DE102007007668B4 - Elektrische Schalteinrichtung für ein Kraftfahrzeug - Google Patents
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Abstract
Elektrische Schalteinrichtung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Schalthebel und mit einer zumindest eine erste Schaltgasse (2) aufweisenden Schaltbegrenzungskulisse (4), wobei der Schalthebel um eine senkrecht zu der Schaltgasse (2) verlaufende Achse (5) drehbar gelagert und in der Schaltgasse (2) in verschiedene Schaltstellungen bringbar ist, wobei das untere Ende des Schalthebels mit zwei jeweils eine Rastkontur (6, 7) sowie einen dieser zugeordneten federbelasteten Raststößel (8, 9) umfassenden Rasteinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rasteinrichtungen wirksam oder unwirksam schaltbar sind.
Description
- Die Erfindung betrifft eine elektrische Schalteinrichtung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Schalthebel und mit einer zumindest eine erste Schaltgasse aufweisenden Schaltbegrenzungskulisse, wobei der Schalthebel um eine senkrecht zu der Schaltgasse verlaufende Achse drehbar gelagert und in der Schaltgasse in verschiedene Schaltstellungen bringbar ist, wobei das untere Ende des Schalthebels mit zwei jeweils eine Rastkontur sowie einen dieser zugeordneten federbelasteten Raststößel umfassenden Rasteinrichtung verbunden ist.
- Derartige Schalteinrichtungen werden bei Kraftfahrzeugen eingesetzt, die mit einem automatisierten Schaltgetriebe ausgerüstet sind. Dabei wird der eigentliche Schaltvorgang elektrohydraulisch oder elektromotorisch vorgenommen, während der jeweilige Schaltwunsch des Fahrers elektrisch oder elektronisch erfasst wird. Dem Fahrer stehen bei einem solchen automatisierten Schaltgetriebe die elektrische Schalteinrichtung mit einem Schalthebel und gegebenenfalls zusätzlichen, etwa am Lenkrad angeordneten Wippschaltern zum Herauf- und Herunterschalten zur Verfügung.
- Der Schalthebel einer solchen Schalteinrichtung kann multistabil oder auch monostabil ausgeführt sein, dass heißt er kann entweder in mehrere feste Positionen einstellbar sein oder er besitzt, ähnlich einem Joystick nur eine stabile Ruheposition, in die der Schalthebel aus mehreren instabilen Stellpositionen immer wieder zurückfällt.
- Die Schaltbegrenzungskulisse dient dabei der Führung des Schalthebels und der Begrenzung seiner Bewegung auf eine oder zwei parallel zueinander verlaufende Schaltgassen, wobei der Schalthebel im Falle zweier Schaltgassen zum Wechsel zwischen den beiden Schaltgassen längs eines diese verbindenden und senkrecht zu ihrem Verlauf ausgerichteten Verbindungskanals verstellt wird.
- Durch die
DE 102 06 985 A1 ist eine Schalteinrichtung bekannt geworden, bei der der Schalthebel monostabil nach Art eines Joystick ausgelegt ist, d.h. er ist um zwei zueinander senkrechte Achsen verschwenkbar, und dadurch in zwei zueinander parallelen Schaltgassen bewegbar, wobei er nach Wegfall der Betätigungskraft jeweils wieder in ein und dieselbe Grundstellung zurückfällt. - Die
DE 37 22 206 A1 zeigt eine Steuereinrichtung von Magnetventilen an Nutzfahrzeugen, bei der ein Steuerhebel mit einer unwirksam schaltbaren Rasteinrichtung verbunden ist. Bei unwirksam geschalteter Rasteinrichtung wird der Steuerhebel durch oberhalb seiner Drehachse angeordnete Zugfedern in seine Neutralstellung gebracht. - Durch die
DE 197 33 206 C1 ist eine Schalteinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt geworden. Die beiden jeweils eine Rastkontur sowie einen dieser zugeordneten federbelasteten Raststößel umfassenden Rasteinrichtungen sind bei dieser Schalteinrichtung stets gleichzeitig wirksam. - Die elektrische Schalteinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich gegenüber dieser vorbekannten Einrichtung dadurch aus, dass die beiden Rasteinrichtungen wirksam oder unwirksam schaltbar sind.
- Die Rastkonturen weisen dabei Rastkurvenbahnen auf, die vorzugsweise parallel zueinander verlaufen, und die Rasteinrichtungen sind dadurch wirksam oder unwirksam schaltbar, dass ihre federbelasteten Raststößel jeweils mit den diesen zugeordneten Rastkonturen in oder außer Eingriff gestellt sind.
- Dieses in oder außer Eingriff stellen der Raststößel mit den diesen zugeordneten Rastkonturen geschieht dabei vorteilhaft durch Änderung der Vorspannung der diesen zugeordneten Federn, indem die der Rastkurve abgewandten Enden der Federn jeweils an einem Widerlager anliegen, dessen Abstand von der Rastkontur veränderbar ist.
- Eine bevorzugte Möglichkeit zur Veränderung dieses Abstandes besteht darin, dass die Widerlager durch Nocken einer Nockenwelle gebildet sind. Durch Drehung der Welle kommt ein anderer Bereich des exzentrisch ausgebildeten Nockens am Ende der Feder zur Anlage.
- In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist jeweils eine der Rasteinrichtungen wirksam und die andere unwirksam geschaltet.
- Eine Schalteinrichtung mit erweiterten Schaltmöglichkeiten ergibt sich dadurch, dass in der Schaltbegrenzungskulisse eine parallel zu der ersten Schaltgasse verlaufende zweite Schaltgasse sowie ein quer zum Verlauf der Schaltgassen ausgerichteter Verbindungskanal vorhanden sind, und dass die Rastkontur eine parallel zu einer ersten Rastkurvenbahn verlaufende zweite Rastkurvenbahn aufweist, durch welche rastende und/oder tastende Schaltstellungen des Schalthebels definiert sind.
- In der letzteren Ausführung kann der Schalthebel zweckmäßigerweise in Richtung des Verbindungskanals verschiebbar gelagert sein, und zwar in der Art und Weise, dass die Lagerung des Schalthebels in eine Linearlagerung und eine Drehlagerung unterteilt ist, wobei die Linearlagerung bevorzugt durch zwei Säulenachsen erfolgt, welche gemeinsam um eine weitere Achse drehbar gelagert sind.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schalteinrichtung werden anhand des in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert.
- Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung der beiden Rastkonturen sowie der Zuordnung zu den Positionen in der Schaltbegrenzungskulisse -
2 die Lagerung des Schaltstücks in seitlicher Ansicht -
3 eine Ansicht der Lagerung und der Rasteinrichtungen -
4 einen Querschnitt im Bereich der Rasteinrichtungen - Der Schalthebel der elektrischen Schalteinrichtung ist in einer schematisch in
1 dargestellten Schaltbegrenzungskulisse4 geführt. Durch die Schaltbegrenzungskulisse4 ist die Bewegung des Schalthebels auf zwei parallel zueinander verlaufende Schaltgassen1 ,2 sowie einen diese verbindenden und senkrecht zu deren Verlauf ausgerichteten Verbindungskanal3 begrenzt. Zum Wechsel zwischen den beiden Schaltgassen1 ,2 wird der Schalthebel längs des Verbindungskanals3 verstellt. Um die Verstellbarkeit des Schalthebels in der Schaltbegrenzungskulisse4 zu ermöglichen ist dieser in Richtung des Verbindungskanals3 verschiebbar und um eine parallel zu dem Verbindungskanal3 verlaufende Achse5 drehbar gelagert. Die Lagerung des Schalthebels umfasst, wie in2 und3 gezeigt, eine Linearlagerung auf zwei parallel zu dem Verbindungskanal3 ausgerichtete Säulenachsen10 ,11 , auf denen ein mit dem Schalthebel über eine Schalthebelaufnahme12 verbundenes Schaltstück13 verschiebbar gelagert ist. Der hier nicht dargestellte Schalthebel wird von oben in die Schalthebelaufnahme12 eingesteckt. Die beiden Säulenachsen10 ,11 sind an ihren Enden durch zwei Verbindungsbleche14 ,15 miteinander verbunden, wobei die Verbindungsbleche14 ,15 etwa in ihrer Mitte wiederum selbst auf einer weiteren, zu den Säulenachsen10 ,11 parallel ausgerichteten Achse5 gelagert und um diese Achse5 drehbar sind. Der Schalthebel ist dadurch entlang des Verbindungskanals3 verschiebbar und innerhalb der Schaltgassen1 ,2 verschwenkbar gelagert. - Das Schaltstück
13 ist mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten elektrischen oder elektronischen Schaltpositionserfassungseinrichtung verbunden, durch die die jeweils eingenommene Schaltposition und damit der jeweilige Schaltwunsch des Fahrers elektrisch oder elektronisch erfasst wird. Es kann sich hierbei z.B. um elektromechanische Kontakte oder auch um berührungslos arbeitende Schaltpositionserfassungseinrichtungen etwa auf der Basis von magnetfeldempfindlichen oder optischen Sensoren handeln. Der dem Schaltwunsch entsprechende eigentliche Schaltvorgang wird dann in einem automatisierten Schaltgetriebe elektrohydraulisch oder elektromotorisch vorgenommen. - Zur Realisierung rastender und tastender Schaltstellungen des Schalthebels ist dieser an seinem unteren Ende über das Schaltstück
13 mit zwei separaten Rasteinrichtungen verbunden. Diese Rasteinrichtungen umfassen, wie in3 und4 zu erkennen, jeweils einen federbelasteten Raststößel8 ,9 sowie jeweils eine diesem zugeordnete Rastkontur6 ,7 . Die Rastkonturen6 ,7 weisen dabei jeweils zumindest eine Rastkurvenbahn6a ,6b ,7a ,7b auf, und diese Rastkurvenbahnen6a ,6b ,7a ,7b verlaufen parallel zueinander. Die Rasteinrichtungen sind dabei gezielt wirksam oder unwirksam schaltbar, indem ihre federbelasteten Raststößel8 ,9 jeweils mit den diesen zugeordneten Rastkonturen6 ,7 in oder außer Eingriff gestellt sind. - In dem Querschnitt in
4 ist das Schaltstück13 zu erkennen, welches in seinem oberen Bereich mit der Aufnahme12 zur Verbindung mit dem Schalthebel versehen ist. Durch den Schalthebel kann das Schaltstück13 aus der in der Zeichnung dargestellten Position nach rechts verschoben sowie durch Schwenken um die Achse5 senkrecht zur Zeichenebene verschwenkt werden. - Im unteren Bereich sind in dem Schaltstück zwei parallel ausgerichtete zylindrische Bohrungen
16 ,17 vorhanden, in denen jeweils ein Raststößel8 ,9 mit einer Schraubenfeder längsverschieblich aufgenommen ist. Die Raststößel8 ,9 sind zweiteilig ausgeführt, wobei ein unterer Teil mit einer abgerundeten Spitze8' , 9' zur Abtastung einer Rastkontur6 ,7 versehen ist. Die beiden, den Raststößeln8 ,9 zugeordneten Rastkonturen6 ,7 sind in einem gemeinsamen Rastkonturenblock18 eingeformt. Ein oberer Teil der Raststößel8 ,9 ist gegenüber dem unteren Teil beweglich angebracht und mit einem zur Anlage an einem Widerlager versehenen Kopfstück8" ,9" versehen. Zwischen oberem und unterem Teils der Raststößel8 ,9 ist die Schraubenfeder angeordnet, die im gespannten Zustand bestrebt ist, die beiden Teile auseinander zu drücken. - Die Widerlager, an denen sich die Kopfstücke
8" ,9" der Raststößel8 ,9 abstützen, sind durch Nocken20 ,21 auf einer Nockenwelle19 gebildet. Durch Drehung der Nockenwelle19 , die auf der Drehachse5 angeordnet ist, ist somit der Abstand des jeweiligen Widerlagers zu der zugeordneten Rastkontur6 ,7 veränderbar. In der in4 dargestellten Situation ist der dem rechten Raststößel9 zugeordnete Nocken21 mit seiner größeren Ausdehnung mit dem Kopfstück9" des Raststößels9 in Eingriff, während der dem linken Raststößel8 zugeordnete Nocken20 mit seiner geringeren Ausdehnung dem Kopfstück8" des Raststößels8 gegenüberliegt. Dadurch ist der rechte Raststößel9 unter eine größere Federvorspannung gegenüber der zugeordneten Rastkontur7 gestellt als der rechte Raststößel8 gegenüber der ihm zugeordneten Rastkontur6 . Die jeweiligen Federvorspannungen der Raststößel8 ,9 sind dabei so ausgelegt, dass jeweils der Raststößel8 ,9 mit der höheren Federvorspannung effektiv mit der ihm zugeordneten Rastkontur6 ,7 zur wirkungsmäßigen Abtastung derselben in Eingriff gestellt ist, während der Raststößel9 ,8 mit der geringeren Federvorspannung mit der ihm zugeordneten Rastkontur7 ,6 außer Eingriff gestellt ist, so dass durch diese Maßnahme die eine, in diesem Fall die rechte Rasteinrichtung wirksam und die andere, in diesem Fall die linke Rasteinrichtung unwirksam geschaltet ist. - Durch eine Drehung der Nockenwelle
19 um 180° ist sind die beschriebenen Verhältnisse umkehrbar, so dass dann die linke Rasteinrichtung wirksam und rechte Rasteinrichtung unwirksam geschaltet ist. - Die in
4 dargestellte Situation entspricht dem Zustand, dass sich der Schalthebel in der zweiten, d.h. in der1 links liegenden Schaltgasse1 der Schaltbegrenzungskulisse4 befindet. Im normalen Betriebszustand ist abweichend von der Darstellung in4 die linke Rasteinrichtung wirksam geschaltet, d.h. die Nockenwelle ist gegenüber der Darstellung um 180° gedreht. Die Rastkontur6 der wirksam geschalteten linken Rasteinrichtung weist zwei parallel zueinander verlaufende erste und zweite Rastkurvenbahnen6b ,6a sowie eine die beiden Rastkurvenbahnen6b ,6a verbindende Verbindungsbahn6c auf. Der Raststößel8 befindet sich hier in der linken Rastkurvenbahn6a der linken Rastkontur6 . - In der zweiten Schaltgasse
1 ist der Schalthebel nur tastend nach vorne und nach hinten bewegbar und fällt immer wieder in die Mittenstellung M zwischen diesen Richtungen zurück. Dies dient bei einem Gangwahlhebel etwa einem manuellen Gangwechsel auf und ab. Längs des Verbindungskanals3 ist der Schalthebel rastend in die rückseitige Endstellung D der ersten Schaltgasse2 bzw. der darunterliegenden ersten Rastkurvenbahn6b verstellbar. Dies würde in der4 einer Verlagerung des Schaltstücks13 nach rechts bis zum Anschlag des Raststößels8 an der Begrenzung der Rastkontur6 entsprechen. Der Raststößel befindet sich dann in der rechten Rastkurvenbahn6b der linken Rastkontur6 . Bei einem Gangwahlhebel entspricht diese Stellung der normalen Fahrstellung „D“. Längs dieser Rastkurvenbahn6b kann der Schalthebel dann in drei weitere Schaltstellungen, also etwa die Stellungen für Neutral, Rückwärts und Parken gebracht werden, in denen er jeweils einrastet. In seiner vorderen Stellung innerhalb der zweiten Schaltgasse2 befindet sich der Schalthebel in der sogenannten Parkposition „P“, in der ein Fahrzeug abgestellt wird. Ein Wechsel der Schaltstellung erfordert also jeweils eine nach vorwärts oder rückwärts gerichtete Betätigung des Schalthebels. - Zur Rückstellung des Schalthebels aus einer beliebigen Stellung in diese Grundstellung oder Parkposition „P“ wird durch eine Drehung der Nockenwelle
19 um 180° die linke Rasteinrichtung unwirksam und die rechte Rasteinrichtung wirksam geschaltet. Dies entspricht bezüglich der Drehstellung der Nockenwelle19 der in4 gezeigten Situation. - Die Rastkontur
7 der jetzt wirksam geschalteten rechten Rasteinrichtung weist Rastkurvenbahnen7a ,7b und eine Verbindungsbahn7c auf, die so gestaltet sind, dass sie eine Rückstellung des Schaltstücks13 und damit des Schalthebels in eine vorgegebene Grundstellung, in diesem Falle die Parkstellung „P“ bewirken. Die Rastkontur7 ist dazu so ausgelegt, dass in jeder Stellung Rückstellkräfte wirken, die den Raststößel9 in die Endstellung7d der Rastkontur7 zurückführen.
Claims (12)
- Elektrische Schalteinrichtung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Schalthebel und mit einer zumindest eine erste Schaltgasse (2) aufweisenden Schaltbegrenzungskulisse (4), wobei der Schalthebel um eine senkrecht zu der Schaltgasse (2) verlaufende Achse (5) drehbar gelagert und in der Schaltgasse (2) in verschiedene Schaltstellungen bringbar ist, wobei das untere Ende des Schalthebels mit zwei jeweils eine Rastkontur (6, 7) sowie einen dieser zugeordneten federbelasteten Raststößel (8, 9) umfassenden Rasteinrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rasteinrichtungen wirksam oder unwirksam schaltbar sind.
- Elektrische Schalteinrichtung nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Rastkonturen (6, 7) jeweils zumindest eine erste Rastkurvenbahn (6b, 7b) aufweisen, wobei die Rastkurvenbahnen (6b, 7b) parallel zueinander verlaufen, und dass die Rasteinrichtungen wirksam oder unwirksam schaltbar sind, indem ihre federbelasteten Raststößel (8, 9) jeweils mit den diesen zugeordneten Rastkonturen (6, 7) in oder außer Eingriff gestellt sind. - Elektrische Schalteinrichtung nach
Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Rasteinrichtung wirksam und die andere unwirksam geschaltet ist. - Elektrische Schalteinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis3 , dadurch gekennzeichnet, dass die der Rastkontur (6, 7) abgewandten Enden der Federn der federbelasteten Raststößel (8, 9) jeweils an einem Widerlager anliegen, dessen Abstand von der Rastkontur (6, 7) veränderbar ist. - Elektrische Schalteinrichtung nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Widerlager durch Nocken (20, 21) einer Nockenwelle (19) gebildet sind. - Elektrische Schalteinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis5 , dadurch gekennzeichnet, dass durch zumindest eine der Rastkonturen (6) rastende und/oder tastende Schaltstellungen des Schalthebels definiert sind. - Elektrische Schalteinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis6 , dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Rastkonturen (7) eine eine Rückstellung des Schalthebels in eine definierte Ausgangsstellung bewirkende Form hat. - Elektrische Schalteinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis7 , dadurch gekennzeichnet, dass in der Schaltbegrenzungskulisse (4) eine parallel zu der ersten Schaltgasse (2) verlaufende zweite Schaltgasse (1) sowie ein senkrecht zum Verlauf der Schaltgassen (1, 2) ausgerichteter Verbindungskanal (3) vorhanden sind, und dass die Rastkontur (6) eine parallel zu einer ersten Rastkurvenbahn (6b) verlaufende zweite Rastkurvenbahn (6a) aufweist, durch welche rastende und/oder tastende Schaltstellungen des Schalthebels definiert sind. - Elektrische Schalteinrichtung nach
Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (1) in Richtung des Verbindungskanals (3) verschiebbar gelagert ist. - Elektrische Schalteinrichtung nach
Anspruch 8 oder9 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung des Schalthebels in eine Linearlagerung und eine Drehlagerung unterteilt ist. - Elektrische Schalteinrichtung nach
Anspruch 10 , dadurch gekennzeichnet, dass die Linearlagerung durch zwei Säulenachsen (10, 11) erfolgt, welche gemeinsam um eine weitere Achse (5) drehbar gelagert sind. - Elektrische Schalteinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis11 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (1) ein Gangwahlschalter ist.
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