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Die
Erfindung betrifft eine Mehrtank-Transportspülmaschine und ein Betriebsverfahren
hierfür.
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Demgemäß betrifft
die Erfindung eine Mehrtank-Transportspülmaschine, insbesondere eine Bandtransportspülmaschine
oder eine Korbtransportspülmaschine.
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Eine
Mehrtank-Transportspülmaschine
nach Art des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist aus der
EP 0 838 190 B1 bekannt.
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Transportspülmaschinen
finden im gewerblichen Bereich Anwendung. Im Gegensatz zu Haushaltsspülmaschinen,
bei welchen das zu reinigende Spülgut
während
der Reinigung ortsfest in der Maschine verbleibt, findet bei Transportspülmaschinen ein
Transport des Spülguts
durch verschiedene Sprühzonen
der Transportspülmaschine
statt. Jeder Sprühzone
ist ein Tank zugeordnet, welcher in der betreffenden Sprühzone versprühte Flüssigkeit aufnimmt.
Die Transportspülmaschine
umfasst insbesondere mindestens zwei als Reinigungszonen ausgebildete
Sprühzonen,
in welchen das Spülgut
von Verunreinigungen, beispielsweise Speiseresten gereinigt wird.
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Bei
Mehrtank-Transportspülmaschinen
tritt insbesondere bei großem
Spülgut
eine Flüssigkeitsverschleppung
entgegen der Transportrichtung auf, wodurch sich ein Flüssigkeitsmangel
in einer in Transportrichtung gesehen hinteren Reinigungszone ergeben
kann. Die Flüssigkeitsverschleppung
besteht darin, dass Flüssigkeit,
welche in einer in Transportrichtung nachfolgenden Sprühzone auf
das Spülgut
gesprüht
wird, auf diesem Spülgut
in die vorausgegangene Spülzone
zurückfließt.
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Durch
die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, einen Flüssigkeitsmangel
in einem Tank einer in einer Transportrichtung gesehen hinteren
Reinigungszone einer Mehrtrank-Transportspülmaschine auf einfache, kostengünstige und
resourcenschonende Weise zu beheben.
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Diese
Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch
eine Mehrtank-Transportspülmaschine
gemäß Anspruch
1 und durch ein Verfahren zum Betrieb einer Mehrtank-Transportspülmaschine
gemäß Anspruch
11 gelöst.
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Weitere
Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
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Durch
das Rückführen von
Flüssigkeit
einer in der Transportrichtung gesehen vorderen Reinigungszone in
eine in Transportrichtung gesehen hintere Reinigungszone kann ein
Zuführen
von Frischwasser in hintere Reinigungszone vermieden oder vermindert
werden. Dies reduziert den Wasserverbrauch der Mehrtank-Transportspülmaschine.
Durch die reduzierte Zufuhr von Frischwasser wird der Reinigerverbrauch
gesenkt. Da die Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone in der Regel eine höhere Temperatur als Frischwasser
hat, wird durch das Rückführen von
Flüssigkeit
Heizenergie eingespart.
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Im
folgenden wird die Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen anhand
von bevorzugten Ausführungsformen
als Beispiele beschrieben.
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In
den Zeichnungen zeigen
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1 eine
Mehrtank-Transportspülmaschine
nach der Erfindung;
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2 eine
weitere Ausführungsform
einer Mehrtank-Transportspülmaschine
nach der Erfindung;
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3 eine
nochmals weitere Ausführungsform
einer Mehrtank-Transportspülmaschine
nach der Erfindung.
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Beim
Betrieb einer Mehrtank-Transportspülmaschine 2 nach der
Erfindung wird bei einem entsprechenden Flüssigkeitsbedarf in einer in
einer Transportrichtung 4 gesehen hinteren Reinigungszone 6 dieser
hinteren Reinigungszone 6 Flüssigkeit einer in der Transportrichtung 4 gesehen
vorderen Reinigungszone 8 zugeführt. „Flüssigkeit der vorderen Zone" bezeichnet hier
stets eine Flüssigkeit,
die aus der vorderen Zone stammt, unabhängig davon, ob die Flüssigkeit
aus der vorderen Zone selbst zurückgeführt wird
oder ob die Flüssigkeit
der vorderen Zone nach ihrem Abfließen aus der vorderen Zone zurückgeführt wird.
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Die
in 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsformen
einer erfindungsgemäßen Mehrtank-Transportspülmaschine 2 zum
Spülen
von Spülgut 10 weisen
eine Transportvorrichtung 12 zum Transport des Spülguts 10 in
einer Transportrichtung 4 durch die Mehrtank-Transportspülmaschine 2 auf. In
den Zeichnungen dargestellt ist eine Bandtransportvorrichtung mit
einem Endlosband, welches Finger zum Halten von Spülgut 10 aufweist.
Die Transportvorrichtung 12 kann ferner als Korbtransportvorrichtung
ausgebildet sein.
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Die
zwei Reinigungszonen 6, 8 sind in der Transportrichtung 4 nacheinander
angeordnet, wobei jeder Reinigungszone 6, 8 ein
Tank 14, 16 und Sprühdüsen 18, 20 zum
Versprühen
von Flüssigkeit aus
dem betreffenden Tank auf das Spülgut 10 zugeordnet
sind.
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Jeder
Reinigungszone 6, 8 ist eine Umwälzpumpe 22, 24 zugeordnet
zum Fördern
von Flüssigkeit
aus dem betreffenden Tank 14, 16 zu Sprühdüsen 18, 20 der
jeweiligen Reinigungszone 6, 8. Die Sprühdüsen 18, 20 können in
bekannter Weise angeordnet sein, beispielsweise in einer Wandung
der betreffenden Zone oder an einem Sprührohr, wie in den Zeichnungen
dargestellt.
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Die
in der Transportrichtung 4 gesehen vordere Reinigungszone 8 ist
als Pumpenvorabräumzone
ausgebildet.
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Abweichend
von den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen kann die vordere Reinigungszone 8 als
manuelle Vorabräumzone
ausgebildet sein.
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Die
in Transportrichtung 4 gesehen hintere Reinigungszone 6 ist
als Hauptreinigungszone ausgebildet, in welcher über die Pumpe 22 eine
Reinigungsflüssigkeit,
welche auch als Reinigungsflotte bezeichnet wird, umgewälzt und über die
zugeordneten Sprühdüsen 18 auf
das Spülgut 10 versprüht wird.
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Jeweils
zwei aufeinanderfolgenden Reinigungszonen, hier den beiden Reinigungszonen 6, 8, ist
eine Flüssigkeitsvorlaufvorrichtung 26 zugeordnet,
zur Überführung von
Flüssigkeit
zwischen diesen Reinigungszonen 6, 8 in einer
Vorlaufrichtung 28, entgegen der Transportrichtung 4.
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Die
Flüssigkeitsvorlaufvorrichtung
26 ist
in den dargestellten Ausführungsformen
durch einen Überlaufkanal
gebildet, welcher die Tanks
14,
16 der betreffenden
Zonen
6,
8 strömungsmäßig so verbindet,
dass Flüssigkeit
aus dem Tank
14 der hinteren Zone
6 in den Tank
16 der
vorderen Zone
8 automatisch übertritt, wenn ein Flüssigkeitsniveau
in dem hinteren Tank ein vorbestimmtes Niveau übersteigt. Anstelle des Überlaufkanals
kann eine Vorlaufleitung mit oder ohne Pumpvorrichtung vorgesehen
sein, wie dies beispielsweise aus der
EP 0 838 190 B1 bekannt ist.
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In
den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen folgen in der
Transportrichtung 4 nach der hinteren Reinigungszone 6 eine
Pumpenklarspülzone 32 und
eine Frischwasserklarspülzone 34.
Andere Ausgestaltungen des Klarspülbereiches, welcher vorliegend
die genannten Klarspülzonen 32, 34 umfasst,
sind ebenso möglich.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
der Mehrtank-Transportspülmaschine 2 erfolgt
eine Flüssigkeitszufuhr überwiegend über eine
kontinuierliche Frischwasserklarspülung, bei welcher Frischwasser-Klarspülflüssigkeit,
die Frischwasser enthält
oder aus Frischwasser besteht, von entsprechenden Sprühdüsen 36 auf
das Spülgut 10 gesprüht wird.
Die Flüssigkeit
wird nach dem ersten Versprühen
(final rinse) gesammelt und läuft
dann über
ein Kaskadensystem von Tank zu Tank bis zum Abfluss.
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Die
Klarspülflüssigkeit
wird über
eine Leitung 38 einem Wärmetauscher 40 zugeführt, welcher
der Abluft und dem Wrasen der Mehrtank-Transportspülmaschine 2 Wärme entzieht
und die Klarspülflüssigkeit
vorheizt. Anschließend
wird die Klarspülflüssigkeit
durch eine Heizvorrichtung 42 geleitet, welche die Klarspülflüssigkeit
weiter aufheizt, bevor sie den Sprühdüsen 36 der Frischwasserklarspülzone 34 zugeführt wird,
um von diesen Sprühdüsen 36 auf
das Spülgut 10 versprüht zu werden.
Die Heizvorrichtung 42 kann beispielsweise ein Boiler oder
ein Durchlauferhitzer sein. Das Fördern der Klarspülflüssigkeit
zu den Sprühdüsen 36 kann
durch eine Pumpe 44 oder durch einen ausreichenden Wasserdruck
in der betreffenden Leitung erfolgen.
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Eine
Dosiereinrichtung für
Klarspüler
und Reiniger ist in den Zeichnungen nicht dargestellt; eine solche
Dosiereinrichtung kann an den hierfür üblichen Stellen vorgesehen
sein.
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Die
versprühte
Klarspülflüssigkeit
läuft in
einen Tank 46, welcher sowohl der Frischwasserklarspülzone 34 als
auch der Pumpenklarspülzone 32 zugeordnet
ist. Eine Klarspülpumpe 48 ist
vorgesehen zum Fördern
der Klarspülflüssigkeit
aus diesem Tank 46 zu den Klarspüldüsen 50, von welchen
die Klarspülflüssigkeit
auf das Spülgut 10 gesprüht wird.
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Ein
Teil der von der Klarspülpumpe 48 geförderten
Klarspülflüssigkeit
wird einer oder mehreren Vorklarspüldüsen 52 zugeführt. Die
von der Vorklarspüldüse 52 verspühte Klarspülflüssigkeit
dient dazu, die in der Regel alkalische Reinigungsflüssigkeit
von dem Spülgut 10 zu
entfernen. Die von der Vorklarspüldüse 52 versprühte und
mit Reinigungsflüssigkeit
vermischte Klarspülflüssigkeit
wird durch mindestens ein Leitblech 54 dem Tank 14 der
hinteren Reinigungszone 6 zugeführt, welchem hierdurch kontinuierlich
Flüssigkeit
zugeführt
wird.
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Zusätzlich zu
den dargestellten Sprühdüsen können in
den jeweiligen Sprühzonen 6, 8, 32, 34 weitere
Sprühdüsen vorgesehen
sein.
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Insbesondere
an Zonenrändern
der Sprühzonen
der Mehrtank-Transportspülmaschine 2 können Vorhangelemente 56 vorgesehen
sein, wie in den 1 bis 3 dargestellt,
welche insbesondere als Spritzschutz, zum Verringern eines ungewollten Übertritts
von Flüssigkeit
zwischen den Zonen wirken.
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Von
der hinteren Reinigungszone 6 findet eine Flüssigkeitsverschleppung
in die vordere Reinigungszone 8 statt, die insbesondere
bei großem Spülgut 10 so
stark sein kann, dass die kontinuierliche Zufuhr von Klarspülflüssigkeit
nicht ausreicht, um den Flüssigkeitsverlust
in der hinteren Reinigungszone 6 auszugleichen.
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Gemäß der Erfindung
ist eine Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 vorgesehen,
zur Überführung von
versprühter
Flüssigkeit
der in der Transportrichtung 4 gesehen vorderen Reinigungszone 8 in
die in der Transportrichtung 4 gesehen nach der vorderen Reinigungszone 8 angeordnete
hintere Reinigungszone 6, entgegen der Vorlaufrichtung 28.
Auf diese Weise kann insbesondere ein aufgrund von Flüssigkeitsverschleppung
auftretender Flüssigkeitsmangel in
der hinteren Reinigungszone 6 ausgeglichen werden.
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Durch
die Rückführung von
Flüssigkeit
entgegen der Vorlaufrichtung 28 wird der Resourcenverbrauch
(Wasser, Chemie, Energie) im Vergleich zu einer entsprechenden Frischwasserzufuhr
reduziert.
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Die
Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 weist in
den dargestellten Ausführungsformen
eine Rückleitung 62 und
eine zugeordnete Rückführpumpe 64 auf,
zum Pumpen der Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone 8 in die hintere Reinigungszone 6.
Andere Ausgestaltungen der Flüssigkeitsrückführvorrichtung
sind möglich,
soweit die Rückführung von
Flüssigkeit
einer in Transportrichtung gesehen vorderen Reinigungszone in eine
in Transportrichtung gesehen hintere Reinigungszone durch die Flüssigkeitsrückführvorrichtung
bewirkt wird oder bewirkbar ist.
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In
den dargestellten Ausführungsformen
ist die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 zum
Zuführen von
Flüssigkeit
in den der hinteren Reinigungszone 6 zugeordneten Tank 14 ausgebildet.
Ferner kann die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 zum
Zuführen
von Flüssigkeit
zu den Sprühdüsen 18 der
hinteren Reinigungszone 6 ausgebildet sein.
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In
den in 1 und 3 dargestellten Ausführungsformen
einer Mehrtank-Transportspülmaschine 2 weist
die vordere Reinigungszone 8 einen Überlauf 66 auf, der
in einen Sammelbehälter 68 mündet und
die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 ist
ausgebildet zum Entnehmen von Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone 8 aus dem Sammelbehälter 68.
Hierzu ist die Rückleitung 62 an
den Sammelbehälter 68 angeschlossen.
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Wie
in 3 dargestellt, kann der Sammelbehälter 68 kann
einen Überlauf 70 aufweisen,
durch welchen Flüssigkeit
aus dem Sammelbehälter 68 abläuft, wenn
ein Flüssigkeitspegel
in dem Sammelbehälter 68 über dem Überlauf 70 liegt.
Alternativ, wie in 1 und 2 dargestellt,
kann der Sammelbehälter 68 einen
Niveausensor 72 und einen Ablauf 74 mit einem
steuerbaren Ventil 76 aufweisen, welches in Abhängigkeit
von dem durch den Niveausensor 72 detektierten Flüssigkeitspegel
geöffnet
oder geschlossen wird.
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In
der in 2 dargestellten Ausführungsform einer Mehrtank-Transportspülmaschine 2 ist
die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 ausgebildet
zum Entnehmen von Flüssigkeit
aus dem der vorderen Reinigungszone 8 zugeordneten Tank 16.
Hierzu ist die Rückleitung 62 an
den Tank der vorderen Reinigungszone 8 angeschlossen.
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Die
Mehrtank-Transportspülmaschine 2 weist
eine Steuereinrichtung 80 zum Steuern von Komponenten der
Mehrtank-Transportspülmaschine 2,
insbesondere zum Steuern der entsprechend ausgebildeten Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60,
hier der Rückführpumpe 64,
auf.
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Die
hintere Reinigungszone 6 weist einen Niveausensor 82 zum
Detektieren eines Flüssigkeitsnivaus
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 auf,
wobei die Steuereinrichtung 80 ausgebildet ist, zum Betreiben
der Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 in
Abhängigkeit
von dem Flüssigkeitsniveau
in dem Tank der hinteren Reinigungszone 6.
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Der
Niveausensor 82 ist in den dargestellten Ausführungsformen
als Niveauschalter ausgebildet. Beispielsweise kann die Steuereinrichtung 80 ausgebildet
sein, zum Betreiben der Rückführpumpe 64, wenn
das Flüssigkeitsniveau
in dem Tank der hinteren Reinigungszone 6 unter das Schaltniveau
des Niveausensors 82 fällt.
Das Schaltniveau des Niveausensors 82 kann beispielsweise
einem Sollpegel der Flüssigkeit
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 entsprechen.
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Die
vordere Reinigungszone 8 weist einen als Niveauschalter
ausgebildeten Niveausensor 84 zum Detektieren eines Flüssigkeitsnivaus
in dem der vorderen Reinigungszone 8 zugeordneten Tank 16 auf
und die Steuereinrichtung 80 ist ausgebildet zum Betreiben
der Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 in Abhängigkeit
von dem Flüssigkeitsniveau
in dem Tank 16 der vorderen Reinigungszone 8.
Ein Schaltniveau des Niveausensors 84 kann beispielsweise einem
Sollpegel der Flüssigkeit
in dem Tank 16 der vorderen Reinigungszone 8 entsprechen.
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In
der Ausführungsform
der 1 und 3 betreibt die Steuereinrichtung 80 die
Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60,
wenn in der vorderen Reinigungszone 8 der Flüssigkeitspegel
unter einen vorbestimmten Pegelwert fällt. Die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 fördert dann
Flüssigkeit
aus dem Sammelbehälter 68 in
den Tank der hinteren Reinigungszone 6, von welchem Flüssigkeit über die
Flüssigkeitsvorlaufvorrichtung 26 in
den Tank der vorderen Reinigungszone 8 läuft und
hier den Flüssigkeitspegel
anhebt. Wenn in der vorderen Reinigungszone 8 der vorbestimmte
Pegelwert erreicht ist, schaltet die Steuereinrichtung 80 die
Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 ab.
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Anstelle
der Niveauschalter können
Niveausensoren vorgesehen sein, welche zum Detektieren von mehr
als zwei Pegelwerten ausgebildet sind.
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Anstelle
der Niveausensoren oder zusätzlich zu
den Niveausensoren kann vorgesehen sein, dass durch entsprechende
Durchflussmesser (nicht dargestellt) die der Mehrtank-Transportspülmaschine 2 zugeführte Flüssigkeitsmenge
und die entsprechend abfließende
Flüssigkeitsmenge,
beispielsweise die von der hinteren Reinigungszone 6 abfließende Flüssigkeitsmenge,
gemessen wird und dass die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 von
der Steuereinrichtung 80 zum Rückführen von Flüssigkeit in eine hintere Reinigungszone 6 betätigt wird,
wenn die der Mehrtank-Transportspülmaschine zugeführte Flüssigkeitsmenge
geringer als die abfließende
Flüssigkeitsmenge
ist.
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Die
in den 1 und 3 dargestellte Mehrtank-Transportspülmaschine 2 weist
einen Trübungssensor 86 zum
Messen eines Verschmutzungsgrades der Flüssigkeit der vorderen Reinigungszone 8 auf
und die Steuereinrichtung 80 ist ausgebildet zum Betreiben
der Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 in
Abhängigkeit
von dem Verschmutzungsgrad der Flüssigkeit der vorderen Reinigungszone 8.
Der Trübungssensor 86 kann
in dem Sammelbehälter 68 angeordnet
sein, wie in 1 und 3 dargestellt.
Alternativ oder zusätzlich
kann ein Trübungssensor
in dem Tank 16 der vorderen Reinigungszone 8 angeordnet
sein (nicht dargestellt).
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Die
Ausführungsform
der 2 weist keinen Trübungssensor auf. Bei Bedarf
kann bei dieser Ausführungsform
ein Trübungssensor
in dem Tank der vorderen Reinigungszone 8 angeordnet werden.
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Die
Steuereinrichtung 80 kann ausgebildet sein, so dass sie
die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 nur
dann betreibt, wenn der Verschmutzungsgrad der Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone 8 unter einem vorbestimmten
Verschmutzungsgrad liegt. Dadurch kann eine unerwünschte Verunreinigung
der Flüssigkeit
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 vermieden
werden.
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Um
einen Flüssigkeitsmangel
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 auch
bei einem zu hohen Verschmutzungsgrad der Flüssigkeit der vorderen Zone
ausgleichen zu können,
kann dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 eine
Frischwasserzufuhrvorrichtung 88 zugeordnet sein, wie in
den Zeichnungen dargestellt, durch welche dem Tank 14 der
hinteren Reinigungszone 6 Frischwasser zuführbar ist,
wobei die Steuereinrichtung 80 ausgebildet ist zum Betreiben
der Frischwasserzufuhrvorrichtung 88 in Abhängigkeit
von einem Frischwasserbedarf und hierdurch Zuführen von Frischwasser in den
Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6. Ferner
kann dem Tank 16 der vorderen Reinigungszone 8 eine
Frischwasserzufuhrvorrichtung 88 zugeordnet sein, durch welche
dem vorderen Tank Frischwasser zuführbar ist (nicht dargestellt).
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Ein
Frischwasserbedarf kann beispielsweise dann vorliegen, wenn sich
in dem Tank der hinteren Reinigungszone 6 zuwenig Flüssigkeit
befindet und der Verschmutzungsgrad in dem Tank der vorderen Reinigungszone 8 über einem
vorbestimmten Grenzwert liegt. „Zuwenig Flüssigkeit
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6" kann hier bedeuten, dass
der Pegel der Flüssigkeit
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 unter
dem Schaltniveau des Niveausensors 82 liegt, beispielsweise,
dass der Pegel in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone nicht
ausreicht, um Flüssigkeit
von dem Tank 14 der hinteren Zone 6 über die
Flüssigkeitsvorlaufvorrichtung 26 in
den Tank 16 der vorderen Zone 8 übertreten
zu lassen. Zusätzlich
zu dem Niveausensor 82 kann in dem Tank 14 der
hinteren Reinigungszone 6 ein weiterer Niveausensor 90 unterhalb
des Niveausensors 82 angeordnet sein, wie beispielhaft
in 3 gestrichelt dargestellt. In diesem Fall kann „zuwenig Flüssigkeit
in dem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6" bedeuten, dass der
Flüssigkeitspegel
in dem Tank der hinteren Reinigungszone unter dem Schaltniveau des
weiteren Niveausensors 90 liegt. Durch den weiteren Niveausensor 90 ist
auch bei hoher Flexibilität
bezüglich
des Flüssigkeitsniveaus
in dem Tank der hinteren Zone sichergestellt, dass für die Sprühdüsen 18 genügend Flüssigkeit
zur Verfügung steht.
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Anstelle
eines über
dem vorbestimmten Grenzwert liegenden Verschmutzungsgrades kann als
eine Bedingung für
einen Frischwasserbedarf ein Pegel unter einem Mindestpegel der
Flüssigkeit
von der vorderen Reinigungszone 8 sein. Beispielsweise kann
im Falle einer an den Sammelbehälter 68 angeschlossenen
Rückleitung 62 in
dem Sammelbehälter 68 ein
Niveausensor 92 vorgesehen sein, wie in 3 gestrichelt
dargestellt, welcher einen Mindestpegel in dem Sammelbehälter 68 überwacht.
In diesem Fall liegt ein Frischwasserbedarf vor, wenn der Flüssigkeitspegel
in dem Sammelbehälter 68 unter dem
Mindestpegel liegt und ein Flüssigkeitsbedarf
in der hinteren Zone 6 vorliegt. Im Falle einer an den Tank 16 der
vorderen Reinigungszone 8 angeschlossenen Rückleitung 62 kann
in dem Tank 16 der vorderen Reinigungszone 8 ein
Niveausensor 94 vorgesehen sein, wie in 2 gestrichelt
dargestellt, welcher einen Mindestpegel in dem Tank 16 überwacht. In
diesem Fall liegt ein Frischwasserbedarf in der hinteren Zone vor,
wenn der Flüssigkeitspegel
in dem Tank 16 der vorderen Reinigungszone 8 unter
dem entsprechenden Mindestpegel liegt und ein Flüssigkeitsbedarf in der hinteren
Zone 6 vorliegt.
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Ferner
kann ein Frischwasserbedarf beispielsweise dann vorliegen, wenn
in der Ausführungsform
der 2 sowohl in dem Tank 14 der hinteren
Reinigungszone 6 als auch in dem Tank 16 der vorderen
Reinigungszone 8 der jeweilige Flüssigkeitspegel unter dem entsprechenden
Sollwert liegt.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
einer Mehrtank-Transportspülmaschine 2 gemäß der Erfindung,
wie beispielsweise in 1 und 3 dargestellt,
ist so ausgebildet und betreibbar, dass ein Flüssigkeitsbedarf in der hinteren
Reinigungszone detektiert wird, beispielsweise indem ein Flüssigkeitsniveau
in einem Tank 14 der hinteren Reinigungszone 6 detektiert
wird; dass ein Verschmutzungsgrad der Flüssigkeit der vorderen Reinigungszone 8 detektiert wird
und dass bei einem Flüssigkeitsbedarf
in der hinteren Reinigungszone 6 der hinteren Reinigungszone 6 Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone 8 zugeführt wird, wenn der Verschmutzungsgrad
unter einem vorbestimmten Grenzwert liegt, und dass bei einem Flüssigkeitsbedarf
in der hinteren Reinigungszone 6 der hinteren Reinigungszone 6 Frischwasser zugeführt wird,
wenn der Verschmutzungsgrad gleich dem vorbestimmten Grenzwert ist
oder über
dem vorbestimmten Grenzwert liegt.
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Es
kann vorgesehen sein, dass zur Deckung eines Flüssigkeitsbedarfs der hinteren
Reinigungszone 6 sowohl Frischwasser als auch Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone 8 zugeführt wird, beispielsweise gleichzeitig,
nacheinander, oder in bestimmten Zeitabständen abwechselnd. Beispielsweise
kann vorgesehen sein, dass bei einem Verschmutzungsgrad der Flüssigkeit
der vorderen Reinigungszone 8, der über einem vorbestimmten Verschmutzungsgrenzwert
liegt, eine Zuführung
sowohl von Frischwasser als auch von Flüssigkeit der vorderen Reinigungszone 8 in
die hintere Reinigungszone 6 erfolgt.
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Der
Begriff „Detektieren" im Sinne dieser
Beschreibung umfasst insbesondere „automatisches Detektieren".
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Abweichend
von den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen können eine
oder mehrere weitere Reinigungszonen zwischen der vorderen Reinigungszone 8 (Vorabräumzone)
und der hinteren Reinigungszone 6 (Hauptreinigungszone) angeordnet
sein. In diesem Fall kann vorgesehen sein, dass die Flüssigkeitsrückführvorrichtung 60 ausgebildet
ist zum Entnehmen von Flüssigkeit
aus einer weiteren Reinigungszone und/oder zum Überführen der entnommenen Flüssigkeit
in eine weitere Reinigungszone.
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Die
Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen,
insbesondere die Merkmale der beschriebenen Ausführungsformen betreffend die
Niveausensoren und die Trübungssenoren
sind beliebig miteinander kombinierbar.