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DE102007010176A1 - Sonnenschutzverhang - Google Patents

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Publication number
DE102007010176A1
DE102007010176A1 DE200710010176 DE102007010176A DE102007010176A1 DE 102007010176 A1 DE102007010176 A1 DE 102007010176A1 DE 200710010176 DE200710010176 DE 200710010176 DE 102007010176 A DE102007010176 A DE 102007010176A DE 102007010176 A1 DE102007010176 A1 DE 102007010176A1
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DE
Germany
Prior art keywords
carriage
guideway
blinds
lichtlenklamellen
angular position
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710010176
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dipl.-Ing. Schlossbauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GIG HOLDING GmbH
Original Assignee
GIG HOLDING GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GIG HOLDING GmbH filed Critical GIG HOLDING GmbH
Priority to DE200710010176 priority Critical patent/DE102007010176A1/de
Publication of DE102007010176A1 publication Critical patent/DE102007010176A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08Louvre doors, windows or grilles
    • E06B7/084Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae
    • E06B7/086Louvre doors, windows or grilles with rotatable lamellae interconnected for concurrent movement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
    • E06B9/32Operating, guiding, or securing devices therefor
    • E06B9/327Guides for raisable lamellar blinds with horizontal lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Blinds (AREA)

Abstract

Die Erfindung beschreibt eine Laufwagenanordnung (1) für ein streifenförmiges Lichtlenkelement (3), insbesondere eine Lichtlenklamelle (4), umfassend eine Führungsbahn (2) sowie einen entlang dieser bewegbaren Laufwagen (6) mit einem Laufwagenkörper (7), ein an diesem angeordnetes, um eine im wesentlichen quer zur Führungsbahn (2) orientierte Drehachse (11) aus einer bezüglich der Führungsbahn (2) festgelegten Ausgangswinkellage (13) um einen Verstellwinkel (17) in Richtung einer Endwinkellage (14) verstellbares Achselement (12), das mit dem Lichtlenkelement (3) verbunden ist. Das Achselement (12) ist mit einem Federelement (18) wirkverbunden, wobei das Federelement (18) auf das Achselement (12) zwischen Ausgangswinkellage (13) und Endwinkellage (14) ein Rückstellmoment (29) in Richtung der Ausgangswinkellage (13) ausübt und das Achselement (12) zumindest einen bezüglich der Drehachse exzentrischen Anlenkpunkt (22) aufweist, dessen Bewegung in Führungsrichtung (8) der Führungsbahn (2) betrachtet ab dem Erreichen einer Eingriffsposition an der Führungsbahn (2) durch den Laufwagen (6) mittels eines Wegbegrenzungselements (32) begrenzt ist und der Anlenkpunkt (22) dadurch bei Bewegung des Laufwagens (6) über die Eingriffsposition hinaus eine Relativbewegung bezüglich der Drehachse (12) ausführt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Laufwagenanordnung für ein streifenförmiges Lichtlenkelement, insbesondere eine Lichtlenklamelle für eine Jalousie, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, sowie eine Jalousie mit der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung.
  • Für Jalousien, insbesondere Vertikaljalousien, gibt es bereits Laufwagenanordnungen, bei denen für das Verstellen des Laufwagens entlang einer Führungsbahn und die Winkelverstellung einer am Laufwagen drehbar gelagerten Jalousienlamelle ein einziger gemeinsamer Antrieb verwendet wird. So ist beispielsweise aus der DE-OS 255 43 51 A1 eine Lamellenjalousie mit lotrecht angeordneten, seitlich verschiebbaren und um ihre vertikale Längsachse gemeinsam begrenzt verschwenkbaren Lamellen bekannt. Die Lamellen sind dabei jeweils an ihrem oberen Ende an einem Haltemittel einer Drehachse befestigt, welche jeweils in einem, in einer Tragschiene verfahrbar gelagerten Führungswagen drehbar aufgehängt ist. Die Führungswagen sind dabei von einer, ein Schraubengewinde aufweisenden Verschiebewelle durchdrungen und das Verschieben der Führungswagen bzw. der Lamellen erfolgt mittels einer am Führungswagen angeordneten, mit dem Schraubengewinde der Verschiebewelle zusammen wirkenden Gewindemutter.
  • Die Drehbewegung der Verschiebewelle wird durch einen, von dieser angetriebenen, am Außenumfang der Gewindemutter angeordneten ersten Zahnkranz über einen mit diesem in Eingriff stehenden zweiten Zahnkranz auf die die Lamelle tragende Drehachse übertragen, wobei zwischen jeweils einer Lamelle und dem zweiten Zahnkranz eine Rutschkupplung eingebaut ist. Durch eine derartige Anordnung werden durch eine Drehung der Verschiebewelle die Lamellen alle gleichzeitig gedreht, bis sie sich gegenseitig blockieren oder durch einen sonstigen Anschlag eine Drehbegrenzung erfahren. In dieser blockierten Stellung rutscht die Rutschkupplung durch und das an der Rutschkupplung wirkende Rutschmoment wird über den zweiten Zahnkranz auf den ersten Zahnkranz übertragen und durch diese Hemmung der Drehbewegung des ersten Zahnkranzes erfolgt eine Längsverschiebung der Gewindemutter auf der sich drehenden Verschiebewelle.
  • Eine derartige Laufwagenanordnung erfordert lediglich einen gemeinsamen Antrieb für die Längsbewegung der Führungswagen, als auch für die Drehverstellung der Lamellen, der Einsatz von zwei Zahnkränzen sowie einer Rutschkupplung an jedem Führungswagen verursacht jedoch hohe Herstellkosten und bietet auf Dauer keine ausreichende Betriebssicherheit. Weiters kann durch eine derartige Ausführung mit Einsatz von Rutschkupplungen eine genaue Winkelstellung der Lamellen ohne zusätzliche Maßnahmen nur schwer kontrollierbar angefahren werden. Für diesen Zweck wäre beispielsweise ein zusätzliches Wegmesssystem bzw. Winkelmesssystem erforderlich.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit nur einem Verstellantrieb gleichzeitig die Verstellung der Laufwagen, als auch die Drehverstellung der Lamellen, ausführen zu können und eine dementsprechende Laufwagenanordnung für eine Jalousie bereitzustellen, die sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und universell einsetzbar ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch eine Laufwagenanordnung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Der entscheidende Unterschied zum Stand der Technik besteht bei einer derartigen Laufwagenanordnung darin, dass der für die Längsbewegung der Laufwagen ohnehin erforderliche Antrieb gleichzeitig für die Verstellung des Drehwinkels der Lamellen eingesetzt werden kann, ohne dass an jedem Laufwagen eine aufwändige Einrichtung zur Umwandlung der Längsantriebsbewegung in eine Drehbewegung der Lamellen erforderlich ist. Weiters sorgt die Verbindung des Achselements mit einem Federelement für eine definierte Ausgangswinkellage der Lamelle vor dem Wirksamwerden der Drehverstellbewegung.
  • Die Drehverstellbewegung erfolgt also nicht wie im Stand der Technik durch ein aktives Bewegen eines mit der Lamelle verbundenen Anlenkpunktes um eine Drehachse, sondern durch eine Bewegung der Drehachse um einen im Wesentlichen durch das Wegbegrenzungselement feststehenden Anlenkpunkt. Durch den Verzicht auf eine eigene Mechanik zur Umwandlung eines Längsantriebs in eine Drehverstellbewegung an jedem Laufwagen kann eine derartige Laufwagenanordnung auch für große und schwere Lichtlenklamellen verwendet werden, wie sie beispielsweise für Verschattungseinrichtungen an Glasfassaden eingesetzt werden.
  • Der Begriff „streifenförmiges Lichtlenkelement" umfasst jede Art von streifenförmigen Elementen, die dazu verwendet werden, einen Lichtdurchgang oder die Durchsicht im Bereich des Lichtlenkelements zu beeinflussen. Der Begriff Jalousie umfasst alle Verschattungseinrichtungen bzw. Sonnenschutzeinrichtungen, Sichtschutzvorrichtungen und Ähnliches, die zumindest ein, zumeist jedoch eine Vielzahl von nebeneinander liegenden und relativ zueinander in ihrem Abstand oder in ihrer Winkellage zueinander verstellbaren Lichtlenkelemente umfasst, die an einem oder an zwei Enden entlang einer Führungsbahn geführt sind.
  • Insbesondere können die Ausgangswinkellage und/oder die Endwinkellage des Achselements, das die Lichtlenklamelle trägt, durch ein Anschlagelement und eine damit zusammenwirkende Anschlagfläche festgelegt sein. Obwohl die Ausgangswinkellage durch das zumindest ein Federelement allein auch festgelegt sein kann, indem das Federelement das Achselement in diejenige Lage verstellt, in der das Federelement entspannt ist, ist die Verwendung von festen mechanischen Anschlagelementen bzw. damit zusammenwirkenden Anschlagflächen von Vorteil, da damit Drehschwingungserscheinungen an den Lichtlenkelementen weitgehend verhindert werden können, was insbesondere bei Wind ausgesetzten Jalousien von Vorteil ist. Durch die Verwendung eines verstellbaren Anschlagelements, beispielsweise in Form einer Stellschraube, können auch die Ausgangswinkellage und/oder sinngemäß auch die Endwinkellage des Achselements verstellbar sein. Die Ausgangswinkellage bzw. die Endwinkellage können dabei so festgelegt sein, dass eine gegenseitige Berührung von benachbarten Lichtlenklamellen verhindert ist oder beispielsweise mechanisch ungünstige Verdrehstellungen des Anlenkpunktes am Achselement vermieden werden.
  • Für eine stabile Fixierung des Achselements in der Ausgangswinkellage ist es von Vorteil, wenn das Achselement in der Ausgangswinkellage durch das Federelement mit einer Vorspannkraft an der Anschlagfläche festgesetzt ist und eine Verdrehung der Lamellen erst erfolgt, wenn das Verstellmoment eine durch die Höhe der Vorspannung bestimmte Untergrenze überschreitet.
  • Das Federelement kann dabei so ausgebildet sein, dass der Laufwagenkörper und Federelement einstückig verbunden, beispielsweise, wenn Laufwagenkörper und Federelement durch Kunststoffspritzguss hergestellt sind, wodurch robuste und kostengünstige Laufwagen herstellbar sind. Sinngemäß können auch Achselement und Federelement einstückig verbunden sein.
  • Am Achselement können weiters auch mehrere, insbesondere zwei Anlenkpunkte vorgesehen sein, die etwa diametral bezüglich der Drehachse auf einem mit dem Achselement drehfest verbundenen mehrarmigen, insbesondere zweiarmigen, Schwenkhebel angeordnet sein. Von diesen mehreren Anlenkpunkten je Laufwagen muss jedoch nur einer mit einem Wegbegrenzungselement zusammenwirken, was für die Durchführung der Drehverstellbewegung ausreichend ist, obwohl auch der Eingriff mehrerer Anlenkpunkte eines Achselements an einem Wegbegrenzungselement möglich wäre. Durch die Verwendung von zwei diametral bezüglich der Drehachse gelegenen Anlenkpunkten kann über diese durch eine zugfeste Verbindung mit den gleichartigen Anlenkpunkten an einem benachbarten Laufwagen die zugfeste Verbindung zwischen zwei Laufwagen hergestellt werden, ohne eigene, direkt zwischen den Laufwagenkörpern wirkende zusätzliche Zugelemente.
  • Durch die Positionierung des am Achselements angeordneten Anlenkpunkts und die Positionierung des mit diesem zusammenwirkenden Wegbegrenzungselements kann der zwischen Ausgangswinkellage und Endwinkellage mögliche Verstellwinkel in weiten Bereichen beeinflusst werden, wobei sich für einen universellen Einsatz der Laufwagenanordnung ein maximal möglicher Verstellwinkel von zumindest 75° als vorteilhaft erweist.
  • Eine minimale Breite eines Lamellenpakets in der Parkposition kann erzielt werden, wenn bei der Laufwagenanordnung in der Ausgangswinkellage eine Hauptfläche des streifenförmigen Lichtlenkelements zumindest annähernd rechtwinkelig zur Führungsbahn orientiert ist.
  • Abweichend davon ist es jedoch auch in manchen Fällen von Vorteil, wenn in der Ausgangswinkellage eine Hauptfläche des streifenförmigen Lichtelements zumindest annähernd parallel zur Führungsbahn orientiert ist, wodurch bei entsprechender Anordnung des Anlenkpunkts auch Verstellwinkel möglich sind, die deutlich größer als 90° sind und die Lichtlenklamellen beispielsweise der Sonnenbewegung länger nachgeführt werden können.
  • Durch einen Laufwagen, bei dem die Seitenführungsflächen zur Seitenführung an der Führungsbahn zumindest abschnittsweise etwa rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse geformt sind und weiters das Achselement drehfest mit dem Laufwagenkörper verbunden ist, kann der Laufwagen sehr einfach aufgebaut sein, insbesondere kann der Laufwagenkörper mit dem Achselement einstückig verbunden sein, was eine kostengünstige Herstellung, insbesondere bei Verwendung von Kunststoffmaterialien, erleichtert. Ebenso können der Schwenkhebel und das Achselement aus denselben vorteilhaften Gründen einstückig verbunden sein.
  • Die erfindungsgemäße Laufwagenanordnung kann insbesondere für eine Jalousie mit mehreren, mittels Laufwagen entlang zumindest einer Führungsbahn bewegbaren Lichtlenkelementen eingesetzt werden. Bei einer derartigen Jalousie können die Lichtlenklamellen aus einer Parkposition in einem Anfangsbereich der Führungsbahn, in dem sie zusammen ein Lamellenpaket bilden, in Richtung eines Endbereichs der Führungsbahn in eine voneinander beabstandete Arbeitsposition verstellt werden. Dabei sind benachbarte Laufwagen oder benachbarte Lichtlenklamellen durch zumindest ein Zugelement miteinander verbunden und zumindest der dem Endbereich der Führungsbahn nächst liegende erste Laufwagen mit einem entlang der Führungsbahn verlaufenden Förderorgan eines Verstellantriebes antriebsverbunden. Beim Einsatz der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung werden nun alle Anlenkpunkte der Achselemente ab dem Erreichen einer Eingriffsposition an der Führungsbahn durch den jeweiligen Laufwagen im Wesentlichen gleichzeitig in Eingriff mit einem Wegbegrenzungselement gebracht, wodurch deren Bewegung in Längsrichtung der Führungsbahn blockiert ist.
  • Die Drehverstellbewegung des Achselements bzw. der damit verbundenen Lichtlenklamelle ergibt sich nunmehr dadurch, dass die Laufwagen nach Wirksamwerden des Wegbegrenzungselements noch um einen Verstellweg in Richtung des Endbereichs weiter verstellbar sind. Durch den gleichzeitigen Eingriff aller wirksamen Anlenkpunkte an dem zumindest einen Wegbegrenzungselement werden alle Lichtlenklamellen synchron verstellt und zwar lediglich durch die Fortsetzung der Bewegung des oder der angetriebenen Laufwagen.
  • Das Wegbegrenzungselement kann sehr einfach und kostengünstig durch ein an den wirksamen Anlenkpunkten befestigtes Zugelement gebildet sein, wobei dieses an einem Festpunkt im Anfangsbereich fixiert ist und ab dem Zeitpunkt, in dem alle Teillängen des Zugelements gespannt sind, wird die weitere Bewegung der Anlenkpunkte in Längsrichtung der Führungsbahn blockiert.
  • Zusätzlich oder alternativ dazu kann das Wegbegrenzungselement auch eine in die Bewegungsbahn der Anlenkpunkte positionierbare Führungskulisse umfassen, wodurch ebenfalls durch Blockierung der Anlenkpunkte eine Verstellung relativ zu den Drehachsen erfolgt, wenn die Laufwagen über die Eingriffsposition hinaus in Richtung des Endbereichs der Führungsbahn weiterbewegt werden.
  • Zur Feineinstellung der Endwinkellage bzw. des maximal möglichen Verstellwinkels kann das Wegbegrenzungselement durch eine Längsverstelleinrichtung in seiner Position in Führungsrichtung der Führungsbahn verstellbar sein. Dies kann beispielsweise dazu benutzt werden, dass die Endwinkellage so eingestellt wird, dass sich die Lichtlenklamellen in der Endwinkellage nicht berühren, beispielsweise um bei stoßartiger Windbelastung ein gegenseitiges Scheuern der Lichtlenklamellen und eine möglicherweise daraus entstehende Beschädigung oder Lärmbelästigung vermieden werden kann.
  • Das den zumindest ersten Laufwagen antreibende Förderorgan kann ein Zugmittel, insbesondere einen Zahnriemen, oder ein Seil oder sonstige im Wesentlichen biegeweiche Antriebsmittel umfassen, wodurch eine kostengünstige und vielfach bewährte Ausbildung eines Förderorgans vorliegt. Das Förderorgan kann aber auch durch eine mit einer Spindelmutter am anzutreibenden Laufwagen zusammenwirkende Antriebsspindel, eine Schubkette oder ein sonstiges Antriebsorgan, wie z. B. eine Kolbenanordnung gebildet sein. Der Verstellantrieb umfasst neben dem Förderorgan zumindest einen Antriebsmotor, beispielsweise einen Servomotor sowie gegebenenfalls ein Untersetzungsgetriebe und ist insbesondere mittels einer Steuervorrichtung verbunden, durch die der Verstellantrieb als ein Positionierantrieb ausgeführt ist und die Endposition des oder der Laufwagen sehr genau angefahren werden kann.
  • Die Führungsbahn der Jalousie kann vorteilhaft eine Hohlschiene aus Metall oder Kunststoff umfassen, wobei jeweils zumindest ein Teil eines Laufwagens innerhalb der Hohlschiene angeordnet sein kann. Die Laufwagen können dabei mittels Gleitlagern und/oder Wälzlagern an der Führungsbahn bzw. der Hohlschiene gelagert sein, wobei sich eine Gleitlagerung z. B. bei Laufwagenkörpern aus einem zähen Kunststoff wie HDPE, PTFE oder ähnlichen Polymeren und eine Wälzlagerung bei metallischen Laufwagenkörpern anbietet. Die Führungsbahn kann jedoch auch durch eine Stange oder ein gespanntes, biegeweiches Element, insbesondere ein Seil, umfassen, wobei die Laufwagen jeweils zumindest einen Teil des Stangenquerschnitts oder des Seilquerschnitts umgreifen. Der Vorteil der Hohlschiene besteht darin, dass die gesamte Laufwagenanordnung bis auf das einen Schlitz in der Hohlschiene durchragende Achselement von der Hohlschiene eingeschlossen und vor Witterungseinflüssen weitgehend geschützt auch an Fassadenaußenflächen eingesetzt werden kann.
  • Besonders für den Fall einer Außenverwendung einer derartigen Jalousie ist es von Vorteil, wenn ein Lamellenquerschnitt der Lichtlenklamellen gewinkelt oder gekrümmt ausgebildet ist, wodurch die Lamellen eine hohe Steifigkeit besitzen und gegebenenfalls auftretende hohe Windlasten, wie sie insbesondere an Hochhäusern auftreten können, leicht ertragen werden können. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass an den Längskanten der Lamellen ein schmaler Streifen um etwa 45° abgewinkelt wird, was auf einer Biegepresse leicht durchführbar ist.
  • Das Material der Lichtlenklamellen kann, je nach den auftretenden Witterungsbelastungen, wie z. B. Feuchtigkeit, Hitze, direkte Bewetterung, UV-Strahlung, usw., vorteilhaft aus einer Gruppe umfassend Aluminium, Textilmaterial, Kunststoff, rostfreier Stahl, beschichtetes oder teilbeschichtetes Glas, Holz, Kunststoff oder einer Kombination aus diesen, gewählt sein.
  • Für eine Außenverwendung einer derartigen Jalousie können aufgrund des geringen Gewichts bei gleichzeitig hoher Festigkeit die Lichtlenklamellen aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen und eine Lamellendicke von zumindest 3 mm aufweisen.
  • Für Innenverwendung, also Einbau in einem Gebäudeinneren oder einem vor Windlasten geschützten Zwischenraum in mehrschaligen Glasfassaden oder Isolierglaselementen können die Lichtlenklamellen vorzugsweise Dicken von 0,3 mm bis 0,5 mm aufweisen, wodurch die Gewichtsbelastung der Laufwagenanordnungen geringer ist.
  • Benachbarte Laufwagen, Lichtlenklamellen bzw. Anlenkpunkte können jeweils durch ein Zugelement in Form eines Bandes, eines Seiles, einer Schnur oder eines sonstigen biegewei chen Zugmittels gebildet sein. Insbesondere bei Verwendung eines Bandes als Zugelement kann durch die Orientierung des Bandquerschnitts beeinflusst werden, in welcher Form die Teillängen des Bandes zwischen den einzelnen Laufwagen sich bei der Faltung beim Zusammenschieben der Laufwagen verhalten.
  • Die Jalousie kann vorteilhaft als Horizontaljalousie ausgeführt sein, bei der die Lichtlenklamellen mit etwa horizontaler Ausrichtung der Lamellenlängsachsen mittels Laufwagen zwischen zwei im Wesentlichen vertikalen und relativ zueinander beabstandeten Führungsbahnen geführt sind. Ebenso kann die Jalousie als Vertikaljalousie ausgeführt sein, bei der die Lichtlenklamellen mit etwa vertikaler Ausrichtung der Lamellenlängsachsen zumindest in ihrem oberen Endabschnitt mittels Laufwagen entlang einer im Wesentlichen horizontalen Führungsbahn geführt sind. Unabhängig davon können die Führungsbahnen auch schräge Richtungen aufweisen und weiters auch einen gekrümmten Verlauf besitzen.
  • Bei Ausführung der erfindungsgemäßen Jalousie als Vertikaljalousie empfiehlt es sich, insbesondere bei Außenanwendungen, dass die Lichtlenklamellen sowohl an ihrem oberen als auch an ihrem unteren Endabschnitt geführt sind.
  • Die Lichtlenklamellen können dabei an ihrem unteren Endabschnitt mittels herkömmlichen Laufwagen, also ohne ein die Ausgangsstellung herbeiführendes Federelement geführt sein, da die Ausgangsstellung durch die Federwirkung an den oberen Laufwagen ohnehin bewirkt wird. Die einzelnen Laufwagen bzw. Lichtlenklamellen sind dabei vorzugsweise auch an ihrem unteren Endabschnitt mittels Zugelementen verbunden, wovon zumindest eines auch an einem Festpunkt im Anfangsbereich der Führungsbahn fixiert sein kann, damit die Winkelverstellung gleichmäßig erfolgt. Bei dieser Ausführung ist es möglich, einen Verstellantrieb nur an der oberen Führungsbahn vorzusehen, wonach die unteren herkömmlichen Laufwagen ohne Federelement lediglich nachlaufen, es kann jedoch auch ein zusätzlicher Verstellantrieb für die an der unteren Führungsbahn geführten unteren Laufwagen vorgesehen sein, der mit dem oberen Verstellantrieb synchron läuft, beispielsweise durch zwei synchronisierte Antriebsmotoren oder einen gemeinsamen Antriebsmotor mit Verzweigung seiner Drehbewegung auf oberen und unteren Verstellantrieb.
  • Weiters können bei Einsatz eines beidseitigen synchronisierten Verstellantriebs sowohl oben als auch unten die erfindungsgemäßen Laufwagenanordnungen eingesetzt werden, wodurch eine sehr stabile Führung der Lichtlenklamellen gegeben ist.
  • Um Verspannungen in den Führungen bei Schrägstellungen der Lichtlenklamellen zu vermeiden, kann es von Vorteil sein, wenn zwischen einer Lichtlenklamelle und einem diese führenden Laufwagen jeweils ein Ausgleichselement, insbesondere in Form eines Kardangelenks oder eines winkelbeweglichen Kupplungselements, angeordnet ist, wodurch eine im Wesentlichen drehfeste, jedoch zumindest geringfügige Schrägstellungen erlaubende Anbindung der Lichtlenklamellen an den Führungswagen möglich ist.
  • Es zeigen in jeweils vereinfachter schematischer Darstellung:
  • 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Laufwagen mit einem daran befestigten Lichtlenkelement in der Ausgangswinkellage, sowie in der strichliert dargestellten Endwinkellage;
  • 2 einen Querschnitt durch den oberen Bereich einer Vertikaljalousie;
  • 3 eine Ansicht des oberen Bereichs einer Vertikaljalousie mit den Lichtlenklamellen in Parkposition gemäß Richtung III in 2;
  • 4 eine Draufsicht von oben auf eine Vertikaljalousie mit dem erfindungsgemäßen Laufwagen in Eingriffsposition und den Lichtlenkelementen in der Ausgangswinkellage;
  • 5 eine Draufsicht auf eine Vertikaljalousie mit dem erfindungsgemäßen Laufwagen in Arbeitsposition bzw. Endposition und den Lichtlenkelementen in verstellter Position;
  • 6 einen Vertikalschnitt durch eine Vertikaljalousie mit beidseitiger Führung der Lichtlenklamellen mittels der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnungen bzw. einen Horizontalschnitt durch eine Horizontaljalousie mit beidseitiger Führung der Lichtlenklamellen mittels der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnungen;
  • 6a einen Querschnitt und eine Ansicht eines unteren Bereichs einer Vertikaljalousie mit herkömmlichen Laufwagen;
  • 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung mit abgenommenen Schwenkhebel;
  • 8 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung mit einer Führungskulisse als Wegbegrenzungselement;
  • 9 eine Seitenansicht auf eine Verstellanordnung für die Führungskulisse gemäß 8.
  • Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z. B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsmäße Lösungen darstellen.
  • Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z. B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d. h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z. B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
  • 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Laufwagen 1, der entlang einer strichliert angedeuteten Führungsbahn 2 beweglich gelagert ist und an dem ein streifenförmiges Lichtlenkelement 3 in Form einer Jalousie nlamelle oder einer Lichtlenklamelle 4 befestigt ist. Diese Lichtlenklamelle 4 ist aus Gründen der Gewichtsersparnis aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und weist eine im Wesentlichen ebene Hauptfläche 5 auf; weiters sind die Ränder der Lichtlamelle 4 an ihren Längskanten 6 gegenüber der Hauptfläche 5 abgewinkelt, wodurch die Lichtlenklamelle 4 eine höhere Steifigkeit besitzt und höhere mechanische Belastungen, beispielsweise durch Winddruck, ertragen kann. Die Dicke der Lichtlenklamellen 4 kann dabei für windbelastete Außenanwendungen zumindest 3 mm betragen, während für Innenanwendungen beispielsweise Lamellendicken von 0,3 mm bis 0,5 mm verwendet werden.
  • Der Laufwagen 1 umfasst einen an der Führungsbahn 2 geführten Laufwagenkörper 7, der durch die Führungsbahn 2 in Führungsrichtung 8 beweglich ist, jedoch quer zur Führungsrichtung 8 im Wesentlichen spielfrei geführt ist. Dies erfolgt durch an der Führungsbahn 2 ausgebildete Führungsflächen 9, die mit entsprechenden Seitenführungsflächen 10 am Laufwagenkörper 7 zusammenwirken. Die Führungsbahn 2 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel geradlinig, kann jedoch abweichend davon auch gekrümmt sein, wodurch der Laufwagen 1 eine gekrümmte Bewegungsbahn besitzen kann.
  • Die Lichtlenklamelle 4 ist beim erfindungsgemäßen Laufwagen 1 mit diesem nicht starr verbunden, sondern um eine rechtwinkelig zur Zeichenebene und damit quer zur Führungsrichtung 8 verlaufende Drehachse 11 drehbar gelagert. Der Laufwagen 1 umfasst dazu ein Achselement 12, mit dem die Lichtlenklamelle 4 drehfest verbunden ist. Das Achselement 12 ist um die Drehachse 11 drehbar am Laufwagenkörper 7 gelagert und kann dadurch zwischen einer in Volllinien dargestellten Ausgangswinkellage 13 und der in strichlierten Linien dargestellten Endwinkellage 14 verstellt werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt ein Ausgangswinkel 15 zwischen der Hauptfläche 5 der Lichtlenklamelle 4 und der Führungsrichtung 8 etwa 90° und ein Endwinkel 16 zwischen der Hauptfläche 5 und der Führungsrichtung 8 in der Endwinkellage 14 beträgt 5°, d. h. zwischen der Ausgangswinkellage 13 und der Endwinkellage 14 ist ein Verstellwinkel 17 von 85° möglich. Wenn man annimmt, dass die Führungsrichtung 8 im Wesentlichen parallel zu einer Fensterfläche verläuft, kann der Lichtdurchgang durch das Fensterelement, ausgehend von der Ausgangwinkellage 13, durch Verschwenken der Lichtlenklamelle 4 in die Endwinkellage 14 deutlich reduziert und dadurch beispielsweise unerwünschter Eintrag durch Sonnenstrahlung, Blendung durch grelles Tageslicht oder störende Einblicke in ein Gebäudeinneres unterbunden werden.
  • Die Lichtlenklamelle 4 ist am Laufwagen 1 nicht frei drehbar angeordnet, sondern wird durch ein Federelement 18, das zwischen dem Achselement 12 und dem Laufwagenkörper 7 wirkt, durch eine Vorspannkraft in der Ausgangswinkellage 13 gehaltert, d. h. die Lichtlenklamelle 4 befindet sich ohne Einwirkung äußerer Kräfte in der in Volllinien dargestellten Lage etwa rechtwinkelig zur Führungsrichtung 8. Die Federvorspannung des Federelements 18 übt auf das Achselement ein in 1 im Gegenuhrzeigersinn wirkendes Drehmoment aus, wobei die Ausgangswinkellage 13 durch ein am Achselement 12 angeordnetes Anschlagelement 19 definiert, das in der Ausgangswinkellage 13 gegen eine Anschlagfläche 20 am Laufwagenkörper 7 gedrückt wird. Um nun die Lichtlenklamelle 4, ausgehend von der Ausgangswinkellage 13 entgegen vom Federelement ausgeübten Vorspannmoment um einen Verstellwinkel 17 im Uhrzeigersinn verdrehen zu können, ist ein entsprechendes Verstellmoment 21 erforderlich. Dazu weist das Achselement 12 einen ersten Anlenkpunkt 22 und einen zweiten Anlenkpunkt 23 auf, an denen ein Zugelement 24 bzw. 25 befestigt ist. Über die Zugelemente 24, 25 in die Anlenkpunkte 22, 23 eingeleitete Verstellkräfte kann aufgrund der exzentrischen Anordnung der Anlenkpunkte 22, 23 bezüglich der Drehachse 11 ein entsprechendes Verstellmoment 21 in das Achselement 12 eingeleitet werden. Die Anlenkpunkte 22, 23 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel diametral bezüglich der Drehachse 11 auf einem mit dem Achselement 12 drehfest verbundenen zweiarmigen Schwenkhebel 26 angeordnet. Die drehfeste Verbindung zwischen Schwenkhebel 26 und Achselement 12 erfolgt im dargestellten Ausführungsbeispiel durch einen Vierkantansatz 27 am Achselement 12, der in eine Vierkantausnehmung am Schwenkhebel 26 eingreift und axial, beispielsweise durch eine Schraube, gesichert ist. Die Zugelemente 24, 25 sind beispielsweise durch zwei Zugbänder 28 gebildet, die eine zugfeste Verbindung zu entsprechenden Anlenkpunkten benachbarter Laufwagen herstellen. Je nach der Höhe der über die Zugelemente 24, 25 in die Anlenkpunkte 22, 23 eingeleiteten Verstellkräfte, der am Schwenkhebel 26 wirksamen Hebelarmlänge, der Federrate des Federelements 18, der Vorspannung des Federelements 18, sowie gegebenenfalls auf den Laufwagenkörper 7 wirkenden Reibungskräfte äußere Kräfte, beispielsweise durch ein Antriebsorgan, von der Führungsbahn 2 ergibt sich ein dementsprechender Verstellwinkel 17 des Achselements 12 bzw. der Lichtlenklamelle 4. Durch eine Aneinanderreihung mehrerer derartiger Laufwagen 1 mit daran befestigten Lichtlenklamellen 4 kann eine größere zusammenhängen de Fläche, beispielsweise eines Fenster bzw. eines Fassadenelementes, vor unerwünschtem Lichteinfall geschützt werden, insbesondere wenn sich in der Endwinkellage 14 die Lichtlenklamellen 4 mit ihren Längskanten 6 gegenseitig überlappen.
  • Vorletzten Satz einfügen: Bei einem bestimmten erreichten Verstellwinkel 17 befinden sich die über die Anlenkpunkte 22, 23 eingeleiteten Verstellkräfte, auf den Laufwagen einwirkende Reibungskräfte und gegebenenfalls einwirkende Bewegungskräfte mit einem vom Federelement 18 ausgeübten Rückstellmoment 29 im Gleichgewicht.
  • Die beiden Anlenkpunkte 22, 23 befinden sich dabei auf unterschiedlichen Seiten einer von der Drehachse 11 und der Führungsrichtung 8 aufgespannten Mittelfläche 30, d. h. parallel zur Führungsrichtung 8 verlaufende Verstellkräfte an den Anlenkpunkten 22, 23 bewirken durch ihren tangentialen Anteil bezüglich des Hebelarms ein Verstellmoment 21? zwischen der Ausgangwinkellage 13 und der Endwinkellage 14.
  • In 1 ist die Verdrehung des Achselements 12 derart dargestellt, dass die Anlenkpunkte 22, 23 eine Kreisbewegung um die Drehachse 11 ausführen, um die Verdrehung der Lichtlenklamelle 4 darzustellen. Bei der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung 1 erfolgt die Verdrehung des Achselements 12 derart, dass die Bewegung eines der Anlenkpunkte 22 oder 23 in Führungsrichtung 8 der Führungsbahn 2 ab dem Erreichen einer Eingriffsposition an der Führungsbahn 2 durch den Laufwagen 6 blockiert wird und durch die Bewegung des Laufwagens 6 über die Eingriffsposition hinaus eine Relativdrehung der Anlenkpunkt 22, 23 bezüglich der Drehachse 11 erfolgt. Im in 1 dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt diese Blockierung am Anlenkpunkt 22 durch das Zugelement 24, das links des Anlenkpunkts 22 an einem Festpunkt 31 fixiert ist und dadurch ein Wegbegrenzungselement 32 bildet, das die weitere Bewegung des Anlenkpunkts 22, in 1 nach rechts blockiert und durch die Bewegung des Laufwagens 6 über diese dargestellte Eingriffsposition hinaus nach rechts eine Verdrehung des Schwenkhebels 26 und damit auch der Lichtlenklamelle 4 bewirkt wird. Da ab dem Erreichen der Eingriffsposition durch den Laufwagen 6 und die daraus bewirkte Verdrehung des Anlenkpunkts 22 um die Drehachse 11 das Rückstellmoment 29 des Federelements 18 wirksam wird, muss um den Laufwagen 6 über die Eingriffsposition hinaus bewegen zu können bzw. in dieser halten zu können, auf den Laufwagen 6 eine Kraft in Richtung des Endbereichs ausgeübt werden, die im Ausführungsbeispiel gemäß 1 durch das am zwei ten Anlenkpunkt 23 befestigte zweite Zugelement 25 in den Laufwagen 6 eingeleitet wird. Der Kraftangriff zur Bewegung des Laufwagens 6 über die Eingriffsposition hinaus muss jedoch nicht an einem zweiten Anlenkpunkt 23 erfolgen, sondern kann auch direkt am Laufwagen, beispielsweise durch ein zu einem benachbarten Laufwagen führendes Zugband oder ein den Laufwagen 6 antreibendes Förderorgan gebildet sein.
  • In den 2 bis 5 ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung 1 bei einer Jalousie 33 mit verstellbaren Lichtlenklamellen 4 dargestellt.
  • 2 zeigt eine Jalousie 33 in einem Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Laufwagenanordnung 1, bei der die Führungsbahn 2 durch eine Hohlschiene 34 gebildet ist. 3, die in Folge zusammen mit 2 beschrieben wird, zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Jalousie 33 gemäß der Linie III-III in 2. Die Laufwagen 4, 4', 4'', ... befinden sich dabei nahe einem in 3 links dargestellten Anfangsbereich 35 der Führungsbahn 2 in einer Parkposition 36, wobei die an den Laufwagen 6, 6', 6'', ... angeordneten Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... zusammen ein Lamellenpaket 37 bilden und dadurch eine nicht dargestellte Fenster- bzw. Fassadenfläche von der Jalousie 33 nicht verschattet ist. Die Lichtlenklamellen 4 befinden sich dabei in ihrer Ausgangswinkellage, in der die Hauptflächen 5 der Lichtlenklamellen 4 etwa rechtwinkelig zur Führungsrichtung 8 verlaufen, also den größt möglichen Teil der Fensterfläche freigeben.
  • Bei Verwendung der Jalousie 33 werden die Laufwagen 6, 6', 6'', ... mittels eines Verstellantriebs aus der Parkposition 36 nach rechts in Richtung eines Endbereichs 39 der Führungsbahn 2 in eine Arbeitsposition verstellt, in der das Lamellenpaket 37 aufgelöst und benachbarte Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... in ihrem gegenseitigen Abstand vergrößert werden. Die Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... werden dadurch vor die zu verschattende Fensterfläche verteilt, befinden sich dabei allerdings noch immer in ihrer Ausgangswinkellage, solange die Laufwagen 6, 6', 6'', ... die Eingriffsposition an der Führungsbahn 2 nicht erreicht haben. Der Verstellantrieb 38 umfasst dabei einen Antriebsmotor 40, der beispielsweise durch einen Servomotor, Jalousiemotor oder sonstigen Stellantriebsmotor gebildet sein kann. Der Antriebsmotor 40 treibt über ein Winkelgetriebe 41 ein vom Anfangsbereich 35 zum Endbereich 39 der Führungsbahn 2 sich erstreckendes Förderorgan 42 an, das im dargestellten Beispiel durch einen Zahnriemen 43 gebildet ist, der über eine angetriebene Umlenkrolle 44 und eine nicht angetriebene Umlenkrolle 45 geführt ist. Das Förderorgan 42 bzw. der Zahnriemen 43 ist über ein Kupplungselement 46 mit dem dem Endbereich 49 nächst liegenden ersten Laufwagen 6 verbunden, wodurch dieser die Verstellbewegung des Förderorgans 42 bzw. des Förderiemens 43 mitmacht. Das Kupplungselement 46 ist dabei auf geeignete Weise mit dem Laufwagen 6, insbesondere mit dem Laufwagenkörper 7 zugfest verbunden. Der Antrieb der weiteren Laufwagen 6', 6'', ... erfolgt durch zwischen benachbarten Laufwagen bzw. Lichtlenklamellen angeordnete Zugelemente, beispielsweise Zugbänder, die in der Parkposition 36 eine gefaltete Position einnehmen.
  • 4 zeigt die Jalousie 33 mit den Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... in Arbeitsposition vor der nicht dargestellten Fensterfläche, in derjenigen Position der Laufwagen 6, 6', 6'', ..., in der die Anlenkpunkte 22, 22', 22'', ... mit dem Wegbegrenzungselement 32 in Eingriff kommen, wodurch die Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... von der in 4 dargestellten Ausgangwinkellage 13 ausgehend im Uhrzeigersinn verstellt werden. Da lediglich der erste Laufwagen 6 über das Kupplungselement 46 mit dem angetriebenen Förderorgan 42 bzw. dem Zahnriemen 43 direkt mit dem Verstellantrieb 38 verbunden ist, erfolgt die Bewegung der nachfolgenden Laufwagen 6', 6'', ... in Richtung des Endbereichs 39 durch die jeweils entsprechende Anlenkpunkte 22, 22' bzw. 23, 23' benachbarter Laufwagen 6, 6' verbindenden Zugelemente 24 und 25. Die Laufwagen 6', 6'', ... laufen dem angetriebenen ersten Laufwagen 6 jeweils nur durch Reibungskräfte in der Führungsbahn 2 gehemmt weitgehend frei nach. Das Wegbegrenzungselement 32 ist dabei durch das die Anlenkpunkte 22, 22', 22'' verbindende Zugelement 24 gebildet, das im Anfangsbereich 35 der Führungsbahn 2 an einem Festpunkt 31 fixiert ist. Sobald das Zugelement 24 durch Bewegen des ersten Laufwagens 6 in Richtung des Endbereichs 39 vollständig bis zum Festpunkt 31 zurückgespannt ist, wird das Zugelement 24 für die damit verbundenen Anlenkpunkte 22, 22', 22'', ... als Wegbegrenzungselement 32 wirksam und haben die Laufwagen 6, 6', 6'', ... ihre jeweilige Eingriffsposition erreicht. Aufgrund des vom Federelement 18 auf die Achselemente 12, 12', 12'', ... bzw. die damit verbundenen Schwenkhebel 26 wirkende Rückstellmoment 29 befinden sich bis zum Erreichen dieser Eingriffsposition alle Lichtlenklamellen 4 in der Ausgangswinkellage mit dem Ausgangswinkel 13 zwischen Hauptfläche 5 und der Führungsrichtung 8 der Führungsbahn 2. Das zweite Zugelement 25 verbindet dabei die zweiten Anlenkpunkte 23, 23', 23'', ... und besitzt dabei identische Teillängen wie die entsprechenden Teillängen des ersten Zugelements 24 zwischen den Anlenkpunkten 22, 22', 22'', ..., wodurch die Schwenkhebel 26 und damit auch die Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... zueinander zumindest annähernd parallel sind.
  • Wird nun, wie in 5 dargestellt, der erste Laufwagen 6 gegenüber der strichliert angedeuteten Eingriffsposition 47 durch den Verstellantrieb 38 noch um einen Verstellweg 48 nach rechts in Richtung Endbereich bewegt, werden zwar die ersten Anlenkpunkte 22, 22', 22'', ... durch das Wegbegrenzungselement 32 in Form des ersten Zugelements 24 in der selben Position wie in der Eingriffsposition 47 gehalten, die diametral liegenden zweiten Anlenkpunkte 23, 23', 23'', ... werden durch die Verschiebung der Drehachse 11 des ersten Laufwagens 6 um den Verstellweg 48 etwa um das Doppelte des Verstellwegs 48 nach rechts in Richtung des Endbereichs 39 verschoben bzw. gedreht, wodurch auch die Lichtlenklamellen 4, 4', 4'', ... im Uhrzeigersinn verdreht werden. In 5 haben dabei die Laufwagen 6, 6', 6'', ... den maximalen Verstellweg 48 zurückgelegt bzw. eine Endposition 49 erreicht, in der Längskanten 50 der Lichtlenklamellen 4 und 4', ... einander bereits überlappen.
  • 6 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Jalousie 33 in Form einer Vertikaljalousie 51, mit im Wesentlichen vertikal verlaufenden Lichtlenklamellen 4, deren oberer Endabschnitt mittels einer erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung 1 an einer oberen Führungsbahn 53 und deren unterer Endabschnitt 54 mittels einer erfindungsgemäßen Laufwagenanordnung 1 an einer unteren Führungsbahn 55 geführt ist. Der Antrieb der oberen Laufwagen 6 sowie der unteren Laufwagen 6a erfolgt wiederum jeweils über einen Zahnriemen 43, mit dem die Laufwagen 6 jeweils mit einem Kupplungselement 46 verbunden sind. Der Verstellantrieb 38 umfasst dabei wieder einen Antriebsmotor 40, der beide Zahnriemen 43 über eine gemeinsame Antriebswelle 56 synchron antreibt. Die Verstellung der Winkellage der Lichtlenklamellen 4 erfolgt erfindungsgemäß wieder dadurch, dass die Laufwagen 6 mittels des Verstellantriebs 38 über eine Eingriffsposition 47 hinaus weiterbewegt werden, wobei an den drehbaren Achselementen 12, 12a angeordnete Anlenkpunkte 22, 22a jeweils durch ein Wegbegrenzungselement 32 bzw. 32a in Bewegungsrichtung der Laufwagen 6 bzw. 6a fixiert werden und dadurch die Verdrehung der Achselemente 12, 12a entgegen des Rückstellmomentes 29 des Federelements 18 erfolgt. 6 zeigt weiters, dass am Achselement 12 ein Befestigungselement 57 vorgesehen ist, mit dem die Lichtlenklamelle 4 mit dem Achselement 12 verbunden wird. Dies kann beispielsweise durch ein dargestelltes kraft- und formschlüssiges Formelement erfolgen; um jedoch minimale Bewegungsunterschiede zwischen oberer und unterer Aufhängung der Licht lenklamellen auszugleichen, kann zwischen den Lichtlenklamellen 4 und dem Laufwagen 6 ein Ausgleichselement, beispielsweise eines Kardangelenks, angeordnet sein.
  • 6a zeigt einen Querschnitt und eine Ansicht eines unteren Bereichs einer Vertikaljalousie 51, bei der die unteren Endabschnitte 54 an herkömmlichen Laufwagen 69, bei denen kein Federelement auf das Achselement wirkt an der unteren Führungsbahn 55 geführt sind. Die einzelnen Laufwagen sind dabei mittels Zugelementen 25 oder einem Zugband 28 untereinander verbunden Wie der 6a weiters zu entnehmen ist, kann dieses Zugelement 25 bzw. Zugband 28 im Anfangsbereich der Führungsbahn 55 an einem Festpunkt 31 fixiert sein, wodurch verhindert ist, dass die Lichtlenklamellen 4 bei Erreichen der Endposition darüber hinausschwingen.
  • Zusätzlich kann bei dieser Ausführung (in strichlierten Linien dargestellt) wie an der oberen Führungsbahn 53 ein synchronisierter Verstellantrieb 38 mit einem Förderorgan 42 für die unteren Laufwagen 69 vorgesehen sein, wodurch diese nicht lediglich den oberen Laufwagen 6 nachlaufen und die Lichtlenklamellen 4 bei den Fahrbewegungen geringfügige Schrägstellungen erfahren.
  • 7 zeigte eine weitere mögliche Ausführungsform der Laufwagenanordnung. Der Einfachheit halber jedoch ohne Darstellung der Anlenkpunkte bzw. der damit zusammenwirkenden Wegbegrenzungselemente.
  • Bei dieser Ausführungsform der Laufwagenanordnung 1 besitzt der Laufwagenkörper 7 des Laufwagens 6 eine rotationssymmetrische Außengestalt, d. h. die Seitenführungsflächen 10, mit der der Laufwagenkörper 7 zwischen den seitlichen Führungsflächen 9 der Führungsbahn 2 geführt ist, sind zumindest abschnittsweise rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse 11 des Achselements 12. Durch diese äußere Form des Laufwagenkörpers 7 kann dieser selbst eine Drehbewegung bezüglich der Drehachse 11 in der Führungsbahn 2 ausführen und der Laufwagenkörper 7 kann mit dem Achselement 12 drehfest, insbesondere auch einstückig, verbunden sein, wodurch ein derartiger Laufwagen 6 einfach und kostengünstig hergesellt werden kann. Die das Rückstellmoment 29 auf das gegenüber der Ausgangswinkellage verdrehte Achselement 12 bewirkende Federelement 18 stützt sich in dieser Ausführungsform direkt an einer Führungsfläche 9 der Führungsbahn 2 ab. Damit auch bei dieser Ausführungs form ein definierter Ausgangswinkel gegebenenfalls mit vorgespannter Ausgangsposition bewirkt werden kann, kann am Laufwagenkörper 7 ein Anschlagvorsprung 58 ausgebildet sein, der die Funktion des Anschlagelements 19 besitzt und sich an einer Anschlagfläche 20, die durch die Führungsfläche 9 der Führungsbahn 2 gebildet ist, in der Ausgangswinkellage abstützt. Die in 7 dargestellte Ausführungsform der Laufwagenanordnung besitzt insgesamt nur wenige Bauteile und kann dadurch kostengünstig hergestellt werden und ist insbesondere für kleinere Baugrößen der erfindungsgemäßen Jalousie 33 geeignet.
  • In den 8 und 9 ist eine weitere Ausführungsform der Laufwagenanordnung 1 dargestellt, bei der das Wegbegrenzungselement 32 durch eine Führungskulisse 59 gebildet ist. 8 zeigt eine Draufsicht auf eine derartige Laufwagenanordnung 1, wobei in vollen Linien der Laufwagen 6 in der Eingriffsposition und in strichlierter Linie der Laufwagen 6 in der Endposition dargestellt ist. In der Eingriffsposition befindet sich die Lichtlenklamelle 4 noch in der Ausgangswinkellage 13, die im dargestellten Ausführungsbeispiel etwa rechtwinkelig zur Führungsrichtung 8 verläuft. Der am Schwenkhebel 26 angeordnete Anlenkpunkt 22 ist durch einen Lenkstift 60 gebildet, der in der Eingriffsposition mit der Kulissenfläche 61 in Kontakt kommt. Dazu wird die Führungskulisse 59 durch einen Verstellvorgang aus einer Hohlstellung, bei der der Lenkstift 60 zusammen mit dem Laufwagen 6 ungehindert bewegt werden kann, in eine Arbeitsstellung verstellt, in der der Längsstift 60 in eine Kulissenausnehmung 62 eingreift und der Lenkstift 60 nicht mehr frei beweglich in Richtung der Führungsrichtung 8 ist.
  • Wird der Laufwagen 6, ausgehend von dieser Eingriffsposition mittels eines Förderorgans 42 oder eines an einem benachbarten Laufwagen 6 befestigten Zugbandes 28 weiter nach rechts bewegt, kann der Lenkstift 60 dieser Bewegung nicht mehr folgen und der Schwenkhebel 26 mit dem damit verbundenen Achselement 12 wird gegenüber dem Laufwagenkörper 7 um die Drehachse 11 verdreht, wodurch auch die Lichtlenklamelle 4 gegenüber der Ausgangswinkellage 13 verdreht wird. Die Endposition, bei der die Lichtlenklamelle 4 etwa um 90° gedreht ist, ist in 8 in strichlierten Linien dargestellt. Um die Lichtlenklamelle 4 wieder zu öffnen bzw. in ihre Ausgangswinkellage zu verstellen, wird der Laufwagen 6 nach links in Richtung der Eingriffsposition bewegt, wodurch eine stufenlose Verstellmöglichkeit für den Verstellwinkel der Lichtlenklamelle 4 gegeben ist.
  • Um das Einrasten des Lenkstifts 60 in die Kulissenausnehmung 62 zu erleichtern, kann diese eine in Längsrichtung der Führungsbahn 2 verlaufenden Einlaufschlitz 63 aufweisen, der bei der Verstellbewegung des Schwenkhebels 26 nicht stört, da der Lenkstift 60 aufgrund des vom Federelements 18 bewirkten Rückstellmoments 29 jedenfalls an der Kulissenfläche 61 anliegt, so lange der Laufwagen 6 rechts der Eingriffposition positioniert ist.
  • 9 zeigt einen Schnitt durch die Führungskulisse 59 gemäß der Linie IX-IX in 8, das eine mögliche Anordnung zur Verstellung der Führungskulisse 59 zeigt. Die Führungskulisse 59 kann dabei aus der dargestellten unten liegenden Ruhestellung mittels einer Hebelanordnung 64 in eine Arbeitsstellung angehoben werden, in der der Längsstift 60 in die Kulissenausnehmung 62 eingreift. Die Verstellung kann dabei, wie dargestellt, durch ein mit dem Laufwagen 6 verbundene Steuerleiste 65 erfolgen, die zwischen Eingriffsstellung und Endstellung des Laufwagens 6 einen Kipphebel 66 betätigt, der die Führungskulisse 59 in angehobener Arbeitsstellung hält.
  • In 4 ist im Bereich des Festpunktes 31 eine Längsverstelleinrichtung 67 für das Zugelement 24 angeordnet, mit der die Endwinkellage der Lichtlenklamellen 4 genau einjustiert werden kann.
  • 6 kann jedoch auch als Horizontalschnitt durch eine Horizontaljalousie 68 aufgefasst werden, wobei die vorstehenden Ausführungen zur Vertikaljalousie sinngemäß gelten.
  • Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Laufwagenanordnung bzw. der damit ausgestatteten Jalousie, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
  • Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Laufwagenanordnung bzw. der Jalousie diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
  • Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
  • Vor allem können die einzelnen in den 1; 2, 3, 4, 5; 6; 6a; 7; 8, 9 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
  • 1
    Laufwagenanordnung
    2
    Führungsbahn
    3
    Lichtlenkelement
    4
    Lichtlenklamelle
    5
    Hauptfläche
    6
    Laufwagen
    7
    Laufwagenkörper
    8
    Führungsrichtung
    9
    Führungsfläche
    10
    Seitenführungsfläche
    11
    Drehachse
    12
    Achselement
    13
    Ausgangswinkellage
    14
    Endwinkellage
    15
    Ausgangwinkellage
    16
    Endwinkel
    17
    Verstellwinkel
    18
    Federelement
    19
    Anschlagelement
    20
    Anschlagfläche
    21
    Verstellmoment
    22
    Anlenkpunkt
    23
    Anlenkpunkt
    24
    Zugelement
    25
    Zugelement
    26
    Schwenkhebel
    27
    Vierkantansatz
    28
    Zugband
    29
    Rückstellmoment
    30
    Mittelfläche
    31
    Festpunkt
    32
    Wegbegrenzungselement
    33
    Jalousie
    34
    Hohlschiene
    35
    Anfangsbereich
    36
    Parkposition
    37
    Lamellenpaket
    38
    Verstellantrieb
    39
    Endbereich
    40
    Antriebsmotor
    41
    Winkelgetriebe
    42
    Förderorgan
    43
    Zahnriemen
    44
    Umlenkrolle
    45
    Umlenkrolle
    46
    Kupplungselement
    47
    Eingriffsposition
    48
    Verstellweg
    49
    Endposition
    50
    Längskante
    51
    Vertikaljalousie
    52
    Endabschnitt
    53
    Führungsbahn
    54
    Endabschnitt
    55
    Führungsbahn
    56
    Antriebswelle
    57
    Befestigungselement
    58
    Anschlagvorsprung
    59
    Führungskulisse
    60
    Lenkstift
    61
    Kulissenbahn
    62
    Kulissenausnehmung
    63
    Einlaufschlitz
    64
    Hebelanordnung
    65
    Steuerleiste
    66
    Kipphebel
    67
    Längsverstelleinrichtung
    68
    Horizontaljalousie
    69
    Laufwagen
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 2554351 A1 [0002]

Claims (27)

  1. Laufwagenanordnung (1) für ein streifenförmiges Lichtlenkelement (3), insbesondere eine Lichtlenklamelle (4), umfassend eine Führungsbahn (2) sowie einen entlang dieser bewegbaren Laufwagen (6) mit einem Laufwagenkörper (7), ein an diesem angeordnetes, um eine im wesentlichen quer zur Führungsbahn (2) orientierte Drehachse (11) aus einer bezüglich der Führungsbahn (2) festgelegten Ausgangswinkellage (13) um einen Verstellwinkel (17) in Richtung einer Endwinkellage (14) verstellbares Achselement (12), das mit dem Lichtlenkelement (3) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Achselement (12) mit einem Federelement (18) wirkverbunden ist, wobei das Federelement (18) auf das Achselement (12) zwischen Ausgangswinkellage (13) und Endwinkellage (14) ein Rückstellmoment (29) in Richtung der Ausgangswinkellage (13) ausübt und das Achselement (12) zumindest einen bezüglich der Drehachse exzentrischen Anlenkpunkt (22) aufweist, dessen Bewegung in Führungsrichtung (8) der Führungsbahn (2) betrachtet ab dem Erreichen einer Eingriffsposition an der Führungsbahn (2) durch den Laufwagen (6) mittels eines Wegbegrenzungselements (32) begrenzt ist und der Anlenkpunkt (22) dadurch bei Bewegung des Laufwagens (6) über die Eingriffsposition hinaus eine Relativbewegung bezüglich der Drehachse (12) ausführt.
  2. Laufwagenanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangswinkellage (13) und/oder die Endwinkellage (14) des Achselements (12) durch ein Anschlagelement (19) und eine damit zusammenwirkende Anschlagfläche (20) festgelegt sind.
  3. Laufwagenanordnung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Achselement (12) in der Ausgangswinkellage (13) durch das Federelement (18) mit einer Vorspannkraft an der Anschlagfläche (20) festgesetzt ist.
  4. Laufwagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Anlenkpunkte (22, 23) etwa diametral bezüglich der Drehachse (11) auf einem mit dem Achselement (12) drehfest verbundenen zweiarmigen Schwenkhebel (26) angeordnet sind, wobei nur ein Anlenkpunkt (22) mit einem Wegbegrenzungselement (32) zusammenwirkt.
  5. Laufwagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Ausgangswinkellage (13) und Endwinkellage (14) maximal mögliche Verstellwinkel (17) zumindest 75° beträgt.
  6. Laufwagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausgangswinkellage (13) eine Hauptfläche (5) des streifenförmigen Lichtlenkelements (3) zumindest annähemd rechtwinkelig zur Führungsbahn (2) orientiert ist.
  7. Laufwagenanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausgangswinkellage (13) eine Hauptfläche (5) des streifenförmigen Lichtlenkelements (3) zumindest annähernd parallel zur Führungsbahn (2) orientiert ist.
  8. Laufwagenanordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Seitenführungsflächen (10) zur Seitenführung des Laufwagens (6) an der Führungsbahn (2) zumindest abschnittsweise etwa rotationssymmetrisch bezüglich der Drehachse (11) geformt sind und das Achselement (12) drehfest mit dem Laufwagenkörper (7) verbunden ist.
  9. Laufwagenanordnung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwagenkörper (7) und das Achselement (12) einstückig verbunden sind.
  10. Laufwagenanordnung (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (26) und das Achselement (12) einstückig verbunden sind.
  11. Jalousie (33) mit mehreren mittels Laufwagen (6) entlang zumindest einer Führungsbahn (2) bewegbaren Lichtlenklamellen (4), die aus einer Parkposition (36) in einem Anfangsbereich (35) der Führungsbahn (2), in dem sie zusammen ein Lamellenpaket (37) bilden, in Richtung eines Endbereichs (39) der Führungsbahn (2) in eine voneinander beabstandete Arbeitsposition verstellbar sind, wobei benachbarte Laufwagen (6, 6', 6'', ...) oder benachbarte Lichtlenklamellen (4, 4', 4'', ...) durch zumindest ein Zugelement (24, 25) miteinander verbunden sind und zumindest der dem Endbereich (39) der Führungsbahn (2) nächstliegende erste Laufwagen (6) mit einem entlang der Führungsbahn (2) verlaufenden Förderorgan (42) eines Verstellantriebes (38) antriebsverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Laufwagen (6, 6', 6'', ...), insbesondere jeder Laufwagen (6, 6', 6'', ...) und die Führungsbahn (2) als Laufwagenanordnungen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet sind und alle Anlenkpunkte (22, 22', 22'', ...) der Achselemente (12, 12', 12'', ...) ab dem Erreichen einer Eingriffsposition an der Führungsbahn (2) durch den jeweiligen Laufwagen (6) im Wesentlichen gleichzeitig in Eingriff mit dem zumindest einen Wegbegrenzungselement (32) kommen sowie die Laufwagen (6, 6', 6'', ...) nach Wirksamwerden des Wegbegrenzungselements (32) noch um einen Verstellweg (48) in Richtung des Endbereichs (39) verstellbar sind.
  12. Jalousie (33) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Wegbegrenzungselement (32) durch ein an den Anlenkpunkten (22, 22', 22'', ...) befestigtes Zugelement (24) gebildet ist, wobei dieses an einem Festpunkt (31) im Anfangsbereich (35) fixiert ist.
  13. Jalousie (33) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Wegbegrenzungselement (32) eine in die Bewegungsbahn der Anlenkpunkte (22, 22', 22'', ...) positionierbare Führungskulisse (59) zur Verstellung der Anlenkpunkte (22, 22', 22'', ...) relativ zu den Drehachsen (12, 12', 12'', ...) umfasst.
  14. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Wegbegrenzungselement (32) durch eine Längsverstelleinrichtung (67) in seiner Position in Führungsrichtung (8) der Führungsbahn (2) verstellbar ist.
  15. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderorgan (42) ein Zugmittel, insbesondere einen Zahnriemen (43) oder ein Seil umfasst.
  16. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (2) eine Hohlschiene (34) umfasst und jeweils zumindest ein Teil eines Laufwagens (6) innerhalb der Hohlschiene (34) angeordnet ist.
  17. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn (2) eine Stange oder ein gespanntes Seil umfasst und die Laufwagen (6) jeweils zumindest einen Teil des Stangenquerschnitts oder Seilquerschnitts umgreifen.
  18. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lamellenquerschnitt der Lichtlenklamellen (4) gewinkelt oder gekrümmt ausgebildet ist.
  19. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenklamellen (4) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen und eine Lamellendicke von zumindest 3 mm aufweisen.
  20. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugelemente (24, 25) jeweils durch ein Band, ein Seil, eine Schnur oder ein sonstiges biegeweiches Zugmittel gebildet sind.
  21. Jalousie (33), insbesondere Horizontaljalousie (68), nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenklamellen (4) mit etwa horizontaler Ausrichtung der Lamellenlängsachsen mittels Laufwagen (6) zwischen zwei im Wesentlichen vertikalen, und relativ zueinander beabstandeten Führungsbahnen (2) geführt sind.
  22. Jalousie (33), insbesondere Vertikaljalousie (51), nach einem der Ansprüche 11 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenklamellen (4) mit etwa vertikaler Ausrichtung der Lamellenlängsachsen zumindest in ihrem oberen Endabschnitt (52) mittels Laufwagen (6) entlang einer im Wesentlichen horizontalen Führungsbahn (2) geführt sind.
  23. Jalousie (33) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenklamellen (4) an ihrem oberen Endabschnitt (52) entlang einer oberen Führungsbahn (2, 53) und an ihrem unteren Endabschnitt (54) in einer unteren Führungsbahn (2, 55) geführt sind.
  24. Jalousie (33) nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtlenklamellen (4) an ihrem unteren Endabschnitt (54) mittels herkömmlichen Laufwagen (69), die untereinander durch ein oder mehrere Zugelemente (25) oder ein Zugband (28) verbunden sind, wobei das Zugelement (25) oder das Zugband (28) an einem Festpunkt (31) fixiert sein kann, an einer im Wesentlichen horizontalen Führungsbahn (2) geführt sind.
  25. Jalousie (33) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein herkömmlicher Laufwagen (69) durch einen Verstellantrieb (38) entlang der unteren Führungsbahn (2, 55) verstellbar angetrieben ist.
  26. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Lichtlenklamelle (4) und einem diese führenden Laufwagen (6) ein Ausgleichselement insbesondere ein Kardangelenk oder ein winkelbewegliches Kupplungselement angeordnet ist.
  27. Jalousie (33) nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Endabschnitten einer oder mehrerer Lichtlenklamellen jeweils verbundene Laufwagen (6, 6a) von einem gemeinsamen oder zwei miteinander synchronisierten Verstellantrieben (38) angetrieben sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2554351A1 (de) 1975-12-03 1977-06-08 Stoever Adolf Bautex Kg Lamellenjalousie mit lotrecht angeordneten, seitlich verschiebbaren und um ihre laengsachse verschwenkbaren lamellen

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