DE102007014058B4 - Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung zur Bestrahlung eines Bestrahlungsfeldes - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung zur Bestrahlung eines Bestrahlungsfeldes Download PDFInfo
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Abstract
Verfahren
zum Betrieb einer Vorrichtung, umfassend die folgenden Schritte:
– Bereitstellen einer Vorrichtung zur gesteuerten Bestrahlung eines Bestrahlungsfeldes mit
– einem tragbaren, manuell beweglichen Applikator-Kopf (1),
– mindestens einer im Applikator-Kopf (1) angeordneten Licht-Quelle (27) zur Abgabe von Licht durch mindestens eine Licht-Austritts-Öffnung (15),
– mindestens einem im Applikator-Kopf (1) angeordneten Licht-Sensor (18) zur Aufnahme von Licht durch mindestens eine Licht-Eintritts-Öffnung (15),
– einer Energie-Versorgungs-Einrichtung (3) zur Versorgung der mindestens einen Licht-Quelle (27),
– einer Daten-Verarbeitungs-Einrichtung (4), die in datenübertragender Weise zumindest mit dem Licht-Sensor (18) verbunden ist, und
– einer Steuereinheit (2), mittels welcher die Aktivierung der mindestens einen Licht-Quelle (27) gesteuert ist, und
– Aufnahme von durch die Licht-Eintritts-Öffnung (15) eintretendem Licht mittels des Licht-Sensors (18) im Applikator-Kopf (1),
– Auswertung der vom Licht-Sensor (18) erfassten Daten mittels der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung (4),
– Vergleich der vom Licht-Sensor (18) erfassten...
– Bereitstellen einer Vorrichtung zur gesteuerten Bestrahlung eines Bestrahlungsfeldes mit
– einem tragbaren, manuell beweglichen Applikator-Kopf (1),
– mindestens einer im Applikator-Kopf (1) angeordneten Licht-Quelle (27) zur Abgabe von Licht durch mindestens eine Licht-Austritts-Öffnung (15),
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung zur Bestrahlung eines Bestrahlungsfeldes mit einem tragbaren, manuell beweglichen Applikator-Kopf.
- Geräte zur Bestrahlung einer Oberfläche mit Licht sind ebenso bekannt wie Geräte zur Bilderfassung dieser Oberfläche. Für eine gleichzeitige optische Aufnahme der Oberfläche und eine Bestrahlung derselben sind üblicherweise zwei Geräte notwendig.
- Aus der
ist eine Vorrichtung zur Untersuchung einer Oberfläche bekannt, die einer Steuer- und/oder Auswerteeinheit enthält, mittels derer die Bestrahlung einer Oberfläche sowie die Auswertung der von einem Licht-Sensor erfassten Daten möglich ist.WO 02/090952 A1 - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, welches sowohl die Erfassung der optischen Eigenschaften einer Oberfläche als auch die gesteuerte Bestrahlung dieser Oberfläche mit Licht ermöglicht.
- Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, in einem tragbaren, handlichen Gehäuse sowohl eine Licht-Quelle als auch einen Licht-Sensor anzuordnen, wobei zumindest der Licht-Sensor mit einer Daten-Verarbeitungs-Einrichtung verbunden ist, um in einem Verfahren die Regelung mindestens eines physikalischen Parameters zu ermöglichen.
- Die gesteuerte Aktivierung der Licht-Quellen durch eine Steuereinheit ermöglicht eine präzise Anpassung der physikalischen Parameter des zur Be strahlung eines Bestrahlungsfeldes vom Applikator-Kopf abgegebenen Lichtes.
- Insbesondere ermöglicht die Koppelung der mit dem Licht-Sensor verbundenen Daten-Verarbeitungs-Einrichtung an die mit den Licht-Quellen ver bundene Steuereinheit eine flexible Anpassung der Bestrahlungsparameter an die optischen Eigenschaften des Bestrahlungsfeldes.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
-
1 einen Applikaktor-Kopf mit abgenommener Front-Kappe, -
2 einen Längsschnitt durch den Applikator-Kopf gemäß1 , -
3 einen Schnitt des Applikator-Kopfes entlang der Linie III-III und -
4 ein schematisches Diagramm der Vorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel. - Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die
1 bis4 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Die Vorrichtung umfasst einen Applikator-Kopf1 , eine mit diesem verbundene Steuereinheit2 , eine Energie-Versorgungs-Einrichtung3 , eine Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 sowie eine als PC5 ausgebildete Auswerte- und Bedien-Einrichtung. Die Anordnung der einzelnen Bestandteile der Vorrichtung gemäß4 ist lediglich schematisch und gibt nicht notwendigerweise deren tatsächliche Anordnung, d. h. deren geometrische Beziehung zueinander wieder. Beispielsweise kann die Energie-Versorgungs-Einrichtung3 als Stromleitung, insbesondere als Netzkabel, oder auch als im Applikator-Kopf1 angeordnete Batterie ausgebildet sein. Sowohl die Steuereinheit2 als auch die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 sind in einer besonders vorteilhaften Aus führungsform im Applikator-Kopf1 angeordnet. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Steuereinheit2 und/oder die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 außerhalb des Applikator-Kopfes1 in einem separaten Gehäuse anzuordnen. - Im Folgenden wird der Aufbau des Applikator-Kopfes
1 beschrieben. Der Applikator-Kopf1 weist ein zylinderförmiges Gehäuse6 mit einer sich entlang einer Längsrichtung LR erstreckenden Mittel-Längsachse7 auf. An einer ersten Stirnseite8 ist eine Abdeck-Kappe9 in das Gehäuse6 eingesteckt. Die Abdeck-Kappe9 kann auch mit dem Gehäuse6 verschraubt sein. Die Abdeck-Kappe9 weist einen ringförmigen Einsteck-Rand10 auf, dessen äußere Abmessungen den inneren Abmessungen einer Einsteck-Aufnahme11 an der ersten Stirnseite8 des Gehäuses6 entsprechen. An den Einsteck-Rand10 schließt sich eine konisch zulaufende, an ihrer dem Einsteck-Rand10 gegenüberliegenden Vorderseite abgeflachte Abdeck-Kappen-Wand12 an. Dabei steht die Abdeck-Kappen-Wand12 in Richtung radial zur Mittel-Mittel-Langsachse7 nach außen über den Einsteck-Rand10 über und bildet dadurch einen Anschlag13 , an welchem eine Vorderkante14 der Einsteck-Aufnahme11 im eingesteckten Zustand der Abdeck-Kappe9 in das Gehäuse6 anliegt. Im abgeflachten Vorderbereich der Abdeck-Kappe9 ist eine zentral angeordnete, kreisförmige Öffnung15 vorgesehen, in welche eine erste Linsenfassung16 mit einer ersten Linse17 eingesetzt ist. Die erste Linse17 kann eine Sammellinse oder eine Zerstreuungslinse sein. In einer weiteren Ausführungsform kann die erste Linse17 auch vollständig fehlen oder durch eine Anordnung mehrerer Linsen ersetzt sein. Die erste Linsenfassung16 weist ein Außengewinde auf, welches mit einem Innengewinde in der Öffnung15 zusammenwirkt, sodass die relative Lage der ersten Linsenfassung16 in Bezug auf die Abdeck-Kappe9 und das Gehäuse6 entlang der Mittel-Längsachse7 verstellbar ist. - Die Abdeck-Kappen-Wand
12 schließt mit der Mittel-Längsachse7 einen Winkel b ein, für den gilt 30° ≤ b ≤ 80°. Die Abdeck-Kappe9 ist aus einem lichtundurchlässigen Material, insbesondere Kunststoff oder Metall. Sie ist auf ihrer dem Gehäuse6 zugewandten Innenseite verspiegelt. Zusätzlich zur zentralen Öffnung15 können noch weitere Öffnungen in der Abdeck-Kappen-Wand12 vorgesehen sein. - Im Inneren des Gehäuses
6 ist ein Licht-Sensor angeordnet. Als Licht-Sensor ist insbesondere eine Kamera18 vorgesehen. Die Kamera18 erfasst Licht aus einem weiten Wellenlängen-Bereich, der insbesondere vom Infrarot-Bereich bis zum Ultraviolett-Bereich reicht. Es ist jedoch auch möglich, dass die Kamera18 , beispielsweise auch durch Vorschaltung geeigneter Bandpass-Filter, nur Licht aus einem eng begrenzten Wellenlängen-Bereich erfasst. Die Kamera18 ist bezüglich der Mittel-Längsachse7 zentral im Gehäuse6 angeordnet. Ihre optische Achse fällt insbesondere mit der Mittel-Längsachse7 zusammen. Die Kamera18 ist mit der Energie-Versorgungs-Einrichtung3 verbunden. Die Kamera18 ist in datenübertragender Weise mit der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 verbunden. Hierfür ist ein Verbindungskabel vorgesehen. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 direkt bei der Kamera18 im Gehäuse6 anzuordnen. In einer weiteren Ausführungsform ist eine drahtlose Datenübertragung zwischen der Kamera18 und der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 vorgesehen. Bei der Kamera18 handelt es sich insbesondere um eine Digitalkamera mit einem CCD-Sensor. Die Kamera18 hat hierbei eine Taktfrequenz von mindestens 30 Hz. Zwischen der Kamera18 und der ersten Linse17 ist eine zweite Linsenfassung19 mit einer zweiten Linse20 in Längsrichtung LR justierbar angeordnet. Anstelle der zweiten Linse20 kann auch eine Anordnung von mehreren Linsen vorgesehen sein. Hierbei ist die zweite Linsenfassung19 in einer zy lindrischen Aussparung21 in einem Reflektor22 angeordnet. Die zylindrische Aussparung21 reicht in Längsrichtung LR vollständig durch den Reflektor22 . Der Reflektor22 ist mittels eines ringförmigen Stütz-Abschnitts23 gegenüber der Innenwand des Gehäuses6 abgestützt. Mit dem ringförmigen Stütz-Abschnitt23 ist einteilig ein kegelförmiger Reflektor-Abschnitt24 mit einer Grundfläche25 und einer reflektierenden Mantelfläche26 verbunden. Die Grundfläche25 und die Mantelfläche26 schließen hierbei einen Winkel c ein, für den gilt: 10° ≤ c ≤ 60°, insbesondere 20° ≤ c ≤ 40°. Insbesondere gilt c < 90° – b. Die Grundfläche25 ist senkrecht zur Mittel-Längsachse7 angeordnet. Auf der Grundfläche25 weist der Reflektor22 eine zentrale, zylindrische Vertiefung auf, in welche die Kamera18 bündig eingesteckt ist. Es ist ebenso möglich, dass in der zylindrischen Vertiefung ein Innengewinde vorgesehen ist, mittels welchem der Reflektor22 mit der Kamera18 verschraubt ist. Die Mantelfläche26 ist auf der der Kamera18 abgewandten Seite des Reflektor-Abschnitts24 angeordnet. Die Mantelfläche26 ist verspiegelt. - Im Bereich zwischen dem Reflektor
22 und der Abdeck-Kappe9 ist im Inneren des Gehäuses6 mindestens eine Licht-Quelle27 angeordnet. Gemäß dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, eine Vielzahl von Licht-Quellen27 kreisförmig, rotationssymmetrisch zur Mittel-Längsachse7 anzuordnen. Weiterhin ist vorgesehen, Laserdioden mit einer eng begrenzten Bandbreite als Licht-Quelle27 zu verwenden. Diese weisen außerdem den Vorteil eines eng gebündelten Strahles mit einem Öffnungswinkel von weniger als 5°, insbesondere weniger als 2°, auf. Als Licht-Quelle27 sind insbesondere zwei Arten von Laserdioden vorgesehen, welche sich durch den Wellenlängen-Bereich des von ihnen ausgestrahlten Lichtes unterscheiden. Vorzugsweise sind die Wellenlängen-Bereiche überlappungsfrei. Beispielsweise erzeugt die eine Art der Laserdioden Licht einer Wellenlänge von 804 nm während die andere Licht im grünen Wellenlängenbereich ausstrahlt. Die Intensität des Bestrahlungslichtes beträgt beispielsweise > 1 mW/cm2. Diese Angaben sind als rein beispielhaft zu verstehen. Es können ebenso gut Licht-Quellen27 anderer Wellenlängen, anderer Wellenlängenbereichen oder überhaupt anderer Typen wie beispielsweise LEDs oder Kaltlichtlampen verwendet werden. Außerdem ist es möglich, lediglich eine Art oder aber auch mehr als zwei verschiedene Arten von Licht-Quellen27 vorzusehen. Unter dem Begriff Licht-Quelle sei in diesem Zusammenhang auch die Ausgangsseite eines faseroptischen Lichtleiters verstanden. Die einzelnen Licht-Quellen27 sind mit der Energie-Versorgungs-Einrichtung3 verbunden und unabhängig voneinander von der Steuereinheit2 aktivierbar. Es ist auch denkbar, dass die Licht-Quellen27 mit einer zusätzlichen, separaten Energie-Versorgungs-Einrichtung3 verbunden sind. - In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung
4 in datenübertragender Weise mit der Steuereinheit2 verbunden. Somit sind die Licht-Quellen27 indirekt über die Steuereinheit2 und die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 an die Kamera18 gekoppelt. - Zwischen den Licht-Quellen
27 und der Abdeck-Kappe9 ist weiterhin eine Streuscheibe28 vorgesehen. Die Streuscheibe28 erstreckt sich mit Ausnahme einer zentralen, in Fortsetzung zur zylindrischen Aussparung21 angeordneten Lichtdurchgangs-Öffnung29 über die gesamte freie innere Fläche des Gehäuse-Querschnitts senkrecht zur Mittel-Längsachse7 . Auf der dem Reflektor22 zugewandten Seite der Streuscheibe28 weist diese eine ringförmige Nut30 auf, in welche ein dazu passender Fortsatz31 des Reflektors22 eingreift. Dadurch ist die Streuscheibe28 sicher mit dem Reflektor22 verbunden. Beispielsweise kann die Streuscheibe28 auch auf den Fortsatz31 des Reflektors22 aufgeschraubt sein. - Im Folgenden wird die Funktion der Vorrichtung beschrieben. Beim Betrieb der Vorrichtung tritt Licht durch die Öffnung
15 , die somit als Licht-Eintritts-Öffnung wirkt, in das Gehäuse6 ein. Dieses einfallende Licht gelangt durch die zweite Linse20 zur Kamera18 . Die zweite Linse20 dient hierbei zur Fokusierung des einfallenden Lichtes auf die Aufnahme-Ebene der Kamera18 , wo ein in den Figuren nicht dargestellter digitaler Bildwandler angeordnet ist. - Die Kamera
18 nimmt das durch die Licht-Eintritts-Öffnung einfallende Licht räumlich aufgelöst sowie im Wesentlichen in Echtzeit auf. - Die von der Kamera
18 aufgenommenen Daten werden ohne wesentliche Zeitverzögerung zur Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 weitergeleitet. - In der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung
4 werden die von der Kamera18 aufgenommenen Daten auf vorher festgelegte Bedingungen überprüft. Vorteilhafterweise ist ein Satz von Standard-Bedingungen zur Auswahl fertig in einem Speicher der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 gespeichert. Insbesondere sind die gespeicherten Bedingungen individuell vom Benutzer an seine jeweiligen Bedürfnisse anpassbar. In einer alternativen Ausführungsform werden die Bedingungen Software-unterstützt am PC5 eingestellt und von dort an die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 weitergeleitet. - In einer besonders einfachen Ausführungsform wird das Erreichen der vorher festgelegten Bedingungen von der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung
4 durch ein optisches und/oder akustisches Signal angezeigt. In einer bevorzugten Ausführungsform steht die Daten-Verarbeitung-Einrichtung4 mit der Steuereinheit2 in datenübertragender Weise in Verbindung. Die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 ermittelt aus den von der Kamera18 aufgenommenen Daten ein Signal, welches sie an die Steuereinheit2 weiterleitet. - Abhängig vom Signal, welches die Steuereinheit
2 von der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 erhält, steuert die Steuereinheit2 dynamisch, ohne wesentliche Verzögerung, d. h. in Echtzeit, die Aktivierung der einzelnen Licht-Quellen27 . Die Steuereinheit2 regelt hierbei alle wesentlichen Parameter der Aktivierung der Licht-Quellen27 , insbesondere deren Intensität, Einschalt- und Dunkel-Intervall-Länge und damit die Aktivierungs-Frequenz. Die Steuerung der Aktivierungs-Parameter der Licht-Quellen27 erfolgt hierbei gleichzeitig zur Licht-Aufnahme durch die Kamera18 . - Das von den aktivierten Licht-Quellen abgegebene Licht tritt durch die als Licht-Austritts-Öffnung wirkende Öffnung
15 aus dem Gehäuse6 aus. Hierbei dient die erste Linse17 zur Einstellung der Strahlweite und damit der Größe des Bestrahlungsfeldes. Der Reflektor22 und die Streuscheibe28 dienen ebenfalls der Einstellung der Strahlweite. - Die erfindungsgemäße Vorrichtung führt zu einer verbesserten Steuerung der Aktivierung lichtempfindlicher Substanzen. Einerseits wird über die verschiedenen Licht-Quellen
27 gezielt Licht einer bestimmten Wellenlänge bzw. eines bestimmten Wellenlängen-Bereiches mit einer vorher festgelegten, einstellbaren Intensität und Bündelung vom Applikator-Kopf1 in einer bestimmten Richtung abgegeben. Andererseits ermöglicht die Kamera18 eine gleichzeitige Überwachung des Bestrahlungsfeldes. Durch die Koppelung der Kamera18 über die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung4 und die Steuereinheit2 an die Licht-Quellen27 wird eine gezielte, automatische Anpassung der physikalischen Parameter des aus dem Applikator-Kopf1 austretenden Lichtes in Abhängigkeit der von der Kamera18 erfassten Bild-Informationen ermöglicht. Insbesondere kann durch eine derartige Rückkopplung das zur Bestrahlung verwendete Licht in Echtzeit, dynamisch an mögliche Veränderungen der optischen Eigenschaften des Bildausschnittes, beispielsweise aufgrund einer Aktivierung oder eines Zerfalls von lichtempfindlichen Substanzen, flexibel angepasst werden.
Claims (4)
- Verfahren zum Betrieb einer Vorrichtung, umfassend die folgenden Schritte: – Bereitstellen einer Vorrichtung zur gesteuerten Bestrahlung eines Bestrahlungsfeldes mit – einem tragbaren, manuell beweglichen Applikator-Kopf (
1 ), – mindestens einer im Applikator-Kopf (1 ) angeordneten Licht-Quelle (27 ) zur Abgabe von Licht durch mindestens eine Licht-Austritts-Öffnung (15 ), – mindestens einem im Applikator-Kopf (1 ) angeordneten Licht-Sensor (18 ) zur Aufnahme von Licht durch mindestens eine Licht-Eintritts-Öffnung (15 ), – einer Energie-Versorgungs-Einrichtung (3 ) zur Versorgung der mindestens einen Licht-Quelle (27 ), – einer Daten-Verarbeitungs-Einrichtung (4 ), die in datenübertragender Weise zumindest mit dem Licht-Sensor (18 ) verbunden ist, und – einer Steuereinheit (2 ), mittels welcher die Aktivierung der mindestens einen Licht-Quelle (27 ) gesteuert ist, und – Aufnahme von durch die Licht-Eintritts-Öffnung (15 ) eintretendem Licht mittels des Licht-Sensors (18 ) im Applikator-Kopf (1 ), – Auswertung der vom Licht-Sensor (18 ) erfassten Daten mittels der Daten-Verarbeitungs-Einrichtung (4 ), – Vergleich der vom Licht-Sensor (18 ) erfassten Daten mit mindestens einer individuell festlegbaren Bedingung durch die Daten-Verarbeitungs-Einrichtung (4 ) und – Regelung mindestens eines physikalischen Parameters des von der mindestens einen Licht-Quelle (27 ) abgegebenen Lichtes durch die Steuereinheit (2 ). - Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierung der mindestens einen Licht-Quelle (
27 ) durch die Steuereinheit (2 ) abhängig von den vom Licht-Sensor (18 ) erfassten Daten ist. - Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Licht-Aufnahme durch den Licht-Sensor (
18 ) und die Regelung des abgegebenen Lichtes durch die Steuereinheit (2 ) gleichzeitig erfolgen. - Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des von der mindestens einen Licht-Quelle (
27 ) abgegebenen Lichtes durch die Steuereinheit (2 ) dynamisch, insbesondere in Echtzeit, erfolgt.
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