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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Schmuck-Gegenstand, der hinsichtlich
seines Aussehens und seiner Komponenten verändert werden kann.
Insbesondere betrifft die Erfindung einen Schmuck-Gegenstand in
Form eines Rings, einer Brosche, eines Anhängers für
eine Kette, eines Ohr-Rings oder Ohr-Clips, eines Manschettenknopfs, eines
Armreifs oder Armbands, einer Krawattennadel oder dergleichen Juwelierartikel,
der aus einem formstabilen Material besteht, das eine Variation
des Aussehens oder sogar der den Juwelierartikel bildenden Teile
erlaubt.
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Variable
Schmuckstücke, zum Teil auch als Sets mit Ergänzungs-Schmuckstücken,
sind aus dem Stand der Technik bekannt.
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So
offenbart beispielsweise die Druckschrift
DE-U1 20 2004 017 267 einen
Schmuck-Gegenstand, der eine Basis und einen Wechseleinsatz aufweist,
wobei die Basis mit einer dort als „Topfaufnahme" bezeichneten
Einrichtung für den – beispielsweise einteiligen
oder mehrteiligen – Wechseleinsatz versehen ist. Der Wechseleinsatz
weist einen elastischen, vorzugsweise kugelförmigen, Raumformkörper
auf, dessen Größe so bemessen wird, dass er unter
Druck durch eine in der Topfaufnahme vorgesehene Öffnung
hindurchgeführt werden kann und sich jenseits der Öffnung
in der Topfaufnahme entspannt, d. h. sich aufgrund seiner Elastizität
ausdehnt, und sich ohne äußere Einwirkung nicht
aus der Topfaufnahme herausbewegen kann.
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Auch
die Druckschrift
DE-U1
20 2004 004 418 betrifft einen Schmuck-Gegenstand, der
eine Basis und einen Wechseleinsatz umfasst. In die Basis kann durch
eine Einschub-Öffnung der Wechseleinsatz eingeschoben werden,
der nach dem Einschieben in der Basis durch wenigstens einen Klemmrand aufgenommen
und gehalten wird.
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Weiter
werden im Stand der Technik Schmuckstücke mit einer Basis
und einem Wechseleinsatz offenbart, der ein oder mehrteilig sein
kann und in einer in der Basis des Schmuckstücks gebildeten
Tasche lösbar gehalten wird. Die Tasche ist an dem Schmuckstück
so angeordnet, dass sie dann, wenn das Schmuckstück am
Körper getragen wird (beispielsweise ein Ring am Finger),
durch den Körper des Trägers bzw. der Trägerin
derart verschlossen wird, dass der Wechseleinsatz gegen ein Herausfallen
aus der Tasche gesichert ist.
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In
den genannten Dokumentes des Standes der Technik waren die Wechseleinsätze
regelmäßig Stücke, mitunter auch Formteile,
aus Filz, Kunststoff (d. h. einem aus einem oder mehreren geeigneten Monomeren
aufgebauten Polymer, einschließlich Silikon), Stoff, Gummi,
Leder, Vlies oder Stoff. Diese hatten, um die gewünschte
Funktion erfüllen zu können, in dem Schmuckstück
sicher gehalten zu werden, eine gewisse Steifigkeit aufzuweisen.
Abhängig von der Größe des Wechseleinsatzes
(die natürlich je nach der Größe des
Schmuckstücks unterschiedlich war) mussten größerflächige
Wechseleinsätze aus einem steiferen Material bestehen als
kleinerflächige.
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Die
Schmuckstücke des Standes der Technik hatten den Vorteil,
dass das Aussehen des Schmuckstücks mit Hilfe der Wechseleinsätze
variiert werden konnte, beispielsweise an die (Farbe der) Kleidung,
die Materialien der Kleidung oder dazu getragener Accessoires oder
auch an persönliche Wünsche des Trägers/der
Trägerin beim Tragen des Schmuckstücks unabhängig
von Kleidung oder anderen Vorgaben angepasst werde konnte. Dabei
war die Variation des Aussehens des Schmuckstücks in gewisser
Weise dadurch beschränkt, dass das Schmuckstück
als solches unverändert blieb und die Variation „lediglich"
die Öffnungen in der Schmuckstück-Oberfläche
betraf, durch die hindurch die Farbe und/oder das Material des Wechseleinsatzes sichtbar
wurde. Variationen sonstiger das Aussehen eines Schmuckstücks
verändernder und variierender Komponenten waren nicht möglich.
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Die
vorliegende Erfindung hilft dieser Beschränkung ab und
erweitert so die Variationsmöglichkeiten von variablen
Schmuckstücken.
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Aufgabe
der Erfindung war es damit, Schmuck-Gegenstände zur Verfügung
zu stellen, an denen durch Austausch mehrerer Komponenten eine Vielzahl
von Variationen durchgeführt werden können. Gleichzeitig
war es Aufgabe der Erfindung, zur Variation von Schmuck-Gegenständen
Austausch-Komponenten zur Verfügung zu stellen. Weiter
war es Aufgabe der Erfindung, für variable Schmuckstücke
Austausch-Komponenten zur Verfügung zu stellen, die sicher
gegen ein Lösen aus dem Schmuckstück-Verbund gemacht
werden können, ohne das Ziel der leichten Austauschbarkeit
zu gefährden.
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Die
Erfindung betrifft daher einen Schmuck-Gegenstand mit einem Körper
und einer oder mehreren darin vorgesehenen Einrichtung(en) für
das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n), worin die
Wechsel-Komponente(n) allein oder in Kombination von mehreren gegen
ein Verlieren aus dem Schmuck-Gegenstand gesichert ist/sind.
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Bevorzugte
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Schmuck-Gegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen
beansprucht.
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Die
Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figuren näher
erläutert. Die Figuren sind auf besonders bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung gerichtet, sollen jedoch die Erfindung nicht beschränken.
Es zeigen:
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1 einen
Schmuck-Gegenstand gemäß der Erfindung;
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2 eine
Schmuck-Gegenstand gemäß der Erfindung in seitlicher
Explosions-Ansicht mit den einzusetzenden Wechsel-Komponenten;
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3A eine
auszugsweise Ansicht des Schmuck-Gegenstandes gemäß der
Erfindung mit einer konisch zulaufenden Öffnung im Körper
des Schmuck-Gegenstandes;
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3B eine
auszugsweise Ansicht des Schmuck-Gegenstandes gemäß der
Erfindung mit einer mit einer Aufnahme versehenen Öffnung
im Körper des Schmuck-Gegenstandes und entsprechendem Gegen-Teil
in der Wechsel-Komponente;
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3C eine
auszugsweise Ansicht des Schmuck-Gegenstandes der Erfindung mit
in einer Öffnung einliegender Wechsel-Komponente; und
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4 eine
seitliche Schnitt-Ansicht mit einer durch seitliche Überstände
gehaltenen flächigen Sicherungs-Komponente.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen
und Beispiele und unter Bezugnahme auf die Figuren näher
erläutert. Diese sollen jedoch nicht als Beschränkung
der Erfindung verstanden werden, sondern dienen lediglich ihrer
beispielhaften Erläuterung.
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Der
erfindungsgemäße Schmuck-Gegenstand 1 kann
ein beliebiger Juwelierartikel sein. Beispielhaft und ohne Beschränkung
werden ein Ring, eine Brosche, ein Anhänger für
eine Kette, ein Ohr-Ring oder Ohr-Clips oder Ohr-Stecker, ein Manschettenknopf,
ein Armreif oder Armband, eine Krawattennadel, ein Uhrhalter genannt.
Die Erfindung wird zum Zweck der einfachen Erläuterung
und beispielhaft anhand einer Brosche bzw. eines flächigen Anhängers
für eine Kette beschrieben, ist jedoch nicht auf diese
beschränkt.
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1 zeigt
einen beispielhaften Schmuck-Gegenstand 1 in Form einer
Brosche bzw. eines flächigen Anhängers für
eine Kette. Der Schmuck-Gegenstand 1 weist einen Körper 3 oder eine
Basis auf, der/die – im vorliegenden Fall durch eine Anhängevorrichtung – für
die spezielle Verwendung angepasst ist. In einem anderen Beispiel
eines Rings als Schmuck-Gegenstand 1 besteht die Anpassung
an die spezielle Verwendung in dem eigentlichen (um den Finger der
Trägers/der Trägerin getragenen) Ring; bei einem
Ohrstecker besteht die Anpassung an die spezielle Verwendung in
der Steck-Vorrichtung für das Ohrloch; bei einer Krawattennadel
besteht die Anpassung an die spezielle Verwendung in der die Krawatte
umfassenden Klammer, usw..
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Der
Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 weist
darin eine oder mehrere Einrichtung(en) 4 auf, die für
das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponenten 5, 6 vorgesehen
sind. Es kann in dem Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 eine solche
Einrichtung 4 vorgesehen sein, oder es können
mehrere derartige Einrichtungen 4 vorgesehen sein. Im Regelfall
(jedoch nicht beschränkend) ist in dem Körper 3 des
Schmuck-Gegenstandes eine Einrichtung 4 für das
Halten einer Wechsel-Komponente 5 vorgesehen. Denkbar sind
jedoch auch zwei, drei, vier oder sogar mehr Einrichtungen 4 für
das Halten von zwei, drei, vier oder mehr Wechsel-Komponenten 5, 6,....
Erfindungsgemäß umfasst sind auch Fälle,
in denen mehr Einrichtungen 4 vorgesehen sind, als Wechselvorrichtungen 5, 6,...
eingesetzt werden (in diesem Fall bleibt eine oder bleiben mehrere
Einrichtung(en) 4 „unbesetzt").
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Derartige
Wechsel-Komponenten 5, 6 sind allein schon aufgrund
ihrer Natur (Auswechselbarkeit) anfällig dafür,
verloren zu gehen, spätestens dann, wenn die Trägerin/der
Träger den Schmuck-Gegenstand nicht mehr trägt.
Erfindungsgemäß ist/sind jedoch die Wechsel-Komponente(n) 5, 6 des
Schmuck-Gegenstandes 1 gegen ein Verlieren aus dem Schmuck-Gegenstand 1 gesichert. Grundsätzlich
kann hierfür jede denkbare Sicherung verwendet werden,
die ein Fachmann zum Sichern von Wechsel-Komponenten in Schmuck-Gegenständen
kennt, insbesondere solche Sicherungen, wie sie im einschlägigen
Stand der Technik beschrieben sind. Nachfolgend werden jedoch bevor zugte
Sicherungs-Komponenten beschrieben, die erfindungsgemäß mit
besonderem Vorteil einsetzbar sind.
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In
einer vorteilhaften, weil einfachen und doch gut als Sicherung dienenden
Ausführungsform der Erfindung weist der Schmuck-Gegenstand 1 gemäß der
Erfindung, wie aus 2 ersichtlich, als Einrichtung(en) 4 für
das Halten von Wechsel-Komponenten 5, 6 eine oder
mehrere Öffnung(en) 41, 42,... auf. Diese
sind mit dem Ziel, dem Betrachter des Schmuck-Gegenstandes 1 (einschließlich
der Trägerin/des Trägers des Schmuck-Gegenstandes 1)
die Wechsel-Komponente(n) 5, 6 sichtbar zu machen, auf
der Seite des Körpers 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 zu
finden, die dem Betrachter zugewandt ist. Es kann eine Öffnung 41 vorliegen,
oder es können mehrere Öffnungen 41, 42,...,
vorliegen. Vorzugsweise liegt als Einrichtung für das Halten
von Wechsel-Komponenten eine Öffnung 41 vor. Wenn die Öffnungen 41, 42,...,
ihre erfindungegemäßen Funktionen erfüllen,
eine oder mehrere Wechsel-Komponenten 5, 6 zu
halten, präsentieren/zeigen sie diese damit auch dem Betrachter,
wobei sie gleichzeitig Sicherungs-Funktion gegen ein Verlieren haben
der Wechsel-Komponente(n) 5, 6 haben.
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Dies
schließt nicht aus, dass der Körper 3 des
Schmuck-Gegenstands 1 noch weitere Öffnungen,
vorzugsweise auf der dem Betrachter zugewandten Seite zeigt. Diese
können Funktionen (wie das Halten von Wechsel-Komponenten)
haben oder können einfach der Zierde des Schmuck-Gegenstandes
dienen, ohne technische Funktionen zu haben, oder können – wie
im Stand der Technik – dem Zeigen oder Erscheinen von farbigen
oder strukturierten Untergründen, einschließlich
auswechselbaren Untergründen, dienen, wie sie im Zusammenhang
mit dem oben zitierten Stand der Technik beschrieben wurden.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die
eine Öffnung 41 oder sind die mehreren Öffnungen 41, 42,...,
an bestimmte Eigenschaften der einen oder mehreren Wechsel-Komponente(n) 5, 6 angepaßt,
die sie präsentie ren bzw. sichern sollen. So entspricht
es einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Erfindung,
dass die Öffnung(en) 41, 42 an die Form
der Wechsel-Komponente(n) 5, 6 oder deren Größe
angepasst sind. Dies ist deswegen vorteilhaft, weil an die Form
und/oder Größe angepasste Öffnungen ohne
Vorsehen weiterer Maßnahmen eine Sicherungsfunktion erfüllen können.
So ist es denkbar, dass dann, wenn die Wechsel-Komponente 5 oder
eine von mehreren Wechsel-Komponenten eine runde oder viereckige, z.
B. Rauten-, Form hat, die Öffnung ebenfalls rund (oder
viereckig, z. B. rautenförmig) ist. Dies ist in 2 an
den Beispielen „rund" und „viereckig" dargestellt,
ohne auf die speziellen Formen beschränkt zu sein.
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In
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist bzw, sind bei dem Schmuck-Gegenstand eine oder mehrere, vorzugsweise
eine, Wechsel-Komponente(n) 5, 6 von der Seite
in die Einrichtung(en) 4, also beispielsweise in die Öffnung(en) 41, 42,...,
für das Halten der Wechsel-Komponente(n) 5, 6 eingesetzt,
die rücjkwärting zu der dem Betrachter/der Betrachterin
zugewandten Seite des Schmuck-Gegenstandes liegt. Dies ist in 2 durch
den Pfeil veranschaulicht. Die Wechsel-Komponente(n) 5, 6 werden
in Pfeil-Richtung eingesetzt und sind nach Aufnahme in den Öffnungen 41, 42, 43 von
der oberen, dem Betrachter zugewandten Seite des Schmuck-Gegenstandes
sichtbar.
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Zur
Sicherung der wie oben beschrieben in die Einrichtung(en) 4,
beispielsweise der in die Öffnung(en) 41, 42, 43,
eingebrachten Wechsel-Komponenten 5, 6 in den Öffnungen
können erfindungsgemäß verschiedene Maßnahmen
vorgesehen werden. Grundsätzlich sind alle Sicherungsmaßnahmen
geeignet, die der Fachmann für solche Zwecke kennt und
routinemäßig anwendet.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird in
dem Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 eine
(oder werden mehrere) Einrichtung(en) 4 für das
Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) 5, 6,
beispielsweise in Form von einer oder mehreren Öffnung(en) 41, 42, 43,
vorgesehen, die sich in der Richtung des Einsetzens verjüngt,
beispielsweise konisch verjüngt. Als „Richtung des
Eisnetzens" wird hier die in 2 durch
den Pfeil gezeigte Richtung verstanden. Eine solche konische Verjüngung
einer Öffnung ist in vergrößerter Form auch
aus 3A ersichtlich. Die Einsetz-Richtung in die Öffnung 41 ist
auch hier mit dem Pfeil gekennzeichnet.
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In
einer weiteren, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung umfassen bei dem Schmuck-Gegenstand 1 gemäß der
Erfindung die Einrichtung(en) 4 für das Halten
einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) 5, 6,
vorzugsweise die eine oder mehreren Öffnung(en) 41, 42,...,
eine Aufnahme 44, die einen entsprechenden Teil der zu
haltenden Wechsel-Komponente(n) (5, 6) sichernd
aufnimmt. Dies ist beispielhaft aus 3B ersichtlich.
Eine Wechsel-Komponente 5 ist zum Einsetzen in die Einrichtung 4 in
Form der Öffnung 41 in Richtung des Pfeils vorgesehen.
Die Öffnung 41 weist (beispielhaft) in ihrem unteren
Teil eine Aufnahme 44 auf, und die Wechsel-Komponente 5 weist
einen der Aufnahme entsprechenden Teil auf, die bei Eingreifen der
Sicherung der Wechsel-Komponente dienen.
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Für
den Fachmann sind weitere Sicherungs-Komponenten denkbar, die allein
oder in Kombination mit den vorgenannten Sicherungskomponenten Anwendung
finden können.
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Ein
Beispiel hierfür ist erfindungsgemäß, wenn
als alleinige oder zusätzliche Sicherungs-Komponente eine
physikalisch anziehende Kraft eingesetzt wird, beispielsweise gegenpolig
geladenen Magnetkraft. Dies wird in einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung so ausgestaltet, dass (beispielsweise, aber nicht
beschränkend) die physikalische Kraft, z. B. Magnetkraft,
an dem Schmuck-Gegenstand 1 als einem Pol und an der/den
Wechsel-Komponenten 5, 6 als einem oder mehreren
Gegenpol(en) ansetzt. Dies kann allein als Sicherung dienen oder
mit anderen hier beschriebenen oder an sich bekannten Sicherungs-Einrichtungen
oder Sicherungs-Komponenten kombiniert werden.
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Weiter
ist es erfindungsgemäß bevorzugt, wenn bei einem
Schmuck-Gegenstand 1 zusätzlich zu den oben beschriebenen
Sicherungs-Komponenten mindestens eine eine oder mehrere Wechsel-Komponenten 5, 6 gegen
Verlieren sichernde Sicherungs-Komponente 7 in Verbindung
mit dem Schmuck-Gegenstand 1 zugegen ist. Dies kann auch jede
geeignete Sicherungs-Komponente aus dem Repertoire des Fachmann
sein.
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Besonders
bevorzugt ist es jedoch erfindungsgemäß, wenn
die zusätzliche Sicherungs-Komponente die menschliche Haut
bzw. die Haut der Trägerin/des Trägers des Schmuck-Gegenstandes 1 ist,
an der der Schmuck-Gegenstand getragen wird. Dies ist beispielsweise
der Fall bei einem Ring als Schmuck-Gegenstand 1: Die Haut
des Ringfingers ist der eingeschobenen (und in der Öffnung sitzenden)
Wechsel-Komponente 5 benachbart, und solange der Ring getragen
wird, kann die Wechsel-Komponente 5 nicht aus der Öffnung
verloren werden, da sie durch den Ringfinger in der Öffnung gehalten
wird.
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In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann von der Seite, von der auch die Wechsel-Komponente 5 (oder
auch zwei oder mehrere Wechsel-Komponenten 5, 6,...)
in den Körper 3 des Schmuck-Gegenstands 1 eingesetzt wird/werden,
also von der aus Betrachtersicht rückwärtigen
Seite (die in de 2, 3A und 3B mit
dem Pfeil gekennzeichnet ist) eine flächige Sicherungs-Komponente 8 in
den Schmuck-Gegenstand 1 eingesetzt werden. Diese kann
ein flächiges Element aus einem beliebigen, genügend
steifen Material sein, für das beispielhaft, jedoch nicht
beschränkend, Filz, Kunststoff (d. h. ein aus einem oder
mehreren geeigneten Monomeren aufgebauten Polymer, einschließlich
Silikon), Stoff, Gummi, Leder, Vlies oder Stoff, oder auch Kombinationen
aus einem oder mehreren der genannten Materialien genannt werden. Dieses
flächige Element 8 wird in besonders bevorzugten
Ausführungsformen der Erfindung unlösbar mit der
einen Wechsel-Komponente 5 oder mit mehreren oder allen
eingesetzten Wechsel-Komponenten 5, 6,..., verbunden,
so dass diese alle gemeinsam untereinander verbunden und damit noch
besser gegen ein Verlieren gesichert sind.
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In
einer anderen, noch weiter bevorzugten Ausführungsform
wird die mindestens eine flächige Sicherungs-Komponente 8 durch
eine Halterung 9 in oder an dem Schmuck-Gegenstand 1 gegen
Verlieren gesichert. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen,
dass an der der Betrachterseite rückwärtig gelegenen
Seite (in den Figuren die durch den Pfeil gekennzeichnete Seite)
Halterungen 9 in Form einer Tasche oder in Form von Überständen 91, 92 vorgesehen
sind, die die flächige Sicherungs-Komponente 8 in
sicherndem Eingriff mit der/den Wechsel-Komponenten 5, 6 halten,
wie dies aus 4 ersichtlich ist, die eine
Querschnitts-Ansicht zeigt.
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Die
genannten Sicherungs-Komponenten können allein oder können
in Kombination miteinander verwendet werden.
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Als
Wechsel-Komponenten 5, 6 kommen alle denkbaren
Komponenten in Frage, mit denen man das Aussehen des erfindungsgemäßen Schmuck-Gegenstandes
variieren und verändern kann. Grundsätzlich sind
hierfür in erster Linie natürliche oder künstliche
Steine, Halb-Edelsteine und Edelsteine, Perlen, aber auch Kunststoff-Körper
oder Glas-Körper, Strass-Elemente usw. geeignet. Die Formen
können – wie oben bereits erwähnt – beliebig sein,
wobei regelmäßige Formen einheitlicher Größe deswegen
besonders bevorzugt sind, weil dann in dem Körper 3 des
Schmuck-Gegenstandes 1 Öffnungen konkreter (beispielsweise
runder, ovaler, viereckiger (quadratischer, rautenförmiger,
rechteckiger, trapezoider, parallelogramm-artiger usw.) Form, aber auch
Tropfen-Form oder Herz-Form, kurz – aller denkbarer Formen,
geschaffen werden können, die zur Aufnahme der Wechsel-Komponenten
dienen können.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 202004017267
U1 [0003]
- - DE 202004004418 U1 [0004]