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Die
Anmeldung basiert auf der
Japanischen Patentanmeldung
mit der No. 2006-002334 , deren Inhalt durch Bezugnahme
hierin einbezogen ist.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine an eine Schiebestruktur, wie
zum Beispiel eine Schiebetür
eines Fahrzeugs, montierte Stromversorgungsvorrichtung für eine konstante
Lieferung von elektrischem Strom zu beispielsweise Hilfseinrichtungen der
Schiebestruktur.
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In
den
5 und
6 ist eine Ausführungsform
einer herkömmlichen
Schiebetür
dargestellt (beispielsweise wird auf die Veröffentlichung der
Japanischen Patentanmeldung mit der No. 2001-354085 verwiesen).
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Die
Stromversorgungsvorrichtung 140 ist an eine Schiebetür 1 eines
Fahrzeugs anmontiert und weist zum Aufnehmen eines Kabelbaums 143 eine Schutzvorrichtung 142 mit
einer Basis und einer aus Kunstharz hergestellten Abdeckung (nicht
dargestellt) und eine metallische Blattfeder 144 auf, die zum
Nachobendrängen
des Kabelbaums 143 im Inneren der Schutzvorrichtung 142 angebracht
ist.
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Die
Schutzvorrichtung 142 ist zusammengesetzt aus einem im
Wesentlichen halbrunden Teil zum Aufnehmen des Kabelbaums 143 und
einem schmalen, sich von der Hinterseite des halbrunden Teil erstreckenden
verlängerten
Abschnitt, und weist eine vertikale Basis 149, einen gerundeten Wandabschnitt 150,
der entlang des oberen Endes der Basis 149 angeordnet ist,
eine längliche
untere Öffnung 145 zum
Herauslassen des Kabelbaums und eine Frontöffnung 151 auf.
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Die
Schutzvorrichtung 142 ist zwischen einem metallischen Türpaneel 152 und
einem aus Kunstharz hergestellten Türfutter (nicht dargestellt) vertikal
eingesetzt. Der Kabelbaum 143 ist an der unteren Öffnung 145, die
zu einem Fahrzeugaufbau 147 hin angeordnet ist, horizontal
umgebogen und nahe eines Trittbretts 148 an einem Halter
(nicht dargestellt) befestigt. Ferner ist der Kabelbaum 143 durch
die Frontöffnung 151 hindurch
in das Innere der Schiebetür
gerichtet und mit den Hilfseinrichtungen an der Tür oder einem
Kabelbaum mit Anschlussteilen für
eine konstante Lieferung von Strom verbunden.
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Der
Kabelbaum 143 ist aus einer Mehrzahl von elektrischen Kabeln
hergestellt, die von einem flexiblen gewellten Rohr aus Kunstharz
umhüllt
sind. Das gewellte Rohr ist von sich abwechselnd angeordneten umlaufende
Nuten und Erhöhungen
hergestellt. Der Kabelbaum 143 erstreckt sich von der Frontöffnung 151 zu
einem Kabelbaumhalter am Fahrzeugaufbau 147.
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Wenn,
wie aus 5 ersichtlich, die Schiebetür 1 fast
vollständig
geschlossen ist, ist der Kabelbaum 143 nach hinten gezogen
und biegt die Blattfeder 144 nach unten. Wenn die Schiebetür 1 halb
offen ist, ist der Kabelbaum 143 im Begriff nach unten durchzuhängen, wird
aber zum Absorbieren des durchhängenden
Teils von der Blattfeder 144 nach oben gedrängt bzw.
gedrückt.
Wenn, wie in 6 dargestellt, die Schiebetür 1 fast
vollständig
geöffnet ist,
ist der Kabelbaum 143 nach vorn gezogen und biegt die Blattfeder 144 nach
unten.
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Jedoch
besteht hierbei das Problem, dass der Raum für Bauteile und Hilfseinrichtungen
verringert ist, da eine herkömmliche
Struktur einer Stromversorgungsvorrichtung den Kabelbaum 143 zum Absorbieren
des durchhängenden
Teils mittels der Blattfeder 144 nach oben hin abheben
muss, und insbesondere dann, wenn der Öffnungs-Schließ-Hub der
Schiebetür 1 groß ist, sollte
die Höhe
der Schutzvorrichtung 142 groß sein. Ferner benötigt die
herkömmliche
Struktur die metallische Blattfeder 144 und eine Halterung
zum Befestigen der Blattfeder 144 mit dem Resultat, dass
die Kosten der Stromversorgungsvorrichtung erhöht werden. Ferner ist für das Befestigen
der Blattfeder 144 viel Zeit erforderlich.
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Um
eine vergrößerte Schutzvorrichtung
zu vermeiden, wird für
eine Stromversorgungsvorrichtung, wie sie in der veröffentlichten
Japanischen Patentanmeldung No.
2005-20895 offenbart ist, keine Blattfeder verwendet, wobei
ein Schlaufenabschnitt durch die Rückfederung (Elastizität) eines
Kabelbaums mit einem Kabelbaum-Führungsbauteil
geöffnet
werden kann, so dass die Höhe
der Schutzvorrichtung geringer festgelegt werden kann, als jene der
herkömmlichen
Schutzvorrichtung, und eine Flexibilität für die Anordnung der Bauteile
in einer Schiebetür
erhöht
werden kann.
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Jedoch
benötigt
die in der veröffentlichten
Japanischen Patentanmeldung No.
2005-20895 offenbarte Stromversorgungsvorrichtung ein elastisches
Element, wie beispielsweise eine Feder, das zum Schrägnachuntendrängen einer
zweiten Führungsrolle,
die ein Kabelbaum-Führungsbauteil
bildet, verwendet wird. Da das elastische Element zusammengezogen
ist, wenn die Schiebetür
vollständig geöffnet ist,
wird die auf den Kabelbaum einwirkende Zugkraft erhöht. Deshalb
kann der Kabelbaum reißen.
Ferner ist eine Anordnung zum Befestigen und Verschieben der Führungsrollen,
die das Kabelbaum-Führungsbauteil
bilden, erforderlich. Deshalb wird die Struktur der Stromversorgungsvorrichtung komplex
und die Kosten für
die Stromversorgungsvorrichtung werden höher. Ferner wird der Montageprozess
der Stromversorgungsvorrichtung schwierig.
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Aus
Dokument
DE 10
2004 051 363 A1 ist eine Dauer-Energieversorgungseinrichtung für eine Schiebestruktur
bekannt, die einen schleifenförmig gebogenen
Kabelbaum und ein elastisches Bauteil aufweist, welches entlang
eines Schleifenabschnitts des Kabelbaums angeordnet ist und den Schleifenabschnitt
in radiale Richtung nach außen
unter Spannung setzt.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Stromversorgungsvorrichtung
für eine
Schiebestruktur bereitzustellen, deren Struktur einfach ist, mit
der die auf den Kabelbaum einwirkende Beanspruchung (Belastung)
reduziert wird und die ein Verkleinern der Schutzvorrichtung ermöglicht.
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Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung
mit einer Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Gemäß der Erfindung
wird eine Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur bereitgestellt,
aufweisend:
einen Kabelbaum, der zwischen einem Fahrzeugaufbau
und einer Schiebestruktur, die an den Fahrzeugaufbau verschiebbar
anmontiert ist, angeordnet ist;
eine Schutzvorrichtung, die
zum Aufnehmen des Kabelbaums an die Schiebestruktur anmontiert ist;
einen
Halter, der an dem Kabelbaum befestigt ist und zusammen mit dem
Kabelbaum in der Schutzvorrichtung bewegbar ist;
ein erstes
elastisches Element, das zum Nachobendrängen des Kabelbaums entgegen
eines Kabelbaum-Durchhangs an dem Halter befestigt ist und sich
längs des
Kabelbaums vom Halter in Richtung zu einem Kabelbaum-Auslass der
Schutzvorrichtung erstreckt; und
ein zweites elastisches Element,
das an dem Halter befestigt ist zum Krümmen des Kabelbaums in eine Schlaufenform
als Reaktion auf eine Bewegung des Halters infolge eines Verschiebens
der Schiebestruktur.
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Vorzugsweise
ist das zweite elastische Element derart ausgebildet, dass der Kabelbaum
in eine größtmögliche Schlaufe
(größter Schlaufenradius) gekrümmt wird,
wenn die Schiebestruktur halb offen ist.
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Vorzugsweise
ist das erste elastische Element derart ausgebildet, dass der Kabelbaum
gegen einen Innenwandabschnitt der Schutzvorrichtung gedrückt wird,
wenn die Schiebestruktur geschlossen ist.
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Vorzugsweise
ist das erste elastische Element innerhalb der Schlaufe des zu einer
Schlaufe gekrümmten
Kabelbaums positioniert, wenn die Schiebestruktur vollständig geöffnet ist.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden anhand der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die
Figuren näher
erläutert.
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Die
Zeichnung zeigt in
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1 eine
Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür halb offen
ist;
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2 eine
Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür geschlossen
ist;
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3 eine
Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür vollständig geöffnet ist;
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4 eine
Frontansicht, in welcher die Stromversorgungsvorrichtung gemäß einer
anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt ist, wenn die Schiebetür halb offen
ist;
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5 eine
perspektivische Ansicht, in welcher eine herkömmliche Stromversorgungsvorrichtung
dargestellt ist, wenn die Schiebetür fast vollständig geschlossen
ist;
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6 eine
perspektivische Ansicht, in welcher die herkömmliche Stromversorgungsvorrichtung dargestellt
ist, wenn die Schiebetür
fast vollständig geöffnet ist.
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Anhand
der 1 bis 4 werden Ausführungsformen
einer Stromversorgungsvorrichtung für eine Schiebestruktur gemäß der vorliegenden
Erfindung beschrieben.
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Wie
aus den 1 bis 3 ersichtlich
ist, weist die Stromversorgungsvorrichtung 10 einen Kabelbaum 3,
eine Schutzvorrichtung 4, einen Halter 5, eine
Blattfeder 6 als ein erstes elastisches Element und eine
Blattfeder 7 als ein zweites elastisches Element auf.
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Die
Schiebestruktur ist eine Schiebetür 1, die beispielsweise
eine Schiebetür
eines Mini-Van oder eines Personenkraftfahrzeugs sein kann. Verschiedene
Hilfseinrichtungen wie beispielsweise ein elektrischer Scheibenhebermotor,
eine Türschlosseinheit ein
Lautsprecher sind an der Innenseite der Schiebetür 1 befestigt. Die
verschiedenen Hilfseinrichtungen sind mit einem Steckverbinder (nicht
dargestellt) gekuppelt, der an einem Ende des Kabelbaums 3 angebracht
ist. Mittels des Kabelbaums 3 wird Strom von einem Fahrzeugaufbau
(nicht dargestellt) zu den Hilfseinrichtungen geleitet.
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Das
andere Ende des Kabelbaums 3 ist mit einem Steckverbinder
eines fahrzeugseitigen Kabelbaums gekuppelt. Der Kabelbaum 3 und
eine Schutzvorrichtung (nicht dargestellt), die an einem Innenpaneel
der Schiebetür 1 befestigt
ist, sind in der Schiebetür 1 angeordnet.
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Die
Schiebetür 1 ist
an dem Fahrzeugaufbau 147 (siehe 6) verschiebbar
angebracht. Die Schiebetür 1 gleitet
an dem Fahrzeugaufbau 147 in eine Öffnungsrichtung A und in eine
Schließrichtung B.
(Wenn die Schiebetür 1 geöffnet wird,
wird die Schiebetür 1 einmal
zu einer Seite des Fahrzeugaufbaus 147 gezogen. Wenn die
Schiebetür
geschlossen wird, erfolgt dies in die andere Richtung.) Ein Innenpaneel
ist an der Schiebetür 1 an
der dem Fahrzeugaufbau 147 zugewandten Seite befestigt.
Ferner ist am unteren Endabschnitt der Schiebetür 1 eine Scharnierrolle
zum verschiebbaren Eingriff mit einer Schiene (nicht dargestellt)
angeordnet, die an einer unteren (bodenseitigen) Seite des Fahrzeugaufbaus 147 befestigt
ist.
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Wie
allgemein bekannt ist, weist der Kabelbaum 3 eine Mehrzahl
von elektrischen Leitungen, einen an den Enden der Leitungen angeordneten
Verbinder bzw. Stecker und dergleichen auf. Der Kabelbaum 3 ist
zwischen dem Fahrzeugaufbau 147 und der als Schiebestruktur
ausgebildeten und an dem Fahrzeugaufbau 147 verschiebbar
angebracht Schiebetür 1 angeordnet.
Das gewellte Rohr umhüllt den
Kabelbaum 3.
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Die
elektrische Leitung weist einen leitenden Leitungskern und einen
aus isolierendem Kunstharz hergestellten Überzugsabschnitt zum Umhüllen des Leitungskerns
auf. Der Verbinder bzw. Stecker weist ein leitendes Anschlussstück und ein
isolierendes Steckergehäuse
auf. Das Anschlussstück
ist an dem Endabschnitt der elektrischen Leitung (d. h. des Drahtes)
angebracht und mit dem Leitungskern elektrisch leitend verbunden.
Das Steckergehäuse
ist boxförmig
ausgebildet und nimmt das Anschlussstück auf.
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Die
Schutzvorrichtung 4 ist, wie im Abschnitt zum Stand der
Technik erläutert,
aus einer Basis 41 und einer Abdeckung 42 zusammengesetzt,
und ist im Wesentlichen halb so hoch ausgebildet wie eine herkömmliche
Schutzvorrichtung. Ein herkömmlicher Kabelbaumaufnahmeteil
weist im Wesentlichen eine halbrunde Form auf. Diese Schutzvorrichtung 4 ist kompakt
ausgebildet und von einer Umfangswand umgeben, die einen kurzen
vertikalen Vorderseiten-Wandabschnitt 43, einen kurzen
horizontalen Wandabschnitt 44 an der Deckenseite, der sich
von dem Vorderseiten-Wandabschnitt 43 aufwärts und nach
hinten in bogenförmiger
Weise erstreckt, einen langen Wandabschnitt 45, der sich
von dem deckenseitigen Wandabschnitt 44 geradlinig schräg nach unten
gerichtet erstreckt, und einen kurzen Wandabschnitt 10 aufweist,
der sich vom geneigten Wandabschnitt 45 horizontal nach
hinten erstreckt, und weist einen senkrecht zu der Umfangswand angeordneten
länglichen
vertikalen Träger
(Substrat) 47 auf. Die horizontale Länge der Schutzvorrichtung 4 ist
im Wesentlichen gleich jener einer herkömmlichen Stromversorgungsvorrichtung.
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Im Übrigen ist
in 1 nur eine am unteren Ende der Abdeckung 42 angeordnete
nach außen gekrümmte randleistenförmige Kabelbaum-Führungswand 48 mittels
gestrichelten Linien dargestellt, wobei die anderen Teile der Abdeckung 42 weggelassen
sind, so dass das Innere der Basis 41 sichtbar ist. Ein
Kabelbaum-Auslass 49 ist zwischen dem unteren Ende der
Basis 41 und dem unteren Ende der Abdeckung 42,
und zwar der nach außen
gekrümmten
Kabelbaum-Führungswand 48,
ausgebildet.
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Eine Öffnung (nicht
dargestellt) zum Herausführen
des Kabelbaums 3 ist in mittlerer Höhe (Auf/Ab Richtung in 1)
in dem vertikalen Träger 47 der
Basis 41, die an ein metallisches Türpaneel der Schiebetür 1 angrenzt,
ausgebildet. Der durch die Öffnung
heraus zu einer hinteren Wandseite der Basis 41 geführte Kabelbaum 3 ist
mit einem Kabelbaum und den Hilfseinrichtungen (ein elektrischer Scheibenhebermotor,
eine Türschlosseinheit,
eine Schalteinheit (switching unit), ein Lautsprecher und dergleichen)
verbunden. Ferner sind ein Halteteil 8 zum Halten des Kabelbaums 3 und
eine Regulierungswand 9 zum Regulieren einer Bewegung des Kabelbaums 3 im
Bereich der an dem Träger 47 ausgebildeten Öffnung ausgebildet.
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Das
Halteteil 8 hält
den Kabelbaum 3 und befestigt ein Ende der zweiten Blattfeder 7.
Die Regulierungswand 9 reguliert die Bewegung eines durchhängenden
Abschnitts des Kabelbaums 3, wenn die Schiebetür 1 aus
einem halb offenen Zustand in Öffnungsrichtung
A bewegt wird und sorgt dafür,
dass der durchhängende
Abschnitt des Kabelbaums 3 in eine Schlaufenform gekrümmt wird,
wenn die Schiebetür 1 vollständig geöffnet wird.
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Der
Halter 5 ist aus Kunstharz hergestellt und in Form eines
hohlen eckigen Stangenabschnitts ausgebildet. Der Halter 5 weist
einen Bahnabschnitt (nicht dargestellt) auf, der entsprechend der äußeren Form
eines gewellten Rohres (nicht dargestellt) ausgebildet ist, welches
den Kabelbaum 3 umhüllt.
Ferner ist der Bahnabschnitt des Halters 5 mit einem Paar
von Klemmteilen ausgebildet. An einer Innenwand des Bahnabschnitts
ist ein Eingriffsansatz ausgebildet. Der Eingriffsansatz greift
an einer Außenwand
des gewellten Rohres derartig an bzw. ein, dass eine Rotation und
eine Bewegung des gewellten Rohres relativ zu dem Halter 5 eingestellt
sind.
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Der
Halter 5 weist ein erstes Befestigungselement 51 zum
Befestigen der ersten Blattfeder 6 und ein zweites Befestigungselement 52 zum
Befestigen der zweiten Blattfeder 7 auf. Ein Endabschnitt
der ersten Blattfeder 6 ist an dem ersten Befestigungsabschnitt 51 so
befestigt, dass sich die erste Blattfeder 6 von dem Halter 5 in
Richtung zu dem Kabelbaum-Auslass 49 entlang der nach innen
gerichteten Krümmung
(des Innenradius) des Kabelbaums 3 erstreckt. Ein Endabschnitt
der zweiten Blattfeder 7 ist an dem zweiten Befestigungsabschnitt 52 so
befestigt, dass die zweite Blattfeder 7 zwischen dem Halteteil 8 der
Schutzvorrichtung 4 und dem zweiten Befestigungselement 52 angeklemmt
sich entlang der nach innen gerichteten Krümmung (des Innenradius) des
Kabelbaums 3 erstreckt.
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Eine
Befestigungsposition des Halters 5 an dem Kabelbaum 3 ist
entsprechend einer Länge
des Kabelbaums 3, einem Verschiebebereich der Schiebetür 1 und
einer zu absorbierenden Durchhanglänge des Kabelbaums 3 geeignet
festgelegt.
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Die
erste Blattfeder 6 ist aus einem federnden Metallteil oder
dergleichen mit einer flachen Gestalt ausgebildet. Die erste Blattfeder 6 hat
eine solche Breite, dass sie in der Schutzvorrichtung 4 aufgenommen
werden kann. Die Dicke und die Länge
der ersten Blattfeder 6 sind so geeignet festgelegt, dass die
Federkraft der ersten Blattfeder 6 stark genug ist, um
den Kabelbaum 3 in eine X- Richtung entgegengesetzt zu dem Kabelbaum-Durchhang
in der Schutzvorrichtung 4 sicher hochzuziehen bzw. diesen
nach oben zu drücken.
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Wie
aus 2 ersichtlich, ist die erste Blattfeder 6 bogenförmig ausgebildet,
so dass der Kabelbaum 3 an bzw. gegen einen horizontalen Wandabschnitt 45 (Innenwand)
der Schutzvorrichtung 4 gedrängt bzw. gedrückt wird,
wenn die Schiebetür 1 geschlossen
ist. Die erste Blattfeder 6 nimmt ein Anschlagelement 61 auf,
das einen Dreieckabschnitt am anderen Ende hat. Das Anschlagelement 61 liegt
an dem Kabelbaum 3 an und schützt den Kabelbaum 3 vor
Beschädigungen.
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Die
zweite Blattfeder 7 ist aus einem federnden Metallteil
oder dergleichen mit einer flachen Gestalt ausgebildet. Die zweite
Blattfeder 7 hat eine solche Breite, dass sie in der Schutzvorrichtung 4 aufgenommen
werden kann. Die Dicke der zweiten Blattfeder 7 ist so
geeignet festgelegt, dass die zweite Blattfeder 7 als Reaktion
auf eine Bewegung des Halters 5 infolge eines Verschiebens
der Schiebetür 1 den Kabelbaum 3 zwischen
dem Halter 5 und dem Halteteil 8 in eine Schlaufenform
krümmt,
wobei ein aufgrund der Krümmung
des zweiten elastischen Elements 7 ausgebildeter Schlaufenabschnitt 71 in
Reaktion auf die Bewegung des Halters 5 verformbar ist. Wie
aus 2 ersichtlich, ist zum Positionieren des Halters 5 in
einer bestimmten Position in der Schutzvorrichtung 4 wenn
die Schiebetür 1 geschlossen
ist, das zweite elastische Element 7 bogenförmig ausgebildet.
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Da
die Stromversorgungsvorrichtung 10 den Halter 5,
der zusammen mit dem Kabelbaum 3 in der Schutzvorrichtung 4 bewegt
wird, die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 aufweist,
wird der Kabelbaum 3 mittels der ersten Blattfeder 6 in
X-Richtung entgegengesetzt zu dem Kabelbaum-Durchhang in der Schutzvorrichtung 4 gehalten.
Da ferner der Halter 5 infolge der Steifigkeit des Kabelbaums 3 oder dergleichen
zusammen mit dem Kabelbaum 3 bewegt wird, kann der Kabelbaum 3 von
dem zweiten elastischen Element 7 in eine Schlaufenform
gekrümmt
werden.
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Im Übrigen sind
bei dieser Ausführungsform die
erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 jeweils
von einer einzelnen Blattfeder gebildet. Jedoch können verschiedene
Ausgestaltungen verwendet werden, so kann sich beispielsweise eine
Mehrzahl von Blattfedern zum Festelegen bzw. Einstellen der Elastizität überlagern.
Ferner können
die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 einstückig ausgebildet
sein.
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Als
nächstes
wird mit Bezugnahme auf die 1 bis 3 anhand
eines Beispiels die Wirkungsweise der Stromversorgungsvorrichtung 10 beschrieben.
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Wie
aus 2 ersichtlich, ist bei einem Zustand, bei dem
die Schiebetür 1 geschlossen
ist, der Kabelbaum 3 aus dem hinteren Ende des Kabelbaum-Auslasses 49 heraus
zu dem Fahrzeugaufbau 147 geführt und von einem Kabelbaum-Halter
C (in 2 ist die Mitte des Kabelbaum-Halters durch eine Markierung
angezeigt) an der Trittbrettseite des Fahrzeugaufbaus 147 nach
hinten gezogen. In diesem Moment zieht die erste Blattfeder 6 den
Kabelbaum 3 in X-Richtung hoch und drückt bzw. drängt den Kabelbaum 3 an
bzw. gegen den Wandabschnitt 45 der Schutzvorrichtung 4.
Ferner wird der Halter 5 von der zweiten Blattfeder 7 in
einer bestimmten Position in der Schutzvorrichtung 4 positioniert
und der Schlaufenabschnitt 71 wird in eine Bogenform mit
einer Standard-Krümmung
R0 gebogen.
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Wenn
die Schiebtür 1 aus
dem geschlossenen Zustand gemäß 2 in Öffnungsrichtung
A in einen halb offenen Zustand bewegt wird, wie in 1 dargestellt,
hängt der
Kabelbaum 3 zwischen der Schiebetür 1 und dem Fahrzeugaufbau 147 weitgehend
durch, jedoch wird der Kabelbaum 3 von der ersten Blattfeder 6 in
X-Richtung nach oben gezogen. Folglich wird der Halter 5 zusammen
mit dem Kabelbaum 3 in Schließrichtung B bewegt. Ferner wird
der Kabelbaum 3 von der zweiten Blattfeder 7 in Reaktion
auf eine Bewegung des Halters 5 mit einer maximalen Krümmung R1
(das heißt,
eine Krümmung
mit maximalem Radius) versehen (bzw. aufgeweitet), die größer ist
als die Standard-Krümmung R0.
Auf diese Weise wird der Kabelbaum 3 von der zweiten Blattfeder 7 zum
Absorbieren des Durchhanges in eine Schlaufenform entlang des Vorderseiten-Wandabschnitts 43 gekrümmt. Und
zwar wird, wenn die Schiebetür 1 halb
geöffnet
ist, der Kabelbaum 3 von der zweiten Blattfeder 7 in
eine maximale (maximal große)
Schlaufe gebogen.
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Wenn
die Schiebetür 1 vom
halb offenen Zustand gemäß 1 in
den in 3 gezeigten vollständig offenen Zustand verschoben
wird, wird der Kabelbaum 3 aus dem Kabelbaum-Auslass 49 über den
Kabelbaum-Halter C (der vor der Schutzvorrichtung 4 positioniert
ist) nach vorn hin gezogen.
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Wie
aus den 1 und 3 ersichtlich
ist, werden der Halter 5 und die erste Blattfeder 6 zusammen
mit dem Kabelbaum 3 in Richtung des Pfeils M bewegt. Zu
dieser Zeit wird die erste Blattfeder 6 gemeinsam mit dem
Kabelbaum 3 entlang der Regulierungswand 9 bewegt,
wobei die erste Blattfeder 6 entgegen ihrer Druckkraft
gekrümmt.
Der Halter 5 wird zusammen mit dem Kabelbaum 3 ungefähr zu der
Oberseite des Halteteils 8 der Schutzvorrichtung hin bewegt.
Der Radius der zweiten Blattfeder 7 wird entsprechend der
Bewegung des Halters 5 zu einem minimalen Radis R2 vermindert,
der kleiner ist, als der Standard-Radius R0 (Standard-Krümmung R0), so
dass der Kabelbaum 3 in im Bereich der Mitte der Schutzvorrichtung 4 in
eine Schlaufenform gekrümmt wird.
Auf diese Weise ist die erste Blattfeder 6 entlang des
Kabelbaums 3 angeordnet, welcher eine Schlaufenform aufweist,
wenn die Schiebetür 1 vollständig geöffnet ist,
so dass die erste Blattfeder 6 den Kabelbaum 3 davor
bewahrt, sich selbst zu beeinträchtigen
und Verschiebegeräusche
vermeidet.
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Gemäß der Stromversorgungsvorrichtung 10 wird
die Beanspruchung bzw. Belastung auf den Kabelbaum 3 reduziert,
wenn die Schiebetür 1 vollständig offen
ist, so dass ein Reißen
des Kabelbaums 3 sicher verhindert wird. Ferner weist die
Montage des Kabelbaums 3 nur das Befestigen des Halters 5 an dem
Kabelbaum 3 auf und die Struktur der Schutzvorrichtung 4 ist
vereinfacht, so dass die Kosten für Stromversorgungsvorrichtung 10 reduziert
sind und die Montage eine erhöhte
Effizienz aufweist.
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Dementsprechend
ist eine Stromversorgungsvorrichtung 10 bereitgestellt,
welche das Reduzieren der auf den Kabelbaum 3 einwirkenden
Belastung und ein Kleinerwerden der Schutzvorrichtung 4 ermöglicht.
Da ferner die Elastizität
der ersten Blattfeder 6 und der zweiten Blattfeder 7 optional
festgelegt wird, wird die auf den Kabelbaum 3 einwirkende Beanspruchung
sicher verringert.
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Da
ferner der Radius des Kabelbaums 3 sein Maximum aufweist,
wenn die Schiebetür 1 halb
offen ist, kann der Kabelbaum-Durchhang in der Schutzvorrichtung 4 verringert
werden, so dass die Höhe der
Schutzvorrichtung 4 verringert und die Layoutflexibilität für die Bauelemente
in der Schiebestruktur vergrößert wird.
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Da
die Bewegung des Kabelbaums 3 währenddessen die Schiebetür 1 geschlossen
ist, eingestellt werden kann, wird selbst dann, wenn die Schutzvorrichtung 4 aufgrund
einer Schwingung/Vibration der Schiebetür 1 über den
Fahrzeugaufbau 147 vibriert, ein Anstoßen des Kabelbaums 3 an
die Schutzvorrichtung 4 verhindert und das Entstehen von
Geräuschen
vermieden.
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Im Übrigen sind
gemäß der oben
genannten Ausführungsform
die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 an
einem Innenradius des Kabelbaums 3, das heißt an der
in das Innere der Schlaufe bzw. Krümmung weisenden Seite des Kabelbaums 3, angebracht.
Jedoch ist der Gegenstand der Erfindung nicht darauf beschränkt. Wie
aus der 4 ersichtlich ist, können die
erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 am
Außenradius
des Kabelbaums 3 (das heißt, am Außenumfang der Kabelbaumkrümmung) angebracht
sein und den Kabelbaum von der Seite des Außenradius her ziehen. Bei dieser
Struktur ist zum Befestigen des Kabelbaums 3 an einem Endabschnitt
der ersten Blattfeder 6 anstelle des Anschlagelements 61 ein
halterförmiger
Befestigungsabschnitt 62 an dem Endabschnitt der ersten
Blattfeder 6 angebracht. Gemäß dieser Struktur kann der minimale
Radius der Blattfeder vergrößert werden, so
dass die Flexibilität
hinsichtlich der Auswahl der Blattfeder erhöht ist.
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Ferner
werden gemäß der oben
genannten Ausführungsform
die erste Blattfeder 6 und die zweite Blattfeder 7 als
erstes elastisches Element und als zweites elastisches Element verwendet.
Jedoch können
eine federnde (elastische) Leitung oder eine Mehrzahl von federnden
Leitungen als das erste elastische Element und als das zweite elastische
Element verwendet werden.
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Anhand
der obigen Ausführungsform
ist die Stromversorgungsvorrichtung 10 beschrieben, welche
elektrischen Strom zu den in der Schiebetür 1 angeordneten Hilfseinrichtungen
leitet. Die Stromversorgungseinrichtung 10 gemäß der Erfindung
kann jedoch auch elektrischen Strom zu Hilfseinrichtungen liefern,
die an ein verschiebbares Dachpaneel des Fahrzeugaufbaus 147 anmontiert
sind. Ferner kann die Stromversorgungseinrichtung 10 abgesehen
von Fahrzeugen verwendet werden.