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DE102007003862A1 - Verfahren zur interkulturellen mehrsprachigen Kommunikation unter Einbeziehung einer Plansprache - Google Patents

Verfahren zur interkulturellen mehrsprachigen Kommunikation unter Einbeziehung einer Plansprache Download PDF

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DE102007003862A1
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Klaus E Anders
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ANDERS, CHRISTOPH, 26121 OLDENBURG, DE
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Anders Klaus E 26127 Oldenburg
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F40/00Handling natural language data
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur technischen Kommunikation zwischen Menschen mit unterschiedlichen Nationalsprachen unter Einbeziehung einer Plansprache. Der Vorgang einer technischen Sprachübersetzung wird dabei so realisiert, dass die subjektiv geplanten und zu verstehenden Sinnbedeutungen einer Nachrichtenübermittlung durch stetige wort-, satzteil- und satzweise Rückübersetzung einander angepasst und von unerwünschten Fremdeinflüssen weitgehend abgeschirmt werden können.

Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur technischen Kommunikation zwischen Menschen mit unterschiedlichen Nationalsprachen unter Einbeziehung einer Plansprache. Der Vorgang einer technischen Sprachübersetzung wird dabei so realisiert, dass die subjektiv geplanten und zu verstehenden Sinnbedeutungen einer Nachrichtenübermittlung einander angepasst und von unerwünschten Fremdeinflüssen weitgehend abgeschirmt werden.
  • Es wird unterschieden, dass menschliche Kommunikation ein individuell subjektiv geplanter, generierter, gesendeter, vermittelter, übertragener, empfangener und subjektiv verstandener Vorgang der Nachrichtenübermittlung ist. Zur Anpassung der Sinnverständnisse zwischen subjektiv geplanter und generierter Nachrichten und zur Anpassung empfangener und subjektiv verstandener Nachrichten erfolgen Sinnanpassungen mit Unterstützungen technisch geführter und realisierter Dialoge sowohl auf der Seite des Kommunikators (Verfasser der Nachricht) und des oder der Kommunikanten (Empfänger der Nachricht).
  • Ausgangssituation
  • Nach Cölfen wird die Leistungsfähigkeit maschineller Übersetzungssysteme allgemein überschätzt bzw. unzutreffend bewertet. Den mit maschinellen Übersetzungssystemen erstellten Rohübersetzungen müssen Nachübersetzungen und Textbearbeitungen folgen (Cölfen, Hermann: Sprachbezogene Computeranwendungen. In Angewandte Linguistik. Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen 2004: Francke. S. 172). Durch standardisierte Kommunikation, Fachwörterbücher und sogenannte Translation-Memory-Systeme (TMS) können darüber hinaus Fachkommunikationen erleichtert werden (vgl. Göpferich, Susanne: Standardisierung von Kommunikation. In Angewandte Linguistik. Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen 2004: Francke, S. 457 ff).
  • Den Nachweis, dass auch mittels einer Plansprache wissenschaftliche Texte formuliert werden können; ist erbracht (siehe Pinter, Ana-Maria (Hg.): Kybernetische Pädagogik. Klerigkibernetiko, Band 11. Prag 1999: AL/Kava-Pech oder Esterhill, Frank: Interlingua Institute: A History. New York 2000: Interlingua Institute). Ziel eines neuen automatischen Übersetzungsverfahrens ist es, die Leistungsfähigkeit bisher bekannter Systeme zu verbessern.
  • Da Sprache ein individuell generiertes Kommunikationsmittel ist, kann die Leistungsfähigkeit eines Übersetzungssystems nur mit Indikatoren festgestellt werden, die von den beteiligten Nutzern selbst beurteilt werden.
  • Bei einem technischen Übersetzungssystem sind dies
    sprachliche Ausdrucksfähigkeit geplanter Nachrichten,
    sprachliche Eindeutigkeit, sowie sprachliche Mehrdeutigkeit vermieden werden soll,
    einfache Dialogführung bei der Generierung einer Nachricht,
    zuverlässige Übertragung der Nachricht und einfache Dialogführung bei Empfang und Verständnisfähigkeit einer Nachricht.
  • Die erfolgreiche Berücksichtigung dieser Leistungsindikatoren kann ersatzweise theoretisch begründet werden. Dabei ist ein Maß der Verbesserung dadurch gegeben, inwieweit neue Übersetzungssystem in Kombination mit den notwendigen Eingabe- und Ausgabedialogen so gestaltet sind, dass Sinnbedeutungen des Übersetzungsvorgangs an individuelle Sinnverständnisse angepasst werden können und ein Optimierung des technischen Übersetzungsystems stattfinden kann.
  • Eine Präzisierung der Aufgabe besteht danach darin, die vom Kommunikator zu übermittelnde Nachricht in einem technisch geführten Dialog, wort-, satzteil- oder satzweise durch Korrekturhinweise so anzupassen, dass sprachliche Mehrdeutigkeiten vermieden, zumindest eingeschränkt werden. Bei der empfangenen Nachricht sind in Umkehrung dieses technisch geführten Dialogs die Korrekturhinweise so anzupassen, dass das subjektive Sinnverständnis des Kommunikanten erreicht wird. Diese Korrektur auf der Seite des Kommunikanten kann als Nachübersetzung verstanden werden. Sie kann aber nur dann erfolgreich durchgeführt werden, soweit in der übermittelten Nachricht Mehrdeutigkeiten vermieden wurden. Ansonsten besteht bei jedem Korrekturvorgang Unsicherheit darüber, welche ursprüngliche Bedeutung mit einem übermittelten Wort, Satzteil oder Satz gemeint war. Da diese beiderseitige Anpassungs- und Korrekturmöglichkeit in der beschriebenen Weise bisher nicht hinreichend realisiert ist, wird die Leistungsfähigkeit maschineller Übersetzungssysteme bisher allgemein überschätzt bzw. unzutreffend bewertet.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • I. Korrespondierende Patente/Patentanmeldungen:
  • II. Nachteile des Standes der Technik
  • Ausgehend von der Sinnverschiedenheit einer beabsichtigten Nachricht, einer übermittelten Nachricht und dem Verständnis einer Nachricht kann nicht erwartet werden, dass mit einer Übersetzung von einer natürlichen Sprache in eine andere eine Sinnanpassung dieser unterschiedlichen Sinnbedeutungen erreicht werden kann. Selbst bei einer zeitsynchronen Übersetzung durch einen menschlichen Übersetzer erhöht sich die Verschiedenheit der Sinninhalte zwischen einem Kommunikator, als der Quelle der Nachricht und einem oder mehreren Kommunikanten, als Empfänger der Nachricht durch das Missverständnisrisiko des Übersetzers. Während ein menschlicher Übersetzer zum Verständnis der Nachricht noch Hintergrundinformationen nutzen kann, sind diese Möglichkeiten bei einem automatischen Übersetzer nicht vorhanden. In begrenztem Umfang werden daher auch bei maschinellen Übersetzungen Fachwörterbücher einbezogen. Die Mehrdeutigkeiten einzelner Begriffe und Formulierungen, sowohl in der Alltagssprache wie auch in wissenschaftlichen Fachsprachen, können damit jedoch nicht ausgeschlossen werden. Außerdem sind die Mehrdeutigkeiten nur selten von einer Sprache in eine andere Sprach übertragbar. Bei den maschinell übersetzten Nachrichten ist es üblich den „roh übersetzten Text" nachzuübersetzen, wobei eine auf die gesamte Nachricht bezogene, möglichst in sich geschlossene Sinnbedeutung, angestrebt wird. Das Ergebnis ist dennoch unbefriedigend.
  • Neben den individuellen bleiben fachbezogene und kulturelle Unterschiede im Sinnverständnis einer Nachricht. Das Vermeiden sprachkultureller Sinnanteile kann von einer maschinellen Übersetzung noch weniger gelöst werden als dies in begrenztem Umfang bei menschlichen Übersetzungen möglich ist.
  • Wie schon als Begründung für die Nutzung von Plansprachen wie Esperanto, Interlingua oder Ido für die allgemeine Kommunikation angegeben, bietet eine weitgehend kulturneutrale Plansprache die Möglichkeit eine Sinnbedeutung einer Nachricht aus einer neutralen Kulturperspektive zu verstehen. Voraussetzung dazu ist eine Gegenüberstellung der abweichenden Sinnbedeutungen in einer Nationalsprache gegenüber denen in einer Plansprache. Die bisherigen automatischen Übersetzungssysteme bieten solche Gegenüberstellungen nicht an.
  • Beschreibung der Erfindung
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die von einer Person subjektiv in einer Nationalsprache ausgedrückten Sinnbedeutungen einer Nachricht einer zweiten Person oder mehreren anderen Personen in deren jeweiligen Nationalsprachen durch technisch geführte interaktive Dialoge bei der Vorbereitung der Kommunikation
    bei der maschinellen Übersetzung in eine Plansprache durch stetige Rückübersetzung,
    bei der Übermittlung der Nachricht und zum Verständnis der Nachricht
    zu erleichtern.
  • Die Struktur des Übersetzungssystems (1) stellt die Möglichkeit zur Verfügung, auf der Seite des Nachrichtengebers oder Kommunikator (1.02) die Eingabe einer geplanten Nachricht (1.01) unter Verwendung einer Sprachkodierung von einer Nationalsprache N in eine Plansprache P (1.03) so vorzunehmen, dass durch stetige Rückübersetzung eine Anpassung (1.05) an die durch die Nationalsprachenkultur (1.06) charakterisierte Sinnbedeutung vorgenommen werden kann, die dann als Übersetzung (1.04) ausgegeben und an den Kommunikanten weitergeleitet werden kann.
  • Auf der Seite des Nachrichtennehmers oder Kommunikanten (2.12) bietet die Struktur des Übersetzungssystems (1) die Möglichkeit, das Verständnis einer empfangenen Nachricht (2.14) unter Verwendung einer Sprachcodierung von einer Plansprache P in eine andere Nationalsprache N (2.13) so vorzunehmen, dass eine Anpassung (2.15) an die durch eine andere Nationalsprachenkultur (2.16) charakterisierenden Sinnbedeutungen so erfolgen kann, dass sie dann als verstandene Nachricht (2.11) gelten kann.
  • Eine Übersicht der Konzeption ist in 2 dargestellt. Eine Kommunikation zwischen einem Kommunikator und einem Kommunikanten findet dabei durch technisch realisierte Sprachcodierungen (2.2) und Sprachdecodierungen (2.3) statt, die mit den jeweiligen nationalsprachlichen Sinnverständnissen interkulturell (2.5 und 2.6) angepasst werden können.
  • Die Übersetzung der geplanten Nachricht in eine Plansprache erfolgt dabei in mehreren Dialogzyklen wort-, satzteil- und satzweise unter Kontrolle des Kommunikators in einem Verfahren, wie es im Patentanspruch 1 und 2 bestimmt ist. Die verwendete Plansprache erfüllt dabei weitgehend die Anforderung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit geplanter Nachrichten, das heißt, sie muss eine Ausdrucksvielfalt enthalten und erweiterbar sein, damit die Sinnbedeutungen der Nationalsprache des Kommunikators codiert werden können. Weiterhin soll die verwendete Plansprache sprachlich möglichst eindeutig codiert werden können. Das heißt, sie soll ein Codierungsschema (Wortbedeutungen, Grammatik und Satzstrukturen) bereitstellen, bei dem die stetige Rückübersetzungen eindeutige Zuordnungen zwischen Worten, Satzeilen und Sätzen so generiert werden können, um sprachliche Mehrdeutigkeiten und nationalsprachliche Eigenheiten und Mehrdeutigkeiten in einem technisch geführten Dialog anpassungsgemäß zu erkennen, aufzulösen und dadurch weitgehend zu vermeiden. Nationalsprachliche Mehrdeutigkeiten, soweit sie erwünscht sind, gehen dabei verloren oder müssen in der Sprachcodierung in mehrere Eindeutigkeiten aufgelöst werden.
  • Konzeptionell unvermeidbare Doppel- und Fehldeutigkeiten durch die Vielfalt sprachlicher Ausdrucksweisen können dadurch eingeschränkt werden, indem die Korrekturen sowohl vom Kommunikator als auch vom Kommunikanten wort- und satzteilbezogen gespeichert und bei wiederholtem Gebrauch als Basisdatenergänzung verwendet werden. Bei entsprechend ergänzter Auswahl der Basisdaten sind damit automatische Korrekturen möglich.
  • Ein als Beispiel anzusehender Funktionsablauf aus der Position des Kommunikators ist als Flussdiagramm in 3 dargestellt. in einem normierten Startzustand S (3.1) ist das System bereit, einen Text durch Eingabe (3.2), beispielsweise über die Tastatur, zu übernehmen und diesen in einem Zwischenspeicher N (3.3) aufzunehmen. Das System erkennt bei der Eingabe der ersten Worte die Nationalsprache N und bestätigt eine veränderbare Auswahl (3.4) der Übersetzungsmöglichkeiten zwischen einer Nationalsprache N wie deutsch, englisch, französisch, spanisch oder italienisch und einer Plansprache P wie Esperanto, Ido oder Interlingua. Damit wird die Auswahl eines Basisdatensatz zur Codierung N-P (3.5) bestimmt, der einem Wörterbuch und den Grammatikregeln entspricht. Die eingegebenen Textteile werden dabei wort-, satzteil- und satzweise in die Plansprache übersetzt (3.6), ausgegeben (3.7) und in einem Zwischenspeicher P (3.9) aufgenommen.
  • Der Nutzer als Kommunikator hat an dieser Stelle die Wahl, ob er seinen eingegebenen Text korrigieren will oder ob er auf Korrekturen verzichten will. Die gleiche Abfrage findet auch statt, nachdem der Text N und eine Rückübersetzung P-N (3.10) wort-, satzabschnitts- und satzweise gegenübergestellt wurde und der Nutzer eine Korrektur (3.11) seines Textes N vorgenommen hat, um eine Sinnanpassung zu erreichen. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, bestimmte Textbereiche zu markieren, die als geschützte Begriffe, Satzteile, Namen oder Zitate nicht übersetzt werden sollen. Auch können durch Modifikation (3.12) die Basisdaten (3.5) mit Fachwörterbüchern ergänzt werden. Die Wiederholung gleicher Korrekturen kann bei entsprechenden Basisdateneinstellungen dadurch eingeschränkt werden, dass sie wort- und satzteilbezogen gespeichert und damit automatische Korrekturen möglich sind. Während der Eingabe stehen zur Korrektur und Modifikation die in 5 beispielhaft dargestellten Bildschirmansichten im Multitaskingbetrieb zur Verfügung. Die Ansichtsebene der Plansprachenübersetzung ist dabei optimal auf Anwendungsbereiche beschränkt, in denen eine unmittelbare Plansprachenkommunikation vorbereitet und unterstützt werden soll.
  • Wird auf Korrekturen verzichtet oder sind die Korrekturen abgeschlossen, kann eine Ausgabe des Textes über einen Drucker oder eine Weiterleitung des Textes in der Planspruche durch Datenübertragung (3.13) entsprechend des Patentanspruches 5 vorgenommen werden. Das Ende des Funktionsablaufs bildet einen Zustand E (3.14) der eingenommen wird, nachdem üblicherweise die Routineabfragen zur endgültigen Speicherung der in den Zwischenspeichern aufgenommenen Textdateien und der Einstellungen von Auswahl und Basisdaten vorgenommen wurden.
  • Ein als Beispiel anzusehender Funktionsablauf aus der Position des Kommunikanten ist als Flussdiagramm in 4 dargestellt. In einem normierten Startzustand S (4.1) ist das System bereit, einen Text durch Eingabe (4.2), beispielsweise als übermittelte Datei, zu übernehmen und diesen in einen Zwischenspeicher P (4.3) aufzunehmen. Das System erkennt bei der Analyse der ersten Worte, in welcher Sprach P der Text verfasst ist und bestätig eine veränderbare Auswahl (4.4) der Übersetzungsmöglichkeiten zwischen einer Plansprache P wie Esperanto, Ido oder Interlingua und einer Nationalsprache N wie beispielsweise deutsch, englisch, französisch, spanisch oder italienisch. Damit wird die Auswahl eines Basisdatensatzes P-N (4.5) bestimmt, der ein Wörterbuch und die Grammatikregeln zum Decodieren P-N enthält. Der übernommene Text wird danach wort-, satzteil- und satzweise in die Nationalsprache übersetzt (4.6), ausgegeben (4.7) und in einen Zwischenspeicher N (4.9) aufgenommen.
  • Der Nutzer hat an dieser Stelle die Möglichkeit, die in seine Nationalsprache vorgenommene Übersetzung in Form des gesamten Textes als abgeschlossen anzusehen oder Korrekturen (4.10) vorzunehmen. Diese Korrekturen entsprechen einer Anpassung des Textes an sein subjektives Sinn- oder Fachverstennis. Dabei steht ihm neben dem Text der Nachricht in seiner Nationalsprache der Text in der Plansprache entsprechend oder in 6 beispielhaft (als Nationalsprache ist hier Englisch gewählt) dargestellten Bildschirmansichten im Multitaskingbetrieb zur Verfügung. Sofern von Seiten des Kommunikanten die Übertragung der Nachricht zusätzlich in seiner Nationalsprache vorgenommen wurde, kann optional die ursprünglich fremde Nationalsprache zur Gegenüberstellung als zusätzliche Ansichts- und Kontrollebene zum Vergleich dargestellt werden. Zur Korrektur können die Basisdaten (4.5) durch Veränderung der Auswahl (4.4.) durch Fachwörterbücher ergänzt werden. Die Korrekturen können bei entsprechenden Basisdateneinstellungen auch bei den Sinnanpassungen dadurch eingeschränkt werden, dass sie beim erstmaligen Auftreten wort- und satzteilbezogen gespeichert werden und bei Wiederholung automatische Korrekturen möglich sind.
  • Wird auf Korrekturen verzichtet oder sind die Korrekturen abgeschlossen, kann eine Ausgabe des Textes über einen Drucker oder eine weiterleitende Datenübertragung (4.12) entsprechend des Patentanspruches 5 vorgenommen werden. Das Ende des Funktionsablaufs ist der Zustand E (4.13) gegeben, nachdem üblicherweise die Routineabfragen zur endgültigen Speicherung der in den Zwischenspeichern aufgenommenen Textdateien und der Einstellungen von Auswahl und Basisdaten vorgenommen wurde. Die in den Beispielen genannte Sprachen sind ergänzbar.
  • Vorteile der Erfindung
  • Mit dem in der Erfindung beschriebenen Verfahren wird versucht, die Leistungsfähigkeit maschineller Übersetzungssysteme zu verbessern, indem ein Kommunikator (Textverfasser) seine Intention bei der Texteingabe, wort-, satzabschnitts- und satzweise formiert, kontrollieren und seinen Text so verändern kann, dass der in einer Plansprache zum Kommunikanten (Empfänger) übermittelte Text diese Intention ausdrückt. Dabei wir ein sprachliches Transfermedium, eine Plansprache, benutzt, die als weitgehend kulturneutral gelten kann, Doppeldeutigkeiten und sprachliche Idiome können vom Kommunikator bei der Eingabe erkannt, korrigiert und somit weitgehend vermieden werden. Weiterhin wird die Leistungsfähigkeit dadurch verbessert, dass der Kommunikant einer Nachricht diesen Text in einer Plansprache erhält und er mit Unterstützung des Übersetzungssystems den Text an sein subjektives fachliches und nationalsprachlich bestimmtes Sinnverständnis in einem wort-, satzabschnitts- uns satzweise formierten Dialog anpassen kann (Anspruch 1). Der Aufwand bei diesem Verfahren kann entsprechend individuell geforderten Genauigkeiten oder Sinnverständnisse angepasst werden.
  • Die hierzu technisch charakterisierbaren Voraussetzungen sind in der Beschreibung der Erfindung und in den Patentansprüchen beschrieben. Dabei wird berücksichtigt, dass die ergänzenden Möglichkeiten von Universalarbeitsplätzen, von weiterentwickelten Personal-, oder Multimediacomputern als Einzelarbeitsplatz oder integriert in ein lokales oder universales Übertragungsnetz bei Eingabe, Anpassungsdialogen und Ausgabe, auch Audio- und Videounterstützung nicht ausgeschlossen werden (Ansprüche 2 bis 4).
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0012777 A1 [0008]
    • - EP 0244871 B1 [0008]
    • - DE 3751716 T2 [0008]
    • - EP 0371944 A2 [0008]
    • - EP 0590332 B1 [0008]
    • - EP 0525470 A3 [0008]
    • - EP 0633525 B1 [0008]
    • - EP 0814457 B1 [0008]
    • - EP 1058896 B1 [0008]
    • - EP 1450267 A3 [0008]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Cölfen, Hermann: Sprachbezogene Computeranwendungen. In Angewandte Linguistik. Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen 2004: Francke. S. 172 [0003]
    • - Göpferich, Susanne: Standardisierung von Kommunikation. In Angewandte Linguistik. Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen 2004: Francke, S. 457 ff [0003]
    • - Pinter, Ana-Maria (Hg.): Kybernetische Pädagogik. Klerigkibernetiko, Band 11. Prag 1999: AL/Kava-Pech oder Esterhill, Frank: Interlingua Institute: A History. New York 2000: Interlingua Institute [0004]

Claims (4)

  1. Verfahren zur technisch basierten Kommunikation zwischen Nutzern mit unterschiedlichen Nationalsprachen (Kommunikatoren und Kommunikanten), dadurch gekennzeichnet, dass die beteiligten Nutzer als Kommunikationsteilnehmer über intelligente Mensch-Maschine-Schnittstellen verfügen, die eine dialogfähige Informationsein- und ausgabe, Anwendungsmöglichkeiten für die notwendige Informationsverarbeitung haben und optional eine Schnittstelle zu einem Nachrichtenübermittlungssystem haben können, dass die notwendige Informationsverarbeitung von einem Betriebssystem unterstützt wird, dass den Mehrfachaufruf der Verarbeitungsalgorithmen – Multitasking – mit Parameterübergaben zulässt, so dass drüber Markierungen, Ausschneiden und Einfügen von Worten, Satzteilen und Sätzen die Bedeutungsadaption und Dialoggestaltung den individuellen Anforderungen der Benutzer (Kommunikatoren und Kommunikanten) angepasst werden kann, dass als codier- und decodierbares Transfermedium für die Nachrichten eine Plansprache und optional eine Nationalsprache verwendet wird. dass als codier- und decodierbares Transfermedium für die Nachrichten eine Plansprache, beispielsweise Esperanto, Interlingua, Ido oder eine anderen künstliche Sprache benutzt wird, dass mit der Plansprache die erforderliche Ausdrucksfähigkeit ergänzbar gewährleistet und Mehrdeutigkeiten vermieden werden kann, dass vom Kommunikator bei der Eingabe eines Textes sowohl durch wort-, satzteil-, als auch satzweiser, stetiger Vor- und Rückübersetzungen zwischen einer Nationalsprache und einer Plansprache mögliche Doppeldeutigkeiten vermieden und die übersetzten Sinnbedeutungen so dem geplanten Sinn- und Fachverständnis angepasst werden können, dass vom Kommunikanten beim Verständnis eines Textes sowohl durch wort-, satzteil-, als auch satzweiser, stetiger Vor- und Rückübersetzung zwischen einer Plan- und einer Nationalsprache mögliche Doppeldeutigkeiten vermieden und so die übersetzten Sinnbedeutungen einem in der Nationalsprache subjektiven Sinn- und Fachverständnis angepasst werden können, dass der Kommunikant zum ergänzenden Verständnis den Text der Nachricht sowohl in der als Transfermedium gewählten Plansprache auch den in der Nationalsprache des Kommunikators verfassten Text zur erweiterten Adaption der Sinnverständnisse einsehen und in die stetigen Vor- und Rückübersetzungen einbeziehen kann, dass ausgewählte Worte und Textpassagen, Namen, Fachbegriffe und Zitate von der Übersetzung ausgenommen und Begriffe in fachspezifischen Texten für Übersetzungsvorgänge aus ergänzenden Fachwörterbüchern in die Texte eingefügt werden können, dass die bei den Sinnanpassungen sowohl bei der Eingabe des geplanten Textes als auch bei der Ausgabe des empfangenen Textes vorgenommenen Korrekturen gespeichert werden und weitere gleiche oder gleichartige Korrekturen automatisch vorgenommen werden können.
  2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass Punkt-zu-Punkt-Nachrichtenübermittlungen stattfinden können, bei denen einzelne Teilnehmer Zugang zu den übermittelten Nachrichten haben und sich an der Kommunikation beteiligen können. dass Verteil-Nachrichtenübermittlungen stattfinden können, bei denen mehrer Teilnehmer Zugang zu den übermittelteten Nachrichten haben, dass Konferenz-Nachrichtenübermittlungen stattfinden können, bei denen mehrere Teilnehmer oder Teilnehmergruppen Zugang zu den übermittelten Nachrichten haben und sich an der Kommunikation beteiligen können.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Vor- und Rückübersetzung und die Ein- und Ausgabe der Nachrichten dezentral, unter Kontrolle der jeweiligen Kommunikationsbeteiligten stattfinden können, dass die Vor und Rückübersetzungen einschließlich der ergänzenden Informationsverarbeitung verteilt in einem Nachrichtenübermittlungssystem stattfinden können, dass die Vor- und Rückübersetzungen einschließlich der ergänzenden Informationsverarbeitung an beliebigen Stellen im gesamten Kommunikationssystem stattfinden können.
  4. Verfahren nach 1, 2, und 3 dadurch gekennzeichnet, dass Ein- und Ausgaben und Übermittlung der Nachrichten sowohl in gedruckter Form schriftlich, in codierter Form per Datei, akustisch, oder/und visuell erfolgen können.
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