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DE102007001223B4 - Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur - Google Patents

Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur Download PDF

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DE102007001223B4
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Naoto Susono Kogure
Hironori Kariya Ochiai
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Yazaki Corp
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts

Landscapes

  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)

Abstract

Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur, aufweisend:
einen Kabelbaum (3), der zwischen einem Fahrzeugaufbau (147) und einer an den Fahrzeugaufbau (147) verschiebbar anmontierten Schiebestruktur (1) angeordnet ist;
eine Schutzvorrichtung (4), die zum Aufnehmen des Kabelbaums (3) an die Schiebestruktur (1) anmontiert ist;
einen Halter (5), der an dem Kabelbaum (3) befestigt ist und zusammen mit dem Kabelbaum (3) in der Schutzvorrichtung (4) bewegbar ist;
ein erstes elastisches Element (6), das zum Nachobendrängen des Kabelbaums (3) entgegen eines Kabelbaum-Durchhangs an dem Halter (5) befestigt ist und sich vom Halter (5) in Richtung zu einem Kabelbaum-Auslass (49) in der Schutzvorrichtung (4) entlang des Kabelbaums (3) erstreckt; und
ein zweites elastisches Element (7), das an dem Halter (5) befestigt ist und mittels dessen der Kabelbaum (3) als Reaktion auf eine Bewegung des Halters (5) infolge eines Verschiebens der Schiebestruktur (1) in eine Schlaufenform krümmbar ist.

Description

  • Die Anmeldung basiert auf der Japanischen Patentanmeldung mit der No. 2006-002334 , deren Inhalt durch Bezugnahme hierin einbezogen ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine an eine Schiebestruktur, wie zum Beispiel eine Schiebetür eines Fahrzeugs, montierte Stromversorgungsvorrichtung für eine konstante Lieferung von elektrischem Strom zu beispielsweise Hilfseinrichtungen der Schiebestruktur.
  • In den 5 und 6 ist eine Ausführungsform einer herkömmlichen Schiebetür dargestellt (beispielsweise wird auf die Veröffentlichung der Japanischen Patentanmeldung mit der No. 2001-354085 verwiesen).
  • Die Stromversorgungsvorrichtung 140 ist an eine Schiebetür 1 eines Fahrzeugs anmontiert und weist zum Aufnehmen eines Kabelbaums 143 eine Schutzvorrichtung 142 mit einer Basis und einer aus Kunstharz hergestellten Abdeckung (nicht dargestellt) und eine metallische Blattfeder 144 auf, die zum Nachobendrängen des Kabelbaums 143 im Inneren der Schutzvorrichtung 142 angebracht ist.
  • Die Schutzvorrichtung 142 ist zusammengesetzt aus einem im Wesentlichen halbrunden Teil zum Aufnehmen des Kabelbaums 143 und einem schmalen, sich von der Hinterseite des halbrunden Teil erstreckenden verlängerten Abschnitt, und weist eine vertikale Basis 149, einen gerundeten Wandabschnitt 150, der entlang des oberen Endes der Basis 149 angeordnet ist, eine längliche untere Öffnung 145 zum Herauslassen des Kabelbaums und eine Frontöffnung 151 auf.
  • Die Schutzvorrichtung 142 ist zwischen einem metallischen Türpaneel 152 und einem aus Kunstharz hergestellten Türfutter (nicht dargestellt) vertikal eingesetzt. Der Kabelbaum 143 ist an der unteren Öffnung 145, die zu einem Fahrzeugaufbau 147 hin angeordnet ist, horizontal umgebogen und nahe eines Trittbretts 148 an einem Halter (nicht dargestellt) befestigt. Ferner ist der Kabelbaum 143 durch die Frontöffnung 151 hindurch in das Innere der Schiebetür gerichtet und mit den Hilfseinrichtungen an der Tür oder einem Kabelbaum mit Anschlussteilen für eine konstante Lieferung von Strom verbunden.
  • Der Kabelbaum 143 ist aus einer Mehrzahl von elektrischen Kabeln hergestellt, die von einem flexiblen gewellten Rohr aus Kunstharz umhüllt sind. Das gewellte Rohr ist von sich abwechselnd angeordneten umlaufende Nuten und Erhöhungen hergestellt. Der Kabelbaum 143 erstreckt sich von der Frontöffnung 151 zu einem Kabelbaumhalter am Fahrzeugaufbau 147.
  • Wenn, wie aus 5 ersichtlich, die Schiebetür 1 fast vollständig geschlossen ist, ist der Kabelbaum 143 nach hinten gezogen und biegt die Blattfeder 144 nach unten. Wenn die Schiebetür 1 halb offen ist, ist der Kabelbaum 143 im Begriff nach unten durchzuhängen, wird aber zum Absorbieren des durchhängenden Teils von der Blattfeder 144 nach oben gedrängt bzw. gedrückt. Wenn, wie in 6 dargestellt, die Schiebetür 1 fast vollständig geöffnet ist, ist der Kabelbaum 143 nach vorn gezogen und biegt die Blattfeder 144 nach unten.
  • Jedoch besteht hierbei das Problem, dass der Raum für Bauteile und Hilfseinrichtungen verringert ist, da eine herkömmliche Struktur einer Stromversorgungsvorrichtung den Kabelbaum 143 zum Absorbieren des durchhängenden Teils mittels der Blattfeder 144 nach oben hin abheben muss, und insbesondere dann, wenn der Öffnungs-Schließ-Hub der Schiebetür 1 groß ist, sollte die Höhe der Schutzvorrichtung 142 groß sein. Ferner benötigt die herkömmliche Struktur die metallische Blattfeder 144 und eine Halterung zum Befestigen der Blattfeder 144 mit dem Resultat, dass die Kosten der Stromversorgungsvorrichtung erhöht werden. Ferner ist für das Befestigen der Blattfeder 144 viel Zeit erforderlich.
  • Um eine vergrößerte Schutzvorrichtung zu vermeiden, wird für eine Stromversorgungsvorrichtung, wie sie in der veröffentlichten Japanischen Patentanmeldung No. 2005-20895 offenbart ist, keine Blattfeder verwendet, wobei ein Schlaufenabschnitt durch die Rückfederung (Elastizität) eines Kabelbaums mit einem Kabelbaum-Führungsbauteil geöffnet werden kann, so dass die Höhe der Schutzvorrichtung geringer festgelegt werden kann, als jene der herkömmlichen Schutzvorrichtung, und eine Flexibilität für die Anordnung der Bauteile in einer Schiebetür erhöht werden kann.
  • Jedoch benötigt die in der veröffentlichten Japanischen Patentanmeldung No. 2005-20895 offenbarte Stromversorgungsvorrichtung ein elastisches Element, wie beispielsweise eine Feder, das zum Schrägnachuntendrängen einer zweiten Führungsrolle, die ein Kabelbaum-Führungsbauteil bildet, verwendet wird. Da das elastische Element zusammengezogen ist, wenn die Schiebetür vollständig geöffnet ist, wird die auf den Kabelbaum einwirkende Zugkraft erhöht. Deshalb kann der Kabelbaum reißen. Ferner ist eine Anordnung zum Befestigen und Verschieben der Führungsrollen, die das Kabelbaum-Führungsbauteil bilden, erforderlich. Deshalb wird die Struktur der Stromversorgungsvorrichtung komplex und die Kosten für die Stromversorgungsvorrichtung werden höher. Ferner wird der Montageprozess der Stromversorgungsvorrichtung schwierig.
  • Aus Dokument DE 10 2004 051 363 A1 ist eine Dauer-Energieversorgungseinrichtung für eine Schiebestruktur bekannt, die einen schleifenförmig gebogenen Kabelbaum und ein elastisches Bauteil aufweist, welches entlang eines Schleifenabschnitts des Kabelbaums angeordnet ist und den Schleifenabschnitt in radiale Richtung nach außen unter Spannung setzt.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur bereitzustellen, deren Struktur einfach ist, mit der die auf den Kabelbaum einwirkende Beanspruchung (Belastung) reduziert wird und die ein Verkleinern der Schutzvorrichtung ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit einer Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur bereitgestellt, aufweisend:
    einen Kabelbaum, der zwischen einem Fahrzeugaufbau und einer Schiebestruktur, die an den Fahrzeugaufbau verschiebbar anmontiert ist, angeordnet ist;
    eine Schutzvorrichtung, die zum Aufnehmen des Kabelbaums an die Schiebestruktur anmontiert ist;
    einen Halter, der an dem Kabelbaum befestigt ist und zusammen mit dem Kabelbaum in der Schutzvorrichtung bewegbar ist;
    ein erstes elastisches Element, das zum Nachobendrängen des Kabelbaums entgegen eines Kabelbaum-Durchhangs an dem Halter befestigt ist und sich längs des Kabelbaums vom Halter in Richtung zu einem Kabelbaum-Auslass der Schutzvorrichtung erstreckt; und
    ein zweites elastisches Element, das an dem Halter befestigt ist zum Krümmen des Kabelbaums in eine Schlaufenform als Reaktion auf eine Bewegung des Halters infolge eines Verschiebens der Schiebestruktur.
  • Vorzugsweise ist das zweite elastische Element derart ausgebildet, dass der Kabelbaum in eine größtmögliche Schlaufe (größter Schlaufenradius) gekrümmt wird, wenn die Schiebestruktur halb offen ist.
  • Vorzugsweise ist das erste elastische Element derart ausgebildet, dass der Kabelbaum gegen einen Innenwandabschnitt der Schutzvorrichtung gedrückt wird, wenn die Schiebestruktur geschlossen ist.
  • Vorzugsweise ist das erste elastische Element innerhalb der Schlaufe des zu einer Schlaufe gekrümmten Kabelbaums positioniert, wenn die Schiebestruktur vollständig geöffnet ist.
  • Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
  • Die Zeichnung zeigt in
  • 1 eine Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür halb offen ist;
  • 2 eine Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür geschlossen ist;
  • 3 eine Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür vollständig geöffnet ist;
  • 4 eine Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür halb offen ist;
  • 5 eine perspektivische Ansicht, in welcher eine herkömmliche Stromversorgungsvorrichtung dargestellt ist, wenn die Schiebetür fast vollständig geschlossen ist;
  • 6 eine perspektivische Ansicht, in welcher die herkömmliche Stromversorgungsvorrichtung dargestellt ist, wenn die Schiebetür fast vollständig geöffnet ist.
  • Anhand der 1 bis 4 werden Ausführungsformen einer Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • Wie aus den 1 bis 3 ersichtlich ist, weist die Stromversorgungsvorrichtung 10 einen Kabelbaum 3, eine Schutzvorrichtung 4, einen Halter 5, eine Blattfeder 6 als ein erstes elastisches Element und eine Blattfeder 7 als ein zweites elastisches Element auf.
  • Die Schiebestruktur ist eine Schiebetür 1, die beispielsweise eine Schiebetür eines Mini-Van oder eines Personenkraftfahrzeugs sein kann. Verschiedene Hilfseinrichtungen wie beispielsweise ein elektrischer Scheibenhebermotor, eine Türschlosseinheit ein Lautsprecher sind an der Innenseite der Schiebetür 1 befestigt. Die verschiedenen Hilfseinrichtungen sind mit einem Steckverbinder (nicht dargestellt) gekuppelt, der an einem Ende des Kabelbaums 3 angebracht ist. Mittels des Kabelbaums 3 wird Strom von einem Fahrzeugaufbau (nicht dargestellt) zu den Hilfseinrichtungen geleitet.
  • Das andere Ende des Kabelbaums 3 ist mit einem Steckverbinder eines fahrzeugseitigen Kabelbaums gekuppelt. Der Kabelbaum 3 und eine Schutzvorrichtung (nicht dargestellt), die an einem Innenpaneel der Schiebetür 1 befestigt ist, sind in der Schiebetür 1 angeordnet.
  • Die Schiebetür 1 ist an dem Fahrzeugaufbau 147 (siehe 6) verschiebbar angebracht. Die Schiebetür 1 gleitet an dem Fahrzeugaufbau 147 in eine Öffnungsrichtung A und in eine Schließrichtung B. (Wenn die Schiebetür 1 geöffnet wird, wird die Schiebetür 1 einmal zu einer Seite des Fahrzeugaufbaus 147 gezogen. Wenn die Schiebetür geschlossen wird, erfolgt dies in die andere Richtung.) Ein Innenpaneel ist an der Schiebetür 1 an der dem Fahrzeugaufbau 147 zugewandten Seite befestigt. Ferner ist am unteren Endabschnitt der Schiebetür 1 eine Scharnierrolle zum verschiebbaren Eingriff mit einer Schiene (nicht dargestellt) angeordnet, die an einer unteren (bodenseitigen) Seite des Fahrzeugaufbaus 147 befestigt ist.
  • Wie allgemein bekannt ist, weist der Kabelbaum 3 eine Mehrzahl von elektrischen Leitungen, einen an den Enden der Leitungen angeordneten Verbinder bzw. Stecker und dergleichen auf. Der Kabelbaum 3 ist zwischen dem Fahrzeugaufbau 147 und der als Schiebestruktur ausgebildeten und an dem Fahrzeugaufbau 147 verschiebbar angebracht Schiebetür 1 angeordnet. Das gewellte Rohr umhüllt den Kabelbaum 3.
  • Die elektrische Leitung weist einen leitenden Leitungskern und einen aus isolierendem Kunstharz hergestellten Überzugsabschnitt zum Umhüllen des Leitungskerns auf. Der Verbinder bzw. Stecker weist ein leitendes Anschlussstück und ein isolierendes Steckergehäuse auf. Das Anschlussstück ist an dem Endabschnitt der elektrischen Leitung (d. h. des Drahtes) angebracht und mit dem Leitungskern elektrisch leitend verbunden. Das Steckergehäuse ist boxförmig ausgebildet und nimmt das Anschlussstück auf.
  • Die Schutzvorrichtung 4 ist, wie im Abschnitt zum Stand der Technik erläutert, aus einer Basis 41 und einer Abdeckung 42 zusammengesetzt, und ist im Wesentlichen halb so hoch ausgebildet wie eine herkömmliche Schutzvorrichtung. Ein herkömmlicher Kabelbaumaufnahmeteil weist im Wesentlichen eine halbrunde Form auf. Diese Schutzvorrichtung 4 ist kompakt ausgebildet und von einer Umfangswand umgeben, die einen kurzen vertikalen Vorderseiten-Wandabschnitt 43, einen kurzen horizontalen Wandabschnitt 44 an der Deckenseite, der sich von dem Vorderseiten-Wandabschnitt 43 aufwärts und nach hinten in bogenförmiger Weise erstreckt, einen langen Wandabschnitt 45, der sich von dem deckenseitigen Wandabschnitt 44 geradlinig schräg nach unten gerichtet erstreckt, und einen kurzen Wandabschnitt 10 aufweist, der sich vom geneigten Wandabschnitt 45 horizontal nach hinten erstreckt, und weist einen senkrecht zu der Umfangswand angeordneten länglichen vertikalen Träger (Substrat) 47 auf. Die horizontale Länge der Schutzvorrichtung 4 ist im Wesentlichen gleich jener einer herkömmlichen Stromversorgungsvorrichtung.
  • Im Übrigen ist in 1 nur eine am unteren Ende der Abdeckung 42 angeordnete nach außen gekrümmte randleistenförmige Kabelbaum-Führungswand 48 mittels gestrichelten Linien dargestellt, wobei die anderen Teile der Abdeckung 42 weggelassen sind, so dass das Innere der Basis 41 sichtbar ist. Ein Kabelbaum-Auslass 49 ist zwischen dem unteren Ende der Basis 41 und dem unteren Ende der Abdeckung 42, und zwar der nach außen gekrümmten Kabelbaum-Führungswand 48, ausgebildet.
  • Eine Öffnung (nicht dargestellt) zum Herausführen des Kabelbaums 3 ist in mittlerer Höhe (Auf/Ab Richtung in 1) in dem vertikalen Träger 47 der Basis 41, die an ein metallisches Türpaneel der Schiebetür 1 angrenzt, ausgebildet. Der durch die Öffnung heraus zu einer hinteren Wandseite der Basis 41 geführte Kabelbaum 3 ist mit einem Kabelbaum und den Hilfseinrichtungen (ein elektrischer Scheibenhebermotor, eine Türschlosseinheit, eine Schalteinheit (switching unit), ein Lautsprecher und dergleichen) verbunden. Ferner sind ein Halteteil 8 zum Halten des Kabelbaums 3 und eine Regulierungswand 9 zum Regulieren einer Bewegung des Kabelbaums 3 im Bereich der an dem Träger 47 ausgebildeten Öffnung ausgebildet.
  • Das Halteteil 8 hält den Kabelbaum 3 und befestigt ein Ende der zweiten Blattfeder 7. Die Regulierungswand 9 reguliert die Bewegung eines durchhängenden Abschnitts des Kabelbaums 3, wenn die Schiebetür 1 aus einem halb offenen Zustand in Öffnungsrichtung A bewegt wird und sorgt dafür, dass der durchhängende Abschnitt des Kabelbaums 3 in eine Schlaufenform gekrümmt wird, wenn die Schiebetür 1 vollständig geöffnet wird.
  • Der Halter 5 ist aus Kunstharz hergestellt und in Form eines hohlen eckigen Stangenabschnitts ausgebildet. Der Halter 5 weist einen Bahnabschnitt (nicht dargestellt) auf, der entsprechend der äußeren Form eines gewellten Rohres (nicht dargestellt) ausgebildet ist, welches den Kabelbaum 3 umhüllt. Ferner ist der Bahnabschnitt des Halters 5 mit einem Paar von Klemmteilen ausgebildet. An einer Innenwand des Bahnabschnitts ist ein Eingriffsansatz ausgebildet. Der Eingriffsansatz greift an einer Außenwand des gewellten Rohres derartig an bzw. ein, dass eine Rotation und eine Bewegung des gewellten Rohres relativ zu dem Halter 5 eingestellt sind.
  • Der Halter 5 weist ein erstes Befestigungselement 51 zum Befestigen der ersten Blattfeder 6 und ein zweites Befestigungselement 52 zum Befestigen der zweiten Blattfeder 7 auf. Ein Endabschnitt der ersten Blattfeder 6 ist an dem ersten Befestigungsabschnitt 51 so befestigt, dass sich die erste Blattfeder 6 von dem Halter 5 in Richtung zu dem Kabelbaum-Auslass 49 entlang der nach innen gerichteten Krümmung (des Innenradius) des Kabelbaums 3 erstreckt. Ein Endabschnitt der zweiten Blattfeder 7 ist an dem zweiten Befestigungsabschnitt 52 so befestigt, dass die zweite Blattfeder 7 zwischen dem Halteteil 8 der Schutzvorrichtung 4 und dem zweiten Befestigungselement 52 angeklemmt sich entlang der nach innen gerichteten Krümmung (des Innenradius) des Kabelbaums 3 erstreckt.
  • Eine Befestigungsposition des Halters 5 an dem Kabelbaum 3 ist entsprechend einer Länge des Kabelbaums 3, einem Verschiebebereich der Schiebetür 1 und einer zu absorbierenden Durchhanglänge des Kabelbaums 3 geeignet festgelegt.
  • Die erste Blattfeder 6 ist aus einem federnden Metallteil oder dergleichen mit einer flachen Gestalt ausgebildet. Die erste Blattfeder 6 hat eine solche Breite, dass sie in der Schutzvorrichtung 4 aufgenommen werden kann. Die Dicke und die Länge der ersten Blattfeder 6 sind so geeignet festgelegt, dass die Federkraft der ersten Blattfeder 6 stark genug ist, um den Kabelbaum 3 in eine X- Richtung entgegengesetzt zu dem Kabelbaum-Durchhang in der Schutzvorrichtung 4 sicher hochzuziehen bzw. diesen nach oben zu drücken.
  • Wie aus 2 ersichtlich, ist die erste Blattfeder 6 bogenförmig ausgebildet, so dass der Kabelbaum 3 an bzw. gegen einen horizontalen Wandabschnitt 45 (Innenwand) der Schutzvorrichtung 4 gedrängt bzw. gedrückt wird, wenn die Schiebetür 1 geschlossen ist. Die erste Blattfeder 6 nimmt ein Anschlagelement 61 auf, das einen Dreieckabschnitt am anderen Ende hat. Das Anschlagelement 61 liegt an dem Kabelbaum 3 an und schützt den Kabelbaum 3 vor Beschädigungen.
  • Die zweite Blattfeder 7 ist aus einem federnden Metallteil oder dergleichen mit einer flachen Gestalt ausgebildet. Die zweite Blattfeder 7 hat eine solche Breite, dass sie in der Schutzvorrichtung 4 aufgenommen werden kann. Die Dicke der zweiten Blattfeder 7 ist so geeignet festgelegt, dass die zweite Blattfeder 7 als Reaktion auf eine Bewegung des Halters 5 infolge eines Verschiebens der Schiebetür 1 den Kabelbaum 3 zwischen dem Halter 5 und dem Halteteil 8 in eine Schlaufenform krümmt, wobei ein aufgrund der Krümmung des zweiten elastischen Elements 7 ausgebildeter Schlaufenabschnitt 71 in Reaktion auf die Bewegung des Halters 5 verformbar ist. Wie aus 2 ersichtlich, ist zum Positionieren des Halters 5 in einer bestimmten Position in der Schutzvorrichtung 4 wenn die Schiebetür 1 geschlossen ist, das zweite elastische Element 7 bogenförmig ausgebildet.
  • Da die Stromversorgungsvorrichtung 10 den Halter 5, der zusammen mit dem Kabelbaum 3 in der Schutzvorrichtung 4 bewegt wird, die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 aufweist, wird der Kabelbaum 3 mittels der ersten Blattfeder 6 in X-Richtung entgegengesetzt zu dem Kabelbaum-Durchhang in der Schutzvorrichtung 4 gehalten. Da ferner der Halter 5 infolge der Steifigkeit des Kabelbaums 3 oder dergleichen zusammen mit dem Kabelbaum 3 bewegt wird, kann der Kabelbaum 3 von dem zweiten elastischen Element 7 in eine Schlaufenform gekrümmt werden.
  • Im Übrigen sind bei dieser Ausführungsform die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 jeweils von einer einzelnen Blattfeder gebildet. Jedoch können verschiedene Ausgestaltungen verwendet werden, so kann sich beispielsweise eine Mehrzahl von Blattfedern zum Festelegen bzw. Einstellen der Elastizität überlagern. Ferner können die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 einstückig ausgebildet sein.
  • Als nächstes wird mit Bezugnahme auf die 1 bis 3 anhand eines Beispiels die Wirkungsweise der Stromversorgungsvorrichtung 10 beschrieben.
  • Wie aus 2 ersichtlich, ist bei einem Zustand, bei dem die Schiebetür 1 geschlossen ist, der Kabelbaum 3 aus dem hinteren Ende des Kabelbaum-Auslasses 49 heraus zu dem Fahrzeugaufbau 147 geführt und von einem Kabelbaum-Halter C (in 2 ist die Mitte des Kabelbaum-Halters durch eine Markierung angezeigt) an der Trittbrettseite des Fahrzeugaufbaus 147 nach hinten gezogen. In diesem Moment zieht die erste Blattfeder 6 den Kabelbaum 3 in X-Richtung hoch und drückt bzw. drängt den Kabelbaum 3 an bzw. gegen den Wandabschnitt 45 der Schutzvorrichtung 4. Ferner wird der Halter 5 von der zweiten Blattfeder 7 in einer bestimmten Position in der Schutzvorrichtung 4 positioniert und der Schlaufenabschnitt 71 wird in eine Bogenform mit einer Standard-Krümmung R0 gebogen.
  • Wenn die Schiebtür 1 aus dem geschlossenen Zustand gemäß 2 in Öffnungsrichtung A in einen halb offenen Zustand bewegt wird, wie in 1 dargestellt, hängt der Kabelbaum 3 zwischen der Schiebetür 1 und dem Fahrzeugaufbau 147 weitgehend durch, jedoch wird der Kabelbaum 3 von der ersten Blattfeder 6 in X-Richtung nach oben gezogen. Folglich wird der Halter 5 zusammen mit dem Kabelbaum 3 in Schließrichtung B bewegt. Ferner wird der Kabelbaum 3 von der zweiten Blattfeder 7 in Reaktion auf eine Bewegung des Halters 5 mit einer maximalen Krümmung R1 (das heißt, eine Krümmung mit maximalem Radius) versehen (bzw. aufgeweitet), die größer ist als die Standard-Krümmung R0. Auf diese Weise wird der Kabelbaum 3 von der zweiten Blattfeder 7 zum Absorbieren des Durchhanges in eine Schlaufenform entlang des Vorderseiten-Wandabschnitts 43 gekrümmt. Und zwar wird, wenn die Schiebetür 1 halb geöffnet ist, der Kabelbaum 3 von der zweiten Blattfeder 7 in eine maximale (maximal große) Schlaufe gebogen.
  • Wenn die Schiebetür 1 vom halb offenen Zustand gemäß 1 in den in 3 gezeigten vollständig offenen Zustand verschoben wird, wird der Kabelbaum 3 aus dem Kabelbaum-Auslass 49 über den Kabelbaum-Halter C (der vor der Schutzvorrichtung 4 positioniert ist) nach vorn hin gezogen.
  • Wie aus den 1 und 3 ersichtlich ist, werden der Halter 5 und die erste Blattfeder 6 zusammen mit dem Kabelbaum 3 in Richtung des Pfeils M bewegt. Zu dieser Zeit wird die erste Blattfeder 6 gemeinsam mit dem Kabelbaum 3 entlang der Regulierungswand 9 bewegt, wobei die erste Blattfeder 6 entgegen ihrer Druckkraft gekrümmt. Der Halter 5 wird zusammen mit dem Kabelbaum 3 ungefähr zu der Oberseite des Halteteils 8 der Schutzvorrichtung hin bewegt. Der Radius der zweiten Blattfeder 7 wird entsprechend der Bewegung des Halters 5 zu einem minimalen Radis R2 vermindert, der kleiner ist, als der Standard-Radius R0 (Standard-Krümmung R0), so dass der Kabelbaum 3 in im Bereich der Mitte der Schutzvorrichtung 4 in eine Schlaufenform gekrümmt wird. Auf diese Weise ist die erste Blattfeder 6 entlang des Kabelbaums 3 angeordnet, welcher eine Schlaufenform aufweist, wenn die Schiebetür 1 vollständig geöffnet ist, so dass die erste Blattfeder 6 den Kabelbaum 3 davor bewahrt, sich selbst zu beeinträchtigen und Verschiebegeräusche vermeidet.
  • Gemäß der Stromversorgungsvorrichtung 10 wird die Beanspruchung bzw. Belastung auf den Kabelbaum 3 reduziert, wenn die Schiebetür 1 vollständig offen ist, so dass ein Reißen des Kabelbaums 3 sicher verhindert wird. Ferner weist die Montage des Kabelbaums 3 nur das Befestigen des Halters 5 an dem Kabelbaum 3 auf und die Struktur der Schutzvorrichtung 4 ist vereinfacht, so dass die Kosten für Stromversorgungsvorrichtung 10 reduziert sind und die Montage eine erhöhte Effizienz aufweist.
  • Dementsprechend ist eine Stromversorgungsvorrichtung 10 bereitgestellt, welche das Reduzieren der auf den Kabelbaum 3 einwirkenden Belastung und ein Kleinerwerden der Schutzvorrichtung 4 ermöglicht. Da ferner die Elastizität der ersten Blattfeder 6 und der zweiten Blattfeder 7 optional festgelegt wird, wird die auf den Kabelbaum 3 einwirkende Beanspruchung sicher verringert.
  • Da ferner der Radius des Kabelbaums 3 sein Maximum aufweist, wenn die Schiebetür 1 halb offen ist, kann der Kabelbaum-Durchhang in der Schutzvorrichtung 4 verringert werden, so dass die Höhe der Schutzvorrichtung 4 verringert und die Layoutflexibilität für die Bauelemente in der Schiebestruktur vergrößert wird.
  • Da die Bewegung des Kabelbaums 3 währenddessen die Schiebetür 1 geschlossen ist, eingestellt werden kann, wird selbst dann, wenn die Schutzvorrichtung 4 aufgrund einer Schwingung/Vibration der Schiebetür 1 über den Fahrzeugaufbau 147 vibriert, ein Anstoßen des Kabelbaums 3 an die Schutzvorrichtung 4 verhindert und das Entstehen von Geräuschen vermieden.
  • Im Übrigen sind gemäß der oben genannten Ausführungsform die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 an einem Innenradius des Kabelbaums 3, das heißt an der in das Innere der Schlaufe bzw. Krümmung weisenden Seite des Kabelbaums 3, angebracht. Jedoch ist der Gegenstand der Erfindung nicht darauf beschränkt. Wie aus der 4 ersichtlich ist, können die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 am Außenradius des Kabelbaums 3 (das heißt, am Außenumfang der Kabelbaumkrümmung) angebracht sein und den Kabelbaum von der Seite des Außenradius her ziehen. Bei dieser Struktur ist zum Befestigen des Kabelbaums 3 an einem Endabschnitt der ersten Blattfeder 6 anstelle des Anschlagelements 61 ein halterförmiger Befestigungsabschnitt 62 an dem Endabschnitt der ersten Blattfeder 6 angebracht. Gemäß dieser Struktur kann der minimale Radius der Blattfeder vergrößert werden, so dass die Flexibilität hinsichtlich der Auswahl der Blattfeder erhöht ist.
  • Ferner werden gemäß der oben genannten Ausführungsform die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 als erstes elastisches Element und als zweites elastisches Element verwendet. Jedoch können eine federnde (elastische) Leitung oder eine Mehrzahl von federnden Leitungen als das erste elastische Element und als das zweite elastische Element verwendet werden.
  • Anhand der obigen Ausführungsform ist die Stromversorgungsvorrichtung 10 beschrieben, welche elektrischen Strom zu den in der Schiebetür 1 angeordneten Hilfseinrichtungen leitet. Die Stromversorgungseinrichtung 10 gemäß der Erfindung kann jedoch auch elektrischen Strom zu Hilfseinrichtungen liefern, die an ein verschiebbares Dachpaneel des Fahrzeugaufbaus 147 anmontiert sind. Ferner kann die Stromversorgungseinrichtung 10 abgesehen von Fahrzeugen verwendet werden.

Claims (4)

  1. Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur, aufweisend: einen Kabelbaum (3), der zwischen einem Fahrzeugaufbau (147) und einer an den Fahrzeugaufbau (147) verschiebbar anmontierten Schiebestruktur (1) angeordnet ist; eine Schutzvorrichtung (4), die zum Aufnehmen des Kabelbaums (3) an die Schiebestruktur (1) anmontiert ist; einen Halter (5), der an dem Kabelbaum (3) befestigt ist und zusammen mit dem Kabelbaum (3) in der Schutzvorrichtung (4) bewegbar ist; ein erstes elastisches Element (6), das zum Nachobendrängen des Kabelbaums (3) entgegen eines Kabelbaum-Durchhangs an dem Halter (5) befestigt ist und sich vom Halter (5) in Richtung zu einem Kabelbaum-Auslass (49) in der Schutzvorrichtung (4) entlang des Kabelbaums (3) erstreckt; und ein zweites elastisches Element (7), das an dem Halter (5) befestigt ist und mittels dessen der Kabelbaum (3) als Reaktion auf eine Bewegung des Halters (5) infolge eines Verschiebens der Schiebestruktur (1) in eine Schlaufenform krümmbar ist.
  2. Stromversorgungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei das zweite elastische Element (7) derart ausgebildet ist, dass der Kabelbaum (3) in eine größtmögliche Schlaufe gekrümmt wird, wenn die Schiebestruktur (1) halb offen ist.
  3. Stromversorgungsvorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei das erste elastische Element (6) derart ausgebildet ist, dass der Kabelbaum (6) gegen einen Innenwandabschnitt der Schutzvorrichtung (4) gedrückt wird, wenn die Schiebestruktur (1) geschlossen ist.
  4. Stromversorgungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das erste elastische Element (6) innerhalb der Schlaufe des zu einer Schlaufe gekrümmten Kabelbaums (3) positioniert ist, wenn die Schiebestruktur (1) vollständig geöffnet ist.
DE102007001223A 2006-01-10 2007-01-08 Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur Expired - Fee Related DE102007001223B4 (de)

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