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DE102007014119A1 - Unterdruck-Bandförderer - Google Patents

Unterdruck-Bandförderer Download PDF

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DE102007014119A1
DE102007014119A1 DE200710014119 DE102007014119A DE102007014119A1 DE 102007014119 A1 DE102007014119 A1 DE 102007014119A1 DE 200710014119 DE200710014119 DE 200710014119 DE 102007014119 A DE102007014119 A DE 102007014119A DE 102007014119 A1 DE102007014119 A1 DE 102007014119A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt conveyor
segments
housing
vacuum belt
segment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710014119
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Löffler
Daniel Kather
Philippe Vom Bauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
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Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
Priority to DE200710014119 priority Critical patent/DE102007014119A1/de
Publication of DE102007014119A1 publication Critical patent/DE102007014119A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0063Devices for threading a web tail through a paper-making machine

Landscapes

  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Unterdruck-Bandförderer (1), der in einer Materialbahn-Herstellungsmaschine zum Transportieren bzw. Überführen der Materialbahn (2) dient, aufweisend ein rahmenartiges Gehäuse (3) mit jeweils einer an seinem stromaufwärtigen und stromabwärtigen Ende befindlichen Umlenkrolle (6) für ein umlaufendes, luftdurchlässiges und die Materialbahn bzw. einen Einfädelstreifen tragendes bzw. transportierendes Überführband (7). Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Gehäuse (3) aus mindestens zwei einzelnen Segmenten (3.1; 3.2; 3.3; 3n) besteht, wobei mindestens zwei Segmente (3.1; 3.2; 3.3) gegeneinander in Längsrichtung so verschiebbar sind, bis eine Soll-Gesamtlänge (L) des Gehäuses (3) des Bandförderers (1) erreicht ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Unterdruck-Bandförderer, der in einer Materialbahn-Herstellungsmaschine zum Transportieren bzw. Überführen der Materialbahn dient, aufweisend ein rahmenartiges Gehäuse mit jeweils einer an seinem stromaufwärtigen und stromabwärtigen Ende befindlichen Umlenkrolle für ein umlaufendes, luftdurchlässiges und die Materialbahn bzw. einen Einfädelstreifen tragendes bzw. transportierendes Überführband.
  • Derartige Bandförderer weisen ein festes und starres rahmenartiges Gehäuse auf, welches vorgefertigt in einer Soll- Länge des Transport- bzw. Überführbandes an die Baustelle, d. h. an die herzustellende oder umzubauende Herstellungsmaschine für eine Materialbahn geliefert wird.
  • Ein solcher Bandförderer ist beispielsweise aus der DE-A1 10 2005 016 706 bekannt.
  • Stimmen die örtlichen Gegebenheiten an der Herstellungsmaschine in den Bereichen, wo ein Überführen bzw. Transportieren der Materialbahn oder seines Einfädelstreifens erfolgen soll, mit dem vorgefertigten Bauteil „Bandförderer" bzw. seinem rahmenartigen Gehäuse nicht überein, ist ein aufwändiger Neubau des Gehäuses oder andere Übergangslösungen mit daraus resultierenden Zusatzkosten, Zeitverzug etc. notwendig.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten anpassbaren Bandförderer zu schaffen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
  • Erfindungsgemäß wird ein Gehäuse des herzustellenden Bandförderers vorgeschlagen, welches aus mindestens zwei einzelnen Segmenten besteht und wobei die Segmente gegeneinander in Längsrichtung so zueinander oder voneinander weg verschiebbar sind, bis eine gewünschte Gesamtlänge des Gehäuses des Bandförderers erreicht ist.
  • Damit ist ein längenvariables Gehäuse geschaffen, das sich ebenso wie bisher vorfertigen lässt, aber dennoch vor Ort anpassen und einbauen lässt. Montagebedingte Längendifferenzen können somit auf einfache Weise und innerhalb von kurzer Zeit ausgeglichen werden. Dadurch werden Montagekosten gesenkt. Zusätzlich ist es möglich, dass der Spannweg zum Spannen des Überführbandes verlängert werden kann, wodurch die erfindungsgemäße Vorrichtung bzw. der Bandförderer variabler als bisher einsetzbar ist. In vorteilhafter Weise kann das Band bzw. Siebmaterial als Meterware bestellt werden, wo es vor Ort an das Gehäuse bzw. den Rahmen des Bandförderers angepasst, zugeschnitten und aufgezogen wird.
  • Eine zweckmäßige Ausführung besteht darin, dass das Gehäuse aus einem Mittelsegment und aus zwei das Mittelsegment umgreifenden Endsegmenten besteht. Vorteilhaft ist dabei, wenn direkt an jeweils einem Ende der Endsegmente eine der Umlenkrollen montiert ist.
  • Alternierend kann zwischen Mittelsegment und Endsegment noch wenigstens ein weiteres Gehäusesegment, als Zwischensegment, vorgesehen sein. Damit lässt sich der Verschiebe- bzw. Ausfahrweg verlängern, wodurch der Bandförderer noch variabler einsetzbar ist.
  • Die einzelnen Segmente weisen jeweils einen relativ einfach herzustellenden U-förmigen, aus einer Grundplatte und zwei Seitenwänden bestehenden Querschnitt auf. Sehr zweckmäßig lassen sich diese Segmente jeweils aus einem Stück durch Biegen herstellen. Bevorzugt wird als Material dafür ein nichtrostendes Blech vorgeschlagen.
  • Im Übrigen ist vorgesehen, dass in wenigstens einer Umlenkrolle ein Antriebsmotor für das umlaufende Überführband integriert ist. Dadurch ergibt sich eine sehr platzsparende und saubere Antriebslösung.
  • In Ausbildung der Erfindung ist außerdem vorgesehen, dass zum Zwecke der Verschiebung bzw. des Aus- oder Einfahrens der einzelnen Segmente, parallele Längsnuten in die Grundplatte und in die Seitenwände des vorderen Segmentes eingearbeitet sind. Bei Ausbildung des Gehäuses mit einem Mittelsegment und mindestens einem Endsegment befinden sich die Längsnuten im Mittelsegment. An den Endsegmenten befindet sich ein nach innen in das Gehäuse bzw. das Mittelsegment ragender Gewindebolzen, der in die Längsnut eingreift und dadurch eine Führung des zu verschiebenden Segmentes gewährleistet.
  • Außerdem ist jeweils ein mit einer Schraubverbindung fixiertes und in der jeweiligen Längsnut bei Verschiebung des wenigstens einen Endsegmentes gleitendes Führungsstück auf den Gewindebolzen aufgesetzt.
  • Die einzelnen Segmente lassen sich also auf einfache Weise verbinden und das rahmenartige Gesamtgehäuse des Bandförderers durch Ausfahren verlängern oder Einfahren verkürzen. Das erfolgt je nachdem, welche örtlichen Gegebenheiten vorliegen und welche Soll- Gesamtlänge sich für einen oder mehrere Bandförderer (es können ja auch mehrere Bandförderer in Maschinenlängsrichtung nacheinander angeordnet sein) daraus ergibt.
  • Aus Festigkeitsgründen können noch zusätzliche Schraubverbindungen angeordnet sein.
  • Um keine Falschluft zwischen die einzelnen Gehäuseteile, d.h. die Segmente, durch den unter Betriebsbedingungen erzeugten Unterdruck bzw. Vakuum zu ziehen, sind zwischen den einzelnen Segmenten Dichtungen vorhanden.
  • Vorteilhaft ist es, wenn jeweils eine vom Mittelsegment ausgehende und bis zum Endsegment reichende Gewindestange angeordnet ist. Die Gewindestangen sind an jeder der beiden Außenseiten des U-Profils angeordnet und dort jeweils in Sacklöchern eines aufgeschweißten Klotzes aufgenommen. Die gewünschte Endstellung ist mit Muttern fixierbar. Jeweils eine Gewindestange sitzt mit einem Ende im Klotz, d.h. in den Sacklöchern des Mittelsegmentes fest. In einem weiteren vorhandenen und auf die Gehäuseaußenseite aufgeschweißten Klotz des wenigstens einen Endsegmentes ist jede Gewindestange dagegen frei geführt.
  • Zur Verlängerung des Verfahrweges ist jedes Endsegment an einem Ende (das ist jenes Ende, welches dem Ende mit der Umlenkrolle gegenüberliegt) mit einer Aussparung versehen. Diese Aussparung umschließt bei Verschiebung des Endsegmentes zum Mittelsegment hin, den am Mittelsegment befestigten Klotz.
  • Im Rahmen der Erfindung ist außerdem vorgesehen, dass das stromaufwärtige und das stromabwärtige Endsegment des Gehäuses in einer Einheitsgröße hergestellt ist, wohingegen das Mittelsegment beliebige, verschieden große Längen aufweisen kann. Entsprechend der gewünschten Gesamtlänge bzw. der Soll- Länge des Gehäuses des Bandförderers lässt sich das Mittelsegment vor Ort gezielt auswählen und mit den Endsegmenten verbinden. Auch dadurch lassen sich Herstellungskosten senken.
  • Infolge der erfindungsgemäß erreichten großen Längenvariabilität ist der Spannweg für das Sieb bzw. das Überführband größer, so dass dieses variabler als bisher einsetzbar ist.
  • Im Rahmen der Erfindung sind auch andere, als die beschriebenen Kombinationen denkbar. So sind, wie gesagt, auch Zwischenelemente möglich. Außerdem wären auch verschiedene Längen der Endsegmente denkbar.
  • Nachfolgend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden.
  • Es zeigen:
  • 1: Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Gehäuse eines Unterdruck-Bandförderers in perspektivische Darstellung;
  • 2: eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes aus 1
  • 3: eine gestauchte Stellung, also verkürzte Form gegenüber der in 1 gezeigten Form;
  • 4: ein Anwendungsbeispiel der Erfindung
  • In den Figuren sind gleiche Bauteile mit gleichem Bezugszeichen versehen.
  • In 1 ist ein Gehäuse eines Unterdruck-Bandförderers 1 dargestellt. der Bandförderer dient in einer Materialbahn-Herstellungsmaschine (z. B. in einer Papiermaschine) dem Transportieren bzw. Überführen einer Materialbahn, die im Beispiel eine Papier, oder Kartonbahn sein soll. Diese Materialbahn 2 soll von einer Maschinengruppe zur nächsten transportiert bzw. überführt werden. Dazu wird der so genannte Bandförderer 1, der sich mit seiner Gesamtlänge in Laufrichtung der Bahn 2 erstreckt, verwendet. Er weist ein rahmenartiges Gehäuse 3 mit jeweils einer an seinem stromaufwärtigen Ende 4 und stromabwärtigen Ende 5 befindlichen Umlenkrolle 6 für ein umlaufendes, luftdurchlässiges und die Bahn 2 bzw. einen Einfädelstreifen der Bahn tragendes bzw. zu transportierendes Überführband 7 auf. Das endlose um die Umlenkrollen 6 umlaufende Überführband und die in Pfeilrichtung L (aufgrund des herrschenden Unterdruckes im Bandförderer 1) mitlaufende Bahn 2 sind aus Übersichtlichkeitsgründen nicht in 1 eingezeichnet, sondern nur eine deren gemeinsame Laufrichtung andeutende Strichpunktlinie.
  • Das Gehäuse 3 besteht im Beispiel aus drei einzelnen Segmenten 3.1; 3.2 und 3.3, die jeweils in Form von U-förmig gebogenen Profilen gefertigt sind. Sie weisen jeweils eine horizontale Grundplatte 3a und jeweils zwei vertikal ausgerichtete Seitenwände 3b auf. Die Segmente bestehen aus einem nichtrostenden Blech.
  • Die Segmente, besser gesagt die Endsegmente 3.1 und 3.3 sind zueinander in Richtung auf das Mittelsegment 3.2 bzw. über dieses teilweise hinweg (zum Zwecke der Verkleinerung der Länge L) oder gegeneinander vom Mittelsegment ausgehend (zum Zwecke der Verlängerung) in Längsrichtung so verschiebbar, bis eine gewünschte Gesamtlänge bzw. Soll- Länge L des Gehäuses 3 des Bandförderers 1 erreicht ist, wie jeweils die Doppelpfeile DL (für Längenänderung) zeigen.
  • Beide Endsegmente 3.1 und 3.3 umgreifen das Mittelsegment 3.2.
  • Aus der 1 geht hervor, dass sowohl am einen Ende des Endsegmentes 3.1 als auch am anderen Ende des Endsegmentes 3.3 eine oben schon erwähnte Umlenkrolle 6 montiert ist.
  • Die Umlenkrolle 6, zumindest eine davon, nimmt in ihrem Inneren einen elektrischen Antriebsmotor 8 auf, der das Überführband 7 antreibt, welches ja nur symbolhaft angedeutet ist.
  • In die Grundplatte 3a und in die Seitenwände 3b des Mittelsegmentes 3.2 sind parallele Längsnuten 9 eingearbeitet. In diese Nuten greift jeweils ein an den Endsegmenten 3.1 und 3.3 in adäquater Höhe wie die Längsnuten 9 befestigter Gewindebolzen 10 ein, der überdies nach innen in das Gehäuse 3 bzw. das Mlttelsegment 3.2 ragt. Der Gewindebolzen 10 trägt außerdem ein prismatisches Führungsstück 11, welches in der Längsnut 9 beim Verschieben des Segmentes 3.1 und 3.3 gleitet, aber erst in der 2 deutlicher erkennbar ist. Eine Fixierung wird mit Schraubverbindungen 12 erreicht.
  • Zur Vermeidung von Falschlufteinzug beim Betreiben des Unterdruck-Bandförderers 1 sind zwischen den einzelnen Segmenten 3.1 bis 3.3 Dichtungen eingeschoben, welche allerdings nicht dargestellt sind.
  • Zur Längenänderung des Gehäuses 3 des Bandförderers 1 ist eine über alle drei Segmente 3.1, 3.2 und 3.3 an dessen Außenseiten 13 der Seitenwände reichende Gewindestange 14 angeordnet. Die Gewindestange 14 ist im Beispiel aufgeteilt in zwei Teilstücke 14a und 14b. Jedes Teilstück ist jeweils mit seinem einen Ende in einem aufgeschweißten, gemeinsamen Klotz 15 in Sacklöchern in Längsrichtung aufgenommen und mit seinem anderen Ende jeweils in einem weiteren aufgeschweißten Klotz 16a und 16b geführt.
  • Die gewünschte Endstellung, d.h. die gewünschte Gesamtlänge bzw. Soll-Länge L ist mit beidseits der Klötze 16a und 16b angebrachten Muttern 17 fixierbar.
  • Die Gewindestange 14a und 14b sitzt dabei jeweils im Klotz 15 des Mittelsegmentes 3.2 fest. Die Gewindestange 14a ist im Klotz 16a und die Gewindestange 16b ist im Klotz 16b frei geführt und wie gesagt mit den Kontermuttern 17 dort fixierbar.
  • Deutlicher, durch vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes aus 1, ist dies in 2 erkennbar. Zu erkennen ist in 2 auch, dass das Endsegment 3.3 (aber auch das Endsegment 3.1, was im Ausschnitt nicht zu sehen ist) in seiner Seitenwand 3b eine Aussparung 18 aufweist. Nach Verschiebung des Endsegmentes 3.3 (sowie des Endsegmentes 3.1 oder auch nur eines der Endsegmente) in Richtung des Doppelpfeiles DL und zum anderen hin, umschließt das jeweilige Segment in der Endstellung den am Mittelsegment 3.2 befestigten Klotz 15, wodurch der Verfahrweg um den Betrag der Aussparung verlängert wird.
  • In 3 ist das Gehäuse 3 des Bandförderers 1 in zusammengeschobener bzw. gestauchter Stellung gezeigt, wobei so wie bei 1 und 2 beschrieben, die kürzeste Länge Lk des Bandförderers 1 erreicht wird.
  • Das stromaufwärtige und das stromabwärtige Endsegment 3.1 und 3.3 des Gehäuses 3 sind in derselben Länge gefertigt. Das Mittelsegment 3.2 kann dagegen in verschieden großen Längen hergestellt sein. Vor Ort wird dann ein vorgefertigtes Segment ausgewählt und entsprechend der zu erreichenden Gesamtlänge L eingebaut.
  • Es soll erwähnt sein, dass das Gehäuse 3 anstelle der drei gezeigten Einzelsegmente 3.1; 3.2 und 3.3 auch nur aus zwei Segmenten 3.1 und 3.2 oder 3.2 und 3.3 hergestellt sein könnte. Bei dieser, allerdings nicht gezeigten Ausführungsform würde dann das Mittelsegment gleichzeitig eines der Endsegmente bilden und eine Umlenkrolle tragen. Denkbar wären auch noch weitere nicht gezeigte Zwischensegmente 3n zwecks Vergrößerung der Gesamtlänge L. Bei letzterer Variante sind dann noch weitere Führungs- und Befestigungsmittel in Form der Längsnuten, Gewindestangen usw. vorzusehen.
  • In 4 ist ein mögliches Anwendungsbeispiel des erfindungsgemäß hergestellten Bandförderers 1 gemäß 1 mit dem längenvariablen Gehäuse 3 dargestellt.
  • Die 4 zeigt dabei in grobschematischer Form einen Teil einer Materialbahn-Herstellungsmaschine, die im Beispiel eine Papierherstellungsmaschine 20 in der Seitenansicht sein soll. Gezeigt sind davon ein letzter Trockenzylinder 21, ein Trockenfilz 22, eine Filzleitwalze 23, eine Papierleitwalze 24 und einen Schaber 25. Die normale Laufstrecke der Materialbahn 2 ist mit X bezeichnet. Während des Einfädelvorganges läuft die Bahn 2 an einer Stelle Y nach unten. Dabei wird ein Bändel bzw. Einfädelstreifen 2a (beim Pfeil A) von der Bahn 2 abgetrennt, vom Zylinder 21 mittels je einer am Bahnrand angeordneten Randblasdüse 26 abgelöst und sofort vom Vakuum-Bandförderer 1 erfasst. Diese Fördervorrichtung reicht über den gesamten freien Laufweg der Bahn vom Trockenzylinder 21 bis zur Leitwalze 24. Der Einfädelstreifen 2a (bei schmalen Bahnen kann es die komplette Bahn 2 sein) wird im gezeigten Beispiel noch zu einem zweiten Bandförderer 1' mit einem Gehäuse 3' transportiert.
  • Zumindest der erste Bandförderer 1 ist gemäß dem erfindungsgemäßen, längenvariablen Gehäuse 3 ausgebildet.
  • 1, 1'
    Unterdruck-Bandförderer
    2
    Bahn
    2a
    Einfädelstreifen bzw. Bändel
    3, 3'
    Gehäuse
    3.1
    Endsegment
    3.2
    Mittelsegment
    3.3
    Endsegment
    3a
    Grundplatte
    3b
    Seitenwand
    4
    stromaufwärtiges Ende
    5
    stromabwärtiges Ende
    6
    Umlenkrolle
    9
    Längsnut
    10
    Gewindebolzen
    11
    Führungsstück
    12
    Schraubverbindung
    13
    Außenseite
    14
    Gewindestange
    14a, 14b
    Teilstück
    15, 16
    Klotz
    17
    Mutter
    18
    Aussparung
    20
    Materialbahn-Herstellungsmaschine, insbesondere Papiermaschine
    21
    Trockenzylinder
    22
    Trockenfilz
    23
    Filzleitwalze
    24
    Bahnleitwalze
    25
    Schaber
    A
    Pfeil
    DL
    Doppelpfeil
    L
    Soll-Gesamtlänge
    LK
    kürzeste Länge
    X
    normale Laufstrecke
    Y
    Punkt
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005016706 A1 [0003]

Claims (11)

  1. Unterdruck-Bandförderer (1), der in einer Materialbahn-Herstellungsmaschine zum Transportieren bzw. Überführen der Materialbahn (2) dient, aufweisend ein rahmenartiges Gehäuse (3) mit jeweils einer an seinem stromaufwärtigen und stromabwärtigen Ende befindlichen Umlenkrolle (6) für ein umlaufendes, luftdurchlässiges und die Materialbahn bzw. einen Einfädelstreifen tragendes bzw. transportierendes Überführband (7), dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) aus mindestens zwei einzelnen Segmenten (3.1; 3.2; 3.3; 3n) besteht, wobei mindestens zwei Segmente (3.1; 3.2; 3.3) gegeneinander in Längsrichtung so verschiebbar sind, bis eine Soll-Gesamtlänge (L) des Gehäuses (3) des Bandförderers (1) erreicht ist.
  2. Unterdruck-Bandförderer (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mittelsegment (3.2) und zwei das Mittelsegment zumindest teilweise umgreifende Endsegmente (3.1; 3.3) vorgesehen sind, wobei an einem Ende der Endsegmente (3.1; 3.3) jeweils eine Umlenkrolle (6) montiert ist.
  3. Unterdruck-Bandförderer (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (3.1; 3.2; 3.3; 3n) jeweils einen U-förmigen, aus einer Grundplatte (3a;) und zwei Seitenwänden (3b) bestehenden Querschnitt aufweisen.
  4. Unterdruck-Bandförderer (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmente (3.1; 3.2; 3.3; 3n) jeweils aus einem Stück nichtrostendem Blech gebogen sind.
  5. Unterdruck-Bandförderer (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Umlenkrolle (6) ein Antriebsmotor (8) für das Überführband (7) integriert ist.
  6. Unterdruck-Bandförderer (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (3a) und die Seitenwände (3b) des Mittelsegmentes (3.2) parallele Längsnuten (9) aufweisen, in die jeweils am Endsegment (3.1; 3.3) angebrachte und nach innen in das Gehäuse (3) bzw. das Mlttelsegment (3.2) ragende Gewindebolzen (10) greifen.
  7. Unterdruck-Bandförderer (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein mit einer Schraubverbindung (12) fixiertes und in der jeweiligen Längsnut (9) gleitendes prismatisches Führungsstück (11) auf einen Gewindebolzen (10) aufgesetzt ist.
  8. Unterdruck-Bandförderer (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den einzelnen Segmenten (3.1; 3.2; 3.3) Dichtungen angeordnet sind.
  9. Unterdruck-Bandförderer (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Längenänderung des Gehäuses (3) des Bandförderers (1) jeweils eine die Segmente (3.1 und 3.2 sowie 3.2 und 3.3) miteinander verbindende und jeweils an beiden Außenseiten (13) der Seitenwände (3b) mit ihrem einen Ende in einem befestigten Klotz (16a; 16b) geführte Gewindestange bzw. Teilstücke der Gewindestange (14; 14a, 14b) angeordnet sind, die am Mittelsegment (3.2) im gemeinsamen Klotz (15) fest sitzen und jeweils in den Klötzen (16a; 16b) der beiden Endsegmente (3.1; 3.3) frei geführt sind, wobei die gewünschte Länge (L) bzw. Endstellung des Gehäuses (3) mit Kontermuttern (17) fixierbar ist.
  10. Unterdruck-Bandförderer (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Endsegment (3.1; 3.3) an einem Ende, welches dem Ende mit der Umlenkrolle (6) gegenüberliegt, pro Seitenwand (3b) eine Aussparung (18) aufweist, die nach Verschiebung des Endsegmentes (3.1; 3.3) in der gestauchten Endstellung, d.h. in einer kürzesten Länge Lk des Gehäuses (3) den am Mittelsegment (3.2) befestigten Klotz (15) umschließt.
  11. Unterdruck-Bandförderer (1) nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das stromaufwärtige und das stromabwärtige Endsegment (3.1; 3.3) des Gehäuses (3) jeweils in einer Einheitsgröße herstellbar ist, wohingegen das Mittelsegment (3.2) in verschieden großen Längen fertigbar und bereitstellbar ist, so dass eine variable Soll- Gesamtlänge L des Gehäuses (3) der Bandförderers (1) erreichbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010028738A1 (de) 2010-05-07 2011-11-10 Voith Patent Gmbh Bahnbehandlungsvorrichtung mit Anlageband

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005016706A1 (de) 2004-04-29 2005-11-24 Metso Paper, Inc. Mit Seitenführung ausgestatteter Unterdruck-Bandförderer für Materialbahn-Herstellungsmaschinen

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R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

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