombination mit der vorgenannten Maßnahme ist es auch möglich, das Sicherungsringelement an dem Gleitbelagring zu fixieren. An dem Gleitbelagring können hierzu insbesondere Ringschultern ausgebildet sein, in welche das Sicherungsringelement hinreichend fest eingreifen kann.
  • Es ist auch möglich, das Sicherungsringelement als integralen Bestandteil des Gleitbelagrings zu fertigen. An dem Gleitbelagring können hierzu Halteflanken angeformt sein, die als solche die Kalottenringinnenöffnung axial durchsetzen und den Kalottenring auf seiner der Anlaufringeinrichtung bzw. dem Gleitringbelag abgewandten Rückseite hintergreifen. Diese entsprechenden Armabschnitte können so ausgebildet sein, dass diese unter federelastischer Auslenkung durch die Kalottenringinnenöffnung hindurchgeführt werden und bei Erreichen der Montagestellung des Gleitbelagrings den Kalottenring von innen her unter einem Schnapp-Eingriff hintergreifen.
  • Es ist weiterhin möglich, das Sicherungsringelement so zu gestalten, dass dieses einerseits über entsprechende Strukturen mit der Anlaufringeinrichtung gekoppelt ist und andererseits unter Wirkung des Gleitbelagrings in dieser Montagestellung gesichert ist.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die eingangs angegebene, der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe auch durch ein Kupp lungsausrücklager mit den im Patentanspruch 19 angegebenen Merkmalen gelöst.
  • Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich, neben einer besonders wirkungsvollen Sicherung der Anlaufringeinrichtung auch eine wirkungsvolle Kapselung und Schmutzabschottung des Kupplungsausrücklagers zu erreichen.
  • Das Sicherungsringelement kann insbesondere als Ringbuchse ausgeführt sein. Diese Ringbuchse kann als Tiefziehbauteil aus einem vorzugsweise korrosionsbeständigen Stahl- oder Buntmetallmaterial gefertigt sein. Es ist auch möglich, dieses Sicherungsringelement als gerolltes oder gewickeltes, mit einer Axialnaht versehenes Bauteil zu fertigen. Weiterhin ist es auch möglich, das Sicherungsringelement aus einem Kunststoffmaterial zu fertigen und weiterhin auch als Trägerstruktur für zusätzliche Dichtungssysteme zu verwenden.
  • In vorteilhafter Weise ist das Sicherungsringelement auf den zweiten Wälzlagerlaufring aufgepresst und an diesem axial gesichert. Das Sicherungsringelement kann so gestaltet sein, dass dieses auf Höhe der hinteren Umfangskante des Wälzlagerlaufrings mit einer Endschulter versehen ist, die einen einwärts zur Achse des Lagers vordringenden Ringrand umfasst, der den zweiten Wälzlagerlaufring auf einer dem Bahnraum abgewandten Rückseite hintergreift. Bei dem derart gestalteten Kupplungsausrücklager bildet der zweiter Wälzlagerlaufring vorzugsweise den Lageraußenring.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. Es zeigt:
  • 1 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • 2 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
  • 3a eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung des Aufbaus einer erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagereinrichtung gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
  • 3b eine Detaildarstellung zur Veranschaulichung weiterer konstruktiver Einzelheiten, wie sie insbesondere bei der Kupplungsausrücklagereinrichtung gemäß der dritten Ausführungsform der Erfindung Anwendung finden können,
  • 3c eine weitere Detaildarstellung zur Veranschaulichung des Aufbaus eines integral mit einem Anlaufbelag gefertigten erfindungsgemäßen Sicherungsringelementes,
  • 4 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung konstruktiver Einzelheiten eines Kupplungsausrücklagers gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung,
  • 5 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung konstruktiver Einzelheiten eines Kupplungsausrücklagers gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung,
  • 6 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers gemäß einer sechsten Ausführungsform der Erfindung,
  • 7 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung des Aufbaus einer siebten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers,
  • 8 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung einer achten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers,
  • 9 eine Axialschnittansicht zur Veranschaulichung einer neunten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers.
  • Das in 1 dargestellte Kupplungsausrücklager umfasst einen ersten Wälzlagerlaufring 1, einen zweiten Wälzlagerlaufring 2 sowie Wälzkörper 3, die in einem zwischen dem ersten Wälzlagerlaufring 1 und dem zweiten Wälzlagerlaufring 2 definierten, zu einer Wälzlagerachse X konzentrischen Bahnraum B aufgenommen sind.
  • Das hier dargestellte Kupplungsausrücklager umfasst weiterhin eine Anlaufringeinrichtung 4, die der Bereitstellung einer zur Kontaktierung einer hier nicht näher dargestellten Kupplungsstruktur, insbesondere Kupplungsfederplatte vorgesehene Stirnfläche S bildet. Diese Anlaufringeinrichtung 4 ist über eine Ausgleichslagereinrichtung 5 derart abgestützt, dass die Anlaufringeinrichtung 4 innerhalb eines ausreichend groß bemessenen Ausgleichswinkelbereichs W um ein Kippzentrum Z kippbar ist, das sich auf, oder zumindest relativ nahe an der Wälzlagerachse X befindet.
  • Die Ausgleichseinrichtung 5 umfasst eine Kalottenringstruktur 6, die bei diesem Ausführungsbeispiel mit dem zweiten Wälzlagerlaufring 2 gekoppelt, insbesondere als integraler Bestandteil desselben ausgeführt ist. Diese Kalottenringstruktur 6 umfasst eine Ringwandung 6a, die eine Kalottenringöffnung O umsäumt. Weiterhin umfasst die Ausgleichseinrichtung 5 eine Kippringstruktur 7, die eine zur Außengeometrie der Ringwandung 6a komplementäre Gleitfläche bildet und über diese auf der Kalottenringstruktur 6 aufsitzt.
  • Das hier dargestellte Kupplungsausrücklager zeichnet sich dadurch aus, dass an die Anlaufringeinrichtung 4 ein Sicherungsringelement 8 angebunden ist, das die Kalottenringöffnung O axial durchsetzt und eine zum Bahnraum B vor dringende, radial auskragende Ringschulter 8a bildet, die als solche jene Kalottenringstruktur 6 auf einer der Anlaufringeinrichtung 4 abgewandten Rückseite hintergreift.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Sicherungsringelement 8 derart gestaltet, dass dessen Ringschulter 8a die Ringwandung 6a der Kalottenringstruktur 6 unter Belassung eines kleinen Bewegungsspiels hintergreift. Das Sicherungselement 8 ist weiterhin derart ausgebildet, dass zumindest im Bereich betriebsrelevanter Ausgleichsschwenkwinkel W keine unzulässige Kollision desselben mit der Ringwandung der Kalottenringstruktur 6 oder auch des hier erkennbaren, zur Anlaufringeinrichtung 4 vordringenden Fortsatzes 1a des ersten Wälzlagerlaufrings 1 eintritt.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel bildet der erste Wälzlagerlaufring 1 den Lagerinnenring, der als solcher den stationären – d. h. lediglich axial verlagerbaren -Laufring des Kupplungsausrücklagers darstellt. Dieser stationäre Laufring ist über eine Ringklammer 10 auf einer Ausrückstruktur fixiert. Diese Ausrückstruktur kann insbesondere als Ringkolben ausgeführt sein, der auf einer, eine Getriebeeingangswelle umgebenden Buchse sitzt. Die Ringklammer 10 ist mit mehreren Rastzungen 11 versehen, durch welche eine axiale Sicherung der Ringklammer 10 auf dem diese tragenden Strukturbauteil, insbesondere Ringkolben erreicht wird. Die Ringklammer 10 ist weiterhin durch einen vorzugsweise als geschlossene Tellerfeder ausgeführten Federring 22 mit einem radial einwärts vordringenden Ringschulterabschnitt 1b des Fortsatzes 1a des Innenrings 1 gekoppelt. Der Fortsatz 1a des Innenrings 1 und die Ringwandung 6a der Kalottenringstruktur 6 sind derart gestaltet, dass zwischen diesen Strukturbauteilen ein Zwischenraum K verbleibt, in welchen die radial auskragende Wandung 8a des Sicherungsringelementes 8 leichtgängig, vorzugsweise kollisionsfrei eintauchen kann. An der radial auskragenden Wandung 8a kann eine Dichtstruktur angeordnet sein, durch welche der der Wandung 8a zugängliche Bewegungsringraum zum Wälzkörperbahnraum B hin abgedichtet ist.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel eines Kupplungsausrücklagers ist die Anlaufringeinrichtung 4 so gestaltet, dass die Abstützung derselben auf der Ringwandung 6a der Kalottenringstruktur 6 über ein Gleitelement 7 erfolgt, das beispielsweise aus einem mit Füllstoffen befüllten Kunststoffmaterial gefertigt sein kann oder insbesondere auch aus einem Sintermaterial, insbesondere Bronzekugel-Sintermaterial gefertigt sein kann. Die durch die Anlaufringeinrichtung 4 bereitgestellte Stirnfläche S ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch ein Anlageelement 12 gefertigt, das aus einem mechanisch hochbelastbaren Werkstoff, insbesondere einem mit Füllstoffen befrachteten Kunststoffmaterial gefertigt sein kann. Dieses Anlaufringelement 12 ist bei diesem Ausführungsbeispiel mit einem Ringzapfen 13 versehen, der eine durch das eigentliche Anlaufringelement 4a gebildete Innenöffnung durchsetzt und auf einer der Stirnseite S abgewandten Rückseite des Anlaufringelementes 8 dieses radial hintergreift. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird durch die spezielle Gestaltung des Anlaufringelementes 12 eine besonders wirkungsvolle Sicherung des Sicherungsringelementes 8 an dem Anlaufringelememt 4a erreicht.
  • Weiterhin ist bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel das Sicherungsringelement 8 aus einem korrosionsbeständigen Stahlmaterial, insbesondere tiefgezogenen Niro-Stahlmaterial gefertigt. Das Sicherungsringelement 8a bildet eine Ringstufe, durch welche dieses sowohl radial als auch axial positioniert an den hier durch einen flachen Ringscheibenabschnitt 15 definierten Innenumfangskantenbereich des Anlaufringes 4a ansetzbar ist.
  • Es ist möglich, die Anlaufringeinrichtung 4 so zu gestalten, dass der Gleitringabschnitt 7 und das Anlaufringelement 12 gemeinsam im Rahmen eines Kunststoffspritzschrittes an den Anlaufring 4a angespritzt werden. Hierzu ist es möglich, an dem Anlaufring 4a entsprechende Verankerungsstrukturen auszubilden, durch welche eine hinreichende Verankerung dieser Kunststoffstrukturen an dem Anlaufring 4a sichergestellt ist. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Anlaufring 4a weiterhin mit einer Ring- oder Abschlussschulter 4b versehen, durch welche ein zwischen dem Anlaufring 4a und der Ringwandung 6a der Kalottenringstruktur definierter Zwischenraum derart abgeschlos sen ist, dass das darin aufgenommene Gleitringelement 7 darin sicher gehalten ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 wird das Sicherungsringelement 8 durch Verschnappen des Kunststoffanlaufringes 12 in der Bohrung des Halteelements 4a fixiert. Zur Erleichterung des Verschnappens kann im Schnappnasenbereich am Kunststoffanlaufring durch mehrere axiale Einstiche eine entsprechende Bildung von Segmenten, oder Rastarmen erfolgen.
  • In 2 ist in Form einer Detaildarstellung ein Kupplungsausrücklager gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Für dieses Kupplungsausrücklager gelten die Ausführungen zu dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel weitgehend sinngemäß. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 ist bei dieser Bauform das Sicherungsringelement 8 an dem Anlaufring 4a durch einen Ringnutabschnitt 8b gesichert, der als solcher die dem Bahnraum B abgewandte und die dem Bahnraum B zugewandte Seite des Anlaufringes 4a im Bereich der Innenumfangskante K von innen heraus umgreift. Durch diesen Ansatz ist ebenfalls eine besonders wirkungsvolle Sicherung und Zentrierung des Sicherungsringelementes 8 an dem Anlaufring 4a sichergestellt. Der Gleitbelag 7 ist bei diesem Ausführungsbeispiel durch ein Formteil gebildet, das über mehrere Rastkantenabschnitte 7a, 7b an dem Anlaufring 4a gesichert ist.
  • Abweichend von dem Ausführungsbeispiel gemäß 1, wird bei dieser Ausführungsform die zur Kontaktierung einer Kupplungsstruktur vorgesehene Stirnfläche S unmittelbar durch eine entsprechende (hier als flacher Ringscheibenabschnitt ausgebildete) Wandung des Anlaufringes 4a gebildet. Dieser Anlaufring 4a kann insbesondere als Blech-Umformbauteil gefertigt sein.
  • Das Sicherungsringelement 8 ist in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1 derart gestaltet, dass dieses bei Verschwenken des Anlaufringes 4a gegenüber dem ersten Wälzlagerlaufring 1 (Lagerinnenring) kollisionsfrei in den zwischen dem Fortsatz 1a und der Ringwandung 6a defi nierten Zwischenraum K eintauchen kann. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist in den Innenbereich des zweiten Wälzlagerlaufrings 2 ein Abdeckring 16 eingesetzt, durch welchen der den Wälzkörpern 3 vorbehaltene Bahnraum B weitgehend gegenüber dem, dem Abschnitt 8a des Sicherungsrings 8 zugänglichen Bereich des Zwischenraums K abgeschirmt ist. Dieser Abdeckring 16 ist bei diesem Ausführungsbeispiel drehfest in einen entsprechenden Aufnahmeabschnitt des zweiten Wälzlagerlaufrings 2 eingesetzt. Es ist auch möglich, diesen Abdeckring 16 an dem ersten Wälzlagerlaufring 1 bzw. an dem Fortsatz 1a desselben zu fixieren.
  • In 3a ist eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das erfindungsgemäße Sicherungsringelement 8 als beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial gefertigtes Formteil ausgeführt, das unter Klemmung des Gleitbelags 7 an dem Anlaufring 4a fixiert ist. Das Sicherungsringelement 8 bildet bei diesem Ausführungsbeispiel einen Ringfortsatz 8b, der bei diesem Ausführungsbeispiel eine durch die Kalottenringstruktur 6 definierte Kalottenringinnenöffnung O axial durchgreift. An den Ringfortsatz 8b schließt sich eine Hintergriffsschulter 8e an, die als solche die dem Anlaufring 4a abgewandte Rückseite der Kalottenringstruktur 6 hintergreift.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Gleitbelag 7 integral mit einem, die Stirnfläche S der Anlaufringeinrichtung 4 bereitstellenden Materialabschnitt gefertigt. Es ist möglich, über das erfindungsgemäße Sicherungsringelement 8 eine Verdrehsicherung zu realisieren, durch welche eine unzulässige Verdrehung des der Anlaufringeinrichtung 4 gegenüber dem zweiten Wälzlagerlaufring 2 verhindert wird. Diese Verdrehsicherung kann, wie hier dargestellt, insbesondere durch radial auskragende Nasenabschnitte 4f realisiert sein, die als solche in entsprechend in der Ringwandung 6a ausgebildete Mitnehmertaschen 6c eingreifen. Diese Mitnehmertaschen 6c und die in diese eintauchenden Radialvorsprünge 4f sind derart aufeinander abgestimmt, dass durch diese die Verkippung des Anlaufrings 4a gegenüber dem zweiten Wälz lagerlaufring 2 nicht unzulässig beeinträchtigt wird und genügend großes Spiel in Umfangsrichtung verbleibt.
  • Die zur Sicherung der Anlaufringeinrichtung 4 an dem zweiten Wälzlagerlaufring 2 dienenden Hintergriffsstrukturen 8e können so gestaltet sein, dass die Anlaufringeinrichtung 4 unter moderaten Kräften auf den zweiten Wälzlagerlaufring 2 aufgesteckt und auf diesem verrastet werden kann. Hierzu können die Hilfsstrukturen aus elastischen Kunststoff im Mehrstoff-Spritzverfahren angeformt werden.
  • Gemäß 3a wird ferner vorgeschlagen, die Halteeinrichtung 8 stoffflüssig mit dem Kunststoffanlaufring 12 (hochverschleißfester, reibungsarmer Kunststoff) bzw. formschlüssig mit dem Einstellring 4 als Mehrstoffelement anzuspritzen. Dadurch, dass die Halteeinrichtung 8 segmentförmig angeformt, aus biegeelastischem Kunststoff, z. B. PA 66 angespritzt ist, kann eine größere Überlappung gegenüber dem Bordinnendurchmesser der Öffnung O des umlaufenden Außenringes 2 erreicht werden.
  • In 3b ist in Form einer Axialschnittdarstellung eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers gezeigt, das in seinem Hauptaufbau im wesentlichen dem Aufbau des Kupplungsausrücklagers gemäß 3a entspricht. Bei dem Kupplungsausrücklager gemäß 3b, ist das Sicherungsringelement 8 als ringscheibenartige, umfangsprofilierte Struktur ausgebildet, die über Verankerungszapfen 72 an dem Anlaufring 4a gesichert ist. Die Verankerungszapfen 72 sind bei diesem Ausführungsbeispiel unmittelbar durch ein den Gleitbelag 7 bildendes Bauteil bereitgestellt. Diese Verankerungszapfen 72 sind nach Aufsetzen des Sicherungsringelementes 8 im Bereich ihres axialen Endbereiches 72a radial aufgeweitet und sichern hierdurch das Sicherungsringelement 8.
  • An dem Sicherungsringelement 8 ist, ähnlich wie bei dem vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel, ein Ringrand 8c ausgebildet, der eine Hintergriffsschulter bildet, durch welche die Anlaufringeinrichtung 4 in axialer Rich tung an den zweiten Wälzlagerlaufring 2 gesichert ist. Der Anlaufring 4a ist, ähnlich wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 1, mit einem Anlaufringbelag 12 versehen, der aus einem reibungsreduzierenden und abrasionsbeständigen Material, insbesondere einem mit Füllstoffen befrachteten Kunststoffmaterial gefertigt ist. Dieser Anlaufringbelag 12 bildet die zur Kontaktierung eines Kupplungssystems vorgesehene Stirnfläche S.
  • Anstelle der hier dargestellten Ausbildung des Verankerungszapfens 72 als integralen Bestandteil des den Gleitbelag 7 bildenden Strukturbauteils ist es auch möglich, diesen Verankerungszapfen 72 als Bestandteil des Anlaufringelementes 4a oder auch des zur Bildung des Gleitbelages 12 herangezogenen Strukturbauteils zu bilden. Weiterhin ist es auch möglich, diesen Verankerungszapfen 72 als Einzelelement, insbesondere als plastisch stauchbaren Bolzen auszuführen, über welchen der Anlaufgleitbelag 12, der Anlaufring 4a und der Gleitbelag 7 sowie das Sicherungsringelement 8 zu einer Baueinheit zusammengenietet werden können.
  • In weiterer Ausgestaltung kann wie aus 3b ersichtlich ein selbstjustierendes ALC realisiert werden, bei welchem das Halteelement 8 als separates Element als Kunststoffteil oder ST-Tiefziehteil gefertigt und auf Fixiernocken 72, Vorsprünge oder Haltekragen oder ähnliches des Einstellringes 4 mit angespritzten Kunststoffbereichen aufgeschnappt wird.
  • In 3c ist in Form einer Axialschnittdarstellung ein Ausschnitt eines Kupplungsausrücklagers dargestellt, bei welchem der Anlaufringbelag 12 und das Sicherungsringelement 8 als Integralbauteil ausgeführt sind, das gegebenenfalls an dem Anlaufringelement 4a durch zusätzliche Verankerungszapfen 72' verankert werden kann, oder direkt an diesen angespritzt sein kann.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Anlaufringelement 4a so gestaltet, dass dessen, den Gleitbelag 7 tragender Abschnitt an die Außenumfangskante AU des Anlaufringes 4a angrenzt. Die hier gezeigte Ausführungsform zeichnet sich durch eine besonders kurze, axiale Baulänge F aus. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wird weiterhin ein dem Bahnraum B der Wälzkörper 3 abgewandter Spaltbereich durch eine Dichtlippeneinrichtung 20 abgedichtet, die als solche am zweiten Wälzlagerlaufring 2 (dem Wälzlageraußenring) fixiert ist.
  • Zur Schaffung eines ausreichenden Bewegungsraumes für den Hintergriffsfortsatz 8e des Sicherungsringes 8 ist an dem diesem Fortsatz 8e zugewandten Innenbereich der Ringwandung 6a eine Fase 6c ausgebildet, wobei die durch diese Fase 6c gebildete Fasenfläche in ihrer Ausrichtung und Gestaltung im wesentlichen so verläuft, dass diese auf einer zum Kippzentrum Z konzentrischen Kugelfläche aufsitzt, d. h. im wesentlichen parallel zu dem, der Schulter 8e zugänglichen Bahnraum verläuft.
  • In 3c ist ein selbstjustierendes Kupplungsausrücklager dargestellt, bei welchem bei entsprechender Anschlussgeometrie der Kupplungstellerfederzungen die kürzeste Funktionshöhe „F" erreicht wird. Das Halteelement ist beispielhaft mittels Ultraschallverprägung oder Heißverprägung am Einstellring 4a befestigt.
  • In 4 ist eine weitere Variante eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers dargestellt, bei welchem eine axiale Sicherung der Anlaufringeinrichtung 4 erreicht wird indem das Sicherungsringelement 8 als integraler Bestandteil des Anlaufbelagelementes 12 ausgeführt ist. Der zur leichtgängigen Lagerung des Anlaufbelagelementes 12 auf der Kalottenringstruktur 6a vorgesehene, hier aus einem durch Tiefziehen umgeformten Metallmaterial gefertigte Gleitbelag 7 kann auch als angespritzte, eingelegte oder eingepresste Struktur ausgeführt sein. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Gleitbelag 7 so gestaltet, dass dieser ein zur Aufnahme weiterer Strukturen vorgesehenes Ringrinnen-artiges Bauteil, insbesondere mit dem hier erkennbaren „S-förmigen" Querschnitt darstellt.
  • 4 zeigt eine Variante des selbstjustierenden ALC bei der das am abschnittsweise sphärisch gestalteten Außenring 2 des Wälzlagers anliegende Gleitelement 7 als Formteil, z. B. aus Permaglide hergestellt ist. Das Formteil dient zugleich als Trägerelement für die Kunststoffanlaufscheibe, an dem auch durch Verschnappen das Halteelement aus Kunststoff oder Metallteilen (tiefgezogen) fixiert wird.
  • In 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers gezeigt, das sich insbesondere auch hinsichtlich der Gestaltung der Ausgleichseinrichtung 5 von den vorgenannten Ausführungsbeispielen unterscheidet. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel bildet die Ausgleichseinrichtung 5 ebenfalls eine Kalottenringstruktur, jedoch ist diese derart ausgestaltet, dass das Kippzentrum Z sich im Bereich des von dem Ausrückring 4a betätigten Kupplungssystems befindet. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird eine axiale Sicherung der Anlaufringeinrichtung 4 erreicht indem an dem Sicherungsringelement 8, ähnlich wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen, eine Hintergriffsschulter 8e ausgebildet ist, die als konzentrisch zum Kippzentrum Z ausgeführter Kugelmantelring gestaltet ist. Auch diese Hintergriffsschulter 8e ist derart angeordnet, dass diese nicht unmittelbar an der dem Kippzentrum Z abgewandten Rückseite der Ringwandung 6a anliegt, sondern im regulären Zustand an dieser unter dem hier erkennbaren Abstand a geometrisch entlang einer Kugelfläche vorbeigleitet.
  • Gemäß 5 ist das selbstjustierende ALC in einer Ausführungsform realisiert, bei welcher die Anordnung des sphärischen Einstellbereiches mit kleinstmöglichem Wirkabstand zur Drehachse erreicht wird. Der ST-Einstellring 4a dient als Basisträger für den Kunststoffanlaufring 12 und für den Gleitbelag 7, dargestellt als Permagleit-Kalottenelement. Der Kunststoffanlaufring 12, sowie auch der Gleitbelag 7 können auch als angespritzte Kunststoffelemente ausgeführt werden. Das als Tiefziehteil vorgeschlagene Halteelement 4 kann alternativ auch als Kunststoffspritzteil ausgebildet sein und mittels Schnappverbindung die Bauteile zusammenhalten.
  • In 6 ist ebenfalls in Form einer Axialschnittansicht eine sechste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers dargestellt, bei welchem abweichend von sämtlichen vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen das Sicherungsringelement 8 auf den hier mitlaufenden zweiten Wälzlagerlaufring 2 aufgesetzt ist und die Anlaufringeinrichtung 4 unter Belassung des hier erkennbaren Laufspaltes a übergreift. Das Sicherungsringelement 8 ist bei diesem Ausführungsbeispiel als Ringbuchse ausgeführt, die auf dem zweiten Wälzlagerlaufring 2 axial gesichert ist. Diese axiale Sicherung wird bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel durch eine Endschulter 8f sowie durch eine Sicke 8g erreicht.
  • An dem zur Anlaufringeinrichtung 4 vordringenden axialen Endbereich 8h des Sicherungselementes 8 ist dieses mit einem Einzugsabschnitt 30 versehen, der eine Innenfläche bildet deren Ausrichtung so abgestimmt ist, dass diese im wesentlichen einer diese tangierenden und zum Kippzentrum Z der Ausgleichseinrichtung 5 konzentrischen Kugelmantel-Ringfläche entspricht. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist durch das Sicherungsringelement 8 die Anlaufringeinrichtung 4 unter Belassung eines Bewegungsspaltes verliersicher in die Kupplungsausrücklagereinrichtung eingebunden.
  • Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die Anlaufringeinrichtung 4, ähnlich wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen, einen Anlaufring 4a, der vorzugsweise aus einem hochfesten Material, insbesondere Stahlmaterial gefertigt ist. An diesen Anlaufring 4a ist das zur Bildung der Stirnfläche S vorgesehene Anlaufbelagelement 12 angespritzt oder angesetzt. Auch das zur Bildung des auf der Kalottenringstruktur 6 laufenden Gleitfläche vorgesehene Gleitelement 7 ist aus einem Kunststoffmaterial gefertigt, das durch entsprechende Verankerungsöffnungen 8k an dem Anlaufring 4a verankert ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 6 ist das Halteelement 8 am Außenumfang des Lageraußenrings angebracht, wobei der Anlaufring 4a formschlüssig und spielbehaftet zum umlaufenden Außenring 2 verliergesichert ist. Das erfindungsgemäße Sicherungsringelement kann hierbei als Tiefziehteil, oder auch aus Bandmaterial gerollt, geclincht und/oder stoffschlüssig verbun den sein. Die Fixierung des Sicherungsringelementes am Außenring 2 kann durch Bördeln des radial verlaufenden Bundes oder durch Anrollieren des mittleren Bereiches (Sicke 8g) erfolgen. Dabei wird gleichzeitig der Dichtring 26 axial verpresst und in seiner Endlage fixiert.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, den Kunststoffanlaufring 12 zusammen mit dem Gleitbelag 7 in einem Arbeitsgang an den Einstellring anzuformen. Zur Fixierung und zur Halterung sind der Kunststoffanlaufring 12 und der Gleitbelag 7 über im Einstellring 4a eingebrachte Bohrungen 28 stoff- bzw. formschlüssig verbunden. Über Haltelöcher 29 im Einstellring 4a wird der Gleitbelag 7 zusätzlich am Trägerring fixiert. Zur Vereinfachung der Komplettierung des ALC mit dem Einstellring wird in der Einzelheit „A" alternativ vorgeschlagen, den Haltekragen 30 durch mehrfaches Schlitzen und damit Bildung von Schnapparmen 30a biegeelastisch radial weitbar zu gestalten, sodass der Einstellring 4a nachträglich aufgeschnappt werden kann.
  • Für das Ausführungsbeispiel gemäß 7 gelten die vorangehend zum Ausführungsbeispiel gemäß 6 vorgenommenen Ausführungen weitgehend sinngemäß. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach 6, sind bei diesem Ausführungsbeispiel der Gleitbelag 7 und das zur Bildung des Anlaufbelagelementes 12 vorgesehene Kunststoffmaterial im Rahmen eines einzigen Kunststoffeinspritzens gefertigt, sodass diese beiden Elemente eine Integralstruktur bilden.
  • Weiterhin ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 7 das Sicherungselement 8 derart gestaltet, dass dieses auf einer der Anlaufringeinrichtung 4 abgewandten Lagerrückseite eine Hintergriffswandung 8i bildet, die als Haltewandung für eine Dichtlippenstruktur 34 fungiert. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Sicherungsringelement 8 vorzugsweise so ausgebildet, dass dieses von einer der Anlaufringeinrichtung 4 abgewandten Rückseite des Kupplungsausrücklagers auf den zweiten Wälzlagerlaufring 2 aufgeschoben werden kann. Es ist möglich, zur Erleichterung des Montageprozesses und zur Vermeidung unzulässig starker elastischer Deformationen dieses Sicherungsringele ment 8 abschnittsweise axial geschlitzt auszuführen, sodass eine hinreichend leichtgängige radiale Weitung des Sicherungsringelementes 8 möglich ist.
  • In 7 wird als weitere Variante ein selbstjustierendes ALC mit einem Halteelement am umlaufenden Außenring vorgeschlagen, bei dem das Halteelement 8 gleichzeitig als Trägerelement für die Abdichtung dient, wobei durch Anformen des Haltebereiches 8i, sowie Anrollieren des Fixierbereiches der Einstellring 4 verliergesichert ist.
  • In 8 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers dargestellt, bei welcher das Sicherungsringelement 8 von vorne, d. h. aus dem Bereich der Kalottenringstruktur 6 auf den zweiten Wälzlagerlaufring 2 axial aufgeschoben werden kann. Das Sicherungsringelement 8 ist hierzu mit Rastklauen 8k versehen, die im Rahmen des Fügevorgangs zunächst radial nach außen auslenkbar sind und im Bereich ihrer Axialenden über daran ausgebildete Hintergriffsklauen 8l die hintere Stirnkante des zweiten Wälzlagerlaufrings 2 hintergreifen. Im übrigen gelten auch für dieses Ausführungsbeispiel die Ausführungen zu den 6 und 7 sinngemäß. Bei dem selbstjustierenden Ausrücklager gemäß 8 ist das Halteelement 8 mittels Schnappverbindung am Außenring 2 fixiert ist.
  • In 9 ist eine neunte Variante eines Kupplungsausrücklagers dargestellt, bei welcher das erfindungsgemäße Sicherungsringelement 8 vom Bereich der Anlaufringeinrichtung 4 ausgehend den zweiten Wälzlagerlaufring 2, d. h. den Wälzlageraußenring unter Belassung eines Bewegungsspaltes a' übergreift und über einen Bodentellerabschnitt 8m in den Bereich des ersten Wälzlagerlaufrings 1 vordringt und hierbei an dem ersten, stationären Wälzlagerlaufring 1 verankert ist. Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist hierzu an dem Sicherungsringelement 8 ein Einsatzabschnitt 8n ausgebildet, der unter einem leichten Presssitz im Innenumfangsbereich des ersten Wälzlagerlaufrings 1 verankert ist. Zur Erleichterung des Fügevorganges ist an diesem Abschnitt 8h eine Fasen- oder Radiuskontur 8o angeformt, durch welche das Einsetzen des Abschnitts 8n in den Innenbereich des ersten Wälzlagerlaufring 1 erleichtert wird. Das hier gezeigte Sicherungsringelement bildet als solches einen Ringtopf, in welchem die gesamte Wälzlagereinrichtung weitgehend gekapselt aufgenommen ist. Durch dieses Kapsel-Bauteil wird weiterhin die Anlaufringeinrichtung 4 wirkungsvoll gegen Verlieren in axialer Richtung gesichert.
  • Bei dem in 9 dargestellten selbstjustierenden Ausrücklager ist der Sicherungsring 8 in der Bohrung des nicht umlaufenden Lagerrings verankert. Nach der Komplettierung des ALC mit dem Einstellring 4a wird die offene Seite derart angeformt, dass eine Überlappung h'' erreicht wird. Hierdurch ergibt sich eine ausreichende Verliersicherung. Die durchgestellten Bereiche 56 am radial verlaufenden Wandungsbereich des Halteelementes 8 dienen als Verdrehsicherung und die radial verlaufende Wandung 57 dient als Abstützung für die Vordruckfeder (nicht eingezeichnet). Alternativ kann durch elastische Gestaltung des Haltebereiches, wie durch Schlitzen, eine nachträgliche Montage des Einstellrings 4 erfolgen.
  • Auf Grundlage des erfindungsgemäßen Lösungskonzeptes wird es möglich, insbesondere auch den besonderen Laufeigenschaften von Dieselmotoren Rechnung zu tragen und dabei sicherzustellen, dass insbesondere in Betriebszuständen mit rauem Lauf und damit verbunden entsprechenden Längs- und Drehschwingungen des Kupplungssystems kein unzulässig starkes Abheben der Anlaufringeinrichtung 4 vom eigentlichen Kupplungsausrücklager erfolgen kann.
  • Durch das erfindungsgemäße Konzept wird es insbesondere auch möglich, ein verbessertes Kupplungsausrücklager ohne Verlängerung des axialen Bauraums zu realisieren. Der erfindungsgemäße Sicherungsring 8 kann relativ kostengünstig gefertigt werden und bietet neben der hiermit erreichbaren kostengünstigen auch einen verbesserten Schutz des Kupplungsausrücklagers gegen Verunreinigungen. Weiterhin wird durch den erfindungsgemäßen Sicherungsring 8 der Kippwiderstand beim Verkippen der Anlaufringeinrichtung nicht in unzulässiger Weise erhöht. Bei dem erfindungsgemäßen selbstjustierenden Ausrücklager ist der Anlaufring 4 durch den besonderen Sicherungsring 8 durch eine an sich formschlüssige, jedoch unter regulären Betriebszuständen gegenüber Bewegtflächen spielbehaftete Struktur gesichert.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Ausrücklager ist der Haltering 8 als Profilring ausgeführt, der beispielsweise über den Innendurchmesser des Einstellrings 4 zentriert ist und nach der Zuordnung des Außenrings durch Umbördeln des Bördelkragens am Bördelring fixiert werden kann. Der erfindungsgemäße Sicherungsring kann in fertigungstechnisch vorteilhafter Weise kostengünstig als Tiefziehteil gefertigt werden. Er erlaubt eine einfache und sichere Montage der Bauteile auch bei großen Schwenkwinkelbereichen des Einstellringes. Der Wirkabstand zwischen der Kontaktebene der Kupplungs-Tellerfederzungen am Anlaufring und der Abstützebene des ALC am Kolben (der Schiebehülse) kann relativ kurz ausgeführt werden.
  • In weiterer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Kupplungsausrücklagers wird für die oben genannten Ausführungsformen vorgeschlagen, den Belag für den sphärischen Kontaktbereich mit dem umlaufenden Lagerring aus dem Werkstoff PEAK gleitmodifiziert mit den bestmöglichsten Gleiteigenschaften herzustellen. Hierzu sind insbesondere folgende Variationen möglich:
    • – Einstellring mit Belag für den Kontaktbereich aus verschleißfestem und reibungsarmen Kunststoff wie PA46 CF30 PTFE5 oder ähnliches, kombiniert mit dem Belag für den sphärischen Kontaktbereich mit dem umlaufenden Lagerring aus dem Werkstoff PEAK gleitmodifiziert:
    • – Jeweiliger Belag im Einzelherstellverfahren gefertigt und am Einstellring fixiert
    • – oder beide Beläge in Mehrstoff-Kunststoffspritzverfahren aufgebracht.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 3741361 [0003]

Claims (23)

  1. Kupplungsausrücklager mit: – einem ersten Wälzlagerlaufring (1), – einem zweiten Wälzlagerlaufring (2) – Wälzkörpern (3) die in einem zwischen dem ersten Wälzlagerlaufring (1) und dem zweiten Wälzlagerlaufring (2) definierten, zu einer Wälzlagerachse (X) konzentrischen Bahnraum (B) aufgenommen sind, – einer Anlaufringeinrichtung (4) zur Bereitstellung einer zur Kontaktierung einer Kupplungsstruktur vorgesehenen Stirnfläche (S), und – einer Ausgleichslagereinrichtung (5) zur Abstützung der Anlaufringeinrichtung (4) derart, dass diese innerhalb eines Ausgleichswinkelbereichs (W) um ein Kippzentrum (Z) kippbar ist das sich auf, oder zumindest nahe der Wälzlagerachse (X) befindet, – wobei die Ausgleichseinrichtung (5) eine Kalottenringstruktur (6) und eine darauf aufsitzende Kippringstruktur (4a) umfasst, und jene Kalottenringstruktur (6) eine Ringwandung (6a) umfasst die eine Kalottenringinnenöffnung (O) umsäumt, – dadurch gekennzeichnet, dass an die Anlaufringeinrichtung (4) ein Sicherungsringelement (8) angebunden ist das die Kalottenringinnenöffnung (O) axial durchsetzt und eine zum Bahnraum (B) vordringende, radial auskragende Ringschulter (8a) bildet die als solche jene Kalottenringstruktur (6) auf einer der Anlaufringeinrichtung (4) abgewandten Seite hintergreift.
  2. Kupplungsausrücklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) derart gestaltet ist, dass dessen Ringschulter (8a) die Kalottenringstruktur (6) unter Belassung eines Bewegungsspieles (a) hintergreift.
  3. Kupplungsausrücklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) derart gestaltet ist, dass dieses unter leichter federelastischer Vorspannung auf der der Anlaufringeinrichtung (4) abgewandten Rückseite der Ringschulter (6a) aufsitzt.
  4. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wälzlagerlaufring (1) einen stationären Laufring bildet.
  5. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Wälzlagerlaufring (1) einen Lagerinnenring bildet und der zweite Wälzlagerlaufring (2) einen Lageraußenring bildet.
  6. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippringstruktur (6) an den zweiten Wälzlagerlaufring (2) angebunden ist.
  7. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippringstruktur (6) integral mit dem zweiten Wälzlagerlaufring (2) ausgebildet ist.
  8. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippringstruktur (6) eine zur Anlaufringeinrichtung (4) hin konvex ausbauchende Ringfläche bildet die als solche Teil eines Kugelmantels bildet.
  9. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anlaufringeinrichtung (4) und der Kippringstruktur (6) ein Gleitbelagring (7) angeordnet ist.
  10. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitbelagring (7) aus einem Sinter-, oder Kunststoffmaterial gefertigt ist.
  11. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitbelagring (7) an der Anlaufringeinrichtung fixiert ist.
  12. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleitbelagring (7) an die Anlaufringeinrichtung (4) angespritzt ist.
  13. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) an der Anlaufringeinrichtung (4) fixiert ist.
  14. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) an dem Gleitbelagring (12) fixiert ist.
  15. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) integralen Bestandteil des Gleitbelagrings (12) bildet.
  16. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) durch den Gleitbelagring an der Anlaufringeinrichtung gesichert ist.
  17. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) integral mit dem Gleitbelagring (12) gefertigt ist.
  18. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) an den Anlaufring (4) angespritzt ist.
  19. Kupplungsausrücklager mit: – einem ersten Wälzlagerlaufring (1), – einem zweiten Wälzlagerlaufring (2), – Wälzkörpern (3) die in einem zwischen dem ersten Wälzlagerlaufring (1) und dem zweiten Wälzlagerlaufring (2) definierten, zu einer Wälzlagerachse (X) konzentrischen Bahnraum (B) aufgenommen sind, – einer Anlaufringeinrichtung (4) zur Bereitstellung einer zur Kontaktierung einer Kupplungsstruktur vorgesehenen Stirn- oder Kraftübertragungsfläche (S), und – einer Ausgleichslagereinrichtung (5) zur Abstützung der Anlaufringeinrichtung (4) derart, dass diese innerhalb eines Ausgleichswinkelbereichs (W) um ein Kippzentrum kippbar ist das sich auf, oder zumindest nahe der Wälzlagerachse (X) befindet, – wobei die Ausgleichseinrichtung (5) eine Kalottenringstruktur (6) aufweist die mit dem zweiten Wälzlagerlaufring (2) gekoppelt ist und eine Ringwandung (6a) umfasst die eine Kalottenringinnenöffnung (O) umsäumt, und eine auf der Kalottenringstruktur (6) aufsitzende Kippringstruktur umfasst, – dadurch gekennzeichnet, dass an den ersten, oder den zweiten Wälzlagerlaufring (2) ein Sicherungsringelement (8) angebunden ist das eine in Richtung zur Wälzlagerachse (X) hin radial einwärts vordringende Ringschulter (8h) umfasst die den Außenumfangsbereich der Anlaufringeinrichtung (4) auf einer dem Bahnraum (B) abgewandten Seite übergreift.
  20. Kupplungsausrücklager nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) als Ringbuchse ausgeführt ist.
  21. Kupplungsausrücklager nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) an dem zweiten Wälzlagerlaufring (2) axial gesichert ist.
  22. Kupplungsausrücklager nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsringelement (8) an dem ersten Wälzlagerlaufring (1) axial gesichert ist.
  23. Kupplungsausrücklager nach wenigstens einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Wälzlagerlaufring (2) den Lageraußenring bildet.
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