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DE102007016496A1 - Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck - Google Patents

Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck Download PDF

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DE102007016496A1
DE102007016496A1 DE102007016496A DE102007016496A DE102007016496A1 DE 102007016496 A1 DE102007016496 A1 DE 102007016496A1 DE 102007016496 A DE102007016496 A DE 102007016496A DE 102007016496 A DE102007016496 A DE 102007016496A DE 102007016496 A1 DE102007016496 A1 DE 102007016496A1
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DE
Germany
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webs
partial webs
rotary printing
formers
printing machine
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Withdrawn
Application number
DE102007016496A
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English (en)
Inventor
Günther Eckert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
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Publication date
Application filed by Koenig and Bauer AG filed Critical Koenig and Bauer AG
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Publication of DE102007016496A1 publication Critical patent/DE102007016496A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
    • B41F13/56Folding or cutting
    • B41F13/58Folding or cutting lengthwise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Abstract

Es wird eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck beschrieben, umfassend mindestens eine Druckeinheit zum ein- und/oder mehrfarbigen, beidseitigen Bedrucken mindestens einer Bahn, mindestens einer Längsschneideeinrichtung zum Längsschneiden mindestens einer Bahn in mindestens zwei Teilbahnen sowie ein Falzwerk mit mindestens paarweise in mindestens zwei Falztrichterebenen angeordneten Falztrichtern zum Längsfalzen der Teilbahnen, bei der zwischen Längsschneideeinrichtung und Falzwerk Mittel angeordnet sind, mit denen benachbarte Teilbahnen vor dem Zuführen zu den Falztrichtern voneinander beabstandbar sind, so dass benachbarte Teilbahnen unabhängig voneinander beliebigen Falztrichterebenen zuführbar sind, wobei innerhalb der Falztrichterebenen benachbarte Falztrichter entsprechend der Beabstandung der Teilbahnen zueinander angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck umfasst im Wesentlichen eine Druckeinrichtung mit mindestens einer Druckeinheit zum ein- und/oder mehrfarbigen, beidseitigen Bedrucken mindestens einer Bahn, sowie ein Falzwerk mit einem oder mehreren Falztrichter über die jeweils mehrere zu Strängen zusammengeführte bedruckte Bahnen und/oder durch Längsschneiden der Bahnen erzeugten Teilbahnen längs gefaltet werden, um je Falztrichter ein mehrseitiges, so genanntes Zeitungsbuch herzustellen.
  • Eine wesentliche Anforderung an eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck zur Herstellung von mehrere Zeitungsbücher umfassenden Zeitungen ist, die einzelnen Zeitungsbücher frei in Bezug auf Seitenzahl sowie Farbigkeit der einzelnen Seiten gestalten zu können.
  • Die dafür erforderliche beliebige Platzierung von Bahnen und/oder Teilbahnen auf den Falztrichtern wird bei den Rotationsdruckmaschinen nach dem Stand der Technik dadurch eingeschränkt, dass sich die Wege seitlich benachbarter Teilbahnen nicht kreuzen dürfen, da hierbei die Gefahr besteht, dass sich die Kanten der Teilbahnen berühren, wodurch es zu einem Bruch der beteiligten Bahnen kommen kann.
  • Dieser Nachteil tritt bei allen Rotationsdruckmaschinen auf, die mit mehreren Trichterebenen ausgestattet sind und mehr als eine Bahn mit mindestens vier Seiten in der Breite bedrucken müssen und führt insbesondere bei modernen sechs Seiten breite Bahnen bedruckenden Rotationsdruckmaschinen zu erheblichen Einschränkungen der Gestaltbarkeit der einzelnen Zeitungsbücher.
  • Ein Beispiel ist in den 5 und 6 schematisch dargestellt. Dabei zeigen 5 eine schematische Darstellung eines der Übersichtlichkeit halber nur auf die Falztrichteranordnung beschränkten Falzwerks mit zwei Falztrichterebenen I; II entgegen der Laufrichtung einer Bahn bzw. entgegen der Laufrichtung aus einer Bahn durch Längsschneiden hergestellter Teilbahnen 01; 01', sowie 6 eine schematische Darstellung des selben Falzwerks in einer Seitenansicht mit beispielhaften, zur freien Gestaltbarkeit der einzelnen Zeitungsbücher wünschenswerten Verläufen der Teilbahnen 01; 01'. Dabei ist zum einen, wie in 5 durch die Markierung A hervorgehoben, ein beliebiges Zuführen von durch Längsschneiden einer Bahn gewonnenen Teilbahnen 01; 01' auf einen Falztrichter 03; 03' einer ersten Falztrichterebene I oder einen Falztrichter 04; 04' einer zweiten Falztrichterebene II aufgrund von seitlich über die Teilbahnen 01; 01' überstehende Leitwalzen 02; 02' nur eingeschränkt möglich. Zum anderen kreuzen sich die Teilbahnen 01; 01' wie in 6 durch die Markierung B hervorgehoben in einer Vielzahl von denkbaren und für eine freie Gestaltbarkeit erforderlichen Fällen. Ein weiterer Nachteil ergibt sich durch das hohe Trägheitsmoment der sich über die ganze Breite benachbarter Falztrichter 03; 03' bzw. 04; 04' erstreckenden Trichtereinlaufwalzen 05; 06. Dies hat sowohl negative Auswirkungen auf die Laufeigenschaften der Trichtereinlaufwalzen und damit der Teilbahnen, als auch auf die Produktionssicherheit einer solchen Rotationsdruckmaschine. Darüber hinaus sind die Herstellungskosten solcher breiter Trichtereinlaufwalzen aufgrund ihres wesentlich höheren Gewichts, ihrer schwierigeren Herstellung insbesondere im Hinblick auf Durchbiegung und der damit verbundenen Probleme, sowie der aufwändigen Lagerung sehr hoch.
  • Durch EP 14 77 311 A1 ist eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck bekannt, die durch eine um 90° gegenüber der Laufrichtung der Bahn beim Bedrucken gedrehte Anordnung der Falztrichter in Verbindung mit mehreren und/oder verschiebbaren Wendestangen in der Lage ist, mit fest unmittelbar nebeneinander angeordneten Falztrichtern unterschiedlich breite Bahnen und Teilbahnen zu verarbeiten, um dadurch eine höhere Produktvielfalt bzw. verbesserte Gestaltbarkeit der Zeitungsbücher einer Zeitung durch Verwendung unterschiedlich breiter Bahnen bzw. Teilbahnen zu ermöglichen. Auch hier dürfen sich benachbarte Teilbahnen beim Zuführen auf Falztrichter in unterschiedlichen Falztrichterebenen nicht kreuzen, da sie sich ansonsten an ihren Kanten berühren. Demnach bleiben die oben genannten Einschränkungen bezüglich einer beliebigen Platzierung der Bahnen und/oder Teilbahnen auf den Falztrichtern auch bei der aus EP 14 77 311 A1 bekannten Rotationsdruckmaschine weiterhin bestehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Eine Rotationsdruckmaschine für den Zeitungsdruck umfasst mindestens eine Druckeinheit zum ein- und/oder mehrfarbigen, beidseitigen Bedrucken mindestens einer Materialbahn, z. B. Papierbahn, kurz Bahn, mindestens einer Längsschneideeinrichtung zum Längsschneiden mindestens einer Bahn in mindestens zwei Teilbahnen, sowie ein Falzwerk mit mindestens paarweise in mindestens zwei Falztrichterebenen angeordneten Falztrichtern zum Längsfalzen der Teilbahnen. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Rotationsdruckmaschine zwischen Längsschneideeinrichtung und Falzwerk angeordnete Mittel zum Beabstanden der Teilbahnen voneinander umfasst, mit denen benachbarte, durch Längsschneiden einer bedruckten Bahn gewonnene Teilbahnen vor dem Zuführen zu den Falztrichtern und damit nach dem Längsschneiden und vor dem Längsfalzen, bzw. zwischen Längsschneideeinrichtung und Falzwerk, voneinander beabstandbar sind, so dass benachbarte Teilbahnen auch dann, wenn sie sich kreuzen, ohne einander zu berühren unabhängig voneinander beliebigen Falztrichterebenen zuführbar sind, wodurch eine gegenüber dem Stand der Technik wesentlich uneingeschränktere Platzierung der Bahnen und/oder Teilbahnen auf den Falztrichtern möglich ist. Innerhalb der Falztrichterebenen benachbarte Falztrichter müssen dabei entsprechend der Beabstandung der Teilbahnen zueinander angeordnet sein.
  • Bei der Anordnung der Falztrichter ist insbesondere maßgeblich, dass die durch die Spitzen der Falztrichter und die Laufrichtung der Teilbahnen über die Falztrichter festgelegten Mittellinien benachbarter Falztrichter entsprechend dem Arithmetischen Mittel der Breite der benachbarter Teilbahnen zuzüglich dem Maß der Beabstandung zwischen den benachbarten Teilbahnen voneinander beabstandet sind, so dass voneinander beabstandete benachbarte Teilbahnen mittig über benachbarte Falztrichter geführt werden. Dabei ist beispielsweise denkbar, dass in den Falztrichterebenen benachbarte Falztrichter seitlich zueinander beabstandet angeordnet sind, wobei benachbarte, durch Längsschneiden einer bedruckten Bahn gewonnene Teilbahnen vor dem Zuführen zu den Falztrichtern und damit nach dem Längsschneiden und vor dem Längsfalzen, bzw. zwischen Längsschneideeinrichtung und Falzwerk, um ein dem Abstand der Mittellinien benachbarter Falztrichter abzüglich des Arithmetischen Mittels der Breite der jeweils benachbarten Teilbahnen entsprechendes Maß voneinander beabstandet werden, so dass sie ohne einander zu berühren auf mindestens einen Falztrichter einer beliebigen Falztrichterebene zuführbar sind. Ebenso ist denkbar, die Falztrichter entsprechend der Beabstandung benachbarter Teilbahnen zueinander breiter auszuführen, so dass diese wiederum unmittelbar aneinander grenzen. Hierdurch wird eine erhöhte Flexibilität in Bezug auf unterschiedliche Bahn- bzw. Teilbahnbreiten erreicht.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die durch Längsschneiden hergestellten Teilbahnen durch geeignete Maßnahmen auf genügend große Abstände zueinander gebracht werden. Dadurch können die Teilbahnen beliebig aneinander vorbei geführt werden, ohne dass sie sich gegenseitig berühren können, auch wenn sie sich in einer Seitenansicht kreuzen. Hierdurch wird eine gegenüber dem Stand der Technik wesentlich uneingeschränktere Platzierung der Bahnen und/oder Teilbahnen auf den Falztrichtern möglich.
  • Die Beabstandung der Teilbahnen kann gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung durch Einzelwendestangen erfolgen. Dabei werden alle benachbarten Teilbahnen, so über Einzelwendestangen geführt, dass sie in der Horizontalen seitlich um einen bestimmten Betrag versetzt dem Falzwerk bzw. den Falztrichtern des Falzwerks zugeführt werden. Demnach ist vorgesehen, dass die Mittel zum Beabstanden der Teilbahnen voneinander mindestens eine Einzelwendestange je Teilbahn umfassen, mit der jede Teilbahn vor dem Zuführen zu den Falztrichtern und damit nach dem Längsschneiden und vor dem Längsfalzen, bzw. zwischen Längsschneideeinrichtung und Falzwerk, durch einmaliges Umlenken in der Horizontalen in entgegen gesetzten Richtungen zu einer aus der selben Bahn wie sie selbst gewonnenen, benachbarten Teilbahn beabstandbar ist. Falzwerk bzw. einen oder mehrere den Falztrichtern des Falzwerks zugeordnete Falztrichtereinläufe zulaufen. Wichtig ist dabei hervorzuheben, dass bei mehreren aus einer Bahn durch Längsschneiden gewonnenen Teilbahnen jeweils eine Teilbahn nicht umgelenkt werden muss. Bei einer eine vier Seiten breite Bahn bedruckenden Rotationsdruckmaschine genügt es demzufolge, nur eine der beiden durch Längsschneiden gewonnenen Teilbahnen zweimalig umzulenken. Bei einer sechs Seiten breiten Bahn, aus der drei Teilbahnen gewonnen werden, genügt es nur zwei Teilbahnen jeweils zweimalig umzulenken. Selbstverständlich ist es auch denkbar, alle durch Längsschneiden gewonnenen Teilbahnen mittels Wendestangenpaaren jeweils zweimalig in entgegen gesetzten Richtungen umzulenken, um die Teilbahnen voneinander zu beabstanden.
  • Die Beabstandung der Teilbahnen kann gemäß einer anderen bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung durch eine einmalige Umlenkung aller durch Längsschneiden hergestellten Teilbahnen in der Horizontalen gegenüber der Laufrichtung der Bahn beim Bedrucken erfolgen. Dabei wird jede Teilbahn über jeweils eine einzelne Wendestange geführt, so dass sie in einer Draufsicht in der Horizontalen umgelenkt und dem Falzwerk bzw. einem Falztrichter des Falzwerks zugeführt wird. Das Falzwerk ist hierbei demzufolge gegenüber der Längsrichtung der Bahn beim Bedrucken um einen der Umlenkung der Teilbahnen entsprechenden Winkel in der Horizontalen gedreht sowie gegenüber der Bahn beim Bedrucken nach einer Seite hin versetzt angeordnet. Die Beabstandung der Teilbahnen zueinander erfolgt hierbei durch eine entsprechende Positionierung der den Teilbahnen zugeordneten einzelnen Wendestangen. Demnach ist vorgesehen, dass die geeigneten Mittel zum Beabstanden der Teilbahnen voneinander jeweils eine Wendestange je Teilbahn umfassen, mit denen die Teilbahnen vor dem Zuführen zu den Falztrichtern und damit nach dem Längsschneiden und vor dem Längsfalzen, bzw. zwischen Längsschneideeinrichtung und Falzwerk, durch einmaliges Umlenken in der Horizontalen zueinander beabstandbar sind, wobei das Falzwerk bzw. die Falztrichter des Falzwerks in einer Draufsicht gegenüber der Druckeinheit in der Horizontalen um die Umlenkung gedreht angeordnet sind, so dass die Teilbahnen auf um einen der Umlenkung entsprechenden Winkel gegenüber der Richtung der Bahn beim Bedrucken gedreht angeordnete Falztrichter bzw. einen oder mehrere den Falztrichtern zugeordnete Falztrichtereinläufe zulaufen. Hierdurch wird zum einen der bei einer Beabstandung der Teilbahnen mittels Wendestangenpaaren hohe Aufwand zur Bahnführung verringert und zum anderen das durch die bei der Beabstandung der Teilbahnen mittels Wendestangenpaaren hohe Bahnbruchrisiko verringert. Darüber hinaus wird im Vergleich zur Beabstandung der Teilbahnen mittels Wendestangenpaaren ein gleichmäßigeres Bahnspannungsverhalten der Teilbahnen erreicht.
  • Die Umlenkung in der Horizontalen erfolgt vorzugsweise um 90° durch um 45° gegenüber der Laufrichtung der Bahn beim Bedrucken angestellte Wendestangen.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die zur Umlenkung der Teilbahnen verwendeten Wendestangen in Längsrichtung der Bahn beim Bedrucken verschiebbar sind. Hierdurch können die Abstände der Teilbahnen zueinander verändert werden, beispielsweise um unterschiedlich breite Bahnen bzw. Teilbahnen verarbeiten zu können. Darüber hinaus ist es dadurch möglich, Teilbahnen nicht nur auf einen Falztrichter in einer beliebigen Falztrichterebene, sondern auch auf beliebige Falztrichter in einer Falztrichterebene und damit auf alle Falztrichter des Falzwerks nach belieben ohne zusätzlichen Aufwand umzulenken. Auf einer derart ausgestalteten Rotationsdruckmaschine ist eine uneingeschränkte, freie Gestaltbarkeit der einzelnen Zeitungsbücher möglich.
  • Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass mindestens ein Falztrichter in mindestens einer Falztrichterebene in Richtung der Längsachse einer dem jeweiligen Falztrichter zugeordneten Trichtereinlaufwalze verschiebbar ist. Hierdurch wird die Variabilität der Rotationsdruckmaschine in Bezug auf unterschiedliche Bahn- und Teilbahnbreiten weiter erhöht.
  • Die Falztrichter sind vorzugsweise ebenfalls voneinander beabstandet angeordnet, so dass beispielsweise für jeden Falztrichter eine eigene Trichtereinlaufwalze verwendet werden kann. Werden den Falztrichtern jeweils eigene Trichtereinlaufwalzen mit jeweils den Teilbahnen bzw. den Falztrichtern entsprechender Breite zugeordnet, verringern sich Durchmesser und Trägheitsmoment der einzelnen Trichtereinlaufwalzen maßgeblich, wodurch die Laufeigenschaften der Teilbahnen verbessert und die Produktionssicherheit erhöht wird. Darüber hinaus verringern sich die Herstellungskosten beispielsweise durch geringeren Materialverbrauch, geringeren Lagerungsaufwand und einfachere Herstellbarkeit.
  • Ebenso ist denkbar, dass die Rotationsdruckmaschine je Teilbahn getrennte Leit- und/oder Führungs- und/oder Registerwalzen mit den Teilbahnen bzw. den Falztrichtern entsprechender Breite aufweist. Dies hat die selben Vorteile für die Leit- und Führungswalzen, wie zuvor für die Trichtereinlaufwalzen erwähnt.
  • Ein nicht außer Acht zu lassender Vorteil der Erfindung ist, dass die Bahnführungsmittel, wie etwa Leit-, Zug-, Trichtereinlaufwalzen und dergleichen, nach dem Längsschneiden der Bahn in Teilbahnen und dem Beabstanden der Teilbahn zueinander nur noch auf die Breite der Teilbahnen ausgelegt werden müssen. Hierdurch können beispielsweise die Durchmesser und damit auch die Massenträgheitsmomente beispielsweise der Leit- und Registerwalzen wesentlich kleiner dimensioniert werden, als beim Stand der Technik bislang erforderlich. So können für die Teilbahnen Bahnführungsmittel verwendet werden, wie sie beispielsweise für kleine, nur zwei Seiten breite Bahnen bedruckenden Rotationsdruckmaschinen verwendet werden. Dies stellt eine erhebliche Kosteneinsparung sowohl im Hinblick auf die Fertigungskosten, als auch im Hinblick auf die Entwicklungskosten dar. Dadurch werden sowohl Baugröße und Kosten begrenzt, als auch die Laufeigenschaften und die Produktionssicherheit verbessert. Die Möglichkeit einer Verwendung gleichartiger Bahnführungsmittel für große und für kleine Rotationsdruckmaschinen schafft darüber hinaus ein Baukastensystem, auf das bei Entwicklung, Herstellung und Wartung mit entsprechend verkürzten Entwicklungszyklen, vereinfachter Herstellung sowie Kostensenkungen in allen Bereichen zurückgegriffen werden kann.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer Rotationsdruckmaschine in einer Draufsicht;
  • 2 eine schematische Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Rotationsdruckmaschine in einer Draufsicht;
  • 3 eine schematische Darstellung eines dritten Ausführungsbeispiels einer Rotationsdruckmaschine in einer Draufsicht;
  • 4 eine schematische Darstellung einer Wendestangenanordnung zur Beabstandung von durch Längsschneiden aus einer Bahn hergestellten benachbarten Teilbahnen durch Umlenkung der Teilbahnen um 90° in einer Seitenansicht;
  • 5 eine schematische Darstellung eines Falzwerks mit zwei Falztrichterebenen nach dem Stand der Technik entgegen der Laufrichtung der Bahn;
  • 6 eine schematische Darstellung des Falzwerks aus 5 in einer Seitenansicht mit beispielhaften, zur freien Gestaltbarkeit der einzelnen Zeitungsbücher wünschenswerten Verläufen der Teilbahnen.
  • Die in den 1, 2 und 3 dargestellten Rotationsdruckmaschinen 07; 07'; 07'' für den Zeitungsdruck umfassen jeweils drei Drucktürme 08; 08'; 08'' mit jeweils mehreren übereinander angeordneten Druckeinheiten 09; 09'; 09'' zum ein- und/oder mehrfarbigen, beidseitigen Bedrucken mehrerer Materialbahnen 10; 10'; 10'', z. B. Papierbahnen 10; 10'; 10'', z. B. kurz Bahnen 10; 10'; 10''. Die Bahnen 10; 10'; 10'' verlaufen dabei in mehreren Ebenen übereinander und werden nacheinander von drei Druckeinheiten 09; 09'; 09'', jeweils einer je Druckturm 08; 08'; 08'', beidseitig bedruckt. Die 1 bis 3 zeigen jeweils eine vereinfachte Darstellung dahingehend, dass jeweils eine Ebene dargestellt ist, innerhalb der jeweils eine Bahn 10; 10'; 10'' bedruckt wird. Bei der Rotationsdruckmaschine 07 in 1 handelt es sich dabei um eine sechs Seiten breite Bahnen 10 bedruckende Rotationsdruckmaschine 07. Die Rotationsdruckmaschine 07' in 2 ist ebenfalls als eine sechs Seiten breite Bahnen 10' bedruckende Rotationsdruckmaschine 07' ausgeführt. Die Rotationsdruckmaschine 07'' in 3 ist als eine vier überbreite Seiten breite Bahnen 10'' bedruckende Rotationsdruckmaschine 07'' ausgeführt.
  • Je Bahn 10; 10'; 10'' umfasst jede der Rotationsdruckmaschinen 07; 07'; 07'' eine Längsschneideeinrichtung 11; 11'; 11'', zum Längsschneiden der Bahn 10; 10'; 10'' in mindestens zwei Teilbahnen 12; 12'; 12'' sowie ein mehrere Falztrichterebenen aufweisendes Falzwerk 13; 13'; 13'' mit jeweils drei Falztrichtern 14; 14'; 14'' je Falztrichterebene zum Längsfalzen mehrerer zu jeweils einem Strang zusammengeführter, aus den Bahnen 10; 10'; 10'' mehrerer Ebenen durch Längsschneiden hergestellter Teilbahnen 12; 12'; 12''. Aus den Längsgefalteten Strängen werden durch anschließendes Querschneiden in einem nicht dargestellten Teil des Falzwerks Zeitungsbücher hergestellt. Die Rotationsdruckmaschinen 07; 07'; 07'' umfassen darüber hinaus zwischen Längsschneideeinrichtung 11; 11'; 11'' und Falzwerk 13; 13'; 13'' angeordnete Mittel 15; 15'; 15'', mit denen benachbarte, durch Längsschneiden einer bedruckten Bahn 10; 10'; 10'' gewonnene Teilbahnen 12; 12'; 12'' vor dem Zuführen zu den Falztrichtern 14; 14'; 14'' und damit nach dem Längsschneiden und vor dem Längsfalzen, bzw. zwischen Längsschneideeinrichtung 11; 11'; 11" und Falzwerk 13; 13'; 13'' voneinander beabstandbar sind. Hierdurch können benachbarte Teilbahnen 12; 12'; 12'' auch dann, wenn sie sich kreuzen, ohne einander zu berühren unabhängig voneinander beliebigen Falztrichterebenen zugeführt werden, wodurch eine gegenüber dem Stand der Technik wesentlich uneingeschränktere Platzierung der Teilbahnen 12; 12'; 12'' auf den Falztrichtern 14; 14'; 14'' möglich ist. Die innerhalb gleicher Falztrichterebenen liegenden benachbarten Falztrichter 14; 14'; 14'' sind dabei entsprechend der Beabstandung der Teilbahnen 12; 12'; 12'' zueinander beabstandet.
  • Die Beabstandung benachbarter Teilbahnen 12; 12'; 12'' zueinander erfolgt bei den Rotationsdruckmaschinen 07; 07'; 07'' durch eine einmalige Umlenkung aller durch Längsschneiden hergestellten Teilbahnen 12; 12'; 12'' in der Horizontalen um 90° gegenüber der Laufrichtung R der Bahn 10; 10'; 10'' beim Bedrucken. Dabei wird jede Teilbahn 12; 12'; 12'' über jeweils eine eigene, um 45° gegenüber der Laufrichtung R der Bahn 10; 10'; 10'' beim Bedrucken angestellte einzelne Wendestange 16; 16'; 16'' geführt, so dass sie in einer Draufsicht in der Horizontalen einmalig um 90° umgelenkt und dem Falzwerk 13; 13'; 13'' bzw. einem Falztrichter 14; 14'; 14'' des Falzwerks 13; 13'; 13'' zugeführt wird. Das Falzwerk 13; 13'; 13'' ist hierbei in der Draufsicht gegenüber der Längsrichtung R der Bahn 10; 10'; 10'' beim Bedrucken um einen der Umlenkung der Teilbahnen 12; 12'; 12'' entsprechenden Winkel von 90° in der Horizontalen gedreht sowie gegenüber der Bahn 10; 10'; 10'' beim Bedrucken nach einer Seite hin versetzt angeordnet.
  • Bei allen drei Rotationsdruckmaschinen 07; 07'; 07'' sind die Wendestangen 16; 16'; 16'' zum Umlenken der durch Längsschneiden der Bahnen 10; 10'; 10'' gewonnenen Teilbahnen 12; 12'; 12'' in Längsrichtung R der Bahnen 10; 10'; 10'' beim Bedrucken verschiebbar angeordnet. Hierdurch können die Abstände der über die Wendestangen 16; 16'; 16'' umgelenkten Teilbahnen 12; 12'; 12'' zueinander verändert werden. Bei den Rotationsdruckmaschinen 07'; 07'' in den 2 und 3 sind darüber hinaus die Wendestangen 16'; 16'' länger ausgeführt als bei der Rotationsdruckmaschine 07 in 1, um unterschiedlich breite Bahnen 10; 10'; 10'' bzw. Teilbahnen 12; 12'; 12'' verarbeiten zu können. Durch die längsverschiebbaren Wendestangen 16; 16'; 16'' können die Teilbahnen 12; 12'; 12'' nicht nur voneinander beabstandet werden, um einem Falztrichter 14; 14'; 14'' in einer beliebigen Falztrichterebene zugeführt werden zu können, sondern es können dadurch die Teilbahnen 12; 12'; 12'' auch beliebigen Falztrichtern 14; 14'; 14'' in der selben Falztrichterebene und damit allen Falztrichtern 14; 14'; 14'' des Falzwerks 13; 13'; 13'' nach belieben ohne zusätzlichen Aufwand zugeführt werden.
  • Um die Produktvariabilität in Verbindung mit den längs verschiebbaren Wendestangen 16'; 16'' zu steigern, sind die Falztrichter 14'; 14'' bei den Rotationsdruckmaschinen 07'; 07'' in ihrer Breite so ausgelegt, dass sie je zwei Seiten mit maximaler Seitenbreite längs falzen können. Ebenso sind die Wendestangen 16'; 16'' für die äußeren beiden Teilbahnen 12; 12' so ausgeführt, dass sie jeweils eine maximal halbbreite Teilbahn 12'; 12'' seitlich wenden können.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 und 4 ist das Prinzip der Längsverschiebbarkeit der Wendestangen 17; 18; 19 (16) am Beispiel der sechs Seiten breite Bahnen 10 bedruckenden Rotationsdruckmaschine 07 nochmals verdeutlicht. Eine sechs Seiten breite Bahn 10 kann mittels einer Längsschneideeinrichtung 11 in bis zu drei Teilbahnen 20; 21; 22 (12) längs geschnitten werden. Jeder der Teilbahnen 20; 21; 22 (12) ist eine Wendestange 17; 18; 19 (12) zugeordnet. Durch die gestrichelt angedeutete Längsverschiebbarkeit der Wendestangen 17; 18; 19 (16) in Laufrichtung R der Bahn 10 beim Bedrucken, kann jede Teilbahn 20; 21; 22 (12) über die Wendestangen 17; 18; 19 (16) auf einen beliebigen Falztrichter 23; 24; 25 (14) des in einer Draufsicht in 1 um 90° gegenüber der Laufrichtung R der Bahn 10 gedrehten Falzwerks 13 umgelenkt werden. Da die Teilbahnen 20; 21; 22 (12) durch das Umlenken über die Wendestangen 17; 18; 19 (16) auch zueinander beabstandet werden, können unmittelbar benachbarte Teilbahnen 20; 21 bzw. 21; 22 (12), die einander vor der Umlenkung noch berühren, auch in einer Seitenansicht einander kreuzend Falztrichtern 23; 24; 25 (14) in unterschiedlichen Falztrichterebenen zugeführt werden.
  • In den 1 und 4 ist darüber hinaus noch je eine Registerwalze 26 erkennbar, über die die einzelnen Teilbahnen 20; 21; 22 (12) vor dem Umlenken über die Wendestangen 17; 18; 19 (16) geführt werden, um einen Bahnbruch erkennen zu können.
  • Wichtig ist hervorzuheben, dass es mit den in den 2 und 3 dargestellten Rotationsdruckmaschinen 07'; 07'', bei denen die Führungselemente für die Teilbahnen 12'; 12'' gegenüber der Rotationsdruckmaschine 07 in 1 auf Längen, wie sie in einfach breiten Rotationsdruckmaschinen üblich sind, verlängert sind, möglich ist, mit einer sechs Seiten breite Bahnen 10'; 10'' bedruckenden Rotationsdruckmaschine 07'; 07'' variable Seitenbreiten bei Broadsheet und Quarterfold Produktionen bzw. variable Seitenhöhen bei Tabloid Produktionen bis zu den von einfach breite Bahnen bedruckenden Rotationsdruckmaschinen bekannten Seitendimensionen zu verarbeiten.
  • 01
    Teilbahn
    02
    Leitwalze
    03
    Falztrichter
    04
    Falztrichter
    05
    Trichtereinlaufwalze
    06
    Trichtereinlaufwalze
    07
    Rotationsdruckmaschine
    08
    Druckturm
    09
    Druckeinheit
    10
    Materialbahn, Papierbahn, Bahn
    11
    Längsschneideeinrichtung
    12
    Teilbahn
    13
    Falzwerk
    14
    Falztrichter
    15
    Mittel
    16
    Wendestange
    17
    Wendestange
    18
    Wendestange
    19
    Wendestange
    20
    Teilbahn
    21
    Teilbahn
    22
    Teilbahn
    23
    Falztrichter
    24
    Falztrichter
    25
    Falztrichter
    26
    Registerwalze
    01'
    Teilbahn
    02'
    Leitwalze
    03'
    Falztrichter
    04'
    Falztrichter
    07'
    Rotationsdruckmaschine
    08'
    Druckturm
    09'
    Druckeinheit
    10'
    Materialbahn, Papierbahn, Bahn
    11'
    Längsschneideeinrichtung
    12'
    Teilbahn
    13'
    Falzwerk
    14'
    Falztrichter
    15'
    Mittel
    16'
    Wendestange
    07''
    Rotationsdruckmaschine
    08''
    Druckturm
    09''
    Druckeinheit
    10''
    Materialbahn, Papierbahn, Bahn
    11''
    Längsschneideeinrichtung
    12''
    Teilbahn
    13''
    Falzwerk
    14''
    Falztrichter
    15''
    Mittel
    16''
    Wendestange
    I
    Falztrichterebene
    II
    Falztrichterebene
    B
    Markierung
    R
    Laufrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1477311 A1 [0007, 0007]

Claims (9)

  1. Rotationsdruckmaschine (07; 07'; 07'') für den Zeitungsdruck, umfassend mindestens eine Druckeinheit (09; 09'; 09'') zum ein- und/oder mehrfarbigen, beidseitigen Bedrucken mindestens einer Bahn (10; 10'; 10''), mindestens einer Längsschneideeinrichtung (11; 11'; 11'') zum Längsschneiden mindestens einer Bahn (10; 10'; 10'') in mindestens zwei Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22), sowie ein Falzwerk (13; 13'; 13'') mit mindestens paarweise in mindestens zwei Falztrichterebenen angeordneten Falztrichtern (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) zum Längsfalzen der Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22), dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsdruckmaschine (07; 07'; 07'') zwischen Längsschneideeinrichtung (11; 11'; 11'') und Falzwerk (13; 13'; 13'') angeordnete Mittel (15; 15'; 15'') umfasst, mit denen benachbarte Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) vor dem Zuführen zu den Falztrichtern (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) voneinander beabstandbar sind, so dass benachbarte Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) unabhängig voneinander beliebigen Falztrichterebenen zuführbar sind, wobei innerhalb der Falztrichterebenen benachbarte Falztrichter (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) entsprechend der Beabstandung der Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) zueinander angeordnet sind.
  2. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (15; 15'; 15'') mindestens ein Wendestangenpaar je Bahn (10; 10'; 10'') umfassen, mit dem mindestens eine Teilbahn (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) durch zweimaliges Umlenken in der Horizontalen in entgegen gesetzten Richtungen zu einer aus der selben Bahn (10; 10'; 10'') gewonnenen, benachbarten Teilbahn (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) beabstandbar ist, wobei das Falzwerk (13; 13'; 13'') in einer Draufsicht mit der Druckeinheit (09; 09'; 09'') fluchtend angeordnet ist.
  3. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geeigneten Mittel (15; 15'; 15'') jeweils eine Wendestange (16; 16'; 16''; 17; 18; 19) je Teilbahn (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) umfassen, mit denen die Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) durch einmaliges Umlenken in der Horizontalen zueinander beabstandbar sind, wobei das Falzwerk (13; 13'; 13'') in einer Draufsicht gegenüber der Druckeinheit (09; 09'; 09'') um die Umlenkung gedreht angeordnet ist.
  4. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkung der Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) gegenüber der Laufrichtung (R) der Bahnen (10; 10'; 10'') um 90° erfolgt.
  5. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Umlenkung der Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) verwendeten Wendestangen (16; 16'; 16''; 17; 18; 19) in Längsrichtung (R) der Bahn (10; 10'; 10'') beim Bedrucken verschiebbar sind.
  6. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Falztrichter (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) in mindestens einer Falztrichterebene in Richtung der Längsachse einer dem jeweiligen Falztrichter (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) zugeordneten Trichtereinlaufwalze verschiebbar ist.
  7. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in den Falztrichterebenen benachbarte Falztrichter (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) um ein der Beabstandung benachbarter Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) entsprechendes Maß zueinander beabstandet angeordnet sind.
  8. Rotationsdruckmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass den Falztrichtern (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) jeweils eigene Trichtereinlaufwalzen mit jeweils den Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) bzw. den Falztrichtern (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) entsprechender Breite zugeordnet sind.
  9. Rotationsdruckmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsdruckmaschine (07; 07'; 07'') je Teilbahn (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) getrennte Leit- und/oder Führungs- und/oder Registerwalzen (26) mit den Teilbahnen (12; 12'; 12''; 20; 21; 22) bzw. den Falztrichtern (14; 14'; 14''; 23; 24; 25) entsprechender Breite aufweist.
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