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DE102007007408A1 - Wasserzulaufarmatur - Google Patents

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DE102007007408A1
DE102007007408A1 DE102007007408A DE102007007408A DE102007007408A1 DE 102007007408 A1 DE102007007408 A1 DE 102007007408A1 DE 102007007408 A DE102007007408 A DE 102007007408A DE 102007007408 A DE102007007408 A DE 102007007408A DE 102007007408 A1 DE102007007408 A1 DE 102007007408A1
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    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Wasserzulaufarmatur (1), aufweisend eine Aufnahme (7) für ein Mischventil und zumindest zwei Anschlusseinrichtungen (5, 6) zum Anschluss an je eine Zuleitung, wobei zumindest eine der Anschlusseinrichtungen (5, 6) zwei Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10) mit zueinander unterschiedlichem Kugelzonenradius aufweist, und schlägt zur vorteilhaften Weiterbildung vor, dass die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10) einander zumindest bereichsweise überlappen. Die Erfindung betrifft auch eine Wasserzulaufarmatur mit einer Aufnahme (7) für ein Mischventil und zumindest zwei Anschlusseinrichtungen (5, 6) zum Anschluss an je eine Zuleitung, wobei zumindest eine der Anschlusseinrichtungen (5, 6) zwei Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10) aufweist, und schlägt zur vorteilhaften Weiterbildung vor, dass die Anschlusseinrichtung (5, 6) eine Anschlussbuchse (12), ein Ausgleichslement (15) und ein Klemmelement (14) aufweist, welche mittels der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10) verbunden sind, wobei die Anschlussbuchse (12) oder das Ausgleichselement (15) je eine Kugelzone (23, 47) und eine Kugelpfannenzone (24, 28) mit gleichem Gelenkmittelpunkt (M) aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Wasserzulaufarmatur, vorzugsweise Aufputzwandarmatur zum Mischen von insbesondere warmem und kaltem Wasser, aufweisend eine Aufnahme für ein Mischventil wie eine Mischerkartusche und zumindest zwei Anschlusseinrichtungen zum Anschluss an je eine Zuleitung, wobei zumindest eine der Anschlusseinrichtungen zwei Kugelzonen-Pfannengelenke mit zueinander unterschiedlichem Kugelzonenradius aufweist.
  • Eine derartige Wasserzulaufarmatur ist im Stand der Technik aus DE 3041712 A1 bekannt. Die dort beschriebene Armatur wird mittels zweier S-förmiger Zwischenstücke an zwei wandseitige Zuleitungsrohre angeschlossen. Die S-förmigen Zwischenstücke ermöglichen es, Abweichungen im seitlichen Abstand der Zuleitungen von dem Anschlussabstand der Armatur auszugleichen. Zum zusätzlichen Ausgleich von möglichen Schiefstellungen der Zuleitungen sind an den Anschlusseinrichtungen am armaturseitigen Ende der Zwischenstücke Kugelzonen-Pfannengelenke vorgesehen. Bei einer beschriebenen Bauform weist ein Kopf der Armatur eine zwischenstückseitige Lagerfläche und eine armaturseitige Lagerfläche auf, die jeweils kugelig konvex gekrümmt und konzentrisch zueinander sind. Um einen die Verschwenkbarkeit begrenzenden Anschlag zu bilden, ist der Übergang zwischen den beiden jeweils am Armaturenkopf, d. h. am gleichen Bauteil umfangsmäßig benachbart liegenden Kugelzonen durch einen stufenförmigen Absatz gebildet. Einerseits bedingt diese bekannte Anordnung im Hinblick auf die gebrauchten S-förmigen Zwischenstücke und die Anordnung der Gelenke eine verhältnismäßig weit von der Wand bzw. Montagefläche abstehende Bauhöhe, andererseits wird ein Bedarf nach einer vereinfachten Montage insbesondere in Verbindung mit einem möglichst flach bzw. wandnah abschließenden Armaturengehäuse empfunden.
  • Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Wasserzulaufarmatur der eingangs genannten Art vorteilhaft weiterzubilden, so dass insbesondere die vorgenannten Einschränkungen möglichst weitgehend vermieden werden.
  • Die Aufgabe ist erfindungsgemäß zunächst und im Wesentlichen in Verbindung mit dem Merkmal gelöst, dass die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke einander zumindest bereichsweise überlappen. Dadurch wird ein zugleich raumsparender und einfach zu montierender Aufbau erreicht. Zur Erzielung eines besonders stabilen Aufbaus ist bevorzugt, dass an der Anschlusseinrichtung von den beiden Kugelzonen-Pfannengelenken die jeweiligen Kugelzonen einander zumindest bereichsweise überlappen und/oder die jeweiligen Kugelpfannenzonen einander zumindest bereichsweise überlappen, wobei hierunter insbesondere eine umfangsmäßige Überlappung bezüglich der vom Gelenkmittelpunkt ausgehenden radialen Projektionsrichtung verstanden wird. Unter einer Kugelzone wird geometrisch der zur Kugeloberfläche gehörende Teil einer sog. Kugelschicht, d. h. eines durch zwei Schnittebenen begrenzten Teils einer Kugel, verstanden. Insofern liegt also eine ballige bzw. konvexe Oberfläche vor. Analog wird unter einer Kugelpfannenzone ein konkaver Oberflächenbereich verstanden, der sich in einem Kugelzonen-Pfannengelenk bei praktisch gleichem Krümmungsradius bzgl. seiner Wölbung an eine Kugel bzw. an eine Kugelzone anschmiegt, so dass in dem Kugelzonen-Pfannengelenk eine mehrachsige Verdrehung möglich ist. Innerhalb eines Gelenks können die Kugelzone und die Kugelpfannenzone je nach Anforderungen zueinander gleiche oder unterschiedliche flächige Erstreckungen aufweisen. Die Erfindung schließt mit den Begriffen Kugelzone bzw. Kugelpfannenzone auch Ausführungen ein, die bezüglich einer als Referenz gedachten Kugel nicht durch zwei Schnittebenen, sondern auf andere Weise berandet sind. Auch kann es sich bei einer Kugelzone als Spezialfall um eine Kugelkappe handeln. Ebenfalls sind gewisse Abweichungen von einer kugelartigen Wölbung möglich. Die erfindungsgemä ße Überlappung der beiden Kugelzonen einer Anschlusseinrichtung ist insbesondere dadurch erreichbar, dass die besagten Kugelzonen an unterschiedlichen, zueinander verschwenkbaren Bauteilen liegen. Alternativ oder kombinativ besteht die Möglichkeit, dass sich die beiden Kugelpfannenzonen der Anschlusseinrichtung zumindest bereichsweise überlappen, was sich analog dadurch erreichen lässt, dass diese Kugelpfannenzonen an unterschiedlichen relativ zueinander beweglichen Bauteilen angeordnet sind. In Verbindung mit den zueinander unterschiedlichen Radien der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, die beiden Pfannengelenke einer Anschlusseinrichtung quasi radial ineinander zu schachteln. Indem sich nicht nur bzgl. einzelner Pfannengelenke die Kugelzone und die zugehörige Kugelpfannenzone, sondern erfindungsgemäß die beiden Kugelzonen miteinander und/oder die beiden Kugelpfannenzonen miteinander bereichsweise überlappen, wird ein besonders platzsparender Aufbau der Anschlusseinrichtung möglich, die sich bei zudem einfacher Montage auch für den Einsatz in flachbauenden, vorzugsweise mit der Wand bzw. Montageebene abschließenden Armaturengehäusen eignet. Es besteht die Möglichkeit, dass die besagte Überlappung in einer zu einem Kugelzonenkreisumfang senkrechten Umfangsrichtung besteht, wobei jedoch nicht notwendig ist, dass sich die Kugelzone oder Kugelpfannenzone ringartig um den gesamten Kugelzonenkreisumfang erstreckt. Der Überlappungsbereich kann sich in eine oder mehrere Umfangsrichtungen erstrecken, die bzgl. eines von einem gedachten Gelenk- bzw. Kugelmittelpunkt ausgehenden Radiusvektors senkrecht orientiert sind. Es besteht speziell die Möglichkeit, dass eine umfangsmäßige Überlappung in einer oder mehreren Bezugs- bzw. Betrachtungsebenen besteht, die zu einer Armaturanschlussebene, vorzugsweise zu der Armaturengehäuseunterseite, senkrecht verlaufen. Die Armaturanschlussebene kann ihrerseits eine geometrische Bezugsebene sein, die von den Haupterstreckungsrichtungen der der Montage- bzw. Wandfläche zugewandten Gehäuseunterseite der Wasserzulaufarmatur aufgespannt wird. Es besteht auch die Möglichkeit, dass eine umfangsmäßige Überlappung in ei ner oder mehreren Bezugsrichtungen vorliegt, innerhalb der sich die Längssymmetrieachse einer Kugelpfannenzone, welche bezüglich dieser Bezugsebene unschwenkbar an der Armatur gehalten ist, erstreckt.
  • Auch gemäß einem weiteren eigenständigen Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Wasserzulaufarmatur, vorzugsweise eine Aufputzwandarmatur zum Mischen von warmem und kaltem Wasser, aufweisend eine Aufnahme für ein Mischventil, wie eine Mischerkartusche, und zumindest zwei Anschlusseinrichtungen zum Anschluss an je eine Zuleitung, wobei zumindest eine der Anschlusseinrichtungen zwei Kugelzonen-Pfannengelenke aufweist.
  • Ausgehend von einer solchen, aus DE 30 41 712 A1 bekannten Armatur schlägt die Erfindung zur Lösung der gestellten Aufgabe vor, dass die Anschlusseinrichtung eine Anschlussbuchse, ein Ausgleichselement und ein Klemmelement aufweist, welche mittels der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke verbunden sind, wobei zumindest die Anschlussbuchse oder das Ausgleichselement je eine Kugelzone und eine Kugelpfannenzone mit gleichem Gelenkmittelpunkt aufweist. Diese bilden mit einer Kugelpfannenzone und mit einer Kugelzone an benachbarten Bauteilen zwei Kugelzonen-Pfannengelenke mit gleichem Gelenkmittelpunkt. Durch einen solchen Aufbau wird in analoger Weise eine radial gleichsam ineinander geschachtelte Anordnung der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke und dadurch eine raumsparende und zugleich einfach zu montierende Anschlusseinrichtung ermöglicht. Bevorzugt ist, dass sich die Kugelzone und Kugelpfannenzone, welche am gleichen Bauteil (d. h. am Ausgleichselement oder an der Anschlussbuchse) vorgesehen sind, in Umfangsrichtung überlappen, insbesondere in einer zu einem Kugelzonenkreisumfang senkrechten Umfangsrichtung. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Ausgleichselement einerseits mit der Anschlussbuchse und andererseits mit dem Klemmelement mittels je einem Kugelzonen-Pfannengelenk verbunden ist und dass die Anschlussbuchse und das Klemmelement mitein ander unter Klemmung der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke verspannbar sind. Gemäß einer alternativen bevorzugten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass die Anschlussbuchse einerseits mit dem Ausgleichselement und andererseits mit dem Klemmelement mittels je einem Kugelzonen-Pfannengelenk verbunden und ebenfalls verklemmbar ist.
  • In Verbindung mit einzelnen oder mehreren der vorgenannten Merkmale ist hinsichtlich der beiden Anschlusseinrichtungen der Armatur bevorzugt, dass diese jeweils zueinander gleichartig aufgebaut sind, d. h. insbesondere jeweils zwei radial ineinander geschachtelte Kugelzonen-Pfannengelenke aufweisen. Es besteht so die Möglichkeit, beim Anschluss der Armatur voneinander unabhängig Schiefstellungen von beiden Zuleitungsrohren in Bezug auf eine zu der Wand- bzw. Anschlussebene senkrechte Bezugslinie auszugleichen. Auch ist bevorzugt, dass die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke einer jeweiligen Anschlusseinrichtung einen gemeinsamen Kugelgelenk- bzw. Drehmittelpunkt aufweisen. Zur Erzielung einer funktionssicheren und zugleich besonders platzsparenden Anordnung ist bevorzugt, dass sich die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke der jeweiligen Anschlusseinrichtung bezüglich einer ihnen gemeinsamen Äquatorebene nur auf einer gemeinsamen Seite erstrecken. Alternativ oder kombinativ ist bevorzugt, dass die jeweilige Anschlusseinrichtung eine zumindest eine Kugelpfannenzone ausbildende Anschlussbuchse, ein eine Kugelzone ausbildendes Klemmelement und ein in dem Armaturengehäuse gehaltenes, mittels eines Kugelzonen-Pfannengelenks winkelverstellbar an die Anschlussbuchse angrenzendes Ausgleichselement aufweist und dass das Klemmelement das Ausgleichselement und die Anschlussbuchse im Montagezustand zur Sicherung der Relativlage in den Kugelzonen-Pfannengelenken aneinander drückt. Zweckmäßig kann die erfindungsgemäße Armatur derart weitergebildet werden, dass zusätzlich zu einem Ausgleich von möglichen Schiefstellungen der Zuleitungen auch innerhalb der Anschlussebene eventuell auftretende horizontale und/oder vertikale Lageabweichungen der Zuleitun gen von einem vorgesehenen Anschlussstichmaß der Armatur ausgeglichen werden können. Bevorzugt ist dazu, dass das Ausgleichselement der Anschlusseinrichtung einen einer Kreiskontur folgenden Außenrand und dazu exzentrisch eine Durchgangsöffnung, insbesondere mit einer Kugelpfannenzone, aufweist. Vorzugsweise ist das Ausgleichselement relativ zum Armaturengehäuse nur innerhalb einer zu dessen Montage- bzw. Wandanlageebene parallelen Ebene drehbar, so dass sich Abweichungen des Zuleitungsabstands von dem Anschlussstichmaß ausgleichen lassen. Andererseits kann das Ausgleichselement selbst an eines oder beide der Kugelzonen-Pfannengelenke angrenzen, so dass es zugleich, d. h. unter Erfüllung einer Doppelfunktion, auch den gewünschten Ausgleich von Schrägstellungen zwischen den wandseitigen Zuleitungen und dem Gehäuse ermöglicht. Insbesondere besteht die Möglichkeit, dass die Wasserzulaufarmatur ein Gehäuse aufweist, welches ein Gehäuseoberteil und ein Gehäuseunterteil umfasst, und dass im Gehäuseunter- und/oder im Gehäuseoberteil zumindest eine kreisförmige Vertiefung vorgesehen ist, deren Durchmesser an den Außenranddurchmesser des Ausgleichselements zu dessen selbstzentrierender, drehbarer Aufnahme angepasst ist. Vorzugsweise kann das Gehäuseoberteil zugleich die Aufnahme für das Mischventil ausbilden. Eine zweckmäßige Ausführung wird auch darin gesehen, dass das Gehäuseoberteil an dem Gehäuseunterteil befestigbar, vorzugsweise damit verschraubbar, ist. Zur Vermeidung von Leckagen besteht die Möglichkeit, dass an der Anschlusseinrichtung ein oder beide Kugelzonen-Pfannengelenke abgedichtet sind, vorzugsweise durch einen in die Kugelzone eingelassenen Dichtring, wie einen O-Ring. Zum Anschluss an wandseitige Zuleitungsrohre, deren Ende mit Innengewinde versehen ist, können die Anschlussbuchsen zum Einschrauben darin ein passendes Außengewinde aufweisen. Bevorzugt ist weiterhin, dass das Klemmelement eine Durchgangsöffnung zum Durchlass von aus der Zuleitung strömendem Wasser aufweist, welche zur Erleichterung der Montage vorzugsweise ein Werkzeuginnenprofil, bspw. einen Sechskant, aufweisen kann. Um eine Richtungsumleitung des Wassers von einer axialen Zu strom- in eine seitliche Richtung zu erreichen, können von der Durchgangsöffnung des Klemmelements radiale Durchgangsbohrungen ausgehen, worin auch ein weiterer Beitrag zu einer gewünschten flachen Bauweise der Armatur liegen kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Anschlussbuchse ein Innengewinde aufweist und an ihrem armaturseitigen Ende eine Kugelpfannenzone ausbildet, dass das Ausgleichselement eine an die Kugelpfannenzone der Anschlussbuchse angepasste Kugelzone und eine dazu radial innerhalb angeordnete und an die Kugelzone des Klemmelements angepasste Kugelpfannenzone ausbildet, und dass das Klemmelement einen Außengewindeabschnitt mit einem zu dem Innengewinde der Anschlussbuchse passenden Außengewinde aufweist. Das Klemmelement könnte alternativ auch auf andere Weise mit der Anschlussbuchse verbunden, bspw. daran angelötet, werden.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Anschlussbuchse an ihrem armaturseitigen Ende eine trichterartige Aufweitung aufweist, welche außen eine Kugelzone und dazu radial innerhalb eine Kugelpfannenzone ausbildet, dass das Ausgleichselement eine an die Kugelzone der Anschlussbuchse angepasste Kugelpfannenzone ausbildet und dass die Kugelzone des Klemmelements an die Kugelpfannenzone der Anschlussbuchse angepasst ist. In Verbindung damit ist bevorzugt, dass das Gehäuseoberteil im Montagezustand das Klemmelement gegen die Anschlussbuchse, die Anschlussbuchse gegen das Ausgleichselement und das Ausgleichselement gegen das Gehäuseunterteil andrückt. Zur Vereinfachung der Montage kann die Anschlussbuchse eine Durchgangsöffnung mit einem Innenmehrkantprofil, bspw. mit einem Innensechskant, aufweisen.
  • Die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur ist auch zur rohrtragenden Montage geeignet, kann aber alternativ oder kombinativ auch mit herkömmlichen Befestigungselementen (bspw. Schrauben) an der Wand bzw. Montagefläche angebracht werden. Aufgrund des erfindungsgemäßen Aufbaus der Anschlusseinrichtungen mit den ineinander geschachtelten Ausgleichsgelenken besteht auch die Möglichkeit, werksseitig Bauelemente zu Gruppen vorzumontieren, wodurch die Montage am Einsatzort noch vereinfacht werden kann.
  • Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beigefügten Figuren, welche bevorzugte Ausführungsbeispiele zeigen, weiter beschrieben. Darin zeigt:
  • 1 die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform in einem Längsschnitt;
  • 2 eine Schnittansicht entlang Schnittlinie II-II in 1;
  • 3 eine Schnittansicht entlang Schnittlinie III-III in 2;
  • 4 eine Draufsicht in Blickrichtung IV nach 2;
  • 5 die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform in perspektivischer Draufsicht;
  • 6 eine Explosionsansicht zu 5;
  • 7 perspektivisch einen vergrößerten Teilschnitt zu 5 in dem in 1 mit VII bezeichneten Bereich;
  • 8 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform;
  • 9 die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur gemäß zweiter bevorzugter Ausführungsform in Explosionsansicht und
  • 10 perspektivisch einen vergrößerten Teilschnitt der in den 8, 9 gezeigten bevorzugten Ausführungsform im Bereich X in 8.
  • Die 1 bis 7 zeigen die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur 1 gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform. Diese dient im Beispiel zum rohrtragenden Anschluss an zwei in einer Wand 2 liegende Zuleitungen 3, 4 zur Zufuhr von kaltem und heißem Wasser im Bereich je einer Anschlusseinrichtung 5, 6. Die Armatur 1 weist eine Aufnahme 7 für ein an sich bekanntes Mischventil 8 zur Mischung des kalten und des heißen Wasserzustroms und zur Ausgabe eines gewünschten Mischungsstroms auf. Das in den 5, 6 gezeigte Mischventil 8 ist in den 1, 2, und 4 nicht mit dargestellt. Bei der gezeigten Ausführungsform weisen die beiden Anschlusseinrichtungen 5, 6 einen zueinander gleichen Aufbau auf. Diesen zeigen die 1, 2 und 7 im Montagezustand und 6 auch zur Erläuterung der Montage in Explosionsdarstellung. Jede der beiden Anschlusseinrichtungen 5, 6 weist zwei Kugelzonen-Pfannengelenke 9, 10 mit zueinander unterschiedlichem Kugelzonenradius (r1, r2) bezüglich eines gemeinsamen Kugelgelenk- bzw. Drehmittelpunktes M auf. Diese Gelenke sind wie auch die zugehörigen Bauelemente bzw. Gelenkoberflächen bei den beiden Anschlusseinrichtungen 5, 6 zur leichteren Übersicht mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Jede der beiden Anschlusseinrichtungen 5, 6 weist eine eine Kugelpfannenzone 11 ausbildende Anschlussbuchse 12, ein eine Kugelzone 13 ausbildendes Klemmelement 14 und ein in dem Armaturengehäuse gehaltenes, mittels des Kugelzonen-Pfannengelenks 10 winkelverstellbar an die Anschlussbuchse 12 angrenzendes Ausgleichselement 15 auf. Funktionsmäßig drückt das Klemmelement 14 in dem in 1 gezeigten Montagezustand das Ausgleichselement 15 und die Anschlussbuchse 12 zur Sicherung der in den Kugelzonen-Pfannengelenken eingestellten Winkellagen in den jeweiligen gewölbten Sitzflächen der Gelenke zusammen. Die Anschlussbuchse 12 besitzt ein zu dem Innengewinde 16 der Zuleitungen 3, 4 passendes Außengewinde 17, mit dem sie sich in die Zuleitungen 3, 4 einschrauben lässt. Innenseitig besitzt die Anschlussbuchse 12 ein Innengewinde 18, in das sich das Klemmelement 14 mittels des an seinem einen Längenendbereich ausgebildeten Außengewindes 19 einschrauben lässt. Die Anschlussbuchse 12 bildet die Kugelpfannenzone 11 an ihrem der Armatur zugewandten Ende praktisch stirnseitig aus. Das im Wesentlichen kreisscheibenförmige Ausgleichselement 15 besitzt einen kreisrunden Außenrand 20 (vgl. 6) und dazu exzentrisch eine im Durchmesser deutliche kleinere, im Beispiel etwa halb so große Durchgangsöffnung 21. An letztere schließt einstückig ein sich trichterartig verjüngendes Ringsegment 22 an, das sich im Montagezustand (vgl. 1, 2) der Wandseite zugewandt über die ansonsten ebene Seitenfläche des Ausgleichselements 15 erhebt. Die konvexe Außenseite des Ringsegments 22 bildet die Kugelzone 23 aus, welche den gleichen Radius r2 wie die Kugelpfannenzone 11 der Anschlussbuchse 12 aufweist und mit dieser das Kugelzonen-Pfannengelenk 10 bildet. Die Innenwand der Durchgangsöffnung 21 und des Ringsegments 22 bilden eine die Kugelzone 23 umfangsmäßig überlappende Kugelpfannenzone 24 aus, die den gleichen Radius r1 wie die Kugelzone 13 des Klemmelements 14 besitzt und mit diesem das Kugelzonen-Pfannengelenk 9 ausbildet. Es wird deutlich (vgl. insbesondere auch 7), dass sich bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel auch die beiden Kugelzonen 13, 23 umfangsmäßig bereichsweise überlappen und dass sich auch die beiden Kugelpfannenzonen 11, 24 umfangsmäßig bereichsweise überlappen. In 7 verläuft die Schnittebene in einer Bezugsebene, die zu der zu der Wand 2 parallelen Armaturanschlussebene senkrecht verläuft und innerhalb der sich auch die Längssymmetrieachse L der Kugelpfannenzone 24 erstreckt. In dieser Bezugs- bzw. Betrachtungsebene ist die bereichsweise Überlappung der Kugelzonen 13 und 23 mit dem Umfangswinkel 6 und die bereichsweise Überlappung der Kugelpfannenzonen 11, 14 mit dem Umfangswinkel γ angedeutet, wobei die Wer te von δ und γ je nach Winkelstellung der Gelenke 9, 10 unterschiedlich sind und bei außermittiger Einstellung auch entlang des Umfangs variieren können.
  • Bei dem mit Bezug auf die 1 bis 7 beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Anschlussbuchse 12 und das Klemmelement 14 mittels ihres Gewindeeingriffs zueinander konzentrisch starr verbunden. Die Kugelzone 13 befindet sich am Klemmelement 14 an dessen in das Armaturgehäuse eintretenden Längsende im Bereich einer kopfartigen Aufweitung 25. Im Montagezustand berandet diese mit einem sich anschließenden, im Durchmesser verringerten Taillenabschnitt 26, an welchen sich in weiterer Längsrichtung das Gewinde 19 anschließt, und mit dem armaturzugewandten Stirnende der Anschlussbuchse 12 (Kugelpfannenzone 11) einen umlaufenden Spalt, in welchen das Ringsegment 22 mit der wandseitigen Kugelzone 23 und der armaturseitigen Kugelpfannenzone 24 eintritt. Im Vergleich zu dem Durchmesser des Taillenabschnitts 26 ist der verjüngte Öffnungsdurchmesser des Ringsegments 22 etwas größer bemessen, so dass zum Ausgleich einer Schiefstellung der Zuleitung ein gewünschter Spielraum für eine seitliche Verschwenkbewegung der miteinander verschraubten Einheit aus Anschlussbuchse 12 und Klemmelement 14 relativ zu dem im Armaturgehäuse insofern verschwenkbar gehaltenen Ausgleichselement 15 entsteht. In 1 befindet sich die in Blickrichtung rechte Anschlusseinrichtung 6 bzgl. der Zeichenebene in einer mittleren oder neutralen Stellung, während die in Blickrichtung linke Anschlusseinrichtung 5 demgegenüber um einen Winkel α, der auf einer Schiefstellung der Leitung 3 beruht, ausgelenkt ist. Auch die kopfartige Erweiterung 25 weist erkennbar ein ausreichendes Rückenspiel auf, so dass die zum Ausgleich der Schiefstellung notwendige Schwenklage ermöglicht wird. Abhängig von der konkreten Ausgestaltung kann der maximale Winkel α ausgehend von der neutralen Stellung beispielsweise ± 3,5° oder beispielsweise ± 7° betragen oder bei Bedarf auch kleinere oder größere Werte annehmen. Das Klemmelement 14 lässt sich so weit in die Anschlussbuchse 12 einschrauben, bis das Ringsegment 22 in dem Ring spalt eingeklemmt und die Gelenkstellung durch die resultierende Verspannung der Schraubverbindung gesichert wird. In 7 ist als geometrische Bezugslinie exemplarisch ein Kugelzonenkreisumfang 27 zur Veranschaulichung, dass die Überlappung der Kugelzonen-Pfannengelenke in einer zu diesem Umfang senkrechten Umfangsrichtung uv besteht, angedeutet. Der den beiden Kugelzonen-Pfarmengelenken 9, 10 gemeinsame Mittelpunkt M befindet sich oberhalb der Aufweitung 25 von Klemmelement 14. Dies bedeutet, dass sich in dem gezeigten Beispiel beide Pfannengelenke 9, 10 bezüglich einer ihnen gemeinsamen Äquatorebene, welche auf Höhe des Mittelpunkts M liegt, nur auf einer (der in Blickrichtung unteren) Seite erstrecken.
  • Besonders aus den 3 und 6 wird deutlich, dass an dem Ausgleichselement 15 dessen Durchgangsöffnung 21 mit der Kugelpfannenzone 24 exzentrisch zum Außenrand 20 liegt. Das Gehäuse der Wasserzulaufarmatur 1 umfasst ein Gehäuseoberteil 28 und ein der Montagefläche an der Wand 2 zugewandtes Gehäuseunterteil 29. Beide besitzen im Bereich der Anschlusseinrichtungen 5, 6 je eine kreisförmige Vertiefung 30, 31, deren jeweiliger Durchmesser an den im Querschnitt (vgl. 1, 2) gestuften Außenranddurchmesser des Ausgleichselements 15 zur selbstzentrierenden, drehbaren Aufnahme eines Ausgleichselements 15 angepasst ist. Zur Abdichtung ist in dem durchmesserkleineren Randbereich des Ausgleichselements 15 ein umlaufender O-Ring 32 eingesetzt. Auch das Kugelzonen-Pfannengelenk 9 ist mittels eines in die Kugelzone 13 eingesetzten O-Rings 33 abgedichtet.
  • Um die Wasserzulaufarmatur 1 an einer Montagefläche, bspw. an der in 1 gezeigten Wand 2, rohrtragend an Zuleitungen 3, 4 zu montieren, kann vorzugsweise auf die nachfolgende, auch mit Bezug auf 6 beschriebene Weise vorgegangen werden. Das Klemmelement 14 kann vorzugsweise schon werksseitig durch die Durchgangsöffnung 21 des Ausgleichselements 15 hindurch lose in die Anschlussbuchse 12 eingeschraubt sein, so dass zur Vereinfa chung der Montage bereits eine vormontierte Baugruppe vorliegt. Am Montageort kann das Gehäuseunterteil 29 zunächst lose an die Wand gehalten werden, so dass die beiden Zuleitungen 3, 4 durch die durchmessergrößeren Durchgangsöffnungen 34 hindurch sichtbar sind. In je eine Zuleitung 3, 4 kann eine werksseitig vormontierte Baugruppe mit dem Außengewinde 17 der Anschlussbuchse 12 bis zu einer zunächst gewünschten Tiefe eingedreht werden. Das Klemmelement 14 ist dabei noch lose in die Anschlussbuchse 12 eingeschraubt, so dass sich die beiden Ausgleichselemente 15 um das Klemmelement 14 exzentrisch verdrehen lassen, bis sie unter Ausgleich eventueller horizontaler und/oder vertikaler Lageabweichungen der Zuleitungen 3, 4 formschlüssig in die auch als Montageschablone dienenden Vertiefungen 29 passen. Zu diesem Zweck weisen die Ausgleichselemente ebenfalls exzentrische Einstecköffnungen 35 mit Schlüsselquerschnitt (bzw. Innensechskant) auf, in die zur einfacheren Drehung ein Steckschlüssel (bzw. Imbus-Schlüssel) eingesteckt werden kann. Im nächsten Schritt kann die Anschlussbuchse 12 (beispielsweise mittels eines durch das Klemmelement 14 hindurchgreifenden Steckschlüssels) weiter in die Zuleitung 3, 4 eingeschraubt werden, bis das Gehäuseunterteil 29 bündig an der Wand 2 anliegt (vgl. 1). Anschließend kann das Klemmelement 14, dessen Durchgangsöffnung 36 ebenfalls vorzugsweise ein Werkzeuginnenprofil, bspw. ein Sechskantprofil, aufweist, mittels eines geeigneten Steckwerkzeugs so weit in die Anschlussbuchse 12 eingeschraubt werden, bis die gewünschte Klemmung der Gelenke entsteht. Der Ausgleich von Schiefstellungen der Zuleitungen 3, 4 in horizontaler (vgl. Winkel α in 1) und/oder vertikaler Richtung (vgl. Winkel β in 2) geschieht bei dieser Montage automatisch, so dass ein einfacher Ablauf entsteht. Im nächsten Schritt kann das Gehäuseoberteil 28 mittels der in 6 gezeigten Befestigungsschrauben 37 an dem Gehäuseunterteil 29 angeschraubt und in die Aufnahme 7 am Gehäuseoberteil 28 in an sich bekannter Weise eine Ventilplatte 38 und das Mischventil 8 eingebaut werden, so dass die in 5 gezeigte Anordnung entsteht. An dem hervorstehenden Vierkant 39 kann ein Mischhebel angebracht werden, durch des sen Dreh- und Kippbewegung das Mischventil 8 betätigt werden kann. Wird das Ventil geöffnet, strömt je nach Einstellung Wasser aus den Zuleitungen 3, 4 durch die Durchgangsöffnungen der Anschlussbuchse 12 und des Klemmelements 14 in je eine flache Gehäusekammer 40, 41. Diese Kammern 40, 41 werden durch die in 3 gezeigte Gehäusezwischenwand 42 getrennt. Die in 6 gezeigte Ventilplatte 38 besitzt zwei Einlassöffnungen 43, 44 für das Mischventil 8, die mit den Öffnungen 43' und 44' im Gehäuseoberteil 28 (vgl. 4) je einen Durchlass bilden und von denen je eine Öffnung einer der beiden Kammern 40, 41 zugeordnet ist. Das durch die Öffnungen 43, 44 strömende Wasser wird im Mischventil 8 gemischt und gelangt von dort durch die Auslassöffnung 45 zum Auslass 46 (vgl. 4).
  • Die 8 bis 10 zeigen die erfindungsgemäße Wasserzulaufarmatur 1 gemäß einer zweiten bevorzugten Ausführungsform. Dabei sind solche Bauelemente, die der in den 1 bis 7 gezeigten Bauform entsprechen, zur besseren Übersicht mit gleichen Bezugszeichen versehen. Auch bei der zweiten Ausführungsform weist jede Anschlusseinrichtung 5, 6 eine Anschlussbuchse 12, ein Ausgleichselement 15 und ein Klemmelement 14 auf, welche mittels zweier Kugelzonen-Pfannengelenke 51, 52 verbunden sind, wobei hier jedoch abweichend von der ersten Ausführungsform nicht das Ausgleichselement, sondern die Anschlussbuchse 12 je eine Kugelzone 47 und eine Kugelpfannenzone 48 mit unterschiedlichem Radius r1, r2, jedoch mit gleichem Gelenkmittelpunkt M aufweist. Dabei ist die Anschlussbuchse 12 einerseits mit dem Ausgleichselement 15 und andererseits mit dem Klemmelement 14 mittels je einem Kugelzonen-Pfannengelenk 51, 52 verbunden. Jede der beiden Anschlusseinrichtungen 5, 6 weist zusätzlich zu der die Kugelpfannenzone 48 ausbildenden Anschlussbuchse 12 ein eine Kugelzone 49 ausbildendes Klemmelement 14 und ein in dem Armaturengehäuse gehaltenes, mittels eines Kugelzonen-Pfannengelenks 51 winkelverstellbar an die Anschlussbuchse 12 angrenzendes Ausgleichselement 15 auf, wobei das Klemmelement 14 im Montagezustand das Ausgleichs element 15 und die Anschlussbuchse 12 zur Sicherung der Relativlage in den Pfannengelenken 51, 52 aneinander drückt. Die Anschlussbuchse 12 weist an ihrem armaturseitigen Ende eine trichterartige Aufweitung 53 auf, welche außen die Kugelzone 47 und dazu radial innerhalb und umfangsmäßig überlappend die Kugelpfannenzone 48 ausbildet. Das Ausgleichselement 15 besitzt eine an die Kugelzone 47 der Anschlussbuchse 12 angepasste Kugelpfannenzone 50, und die Kugelzone 49 des Klemmelements 14 ist an die Kugelpfannenzone 48 der Anschlussbuchse 12 angepasst. In dem in den 8, 10 gezeigten Montagezustand drückt das mit dem Gehäuseunterteil 29 verschraubte Gehäuseoberteil 28 das Klemmelement 14 gegen die Anschlussbuchse 12, die Anschlussbuchse 12 gegen das Ausgleichselement 15 und das Ausgleichselement 15 gegen das Gehäuseunterteil 29. Die Anschlussbuchse 12 besitzt eine Durchgangsöffnung mit einem Innenmehrkantprofil 54 zum Angriff eines Schraubwerkzeugs, bspw. eines Imbusschlüssels. Das Klemmelement 14 besitzt eine ebenfalls axiale Durchgangöffnung 56, von welcher am Umfang verteilt liegende radiale Durchgangsbohrungen 57 zur Umleitung des Wassers in die Kammern 40, 41 ausgehen. In dem in 8 gezeigten Montagezustand drückt das Klemmelement 14 die beiden radial ineinander geschachtelten und einander in ringförmigen Umfangsbereichen überlappenden Kugelzonen-Pfannengelenke 51, 52 in ihren Sitzflächen dichtend zusammen. Diese Dichtungsanlage bleibt sogar erhalten, falls die Montagefläche bzw. die Wand 2 bspw. durch allmähliche Verzugserscheinungen von der Gehäuseunterseite 29 zurückweichen sollte.
  • Die Anschlussbuchse 12 bildet angrenzend an ihren Längenabschnitt, welcher das Außengewinde 17 zum Einschrauben in die Leitungen 3, 4 trägt, ein sich trichterartig erweiterndes Ringsegment 58 (Aufweitung 53). Dessen Kugelzone 47 ist in der Durchgangsöffnung 21 des Ausgleichselements 15 die Kugelpfannenzone 50 zugeordnet, und der Kugelpfannenzone 48 ist an der Außenseite des Klemmelementes 14 die Kugelzone 49 zugeordnet. Zur Montage kann das Gehäuseunterteil 29 zunächst lose an die Montagefläche gehalten werden, so dass die Zuleitungen 3, 4 durch die Öffnungen 34 sichtbar sind. Die Ausgleichselemente 15 können lose in die Vertiefungen 31 eingesetzt und darin gedreht werden, bis deren Durchgangsöffnungen 21 (vgl. 9) mit den Zuleitungen fluchten. Wie bei der vorangehend beschriebenen Ausführungsform sind die Öffnungen 34 des Gehäuses so groß bemessen, dass der Anschluss bei jeder gewählten exzentrischen Drehstellung möglich ist. Sodann können die Anschlussbuchsen 12 durch die Öffnungen 34 in die Zuleitungen 3, 4 eingeschraubt werden, bis das erweiterte Ringsegment 58 im radial äußeren Gelenksitz 51 in dichtende Anlage zu dem Ausgleichselement 15 tritt. Sodann kann das Klemmelement 14 in die Anschlussbuchse 12 eingesetzt und das Gehäuseoberteil 28 mittels der Schrauben 37 an dem Gehäuseunterteil 29 festgespannt werden. Dabei richtet sich das Klemmelement 14 in dem radial inneren Gelenksitz 52 automatisch so aus, dass seine flache Kopfseite 59 in ebene Anlage zu dem Gehäuseoberteil 28 tritt. Die Höhe des Gehäuseinnenraums ist so bemessen, dass beim Anziehen der Schrauben automatisch die in 8 gezeigte Klemmstellung resultiert, in der das Gehäuseoberteil 28 das Klemmelement 14 gegen die Anschlussbuchse 12, die Anschlussbuchse 12 gegen das Ausgleichselement 15 und das Ausgleichselement 15 gegen das Gehäuseunterteil 29 andrückt. Wie bei der ersten Ausführungsform entsteht so eine rohrtragende Halterung, indem die Anschlussbuchse 12 an dem Ausgleichselement 15 festgeklemmt und das Ausgleichselement 15 im Gehäuse unverschieblich gehalten ist.
  • Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Wasserzulaufarmatur handelt es sich um eine Aufputzwandarmatur zum Mischen von warmen und kaltem Wasser. Diese umfasst ein Mischgehäuse, bei welchem es sich um das gezeigte Gehäuseoberteil 28 handelt. Das Mischgehäuse 28 bildet vorderseitig, d. h. von der Montagewand abgewandt, einstückig ein Mischgehäuseteil mit der Aufnahme 7 für ein Mischventil, wie eine Mischerkartusche, aus. Die Wasserzulaufarmatur 1 umfasst zwei Anschlusseinrichtungen 5, 6, zum Anschluss an je eine Zuleitung auf einer rückseitigen Anschlussseite der Wasserzulaufarmatur, wobei je eine Anschlusseinrichtung 5, 6 eine Anschlussgewindebuchse mit einer armaturseitigen Erweiterung aufweist. Bei der Ausführungsform gemäß 1 handelt es sich diesbezüglich um das Klemmelement 14 mit der kopfartigen Erweiterung 25. Bei der Ausführungsform gemäß 8 handelt es sich diesbezüglich um die Anschlussgewindebuchse 12 mit der Erweiterung 53. Des Weiteren weist jede Anschlusseinrichtung 5, 6 jeweils ein Anschlusszwischenstück auf, bei dem es sich um das Ausgleichselement 15 handelt. Dieses besitzt eine Aufnahmeöffnung, deren Rand die besagte Erweiterung 25 bzw. 53 der Anschlussseite zugewandt hinterschneidet und mittels der die besagte Anschlussgewindebuchse gelenkartig winkelverstellbar aufgenommen ist. Das Gehäuseunterteil 29 kann als Trägerteil verstanden werden, welches die Anschlusszwischenstücke 15 der Anschlussseite zugewandt hinterschneidet. Wie des Weiteren insbesondere die zugehörigen Explosionsansichten zeigen, sind Verbindungsmittel zur lösbaren Befestigung des Mischgehäuseteils 28 an dem Trägerteil 29 vorgesehen. Dabei handelt es sich bei dem gewählten Beispiel um Schrauben 37, welche durch Durchgangsöffnungen des Mischgehäuseteils hindurch gesteckt und in Gewindebohrungen des Trägerteils eingeschraubt werden können. Eine derartige Ausgestaltung ermöglicht eine besonders flache Bauweise der Armatur bei zugleich einfacher Montagemöglichkeit.
  • Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3041712 A1 [0002, 0006]

Claims (20)

  1. Wasserzulaufarmatur, insbesondere Aufputzwandarmatur zum Mischen von warmem und kaltem Wasser, aufweisend eine Aufnahme für ein Mischventil wie eine Mischerkartusche und zumindest zwei Anschlusseinrichtungen zum Anschluss an je eine Zuleitung, wobei zumindest eine der Anschlusseinrichtungen zwei Kugelzonen-Pfannengelenke mit zueinander unterschiedlichem Kugelzonenradius aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10, 51, 52) einander zumindest bereichsweise überlappen.
  2. Wasserzulaufarmatur, insbesondere Aufputzwandarmatur zum Mischen von warmer und kaltem Wasser, aufweisend eine Aufnahme für ein Mischventil wie eine Mischerkartusche und zumindest zwei Anschlusseinrichtungen zum Anschluss an je eine Zuleitung, wobei zumindest eine der Anschlusseinrichtungen zwei Kugelzonen-Pfannengelenke aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (5, 6) eine Anschlussbuchse (12), ein Ausgleichselement (15) und ein Klemmelement (14) aufweist, welche mittels der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10, 51, 52) verbunden sind, wobei die Anschlussbuchse (12) oder das Ausgleichselement (15) je eine Kugelzone (23, 47) und eine Kugelpfannenzone (24, 48) mit gleichem Gelenkmittelpunkt (M) aufweist.
  3. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (15) einerseits mit der Anschlussbuchse (12) und andererseits mit dem Klemmelement (14) mittels je einem Kugelzonen-Pfannengelenk (9, 10) verbunden ist und dass die Anschlussbuchse (12) und das Klemmelement (14) miteinander unter Klemmung der beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10) verspannbar sind.
  4. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbuchse (12) einerseits mit dem Ausgleichselement (15) und andererseits mit dem Klemmelement (14) mittels je einem Kugelzonen-Pfannengelenk (51, 52) verbunden ist.
  5. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass beide Anschlusseinrichtungen (5, 6) zueinander gleichartig aufgebaut sind.
  6. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10, 51, 52) der Anschlusseinrichtung einen gemeinsamen Drehmittelpunkt (M) aufweisen.
  7. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass sich die beiden Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10, 51, 52) der Anschlusseinrichtung (5, 6) bezüglich einer ihnen gemeinsamen Äquatorebene nur auf einer gemeinsamen Seite erstrecken.
  8. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusseinrichtung (5, 6) eine zumindest eine Kugelpfannenzone (11, 48) ausbildende Anschlussbuchse (12), ein eine Kugelzone (13, 49) ausbildendes Klemmelement (14) und ein in dem Armaturengehäuse gehal tenes, mittels eines Kugelzonen-Pfannengelenks (10, 51) winkelverstellbar an die Anschlussbuchse (12) angrenzendes Ausgleichselement (15) aufweist und dass das Klemmelement (14) das Ausgleichselement (15) und die Anschlussbuchse (12) im Montagezustand zur Sicherung der Relativlage in den Kugelzonen-Pfannengelenken (9, 10, 51, 52) aneinander drückt.
  9. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (15) einen einer Kreiskontur folgenden Außenrand (20) und dazu exzentrisch eine Durchgangsöffnung (21) mit einer Kugelpfannenzone (24, 50) aufweist.
  10. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzulaufarmatur (1) ein Gehäuse aufweist, welches ein Gehäuseoberteil (28) und ein Gehäuseunterteil (29) umfasst, und dass im Gehäuseunter- und/oder im Gehäuseoberteil zumindest eine kreisförmige Vertiefung (30, 31) vorgesehen ist, deren Durchmesser an den Außenranddurchmesser eines Ausgleichselementes (15) zu dessen selbstzentrierender, drehbarer Aufnahme angepasst ist.
  11. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseoberteil (28) die Aufnahme für das Mischventil (8) bildet.
  12. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseoberteil (28) an dem Gehäuseunterteil (29) befestigbar, insbesondere festschraubbar ist.
  13. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass an der Anschlusseinrichtung (5, 6) eine oder beide Kugelzonen-Pfannengelenke (9, 10, 51, 52) abgedichtet, insbesondere durch einen in die Kugelzone (13, 47) eingelassenen O-Ring (33), abgedichtet sind.
  14. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbuchse (12) ein Außengewinde (17) zum Einschrauben in ein Innengewinde (16) eines Zuleitungsrohres (3, 4) aufweist.
  15. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (14) eine Durchgangsöffnung (36), insbesondere mit einem Werkzeuginnenprofil, aufweist.
  16. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass von der Durchgangsöffnung (56) des Klemmelements (14) radiale Durchgangsbohrungen (57) ausgehen.
  17. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbuchse (12) ein Innengewinde (18) aufweist und an ihrem armaturseitigen Ende eine Kugelpfannenzone (11) ausbildet, dass das Ausgleichselement (15) eine an die Kugelpfannenzone (11) der Anschlussbuchse (12) angepasste Kugelzone (23) und eine dazu radial innerhalb angeordnete und an die Kugelzone (13) des Klemmelements (14) angepasste Kugelpfannenzone (24) ausbildet, und dass das Klemmele ment (14) einen Außengewindeabschnitt mit einem zu dem Innengewinde (18) der Anschlussbuchse (12) passenden Außengewinde (19) aufweist.
  18. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbuchse (12) an ihrem armaturseitigen Ende eine trichterartige Aufweitung (53) aufweist, welche außen eine Kugelzone (47) und dazu radial innerhalb eine Kugelpfannenzone (48) ausbildet, dass das Ausgleichselement (15) eine an die Kugelzone (47) der Anschlussbuchse (12) angepasste Kugelpfannenzone (50) ausbildet und dass die Kugelzone (49) des Klemmelements (14) an die Kugelpfannenzone (48) der Anschlussbuchse (12) angepasst ist.
  19. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseoberteil (28) im Montagezustand das Klemmelement (14) gegen die Anschlussbuchse (12), die Anschlussbuchse (12) gegen das Ausgleichselement (15) und das Ausgleichselement (15) gegen das Gehäuseunterteil (29) andrückt.
  20. Wasserzulaufarmatur nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussbuchse (12) eine Durchgangsöffnung (55) mit einem Innenmehrkantprofil (54) aufweist.
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