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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Kraftstoffeinspritzvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1.
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Im
Allgemeinen ist ein Kraftstoffeinspritzventil, das an einer Brennkraftmaschine
montiert ist, eine Vorrichtung zum direkten oder indirekten Zuführen eines
Kraftstoffs zu einer Brennkammer. Der durch das Kraftstoffeinspritzventil
eingespritzte Kraftstoff wird in einer Ansaugleitung oder der Brennkammer
mit Luft gemischt. Somit wird ein brennbares Gasgemisch erzeugt.
Der Mischzustand der Luft und des von dem Kraftstoffeinspritzventil
eingespritzten Einspritzkraftstoffs beeinflusst das Verbrennungsmotorverhalten.
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Es
ist bekannt, dass der Einspritzkraftstoff zerstäubt wird, um den Verbrennungszustand
des brennbaren Gasgemisches zu verbessern. Zum Beispiel ist in
JP-11-70347A eine Einspritzlochplatte,
in der mehrere Einspritzlöcher
ausgebildet sind, an der Spitze des Kraftstoffeinspritzventils angeordnet,
um die Zerstäubung
des Einspritzkraftstoffs zu verbessern.
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Die
Zerstäubung
des von dem Einspritzloch eingespritzten Kraftstoffs kann mittels
einer Einrichtung verbessert werden, wie in 8B gezeigt
ist. In diesem Fall ist L/D kleiner, wobei L eine Wandlänge (eine
Einspritzlochlänge
eines Einspritzlochdurchgangs) darstellt, und D einen Durchmesser
des Einspritzlochs darstellt. Der Fall, in dem der Einspritzlochdurchmesser
D gleich ist und sich nur die Wandlänge L verändert, ist nachstehend als
ein Beispiel mit Bezug auf 8A und 8B beschrieben.
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Unabhängig von
der Größe von L/D
strömt der
Kraftstoff von dem Einspritzlocheinlass in das Einspritzloch, während eine
große
turbulente Energie erzeugt wird. Die stromaufwärtige Seite und die stromabwärtige Seite
der Kraftstoffströmung
A (die in das Einspritzloch strömt),
mit einer großen
Strömungsintensität ist nachstehend
beschrieben.
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In
diesem Fall tritt, da der Kraftstoff von der stromaufwärtigen Seite
(linke Seite in 8) der Kraftstoffströmung A mit
der großen
Strömungsintensität in das
Einspritzloch strömt,
ein Strömungsabriss bzw.
eine Rückströmung des
einströmenden
Kraftstoffs an der einen Seite (das heißt, an der stromaufwärtigen Seite
der Kraftstoffströmung
A) der Einspritzlochwand auf.
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Andererseits
wird der Kraftstoff, der eine große turbulente Energie aufweist,
gegen die andere Seite (das heißt,
gegen die stromabwärtige
Seite (rechte Seite in 8) der Kraftstoffströmung A mit der
großen
Strömungsintensität) der Einspritzlochwand
gedrückt.
Somit wird der Kraftstoff an der Einspritzlochwand abgelenkt, und der
Abriss bzw. die Rückströmung (Iterationsströmung) tritt
an der gegenüberliegenden
Seite auf. Danach wird, wenn der Kraftstoff zu der stromabwärtigen Seite
strömt,
der Kraftstoff durch einen hohen Druck gedrückt und strömt dadurch in eine Ausbreitungsrichtung.
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In
dem Fall, in dem die Wandlänge
L lang ist (das heißt,
L/D ist groß),
wie in 8A gezeigt ist, wird der Kraftstoff
(an dem eine Diffusionskraft aufgebracht wird), der sich an dem
Abschnitt auf halbem Weg in dem Einspritzloch ausbreitet, durch
die Einspritzlochwand der stromabwärtigen Seite in Richtung gebracht,
und die auftretende turbulente Energie, wenn der Kraftstoff in das
Einspritzloch strömt, wird
verringert, während
der Ausbreitungswinkel des Kraftstoffs aufgrund der Einspritzlochwand
der stromabwärtigen
Seite eingeschränkt
ist. Somit wird der Kontaktbereich zwischen dem Kraftstoff und der
Luft nach der Einspritzung reduziert, so dass das Partikelergebnis
verringert wird.
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In
dem Fall, in dem die Wandlänge
L kurz ist (das heißt,
L/D ist klein) wie in 8B gezeigt ist, kann der richtunggebende
Effekt aufgrund des Einspritzlochs eingeschränkt sein, so dass die auftretende
turbulente Energie, wenn der Kraftstoff in das Einspritzloch strömt, für die Kraftstoffzerstäubung (Diffusionseinspritzung)
verwendet wird, ohne dass sich diese verringert. Der Kraftstoff,
bei dem die Kraftstoffzerstäubung
auftritt, wird von dem Kraftstofflochauslass eingespritzt, ohne
dass er in dem Einspritzloch in eine Richtung gebracht wird. Das
heißt,
der Ausbreitungswinkel des Einspritzkraftstoffs erhöht sich.
Als Ergebnis erhöht
sich der Kontaktbereich zwischen dem Kraftstoff und der Luft nach
der Einspritzung, so dass das Partikelergebnis verbessert wird.
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Jedoch
ist in der konventionellen Technologie, bei der L/D einfach kleiner
ist, die die Strömungsrichtung
des Kraftstoffs durch die Einspritzlochwand einschränkende Distanz
klein, so dass es möglich
ist, dass die gewünschte
Einspritzrichtung (einschließlich
der Einspritzreichweite), das heißt die Einspritzrichtung mit
dem gewünschten
Einspritzwinkel, nicht erreicht werden kann, obwohl das Partikelergebnis verbessert
ist. Somit erhöhen
sich in dem Fall, in dem die gewünschte
Einspritzrichtung nicht erreicht werden kann, die Schwankung der
Einspritzrichtung in den Einspritzungen und die Schwankung der unterschiedlichen
Komponenten. Daher kann, wenn das Kraftstoffeinspritzventil an einem
Verbrennungsmotor montiert ist, die Schwankung der Verteilung des Gasgemisches
periodisch oder in den Zylindern verursacht werden. Demgemäß kann sich
das Verhalten des Verbrennungsmotors verschlechtern.
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Andererseits
ist zum Beispiel in
JP-2004-353661A ein
Kraftstoffeinspritzventil einer drallgebenden Bauart mit einer Kraftstoffdreheinheit mit
einer Nut (Stufenhöhe)
an einem zentralen Kraftstoffabschnitt eines Einspritzlochauslasses
vorgesehen und eine Wandlänge
L ist teilweise verkürzt,
um die Ausbreitung des Kraftstoffnebels zu verbessern.
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Jedoch
ist in diesem Fall, da ein Teil des Einspritzlochs an dem zentralen
Kraftstoffabschnitt des Einspritzlochauslasses verkürzt ist,
die die Strömungsrichtung
des Kraftstoffs einschränkende
Distanz klein, so dass sich die Schwankung der Einspritzrichtung
erhöhen
kann.
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DE 103 18 436 A1 zeigt
eine gattungsbildende Kraftstoffeinspritzvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Die Vorrichtung hat ein Einspritzlochausbildungsbauteil,
das ein Einspritzloch hat, das einen Einspritzlochdurchgang definiert, durch
den ein Fluid eingespritzt wird, wobei eine Strömungsrichtung einer Fluidströmung mit
einer großen Strömungsintensität eine Achsrichtung
des Einspritzlochs schneidet, wobei die Fluidströmung, die die große Strömungsintensität hat, entlang
einer stromaufwärtigen
Fläche
des Einspritzlochausbildungsbauteils strömt und zu einem Einlass des
Einspritzlochs gerichtet ist, und eine Wandlänge des Einspritzlochdurchgangs
von dem Einlass des Einspritzlochs zu einem Auslass des Einspritzlochs
derart gestaltet ist, dass die Wandlänge eines langen Abschnitts
des Einspritzlochdurchgangs, der an einer stromabwärtigen Seite
der Strömungsrichtung
der Fluidströmung
mit der großen
Strömungsintensität positioniert
ist, größer als
die Wandlänge
eines kurzen Abschnitts des Einspritzlochdurchgangs ist, der an
einer stromaufwärtigen
Seite der Strömungsrichtung
der Fluidströmung
mit der großen
Strömungsintensität positioniert
ist.
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Eine
weitere Düsenanordnung
für eine
Niedrigdruckkraftstoffvorrichtung ist in
US 2006/097079 A1 gezeigt.
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In
Anbetracht der vorstehend beschriebenen Probleme ist es eine Aufgabe
der vorliegenden Erfindung, eine Kraftstofffeinspritzvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 derart zu verbessern, dass mit dieser eine stabile
Zerstäubung
eines Kraftstoffnebels und eine stabile Einspritzrichtung erreicht werden
kann.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird durch die Kraftstoffeinspritzvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Vorteilhaft
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
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Es
ist ein Vorteil der Erfindung, da die Seite (des Einspritzlochdurchgangs),
gegen die das Fluid stark gedrückt
wird, mit der größeren Länge vorgesehen
ist, dass die Distanz zum Begrenzen der Strömung an der Seite lang ist,
gegen die das Fluid stark gedrückt
wird. Daher kann die Einspritzrichtung des durch das Einspritzloch
eingespritzten Fluids stabilisiert werden. Außerdem bringt die Einspritzlochwand die
Iterationsströmung
des Fluids, die gegen den langen Abschnitt gedrückt wird und an der gegenüberliegenden
Seite aufgrund der Ablenkung rückströmt bzw.
abreißt,
nicht in Richtung, da eine gegenüberliegende
Seite bezüglich
der Seite, gegen die das Fluid stark gedrückt wird, die kleinere Länge hat.
Somit kann die Zerstäubung
des von dem Einspritzloch eingespritzten Fluids stabilisiert werden,
und die stabile Einspritzrichtung kann vorgesehen werden.
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Die
vorstehende Aufgabe, die weiteren Merkmale und Vorteile der vorliegenden
Erfindung sind aus der nachstehenden, ausführlichen Beschreibung in Bezug
auf die beigefügten
Zeichnungen besser ersichtlich.
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1 ist
eine schematische Schnittansicht, die ein Einspritzloch zeigt, das
in einer Einspritzlochplatte gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist;
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2A ist
eine schematische Schnittansicht, die einen Teil eines Kraftstoffeinspritzabschnitts eines
Kraftstoffeinspritzventils gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
zeigt, und 2B ist eine schematische Schnittansicht,
die einen Teil eines Kraftstoffeinspritzabschnitts eines Kraftstoffeinspritzventils
gemäß einer
Modifikation des ersten Ausführungsbeispiels
zeigt;
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3 ist
ein Diagramm, das ein Verhältnis zwischen
L/D und einem Durchmesser eines Einspritzpartikels und ein Verhältnis zwischen
L/D und einer Stabilität
einer Einspritzrichtung gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
zeigt, wobei Y ein Bereich ist, in dem die Zerstäubung zufriedenstellend ist,
und Z ein Bereich ist, in dem die Stabilität des Nebels zufriedenstellend
ist;
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4A ist
eine schematische Ansicht, die ein Verhältnis zwischen einer Kraftstoffströmung und einem
Einspritzloch, wenn dieses in einer Antriebsrichtung einer Nadel
angesehen wird, gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt, und 4B ist
eine schematische Schnittansicht, die einen Teil eines Kraftstoffeinspritzabschnitts
eines Kraftstoffeinspritzventils gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
zeigt;
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5A ist
eine schematische Schnittansicht, die einen Teil eines Kraftstoffeinspritzabschnitts eines
Kraftstoffeinspritzventils gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, und 5B ist eine schematische Schnittansicht,
die einen Teil eines Kraftstoffeinspritzabschnitts eines Kraftstoffeinspritzventils
gemäß einer Modifikation
des dritten Ausführungsbeispiels
zeigt;
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6A ist
eine schematische Ansicht, die ein Verhältnis zwischen einer Kraftstoffströmung und einem
Einspritzloch, wenn dieses von einer Antriebsrichtung einer Nadel angesehen
ist, gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt, und 6B ist
eine schematische Schnittansicht, die einen Teil eines Kraftstoffeinspritzabschnitts
eines Kraftstoffeinspritzventils gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel
zeigt;
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7A1–7C1 und 7A2–7C2 sind schematische Schaubilder, die Verhältnisse
zwischen Einspritzrichtungen eines Einspritzlochs und Bereichen
einer langen Wand und einer kurzen Wand gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung zeigen;
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8A ist
eine schematische Ansicht, die ein in einer Einspritzlochplatte
ausgebildetes Einspritzloch in dem Fall, in dem eine Wandlänge lang ist,
gemäß dem Stand
der Technik zeigt, bei der die Kraftstoffnebelausbreitung gering
ist und die Kraftstoffdurchdringung groß ist, wobei Bezugszeichen 100 einen
Strömungsabrissbereich,
Bezugszeichen 200 einen Bereich, in dem der Kraftstoff
gegen eine Seite des Einspritzlochs gedrückt wird, Bezugszeichen 300 eine
Kraftstoffströmung
in Ausbreitungsrichtung bzw. Bezugszeichen 400 einen Bereich zeigt,
in dem der Kraftstoff durch die Einspritzlochwand in Richtung gebracht
wurde; und
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8B ist
eine schematische Ansicht, die ein in einer Einspritzlochplatte
ausgebildetes Einspritzloch in dem Fall, in dem eine Wandlänge kurz ist,
gemäß dem Stand
der Technik zeigt, bei der die Kraftstoffnebelausbreitung groß ist und
die Kraftstoffdurchdringung gering ist, wobei Bezugszeichen 100 einen
Strömungsabrissbereich
bzw. Bezugszeichen 500 einen Bereich zeigt, in dem der
Kraftstoff durch die Einspritzlochwand begrenzt in Richtung gebracht wurde.
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Die
beispielhaften Ausführungsbeispiele sind
nachstehend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Eine
Fluideinspritzvorrichtung gemäß einem ersten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf die 1 bis 3 beschrieben.
Die Fluideinspritzvorrichtung kann geeignet verwendet werden, um
einen Kraftstoff einzuspritzen. Zum Beispiel kann die Fluideinspritzvorrichtung
als ein Kraftstoffeinspritzventil (Einspritzvorrichtung) verwendet
werden, durch das der Kraftstoff direkt in eine Brennkammer eines
Verbrennungsmotors eingespritzt wird, oder als ein Kraftstoffeinspritzventil
(Einspritzvorrichtung) verwendet werden, durch das der Kraftstoff
in eine Luftansaugleitung zum Zuführen von Luft (verwendet für die Verbrennung)
zu der Brennkammer oder dergleichen eingespritzt wird. Das Kraftstoffeinspritzventil
kann eine bekannte Grundstruktur haben. Wie in 2A und 2B gezeigt
ist, hat das Kraftstoffeinspritzventil einen Ventilkörper 1,
eine Nadel 2 (Ventilbauteil) und eine Einspritzlochplatte 3 (Einspritzlochausbildungsbauteil).
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In
der nachstehenden Beschreibung sind die Kraftstoffeinspritzseite
des Kraftstoffeinspritzventils bzw. die zu der Kraftstoffeinspritzseite
gegenüberliegende
Seite beispielsweise angeordnet, um an der unteren Seite bzw. der
oberen Seite positioniert zu sein. Jedoch haben die Kraftstoffeinspritzseite
und die gegenüberliegende
Seite des Kraftstoffeinspritzventils keinen Bezug zu der praktischen
Montagerichtung des Kraftstoffeinspritzventils an dem Verbrennungsmotor.
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Der
Ventilkörper 1 ist
an dem unteren Abschnitt eines Einspritzvorrichtungsgehäuses (Gehäuse) befestigt,
das an einem Verbrennungsmotorzylinderkopf oder an der Luftansaugleitung
angebracht ist. Das Gehäuse
hat im Wesentlichen eine zylindrische Form und ist mit einem Kraftstoffeinlass
an der oberen Seite des Gehäuses
versehen. Der Kraftstoff, der mit Druck beaufschlagt ist und von
der Außenseite
zugeführt
wird, wird durch den Kraftstoffeinlass in das Innere des Gehäuses zugeführt.
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Der
Ventilkörper 1 hat
im Wesentlichen eine zylindrische Form und ist mit einem Kraftstoffdurchgang 4 (Fluiddurchgang)
vorgesehen, der an dem inneren Umfang bzw. Umgebung des Ventilkörpers 1 angeordnet
ist und durch den der Kraftstoff geführt wird, der in das Innere
des Gehäuses
zugeführt
wird.
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Außerdem ist
ein Ventilsitz 5, der im Wesentlichen eine Ringform hat
und auf den die Nadel 2 gesetzt werden kann, an der inneren
Umfangsfläche des
Ventilkörpers 1 ausgebildet,
der den Kraftstoffdurchgang 4 bildet. Der Durchmesser des
unteren Abschnitts des Ventilkörpers 1 ist
verkleinert, so dass der untere Abschnitt eine konische Form hat,
um eine Ventilsitzkonusfläche
auszubilden, die den Ventilsitz 5 bildet.
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Die
Nadel 2 ist im Wesentlichen stabförmig und ist in dem Gehäuse (einschließlich des
Inneren des Ventilkörpers 1)
derart angeordnet, dass die Nadel 2 axial bewegbar ist.
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Eine
Antriebseinheit zum Antreiben (Bewegen oder Betätigen) der Nadel 2 in
der Achsrichtung (zum Beispiel die Vertikalrichtung) der Nadel 2 in
dem Gehäuse
ist in dem Kraftstoffeinspritzventil aufgenommen. Die Antriebseinheit
kann eine Bauart sein, die die Nadel 2 in der Achsrichtung der
Nadel 2 über ein
elektrisch betriebenes Stellglied (elektromagnetisches Stellglied,
piezoelektrisches Stellglied und dergleichen) direkt antreibt, oder
sie kann eine hydraulisch angetriebene Bauart sein, die den Hydraulikdruck
zum Antreiben der Nadel 2 in der Achsrichtung über ein
elektrisch betriebenes Ventil (elektromagnetisches Ventil, piezoelektrisches
Stellgliedventil und dergleichen) steuert.
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Der
untere Abschnitt der Nadel 2 hat eine im Wesentlichen zylindrische
Form. Ein Kontaktabschnitt 6 ist an dem unteren Ende der
Nadel 2 angeordnet und kann auf den Ventilsitz 5 des
Ventilkörpers 1 gesetzt
werden, um den Kraftstoffdurchgang 4 in dem Ventilkörper 1 zu
schließen.
In diesem Fall ist ein Rand zwischen der zylindrischen Fläche des
unteren Abschnitts der Nadel 2 und der Nadelkonusfläche ausgebildet,
die an dem unteren Ende der Nadel 2 angeordnet ist, so
dass der Kontaktabschnitt 6 vorgesehen ist. Jedoch ist
der Konuswinkel der Nadelkonusfläche
größer als
der der Ventilsitzkonusfläche. Das
untere Ende der Nadelkonusfläche,
das heißt das
untere Ende der Nadel 2, ist im Wesentlichen eben. Das
untere Ende der Nadel 2 ist derart angeordnet, dass dieses
untere Ende nicht die Einspritzlochplatte 3 berührt, wenn
die Nadel 2 auf den Ventilsitz 5 gesetzt ist.
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Die
Einspritzlochplatte 3, die an der stromabwärtigen Seite
des Ventilsitzes 5 angeordnet ist, berührt die untere Endfläche des
Ventilkörpers 1 dicht und
ist an dieser durch Verschweißen,
durch eine Sicherungsmutter oder dergleichen befestigt.
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Die
Einspritzlochplatte 3 ist mit mehreren Einspritzlöchern 7 vorgesehen,
durch die die obere Fläche
(die mit dem Inneren des Ventilkörpers 1 verbunden
ist) und die untere Fläche
(Außenseite)
der Einspritzlochplatte 3 miteinander verbunden sind.
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Nachstehend
ist die Position beschrieben, an der das Einspritzloch 7 ausgebildet
ist.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
hat das Einspritzloch 7 einen Einspritzlocheinlass, der
bezüglich eines
Abschnitts x innen positioniert ist. Der Abschnitt x ist an dem
unteren Ende des Ventilkörpers 1 positioniert
und er ist der Abschnitt des Ventilkörpers 1, der den kleinsten
Innendurchmesser hat.
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Daher
ist, wenn sich die Nadel 2 von dem Ventilsitz 5 entfernt,
die Strömungsrichtung
des Kraftstoffs, der durch den Teil zwischen dem Ventilsitz 5 und
dem Kontaktabschnitt 6 strömt, um zu der Einspritzlochplatte 3 zu
strömen,
von der äußeren Umgebung
zu der inneren Umgebung gerichtet, wenn diese aus der Richtung der
Antriebsachse der Nadel 2 angesehen wird, wie in 2A und 2B gezeigt ist.
Das heißt,
wenn die Nadel 2 nicht an dem Abschnitt zwischen dem unteren
Ende der Nadel 2 und der oberen Fläche der Einspritzlochplatte 3 auf
den Ventilsitz gesetzt ist, wird der Kraftstoff von der äußeren Umgebung
zu der inneren Umgebung zugeführt.
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Somit
tritt, wie in 1 gezeigt ist, eine Kraftstoffströmung mit
einer großen
Strömungsintensität an der
oberen Fläche
(korrespondierend zu der stromaufwärtigen Seite des Konstruktionsmaterials des
Einspritzlochs) der Einspritzlochplatte 3 auf. In der nachstehenden
Beschreibung ist die Kraftstoffströmung mit der großen Strömungsintensität durch A
angezeigt, und eine Kraftstoffströmung mit einer geringen Strömungsintensität ist durch
B angezeigt.
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Das
Einspritzloch 7 durchdringt die Einspritzlochplatte 3 zum
Beispiel in der Vertikalrichtung. Die Kraftstoffeinspritzrichtung
(Achsrichtung des Einspritzlochs 7) des Einspritzlochs 7 schneidet
die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A (mit der großen
Strömungsintensität), die
an der oberen Fläche der
Einspritzlochplatte 3 auftritt. Zum Beispiel kann, wie
in 2A und 2B gezeigt
ist, der Winkel der Einspritzrichtung (Achsrichtung des Einspritzlochs 7 mit
Bezug auf die obere Fläche
der Einspritzlochplatte 3) des Einspritzlochs 7 mit
Bezug auf die Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung
A (mit der großen Strömungsintensität), die
zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, größer als 90° sein. Jedoch ist, wie in einem
fünften
Ausführungsbeispiel
gezeigt ist, das nachstehend beschrieben ist, die Einspritzrichtung des
Einspritzlochs 7 nicht darauf eingeschränkt.
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Das
Einspritzloch 7 verbindet die obere Fläche der Einspritzlochplatte 3 mit
der unteren Fläche der
Einspritzlochplatte 3, um einen Einspritzlochdurchgang
von dem Einspritzlocheinlass (obere Öffnung des Einspritzlochs 7)
zu einem Einspritzlochauslass (untere Öffnung des Einspritzlochs 7)
zu definieren.
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Die
Länge (der
Achsrichtung des Einspritzlochs 7) ist als eine Wandlänge bezeichnet.
An der oberen Fläche
der Einspritzlochplatte 3 ist die Wandlänge der stromabwärtigen Seite
(rechte Seite in 1) der Kraftstoffströmung A,
die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, größer als
die Wandlänge
der stromaufwärtigen
Seite (linke Seite in 1) der Kraftstoffströmung A,
die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist.
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Das
heißt,
die Einspritzlochwand der stromabwärtigen Seite (Seite nahe der
Mittelachse des Kraftstoffeinspritzventils, das heißt, die
innere Seite der Einspritzlochplatte 3) der Kraftstoffströmung A, die
zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, bildet eine lange Wand 7a (langer
Abschnitt), die eine größere Länge in der
Achsrichtung des Einspritzlochs 7 hat. Die Einspritzlochwand
der stromaufwärtigen
Seite (Seite gegenüber
der Mittelachse des Kraftstoffeinspritzventils, das heißt, äußere Seite
der Einspritzlochplatte 3) der Kraftstoffströmung A,
die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, bildet eine kurze Wand 7b (kurzer
Abschnitt), die eine kleinere Länge als
der lange Abschnitt 7a in der Achsrichtung des Einspritzlochs 7 hat.
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Wie
in 2A und 2B gezeigt
ist, sind der lange Abschnitt 7a und der kurze Abschnitt 7b durch Änderung
der Dicke der Einspritzlochplatte 3 an der unteren Flächenseite
der Einspritzlochplatte 3 ausgebildet. Insbesondere sind
die Einspritzlöcher 7 um
die Mitte (Mittelachse des Kraftstoffeinspritzventils) der Einspritzlochplatte 3 in
einem vorbestimmten Abstand angeordnet. Das heißt, die benachbarten Einspritzlöcher 7 sind
voneinander in dem vorbestimmten Abstand beabstandet. Die Einspritzlöcher 7 sind
im Wesentlichen in einer Ringform angeordnet.
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Die
innere Umfangsseite der Einspritzlochplatte 3 hat eine
größere Dicke,
wobei der jeweilige Einspritzlochauslass als eine Grenze verwendet wird,
so dass das jeweilige Einspritzloch 7 mit dem langen Abschnitt 7a und
dem kurzen Abschnitt 7b vorgesehen ist. Die Längenänderung
zwischen dem langen Abschnitt 7a und dem kurzen Abschnitt 7b an dem
Einspritzlochauslass kann derart festgelegt sein, wie in 2A gezeigt
ist, so dass ein Stufenhöhenunterschied
ausgebildet ist. Alternativ kann die Längenänderung zwischen dem langen
Abschnitt 7a und dem kurzen Abschnitt 7b an dem
Einspritzlochauslass derart festgelegt sein, wie in 2b gezeigt
ist, so dass diese eine durchgehende Änderung aufweist.
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Wie
vorstehend beschrieben ist, kann der Einspritzkraftstoff durch Verringern
von L/D weiter zerstäubt
werden (d. h. er wird partikelartig), und die Einspritzrichtung
kann durch Erhöhen
von L/D stabilisiert werden, wobei L die Wandlänge darstellt und D den Einspritzlochdurchmesser
darstellt. Das Verhältnis
zwischen L/D und dem Durchmesser der Einspritzpartikel des Kraftstoffeinspritzventils
und das Verhältnis
zwischen L/D und der Stabilität
der Einspritzrichtung des Kraftstoffeinspritzventils sind in 3 gezeigt.
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Wie
in 3 gezeigt ist, kann der Einspritzkraftstoff in
dem Bereich Y von 0,5 ≤ L/D ≤ 1,3 partikelartig
werden, und die Kraftstoffeinspritzung kann in dem Bereich Z von
1,5 ≤ L/D
stabil sein.
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In
diesem Fall ist 1,5 ≤ L1/D
und 0,5 ≤ L2/D ≤ 1,3, wobei
L1 beziehungsweise L2 die Wandlänge des
langen Abschnitts 7a beziehungsweise des kurzen Abschnitts 7b darstellen
und D den Durchmesser des Einspritzlochs 7 darstellt.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist jedes Einspritzloch 7 des Kraftstoffeinspritzventils
mit dem langen Abschnitt 7a an der stromabwärtigen Seite
der Kraftstoffströmung
A und mit dem kurzen Abschnitt 7b an der stromaufwärtigen Seite
der Kraftstoffströmung
A vorgesehen. Da die Seite, gegen die der in das Einspritzloch 7 strömende Kraftstoff
stark gedrückt
wird, den langen Abschnitt 7a bildet, kann der Kraftstoff,
der gegen den langen Abschnitt 7a gedrückt wird, entlang einer langen
Distanz begrenzt werden. Daher kann die Einspritzrichtung des Fluids, das
von dem Einspritzloch 7 eingespritzt wird, stabilisiert
werden. Das heißt,
die stabile Einspritzrichtung kann über den langen Abschnitt 7a erreicht
werden, gegen den der Kraftstoff stark gedrückt wird.
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Andererseits
ist die Seite (in dem Einspritzloch 7), die zu der Seite
gegenüberliegend
ist, an der der Kraftstoff stark gedrückt wird, der kurze Abschnitt 7b.
Somit gibt die Einspritzlochwand der Iterationsströmung des
Kraftstoffs, der gegen den langen Abschnitt 7a gedrückt wird
und an der gegenüberliegenden
Seite aufgrund der Ablenkung rückströmt, keine Richtung,
so dass der an dem langen Abschnitt 7a abgelenkte Kraftstoff
nicht durch den kurzen Abschnitt 7b daran gehindert wird,
aus dem Einspritzloch 7 auszuströmen. Daher kann die Zerstäubung des
Kraftstoffs, der von der Seite des kurzen Abschnitts 7b eingespritzt
wird, verbessert werden, und die Stabilität der Kraftstoffzerstäubung kann
verbessert werden.
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Somit
kann gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
die stabile Zerstäubung
des Kraftstoffnebels vorgesehen werden, und die Einspritzrichtung
kann stabilisiert werden. Daher kann die Änderung der Einspritzrichtungen
der Einspritzungen der unterschiedlichen Zeiten und die Schwankung
der unterschiedlichen Komponenten begrenzt werden, so dass die gewünschte Einspritzrichtung
und die gewünschten Partikel
erreicht werden können.
Somit kann, wenn das Kraftstoffeinspritzventil an dem Verbrennungsmotor
montiert ist, die Verschlechterung des Verbrennungsmotorverhaltens
verhindert werden.
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Ein
zweites Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist mit Bezug auf 4A und 4B nachstehend
beschrieben.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
erstreckt sich, wie in 4B gezeigt ist, die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A (mit der großen
Strömungsintensität), die
zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, von der äußeren Umgebung
des Kraftstoffeinspritzventils zu der inneren Umgebung davon.
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Wie
in 4A gezeigt ist, ist die Mitte R1x (der Umfangsrichtung)
des langen Abschnitts 7a von der Vorwärtsrichtung (0°) der Strömung der
Kraftstoffströmung
A abweichend. In anderen Worten ist die Bogenmitte R1x des langen
Abschnitts 7a in einem vorbestimmten Winkel von der Vorwärtsrichtung (0°) der Strömung der
Kraftstoffströmung
A abweichend, die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist. Der
Bereich der Umfangsrichtung des langen Abschnitts 7a ist
als R1 bezeichnet, und die Mitte (Bogenmitte der Umfangsrichtung)
der Umfangsrichtung des Bereichs R1 ist als R1x bezeichnet.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
ist die Mitte R1x (der Umfangsrichtung) des langen Abschnitts 7a von
der Vorwärtsrichtung
der Strömung der
Kraftstoffströmung
A abweichend, so dass die Einspritzrichtung des Kraftstoffs, der
von dem Einspritzloch 7 eingespritzt wird, von der Vorwärtsrichtung
der Strömung
der Kraftstoffströmung
A abweichend sein kann. Das heißt,
durch Steuern des Bereichs, in dem der lange Abschnitt 7a angeordnet
ist, kann die Einspritzrichtung des Kraftstoffs, der von dem Einspritzloch 7 eingespritzt
wird, gesteuert werden. Das heißt,
dass die Mischeffizienz von Luft und dem zerstäubten Kraftstoff verbessert
werden kann.
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Ein
drittes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf 5A und 5B beschrieben.
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In
dem vorstehend beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
erstreckt sich die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A (mit der großen
Strömungsintensität), die
zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, beispielsweise von der äußeren Umgebung
zu der inneren Umgebung. Gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel
erstreckt sich die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A (mit der großen
Strömungsintensität), die
zu dem Einspritzlocheinlass geführt
ist, von der inneren Umgebung zu der äußeren Umgebung.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist, wie in 5a und 5B gezeigt
ist, der Einspritzlocheinlass an dem unteren Ende des Ventilkörpers 1 angeordnet
und bezüglich
des Abschnitts x außen
positioniert, der der Abschnitt des Ventilkörpers 1 mit dem kleinsten
Innendurchmesser ist. In diesem Fall wird der Kraftstoff, der zu
der oberen Fläche
der Einspritzlochplatte 3 über einen ausgehöhlten Abschnitt 3a zugeführt wird,
der an der oberen Fläche
der Einspritzlochplatte 3 ausgebildet ist, zu dem Einspritzlocheinlass
der äußeren Umgebung
eingebracht. Somit erstreckt sich die Strömungsrichtung der Kraftstoffströmung A,
die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, von der inneren Umgebung
zu der äußeren Umgebung.
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In
diesem Ausführungsbeispiel
ist der lange Abschnitt 7a des Einspritzlochs 7 an
der äußeren Umgebung
der Einspritzlochplatte 3 angeordnet, und der kurze Abschnitt 7b des
Einspritzlochs 7 ist an der inneren Umgebung der Einspritzlochplatte 3 angeordnet.
Die Längenänderung
von dem langen Abschnitt 7a zu dem kurzen Abschnitt 7b an
dem Einspritzlochauslass kann ein Stufenhöhenunterschied sein, wie in 5A zum
Beispiel gezeigt ist. Alternativ kann die Längenänderung von dem langen Abschnitt 7a zu
dem kurzen Abschnitt 7b an dem Einspritzlochauslass auch
eine kontinuierliche Änderung sein,
wie in 5B gezeigt ist.
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Somit
können
gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel,
in dem sich die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A von der inneren Umgebung zu der äußeren Umgebung erstreckt, die
gleichen Effekte wie in dem ersten Ausführungsbeispiel erreicht werden.
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Ein
viertes Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf 6A und 6B beschrieben.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
erstreckt sich, wie in 6B gezeigt ist, die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A (mit der großen
Intensität),
die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, von der inneren Umgebung
zu der äußeren Umgebung.
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Wie
in 6A gezeigt ist, ist die Mitte R1x (der Umfangsrichtung)
des langen Abschnitts 7a von der Vorwärtsrichtung (0°) der Strömung der
Kraftstoffströmung
A abweichend. In anderen Worten ist die Mitte R1x der Umfangsrichtung
des langen Abschnitts 7a in einem vorbestimmten Winkel
von der Vorwärtsrichtung
(0°) der
Strömung
der Kraftstoffströmung
A abweichend, die zu dem inspritzlocheinlass gerichtet ist. Der
Bereich der Umfangsrichtung des langen Abschnitts 7a ist
als R1 bezeichnet, und die Mitte (Bogenmitte der Umfangsrichtung)
der Umfangsrichtung des Bereichs R1 ist als R1x bezeichnet.
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Gemäß diesem
Ausführungsbeispiel
weicht die Mitte R1x (der Umfangsrichtung) des langen Abschnitts 7a von
der Vorwärtsrichtung
der Strömung der
Kraftstoffströmung
A ab, so dass die gleichen Effekte wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel
erreicht werden können,
selbst wenn sich die Strömungsrichtung
der Kraftstoffströmung
A von der inneren Umgebung zu der äußeren Umgebung erstreckt.
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Ein
fünftes
Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist nachstehend mit Bezug auf 7A1–7C1 und 7A2–7C2 beschrieben.
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Gemäß den vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispielen
ist, wie in 7A1 gezeigt ist, der Winkel
der Einspritzrichtung des Einspritzlochs 7 (Achsrichtung
des Einspritzlochs mit Bezug auf die obere Fläche der Einspritzlochplatte 3)
mit Bezug auf die Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung
A, die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, größer als
90° festgelegt.
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Alternativ
kann gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel,
wie in 7B1 gezeigt ist, der Winkel der
Einspritzrichtung des Einspritzlochs 7 mit Bezug auf die
Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung A,
die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, auch derart festgelegt
sein, dass er im Wesentlichen gleich 90° ist. Als weitere Alternative
kann, wie in 7C1 gezeigt ist, der Winkel
der Einspritzrichtung des Einspritzlochs 7 mit Bezug auf die
Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung
A, die zu dem Einspritzlocheinlass gerichtet ist, auch derart festgelegt
sein, dass er kleiner als 90° ist.
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Daher
ist in dem Fall, in dem der Winkel der Einspritzrichtung des Einspritzlochs 7 mit
Bezug auf die Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung
A größer als
90° ist,
wie in 7A1 gezeigt ist, der Bereich
R1 der Umfangsrichtung des langen Abschnitts 7a so angeordnet,
dass er länger
als der Bereich R2 der Umfangsrichtung des kurzen Abschnitts 7b (das heißt, R1 > R2) ist, wie in 7A2 gezeigt ist.
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In
dem Fall, in dem der Winkel der Einspritzrichtung des Einspritzlochs 7 mit
Bezug auf die Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung
A im Wesentlichen gleich 90° ist,
wie in 7B1 gezeigt ist, ist der Bereich
R1 der Umfangsrichtung des langen Abschnitts 7a im Wesentlichen
gleich wie der Bereich R2 der Umfangsrichtung des kurzen Abschnitts 7b (das
heißt,
R1 ≈ R2),
wie in 7B2 gezeigt ist.
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In
dem Fall, in dem der Winkel der Einspritzrichtung des Einspritzlochs 7 mit
Bezug auf die Vorwärtsrichtung
(0°) der
Kraftstoffströmung
A kleiner als 90° ist,
wie in 7C1 gezeigt ist, ist der Bereich R1
der Umfangsrichtung des langen Abschnitts 7a kleiner als
der Bereich R2 der Umfangsrichtung des kurzen Abschnitts 7b (das
heißt,
R1 < R2), wie in 7C2 gezeigt ist.
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Somit
kann der Bereich, in dem das Fluid stark in dem Einspritzloch 7 gedrückt wird,
den langen Abschnitt 7a bilden, und der gegenüberliegende Bereich
zu der Seite, an der der Kraftstoff gegen den langen Abschnitt 7a gedrückt wird,
um an der gegenüberliegenden
Seite rückzuströmen, den kurzen
Abschnitt 7b bilden. Somit kann unabhängig von der Einspritzrichtung
des Einspritzlochs 7 der eingespritzte Kraftstoff durch
den langen Abschnitt 7a und den kurzen Abschnitt 7b stabil
zerstäubt
und die stabile Einspritzrichtung erreicht werden.
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In
den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist das Kraftstoffeinspritzventil
gemäß der vorliegenden
Erfindung mit der Einspritzlochplatte 3 vorgesehen und
es kann zum Beispiel geeignet in einem Ottoverbrennungsmotor verwendet
werden. Jedoch kann das Kraftstoffeinspritzventil gemäß der vorliegenden
Erfindung auch mit dem Einspritzloch 7 vorgesehen sein,
das direkt in dem Ventilkörper 1 ausgebildet
ist (das heißt,
in dem Düsenkörper, in
dem der Ventilsitz 5 ausgebildet ist), und es kann geeignet
zum Beispiel in einem Dieselverbrennungsmotor verwendet werden.