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DE102007008866A1 - Schmuck-Gegenstand - Google Patents

Schmuck-Gegenstand Download PDF

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DE102007008866A1
DE102007008866A1 DE200710008866 DE102007008866A DE102007008866A1 DE 102007008866 A1 DE102007008866 A1 DE 102007008866A1 DE 200710008866 DE200710008866 DE 200710008866 DE 102007008866 A DE102007008866 A DE 102007008866A DE 102007008866 A1 DE102007008866 A1 DE 102007008866A1
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DE
Germany
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jewelry item
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jewelry
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Application number
DE200710008866
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English (en)
Inventor
Barbara Schnoeckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schnockel Barbara
Original Assignee
Schnockel Barbara
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Publication date
Application filed by Schnockel Barbara filed Critical Schnockel Barbara
Priority to DE200710008866 priority Critical patent/DE102007008866A1/de
Publication of DE102007008866A1 publication Critical patent/DE102007008866A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C17/00Gems or the like
    • A44C17/02Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations
    • A44C17/0208Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations removable
    • A44C17/0216Settings for holding gems or the like, e.g. for ornaments or decorations removable with automatic locking action, e.g. by using a spring
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44DINDEXING SCHEME RELATING TO BUTTONS, PINS, BUCKLES OR SLIDE FASTENERS, AND TO JEWELLERY, BRACELETS OR OTHER PERSONAL ADORNMENTS
    • A44D2203/00Fastening by use of magnets

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen mit einem Körper (3) und einer oder mehreren darin vorgesehenen Einrichtung(en) (4) für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) (5, 6), worin die Wechsel-Komponente(n) (5, 6) allein oder in Kombination von mehreren gegen ein Verlieren aus dem Schmuck-Gegenstand (1) gesichert ist/sind.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schmuck-Gegenstand, der hinsichtlich seines Aussehens und seiner Komponenten verändert werden kann. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Schmuck-Gegenstand in Form eines Rings, einer Brosche, eines Anhängers für eine Kette, eines Ohr-Rings oder Ohr-Clips, eines Manschettenknopfs, eines Armreifs oder Armbands, einer Krawattennadel oder dergleichen Juwelierartikel, der aus einem formstabilen Material besteht, das eine Variation des Aussehens oder sogar der den Juwelierartikel bildenden Teile erlaubt.
  • Variable Schmuckstücke, zum Teil auch als Sets mit Ergänzungs-Schmuckstücken, sind aus dem Stand der Technik bekannt.
  • So offenbart beispielsweise die Druckschrift DE-U1 20 2004 017 267 einen Schmuck-Gegenstand, der eine Basis und einen Wechseleinsatz aufweist, wobei die Basis mit einer dort als „Topfaufnahme" bezeichneten Einrichtung für den – beispielsweise einteiligen oder mehrteiligen – Wechseleinsatz versehen ist. Der Wechseleinsatz weist einen elastischen, vorzugsweise kugelförmigen, Raumformkörper auf, dessen Größe so bemessen wird, dass er unter Druck durch eine in der Topfaufnahme vorgesehene Öffnung hindurchgeführt werden kann und sich jenseits der Öffnung in der Topfaufnahme entspannt, d. h. sich aufgrund seiner Elastizität ausdehnt, und sich ohne äußere Einwirkung nicht aus der Topfaufnahme herausbewegen kann.
  • Auch die Druckschrift DE-U1 20 2004 004 418 betrifft einen Schmuck-Gegenstand, der eine Basis und einen Wechseleinsatz umfasst. In die Basis kann durch eine Einschub-Öffnung der Wechseleinsatz eingeschoben werden, der nach dem Einschieben in der Basis durch wenigstens einen Klemmrand aufgenommen und gehalten wird.
  • Weiter werden im Stand der Technik Schmuckstücke mit einer Basis und einem Wechseleinsatz offenbart, der ein oder mehrteilig sein kann und in einer in der Basis des Schmuckstücks gebildeten Tasche lösbar gehalten wird. Die Tasche ist an dem Schmuckstück so angeordnet, dass sie dann, wenn das Schmuckstück am Körper getragen wird (beispielsweise ein Ring am Finger), durch den Körper des Trägers bzw. der Trägerin derart verschlossen wird, dass der Wechseleinsatz gegen ein Herausfallen aus der Tasche gesichert ist.
  • In den genannten Dokumentes des Standes der Technik waren die Wechseleinsätze regelmäßig Stücke, mitunter auch Formteile, aus Filz, Kunststoff (d. h. einem aus einem oder mehreren geeigneten Monomeren aufgebauten Polymer, einschließlich Silikon), Stoff, Gummi, Leder, Vlies oder Stoff. Diese hatten, um die gewünschte Funktion erfüllen zu können, in dem Schmuckstück sicher gehalten zu werden, eine gewisse Steifigkeit aufzuweisen. Abhängig von der Größe des Wechseleinsatzes (die natürlich je nach der Größe des Schmuckstücks unterschiedlich war) mussten größerflächige Wechseleinsätze aus einem steiferen Material bestehen als kleinerflächige.
  • Die Schmuckstücke des Standes der Technik hatten den Vorteil, dass das Aussehen des Schmuckstücks mit Hilfe der Wechseleinsätze variiert werden konnte, beispielsweise an die (Farbe der) Kleidung, die Materialien der Kleidung oder dazu getragener Accessoires oder auch an persönliche Wünsche des Trägers/der Trägerin beim Tragen des Schmuckstücks unabhängig von Kleidung oder anderen Vorgaben angepasst werde konnte. Dabei war die Variation des Aussehens des Schmuckstücks in gewisser Weise dadurch beschränkt, dass das Schmuckstück als solches unverändert blieb und die Variation „lediglich" die Öffnungen in der Schmuckstück-Oberfläche betraf, durch die hindurch die Farbe und/oder das Material des Wechseleinsatzes sichtbar wurde. Variationen sonstiger das Aussehen eines Schmuckstücks verändernder und variierender Komponenten waren nicht möglich.
  • Die vorliegende Erfindung hilft dieser Beschränkung ab und erweitert so die Variationsmöglichkeiten von variablen Schmuckstücken.
  • Aufgabe der Erfindung war es damit, Schmuck-Gegenstände zur Verfügung zu stellen, an denen durch Austausch mehrerer Komponenten eine Vielzahl von Variationen durchgeführt werden können. Gleichzeitig war es Aufgabe der Erfindung, zur Variation von Schmuck-Gegenständen Austausch-Komponenten zur Verfügung zu stellen. Weiter war es Aufgabe der Erfindung, für variable Schmuckstücke Austausch-Komponenten zur Verfügung zu stellen, die sicher gegen ein Lösen aus dem Schmuckstück-Verbund gemacht werden können, ohne das Ziel der leichten Austauschbarkeit zu gefährden.
  • Die Erfindung betrifft daher einen Schmuck-Gegenstand mit einem Körper und einer oder mehreren darin vorgesehenen Einrichtung(en) für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n), worin die Wechsel-Komponente(n) allein oder in Kombination von mehreren gegen ein Verlieren aus dem Schmuck-Gegenstand gesichert ist/sind.
  • Bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schmuck-Gegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen beansprucht.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figuren näher erläutert. Die Figuren sind auf besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gerichtet, sollen jedoch die Erfindung nicht beschränken. Es zeigen:
  • 1 einen Schmuck-Gegenstand gemäß der Erfindung;
  • 2 eine Schmuck-Gegenstand gemäß der Erfindung in seitlicher Explosions-Ansicht mit den einzusetzenden Wechsel-Komponenten;
  • 3A eine auszugsweise Ansicht des Schmuck-Gegenstandes gemäß der Erfindung mit einer konisch zulaufenden Öffnung im Körper des Schmuck-Gegenstandes;
  • 3B eine auszugsweise Ansicht des Schmuck-Gegenstandes gemäß der Erfindung mit einer mit einer Aufnahme versehenen Öffnung im Körper des Schmuck-Gegenstandes und entsprechendem Gegen-Teil in der Wechsel-Komponente;
  • 3C eine auszugsweise Ansicht des Schmuck-Gegenstandes der Erfindung mit in einer Öffnung einliegender Wechsel-Komponente; und
  • 4 eine seitliche Schnitt-Ansicht mit einer durch seitliche Überstände gehaltenen flächigen Sicherungs-Komponente.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsformen und Beispiele und unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Diese sollen jedoch nicht als Beschränkung der Erfindung verstanden werden, sondern dienen lediglich ihrer beispielhaften Erläuterung.
  • Der erfindungsgemäße Schmuck-Gegenstand 1 kann ein beliebiger Juwelierartikel sein. Beispielhaft und ohne Beschränkung werden ein Ring, eine Brosche, ein Anhänger für eine Kette, ein Ohr-Ring oder Ohr-Clips oder Ohr-Stecker, ein Manschettenknopf, ein Armreif oder Armband, eine Krawattennadel, ein Uhrhalter genannt. Die Erfindung wird zum Zweck der einfachen Erläuterung und beispielhaft anhand einer Brosche bzw. eines flächigen Anhängers für eine Kette beschrieben, ist jedoch nicht auf diese beschränkt.
  • 1 zeigt einen beispielhaften Schmuck-Gegenstand 1 in Form einer Brosche bzw. eines flächigen Anhängers für eine Kette. Der Schmuck-Gegenstand 1 weist einen Körper 3 oder eine Basis auf, der/die – im vorliegenden Fall durch eine Anhängevorrichtung – für die spezielle Verwendung angepasst ist. In einem anderen Beispiel eines Rings als Schmuck-Gegenstand 1 besteht die Anpassung an die spezielle Verwendung in dem eigentlichen (um den Finger der Trägers/der Trägerin getragenen) Ring; bei einem Ohrstecker besteht die Anpassung an die spezielle Verwendung in der Steck-Vorrichtung für das Ohrloch; bei einer Krawattennadel besteht die Anpassung an die spezielle Verwendung in der die Krawatte umfassenden Klammer, usw..
  • Der Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 weist darin eine oder mehrere Einrichtung(en) 4 auf, die für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponenten 5, 6 vorgesehen sind. Es kann in dem Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 eine solche Einrichtung 4 vorgesehen sein, oder es können mehrere derartige Einrichtungen 4 vorgesehen sein. Im Regelfall (jedoch nicht beschränkend) ist in dem Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes eine Einrichtung 4 für das Halten einer Wechsel-Komponente 5 vorgesehen. Denkbar sind jedoch auch zwei, drei, vier oder sogar mehr Einrichtungen 4 für das Halten von zwei, drei, vier oder mehr Wechsel-Komponenten 5, 6,.... Erfindungsgemäß umfasst sind auch Fälle, in denen mehr Einrichtungen 4 vorgesehen sind, als Wechselvorrichtungen 5, 6,... eingesetzt werden (in diesem Fall bleibt eine oder bleiben mehrere Einrichtung(en) 4 „unbesetzt").
  • Derartige Wechsel-Komponenten 5, 6 sind allein schon aufgrund ihrer Natur (Auswechselbarkeit) anfällig dafür, verloren zu gehen, spätestens dann, wenn die Trägerin/der Träger den Schmuck-Gegenstand nicht mehr trägt. Erfindungsgemäß ist/sind jedoch die Wechsel-Komponente(n) 5, 6 des Schmuck-Gegenstandes 1 gegen ein Verlieren aus dem Schmuck-Gegenstand 1 gesichert. Grundsätzlich kann hierfür jede denkbare Sicherung verwendet werden, die ein Fachmann zum Sichern von Wechsel-Komponenten in Schmuck-Gegenständen kennt, insbesondere solche Sicherungen, wie sie im einschlägigen Stand der Technik beschrieben sind. Nachfolgend werden jedoch bevor zugte Sicherungs-Komponenten beschrieben, die erfindungsgemäß mit besonderem Vorteil einsetzbar sind.
  • In einer vorteilhaften, weil einfachen und doch gut als Sicherung dienenden Ausführungsform der Erfindung weist der Schmuck-Gegenstand 1 gemäß der Erfindung, wie aus 2 ersichtlich, als Einrichtung(en) 4 für das Halten von Wechsel-Komponenten 5, 6 eine oder mehrere Öffnung(en) 41, 42,... auf. Diese sind mit dem Ziel, dem Betrachter des Schmuck-Gegenstandes 1 (einschließlich der Trägerin/des Trägers des Schmuck-Gegenstandes 1) die Wechsel-Komponente(n) 5, 6 sichtbar zu machen, auf der Seite des Körpers 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 zu finden, die dem Betrachter zugewandt ist. Es kann eine Öffnung 41 vorliegen, oder es können mehrere Öffnungen 41, 42,..., vorliegen. Vorzugsweise liegt als Einrichtung für das Halten von Wechsel-Komponenten eine Öffnung 41 vor. Wenn die Öffnungen 41, 42,..., ihre erfindungegemäßen Funktionen erfüllen, eine oder mehrere Wechsel-Komponenten 5, 6 zu halten, präsentieren/zeigen sie diese damit auch dem Betrachter, wobei sie gleichzeitig Sicherungs-Funktion gegen ein Verlieren haben der Wechsel-Komponente(n) 5, 6 haben.
  • Dies schließt nicht aus, dass der Körper 3 des Schmuck-Gegenstands 1 noch weitere Öffnungen, vorzugsweise auf der dem Betrachter zugewandten Seite zeigt. Diese können Funktionen (wie das Halten von Wechsel-Komponenten) haben oder können einfach der Zierde des Schmuck-Gegenstandes dienen, ohne technische Funktionen zu haben, oder können – wie im Stand der Technik – dem Zeigen oder Erscheinen von farbigen oder strukturierten Untergründen, einschließlich auswechselbaren Untergründen, dienen, wie sie im Zusammenhang mit dem oben zitierten Stand der Technik beschrieben wurden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die eine Öffnung 41 oder sind die mehreren Öffnungen 41, 42,..., an bestimmte Eigenschaften der einen oder mehreren Wechsel-Komponente(n) 5, 6 angepaßt, die sie präsentie ren bzw. sichern sollen. So entspricht es einer weiter bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, dass die Öffnung(en) 41, 42 an die Form der Wechsel-Komponente(n) 5, 6 oder deren Größe angepasst sind. Dies ist deswegen vorteilhaft, weil an die Form und/oder Größe angepasste Öffnungen ohne Vorsehen weiterer Maßnahmen eine Sicherungsfunktion erfüllen können. So ist es denkbar, dass dann, wenn die Wechsel-Komponente 5 oder eine von mehreren Wechsel-Komponenten eine runde oder viereckige, z. B. Rauten-, Form hat, die Öffnung ebenfalls rund (oder viereckig, z. B. rautenförmig) ist. Dies ist in 2 an den Beispielen „rund" und „viereckig" dargestellt, ohne auf die speziellen Formen beschränkt zu sein.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist bzw, sind bei dem Schmuck-Gegenstand eine oder mehrere, vorzugsweise eine, Wechsel-Komponente(n) 5, 6 von der Seite in die Einrichtung(en) 4, also beispielsweise in die Öffnung(en) 41, 42,..., für das Halten der Wechsel-Komponente(n) 5, 6 eingesetzt, die rücjkwärting zu der dem Betrachter/der Betrachterin zugewandten Seite des Schmuck-Gegenstandes liegt. Dies ist in 2 durch den Pfeil veranschaulicht. Die Wechsel-Komponente(n) 5, 6 werden in Pfeil-Richtung eingesetzt und sind nach Aufnahme in den Öffnungen 41, 42, 43 von der oberen, dem Betrachter zugewandten Seite des Schmuck-Gegenstandes sichtbar.
  • Zur Sicherung der wie oben beschrieben in die Einrichtung(en) 4, beispielsweise der in die Öffnung(en) 41, 42, 43, eingebrachten Wechsel-Komponenten 5, 6 in den Öffnungen können erfindungsgemäß verschiedene Maßnahmen vorgesehen werden. Grundsätzlich sind alle Sicherungsmaßnahmen geeignet, die der Fachmann für solche Zwecke kennt und routinemäßig anwendet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird in dem Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 eine (oder werden mehrere) Einrichtung(en) 4 für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) 5, 6, beispielsweise in Form von einer oder mehreren Öffnung(en) 41, 42, 43, vorgesehen, die sich in der Richtung des Einsetzens verjüngt, beispielsweise konisch verjüngt. Als „Richtung des Eisnetzens" wird hier die in 2 durch den Pfeil gezeigte Richtung verstanden. Eine solche konische Verjüngung einer Öffnung ist in vergrößerter Form auch aus 3A ersichtlich. Die Einsetz-Richtung in die Öffnung 41 ist auch hier mit dem Pfeil gekennzeichnet.
  • In einer weiteren, ebenfalls bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen bei dem Schmuck-Gegenstand 1 gemäß der Erfindung die Einrichtung(en) 4 für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) 5, 6, vorzugsweise die eine oder mehreren Öffnung(en) 41, 42,..., eine Aufnahme 44, die einen entsprechenden Teil der zu haltenden Wechsel-Komponente(n) (5, 6) sichernd aufnimmt. Dies ist beispielhaft aus 3B ersichtlich. Eine Wechsel-Komponente 5 ist zum Einsetzen in die Einrichtung 4 in Form der Öffnung 41 in Richtung des Pfeils vorgesehen. Die Öffnung 41 weist (beispielhaft) in ihrem unteren Teil eine Aufnahme 44 auf, und die Wechsel-Komponente 5 weist einen der Aufnahme entsprechenden Teil auf, die bei Eingreifen der Sicherung der Wechsel-Komponente dienen.
  • Für den Fachmann sind weitere Sicherungs-Komponenten denkbar, die allein oder in Kombination mit den vorgenannten Sicherungskomponenten Anwendung finden können.
  • Ein Beispiel hierfür ist erfindungsgemäß, wenn als alleinige oder zusätzliche Sicherungs-Komponente eine physikalisch anziehende Kraft eingesetzt wird, beispielsweise gegenpolig geladenen Magnetkraft. Dies wird in einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung so ausgestaltet, dass (beispielsweise, aber nicht beschränkend) die physikalische Kraft, z. B. Magnetkraft, an dem Schmuck-Gegenstand 1 als einem Pol und an der/den Wechsel-Komponenten 5, 6 als einem oder mehreren Gegenpol(en) ansetzt. Dies kann allein als Sicherung dienen oder mit anderen hier beschriebenen oder an sich bekannten Sicherungs-Einrichtungen oder Sicherungs-Komponenten kombiniert werden.
  • Weiter ist es erfindungsgemäß bevorzugt, wenn bei einem Schmuck-Gegenstand 1 zusätzlich zu den oben beschriebenen Sicherungs-Komponenten mindestens eine eine oder mehrere Wechsel-Komponenten 5, 6 gegen Verlieren sichernde Sicherungs-Komponente 7 in Verbindung mit dem Schmuck-Gegenstand 1 zugegen ist. Dies kann auch jede geeignete Sicherungs-Komponente aus dem Repertoire des Fachmann sein.
  • Besonders bevorzugt ist es jedoch erfindungsgemäß, wenn die zusätzliche Sicherungs-Komponente die menschliche Haut bzw. die Haut der Trägerin/des Trägers des Schmuck-Gegenstandes 1 ist, an der der Schmuck-Gegenstand getragen wird. Dies ist beispielsweise der Fall bei einem Ring als Schmuck-Gegenstand 1: Die Haut des Ringfingers ist der eingeschobenen (und in der Öffnung sitzenden) Wechsel-Komponente 5 benachbart, und solange der Ring getragen wird, kann die Wechsel-Komponente 5 nicht aus der Öffnung verloren werden, da sie durch den Ringfinger in der Öffnung gehalten wird.
  • In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann von der Seite, von der auch die Wechsel-Komponente 5 (oder auch zwei oder mehrere Wechsel-Komponenten 5, 6,...) in den Körper 3 des Schmuck-Gegenstands 1 eingesetzt wird/werden, also von der aus Betrachtersicht rückwärtigen Seite (die in de 2, 3A und 3B mit dem Pfeil gekennzeichnet ist) eine flächige Sicherungs-Komponente 8 in den Schmuck-Gegenstand 1 eingesetzt werden. Diese kann ein flächiges Element aus einem beliebigen, genügend steifen Material sein, für das beispielhaft, jedoch nicht beschränkend, Filz, Kunststoff (d. h. ein aus einem oder mehreren geeigneten Monomeren aufgebauten Polymer, einschließlich Silikon), Stoff, Gummi, Leder, Vlies oder Stoff, oder auch Kombinationen aus einem oder mehreren der genannten Materialien genannt werden. Dieses flächige Element 8 wird in besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung unlösbar mit der einen Wechsel-Komponente 5 oder mit mehreren oder allen eingesetzten Wechsel-Komponenten 5, 6,..., verbunden, so dass diese alle gemeinsam untereinander verbunden und damit noch besser gegen ein Verlieren gesichert sind.
  • In einer anderen, noch weiter bevorzugten Ausführungsform wird die mindestens eine flächige Sicherungs-Komponente 8 durch eine Halterung 9 in oder an dem Schmuck-Gegenstand 1 gegen Verlieren gesichert. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass an der der Betrachterseite rückwärtig gelegenen Seite (in den Figuren die durch den Pfeil gekennzeichnete Seite) Halterungen 9 in Form einer Tasche oder in Form von Überständen 91, 92 vorgesehen sind, die die flächige Sicherungs-Komponente 8 in sicherndem Eingriff mit der/den Wechsel-Komponenten 5, 6 halten, wie dies aus 4 ersichtlich ist, die eine Querschnitts-Ansicht zeigt.
  • Die genannten Sicherungs-Komponenten können allein oder können in Kombination miteinander verwendet werden.
  • Als Wechsel-Komponenten 5, 6 kommen alle denkbaren Komponenten in Frage, mit denen man das Aussehen des erfindungsgemäßen Schmuck-Gegenstandes variieren und verändern kann. Grundsätzlich sind hierfür in erster Linie natürliche oder künstliche Steine, Halb-Edelsteine und Edelsteine, Perlen, aber auch Kunststoff-Körper oder Glas-Körper, Strass-Elemente usw. geeignet. Die Formen können – wie oben bereits erwähnt – beliebig sein, wobei regelmäßige Formen einheitlicher Größe deswegen besonders bevorzugt sind, weil dann in dem Körper 3 des Schmuck-Gegenstandes 1 Öffnungen konkreter (beispielsweise runder, ovaler, viereckiger (quadratischer, rautenförmiger, rechteckiger, trapezoider, parallelogramm-artiger usw.) Form, aber auch Tropfen-Form oder Herz-Form, kurz – aller denkbarer Formen, geschaffen werden können, die zur Aufnahme der Wechsel-Komponenten dienen können.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 202004017267 U1 [0003]
    • - DE 202004004418 U1 [0004]

Claims (12)

  1. Schmuck-Gegenstand (1) mit einem Körper (3) und einer oder mehreren darin vorgesehenen Einrichtung(en) (4) für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) (5, 6), worin die Wechsel-Komponente(n) (5, 6) allein oder in Kombination von mehreren gegen ein Verlieren aus dem Schmuck-Gegenstand (1) gesichert ist/sind.
  2. Schmuck-Gegenstand (1) nach Anspruch 1, worin der Körper (3) auf der dem Betrachter zugewandten Seite eine oder mehrere Öffnung(en) (41, 42,...) aufweist, durch die eine oder mehrere Wechsel-Komponente(n) (5, 6) sichtbar ist/sind und die gleichzeitig einer Sicherung der einen oder mehreren Wechsel-Komponente(n) (5, 6) gegen ein Verlieren dienen.
  3. Schmuck-Gegenstand (1) nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, worin die eine oder mehreren Öffnung(en) (41, 42,...) an die Form und/oder Größe einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) (5, 6) angepasst ist/sind.
  4. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die eine oder mehreren Wechsel-Komponente(n) (5, 6) von der Seite in die Einrichtung (4) für das Halten der Wechsel-Komponente(n) (5, 6) eingesetzt ist/sind, die rückwärtig der dem Betrachter zugewandten Seite liegt.
  5. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin sich die Einrichtung(en) (4) für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) (5, 6) in Einsetz-Richtung konisch verjüngt/verjüngen.
  6. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin die Einrichtung(en) (4) für das Halten einer oder mehrerer Wechsel-Komponente(n) (5, 6) eine Aufnahme (44) umfassen, die einen entsprechenden Teil der zu haltenden Wechsel-Komponente(n) (5, 6) sichernd aufnimmt.
  7. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin zusätzlich mindestens eine eine oder mehrere Wechsel-Komponente(n) (5, 6) gegen Verlieren sichernde Sicherungs-Komponente (7) in Verbindung mit dem Schmuck-Gegenstand (1) zugegen ist.
  8. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Sicherungs-Komponente (7) die menschliche Haut ist, an der der Schmuck-Gegenstand (1) getragen wird.
  9. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Sicherungs-Komponente (7) mindestens eine flächige Sicherungs-Komponente (8) ist, die von der Seite in den Schmuck-Gegenstand (1) eingesetzt wird, die rückwärtig der dem Betrachter zugewandten Seite liegt.
  10. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, worin die mindestens eine flächige Sicherungs-Komponente (8) mit der einen oder den mehreren Wechsel-Komponenten (5, 6) unlösbar verbunden ist.
  11. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, worin die mindestens eine flächige Sicherungs-Komponente (8) durch eine Halterung (9) in oder an dem Schmuck-Gegenstand (1) gegen Verlieren gesichert wird.
  12. Schmuck-Gegenstand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Sicherungs-Komponente eine physikalische anziehende Kraft, beispielsweise gegenpolig geladene Magnetkraft, ist, die an dem Schmuck-Gegenstand (1) als einem Pol und der/den Wechsel-Komponente(n) (5, 6) als einem oder mehreren Gegenpol(en) ansetzt.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202004004418U1 (de) 2004-03-20 2004-06-03 Kobrink & Wagner Gmbh Schmuckgegenstand
DE202004017267U1 (de) 2004-11-05 2005-01-27 Schnöckel, Barbara Schmuckgegenstand

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