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DE102007002627B4 - Mehrteiliges Profil für Türzargen und Türflügel - Google Patents

Mehrteiliges Profil für Türzargen und Türflügel Download PDF

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DE102007002627B4
DE102007002627B4 DE200710002627 DE102007002627A DE102007002627B4 DE 102007002627 B4 DE102007002627 B4 DE 102007002627B4 DE 200710002627 DE200710002627 DE 200710002627 DE 102007002627 A DE102007002627 A DE 102007002627A DE 102007002627 B4 DE102007002627 B4 DE 102007002627B4
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Abstract

Türflügel, insbesondere für Haustüren, mit einem Türflügelrahmen (18) und einer Türfüllung (19), wobei der Türflügelrahmen (18) einen als Hohlkörper ausgebildeten Funktionsträger (1), eine lösbar mit diesem verbundene Außenverblendung (2) an der Türaußenseite sowie eine an dem Funktionsträger (1) lösbar befestigte Innenverblendung (11) aufweist und wobei zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) Abstandshalter (4, 4') angeordnet sind, die an Schultern (5) oder Vorsprüngen (6) des Funktionsträgers (1) und der Außenverblendung (2) anliegen und unter Bildung eines lösbaren Verbundes zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) paarweise gegeneinander verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (4, 4') aus einem Material niedriger Wärmeleitfähigkeit bestehen und einen Hohlraum zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) begrenzen, dass jeweils einer der paarweise gegeneinander verspannten Abstandshalter (4, 4') ein nach außen abstehendes Federelement (14) zur Zentrierung einer Türfüllung oder Türscheibe aufweist und dass an dem Funktionsträger (1) Glasleisten (20) befestigt sind, wobei...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Türflügel, insbesondere für Haustüren, mit einem Türflügelrahmen und einer Türfüllung, wobei der Türflügelrahmen einen als Hohlkörper ausgebildeten Funktionsträger, eine lösbar mit diesem verbundene Außenverblendung an der Türaußenseite sowie eine an dem Funktionsträger lösbar befestigte Innenverblendung aufweist und wobei zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung Abstandshalter angeordnet sind, die an Schultern oder Vorsprüngen des Funktionsträgers und der Außenverblendung anliegen und unter Bildung eines lösbaren Verbundes zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung paarweise gegeneinander verspannt sind.
  • Ein Türflügel mit den beschriebenen Merkmalen ist aus EP 0 093 265 A2 bekannt. Der Türflügelrahmen wird bei der bekannten Ausführung von einer Innenschale und einer Außenschale gebildet, die einander zugewandte Profilierungen aufweisen. Verbindungsteile übergreifen die zugeordneten Profilierungen zur Vorgabe eines Abstandes und sind mittels durch Stege hindurchgeführter Schraubbolzen miteinander verspannt. Dabei wird eine stabile Verbindung für den Fall geschaffen, dass die Verbindungselemente aus gewalzten Stahlprofilen hergestellt werden, die mit dem Vorteil verbunden sind, dass sie auch bei kleinerer Dimensionierung großen Belastungen standhalten. Dadurch findet jedoch keine thermische Trennung zwischen der Türaußenseite und Türinnenseite mehr statt.
  • Bei Verwendung von Metallprofilen ist eine thermische Trennung zwischen der Türaußenseite und Türinnenseite notwendig. Es ist bekannt, als Zargenprofile und für Rahmenkonstruktionen des Türflügels mehrteilige Profile zu verwenden, wobei die türaußenseitigen Profilteile und türinnenseitigen Profilteile durch Kunststoffeinsätze oder ähnliches thermisch getrennt sind. Die Profilteile sind im Regelfall unlösbar verbunden und lassen sich nicht zerstörungsfrei demontieren. Nachträgliche Änderungen zum Zwecke der Funktionsverbesserung, z. B. zur Verbesserung einer Einbruch- oder Beschusshemmung, zur Verbesserung des Rauchschutzes oder Feuerschutzes sind nicht möglich. Wenn die Profile durch den täglichen Gebrauch oder z. B. bei einem Einbruchsversuch beschädigt oder an den sichtbaren Flächen zerkratzt werden, müssen die Zarge oder der Flügel komplett ausgewechselt werden. Es besteht ein Bedürfnis, durch Austausch beschädigter Teile Reparaturen vornehmen zu können.
  • An diesen grundsätzlichen Problemen hat auch die DE 43 21 702 A1 nichts ändern können. Diese beschäftigt sich mit einem Rahmen für ein Fenster eine Tür oder Fassade. In diesem Fall ist ein die Außenschale mit der Innenschale eines jeden Holmes verbindender Isoliersteg realisiert, der jedoch eine nachträgliche Demontage verhindert.
  • Vor diesem technologischen Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Türflügel mit einem Türflügelrahmen anzugeben, der bei unveränderter Funktionalität und insbesondere thermischer Stabilität zerstörungsfrei dergestalt demontierbar ist, dass sichtbare Flächen unter Beibehaltung der tragenden Konstruktion ausgetauscht werden können.
  • Gegenstand der Erfindung und Lösung dieser Aufgabe ist ein Türflügel mit den Merkmalen des Anspruches 1. Bevorzugte Ausgestaltungen werden in den Patentansprüchen 2 bis 8 beschrieben.
  • Erfindungsgemäß bestehen die Abstandshalter zwischen dem Funktionsträger des Türflügelrahmens aus einem Material niedriger Wärmeleitfähigkeit und begrenzen einen Hohlraum zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung. Jeweils einer der paarweise gegeneinander verspannten Abstandshalter weist dabei ein nach außen abstehendes Federelement zur Zentrierung einer Türfüllung oder Türscheibe auf. Ferner sind an dem Funktionsträger Glasleisten befestigt, wobei die Türfüllung zwischen den Glasleisten und einer umlaufenden Dichtung, die an der Außenverblendung angeordnet ist, gehalten ist.
  • Der Funktionsträger bildet das tragende Element und besteht vorzugsweise aus einem stranggeformten Hohlprofil aus Metall. Die Abmessungen des Hohlprofils sind zweckmäßig so dimensioniert, dass in den Funktionsträger ein Schlosskasten und ähnliche Funktionselemente eingebaut sowie Türbänder, Dichtungsträger für Bodendichtungen und ähnliche Funktionselemente angeschlossen werden können.
  • Als Außenverblendung sind Metall- oder Kunststoffprofile einsetzbar. In Betracht kommen auch Verbundmaterialien, z. B. mit einem metallischen Träger und einer Auflage aus Kunststoff oder Holz. Die Abstandshalter trennen die Außenverblendung und den Funktionsträger thermisch voneinander und bestehen aus diesem Grund aus einem Material niedriger Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise Kunststoff. Sie sind zugleich Spannelemente zur Herstellung eines lösbaren Verbundes zwischen der Außenverblendung und dem Funktionsträger und erfüllen damit eine weitere zusätzliche Funktion. Die Verspannung der Abstandshalter erfolgt zweckmäßig durch Schrauben, die in der Laibung des Zargenprofils bzw. am Umfang eines aus dem Zargenprofil gefertigten Türflügels zugänglich sind. Durch Lösen der Verspannung kann die Außenverblendung problemlos von der Türkonstruktion gelöst und ausgetauscht werden.
  • Die Abstandshalter sind vorzugsweise als Leisten ausgebildet, wobei die Leisten der Kantenlänge des Profils entsprechen oder auch kürzer ausgeführt sein können.
  • Die leistenförmigen Abstandshalter können mit weiteren Zusatzfunktionen versehen sein. Erfindungsgemäß weist jeweils einer der paarweise gegeneinander verspannten Abstandshalter ein nach außen abstehendes Federelement zur Positionierung einer Türfüllung oder Türscheibe auf. Das Federelement besteht zweckmäßig aus einer an dem Abstandshalter angeformten, elastisch biegsamen Zunge.
  • In dem von den Abstandshaltern begrenzten Hohlraum zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung kann eine Füllung oder ein austauschbarer Formkörper zur Einbruchhemmung, Beschusshemmung oder zum Brandschutz angeordnet sein. Ein solcher Formkörper, z. B. aus einem für den Brandschutz geeigneten schwer entflammbaren Wärmedämmmaterial kann jederzeit nachträglich in das Profil eingesetzt werden. Dies eröffnet die Möglichkeit, Türen, deren Türzarge und/oder Türflügel aus dem erfindungsgemäßen Profil gefertigt sind, nachträglich hinsichtlich der Einbruchhemmung, des Rauchschutzes oder dergleichen zu verbessern.
  • Der Funktionsträger und die Außenverblendung können einander zugeordnete Nuten zur Aufnahme einer den Abstand zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung überbrückenden Tür- oder Zargendichtung aufweisen, die zugleich auch den dahinter liegenden Abstandshalter verdeckt. Die Innenverblendung ist zweckmäßig mit Steckverbindungen an dem Funktionsträger gehalten und durch Schrauben, die nur bei geöffneter Tür randseitig zugänglich sind, gesichert.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen schematisch
  • 1 ein mehrteiliges Profil für eine Türzarge,
  • 2 ein mehrteiliges Profil für einen erfindungsgemäßen Türflügel,
  • 3 den Horizontalschnitt durch eine Tür, deren Türzarge und Türflügel die in den 1 und 2 dargestellten Profile aufweisen,
  • 4 einen Vertikalschnitt durch den Bodenbereich eines unter Verwendung des Profils hergestellten Türflügels.
  • Die in den 1 und 2 dargestellten Profile für Türzargen bzw. Türflügel bestehen in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einem als Hohlprofil ausgebildeten Funktionsträger 1, einer Außenverblendung 2 an der Türaußenseite und einer Befestigungsvorrichtung 3 zur Befestigung der Außenverblendung 2 an dem Funktionsträger 1. Die Befestigungsvorrichtung 3 umfasst als Leisten ausgebildete Abstandshalter 4, 4', die zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2 angeordnet sind und einen Hohlraum zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung begrenzen. Die Leisten 4, 4' können sich über die gesamte Länge des Profils erstrecken oder auch nur aus kurzen Leistenabschnitten bestehen. Die leistenförmigen Abstandshalter 4, 4' liegen an Schultern 5 oder Vorsprüngen 6 des Funktionsträgers und der Außenverblendung an und sind durch Schrauben 7 paarweise gegeneinander verspannt. Dadurch entsteht ein lösbarer Verbund zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2. Der Funktionsträger 1 bildet das tragende Element und ist ein metallisches, durch Strangformen hergestelltes Profil. Die Außenverblendung 2 ist ein Metall- oder Kunststoffprofil, das durch Strangformen oder Extrusion herstellbar ist. Die Abstandshalter 4, 4' trennen die Außenverblendung 2 und den Funktionsträger 1 thermisch voneinander und bestehen aus einem Material niedriger Wärmeleitfähigkeit. Sie können als Kunststoffleisten gefertigt werden.
  • Im Ausführungsbeispiel ist in dem von den Abstandshaltern 4, 4' begrenzten Hohlraum zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2 eine Füllung oder ein austauschbarer Formkörper 8 angeordnet. Der Formkörper 8 besteht aus einem nichtentflammbaren Wärmedämmmaterial und verbessert den Brandschutz. Durch entsprechende Auswahl der Materialien sind auch Füllungen oder Formkörper einsetzbar, welche die Einbruchsicherheit verbessern oder andere Funktionalitäten, z. B. Beschusshemmung, erfüllen.
  • Der Funktionsträger 1 und die Außenverblendung 2 weisen einander zugeordnete Nuten 9 zur Aufnahme einer den Abstand zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2 überbrückenden Tür- oder Zargendichtung 10 auf.
  • Bei der in 2 dargestellten Ausführung des erfindungsgemäßen Profils, die für einen Türflügel bestimmt ist, ist an der Türinnenseite eine Innenverblendung 11 lösbar an dem Funktionsträger 1 befestigt. Diese wird mit Steckverbindungen 12 an dem Funktionsträger 1 gehalten und durch Schrauben 13, die nur bei geöffneter Tür randseitig zugänglich sind, gesichert. Der 2 entnimmt man ferner, dass jeweils einer der paarweise gegeneinander verspannten Abstandshalter 4, 4' ein nach außen abstehendes Federelement 14 zur Positionierung einer Türfüllung oder Türscheibe aufweist. Das Federelement 14 besteht aus einer an dem Abstandshalter 4 angeformten elastisch biegsamen Zunge. Schließlich weist der Funktionsträger eine Nut 15 zur Aufnahme von Glasleisten auf.
  • Die 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine Tür mit einer Zarge 16, die aus den in 1 dargestellten Profilen besteht, und mit einem Türflügel 17, der einen Türflügelrahmen 18 und eine Türfüllung 19 aufweist. Der Türflügelrahmen 18 setzt sich aus einem als Hohlkörper ausgebildeten Funktionsträger 1, einer lösbar mit diesem verbundenen Außenverblendung 2 an der Türaußenseite und einer an dem Funktionsträger 1 lösbar befestigten Innenverblendung 11 sowie einer Befestigungsvorrichtung 3 zur Befestigung der Außenverblendung 2 an dem Funktionsträger 1 zusammen. Die Befestigungsvorrichtung 3 umfasst Abstandshalter 4, 4', die zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2 angeordnet sind. Die Abstandshalter 4, 4' liegen an Schultern 5 oder Vorsprüngen 6 des Funktionsträgers 1 und der Außenverblendung 2 an und sind unter Bildung eines lösbaren Verbundes zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2 paarweise gegeneinander verspannt. Die Türfüllung 19 ist zwischen Glasleisten 20, die an dem Funktionsträger 1 befestigt sind, und einer an der Außenverblendung 2 angeordneten umlaufenden Dichtung 21 gehalten. Die Abstandshalter 4, 4' bestehen aus Kunststoffleisten, die mittels Schrauben 7 paarweise gegeneinander verspannt sind und die Außenverblendung 2 von dem Funktionsträger 1 thermisch trennen. In dem von den Abstandshaltern 4, 4' begrenzten Hohlraum zwischen dem Funktionsträger 1 und der Außenverblendung 2 kann eine Füllung oder ein austauschbarer Formkörper 8 beispielsweise zur Einbruchhemmung, Beschusshemmung oder zum Brandschutz angeordnet sein.
  • Jeweils einer der paarweise gegeneinander verspannten Abstandshalter 4, 4' weist ein nach außen abstehendes Federelement 14 in Form einer an den Abstandshalter angeformten elastischen Zunge zur Zentrierung der Türfüllung 19 auf.
  • Die Innenverblendung 11 ist mit Steckverbindungen 12 an dem Funktionsträger 1 gehalten und durch Schrauben 13, die nur bei geöffneter Tür randseitig zugänglich sind, gesichert.
  • Zwischen dem Türflügel 17 und der Türzarge 16 ist eine Dichtungsanordnung vorgesehen. Diese umfasst eine erste Anschlagdichtung 22, die an der Türzarge 16 befestigt ist und bei geschlossenem Türflügel an der Außenseite des Türflügels 17 anliegt, eine zweite Anschlagdichtung 23, die an dem Türflügel 17 befestigt ist und bei geschlossenem Türflügel an der Zarge 16 anliegt, sowie eine weitere Dichtungsanordnung, die bei geschlossenem Türflügel zwischen den beiden Anschlagdichtungen 22, 23 angeordnet ist und den Spaltbereich zwischen dem Türflügel 17 und der Zarge 16 überbrückt. Die Dichtungsanordnung weist zwei Hohlkammerdichtungen 24 auf, wobei eine der beiden Hohlkammerdichtungen 24 an dem Flügel 17 und die andere Hohlkammerdichtung 24 an der Zarge 16 befestigt ist. Die beiden Hohlkammerdichtungen 24 berühren sich bei geschlossenem Türflügel 17 flächig. Sie sind jeweils in Nuten 9 des Funktionsträgers 1 und der Außenverblendung 2 befestigt und überbrücken den Abstand zwischen dem Funktionsträger und der Außenverblendung, wobei sie auch die dahinter liegenden leistenförmigen Abstandshalter 4, 4' verdecken.
  • Die 4 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Bodenbereich des Türflügels 17. Der Darstellung entnimmt man, dass an dem Funktionsträger 1 des die Rahmenkonstruktion des Flügels bildenden Profils ein Dichtungsträger 25 für eine bodenseitige Dichtung 26 befestigt ist. An dem Funktionsträger 1 sind weitere, nicht dargestellte Funktionselemente, z. B. Türbänder und dergleichen anschließbar. Des weiteren ist in den Funktionsträger 1 ein Schlosskasten einsetzbar.

Claims (8)

  1. Türflügel, insbesondere für Haustüren, mit einem Türflügelrahmen (18) und einer Türfüllung (19), wobei der Türflügelrahmen (18) einen als Hohlkörper ausgebildeten Funktionsträger (1), eine lösbar mit diesem verbundene Außenverblendung (2) an der Türaußenseite sowie eine an dem Funktionsträger (1) lösbar befestigte Innenverblendung (11) aufweist und wobei zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) Abstandshalter (4, 4') angeordnet sind, die an Schultern (5) oder Vorsprüngen (6) des Funktionsträgers (1) und der Außenverblendung (2) anliegen und unter Bildung eines lösbaren Verbundes zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) paarweise gegeneinander verspannt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (4, 4') aus einem Material niedriger Wärmeleitfähigkeit bestehen und einen Hohlraum zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) begrenzen, dass jeweils einer der paarweise gegeneinander verspannten Abstandshalter (4, 4') ein nach außen abstehendes Federelement (14) zur Zentrierung einer Türfüllung oder Türscheibe aufweist und dass an dem Funktionsträger (1) Glasleisten (20) befestigt sind, wobei die Türfüllung (19) zwischen den Glasleisten (20) und einer umlaufenden Dichtung (21), die an der Außenverblendung (2) angeordnet ist, gehalten ist.
  2. Türflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Funktionsträger (1) ein Schlosskasten eingesetzt ist.
  3. Türflügel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem von den Abstandshaltern (4, 4') begrenzten Hohlraum zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) eine Füllung oder ein austauschbarer Formkörper (8) zur Einbruchhemmung, Beschusshemmung oder zum Brandschutz angeordnet ist.
  4. Türflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (4, 4') aus Kunststoffleisten bestehen, die mittels Schrauben (7) paarweise gegeneinander verspannt sind.
  5. Türflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (14) aus einer an den Abstandshalter (4) angeformten, elastischen Zunge besteht.
  6. Türflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass umfangsseitig eine Türdichtung (10, 24) angeordnet ist, die in Nuten (9) des Funktionsträgers (1) und der Außenverblendung (2) befestigt ist und den Abstand zwischen dem Funktionsträger (1) und der Außenverblendung (2) überbrückt.
  7. Türflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenverblendung (11) mit Steckverbindungen (12) an dem Funktionsträger (1) gehalten und durch Schrauben (13), die nur bei geöffneter Tür randseitig zugängig sind, gesichert ist.
  8. Türflügel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Funktionsträger (1) weitere Funktionselemente, beispielsweise Türbänder oder ein Dichtungsträger für eine bodenseitige Dichtung, befestigt sind.
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