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DE102007001550A1 - Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff - Google Patents

Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff Download PDF

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DE102007001550A1
DE102007001550A1 DE200710001550 DE102007001550A DE102007001550A1 DE 102007001550 A1 DE102007001550 A1 DE 102007001550A1 DE 200710001550 DE200710001550 DE 200710001550 DE 102007001550 A DE102007001550 A DE 102007001550A DE 102007001550 A1 DE102007001550 A1 DE 102007001550A1
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Heike Bauer
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine, ein Einspritzglied umfassend, welches mindestens eine Einspritzöffnung freigibt oder verschließt, wobei das Einspritzventilglied durch ein magnetbetätigtes Steuerventil (5) angesteuert wird. Das magnetbetätigte Steuerventil (5) umfasst einen Anker (13) mit einer Ankerplatte (15), die mit einem eine Spule (9) umfassenden Magnetaktor (7) zusammenwirkt. An der Ankerplatte (15) ist ein erstes Federelement (45) derart geführt, dass die Ankerplatte (15) bei nicht bestromter Spule (9) durch die Federkraft des Federelementes (45) von der Spule (9) weggedrückt wird.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft einen Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Zur Einbringung von Kraftstoff in direkteinspritzende, selbstzündende Verbrennungskraftmaschinen werden zum Beispiel Hochdruckspeicher-Einspritzsysteme (Common-Rail-Systeme) eingesetzt. Bei diesem System wird unter hohem Druck stehender Kraftstoff in die Brennräume der Verbrennungskraftmaschine mit Hilfe von Kraftstoffinjektoren eingespritzt. Die Injektoren werden üblicherweise über ein Steuerventil angesteuert. Es ist bekannt, das Steuerventil mittels eines Magnetaktors oder eines Piezoaktors anzusteuern.
  • Magnetgesteuerte Injektoren umfassen üblicherweise einen Anker, in dem ein Ankerbolzen geführt ist. Mit dem Ankerbolzen ist ein Schließelement des Steuerventils verbunden. Der Ankerbolzen ist in einer Bohrung im Anker geführt. Um das Steuerventil zu verschließen, wirkt auf den Ankerbolzen eine Federkraft eines Federelementes. Zum Öffnen des Steuerventiles wird der Anker durch Anlegen einer Spannung an den Elektromagneten und dem sich dadurch ausbildenden Magnetfeld von dem Elektromagneten angezogen. Hierbei schlägt der Anker gegen eine Anlagefläche am Ankerbolzen an und hebt diesen mit an. Hierdurch wird das Schließelement aus seinem Sitz gehoben. Ein solcher Injektor ist zum Beispiel in C. Stan, Direkteinspritzsysteme für Otto- und Dieselmotoren, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, 1999, Seiten 166, 167, dargestellt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Vorteile der Erfindung
  • Ein erfindungsgemäß ausgebildeter Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine umfasst ein Einspritzventilglied, welches mindestens eine Einspritzöffnung freigibt oder verschließt. Das Einspritzventilglied wird durch ein magnetbetätigtes Steuerventil angesteuert, wobei das magnetbetätigte Steuerventil einen Anker mit einer Ankerplatte umfasst, die mit einem eine Spule umfassenden Elektromagneten zusammenwirkt. An der Ankerplatte ist ein Federelement derart geführt, dass die Ankerplatte bei nicht bestromter Spule durch die Federkraft des Federelementes von der Spule weggedrückt wird.
  • Durch die Führung des Federelementes an der Ankerplatte lässt sich eine definiertere Federführung erzielen, als dies bei den aus dem Stand der Technik bekannten Injektoren der Fall ist. Anders als bei den bekannten Injektoren wirkt das Federelement nicht auf den Ankerbolzen, sondern direkt auf die Ankerplatte. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist, dass die Anzahl der Bauteile und damit die Kosten des Injektors reduziert werden können. Auch die Montage wird vereinfacht, da es nicht mehr erforderlich ist, den Ankerbolzen durch eine Bohrung im Anker hindurchzuführen und mit einem Sicherungsring zu sichern. Üblicherweise werden bei den aus dem Stand der Technik bekannten Injektoren der Ankerbolzen und der Sicherungsring von einer Hülse umschlossen. Diese entfällt bei der erfindungsgemäßen Lösung ebenfalls.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist zur Führung des Federelementes ein zylinderförmiger Fortsatz an der Ankerplatte ausgebildet, welcher vom Federelement umschlossen ist. Das Federelement ist hierbei üblicherweise eine als Druckfeder ausgebildete Spiralfeder. Durch den zylinderförmigen Fortsatz, welcher von dem Federelement umschlossen ist, wird vermieden, dass das Federelement bei einer aufgeprägten Druckkraft abknickt. Weiterhin wird durch den zylinderförmigen Fortsatz, der von dem Federelement umschlossen ist, vermieden, dass sich das Federelement auf der Ankerplatte verschiebt. Die Positionierung des Federelementes auf der Ankerplatte lässt sich weiter verbessern, wenn in der Ankerplatte eine Nut ausgebildet ist, in der das Federelement aufgenommen ist. Durch die Nut wird sowohl ein Aufweiten als auch ein radiales Verschieben des Federelementes auf der Ankerplatte verhindert.
  • Die Ankerplatte und die Führung für das Federelement sind vorzugsweise einstückig ausgebildet. Alternativ ist es jedoch auch möglich, dass die Ankerplatte und die Führung für das Federelement zweistückig ausgebildet sind. Hierbei sind die Ankerplatte und die Führung vorzugsweise kraft- oder formschlüssig miteinander verbunden. So können die Ankerplatte und die Führung zum Beispiel miteinander verschraubt oder miteinander verschweißt sein.
  • Erfindungsgemäß ist am Anker eine hülsenförmige Vertiefung ausgebildet, in der ein Ankerbolzen aufgenommen ist und geführt wird. Der Ankerbolzen wirkt mit einem Schließelement zusammen, welches in einen Sitz stellbar ist und durch welches eine Verbindung aus einem Steuerraum in einen Kraftstoffrücklauf freigegeben oder verschlossen werden kann. Das Schließelement und der Sitz können dabei jede beliebige dem Fachmann bekannte Geometrie annehmen. Bevorzugt ist das Schließelement kugelförmig ausgeführt und der Ventilsitz in Form eines Kegelsitzes.
  • Der Ankerbolzen wird vorzugsweise in einer Ankerhülse geführt, die im Gehäuse des Injektors fixiert ist. Hierzu ist an der Ankerhülse eine ringförmige Erweiterung ausgebildet, die mit einer unteren Stirnfläche auf einer Einstellscheibe aufliegt, während auf eine obere Stirnfläche der ringförmigen Erweiterung ein Gewindering wirkt, der in den oberen Gehäuseabschnitt des Injektors eingeschraubt ist und die ringförmige Erweiterung gegen die Einstellscheibe drückt. Die Einstellscheibe ihrerseits liegt auf einem Ventilstück auf, welches auf einer Stufe im oberen Gehäuseabschnitt aufliegt. Durch die Einstellscheibe können Fertigungsungenauigkeiten ausgeglichen werden.
  • Um den Hub des Ankerbolzens zu begrenzen, ist in einer bevorzugten Ausführungsform am Ankerbolzen zwischen dem Schließelement und der Ankerhülse eine Erweiterung ausgebildet, die zur Hubbegrenzung gegen die Ankerhülse anschlägt.
  • Zum Verschließen der Verbindung aus dem Steuerraum in den Kraftstoffrücklauf wird die Bestromung des Aktors aufgehoben. Hierdurch wird der Magnet abgeschaltet. Es wirkt keine Magnetkraft mehr auf die Ankerplatte. Durch das Federelement wird die Ankerplatte vom Magneten weggedrückt. Durch diese Bewegung erhöht sich zunächst der Druck im Steuerraum, der von der hülsenförmigen Vertiefung und dem Ankerbolzen gebildet wird. Der erhöhte Druck im Steuerraum wirkt auf den Ankerbolzen und drückt diesen mit dem Schließelement in seinen Sitz.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Die einzige Figur zeigt ein erfindungsgemäß ausgebildetes Steuerventil
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • Die einzige Figur zeigt ein erfindungsgemäß ausgebildetes Steuerventil eines Kraftstoffinjektors.
  • Ein Injektor 1 umfasst einen oberen Gehäuseabschnitt 3, in dem ein Steuerventil 5 aufgenommen ist. In der hier dargestellten Ausführungsform ist das Steuerventil 5 ein 2/2-Wege-Ventil.
  • Erfindungsgemäß wird das Steuerventil 5 durch einen Magnetaktor 7 betätigt. Der Magnetaktor 7 umfasst eine Spule 9, die in einem Kern 11 aufgenommen ist. Der Magnetaktor 7 wirkt auf einen Anker 13 mit Ankerplatte 15.
  • Im Anker 13 ist eine hülsenförmige Vertiefung 17 ausgebildet. In der hülsenförmigen Vertiefung 17 ist ein Ankerbolzen 19 geführt. Mit einer dem Anker 13 abgewandten unteren Stirnfläche 21 wirkt der Ankerbolzen 19 auf einen Haltekörper 23, in dem ein Schließelement 25 aufgenommen ist. In der hier dargestellten Ausführungsform ist das Schließelement 25 kugelförmig ausgeführt. Neben der hier dargestellten kugelförmigen Ausführungsform ist es auch möglich, dass das Schließelement 25 in jeder beliebigen anderen, dem Fachmann bekannten Geometrie ausgebildet ist. So kann das Schließelement 25 zum Beispiel auch kegelförmig ausgebildet sein. Auch ist es möglich, dass das Schließelement 25 als Flachsitz ausgebildet ist.
  • Der Ankerbolzen 19 ist in einer Ankerhülse 27 geführt. Die Ankerhülse 27 weist eine ringförmige Erweiterung 29 auf, mit der diese am oberen Gehäuseabschnitt 3 des Injektors 1 fixiert ist. Hierzu liegt die ringförmige Erweiterung 29 mit einer unteren Stirnfläche 31 auf einer Einstellscheibe 33 auf, während auf eine obere Stirnfläche 35 der ringförmigen Erweiterung 29 ein Gewindering 37 wirkt, der in den oberen Gehäuseabschnitt 3 des Injektors 1 eingeschraubt ist und die ringförmige Erweiterung 29 gegen die Einstellscheibe 33 drückt. Die Einstellscheibe 33 liegt auf einem Ventilstück 39 auf, welches seinerseits auf einer Stufe 41 im oberen Gehäuseabschnitt 3 aufliegt. Durch die Einstellscheibe 33 können beispielsweise Fertigungsungenauigkeiten ausgeglichen werden.
  • Erfindungsgemäß ist die hülsenförmige Vertiefung 17 durch die Ankerplatte 15 verschlossen. Hierdurch bildet sich zwischen dem Ankerbolzen 19 und der Ankerplatte 15 im Anker 13 ein Steuerraum 43 aus. Der Steuerraum 43 ist üblicherweise mit Kraftstoff befüllt.
  • Auf die Ankerplatte wirkt ein erstes Federelement 45. Das erste Federelement 45 ist vorzugsweise eine als Spiralfeder ausgebildete Druckfeder. Mit einer ersten Seite wirkt das erste Federelement 45 auf die Ankerplatte 15. Mit einer zweiten Seite ist das Federele ment 45 gegen das Gehäuse gestellt. In der hier dargestellten Ausführungsform ist dies ein Gehäusedeckel 47. Zur Einstellung der Federkraft des Federelementes 45 ist zwischen dem Federelement 45 und dem Gehäusedeckel 47 ein Einstellring 49 aufgenommen. Das Federelement 45 ist dabei vom Kern 11 des Magnetaktors 7 umschlossen.
  • Zur Führung des Federelementes 45 ist es bevorzugt, wenn in der Ankerplatte 15 eine Nut 51 ausgebildet ist. Das Federelement 45 ist in der Nut 51 positioniert, so dass dieses nicht auf der Ankerplatte 15 verrutschen kann. Dabei umschließt das erste Federelement 45 weiterhin einen zylinderförmigen Fortsatz 53 an der Ankerplatte, welcher zusätzlich zur stabilen Halterung des Federelementes 45 beiträgt.
  • Erfindungsgemäß ist es möglich, wie in der hier dargestellten Ausührungsform, den Anker 13 einteilig auszubilden. In diesem Fall ist die hülsenförmige Vertiefung 17 als Sackloch im Anker 13 ausgeführt. Alternativ ist es auch möglich, den Anker 13 zweiteilig auszubilden. In diesem Fall wird die hülsenförmige Vertiefung als Bohrung durch den Anker 13 hindurchgeführt und anschließend mit einem zweiten Bauteil verschlossen. Dieses wird zum Beispiel mit dem Anker 13 kraft- oder formschlüssig verbunden. So kann das zweite Bauteil, mit dem die hülsenförmige Vertiefung 17 verschlossen wird, zum Beispiel eingeschweißt, eingeschraubt oder eingelötet werden. Es ist jedoch für den Betrieb des Kraftstoffinjektors erforderlich, dass die Verbindung zwischen dem Anker 13 und dem zweiten Bauteil, welches die hülsenförmige Vertiefung 17 verschließt, flüssigkeitsdicht ist.
  • Der Anker 13 und die Ankerhülse 27 sind von einem zweiten Federelement 55 umschlossen. Das zweite Federelement 55 wirkt einerseits auf die dem Magnetaktor 7 gegenüberliegende Seite der Ankerplatte 15 und andererseits auf die ringförmige Erweiterung 29 an der Ankerhülse 27. Das zweite Federelement 55 ist ebenfalls vorzugsweise eine als Druckfeder ausgebildete Spiralfeder.
  • Über einen Kraftstoffzulauf 57 wird der Injektor 1 mit unter Systemdruck stehendem Kraftstoff beaufschlagt. Über den Kraftstoffzulauf 57 strömt der Kraftstoff in einen Ringraum 59, der das Ventilstück 39 umschließt. Über eine Zulaufdrossel 61 strömt der Kraftstoff aus dem Ringraum 59 in einen Steuerraum 63 im Ventilstück 39. Der Steuerraum 63 wird durch einen Ventilkolben 65 begrenzt, der im Ventilstück geführt ist. Über eine Ablaufdrossel 67 kann Kraftstoff aus dem Steuerraum 63 ausströmen. Die Ablaufdrossel 67 ist durch das Steuerventil 5 verschließbar oder freigebbar.
  • Um einen Einspritzvorgang zu starten, wird der Magnetaktor 7 bestromt. Es bildet sich ein Magnetfeld aus. Durch das Magnetfeld wird die Ankerplatte 15 vom Magnetaktor 7 ange zogen. Der Anker 13 bewegt sich in Richtung des Magnetaktors 7. Die Magnetkraft, die durch den Magnetaktor 7 erzeugt wird, ist dabei größer als die Federkraft des ersten Federelementes 45. Gleichzeitig wird die Bewegung des Ankers 13 durch das zweite Federelement 55 unterstützt. Durch die Bewegung des Ankers 13 vergrößert sich zunächst das Volumen im Steuerraum 43. Hierdurch sinkt der Druck im Steuerraum 43 ab. Die Druckkraft, die auf den Ankerbolzen 19 wirkt, nimmt ab. Gleichzeitig wirkt auf das Schließelement 25 unter Systemdruck stehender Kraftstoff über die Ablaufdrossel 67. Diese Druckkraft ist ausreichend, um das Steuerventil 5 zu öffnen. Durch die Druckkraft wird das Schließelement 25 aus seinem Sitz gehoben. Aus dem Steuerraum 63 strömt Kraftstoff aus. Der Druck im Steuerraum 63 nimmt ab. Hierdurch bewegt sich der Ventilkolben 65 in Richtung des Steuerventils 5. Ein hier nicht dargestelltes Einspritzventilglied öffnet zumindest eine Einspritzöffnung in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine und der Einspritzvorgang wird gestartet.
  • Zum Beenden des Einspritzvorganges muss das Steuerventil 5 wieder geschlossen werden. Hierzu wird die Bestromung des Magnetaktors 7 beendet. Das Magnetfeld, welches sich um die Spulen 9 gebildet hat, bricht zusammen. Durch die Federkraft des Federelementes 45 wird der Anker 13 vom Magnetaktor 7 weg bewegt. Die Bewegung des Ankers 13 wird dabei durch die Ankerhülse 27 begrenzt, indem der Anker 13 an der Ankerhülse 27 anschlägt. Durch die Bewegung des Ankers 13 wird das Volumen im Steuerraum 43 zunächst verkleinert. Der Druck im Steuerraum 43 steigt an. Aufgrund des zunehmenden Druckes wird der Ankerbolzen 19 in Richtung des Steuerventiles bewegt. Das Schließelement 25 wird in seinen Sitz gestellt und verschließt so die Verbindung aus dem Steuerraum 63 über die Ablaufdrossel 67 in einen hier nicht dargestellten Kraftstoffrücklauf. Durch die verschlossene Ablaufdrossel 67 kann unter Systemdruck stehender Kraftstoff über die Zulaufdrossel 61 in den Steuerraum 63 strömen. Der Druck im Steuerraum 63 nimmt wieder zu und der Ventilkolben 65 wird in Richtung des Einspritzventilgliedes bewegt. Die Einspritzöffnung wird verschlossen und der Einspritzvorgang ist beendet.
  • Um beim Öffnen des Steuerventiles 5 den Hub des Ankerbolzens 19 zu begrenzen ist am Ankerbolzen 19 zwischen dem Schließelement 25 und der Ankerhülse 27 eine Erweiterung 69 ausgebildet. Zur Begrenzung des Hubes schlägt der Ankerbolzen 19 mit der Erweiterung 69 an der Ankerhülse 27 an. Der Abstand zwischen der Erweiterung 69 und der Ankerhülse 27 ist bei geschlossenem Steuerventil 5 vorzugsweise so gewählt, dass dieser dem gewünschten Hub entspricht.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - C. Stan, Direkteinspritzsysteme für Otto- und Dieselmotoren, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, 1999, Seiten 166, 167 [0003]

Claims (9)

  1. Injektor zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine, ein Einspritzglied umfassend, welches mindestens eine Einspritzöffnung freigibt oder verschließt, wobei das Einspritzventilglied durch ein magnetbetätigtes Steuerventil (5) angesteuert wird, wobei das magnetbetätigte Steuerventil (5) einen Anker (13) mit einer Ankerplatte (15) umfasst, die mit einem eine Spule (9) umfassenden Magnetaktor (7) zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ankerplatte (15) ein erstes Federelement (45) derart geführt ist, dass die Ankerplatte (15) bei nicht bestromter Spule (9) durch die Federkraft des Federelementes (45) von der Spule (9) weggedrückt wird.
  2. Injektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung des ersten Federelementes (45) ein zylinderförmiger Fortsatz (53) an der Ankerplatte (15) ausgebildet ist, welcher vom ersten Federelement (45) umschlossen ist.
  3. Injektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ankerplatte (15) eine Nut (51) ausgebildet ist, in welcher das erste Federelement (45) aufgenommen ist.
  4. Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13) und die Führung für das erste Federelement (45) einstückig ausgebildet sind.
  5. Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (13) und die Führung für das erste Federelement (45) zweistückig ausgebildet sind, wobei der Anker (13) und die Führung kraft- oder formschlüssig miteinander verbunden sind.
  6. Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Federelement (45) eine als Druckfeder ausgebildete Spiralfeder ist.
  7. Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Anker (13) eine hülsenförmige Vertiefung (17) ausgebildet ist, in der ein Ankerbolzen (19) aufgenommen ist und geführt wird.
  8. Injektor nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerbolzen (19) in einer Ankerhülse (27) geführt ist, die im Gehäuse des Injektors (1) fixiert ist.
  9. Injektor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des Ankerbolzens (19) durch eine Erweiterung (69) am Ankerbolzen (19) begrenzt wird, die gegen die Ankerhülse (27) anschlägt.
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