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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mobiltelefon und insbesondere auf eine Mobiltelefon mit einer Abdeckung, die aus einem metallischen Werkstoff gefertigt ist.
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Beschreibung des Standes der Technik
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Allgemein gesprochen führt ein Mobiltelefon eine drahtlose Kommunikationsfunktion neben verschiedenen anderen Funktionen entsprechend den Anforderungen des Benutzers, wie das Abspielen von Musik, von Videos und dem Fotografieren aus. Parallel zur Forderung der Benutzer nach mehr Funktionen werden Mobiltelefone zur Verbesserung der Tragbarkeit und zur Befriedigung des Wunsches der Benutzer nach immer kleineren Geräten immer flacher.
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Die in einem Mobiltelefon eingebauten elektronischen Komponenten sind in einer optimalen Anordnung zur Minimierung des erforderlichen Raums verbaut. Auch eine Abdeckung, an der die elektronischen Komponenten befestigt sind, oder die die elektronischen Komponenten abdeckt, ist aus einem dünnen Werkstoff gefertigt, um die Minimierung der Größe des mobilen Telefons zu fördern.
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Ein repräsentativer Werkstoff für die Abdeckung ist Metall, das zu einem dünnen Profil ausgeformt werden kann und dennoch die mechanische Integrität sicherstellt. Die metallische Abdeckung hat eine starke Widerstandskraft gegen einen äußeren Stoß oder gegen Kratzer und hat ein einfaches Aussehen, weshalb es gerne eingesetzt wird. Wenn eine metallische Abdeckung bei einem Mobiltelefon verwandt wird, ist das Verhalten der drahtlosen Kommunikation aufgrund der metallischen Eigenschaften der Abdeckung verschlechtert.
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Die Druckschrift
US 6,266,019 B1 kann ausgelegt werden als Offenbarung einer Kommunikationseinrichtung, die umfasst: ein Gehäuse mit einem Frontabschnitt und einem rückwärtigen Abschnitt, wobei einer aus der Gruppe von dem Frontabschnitt und dem rückwärtigen Abschnitt leitend ist; eine Antenne zum Senden von Informationen von und Empfangen von Information zu dem Kommunikationseinrichtung; und eine innerhalb des Gehäuses montierte und elektrisch mit der Antenne verbundene Leiterplatte, wobei die Leiterplatte einen Umfang der Länge P hat und einen Punkt niedrigsten Potentials der Kommunikationseinrichtung einschließt; eine elektrische Verbindung, wobei die Verbindung eine Hauptdimension hat, die kleiner als ½ P ist, und wobei die Antenne benachbart einer Kante der Leiterplatte montiert ist und die Leiterplatte eine Massenebene einschließt, gekoppelt an den Punkt niedrigsten Potentials, wobei die elektrische Verbindung angeordnet ist, um eine ¼-Wellenlängenleiterfalle zwischen dem leitenden des Front/Rückabschnitts und der Masseebene auszubilden, wobei die ¼-Wellenlängenleiterfalle nahe bei der Kante in der Nähe der Antenne einen Niedrigstrompunkt hat.
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Die Druckschrift
EP 0 522 538 A1 kann ausgelegt werden als Offenbarung eines tragbaren Funkgeräts, das umfasst: einen Antennenabschnitt zum Senden und Empfangen von Funkwellen; einen Funkabschnitt mit einer Anzahl elektronischer Teile zum Verarbeiten von Signalen in Verbindung mit den Funkwellen; eine gedruckte Schaltkreisplatine mit einem Erdungsabschnitt und einer gedruckten Verdrahtung zum Verbinden des Antennenabschnitts und des Funkabschnitts miteinander, wobei der Funk- und der Antennenabschnitt auf der gedruckten Schaltkreisplatine befestigt sind; eine geerdete leitfähige Struktur zum Festlegen eines abgeschirmten Bereichs zum Aufnehmen des Funkabschnitts, wodurch dieser vor Funkwellen abgeschirmt wird; und ein Gehäuse zum Aufnehmen der Schaltkreisplatine und der leitfähigen Struktur, wobei: ein Teil der inneren Oberfläche des Gehäuses mit einem leitfähigen Film beschichtet ist, um den Funkabschnitt vom äußeren Raum elektromagnetisch abzuschirmen; der leitfähige Film durch Verbindungsmittel mit dem Erdungsabschnitt verbunden ist; und die leitfähige Struktur den Erdungsabschnitt, die Verbindungsmittel und den leitfähigen Film aufweist, wobei das Gehäuse außerdem einen nicht-abgeschirmten Bereich aufweist, um den Antennenabschnitt aufzunehmen; der nicht-abgeschirmte Bereich neben dem abgeschirmten Bereich angeordnet ist; der Funkabschnitt eine Anzahl elektronischer Teile enthält, die einen leitfähigen äußeren Oberflächenabschnitt haben und am Rand des nicht-abgeschirmten Bereichs angeordnet sind, so dass eine Abschirmung zwischen dem Funkabschnitt und dem Antennenabschnitt gebildet wird; und die Verbindungsmittel die leitfähigen äußeren Oberflächenabschnitte jedes Teiles der Vielzahl elektronischer Teile aufweisen.
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Die Druckschrift
EP 1 367 803 A2 kann ausgelegt werden als Offenbarung eines tragbaren Telefons, das eine wieder aufladbare Batterie aufweist, wobei eine elektrische leitfähige äußere Abdeckung der Batterie bei einer Vielzahl von Orten mit einer Masseschicht einer Schaltungsplatine verbunden ist, die innerhalb des tragbaren Telefons vorgesehen ist.
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Die Druckschrift
US 2005/0243486 A1 kann ausgelegt werden als Offenbarung einer Erdungsanordnung für ein Kommunikationsgerät, die umfasst: eine externe leitfähige Oberfläche, eine interne Masse und einen frequenzselektiven Massepfad zwischen der Oberfläche und der internen Masse. Der Massepfad sieht einen Hochimpedanzpfad zwischen der Oberfläche und der internen Masse für Signale bei einem vorbestimmten Betriebsfrequenzbereich für das Kommunikationsgerät und einen Niederimpedanzpfad zwischen der Oberfläche und der Masse für Signale vor, die bei elektrostatischen Frequenzen vorliegen.
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Die Druckschrift
US 2005/0079891 A1 kann ausgelegt werden als Offenbarung eines Abdeckungskörpers mit gleitender/lokalisierender Struktur eines SIM-Verbinders, wobei der Körper einen Hauptkörper aus Kunststoff, der mit mehreren Anschlusskavitäten umfasst, in den mehrere Anschlüsse eingebettet sind. Zwei Seiten eines Endes des Kunststoffhauptkörpers sind jeweils mit zwei Führstiften ausgebildet. Ein Abdeckungskörper weist zwei Seiten auf, und ein Ende davon ist jeweils gewinkelt, um zwei Kassettenabschnitte zur gelenkigen Verbindung mit den Führstiften des Kunststoffhauptkörpers auszubilden. Zumindest ein überstehender Lokalisierungsabschnitt steht von den Innenseite von jedem Kassettenabschnitt über, um den Abdeckungskörper in einer Position zu lokalisieren, in der der Abdeckungskörper nach oben gedreht oder mit den Kunststoffhauptkörper verriegelt werden kann. Eine überstehende Anschlagplatine ist bei einer Öffnung eines zweiten Endes des Kassettenabschnitts ausgebildet, um als Anschlag des Führstiftes zu dienen. Ein L-förmiger Hakenabschnitt steht nach unten von jeder lateralen Kante des Abdeckungskörpers über, um sich entsprechend mit einem Lokalisierungsblock des Kunststoffhauptkörpers zu verriegeln.
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Kurze Zusammenfassung der Erfindung
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Es besteht somit ein Bedarf an einem Mobiltelefon, das dessen Aussehen durch Bereitstellen einer aus einem dünnen und festen metallischen Werkstoff gefertigten Abdeckung zu verbessern in der Lage ist und das eine Verschlechterung des Verhaltens bei der drahtlosen Kommunikation aufgrund der metallischen Abdeckung zu verhindern vermag.
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Gemäß der Erfindung wird eine Vorrichtung gemäß dem unabhängigen Anspruch vorgesehen. Entwicklungen sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
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Vorzugsweise wird ein Mobiltelefon geschaffen, das einen Körper mit einem Erdungsabschnitt, einer an dem Körper angebrachten Abdeckung aus einem metallischen Werkstoff und ein den Erdungsabschnitt des Körpers mit der Abdeckung elektrisch verbindenden Erdungsmechanismus hat, wobei der Erdungsmechanismus auf einer Innenfläche der Abdeckung angeordnet ist. Die Abdeckung bildet vorzugsweise eine Außenseite des Mobiltelefons und entweder der Erdungsmechanismus ist auf einer der sichtbaren Seiten des Körpers oder der Abdeckung vorgesehen.
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Vorzugsweise ist die Abdeckung an dem Körper befestigt oder mit ihm abnehmbar verbunden. Die Abdeckung kann eine Batterieabdeckung sein, die abnehmbar mit dem Körper verbunden ist und eine Batterie abdeckt. An einem in dem Körper untergebrachten eine Schaltung tragenden Substrat ist vorzugsweise der Erdungsmechanismus ausgebildet. Der Erdungsmechanismus verbindet vorzugsweise den Erdungsabschnitt mit der metallischen Abdeckung. Der Erdungsmechanismus ist vorzugsweise auf der Oberfläche des Körpers oder der Abdeckung vorgesehen und kontaktiert den Körper bzw. die Abdeckung dadurch, dass sie verlängert ist, und verbindet dadurch den Körper und die Abdeckung elektrisch miteinander. Folglich ist eine Verschlechterung des Verhaltens der drahtlosen Kommunikation des Mobiltelefons aufgrund der metallischen Abdeckung vermieden. Hinzu kommt, dass der Einfluss statischer Elektrizität auf das Mobiltelefon minimiert ist.
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Vorzugsweise sind die Abdeckung und der Körper miteinander durch Einfügen einer Anschlusseinheit zwischen dem Körper und dem Erdungsabschnitt elektrisch verbunden. Die Ausschlusseinheit kann ein Kartensockel sein, der am Körper zur Aufnahme einer Karte angebracht ist. Der Kartensockel kann mit einem mit dem Erdungsabschnitt verbundenen metallischen Halter versehen sein.
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Vorzugsweise weist der Erdungsmechanismus einen Befestigungsbereich auf, der auf einer Innenfläche der Abdeckung und einem elastischen Verlängerungsabschnitt vorgesehen ist, der sich von dem Befestigungsbereich zu dem Anschlussmechanismus erstreckt. Der elastische Verlängerungsabschnitt kann nach unten bei der Kontaktgabe mit der Anschlusseinheit elastisch verlagert sein. Eine Verlängerung erstreckt sich vorzugsweise zur Anschlusseinheit und verbessert auf diese Weise die elektrische Verbindung zwischen der Abdeckung und der Anschlusseinheit. Der Erdungsmechanismus kann eine metallische Platte sein, die in wenigstens einen Befestigungsabschnitt und einen elastischen Verlängerungsabschnitt durch wenigstens einen Schlitz unterteilt ist. Der Befestigungsabschnitt kann an der Abdeckung durch Schweißung befestigt sein.
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Vorzugsweise weist der Erdungsabschnitt wenigstens einen auf dem Körper angebrachten Pogo-Pin Konnektor auf. Der Pogo-Pin hat vorzugsweise ein Ende, das den Erdungsabschnitt kontaktiert, und ein anderes Ende, das elastisch gegen die Abdeckung gedrängt ist. Die Verbindungseinheit kann mehrere Pogo-Pins unterschiedliche Länge aufnehmen. Auf diese Weise kann die Verbindung zwischen jedem der Pogo-Pins und der Abdeckung trotz unterschiedlicher Größe der Spalte zwischen dem Abdeckung und dem Körper stabilisiert sein.
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Vorzugsweise ist ein Schalter zur elektrischen Verbindung oder Trennung der Abdeckung und des Erdungsabschnitts mit- bzw. voneinander vorgesehen. In der Einschaltstellung des Schalters sind vorzugsweise die Abdeckung und der Erdungsabschnitt elektrisch miteinander verbunden und wenn sich der Schalter in der Ausschaltstellung befindet, sind die Abdeckung und der Erdungsabschnitt elektrisch voneinander getrennt. So kann der Schalter in der Einschaltstellung sein, wenn sich das Mobiltelefon in einem Nicht – Kommunikationszustand befindet, um die elektrische Verbindung zwischen Masse und der Abdeckung aufrechtzuerhalten, damit der Aufbau statischer Elektrizität verhinderte ist. Der Schalter verbleibt in der Ausschaltstellung, wenn sich das Mobiltelefon im Zustand des Ladens befindet, um die elektrische Verbindung zwischen der Masse und der Abdeckung zu unterbrechen, damit so die Übertragung von Leckstrom an die Abdeckung verhindert ist. Ein Kontroller kann den Schalter elektrisch steuern.
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Vorzugsweise ist eine Isolierschicht auf einer dem Körper zugewandten Innenfläche der Abdeckung ausgebildet. Wenn der Erdungsmechanismus an der Abdeckung angebracht ist, ist er vorzugsweise auf der Isolierschicht vorgesehen. Die Isolierschicht kann durch Aufbringen eines Isoliermaterials oder durch Anbringen einer Isolierfolie gebildet werden. Die Isolierschicht dient zur Verhinderung eines Leckstroms nach außen ohne das Verhalten bzw. die Charakteristik der drahtlosen Kommunikation zu beeinflussen.
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Das zuvor Erläuterte und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden noch deutlicher aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der vorliegenden Erfindung hervorgehen, wenn sie im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird.
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Ferner wird der Umfang der Einsetzbarkeit der vorliegenden Erfindung aus der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung noch ersichtlicher. Es versteht sich jedoch, dass die ausführliche Beschreibung und die speziellen Beispiele nur vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung wiedergeben und nur der Verdeutlichung dienen, da verschiedene Änderungen und Abwandlungen innerhalb des Grundgedankens und des Umfangs der Erfindung möglich sind und dem auf dem vorliegenden Gebiet tätigen Fachmann aus der ausführlichen Beschreibung deutlich werden.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgend gegebenen ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen noch verständlicher werden, die nur zum Zwecke der Erläuterung vorgesehen sind und somit die vorliegende Erfindung nicht beschränken. In den Zeichnungen:
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1 ist eine perspektivische Ansicht eines Mobiltelefons gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
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2 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht einer Stellung, bei der die Abdeckung vom Körper des Mobiltelefons nach 1 abgenommen ist.
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3 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie III-III in 1.
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4 ist eine Querschnittsansicht längst der Linie IV-IV in 3.
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5 ist eine auseinandergezogene Ansicht des Zustands, bei dem entsprechend einer Abwandlung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung die Abdeckung vom Körper des Mobiltelefons abgenommen ist.
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6 ist eine Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, in dem die Abdeckung des Mobiltelefons nach 5 am Körper angebracht ist.
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7 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt, in dem bei einem zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung die Abdeckung vom Körper des Mobiltelefons abgenommen ist
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8 ist eine Querschnittsansicht längs der Linie VIII-VIII in 7.
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9 ist eine schematische Ansicht verschiedener Längen von drei Erdungsmechanismen in 7.
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10 ist eine Stirnansicht, die eine Innenfläche der Abdeckung in 7 zeigt.
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11 ist eine Schnittansicht längst der Linie XI-XI in 10, und
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12 ist ein Flussdiagramm, das eine Steuerung für eine elektrische Verbindung zwischen dem Körper und der Abdeckung eines Mobiltelefon bei einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
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Ausführliche Beschreibung der Erfindung
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Nachfolgend werden nun Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung ausführlich beschrieben, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind.
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Ein Mobiltelefon gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun mit seinen Einzelheiten beschrieben werden.
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1 ist eine perspektivische Ansicht, die das Aussehen eines Mobiltelefons 10 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Während die nachfolgende Beschreibung auf Mobiltelefone gerichtet ist, kann die vorliegende Erfindung auch auf andere tragbare Geräte, einschließlich, wenn auch nicht beschränkt auf, PDAs, tragbare Spielgeräte, tragbare Wiedergabegeräte für Musik und tragbare Rechner angewendet werden.
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Wie in 1 gezeigt, weist das Mobiltelefon 10 einen Körper 11 und eine aus einem metallischen Werkstoff gefertigte Abdeckung 20 zur Abdeckung wenigstens einer Seite des Körpers 11 auf. In der dargestellten beispielhaften Ausführungsform ist das Mobiltelefon vom Typ des riegelförmigen Telefons. Die vorliegende Erfindung lässt sich jedoch nicht nur auf Telefone vom Typ Riegel, sondern auch auf solche vom Typ Falthandy oder Typ Schiebehandy anwenden, in denen zwei Komponenten miteinander derart verbunden sind, dass sie relativ zu einander beweglich sind, oder eine Kombination von zwei oder mehreren dieser Typen. Aufgrund der metallischen Abdeckung 20 kann das Mobiltelefon 10 eine glatte Erscheinungsform ohne zusätzliche Verstärkungsstrukturen oder Formgebungen haben.
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Ein Erdungsmechanismus 30 verbindet einen Erdungsabschnitt 15a des Körpers 11 mit der metallischen Abdeckung 20 und ist auf einer Innenfläche der Abdeckung 20 vorgesehen, wie dies am besten aus 3 ersichtlich ist. In dem Körper 11 ist eine Kamera 40 vorgesehen, die durch einen geöffneten Abschnitt oder durch eine Durchbrechung 23 der Abdeckung 20 nach außen frei liegt. Während der Erdungsmechanismus 30 als auf der metallischen Abdeckung 20 ausgebildet dargestellt ist, versteht es sich, dass der Erdungsmechanismus an dem Körper vorgesehen sein und so ausgebildet werden kann, dass er die metallische Abdeckung kontaktiert.
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Wie es in 2 dargestellt ist, ist die metallische Abdeckung 20 abnehmbar an dem Körper 11 vorgesehen und deckt eine Batterie 13 ab, die abnehmbar an dem Körper 11 angebracht ist. Folglich ist bei dieser beispielhaften Ausführungsform die Abdeckung auch als eine Batterieabdeckung bezeichnet. Das Abnehmen der metallischen Abdeckung 20 von dem Körper 11 wird durch Verbinden oder Trennen eines ersten Kopplungsabschnitts und eines zweiten Kopplungsabschnitts miteinander bzw. voneinander bewirkt. Der erste Kopplungsabschnitt umfasst ein Halteteil 22, das am unteren Ende der Abdeckung 20 vorgesehen ist, und eine entsprechend passende, nicht dargestellte Vertiefung, die in dem Körper 11 ausgebildet ist. Der zweite Kopplungsabschnitt umfasst einen Haken 21 mit einer durchgehenden Öffnung 21a, die am oberen Ende de Abdeckung 20 vorgesehen ist und einem an dem Körper 11 ausgebildeten Schließteil 12. Während die Abdeckung 20 als eine Batterieabdeckung beschrieben ist, kann die Abdeckung 20 auch eine andere mit dem Körper 11 fest verbundene Abdeckung sein, die konventionelle Techniken anwendet.
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Um eine stabile elektrische Verbindung zwischen dem Erdungsabschnitt 15a des Körpers 11 und der metallischen Abdeckung 20 sicherzustellen, ist der Erdungsmechanismus 30 zur elastischen Kontaktierung des Körpers 11 ausgestaltet.
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Ein Abschnitt des Körpers 11, mit dem der Erdungsmechanismus 30 in Kontakt steht, kann als eine mit dem Erdungsabschnitt 15a des Körpers 11 verbundene Anschlusseinheit aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet sein. Vorzugsweise kann ein Kartensockel 50 mit einem metallischen Halter 54 als Anschlusseinheit vorgesehen sein. Eine Karte 60, die in dem Kartensockel 50 aufzunehmen ist, kann eine Benutzeridentifikationskarte, eine Speicherkarte oder jede andere geeignete Karte sein, wie sie in Mobiltelefonen eingesetzt wird. Es versteht sich, dass andere Abschnitte des Körpers anstelle der Anschlusseinheit zur Verbindung des Erdungsmechanismus mit dem Erdungsabschnitt vorgesehen werden können.
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Wenn ein Kartensockel 50 als Anschlusseinheit verwendet wird, kann das konventionelle metallische Teil als ein leitfähiger Weg, der den Erdungsmechanismus 30 kontaktiert, eingesetzt werden, um so keine zusätzlichen metallischen Teile als den Körper 11 zu benötigen. Als Folge hiervon wird vermieden, dass die Gesamtgröße des Mobiltelefons vergrößert wird. Außerdem können die Anzahl der Komponenten und die Herstellungskosten so vermindert werden.
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Aus 2 geht hervor, dass der Kartensockel 50 eine Kartenbefestigungsnute 52 mit einer bestimmten Tiefe zur Aufnahme einer nicht dargestellten Karte in einem Fach 51 des Körpers 11, einen Verbinder 53, der in der Kartenaufnahmenute 52 vorgesehen ist, und mehrere Anschlüsse 53a hat, und der an einem oberen Abschnitt der Kartenaufnahmenute 52 vorgesehene metallische Halter 54 zur Aufrechterhaltung einer festgelegten Stellung der Karte in der Kartenaufnahmenute 52 dient.
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Um eine elektrische Verbindung zwischen dem Kartensockel 50 und der Abdeckung 20 sicherzustellen, ist der Erdungsmechanismus 30 an der Abdeckung 20 derart vorgesehen, dass der metallische Halter 54 kontaktiert wird. Genauer gesagt, umfasst der Erdungsmechanismus 30 einen an der Abdeckung 20 angebrachten Befestigungsabschnitt 31 und einen elastischen Verlängerungsabschnitt 32, der sich von dem Befestigungsabschnitt 31 weg erstreckt und den Halter 54 kontaktiert. Der Verlängerungsabschnitt erstreckt sich von dem Befestigungsabschnitt 31 mit einer Neigung zum Halter 54 weg und ist zur Abdeckung 20 mit Hilfe des Halters 54, wenn die Abdeckung 20 mit dem Körper 11 verbunden ist, elastisch verlagert. Auf diese Weise kann eine elektrische Verbindung zwischen der Abdeckung 20 und dem Halter 54 stabiler aufrechterhalten werden.
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Der Erdungsmechanismus 30 ist vorzugsweise aus einer dünnen Metallplatte hergestellt, um so die Verbindungscharakteristik mit der Abdeckung 20 zu verbessern. Die Metallplatte hat einen Schlitz 34 in ihrer Mitte. Da der Schlitz 34 die Form eines Bogens hat, dient das äußere Stück der Metallplatte als Befestigungsabschnitt 31 und der innere Teil der Metallplatte als elastischer Verlängerungsabschnitt 32. Der Schlitz 34 kann in unterschiedlichster Form ausgeführt sein. Ferner kann der Befestigungsabschnitt 31 und der elastische Verlängerungsabschnitt 32 auch aus mehreren Teilen gebildet sein.
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Der elastische Verlängerungsabschnitt 32 umfasst eine Verlängerung 33, die sich zum Halter 54 hin erstreckt, um so den Kontakt zwischen dem Halter 54 und dem elastischen Verlängerungsabschnitt 32 zu verbessern. Der Befestigungsabschnitt 31 kann an der Abdeckung 20, zum Beispiel durch Punktschweißung oder durch Laserschweißung befestigt sein. Wie es in 2 dargestellt ist, wurde der Befestigungsabschnitt 31 mit der Abdeckung 20 an mehreren Stellen durch mehrere Schweißpunkte 35 verbunden. Folglich ist der Erdungsabschnitt 30 als ein einfacher mit der Abdeckung 20 zu verbindendes Bauteil ausgeführt.
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Betrachtet man nun 2, so ist die Abdeckung 20 so ausgebildet, dass die Batterie 13 und der Kartensockel 50 abdeckt sind. Außerdem ist der Deckel 20 derart gestaltet, dass er ein Objektiv, einen Blitz oder andere Komponenten der Kamera 40 durch eine Durchbrechung 23 freigibt. Die Abdeckung 20 ist aus einem einzigen metallischen Werkstoff gefertigt, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben. Zusätzlich ist ein Erdungs- bzw. Masseabschnitt 15a mit der Abdeckung durch den Erdungsmechanismus 30 verbunden, um so zu vermeiden, dass sich aufgrund der Abdeckung 20 das Verhalten der drahtlosen Kommunikation verändert. Außerdem ist der Schutz gegen den Aufbau statischer Elektrizität im Mobiltelefon ebenfalls verbessert.
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Wie sich aus den 3 und 4 ergibt, kommen die Randbereiche 54a und 54b des Halters 54 mit der Innenfläche des Fachs 51 in Berührung, auf die eine leitfähige Folie 56 aufgebracht hat. Die Randbereiche 54a und 54b sind an dem Fach 51 festgelegt, wenn eine darin eingeführte festgelegte Verlängerung 55 in Kontakt mit der leitfähigen Folie 56 kommt. Die leitfähige Folie 56 ist mit dem Erdungsanschluss 15a eines eine Schaltung tragenden Substrats 15 wie einer gedruckten Schaltungsplatine verbunden und das eine Schaltung tragende Substrat 15 berührt das Fach 51 an einem mittels einer Schraube 18 befestigten Abschnitt.
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Der Halter 54 des Kartensockels 50 ist mit dem Erdungsanschluss 15a des eine Schaltung tragenden Substrats 15 durch die leitfähige Folie 56 verbunden und kommt mit dem Erdungsmechanismus 30 in Berührung, wenn die Abdeckung 20 an dem Körper 15 angebracht wird. Wenn der elastische Verlängerungsabschnitt 32 und die Verlängerung 33 des Erdungsmechanismus 30 mit dem Halter 54 in Kontakt kommen, werden diese elastisch ausgelenkt. Folglich kann ein leitfähiger Zustand zwischen der Abdeckung 20 und dem Erdungsanschluss 15a stabil aufrechterhalten werden.
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Wie es in den 3 und 4 gezeigt ist, umfasst das Mobiltelefon 20 ein Display 16, das an einer Oberfläche des Körpers 11 gegenüber der Abdeckung 20 zur Anzeige visueller Information eingebaut ist. Ein Fenster 17 deckt das Display 16 ab und bestimmt das Aussehen des Mobiltelefons.
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In den 5 und 6 ist eine Abwandlung der in den 1 bis 4 gezeigten ersten Ausführungsform dargestellt, die einen Anpressvorsprung 135 zur elastischen Anpressung 160 an einen Verbinder 153 hat. Der Anpressvorsprung 135 ist an dem Erdungsmechanismus 130 bogenförmig angeformt und erstreckt sich von einem Befestigungsabschnitt 131 vorspringend zur Karte 160 hin.
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Wenn die Abdeckung 120 an dem Körper 111 angebracht ist, wird folglich eine elektrische Verbindung zwischen der Karte 160 und dem Verbinder 153 stabil aufrechterhalten. Der Anpressvorsprung 125 ist auf der Metallplatte mit dem Erdungsmechanismus 130 zur Erleichterung der Verarbeitung und Herstellung des Erdungsmechanismus 130 ausgebildet. Die in den 5 und 6 dargestellte Konstruktion und Betriebsweise des Mobiltelefons ist die gleiche wie die des ersten Ausführungsbeispiels. Außerdem wurden sehr ähnliche Bezugszeichen für die gleichen Komponenten wie die des ersten Ausführungsbeispiels verwendet und daher ist auf eine ausführliche Erläuterung von ihnen verzichtet.
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4 zeigt eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung in einem Zustand, in dem eine Abdeckung 220 von einem Körper 210 eines Mobiltelefons 200 abgenommen ist. Ähnlich wie bei dem zwar beschriebenen Mobiltelefon 100 ist das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung nicht auf ein Mobiltelefon beschränkt.
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Betrachtet man nun 7, so ist der Körper 210 als ein solcher eines Mobiltelefons vom Typ Falthandy bzw. Klapphandy ausgebildet, bei dem ein erster Körper 211 und ein zweiter Körper 215 mittels eines Scharniers 216 schwenkbar mit einander verbunden sind. Ein Display 217 zur Ausgabe von Videoinformationen und ein Lautsprecher 218 zur Ausgabe von Audioinformationen sind auf einer Fläche des zweiten Körpers 215 vorgesehen. Während der Körper 210 als der eines Falt- bzw. Klapp-Mobilhandys dargestellt ist, kann das zweite Ausführungsbeispiel auch bei einem Mobiltelefon vom Typ Schiebehandy vorgesehen werden.
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An einem Aufnahmeabschnitt 212, der auf der Rückseite des ersten Körpers 211 ausgebildet ist, ist eine Batterie 214 abnehmbar angebracht. Die Abdeckung 220 ist mit der Rückseite des ersten Körpers 211 so abnehmbar verbunden, dass die Batterie 214 abgedeckt ist. Die Abdeckung 220 ist aus einem metallischen Werkstoff geformt. Die Abdeckung 220 ist mit dem Körper 210 mit einer Kopplungsnute 213, die an dem ersten Körper 211 ausgebildet ist, und einer an der Abdeckung 220 vorgesehenen Kupplungslasche 223 verbunden. Es versteht sich ohne weiteres, dass die Abdeckung 220 mit dem Körper 210 auch auf andere bekannte Art und Weise verbunden werden kann.
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Wie in 8 dargestellt, ist ein Erdungsmechanismus 230 zur elektrischen Verbindung eines Erdungsabschnitts 241, der an dem Körper 210, insbesondere an dem ersten Körper 211 angebracht ist, mit der Abdeckung 220 an einem Abschnitt, der einen Aufnahmeabschnitt des ersten Körpers 211 bildet, verbunden. Es kann ein einziger Erdungsmechanismus 230 oder es können mehr als ein Erdungsmechanismus vorgesehen sein. Der Erdungsmechanismus ist in dem ersten Körper 211, siehe 7, so angebracht, dass sein eines Ende mit dem an einem eine Schaltung tragenden Substrat 240 ausgebildeten Erdungsabschnitt 241 in Kontakt kommt und sein anderes Ende mit der in 8 nicht dargestellten Abdeckung 220 in Berührung kommt.
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Der Erdungsmechanismus 230 kann als ein Pogo-Pin Konnektor ausgebildet sein. Als solche umfasst der Erdungsmechanismus 230 ein Gehäuse 231 mit einem Innenraum, einem im Innenraum des Gehäuses 231 vorgesehenen Stößel 232, einem im Innenraum zur Vorspannung des Stößels 232 untergebrachten elastischen Teil 233 und einem Kontaktstift 234, der sich aus dem Gehäuse 231 zur Verbindung mit dem Erdungsanschluss 241 heraus erstreckt. Wenn der Stößel 232 durch das elastische Teil 233 elastisch verlagert ist, wird eine sichere Berührung der in 7 dargestellten Abdeckung 220 erzielt. Auf diese Weise ist der Erdungsanschluss 241 mit der Abdeckung 220 über den Erdungsmechanismus 230, der sich zur Abdeckung 220 hin erstreckt und sie kontaktiert, stabil verbunden und verhindert somit aufgrund der Eigenschaften der metallischen Abdeckung 220 eine Verschlechterung der drahtlosen Kommunikation des Mobiltelefons 200. Auch wegen der elektrischen Verbindung zwischen dem Erdungsanschluss 241 und der metallischen Abdeckung 220 ist der Schutz gegen den Aufbau statischer Elektrizität in dem Mobiltelefon verbessert.
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9 zeigt schematisch verschiedene Längen von drei Erdungsmechanismen 230, die in 7 dargestellt sind. Wie in 9 gezeigt, umfasst der Erdungsmechanismus 230 drei Erdungsmechanismen 230-1, 230-2 und 230-3, die verschiedene Längen h1 bis h3 aufweisen,
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Wenn die Abdeckung 220 an dem ersten Körper 211, wie in 7 gezeigt, angekoppelt wird und den zweiten Erdungsmechanismus 230-2 kontaktiert, wird eine elektrische Verbindung zwischen dem Erdungsabschnitt 241 und der Abdeckung 220 durch den zweiten und dritten Erdungsmechanismus 230-2 und 230-3 sicher aufrechterhalten. Wenn die Abdeckung 220 mit dem ersten Körper 211 verbunden wird und den dritten Erdungsmechanismus 230-3 kontaktiert, wird eine elektrische Verbindung zwischen dem Erdungsabschnitt 241 und der Abdeckung 220 durch den dritten Erdungsmechanismus 230-3 sicher aufrechterhalten. Und wenn die Abdeckung 220 mit dem ersten Körper 211 verbunden wird und den ersten Erdungsmechanismus 230-1 kontaktiert, wird eine elektrische Verbindung zwischen dem Erdungsabschnitt 241 und der Abdeckung 220 durch den ersten, zweiten und dritten Erdungsmechanismus 230-1 bis 230-3 sicher aufrechterhalten. Aufgrund der unterschiedlichen Längen bzw. Höhen der Erdungsmechanismen 230-1 bis 230-3 kann die elektrische Verbindung zwischen dem Masse bzw. Erdungsanschluss 241 und der Abdeckung 220 selbst dann sicher aufrechterhalten werden, wenn der erste Körper 211 und die Abdeckung 220 so miteinander verkoppelt werden, dass ein unterschiedlicher Spalt zwischen ihnen verbleibt.
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Unter Bezugnahme auf die 10 und 11 wird eine Konstruktion zur Verhinderung eines Leckstroms bzw. einer Stromleckage erläutert. Ein Leckstrom tritt aufgrund eines Wechselstroms auf, während beim Betrieb des Mobiltelefons 200 mit Gleichstrom aus der Batterie 214, wie in 7 dargestellt, das Mobiltelefon 200 kein Problem mit Leckstrom hat. Das Mobiltelefon 200 hat jedoch ein Problem mit Leckstrom, wenn ein nicht dargestelltes, mit Wechselstrom betriebenes Ladegerät zum Aufladen der Batterie 214 angeschlossen ist.
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Um das Problem des Leckstroms während der Zeit des Ladens des Mobiltelefon zu vermeiden, ist eine Isolierschicht 260 auf der dem ersten Körper 211 zugewandten Innenfläche der Abdeckung 220 ausgebildet. Die Isolierschicht 260 kann durch Beschichten mit einem isolierenden Werkstoff oder durch Aufbringen einer Isolierfolie bzw. eines Isolierbands auf die Innenfläche 221 der metallischen Abdeckung 220 erzeugt werden. Wegen der Isolierschicht 260 wird Leckstrom, der beim Aufladen des Mobiltelefons 220 entsteht, nicht an die Abdeckung 220 übertragen. Vielmehr ist die Abdeckung 220 durch die Isolierschicht 260 abgeschirmt Folglich tritt ein Leckstrom selbst dann nicht auf, wenn der Benutzer eine Außenfläche 222 der Abdeckung 220 des Mobiltelefons 200 berührt. Als Ergebnis hiervon kann der Benutzer das Mobiltelefon 200 sicher benutzen und kann die Außenfläche 222 der Abdeckung 220 frei liegen und ist ein zusätzlicher Herstellungsschritt, wie zum Beispiel das Auftragen eines Isoliermaterials auf die Außenfläche 222 nicht erforderlich. Fernerhin wird an das Mobiltelefon 200 durch die Abdeckung 220 angelegte statische Elektrizität von der Abdeckung aufgrund der Isolierschicht 260 absorbiert bzw. verteilt.
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Auf der Isolierschicht 260 kann eine Erdungsschicht 270 ausgebildet werden. Die Erdungsschicht 270 kann beispielsweise durch ein leitfähiges Band bzw. einen leitfähigen Film gebildet sein, welche den in 7 nicht dargestellten Erdungsmechanismus 230 kontaktiert. Als Folge hiervon wird statische Elektrizität, die eine Kapazität hat, die größer als ein bestimmter durch die Abdeckung 220 absorbierbarer Wert ist, von der Abdeckung 220 an die Erdungsschicht 270 übertragen. Dann absorbiert der in 8 dargestellte Erdungsabschnitt 241 die statische Elektrizität.
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12 zeigt schematisch ein Flussdiagramm, das eine Steuerung für eine elektrische Verbindung zwischen einem Körper und einer Abdeckung eines Mobiltelefons 300 entsprechend einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verdeutlicht Ein Erdungsabschnitt 310 und eine Abdeckung 320 entsprechen den Erdungsabschnitten 15a und 241 und den Abdeckungen 20, 120 und 220 der zuvor erläuterten Ausführungsformen. Auch sind der Erdungsabschnitt 310 und die Abdeckung 320 durch die zuvor erwähnten Erdungsmechanismen 30, 130 und 230 entweder direkt oder über eine Anschlusseinheit 50 elektrisch miteinander verbunden.
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Die elektrische Verbindung zwischen der Abdeckung 320 und dem Erdungsabschnitt 310 wird aufrechterhalten (ein) oder unterbrochen (aus) mit Hilfe eines Schalters 330, der in einer Verbindungsleitung zwischen ihnen vorgesehen ist. Ganz allgemein gilt, dass es bevorzugt wird, den Erdungsanschluss 310 mit der metallischen Abdeckung 320 elektrisch zu verbinden, um so eine Verschlechterung des Verhaltens der drahtlosen Kommunikation des Mobiltelefons 300 zu verhindern. Es kann aber auch sein, dass eine gegensätzliche Anordnung aufgrund eines strukturellen Faktors wie der Anordnung einer nicht dargestellten Antenne mit Hinblick auf die Abdeckung 320 erforderlich wird. Letztlich wird jedoch die elektrische Verbindung zwischen dem Erdungsanschluss 310 und der Abdeckung 320 durch den Schalter 330 unterbrochen.
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Der Schalter 330 wird durch einen mit ihm elektrisch verbundenen Kontroller 340 geöffnet oder geschlossen. In einem Kommunikationszustand schließt oder öffnet der Kontroller 340 den Schalter 330 in Abhängigkeit vom Einfluss der elektrischen Verbindung zwischen dem Erdungsanschluss 310 und der Abdeckung 320 und je nach Charakteristik oder Zustand der drahtlosen Kommunikation. Das bedeutet, dass bei Bedarf einer elektrischen Verbindung zwischen dem Erdungsanschluss 310 und der Abdeckung 320 aufgrund der Anordnung einer Antenne, der Schalter 330 in einem Kommunikationszustand des Mobiltelefons 300 geschlossen wird und umgekehrt. Weiterhin öffnet der Kontroller 340 den Schalter 330 in einem Nicht-Kommunikationszustand (Standby-Zustand), um so den Erdungsanschluss 310 mit der Abdeckung 320 elektrisch zu verbinden. Folglich ist in einem Standby-Zustand des Mobiltelefons 300 der Schutz gegen statische Elektrizität verbessert. Wenn das Mobiltelefon 300 aufgeladen wird, öffnet der Kontroller 340 den Schalter 330. Auf diese Weise ein Leckstrom über die Abdeckung 320 aufgrund eines Wechselstroms, der beim Laden des Mobiltelefons vorhanden ist, verhindert.
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Die vorliegende Erfindung kann in verschiedenen Formen ohne vom Schutzbereich der Ansprüche abzuweichen verwirklicht werden, weshalb es sich versteht, dass die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele durch keines der in der vorangegangenen Beschreibung gegebenen Details beschränkt ist, es sei denn, es ist hierauf hingewiesen worden, und sollten vielmehr als innerhalb des des durch die beigefügten Patentansprüche definierten Schutzbereichs liegend ausgelegt werden. Daher ist es die Absicht, dass alle Änderungen und Modifikationen, die sich innerhalb des Schutzbereichs der Patentansprüche halten, von den beigefügten Patentansprüchen erfasst sind.