KURZDARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Berücksichtigung der Nachteile
des herkömmlichen
Gasmessfühlers
einen Gasmessfühler
zur Verfügung
zu stellen, bei dem Risse oder Brüche, die durch zum Fühler gelangtes
Wasser verursacht werden, unterdrückt werden, während die
Wärmekapazität des Fühlers gesenkt wird.
Darüber hinaus
ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung des
Gasmessfühlers
zur Verfügung
zu stellen.
Gemäß einer
ersten Ausgestaltung dieser Erfindung wird die Aufgabe durch einen
Gasmessfühler
mit einem Elementaufbau und einer auf dem Elementaufbau angeordneten
porösen
Schutzschicht gelöst.
Der Elementaufbau weist einen Festelektrolytkörper mit hoher elektrischer
Leitfähigkeit
für Sauerstoffionen
und zwei zueinander längs
einer ersten Richtung entgegengesetzten Oberflächen, eine auf einer der Oberflächen des Festelektrolytkörpers angeordnete
Gasmesselektrode, eine auf der anderen Oberfläche des Festelektrolytkörpers angeordnete
Bezugsgaselektrode und eine auf oder nahe an dem Festelektrolytkörper angeordnete
Heizung auf, die einer der Oberflächen des Festelektrolytkörpers zugewandt
ist. Die Gasmesselektrode ist einem Messgas ausgesetzt, das an einem
Gaseinlass des Elementaufbaus eindringt. Die Bezugsgaselektrode
ist einem Bezugsgas ausgesetzt. Die Heizung weist ein Heizungssubstrat
und ein in oder auf dem Heizungssubstrat angeordnetes Heizelement.
Das Heizelement erhitzt den Festelektrolytkörper. Das Heizelement hat einen Seiteneckbereich,
der sich in einer zweiten Richtung, die im Wesentlichen senkrecht
zur ersten Richtung ist, auf einer Seiteneckfläche des Elementaufbaus befindet
und längs
einer dritten Richtung verläuft,
die im Wesentlichen senkrecht zur ersten und zweiten Richtung ist,
so dass sie längs
der zweiten Richtung an das Heizelement angrenzt. Die poröse Schutzschicht
ist derart auf zumindest dem Gaseinlass angeordnet, dass die Gasmesselektrode
dem durch die poröse
Schutzschicht gelassenen Messgas indirekt ausgesetzt ist und dass zumindest
einem Abschnitt des Seiteneckbereichs des Heizungssubstrats gestattet
wird, dem Messgas direkt ausgesetzt zu sein.
Angenommen,
dass bei dieser Anordnung des Gasmessfühlers der Seiteneckbereich
mit der porösen Schutzschicht
bedeckt wäre,
würde Wasser,
das auf die poröse
Schutzschicht gelangt, aufgrund des Wasserhaltevermögens der
porösen
Schutzschicht den Seiteneckbereich erreichen. In diesem Fall würde die
Temperatur des Seiteneckbereichs, der durch das Heizelement erhitzt
wird, lokal sinken, so dass in dem Seiteneckbereich leicht Wärmespannungen
erzeugt würden.
Diese Wärmespannungen
würden
sich im Seiteneckbereich leicht in einem schmalen Bereich konzentrieren.
Daher bestünde
eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Gasmessfühler aufgrund der Wärmespannungen
reißt
oder bricht.
Bei
der Erfindung ist jedoch zumindest ein Abschnitt des Seiteneckbereichs
des Heizungssubstrats dem Messgas direkt ausgesetzt. Wenn Wassertropfen
auf den Abschnitt des durch das Heizelement erhitzten Seiteneckbereichs
gelangen, lösen
sich die Wassertropfen aufgrund des Leidenfrost-Effekts sofort von
der Oberfläche
des Heizungssubstrats, als ob das Heizungssubstrat die Wassertropfen
abstoßen
würde,
und hindert das durch das Heizelement erhitzte Heizungssubstrat
die Wassertropfen daran, sich auf dem Seiteneckbereich auszubreiten.
Dementsprechend
kann der Temperaturabfall des Seiteneckbereichs deutlich gesenkt
werden, so dass Risse und Brüche
des Gasmessfühlers
deutlich unterdrückt
werden können.
Da die poröse
Schutzschicht nicht auf der gesamten Oberfläche des Elementaufbaus angeordnet
ist, kann außerdem
die Wärmekapazität des Gasmessfühlers verringert
werden. Da die Gasmesselektrode dem durch die poröse Schutzschicht gelassenen
Messgas ausgesetzt ist, kann die Gasmesselektrode außerdem vor
Giften des Messgases geschützt werden.
Gemäß einer
zweiten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch einen
Gasmessfühler
mit einem Elementaufbau und einer auf dem Elementaufbau angeordneten
porösen
Schutzschicht gelöst.
Der Elementaufbau weist den Festelektrolytkörper, die Gasmesselektrode,
die Bezugsgaselektrode und eine auf oder nahe an dem Festelektrolytkörper angeordnete
Heizung auf, die einer der Oberflächen des Festelektrolytkörpers zugewandt
ist. Die Heizung erhitzt den Festelektrolytkörper. Die poröse Schutzschicht
ist zumindest auf dem Gaseinlass derart angeordnet, dass der Gasmesselektrode
gestattet wird, dem durch die poröse Schutzschicht gelassenen
Messgas indirekt ausgesetzt zu sein, und dass zumindest einem Teil
einer bestimmten Oberfläche
des Elementaufbaus, die bezüglich
des Festelektrolytkörpers
entgegengesetzt zur Heizung liegt, gestattet wird, dem Messgas direkt
ausgesetzt zu sein.
Bei
dieser Anordnung des Gasmessfühlers
ist ein Teil der bestimmten Oberfläche des Elementaufbaus dem
Messgas direkt ausgesetzt. Dementsprechend können durch den Leidenfrost-Effekt selbst dann,
wenn Wassertropfen auf den Teil der bestimmten Oberfläche gelangen,
Risse und Brüche
des Gasmessfühlers
deutlich unterdrückt
werden. Da die poröse
Schutzschicht nicht auf der gesamten Oberfläche des Elementaufbaus angeordnet
ist, kann außerdem
die Wärmekapazität des Gasmessfühlers verringert
werden.
Gemäß einer
dritten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren
zur Herstellung eines Gasmessfühlers
gelöst,
das die Schritte Zusammenbauen des Festelektrolytkörpers, der
Gasmesselektrode, der Bezugsgaselektrode und der Heizung zu einem
Elementaufbau, so dass sich der Seiteneckbereich des Heizungssubstrats
auf einer Seiteneckfläche
des Elementaufbaus befindet, und Ausbilden einer porösen Schutzschicht
auf dem Elementaufbau aufweist. Der Schritt Ausbilden der porösen Schutzschicht
beinhaltet ein Ausbilden einer Maskenschicht aus einem organischen
Material auf zumindest einem Abschnitt des Seiteneckbereichs des
Heizungssubstrats der Heizung, ein Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials auf
einer Oberfläche
des Elementaufbaus, so dass zumindest der Gaseinlass und die Maskenschicht
mit dem Schutzschichtformmaterial bedeckt sind, ein Durchführen einer
Wärmebehandlung
für das
Schutzschichtformmaterial, damit das Schutzschichtformmaterial zu
der porösen
Schutzschicht wird, so dass der Gasmesselektrode gestattet wird,
dem durch die poröse
Schutzschicht gelassenen Messgas ausgesetzt zu sein, und ein Entfernen
der Maskenschicht und der auf der Maskenschicht angebrachten porösen Schutzschicht
von dem Elementaufbau, so dass zumindest dem Abschnitt des Seiteneckbereichs
gestattet wird, dem Messgas direkt ausgesetzt zu sein.
Bei
diesem Verfahren wird zumindest ein Abschnitt des Seiteneckbereichs
dem Messgas direkt ausgesetzt und wird der Gaseinlass mit der porösen Schutzschicht
bedeckt. Dementsprechend lässt
sich der Gasmessfühler
bei der ersten Ausgestaltung zuverlässig herstellen. Da die Maskenschicht
und die auf der Maskenschicht aufgebrachte poröse Schutzschicht in nur einem
Schritt von dem Elementaufbau entfernt werden, lässt sich der Gasmessfühler effizient
herstellen.
Gemäß einer
vierten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren
zur Herstellung eines Gasmessfühlers
erreicht, das die Schritte Zusammenbauen des Elementaufbaus und
Ausbilden einer porösen
Schutzschicht auf dem Elementaufbau aufweist. Der Schritt Ausbilden
der porösen
Schutzschicht beinhaltet ein Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials
auf zumindest dem Gaseinlass des Element aufbaus, so dass zumindest
ein Abschnitt des Seiteneckbereichs des Heizungssubstrats der Heizung
nicht mit dem Schutzschichtformmaterial bedeckt ist, und ein Durchführen einer
Wärmebehandlung
für das
Schutzschichtformmaterial, damit das auf dem Gaseinlass aufgebrachte
Schutzschichtformmaterial zu der porösen Schutzschicht wird, so
dass der Gasmesselektrode gestattet wird, dem durch die poröse Schutzschicht
gelassenen Messgas indirekt ausgesetzt zu sein, und dass zumindest
dem Abschnitt des Seiteneckbereichs gestattet wird, dem Messgas
direkt ausgesetzt zu sein.
Bei
diesem Verfahren wird zumindest ein Abschnitt des Seiteneckbereichs
dem Messgas direkt ausgesetzt und wird der Gaseinlass mit der porösen Schutzschicht
bedeckt. Dementsprechend lässt
sich der Gasmessfühler
bei der ersten Ausgestaltung zuverlässig herstellen.
Gemäß einer
fünften
Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren
zur Herstellung eines Gasmessfühlers
gelöst,
das die Schritte Zusammenbauen des Elementaufbaus und Ausbilden
einer porösen
Schutzschicht auf dem Elementaufbau aufweist. Der Schritt Ausbilden
der porösen
Schutzschicht beinhaltet ein Aufbringen der porösen Schutzschicht auf sowohl
dem Gaseinlass des Elementaufbaus als auch auf zumindest einem Abschnitt
des Seiteneckbereichs des Heizungssubstrats der Heizung, ein Entfernen
eines Abschnitts der porösen
Schutzschicht, der auf zumindest dem Abschnitt des Seiteneckbereichs
des Heizungssubstrats angeordnet ist, so dass zumindest dem Abschnitt
des Seiteneckbereichs des Heizungssubstrats gestattet wird, dem
Messgas direkt ausgesetzt zu sein, und dass der Gasmesselektrode
gestattet wird, dem durch die poröse Schutzschicht gelassenen
Messgas indirekt ausgesetzt zu sein, und ein Durchführen einer
Wärmebehandlung
für die
poröse
Schutzschicht.
Bei
diesem Verfahren wird zumindest ein Abschnitt des Seiteneckbereichs
dem Messgas direkt ausgesetzt und wird der Gaseinlass mit der porösen Schutzschicht
bedeckt. Dementsprechend lässt
sich der Gasmessfühler
bei der ersten Ausgestaltung zuverlässig herstellen.
Gemäß einer
sechsten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch ein
Verfahren zur Herstellung eines Gasmessfühlers erreicht, das die Schritte
Zusammenbauen des Festelektrolytkörpers, der Gasmesselektrode,
der Bezugsgaselektrode und einer auf oder nahe an dem Elektrolytkörper angeordneten
Heizung, die einer der Oberflächen
des Festelektrolytkörpers
zugewandt ist und den Festelektrolytkörper erhitzt, zu einem Elementaufbau
und Ausbilden einer porösen
Schutzschicht auf dem Elementaufbau aufweist. Der Schritt Ausbilden
der porösen
Schutzschicht beinhaltet ein Ausbilden einer Maskenschicht aus einem
organischen Material auf zumindest einem Teil einer bestimmten Oberfläche des
Elementaufbaus, die bezüglich
des Festelektrolytkörpers
entgegengesetzt zur Heizung liegt, ein Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials
auf dem Elementaufbau, so dass zumindest sowohl der Gaseinlass als
auch die Maskenschicht mit dem Schutzschichtformmaterial bedeckt
sind, ein Durchführen
einer Wärmebehandlung
für das
Schutzschichtformmaterial, damit das Schutzschichtformmaterial zu
der porösen
Schutzschicht wird, so dass der Gasmesselektrode gestattet wird,
dem durch die poröse
Schutzschicht gelassenen Messgas indirekt ausgesetzt zu sein, und
ein Entfernen der Maskenschicht und der auf der Maskenschicht aufgebrachten
porösen
Schutzschicht von dem Elementaufbau, so dass zumindest dem Teil
der bestimmten, bezüglich
des Festelektrolytkörpers
entgegengesetzt zur Heizung liegenden Oberfläche des Elementaufbaus gestattet
wird, dem Messgas direkt ausgesetzt zu sein.
Bei
diesem Verfahren wird der Gaseinlass mit der porösen Schicht bedeckt und wird
zumindest ein Teil der bestimmten, bezüglich des Festelektrolytkörpers entgegengesetzt
zur Heizung liegenden Oberfläche
des Elementaufbaus nicht mit der porösen Schutzschicht bedeckt.
Dementsprechend lässt
sich der Gasmessfühler bei
der zweiten Ausgestaltung zuverlässig
herstellen. Da die Maskenschicht und die auf der Maskenschicht aufgebrachte
poröse
Schutzschicht in nur einem Schritt von dem Elementaufbau entfernt
werden, kann der Gasmessfühler
effizient hergestellt werden.
Gemäß einer
siebten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren
zur Herstellung eines Gasmessfühlers
gelöst,
das die Schritte Zusammenbauen des Elementaufbaus und Ausbilden
einer porösen
Schutzschicht auf dem Elementaufbau aufweist. Der Schritt Ausbilden
der porösen
Schutzschicht beinhaltet ein Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials
auf zumindest dem Gaseinlass des Elementaufbaus, so dass zumindest
ein Teil einer bestimmten Oberfläche
des Elementaufbaus, die bezüglich
des Festelektrolytkörpers
entgegengesetzt zur Heizung liegt, nicht mit dem Schutzschichtformmaterial
bedeckt ist, und ein Durchführen
einer Wärmebehandlung
für das
Schutzschichtformmaterial, damit das auf dem Gaseinlass angebrachte
Schutzschichtformmaterial zu der porösen Schutzschicht wird, so
dass der Gasmesselektrode gestattet wird, dem durch die poröse Schutzschicht
gelassenen Messgas indirekt ausgesetzt zu sein, und dass zumindest
dem Teil der bestimmten, bezüglich
des Festelektrolytkörpers
entgegengesetzt zur Heizung liegenden Oberfläche des Elementaufbaus gestattet
wird, dem Messgas direkt ausgesetzt zu sein.
Bei
diesem Verfahren wird der Gaseinlass mit der porösen Schutzschicht bedeckt und
wird zumindest ein Teil der bestimmten, bezüglich des Festelektrolytkörpers entgegen gesetzt
zur Heizung liegenden Oberfläche
des Elementaufbaus nicht mit der porösen Schutzschicht bedeckt.
Dementsprechend kann der Gasmessfühler bei der zweiten Ausgestaltung
zuverlässig
hergestellt werden.
Gemäß einer
achten Ausgestaltung der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Verfahren
zur Herstellung eines Gasmessfühlers
gelöst,
das die Schritte Zusammenbauen des Elementaufbaus und Ausbilden
einer porösen
Schutzschicht auf dem Elementaufbau aufweist. Der Schritt Ausbilden
der porösen
Schutzschicht beinhaltet ein Aufbringen der porösen Schutzschicht auf sowohl
dem Gaseinlass des Elementaufbaus als auch auf zumindest einem Teil
einer bestimmten Oberfläche
des Elementaufbaus, die bezüglich
des Festelektrolytkörpers
entgegengesetzt der Heizung liegt, ein Entfernen eines Abschnitts
der porösen
Schutzschicht, der auf zumindest dem Teil der bestimmten Oberfläche des
Elementaufbaus angeordnet ist, so dass zumindest dem Teil der bestimmten
Oberfläche
des Elementaufbaus gestattet wird, dem Messgas direkt ausgesetzt
zu sein, und dass der Gasmesselektrode gestattet wird, dem durch
die poröse
Schutzschicht gelassenen Messgas indirekt ausgesetzt zu sein, und
ein Durchführen
einer Wärmebehandlung
für die
poröse
Schutzschicht.
Bei
diesem Verfahren wird der Gaseinlass mit der porösen Schutzschicht bedeckt und
wird zumindest ein Teil der bestimmten, bezüglich des Festelektrolytkörpers zur
Heizung entgegengesetzt liegenden Oberfläche des Elementaufbaus nicht
mit der porösen
Schutzschicht bedeckt. Dementsprechend lässt sich der Gasmessfühler bei
der zweiten Ausgestaltung zuverlässig
herstellen.
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
1 zeigt
in einer perspektivischen Seitenansicht einen Gasmessfühler gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
2 ist
ein Vertikalschnitt im Wesentlichen längs der Linie A-A von 1;
3 ist
eine Rückansicht,
teilweise im Querschnitt, des in 1 gezeigten
Gasmessfühlers;
4 ist
eine Draufsicht auf den in 1 gezeigten
Messfühler;
5 ist
eine Seitenansicht des in 1 gezeigten
Messfühlers;
6 ist
ein Ablaufdiagramm mit einem Verfahren zur Herstellung des in 1 bis 5 gezeigten Messfühlers;
7 ist
ein Vertikalschnitt eines Messfühlers,
bei dem auf einer Oberfläche
eines Elementaufbaus eine Maskenschicht ausgebildet wird, um einen
unbedeckten Oberflächenbereich
einzustellen;
8 ist
ein Vertikalschnitt eines Messfühlers,
bei dem die poröse
Schutzschicht auf der gesamten Oberfläche des in 7 gezeigten
Messfühlers
in einem Schlämmezustand
aufgebracht ist;
9 ist
eine erste Ansicht, die erläuternd
einen Auflagenübertragungsvorgang
zeigt, der für
den Messfühler
durchgeführt
wird;
10 ist eine zweite Ansicht, die erläuternd den
Auflagenübertragungsvorgang
zeigt;
11 ist eine dritte Ansicht, die erläuternd den
Auflagenübertragungsvorgang
zeigt;
12 ist eine vierte Ansicht, die erläuternd den
Auflagenübertragungsvorgang
zeigt;
13 ist eine fünfte
Ansicht, die erläuternd
den Auflagenübertragungsvorgang
zeigt;
14 ist eine sechste Ansicht, die erläuternd den
Auflagenübertragungsvorgang
zeigt
15 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen eines Maskenmaterials auf einem Elementaufbau
gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel;
16 zeigt ein beim zweiten Ausführungsbeispiel verwendetes
Beschichtungssystem;
17 ist eine Schnittansicht eines Düsenrohrs
und eines Tanks des in 16 gezeigten
Beschichtungssystems;
18 zeigt ein Ablaufdiagramm mit einem Verfahren
zur Herstellung des in 1 bis 5 gezeigten
Messfühlers
gemäß dritten
bis fünften
Ausführungsbeispielen
der Erfindung;
19 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials auf
einem Elementaufbau unter Verwendung eines Spenders gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel;
20 zeigt erläuternd
ein weiteres Verfahren zum Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials
auf einem Elementaufbau gemäß einer
Abwandlung des dritten Ausführungsbeispiels;
21 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials auf
einem Elementaufbau gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel;
22 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen eines Schutzschichtformmaterials auf
einem Elementaufbau gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel;
23 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
24 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
25 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem achten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
26 zeigt als eine perspektivische Seitenansicht
einen Gasmessfühler
gemäß dem neunten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
27 ist ein Vertikalschnitt entlang im Wesentlichen
der Linie B-B von 26;
28 ist eine Seitenansicht des in 26 gezeigten Messfühlers;
29 zeigt ein Ablaufdiagramm mit einem Verfahren
zur Herstellung des in 26 bis 28 gezeigten
Messfühlers
gemäß dem neunten
Ausführungsbeispiel;
30 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers mit
einer auf seiner gesamten Oberfläche
ausgebildeten porösen
Schutzschicht;
31 zeigt erläuternd
einen Schritt zum Abtrennen von Abschnitten der Schutzschicht von
dem in 30 gezeigten Messfühler unter
Verwendung von wasserfestem Sandpapier;
32 zeigt erläuternd
einen Schritt zum Abtrennen von Abschnitten der Schutzschicht von
dem in 30 gezeigten Messfühler unter
Verwendung eines elastischen Schleifwerkzeugs;
33 zeigt erläuternd
einen Schritt zum Abtrennen von Abschnitten der Schutzschicht von
dem in 30 gezeigten Messfühler unter
Verwendung einer riemenförmigen
Schleifvorrichtung;
34 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem zehnten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
35 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem elften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
36 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem zwölften Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
37 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem dreizehnten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
38 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem vierzehnten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
Die
Erfinder haben Untersuchungen durchgeführt, um zu analysieren, wie
ein mit einer porösen Schutzschicht
bedeckter Gasmessfühler
beim. Aufnehmen von Wassertropfen reißt oder bricht. Die Analyse dieser
Untersuchungen ergab, dass Wassertropfen, die zur Oberfläche der
Schutzschicht gelangen, aufgrund des hohen Wasserhaltevermögens der
Schutzschicht sofort absorbiert werden und sich in der Schutzschicht verteilen,
so dass sie rasch die Temperatur eines begrenzten Oberflächenbereichs
des Messfühlers
senken. Die Erfinder haben daher erkannt, dass die auf dem Messfühler angeordnete
Schutzschicht eher die Wasserbeständigkeit des Messfühlers senkt,
als den Messfühler
zu schützen.
Insbesondere dann, wenn Wassertropfen zu einem bestimmten Oberflächenbereich
der Schutzschicht gelangen, der sich an einem Seiteneckabschnitt
einer Heizung befindet, werden durch die Anlagerung der Wassertropfen
am Seiteneckabschnitt der Heizung Wärmespannungen erzeugt und konzentrieren
sich leicht in einem schmalen Bereich. Daher besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit,
dass die Heizung an ihrem Seiteneckabschnitt reißt oder bricht.
Im
Gegensatz dazu haben sie realisiert, dass ein Messfühler, der
mit keiner porösen
Schicht bedeckt ist, eine bessere Wasserbeständigkeit hat. Wenn nämlich Wassertropfen
auf eine Oberfläche
eines Messfühlers
gelangen, der mit keiner porösen
Schicht bedeckt ist und auf eine hohe Temperatur erhitzt wird, lösen sich die
Wassertropfen aufgrund des weithin bekannten Leidenfrost-Effekts
sofort von der Oberfläche
des Messfühlers,
als ob der Messfühler
die Wassertropfen abstoßen
würde,
und hindert der auf eine hohe Temperatur erhitzte Messfühler die
Wassertropfen daran, sich auf der Oberfläche des Messfühlers auszubreiten.
Daher kann bei dem Messfühler,
der mit keiner porösen
Schicht bedeckt ist, verglichen mit einem Messfühler, der mit einer Schutzschicht
bedeckt ist, ein Temperaturabfall deutlich unterdrückt werden.
Dadurch wird selbst dann, wenn die Oberfläche des Messfühlers, der
mit keiner Schutzschicht bedeckt ist und auf eine hohe Temperatur erhitzt
wird, einem Messgas wie einem Abgas ausgesetzt wird, das Wassertropfen
enthält,
der Messfühler kaum
aufgrund von Wassertropfen, die auf die Oberfläche des Messfühlers gelangen,
reißen
oder brechen.
Wenn
die Wassertropfen dabei mit einer Oberfläche eines Fühlers in Kontakt kommen, die
auf eine hohe Temperatur wie etwa 1000°C erhitzt worden ist, verdampft
der mit der Oberfläche
in Kontakt kommende Teil des Wassers sofort und wirkt der erzielte
Dampf zwischen der Oberfläche
des Messfühlers
und dem Wasser als eine Wärmeisolationsschicht.
Dieser Effekt wird als Leidenfrost-Effekt bezeichnet.
Aufgrund
dieses Wissens stellen die Erfinder einen Gasmessfühler mit
einem Elementaufbau und einer auf dem Elementaufbau angeordneten
porösen
Schutzschicht zur Verfügung.
Der Elementaufbau weist einen Festelektrolytkörper mit hoher elektrischer
Leitfähigkeit
für Sauerstoffionen
und mit zwei zueinander längs einer
ersten Richtung entgegengesetzten Oberflächen, eine auf einer der Oberflächen des
Elektrolytkörpers angeordnete
Gasmesselektrode, eine auf der anderen Oberfläche des Elektrolytkörpers angeordnete
Bezugsgaselektrode und eine auf oder nahe an dem Elektrolytkörper angeordnete
Heizung auf, die einer der Oberflächen des Elektrolytkörpers zugewandt
ist und ein Heizungssubstrat und ein in oder auf dem Heizungssubstrat angeordnetes
Heizelement hat. Das Heizelement erhitzt den Elektrolytkörper. Die
Gasmesselektrode ist einem Messgas ausgesetzt, das an einem Gaseinlass
des Elementaufbaus eindringt. Die Bezugsgaselektrode ist einem Bezugsgas
ausgesetzt. Das Heizungssubstrat hat einen Seiteneckbereich, der
sich in einer zweiten Richtung, die im Wesentlichen senkrecht zur
ersten Richtung ist, auf einer Seiteneckfläche des Elementaufbaus befindet
und längs
einer dritten Richtung verläuft,
die im Wesentlichen senkrecht zur ersten und zweiten Richtung ist,
so dass er längs
der zweiten Richtung an das Heizelement angrenzt. Die Schutzschicht
ist zumindest auf dem Gaseinlass angeordnet, so dass der Gasmesselektrode
gestattet wird, dem durch die Schutzschicht gelassenen Messgas indirekt
ausgesetzt zu sein, und dass zumindest einem Abschnitt des Seiteneckbereichs des
Heizungssubstrats gestattet wird, dem Messgas direkt ausgesetzt
zu sein.
Da
ein Abschnitt des Seiteneckbereichs des Heizungssubstrats nicht
mit irgendeiner porösen
Schicht bedeckt ist, sondern dem Messgas direkt ausgesetzt ist,
wird aufgrund des Leidenfrost-Effekts ein Temperaturabfall des Seiteneckbereichs
des Heizungssubstrats unterdrückt,
der durch Wassertropfen verursacht wird. Dementsprechend können selbst
dann, wenn Wassertropfen auf den Abschnitt des Seiteneckbereichs
des Heizungssubstrats gelangen, Brüche und Risse des Messfühlers deutlich
unterdrückt
werden. Da die Schutzschicht nicht auf der gesamten Oberfläche des
Messfühlers
angeordnet ist, kann außerdem
die Wärmekapazität des Messfühlers verringert
werden und kann der Elektrolytkörper
durch die Heizung rasch erhitzt werden.
Es
werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen Ausführungsbeispiele
der Erfindung beschrieben. Allerdings sollten diese Ausführungsbeispiele
nicht als eine Beschränkung
der Erfindung auf den Aufbau dieser Ausführungsbeispiele verstanden
werden, sondern kann der Aufbau dieser Erfindung mit dem aus dem
Stand der Technik bekannten Aufbau kombiniert werden.
Ausführungsbeispiel 1
Unter
Bezugnahme auf 1 bis 5 wird ein
Gasmessfühler
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
beschrieben.
1 zeigt
als perspektivische Seitenansicht einen Gasmessfühler gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung. 2 ist ein Vertikalschnitt entlang
im Wesentlichen der Linie A-A von 1. 3 ist eine
Rückansicht,
teilweise im Querschnitt, des in 1 gezeigten
Messfühlers. 4 ist
eine Draufsicht auf den in 1 gezeigten
Messfühler. 5 ist
eine Seitenansicht des in 1 gezeigten
Messfühlers.
Wie
in 1 gezeigt ist, ist ein Gasmessfühler 1 ungefähr in Form
eines rechteckigen Parallelepipeds ausgebildet und verläuft in einer
Längsrichtung
von einer nahen Seite bis zu einer fernen Seite. Der Fühler 1 ist
in einen Fußabschnitt 1a,
der sich auf der nahen Seite befindet, und einen Gasmessabschnitt 1b unterteilt, der
sich auf der fernen Seite befindet. Der Abschnitt 1a des
Messfühlers 1 wird
in einen Isolator (z. B. das in 9 gezeigte
Element 13) eines (nicht gezeigten) Gassensors eingesetzt
und mit einem (nicht gezeigten) Dichtungsmaterial abgedichtet. Der
Gassensor mit dem Messfühler 1 wird
in einem (nicht gezeigten) Auspuffrohr eines Fahrzeugverbrennungsmotors
platziert, um für
ein Abgasregelungssystem verwendet zu werden. Der Gassensor mit
dem Messfühler 1 wird
zum Beispiel als ein Luft-Kraftstoff-Sensor oder ein Sauerstoffsensor
zum Erfassen der Konzentration von im Abgas enthaltenen Sauerstoff
oder als ein NOx-Sensor zum Erfassen der Konzentration von im Abgas
enthaltenen NOx verwendet, um die Verschlechterung eines im Auspuffrohr
angeordneten Drei-Wege-Katalysators zu erfassen. Der Messabschnitt 1b des
Messfühlers 1 wird
einem Messgas ausgesetzt, etwa einem vom Motor abgegebenen Abgas.
Der Abschnitt 1a des Messfühlers 1 wird dem Messgas
nicht ausgesetzt. Der Fühler 1 ist
in 1 auf dem Kopf stehend gezeigt, um eine Bodenfläche 320 des
Messfühlers 1 deutlich
darzustellen.
Wie
in 2 gezeigt ist, hat der Messfühler 1 einen Elementaufbau 10 und
eine auf einem Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 angeordnete poröse Schutzschicht 4.
Der Elementaufbau 10 weist einen plattenförmigen Festelektrolytkörper 2 mit
einer oberen und unteren Fläche,
die zueinander längs einer
Aufschichtungsrichtung, die im Wesentlichen senkrecht zu der Längsrichtung
ist, entgegengesetzt sind, eine auf der oberen Fläche des
Festelektrolytkörpers 2 angeordnete
Gasmesselektrode 21, eine auf der unteren Fläche des
Festelektrolytkörpers 2 angeordnete
Bezugsgaselektrode 22 und eine nahe am Elektrolytkörper 2 angeordnete
Heizung 3 auf. Der Elektrolytkörper 1 besteht zum
Beispiel aus Zirkoniumoxid (ZrO2) als Hauptmaterial
und hat eine hohe elektrische Leitfähigkeit für Sauerstoffionen. Die Sauerstoffionen
können
zwischen den Oberflächen
des Elektrolytkörpers 2 durchwandern.
Die Elektrode 21 wird einem Messgas ausgesetzt, das durch
Gaseinlässe 11 des
Elementaufbaus 10 gelassen wird. Die Elektrode 22 wird
einem Bezugsgas ausgesetzt. Die Gaseinlässe 11 befinden sich
auf der Oberfläche
des Abschnitts 1b des Messfühlers 1. Allerdings
können
sich die Gaseinlässe 11 auch
auf den Oberflächen
der Abschnitte 1a und 1b des Messfühlers 1 befinden.
Wie
in 1, 2, 4 und 5 gezeigt
ist, ist ein Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 mit der Schutzschicht 4 bedeckt,
so dass die Schutzschicht 4 zumindest auf den Gaseinlässen 11 angeordnet
ist, die sich auf der Oberfläche
des Abschnitts 1b befinden. Der Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 ist nicht direkt der Atmosphäre oder
dem Messgas ausgesetzt. Die andere Oberfläche des Elementaufbaus 10,
die nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckt ist, ist der Atmosphäre oder
dem Messgas direkt ausgesetzt und wird in dieser Beschreibung als
unbedeckter Oberflächenbereich 5 bezeichnet.
Wie
in 1 und 2 gezeigt ist, weist die Heizung 3 ein
Heizungssubstrat 32 und eine Vielzahl von Heizelementen 31 auf,
die einander längs
einer Breitenrichtung, die im Wesentlichen senkrecht zur Längs- und Aufschichtungsrichtung
ist, ausgerichtet sind. Die Heizelemente 31 sind in dem
Heizungssubstrat 32 eingebettet. Das Heizungssubstrat 32 hat
auf der zum Elektrolytkörper 2 entgegengesetzten
Seite eine Bodenfläche 320.
Der Elementaufbau 10 ist abgeschrägt, so dass die vier winkelförmigen Eckabschnitte
von dem Elementaufbau 10 entfernt sind. Das Heizungssubstrat 32 hat
zwei Seiteneckbereiche 33, die sich jeweils an den beiden
abgeschrägten
Bodenflächen
dem Elementaufbau 10 befinden. Die Seiteneckbereiche 33 befinden
sich in der Breitenrichtung jeweils an den beiden Seiten der Bodenfläche 320,
so dass sie zueinander entgegengesetzt sind und längs der
Breitenrichtung neben den Elementen 31 liegen.
Der
unbedeckte Oberflächenbereich 5 schließt zumindest
einen Abschnitt der Seiteneckbereiche 33 des Heizungssubstrats 32 ein.
Das heißt,
zumindest ein Abschnitt der Seiteneckbereiche 33 ist dem
Messgas direkt ausgesetzt. In diesem Ausführungsbeispiel sind vorzugsweise
alle Seiteneckbereiche 33 mit keiner Schutzschicht bedeckt,
so dass sie dem Messgas direkt ausgesetzt sind.
Wie
in 2 gezeigt ist, kann der Elementaufbau 10 des
Messfühlers
1 außerdem
eine Kammerformschicht 121, die zwischen dem Elektrolytkörper 2 und
der Heizung 3 angeordnet ist, so dass sie zwischen dem Körper 2 und
der Schicht 121 eine Bezugsgaskammer 122 bildet,
eine poröse
Diffusionswiderstandsschicht 124, durch die das Messgas
gehen kann, eine Abstandsschicht 123, die sich zwischen
dem Elektrolytkörper 2 und
der Schicht 124 befindet, so dass sie zwischen dem Körper 2 und
der Schicht 124 eine Messgaskammer 126 bildet,
und eine auf der Schicht 124 angeordnete Abschirmschicht 125 aufweisen.
Und zwar wird der Messfühler 1 durch
eine Aufschichtung der Heizung 3, der Schicht 121,
des Elektrolytkörpers 2,
des Abstandhalters 123 und der Schichten 124 und 125 gebildet,
die längs
der Aufschichtungsrichtung übereinander
geschichtet werden. Die Elektrode 22 ist der Kammer 122 zugewandt
und dem in der Kammer 22 eingefüllten Bezugsgas ausgesetzt.
Die Elektrode 21 ist der Kammer 126 zugewandt
und dem in der Kammer 126 eingefüllten Messgas ausgesetzt. Die
Schichten 124 und 125 sind zumindest in dem Messabschnitt 1b des
Messfühlers 1 ausgebildet.
Die Schichten 121, 124 und 125 bestehen
jeweils aus Aluminiumoxid (Al2O3)
als Hauptmaterial. Die Schicht 125 ist dicht ausgebildet,
so dass das Messgas kaum durch die Schicht 125 hindurchgeht. Die
Seitenabschnitte der Schichten 124 und 125 verjüngen sich
in der Breitenrichtung.
Die
obere Fläche
und die Seitenflächen
der Schicht 125, die Seitenflächen der Schicht 124 und
des Elektrolytkörpers 2 und
ein Abschnitt jeder Seitenfläche
der Schicht 121 bilden den Beschichtungsflächenbereich
und sind mit der Schutzschicht 4 bedeckt, so dass sie dem
durch das Auspuffrohr strömenden
Messgas nicht direkt ausgesetzt sind. Das durch das Auspuffrohr
strömende
Messgas geht durch die auf der porösen Schicht 124 angeordnete
poröse
Schicht 4 hindurch und dringt an den Gaseinlässen 11,
die sich auf den Seitenflächen
der porösen
Schicht 124 befinden, in der Elementaufbau 10 ein.
Dann geht das Messgas durch die poröse Schicht 124 und
erreicht die Gaskammer 126.
Wie
in 3 gezeigt ist, kann die Heizung 3 außerdem Heizungsanschlüsse 311,
die sich in dem Fußabschnitt 1a befinden,
und ein Heizungsmuster 310 aufweisen, das die Anschlüsse 311 und
die Heizelemente 31 verbindet. Das Heizungsmuster 310 und
die Anschlüsse 311 sind
in dem Heizungssubstrat 32 eingebettet. Die Heizelemente 31 werden
gebildet, indem ein Endabschnitt des Heizungsmusters 310 im
Abschnitt 1b in einer Zickzackform gebogen wird. Den Heizelementen 31 wird über die
Anschlüsse 311 ein
elektrischer Strom zugeführt,
wobei die Heizelemente 31 den Elektrolytkörper 2 auf
eine Aktivierungstemperatur erhitzen, um den Elektrolytkörper 2 zu
aktivieren.
Das
Heizungssubstrat 32 hat zwei zweite Seiteneckbereiche 330,
die sich in dem Messabschnitt 1b an den abgeschrägten Oberflächen des
Heizungssubstrats 32 befinden, so dass sie jeweils von
den Seiteneckbereichen 33 ausgehen. Die zweiten Seiteneckbereiche 330 grenzen
längs der
Breitenrichtung an das Heizungsmuster 310 an. Wie in 2, 4 und 5 gezeigt
ist, verläuft
der unbedeckte Oberflächenbereich 5 in
diesem Ausführungsbeispiel über alle
Seiteneckbereiche 33 und 330, so dass alle Seiteneckbereiche 33 und 330 direkt
der Atmosphäre
oder dem Messgas ausgesetzt sind. Allerdings können die Seiteneckbereiche 33 und 330,
die nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckt sind, auch auf
größer oder
gleich 60% der in dem Gasmessabschnitt 1b befindlichen
Seiteneckbereiche 33 und 330 eingestellt werden.
Wie
in 1 gezeigt ist, hat das Heizungssubstrat 32 außerdem eine
vordere Eckfläche 34,
die sich in der Längsrichtung
an einer unteren Ecke des Elementaufbaus 10 befindet. In
diesem Ausführungsbeispiel ist
die Schutzschicht 4, wie in 1 und 2 gezeigt
ist, auf der Oberfläche
des Gasmessabschnitts 1b mit Ausnahme der Seiteneckbereiche 33 und 330,
der vorderen Eckfläche 34,
der Bodenfläche 320 des
Heizungssubstrats 32 und von Teilen der Seitenflächen der
an die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzenden
Schicht 121 ausgebildet. Das heißt, dass der unbedeckte Oberflächenbereich 5 über die
Seiteneckbereiche 33 und 330, die vordere Eckfläche 34,
die Bodenfläche 320 des
Heizungssubstrats 32 und Teile der Seitenflächen der an
die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzenden
Schicht 121 verläuft.
Wie
genauer in 2 gezeigt ist, ist jeder Seiteneckbereich 33 längs der
Aufschichtungsrichtung um einen Abstand D1 von einem entsprechenden
unteren Ende der Schutzschicht 4 (d. h. von einem oberen
Ende des Oberflächenbereichs 5 auf
einer Seitenfläche 100 des
Elementaufbaus 10) entfernt. Jeder Seiteneckabschnitt 33 ist
längs der
Aufschichtungsrichtung um einen Abstand D2 von einer entsprechenden
Deckfläche 129 des
Elementaufbaus 10 (d. h. von einer oberen Fläche 129 der
Schicht 125) entfernt, die bezüglich des Elektrolytkörpers 2 zur
Bodenfläche 320 der
Heizung 3 entgegengesetzt ist. Der unbedeckte Oberflächenbereich 5 ist
so eingestellt, dass das Verhältnis
D1/D2 des Abstands D1 zum Abstand D2 größer oder gleich 0,05 ist (D1/D2 ≥ 0,05).
Die
Schutzschicht 4 wird vorzugsweise aus einer Aufschichtung
von mehreren Schichtabschnitten gebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel
weist die Schutzschicht 4 eine innere Schutzschicht 41 (mit
z. B. einer Dicke von 20 μm)
und eine äußere Schutzschicht 42 (mit
z. B. einer Dicke von 50 μm)
auf. Die innere Schicht 41 ist direkt auf den Seitenflächen der
Schichten 121, 124 und 125 und des Elektrolytkörpers 2 angeordnet, während die äußere Schicht 42 auf
der inneren Schicht 41 angeordnet ist und dem Messgas direkt
ausgesetzt ist. Die Teilchengröße der äußeren Schicht 42 ist
größer als
die der inneren Schicht 41 eingestellt. Die Schutzschichten 41 und 42 bestehen
zum Beispiel jeweils aus zumindest γ-Aluminiumoxid, θ-Aluminiumoxid und Titanoxid
(TiO2) als Hauptmaterial. Die mittlere Teilchengröße der inneren
Schicht 41 ist innerhalb eines Bereichs von 1 bis 40 μm eingestellt, während die
mittlere Teilchengröße der äußeren Schicht 42 innerhalb
eines Bereichs von 2 bis 100 μm
eingestellt ist. Die Aluminiumoxidteilchen haben eine große spezifische
Oberfläche, so
dass Gifte des Messgases wirksam auf den Oberflächen der Teilchen eingefangen
werden.
Die
Schutzschicht 4 enthält
vorzugsweise einen Katalysator, um als eine Katalysatorschicht zu
wirken. In dem durch das Abgas dargestellten Messgas bleiben verschiedene
Bestandteile zurück
(z. B. Wasserstoff, der eine hohe Diffusionsgeschwindigkeit hat),
die noch nicht verbrannt sind. Diese unverbrannten Bestandteile hindern
den Gasmessfühler
daran, die Konzentration eines bestimmten Bestandteils wie CO, NO,
O2 oder dergleichen präzise zu erfassen. Der Katalysator
beschleunigt die Verbrennung der unverbrannten Bestandteile. In
diesem Ausführungsbeispiel
enthält
die innere Schicht 41 einen aus einem Metall bestehenden
Katalysator. Für
den aus dem Metall bestehenden Katalysator können zum Beispiel Edelmetalle
wie Platin (Pt), Rhodium (Rh), Ruthenium (Ru), Palladium (Pd) und/oder
dergleichen verwendet werden. Da Titanoxid (TiO2)
Katalysatoreigenschaften hat, kann die innere Schicht 41,
die aus γ-Aluminiumoxid
und/oder θ-Aluminiumoxid als Hauptmaterial
besteht, Titanoxid (TiO2) als einen aus
einem Metalloxid bestehenden Katalysator enthalten. Das als Katalysator
wirkende Edelmetall hat vorzugsweise eine mittlere Teilchengröße, die
innerhalb eines Bereichs von 0,01 bis 5 μm eingestellt ist. Das Edelmetall
hat besser noch eine mittlere Teilchengröße, die innerhalb eines Bereichs
von 0,1 bis 2 μm
eingestellt ist. Der Katalysatorgehalt der inneren Schicht 41 wird
wie folgt festgelegt. Das Messgas geht durch die Schicht 124 längs einer
Gasdurchlassrichtung hindurch, die ungefähr parallel zur Breitenrichtung
ist, bevor es an jedem Gaseinlass 11 eindringt. Ein Abschnitt
der inneren Schicht 41, die auf dem Gaseinlass 11 angeordnet
ist, hat längs
einer zur Gasdurchlassrichtung senkrechten Ebene eine Projektionsfläche. Der
Katalysatorgehalt der inneren Schicht 41 wird vorzugsweise
auf 10 μg/cm2 oder mehr pro Einheitsfläche der
Projektionsfläche
eingestellt. Der Katalysatorgehalt der inneren Schicht 41 wird besser
noch innerhalb eines Bereichs von 10 bis 500 μg/cm2 pro
Einheitsfläche
der Projektionsfläche
eingestellt.
Der
Fühler 1 wird
zum Beispiel dadurch erzielt, dass eine Einheit aus dem Elektrolytkörper 2 und
den Schichten 121, 124 und 125 gesintert
wird, die Heizung 3 getrennt von der Einheit gesintert
wird und die gesinterte Einheit und die gesinterte Heizung 3 aneinander
angebracht oder miteinander in Kontakt gebracht werden. Die Heizung 3 kann
direkt auf dem Elektrolytkörper 2 angeordnet
werden. Die Elektrode 21 kann auf der unteren Fläche des
Elektrolytkörpers 2 angeordnet
werden, während
die Elektrode 22 auf der oberen Fläche des Elektrolytkörpers 2 angeordnet
wird.
Wenn
der Antrieb eines Motors gestartet wird, beginnt die Heizung 3 bei
dieser Anordnung des Messfühlers 1,
den Elektrolytkörper 2 zu
erhitzen, und wird der Elektrolytkörper 2 auf die Aktivierungstemperatur
erhitzt, um so aktiviert zu werden. Wenn ein Messgas, etwa ein von
dem Motor abgegebenes Abgas, durch ein Auspuffrohr strömt, wird
das Messgas durch die auf den Gaseinlässen 11 angeordnete
poröse
Schicht 124 gelassen und dringt an den Gaseinlässen 11 ein,
bevor es die Kammer 126 erreicht. Daher ist die Elektrode 21 dem
durch die poröse
Schicht 124 gelassenen Messgas indirekt ausgesetzt. Sauerstoffionen,
die durch Zerlegen des Messgases oder des Bezugsgases erzielt werden,
wandern von einer der Elektroden 21 und 22 durch den
Elektrolytkörper 2 hindurch
zur anderen Elektrode, so dass zwischen den Elektroden 21 und 22 eine
elektrische Potenzialdifferenz erzeugt wird. Dann wird in einem
(nicht gezeigten) Steuerungsabschnitt anhand der elektrischen Potenzialdifferenz
die Konzentration eines bestimmten Bestandteils (z. B. CO, NO, O2 oder dergleichen) erfasst, der in dem Messgas
enthalten ist. Darüber
hinaus gelangen auf die gesamte Oberfläche des Gasmessabschnitts 1b des
Fühlers 1 Wassertropfen
in dem Messgas.
Da
zumindest die Gaseinlässe 11 mit
der porösen
Schicht 4 bedeckt sind, werden, wenn das Messgas durch
die Gaseinlässe 11 geht,
durch die katalytischen Teilchen der Schutzschicht 4 Gifte
(z. B. noch unverbrannte Bestandteile) aus dem in die Kammer 126 eindringenden
Messgas entfernt. Dementsprechend kann die auf den Gaseinlässen 11 angeordnete
poröse
Schicht 4 die Elektrode 21 vor Giften des Messgases
schützen.
Des
Weiteren verläuft
der unbedeckte Oberflächenbereich 5 über die
Seiteneckbereiche 33 des Heizungssubstrats 32,
so dass zumindest ein Abschnitt der Seiteneckbereiche 33 dem
Messgas direkt ausgesetzt ist. Dementsprechend können Brüche und Risse des Fühlers 1 verringert
werden.
Es
wird nun der Mechanismus zum Unterdrücken der Brüche und Risse des Fühlers 1 beschrieben. Wenn
in einem Abschnitt des Heizungssubstrats 32, der dem Seiteneckbereich 33 entspricht,
Wärmespannungen
erzeugt werden, konzentrieren sich die Wärmespannungen leicht in einem
schmalen Bereich, so dass sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass
der Fühler 1 bricht
oder reißt.
In diesem Ausführungsbeispiel
hat das Heizungssubstrat 32 im Wesentlichen kein Wasserhaltevermögen und
ist zumindest ein Abschnitt jedes Seiteneckbereichs 33 dem
Messgas direkt ausgesetzt. Selbst wenn Wassertropfen zu einem der
auf eine hoher Temperatur erhitzten Seiteneckbereiche 33 gelangen,
lösen sich
die Wassertropfen daher gemäß dem Leidenfrost-Effekt sofort vom
Seiteneckbereich 33, so dass die Temperatur des Seiteneckbereichs 33 gehalten
wird. Dementsprechend kann die Erzeugung von Wärmespannungen, die sich leicht
am Seiteneckbereich 33 konzentrieren, verhindert werden
und können
die Seiteneckbereiche 33, die dem Messgas direkt ausgesetzt
sind, verhindern, dass der Messfühler 1 bricht
oder reißt.
Insbesondere
dadurch, dass alle Seiteneckbereiche 33 dem Messgas direkt ausgesetzt
sind, kann das Brechen oder Reißen
des Messfühlers 1 deutlich
verringert werden.
Angenommen,
dass an dem Seiteneckbereich 330 des Heizungssubstrats 32 Wärmespannungen
erzeugt werden, würden
sich die Wärmespannungen
leicht in einem schmalen Bereich konzentrieren. Allerdings sind
die Seiteneckbereiche 33 und 330, die dem Messgas
direkt ausgesetzt sind, in diesem Ausführungsbeispiel auf größer oder
gleich 60% der Seiteneckbereiche 33 und 330 eingestellt,
die sich im Gasmessabschnitt 1b befinden. Selbst wenn Wassertropfen
zu den Seiteneckbereichen 330 gelangen, kann daher die
Temperatur der Seiteneckbereiche 330 zuverlässig aufgrund
des Leidenfrost-Effekts gehalten werden. Dementsprechend kann die
Erzeugung von Wärmespannungen,
die sich leicht konzentrieren, unterdrückt werden und kann das Brechen
und Reißen
des Messfühlers 1 weiter
verringert werden.
Da
zudem die Bodenfläche 320 und
die vordere Eckfläche 34 des
Heizungssubstrats 32 dem Messgas direkt ausgesetzt sind, können Brüche und
Risse in dem Heizungssubstrat 32 weiter verringert werden.
Unter
der weiteren Annahme, dass der Abstand D1 von dem Seiteneckbereich
33 zum unteren Ende der Schutzschicht 4 längs der
Aufschichtungsrichtung und der Abstand D2 vom Seiteneckbereich 33 zur
Deckfläche 129 des
Elementaufbaus 10 längs
der Aufschichtungsrichtung so eingestellt wären, dass das Verhältnis D1/D2
kleiner als 0,05 ist, würde
die Schutzschicht 4 nahe am Seiteneckbereich 33 angeordnet
sein. In diesem Fall würden
in der Schutzschicht 4 gehaltene Wasser tropfen nach und
nach auf der Seitenfläche 100 des
Elementaufbaus 10 vorwärts
fließen
und nach und nach den Seiteneckbereich 33 erreichen, so
dass die Wahrscheinlichkeit bestünde,
dass aufgrund des Wassers Wärmespannungen
in dem Seiteneckbereich 33 erzeugt werden, wodurch in dem
Heizungssubstrat 32 Brüche
oder Risse erzeugt werden. Im Gegensatz dazu ist das Verhältnis D1/D2
in diesem Ausführungsbeispiel
auf größer oder
gleich 0,05 eingestellt. Dementsprechend verdampfen die in der Schutzschicht 4 gehaltenen
Wassertropfen, bevor sie den Seiteneckbereich 33 erreichen,
so dass Brüche
und Risse des Heizungssubstrats 32 verhindert werden können.
Da
die Schutzschicht 4 nicht auf der gesamten Oberfläche des
Elementaufbaus 10 angeordnet ist, kann zudem die Wärmekapazität des Messfühlers 1 auf
einen kleinen Wert verringert werden. Dementsprechend kann der Elektrolytkörper 2 des
Messfühlers 1 rasch
auf seine Aktivierungstemperatur erhitzt werden und kann selbst
unmittelbar nach dem Start des Motorantriebs die Konzentration eines
bestimmten Bestandteils in dem Messgas genau erfasst werden.
Da
die Schutzschicht 4 aus γ-Aluminiumoxid-
oder θ-Aluminiumoxidteilchen
mit einer großen
spezifischen Oberfläche
als Hauptmaterial gebildet ist, können außerdem Gifte des in die Gaseinlässe 11 eindringenden
Messgases wirksam durch die Schutzschicht 4 eingefangen
werden.
Da
die Teilchengröße in der äußeren Schicht 42 größer als
in der inneren Schicht 41 eingestellt ist, können außerdem Gifte,
die aus Teilchen verschiedener Größe bestehen, wirksam in den
Schichten 41 und 42 eingefangen werden. Und zwar
werden, nachdem von der äußeren Schicht 42 größere Gifte
eingefangen worden sind, von der inneren Schicht 41 kleinere
Gifte eingefangen. Angenommen, dass der Elementaufbau 10 mit einer
einzigen porösen
Schutzschicht bedeckt wäre,
die kleinere Teilchen als die äußere Schicht 42 hat, würden die
offenen Räume
der einzigen porösen
Schutzschicht leicht mit großen
Giften wie Zinkoxid, Calciumoxid, Phosphoroxid und/oder dergleichen
gefüllt
werden. Daher würde
das Messgas kaum über
die einzelne poröse
Schutzschicht zur Elektrode 21 durchgelassen werden. Allerdings
werden die Gifte bei diesem Ausführungsbeispiel
durch die großen
Teilchen der äußeren Schicht 42 mit
den großen
offenen Räumen
eingefangen und ist die Menge der in der inneren Schicht 41 eingefangenen
Gifte gering. Dementsprechend kann das Messgas zuverlässig durch
die Schutzschichten 41 und 42 hindurchgehen.
Darüber hinaus
ist die mittlere Teilchengröße der inneren
Schicht 41 innerhalb eines Bereichs von 1 bis 40 μm eingestellt,
während
die mittlere Teilchengröße der äußeren Schicht 42 innerhalb
eines Bereichs von 2 bis 100 μm
eingestellt ist. Dementsprechend können in den Schutzschichten 41 und 41 wirksam
Benzinadditive wie Blei (Pb), Schwefel (S) und dergleichen, Öladditive
wie Calcium (Ca), Phosphor (P), Silizium (Si), Zink (Zn) und dergleichen,
ein Gas der Benzinadditive und ein Gas der Öladditive eingefangen werden.
Angenommen,
dass die mittlere Teilchengröße der inneren
Schicht 41 kleiner als 1 μm wäre, wären die offenen Räume zwischen
den Teilchen der inneren Schicht 41 klein. Daher würden die
offenen Räume
der inneren Schicht 41 leicht mit einer kleinen Menge der
im Gaszustand befindlichen Additive gefüllt werden und würde die
Ansprechgeschwindigkeit der Gasmessung eines bestimmten Bestandteils
des Messgases zu einem früheren
Zeitpunkt abnehmen.
Angenommen,
dass im Gegensatz dazu die mittlere Teilchengröße der inneren Schicht 41 größer als 40 μm wäre, würde die
Menge der im gasförmigen
Zustand befindlichen Additive, die in der inneren Schicht 41 eingefangen
werden, gering sein. Daher würden
die offenen Räume
in der porösen
Diffusionswiderstandsschicht 124 leicht mit den durch die
Schichten 41 und 42 gegangenen Additiven gefüllt werden
oder sich die Additive an der Elektrode 21 anlagern.
Wenn
des Weiteren angenommen wird, dass die mittlere Teilchengröße der äußeren Schicht 42 kleiner
als 2 μm
wäre, wären die
offenen Räume
zwischen den Teilchen der äußeren Schicht 42 klein.
Daher würden
die offenen Räume
der äußeren Schicht 42 leicht
mit einer geringen Menge der Öladditive
gefüllt
werden und wäre
das Gasdurchlassvermögen
der äußeren Schicht 42 für das Messgas
geringer. Dadurch könnte
der Messfühler 1 die
Konzentration eines bestimmten Bestandteils nicht genau erfassen.
Wenn dagegen angenommen wird, dass die mittlere Teilchengröße der äußeren Schicht 42 größer als
100 μm wäre, wären die
offenen Räume
der äußeren Schicht 42 zu
groß und
wäre die
Menge der in der äußeren Schicht 42 eingefangenen
Additive gering. Daher würden
die offenen Räume
der porösen
Diffusionswiderstandsschicht 124 und der inneren Schicht 41 leicht
mit den durch die äußere Schicht 42 gegangenen
Additiven gefüllt
werden.
Da
die innere Schicht 41 der Schutzschicht 4 Katalysatoren
enthält,
die aus einem Metall oder Metalloxid bestehen, werden die von der
inneren Schicht 41 eingefangenen Gifte außerdem wirksam
zersetzt. Dementsprechend können
die Gifte noch wirksamer von der inneren Schicht 41 eingefangen
werden. Da jedes Teilchen des Hauptbestandteils in der inneren Schicht 41 zudem
eine große
spezifische Oberfläche
hat, ist der Abstand zwischen den Katalysatoren der inneren Schicht 41 groß und wird
die Haltekraft der Teilchen an den Katalysatoren gestärkt. Dementsprechend
kann eine durch die Hitze des Messgases verursachte Koagulation der
Katalysatoren unterdrückt
werden und die Haltbarkeit der Katalysatoren verbessert werden.
Das heißt, dass
die Katalysatoren eine hohe Hitzebeständigkeit haben können.
Darüber hinaus
können
die aus Metall oder Metalloxid bestehenden Katalysatoren in dem
Messgas enthaltenes Wasserstoffgas dazu zwingen, mit Sauerstoffgas
des Messgases zu kombinieren. Daher kann die Genauigkeit bei der
Erfassung der Konzentration eines bestimmten Bestandteils verbessert
werden.
Darüber hinaus
bestehen die Katalysatoren aus einem Edelmetall, dessen Teilchen
eine mittlere Größe haben,
die innerhalb eines Bereichs von 0,01 bis 5 μm eingestellt ist. Dementsprechend
kann die innere Schutzschicht 41 ausreichend als eine Katalysatorschicht
mit besserer Haltbarkeit wirken. Angenommen, dass die mittlere Größe des Edelmetalls
kleiner als 0,01 μm
wäre, würde sich
die Katalysatorleistung des Edelmetalls rasch verschlechtern, wenn
das Edelmetall beginnen würde,
seine Katalysatorleistung zu verlieren, so dass die Genauigkeit
der Erfassung im Gasmessfühler
plötzlich
sinken würde.
Angenommen, dass die mittlere Größe des Edelmetalls
dagegen größer als
5 μm wäre, wäre die spezifische
Oberfläche
des Katalysators so klein, dass die Katalysatorleistung des Edelmetalls
nicht ausreichend erreicht werden könnte.
Wenn
die mittlere Größe der Katalysatoren
innerhalb eines Bereichs von 0,1 bis 2 μm eingestellt wird, kann die
innere Schutzschicht 41 darüber hinaus noch mehr als eine
Katalysatorschicht besserer Haltbarkeit wirken.
Darüber hinaus
enthält
die innere Schutzschicht 41 aus Titanoxid bestehende Katalysatoren.
Dementsprechend kann die innere Schutzschicht 41 als Katalysatorschicht
ausreichend Gifte einfangen.
Darüber hinaus
ist der Katalysatorgehalt auf 10 μg/m2 oder mehr pro Einheitsfläche einer
Projektionsfläche
eingestellt, die bestimmt wird, indem die Gaseinlässe 11 auf
die Oberfläche
der Gasmesselektrode 21 projiziert werden. Dementsprechend
kann die als Katalysatorschicht wirkende innere Schutzschicht 41
wirksam Gifte einfangen. Wenn der Katalysatorgehalt innerhalb eines
Bereichs von 10 bis 500 μg/m2 pro Einheitsfläche der Projektionsfläche eingestellt
wird, können
die Gifte zudem wirksam eingefangen werden, während die Ansprechgeschwindigkeit
des Gasmessfühlers 1 aufrechterhalten
wird. Angenommen, dass der Katalysatorgehalt größer als 500 μg/m2 pro Einheitsfläche der Projektionsfläche wäre, bestünde die
Möglichkeit,
dass die Gifte in der Katalysatorschicht übermäßig zersetzt würden, so
dass sie die Ansprechgeschwindigkeit des Gasmessfühlers beeinträchtigen
würden.
Wie
oben beschrieben wurde, können
in diesem Ausführungsbeispiel
selbst dann, wenn Wassertropfen zum Messfühler 1 gelangen, durch
die Wassertropfen verursachte Brüche
und Risse des Messfühlers 1 unterdrückt werden.
Des Weiteren kann der Messfühler 1 rasch
eine hohe Temperatur erreichen.
Die
Erfinder haben Versuche durchgeführt,
um die mit dem Messfühler 1 erzielten
Wirkungen zu bestätigen.
Um
die Versuche durchzuführen,
wurde als ein Muster Nr. 1 ein Gasmessfühler angefertigt, dessen Seiteneckbereiche 33 nicht
mit der Schutzschicht 4 bedeckt waren, sondern direkt der
Atmosphäre
ausgesetzt wurden. Das Muster Nr. 1 entspricht dem in 1 bis 5 gezeigten
Messfühler 1.
Des Weiteren wurden Muster Nr. 2, Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 5 angefertigt,
um in diesen Versuchen mit dem Muster Nr. 1 verglichen zu werden.
Die Muster Nr. 2 bis Nr. 5 entsprachen jeweils einem Gasmessfühler, dessen
Seiteneckbereiche 33 vollständig mit der Schutzschicht 4 bedeckt
waren. Die Dicke der Schutzschicht 4 bei den Mustern Nr.
2 bis Nr. 5 wurde jeweils auf 5 μm,
20 μm, 50 μm und 80 μm eingestellt.
In
diesen Versuchen wurde im Fall des Musters Nr. 1 auf einem zentralen
Bereich des Seiteneckbereichs 33 Wasser getropft, während im
Fall der Muster Nr. 2 bis Nr. 5 jeweils auf einen Bereich der Schutzschicht 4 unmittelbar
oberhalb des zentralen Bereichs des Seiteneckbereichs 33 Wasser
getropft wurde. Dann wurde bei jedem Muster die Höhe des durch
das aufgetropfte Wasser verursachten Temperaturabfalls (ΔT) des Seiteneckbereichs 33 gemessen.
Das Wasservolumen wurde bei jedem Muster auf jeweils 0,1 μL und 0,2 μL eingestellt.
Die Temperatur des Seiteneckbereichs 33 wurde bei jedem
Muster auf 700°C
eingestellt, bevor das Wasser auftropfen gelassen wurde. Die Oberflächentemperatur
wurde mittels eines Wärmelesers
gemessen. Die Messergebnisse sind in Tabelle 1 angegeben.
Die
Dicke der Schutzschicht gibt die Summe der Dicke der inneren Schicht 41 und
der Dicke der äußeren Schicht 42 an.
Die
Breite des Elementaufbaus 10 längs der Breitenrichtung erreichte
4,5 mm, während
die Dicke dem Elementaufbau 10 längs der Aufschichtungsrichtung
2,0 mm erreichte.
In
Tabelle 1 sind die Maximal- und Minimalwerte des Temperaturabfalls
angegeben. Wie in Tabelle 1 gezeigt ist, war im Fall des direkt
der Atmosphäre
ausgesetzten Seiteneckbereichs 33 der Temperaturabfall des
Seiteneckbereichs 33, der durch 0,1 μL aufgetropftes Wasser verursacht
wurde, ungefähr
der gleiche wie der, der durch 0,2 μL aufgetropftes Wasser verursacht
wurde, und reichte der Temperaturabfall von 30 bis 80°C. Im Gegensatz
dazu war der Temperaturabfall im Fall des Seiteneckbereichs 33,
der mit der 5 μm,
20 μm oder
50 μm dicken
Schutzschicht 4 bedeckt war, größer als im Fall des direkt
der Atmosphäre
ausgesetzten Seiteneckbereichs 33. So reichen die der Dicke
von 5 μm,
20 μm und
50 μm entsprechenden
Temperaturabfälle
zum Beispiel jeweils von 135 bis 220°C, von 100 bis 170°C und von
70 bis 170°C.
Darüber hinaus
war der Temperaturabfall im Fall des Seiteneckbereichs 33,
der mit der 80 μm
dicken Schutzschicht 4 bedeckt war, ungefähr der gleiche
wie im Fall des direkt der Atmosphäre ausgesetzten Seiteneckbereichs 33.
Wenn der Seiteneckbereich 33 mit einer Schutzschicht 4 bedeckt
ist, die eine Dicke von 80 μm
oder mehr hat, kann daher der Temperaturabfall gesenkt werden. Da
die Dicke der Schutzschicht 4 groß ist, nimmt allerdings zwangsläufig auch
die Wärmekapazität des Messfühlers 1 zu.
Zwar wird in diesem Fall die Möglichkeit
von Rissen oder Brüchen
in dem Messfühler
verringert, doch dauert es lange, den Messfühler 1 zu erhitzen,
wenn der Motorantrieb gestartet wird, und kann der Elektrolytkörper 2 des
Messfühlers 1 nicht rasch
seine Aktivierungstemperatur erreichen. Daher ist es schwierig,
präzise
die Konzentration eines bestimmten Bestandteils zu erfassen, das
in einem Messgas enthalten ist, wenn der Motor antrieb gestartet
wird. Da die Emissionsvorschriften heutzutage streng sind, ist es
zum Verringern des Volumens der gesamten in einem Abgas enthaltenen
Kohlenwasserstoffe unbedingt notwendig, dass seine Aktivierungstemperatur
rasch erreicht wird, wenn der Motorantrieb gestartet wird.
Nach
dem Auftropfen des Wassers auf jedes Muster haben die Erfinder den
Seiteneckbereich 33 untersucht, um in dem Heizungssubstrat 32 Risse
zu finden. Von jedem Muster wurden 10 Gasmessfühler angefertigt. Für jedes
Muster wurde die Anzahl Nc der Fühler
gezählt,
bei denen Risse erzeugt wurden. Die Untersuchungsergebnisse zum
Prozentanteil der Risserzeugung sind in Tabelle 2 angegeben.
In
Tabelle 2 berechnet sich der Prozentanteil R(%) gemäß der Gleichung
R = (Nc/10) × 100.
Wie
in Tabelle 2 gezeigt ist, werden in dem Fall, dass der Seiteneckbereich 33 der
Atmosphäre
direkt ausgesetzt ist, keine Risse erzeugt. Falls der Seiteneckbereich 33 mit
der Schutzschicht 4 bedeckt ist, nimmt die Risserzeugungsrate
mit kleiner werdender Dicke der Schutzschicht 4 zu. Falls
der Seiteneckbereich 33 mit der 80 μm dicken Schutzschicht 4 bedeckt
ist, werden keine Risse erzeugt. Wenn also Wasser tropfen zu einer Schutzschicht 4 mit
großer
Dicke gelangen, verteilt sich das Wasser in der Schutzschicht 4 entlang
den zum Oberflächenbereich
der Schutzschicht 4 parallelen Richtungen und wird in der
Schutzschicht 4 absorbiert. Es ist daher erkennbar, dass
das Wasser den Seiteneckbereich 33 kaum erreicht, was dazu
führt,
dass der Temperaturabfall des Seiteneckbereichs 33 gering
ist. Falls der Seiteneckbereich 33 mit der 80 μm dicken
Schutzschicht 4 bedeckt ist, dauert es jedoch lange, den
Elektrolytkörper 2 auf
seine Aktivierungstemperatur zu erhitzen.
Um
die Erzeugung von Rissen oder Brüchen
im Messfühler 1 zu
verhindern, während
eine rasche Aktivierung des Festelektrolytkörpers 2 beibehalten
wird, ist demnach der Messfühler 1 mit
den Seiteneckbereichen 33 nützlich, von denen zumindest
ein Abschnitt direkt der Atmosphäre
oder einem Messgas ausgesetzt ist.
Als
Nächstes
wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Verfahren zur Herstellung
des in 1 bis 5 gezeigten Gasmessfühlers 1 beschrieben.
6 zeigt
ein Ablaufdiagramm mit einem Verfahren zur Herstellung des Messfühlers 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel. 7 ist
ein Vertikalschnitt des Messfühlers 1,
wobei auf einer Oberfläche
des Elementaufbaus 10 eine Maskenschicht ausgebildet wird,
um den unbedeckten Flächenbereich 5 einzustellen. 8 ist
ein Vertikalschnitt des Messfühlers 1,
wobei auf der gesamten Oberfläche
des in 7 gezeigten Elementaufbaus 10 eine in
einem Schlämmezustand
befindliche Schutzschicht 4 aufgebracht wird.
Wie
in 6 gezeigt ist, wird in dem Verfahren zur Herstellung
des Messfühlers 1 zunächst der
Elementaufbau 10 zusammengebaut (Schritt SO). Dann wird
in den Schritten S1 bis S7 ein erstes Verfahren zum Ausbilden der
porösen
Schutzschicht 4 auf dem Elementaufbau 10 durchgeführt. Und
zwar wird, wie in 7 gezeigt ist, auf den Seiteneckbereichen 33 und 330,
der Bodenfläche 320 und
der vorderen Eckfläche 34 des Heizungssubstrats 32 und
Teilen der Seitenflächen
der Kammerformschicht 121 nahe an dem Heizungssubstrat 32 in
dem Gasmessabschnitt 1b des Messfühlers 1 eine aus einem
organischen Material bestehende Maskenschicht 61 ausgebildet
(Schritt S1). Der Bereich der Maskenschicht 61 deckt sich
mit dem unbedeckten Flächenbereich 5.
Dann
wird auf der gesamten Oberfläche
des Elementaufbaus 10 einschließlich der Gaseinlässe 11 des
Abschnitts 1b zweimal ein Schutzschichtformmaterial 40 aufgebracht,
das sich in einem Schlämmezustand
befindet, und getrocknet (Schritte 52 bis S5). Die Maskenschicht 61 wird
mit den beiden Lagen des Schutzschichtformmaterials 40 bedeckt.
Dann
wird, wie in 6 gezeigt ist, für den mit
dem Schutzschichtformmaterial 40 bedeckten Messfühler 1 eine
Wärmebehandlung
durchgeführt,
um das Schutzschichtformmaterial 40 zu backen (Schritt
S6). Bei dieser Behandlung wird das nicht auf der Maskenschicht 61 angeordnete
Schutzschichtformmaterial 40 so gebacken, dass es die Schutzschicht 4 bildet,
während
die Maskenschicht 61 abgebrannt wird, um das auf der Maskenschicht 61 angeordnete
gebackene Formmaterial 40 vom Messfühler 1 zu entfernen.
Dadurch wird der in 1 und 2 gezeigte
Messfühler 1 erzielt.
Das
Verfahren zum Ausbilden der Schutzschicht 4 wird nun ausführlicher
beschrieben. Im Schritt S1 wird ein aus einem Acrylmaterial, Zellulose
oder dergleichen bestehendes Bindemittel mit einem organischen Lösungsmittel
aufgelöst,
um eine Paste eines Maskenmaterials 610 zu bilden. Dann
wird das Maskenmaterial 610 gemäß einem Auflagenübertragungsvorgang auf
dem unbedeckten Flächenbereich 5 aufgetragen
und wird das Maskenmaterial 610 auf dem unbedeckten Flächenbereich 5,
falls nötig,
getrocknet. Dadurch wird, wie in 7 bis 8 gezeigt
ist, die Maskenschicht 61 auf dem Messfühler 1 ausgebildet.
Im
Schritt S2 wird der Elementaufbau 10 des Gasmessabschnitts 1b in
eine Schlämme
aus einem Innenschutzschichtformmaterial eingetaucht und aus der
Schlämme
gehoben. Dadurch wird der Elementaufbau 10 mit dem Innenschutzschichtformmaterial
beschichtet.
Im
Schritt S3 wird das auf dem Elementaufbau 10 aufgetragene
Material getrocknet.
Im
Schritt S4 wird der Elementaufbau 10 in eine Schlämme aus
einem Außenschutzschichtformmaterial
eingetaucht und aus der Schlämme
gehoben. Dadurch wird der Elementaufbau 10 außer mit
dem Innenschutzschichtformmaterial auch mit dem Außenschutzschichtformmaterial
beschichtet.
Im
Schritt S5 wird das auf dem Elementaufbau 10 aufgetragene
Außenschutzschichtformmaterial
getrocknet.
Im
Schritt S6 wird für
den mit der Maskenschicht 61 und dem Außen- und Innenschutzschichtformmaterial
beschichteten Elementaufbau 10 bei einer von 500 bis 1000°C reichenden
Temperatur eine Wärmebehandlung
durchgeführt.
Daher werden die Außen-
und Innenschutzschichtformmaterialien zu der porösen Schutzschicht 4 und
wird die aus einem Harzfilm gebildete Maskenschicht 21 thermisch
zersetzt und von dem Elementaufbau 10 genommen. Die poröse Schutzschicht 4,
die auf der thermisch zersetzten Maskenschicht 61 angeordnet
ist, sitzt dabei bezüglich
dem Elementaufbau 10 mit einer sehr geringen Haftfestigkeit
auf der Oberfläche
des Elementaufbaus 10.
Im
Schritt S7 wird die auf der thermisch zersetzten Maskenschicht 61 angeordnete
poröse
Schutzschicht 4 durch einen Luftstoß oder Vibration von dem Elementaufbau 10 entfernt.
Dementsprechend
kann gemäß dem ersten
Verfahren zum Ausbilden der Schutzschicht 4 die poröse Schutzschicht 4 präzise auf
einer Oberfläche
des Elementaufbaus 10 ausgenommen dem unbedeckten Flächenbereich 5 ausgebildet
werden.
Als
Maskenmaterial 610 kann auch eine Paste verwendet werden,
die ein unter Ultraviolettstrahlung aushärtendes Harz enthält. Nachdem
in diesem Fall das Maskenmaterial 610 auf den unbedeckten
Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 übertragen
wurde, wird das auf dem Elementaufbau 10 angeordnete Maskenmaterial 610 mit
Ultraviolettstrahlung bestrahlt und das Maskenmaterial 610 ausgehärtet, um
die Maskenschicht 61 zu bilden. Das Maskenmaterial 610 kann
aus einer Mischung aus Acrylharz und/oder α-Terpineol (C10H18O) als Hauptmaterial, einer kleinen Menge
Dispergiermittel, einer kleinen Menge Viskositätsstabilisator und einer kleinen
Menge Farbstoff mit einer unterscheidbaren Farbe gebildet werden.
Der Farbstoff wird in dem Maskenmaterial 610 aufgenommen,
um das auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 aufgetragene
Maskenmaterial 610 von der Oberfläche des Elementaufbaus 10 unterscheiden
zu können.
Daher kann das aufgetragene Maskenmaterial 610 leicht von
einem Arbeiter erkannt werden oder kann leicht mit Hilfe einer Kamera
eine Bilderkennung des aufgetragenen Maskenmaterials 610 durchgeführt werden.
Der
Auflagenübertragungsvorgang
für das
Maskenmaterial 610 im Schritt S1 wird nun ausführlich unter
Bezugnahme auf 9 bis 14 beschrieben. 9 ist
eine erste Ansicht, die den Auflagenübertragungsvorgang für den Messfühler 1 zeigt. 10 ist eine zweite Ansicht, die den Auflagenübertragungsvorgang
zeigt. 11 ist eine dritte Ansicht,
die den Auflagenübertragungsvorgang
zeigt. 12 ist eine vierte Ansicht,
die den Auflagenübertragungsvorgang
zeigt. 13 ist eine fünfte Ansicht,
die den Auflagenübertragungsvorgang
zeigt. 14 ist eine sechste Ansicht,
die den Auflagenübertragungsvorgang
zeigt.
In
diesem Auflagenübertragungsvorgang
wird das Maskenmaterial 610 an einem Auflagenelement angebracht
und vor dem Trocknen auf den Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 übertragen.
Wie in 9 gezeigt ist, werden zum Durchführen der
Auflagenübertragung
eine Tiefdruckplatte 63 mit einem konkaven Raum 631 auf
seiner Oberseite, ein Tintenfass 64 mit einer Ringzunge 641,
das auf der Oberseite der Tiefdruckplatte 63 gleiten kann,
und ein Auflagenelement 62 verwendet, das aus Gummi besteht
und hochflexibel ist. Der konkave Raum 631 hat eine Größe, Form
und Tiefe, die der auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 anzuordnenden
Maskenschicht 61 entsprechen. Das Tintenfass 64 ist
mit dem Maskenmaterial 610 gefüllt und befindet sich auf dem
konkaven Raum 631 der Tiefdruckplatte 63. Die
Tiefdruckplatte 63 befindet sich an ihrer Ausgangsposition.
Dann wird der konkave Raum 631 mit dem aus dem Tintenfass 64 kommenden
Maskenmaterial 610 gefüllt.
Dann
wird die Tiefdruckplatte 63, wie in 10 gezeigt
ist, horizontal bewegt, um den konkaven Raum 633 unter
dem Auflagenelement 62 zu platzieren. Der konkave Raum 631 ist
mit einem vorgegebenen Volumen des Materials 610 gefüllt. Dann
wird das Auflagenelement 62, wie in 11 gezeigt
ist, nach unten bewegt, um es gegen die Tiefdruckplatte 63 stoßen zu lassen.
Dann wird das Auflagenelement 62 nach oben bewegt. Dadurch
wird das Maskenmaterial 610 des konkaven Raums 631 auf
das Auflagenelement 62 übertragen.
Dann wird die Tiefdruckplatte 63, wie in 12 gezeigt ist, in ihre Ausgangsposition zurückbewegt. Dann
wird das Auflagenelement 62, wie in 13 gezeigt
ist, über
dem Elementaufbau 10 platziert, der in einem Isolator 13 eines
Gassensors eingeführt
und daran befestigt ist. Dann wird das Auflagenelement 62 nach unten
bewegt, um gegen den Elementaufbau 10 zu stoßen. Dann
wird das Auflagenelement 62 nach oben bewegt. Dadurch wird
das Maskenmaterial 610 des Auflagenelements 62 auf
den Elementaufbau 10 übertragen. Dann
wird das Auflagenelement 62, wie in 14 gezeigt
ist, mit Hilfe eines Reinigungsstreifens 65 gereinigt, so
dass die an dem Auflagenelement 62 anhaftenden Restmaterialien
entfernt werden. Dieser Auflagenübertragungsvorgang
wird für
jeden der nacheinander antransportierten Fühler 1 durchgeführt.
Es
werden nun die Wirkungen beschrieben, die bei diesem Verfahren zur
Herstellung des Messfühlers 1 erzielt
werden.
Da
die Wärmebehandlung
für den
mit dem Formmaterial 40 bedeckten Messfühler 1 durchgeführt wird,
wird das Formmaterial 40 gebacken, während die Maskenschicht 61 abgebrannt
wird. Daher wird die poröse
Schutzschicht 4 aus dem gebackenen Formmaterial 40 gebildet,
das nicht auf der Maskenschicht 61 angeordnet ist, während das
auf der Maskenschicht 61 angeordnete Formmaterial 40 von
dem Messfühler 1 entfernt
wird. Dementsprechend kann die Schutzschicht 4 leicht derart
ausgebildet werden, dass die Gaseinlässe 11 mit der Schutzschicht 4 bedeckt
sind, und kann zumindest ein Abschnitt der Seiteneckbereiche 33 des
Heizungssubstrats 32 zuverlässig als der nicht mit der
Schutzschicht 4 bedeckte unbedeckte Flächenbereich 5 eingestellt
werden. Da bei der Wärmebehandlung
die Schutzschicht 4 und die nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckten
Seiteneckbereiche 33 gleichzeitig erzielt werden, kann
zudem die Effizienz bei der Herstellung des Messfühlers 1 verbessert
werden.
Da
die Maskenschicht 61 auf einem gewünschten Flächenbereich des Elementaufbaus 10 ausgebildet wird,
indem das auf das Auflagenelement 62 aufgebrachte Maskenmaterial 610 zu
dem gewünschten
Flächenbereich übertragen
wird, kann die Maskenschicht 61 zudem leicht und zuverlässig auf
dem Elementaufbau 10 ausgebildet werden, um so zumindest
einen Abschnitt der Seiteneckbereiche 33 als den unbedeckten
Flächenbereich 5 einzustellen.
Dieses Herstellungsverfahren kann daher eine hervorragende Produktivität für den Messfühler 1 ergeben.
Da
das Auflagenelement 62 hochflexibel ist, verformt sich
das gegen den Elementaufbau 10 stoßende Auflagenelement 62 leicht
auf der Oberfläche
des Elementaufbaus 10. Obwohl der gesamte Bereich der Seiteneckbereiche 33 und
ein Teil der an die Seiteneckbereiche 33 grenzenden Oberflächen der
Schicht 121 gekrümmt
ist, verformt sich das Auflagenelement 62 in diesem Fall
leicht entlang des Gesamtbereichs. Dementsprechend kann das Maskenmaterial 610 leicht
und zuverlässig
auf dem Gesamtbereich ausgebildet werden, so dass der unbedeckte
Flächenbereich 5 einschließlich eines
Teils der Oberflächen
der Schicht 121 leicht und effizient eingestellt werden
kann.
Da
das Maskenmaterial 610 aus einem durch Ultraviolettstrahlung
aushärtenden
Harz gebildet wird, wird das auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 aufgebrachte Maskenmaterial 610 zuverlässig in
kurzer Zeit ausgehärtet,
wenn es mit Ultraviolettstrahlung bestrahlt wird. Daher kann der
Elementaufbau 10 innerhalb kurzer Zeit, nachdem der unbedeckte
Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 mit dem Maskenmaterial 610 beschichtet
wurde, mit dem Schutzschichtformmaterial 40 überzogen
werden. Dementsprechend kann die Effizienz bei der Herstellung des
Messfühlers 1 weiter
verbessert werden.
Ausführungsbeispiel 2
Es
wird nun gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
ein weiteres Verfahren zum Aufbringen des Maskenmaterials 610 auf
den unbedeckten Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 im Schritt S1 beschrieben.
5 zeigt
erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen des Maskenmaterials 610 auf
dem Elementaufbau 10 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel. 16 zeigt ein bei dem zweiten Ausführungsbeispiel
verwendetes Beschichtungssystem. 17 ist
eine Schnittansicht eines Düsenrohrs
und eines Tanks des in 16 gezeigten
Beschichtungssystems.
Wie
in 15 gezeigt ist, wird in einem inneren offenen
Raum eines Düsenrohrs 650 ein
poröses
Filzelement 65 gehalten und mit einer Paste des harzhaltigen
Maskenmaterials 610 getränkt. Ein von einer Spitze des
Düsenrohrs 650 vorragender
Kopfabschnitt 653 des Filzelements 65 kommt mit
einer Oberfläche
des Elementaufbaus 10 in Kontakt und wird auf einem unbedeckten
Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 bewegt. Während der Bewegung des Filzelements 65 wird
das Maskenmaterial 610 automatisch gemäß dem Kapillareffekt auf den
unbedeckten Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 aufgebracht. Daher kann der unbedeckte
Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 mit dem Maskenmaterial 610 beschichtet
werden, als ob der unbedeckte Flächenbereich 5 mit
Hilfe eines Filzstiftes markiert würde.
Und
zwar ist, wie in 16 und 17 gezeigt
ist, das Düsenrohr 650 über einen
Tank 651 mit einer Druckeinstellvorrichtung 652 verbunden.
Das Maskenmaterial 610 ist in dem Tank 651 vorrätig, wobei
die Vorrichtung 652 den Druck des Tanks 651 einstellt.
Das Filzelement 65 ist schnurförmig, wobei ein naher Abschnitt 654 des
Filzelements 65 innerhalb des Tanks 651 angeordnet
ist. Die Menge des dem Filzelement 65 zugeführten Maskenmaterials 610 wird
eingestellt, indem der Druck des Tanks 651 erhöht oder
verringert wird. Die Vorrichtung 652 stellt den Druck des
Tanks 651 entsprechend den physikalischen Eigenschaften
des Maskenmaterials 610 wie der Viskosität und dergleichen
ein. Daher kann die Fließgeschwindigkeit
des von dem Filzelement 65 abgegebenen Maskenmaterials 610 präzise eingestellt
werden. Neben den Wirkungen im ersten Ausführungsbeispiel kann das Maskenmaterial 610 dementsprechend
zuverlässig
auf den unbedeckten Flächenbereich 5 des
Elementaufbaus 10 aufgebracht werden, ohne auf einen Bereich
außerhalb
des unbedeckten Flächenbereichs 5 aufgebracht
zu werden oder ohne unzureichend auf den unbedeckten Flächenbereich 5 aufgebracht
zu werden.
In
diesem Ausführungsbeispiel
kann der nahe Abschnitt 654 des Filzelements 65 in
der Mitte des Düsenrohrs 650 angeordnet
werden. Darüber
hinaus ist zwar das Filzelement 65 säulenförmig, doch kann die Form des
Filzelements 65 auch passend abhängig von der Form des unbedeckten
Flächenbereichs 5 festgelegt
werden. Darüber
hinaus kann der Kopfabschnitt 653 des Filzelements 65 um
eine kleine Strecke von der Oberfläche des Elementaufbaus 10 entfernt
sein.
Ausführungsbeispiel 3
Es
wird nun ein weiteres Verfahren zur Herstellung des in 1 gezeigten
Gasmessfühlers 1 beschrieben.
18 zeigt ein Ablaufdiagramm mit einem Verfahren
zur Herstellung des in 1 bis 5 gezeigten
Messfühlers 1 gemäß dritten
bis fünften
Ausführungsbeispielen. 19 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen des Schutzschichtformmaterials 40 auf
dem Elementaufbau 10 mit Hilfe eines Spenders gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel. 20 zeigt erläuternd
ein weiteres Verfahren zum Aufbringen des Schutzschichtformmaterials 40 auf
dem Elementaufbau 10 gemäß einer Abwandlung des dritten
Ausführungsbeispiels.
Wie
in 18 gezeigt ist, wird bei diesem Verfahren zunächst im
Schritt S0 der Elementaufbau 10 zusammengebaut. Dann wird
ein zweites Verfahren zum Ausbilden der Schutzschicht 4 auf
einem Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 durchgeführt. Und zwar wird das Formmaterial 40 so
eingestellt, dass es sich in einem Pasten- oder Schlämmezustand
befindet. Danach werden, wie in 19 gezeigt
ist, in den Schritten S8 und S10 die Gaseinlässe 11 des Elementaufbaus 10 mit
Hilfe eines Spenders 66 zweimal direkt mit dem Formmaterial 40 beschichtet
und wird das Formmaterial 40 in den Schritten S9 und S11
getrocknet. Danach wird für
das auf dem Elementaufbau 10 aufgebrachte Formmaterial 40 im
Schritt S6 eine Wärmebehandlung
durchgeführt,
um die Schutzschicht 4 auf dem Elementaufbau 10 auszubilden.
Da
der Elementaufbau 10 mit Hilfe des Spenders 66 mit
dem Formmaterial 40 beschichtet wird, ist es möglich, das
Volumen und die Fließgeschwindigkeit
des von dem Spender 66 abgegebenen Formmaterials 40 präzise einzustellen.
Dementsprechend können
präzise
die Form, die Fläche
und die Dicke des auf dem Elementaufbau 10 aufgebrachten
Formmaterials 40 eingestellt werden.
Des
Weiteren kann der Durchmesser eines Abgabeauslasses des Spenders 66 sowie
die Bewegung des Spenders 66 auf der Oberfläche des
Elementaufbaus 10 frei eingestellt werden.
Dementsprechend
kann der Spender 66 die Schutzschicht 4 in einer
komplizierten Form ausbilden.
Dieses
Verfahren ist nicht auf die Verwendung eines einzelnen Spenders
beschränkt.
Wie in 20 gezeigt ist, können eine
Vielzahl von Spendern 66 verwendet werden, um einen breiteren
Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 direkt mit dem Formmaterial 40 zu
beschichten. Dementsprechend kann das Formmaterial 40 rasch
auf einen großen
Bereich der Oberfläche
des Elementaufbaus 10 aufgebracht werden, wobei neben den
Wirkungen des dritten Ausführungsbeispiels
die Produktivität
des Messfühlers 1 verbessert
werden kann.
Ausführungsbeispiel 4
Es
wird nun ein weiteres Verfahren zum Aufbringen des Formmaterials 40 auf
dem Elementaufbau 10 beschrieben.
21 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen des Formmaterials 40 auf dem
Elementaufbau 10 gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel.
Wie
in 21 gezeigt ist, wird, nachdem das Formmaterial 40 so
eingestellt wurde, dass es sich in einem Pasten- oder Schlämmezustand
befindet, der Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 in den Schritten S8 und S10 durch
Besprühen
des Beschichtungsflächenbereichs
mit dem von einer Düse 67 abgegebenen
Formmaterial 40 mit dem Formmaterial 40 beschichtet.
Dann wird das Formmaterial 40 in den Schritten S9 und S11
getrocknet, wobei im Schritt S6 eine Wärmebehandlung für das Formmaterial 40 durchgeführt wird.
Dementsprechend kann das Formmaterial 40 sogar dann, wenn
der Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 uneben ausgebildet ist, leicht und
zuverlässig
auf dem Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 aufgebracht werden.
Ausführungsbeispiel 5
Es
wird nun ein weiteres Verfahren zum Aufbringen des Formmaterials 40 auf
dem Elementaufbau 10 beschrieben.
22 zeigt erläuternd
ein Verfahren zum Aufbringen des Formmaterials 40 auf dem
Elementaufbau 10 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel.
Bei
diesem Verfahren wird das Formmaterial 40 so eingestellt,
dass es sich in einem Pastenzustand befindet, und wird ein konkaver
Raum einer (nicht gezeigten) Tiefdruckplatte mit dem Formmaterial 40 gefüllt und
das Formmaterial 40 auf ein aus Gummi bestehendes, hochflexibles
Auflagenelement 68 aufgebracht. Danach wird der Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10, wie in 22 gezeigt
ist, in den Schritten S8 und S10 mit dem Formmaterial 40 beschichtet,
indem das auf das Auflagenelement 68 aufgebrachte Formmaterial 40 auf
den Beschichtungsflächenbereich übertragen
wird. Dann wird das Formmaterial 40 in den Schritten S9
und S11 getrocknet, wobei im Schritt S6 für das Formmaterial 40 eine
Wärmebehandlung
durchgeführt
wird.
Auch
wenn der Beschichtungsflächenbereich
kompliziert geformt ist, verformt sich die Oberfläche des Auflagenelements 68 bei
diesem Verfahren leicht längs
der Form des Beschichtungsflächenbereichs.
Dementsprechend kann das Formmaterial 40, das eine vorgegebene
Größe hat,
korrekt auf einen vorgegebenen Oberflächenbereich des Elementaufbaus 10 aufgebracht
werden.
Außerdem kann
die Dicke des auf das Auflagenelement 68 aufgebrachten
Formmaterials 40 präzise eingestellt
werden, indem die Tiefe des konkaven Raums der Tiefdruckplatte eingestellt
wird. Dementsprechend kann das Formmaterial 40 mit einer
vorgegebenen Dicke auf dem Elementaufbau 10 aufgebracht
werden. Da die Tiefdruckplatte einen auf eine gleichmäßige Tiefe
eingestellten konkaven Raum haben kann, kann das auf dem Elementaufbau 10 aufgebrachte
Formmaterial 40 zudem mit einer gleichmäßigen Dicke eingestellt werden.
Das
Formmaterial 40 kann auf dem Elementaufbau 10 gemäß einem
Siebdruckvorgang aufgebracht werden. Bei diesem Verfahren kann das
Formmaterial 40 vorgegebener Größe korrekt auf einen vorgegebenen
Oberflächenbereich
des Elementaufbaus 10 aufgebracht werden.
Ausführungsbeispiel 6
Unter
Bezugnahme auf 23 wird nun ein weiterer Gasmessfühler beschrieben.
23 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem sechsten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Wie in 23 gezeigt ist, hat der Gasmessfühler 1A in
dem sechsten Ausführungsbeispiel
den gleiche Elementaufbau 10 wie der Messfühler 1 im
ersten Ausführungsbeispiel.
Der Fühler 1A unterscheidet
sich von dem Messfühler 1 dadurch,
dass das Verhältnis
D1/D2 beim Messfühler 1A auf
ungefähr
0,5 eingestellt ist.
Verglichen
mit den Seiteneckbereichen 33 hat die Seitenfläche 100 des
Elementaufbaus 10 eine höhere Wasserabweisung. Das heißt, dass
selbst dann, wenn Wasser auf die Seitenfläche 100 gelangt, die Wahrscheinlichkeit
einer Riss- oder Brucherzeugung in dem Elementaufbau 10 geringer
als in dem Fall ist, dass Wasser auf die Seiteneckbereiche 33 gelangt.
Allerdings konzentrieren sich Spannungen leicht an vielen Stellen
der Seitenfläche 100 und
startet die Erzeugung von Rissen oder Brüchen in hohem Umfang von den Spannungskonzentrations stellen
aus. Wenn der Elementaufbau 10, während der Elementaufbau 10 ausgebildet
wird, gesintert oder gebacken wird, kommt es auf der Seitenfläche 100 zu
kleinen fehlerhaften Abschnitten und konzentrieren sich die Spannungen
leicht an den fehlerhaften Abschnitten. Um die Erzeugung von Rissen oder
Brüchen
in dem Elementaufbau 10 zu verhindern, ist es daher besser,
einen großen
Teil der Seitenfläche 100 der
Atmosphäre
oder dem Messgas auszusetzen. Auch wenn Wasser direkt auf die Seitenfläche 100 gelangt,
kann der Temperaturabfall der Seitenfläche 100 aufgrund des
Leidenfrost-Effekts gering sein.
Da
das Verhältnis
D1/D2 auf ungefähr
0,5 eingestellt ist, so dass ungefähr die Hälfte der Seitenfläche 100 mit
der Schutzschicht 4 bedeckt ist, kann dementsprechend die
Wahrscheinlichkeit der Erzeugung von Rissen oder Brüchen, zu
denen es auf der Seitenfläche 100 kommt,
verringert werden.
Der
Messfühler 1A kann
auf die gleiche Weise wie der Messfühler 1 mit jedem der
in den ersten bis fünften
Ausführungsbeispielen
beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Die
Erfinder haben Versuche durchgeführt,
um den Zusammenhang zwischen dem Verhältnis D1/D2 und dem Prozentanteil
der Risserzeugung in einem Gasmessfühler zu untersuchen. Um die
Versuche durchzuführen,
wurde als ein Muster Nr. 1 ein vollständig mit der Schutzschicht 4 überzogener
Gasmessfühler (D1/D2
= 0) angefertigt. Des Weiteren wurden als Muster Nr. 2, Nr. 3, Nr.
4, Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 7 jeweils Gasmessfühler angefertigt, bei denen
die Verhältnisse
jeweils auf D1/D2 = 0,02, D1/D2 = 0,05, D1/D2 = 0,10, D1/D2 = 0,20,
D1/D2 = 0,40 und D1/D2 = 0,70 eingestellt waren. Die Dicke der Schutzschicht 4 wurde
auf 5 μm
eingestellt. Auf den unbedeckten Flächenbereich 5 (Muster
Nr. 2 bis Nr. 7) oder auf die auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 angeordnete
Schutzschicht 4 (Muster Nr. 1) wurde Wasser tropfen gelassen.
Das Volumen des auf getropften Wassers wurde jeweils auf 0,1 μL eingestellt.
Der Prozentanteil der Risserzeugung wurde auf die gleiche Weise
wie bei den in Tabelle 2 angegebenen Prozentanteilen berechnet.
Die poröse
Diffusionswiderstandsschicht 124 wurde so angeordnet, dass
sie von den Seiteneckbereichen 33 um einen Abstand 0,75 × D2 entfernt
war. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 3 angegeben.
Wie
in der Tabelle 3 angegeben ist, werden in dem Elementaufbau 10 im
Fall D1/D2 kleiner oder gleich 0,02 Risse erzeugt. Der Grund dafür ist der,
dass sich die auf der Seitenfläche 100 angeordnete
Schutzschicht 4 nahe am Seiteneckbereich 33 befindet.
Zum einen erreicht Wasser, das in der Schutzschicht 4 gehalten
wird, den Seiteneckbereich 33 und hat die Wirkung, im Seiteneckbereich 33 Wärmespannungen
zu erzeugen, so dass am Seiteneckbereich 33 Risse erzeugt
werden. Zum anderen verdampft ein Teil des Wassers, wenn Wasser
auf den Seiteneckbereich 33 gelangt, aufgrund des Leidenfrost-Effekts
und verteilt sich der andere Teil des Wassers auf dem Seiteneckbereich 33 und
wird in der Schutzschicht 4 gehalten, so dass die Temperatur
der Seitenfläche 100 rasch
sinkt. Daher werden an Spannungskonzentrationsstellen der Seitenfläche 100 Risse erzeugt.
Im
Gegensatz dazu werden in dem Elementaufbau im Fall D1/D2 größer oder
gleich 0,5 keine Risse erzeugt. Die auf der Seitenfläche 100 angeordnete
Schutzschicht 4 ist ausreichend weit von dem Seiteneckbereich 33 entfernt.
Zum einen erreicht selbst dann, wenn Wasser in der Schutzschicht 4 gehalten
wird, das Wasser nicht den Seiteneckbereich 33. Daher werden
am Seiteneckbereich 33 keine Risse erzeugt. Zum anderen
erreicht das Wasser, wenn Wasser auf den Seiteneckbereich 33 gelangt,
kaum die Schutzschicht 4, so dass die Temperatur der Seitenfläche 100 auf
einer hohen Temperatur gehalten werden kann. Der Temperaturabfall
des Seiteneckbereichs 33 wird aufgrund des Leidenfrost-Effekts
unterdrückt.
Daher werden in dem Messfühler
keine Risse erzeugt.
Wenn
die Schutzschicht 4 so auf der Seitenfläche 100 des Elementaufbaus 10 angeordnet
ist, dass das Verhältnis
D1/D2 größer oder
gleich 0,05 ist, kann daher die Erzeugung von Rissen oder Brüchen in
dem Messfühler
weiter unterdrückt
werden.
Ausführungsbeispiel 7
24 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem siebten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Wie in 24 gezeigt ist, hat der Gasmessfühler 1B im
siebten Ausführungsbeispiel
den gleichen Elementaufbau 10 wie der Messfühler 1 im
ersten Ausführungsbeispiel.
Der Messfühler 1B unterscheidet
sich vom Messfühler 1 dadurch,
dass die Schutzschicht 4 nur eine einzige Lage aufweist.
Demnach
zeigt der Messfühler 1B zwar
verglichen mit dem in 1 bis 5 gezeigten
Messfühler 1 eine
leicht schlechtere Leistung beim Einfangen von Giften des Messgases,
doch können
Brüche
und Risse in dem Messfühler 1B,
die durch zum Messfühler 1B gelangtes
Wasser verursacht werden, auf die gleiche Weise wie beim Messfühler 1 unterdrückt werden,
während
die Wärmekapazität des Messfühlers 1B auf
einem niedrigen Niveau gehalten wird. Außerdem kann der Messfühler 1B verglichen
mit dem Messfühler 1 leichter gemäß einem
der in den ersten bis fünften
Ausführungsbeispielen
beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Ausführungsbeispiel 8
25 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem achten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Wie
in 25 gezeigt ist, hat der Gasmessfühler 1C im
achten Ausführungsbeispiel
den gleichen Elementaufbau 10 wie der Messfühler 1 im
ersten Ausführungsbeispiel.
Der Messfühler 1C unterscheidet
sich von dem Messfühler 1 dadurch,
dass sich die Gasmesselektrode 21 im direkten Kontakt mit
der porösen
Diffusionswiderstandsschicht 124 befindet und sich die
in dem Heizungssubstrat 32 eingebetteten Heizelemente 31 im
direkten Kontakt mit der Kammerformschicht 121 befinden.
Bei
dieser Anordnung des Messfühlers 1C weist
der Messfühler 1C anders
als der Messfühler 1 im ersten
Ausführungsbeispiel
nicht die Messgaskammer 124 und den Abstandhalter 123 auf.
Dementsprechend kann die Herstellung des Messfühlers 1C vereinfacht
werden.
Da
die Heizelemente 31 so angeordnet sind, dass sie sich mit
der Kammerformschicht 121 in Kontakt befinden, kann außerdem der
Abstand zwischen den Heizelementen 31 und dem Elektrolytkörper 2 verringert werden.
Dementsprechend kann die Zeit dauer verkürzt werden, die benötigt wird,
um den Elektrolytkörper 2 auf
seine Aktivierungstemperatur zu erhitzen.
Als
eine Abwandlung dieses Ausführungsbeispiels
können
die Heizelemente 31 auf die gleiche Weise wie im ersten
Ausführungsbeispiel
innerhalb des Heizungssubstrats 32 eingebettet werden oder
kann der Messfühler 1C die
Messgaskammer 124 und den Abstandhalter 123 aufweisen.
Ausführungsbeispiel 9
Unter
Bezugnahme auf 26 bis 28 wird
nun ein weiterer Gasmessfühler
beschrieben.
26 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines
Gasmessfühlers
gemäß dem neunten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung. 27 ist ein Vertikalschnitt
entlang im Wesentlichen der Linie B-B von 26. 28 ist eine Seitenansicht des in 26 gezeigten Messfühlers. Eine Draufsicht des
in 26 gezeigten Messfühlers ist in 4 gezeigt.
Wie
in 26 bis 28 und
in 4 gezeigt ist, hat der Gasmessfühler 1D den
gleichen Elementaufbau 10 wie der in 1 bis 5 gezeigte
Messfühler 1.
Der Messfühler 1D unterscheidet
sich von dem Messfühler 1 dadurch,
dass zusätzlich
zu dem Beschichtungsflächenbereich
des Elementaufbaus 10 auch ein Teil der Bodenfläche 320 des
Heizungssubstrats 32 mit der porösen Schutzschicht 4 bedeckt
ist. Und zwar befindet sich auf der Bodenfläche 320 des Heizungssubstrats 32 mit
Ausnahme von Teilen der Bodenfläche 320, die
an die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzen,
ein zweiter Beschichtungsflächenbereich,
der mit der Schutzschicht 4 bedeckt ist. Daher befindet
sich an allen Seiteneckbereichen 33 und 330 des
Heizungssubstrats 32, der gesamten vorderen Eckfläche 34 des Heizungssubstrats 32,
an Teilen der Bodenfläche 320 des Heizungssubstrats 32,
die an die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzen,
und an Teilen der Seitenflächen 100 der
Kammerformschicht 121, die an die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzen,
ein unbedeckter Flächenbereich 5.
Genauer
gesagt wird auf die gleiche Weise wie bei dem in 2 gezeigten
Messfühler 1 das
Verhältnis
D1/D2 auf größer oder
gleich 0,05 eingestellt. Des Weiteren ist jeder Seiteneckbereich 33 längs der
Breitenrichtung um einen Abstand D3 von einem entsprechenden Ende
der auf der Bodenfläche 320 angeordneten Schutzschicht 4 (d.
h. von einem Ende des unbedeckten Flächenbereichs 5 auf
der Bodenfläche 320)
entfernt. Die Bodenfläche 320 hat
längs der
Breitenrichtung eine Breite W1. Das Verhältnis D3/W1 des Abstands D3 zur
Breite W1 ist so eingestellt, dass es größer oder gleich 0,02 ist (D3/W1 ≥ 0,02).
Die
Erfinder haben Versuche durchgeführt,
um den Zusammenhang zwischen dem Verhältnis D3/W1 und dem Prozentanteil
an Risserzeugung in einem Gasmessfühler zu untersuchen. Um die
Versuche durchzuführen,
wurde als ein Muster Nr. 1 ein Gasmessfühler angefertigt, der vollständig mit
der Schutzschicht 4 überzogen
war (D3/W1 = 0). Des Weiteren wurden als Muster Nr. 2, Nr. 3, Nr.
4, Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 7 jeweils Gasmessfühler angefertigt, bei denen
die Verhältnisse
auf D3/W1 = 0,01, D3/W1 = 0,02, D3/W1 = 0,05, D3/W1 = 0,10, D3/W1
= 0,40 und D3/W1 = 0,70 eingestellt waren. Die anderen Bedingungen
für die
Versuche waren die gleichen wie bei Tabelle 3. Das Verhältnis der
Risserzeugung wurde auf die gleiche Weise wie das in Tabelle 2 angegebene
Verhältnis
angegeben. Die Versuchsergebnisse sind in Tabelle 4 angegeben.
Wie
in Tabelle 4 angegeben ist, werden in dem Elementaufbau 10 Risse
erzeugt, falls das Verhältnis D3/W1
kleiner oder gleich 0,01 ist. Im Gegensatz dazu verringert sich
für den
Fall, dass das Verhältnis
D3/W1 größer oder
gleich 0,02 beträgt,
der Temperaturabfall auf der Bodenfläche 320, da das Wasser,
das auf den Seiteneckbereich 33 gelangt, aufgrund des Leidenfrost-Effekts
kaum in der auf der Bodenfläche 320 angeordneten
Schutzschicht 4 gehalten wird. Daher werden in dem Messfühler keine
Risse erzeugt.
Wenn
die Schutzschicht 4 so auf der Bodenfläche 320 des Heizungssubstrats 32 angeordnet
wird, dass das Verhältnis
D3/W1 größer oder
gleich 0,02 ist, kann demnach die Erzeugung von Rissen und Brüchen im
Messfühler
unterdrückt
werden. Da die Schutzschicht 4 nicht auf der gesamten Oberfläche des
Elementaufbaus 10 angeordnet ist, kann außerdem die
Wärmekapazität des Messfühlers verringert
werden, so dass der Elektrolytkörper 2 rasch
auf seine Aktivierungstemperatur gebracht werden kann, wenn der
Motorbetrieb gestartet wird.
Als
Nächstes
wird ein Verfahren zur Herstellung des in 26 bis 28 gezeigten
Gasmessfühlers 1D beschrieben.
29, zeigt ein Ablaufdiagramm mit einem Verfahren
zum Herstellen des Messfühlers 1D gemäß dem neunten
Ausführungsbeispiel. 30 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers mit
einer auf seiner gesamten Oberfläche
ausgebildeten porösen
Schutzschicht. 31 zeigt erläuternd einen
Schritt zum Abtrennen von Abschnitten der Schutzschicht von dem
in 30 gezeigten Messfühler mit Hilfe eines wasserfesten Sandpapiers. 32 zeigt erläuternd
einen Schritt zum Abtrennen von Abschnitten der Schutzschicht von
dem in 30 gezeigten Messfühler mit
Hilfe eines elastischen Schleifwerkzeugs. 33 zeigt
erläuternd
einen Schritt zum Abtrennen von Abschnitten der Schutzschicht von
dem in 30 gezeigten Messfühler mit
Hilfe einer riemenförmigen
Schleifvorrichtung.
Bei
dem Verfahren zur Herstellung des Messfühlers 1D wird im Schritt
SO zunächst
der Elementaufbau 10 zusammengebaut. Dann wird ein drittes
Verfahren zum Ausbilden der Schutzschicht 4 auf Beschichtungsflächenbereichen
des Elementaufbaus 10 durchgeführt. Und zwar wird, wie in 29 gezeigt ist, in den Schritten S2 und S4 zweimal
auf die gesamte Oberfläche
des Elementaufbaus 10 des Abschnitts 1b einschließlich der
Einlässe 11 die
nicht gebackene Schutzschicht 4 (d. h. das Schutzschichtformmaterial)
aufgebracht, ohne auf dem Elementaufbau 10 irgendeine Maskenschicht
aufzubringen. Dadurch wird der in 30 gezeigte
Messfühler 1D erzielt.
Dann wird die nicht gebackene Schutzschicht 4 in den Schritten
S3 und S5 getrocknet. Dann werden im Schritt S12 Abschnitte der
Schutzschicht 4 von dem Messfühler 1D entfernt.
Dann wird auf die gleiche Weise wie bei dem in 6 gezeigten
ersten Verfahren für
die auf dem Messfühler 1D verbliebene
Schutzschicht 4 eine Wärmebehandlung
durchgeführt.
Dadurch wird, wie in 27 gezeigt ist, der Messfühler 1D erzielt,
der auf dem ersten Beschichtungsflächenbereich und dem zweiten
Beschichtungsflächenbereich
die Schutzschicht 4 aufweist.
Und
zwar wird, wie in 31 gezeigt ist, in den Schritten
S2 bis S5 die nicht gebackene Schutzschicht 4 auf der gesamten
Oberfläche
des Elementaufbaus 10 aufgebracht und getrocknet. Danach
wird im Schritt S12 ein wasserfestes Sandpapier 72 auf
eine Schleifvorrichtung 71 gesteckt und das Sandpapier 72,
während sich
die Schleifvorrichtung 71 dreht, gegen die auf den Seiteneckbereichen 33 und 330 angeordnete
Schutzschicht 4 und Bereiche nahe an den Bereichen 33 und 330 gedrückt, so
dass Abschnitte der Schutzschicht 4 abgeschliffen und abgetrennt
werden. Um Abschnitte der auf der Bodenfläche 320 und der Seitenfläche 100 angeordneten
Schutzschicht 4 abzutrennen, wird der Winkel zwischen der
Schleifvorrichtung 71 und dem Messfühler 1D eingestellt.
Für das
Sandpapier 72 wird zum Beispiel das in der JIS R6253 vorgeschriebene Sandpapier
Nr. #200 verwendet. Allerdings kann die Nummer des Sandpapiers frei
gewählt
werden.
Da
die Abschnitte der Schutzschicht 4 gemäß dem dritten Verfahren zum
Ausbilden der Schutzschicht 4 nach dem Eintauchen in die
Schlämme
und dem Trocknen abgetrennt werden, kann die auf dem unbedeckten
Flächenbereich 5 (siehe 27) angeordnete Schutzschicht 4 zuverlässig entfernt
werden, während
die auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 verbliebene
Schutzschicht 4 deutlich verringert wird, und kann die Haltbarkeit
des Sandpapiers 72 gesteigert werden. Darüber hinaus
kann die Verarbeitbarkeit beim Trennen erhöht werden und kann die Produktivität des Messfühlers erhöht werden.
In diesem Ausführungsbeispiel
wird die Schutzschicht 4 abgetrennt, bevor sie gebacken
wird. Allerdings kann die Schutzschicht 4 auch nach dem Backen
der Schutzschicht 4 abgetrennt werden.
Des
Weiteren kann die nicht gebackene Schutzschicht 4, wie
in 32 gezeigt ist, auch mit Hilfe eines elastischen Schleifwerkzeugs 73 geschliffen
und abgetrennt werden, das aus einem elastischen Schaumkörper wie
einem Schaumgummi gebildet ist, der Schleifkörner enthält. Das Schleifwerkzeug 73 wird
auf der Schleifvorrichtung 71 befestigt und, während sich
die Schleifvorrichtung 71 dreht, gegen Abschnitte der Schutzschicht 4 gedrückt. Daher
können,
wie in 27 gezeigt ist, Abschnitte
der auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 angeordneten
Schutzschicht 4 abgetrennt werden.
Das
Schleifwerkzeug 73 wird zum Beispiel erzielt, indem ein
bestimmter Schwamm mit Schleifkörnern aus
Aluminiumoxid beschichtet wird. Das Schleifwerkzeug 73 hat
vorzugsweise ein besseres Trennvermögen und eine bessere Flexibilität. Das Trennvermögen kann
eingestellt werden, indem die Größe der Schleifkörner und
die Härte
des Schwammmaterials passend gewählt
werden. Als Schleifwerkzeug 73 wird zum Beispiel SF (Nr.
#320 bis Nr. #600), hergestellt von Sumitomo Three M Co. LTD. verwendet.
Darüber hinaus
kann die nicht gebackene Schutzschicht 4, wie in 33 gezeigt ist, mit Hilfe einer riemenförmigen Schleifvorrichtung 74 geschliffen
und abgetrennt werden, wobei an der Oberfläche des riemenförmigen Elements
Schleifkörner
angebracht sind. Die riemenförmige
Schleifvorrichtung 74 wird gegen die Schutzschicht 4 gedrückt, so
dass die Oberfläche
der Schleifvorrichtung 74 gleichzeitig die beiden Seiteneckbereichen 33 berührt und
Abschnitte der auf den Seiteneckbereichen 33 angeordneten
Schutzschicht 4 gleichzeitig abgetrennt werden.
Da
Abschnitte der auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 angeordneten
Schutzschicht 4 abgeschliffen und abgetrennt werden, kann
der nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckte unbedeckte Flächenbereich 5 demnach
leicht und zuverlässig erzielt
werden, während
zumindest die Gaseinlässe 11 mit
der Schutzschicht 4 bedeckt sind.
Da
das elastische Schleifwerkzeug 73 verwendet wird, um die
Schutzschicht 4 zu schleifen und abzutrennen, kann sich
zudem das Schleifwerkzeug 73 leicht in Übereinstimmung mit der Form
des unbedeckten Flächenbereichs 5 verformen.
Dementsprechend kann zusätzlich
zu der auf den Seiteneckbereichen 33 und 330 angeordneten
Schutzschicht 4 effizient die Schutzschicht 4 abgetrennt
werden, die auf den an die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzenden
Oberflächen
des Elementaufbaus 10 angeordnet ist.
Darüber hinaus
kann die zum Schleifen und Abtrennen der Schutzschicht 4 verwendete
riemenförmige Schleifvorrichtung 74 frei
gekrümmt
sein. Daher kann sich ein Endabschnitt der Schleifvorrichtung 74 leicht
mit einem der Seiteneckbereiche 33 oder 330 und
mit an diesem Seiteneckbereich angrenzenden Oberflächen des
Elementaufbaus 10 in Kontakt befinden, während sich
der andere Endabschnitt der Schleifvorrichtung 74 gleichzeitig
mit dem anderen Seiteneckbereich 33 oder 330 und
den an diesen anderen Seiteneckbereich angrenzenden Oberflächen des
Elementaufbaus 10 in Kontakt befindet. Dementsprechend
können
die auf den Seiteneckbereichen 33 und 330 angeordnete
Schutzschicht 4 und die an die Seiteneckbereiche 33 und 330 angrenzenden
Oberflächen
des Elementaufbaus 10 effizient abgeschliffen und abgetrennt
werden und kann die Produktivität
des Messfühlers 1D gesteigert
werden.
In
diesem Ausführungsbeispiel
wir der Messfühler 1D hergestellt,
indem die Schutzschicht 4 abgetrennt wird. Allerdings kann
der Messfühler 1D auch
gemäß dem in 6 gezeigten
Verfahren hergestellt werden, indem der unbedeckte Flächenbereich 5 mit
einer Maskenschicht maskiert wird, auf der gesamten Oberfläche des
Elementaufbaus 10 das Innen- und Außenschutzschichtformmaterial
aufgetragen wird, die Formmaterialien getrocknet werden, die Formmaterialien
gebacken werden, um die Schutzschicht 4 auszubilden, und
die auf dem unbedeckten Flächenbereich 5 ausgebildete
Schutzschicht 4 entfernt wird.
Ausführungsbeispiel 10
34 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Wie
in 34 gezeigt ist, weist der Gasmessfühler 1E auf
die gleiche Weise wie der Messfühler 1D im
neunten Ausführungsbeispiel
die Schutzschicht 4 auf. Der Messfühler 1E unterscheidet
sich von dem Messfühler 1D dadurch,
dass die Heizelemente 31 so auf dem Heizungssubstrat 32 angeordnet
werden, dass sie sich in direktem Kontakt mit der Kammerformschicht 121 befinden.
Durch
die Heizelemente 31 werden auf die gleiche Weise wie die
Seiteneckbereiche 33 Teile der Seitenflächen 100 auf eine
hohe Temperatur erhitzt, die sich in der Breitenrichtung auf beiden
Seiten des Messfühlers 1E befinden.
Daher ist auf den Teilen der Seitenfläche 100 keine Schutzschicht 4 angeordnet,
um Risse oder Brüche
des Messfühlers 1E zu
verhindern. Bei dieser Anordnung des Messfühlers 1E ist der Abstand
zwischen den Heizelementen 31 und dem Elektrolytkörper 2 verglichen
mit dem Messfühler 1D verkürzt. Dementsprechend
kann die Zeitdauer verkürzt
werden, die zum Erhitzen des Elektrolytkörpers 2 auf seine
Aktivierungstemperatur benötigt
wird.
Ausführungsbeispiel 11
Falls
ein Gasmessfühler
so gestaltet ist, dass er in der Breitenrichtung einen winkelförmigen Eckabschnitt
hat, konzentrieren sich am Seiteneckabschnitt leicht Wärmespannungen.
Um die Erzeugung von Wärmespannungen
zu verhindern, ist jeder der in 2 und 27 gezeigten
Messfühler 1 und 1D abgeschrägt, um vom
Messfühler
die vier winkelförmigen
Eckabschnitte zu entfernen. Allerdings kann ein Gasmessfühler auch
vier winkelförmige
Eckabschnitte haben.
35 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem elften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Wie
in 35 gezeigt ist, unterscheidet sich der Gasmessfühler 1F von
dem Messfühler 1D im
neunten Ausführungsbeispiel
dadurch, dass der Messfühler 1F in
der Breitenrichtung auf eine solche Weise zwei winkelförmige Eckabschnitte
der Heizung 3 und zwei winkelförmige Eckabschnitte der Abschirmschicht 125 aufweist,
dass die Eckabschnitte und die an die Eckabschnitte angrenzenden
Flächenbereiche
des Elementaufbaus 10 nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckt
sind, so dass sie direkt der Atmosphäre oder dem Messgas ausgesetzt
sind.
Und
zwar befindet sich auf oberen Eckabschnitten 127 der Abschirmschicht 125,
unteren Eckabschnitten 33 des Heizungssubstrats 32,
Teilen der Deckfläche 129 nahe
an den oberen Eckabschnitten 127, Teilen der Seitenfläche 100 nahe
an den Eckabschnitten 33 und 127 und Teilen der
Bodenfläche 320 nahe
an den unteren Eckabschnitten 33 ein unbedeckter Flächenbereich 5.
Zumindest die Gaseinlässe 11 sind
mit der Schutzschicht 4 bedeckt.
Jeder
der unteren Eckabschnitte 33 ist längs der Aufschichtungsrichtung
um eine Abstand D4 von einem unteren Ende der auf der Seitenfläche 100 angeordneten
Schutzschicht 4 entfernt. Jeder der unteren Eckabschnitte 33 ist
längs der Aufschichtungsrichtung
um einen Abstand D5 (d. h. die Höhe
der Seitenfläche 100)
von dem entsprechenden oberen Eckabschnitt 127 entfernt.
Das Verhältnis
D4/D5 ist auf größer oder gleich
0,2 eingestellt. Das Verhältnis
D4/D5 ist vorzugsweise bei 0,2 eingestellt. Das Verhältnis D4/D5
kann auch auf die gleiche Weise wie das Verhältnis D1/D2 in dem in 2 gezeigten
Fühler 1 auf
größer oder
gleich 0,05 eingestellt werden (D4/D5 ≥ 0,05).
Jeder
untere Eckabschnitt 33 ist längs der Breitenrichtung um
einen Abstand D6 von einem entsprechenden Seitenende der auf der
Bodenfläche 320 angeordneten
Schutzschicht 4 entfernt. Die Bodenfläche 320 hat längs der
Breitenrichtung eine Breite W2. Das Verhältnis D6/W2 ist auf größer oder
gleich 0,1 eingestellt. Das Verhältnis
D6/W2 ist vorzugsweise auf 0,1 eingestellt. Das Verhältnis D6/W2
kann auch auf die gleiche Weise wie das Verhältnis von D3/W1 bei dem in 27 gezeigten Fühler 1D auf
größer oder
gleich 0,02 eingestellt werden (D6/W2 ≥ 0,02).
Jeder
obere Eckabschnitt 127 ist längs der Breitenrichtung um
einen Abstand D7 von einem entsprechenden Seitenende der auf der
Deckfläche 129 angeordneten
Schutzschicht 4 entfernt. Die Deckfläche 129 hat längs der
Breitenrichtung eine Breite W3. Das Verhältnis D7/W3 ist auf größer oder
gleich 0,05 eingestellt. Das Verhältnis D7/W3 ist vorzugsweise
bei 0,05 eingestellt.
Jeder
obere Eckabschnitt 127 ist längs der Aufschichtungsrichtung
um einen Abstand D8 von einem oberen Ende der auf der Seitenfläche 100 angeordneten
Schutzschicht 4 entfernt. Das Verhältnis D8/W5 ist auf größer oder
gleich 0,1 eingestellt. Das Verhältnis
D8/W5 ist vorzugsweise bei 0,1 eingestellt.
Bei
dieser Anordnung des Messfühlers 1F ist
selbst dann, wenn Wasser auf den Eckabschnitt 33 oder 127 gelangt,
der Temperaturabfall des Eckabschnitts aufgrund des Leidenfrost-Effekts gering. Selbst
wenn das Wasser, das auf die Schutzschicht 4 gelang, die
Außenfläche der
Abschirmschicht 125 oder das Heizungssubstrat 32 erreicht,
erreicht das Wasser keinen Eckabschnitt.
Dementsprechend
können
auf die gleiche Weise wie bei dem in 27 gezeigten
Messfühler 1D Risse
oder Brüche
des Messfühlers 1F verringert
werden.
Ausführungsbeispiel 12
36 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem zwölften Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Wie
in 36 gezeigt ist, unterscheidet sich der Gasmessfühler 1G von
dem Messfühler 1D im
neunten Ausführungsbeispiel
dadurch, dass der Messfühler 1G eine
auf dem Abstandselement 123 angeordnete dichte Schicht 141 und
eine auf der dichten Schicht 141 angeordnete poröse Schicht 143 hat.
Das Messgas kann durch die poröse
Schicht 143 gehen, es ist ihm aber nicht möglich, durch
die dichte Schicht 141 zu gehen. Die dichte Schicht 141 hat
mindestens ein Stiftloch 142. Das durch die poröse Schicht 143 gehende
Messgas dringt am Stiftloch 142 ein und erreicht die Gaskammer 126.
Das Stiftloch 142 wirkt daher als ein Gaseinlass. Die poröse Schicht 143 ist
abgeschrägt,
um seine Eckabschnitte in der Breitenrichtung zu entfernen, so dass auf
den abgeschrägten
Oberflächen
der porösen
Schicht 143 jeweils obere Seiteneckbereiche 145 ausgebildet sind.
Zusätzlich zu
den Seiteneckbereichen 33, zu Oberflächenbereichen nahe an den Bereichen 33 und
zu der gesamten vorderen Oberfläche 34 (siehe 26) befindet sich auf den oberen Seiteneckbereichen 145 und
auf Oberflächenbereichen
nahe an den Bereichen 145 ein unbedeckter Flächenbereich 5.
Bei
dieser Anordnung des Messfühlers 1G geht
ein Messgas durch die Schutzschicht 4, die auf einer Deckfläche 144 der
porösen
Schicht 143 angeordnet ist, und die poröse Schicht 143. Dann
dringt das Messgas am Stiftloch 142 ein und erreicht die
Gaskammer 126. Die Strömungsgeschwindigkeit
des die Gaskammer 126 erreichenden Messgases wird daher
durch die Größe des Stiftlochs 142 und
die Anzahl der Stiftlöcher
bestimmt.
Da
die Seiteneckbereiche 145 der porösen Schicht 143 durch
das Abschrägen
der porösen
Schicht 143 ausgebildet wurden und der Atmosphäre oder
dem Messgas ausgesetzt sind, können
demnach auf die gleiche Weise die bei dem in 27 gezeigten
Messfühler 1D Risse
oder Brüche
des Messfühlers 1G verringert
werden.
Ausführungsbeispiel 13
37 zeigt ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem dreizehnten
Ausführungsbeispiel der
Erfindung.
Wie
in 37 gezeigt ist, hat der Gasmessfühler 1H den
gleichen Elementaufbau 10 wie der Messfühler 1 im ersten Ausführungsbeispiel.
Der Messfühler 1H unterscheidet
sich von dem Messfühler 1 dadurch, dass
die Schutzschicht 4 nur auf den Gaseinlässen 11 (d. h. den
Seitenflächen
der porösen
Diffusionswiderstandsschicht 124 in der Breitenrichtung)
angeordnet ist. Die Schutzschicht 4 kann zusätzlich auch
auf Seitenbereichen des Elementaufbaus 10 angeordnet sein,
die die Gaseinlässe 11 umgeben.
Auf der gesamten Deckfläche 129 des
Elementaufbaus 10, die längs der Aufschichtungsrichtung über den
Elektrolytkörper 2 hinweg entgegengesetzt
zur Heizung 3 liegt, und im größeren Teil der Seitenflächen 100 befindet
sich zusätzlich
zu der gesamten Oberfläche
des Heizungssubstrats 32 einschließlich der Seiteneckbereiche 33 und 330 ein
unbedeckter Flächenbereich 5,
der nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckt ist.
Bei
dieser Anordnung des Messfühlers 1H hat
die auf dem Elementaufbau 10 angeordnete Schutzschicht 4 die
minimale Fläche,
die zum Einfangen von Giften des Messgases erforderlich ist.
Da
die Abschirmschicht 125 am weitesten von den Heizelementen 31 entfernt
liegt, ist die Temperatur der Deckfläche 129 geringer als
die Temperatur der Oberfläche
der Heizung 3. Daher kann gleichgültig, ob die Schutzschicht 4 auf
der Deckfläche 129 angeordnet
ist, in dem Messfühler
die Erzeugung von Rissen oder Brüchen
unterdrückt
werden, die durch Wasser verursacht werden, das auf die Deckfläche 129 gelangt.
Wenn auf der Deckfläche 129 keine
Schutzschicht 4 angeordnet ist, kann die Erzeugung von
Rissen oder Brüchen
in dem Messfühler
allerdings weiter unterdrückt
werden und kann die Wärmekapazität des Messfühlers auf
ein Maximum verringert werden.
Dementsprechend
kann die Erzeugung von Rissen und Brüchen in dem Messfühler weiter
unterdrückt werden.
Darüber
hinaus kann die Wärmekapazität des Gasmessfühlers minimiert
werden und kann der Elektrolytkörper 2 noch
rascher auf seine Aktivierungstemperatur gebracht werden.
Ausführungsbeispiel 14
38 ist ein Vertikalschnitt eines Gasmessfühlers gemäß dem vierzehnten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
Wie
in 38 gezeigt ist, hat der Gasmessfühler 1I den
gleichen Elementaufbau 10 wie der Messfühler 1D im neunten
Ausführungsbeispiel.
Der Messfühler 1I unterscheidet
sich von dem Messfühlers 1D dadurch,
dass die Schutzschicht 4 nicht auf der Deckfläche 129 des
Elementaufbaus 10 angeordnet ist, so dass die Deckfläche 129 direkt
der Atmosphäre
oder dem Messgas ausgesetzt ist. Auf der gesamten Deckfläche 129 des
Elementaufbaus 10, die längs der Aufschichtungsrichtung über den
Elektrolytkörper 2 hinweg
entgegengesetzt zur Heizung 3 liegt, befindet sich zusätzlich zu
allen Seiteneckbereichen 33 und 330 und den Flächenbereichen
nahe an den Seiteneckbereichen 33 und 330 ein
unbedeckter Flächenbereich 5,
der nicht mit der Schutzschicht 4 bedeckt ist.
Bei
dieser Anordnung des Messfühlers 1I kann
verglichen mit dem Messfühler 1D die
Erzeugung von Rissen oder Brüchen,
die durch auf die Deckfläche 129 gelangtes
Wasser verursacht werden, in dem Messfühler 1I weiter unterdrückt werden
und kann die Wärmekapazität des Messfühlers 1I verringert
werden.
Bei
diesen Ausführungsbeispielen
kann die in 1 bis 5 gezeigte
Schutzschicht 4 des Messfühlers 1 gemäß dem in 29 gezeigten dritten Verfahren auf dem Elementaufbau 10 ausgebildet
werden, indem die Schutzschicht 4 abgetrennt wird, ohne
den unbedeckten Flächenbereich 5 mit
einer Maskenschicht zu maskieren.
Des
Weiteren kann die Schutzschicht 4 jedes der in 34 bis 38 gezeigten
Messfühler 1E bis 1I auf
dem Elementaufbau 10 gemäß dem in 6 gezeigten
ersten Verfahren, dem in 18 gezeigten
zweiten Verfahren und dem in 29 gezeigten
dritten Verfahren ausgebildet werden.