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DE102007007420B3 - Folie zur Befestigung an einem Rollladen - Google Patents

Folie zur Befestigung an einem Rollladen Download PDF

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DE102007007420B3
DE102007007420B3 DE102007007420A DE102007007420A DE102007007420B3 DE 102007007420 B3 DE102007007420 B3 DE 102007007420B3 DE 102007007420 A DE102007007420 A DE 102007007420A DE 102007007420 A DE102007007420 A DE 102007007420A DE 102007007420 B3 DE102007007420 B3 DE 102007007420B3
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Abstract

Eine Folie zur Befestigung an einem Rollladen, umfassend eine Trägerlage (1) mit einer selbstklebenden Beschichtung (2) und eine die Beschichtung (2) abdeckende Schutzlage (3), wobei die Schutzlage (3) von der Beschichtung (2) abziehbar ist, ist im Hinblick auf die Aufgabe, ein problemloses Aufbringen der Folie auf einer vertikalen Unterlage zu gewährleisten, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Schutzlage (3), die der Beschichtung (2) abgewandt ist, ein Halteelement (4) zur Positionierung der Trägerlage (1) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Folie zur Befestigung an einem Rollladen, umfassend eine Trägerlage mit einer selbstklebenden Beschichtung und eine die Beschichtung abdeckende Schutzlage, wobei die Schutzlage von der Beschichtung abziehbar ist. Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Anordnung, umfassend eine Folie, ein Messer zum Zuschneiden der Folie und eine Rolle zum Andrücken der selbstklebenden Trägerlage auf einer Unterlage.
  • Folien mit einer Trägerlage, auf der eine selbstklebende Beschichtung aufgebracht ist, die von einer Schutzlage abgedeckt ist, sind aus dem Stand der Technik bereits bekannt.
  • Üblicherweise werden Folien, die als handgroße Aufkleber ausgestaltet sind, auf ebenen Unterlagen aufgebracht. Aufgrund ihrer geringen Ausdehnung können diese Folien problemlos positioniert und luftblasen- und faltenfrei auf der Unterlage angebracht werden.
  • Beim Anbringen größerer Folien, die auf Unterlagen angebracht werden sollen, die vertikal orientiert sind, können jedoch erhebliche Probleme auftreten. Zunächst muss die montierende Person die Folie an die gewünschte Stelle der vertikalen Unterlage verbringen. Danach muss die montierende Person die Folie mit einer Hand festhalten und mit der anderen die Schutzlage derart abziehen, dass die Trägerlage gleichmäßig, falten- und luftblasenfrei an der Unterlage zur Anlage kommt. Insbesondere beim Anbringen größerer Folien kann die Folie verrutschen und damit aus der gewünschten Position heraustreten.
  • Des Weiteren kann eine größere Folie derart bewegt werden, dass einzelne Bereiche der selbstklebenden Beschichtung sich untereinander verkleben und dadurch unerwünschte Falten in der Trägerlage hervorrufen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Folie der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass diese problemlos auf eine vertikal orientierte Unterlage aufgebracht werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Danach ist eine Folie der eingangs genannten Art dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Schutzlage, die der Beschichtung abgewandt ist, ein Halteelement zur Positionierung der Trägerlage angeordnet ist, welches zumindest eine Klemmleiste aufweist.
  • In erfindungsgemäßer Weise ist zunächst erkannt worden, dass die gattungsbildenden Folien nur in sehr aufwendiger Weise auf vertikal orientierte Unterlagen aufgebracht werden können. Des Weiteren ist erkannt worden, dass ein Halteelement erlaubt, die Schutzlage und damit die Folie in ihrer Gesamtheit an der Unterlage zu befestigen. Es ist weiter erkannt worden, dass die Befestigung der Folie an der Unterlage es einer einzelnen montierenden Person ermöglicht, die Schutzlage derart bereichsweise von der selbstklebenden Beschichtung abzuziehen, dass eine faltenfreie und luftblasenfreie Anlage der Trägerlage an der Unterlage realisierbar ist. Die Anordnung eines Halteelements an der Schutzlage löst auf raffinierte Weise seit langem bestehende Probleme beim Ankleben von Folien auf Unterlagen. Insbesondere werden die bekannten Probleme beim Ankleben größerer Folien auf vertikalen Unterlagen erfindungsgemäß gelöst.
  • Die erfindungsgemäße Ausgestaltung macht das Halteelement für das Aufkleben der Folie auf der Innenseite eines Rollladens besonders geeignet. Die Klemmleiste kann zwischen den Lamellen eines Rollladens eingeklemmt werden. Durch das Einklemmen der Klemmleiste zwischen den Lamellen wird die Folie positioniert und fixiert, so dass die montierende Person die Folie problemlos mit zwei Händen an der Innenseite des Rollladens aufkleben kann. Durch das Einklemmen der Klemmleiste ist sichergestellt, dass die Folie beim Aufkleben auf der Innenseite des Rollladens nicht verrutschen kann.
  • Das Halteelement könnte als flächige Karton- oder Papierlage ausgestaltet sein. Karton- oder Papierlagen lassen sich problemlos zuschneiden und den Dimensionen der Folie anpassen. Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass das Halteelement als selbstklebendes Element, beispielsweise als Klebestreifen, ausgestaltet ist. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt ein Ankleben der Schutzlage auf der vertikal orientierten Unterlage, um diese bereichsweise von der selbstklebenden Beschichtung der Trägerlage abzuziehen.
  • Die Klemmleiste könnte von der Schutzlage abragen. Insbesondere ist denkbar, dass die Klemmleiste orthogonal von der Schutzlage abragt. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt vorteilhaft ein problemloses Einführen der Klemmleiste in einen schmalen Spalt, der zwischen zwei Lamellen eines Rollladens ausgebildet wird.
  • Die Klemmleiste könnte durch einen freien ersten Bereich des Halteelements ausgebildet sein, wobei ein zweiter Bereich des Halteelements auf die Schutzlage aufgeklebt ist. Vor diesem Hintergrund ist ganz konkret denkbar, dass das Halteelement als Kartonage ausgebildet ist. Diese Ausgestaltung erlaubt eine kostengünstige Fertigung des Halteelements. Der freie Bereich kann in einen Spalt zwischen den Lamellen eines Rollladens eingeklemmt werden, wobei der zweite, aufgeklebte Bereich die Folie rutschfrei positioniert. Die feste Verbindung des Halteelements mit der Schutzlage erlaubt, dass die Schutzlage durch Ergreifen des Halteelements von der montierenden Person abgezogen werden kann.
  • Der zweite Bereich des Halteelements, der auf der Schutzlage fest angeordnet ist, könnte Ausnehmungen aufweisen. Diese Ausnehmungen fungieren als Eingriffe.
  • Die Schutzlage könnte einen ersten Abschnitt und einen von dem ersten zumindest teilweise abgetrennten zweiten Abschnitt aufweisen, wobei am zweiten Abschnitt das Halteelement angeordnet ist. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt ein abschnittsweises Ablösen der Schutzlage von der Trägerlage. Ganz konkret ist sichergestellt, dass ein erster Abschnitt von der selbstklebenden Beschichtung abgezogen werden kann, wobei ein zweiter Abschnitt der Schutzlage zur Fixierung und Positionierung der Folie vom Abziehvorgang des ersten Abschnitts unbeeinträchtigt bleibt. Die Abschnitte der Schutzlage könnten voneinander durch eine Schnittlinie getrennt sein. Denkbar ist auch, die beiden Abschnitte durch eine Perforationslinie voneinander zu trennen, die ein leichtes Ablösen der einzelnen Schutzlagenabschnitte voneinander ermöglicht. Die Trennung der Abschnitte der Schutzlage voneinander muss so ausgestaltet sein, dass die einzelnen Abschnitte unbeeinträchtigt voneinander von der selbstklebenden Beschichtung abgezogen werden können.
  • Auf der Seite der Trägerlage, die der Beschichtung abgewandt ist, könnten Bilder, Bildelemente und/oder Text angeordnet sein. Durch diese Ausgestaltung können Farb- und/oder Lichteffekte beim Betrachter der Folie erzielt werden. Die Bilder oder Bildelemente verleihen der Folie eine dekorative Ausgestaltung. Insbesondere ist denkbar, dass die Folie, sofern diese auf der Innenseite eines Rollladens angeordnet ist, die Bilder oder Bildelemente beim Herablassen des Rollladens offenbart. Ein vollständig herabgelassener Rollladen zeigt dann dem Betrachter die Folie in ihrer Gesamtheit. Bei Verwendung der Folie auf dem Rollladen eines Kinderzimmers könnte beispielsweise der Schriftzug „Das Sandmännchen ist da" und/oder ein entsprechendes Bild bzw. eine grafische Darstellung auf der Folie angeordnet sein.
  • Vor diesem Hintergrund ist auch denkbar, dass die Folie eine Spiegelfläche aufweist. Hierdurch ist sichergestellt, dass ein Spiegel auf eine vertikal orientierte Unterlage aufklebbar ist. Bei Verwendung der Folie auf einem Rollladen wird ein aufrollbarer Spiegel realisiert. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt eine Platz sparende Aufhängung eines Spiegels.
  • Die Bilder, Bildelemente und/oder der Text könnten derart auf der Trägerlage positioniert sein, dass diese bildfreie Randbereiche aufweist. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt ein Zuschneiden der Folie bzw. der Trägerlage auf die Dimensionen der Unterlage. Durch die Vorkehrung von bildfreien Randbereichen wird die Integrität des Bildes oder der Bildelemente nicht gestört. Die ästhetische Wirkung des Bildes oder der Bildelemente wird durch das Zuschneiden einer Trägerlage nicht beeinträchtigt.
  • Die Trägerlage könnte als wärmeisolierende Schicht ausgebildet sein. Diese konkrete Ausgestaltung erlaubt eine zusätzliche Wärmedämmung eines Raumes. Vor diesem Hintergrund ist denkbar, dass die Trägerlage aus Schaumstoffen oder Glaswolle enthaltenden Materialien aufgebaut ist.
  • Die Trägerlage könnte als schallisolierende Schicht ausgebildet sein. Hierdurch wird realisiert, dass ein Raum gegen unerwünschte Geräusche abgeschirmt werden kann. Bei Anordnung der Folie auf einem Rollladen kann die Geräuschdämmung z. B. eines Schlafzimmers verbessert werden.
  • Eine Anordnung, welche eine hier beschriebene Folie umfasst, könnte ein Messer zum Zuschneiden der Folie und eine Rolle zum Andrücken der selbstklebenden Trägerlage auf einer Unterlage enthalten. Eine solche Anordnung könnte einer montierenden Person als Komplettpaket angeboten werden, um eine hier beschriebene Folie auf einer vertikal orientierten Unterlage problemlos anordnen zu können.
  • Die Rolle könnte aus Schaumstoff gefertigt sein, der nicht zu weich ausgestaltet ist. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Trägerlage falten- und luftblasenfrei auf der Unterlage angedrückt werden kann. Es könnten Rollen verwendet werden, wie sie zum Bestreichen von Tapeten, so genannte Farbrollen, verwendet werden. Als Messer könnte ein Teppichmesser verwendet werden. Teppichmesser sind besonders geeignet für das Zuschneiden flächiger Lagen.
  • Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von der Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
  • In der Zeichnung zeigen
  • 1 eine Seitenansicht einer Folie mit einem Halteelement, welches als flächige Kartonlage ausgestaltet ist,
  • 2 eine Draufsicht auf die Seite der Schutzlage, die der selbstklebenden Beschichtung abgewandt ist, und
  • 3 eine Querschnittsansicht einer Anordnung, welche eine Folie gemäß 1 und 2, ein Messer und eine Rolle enthält.
  • 1 zeigt eine Folie zur Befestigung an einem Rollladen. Die Folie umfasst eine Trägerlage 1, z.B. aus Kunststoff, mit einer selbstklebenden Beschichtung 2. Die Folie umfasst des Weiteren eine die Beschichtung 2 abdeckende Schutzlage 3. Die Schutzlage 3, welche aus Papier gefertigt sein kann, ist von der Beschichtung 2 abziehbar. Durch das Abziehen der Schutzlage 3 wird die Beschichtung 2 freigegeben, so dass die Trägerlage 1 auf einer nicht gezeigten Unterlage aufklebbar ist.
  • Auf der Seite der Schutzlage 3, die der Beschichtung 2 abgewandt ist, ist ein Halteelement 4 zur Positionierung der Trägerlage 1 angeordnet.
  • Das Halteelement 4 ist als flächige Kartonlage ausgestaltet, die mit der Schutzlage 3 fest verbunden ist. Ganz konkret ist das Halteelement 4 auf die Schutzlage 3 aufgeklebt.
  • Das Halteelement 4 weist eine Klemmleiste 5 auf, die von der Schutzlage 3 abragt. Die Klemmleiste 5 ragt orthogonal von der Schutzlage 5 ab und kann dadurch in einen Spalt zwischen den Lamellen eines nicht gezeigten Rollladens eingespannt werden. Die Klemmleiste 5 ist durch einen freien Bereich des Halteelements 4 ausgebildet, wobei ein zweiter Bereich des Halteelements 4 auf die Schutzlage 3 aufgeklebt ist.
  • Die Schutzlage 3 weist einen ersten Abschnitt 6 und einen von dem ersten Abschnitt 6 zumindest teilweise abgetrennten zweiten Abschnitt 7 auf. Am zweiten Abschnitt 7 ist das Halteelement 4 angeordnet. Der erste Abschnitt 6 ist vom zweiten Abschnitt 7 durch eine Trennlinie 8 abgetrennt. Hierdurch ist es möglich, dass die durch das Halteelement 4 fixierte und positionierte Folie durch Ablösen des ersten Abschnitts 6 der Schutzlage 3 zunächst bereichsweise auf der Unterlage festgeklebt werden kann, bevor der zweite Abschnitt 7 der Schutzlage 3 abgezogen wird.
  • Auf der Seite 9 der Trägerlage 1, die der Beschichtung 2 abgewandt ist, könnten hier nicht gezeigte Bilder, Bildelemente und/oder Text z.B. durch Aufdrucken angeordnet sein. Die Bilder, Bildelemente und/oder Text könnten derart auf der Trägerlage 1 positioniert sein, dass diese z.B. bildfreie Randbereiche aufweisen. Der Trägerlage 1 könnten des Weiteren wärmeisolierende oder schallisolierende Eigenschaften zukommen.
  • 2 zeigt die Folie gemäß 1 in einer Draufsicht auf die Seite der Schutzlage 3, die der Beschichtung 2 abgewandt ist. Die Schutzlage 3 ist in einen ersten Abschnitt 6 und einen zweiten Abschnitt 7 durch eine Trennlinie 8 unterteilt. Dem zweiten Abschnitt 7 der Schutzlage 3 ist ein Halteelement 4 zugeordnet, welches als flächige Kartonlage ausgebildet ist.
  • Das Halteelement 4 weist eine Klemmleiste 5 auf, die aus der Zeichenebene orthogonal herausragt.
  • Die Klemmleiste 5 ist durch einen freien ersten Bereich des Halteelements 4 ausgebildet. Ein zweiter Bereich des Halteelements 4 ist auf die Schutzlage 3 aufgeklebt und weist Ausnehmungen 10 auf, die als Eingriffe für die Finger einer montierenden Person fungieren.
  • 3 zeigt in einer Querschnittsansicht eine Anordnung, welche eine aufgerollte Folie gemäß 1 oder 2 enthält. Die Anordnung umfasst des Weiteren ein Messer 11 zum Zuschneiden der Folie. Das Messer 11 ist als Teppichmesser ausgebildet. Die Anordnung umfasst des Weiteren eine Rolle 12, die als Farbrolle ausgebildet ist. Die Rolle 12 weist einen Schaumstoffzylinder auf, der einen Durchmesser von einigen Zentimetern aufweist. Der Schaumstoff ist derart weich ausgebildet, dass er die Trägerlage 1 falten- bzw. blasenfrei auf einer nicht gezeigten Unterlage anpressen kann.
  • Der Querschnittsansicht gemäß 3 ist die Trägerlage 1, der erste Abschnitt 6 der Schutzlage 3 sowie der zweite Abschnitt 7 der Schutzlage 3 zu entnehmen. Des Weiteren ist das Halteelement 4 mit der Klemmleiste 5 gezeigt.
  • Die hier beschriebene Folie wird vorzugsweise durch folgende Verfahrensschritte an der Innenseite eines Rollladens befestigt.
  • Zunächst sollte die Innenseite des Rollladens gereinigt werden. Danach wird der Rollladen derart abgelassen, dass im oberen Bereich ein kleiner Spalt zwischen den oberen Lamellen besteht. Die Klemmleiste 5 des Halteelements 4 wird in den Spalt eingeführt. Danach wird der Rollladen derart abgelassen, dass die Klemmleiste 5 zwischen den Lamellen eingeklemmt ist. Hierdurch wird die Folie zur Montage fixiert. Im Anschluss daran wird der erste Abschnitt 6 der Schutzlage 3 von der Beschichtung 2 abgezogen. Der vom ersten Abschnitt 6 der Schutzlage 3 bedeckte Bereich der Trägerlage 1 wird dann auf die Innenseite des Rollladens aufgeklebt. Danach wird der Rollladen leicht auseinander gezogen, um die Klemmleiste 5 zwischen den Lamellen des Rollladens freizugeben. Danach wird der Rollladen derart abgelassen, dass zwischen allen Lamellen kein Zwischenraum mehr besteht. Im Anschluss daran wird der zweite Abschnitt 7 der Schutzlage 3 mittels des Halteelements 4 von der montierenden Person abgezogen und die Trägerlage 1 auf die Innenseite des Rollladens angedrückt. Das Andrücken kann unter Verwendung der Rolle 12 erfolgen. Die Verwendung der Rolle 12 verhindert das Ausbilden von Falten oder Luftblasen.
  • Nachdem die Trägerlage 1 auf der Innenseite des Rollladens angebracht ist, kann die Trägerlage 1 mit dem Messer 11 in horizontaler Richtung durchtrennt werden. Dabei werden die Begrenzungslinien der Lamellen, der so genannte Falz, mit dem Messer 11 nachgefahren und dadurch die Trägerlage 1 durchtrennt. Durch diese Maßnahme lässt sich der Rollladen wieder problemlos aufrollen, ohne die nun aufgeklebte Trägerlage 1 zu beschädigen.
  • Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Lehre wird einerseits auf den allgemeinen Teil der Beschreibung und andererseits auf die Patentansprüche verwiesen.
  • Die Figuren zeigen die Folie schematisch. Zur besseren Erkennbarkeit wurden zwischen Trägerlage 1, Beschichtung 2 und Halterelement 4 kleine Abstände dargestellt, die bei dem Produkt so nicht vorhanden sind.

Claims (11)

  1. Folie zur Befestigung an einem Rollladen, umfassend eine Trägerlage (1) mit einer selbstklebenden Beschichtung (2) und eine die Beschichtung (2) abdeckende Schutzlage (3), wobei die Schutzlage (3) von der Beschichtung (2) abziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Schutzlage (3), die der Beschichtung (2) abgewandt ist, ein Halteelement (4) zur Positionierung der Trägerlage (1) angeordnet ist, welches zumindest eine Klemmleiste (5) aufweist.
  2. Folie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (4) als flächige Karton- oder Papierlage ausgestaltet ist.
  3. Folie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste (5) von der Schutzlage (3) abragt.
  4. Folie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste (5) durch einen freien ersten Bereich des Halteelements (4) ausgebildet ist, wobei ein zweiter Bereich des Halteelements (4) auf die Schutzlage (3) aufgeklebt ist.
  5. Folie nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Bereich Ausnehmungen (10) aufweist.
  6. Folie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzlage (3) einen ersten Abschnitt (6) und einen von dem ersten (6) zumindest teilweise abgetrennten zweiten Abschnitt (7) aufweist, wobei am zweiten Abschnitt (7) das Halteelement (4) angeordnet ist.
  7. Folie nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der Trägerlage (1), die der Beschichtung (2) abgewandt ist, Bilder, Bildelemente und/oder Text angeordnet sind.
  8. Folie nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bilder, Bildelemente und/oder der Text derart auf der Trägerlage (1) positioniert sind, dass diese bildfreie Randbereiche aufweist.
  9. Folie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (1) als wärmeisolierende Schicht ausgebildet ist.
  10. Folie nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerlage (1) als schallisolierende Schicht ausgebildet ist.
  11. Anordnung, umfassend eine Folie nach einem der voranstehenden Ansprüche, ein Messer (11) zum Zuschneiden der Folie und eine Rolle (12) zum Andrücken der selbstklebenden Trägerlage (1) auf eine Unterlage.
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