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DE102007002799A1 - Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102007002799A1
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Germany
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engine compartment
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motor vehicle
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DE102007002799A
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English (en)
Inventor
Jörg Mächtlen
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Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D35/00Vehicle bodies characterised by streamlining
    • B62D35/02Streamlining the undersurfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R13/00Elements for body-finishing, identifying, or decorating; Arrangements or adaptations for advertising purposes
    • B60R13/08Insulating elements, e.g. for sound insulation
    • B60R13/0838Insulating elements, e.g. for sound insulation for engine compartments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Abstract

Eine Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs weist einen Grundkörper aus einem Kunststoffmaterial auf. An dem Grundkörper ist wenigstens ein Schallabsorberelement angebracht, welches in Richtung des Motorraums von einer flüssigabweisenden Schicht abgedeckt ist. Der Grundkörper ist an der dem Motorraum abgewandten Unterseite mit einer schallabsorbierenden Schicht abgedeckt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs, mit einem Grundkörper aus einem Kunststoffmaterial. Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung einer Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs.
  • Aufgrund der steigenden Anforderungen hinsichtlich der Geräusche im Innenraum von Kraftfahrzeugen wird der Motorraum eines Kraftfahrzeugs immer häufiger nicht nur an seiner Oberseite mittels einer Kunststoffabdeckung und mittels in der Motorhaube angebrachtem Dämmmaterial gegenüber Geräuschen gedämpft, sondern es werden häufig auch Verkleidungen unterhalb des Motorraums angebracht, die dann als Unterbodenverkleidung bezeichnet werden. Diese Unterbodenverkleidungen haben jedoch nicht nur die Aufgabe, den Motorraum möglichst gut gegen die Umgebung abzukapseln, sondern sie haben auch aerodynamische Aufgaben und sollen den Motor und dessen Anbauteile gegenüber äußeren Einflüssen, wie beispielsweise Steinschlag oder dergleichen, und die dadurch entstehenden Korrosionsprobleme schützen.
  • Aus dem allgemeinen Stand der Technik sind hierzu Unterbodenverkleidungen in Form von plattenförmigen Kunststoffteilen bekannt, die Luftleitsysteme und Versteifungsrippen aufweisen und häufig mit Glasfasern verstärkt sind. Zur Geräuschdämmung werden teilweise Volumenkörper mit Luftfüllung oder aufgeschweißte, separate Dämpfungssysteme eingesetzt. Der Nachteil dieser bekannten Verkleidungen ist jedoch der recht komplizierte Aufbau, die insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von Glasfasern teuren Materialien und die hohen Herstellungskosten.
  • Hinsichtlich des allgemeinen Standes der Technik bei solchen Unterbodenverkleidungen wird auf die DE 203 19 429 U1 , die EP 1 459 939 A1 , die WO 01/89883 A1 , die DE 102 50 090 A1 , die DE 10 2005 030 177 A1 und die WO 2006/015707 A2 verwiesen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, welche in der Lage ist, den Motorraum nach außen und innen akustisch zu isolieren und den sich im Motorraum befindlichen Motor samt seiner Anbauteile gegen äußere Einflüsse zu schützen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Merkmale gelöst.
  • Das erfindungsgemäße, an dem Grundkörper der Unterbodenverkleidung angebrachte Schallabsorberelement sorgt für eine Schalldämmung des Motorraums gegenüber der Umgebung, so dass im Motorraum hauptsächlich durch die sich darin befindlichem Brennkraftmaschine entstehende Geräusche nicht nach außen bzw. in den Innenraum des Kraftfahrzeugs gelangen können. Hierbei wird eine Beschädigung des Schallabsorberelements durch die oberhalb desselben in Richtung des Motorraums angeordnete flüssigkeitsabweisende Schicht verhindert, da diese die aus dem Motorraum auf die Unterbodenverkleidung auftreffende Flüssigkeit abweist. Die Geräuschentwicklung wird des weiteren durch die an der dem Motorraum abgewandten Unterseite des Grundkörpers angeordnete schallabsorbierende Schicht reduziert. Insgesamt ergibt sich somit eine Unterbodenverkleidung, die erheblich zu einer Geräuschdämmung sowohl in der Umgebung als auch im Innenraum des Kraftfahrzeugs beiträgt.
  • Besonders gute Schallabsorptionseigenschaften ergeben sich, wenn das Schallabsorberelement aus PES besteht.
  • Eine verfahrensgemäße Lösung der Aufgabe ergibt sich durch die Merkmale von Anspruch 10.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann die oben beschriebene Unterbodenverkleidung auf besonders einfache und ökonomische Art und Weise hergestellt werden, wobei das wenigstens eine Schallabsorberelement in die flüssigkeitsabweisende Schicht integriert und auf der gegenüberliegende Seite durch die schallabsorbierende Schicht gekapselt ist.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den restlichen Unteransprüchen. Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 den Motorraum eines Kraftfahrzeugs mit einer unterhalb desselben angebrachten, erfindungsgemäßen Unterbodenverkleidung;
  • 2 eine Draufsicht auf die Unterbodenverkleidung aus 1; und
  • 3 einen Schnitt durch die Unterbodenverkleidung gemäß der Linie III-III aus 2.
  • 1 zeigt in einer sehr schematischen Darstellung den Motorraum 1 eines Kraftfahrzeugs 2, in dem eine Brennkraftmaschine 3 angeordnet ist. An einer einen Teil einer Karosserie 4 des Kraftfahrzeugs 2 bildenden Motorhaube 5 ist im vorliegenden Fall ein Dämmelement 6 angebracht, welches in an sich bekannter Weise ausgebildet sein kann. An einer Trennwand 7 zwischen der Motorhaube 1 und einem Innenraum 8 des Kraftfahrzeugs 2 ist ebenfalls ein mit dem Bezugszeichen 9 bezeichnetes Dämmelement angeordnet, das ebenso wie das Dämmelement 6 zur Schallisolierung dient. Des weiteren befindet sich an der Unterseite des Motorraums 1 eine Unterbodenverkleidung 10, welche in 2 detaillierter dargestellt ist.
  • Die Unterbodenverkleidung 10, deren Form im wesentlichen an die Unterseite des Motorraums 1 angepasst ist, weist einen Grundkörper 11 aus einem Kunststoffmaterial, beispielsweise aus Polypropylen, auf. An dem Grundkörper 11 sind mehrere Schallabsorberelemente 12 angebracht, welche dazu dienen, den Motorraum 1 nach außen und innen schalldämmend zu isolieren, um Geräusche der Brennkraftmaschine 3 von der Umgebung des Kraftfahrzeugs 2 und auch von dem Innenraum 8 des Kraftfahrzeugs 2 fernzuhalten. Prinzipiell ist wenigstens ein Schallabsorberelement 12 vorgesehen, die Anzahl und/oder die Anordnung derselben ist jedoch an die jeweiligen Bedürfnisse, insbesondere an die Ausgestaltung des Motorraums 1 und der Karosserie 4, angepasst und diese sind insbesondere dort angebracht, wo der vor handene Bauraum dies erlaubt.
  • Im vorliegenden Fall besteht das Schallabsorberelement 12 aus einem Vliesmaterial, insbesondere aus dem kurz als PES bezeichneten Polyethersulfon, da sich durch die Verwendung dieses Materials besonders gute schallabsorbierende Eigenschaften ergeben. Des weiteren verläuft das Schallabsorberelement 12 bei der dargestellten Ausführungsform über einen Großteil des Grundkörpers 11 der Unterbodenverkleidung 10 und weist im Mittel eine Höhe von 7 bis 15 mm, vorzugsweise ca. 10 mm, auf. Die Höhe des Schallabsorberelements 12 kann selbstverständlich auch über die Fläche desselben schwanken, und zwar insbesondere aus Bauraumgründen.
  • In 3 ist die Unterbodenverkleidung 10 im Schnitt dargestellt, wobei der Schnitt durch eine Stelle verläuft, an der sich eines der Schallabsorberelemente 12 befindet. In Richtung des Motorraums 1 ist das Schallabsorberelement 12 von einer flüssigkeitsabweisenden Schicht 13 abgedeckt, welche ein Eindringen von Flüssigkeit in das Schallabsorberelement 12 verhindert. Da durch die flüssigkeitsabweisende Schicht 13 auch verhindert wird, dass brennbare Stoffe in die Unterbodenverkleidung 10 gelangen können, wird auf diese Weise ein gewisser Brandschutz erreicht. Die flüssigkeitsabweisende Schicht 13 ist im vorliegenden Fall als Vlies ausgebildet, gewebt und vorzugsweise derart chemisch behandelt, dass es die flüssigkeitsabweisenden Eigenschaften erhält. Als Material für die flüssigkeitsabweisende Schicht 13 kommt ebenfalls PES in Frage.
  • An der dem Motorraum 1 abgewandten, also im Gebrauchszustand des Kraftfahrzeugs 2 der Straße zugewandten Seite ist der Grundkörper 11 mit einer schallabsorbierenden Schicht 14 versehen, die zum Einen zur Schallabsorption, insbesondere zur Dämpfung von Rollgeräuschen, und zum Anderen als Dekorvlies dient. Hierzu ist die schallabsorbierende Schicht 14 als textiles Material ausgebildet und kann in der Art eines Filzes ausgeführt sein.
  • Neben der beschriebenen Schallabsorption hat die Unterbodenverkleidung 10 auch die Aufgabe, die Brennkraftmaschine 3 und andere, sich in dem Motorraum 1 befindlichen Geräte und Einrichtungen vor äußeren Einflüssen, wie Steinschlag und der gleichen, zu schützen. Außerdem dient die Unterbodenverkleidung 10 vorzugsweise auch zur Verbesserung der Aerodynamik des Kraftfahrzeugs 2, wozu an sich bekannte Maßnahmen an derselben vorgenommen werden können.
  • Das Verfahren zur Herstellung der Unterbodenverkleidung 10 kann wie folgt durchgeführt werden: Zunächst wird auf einer Seite des Grundkörpers 11 an demselben die schallabsorbierende Schicht 14 angebracht und anschließend werden die Schallabsorberelemente 12 auf den Grundkörper 11 aufgelegt und mittels der flüssigkeitsabweisenden Schicht 13 durch Aufbringen einer Presskraft an dem Grundkörper befestigt. Da die Unterbodenverkleidung 10 durch die Schallabsorberelemente 12 auf ihrer Oberseite eine relativ unebene Struktur erhält, wird hierzu insbesondere das Verfahren des Tiefziehens eingesetzt. Durch das Aufbringen der Presskraft mittels eines geeigneten Werkzeugs können die unterschiedlichen Höhen der Schallabsorberelemente 12 erreicht werden. Des weiteren kann vorgesehen sein, dass der Grundkörper 11 vor dem Anbringen des Schallabsorberelements 12 und der flüssigkeitsabweisenden Schicht 13 aufgeheizt wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 20319429 U1 [0004]
    • - EP 1459939 A1 [0004]
    • - WO 01/89883 A1 [0004]
    • - DE 10250090 A1 [0004]
    • - DE 102005030177 A1 [0004]
    • - WO 2006/015707 A2 [0004]

Claims (12)

  1. Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs, mit einem Grundkörper aus einem Kunststoffmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Grundkörper (11) wenigstens ein Schallabsorberelement (12) angebracht ist, welches in Richtung des Motorraums (1) von einer flüssigkeitsabweisenden Schicht (13) abgedeckt ist, und dass der Grundkörper (11) an der dem Motorraum (1) abgewandten Unterseite mit einer schallabsorbierenden Schicht (14) abgedeckt ist.
  2. Unterbodenverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallabsorberelement (12) aus PES besteht.
  3. Unterbodenverkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigkeitsabweisende Schicht (13) als aus einem gewebten Material bestehendes Vlies ausgebildet ist.
  4. Unterbodenverkleidung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigkeitsabweisende Schicht (13) derart chemisch behandelt ist, dass es die flüssigkeitsabweisenden Eigenschaften aufweist.
  5. Unterbodenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigkeitsabweisende Schicht (13) aus PES besteht.
  6. Unterbodenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die schallabsorbierende Schicht (14) an der Unterseite ein textiles Material ist.
  7. Unterbodenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallabsorberelement (12) über einen Großteil des Grundkörpers (11) verläuft.
  8. Unterbodenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schallabsorberelement (12) eine Höhe von 7 bis 15 mm, vorzugsweise ca. 10 mm, aufweist.
  9. Unterbodenverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) aus Polypropylen besteht.
  10. Verfahren zur Herstellung einer Unterbodenverkleidung für den Motorraum eines Kraftfahrzeugs, wobei auf einem Grundkörper (11) wenigstens ein Schallabsorberelement (12) aufgelegt und mittels einer flüssigkeitsabweisenden Schicht (13) durch Aufbringen einer Presskraft an dem Grundkörper (11) befestigt wird, und wobei auf der der flüssigkeitsabweisenden Schicht (13) gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers (11) eine schallabsorbierende Schicht (14) an dem Grundkörper (11) angebracht wird.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die flüssigkeitsabweisende Schicht (13) und das Schallabsorberelement (12) mittels Tiefziehen mit dem Grundkörper (11) verbunden werden.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) vor dem Anbringen des Schallabsorberelements (12) und der flüssigkeitsabweisenden Schicht (13) aufgeheizt wird.
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