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DE102007000127A1 - Transportkarre für Werkzeuggeräte - Google Patents

Transportkarre für Werkzeuggeräte Download PDF

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DE102007000127A1
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Germany
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DE102007000127A
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English (en)
Inventor
Tamara Reinicke
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Hilti AG
Original Assignee
Hilti AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B1/00Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor
    • B62B1/26Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor characterised by supports specially adapted to objects of definite shape
    • B62B1/262Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor characterised by supports specially adapted to objects of definite shape the objects being of elongated shape, e.g. fishing rods, golf clubs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Transportkarre (10) für Werkzeuggeräte, mit wenigstens zwei koaxial zueinander angeordneten Laufrädern (11), mit einer Lasttragstruktur (12), mit einer wenigstens eine Handhabe (16) aufweisenden und mit der Lasttragstruktur (12) verbundenen Führungsstruktur (15) sowie mit einer wenigstens eine Aufnahme (21) aufweisenden Halteeinrichtung (20) für Werkzeuge (30). Es ist vorgesehen, dass die Halteeinrichtung (20) aus wenigstens einem ersten Profilblechteil (22, 23) und einem dem ersten Profilblechteil (22, 23) gegenüberliegend angeordneten und an zumindest zwei Verbindungsstellen (24, 25) mit diesem verbundenen Gegenlagerteil gebildet ist, wobei die wenigstens eine Aufnahme (21) durch wenigstens eine Profiltasche (26) des Profilblechteils (22, 23) gebildet ist.

Description

  • Aufgabe der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft eine Transportkarre für Werkzeuggeräte der im Oberbegriff von Patentanspruch 1 genannten Art.
  • Derartige Transportkarren dienen dem Transport eines Werkzeuggerätes und der mit diesem verwendbaren Werkzeuge, wie z. B. Meisselwerkzeugen.
  • Aus der DE 295 506 638 U ist eine Transport- und Servicekarre, bestehend aus einem über zwei Laufräder gegen den Boden abgestützten, an seinem freien Ende mit Abstellstützen versehenen Lasttragstruktur und einer an über der Laufradachse aufragend angeordneten Führungsstruktur die an Holmen angeordnete bzw. ausgebildete Handgriffbügel bzw. Handgriffe aufweist. Die Transportkarre weist an der Führungsstruktur ferner wenigstens eine, die aufragenden Holme untereinander verbindende und aussteifende Traverse auf, wobei zwischen den aufragenden Holmen wenigstens eine zusätzliche, zu diesen parallel gerichtete Führungsstrebe für eine höhenverstellbare Bügelanordnung vorgesehen ist. Quer zwischen den Holmen verlaufend ist eine Halteeinrichtung für Werkzeug oder Hilfsmittel vorgesehen, die eine Reihe von Einsteckaufnahmen in Form von Bohrungen aufweist.
  • Nachteilig an der bekannten Transportkarre ist, dass in die Einsteckaufnahmen eingesteckte Werkzeuge bei einem Bewegen der Transportkarre über einen unebenen oder holperigen Untergrund leicht aus den Einsteckaufnahmen heraus gestossen werden können, was für den Benutzer einer derartigen Transportkarre sehr unangenehm ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportkarre mit Halteeinrichtung für Werkzeuge bereitzustellen, die die genannten Nachteile vermeidet und die einen Transport und eine Lagerung von Werkzeugen unterschiedlichen Schaftdurchmessers erlaubt.
  • Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch die in Anspruch 1 genannten Massnahmen gelöst. Demnach ist die Halteeinrichtung aus wenigstens einem ersten Profilblechteil und einem dem Profilblechteil gegenüberliegend angeordneten und an zumindest zwei Verbindungsstellen mit diesem verbundenen Gegenlagerteil gebildet, wobei die wenigstens eine Aufnahme durch, wenigstens eine Profiltasche des Profilblechteils gebildet ist. Das Profilblechteil liegt dabei wenigstens stellen weise an dem Gegenlagerteil an. Das Gegenlagerteil kann dabei z. B. als Blechteil, Strebe, Rahmenelement oder ähnliches ausgebildet sein und kann z. B. ein Teil der Führungsstruktur der Transportkarre sein. Das wenigstens eine Profilblechteil weist eine gewisse Eigenelastizität auf und ist gegen das Gegenlagerteil vorgespannt, so dass ein in einer Aufnahme eingestecktes Werkzeug dort auch reibschlüssig bzw. klemmend gehalten ist. Ein Herausrutschen eines in der Aufnahme befindlichen Werkzeugs während des Transportes ist so sicher verhindert. Ferner kann die durch die Profiltaschen ausgebildete Aufnahme elastisch aufgeweitet werden, wenn z. B. Werkzeuge grösseren Schaft-Durchmessers in diese eingesteckt werden. Die erfindungsgemässe Halteeinrichtung ist ferner sehr wirtschaftlich, da sie mit wenigen einfach herzustellenden Teilen realisierbar ist. Das wenigstens eine Profilblechteil kann dabei z. B. aus Stahl- oder Kunststoffblech geformt sein.
  • Vorteilhaft ist das Gegenlagerteil als zweites Profilblechteil ausgebildet, wobei eine hohe Flexibilität in der Aufnahme von Werkzeugen verschiedenen Schaft-Durchmessers erreicht wird.
  • Von Vorteil ist es ferner, wenn das erste und das zweite Profilblechteil an einer Ebene E spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind, wodurch isometrische Aufnahmen erzeugt werden.
  • Günstigerweise sind die Profilblechteile als Trapezbleche ausgebildet, die eine hohe Elastizität aufweisen und kostengünstig herstellbar sind.
  • Vorteilhaft ist die wenigstens eine Aufnahme durch zwei sich jeweils entlang einer Ebene gegenüberliegende Profiltaschen gebildet, wodurch wenigstens eine symmetrische, zylindrische Aufnahme erzeugt wird.
  • Günstig ist es auch, wenn erste und zweite Verbindungsstellen vorgesehen sind, wobei wenigstens an den zweiten Verbindungsstellen elastische Verbindungselemente zum Verbinden der beiden Profilblechteile miteinander angeordnet sind. Hierdurch wird eine hohe Elastizität bzw. Dehnbarkeit der Aufnahmen in eine Richtung senkrecht zur Zylinderachse der Aufnahmen erreicht, die ein Halten von Werkzeugen mit sehr unterschiedlichen Schaft-Durchmessern in den Aufnahmen ermöglicht.
  • In einer günstigen Ausbildung der Erfindung sind die elastischen Verbindungselemente dabei als U- bzw. gabelförmige Federbügelelemente ausgebildet, welche kostengünstig und einfach zu montieren sind.
  • Vorteilhaft sind die Profilblechteile an den ersten Verbindungsstellen miteinander und mit der Führungsstruktur verbunden, z. B. mit den Holmen der Führungsstruktur. Je nach Ausgestaltung der Führungsstruktur können die ersten Verbindungsstellen dabei an den beiden in Längsrichtung liegenden Enden der Profilblechteile angeordnet sein. Die Verbindungsstellen können dabei z. B. als Schweiss-, Löt-, Schraub-, Kleb- oder Nietverbindung ausgeführt sein.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Transportkarre,
  • 2 die Halteeinrichtung der Transportkarre aus 1 in perspektivischer Ansicht,
  • 3 einen Schnitt durch die Halteeinrichtung entlang der Linie III III aus 2 und
  • 4 einen Federbügel der Halteeinrichtung nach den 1 bis 3 in perspektivischer Ansicht.
  • 1 zeigt eine Transportkarre 10 mit einer bügelförmigen Lasttragstruktur 12 an der eine topfförmige Lastaufnahme 14 festgelegt ist. Die Lasttragstruktur 12 besteht z. B. aus Stahlrohr und ist mit einer Führungsstruktur 15 fest verbunden, die von der Lasttragstruktur 12 abragt und die zwei Seitenteile 17, 18 aufweist, welche jeweils zwei Holme 19 umfassen. Die Holme 19 weisen an ihrem der Lasttragstruktur 12 abgewandten Ende eine bügelförmige Handhabe 16 auf, die die beiden Seitenteile 17, 18 miteinander verbindet. Die Führungsstruktur 15 ist z. B. ebenfalls aus Stahlrohr gefertigt. Im Bereich des Übergangs von der Lastragstruktur 12 zur Führungsstruktur 15 ist ein Querverbinder 13 angeordnet, an dessen beiden axialen Enden Laufräder 11 gelagert sind, über die die Transportkarre 10 gegenüber dem Boden abstützbar ist.
  • Die Transportkarre 10 weist ferner eine insgesamt mit 20 bezeichnete Halteeinrichtung auf, die mehrere zylindrische Aufnahmen 21 für Werkzeuge 30 ausbildet und die anhand der 2 und 3 näher erläutert wird. Die Halteeinrichtung 20 beinhaltet ein erstes Profilblechteil 22, das entlang einer Ebene E spiegelsymmetrisch an einem als zweites Profilblechteil 23 ausgebildeten Gegenlagerteil angeordnet ist. Die Profilblechteile 22, 23 können dabei z. B. aus Stahl oder aus Kunststoffblech gefertigt sein und sind z. B. als Trapezbleche geformt. An ersten Verbindungsstellen 24, die an in Längsrichtung der Profilblechteile 22, 23 liegenden Endbereichen der Profilblechteile 22, 23 ausgebildet sind, sind die Profilblechteile 22, 23 sowohl fest miteinander verbunden als auch an zwei sich gegenüberliegenden Holmen 19 der Führungsstruktur 15 festgelegt. Das Festlegen der Bauteile aneinander wird dabei z. B. über eine Schweiss- oder Lötverbindung erzielt. Durch das Verbinden der Holme 19 der zwei gegenüberliegenden Seitenteile 17, 18 miteinander über die Halteeinrichtung 20, wird eine zusätzliche Querversteifung der Führungsstruktur 15 und der Transportkarre 10 erreicht.
  • Die Profilblechteile 22, 23 weisen längliche, halbzylindrische Profiltaschen 26 auf, die quer zur Längsrichtung der Profilblechteile 22, 23 orientiert sind. Es liegen sich jeweils Profiltaschen 26 entlang der Ebene E spiegelsymmetrisch gegenüber, wodurch sie eine zylinderförmige Aufnahme 21 für Werkzeuge 30 ausbilden. Zylinderförmig im Sinne der Erfindung bedeutet, das die Aufnahme als sich entlang einer Längsachse erstreckender, von Wänden umgebener Hohlraum ausgebildet ist, der sowohl einen im Wesentlichen mehreckigen (symmetrischen oder asymmetrischen) Querschnitt als auch einen kreisförmigen bzw. ovalen Querschnitt aufweisen kann. Die Aufnahmen 21, von denen in dem Ausführungsbeispiel 4 vorgesehen sind, definieren jeweils eine Zylinderachse A, die sich ungefähr in Längsrichtung F der Führungsstruktur 15 erstrecken (vgl. 1 und 2). An zwischen den Aufnahmen 21 liegenden Bereichen, an denen die Profilblechteile relativ eng aneinander liegen (insbesondere wenn kein Werkzeug 30 in eine der Aufnahmen 21 eingesteckt ist) sind jeweils zweite Verbindungsstellen 25 angeordnet an denen die beiden Profilblechteile 22, 23 über als längliche Federbügelelemente ausgebildete elastische Verbindungselemente 27 (siehe 4) elastisch miteinander verbunden sind. Hierdurch und auch durch die Eigenelastizität der Profilblechteile 22, 23 wird eine insgesamt hohe Elastizität bzw. Dehnbarkeit der Aufnahmen 21 in einer Richtung senkrecht zur Zylinderachse A der Aufnahmen 21 erreicht (angedeutet durch den Doppelpfeil 28 in 3), die ein Halten von Werkzeugen 30 mit unterschiedlichen Schaft-Durchmessern in den Aufnahmen 21 ermöglicht.
  • Wie insbesondere aus 3 ersichtlich ist, werden beim Einstecken eines Werkzeuges 30 mit einem Schaftdurchmesser bzw. Schaftquerschnitt, der den maximalen Öffnungsquerschnitt bzw. Durchmesser der Aufnahmen 21 in der Ausgangsstellung (ohne eingestecktes Werkzeug) übersteigt, die beiden Profilblechteile 22, 23 in den beiden Richtungen des Doppelpfeils 28 auseinander gedehnt. Das Werkzeug 30 wird nun nicht nur formschlüssig (über den Bund des Werkzeuges 30, der sich an den die Aufnahme 21 umgebenden Rändern abstützt; vgl. 1 und 2) sondern auch reib- bzw. kraftschlüssig in der Aufnahme 21 gehalten.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 295506638 U [0003]

Claims (8)

  1. Transportkarre (10) für Werkzeuggeräte, mit wenigstens zwei koaxial zueinander angeordneten Laufrädern (11), mit einer Lasttragstruktur (12), mit einer wenigstens eine Handhabe (16) aufweisenden und mit der Lasttragstruktur (12) verbundenen Führungsstruktur (15) sowie mit einer wenigstens eine Aufnahme (21) aufweisenden Halteeinrichtung (20) für Werkzeuge (30), dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (20) aus wenigstens einem ersten Profilblechteil (22, 23) und einem dem ersten Profilblechteil (22, 23) gegenüberliegend angeordneten und an zumindest zwei Verbindungsstellen (24, 25) mit diesem verbundenen Gegenlagerteil gebildet ist, wobei die wenigstens eine Aufnahme (21) durch wenigstens eine Profiltasche (26) des Profilblechteils (22,23) gebildet ist.
  2. Transportkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenlagerteil als zweites Profilblechteil (23) ausgebildet ist.
  3. Transportkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Profilblechteil (22, 23) entlang einer Ebene E spiegelsymmetrisch zueinander angeordnet sind.
  4. Transportkarre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilblechteile (22, 23) als Trapezbleche ausgebildet sind.
  5. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Aufnahme (21) durch zwei sich jeweils entlang der Ebene (E) gegenüberliegende Profiltaschen (26) gebildet ist.
  6. Transportkarre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite Verbindungsstellen (24, 25) vorgesehen sind, wobei wenigstens an den zweiten Verbindungsstellen (25) elastische Verbindungselemente (27) zum Verbinden der beiden Profilblechteile (22, 23) miteinander angeordnet sind.
  7. Transportkarre nach einem der Ansprüche 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Verbindungselemente (27) als Federbügelelemente ausgebildet sind.
  8. Transportkarre nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilblechteile (22, 23) an den ersten Verbindungsstellen (24) miteinander und mit der Führungsstruktur (15) verbunden sind.
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