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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Bremsdrucksteuerungseinheit
für ein
Fahrzeugbremssystem, die einen Bremsflüssigkeitsdruck für Radzylinder
entsprechend Steuerungssignalen von einer elektronischen Steuerungseinheit
steuert.
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Eine
Bremsdrucksteuerungseinheit wird bei einem Fahrzeugbremssystem angewendet,
das im Allgemeinen eine Funktion für eine Antiblockierbremssteuerung
(ABS), eine Funktion für
eine Fahrzeugstabilitätssteuerung
(ESC) usw. aufweist. Die Bremsdrucksteuerungseinheit ist aus einer
Kombination eines hydraulischen Drucksteuerungsblocks, in dem eine
Pumpe und elektromagnetische Ventile in einem zugehörigen Gehäuse zusammengebaut
sind, eines elektrischen Motors zum Antreiben der Pumpe und einer
elektronischen Steuerungseinheit, die eine Motoransteuerungsschaltung
und eine Ventilsteuerungsschaltung aufweist, aufgebaut. Ein Ventil,
das eine Bremsflüssigkeitsleitung,
die einen Hauptzylinder mit jeweiligen Radzylindern verbindet, öffnet und/oder
schließt,
oder ein Ventil, das einen Bremsflüssigkeitsdruck in den jeweiligen
Radzylindern steuert, kann als das vorstehend genannte elektromagnetische
Ventil verwendet werden. Ein Behälter, ein
Drucksensor und so weiter können
ebenso gegebenenfalls in der Bremsdrucksteuerungseinheit eingebaut
sein. Der Behälter
speichert zeitweise die Bremsflüssigkeit,
die aus den Radzylindern ausgestoßen wird.
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Entsprechend
herkömmlicher
Bremsdrucksteuerungseinheiten, wie sie bspw. in den
japanischen Patentdruckschriften Nr. H10-059152 und
H10-278771 offenbart sind,
ist ein elektrischer Motor bei einer Seite der Bremsdrucksteuerungseinheit
angeordnet und eine elektronische Steuerungseinheit ist bei der
anderen zugehörigen
Seite angeordnet, so dass der elektrische Motor und die elektronische Steuerungseinheit
zueinander entgegengesetzt sind.
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Für eine Bremsdrucksteuerungseinheit
wird ein derartiger Aufbau vorgeschlagen, bei dem ein elektrischer
Motor und eine elektronische Steuerungseinheit Seite an Seite in
einer Motorwellenrichtung und bei einer Seite der Bremsdrucksteuerungseinheit
angeordnet sind. Zusätzlich
kann die elektronische Steuerungseinheit bei einem Außenumfang des
elektrischen Motors auf der gleichen Seite der Bremsdrucksteuerungseinheit
angeordnet sein.
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Des
Weiteren kann in Abhängigkeit
von einem Fahrzeug, bei dem die Bremsdrucksteuerungseinheit angebracht
ist, ein anderer Typ der Bremsdrucksteuerungseinheit erforderlich
sein. Bei einem derartigen Typ der Bremsdrucksteuerungseinheit ist, wie
es in Bezug auf die vorstehend genannten japanischen Patentdruckschriften
beschrieben ist, der elektrische Motor bei einer Seite der Bremsdrucksteuerungseinheit
angeordnet und die elektronische Steuerungseinheit ist bei der zugehörigen anderen Seite
angeordnet, so dass der elektrische Motor und die elektronische
Steuerungseinheit zueinander entgegengesetzt sind.
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Es
kann ein Problem auftreten, wenn eine Größe der Bremsdrucksteuerungseinheit
größer wird und
wenn es in Abhängigkeit
von einem Fahrzeugmodell schwierig wird, die Bremsdrucksteuerungseinheit
in einem Motorraum eines Fahrzeugs anzubringen. Dementsprechend
ist es wichtig, die Größe der Bremsdrucksteuerungseinheit
so klein wie möglich
zu halten. Bei der Bremsdrucksteuerungseinheit, bei der der elektrische
Motor und die elektronische Steuerungseinheit in der Motorwellenrichtung
angeordnet sind, wie es in den vorstehend identifizierten japanischen
Patentdruckschriften offenbart ist, ist es jedoch wahrscheinlich,
dass eine Länge
des elektrischen Motors und der elektronischen Steuerungseinheit
in der Motorwellenrichtung länger
wird. Es ist folglich effektiv, die Vergrößerung der Länge der Bremsdrucksteuerungseinheit
in der Motorwellenrichtung auch um einen kleinen Betrag zu unterdrücken, so
dass die Bremsdrucksteuerungseinheit nicht einfach durch irgendwelche
Begrenzungen zum Anbringen derselben in dem Motorraum beeinträchtigt werden
kann.
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Wenn
ein bürstenloser
Motor als der elektrische Motor zum Antreiben der Pumpe verwendet wird,
ist eine Reaktion bzw. Antwort im Vergleich zu einem Fall eines
Bürstentyp-Motors
verbessert. Eine Druckvergrößerungsgeschwindigkeit
wird nämlich vergrößert, um
eine Antwort für
einen Bremsbetrieb zu verbessern, wenn die Pumpe durch den bürstenlosen
Motor angetrieben wird. Der bürstenlose
Motor erfordert elektrische Teile, wie bspw. einen Kondensator,
eine Spule usw., die für
einen Rauschfilter erforderlich sind und im Allgemeinen groß sind.
Wenn die elektronische Steuerungseinheit, in der derartige elektrische
Teile, die große
Größen aufweisen,
beinhaltet sind, in der Motorwellenrichtung angeordnet wird, wird
die Länge
der Bremsdrucksteuerungseinheit zwangsläufig länger. Ferner kann es schwieriger werden,
die Bremsdrucksteuerungseinheit in dem Motorraum anzubringen. Von
diesen Standpunkt aus ist eine Verwendung des bürstenlosen Motors für die Bremsdrucksteuerungseinheit
begrenzt.
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Die
vorliegende Erfindung ist in Anbetracht der vorstehend beschriebenen
Schwierigkeiten gemacht worden und hat als Aufgabe, eine Bremsdrucksteuerungseinheit
für ein
Fahrzeug bereitzustellen, bei der ein elektrischer Motor bei einer Seite der
Bremsdrucksteuerungseinheit angeordnet ist und eine elektronische
Steuerungseinheit bei der anderen Seite angeordnet ist, so dass
der elektrische Motor und die elektronische Steuerungseinheit zueinander
entgegengesetzt sind, wobei die Bremsdrucksteuerungseinheit so klein
wie möglich
gemacht werden kann, so dass Begrenzungen für ein Anbringen der Bremsdrucksteuerungseinheit
in einem Motorraum verringert werden können.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Bremsdrucksteuerungseinheit gemäß Patentanspruch
1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
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Gemäß einem
Merkmal der vorliegenden Erfindung weist eine Bremsdrucksteuerungseinheit
für ein
Fahrzeugbremssystem eine Pumpe (21) zum Saugen von Bremsflüssigkeit
und zum Zuführen
der Bremsflüssigkeit
zu jeweiligen Radzylindern (15), einen hydraulischen Drucksteuerungsblock
(2), einen elektrischen Motor (3), der aus einem
bürstenlosen Motor
aufgebaut ist, zum Antreiben der Pumpe (21) und eine elektronische
Steuerungseinheit (4) zur Ausgabe von Steuerungssignalen
zu jeweiligen elektromagnetischen Ventilen (16, 17, 18)
und zu dem elektrischen Motor (3) zum Antreiben der Pumpe
(21) auf. Der hydraulische Drucksteuerungsblock (2)
umfasst erste elektromagnetische Ventile (16) zur Steuerung
einer Druckdifferenz zwischen einem Ausgangsdruck der Bremsflüssigkeit
aus einem Hauptzylinder (12) und einem Flüssigkeitsdruck
in den Radzylindern (15) sowie zweite elektromagnetische Ventile
(17, 18) zur Steuerung eines Flüssigkeitsdrucks
der Bremsflüssigkeit
in den jeweiligen Radzylindern (15), wobei Ventilabschnitte
(V) der elektromagnetischen Ventile (16, 17, 18)
und die Pumpe (21) in einer Innenseite eines Gehäuses (2a)
für den hydraulischen
Drucksteuerungsblock (2) angeordnet sind.
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In
der vorstehend beschriebenen Bremsdrucksteuerungseinheit ist der
elektrische Motor (3) bei einer Seite des hydraulischen
Drucksteuerungsblocks (2) angeordnet, die elektromagnetischen
Ventile (16, 17, 18) sowie die elektronische
Steuerungseinheit (4) sind bei der anderen Seite des hydraulischen
Drucksteuerungsblocks (2) angeordnet und die elektronische
Steuerungseinheit (4) ist aus einer gedruckten Schaltungsplatine
(41) mit einer Motoransteuerungsschaltung und einer Ventilsteuerungsschaltung
sowie einem Gehäuse
(42) zum Aufnehmen der gedruckten Schaltungsplatine (41)
aufgebaut.
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Zusätzlich sind
in der vorstehend beschriebenen Bremsdrucksteuerungseinheit ein
Verbindungsabschnitt (43), der mit einem externen Anschluss
zu verbinden ist, und ein Unterbringungsraum (5) benachbart
zu dem Verbindungsabschnitt (43) in dem Gehäuse (42)
ausgebildet, so dass der Verbindungsabschnitt (43) und
der Unterbringungsraum (5) nach Außen von einem Außenumfang
des hydraulischen Drucksteuerungsblocks (2) in eine Richtung
herausragen, die senkrecht zu einer Richtung einer Motorwelle des
elektrischen Motors (3) ist. Des Weiteren ist ein großes elektrisches
Teil (44, 45), das in der Motoransteuerungsschaltung
beinhaltet ist, in dem Unterbringungsraum (5) untergebracht.
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Gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung weist die vorstehend beschriebene Bremsdrucksteuerungseinheit
des Weiteren die nachstehend genannten Merkmale (1) bis (3) auf:
- (1) Die elektromagnetischen Ventile (16, 17, 18) werden
in eine Gruppe zusammengetan und sind bei einem oberen Abschnitt
der anderen Seite des hydraulischen Drucksteuerungsblocks (2)
angeordnet, der Verbindungsabschnitt (43) ist bei einem
Bereich angeordnet, der horizontal benachbart zu der Gruppe der
elektromagnetischen Ventile (16, 17, 18)
ist, und der Unterbringungsraum (5) ist unter dem Verbindungsabschnitt
(43) ausgebildet.
- (2) Die Motoransteuerungsschaltung und die Ventilsteuerungsschaltung
sind auf der gemeinsamen einzelnen gedruckten Schaltungsplatine
(41) ausgebildet und das große elektrische Teil (44, 45), das
in der Motoransteuerungsschaltung beinhaltet ist und das in dem
Unterbringungsraum (5) untergebracht ist, ist bei der gedruckten
Schaltungsplatine (41) befestigt.
- (3) Das große
elektrische Teil (44, 45) ist ein Rauschfilter
(46), der in der Motoransteuerungsschaltung für einen
bürstenlosen
Motor (3) bereitgestellt ist, wobei der Rauschfilter (46)
aus einem Kondensator (44) und einer Spule (45)
aufgebaut ist, die in dem Unterbringungsraum (5) untergebracht
sind.
(3-1) Der Rauschfilter (46) wird aus einer Unterbaugruppeneinheit
gebildet, bei der der Kondensator (44) und die Spule (45)
bei Sammelschienen bzw. Stromschienen (48) befestigt sind,
der Rauschfilter (46) ist in dem Unterbringungsraum (5)
untergebracht und die Sammelschienen (48) sind mit der
Motoransteuerungsschaltung, die auf der gedruckten Schaltungsplatine
(41) ausgebildet ist, verbunden.
(3-2) Der Kondensator
(44) und die Spule (45) überlappen einander teilweise,
wenn sie in einer Richtung betrachtet werden, die senkrecht zu einer
Ebene der gedruckten Schaltungsplatine (41) ist, und der
Kondensator (44) und die Spule (45) sind in jeweiligen
Unterräumen
des Unterbringungsraums (5) angeordnet, wobei die Unterräume zueinander
in der Richtung, die senkrecht zu der Ebene der gedruckten Schaltungsplatine
(41) ist, versetzt sind.
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Die
vorliegende Erfindung kann bei einer derartigen Bremsdrucksteuerungseinheit
angewendet werden, die zwei Pumpen für ein jeweiliges Zuführen von
Bremsflüssigkeit
zu jeweiligen Radzylindern und zwei elektrische Motoren für ein jeweiliges Antreiben
der Pumpen aufweist, wobei zwei elektrische Motoren angeordnet sind,
um horizontal zueinander benachbart zu sein.
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Der
vorstehend genannte Verbindungsabschnitt ist für ein Verbinden der Bremsdrucksteuerungseinheit
mit einer elektrischen Leistungsschaltung, einer Steuerungssignalschaltung
usw. für
ein Fahrzeug zwangsläufig
erforderlich. Bei der herkömmlichen
Bremsdrucksteuerungseinheit ist der Verbindungsabschnitt in einem
Hauptabschnitt des Gehäuses
bereitgestellt. Der Verbindungsabschnitt ist derart bereitgestellt,
dass der Verbindungsabschnitt aus einem Außenumfang des hydraulischen Drucksteuerungsblocks
herausragt, damit eine externe Verbindungseinrichtung in einfacher
Weise in den Verbindungsabschnitt eingeführt werden kann. Dementsprechend
würde ein
Bereich, der benachbart zu dem Verbindungsabschnitt ist, andernfalls
ein ungenutzter Raum werden, solange der Unterbringungsraum nicht
bereitgestellt ist. Wenn dies der Fall wäre, würde eine Nutzungseffektivität des Raumes
verringert sein. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird jedoch der Raum, der benachbart zu dem Verbindungsabschnitt
ist, als der Unterbringungsraum ausgebildet, in dem das große elektrische
Teil, das in der Motoransteuerungsschaltung beinhaltet ist, untergebracht
wird. Als Ergebnis wird kein ungenutzter Raum erzeugt, wobei die
Nutzungseffektivität
des Raumes vergrößert wird.
Folglich kann auch in dem Fall, dass der bürstenlose Motor verwendet wird,
vermieden werden, dass die Länge
in der Motorwellenrichtung größer wird.
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Der
Kondensator und die Spule, die den Rauschfilter bilden, sind insbesondere
große
elektrische Teile unter elektrischen Teilen, die in der Motoransteuerungsschaltung
für den
bürstenlosen
Motor beinhaltet sind. Dementsprechend kann auch in der Bremsdrucksteuerungseinheit,
die den Unterbringungsraum aufweist, in dem lediglich der Kondensator
und die Spule untergebracht sind, eine Bremsdrucksteuerungseinheit
kleiner Größe realisiert
werden.
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Die
Unterbaugruppeneinheit des Rauschfilters, die in dem Unterbringungsraum
untergebracht wird, ist des Weiteren im Hinblick auf ein Anwenden des
Rauschfilters auf verschiedene Arten von Bremsdrucksteuerungseinheiten,
die unterschiedliche Spezifikationen aufweisen, von Vorteil.
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Die
vorstehend genannten und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden ausführlichen
Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung besser ersichtlich.
Es zeigen:
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1 eine
schematische Seitenansicht, die eine Teilquerschnittdarstellung
umfasst, die eine Bremsdrucksteuerungseinheit gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung zeigt,
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2 eine
Querschnittdarstellung, die entlang einer Linie II-II in 1 entnommen
ist,
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3 eine
Querschnittsdarstellung, die entlang einer Linie III-III in 1 entnommen
ist,
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4 eine
Darstellung, die ein Beispiel einer hydraulischen Schaltung für ein Fahrzeugbremssystem
zeigt, das eine Funktion einer ESC aufweist,
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5 eine
schematische Schaltung für
einen Rauschfilter,
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6 eine
Querschnittdarstellung, die entlang einer Linie entnommen ist, die
der Linie II-II für 2 entspricht,
wobei der Rauschfilter in einer Unterbaugruppe eingebaut ist,
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7 eine
Draufsicht, die den Rauschfilter zeigt, der als die Unterbaugruppe
ausgebildet ist,
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8 eine
Seitenansicht des Rauschfilters gemäß 7,
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9 eine
Draufsicht, die einen Unterbringungszustand eines Kondensators und
einer Spule gemäß einem
weiteren Beispiel zeigt,
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10 eine
Seitenansicht des Unterbringungszustands, der in 9 gezeigt
ist,
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11 eine
schematische Seitenansicht, die den Kondensator zeigt, der in einer
vertikalen Richtung angeordnet ist, und
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12 eine
schematische Seitenansicht, die den Kondensator zeigt, der in einer
horizontalen Richtung angeordnet ist.
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Ein
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist unter Bezugnahme auf die 1 bis 12 der
beigefügten
Zeichnung beschrieben.
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Zur
Veranschaulichung der Beschreibung sind Unterbezugszeichen (wie
bspw. –1, –2 usw.)
bei jeweiligen Hauptbezugszeichen hinzugefügt, wenn es eine Vielzahl von Bauelementen
gibt, die zueinander identisch oder ähnlich sind, bspw. elektromagnetische
Ventile, Pumpen usw. Die Unterbezugszeichen sind zu den Hauptbezugszeichen
hinzugefügt, so
dass die Bauelemente, die die gleichen Hauptbezugszeichen aufweisen,
voneinander unterschieden werden.
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In
den 1 bis 3 ist jeweils eine Bremsdrucksteuerungseinheit 1 für ein Fahrzeugbremssystem
gemäß dem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die Bremsdrucksteuerungseinheit 1 ist
aus einem hydraulischen Drucksteuerungsblock 2, einem elektrischen
Motor 3 und einer elektronischen Steuerungseinheit (ECU) 4 aufgebaut.
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In 4 ist
ein Beispiel einer hydraulischen Schaltung für das Fahrzeugbremssystem gezeigt. Die
Bremsdrucksteuerungseinheit 1, die in den 1 bis 3 gezeigt
ist, wird bei dem Fahrzeugbremssystem, das in 4 gezeigt
ist, angewendet. Folglich ist zuerst das Fahrzeugbremssystem, das
in 4 gezeigt ist, beschrieben.
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Gemäß 4 bezeichnet
ein Bezugszeichen 11 ein Bremspedal, ein Bezugszeichen 12 bezeichnet
einen Hauptzylinder eines Tandem-Typs, der einen Behälter 13 für den Hauptzylinder
aufweist, und ein Bezugszeichen 14 bezeichnet einen Verstärker bzw.
Druckerhöher
(Booster) zum Betreiben des Hauptzylinders 12, um eine
Bremskraft, die durch einen Fahrzeugfahrer angelegt wird, zu vergrößern und
einen Bremsdruck zu erhöhen.
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Bezugszeichen 15-1 bis 15-4 bezeichnen Radzylinder
für jeweilige
Fahrzeugräder.
A-1 bezeichnet einen ersten Bremsflüssigkeitskreis für eine betriebsfähige Zufuhr
der Bremsflüssigkeit
von dem Hauptzylinder 12 zu den Radzylindern 15-1 und 15-2. A-2
bezeichnet einen zweiten Bremsflüssigkeitskreis zur
betriebsfähigen
Zufuhr der Bremsflüssigkeit
von dem Hauptzylinder 12 zu den Radzylindern 15-3 und 15-4.
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Bezugszeichen 16-1 und 16-2 bezeichnen elektromagnetische
Ventile (lineare Steuerungsventile), von denen jedes in den ersten
und zweiten Bremsflüssigkeitskreisen
A-1 und A-2 bei einer Stromaufwärtsseite
jeweiliger Gabelungspunkte T1 und T2 bereitgestellt ist, was eine
Seite ist, die näher bei
dem Hauptzylinder 12 ist, und die in der Lage sind, eine
Einschaltdauerverhältnissteuerung
auszuführen.
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Bezugszeichen 17-1 bis 17-4 und 18-1 bis 18-4 bezeichnen
elektromagnetische Ventile für
eine jeweilige Steuerung des Bremsflüssigkeitsdrucks für die Radzylinder 15-1 bis 15-4.
Die elektromagnetischen Ventile 17-1 bis 17-4 sind
Ventile des normal bzw. stromlos geöffneten Typs für einen
Druckvergrößerungsbetrieb,
wohingegen die elektromagnetischen Ventile 18-1 bis 18-4 Ventile
des normal bzw. stromlos geschlossenen Typs für einen Druckverkleinerungsbetrieb
sind.
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Die
elektromagnetischen Ventile 16-1 und 16-2 können durch
gewöhnliche
elektromagnetische Ein-Aus-Ventile ersetzt werden.
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Bezugszeichen 19-1 und 19-2 bezeichnen Behälter für eine zeitweilige
Speicherung der Bremsflüssigkeit,
die aus den jeweiligen Radzylindern über die elektromagnetischen
Ventile 18-1 bis 18-4 ausgestoßen wird. Bezugszeichen 20-1 und 20-2 bezeichnen
Steuerungsventile bzw. Stellventile zum Öffnen oder Schließen von
Flüssigkeitszufuhrleitungen 26-1 und 26-2,
von denen jedes den Behälter 13 mit
den Behältern 19-1 und 19-2 über den
Hauptzylinder 12 in Verbindung setzt. Die Steuerungsventile 20-1 und 20-2,
die in 4 gezeigt sind, werden in Abhängigkeit von der Vergrößerung oder
Verkleinerung der Menge der Bremsflüssigkeit in den Behältern 19-1 und 19-2 geöffnet oder
geschlossen. Die Steuerungsventile 20-1 und 20-2 können durch
elektromagnetische Ventile ersetzt werden.
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Bezugszeichen 21-1 und 21-2 bezeichnen Pumpen
und ein Bezugszeichen 3 bezeichnet einen elektrischen Motor
zum Antreiben der Pumpen 21-1 und 21-2. Flüssigkeitsausstoßleitungen 27-1 und 27-2 für die Pumpen 21-1 und 21-2 sind
jeweils mit den ersten und zweiten Bremsflüssigkeitskreisen A-1 und A2
bei den Gabelungspunkten T1 und T2 verbunden. Rückschlagventile 22-1 und 22-2,
Dämpfungseinrichtungen 23-1 und 23-2 zum
Dämpfen
eines Pulsierens einer Flüssigkeit,
die aus den Pumpen 21-1 und 21-2 gepumpt wird,
sowie Drosseln 24-1 und 24-2 sind jeweils in den
Flüssigkeitsausstoßleitungen 27-1 und 27-2 bereitgestellt.
Ein Bezugszeichen 25 bezeichnet einen Drucksensor.
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In
dem Fahrzeugbremssystem, wie es vorstehend beschrieben ist, ist
der erste Bremsflüssigkeitskreis
A-1 mit den Radzylindern für
beide vorderen Räder
oder dem Radzylinder 15-1 für ein linkes Vorderrad sowie
dem Radzylinder 15-2 für
ein rechtes Hinterrad verbunden. In ähnlicher Weise ist der zweite
Bremsflüssigkeitskreis
A-2 mit den Radzylindern für
beide hinteren Räder
oder dem Radzylinder 15-3 für ein rechtes Vorderrad sowie
dem Radzylinder 15-4 für
ein linkes Hinterrad verbunden. In dem Fahrzeug, das das vorstehend
beschriebene Bremssystem aufweist, werden Betriebe für eine Antiblockiersteuerung
(ABS), eine Fahrzeugstabilitätssteuerung
(ESC) usw. ausgeführt.
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Der
Aufbau und Betrieb des vorstehend beschriebenen Fahrzeugbremssystems
sind im Stand der Technik offenbart, wie bspw. der
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 2003-237557 .
Folglich wird eine ausführliche
Beschreibung bzgl. der Betriebe für ABS, ESC usw. weggelassen.
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Der
hydraulische Drucksteuerungsblock 2 der Bremsdrucksteuerungseinheit 1,
die in den 1 bis 3 gezeigt
ist, ist aus Bauelementen (mit Ausnahme des elektrischen Motors 3)
aufgebaut, die durch eine zweipunktgestrichelte Linie in 4 eingerahmt
sind, wobei diese Bauelemente in einem Gehäuse 2a eingebaut sind.
Das Gehäuse 2a weist (nicht
gezeigte) Anschlüsse
bei einem zugehörigen oberen
Abschnitt auf, die jeweils mit dem Hauptzylinder 12, dem
Behälter 13 für den Hauptzylinder
und die Radzylinder 15-1 bis 15-4 verbunden sind.
Hydraulische Durchgänge
(hydraulische Leitungen) für die
Bremsflüssigkeit,
wie bspw. die Bremsflüssigkeitsleitungen
A-1 und A2, die Flüssigkeitsausstoßleitungen 27-1 und 27-2 usw.,
die in 4 angegeben sind und durch die zweipunkt-gestrichelte
Linie eingerahmt sind, sind bei einer Innenseite des Gehäuses 2a ausgebildet.
Die Pumpen 21-1 und 21-2, die als die Pumpen des
Tandem-Typs ausgebildet sind und parallel zueinander angeordnet
sind, sind ebenso in das Gehäuse 2a eingebaut.
Die anderen Bauelemente, die in 4 gezeigt
sind, wie bspw. Ventilabschnitte V der elektromagnetischen Ventile 16 bis 18,
die Behälter 19-1 und 19-2,
die Rückschlagventile 22-1 und 22-2,
die Dämpfungseinrichtungen 23-1 und 23-2,
die Drosseln 24-1 und 24-2 sowie der Drucksensor 25 sind
gleichsam in dem Gehäuse 2a eingebaut.
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Der
elektrische Motor 3 ist ein bürstenloser Motor und bei einer
Seite (einer steilen Seite) des hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2 angeordnet. Die
elektromagnetischen Ventile 16 bis 18 und die elektronische
Steuerungseinheit 4 sind bei der anderen Seite des hydraulischen
Drucksteuerungsblocks 2 (der zu dem elektrischen Motor 3 entgegengesetzten
Seite) angeordnet. Es gibt insgesamt zehn elektromagnetische Ventile 16 bis 18,
die in eine Gruppe zusammengetan werden und bei dem oberen Abschnitt
des hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2 angeordnet sind,
wie es in 2 gezeigt ist. Jedes der elektromagnetischen
Ventile 16 bis 18 ist in einer horizontalen Richtung
angeordnet, wie es in 1 gezeigt ist, wobei Spulenabschnitte
C der elektromagnetischen Ventile 16 bis 18 nach
Außen
aus der Seitenoberfläche
des Gehäuses 2a herausragen.
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Die
ECU 4 ist aus einer gedruckten Schaltungsplatine 41 und
einem Gehäuse 42 aufgebaut. Die
gedruckte Schaltungsplatine 41 ist aus einer einzelnen
gemeinsamen Schaltungsplatine aufgebaut, auf der eine Ansteuerungsschaltung
für den
Motor 3 sowie eine Ventilsteuerungsschaltung für die jeweiligen
elektromagnetischen Ventile ausgebildet sind.
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Das
Gehäuse 42 ist
flüssigkeitsdicht
bei dem Gehäuse 2a befestigt,
genauer gesagt an die andere Seite (die rechte Seite in 1)
des Gehäuses 2a angeschraubt.
Das Gehäuse 42 weist
einen Hauptabschnitt 42a zum Unterbringen der Spulenabschnitte
der elektromagnetischen Ventile und einen Abdeckungsabschnitt 42b zum
Schließen
des Hauptabschnitts 42a auf. Gemäß 1 sind der
Hauptabschnitt 42a und der Abdeckungsabschnitt 42b durch eine
Wärmeschmelzverbindung
verbunden. Der Hauptabschnitt 42a und der Abdeckungsabschnitt 42b können durch
beliebige andere Verfahren in eine Einheit einstückig ausgebildet werden. Ein
Verbindungsabschnitt 43 ist in dem Hauptabschnitt 42a bereitgestellt
und benachbart zu den elektromagnetischen Ventilen angeordnet.
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Der
Verbindungsabschnitt 43 ragt aus der Außenoberfläche des hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2 in
einer Richtung, die senkrecht zu einer Motorwellenrichtung ist,
heraus, genauer gesagt in einer nach links gerichteten Richtung
in 2. Eine Seite des Verbindungsabschnitt 43 (eine
linke Seite in 1, d.h. eine hintere Seite in 2)
ist zu der Außenseite
des Gehäuses 42 in
einer Richtung parallel zu der Motorwellenrichtung geöffnet. Eine (nicht
gezeigte) externe Verbindungseinrichtung, die bei einem Ende eines
Kabelbaums bereitgestellt ist, ist in den Verbindungsabschnitt 43 in
der Richtung, die parallel zu der Motorwellenrichtung ist, eingeführt. Der
Hauptabschnitt 42a des Gehäuses 42 ist in einer
beinahe rechteckigen Form ausgebildet, wenn er in der Motorwellenrichtung
betrachtet wird, wie es aus 2 ersichtlich
ist. Ein Unterbringungsraum 5 ist unter dem Verbindungsabschnitt 43 ausgebildet.
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Ein
Volumen des Unterbringungsraums 5 kann geändert werden,
wenn eine Breite des Verbindungsabschnitts 43 angepasst
wird. Der bürstenlose Motor
umfasst im Allgemeinen drei elektrische Leitungen für eine Energiezufuhr
und fünf
elektrische Leitungen für
Steuerungssignale. Dementsprechend nimmt die Anzahl von elektrischen
Leitungen im Vergleich zu dem Fall, bei dem ein Motor des Bürstentyps
verwendet wird, zu, wenn der bürstenlose
Motor verwendet wird. Anders ausgedrückt nimmt die Anzahl von Verbindungsanschlüssen zu.
Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird die Breite des Verbindungsabschnitts 43 vergrößert, um
der vergrößerten Anzahl
von Verbindungsanschlüssen
zu entsprechen. Wenn die Breite des Verbindungsabschnitts 43 vergrößert wird,
wird ein ausreichender Betrag für
das Volumen des Unterbringungsraums 5 erhalten, wobei hierdurch
eine Halterungskraft zwischen der externen Verbindungseinrichtung
und dem Verbindungsabschnitt 43 verbessert werden kann. Als
Ergebnis wird die Zuverlässigkeit
des Verbindungsabschnitts 43 vergrößert.
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Die
Motoransteuerungsschaltung für
den elektrischen Motor
3 (die Ansteuerungsschaltung für den bürstenlosen
Motor) ist bspw. in dem
japanischen
Patent Nr. 3100834 offenbart. Eine ausführliche Beschreibung für die Ansteuerungsschaltung wird
weggelassen. Elektrische Teile zum Bilden der elektrischen Schaltung
sind in der Ansteuerungsschaltung des elektrischen Motors
3 beinhaltet.
Die elektrischen Teile umfassen bspw. einen Kondensator mit großem Volumen
44 und
eine Spule
45 zum Bilden eines Rauschfilters
46 (
5).
Gemäß der Bremsdrucksteuerungseinheit
1 des
vorliegenden Ausführungsbeispiels
sind der Kondensator
44 und die Spule
45 auf der
gedruckten Schaltungsplatine
41 angebracht und in dem Unterbringungsraum
5 untergebracht.
Der Kondensator
44 und die Spule
45 sind die elektrischen
Teile, deren Größe größer ist
als die der anderen elektrischen Teile, die die Ansteuerungsschaltung
für den
elektrischen Motor
3 bilden. Als Ergebnis, dass dieser
Kondensator
44 und die Spule
45 in dem Unterbringungsraum
5 unter
dem Verbindungsabschnitt
43 untergebracht werden, kann
vermieden werden, dass eine Länge
der ECU
4 in der Motorwellenrichtung länger wird. Gemäß
2 ist die
Spule
45 bei einer höheren
Position als die Kondensatoren
44 in einer vertikalen Richtung
angeordnet. Die Anordnung für
die Spule
45 und die Kondensatoren
44 ist jedoch
nicht auf die Anordnung gemäß
2 begrenzt.
Die Spule
45 sowie die Kondensatoren
44 können so
angeordnet werden, dass eine Raumeffektivität höher wird.
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Die
Ventilsteuerungsschaltung für
die elektromagnetischen Ventile sowie die Ansteuerungsschaltung
für den
elektrischen Motor umfassen Transistoren 47, die als Halbleiterrelais
betrieben werden. Die Transistoren 47 sind die elektrischen
Teile, die Wärme
während
des Betriebs erzeugen. Es ist allgemein wünschenswert, dass eine thermische
Beeinflussung auf die elektronische Steuerungseinheit, die durch
die gedruckte Schaltungsplatine 41 gebildet wird, verkleinert
wird. Gemäß dem Ausführungsbeispiel
wird folglich das Gehäuse 2a für die Bremsdrucksteuerungseinheit 1 aus
Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt, so dass das
Gehäuse 2a die
Wärme,
die bei den Transistoren 47 erzeugt wird, absorbiert.
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Ein
Pumpeneinbauabschnitt 2b und ein Behältereinbauabschnitt 2c,
die in 2 gezeigt sind, ragen teilweise aus der anderen
Seitenoberfläche (die
rechte Oberfläche
in 1) des Gehäuses 2a des
hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2 in der Motorwellenrichtung
heraus. Eine Wärmeabstrahlplatte 6 ist
so angeordnet, dass sie in Kontakt mit derartigen herausragenden
Vorderenden ist, wobei die Transistoren 47 bei der Wärmeabstrahlplatte 6 befestigt
sind. Als Ergebnis ist eine Wärmeabstrahlleistungsfähigkeit
hoch.
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Wie
es in 3 gezeigt ist, weist die gedruckte Schaltungsplatine 41 eine
derartige Form auf, dass die Schaltungsplatine 41 an eine
Innenform des Abdeckungsabschnitts 42b des Gehäuses 42 angepasst
ist, so dass die Schaltungsplatine 41 in dem Gehäuse 42 untergebracht
ist. Wie es in 1 gezeigt ist, ist die Schaltungsplatine 41 parallel
zu der anderen Seitenoberfläche
(die rechte Oberfläche) des
Gehäuses 2a und
bei einer Position angeordnet, die ein wenig zu dem Hauptabschnitt 42a des
Gehäuses 42 in
der Motorwellenrichtung versetzt ist. Die Schaltungsplatine 41 ist
durch den Abdeckungsabschnitt 42b des Gehäuses 42 abgedeckt.
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Die
Kondensatoren 44 und die Spule 45 sind auf einem
bestimmten Bereich der gedruckten Schaltungsplatine angebracht.
Die Kondensatoren 44 und die Spule 45 werden in
einem spezifischen Bereich zusammengetan und in dem Unterbringungsraum 5 untergebracht,
wenn sie bei der gedruckten Schaltungsplatine 41 befestigt
werden.
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Nicht
nur solche elektrische Teile, die große Größen aufweisen, sondern auch
alle Bauelemente für
die Motoransteuerungsschaltung, einschließlich der Ansteuerungselemente
(d.h. der Transistoren 47), können in dem Unterbringungsraum 5 untergebracht
werden. Anders ausgedrückt
können
alle Bauelemente für
die Motoransteuerungsschaltung, einschließlich der Ansteuerungselemente
(d.h. der Transistoren 47), in einem Bereich zusammengetan
werden, der ein unterer Halbabschnitt der gedruckten Schaltungsplatine 41,
die in 3 gezeigt ist, ist. Als Ergebnis, dass die elektrischen
Teile, die größere Räume benötigen, in
dem Unterbringungsraum 5 angeordnet sind, der unter dem
Verbindungsabschnitt 43 angeordnet ist, können nämlich sogenannte
ungenutzte Räume
minimiert werden. Folglich kann vermieden werden, dass die Länge der
Bremsdrucksteuerungseinheit in der Motorwellenrichtung länger wird,
auch wenn der bürstenlose
Motor verwendet wird.
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In
den 2 und 3 bezeichnet ein Bezugszeichen 3a Anschlüsse für eine elektrische
Energieversorgung für
den elektrischen Motor 3 und ein Bezugszeichen 3b bezeichnet
Anschlüsse
für die Steuerungssignale.
Die Anschlüsse 3a und 3b sind direkt
bei entsprechenden Abschnitten der elektrischen Schaltung, die auf
der Schaltungsplatine 41 ausgebildet ist, befestigt. Anschlüsse für die elektromagnetischen
Ventile 16 bis 18 sowie Anschlüsse für den Drucksensor 25 sind
gleichsam direkt bei entsprechenden Abschnitten der elektrischen
Schaltung, die auf der Schaltungsplatine 41 ausgebildet
ist, befestigt. Dementsprechend kann eine Verdrahtung für eine elektrische
Verbindung vereinfacht werden und ein Zusammenbauvorgang für die Bremsdrucksteuerungseinheit 1 kann
in einer einfacheren Art und Weise ausgeführt werden.
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Gemäß der Bremsdrucksteuerungseinheit des
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels werden
die elektromagnetischen Ventile 16, 17 und 18 als
eine Gruppe zusammengetan und bei dem spezifischen Abschnitt angeordnet.
Der Verbindungsabschnitt 43 ist bei der Seite des Abschnitts
für die
elektromagnetischen Ventile angeordnet. Der Unterbringungsraum 5 ist
unter dem Verbindungsabschnitt 43 ausgebildet, so dass
die Motoransteuerungsschaltung sowie die elektrischen Teile, die
größere Räume benötigen, in
dem Unterbringungsraum 5 untergebracht sind. Als Ergebnis
wird verhindert, dass ein Herausragebetrag für den Abschnitt der Motoransteuerungsschaltung
in der Motorwellenrichtung extrem größer wird als der für die elektromagnetischen
Ventile. Die Länge
der Bremsdrucksteuerungseinheit in der Motorwellenrichtung wird
hierdurch auf einen kleinen Betrag gedrückt.
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In
der vorstehend beschriebenen Bremsdrucksteuerungseinheit ist es
von größerem Vorteil, wenn
die Anschlüsse
für ein
Verbinden der elektromagnetischen Ventile mit den Radzylindern bei
dem oberen Abschnitt des hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2 ausgebildet
sind. Gemäß einer
derartigen Anordnung der Anschlüsse
werden die nachstehend genannten Vorgänge einfacher. Diese sind der
Vorgang für eine
Luftevakuierung aus dem hydraulischen Drucksteuerungsblock 2,
der Vorgang zum Verbinden von hydraulischen Rohren zwischen den Öffnungen
und den Radzylindern, usw.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist die Gruppe der elektromagnetischen Ventile in einem derartigen
Bereich angeordnet, der auf der anderen Seite des hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2 und
bei dem zugehörigen oberen
Abschnitt ist. Folglich kann die Anzahl von Teilen, die zwischen
den elektromagnetischen Ventilen und den Anschlüssen angeordnet sind, auf einfache
Weise verringert werden im Vergleich zu dem Fall, bei dem die Gruppe
der elektromagnetischen Ventile in einem derartigen Bereich angeordnet
ist, der auf der anderen Seite des hydraulischen Drucksteuerungsblocks 2,
aber bei einem zugehörigen
unteren Abschnitt ist. Die elektromagnetischen Ventile und die Öffnungen
werden durch einen einfachen Aufbau von Flüssigkeitsdurchgängen verbunden, wobei
der hydraulische Drucksteuerungsblock 2 hinsichtlich der
Größe kleiner
gemacht werden kann.
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Gemäß dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel
ist es nicht erforderlich, die Motoransteuerungsschaltung zu der
Ventilsteuerungsschaltung in der Motorwellenrichtung zu versetzen. Anders
ausgedrückt
können
die Motoransteuerungsschaltung und die Ventilsteuerungsschaltung
auf derselben einzelnen gedruckten Schaltungsplatine ausgebildet
werden. Als Ergebnis kann eine elektrische Kommunikation zwischen
der Motoransteuerungsschaltung und der Ventilsteuerungsschaltung
einfacher gemacht werden und der Schaltungsaufbau für die elektronische
Kommunikation kann ebenso vereinfacht werden.
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In
den 6 bis 8 ist ein Beispiel gezeigt,
bei dem ein Rauschfilter 46 als eine Unterbaugruppeneinheit
eingebaut ist und bei dem hydraulischen Drucksteuerungsblock 2 befestigt
ist. Die Unterbaugruppeneinheit bezeichnet einen derartigen Abschnitt,
der mehrere Teile aufweist, um eine Funktion des Rauschfilters aufzuführen, und
der im Voraus zusammengebaut wird. Der Rauschfilter 46 ist durch
die Kondensatoren 44 und die Spule 45 gebildet,
die in die elektronische Schaltung mittels Sammelschienen bzw. Stromschienen 48 eingebaut
sind. Der Rauschfilter 46 ist bei der unteren Seite des
Verbindungsabschnitts 43 ausgebildet und in dem Unterbringungsraum 5 untergebracht.
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Zwei
Sammelschienen 48 bilden ein Paar. Leitungsanschlüsse 44a der
Kondensatoren 44 und Leitungsanschlüsse 45a der Spule 45 sind
jeweils bei dem Paar der Sammelschienen 48 durch Löten oder dergleichen
befestigt. Wie es in der Zeichnung gezeigt ist, besteht, wenn die
Kondensatoren 44 und die Spule 45 durch die Sammelschienen 48 gehalten werden,
kein Erfordernis für
eine spezifische Halteplatine für
die Kondensatoren 44 und die Spule 45. Folglich
ist dies von Vorteil, um Kosten und Gewicht zu verringern. Es kann
jedoch selbstverständlich möglich sein,
eine getrennte Halteplatine (nicht gezeigt) unabhängig von
der gedruckten Schaltungsplatine 41 bereitzustellen, auf
der die Kondensatoren 44, die Spule 45 und die
Sammelschienen 48 befestigt werden können.
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Beide
Enden der Sammelschienen 48 sind durch Schweißen oder
dergleichen mit anderen Sammelschienen bzw. Stromschienen 49 verbunden,
die auf der Seite der gedruckten Schaltungsplatine 41,
die die Motoransteuerungsschaltung bildet, bereitgestellt sind.
Die Sammelschienen 48 werden durch das Gehäuse 42 bei
mehreren Punkten 50 in einer longitudinalen Richtung gehalten.
Die Stabilität der
Halteabschnitte 50, bei denen die Sammelschienen 48 durch
das Gehäuse 42 gehalten
werden, sowie Formeigenschaften für das Gehäuse 42, das aus einem
Harz hergestellt ist, können
in bevorzugter Art und Weise berücksichtigt
werden.
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Als
Ergebnis, dass der Rauschfilter 46 als die Unterbaugruppeneinheit,
wie sie vorstehend beschrieben ist, bereitgestellt ist, ist es von
größerem Vorteil,
wenn Änderungen
von Spezifikationen für
die Bremsdrucksteuerungseinheit bewältigt werden. Genauer gesagt
ist es in dem Fall, dass es in Abhängigkeit eines unterschiedlichen
Modells des Fahrzeugs für
die Bremsdrucksteuerungseinheit erforderlich wird, den elektrischen
Motor, der in 1 gezeigt ist, durch einen anderen
elektrischen Motor zu ersetzen, der eine unterschiedliche Ausgangscharakteristik aufweist,
nötig,
einige der anderen betreffenden elektrischen Teile, wie bspw. den
Rauschfilter 46 und die Transistoren 47, entsprechend
durch solche elektrischen Teile zu ersetzen, die an den elektrischen
Ersatzmotor angepasst sind. Auch in einem derartigen Fall kann die
Unterbaugruppeneinheit für
den Rauschfilter 46 in einfacher Weise ersetzt werden.
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In
der Bremsdrucksteuerungseinheit, die in den 6 bis 8 gezeigt
ist, können,
da die Transistoren 47 bei der Wärmeabstrahlplatte 6 befestigt sind,
die Transistoren 47 gleichzeitig zusammen mit der Wärmeabstrahlplatte 6 durch
neue ersetzt werden. Dementsprechend können die Spezifikationen für die Bremsdrucksteuerungseinheit
geändert
werden, ohne das Gehäuse
sowie die gedruckte Schaltungsplatine 41 zu ändern. Die
Kostenreduktion wird ebenso durch eine gemeinsame Nutzung der elektrischen
Teile (der gedruckten Schaltungsplatine) verwirklicht. Eine Miniaturisierung
der gedruckten Schaltungsplatine kann ebenso verwirklicht werden,
wenn einige der elektrischen Teile bei einer Außenseite der gedruckten Schaltungsplatine
angeordnet werden.
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In
den 9 und 10 ist ein Beispiel gezeigt,
bei dem der Kondensator 44 und die Spule 45 des
Rauschfilters 46 in dem Unterbringungsraum 5 in einer
derartigen Art und Weise untergebracht sind, dass der Kondensator 4 und
die Spule 45 einander teilweise überlappen, wenn sie in einer
Richtung betrachtet werden, die senkrecht zu der gedruckten Schaltungsplatine
ist. Anders ausgedrückt
sind der Kondensator 44 und die Spule 45 jeweils
in zwei Unterräumen
des Unterbringungsraums 5 untergebracht, in dem die zwei
Unterräume
zueinander in der Richtung, die senkrecht zu der gedruckten Schaltungsplatine
ist, versetzt sind. Entsprechend einer derartigen Anordnung kann
der Unterbringungsraum 5 effektiver genutzt werden, so
dass die elektronische Steuerungseinheit in ihrer Größe kleiner
gemacht werden kann.
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Eine
Auswahl des Kondensators 44 und der Spule 45 trägt ebenso
zu einer Verringerung der Größe bei.
Bspw. können
Konfigurationen der Leitungsanschlüsse 44a des Kondensators 44 geändert (oder ausgewählt) werden,
so dass eine vertikale Anordnung (11) oder
eine horizontale Anordnung (12) in
Abhängigkeit
von den Umständen
ausgewählt
werden kann. Es gibt mehrere Arten von unterschiedlichen Formen
für den
Kondensator 44, es gibt nämlich die Form, die eine größere Breite,
aber eine kleinere Höhe
aufweist, und die Form, die eine kleinere Breite, aber eine größere Höhe aufweist,
auch wenn sie die gleiche Leistungsfähigkeit aufweisen. Die Form
des Kondensators 44 kann ebenso flexibel ausgewählt werden.
Das Gleiche trifft auf die Spule 45 zu. Der Unterbringungsraum 5 kann
durch eine optimale Anordnung des Kondensators 44 und der Spule 45 unter
Berücksichtigung
der Form und der Konfigurationen der Leitungsanschlüsse effektiver genutzt
werden. Es ist ebenso möglich,
die Konfiguration der Leitungsanschlüsse der elektrischen Teile (wie
bspw. des Kondensators 44) in einer asymmetrischen Form
auszubilden, so dass ein fehlerhafter Zusammenbau (bspw. ein Vertauschen
der Polarität) vermieden
werden kann.
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Es
ist ebenso möglich,
mehrere Pumpen im Hinblick auf eine weitere Verbesserung der Funktion oder
eine Vergrößerung der
Zuverlässigkeit
bei einer Ausfallsicherungsausgestaltung bereitzustellen. Genauer
gesagt werden die Pumpen für
die jeweiligen Radzylinder bereitgestellt, wobei diese Pumpen in zwei
Gruppen aufgeteilt werden und durch zwei elektrische Motoren angetrieben
werden. Die Anzahl von elektrischen Motoren kann weiter vergrößert werden. Die
vorliegende Erfindung kann bei der Bremsdrucksteuerungseinheit angewendet
werden, die eine Vielzahl von elektrischen Motoren aufweist. Die
Größe der Bremsdrucksteuerungseinheit
wird deutlich vergrößert, wenn
eine Vielzahl von bürstenlosen
Motoren verwendet wird, wobei folglich eine derartige Bremsdrucksteuerungseinheit,
die mehrere bürstenlose
Motoren aufweist, mehr Einschränkungen
im Hinblick auf die Größe lösen muss.
Die Schwierigkeiten können
jedoch durch ein Verwenden der vorliegenden Erfindung gelöst werden.
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Wie
es vorstehend beschrieben ist, ist in einer Bremsdrucksteuerungseinheit
für ein
Fahrzeugbremssystem ein elektrischer Motor (3) bei einer
Seite eines hydraulischen Drucksteuerungsblocks (2) angeordnet,
während
elektromagnetische Ventile (16, 17, 18)
und eine elektronische Steuerungseinheit (4) bei der anderen
zugehörigen
Seite angeordnet sind. Ein Verbindungsabschnitt (43), der
mit einem externen Anschluss zu verbinden ist, und ein Unterbringungsraum
(5) sind in einem Gehäuse
(42) der Bremsdrucksteuerungseinheit ausgebildet, so dass
der Verbindungsabschnitt (43) und der Unterbringungsraum
(5) nach Außen
aus einem Außenumfang
des hydraulischen Drucksteuerungsblocks (2) in einer Richtung,
die senkrecht zu einer Richtung einer Motorwelle des elektrischen
Motors (3) ist, herausragen, und dass der Unterbringungsraum
(5) benachbart zu dem Verbindungsabschnitt (43)
ist. Ein großes
elektrisches Teil (44, 45), das in einer Motoransteuerungsschaltung
beinhaltet ist, ist in dem Unterbringungsraum (5) untergebracht.