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DE102007002406A1 - Zelt - Google Patents

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DE102007002406A1
DE102007002406A1 DE102007002406A DE102007002406A DE102007002406A1 DE 102007002406 A1 DE102007002406 A1 DE 102007002406A1 DE 102007002406 A DE102007002406 A DE 102007002406A DE 102007002406 A DE102007002406 A DE 102007002406A DE 102007002406 A1 DE102007002406 A1 DE 102007002406A1
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DE
Germany
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elements
tent according
tent
cover
air chambers
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DE102007002406A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Schloetterer
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Schlotterer Wolfgang
Original Assignee
Schlotterer Wolfgang
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Publication date
Application filed by Schlotterer Wolfgang filed Critical Schlotterer Wolfgang
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/20Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04H15/00Tents or canopies, in general
    • E04H15/20Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure
    • E04H2015/202Tents or canopies, in general inflatable, e.g. shaped, strengthened or supported by fluid pressure with inflatable panels, without inflatable tubular framework

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Zelt mit einer die Wände (7, 8) und das Dach umfassenden Hülle (1), wobei die Hülle (1) aus einer Vielzahl aufblasbarer Elemente (E, E1, E2, E3, E4) mit jeweils einer Luftkammer gebildet ist, wobei jedes der Elemente (E, E1, E2, E3, E4) im aufgeblasenem Zustand scheibenförmig mit polygonalem Umriss ausgebildet ist und wobei die Elemente (E, E1, E2, E3, E4) entlang ihrer Umfangsränder unlösbar miteinander verbunden sind, wobei die Luftkammern benachbarter Elemente (E, E1, E2, E3, E4) miteinander pneumatisch verbunden sind, so dass sie gemeinsam aufblasbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Zelt nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die WO 2006/053368 A1 beschreibt ein zeltartiges Gebäude nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Das bekannte Gebäude ist aus zellenförmigen, aufblasbaren Elementen zusammengefügt. Dabei bildet jedes der Elemente eine separate Einheit mit einem Ventil. Zum Errichten des Gebäudes ist es erforderlich, jedes Element aufzublasen. Das ist umständlich und erfordert einen hohen Zeitaufwand. Abgesehen davon weist das bekannte Gebäude insbesondere bei Wind oder Sturm keine besonders gute Standfestigkeit auf. Auch kann es zum Eindringen von Feuchtigkeit im Kontaktbereich zum Untergrund kommen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Es soll insbesondere ein Zelt angegebenen werden, welches schnell und einfach aufgebaut werden kann. Nach einem weiteren Ziel der Erfindung soll das Zelt eine verbesserte Stabilität aufweisen und einen verbesserten Schutz gegen Witterungseinflüsse bieten.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 17.
  • Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, dass die Luftkammern benachbarter Elemente miteinander pneumatisch verbunden sind, so dass sie gemeinsam aufblasbar sind. – Das ermöglicht auf überraschend einfache und kostengünstige Weise ein schnelles und einfaches Aufbauen des Zelts. Eine Luftpumpe, bei der es sich beispielsweise um einen elektrischen Kompressor handeln kann, muss lediglich an einem oder wenigen Venti len angeschlossen werden. Es ist nicht mehr erforderlich, jedes Element einzeln aufzupumpen.
  • Vorteilhafterweise ist die Luftkammer des Elements aus zwei einander gegenüberliegenden Wänden gebildet, welche randlich umlaufend miteinander luftdicht verbunden sind. Die Verbindung kann durch Verkleben oder Verschweißen hergestellt sein.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung sind die Wände innerhalb der Luftkammer über flexible Stege miteinander verbunden. Damit kann auf einfache und kostengünstige Weise die scheibenförmige Form der Elemente erreicht werden. Die Stege können mit den Wänden ebenfalls verklebt oder verschweißt sein.
  • Nach einer weiteren besonders vorteilhaften Ausgestaltung erstrecken sich die Stege sternförmig von einem zentralen Bereich des polygonalen Elements hin zu dessen Ecken. Aus fertigungstechnischen Gründen kann es vorteilhaft sein, dass die Stege im zentralen Bereich, insbesondere im Mittelpunkt, des Polygons nicht miteinander verbunden sind. Desgleichen kann es aus herstellungstechnischen Gründen vorteilhaft sein, dass die Stege sich lediglich bis nahe an die Ecken erstrecken, jedoch nicht im Bereich der Ecken mit den Wänden verbunden sind. Die vorgeschlagene sternförmige Anordnung der Stege verleiht dem Element beim aufgeblasenen Zustand eine hervorragende Steifigkeit.
  • Zweckmäßigerweise nimmt eine Höhe der Stege vom Rand des Elements zu dessen zentralen Bereich hin zu. Infolgedessen weist das Element im aufgeblasenen Zustand eine vom Umfangsrand zu dessen zentralen Bereich hin zunehmende Dicke auf. Dabei können die Stege insbesondere so ausgestaltet sein, dass die nach außen weisenden Wände der Elemente von deren zentralen Bereich hin zum Umfangsrand eine schräge Fläche bilden, so dass auch bei einer horizontalen Anordnung eines Elements kein Schnee oder Regen sich dort ansammeln kann. Dabei kann gleichzeitig die Innenwand im aufgeblasenen Zustand im Wesentlichen eben ausgebildet sein.
  • Zweckmäßigerweise ist der Umfangsrand jedes Elements als Lasche ausgebildet, welche mit der Lasche des benachbarten Elements verklebt oder verschweißt ist. Zur Herstellung unterschiedlicher Formen des erfindungsgemäßen Zelts können also zunächst die Elemente herstellt und nachfolgend diese zur Herstellung der gewünschten Form entsprechend miteinander verbunden werden. Dabei ist es auch möglich, die Laschen miteinander zu vernähen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung entspricht der polygonale Umriss einem regelmäßigen Fünf- oder Sechseck. Dabei weisen die Seiten der Polygone zweckmäßigerweise dieselbe Länge auf. Bei der Verwendung regelmäßiger Fünf- und Sechsecke mit derselben Seitenlänge kann auf einfache Weise eine kuppelartige Hülle hergestellt werden.
  • Zur Herstellung eines bündigen Abschlusses gegenüber einem Untergrund können ferner nach Art eines Trapezes ausgebildete Elemente vorgesehen sein. Dabei weisen drei Seiten des Trapezes wiederum dieselbe Seitenlänge wie die Fünf- und Sechsecke auf.
  • Zur Herstellung der pneumatischen Verbindung können die benachbarten Luftkammern mittels eines Schlauchs verbunden sein. Zu diesem Zweck kann jedes der Elemente beispielsweise in der Nähe der Seitenmitten des Umfangsrands oder im Bereich der Ecken herkömmliche Ventilstutzen aufweisen, welche über eine Schlauchbrücke mit dem Ventilstutzen eines benachbarten Elements verbunden werden können. Zur Herstellung einer dau erhaften Verbindung kann der Schlauch mit dem Ventilstutzen verschweißt oder verklebt sein.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung können die benachbarten Luftkammern mittels eines in zumindest einer der Laschen vorgesehenen rohrartigen Durchgangs verbunden sein. Dazu können die Laschen durch Einsetzen eines mit einem Durchgang versehenen Gummistücks aufgeweitet sein. Solche rohrartigen Durchgänge können ebenfalls beispielsweise an den Seitenmitten oder auch in den Ecken der Elemente vorgesehen sein.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die benachbarten Elemente zumindest 2, vorzugsweise 3 oder 4, Gruppen von miteinander verbundenen Luftkammern bilden. In diesem Fall ist jede Gruppe gesondert aufzublasen. Pro Gruppe ist also ein Ventil zum Anschluss einer Luftpumpe vorzusehen. Die vorgeschlagene Ausbildung mehrerer pneumatisch miteinander verbundener Elemente hat den Vorteil, dass im Falle eines Lecks in einem der Elemente lediglich die entsprechende Gruppe Luft verliert. Es kann dennoch eine gewisse Stabilität des Zelts bedingt durch die verbleibenden Gruppen erhalten bleiben.
  • Vorteilhafterweise ist die Hülle umlaufend mit einem Boden verbunden. Der Boden kann ähnlich wie die Wände aus einem flexiblen Kunststoffmaterial hergestellt sein. Das Vorsehen eines umlaufend mit der Hülle fest verbundenen Bodens verleiht dem Zelt eine besonders gute Stabilität. Der Boden kann mit den sich von den bodenseitigen Elementen erstreckenden Laschen verklebt, vernäht und/oder verschweißt sein. Durch das Vorsehen des Bodens wird insbesondere ein Eindringen von Feuchtigkeit in das Zelt vermieden. Zum Verankern des Zelts im Untergrund können am Boden oder an den mit dem Boden verbundenen Elementen, beispielsweise aus Kunststoff hergestell te, Ösen zum Durchführen von Bodennägeln bzw. Heringen vorgesehen sein.
  • Die Hülle und der Boden sind zweckmäßigerweise aus einer flexiblen Kunststofffolie hergestellt. Es kann sich dabei um ein Polyestergewebe handeln, welches mit PVC beschichtet ist. Einzelne Elemente können transparent ausgebildet sein. Ferner können – je nachdem in welcher Klimazone das Zelt verwendet werden soll – eine wärmeisolierende Beschichtung, eine IR-reflektierende und/oder absorbierende Beschichtung aufweisen. Für besondere Anwendungsfälle können die Elemente auch mit flexiblen photovoltaischen Elementen versehen sein.
  • Es ist auch denkbar, das vorgeschlagene Zelt als Bestandteil einer Seenot-Rettungsinsel zu verwenden. In diesem Fall ist unterhalb des Bodens ein aufblasbares Floß vorgesehen. Die flexible Kunststofffolie ist in diesem Fall aus einem Seewasser-resistenten Material hergestellt.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung ist zumindest eines der Elemente aus zwei miteinander verbundenen Unterelementen gebildet, welche zum Öffnen und Verschließen eines Lüftungsdurchbruchs relativ zueinander bewegbar sind. Die Unterelemente können zwei separate Luftkammern aufweisen. Sie sind insbesondere so ausgestaltet, dass bei geöffnetem Lüftungsdurchbruch dieser zum Boden hinweist, so dass kein Regenwasser ins Innere des Zelts eindringen kann. Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der Durchbruch mit einem Moskitonetz überspannt.
  • Die Hülle kann ferner einen mit einer Tür verschließbaren weiteren Durchbruch aufweisen. Die Tür kann aus einem oder mehreren Elementen gebildet sein. Sie ist zweckmäßigerweise über eine Lasche schwenkbar mit der Hülle verbunden. Zum Verschließen der Tür kann ein Reiß- oder Gleitverschluss vorge sehen sein. An einem Umfangsrand des weiteren Durchbruchs kann an der Außenwand der Hülle ferner eine umlaufende Rinne zum Ableiten von über die Hülle fließendem Wasser vorgesehen sein.
  • Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine erste perspektivische Ansicht eines Zelts,
  • 2 eine zweite perspektivische Ansicht gemäß 1,
  • 3a–e perspektivische Ansichten verschiedener Elemente,
  • 4 eine Detailansicht zweier benachbarter Elemente,
  • 5 eine weitere Detailansicht zweier benachbarter Elemente,
  • 5a eine weitere Detailansicht zweier benachbarter Elemente und
  • 5b eine Schnittansicht gemäß der Schnittlinie A-A in 5a.
  • 1 und 2 zeigen perspektivische Ansichten eines Zelts, bei dem eine mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete kuppelförmige Hülle an ihrem bodenseitigen Rand umlaufend mit einem Boden 2 verbunden ist.
  • Die Hülle 1 besteht aus einer Vielzahl aufblasbarer Elemente E, welche im aufgeblasenen Zustand im Wesentlichen scheibenförmig ausgebildet sind und einen polygonalen Umriss haben. Erste Elemente E1 sind als regelmäßige Sechsecke, zweite Elemente E2 als regelmäßige Fünfecke und dritte Elemente E3 als Trapeze ausgebildet. Die Seiten der ersten E1 und des zweiten Elemente E2 sind jeweils gleich lang. Drei Seiten des dritten Elements E3 weisen dieselbe Seitenlänge wie das erste E1 und das zweite Element E2 auf.
  • Zur Erzeugung der kuppel- oder dornförmigen Gestalt des Zelts ist ein zweites Element E2 jeweils von fünf ersten Elementen E1 oder von vier ersten Elementen E1 und einem dritten Element E1 umgeben.
  • Zumindest eines der Elemente E1, E2 oder E3 kann zur Herstellung eines Lüftungsdurchbruchs modifiziert sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist ein vom zweiten Element E2 abgeleitetes viertes Element E4 etwa denselben Umriss wie das zweite Element E2 auf. Es ist in Abweichung vom zweiten Element E2 allerdings aus zwei Unterelementen, nämlich einem aufblasbaren ersten Unterelement E4a und einem zweiten Unterelemente E4b, welches aufblasbar sein kann, gebildet. Das zweite Unterelement E4b ist mit einer an der Außenseite der Hülle angebrachten Haube E4c überdeckt, welche einen nach unten offenen Durchbruch aufweist.
  • Die Hülle 1 weist ferner einen Türdurchbruch 3 auf, der mit einem schwenkbar an einer Kante des Türdurchbruchs 3 befestigten Türelement 4 verschließbar ist. Das Türelement 4 ist aus einem zweiten Element E2 und einem dritten Element E3 gebildet. Zum Verschließen des Türelements 4 ist ein Reiß- oder Gleitverschluss 5 vorgesehen. Parallel zum Reiß- oder Gleitverschluss 5 kann eine (hier nicht gezeigte) Rinne zum Um- bzw. Ableiten von über die Hülle 1 fließendem Wasser vorgesehen sein.
  • Die bodenseitige Kante des Türdurchbruchs 3 ist aus einem nach oben gezogenen Abschnitt 6 gebildet, der sich vom Boden 2 in einstückiger Ausbildung erstrecken kann.
  • Die 3a–f zeigen perspektivische Ansichten verschiedener Elemente E. Sämtliche Elemente E weisen eine innere Wand 7 und eine leicht schräg dazu verlaufende äußere Wand 8 auf. Die innere 7 und die äußere Wand 8 sind bei dem in 3a gezeigten zweiten Element E2, bei dem in 3c gezeigten dritten Element E3 und bei dem in 3d gezeigten ersten Element E1 randlich umlaufend unter Ausbildung einer Lasche 9 miteinander luftdicht verbunden. Die Verbindung kann durch Verkleben, Verschweißen oder dgl. erfolgen. Von einem zentralen Bereich 10 der in den 3a, 3b und 3d gezeigten polygonalen zweiten E2, vierten E4 und ersten Elemente E1 erstrecken sich in Richtung der Ecken 11 Stege 12, welche die innere 7 und die äußere Wand 8 miteinander verbinden. Eine Höhe der Stege 12 nimmt vom zentralen Bereich 10 zu den Ecken 11 hin ab. Das hat im aufgeblasenem Zustand der Elemente E zur Folge, dass die äußere Wand 8 vom zentralen Bereich 10 zum äußeren Umfangsrand der Elemente E hin schräg abfällt.
  • Das in 3b gezeigte vierte Element E4 ist von dem in 3a gezeigten zweiten Element E2 abgeleitet. Es besteht aus einem ersten Unterelement E4a und einem zweiten Unterelement E4b, welches schwenkbar entlang einer Kante K mit dem ersten Unterelement E4a verbunden ist. Das zweite Unterelement E4b ist im Gegensatz zum ersten Unterelement E4a an seinem Umfangsrand nicht mit einer Lasche 9 versehen. Das zweite Unterelement E4b ist mit Ausnahme der über die Kante K realisierten schwenkbaren Verbindung nicht mit der Hülle verbunden. Das zweite Unterelement E4b kann aufblasbar sein und zu diesem Zweck eine separate Luftkammer aufweisen. Eine Geometrie des zweiten Unterelements E4b und eine Breite der Kante K können so aufeinander abgestimmt sein, dass das zweite Unterelement E4b im aufgeblasenen Zustand das erste Unterelement E4a fortsetzt und damit einen Lüftungsdurchbruch in der Hülle verschließt. Wenn dagegen die Luft aus dem zweiten Un terelement E4b herausgelassen wird, fallen dessen Wände 7, 8 zum Innenraum des Zelts hin in sich zusammen und öffnen einen Lüftungsdurchbruch. Um ein Eindringen von Regen, Schnee und dgl. durch den Lüftungsdurchbruch zu vermeiden, ist dieser mit der Haube E4c (siehe 1 und 2) überdeckt.
  • Das in 3c gezeigte dritte Element E3 ist vom in 3d gezeigten ersten Element E1 abgeleitet. Es entspricht der Hälfte des ersten Elements E1. Die Stege 12 verlaufen hier von den Ecken 11 in Richtung der Seitenhalbierenden der langen Seite 13 des dritten Elements 3. Die verbleibenden kurzen Seiten des dritten Elements E3 entsprechen in ihrer Länge den Seitenlängen des ersten E1 und des zweiten Elements E2.
  • 3e zeigt das Türelement 4. Es besteht aus einem zweiten Element E2 und einem dritten Element E3, welche über die Laschen 9 flexibel miteinander verbunden sind.
  • Eine weitere Lasche 14, welche sich vom zweiten Element E2 erstreckt, dient der schwenkbaren Befestigung des Türelements 4 an der Hülle 1. Im Übrigen ist der Umfang des Türelements 4 mit dem Reiß- oder Gleitverschluss 5 versehen.
  • Die Wände 7, 8, die Lasche 9 sowie die Stege 12 sind zweckmäßigerweise aus einer verkleb- oder verschweißbaren Kunststofffolie hergestellt. Es kann sich dabei vorzugsweise um eine aus Polyester oder PVC hergestellte Folie handeln. Zur Erhöhung der Formhaltigkeit kann in die Folie ein Gewebe, beispielsweise ein Polyestergewebe, ein Glasfasergewebe oder dgl., eingearbeitet sein. Desgleichen kann auch ein Polyestergewebe verwendet werden, welches beispielsweise mit einer PVC-Schicht beschichtet ist. Ferner können weitere funktionelle Schichten auf der Folie aufgebracht sein. Es kann sich dabei um IR-absorbierende oder reflektierende Schichten handeln. Einzelne Elemente können beispielsweise transparent, andere opak ausgebildet sein. Die zur Herstellung verwendeten Materialien und Klebstoffe können seewasserfest sein.
  • 4 zeigt eine Detailansicht der Hülle 1, die benachbarten ersten Elemente E1 und das zweite Element E2 sind an ihren Längsseiten flexibel über die davon sich erstreckenden Laschen (hier nicht gezeigt) miteinander durch Verkleben oder Verschweißen verbunden. Zur Herstellung einer pneumatischen Verbindung zwischen den ersten Elementen ist eine Schlauchbrücke 15 vorgesehen, welche mit einem an der inneren 7 oder auch äußeren Wand 8 vorgesehenen Ventilstutzen verbunden ist.
  • Die 5a und 5b zeigen eine weitere Ausgestaltung einer pneumatischen Verbindung zwischen zwei ersten Elementen E1. Durch die am Umfangsrand von beiden Elementen sich erstreckenden Laschen 9, welche fest, beispielsweise durch Verkleben, Vernähen oder Verschweißen, miteinander verbunden sind, erstreckt sich ein rohrartiger Durchgang 16, welcher die Luftkammern der beiden ersten Elemente E1 verbindet.
  • Wie aus 5b ersichtlich ist, kann der rohrartige Durchgang 16 in einem beispielsweise aus Hartgummi hergestellten Einsatz 17 vorgesehen sein, welcher mit den Laschen 9 verklebt oder verschweißt ist.
  • Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Zelt kann wegen der pneumatischen Verbindung der Elemente E – je nach Ausgestaltung der pneumatischen Verbindung – beispielsweise unter Verwendung eines einzigen Ventils ausgeblasen werden. Die Elemente E können aber auch pneumatisch zu Gruppen zusammengefasst sein, wobei dann jede Gruppe ein Ventil aufweist. Dabei kann das Ventil ein Überdruckventil sein, welches bei Überschreitung eines vorgegebenen zulässigen Höchstdrucks selbstständig öffnet. Die pneumatische Verbindung der wegen ihrer besonderen Struktur hier besonders steif ausgebildeten Elemente er möglicht ein schnelles und einfaches Aufrichten des Zelts. Das vorgeschlagene Zelt zeichnet sich durch eine besonders hohe Stabilität und Resistenz gegen Witterungseinflüsse aus.
  • 1
    Hülle
    2
    Boden
    2a
    Abschnitt
    3
    Türdurchbruch
    4
    Türelement
    5
    Reiß- oder Gleitverschluss
    6
    Abschnitt
    7
    innere Wand
    8
    äußere Wand
    9
    Lasche
    10
    zentraler Bereich
    11
    Ecke
    12
    Steg
    13
    lange Seite
    14
    weitere Lasche
    15
    Schlauchbrücke
    16
    rohrartiger Durchgang
    17
    Einsatz
    E, E1, E2, E3, E4
    Element
    E4a
    erstes Unterelement
    E4b
    zweites Unterelement
    E4c
    Haube
    K
    Kante
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2006/053368 A1 [0002]

Claims (18)

  1. Zelt mit einer die Wände und das Dach umfassenden Hülle (1), wobei die Hülle (1) aus einer Vielzahl aufblasbarer Elemente (E, E1, E2, E3, E4) mit jeweils einer Luftkammer gebildet ist, wobei jedes der Elemente (E, E1, E2, E3, E4) im aufgeblasenen Zustand scheibenförmig und mit polygonalem Umriss ausgebildet ist, und wobei die Elemente (E, E1, E2, E3, E4) entlang ihrer Umfangsränder unlösbar miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftkammern benachbarter Elemente (E, E1, E2, E3, E4) miteinander pneumatisch verbunden sind, so dass sie gemeinsam aufblasbar sind.
  2. Zelt nach Anspruch 1, wobei die Luftkammer des Elements (E, E1, E2, E3, E4) aus zwei einander gegenüberliegenden Wänden (7, 8) gebildet ist, welche randlich umlaufend miteinander luftdicht verbunden sind.
  3. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Wände (7, 8) innerhalb der Luftkammer über flexible Stege (12) miteinander verbunden sind.
  4. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Stege (12) sich sternförmig von einem zentralen Bereich (10) des polygonalen Elements hin zu dessen Ecken (11) erstrecken.
  5. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Höhe der Stege (12) vom Rand des Elements (E, E1, E2, E3, E4) zu dessen zentralen Bereich (10) hin zunimmt.
  6. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Umfangsrand jedes Elements (E, E1, E2, E3, E4) als Lasche (9) ausgebildet ist, welche mit der Lasche (9) des benachbarten Elements (E, E1, E2, E3, E4) verklebt oder verschweißt ist.
  7. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der polygonale Umriss einem regelmäßigen Fünf- oder Sechseck oder einem Trapez entspricht.
  8. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Seiten der Fünf- oder Sechsecke dieselbe Länge aufweisen.
  9. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die benachbarten Luftkammern mittels eines Schlauchs (15) verbunden sind.
  10. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die benachbarten Luftkammern mittels eines in zumindest einer der Laschen (9) vorgesehenen rohrartigen Durchgangs (16) verbunden sind.
  11. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die benachbarten Elemente (E, E1, E2, E3, E4) zumindest 2, vorzugsweise 3 oder 4, Gruppen von miteinander verbunden Luftkammern bilden.
  12. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hülle (1) umlaufend mit einem Boden (2) verbunden ist.
  13. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hülle (1) und der Boden (2) aus einer flexiblen Kunststofffolie hergestellt sind.
  14. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Elemente (E, E1, E2, E3, E4) aus zwei Un terelementen (E4a, E4b) gebildet ist, welche zum Öffnen und Verschleißen eines Lüftungsdurchbruchs relativ zueinander bewegbar sind.
  15. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Durchbruch mit einem Moskitonetz überspannt ist.
  16. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hülle (1) einen mit einem Türelement (4) verschließbaren weiteren Durchbruch (3) aufweist.
  17. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hülle (1) die Form einer Kuppel aufweist.
  18. Zelt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jeweils ein Element (E, E1, E2, E3, E4) jeder Gruppe mit einem Ventil zum Anschluss einer Luftpumpe versehen ist.
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