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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur technischen Kommunikation zwischen
Menschen mit unterschiedlichen Nationalsprachen unter Einbeziehung
einer Plansprache. Der Vorgang einer technischen Sprachübersetzung
wird dabei so realisiert, dass die subjektiv geplanten und zu verstehenden Sinnbedeutungen
einer Nachrichtenübermittlung einander angepasst und von
unerwünschten Fremdeinflüssen weitgehend abgeschirmt
werden.
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Es
wird unterschieden, dass menschliche Kommunikation ein individuell
subjektiv geplanter, generierter, gesendeter, vermittelter, übertragener, empfangener
und subjektiv verstandener Vorgang der Nachrichtenübermittlung
ist. Zur Anpassung der Sinnverständnisse zwischen subjektiv
geplanter und generierter Nachrichten und zur Anpassung empfangener
und subjektiv verstandener Nachrichten erfolgen Sinnanpassungen
mit Unterstützungen technisch geführter und realisierter
Dialoge sowohl auf der Seite des Kommunikators (Verfasser der Nachricht)
und des oder der Kommunikanten (Empfänger der Nachricht).
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Ausgangssituation
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Nach
Cölfen wird die Leistungsfähigkeit maschineller Übersetzungssysteme
allgemein überschätzt bzw. unzutreffend bewertet.
Den mit maschinellen Übersetzungssystemen erstellten Rohübersetzungen
müssen Nachübersetzungen und Textbearbeitungen
folgen (Cölfen, Hermann: Sprachbezogene Computeranwendungen.
In Angewandte Linguistik. Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen
2004: Francke. S. 172). Durch standardisierte Kommunikation, Fachwörterbücher
und sogenannte Translation-Memory-Systeme (TMS) können
darüber hinaus Fachkommunikationen erleichtert werden (vgl. Göpferich, Susanne:
Standardisierung von Kommunikation. In Angewandte Linguistik. Hg.
Karlfried Knapp et al., Tübingen 2004: Francke, S. 457
ff).
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Den
Nachweis, dass auch mittels einer Plansprache wissenschaftliche
Texte formuliert werden können; ist erbracht (siehe Pinter,
Ana-Maria (Hg.): Kybernetische Pädagogik. Klerigkibernetiko,
Band 11. Prag 1999: AL/Kava-Pech oder Esterhill, Frank: Interlingua
Institute: A History. New York 2000: Interlingua Institute).
Ziel eines neuen automatischen Übersetzungsverfahrens ist
es, die Leistungsfähigkeit bisher bekannter Systeme zu
verbessern.
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Da
Sprache ein individuell generiertes Kommunikationsmittel ist, kann
die Leistungsfähigkeit eines Übersetzungssystems
nur mit Indikatoren festgestellt werden, die von den beteiligten
Nutzern selbst beurteilt werden.
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Bei
einem technischen Übersetzungssystem sind dies
sprachliche
Ausdrucksfähigkeit geplanter Nachrichten,
sprachliche
Eindeutigkeit, sowie sprachliche Mehrdeutigkeit vermieden werden
soll,
einfache Dialogführung bei der Generierung einer Nachricht,
zuverlässige Übertragung
der Nachricht und einfache Dialogführung bei Empfang und
Verständnisfähigkeit einer Nachricht.
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Die
erfolgreiche Berücksichtigung dieser Leistungsindikatoren
kann ersatzweise theoretisch begründet werden. Dabei ist
ein Maß der Verbesserung dadurch gegeben, inwieweit neue Übersetzungssystem
in Kombination mit den notwendigen Eingabe- und Ausgabedialogen
so gestaltet sind, dass Sinnbedeutungen des Übersetzungsvorgangs an
individuelle Sinnverständnisse angepasst werden können
und ein Optimierung des technischen Übersetzungsystems
stattfinden kann.
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Eine
Präzisierung der Aufgabe besteht danach darin, die vom
Kommunikator zu übermittelnde Nachricht in einem technisch
geführten Dialog, wort-, satzteil- oder satzweise durch
Korrekturhinweise so anzupassen, dass sprachliche Mehrdeutigkeiten
vermieden, zumindest eingeschränkt werden. Bei der empfangenen
Nachricht sind in Umkehrung dieses technisch geführten
Dialogs die Korrekturhinweise so anzupassen, dass das subjektive
Sinnverständnis des Kommunikanten erreicht wird. Diese
Korrektur auf der Seite des Kommunikanten kann als Nachübersetzung
verstanden werden. Sie kann aber nur dann erfolgreich durchgeführt
werden, soweit in der übermittelten Nachricht Mehrdeutigkeiten
vermieden wurden. Ansonsten besteht bei jedem Korrekturvorgang Unsicherheit
darüber, welche ursprüngliche Bedeutung mit einem übermittelten
Wort, Satzteil oder Satz gemeint war. Da diese beiderseitige Anpassungs-
und Korrekturmöglichkeit in der beschriebenen Weise bisher
nicht hinreichend realisiert ist, wird die Leistungsfähigkeit
maschineller Übersetzungssysteme bisher allgemein überschätzt
bzw. unzutreffend bewertet.
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Beschreibung des Standes der
Technik
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I. Korrespondierende Patente/Patentanmeldungen:
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II. Nachteile des Standes der Technik
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Ausgehend
von der Sinnverschiedenheit einer beabsichtigten Nachricht, einer übermittelten Nachricht
und dem Verständnis einer Nachricht kann nicht erwartet
werden, dass mit einer Übersetzung von einer natürlichen
Sprache in eine andere eine Sinnanpassung dieser unterschiedlichen
Sinnbedeutungen erreicht werden kann. Selbst bei einer zeitsynchronen Übersetzung
durch einen menschlichen Übersetzer erhöht sich
die Verschiedenheit der Sinninhalte zwischen einem Kommunikator,
als der Quelle der Nachricht und einem oder mehreren Kommunikanten,
als Empfänger der Nachricht durch das Missverständnisrisiko
des Übersetzers. Während ein menschlicher Übersetzer
zum Verständnis der Nachricht noch Hintergrundinformationen
nutzen kann, sind diese Möglichkeiten bei einem automatischen Übersetzer
nicht vorhanden. In begrenztem Umfang werden daher auch bei maschinellen Übersetzungen Fachwörterbücher
einbezogen. Die Mehrdeutigkeiten einzelner Begriffe und Formulierungen,
sowohl in der Alltagssprache wie auch in wissenschaftlichen Fachsprachen,
können damit jedoch nicht ausgeschlossen werden. Außerdem
sind die Mehrdeutigkeiten nur selten von einer Sprache in eine andere Sprach übertragbar.
Bei den maschinell übersetzten Nachrichten ist es üblich
den „roh übersetzten Text" nachzuübersetzen,
wobei eine auf die gesamte Nachricht bezogene, möglichst
in sich geschlossene Sinnbedeutung, angestrebt wird. Das Ergebnis
ist dennoch unbefriedigend.
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Neben
den individuellen bleiben fachbezogene und kulturelle Unterschiede
im Sinnverständnis einer Nachricht. Das Vermeiden sprachkultureller Sinnanteile
kann von einer maschinellen Übersetzung noch weniger gelöst
werden als dies in begrenztem Umfang bei menschlichen Übersetzungen möglich
ist.
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Wie
schon als Begründung für die Nutzung von Plansprachen
wie Esperanto, Interlingua oder Ido für die allgemeine
Kommunikation angegeben, bietet eine weitgehend kulturneutrale Plansprache die
Möglichkeit eine Sinnbedeutung einer Nachricht aus einer
neutralen Kulturperspektive zu verstehen. Voraussetzung dazu ist
eine Gegenüberstellung der abweichenden Sinnbedeutungen
in einer Nationalsprache gegenüber denen in einer Plansprache.
Die bisherigen automatischen Übersetzungssysteme bieten
solche Gegenüberstellungen nicht an.
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Beschreibung der Erfindung
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die von einer Person subjektiv
in einer Nationalsprache ausgedrückten Sinnbedeutungen
einer Nachricht einer zweiten Person oder mehreren anderen Personen
in deren jeweiligen Nationalsprachen durch technisch geführte
interaktive Dialoge bei der Vorbereitung der Kommunikation
bei
der maschinellen Übersetzung in eine Plansprache durch
stetige Rückübersetzung,
bei der Übermittlung
der Nachricht und zum Verständnis der Nachricht
zu
erleichtern.
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Die
Struktur des Übersetzungssystems (1) stellt
die Möglichkeit zur Verfügung, auf der Seite des
Nachrichtengebers oder Kommunikator (1.02) die Eingabe
einer geplanten Nachricht (1.01) unter Verwendung einer
Sprachkodierung von einer Nationalsprache N in eine Plansprache
P (1.03) so vorzunehmen, dass durch stetige Rückübersetzung eine
Anpassung (1.05) an die durch die Nationalsprachenkultur
(1.06) charakterisierte Sinnbedeutung vorgenommen werden
kann, die dann als Übersetzung (1.04) ausgegeben
und an den Kommunikanten weitergeleitet werden kann.
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Auf
der Seite des Nachrichtennehmers oder Kommunikanten (2.12)
bietet die Struktur des Übersetzungssystems (1)
die Möglichkeit, das Verständnis einer empfangenen
Nachricht (2.14) unter Verwendung einer Sprachcodierung
von einer Plansprache P in eine andere Nationalsprache N (2.13) so
vorzunehmen, dass eine Anpassung (2.15) an die durch eine
andere Nationalsprachenkultur (2.16) charakterisierenden
Sinnbedeutungen so erfolgen kann, dass sie dann als verstandene
Nachricht (2.11) gelten kann.
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Eine Übersicht
der Konzeption ist in 2 dargestellt. Eine Kommunikation
zwischen einem Kommunikator und einem Kommunikanten findet dabei
durch technisch realisierte Sprachcodierungen (2.2) und
Sprachdecodierungen (2.3) statt, die mit den jeweiligen
nationalsprachlichen Sinnverständnissen interkulturell
(2.5 und 2.6) angepasst werden können.
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Die Übersetzung
der geplanten Nachricht in eine Plansprache erfolgt dabei in mehreren
Dialogzyklen wort-, satzteil- und satzweise unter Kontrolle des Kommunikators
in einem Verfahren, wie es im Patentanspruch 1 und 2 bestimmt ist.
Die verwendete Plansprache erfüllt dabei weitgehend die
Anforderung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit geplanter
Nachrichten, das heißt, sie muss eine Ausdrucksvielfalt
enthalten und erweiterbar sein, damit die Sinnbedeutungen der Nationalsprache
des Kommunikators codiert werden können. Weiterhin soll
die verwendete Plansprache sprachlich möglichst eindeutig
codiert werden können. Das heißt, sie soll ein
Codierungsschema (Wortbedeutungen, Grammatik und Satzstrukturen)
bereitstellen, bei dem die stetige Rückübersetzungen
eindeutige Zuordnungen zwischen Worten, Satzeilen und Sätzen
so generiert werden können, um sprachliche Mehrdeutigkeiten
und nationalsprachliche Eigenheiten und Mehrdeutigkeiten in einem
technisch geführten Dialog anpassungsgemäß zu
erkennen, aufzulösen und dadurch weitgehend zu vermeiden.
Nationalsprachliche Mehrdeutigkeiten, soweit sie erwünscht
sind, gehen dabei verloren oder müssen in der Sprachcodierung
in mehrere Eindeutigkeiten aufgelöst werden.
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Konzeptionell
unvermeidbare Doppel- und Fehldeutigkeiten durch die Vielfalt sprachlicher
Ausdrucksweisen können dadurch eingeschränkt werden,
indem die Korrekturen sowohl vom Kommunikator als auch vom Kommunikanten
wort- und satzteilbezogen gespeichert und bei wiederholtem Gebrauch
als Basisdatenergänzung verwendet werden. Bei entsprechend
ergänzter Auswahl der Basisdaten sind damit automatische
Korrekturen möglich.
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Ein
als Beispiel anzusehender Funktionsablauf aus der Position des Kommunikators
ist als Flussdiagramm in 3 dargestellt. in einem normierten
Startzustand S (3.1) ist das System bereit, einen Text
durch Eingabe (3.2), beispielsweise über die Tastatur,
zu übernehmen und diesen in einem Zwischenspeicher N (3.3)
aufzunehmen. Das System erkennt bei der Eingabe der ersten Worte
die Nationalsprache N und bestätigt eine veränderbare
Auswahl (3.4) der Übersetzungsmöglichkeiten
zwischen einer Nationalsprache N wie deutsch, englisch, französisch,
spanisch oder italienisch und einer Plansprache P wie Esperanto,
Ido oder Interlingua. Damit wird die Auswahl eines Basisdatensatz
zur Codierung N-P (3.5) bestimmt, der einem Wörterbuch
und den Grammatikregeln entspricht. Die eingegebenen Textteile werden
dabei wort-, satzteil- und satzweise in die Plansprache übersetzt
(3.6), ausgegeben (3.7) und in einem Zwischenspeicher
P (3.9) aufgenommen.
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Der
Nutzer als Kommunikator hat an dieser Stelle die Wahl, ob er seinen
eingegebenen Text korrigieren will oder ob er auf Korrekturen verzichten
will. Die gleiche Abfrage findet auch statt, nachdem der Text N
und eine Rückübersetzung P-N (3.10) wort-, satzabschnitts-
und satzweise gegenübergestellt wurde und der Nutzer eine
Korrektur (3.11) seines Textes N vorgenommen hat, um eine
Sinnanpassung zu erreichen. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, bestimmte
Textbereiche zu markieren, die als geschützte Begriffe,
Satzteile, Namen oder Zitate nicht übersetzt werden sollen.
Auch können durch Modifikation (3.12) die Basisdaten
(3.5) mit Fachwörterbüchern ergänzt
werden. Die Wiederholung gleicher Korrekturen kann bei entsprechenden
Basisdateneinstellungen dadurch eingeschränkt werden, dass sie
wort- und satzteilbezogen gespeichert und damit automatische Korrekturen
möglich sind. Während der Eingabe stehen zur Korrektur
und Modifikation die in 5 beispielhaft dargestellten
Bildschirmansichten im Multitaskingbetrieb zur Verfügung.
Die Ansichtsebene der Plansprachenübersetzung ist dabei optimal
auf Anwendungsbereiche beschränkt, in denen eine unmittelbare
Plansprachenkommunikation vorbereitet und unterstützt werden
soll.
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Wird
auf Korrekturen verzichtet oder sind die Korrekturen abgeschlossen,
kann eine Ausgabe des Textes über einen Drucker oder eine
Weiterleitung des Textes in der Planspruche durch Datenübertragung
(3.13) entsprechend des Patentanspruches 5 vorgenommen
werden. Das Ende des Funktionsablaufs bildet einen Zustand E (3.14)
der eingenommen wird, nachdem üblicherweise die Routineabfragen zur
endgültigen Speicherung der in den Zwischenspeichern aufgenommenen
Textdateien und der Einstellungen von Auswahl und Basisdaten vorgenommen
wurden.
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Ein
als Beispiel anzusehender Funktionsablauf aus der Position des Kommunikanten
ist als Flussdiagramm in 4 dargestellt. In einem normierten
Startzustand S (4.1) ist das System bereit, einen Text
durch Eingabe (4.2), beispielsweise als übermittelte
Datei, zu übernehmen und diesen in einen Zwischenspeicher
P (4.3) aufzunehmen. Das System erkennt bei der Analyse
der ersten Worte, in welcher Sprach P der Text verfasst ist und
bestätig eine veränderbare Auswahl (4.4)
der Übersetzungsmöglichkeiten zwischen einer Plansprache
P wie Esperanto, Ido oder Interlingua und einer Nationalsprache
N wie beispielsweise deutsch, englisch, französisch, spanisch
oder italienisch. Damit wird die Auswahl eines Basisdatensatzes
P-N (4.5) bestimmt, der ein Wörterbuch und die
Grammatikregeln zum Decodieren P-N enthält. Der übernommene
Text wird danach wort-, satzteil- und satzweise in die Nationalsprache übersetzt
(4.6), ausgegeben (4.7) und in einen Zwischenspeicher
N (4.9) aufgenommen.
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Der
Nutzer hat an dieser Stelle die Möglichkeit, die in seine
Nationalsprache vorgenommene Übersetzung in Form des gesamten
Textes als abgeschlossen anzusehen oder Korrekturen (4.10)
vorzunehmen. Diese Korrekturen entsprechen einer Anpassung des Textes
an sein subjektives Sinn- oder Fachverstennis. Dabei steht ihm neben
dem Text der Nachricht in seiner Nationalsprache der Text in der Plansprache
entsprechend oder in 6 beispielhaft (als Nationalsprache
ist hier Englisch gewählt) dargestellten Bildschirmansichten
im Multitaskingbetrieb zur Verfügung. Sofern von Seiten
des Kommunikanten die Übertragung der Nachricht zusätzlich
in seiner Nationalsprache vorgenommen wurde, kann optional die ursprünglich
fremde Nationalsprache zur Gegenüberstellung als zusätzliche
Ansichts- und Kontrollebene zum Vergleich dargestellt werden. Zur Korrektur
können die Basisdaten (4.5) durch Veränderung
der Auswahl (4.4.) durch Fachwörterbücher ergänzt
werden. Die Korrekturen können bei entsprechenden Basisdateneinstellungen
auch bei den Sinnanpassungen dadurch eingeschränkt werden, dass
sie beim erstmaligen Auftreten wort- und satzteilbezogen gespeichert
werden und bei Wiederholung automatische Korrekturen möglich
sind.
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Wird
auf Korrekturen verzichtet oder sind die Korrekturen abgeschlossen,
kann eine Ausgabe des Textes über einen Drucker oder eine
weiterleitende Datenübertragung (4.12) entsprechend
des Patentanspruches 5 vorgenommen werden. Das Ende des Funktionsablaufs
ist der Zustand E (4.13) gegeben, nachdem üblicherweise
die Routineabfragen zur endgültigen Speicherung der in
den Zwischenspeichern aufgenommenen Textdateien und der Einstellungen
von Auswahl und Basisdaten vorgenommen wurde. Die in den Beispielen
genannte Sprachen sind ergänzbar.
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Vorteile der Erfindung
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Mit
dem in der Erfindung beschriebenen Verfahren wird versucht, die
Leistungsfähigkeit maschineller Übersetzungssysteme
zu verbessern, indem ein Kommunikator (Textverfasser) seine Intention
bei der Texteingabe, wort-, satzabschnitts- und satzweise formiert,
kontrollieren und seinen Text so verändern kann, dass der
in einer Plansprache zum Kommunikanten (Empfänger) übermittelte
Text diese Intention ausdrückt. Dabei wir ein sprachliches
Transfermedium, eine Plansprache, benutzt, die als weitgehend kulturneutral
gelten kann, Doppeldeutigkeiten und sprachliche Idiome können
vom Kommunikator bei der Eingabe erkannt, korrigiert und somit weitgehend
vermieden werden. Weiterhin wird die Leistungsfähigkeit
dadurch verbessert, dass der Kommunikant einer Nachricht diesen
Text in einer Plansprache erhält und er mit Unterstützung
des Übersetzungssystems den Text an sein subjektives fachliches
und nationalsprachlich bestimmtes Sinnverständnis in einem
wort-, satzabschnitts- uns satzweise formierten Dialog anpassen
kann (Anspruch 1). Der Aufwand bei diesem Verfahren kann entsprechend
individuell geforderten Genauigkeiten oder Sinnverständnisse
angepasst werden.
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Die
hierzu technisch charakterisierbaren Voraussetzungen sind in der
Beschreibung der Erfindung und in den Patentansprüchen
beschrieben. Dabei wird berücksichtigt, dass die ergänzenden
Möglichkeiten von Universalarbeitsplätzen, von
weiterentwickelten Personal-, oder Multimediacomputern als Einzelarbeitsplatz
oder integriert in ein lokales oder universales Übertragungsnetz
bei Eingabe, Anpassungsdialogen und Ausgabe, auch Audio- und Videounterstützung
nicht ausgeschlossen werden (Ansprüche 2 bis 4).
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Diese Liste
der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert
erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information
des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen
Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt
keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Zitierte Patentliteratur
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- - EP 0012777
A1 [0008]
- - EP 0244871 B1 [0008]
- - DE 3751716 T2 [0008]
- - EP 0371944 A2 [0008]
- - EP 0590332 B1 [0008]
- - EP 0525470 A3 [0008]
- - EP 0633525 B1 [0008]
- - EP 0814457 B1 [0008]
- - EP 1058896 B1 [0008]
- - EP 1450267 A3 [0008]
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Zitierte Nicht-Patentliteratur
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- - Cölfen,
Hermann: Sprachbezogene Computeranwendungen. In Angewandte Linguistik.
Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen 2004: Francke. S. 172 [0003]
- - Göpferich, Susanne: Standardisierung von Kommunikation.
In Angewandte Linguistik. Hg. Karlfried Knapp et al., Tübingen
2004: Francke, S. 457 ff [0003]
- - Pinter, Ana-Maria (Hg.): Kybernetische Pädagogik.
Klerigkibernetiko, Band 11. Prag 1999: AL/Kava-Pech oder Esterhill,
Frank: Interlingua Institute: A History. New York 2000: Interlingua
Institute [0004]