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DE102008060384B3 - Sensorsystem zur Überwachung eines an einem Werkstück durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs, Laserbearbeitungskopf mit einem Sensorsystem und Verfahren zum Auswählen eines bestimmten Beobachtungsfeldes - Google Patents

Sensorsystem zur Überwachung eines an einem Werkstück durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs, Laserbearbeitungskopf mit einem Sensorsystem und Verfahren zum Auswählen eines bestimmten Beobachtungsfeldes Download PDF

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DE102008060384B3
DE102008060384B3 DE102008060384A DE102008060384A DE102008060384B3 DE 102008060384 B3 DE102008060384 B3 DE 102008060384B3 DE 102008060384 A DE102008060384 A DE 102008060384A DE 102008060384 A DE102008060384 A DE 102008060384A DE 102008060384 B3 DE102008060384 B3 DE 102008060384B3
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Germany
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light source
radiation
sensor
receiving device
module
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DE102008060384A
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English (en)
Inventor
Georg Spörl
Ludwig Weber
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Precitec GmbH and Co KG
Original Assignee
Precitec KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Sensorsystem (12) zur Überwachung eines an einem Werkstück (14) durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs, mit einer Haltevorrichtung (30), in der eine Abbildungsoptik (32) angeordnet ist, mit einer in Beobachtungsrichtung hinter der Abbildungsoptik (32) angeordneten Aufnahmevorrichtung (34), welche relativ zur Abbildungsoptik (32) verstellbar ist, einem Lichtquellenmodul (36), das in einer vorbestimmten Länge relativ zur Aufnahmevorrichtung (34) in diese einsetzbar ist, und welches eine Lichtquelle (42) mit einer ersten Ortsfilterblende (40) umfasst, wobei die erste Ortsfilterblende (40) durch die Abbildungsoptik (32) auf ein Gebiet im Bereich einer Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) abbildbar ist, um durch Verstellung der Aufnahmevorrichtung (34) ein bestimmtes Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone auszuwählen, und einem Sensormodul (38), das in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung (34) in diese einsetzbar ist, und welches einen strahlungsempfindlichen Empfänger (46) mit einer zweiten Ortsfilterblende (44) umfasst, auf welche das ausgewählte bestimmte Beobachtungsfeld im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) durch die Abbildungsoptik (32) nach einem Einsetzen des Sensormoduls (38) in die Aufnahmevorrichtung (34) abbildbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Sensorsystem zur Überwachung eines an einem Werkstück durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs.
  • Um einen Laserbearbeitungsvorgang, insbesondere einen Schweiß- oder Schneidprozess überwachen zu können, werden je nach Aufgabenstellung verschiedene Sensoren zur Erfassung der aus einer durch den Arbeitsfokus bestimmten Arbeits- oder Wechselwirkungszone kommenden Strahlung eingesetzt. So sind standardmäßig UV-Sensoren zur Überwachung eines sich über der Wechselwirkungszone bildenden Plasmas und ein Rückreflexsensor vorgesehen, der die Rückstrahlung des Lasers aus der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und einem zu bearbeitenden Werkstück erfasst. Ferner werden zur Überwachung des Laserbearbeitungsvorgangs Temperaturfühler oder Infrarotsensoren eingesetzt, durch die eine Randaufschmelzung und das Temperaturprofil bei der Bearbeitung überwacht werden können.
  • Um sehr kleine Störungen beim Laserbearbeitungsvorgang erfassen zu können, wird üblicher Weise vor dem strahlungsempfindlichen Empfänger zur Erfassung der Infrarotstrahlung eine Ortsfilterblende angeordnet, auf welche die Wechselwirkungszone zwischen Werkstück und Laser abgebildet wird, wodurch ein bestimmtes Beobachtungsfeld der Wechselwirkungszone ausgewählt werden kann. Durch die Ortsfilterblende kann ein definiertes, beliebig gestaltbares Beobachtungsfeld festgelegt werden, das beispielsweise Punkt- oder linienförmig ist. Ferner kann die Ortsfilterblende eine Lochblende sein, wodurch beispielsweise die aus dem Bereich des Arbeitsfokus kommende Strahlung detektiert werden kann. Es ist jedoch auch vorstellbar, die Ortsfilterblende als inverse Blende zum Abdecken eines zentralen Bereichs auszugestalten, wodurch gerade der Bereich des Arbeitsfokus ausgeblendet und lediglich der den Arbeitsbrennpunkt umgebende Bereich überwacht wird.
  • Aus der DE 101 20 251 A1 ist eine Sensorvorrichtung bekannt, welche eine solche Ortsfilterblende einsetzt. Bei dieser Vorrichtung wird das auszuwählende Beobachtungsfeld relativ zur Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück durch ein Verschieben der Ortsfilterblende in einer Richtung senkrecht zur optischen Achse eines Beobachtungsstrahlengangs vor einem entsprechenden strahlungsempfindlichen Empfänger festgelegt.
  • Um das bestimmte Beobachtungsfeld auszuwählen, wird eine Lichtquelle gegen den strahlungsempfindlichen Empfänger ausgetauscht, wodurch die von der Empfängerseite her beleuchtete Ortsfilterblende auf das Werkstück abgebildet wird, wodurch das Beobachtungsfeld durch Justieren der Ortsfilterblende bestimmt werden kann.
  • Der Austausch der Empfängeranordnung gegen eine Lichtquelle ist jedoch aufgrund der geringen Bauteilgröße aufwendig, wobei der in der Regel empfindliche Empfänger durch den Austauschvorgang beschädigt werden kann. Darüber hinaus kann durch den Austauschvorgang aufgrund des Öffnens des Sensormoduls Schmutz in das Modul eindringen, wodurch weitere Sensoren oder optische Bauteile in der Sensorvorrichtung in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Die DE 100 60 176 A1 beschreibt einen Laserbearbeitungskopf. Für eine Anpassung von Sensoren an eine jeweilige Bearbeitungsaufgabe ist bei diesem Laserbearbeitungskopf eine Sensoranordnung vorgesehen, die ein in einer Seitenwand eines Gehäuses des Laserbearbeitungskopfes neben dem Laserstrahl-Durchgang angeordnetes Sensormodul umfasst. Mittels einer Strahlumlenkvorrichtung wird eine aus einer durch einen Arbeitsfokus bestimmten Wechselwirkungszone kommende Strahlung auf die Sensoren der Sensorordnung gelenkt, sodass zumindest ein Teil der Strahlung zur Überwachung der Bearbeitung eines Werkstücks durch die Sensoren erfasst werden kann.
  • Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Sensorsystem zur Überwachung eines an einem Werkstück durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs und ein entsprechendes Verfahren zu schaffen, durch welche in einfacher Weise ein bestimmtes Beobachtungsfeld einer Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück ausgewählt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch das Sensorsystem nach Anspruch 1, das Sensormodul nach Anspruch 19, den Laserbearbeitungskopf nach Anspruch 20 und durch das Verfahren nach Anspruch 21 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen dargelegt.
  • Erfindungsgemäß ist ein Sensorsystem zur Überwachung eines an einem Werkstück durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs vorgesehen, das eine Haltevorrichtung aufweist, in der eine Abbildungsoptik angeordnet ist, wobei die Halte vorrichtung eine in Beobachtungsrichtung hinter der Abbildungsoptik angeordnete Aufnahmevorrichtung umfasst, welche relativ zur Abbildungsoptik verstellbar ist. Das Sensorsystem umfasst weiter ein Lichtquellenmodul, das in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung in diese einsetzbar ist, und welches eine Lichtquelle mit einer ersten Ortsfilterblende umfasst, wobei die erste Ortsfilterblende durch die Abbildungsoptik auf ein Gebiet im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück abbildbar ist, um durch Verstellung der Aufnahme vorrichtung ein bestimmtes Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone auszuwählen. Weiter ist in dem Sensorsystem gemäß der Erfindung ein Sensormodul vorgesehen, das in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung in diese einsetzbar ist, und welches einen strahlungsempfindlichen Empfänger mit einer zweiten Ortsfilterblende umfasst, auf welche das ausgewählte bestimmte Beobachtungsfeld im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück durch die Abbildungsoptik nach einem Einsetzen des Sensormoduls in die Aufnahmevorrichtung abbildbar ist.
  • Es ist also ein Sensorsystem zur Überwachung eines an einem Werkstück durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs vorgesehen, das eine Haltevorrichtung mit einer justierbaren Aufnahme und zwei auswechselbare Module umfasst, welche in die Aufnahme eingesetzt werden können. Das erste Modul ist ein Lichtquellenmodul, welches eine Lichtquelle und eine erste Ortsfilterblende umfasst, die durch Verstellung der Aufnahmevorrichtung auf ein zu bearbeitendes Werkstück abgebildet wird, um ein bestimmtes Beobachtungsfeld innerhalb einer Wechselwirkungszone zwischen Laser und Werkstück auszuwählen. Das zweite Modul ist ein Sensormodul, welches nach der Auswahl des Beobachtungsfeldes mittels des Lichtquellenmoduls gegen das Lichtquellenmodul ausgetauscht wird. Das Sensormodul umfasst zumindest einen strahlungsempfindlichen Empfänger und eine zweite Ortsfilterblende, die vor einem strahlungsempfindlichen Empfänger angeordnet ist, wobei die zweite Ortsfilterblende und die erste Ortsfilterblende so aufeinander abgestimmt sind, dass das ausgewählte Beobachtungsfeld auf die zweite Ortsfilterblende in dem Sensormodul nach einem Einsetzen des Sensormoduls in die Aufnahme abgebildet wird. Die beiden Module können somit als abgeschlossene Systeme ausgebildet werden, wodurch ein Eindringen von Schmutz oder eine Beschädigung von empfindlichen Bauteilen der entsprechenden Module verhindert wird.
  • Aufgrund der Justierbarkeit des Sensormoduls durch die Aufnahmevorrichtung der Haltevorrichtung des erfindungsgemäßen Sensorsystems ist es zweckmäßig, wenn die zweite Ortsfilterblende fest in dem Sensormodul angeordnet ist, so dass die zweite Ortsfilterblende nach einem Einsetzen des Sensormoduls in die Aufnahmevorrichtung in einer vorbestimmten Lage zu dieser angeordnet ist. Hierdurch sind in dem Sensormodul keine beweglichen Teile vorgesehen, wodurch das Sensormodul kompakt und einfach ausgebildet werden kann.
  • In gleicher Weise wie für das Sensormodul ist es für das Lichtquellenmodul von Vorteil, wenn die erste Ortsfilterblende fest im Lichtquellenmodul derart angeordnet ist, dass ein Fokusebenenversatz der Abbildungsoptik aufgrund des Wellenlängenunterschieds zwischen dem emittierten Licht der Lichtquelle und der detektierten Strahlung durch den strahlungsempfindlichen Empfänger mittels einer entsprechend unterschiedlichen Anordnung der ersten Ortsfilterblende und der zweiten Ortsfilterblende im eingesetzten Zustand des jeweiligen zugehörigen Moduls kompensiert wird. So kann das Lichtquellenmodul ebenfalls kompakt und einfach ausgebildet sein, wobei zusätzlich ein Fokusebenenversatz aufgrund der unterschiedlich verwendeten Wellenlängen kompensiert und das Beobachtungsfeld scharf auf die zweite Ortsfilterblende nach einer Justierung mittels des Lichtquellenmoduls abgebildet werden kann.
  • Bei der Erfassung der aus dem Bereich des Arbeitsfokus oder aus einem den Arbeitsfokus umgebenden Bereich kommenden Strahlung ist es für eine Justierung des Lichtquellenmoduls zweckmäßig, wenn die erste Ortsfilterblende des Lichtquellenmoduls eine Lochblende oder eine inverse Blende zum Abdecken eines zentralen Bereichs ist. Entsprechend ist es nach Auswahl des bestimmten Beobachtungsfeldes zweckmäßig, wenn die zweite Ortsfilterblende des Sensormoduls entsprechend der ersten Ortsfilterblende des Lichtquellenmoduls eine Lochblende oder eine inverse Blende zum Abdecken eines zentralen Bereichs ist.
  • Im Falle einer Überwachung eines zentralen Bereichs, der durch den Arbeitsfokus bestimmt wird, oder eines den Arbeitsfokus umgebenden Bereichs ist es für die Überwachung einer Randaufschmelzung und eines Temperaturprofils von Vorteil, wenn der strahlungsempfindliche Empfänger ein Temperatursensor, insbesondere ein für Infrarotstrahlung empfindlicher Temperatursensor ist.
  • Für die Überwachung des zentralen Bereichs ist es weiter zweckmäßig, wenn der strahlungsempfindliche Empfänger ein für Plasmastrahlung empfindli cher Empfänger oder ein für die Bearbeitungslaserstrahlung empfindlicher Empfänger ist.
  • Hinsichtlich einer umfassenden Überwachung des Laserbearbeitungsvorgangs ist es dabei von Vorteil, wenn das Sensormodul zumindest einen weiteren strahlungsempfindlichen Sensor aufweist, welcher zur Detektion von Strahlung aus dem Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück vorgesehen ist, die in einem anderen Wellenlängenbereich liegt wie die durch den strahlungsempfindlichen Empfänger detektierte Strahlung, wobei das Sensormodul zumindest einen Strahlteiler zur Auskopplung der Strahlung im Beobachtungsstrahlengang in Richtung des zumindest einen weiteren zugehörigen Strahlungssensors aufweist.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der zumindest eine zusätzliche Strahlungssensor ein Temperatursensor, ein für Plasmastrahlung empfindlicher Sensor oder ein für Bearbeitungsstrahlung empfindlicher Sensor ist.
  • Aufgrund der hohen Intensität von Laserlicht ist es zweckmäßig, wenn die Lichtquelle des Lichtquellenmoduls eine Laserlichtquelle ist.
  • Für eine einfache Ausgestaltung des Lichtquellenmoduls ist es jedoch auch zweckmäßig, wenn die Lichtquelle des Lichtquellenmoduls eine Leuchtdiode ist.
  • Ferner ist es von Vorteil, wenn die Lichtquelle des Lichtquellenmoduls eine Kaltlichtquelle mit Faserbündel ist.
  • Um eine scharfe Abbildung der ersten Ortsfilterblende auf das Werkstück und entsprechend des Werkstücks auf die zweite Ortsfilterblende zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, dass die Aufnahmevorrichtung (34) und die Abbildungsoptik (32) zueinander in Richtung der optischen Achse (L') verstellbar sind, um einen optischen Abstand zwischen der Abbildungsoptik (32) und einer entsprechenden Ortsfilterblende (40, 44) des Lichtquellenmoduls (36) oder des Sensormoduls (38) einzustellen.
  • Für die Auswahl des bestimmten Beobachtungsfeldes ist es zweckmäßig, wenn die Aufnahmevorrichtung zumindest in einer Richtung, vorzugsweise jedoch in zwei voneinander linear unabhängigen Richtungen senkrecht zur optischen Achse der Abbildungsoptik verschiebbar ist, um das bestimmte Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone auszuwählen.
  • Um eine definierte und exakte Lage nach einem Auswechseln der Module zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn die Aufnahmevorrichtung so ausgestaltet ist, dass das Sensormodul und das Lichtquellenmodul in die Aufnahmevorrichtung einrastbar sind, wobei das Sensormodul und das Lichtmodul im eingerasteten Zustand eine vorbestimmte Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung aufweisen.
  • Erfindungsgemäß ist ferner ein Sensormodul vorgesehen, welches ein Gehäuse aufweist, das in die Aufnahmevorrichtung der Haltevorrichtung des erfindungsgemäßen Sensorsystems einsetzbar ist, wobei das Sensormodul einen strahlungsempfindlichen Empfänger und eine Ortsfilterblende aufweist, welche relativ zu dem Gehäuse und dem strahlungsempfindlichen Empfänger fest angeordnet ist.
  • Darüber hinaus ist erfindungsgemäß ein Laserbearbeitungskopf vorgesehen, der das erfindungsgemäße Sensorsystem umfasst, wobei ein Beobachtungsstrahlengang des Sensorsystems über einen Strahlteilerspiegel so in den Laserbearbeitungsstrahlengang eingekoppelt ist, dass eine Fokussieroptik für einen Arbeitslaserstrahl zusammen mit der Abbildungsoptik des Sensorsystems das ausgewählte Beobachtungsfeld auf die zweite Ortsfilterblende abbildet.
  • Erfindungsgemäß ist ferner ein Verfahren zum Auswählen eines bestimmten Beobachtungsfeldes im Bereich einer Wechselwirkungszone zwischen einem Laserstrahl und einem Werkstück bei einem Laserbearbeitungsvorgang vorgesehen, das die folgenden Schritte aufweist: Einsetzen eines Lichtquellenmoduls in eine Haltevorrichtung, welche eine Abbildungsoptik und eine in Beobachtungsrichtung hinter der Abbildungsoptik angeordnete Aufnahmevorrichtung, welche relativ zur Abbildungsoptik verstellbar ist, aufweist, wobei das Lichtquellenmodul in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmeeinrichtung in diese eingesetzt wird.
  • Auswählen eines bestimmten Beobachtungsfeldes in der Wechselwirkungszone durch Verstellen der Aufnahmevorrichtung, wobei eine durch eine Lichtquelle des Lichtquellenmoduls beleuchtete Lichtquellenblende im Lichtquellenmodul durch die Abbildungsoptik auf ein Gebiet im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück abgebildet wird, und Einsetzen eines Sensormoduls in einer vorbestimmten Lage in die Aufnahmevorrichtung nach Entnahme des Lichtquellenmoduls, wobei aufgrund der im Auswählschritt erfolgten Verstellung der Aufnahmevorrichtung nach dem Einsetzen des Sensormoduls das ausgewählte bestimmte Beobachtungsfeld im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl und Werkstück durch die Abbildungsoptik auf eine zweite Ortsfilterblende vor einem strahlungsempfindlichen Empfänger des Sensormoduls abgebildet wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine stark vereinfachte schematische Ansicht eines Laserbearbeitungskopfes mit einem Sensorsystem gemäß der Erfindung, wobei ein Lichtquellenmodul in einer Haltevorrichtung aufgenommen ist,
  • 2 eine stark vereinfachte schematische Ansicht eines Laserbearbeitungskopfes mit dem Sensorsystem gemäß der Erfindung, wobei ein Sensormodul in der Haltevorrichtung des Sensorsystem aufgenommen ist,
  • 3 eine schematische Schnittansicht entlang der optischen Achse einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung mit einem Lichtquellenmodul,
  • 4 eine schematische Schnittansicht eines Lichtquellenmoduls gemäß der Erfindung,
  • 5A eine schematische Schnittansicht entlang der optischen Achse der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Sensormodul,
  • 5B eine Auswahl von optischen Bauelementen aus der schematischen Schnittansicht in 5A,
  • 6A eine schematische Schnittansicht entlang der optischen Achse in einer Ebene, welche senkrecht zur Schnittebene der 5A liegt, der erfin dungsgemäßen Aufnahmevorrichtung mit dem erfindungsgemäßen Sensormodul, und
  • 6B eine Auswahl von optischen Bauelementen aus der schematischen Schnittansicht in 6A.
  • In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind einander entsprechende Bauelemente mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In den 1 und 2 ist eine stark vereinfachte Ansicht eines Laserbearbeitungskopfes 10 mit einem Sensorsystem 12 zur Überwachung eines an einem Werkstück 14 durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt, wie er mit Laserbearbeitungsmaschinen oder -anlagen verwendet wird. Hierbei wird ein von der Laserbearbeitungsmaschine kommender Arbeitslaserstrahl 16 durch ein Gehäuse 18 des Laserbearbeitungskopfes 10 hindurch auf das Werkstück 14 gelenkt und mittels einer Fokussieroptik 20 auf das Werkstück 14 fokussiert, wie durch die optische Achse L angedeutet wird. Der Arbeitslaserstrahl 16 kann bei einer Zuführung zu dem Laserbearbeitungskopf 10 mittels einer Lichtleitfaser 22 aufgrund der Auskopplung des Laserstrahls 16 aus der Lichtleitfaser 22 durch eine Kollimatoroptik 24 aufgeweitet sein. In dem Gehäuse 18 des Laserbearbeitungskopfes 10 ist im Durchgangsbereich des Arbeitslaserstrahls 16 ein Strahlteilerspiegel 26 so angeordnet, dass ein Beobachtungsstrahlengang 28 des Sensorsystems 12 koaxial in den Strahlengang des Arbeitslaserstrahls 16 eingekoppelt wird.
  • Das Sensorsystem 12 umfasst eine Haltevorrichtung 30, welche fest mit dem Gehäuse 18 des Laserbearbeitungskopfes 10 verbunden ist, und in welcher eine Abbildungsoptik 32 angeordnet ist, durch welche der Beobachtungsstrahlengang 28 auf der dem Strahlteilerspiegel 26 abgewandten Seite fokussiert wird. Die Abbildungsoptik 32, die in den 1 und 2 als dünne Einzellinse dargestellt ist, kann auch aus mehreren Linsen zusammengesetzt sein. Ferner ist es denkbar, als Abbildungsoptik 32 einen Abbildungsspiegel einzusetzen, wodurch insbesondere Intensitätsverluste bei Beobachtungen im UV-Spektralbereich vermeidbar sind. In der Haltevorrichtung 30 ist in Beobachtungsrichtung hinter der Abbildungsoptik 32 eine Aufnahmevorrichtung 34 angeordnet, welche relativ zur Abbildungsoptik 32 verstellbar ist. Die Auf nahmevorrichtung 34 ist dabei so ausgestaltet, dass es unterschiedliche Module aufnehmen kann, wobei ein entsprechendes Modul nach dem Einsetzen in die Aufnahmevorrichtung 34 in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung 34 angeordnet ist.
  • In 1 ist als auswechselbares Modul ein Lichtquellenmodul 36 und in 2 als auswechselbares Modul ein Sensormodul 38 dargestellt. Das Lichtquellenmodul 36 umfasst eine erste Ortsfilterblende 40 sowie eine Lichtquelle 42, die in Beobachtungsrichtung hinter der ersten Ortsfilterblende 40 angeordnet ist. Die erste Ortsfilterblende 40 ist in 1 als Lochblende dargestellt, es ist jedoch auch möglich, die erste Ortsfilterblende 40 als inverse Blende auszugestalten. Als Lichtquelle 42 eignen sich sämtliche Lichtquellen, welche eine ausreichend starke Intensität besitzen, um durch eine Beleuchtung der ersten Ortsfilterblende 40 von der in Beobachtungsrichtung liegenden Rückseite der Ortsfilterblende 40 diese über die Abbildungsoptik 32, den Strahlteilerspiegel 26 und die Fokussieroptik 20 auf die Oberfläche des Werkstücks 14 abbilden zu können. Als geeignete Lichtquelle kann beispielsweise eine Laserlichtquelle, eine Leuchtdiode oder eine Kaltlichtquelle mit Faserbündel verwendet werden.
  • Das in 2 gezeigte Sensormodul 38 umfasst eine zweite Ortsfilterblende 44 und einen strahlungsempfindlichen Empfänger 46. Die zweite Ortsfilterblende 44 kann hierbei, wie in 2 dargestellt, eine Lochblende sein, es ist jedoch auch möglich, die zweite Ortsfilterblende 44 als inverse Blende zum Abdecken einen zentralen Bereichs auszubilden. Die Ausgestaltung der ersten Ortsfilterblende 40 und der zweiten Ortsfilterblende 44 ist abhängig von dem zu überwachenden Beobachtungsfeld im Bereich einer Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl 16 und Werkstück 14 und kann somit frei gewählt werden. Es sollte jedoch die Form und Lage der ersten Ortsfilterblende 40 innerhalb des Lichtquellenmoduls 36 auf die Form und Lage der zweiten Ortsfilterblende 44 in dem Sensormodul 38 abgestimmt sein. Der strahlungsempfindliche Empfänger 46 ist vorzugsweise ein für Infrarotstrahlung empfindlicher Temperatursensor, welcher in einem Wellenlängenbereich zwischen etwa 1300 und 1900 nm empfindlich ist.
  • Das Sensormodul 38 kann, wie in 2 gezeigt, darüber hinaus noch weitere strahlungsempfindliche Sensoren 48 und 50 aufweisen, wobei der Beobach tungsstrahlengang 28 jeweils in Richtung der strahlungsempfindlichen Sensoren 48 und 50 durch entsprechende Strahlteiler 52 und 54 ausgekoppelt wird. Der erste weitere strahlungsempfindliche Sensor 48 kann hierbei ein für die Bearbeitungslaserstrahlung empfindlicher Sensor sein, welcher im Wellenlängenbereich zwischen etwa 900 und 1100 nm empfindlich ist. Der zweite weitere strahlungsempfindliche Sensor 50 kann ein für Plasmastrahlung empfindlicher Empfänger sein, deren spektraler Schwerpunkt unterhalb von 400 nm liegt, oder ein für sichtbare Strahlung empfindlicher Empfänger sein. Obwohl der strahlungsempfindliche Empfänger 46 bevorzugter Weise ein Infrarotdetektor ist, ist es jedoch auch möglich, einen Empfänger zu wählen, der in einem anderen Wellenlängenbereich empfindlich ist, wobei die jeweils anderen strahlungsempfindlichen Sensoren 48 und 50 dementsprechend angepasst werden, so dass ein möglichst breiter Wellenlängenbereich durch die entsprechenden Sensoren abgedeckt wird.
  • Im Folgenden wird die Funktionalität des erfindungsgemäßen Sensorsystems 12 zur Überwachung des an dem Werkstück 14 durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs beschrieben. Wie in 1 gezeigt, wird zunächst das Lichtquellenmodul 36 in die Aufnahmevorrichtung 34 eingesetzt. Durch Verstellen der Aufnahmevorrichtung 34 in zumindest einer Richtung, vorzugsweise jedoch in zwei voneinander linear unabhängigen Richtungen senkrecht zur optischen Achse L' wird das Lichtquellenmodul 36 mit der fest in dem Lichtquellenmodul 36 angeordneten ersten Ortsfilterblende 40 und der Lichtquelle 42 relativ zur Abbildungsoptik 32 bewegt, wobei die durch die Lichtquelle 43 beleuchtete erste Ortsfilterblende 40 durch die Abbildungsoptik 32 und die Fokussieroptik 20 auf die Oberfläche des Werkstücks 14 nach einer Verschiebung der Aufnahmevorrichtung 34 in Richtung der optischen Achse L' der Abbildungsoptik 32 scharf abgebildet wird. Durch eine Verstellung der Aufnahmevorrichtung 34 kann also ein bestimmtes Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl 16 und Werkstück 14 entsprechend der Geometrie der ersten Ortsfilterblende 40 ausgewählt werden.
  • Nach der Auswahl des bestimmten Beobachtungsfeldes in der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl 16 und Werkstück 14 wird das Lichtquellenmodul 36 aus der Aufnahmevorrichtung 34 der Haltevorrichtung 30 herausgenommen, wobei die Aufnahmevorrichtung 34 nach der Herausnahme des Lichtquellenmoduls 36 nicht verstellt wird. In die Aufnahmevorrichtung 34 wird dann, wie in 2 gezeigt, das Sensormodul 38 eingesetzt, wobei die zweite Ortsfilterblende 44 so fest in dem Sensormodul 38 angeordnet ist, dass das bestimmte Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone scharf auf die zweite Ortsfilterblende 44 abgebildet wird. Die Lage der zweiten Ortsfilterblende 44 in dem Sensormodul 38 kann hinsichtlich der Lage der ersten Ortsfilterblende 40 in dem Lichtquellenmodul 36 so angepasst sein, dass ein Fokusebenenversatz aufgrund einer chromatischen Aberration, insbesondere eines Farblängsfehlers der Abbildungsoptik 32 bei unterschiedlichen Wellenlängen des emittierten Lichts der Lichtquelle 42 und der zu detektierenden Strahlung durch den strahlungsempfindliche Empfänger 46 mittels einer entsprechend unterschiedlichen Anordnung der ersten Ortsfilterblende 40 und der zweiten Ortsfilterblende 46 im jeweils eingesetzten Zustand in den jeweiligen Modulen 36 und 38 kompensiert wird. Für die Kompensation des Fokusebenenversatzes der Abbildungsoptik 32 wird die zweite Ortsfilterblende 44 in Richtung der optischen Achse L' der Abbildungsoptik 32 versetzt zu der Lage der ersten Ortsfilterblende 40 in dem Lichtquellenmodul 36 angeordnet.
  • Um zu gewährleisten, dass das Lichtquellenmodul 36 und das Sensormodul 38 in einer vorbestimmten Lage in die Aufnahmevorrichtung 34 eingesetzt werden, können die Teile des Gehäuses der Lichtquellenvorrichtung 36 und des Sensormoduls 38, welche in die Aufnahmevorrichtung 34 eingesetzt werden, gleich ausgebildet sein. Beispielsweise können durch in der Aufnahme der Aufnahmevorrichtung 34 vorhandene Führungsnuten oder sonstige Asymmetrien die jeweiligen Module 36 und 38 drehfest in die Aufnahmevorrichtung 34, bis zu einem bestimmten Anschlagpunkt einsteckbar und an diesem Punkt einrastbar sein. Somit kann auch bei Beobachtungsfeldern, welche nicht drehsymmetrisch um die optische Achse L sind, eine eindeutige Auswahl des Beobachtungsfeldes erreicht werden.
  • Im Folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Sensorsystems 12 anhand der 3 bis 6B beschrieben, wobei die 3 und 4 eine Schnittansicht der erfindungsgemäßen Haltevorrichtung 30 des Sensorsystems 12 mit einem Lichtquellenmodul 36 und die 5A bis 6B die erfindungsgemäße Haltevorrichtung 30 mit einem Sensormodul 38 darstellen.
  • Die Haltevorrichtung 30 ist, wie in 1 schematisch dargestellt, dazu vorgesehen, seitlich an dem Gehäuse 18 des Laserbearbeitungskopfes 10 befestigt zu werden, wobei die Abbildungsoptik 32 der Haltevorrichtung 30 in 3 nicht gezeigt ist. Die Haltevorrichtung 30 weist an seiner der Abbildungsoptik 30 zugewandten Seite ein Schutzfenster 54 auf, welches durch einen Haltering 56 in einem Gewinde 58 befestigt ist. In Beobachtungsrichtung hinter dem Schutzfenster 54 befindet sich in einem Gehäuse 60 der Haltevorrichtung 30 eine Ausnehmung 62, welche dazu vorgesehen ist, den Beobachtungsstrahlengang über eine Ausnehmung 64 in einem Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 und eine zylinderförmige Ausnehmung 68 in einem Gehäuse 70 der Lichtquellenvorrichtung 36 zu der ersten Ortsfilterblende 40 des Lichtquellenmoduls 36 durchzulassen.
  • Das Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 ist innerhalb des Gehäuses 60 der Haltevorrichtung 30 so angeordnet, dass die Öffnungen der Ausnehmung 62 im Gehäuse 60 der Haltevorrichtung 30 und der Ausnehmung 64 im Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 sich gegenüberliegen. Das Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 ist im Wesentlichen als Buchse mit zwei in Beobachtungsrichtung hintereinander liegenden zylinderförmigen Teilen mit unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet, wobei der in Beobachtungsrichtung erste Teil einen geringeren Durchmesser als der in Beobachtungsrichtung dahinter liegende Teil hat. Die Lage des Gehäuses 66 der Aufnahmevorrichtung 34 kann mittels Stellschrauben 71, welche in Gewindebohrungen 72 im Gehäuse 60 der Haltevorrichtung 30 eingesetzt sind, verstellt und fixiert werden, wobei die Stellschrauben 71 bei einer Fixierung der Aufnahmevorrichtung 34 in Kontakt mit der Umfangswandung 74 des ersten Teils des Gehäuses 66 der Aufnahmevorrichtung 34 stehen.
  • Das Lichtquellenmodul 36 ist mit seinem Gehäuse 70 in das Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 eingesetzt, wobei die Außengeometrie des Gehäuses 70 des Lichtquellenmoduls 36 komplementär zu der Innengeometrie des Gehäuses 66 der Aufnahmevorrichtung 34 ausgebildet ist. In dem in 3 und 4 gezeigten Lichtquellenmodul 36 besteht das Gehäuse 70 aus zwei zylinderförmigen Abschnitten mit unterschiedlichen Durchmessern, wobei an dem Übergang zwischen den beiden Abschnitten ein Schulterabschnitt 76 ausgebildet ist, welcher im eingesetzten Zustand des Lichtquellenmoduls 36 an einem Übergangsbereich 78 zwischen erstem und zweitem Teil des Gehäu ses 66 der Aufnahmevorrichtung 34 anliegt. Das Lichtquellenmodul 36 weist, wie in 4 gezeigt, am Ende der zentralen Ausnehmung 68 die erste Ortsfilterblende 40 auf, welche in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als kleines Loch ausgebildet ist. In Beobachtungsrichtung hinter der ersten Ortsfilterblende 40 ist die Lichtquelle 42 angeordnet, welche in einer sich an die Ausnehmung 68 anschließenden, hinter dem zentralen Loch der ersten Ortsfilterblende 40 gebildeten Ausnehmung 80 eingesetzt und mittels eines Buchsenelements 82 darin befestigt. Hierbei weist das Buchsenelement 82 an seiner der Lichtquelle 42 gegenüberliegenden Seite einen Flansch 84 auf, der mit einer Überwurfmutter 86, die in einem Innengewinde 88 des Gehäuses 70 eingeschraubt ist, in Eingriff steht.
  • Das Lichtquellenmodul 36 wird durch einen Befestigungsring 90, welcher mit einem Außengewinde 92 in ein Innengewinde 94 im Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 eingeschraubt wird, in der Aufnahmevorrichtung 34 befestigt. An der in Beobachtungsrichtung hinter dem Lichtquellenmodul 36 liegenden Seite des Gehäuses 60 der Haltevorrichtung 30 ist ein Deckelelement 96 befestigt.
  • Im Folgenden soll anhand der 5A bis 6B ein Ausführungsbeispiel des Sensormoduls 38, das in die Haltevorrichtung 30 eingesetzt ist, erläutert werden. Die Merkmale der Haltevorrichtung 30 und der Aufnahmevorrichtung 34 sind die gleichen wie bereits anhand der 3 erläutert, daher wird die nachfolgende Beschreibung auf das eingesetzte Sensormodul 38 beschränkt.
  • Das Sensormodul 38 weist, wie in den 5A und 6A gezeigt, ein Gehäuse 98 auf, in das der strahlungsempfindliche Empfänger 46 hinter der zweiten Ortsfilterblende 44 und die weiteren strahlungsempfindlichen Sensoren 48 (5A) und 50 (6A und 6B) eingesetzt sind. Das Gehäuse 98 ist hinsichtlich seiner Außengeometrie so ausgebildet, dass es in das Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 in einer vorbestimmten Lage einsetzbar ist. Das Gehäuse 98 des Sensormoduls 38 weist eine zentrale Ausnehmung 100 auf, die sich im eingesetzten Zustand des Sensormoduls 38 von der Ausnehmung 64 der Aufnahmevorrichtung 34 bis zu dem strahlungsempfindlichen Empfänger 46 durch das Gehäuse 98 hindurcherstreckt. In der Ausnehmung 100 sind die Strahlteiler 52 und 54 angeordnet, wobei die Strahlteiler 52 und 54 die von dem Werkstück emittierte Strahlung im Beobachtungsstrahlengang, der durch die Ausnehmung 100 geführt wird, in Richtung der weiteren strahlungsempfindlichen Sensoren 48 und 50 leiten. Wie in den zueinander senkrecht stehenden Schnittansichten in 5A und 6A deutlich wird, koppeln die Strahlteiler 52 und 54 die eintreffende Strahlung in zwei Richtungen aus, die jeweils senkrecht zur optischen Achse L' des Beobachtungsstrahlengangs liegen und ferner zueinander senkrecht sind. Somit kann eine kompakte Bauweise aufgrund eines gewissen Überlapps in Richtung der optischen Achse L' der beiden Strahlteiler 52 und 54 erreicht werden.
  • Die zweite Ortsfilterblende 44, welche sich in Beobachtungsrichtung am Ende der Ausnehmung 100 des Gehäuses 98 des Sensormoduls 36 befindet, ist mittels einer Befestigungsschraube 102 (5A) im Beobachtungsstrahlengang vor dem strahlungsempfindlichen Empfänger 46 fixiert. Wie in 6A gezeigt, sind in Beobachtungsrichtung vor der zweiten Ortsfilterblende 44 mittels eines Schraubenelements 104 noch Filterelemente 106 und 108 in der Ausnehmung 100 des Gehäuses 98 des Sensormoduls 36 fixiert. Ferner ist im Beobachtungsstrahlengang zwischen den Strahlteilern 52 und 54 ein weiteres Filterelement 110 in der Ausnehmung 100 mittels eines Federelements 112 befestigt. Diese Filterelemente sind dazu vorgesehen, die eintreffende Strahlung abhängig von der Wellenlänge zu filtern, um die eintreffende Strahlung nach ihrer Strahlungsart trennen zu können.
  • In den 5B und 6B sind die wichtigsten optischen Bauelemente im Beobachtungsstrahlengang innerhalb der Ausnehmung 100 des Gehäuses 98 der Sensorvorrichtung 36 nochmals hinsichtlich ihrer geometrischen Anordnung separat gezeigt.
  • In den in 4, 5A und 6A gezeigten Ausführungsbeispielen des Lichtquellenmoduls 36 und des Sensormoduls 38 ist die Außengeometrie des Gehäuses 70 des Lichtquellenmoduls 36 und des Gehäuses 98 des Sensormoduls 38 hinsichtlich der optischen Achse L' des Beobachtungsstrahlengangs drehsymmetrisch ausgebildet, da im Fall des beispielhaften Ausführungsbeispiels die erste Ortsfilterblende 40 des Lichtquellenmoduls 36 als Lochblende und die zweite Ortsfilterblende 44 als inverse Blende, die den zentralen Bereich um die optische Achse L' herum abdeckt, ausgebildet sind. Es ist jedoch auch vorstellbar, dass bei einer anderen Geometrie der ersten Ortsfilterblende 40 und der zweiten Ortsfilterblende 44 die Außengeometrie der entsprechenden Gehäuse des Lichtquellenmoduls 36 und des Sensormoduls 38 hinsichtlich der optischen Achse L' asymmetrisch ausgebildet sind, wobei das Gehäuse 66 der Aufnahmevorrichtung 34 entsprechend komplementär ausgebildet sein muss. Hierfür können beispielsweise Führungsvorsprünge am Gehäuse 70, 98 und entsprechend komplementäre Führungsnuten entlang einer Einschubrichtung in der Aufnahmevorrichtung 34 ausgebildet sein.
  • Durch die Erfindung wird also ein Sensorsystem geschaffen, bei dem ein Lichtquellenmodul zunächst eingesetzt wird, um einen bestimmten Beobachtungsbereich in einer Wechselwirkungszone zwischen Laser und Werkstück aufgrund des über die Abbildungsoptik und die Fokussieroptik projizierten Lichts auszuwählen, wobei das Lichtquellenmodul selbst keine beweglichen Teile aufweist, sondern die Justierung über eine zu einer Abbildungsoptik beweglichen Aufnahmevorrichtung erfolgt. Hierbei besteht der Vorteil der Erfindung darin, das nach der Justierung des Lichtquellenmoduls ein Sensormodul, welches ebenfalls keine beweglichen Teile aufweist, in die Aufnahmevorrichtung eingesetzt werden kann und bereits nach dem Einsetzen des Sensormoduls der ausgewählte Beobachtungsbereich ohne eine Nachjustierung festgelegt ist.

Claims (21)

  1. Sensorsystem (12) zur Überwachung eines an einem Werkstück (14) durchzuführenden Laserbearbeitungsvorgangs, mit – einer Haltevorrichtung (30), in der eine Abbildungsoptik (32) angeordnet ist, mit einer in Beobachtungsrichtung hinter der Abbildungsoptik (32) angeordneten Aufnahmevorrichtung (34), welche relativ zur Abbildungsoptik (32) verstellbar ist, – einem Lichtquellenmodul (36), das in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung (34) in diese einsetzbar ist, und welches eine Lichtquelle (42) mit einer ersten Ortsfilterblende (40) umfasst, wobei die erste Ortsfilterblende (40) durch die Abbildungsoptik (32) auf ein Gebiet im Bereich einer Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) abbildbar ist, um durch Verstellung der Aufnahmevorrichtung (34) ein bestimmtes Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone auszuwählen, und – einem Sensormodul (38), das in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung (34) in diese einsetzbar ist, und welches einen strahlungsempfindlichen Empfänger (46) mit einer zweiten Ortsfilterblende (44) umfasst, auf welche das ausgewählte bestimmte Beobachtungsfeld im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) durch die Abbildungsoptik (32) nach einem Einsetzen des Sensormoduls (38) in die Aufnahmevorrichtung (34) abbildbar ist.
  2. Sensorsystem (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ortsfilterblende (44) fest in dem Sensormodul (38) angeordnet ist, so dass die zweite Ortsfilterblende (44) nach einem Einsetzen des Sensormoduls (38) in die Aufnahmevorrichtung (34) in einer vorbestimmten Lage zu dieser angeordnet ist.
  3. Sensorsystem (12) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ortsfilterblende (40) fest im Lichtmodul (36) derart angeordnet ist, dass ein Fokusebenenversatz der Abbildungsoptik (32) aufgrund des Wellenlängenunterschieds zwischen dem emittierten Licht der Lichtquelle (42) und der detektierten Strahlung durch den strahlungsempfindlichen Empfänger (46) mittels einer entsprechend unterschiedlichen Anordnung der ersten Ortsfil terblende (40) und der zweiten Ortsfilterblende (44) im eingesetzten Zustand des jeweiligen zugehörigen Moduls (36, 38) kompensiert wird.
  4. Sensorsystem (12) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ortsfilterblende (40) des Lichtquellenmoduls (36) eine Lochblende oder eine inverse Blende zum Abdecken eines zentralen Bereichs ist.
  5. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ortsfilterblende (44) des Sensormoduls (38) eine Lochblende ist.
  6. Sensorsystem (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Ortsfilterblende (44) des Sensormoduls (38) eine inverse Blende zum Abdecken eines zentralen Bereichs ist.
  7. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der strahlungsempfindliche Empfänger (46) ein Temperatursensor, insbesondere ein für Infrarotstrahlung empfindlicher Temperatursensor ist.
  8. Sensorsystem (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der strahlungsempfindliche Empfänger (46) ein für Plasmastrahlung empfindlicher Empfänger ist.
  9. Sensorsystem (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der strahlungsempfindlicher Empfänger (46) ein für die Bearbeitungslaserstrahlung empfindlicher Empfänger ist.
  10. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormodul (38) zumindest einen weiteren strahlungsempfindlichen Sensor (48, 50) aufweist, welcher zur Detektion von Strahlung aus dem Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) vorgesehen ist, die in einem anderen Wellenlängenbereich liegt wie die durch den strahlungsempfindlichen Empfänger (46) detektierte Strahlung.
  11. Sensorsystem (12) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sensormodul (38) zumindest einen Strahlteiler (52, 54) zur Auskopplung der Strahlung im Beobachtungsstrahlengang in Richtung des zumindest einen weiteren zugehörigen Strahlungssensors (48, 50) aufweist.
  12. Sensorsystem (12) nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine zusätzliche Strahlungssensor (48, 50) ein Temperatursensor, ein für Plasmastrahlung empfindlicher Sensor, oder ein für Bearbeitungslaserstrahlung empfindlicher Sensor ist.
  13. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (42) des Lichtquellenmoduls (36) eine Laserlichtquelle ist.
  14. Sensorsystem (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (42) des Lichtquellenmoduls (36) eine Leuchtdiode ist.
  15. Sensorsystem (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (42) des Lichtquellenmoduls (36) eine Kaltlichtquelle mit Faserbündel ist.
  16. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (34) und die Abbildungsoptik (32) zueinander in Richtung der optischen Achse (L') verstellbar sind, um einen optischen Abstand zwischen der Abbildungsoptik (32) und einer entsprechenden Ortsfilterblende (40, 44) des Lichtquellenmoduls (36) oder des Sensormoduls (38) einzustellen.
  17. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (34) zumindest in einer Richtung, vorzugsweise jedoch in zwei voneinander linear unabhängigen Richtungen senkrecht zur optischen Achse (L') der Abbildungsoptik (32) verschiebbar ist, um das bestimmte Beobachtungsfeld in der Wechselwirkungszone auszuwählen.
  18. Sensorsystem (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmevorrichtung (34) so ausgestaltet ist, dass das Sensormodul (38) und das Lichtquellenmodul (36) in die Aufnahmevorrichtung (34) einrastbar sind, wobei das Sensormodul (38) und das Lichtquellenmodul (36) im eingerasteten Zustand eine vorbestimmte Lage relativ zur Aufnahmevorrichtung (34) aufweisen.
  19. Sensormodul (38) mit einem Gehäuse (98), das in eine Aufnahmevorrichtung (34) einer Haltevorrichtung (30) eines Sensorsystems (12) nach einem der vorstehenden Ansprüche einsetzbar ist, einem strahlungsempfindlichen Empfänger (46) und einer Ortsfilterblende (44), welche relativ zu dem Gehäuse (98) und dem strahlungsempfindlichen Empfänger (46) fest angeordnet ist.
  20. Laserbearbeitungskopf (10) mit einem Sensorsystem (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Beobachtungsstrahlengang des Sensorsystems (12) über einen Strahlteilerspiegel (26) so in den Laserbearbeitungsstrahlengang eingekoppelt ist, dass eine Fokussieroptik (20) für einen Arbeitslaserstrahl (16) zusammen mit der Abbildungsoptik (32) des Sensorsystems (12) das ausgewählte Beobachtungsfeld auf die zweite Ortsfilterblende (44) abbildet.
  21. Verfahren zum Auswählen eines bestimmten Beobachtungsfeldes im Bereich einer Wechselwirkungszone zwischen einem Laserstrahl (16) und einem Werkstück (14) bei einem Laserbearbeitungsvorgang, mit den folgenden Schritten: – Einsetzen eines Lichtquellenmoduls (36) in eine Haltevorrichtung (30), welche eine Abbildungsoptik (32) und eine im Beobachtungsrichtung hinter der Abbildungsoptik (32) angeordnete Aufnahmevorrichtung (34), welche relativ zur Abbildungsoptik (32) verstellbar ist, aufweist, wobei das Lichtquellenmodul (36) in einer vorbestimmten Lage relativ zur Aufnahmeeinrichtung (34) in diese eingesetzt wird, – Auswählen eines bestimmten Beobachtungsfeldes in der Wechselwirkungszone durch Verstellen der Aufnahmevorrichtung (34), wobei eine durch eine Lichtquelle (42) des Lichtquellenmoduls (36) beleuchtete erste Ortsfilterblende (40) im Lichtquellenmodul (36) durch die Abbildungsoptik (32) auf ein Gebiet im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) abgebildet wird, und – Einsetzen eines Sensormoduls (38) in einer vorbestimmten Lage in die Aufnahmevorrichtung (34) nach Entnahme des Lichtquellenmoduls (36), wobei aufgrund der im Auswählschritt erfolgten Verstellung der Aufnahmevorrichtung (34) nach dem Einsetzen des Sensormoduls (38) das ausgewählte bestimmte Beobachtungsfeld im Bereich der Wechselwirkungszone zwischen Laserstrahl (16) und Werkstück (14) durch die Abbildungsoptik (32) auf eine zweite Ortsfilterblende (44) vor einem strahlungsempfindlichen Empfänger (46) des Sensormoduls (38) abgebildet wird.
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