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DE102007009252A1 - Verfahren zum Betrieb einer Durchlaufgeschirrspülmaschine - Google Patents

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DE102007009252A1
DE102007009252A1 DE102007009252A DE102007009252A DE102007009252A1 DE 102007009252 A1 DE102007009252 A1 DE 102007009252A1 DE 102007009252 A DE102007009252 A DE 102007009252A DE 102007009252 A DE102007009252 A DE 102007009252A DE 102007009252 A1 DE102007009252 A1 DE 102007009252A1
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DE
Germany
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zone
rinsing liquid
cleaning
final rinse
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Ceased
Application number
DE102007009252A
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English (en)
Inventor
Bruno Gaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meiko Maschinenbau GmbH and Co KG
Original Assignee
Meiko Maschinenbau GmbH and Co KG
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Publication date
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Priority to US12/036,155 priority patent/US20080202558A1/en
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Ceased legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchlaufgeschirrspülmaschine sowie auf ein Verfahren zum Betreiben derselben. Die Durchlaufgeschirrspülmaschine (10) dient der Reinigung von Spülgut (50) und umfasst eine Fördereinrichtung (68) zum Transport des Spülgutes (50) in Förderrichtung (68) durch nacheinanderfolgende Behandlungszonen der Durchlaufgeschirrspülmaschine (10). Diese enthält optional eine Vorreinigungszone (12), mindestens eine Reinigungszone (14), mindestens eine Klarspülzone (16) sowie optional eine Trockenzone (42). In der mindestens einen Klarspülzone (16) sind Mittel vorgesehen, um Spülflüssigkeit der mindestens einen Klarspülzone (16) nach Vorgabe einer Maschinensteuerung (46) nach Maßgabe einer Steuerung (46) mindestens einer Reinigungszone (16) und/oder der Vorreinigungszone (12) zuzuführen, wobei die Entscheidung, in welche Zone die Spülflüssigkeit der mindestens einen Klarspülzone (16) geleitet wird, u. a. von Niveauständen in der mindestens einen Reinigungszone (14) und der mindestens einen Klarspülzone (16) abhängt.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum wassersparenden Betreiben von Reinigungsmaschinen, insbesondere von zu reinigendes Gut reinigender Durchlaufgeschirrspülmaschinen.
  • Stand der Technik
  • Reinigungsautomaten, insbesondere Durchlaufgeschirrspülmaschinen, die insbesondere für die Reinigung der bei Gemeinschaftsverpflegung anfallenden zu reinigenden Geschirr- und Tablettteile eingesetzt werden, sind allgemein bekannt. Während Geschirrspülvorrichtungen für den häuslichen Bereich in der Regel bei einer ortsfesten Anordnung der zu reinigenden Geschirr- und Besteckteile einen Programmablauf mit den aufeinanderfolgenden Reinigungsschritten durchlaufen, werden die Behandlungszonen in Durchlaufgeschirrspülmaschinen nacheinander angeordnet und das Spülgut beziehungsweise das zu reinigende Gut mittels geeignet ausgebildeter Fördermittel durch die aufeinanderfolgenden Behandlungszonen transportiert.
  • Herkömmliche Durchlaufgeschirrspülmaschinen besitzen in der Regel vier verschiedene Behandlungszonen, wobei es sich um eine Vorreinigungszone, mindestens eine Reinigungszone, eine Klarspülzone sowie eine Trockenzone handelt. In der Vorreinigungszone wird leicht anhaftender Schmutz von dem zu reinigenden Gut entfernt. Hierzu wird Spülflüssigkeit durch eine Pumpe aus dem dieser Behandlungszone zugeordneten Vorratstank angesaugt und über dem Spülgut durch geeignet ausgebildete Düsen versprüht. Anschließend fließt die Spülflüssigkeit wieder zurück in den Vorratstank und wird dort erneut von der Pumpe angesaugt. Üblicherweise wird der Vorratstank durch Siebe abgedeckt, um größere Schmutzpartikel aus der Spülflüssigkeit zurückzuhalten.
  • In der mindestens einen Reinigungszone, die sich an die Vorreinigungszone anschließt, werden mittels einer üblicherweise alkalischen Spülflüssigkeit noch an dem Spülgut anhaftende Schmutzpartikel vom Spülgut entfernt. Dazu wird die Spülflüssigkeit durch eine weitere Pumpe aus dem der Behandlungszone zugeordneten Vorratstank angesaugt und über dem Spülgut mittels Düsen versprüht. Anschließend fließt die Spülflüssigkeit wieder zurück in den Vorratstank und wird dort erneut von der Pumpe angesaugt. Üblicherweise wird der Vorratstank durch Siebe abgedeckt, um gröbere Schmutzpartikel aus der Spülflüssigkeit zurückzuhalten.
  • In der Klarspülzone, die sich an die mindestens eine Reinigungszone anschließt, wird die alkalische Spülflüssigkeit, welche die Oberfläche des Spülgutes benetzt, zusammen mit eventuell noch verbliebenen Speiseresten von der Oberfläche des Spülgutes mittels heißem Frischwasser abgespült, dem in der Regel ein Klarspüler zudosiert ist. Bei bestimmten Ausführungsformen der Klarspülzone wird das Frischwasser nach diesem Behandlungsschritt nochmals in einem dieser Behandlungszone zugeordneten Vorratstank aufgefangen und mit einer Pumpe angesaugt und vor der eigentlichen Frischwasserklarspülung mittels Düsen über das Spülgut verteilt. Anschließend fließt die Spülflüssigkeit wieder zurück in den Vorratstank und wird dort erneut von der Pumpe angesaugt.
  • In der Trockenzone wird mittels eines Gebläses Luft im Kreislauf über das Spülgut geblasen. Dadurch wird die auf dem Spülgut verbliebene Spülflüssigkeit teilweise durch Abblasen und teilweise durch Verdampfen vom Spülgut entfernt.
  • Üblicherweise fließt das in der Klarspülzone zugeführte Frischwasser entgegen der Transportrichtung des Fördermittels über eine Kaskade dem Vorratstank der jeweils vorausgehenden Behandlungszone zu. Die Spülflüssigkeit der Vorreinigungszone fließt üblicherweise über einen Überlauf direkt ins Abwasser. Durch diese Wasserführung wird eine permanente Regenerierung der Spülflüssigkeit in den einzelnen Behandlungszonen erreicht, ohne dass zusätzliches Frischwasser benötigt wird. Hierbei kann das gesamte in der Klarspülzone zugeführte Frischwasser über die Kaskade geführt werden oder nur ein Teilvolumen. Der verbleibende Teil wird über eine so genannte Umgehungsleitung um die Reinigungszone herumgeführt und direkt der Vorreinigungszone oder dem Abwasser zugeführt.
  • Eine Durchlaufspülmaschine, bei der ein Teil der Spülflüssigkeit aus der Klarspülzone mittels einer Umgehungsleitung der Vorreinigungszone zugeführt wird, ist in DE 44 28 738 A1 offenbart. Eine Pumpe saugt aus dem der Klarspülzone zugeordneten Spülflüssigkeitsvorratstank Spülflüssigkeit an und versprüht diese mittels Düsen über dem Spülgut. Ein Bypass, welcher an der Zuleitung zu den Sprühdüsen beginnt, leitet Spülflüssigkeit über ein Ventil in den Vorratstank der Vorreinigungszone. Das Volumen, welches über die Umgehungsleitung geführt wird, wird über ein Ventil mit einer fest eingestellten Durchflussöffnung oder zum Beispiel mit einer Drosselblende vorgegeben.
  • Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass eine solche Lösung empfindlich auf Verstopfungen der Düse oder des Ventils in der Bypassleitung reagiert. Verstopfen die Sprühdüsen der Klarspülzone, erhöht sich der Druck in der Zuleitung zu den Düsen, und somit erhöht sich auch der Druck in der Bypassleitung. Die Druckerhöhung hat zur Folge, dass sich auch das Volumen, welches über die Umgehungsleitung geführt wird, erhöht. Gleichzeitig nimmt das Volumen, welches über die Kaskaden geführt wird, ab. Dies kann bis zu einem Wassermangel in dem Spülflüssigkeitsvorratstank führen, welcher durch Nachfüllen mit Frischwasser kompensiert werden muss, was wiederum zu einem erheblichen Mehrverbrauch an Wasser und zu einem erheblichen Mehrverbrauch an Energie führt, da das zugeführte Frischwasser auf mindestens 60°C aufgeheizt werden muss.
  • Verstopft das Ventil oder die Drosselblende, reduziert sich die über die Umgehungsleitung geführte Wassermenge teilweise oder je nach Verstopfungsgrad sogar ganz. Das hat zur Folge, dass das gesamte in der Klarspülzone geführte Frischwasser über die Kaskaden der Reinigungszone zugeführt wird. Dadurch erhöht sich zwar der Wasserwechsel in dieser Zone, was einen geringeren Schmutzgehalt der Spülflüssigkeit in dieser Zone zur Folge hat, gleichzeitig nimmt jedoch die Konzentration des in dieser Zone zudosierten Reinigers ab. Dies muss durch Zudosieren von Reiniger ausgeglichen werden, wodurch wieder Kosten entstehen und die Umwelt belastet wird.
  • Aus US 4,561,904 ist eine Maschine bekannt, bei der das gesamte der Klarspülzone zugeführte Frischwasser über Kaskaden der ersten Behandlungszone zufließt und dort über einen Überlauf die Spülmaschine verlässt. EP 0 838 190 B1 zeigt eine Lösung, bei der ein Teil der Spülflüssigkeit der Klarspülzone über eine Düse dem Spülflüssigkeitsvorratstank der Reinigungszone zugeführt wird. Eine Pumpe saugt aus dem der Klarspülzone zugeordneten Spülflüssigkeitsvorratstank Spülflüssigkeit an und versprüht diese mittels Düsen über dem Spülgut. Ein Bypass, welcher an der Zuleitung zu den Sprühdüsen beginnt, leitet Spülflüssigkeit über ein Ventil in den Vorratstank der Vorreinigungszone ab. Das Volumen, welches über die Umgehungsleitung geführt wird, kann über ein Ventil eingestellt beziehungsweise gesteuert werden. Verstopft die Düse, welche Spülflüssigkeit aus der Klarspülzone in die Reinigungszone versprüht, nimmt das Volumen, welches über diesen Pfad geführt wird, ganz oder teilweise ab. Dadurch reduziert sich die Regenerierwassermenge, die dem Reinigertank zugeführt wird, was wiederum zu einer Erhöhung des Schmutzgehaltes der Spülflüssigkeit des Reinigertanks und zu einer Abnahme der Reinigungsleistung der entsprechenden Zone führt. Dies ist nicht erwünscht.
  • Die oben erwähnten Lösungen haben alle den Nachteil, dass entweder die der Reinigerzone oder der Vorreinigungszone zugeführte Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank der Klarspülzone konstant ist und dass ein eventuell entstandener Spülflüssigkeitsverlust in der Reinigungszone nicht oder nur langsam kompensiert werden kann. Deshalb muss in einem solchen Fall der Spülflüssigkeitsverlust in der Reinigungszone durch Zuführen von Frischwasser kompensiert werden.
  • Nachteilig an dieser Lösung ist, dass im Falle der alkalischen Reinigungszone dem zugeführten Frischwasser Reiniger zugegeben werden muss, um die Reinigungsleistung dieser Behandlungszone aufrechtzuerhalten. Ist das zugeführte Frischwasser nicht mindestens auf der gleichen Temperatur, muss diesem zusätzlich noch Aufheizenergie zugeführt werden. Beide Faktoren wirken sich nachteilig auf die Betriebskosten der Durchlaufspülmaschine aus.
  • Der oben erwähnte Spülflüssigkeitsverlust tritt bei Durchlaufgeschirrspülmaschinen insbesondere bei großem beziehungsweise langem Spülgut auf, wodurch eine Spülflüssigkeitsverschleppung entgegen der Transportrichtung des Fördermittels eintritt. Dadurch kann es zu einem Spülflüssigkeitsmangel in einer in Transportrichtung gesehen nachfolgenden Reinigungszone kommen. Die Spülflüssigkeitsverschleppung entsteht dadurch, dass Spülflüssigkeit, welche auf das Spülgut versprüht wird, auf diesem entlang läuft und auch der in Transportrichtung vorangegangenen Behandlungszone zufließt. Unterschreitet zum Beispiel der Spülflüssigkeitsstand in der Reinigungszone ein bestimmtes voreingestelltes Niveau, muss über eine separate Füllleitung Frischwasser dem entsprechenden Spülflüssigkeitsvorratstank zugeführt werden. Eine derartige Lösung zeigt EP 0 838 190 B1 .
  • Aus DE 10 2005 015 157 A1 ist ein Verfahren zum Betrieb einer Durchlaufspülmaschine bekannt, bei dem die Spülflüssigkeit, welche die Vorreinigungszone in Richtung Abwasser verlässt, in einem weiteren Vorratstank bis zu einem vorgegebenen Niveau bevorratet wird, um im Falle eines Spülflüssigkeitsmangels in der Reinigungszone unter vorgegebenen Bedingungen der Reinigungszone über eine weitere Pumpe dieser Zone zugeführt werden zu können. Dadurch kann der Spülflüssigkeitsmangel in der Reinigungszone ohne weiteren Bedarf an Frischwasser ausgeglichen werden. Nachteilig an diesem Verfahren ist, dass die in dem weiteren Vorratstank befindliche, mit Speiserückständen beladene Spülflüssigkeit verkeimen kann oder durch die abgespülten Speiserückstände bereits verkeimt ist. Dies wird dadurch begünstigt, dass die Temperatur in den vorangegangenen Vorreinigungszonen üblicherweise bei ca. 40°C liegt und damit ideale Voraussetzungen für ein Keimwachstum vorliegen. Diese Verkeimung ist nur mit einem erhöhten Reinigungsaufwand dieses Vorratstanks nach Betriebsende auszuräumen, was wiederum mit Kosten verbunden ist und deshalb unerwünscht ist.
  • Ein weiterer Nachteil ist in der relativ geringen Temperatur dieser Spülflüssigkeit zu erblicken. Wird diese Spülflüssigkeit in die Reinigungszone zurückgepumpt, fällt dort die Temperatur der Spülflüssigkeit. Dies ist unerwünscht, da dadurch die Reinigungswirkung der alkalischen Spülflüssigkeit abnimmt und dies ein Nachheizen der Spülflüssigkeit der Reinigungszone erforderlich macht. Da die Temperaturerhöhung nicht schlagartig vonstatten gehen kann, wird somit diese Behandlungszone zumindest zeitweise mit einer zu geringen Temperatur betrieben, was sich wiederum durch eine reduzierte Reinigungsleistung bemerkbar macht.
  • Ein weiterer Nachteil ist, dass unter Umständen Speiserückstände und Keime in die Reinigungszone zurückgepumpt werden, was gleichermaßen zu einer reduzierten Reinigerleistung, insbesondere in Hinblick auf verbliebene Restkeime auf dem Spülgut, führen kann.
  • Einen ähnlichen Ansatz verfolgt DE 10 2005 030 720 A1 . Bei diesem Verfahren kann unter bestimmten Voraussetzungen der Überlauf aus der Vorreinigungszone durch ein Ventil in den Überlauf zum Abwasser umgeschaltet werden, wobei dieses Ventil von einer Steuervorrichtung in Abhängigkeit von mindestens einem betriebsabhängigen Signal von einem offenen in einen mindestens teilweise geschlossenen Zustand überführbar ist. Dadurch kann in der Vorreinigungszone, welche den Überlauf aufweist, Flüssigkeit für eine Wiederverwendung in der Durchlaufspülmaschine gestaut werden. Diese Lösung hat gegenüber der Lösung gemäß DE 10 2005 015 157 A1 den Vorteil, dass hier kein weiterer Vorratsbehälter mit den oben beschriebenen Nachteilen verwendet wird. Nachteilig an der Lösung gemäß DE 10 2005 030 720 A1 ist jedoch, dass sich die Spülflüssigkeit der Vorreinigungszone und der Reinigungszone miteinander mischen können. Dies ist insbesondere deshalb unerwünscht, da sich, wie oben bereits beschrieben, Speisereste und Keime in der Spülflüssigkeit der Vorspülzone befinden können, welche dann zwangsläufig bei diesem Verfahren in die Reinigungszone gelangen und dort die Reinigungsleistung der Reinigungszone reduzieren.
  • DE 10 2005 035 764 A1 zeigt eine weitere Möglichkeit um mögliche Spülflüssigkeitsverlust in der Reinigungszone oder Vorreinigungszone ohne die Zuführung von Frischwasser zu kompensieren. Hierbei wird das in der Frischwasserklarspülzone versprühte Frischwasser in einem Spülflüssigkeitsvorratstank aufgefangen und mittels einer Umwälzpumpe und dazugehörigen Düsen nochmals über das Spülgut versprüht. Der Spülflüssigkeitsvorratstank weist einen Überlauf auf, über den der, der Klarspülzone permanent zugeführte Frischwasserstrom ab einem bestimmten Niveau in Richtung eines separaten Vorratsbehälters abgeführt wird. Aus diesem Vorratsbehälter wird dem vorgegebenen Regelparameter, nämlich der Bedarfssituation und insbesondere dem Füllzustand der Behandlungszonen, folgend über entsprechende Vorrichtungen die bevorratete Flüssigkeit den entsprechenden Behandlungszonen zugeführt. Nachteilig an dieser Lösung ist der hohe Kostenbedarf durch den zusätzlichen Vorratsbehälter sowie die Gefahr einer Verkeimung des Behälters und damit verbunden der Reinigungsaufwand um diesen Vorratsbehälter keimfrei zu halten
  • DE 39 38 755 A1 beschreibt ein Verfahren bei dem Spülflüssigkeit aus der Klarspülzone über entsprechende Vorrichtungen den einzelnen Behandlungszonen zugeführt wird. Hierbei ist das maßgebende Ziel die Reinigereinsparung in der Hauptwaschzone. Spülflüssigkeitsverluste durch Verschleppung werden bei dieser Ausführung nicht berücksichtigt bzw. kompensiert.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Der vorliegenden Erfindung liegt angesichts der skizzierten Nachteile der Lösung gemäß des Standes der Technik die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren für einen Frischwasser sparenden Betrieb einer Durchlaufspülmaschine bereitzustellen, welches die oben beschriebenen Nachteile vermeidet.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des unabhängigen Anspruches 1 gelöst. Durch einen entsprechend groß ausgeführten Spülflüssigkeitsvorratstank der Klarspülzone kann dieser gleichzeitig als ein Spülflüssigkeitspuffer dienen, ohne dass ein eigenständiger Vorratsbehälter benötigt wird und dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, durch die Bevorratung eines entsprechend großen Volumens an Spülflüssigkeit im Spülflüssigkeitsvorratstank der Klarspülzone sowie eine geregelte Weitergabe von Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank der Klarspülzone in mindestens eine Umgehungsleitung oder an die Reinigungszone einen Spülflüssigkeitsverlust in der Reinigerzone ohne Verwendung von Frischwasser auszugleichen.
  • Diese geregelte Weitergabe erfolgt jedoch nur nach Maßgabe der Steuerung der Durchlaufspülmaschine, z. B. bei bestimmten Betriebszuständen der Durchlaufspülmaschine, in denen eine Weitergabe erforderlich und gewünscht ist.
  • Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung wird erreicht, dass der Spülflüssigkeitsvorratstank der mindestens einen Klarspülzone, die eine Frischwasserklarspülzone sowie eine Pumpenklarspülzone umfasst, als Spülflüssigkeitspuffer genutzt werden kann und bei Bedarf aus diesem Spülflüssigkeitsvorratstank bevorzugt erwärmtes Frischwasser entweder in eine diesem Spülflüssigkeitsvorratstank vorgeschaltete Behandlungszone wie einer weiteren Reinigungszone oder einer Vorabräum- oder Vorreinigerzone zugeleitet werden kann. Dem Spülflüssigkeitsvorratstank ist bevorzugt eine Niveauerfassung zugeordnet, die ihrerseits mit der Steuerung der Durchlaufspülmaschine in Verbindung steht. Der mindestens einen Klarspülzone vorgeschalteten Reinigungszone ist ebenfalls eine Niveauerfassung zugeordnet, die ebenfalls mit der Steuerung der Durchlaufspülmaschine in Verbindung steht. Beide Niveauerfassungseinrichtungen melden die jeweils in den Behandlungszonen herrschenden Spülflüssigkeitsstände an die Steuerung.
  • Die Steuerung der Durchlaufspülmaschine steuert vorzugsweise das Zuführen von Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank der mindestens einen Klarspülzone in die mindestens eine Reinigungszone und/oder in die mindestens eine Vorreinigungszone in Abhängigkeit von einem aktuellen Betriebszustand der Durchlaufspülmaschine. Die Steuerung ist dabei der Regelung der Niveauzustände in der Reinigungszone und/oder der Vorreinigungszone bzw. in den diesen Zonen zugeordneten Vorratstanks übergeordnet, so dass sie je nach aktuellem Betriebszustand die Regelung zulässt oder verhindert. Die Steuerung steuert die Durchführung der Regelung vorzugsweise in Abhängigkeit von dem aktuellen Programmpunkt des Spülprogrammes der Durchlaufspülmaschine. Die Steuerung kann aber beispielsweise auch beeinflusst durch Parameter wie Temperaturen oder Verschmutzungsgrad (der gegebenenfalls durch einen Trübungssensor bestimmt wird) ein Zuführen von Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank der mindestens einen Klarspülzone in die mindestens eine Reinigungszone und/oder in die mindestens eine Vorreinigungszone zulassen oder nicht zulassen.
  • Abhängig von der Vorgabe dieser Steuerung (insbesondere wenn die Steuerung dies in Abhängigkeit von dem aktuellen Betriebszustand der Durchlaufspülmaschine zulässt) kann nun aus der mindestens einen Klarspülzone Spülflüssigkeit entweder der mindestens einen dieser vorgeschalteten Reinigungszone und/oder der mindestens einen Vorreinigungszone zugeführt werden. Dabei ist die Entscheidung, welcher der aufgezählten Zonen die Spül flüssigkeit aus der mindestens einen Klarspülzone zugeleitet wird, wiederum abhängig von Niveauständen, die in der mindestens einen Reinigungszone und der mindestens einen Klarspülzone herrschen. Diese Niveaustände wiederum sind aufgrund der Niveauerfassungen der Maschinensteuerung bekannt.
  • Durch eine Regelung der Öffnungsstellung von Ventilen in Umgehungsleitungen, die jeweils in die mindestens eine Vorreinigungszone oder in die mindestens eine Reinigungszone münden, kann durch die in diese Behandlungszonen eingeleitete Spülflüssigkeitsmenge die in dem Spülflüssigkeitsvorratstank der mindestens einen Klarspülzone bevorratete Spülflüssigkeitsmenge geregelt werden. Durch die Maschinensteuerung ist sichergestellt, dass im Spülflüssigkeitsvorratstank der mindestens einen Klarspülzone ein minimal einzuhaltendes Niveau nicht unterschritten wird. Der Niveaustand innerhalb des Spülflüssigkeitsvorratstanks pendelt zwischen einem Maximalniveau und einem Normalniveau. Erfolgt eine Flüssigkeitsverschleppung zum Beispiel durch langes Spülgut, welches durch die Durchlaufspülmaschine transportiert wird, kann es zum Sinken des Niveaus der Spülflüssigkeit zum Beispiel im Spülflüssigkeitsvorratstank der Reinigungszone kommen, so dass diese aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank der mindestens einen Klarspülzone durch Öffnen eines elektrisch ansteuerbaren Ventils in einer Umgehungsleitung oder durch das Einschalten einer Pumpe auf das minimal vorgegebene Niveau in dieser Zone wieder ergänzt werden kann.
  • Unterschreitet bei größeren entnommenen Volumina der Flüssigkeitsstand an Spülflüssigkeit im Spülflüssigkeitsvorratstank ein Minimalniveau, wird eine Frischwasserzuleitung, durch welche bevorzugt erwärmtes (60°C) Frischwasser in den Spülflüssigkeitsvorratstank geleitet wird, geöffnet und das Flüssigkeitsvolumen dort wieder auf das Minimalniveau aufgefüllt.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 eine schematisch wiedergegebene Darstellung einer ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäß vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine,
  • 2 eine Darstellung der den Behandlungszonen zugehörigen Tanks und
  • 3 eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäß vorgeschlagenen Durchlaufspülmaschine.
  • Ausführungsformen
  • Der Darstellung gemäß 1 ist eine Durchlaufspülmaschine zu entnehmen, welche durch Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Die Durchlaufspülmaschine 10 umfasst eine Vorreinigungszone 12, mindestens eine Reinigungszone 14, eine Klarspülzone 16 sowie eine Trockenzone 42. Die Klarspülzone 16 ist in der Darstellung gemäß 1 in eine Frischwasserklarspülzone 18 und eine Pumpenklarspülzone 20 unterteilt. Zu reinigendes Spülgut 50 wird durch ein Fördermittel 68 in Transportrichtung 70 durch die aufeinanderfolgenden Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine 10 gemäß der Darstellung in 1 gefördert.
  • Eine Umwälzpumpe 22 in der Klarspülzone 16 saugt Spülflüssigkeit aus einem Spülflüssigkeitsvorratstank 24 und der Klarspülzone 16 an und fördert diese über eine Leitung 26 den in der Klarspülzone 16 vorhandenen Sprühdüsen 28 zu. Von einer Leitung 26 zweigt ein Bypass 30 mit einem elektrisch ansteuerbaren Ventil 32, welches in eine Umgehungsleitung 44 zur Vorreinigungszone 12 oder zum Abwasser angeordnet ist, ab und kann nach Vorgabe von Signalen einer Steuerung 46 geöffnet oder geschlossen werden. Dadurch lässt sich das Volumen, welches über die Umgehungsleitung 44 abfließt, regeln.
  • Ein weiterer, durch Bezugszeichen 34 bezeichneter Bypass zweigt ebenfalls von der Leitung 26 in die Umgehungsleitung 35 ab und weist ebenfalls ein elektrisch ansteuerbares Ventil 36 auf, welches nach Vorgabe von Signalen der Steuerung 46 geöffnet oder geschlossen werden kann. Die Leitung 34 mündet in die mindestens eine Reinigungszone 14. Durch das elektrisch ansteuerbare Ventil 36 kann das Volumen, welches über diese Leitung, den Bypass 34, fließt, geregelt werden.
  • Ein Spülflüssigkeitsvorratstank 24 der Klarspülzone 16 und ein Spülflüssigkeitsvorratstank 48 der mindestens einen Reinigungszone 14 weisen jeweils eine Niveauerfassung 38 beziehungsweise 40 auf, mittels derer die Tankniveaus der mindestens einen Reinigungszone 14 und der mindestens einen Klarspülzone 16 an die Steuerung 46 übermittelt werden. Wird durch eine derart ausgebildete Durchlaufspülmaschine 10 langes Spülgut 50 durch die einzelnen Behandlungszonen gefördert, kann durch die Oberfläche des Spülgutes 50 entlang der Fließrichtung 52 ein Spülflüssigkeitsverlust im Spülflüssigkeitsvorratstank 48, welcher der mindestens einen Reinigungszone 14 zugeordnet ist, entstehen.
  • Im normalen Betrieb einer Durchlaufspülmaschine 10 stellt sich in der Vorreinigungszone 12 ein Spülflüssigkeitsvorratstankniveau entsprechend eines Überlaufes 58 ein. In der Reinigungszone 14 stellt sich ein Spülflüssigkeitsvorratstankniveau entsprechend der Höhe einer Kaskade 60 zwischen der Reinigungszone 14 und der Vorreinigungszone 12 ein.
  • Das Spülflüssigkeitsniveau im Spülflüssigkeitsvorratstank, welcher der Klarspülzone 16 zugeordnet ist, wird über die Niveauerfassung 38 und die Steuerung 46 geregelt. Das über die Frischwasserklarspülung 18 der Klarspülzone 16 zugeführte Frischwasser wird nach Maßgabe der Steuerung 46 entweder der Vorreinigungszone 12 oder der mindestens einen Reinigungszone 14 zugeführt. Dazu wird nach Vorgabe der Steuerung 46 von Zeit zu Zeit entweder das eine oder andere der beiden elektrisch ansteuerbaren Ventile 32, 36 in dem Bypass 34 zur mindestens einen Reinigungszone 14 oder in der Umgehungsleitung 44 zur mindestens einen Vorreinigungszone 12 geöffnet oder geschlossen oder beide Ventile 32, 36 gleichzeitig geöffnet oder geschlossen. Infolgedessen pendelt das Niveau im Spülflüssigkeitstank 24 der Klarspülzone 16 zwischen einem maximalen Niveau 62 und einem normalen Niveau 64, wie in 2 dargestellt.
  • Ergibt sich infolge einer Spülflüssigkeitsverschleppung durch langes Spülgut 50 im Spülflüssigkeitsvorratstank 48 der mindestens einen Reinigungszone 14 ein Spülflüssigkeitsmangel, beziehungsweise sinkt das Niveau unter ein vorgegebenes Niveau, wird über den ersten Bypass 34 und das Ventil 36 Spülflüssigkeit aus dem Klarspülflüssigkeitsvorratstank 24 in die mindestens eine Reinigungszone 14 geleitet, bis sich das minimal vorgegebene Niveau in der mindestens einen Reinigungszone 14 wieder einstellt.
  • Dabei darf in dem Spülflüssigkeitsvorratstank 24 der Klarspülzone 16 ein minimal einzuhaltendes Niveau 66 nicht unterschritten werden. Erst wenn das zum Ausgleich von Spülflüssigkeitsverlusten in der mindestens einen Reinigungszone 14 im Spülflüssigkeitsvorratstank 24 der mindestens einen Klarspülzone 16 gepufferte, vorgehaltene Flüssigkeitsvolumen nicht mehr ausreicht, ist über eine separate Füllleitung 54 und ein elektrisch ansteuerbares Ventil 56 Frischwasser, bei dem es sich bevorzugt um erwärmtes (z. B. 60°C) Frischwasser handelt, der Klarspülzone 16 zuzuführen. Von dort gelangt es auf dem oben beschriebenen Weg in die mindestens eine Reinigungszone 14.
  • Ist das Spülflüssigkeitsniveau im Spülflüssigkeitsvorratstank 24 der Klarspülzone 16 unter das normale Niveau 64 beziehungsweise das minimale Niveau 66 gefallen, wird weder über den Bypass 30 mit Ventil 32 oder den weiteren Bypass 34 mit dem weiteren Ventil 36 Spülflüssigkeit aus der Klarspülzone herausgeführt. Dadurch ist sichergestellt, dass immer eine ausreichende Menge an Spülflüssigkeit aus der Klarspülzone 16 zum Ausgleich von Spülflüssigkeitsverlusten in der mindestens einen Reinigungszone 14 zur Verfügung steht.
  • Alternativ können anstelle des Bypasses 34 und der Umgehungsleitung 44 und der in diesen angeordneten elektrisch ansteuerbaren Ventilen 32, 36 auch separate Pumpen mit entsprechenden Leitungen in die jeweiligen Behandlungszonen eingesetzt werden, die dann analog zu den elektrisch ansteuerbaren Ventilen 32, 36 nach Maßgabe der Steuerung 46 ein- und wieder ausgeschaltet werden können. Diese Ausführungsvariante gemäß 3 hat den Vorteil, dass Pumpen infolge der großen Querschnitte weniger schmutzempfindlich sind.
  • Mit dem oben beschriebenen System wird eine Durchlaufspülmaschine 10 bereitgestellt, die einen wassersparenden und energiesparenden Betrieb zulässt.
  • 10
    Durchlaufgeschirrspülmaschine
    12
    Vorreinigungszone
    14
    Reinigungszone
    16
    Klarspülzone
    18
    Frischwasserklarspülung
    20
    Pumpenklarspülung
    22
    Umwälzpumpe
    24
    Spülflüssigkeitsvorratstank Klarspülzone
    26
    Zuleitung zu Sprühdüsen Pumpenklarspülung
    28
    Sprühdüsen Pumpenklarspülung
    30
    Bypass Umgehungsleitung
    32
    Ventil Umgehungsleitung
    34
    Bypass zu Reinigungszone
    35
    Umgehungsleitung
    36
    Ventil für Bypassleitung zu Reinigungszone
    38
    Niveauerfassung Klarspülzone
    40
    Niveauerfassung Reinigungszone
    42
    Trockenzone
    44
    Umgehungsleitung
    46
    Steuerung
    48
    Spülflüssigkeitsvorratstank Reinigungszone
    50
    Spülgut
    52
    Flussrichtung Spülflüssigkeitsverschleppung
    54
    Füllleitung für Klarspülzone
    56
    Füllventil
    58
    Überlauf Vorreinigungszone
    60
    Kaskade zwischen Reinigungszone und Vorreinigungszone
    62
    Maximalniveau Spülflüssigkeitsvorratstank Klarspülzone
    64
    Normalniveau Spülflüssigkeitsvorratstank Klarspülzone
    66
    Minimalniveau Spülflüssigkeitsvorratstank Klarspülzone
    68
    Fördervorrichtung
    70
    Transportrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Claims (16)

  1. Verfahren zum Betreiben einer Durchlaufspülmaschine (10) zum Reinigen von Spülgut (50) mit einer Fördereinrichtung (68) zum Transport des Spülgutes (50) durch nacheinanderfolgende Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine (10), die mindestens eine Reinigungszone (14) und mindestens eine Klarspülzone (16) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass nach Maßgabe einer Steuerung (46) Spülflüssigkeit aus einem Spülflüssigkeitsvorratstank (24) der mindestens einen Klarspülzone (16) der mindestens einen Reinigungszone (14) und/oder mindestens einer Vorreinigungszone (12) abhängig von Niveauständen in der mindestens einen Reinigungszone (14) und der mindestens einen Klarspülzone (10) zugeführt wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spülflüssigkeitsverlust in mindestens einer Vorreinigungszone (12) oder mindestens einer Reinigungszone (14) durch Zufuhr von Spülwasser aus der mindestens einen Klarspülzone (16) ausgeglichen wird.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Niveaustand der Spülflüssigkeit in der mindestens einen Klarspülzone (16) durch eine Niveauerfassung (38) erfasst und an die Steuerung (46) übermittelt wird.
  4. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (46) das Zuführen von Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank (24) der mindestens einen Klarspülzone (16) in die mindestens eine Reinigungszone (14) und/oder in die mindestens eine Vorreinigungszone (12) in Abhängigkeit von einem aktuellen Betriebszustand der Durchlaufspülmaschine (10) steuert.
  5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Niveaustand der Spülflüssigkeit in der mindestens einen Reinigungszone (14) durch eine Niveauerfassung (40) erfasst und an die Steuerung (46) übermittelt wird.
  6. Verfahren gemäß der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach Maßgabe der Steuerung (46) mindestens ein elektrisch ansteuerbares Ventil (32, 36) in min destens einer Leitung (34, 44) zu mindestens einer Vorreinigungszone (12) oder zu mindestens einer Reinigungszone (14) geöffnet oder geschlossen wird.
  7. Verfahren gemäß der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach Maßgabe der Steuerung (46) eine in der mindestens einen Klarspülzone (16) angeordnete Pumpe zur Förderung von Spülflüssigkeit aus dem Spülflüssigkeitsvorratstank (24) in die mindestens eine Reinigungszone (14) oder die mindestens eine Vorreinigungszone (12) ein- oder ausgeschaltet wird.
  8. Verfahren gemäß einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Niveaustand im Spülflüssigkeitstank (44) der mindestens einen Klarspülzone (16) zwischen einem maximalen Niveaustand (62) und einem normalen Niveau (64) schwankt.
  9. Verfahren gemäß einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Unterschreiten eines Minimalniveaus (66) im Spülflüssigkeitsvorratstank (24) der mindestens einen Klarspülzone (16) dieser mit Frischwasser, bevorzugt mit erwärmtem Frischwasser, aufgefüllt wird.
  10. Durchlaufspülmaschine (10) zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche mit mindestens einer Reinigungszone (14) und mindestens einer Klarspülzone (16), dadurch gekennzeichnet, dass von einem Spülflüssigkeitsvorratstank (24) der mindestens einen Klarspülzone (16) ein Bypass (34) zu mindestens einer Reinigungszone (14) und/oder eine Umgehungsleitung (44) zu mindestens einer Vorreinigungszone (12) verläuft.
  11. Durchlaufspülmaschine (10) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bypass (34) ein elektrisch ansteuerbares Ventil (36) und in der Umgehungsleitung (44) ein weiteres elektrisch ansteuerbares Ventil (32) aufgenommen sind.
  12. Durchlaufspülmaschine (10) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Spülflüssigkeitsvorratstank (24) der mindestens einen Klarspülzone (16) eine Niveauerfassung (38) zugeordnet ist.
  13. Durchlaufspülmaschine (10) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens einen Reinigungszone (14) eine weitere Niveauerfassung (40) zugeordnet ist.
  14. Durchlaufspülmaschine (10) gemäß der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Niveauerfassungen (38, 40) mit der Steuerung (46) der Durchlaufspülmaschine (10) verbunden sind.
  15. Durchlaufspülmaschine (10) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Bypass (34) und/oder die Umgehungsleitung (44) hinter der Druckseite einer Umwälzpumpe (22), die dem Spülflüssigkeitsvorratstank (24) der mindestens einen Klarspülzone (16) zugeordnet ist, abzweigen.
  16. Durchlaufspülmaschine (10) gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bypass (34) und/oder die Umgehungsleitung (44) jeweils eine Pumpe eingebaut ist, welche über die Steuerung (46) ein- und ausschaltbar ist.
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