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DE102007007462A1 - Verwendung von Alumosilikaten zur Entfernung bzw. Reduzierung von fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat - Google Patents

Verwendung von Alumosilikaten zur Entfernung bzw. Reduzierung von fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat Download PDF

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DE102007007462A1
DE102007007462A1 DE102007007462A DE102007007462A DE102007007462A1 DE 102007007462 A1 DE102007007462 A1 DE 102007007462A1 DE 102007007462 A DE102007007462 A DE 102007007462A DE 102007007462 A DE102007007462 A DE 102007007462A DE 102007007462 A1 DE102007007462 A1 DE 102007007462A1
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DE
Germany
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polycarbonate
hydroxyphenyl
fluorescent particles
bis
aluminosilicates
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007007462A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Dr. Meyer
Pieter Dr. Ooms
Alexander Dr. Karbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Covestro Deutschland AG
Original Assignee
Bayer MaterialScience AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Bayer MaterialScience AG filed Critical Bayer MaterialScience AG
Priority to DE102007007462A priority Critical patent/DE102007007462A1/de
Priority to PCT/EP2008/000893 priority patent/WO2008098698A1/de
Priority to US12/032,259 priority patent/US20080200643A1/en
Publication of DE102007007462A1 publication Critical patent/DE102007007462A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G64/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carbonic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G64/40Post-polymerisation treatment
    • C08G64/406Purifying; Drying

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Abstract

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Alumosilikaten zur Reduzierung des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln im Polycarbonat sowie ein Verfahren zur Reduktion des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln im Polycarbonat, wobei das Polycarbonat in der Schmelze oder in Lösung mit dem Alumosilikat in Kontakt gebracht wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von Alumosilikaten zur Entfernung bzw. Reduzierung von fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat. Dabei wird eine Polycarbonatlösung oder ggf. eine Polycarbonatschmelze mit Alumosilikat behandelt, anschließend filtriert und wie üblich aufgearbeitet.
  • Die Herstellung von Polycarbonat erfolgt beispielsweise über das Phasengrenzflächenverfahren oder das Schmelzeumesterungsverfahren.
  • Beim Phasengrenzflächenverfahren werden Dihydroxyverbindungen mit Carbonyldichlorid in einem zweiphasigen Gemisch aus einer wässrigen Alkalihydroxidlösung und eines organischen Lösungsmittels umgesetzt. Nach der Reaktion und der Phasentrennung folgen Waschschritte, um enthaltene Salze aus der Polymerlösung zu entfernen. Die Abtrennung des organischen Lösungsmittels erfolgt in der Regel durch thermische Eindampfschritte, was zu einer erheblichen Temperaturbelastung des Polycarbonats führt. Dabei kann Polycarbonat unter anderem auch durch Einwirkung heißer Metalloberflächen und/oder Atmosphärenkontakt und/oder Kontakt mit Salzen, Katalysatorresten etc. geschädigt werden, was zu einer Verminderung der Qualität des Polycarbonats führt.
  • Auch im Schmelzeumesterungsverfahren, bei dem Dihydroxyverbindungen mit Diarylcarbonaten zu Polycarbonaten umgesetzt werden, kommt es zu einer hohen Temperaturbelastung von Polycarbonat. Wie oben geschildert kann Polycarbonat durch Kontakt mit heißen Metalloberflächen, Salzen, Katalysatorrückständen Schaden nehmen. Dies gilt insbesondere bei längeren Verweilzeiten.
  • Weiterhin kann es bei der Produktion von Polycarbonat infolge Produktionsstörungen dazu kommen, dass eine Polycarbonatschmelze, welche schon verschieden Eindampfstufen durchlaufen hat, wieder in einem Lösungsmittel aufgelöst werden muss. Dieses Polycarbonat wird nach Beseitigung der Betriebstönung wieder der Eindampfung zugeführt und somit mehrfach thermisch belastet.
  • Durch thermische Verarbeitungsverfahren wie Extrusion oder Spritzguss werden Polycarbonate ebenfalls thermisch belastet, was ebenfalls zu einer Schädigung führen kann. Bei der Recyclierung von Extrudaten oder Spritzgussteilen kann durch die mehrfach durchlaufenen thermischen Verarbeitungsschritte, z. B. durch Extrusion das Material soweit geschädigt werden, dass das Material nicht mehr für hochwertige Güter, die eine hohe optische Qualität verlangen, eingesetzt werden kann. Demzufolge genügt dieses Material häufig nicht mehr den Anforderungen, um z. B. transparente Güter wie optische Datenträger, Linsen, Scheiben etc. herzustellen.
  • Es wurde gefunden, dass Polycarbonat störende fluoreszierende Partikel enthält und somit für die Herstellung von Formteilen, die eine hohe optische Qualität verlangen, nicht geeignet ist.
  • In WO 2003020805 wird zum Beispiel die Aufarbeitung von Polycarbonat beschrieben, indem kurzkettige OH-funktionalisierte Oligomere zum Recyclingmaterial gegeben werden und aufkondensiert werden. Diese Erfindung betrifft die Aufarbeitung geschädigten Polycarbonats, welches nur unwesentlich im Molekulargewicht beeinflusst wurde.
  • In WO 2003066704 werden Epoxy-funktionalisierte Methacrylsäurederivate beschrieben, welche zu geschädigtem Polycarbonat zugegeben und aufkondensiert werden.
  • Zur qualitativen Verbesserung von Thermoplasten werden u. A. z. B. die Einsatzstoffe, und/oder die Polymerlösung und/oder die Polymerschmelze filtriert. Dies ist z. B. in EP-A 0806281 und EP-A 0220324 oder in EP-A 1199325 beschrieben.
  • DE-A 4312391 offenbart die Reinigung von Polycarbonatlösungen mit Alumosilikaten.
  • Keines der o. g. Dokumente beschreibt die Verwendung von Alumosilikaten (im Folgenden auch Adsorptionsmittel genannt) zur Entfernung bzw. Reduktion des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln im Polycarbonat.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, ein Mittel zu finden, welches die störenden fluoreszierenden Partikel entfernt ohne dass die die guten Eigenschaften von Polycarbonat beeinträchtigt werden. Es wurde daher gefunden, dass bei Verwendung von Alumosilikaten die störenden fluoreszierenden Partikel entfernt bzw. reduziert werden können und das Polycarbonat, insbesondere auch Recyclingmaterial, soweit wieder für die Herstellung von hochwertigen Erzeugnissen wie Linsen, optische Datenträger etc. eingesetzt werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher die Verwendung von Alumosilikaten zur Reduzierung des Gehaltes an fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat.
  • Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Reduktion des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat, wobei das Polycarbonat in der Schmelze oder in Lösung mit dem Alumosilikat in Kontakt gebracht wird.
  • Dazu wird das Polycarbonat in der Schmelze oder bevorzugt in Lösung mit dem Alumosilikat, bevorzugt über mit dem Alumosilikat gefüllte Kolonnen/Säulen, bevorzugt in kontinuierlichen Verfahren, in Kontakt gebracht. Dies geschieht solange, bis die gewünschte Qualität erreicht ist.
  • So weisen Polycarbonate, die unter Verwendung von Alumosilikaten von fluoreszierenden Partikeln befreit bzw. deren Gehalt reduziert wurde, eine Partikelzahl von bevorzugt 0 bis 5, besonders bevorzugt 0,1 bis 4 und insbesondere 1 bis 4 counts/g Polycarbonat auf, gemessen nach Lösen des Polycarbonates in Methylenchlorid und Filtration durch einen Teflonfilter mit 5 um Porengröße bei einer Anregungswellenlänge von 400–440 nm und einer 50-fachen Gesamtvergrößerung bei einer Belichtungszeit von 40 ms, auf.
  • Hierbei wird ein auf dem Teflonfilter zusammenhängender fluoreszierender Bereich bei den oben angegebenen Bedingungen (Wellenlänge, Gesamtvergrößerung, Belichtungszeit) automatisch detektiert und als 1 „count" gezählt. Die einzelnen fluoreszierenden Partikel, die sich auf dem Teflonfilter befinden, werden ausgezählt. Die Gesamtzahl der fluoreszierenden Partikel wird durch die Masse der im jeweiligen Ansatz eingewogenen Polycarbonatschmelze dividiert und man erhält die Partikelanzahl (fluoreszierend) bezogen auf 1 Gramm Polycarbonat (counts/g).
  • Die Polycarbonatlösung wird in Lösungsmitteln bzw. Lösungsmittelgemischen, besonders bevorzugt in Dichlormethan und/oder Chlorbenzol, bei Konzentrationen zwischen 1–90 Gew.-%, bevorzugt 5–50 Gew.-% und insbesondere bevorzugt 5–30 Gew.-% Polycarbonat bezogen auf die Polycarbonatlösung über die genannten Kolonnen oder Filtrationseinrichtungen geleitet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren wird, wenn in Lösung gearbeitet wird, bei Temperaturen zwischen 10 und 100°C durchgeführt. Die Verweilzeit am Alumosilikat beträgt je nach Verunreinigungsgrad an fluoreszierenden Partikeln und Adsorptionsmittel zwischen einigen Sekunden und bis zu einigen Stunden. Bevorzugte Verweilzeiten liegen zwischen 5 Sekunden und 10 Minuten. Das Verfahren wird bei Drücken zwischen 0.5 und 20 bar, bevorzugt drucklos oder bei Drücken bis zu 15 bar durchgeführt.
  • Die aufzuarbeitenden Polycarbonate im Sinne der Erfindung sind solche aufgebaut beispielsweise aus folgenden Bisphenolen: Hydrochinon, Resorcin, Dihydroxydiphenyl, Bis-(hydroxyphenyl)-alkane, Bis(hydroxy-phenyl)-cycloalkane, Bis-(hydroxyphenyl)-sulfide, Bis-(hydroxyphenyl)-ether, Bis-(hydroxyphenyl)-ketone, Bis-(hydroxyphenyl)-sulfone, Bis-(hydroxyphenyl)-sulfoxide, α,α'-Bis-(hydroxyphenyl)-diisopropylbenzole, sowie deren alkylierte, kernalkylierte und kernhalogenierte Verbindungen.
  • Bevorzugte Diphenole sind 4,4'-Dihydroxydiphenyl, 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-1-phenyl-propan, 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-phenyl-ethan, 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)propan, 2,4-Bis-(4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan, 1,3-Bis-[2-(4-hydroxyphenyl)-2-propyl]benzol (Bisphenol M), 2,2-Bis-(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-propan, Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-methan, 2,2-Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-propan, Bis-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-sulfon, 2,4-Bis-(3,5-di methyl-4-hydroxyphenyl)-2-methylbutan, 1,3-Bis-[2-(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-2-propyl]-benzol und 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-3,3,5-trimethylcyclohexan (Bisphenol TMC).
  • Besonders bevorzugte Diphenole sind 4,4'-Dihydroxydiphenyl, 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-phenylethan, 2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan, 2,2-Bis(3,5-dimethyl-4-hydroxyphenyl)-propan, 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexan und 1,1-Bis-(4-hydroxyphenyl)-3,3,5-trimethylcyclohexan (Bisphenol TMC).
  • Im Falle der Homopolycarbonate wird nur ein Diphenol eingesetzt, im Falle der Copolycarbonate werden mehrere Diphenole eingesetzt, wobei selbstverständlich die verwendeten Bisphenole, wie auch alle anderen der Synthese zugesetzten Chemikalien und Hilfsstoffe mit den aus ihrer eigenen Synthese, Handhabung und Lagerung stammenden Verunreinigungen kontaminiert sein können, obwohl es wünschenswert ist, mit möglichst sauberen Rohstoffen zu arbeiten.
  • Die zur Regelung des Molekulargewichtes benötigten monofunktionellen Kettenabbrecher, wie Phenol oder Alkylphenole, insbesondere Phenol, p-tert.Butylphenol, iso-Octylphenol, Cumylphenol, deren Chlorkohlensäureester oder Säurechloride von Monocarbonsäuren bzw. Gemischen aus diesen Kettenabbrechern, werden entweder mit dem Bisphenolat bzw. den Bisphenolaten der Reaktion zugeführt oder aber zu jedem beliebigen Zeitpunkt der Synthese zugesetzt, solange im Reaktionsgemisch noch Phosgen oder Chlorkohlensäureendgruppen vorhanden sind bzw. im Falle der Säurechloride und Chlorkohlensäureester als Kettenabbrecher solange genügend phenolische Endgruppen des sich bildenden Polymers zur Verfügung stehen. Vorzugsweise werden der oder die Kettenabbrecher jedoch nach der Phosgenierung an einem Ort oder zu einem Zeitpunkt zugegeben, wenn kein Phosgen mehr vorliegt, aber der Katalysator noch nicht dosiert wurde, bzw. sie werden vor dem Katalysator, mit dem Katalysator zusammen oder parallel dazu dosiert.
  • In der gleichen Weise werden eventuell zu verwendende Verzweiger oder Verzweigermischungen der Synthese zugesetzt, üblicherweise jedoch vor den Kettenabbrechern. Üblicherweise werden Trisphenole, Quarterphenole oder Säurechloride von Tri- oder Tetracarbonsäuren verwendet, oder auch Gemische der Polyphenole oder der Säurechloride.
  • Einige der verwendbaren Verbindungen mit drei oder mehr als drei phenolischen Hydroxylgruppen sind beispielsweise
    Phloroglucin, 4,6-Dimethyl-2,4,6-tri-(4-hydroxyphenyl)-hepten-2,4,6-Dimethyl-2,4,6-tri-(4-hydroxyphenyl)-heptan, 1,3,5-Tri-(4-hydroxyphenyl)-benzol, 1,1,1-Tri-(4-hydroxyphenyl)-ethan, Tri-(4-hydroxyphenyl)-phenylmethan, 2,2-Bis-(4,4-bis-(4-hydroxyphenyl)-cyclohexyl]-propan, 2,4-Bis-(4-hydroxyphenyl-isopropyl)-Phenol, Tetra-(4-hydroxyphenyl)-methan.
  • Einige der sonstigen trifunktionellen Verbindungen sind 2,4-Dihydroxybenzoesäure, Trimesinsäure, Cyanurchlorid und 3,3-Bis-(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-2-oxo-2,3-dihydroindol.
  • Bevorzugte Verzweiger sind 3,3-Bis-(3-methyl-4-hydroxyphenyl)-2-oxo-2,3-dihydroindol und 1,1,1-Tri-(4-hydroxyphenyl)-ethan.
  • Polycarbonate, deren Herstellung, mögliche Zusatzstoffe und deren Verwendung sind beispielsweise in WO-A 01/05866 , WO-A 01/05867 und EP-A 1 249 463 .
  • Geeignete Alumosilikate sind Zeolithe oder Tonerden (Schichtsilikate). Geeignete Zeolithe sind insbesondere Verbindungen der allgemeinen Formel (I). M2/O·Al2O3·xSiO2·yH2O,(I) in welcher
    M für Protonen oder Metallkationen der Gruppen Ia, IIa, IIIa, IVa, Va, VIa, VIIa, VIIIa, Ib, IIb, IIIb, und IVb bevorzugt für Protonen oder Metallkationen der Gruppen Ia, IIa, IIb, IIIb, IVa und IVb, besonders bevorzugt für
    Protonen oder Metallkationen der Gruppen Ia, IIa, IIb und IIIb, ganz besonders bevorzugt für Protonen oder die Kationen Na+, K+, Cs+, Ca2+‚ Mg2+, Zn2+, La3+, Pr3+ und Ce3+ steht,
    n für die Wertigkeit des Kations steht,
    x für das Mol-Verhältnis SiO2/Al2O3 steht, wobei x eine Zahl von 1,0–50,0, bevorzugt 2,0–25,0 sein kann, und
    y für eine Zahl von 0–9 steht.
  • Geeignet für das erfindungsgemäße Verfahren sind Zeolithe der Struktur A, X, Y (Faujasit-Typ), L, ZSM 5,11; 22,23, Mordenit, Offretit, Phillipsit, Sodalith, Omega und zeolithähnliche Materialien wie AlPO's und SAPO's,
    besonders geeignet sind Zeolithe der Struktur A, X, Y (Faujasit-Typ), ZSM 5, 11; Mordenit, Offretit, Omega und SAPO 5 und 11, ganz besonders geeignet sind Zeolithe der Struktur A, X, Y (Faujasit-Typ), ZSM 5 und Mordenit.
  • Die erfindungsgemäß einzusetzenden Tonerden sind als solche literaturbekannt, siehe z. B. Kirk-Othmer "Encyclopedia of Chemical Technology" 2nd Ed. 1964, Vol. 5, S.541–561.
  • Geeignet für das erfindungsgemäße Verfahren sind, wie in dem genannten Artikel klassifiziert, z. B. Kaolin-Typen wie Kaolinit, Dickerit, Nacrit (alle Al2O3·2SiO2·2H2O) oder Anauxit (Al2O3·3SiO2·2H2O) oder Halloysit (Al2O3·2SiO2·2H2O) oder Endellit (Al2O3·2SiO2·4H2O) sowie die durch Erhitzen aus Kaolin-Typen hergestellten Spinell-Typen.
  • Ferner Serpentin-Typen, in denen 3 Mg-Ionen 2 Al-Ionen – ausgehend von den Kaolin-Typen – ersetzt haben (Mg3Si2O5(OH)4). Zu den Serpentin-Typen gehören ferner Amesit (-(Mg2Al)SiAl)05(OH)4) und Cronstedit (Fe2+Fe3+)(SiFe3+)05(OH)4 sowie Chamosit (Fe2+, Mg)2,3(Fe3+ Al)0,7]
    (Si1,14Al0,86)05(OH)4, sowie z. T. auch synthetisch zugänglichen Nickel- oder Kobaltspezies.
  • Weiterhin können Alumosilikate des Montmorillonit- Typs eingesetzt werden wie z. B.
    Montmorillonit [Al1,67Mg0,33(Na0,33)]Si4O10(OH)2
    Beidellit Al2,17(Al0,33(Na0,33)Si3,17]O10(OH)2
    Nontronit Fe3+[Al1,67(Na0,33)Si3,67]O10(OH)2
    Hectorit Mg2,67,Li0,33Na0,33)Si4010(OH,F)2
    Saponit Mg3,0[Al0,33(Na0,33)Si3,67]O10(OH)2
    Sauconit [Zn1,48Mg0,14Al0,74Fe3+][Al0,99Si3,01]O10(OH)2X0,33
    Sowie Cu2+, Co2+, Ni2+-haltige Typen (X = Halogen), wie Volkonskoit, Medmontit oder Pimelit.
  • Derartige Tonerden können für sich oder als Gemisch von zwei oder mehreren Tonerden verwendet werden und können die für diese Naturprodukte üblichen Verunreinigungen enthalten, wie sie z. B. in Bentonit üblich sind (Montmorillonite mit Resten Feldspat, Quarz etc.).
  • Bevorzugt sind die als "Montmorillonit-Typen" beschriebenen Tonerden und besonders bevorzugt Montmorillonit selbst.
  • Die beschriebenen Alumosilikate können in nativer Form, teilgetrocknetem Zustand oder gegebenenfalls auch sauer aktiviert eingesetzt werden. Die saure Aktivierung wird durch Behandlung mit Säuren, bevorzugt Mineralsäuren, vorgenommen.
  • Es können auch beliebige Mischungen der vorgenannten Zeolithe und/oder Tonerden eingesetzt werden.
  • Erfindungsgemäß geeignete Schichten von Alumosilikaten sind Säulen, Rohre oder sonstige Behältnisse, die mit den erfindungsgemäß einzusetzenden Alumosilikaten bestückt sind.
  • Die Menge an Alumosilikaten, pro Liter Polycarbonatlösung beträgt vorzugsweise 0,01 g bis 100 g, insbesondere 0,1 g bis 20 g, wobei man bei einer höher konzentrierten Polycarbonatlösung mehr Alumosilikat benötigt als bei einer weniger konzentrierten Lösung. Die Konzentration an Polycarbonat in der Polycarbonatlösung beträgt im Allgemeinen 1–30 Gew.%, bevorzugt beträgt sie 5–25 Gew.-% Polycarbonat.
  • Geeignete Lösungsmittel für die Lösungen der zu reinigenden Polycarbonate sind u. A. die, die bei der Herstellung der Polycarbonate eingesetzt werden, also vorzugsweise CH2Cl2, Chlorbenzol und deren Gemische. Andere geeignete Lösungsmittel sind Ether wie beispielsweise Tetrahydrofuran.
  • Das Eindampfen der Lösungsmittel kann in bekannter Weise über Ausdampfextruder bei Temperaturen zwischen 60°C und 350°C erfolgen.
  • Die Isolierung der erfindungsgemäß gereinigten Polycarbonate erfolgt entweder nach dem Eindampfen der Lösung über die Schmelze und anschließende Granulierung oder nach dem Ausfällen aus der Lösung durch Filtration und Trocknung in bekannten Apparaturen. Zuvor werden jedoch die zur Reinigung verwendeten Alumosilikate von den gereinigten Polycarbonatlösungen in bekannter Weise abgetrennt. Dies kann z. B. über Filtration an Faltenfiltern oder Beutelfiltern oder über Zentrifugation geschehen.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gereinigten Polycarbonate sind frei von fluoreszierenden Partikeln, welche aus organischem Material bestehen und durch thermische Belastung von Polycarbonat entstanden sind bzw. deren Gehalt wurde deutlich erniedrigt.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gereinigten und isolierten Polycarbonate bzw. haben einen äußerst geringen Anteil an Partikeln, welche durch thermische Schädigung entstanden sind und sind somit mit Vorteil überall dort einsetzbar, wo ein einheitliches, gutes Eigenschaftsbild und eine Verarbeitung bei extrem hohen Temperaturen – gegebenenfalls unter Anlegen von Vakuum, zu feinteiligen Formkörpern erforderlich sind. Die derart behandelten Polycarbonate sind somit insbesondere auf dem Gebiet der Elektronik und der Optik einsetzbar wie z. B. für optische Disks, Streulichtscheiben Linsen etc.
  • Die nach der vorliegenden Erfindung gereinigten Polycarbonate können bereits nach Abtrennen der Adsorptionsmitteln, aber noch vor der Isolierung mit den für Polycarbonate üblichen Additiven wie Stabilisatoren, Entformungsmitteln, Antistatika, Flammschutzmitteln und/oder Farbkonzentraten in den üblichen Mengen versehen werden. Diese Additive können den Polycarbonaten aber auch nach ihrer Isolierung im Zuge der Formkörperherstellung zugesetzt werden.
  • Diese erfolgt in bekannter Weise mittels bekannten Maschinen, beispielsweise bei Temperaturen zwischen 200°C und 360°C z. B. in Innenknetern, Extrudern oder Doppelwellenschnecken. durch Schmelzcompoundierung oder Schmelzeextrusion.
  • Die Additive können in bekannter Weise sowohl sukzessive als auch simultan zugesetzt werden bei Raumtemperatur als auch bei höherer Temperatur.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gereinigten Polycarbonate können zu beliebigen Formkörpern nicht nur, wie bereits erwähnt, auf dem Gebiet der Elektronik und Optik. sondern auch auf dem Gebiet der Folienherstellung eingesetzt werden.
  • Beispiele
  • In den hier folgenden Beispielen wird ein aromatisches Polycarbonat basierend auf Bisphenol A und tert.-Butylphenol als Endgruppe, welches eine Lösungsviskosität von ca. 1.20, gemessen in Dichlormethan (Ubbelohde-Kappilarviskosimeter) bei einer Konzentration von 0,5 g/l und einer Temperatur von 25°C, besitzt, eingesetzt. Um thermische Verarbeitungsschritte zu simulieren wird dieses Polycarbonat für 2 Stunden bei 350°C mit einem Metallrührer an Luft getempert.
  • Methode zur Bestimmung des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln:
  • Die Analyse des Gehalts an fluoreszierende Partikeln erfolgt durch Filtration der betreffenden Polycarbonatprobe (50 g), gelöst in Dichlormethan (LiChrosolv; Merck:1.06044 K33506244 430) (700 ml) durch einen Teflon-Filtermembran (Fa. Bohlender GmbH, D-97847 Grünfeld) mit 5 μm Porendurchmesser. Die Filterscheiben werden im Vakuum getrocknet und vor Umgebungsstaub durch eine Abdeckung geschützt. Nach Filtration wird die Filteroberfläche mittels eines Fluoreszenzmikroskops Axioplan 2 der Firma Zeiss AG, Deutschland, untersucht (gescannt). Es wird mit einer Anregungswellenlänge von 400–440 nm, einer Belichtungszeit von 40 ms pro Scan und einer 50-fachen Gesamtvergrößerung gearbeitet. Die fluoreszierenden Partikel werden detektiert und die Daten über eine Bildverarbeitungssoftware (KS 300 3.0 der Firma Zeiss AG) ausgewertet. Es werden nur Partikel mit einer charakteristischen Farbe gezählt, d. h. andere Partikel, wie z. B. Staub werden nicht berücksichtigt (bestimmt nach dem HSI-Farbmodell, siehe unten). Die Farbparameter zur Erkennung der fluoreszierenden Partikel werden so eingestellt, dass sie den Parametern der bei Fließstörungen in optischen Disks gefundenen Teilchen gleichen. Die Abrasterung der Oberfläche des Filters erfolgt automatisch über einen computergesteuerten Objekttisch (Fa. Zeiss AG).
  • Die einzelnen fluoreszierenden Partikel, die sich auf dem Teflonfilter befinden, werden ausgezählt. Die Gesamtzahl der fluoreszierenden Partikel wird durch die Masse der im jeweiligen Ansatz eingewogenen Polycarbonatschmelze dividiert und man erhält die Partikelanzahl (fluoreszierend) bezogen auf 1 Gramm (counts/g).
  • Beispiel 1
  • 25 g des oben genannten Polycarbonats werden in 950 ml Dichlormethan gelöst und über eine mit Zeolith (Zeolith- Na-Y der Firma Bayer AG zuvor getrocknet bei 400°C für 3 h) gefüllte Säule (Durchmesser 30 mm; Höhe des Adsorptionsmaterials 200 mm; Boden mit Keramikfritte der Stärke 0) gegeben. Es wird mit 500 ml Dichlormethan nachgespült. Die Lösung wird auf 500 ml eingeengt. Um die Lösung von Zeolith-Schwebteilchen zu befreien wird die Lösung in einer Eppendorf Laborzentrifuge bei 4000 U/min zentrifugiert, anschließend über eine Teflon-Filtermembran (Fa. Bohlender GmbH, D-7847 Grünfeld mit 5 μm Porendurchmesser, Tiefe 1 mm) filtriert. Die Auswertung der auf dem Filter zurückgehaltenen fluoreszierenden Partikel erfolgt wie oben beschrieben über eine automatisierte Detektion mit einem Fluoreszenzmikroskop unter 50-facher Gesamtvergrößerung. Als Ergebnis der Fluoreszenzmessung erhält man eine Partikelanzahl von 3,56 counts/g.
  • Beispiel 2 (Vergleichsbeispiel)
  • 50 g des oben genannten Polycarbonats werden in 700 ml Dichlormethan gelöst und anschließend über einen Faltenfilter filtriert. Es wird nicht mit Zeolith behandelt. Anschließend wird die Lösung über eine Teflon-Filtermembran (s. Beispiel 1.) filtriert. Die Auswertung der auf dem Filter zurückgehaltenen Partikel erfolgt wie oben beschrieben über eine automatisierte Detektion mit einem Fluoreszenzmikroskop unter 50-facher Gesamtvergrößerung. Man erhält 8.68 counts/g fluoreszierende Partikel.
  • Beispiel 3 (Vergleichsbeispiel)
  • Es wird wie in Beispiel 1 verfahren, jedoch wird das Polycarbonat über eine nicht gefüllte Säule gegeben und anschließend zentrifugiert. Es wird nicht mit Zeolith behandelt.
  • Anschließend wird wie in Beispiel 1 beschrieben über eine Teflon-Filtermembran (s. Beispiel 1) filtriert. Die Auswertung der auf dem Filter zurückgehaltenen Partikel erfolgt wie oben beschrieben über eine automatisierte Detektion mit einem Fluoreszenzmikroskop unter 50-facher Gesamtvergrößerung. Partikelanzahl: 238,2 counts/g fluoreszierende Partikel.
  • Man erkennt, dass alle Polycarbonate, die nicht mit Adsorptionsmittel behandelt wurden, einen deutlich höheren Gehalt an fluoreszierenden Partikeln aufweisen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 2003020805 [0008]
    • - WO 2003066704 [0009]
    • - EP 0806281 A [0010]
    • - EP 0220324 A [0010]
    • - EP 1199325 A [0010]
    • - DE 4312391 A [0011]
    • - WO 01/05866 A [0030]
    • - WO 01/05867 A [0030]
    • - EP 1249463 A [0030]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Kirk-Othmer "Encyclopedia of Chemical Technology" 2nd Ed. 1964, Vol. 5, S.541–561 [0033]

Claims (6)

  1. Verwendung von Alumosilikaten zur Reduzierung des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln im Polycarbonat.
  2. Verfahren zur Reduktion des Gehalts an fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat, wobei das Polycarbonat in der Schmelze oder in Lösung mit dem Alumosilikat in Kontakt gebracht wird.
  3. Verwendung bzw. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei Zeolithe oder Tonerden als Alumosilikate verwendet werden.
  4. Verwendung bzw. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, wobei der Gehalt an fluoreszierenden Partikeln 0 bis 5 counts/g Polycarbonat beträgt.
  5. Verwendung bzw. Verfahren gemäß Anspruch 4, wobei der Gehalt 0,1 bis 4 counts/g beträgt.
  6. Verfahren gemäß Anspruch 2, wobei die Polycarbonatlösung über mit dem Alumosilikat gefüllte Kolonnen oder Säulen geführt wird.
DE102007007462A 2007-02-15 2007-02-15 Verwendung von Alumosilikaten zur Entfernung bzw. Reduzierung von fluoreszierenden Partikeln in Polycarbonat Withdrawn DE102007007462A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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