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DE102007002558A1 - Verfahren zum Falten eines Gassackes einer Aufprallschutzvorrichtung - Google Patents

Verfahren zum Falten eines Gassackes einer Aufprallschutzvorrichtung Download PDF

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Publication number
DE102007002558A1
DE102007002558A1 DE200710002558 DE102007002558A DE102007002558A1 DE 102007002558 A1 DE102007002558 A1 DE 102007002558A1 DE 200710002558 DE200710002558 DE 200710002558 DE 102007002558 A DE102007002558 A DE 102007002558A DE 102007002558 A1 DE102007002558 A1 DE 102007002558A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
gas bag
lines
edge sections
airbag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710002558
Other languages
English (en)
Inventor
Carsten Haase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haase Carsten De
Original Assignee
Daimler AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler AG filed Critical Daimler AG
Priority to DE200710002558 priority Critical patent/DE102007002558A1/de
Publication of DE102007002558A1 publication Critical patent/DE102007002558A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/16Inflatable occupant restraints or confinements designed to inflate upon impact or impending impact, e.g. air bags
    • B60R21/23Inflatable members
    • B60R21/237Inflatable members characterised by the way they are folded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Falten eines Gassackes (1) einer Aufprallschutzvorrichtung (3) eines Kraftfahrzeuges (5) zur Unterbringung des Gassackes (1) in einem Gehäuse. Das Verfahren weist folgende Schritte auf: Einschlagen eines seitlichen ersten Randabschnitts (7); Einschlagen eines seitlichen zweiten Randabschnitts (9), wobei die Randabschnitte (7, 9) einander gegenüberliegend eingefaltet werden, die Faltlinien (11) der Randabschnitte (7, 9) in einem spitzen Winkel zueinander stehen und an einem Ende der aufeinander zulaufenden Faltlinien (11) ein Abstand (a) verbleibt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Falten eines Gassackes einer Aufprallschutzvorrichtung zur Unterbringung des Gassackes in einem Gehäuse.
  • Aufprallschutzvorrichtungen sind bekannt. Sie dienen im Allgemeinen in Verbindung mit Rückhaltesystemen dadurch zum Schutz von Insassen eines Kraftfahrzeuges, dass im Fall eines Fahrzeugcrashs der Gassack mittels eines Gasgenerators zum Schutz von Körperteilen, insbesondere des Kopfes, von Insassen des Kraftfahrzeuges aufgeblasen wird. Die EP 0 712 763 A1 zeigt einen Airbag und eine umgekehrte Methode zum Falten desselben. Die DE 25 36 933 C2 zeigt eine Aufprallschutzvorrichtung für Fahrzeuginsassen, ausgelegt zur Bildung einer rechteckigen Stauform. Die US 5,348,341 zeigt eine Methode zum Falten eines Airbags, wobei der Airbag entlang divergierenden diagonalen Linien geformt ist. Die DE 200 03 500 U1 zeigt einen Lenkrad-Gassack mit einem durch eine Reißnaht gebildeten durchgehenden Ring, der im Bereich der unteren Hälfte des Ringes wenigstens eine Durchströmöffnung hat. Die DE 197 36 065 C2 zeigt ebenfalls ein Verfahren zum Falten eines Gassackes.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Gassack bereitzustellen, insbesondere ein Verfahren zum Falten eines Gassackes, vorzugsweise zum verbesserten Schutz eines Passagiers, der sich außerhalb der gewöhnlichen Sitzposition befindet.
  • Die Aufgabe ist bei einem Verfahren zum Falten eines Gassackes einer Aufprallschutzvorrichtung zur Unterbringung des Gassackes in einem Gehäuse mit folgenden Schritten gelöst: Einschlagen eines seitlichen ersten Randabschnitts, Einschlagen eines seitlichen zweiten Randabschnitts, wobei die Randabschnitte einander gegenüber liegend eingefaltet werden, die Faltlinien der Randabschnitte in einem spitzen Winkel zueinander stehen und an einem Ende der aufeinander zu laufenden Faltlinien ein Abstand a verbleibt. Dieser so vorbereitete Gassack kann nach einer endgültigen Faltung in dem Gehäuse untergebracht werden.
  • Vorteilhaft entfaltet sich der Gassack dadurch in einem Bereich schneller, so dass auch eine Person, die sich außerhalb einer optimalen Sitzposition befindet, beispielsweise sehr dicht am Lenkrad sitzt, optimal geschützt werden kann, insbesondere ohne das durch den sich entfaltenden Gassack eine Gefährdung der eigentlich zu schützenden Person auftreten kann.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Winkel zwischen 0° und 90° gewählt, vorzugsweise zwischen 30° und 45°. Durch den Winkel kann vorteilhaft der Grad der unterschiedlichen Entfaltungsgeschwindigkeit eingestellt werden.
  • Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel verlaufen die Randabschnitte spiegelsymmetrisch zu einer gedachten Hochachse in der späteren Einbaulage in dem Gehäuse. Die Ent faltung des Gassackes kann vorteilhaft auf der linken und auf der rechten Seite gleichartig verlaufen.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel verlaufen die Faltlinien der Randabschnitte jeweils von oben schräg nach unten zur Hochachse hin. Der Gassack kann dadurch an seinem unteren Ende am langsamsten entfaltet werden.
  • Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel wird an einem unteren Ende, zu dem hin die Faltlinien verlaufen, zusätzlich eine Z-Faltung eingebracht. Durch die Z-Faltung kann die Entfaltungsrichtung des Gassackes vorteilhaft leicht nach oben verschoben werden und zusätzlich derart verzögert und gerichtet erfolgen, dass eine Person, die sich außerhalb der üblichen Sitzposition befindet, optimal geschützt werden kann.
  • Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel werden der erste und der zweite Randabschnitt und/oder die Z-Faltung mit Heftnähten vorfixiert. Die Heftnähte können ohne wesentliche Beeinflussung des späteren Entfaltungsvorgangs die Vorfaltung bewahren, so dass diese auch nach dem endgültigen Einbringen des Gassackes in das Gehäuse erhalten bleibt.
  • Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel wird der Luftsack zu einem endgültigen Package zusammengefaltet. In der Lage des endgültigen Packages weist der Gassack eine verhältnismäßig kleine Ausdehnung auf, so dass dieser in dem Gehäuse Platz findet.
  • Die Aufgabe ist außerdem mit einer Aufprallschutzvorrichtung mit einem Gassack, gefaltet nach einem Verfahren wie oben beschrieben, gelöst.
  • Schließlich ist die Aufgabe mit einem Kraftfahrzeug mit einer wie oben beschriebenen Aufprallschutzvorrichtung gelöst.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist.
  • Dabei zeigen:
  • 1 den Ablauf eines Verfahrens zum Falten eines Gassackes in drei verschiedenen Zwischenschritten und
  • 2 ein Verfahren zum Falten eines Gassackes in vier verschiedenen Zwischenschritten.
  • 1 zeigt einen Gassack 1, der Teil einer Aufprallschutzvorrichtung 3 eines Kraftfahrzeuges 5 ist. In 1 ist der Gassack 1 in drei verschiedenen Faltzuständen A, B und C gezeigt.
  • In der Phase A ist der Gassack 1 flach ausgebreitet, wobei dieser kreisförmig ist.
  • In der Phase B werden ein erster Randabschnitt 7 und ein zweiter Randabschnitt 9 entlang Faltlinien 11 gefaltet. Die Faltlinien 11 der Randabschnitte 7 und 9 verlaufen in einem spitzen Winkel spiegelsymmetrisch zu einer in 1 gestrichelt dargestellten Hochachse. Die Faltlinien 11 verlaufen dabei in Ausrichtung der 1 gesehen, nach unten aufeinander zu. An einem unteren Ende des Gassackes 1 in der Phase B, also nach dem Falten des ersten und zweiten Randabschnittes 7 und 9 verbleibt zwischen den auslaufenden Faltlinien 11 ein mit a gekennzeichneter Abstand, der circa 1° bis 30°, beispielsweise 5° bis 10°, eines Umfanges des Gassackes 1 ausmachen kann.
  • In der mit C gekennzeichneten Phase des Faltens des Gassackes 1 wird dieser durch mehrfache Faltungen zu einem Package 17, das in einem nicht näher dargestellten Gehäuse der Aufprallschutzvorrichtung 3 unterbringbar ist, zusammengefaltet.
  • 2 zeigt ebenfalls den in 1 dargestellten Gassack in unterschiedlichen Phasen A, B, C und D eines Verfahrens zum Falten des Gassackes 1. Im Unterschied zur Darstellung gemäß 1 wird an dem unteren Ende mit dem Abstand a zusätzlich eine Z-Faltung in den Gassack 1 eingebracht. Dabei kommen Teile des unteren Endes auf einer Rückseite 21 des Gassackes 1 und auf einer Oberseite 23 des Gassackes 1 zu liegen. Die Phase D gemäß 2 entspricht der Phase C gemäß 1.
  • Die Randabschnitte 7 und 9 sind ungefähr zu 50% eines Radius des Gassackes 1 eingefaltet. Es sind jedoch auch davon abweichende Einfaltungen möglich, wobei dabei der Winkel der Faltlinien und der Abstand a variierbar sind. Bei dem Gassack 1 kann es sich beispielsweise um ein Funktionsteil eines Fahrer-Airbags des Kraftfahrzeuges 5 handeln.
  • Um die Faltungen besser zu erhalten, insbesondere zur Faltung des Packages 17, können die Faltungen des Gassacks 1 mittels Heftnähten 25 fixiert werden, die beispielhaft in den Phasen B gestrichelt dargestellt sind.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0712763 A1 [0002]
    • - DE 2536933 C2 [0002]
    • - US 5348341 [0002]
    • - DE 20003500 U1 [0002]
    • - DE 19736065 C2 [0002]

Claims (9)

  1. Verfahren zum Falten eines Gassackes (1) einer Aufprallschutzvorrichtung (3) eines Kraftfahrzeuges (5) zur Unterbringung des Gassackes (1) in einem Gehäuse mit folgenden Schritten: – Einschlagen eines seitlichen ersten Randabschnittes (7), – Einschlagen eines seitlichen zweiten Randabschnitts (9), wobei die Randabschnitte (7,9) einander gegenüber liegend eingefaltet werden, die Faltlinien (11) der Randabschnitte (7,9) in einem spitzen Winkel zueinander stehen und an einem Ende der aufeinander zu laufenden Faltlinien (11) ein Abstand (a) verbleibt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Winkel zwischen 0° und 90°, vorzugsweise zwischen 30° und 45°, beträgt.
  3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Randabschnitte (7,9) spiegelsymmetrisch zu einer gedachten Hochachse (13) der späteren Einbaulage in dem Gehäuse verlaufen.
  4. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Faltlinien (11) der Randabschnitte (7,9) je weils von oben schräg nach unten zur Hochachse hin verlaufen.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei an einem unteren Ende, zu dem hin die Faltlinien (11) verlaufen, zusätzlich eine Z-Faltung (19) eingebracht wird.
  6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 5, wobei der erste Randabschnitt (7), der zweite Randabschnitt (9) und/oder die Z-Faltung (19) mit Heftnähten (25) vorfixiert werden.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Gassack (1) zu einem endgültigen Package (17) zusammengefaltet wird.
  8. Aufprallschutzvorrichtung (3) mit einem Gassack (1), gefaltet nach einem Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  9. Kraftfahrzeug (5) mit einer Aufprallschutzvorrichtung (3) nach dem vorhergehenden Anspruch.
DE200710002558 2007-01-17 2007-01-17 Verfahren zum Falten eines Gassackes einer Aufprallschutzvorrichtung Withdrawn DE102007002558A1 (de)

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