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Hintergrund der Erfindung:
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Die
vorliegende Erfindung stellt allgemein ein Eingabegerät, wie eine
Maus, und insbesondere eine Maus mit einer Blindgehäusefrontanzeige
zur Verfügung.
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Eingabegeräte für Computer
und ähnliche Geräte umfassen
typischerweise Mäuse,
Tastaturen, Joysticks, Sensoreingabefelder und Ähnliches zur Computersteuerung.
Diese Eingabegeräte
werden typischerweise zur Steuerung von Computeranwendungen verwendet,
die typischerweise grafische Objekte umfassen, die mit dem Eingabegerät bedient werden
können.
Typische Eingabegeräte
umfassen oft einen oder mehrere Knöpfe und ein Rollrad zur Computersteuerung.
Herkömmliche
Eingabegeräte geben
dem Benutzer keine Auskunft über
einen Betriebsmodus, in dem das Gerät gerade arbeitet.
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Neue
Mäuse werden
benötigt,
die Auskunft über
den Betriebsmodus geben, in dem das Steuergerät gerade arbeitet.
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Kurze Zusammenfassung
der Erfindung:
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Die
vorliegende Erfindung stellt allgemein ein Eingabegerät, wie eine
Maus, und insbesondere eine Maus mit einer Blindgehäusefrontanzeige
zur Verfügung.
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Gemäß einer
Ausführungsform
umfasst die Maus einen Gehäusedeckel,
der halbopak ist; und einen Iconanzeiger, der unter dem Gehäusedeckel
angeordnet ist. Der Iconanzeiger umfasst eine Lichtquelle und ein Iconschild.
Die Lichtquelle ist so ausgelegt, dass sie das Iconschild zur Anzeige
des Icons durch den Gehäusedeckel
beleuchtet. Der Iconanzeiger und/oder das Icon sind im Wesentlichen
nicht durch den Gehäusedeckel
sichtbar, wenn die Lichtquelle nicht leuchtet. Gemäß einer
besonderen Ausführungsform
hat der Gehäusedeckel
eine Durchlässigkeit
von etwa fünf
Prozent oder weniger. Die Kombination der Tatsache, dass das Icon
und/oder der Iconanzeiger durch den halbopaken Gehäusedeckel nicht
sichtbar ist/sind, wenn der Iconanzeiger nicht aufleuchtet, und
die Tatsache, dass das Icon durch den Gehäusedeckel sichtbar ist, wenn
der Iconanzeiger aufleuchtet, wird hier allgemein als "mit Blindgehäusefront" bezeichnet.
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Gemäß einer
anderen Ausführungsform
umfasst die Maus einen Gehäusedeckel,
der wiederum einen Satz Steuerknöpfe
umfasst, wobei der Gehäusedeckel
halbopak ist; und einen unter dem Gehäusedeckel angeordneten Iconanzeiger.
Der Iconanzeiger umfasst i) eine Lichtquelle, ii) ein Iconschild,
iii) einen Lichtleiter, der ausgelegt ist, Licht von der Lichtquelle
auf das Iconschild zu richten, und iv) eine Lichtabschirmung, die
ausgelegt ist, vom Iconschild weg wanderndes Licht zurückzuhalten.
Die Lichtquelle ist so ausgelegt, dass sie, wenn sie leuchtet, das
Iconschild zur Anzeige eines Icons durch den Gehäusedeckel, beleuchtet. Wenn
das Licht nicht leuchtet, sind die Iconanzeiger und das Icon im
Wesentlichen nicht durch den Gehäusedeckel
sichtbar. Gemäß einer
besonderen Ausführungsform
ist der Iconanzeiger unter einem der Steuerknöpfe angeordnet. Gemäß einer
weiteren besonderen Ausführungsform
kann die Maus einen Bewegungsmelder umfassen, der zur Steuerung
einer mit dem Icon verknüpften
Funktion ausgelegt ist, wenn die Maus in einer vorbestimmten Weise
bewegt wird. Das Icon kann ein Volumen-Icon sein und die vorbestimmte Bewegungsweise
kann eine Aufwärts-
und/oder eine Abwärtsbewegung
sein.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
umfasst die Maus linke und rechte Steuerknöpfe; einen mittleren Steuerknopf,
der zwischen den linken und rechten Steuerknöpfen angeordnet ist; einen
Schalter, der unter dem mittleren Steuerknopf angeordnet ist und
ausgelegt ist, aktiviert zu werden, wenn der mittlere Steuerknopf
gedrückt
wird; und ein Sensoreingabefeld, das unter dem mittleren Steuerknopf
angeordnet und zur Bewegungsmeldung eines Gegenstandes auf der Oberfläche des
mittleren Steuerknopfes ausgelegt ist.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
umfasst die Maus einen Gehäusedeckel,
der im Wesentlichen opak ist; und einen unter dem Gehäusedeckel angeordneten
Iconanzeiger. Der Iconanzeiger umfasst i) ein Iconschild mit einer
Vielzahl von Icons darauf und einen Satz Lichtschutzklappen und
ii) eine Vielzahl von Lichtquellen, die jeweils der Vielzahl von Icons
entsprechen. Das Iconschild ist ausgelegt, Licht von einer der gegebenen
Lichtquellen auf ein gegebenes, mit der gegebenen Lichtquelle verknüpftes Icon
zu richten. Die Lichtschutzklappen sind ausgelegt, Licht davon abzuhalten,
andere Icons, die nicht mit der gegebenen Lichtquelle verknüpft sind, zu
beleuchten. Jede Lichtquelle ist ausgelegt, ein zugehöriges Iconschild
zu beleuchten, um ein Icon auf diesem Iconschild durch den Gehäusedeckel
anzuzeigen. Die Iconanzeiger und/oder Icons sind im Wesentlichen
nicht durch den Gehäusedeckel
sichtbar, wenn die Lichtquellen nicht leuchten.
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Ein
besseres Verständnis
der Eigenart und der Vorteile der gegenwärtigen Erfindung kann mit Bezug
auf die folgende detaillierte Beschreibung und die dazugehörigen Zeichnungen
gewonnen werden.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen:
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Es
zeigen:
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1 eine
vereinfachte schematische Darstellung einer Maus mit einem Gehäusedeckel
und einem Satz Steuerknöpfe
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
vereinfachte schematische Darstellung eines Steuersystems der Maus;
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3A eine
vereinfachte Querschnittsansicht der Maus von einer Seite der Maus;
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3B eine
vereinfachte Querschnittsansicht der Maus von einer Seite der Maus
gemäß einer anderen
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4A eine
vereinfachte Seitenansicht der Maus mit einer auf dem Gehäusedeckel
und/oder den Steuerknöpfen
aufgebrachten Beschichtung;
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4B eine
vereinfachte schematische Darstellung, die zeigt, dass die optische
Beschichtung auf einem beschränkten
Bereich des Gehäusedeckels
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufgebracht ist;
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5A eine
vereinfachte Seitenansicht eines Iconanzeigers gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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5B eine
vereinfachte Seitenansicht der Maus mit einem darin angeordneten
Iconanzeiger;
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5C eine
vereinfachte Seitenansicht eines Iconanzeigers umfassend einen Iconanzeiger, der
ein Lichtleiter ist;
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5D eine
Querschnittsansicht der Maus, worin die Maus eine Vielzahl von in 5D dargestellten
Iconanzeigern umfasst;
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6 eine
Oberansicht eines Iconanzeigers gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
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7A eine
vereinfachte schematische Darstellung von Icons und deren zugehöriger Iconschilder,
die in dem Iconanzeiger gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung umfasst sein können;
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7B eine
vereinfachte schematische Darstellung von Icons und deren zugehörigen Iconschildern,
die in dem Iconanzeiger umfasst sein können, gemäß einer weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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7C eine
vereinfachte schematische Oberansicht mehrerer Iconanzeiger;
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8 eine
vereinfachte schematische Darstellung eines Iconanzeigers gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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9 und 10 eine
Seiten- und eine Oberansicht des Iconanzeigers gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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11 eine
vereinfachte schematische Darstellung der Maus, wobei mehrere Iconanzeiger
beleuchtet sind gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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12 eine
vereinfachte schematische Darstellung der Maus, wobei mehrere Iconanzeiger
beleuchtet sind gemäß einer
weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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Detaillierte Beschreibung
beispielhafter Ausführungsformen:
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1 ist
eine vereinfachte Oberansicht einer Maus 100 mit einem
Gehäusedeckel 105 und
einem Satz Steuerknöpfe 110.
Ein Satz, wie hier verstanden, kann ein oder mehrere Elemente umfassen.
Gemäß einer
Ausführungsform
umfasst der Satz Steuerknöpfe 110 einen
linken Steuerknopf 110a, einen rechten Steuerknopf 110b,
und einen mittleren Steuerknopf 110c. Gemäß mancher
Ausführungsformen umfasst
die Maus Steuerknöpfe 110d bis 110h.
Es ist zu bemerken, dass die in den verschiedenen Figuren gezeigten
Elemente möglicherweise
nicht maßstabsgetreu
gezeichnet sind, sondern der Maßstab
zur verbesserten Klarheit der Figuren und deren Beschreibung gewählt sein
kann. Die Maus 100 kann zur Steuerung eines Computers,
einer Set-Top-Box, eines Laptops, eines Palm-Top-Computers oder ähnlicher
Geräte
ausgelegt sein.
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2 ist
eine vereinfachte schematische Darstellung eines Steuersystems 115 einer
Maus 100. Das Steuersystem 100 kann eine Leiterplatte sein,
die eine Stromquelle 120 umfasst, die zur Stromversorgung
einer Mikrosteuereinheit 125, eines Speichers 130,
eines Senders (oder Sendeempfängers) 135,
der zur Kommunikation mit dem Computer oder Ähnlichem ausgelegt ist, einer
Erkennungs- oder Kodierschaltung 140, einer Stromquelle 143, und
eines Bus 145, der diese Geräte kommunikativ miteinander
verkoppeln kann, ausgelegt ist. Die Leiterplatte kann auch einen
Bewegungsmelder 147 umfassen, der zum Erkennen von Bewegungen
der Maus ausgelegt ist. Beispielsweise, kann der Bewegungsmelder
ausgelegt sein, zu erkennen, wenn die Maus von der Tischoberfläche oder Ähnlichem
gehoben wird. Der Bewegungsmelder kann auch ausgelegt sein, Bewegungen
nach links oder rechts (seitliche Bewegung und/oder Drehbewegungen)
zu erkennen. Der Bewegungsmelder kann ausgelegt sein, Auf- und Abwärtsbewegungen
der Maus zu erkennen, oder kann ausgelegt sein, andere Bewegungen, wie
diagonale Bewegungen, Bogenbewegungen, Kreisbewegungen oder Ähnliches
wahrzunehmen. Der Bewegungsmelder kann einen oder mehrere Bewegungsmelder
mit Stimmgabel, einen oder mehrere gyroskopische Melder (z.B. Coriolis-Kraft-Detektoren),
einen oder mehrere Beschleuniger, ein oder mehrere Magnetometer,
(beispielsweise hergestellt von Hillcrest Laboratories Inc., Rockville
Maryland) oder Ähnliches
umfassen. Die Leiterplatte kann andere elektronische Bauteile umfassen
wie sie dem Fachmann wohl bekannt sein werden.
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Der
linke und der rechte Steuerknopf können für den herkömmlichen Gebrauch ausgelegt
sein, wie etwa für
die Aktivierung eines Dropdown-Menüs, zur Auswahl
eines Bildschirm-Items oder Ähnlichem.
Gemäß einer
Ausführungsform
sind der linke und der rechte Steuerknopf freitragend am Gehäusedeckel befestigt.
Der linke Steuerknopf kann so ausgelegt sein, dass er unter Einwirkung
der von einem Benutzer zur Aktivierung eines unter dem Knopf angeordneten
Schalters 155a (siehe 3A) ausgeübten Druckkraft
an einem Gelenkpunkt abbiegt (z.B. ungefähr in dem Bereich der freitragenden
Befestigung des Knopfes). Der Schalter kann etwa mittig auf dem linken
Steuerknopf angeordnet sein. Der linke Steuerknopf kann relativ
dünn sein
und ausgelegt sein, in einem Mittelbereich 160a abzubiegen,
wenn der Benutzer beispielsweise in dem Mittelbereich auf den Knopf
drückt.
Wenn beispielsweise der linke Steuerknopf an der Frontseite des
Mauskörpers
befestigt ist, kann der Knopf in der Mitte abbiegen, wenn ein Benutzer
auf den Knopf drückt.
Der rechte Steuerknopf ist ähnlich
zum linken Steuerknopf ausgelegt und kann so ausgelegt sein, dass
er unter Einwirkung der von einem Benutzer zur Aktivierung eines
unter einem Mittelbereich des Knopfes angeordneten Schalters (nicht
dargestellt) ausgeübten
Druckkraft an einem Gelenkpunkt abbiegt (z.B. ungefähr in dem Bereich
der freitragenden Befestigung des Knopfes). Um ein Abbiegen in den
Mittelbereichen des linken und des rechten Knopfes herbeizuführen, können diese
Knöpfe
aus relativ dünnem
Kunststoff hergestellt sein, wie etwa Kunststoff, der etwa 0,2 Millimeter
bis etwa 0,05 Millimeter stark ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform,
ist der mittlere Steuerknopf 110c ausgelegt, um zur Betätigung eines
unter dem Steuerknopf angeordneten Schalters 155c gedrückt zu werden.
Die Betätigung
des Schalters 155c kann zur Ausführung von Funktionen ausgelegt
sein, die denen ähnlich
sind, die beim Drücken
auf ein herkömmliches
Maus-Scrollrad ausgeführt
werden, wie ein Ändern
der Funktionen des Maus-Scrollrades und Ähnliches. Der mittlere Steuerknopf
ist des Weiteren dazu ausgelegt, von einem Benutzer berührt zu werden,
während
er den Finger über
den Steuerknopf gleiten läßt, um die
Funktionen eines Scrollrades einer herkömmlichen Maus, wie Scrollen
innerhalb eines Dokumentes, Vergrößern und/oder Verkleinern eines
Dokuments, Scrollen durch Klappfenster und Ähnliches, auszuführen. 3B ist
eine vereinfachte schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform
der Maus, die einen mittleren Steuerknopf 110c umfasst,
der ausgelegt ist, auf einer Kippauflage 157 hin- und herzukippen,
um einen vorderen Schalter 155d oder einen hinteren Schalter 155e zu
betätigen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, ist der mittlere Steuerknopf an ein Sensoreingabefeld 170 gekoppelt,
das ausgelegt ist, die Bewegung eines Fingers des Benutzers über den mittleren
Steuerknopf zu erkennen, während
der Benutzer seinen Finger über
den Knopf gleiten lässt. Die
Maus ist ausgelegt, die Berührung
des Sensoreingabefelds durch den Benutzer zur Generierung von scrollrad-artigen
Befehlen, wie die oben beschriebenen und die, welche dem Fachmann
wohlbekannt sind, zu kodieren.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist ein Vibrationsgerät 172 (d.h.
ein haptisches Rückmeldegerät) an den
mittleren Steuerknopf und/oder an das Sensoreingabefeld gekoppelt.
Das Vibrationsgerät
kann von der Art sein wie sie in Mobiltelefonen oder Pagern eingesetzt
werden, ein Solenoid und Ähnliches zur
Vibration dieser Geräte
bei Empfang eines eingehenden Telefonanrufs oder Ähnlichem.
Gemäß einer Ausführungsform
kann das Sensoreingabefeld so ausgelegt sein, dass das Vibrationsgerät in Vibration versetzt
wird und es dadurch taktile Rückmeldung
an den Benutzer liefert, dass seine Berührung des Knopfes erkannt und
kodiert wurde, wenn der Benutzer den Finger entlang dem mittleren
Steuerknopf bewegt und das Sensoreingabefeld diese Bewegung erkennt.
Das Vibrationsgerät
ist zwar in 3A als an einen vorderen Bereich
des mittleren Steuerknopfes oder an andere Bereiche der Maus gekoppelt
dargestellt, es kann aber auch mit anderen Bereichen des mittleren
Steuerknopfes oder anderen Bereichen der Maus gekoppelt sein.
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Gemäß einer
Ausführungsform
sind der Gehäusedeckel
und die Steuerknöpfe
im Wesentlichen opak (hier manchmal als halbopak bezeichnet). Beispielsweise
sind der Gehäusedeckel
und die Steuerknöpfe
ausgelegt, etwa 95% oder mehr des Lichts, das durch den Gehäusedeckel
und die Steuerknöpfe tritt,
zurückzuhalten.
Anders ausgedrückt,
kann die Durchlässigkeit
des Gehäusedeckels
und der Steuerknöpfe
etwa 5% oder weniger betragen. Da die Durchlässigkeit im Wesentlichen gering
ist (z.B. etwa 5% oder weniger), wird Licht, das von oben durch den
Gehäusedeckel
eintritt, im Wesentlichen nicht von den Innenstruktur unter dem
Gehäusedeckel
und den Knöpfen
zurückgeworfen
und wird es daher einem Benutzer nicht ermöglichen, etwas von dieser Innenstruktur
zu sehen. Licht aus einer Lichtquelle unter dem Gehäusedeckel
und/oder den Steuerknöpfen
wird jedoch durch den Gehäusedeckel und/oder
die Steuerknöpfe
dringen, so dass dieses Licht für
einen Benutzer sichtbar ist. Gemäß einer Ausführungsform
weist der Kunststoff, aus dem der Gehäusedeckel und die Steuerknöpfe sind,
die beschriebene Opazität
(bzw. Durchlässigkeit)
auf. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
ist eine Beschichtung 190 (siehe 4A), die
die vorgenannte Opazität
aufweist, auf den Gehäusedeckel
und/oder die Steuerknöpfe
aufgebracht. Die Beschichtung 190 ist in 4A zwar
als auf die Oberseite des Gehäusedeckels
und der Steuerknöpfe
aufgebracht dargestellt, sie kann aber auch auf der Unterseite des
Gehäusedeckels
und der Steuerknöpfe
aufgebracht sein. Die Beschichtung kann alternativ sowohl auf die Oberseite
wie auch auf die Unterseite des Gehäusedeckels und der Steuerknöpfe aufgebracht
sein. Gemäß einer
Ausführungsform
ist die Beschichtung Farbe und kann aufgesprüht oder auf andere Weise auf
den Gehäusedeckel
und die Steuerknöpfe
aufgetragen werden.
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4B ist
eine vereinfachte schematische Darstellung, die zeigt, dass die
optische Beschichtung 190 auf einen beschränkten Bereich
des Gehäusedeckels
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufgebracht ist. Der beschränkte Bereich
kann in den Gehäusedeckel
integriert oder ein in den Gehäusedeckel
eingefügtes
Teil sein, wie beispielsweise ein eingefügtes Kunststoffteil, das nicht
einstückig
mit dem restlichen Gehäusedeckel ausgebildet
ist.
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Gemäß einer
Ausführungsform
umfasst mindestens einer der Steuerknöpfe einen unter diesem Steuerknopf
angeordneten Iconanzeiger und ist so ausgelegt, dass er beleuchtet
werden kann, um Auskunft über
den Betriebsmodus oder Ähnliches
an den Benutzer zu übermitteln.
Die Auskunft über
den Betriebsmodus kann eine bestimmte Funktion angeben, die auf
Druck oder Berührung
hin zu bewirken ein Steuerknopf ausgelegt ist. Wenn die Auskunft über den
Betriebsmodus nicht von dem Iconanzeiger angezeigt wird, kann der
Steuerknopf ausgelegt sein, eine nicht mit dem Iconanzeiger verknüpfte Funktion zu
bewirken. Beispiele solcher Funktionssteuerungen und Iconanzeiger
sind nachfolgend genauer beschrieben. 5A ist
eine vereinfachte Seitenansicht eines Iconanzeigers 500 gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung; und 5B ist eine vereinfachte Seitenansicht
einer Maus 100 mit einem darin vorgesehenen Iconanzeiger 500.
Der linke Steuerknopf ist der Einfachheit halber in 5B nicht
dargestellt. Verschiedene Iconanzeiger können unter den oder unterhalb
der Steuerknöpfe
und/oder dem Gehäusedeckel
angeordnet sein. Der Ausdruck "unterhalb", wie hier verwendet,
kann ein erstes Element, das an einem zweiten Element anliegend
und in einer niedereren Lage als das zweite Element angeordnet ist,
umfassen. Gemäß einer
Ausführungsform
schließt
der Iconanzeiger 500 ein Iconschild 505, eine
Lichtquelle 510 und eine Lichtabschirmung 515.
Gemäß einer
speziellen Ausführungsform
der Erfindung schließt
der Iconanzeiger einen Lichtleiter 517 ein, der ausgelegt
ist, Licht von der Lichtquelle durch das Iconschild zu leiten. Gemäß einer
Ausführungsform
schließt
der Iconanzeiger keinen Lichtleiter ein und Licht aus der Lichtquelle
kann direkt auf das Iconschild übertragen
werden. Die Lichtquelle kann ein LED sein, eine Glühbirne,
ein Elektroluminiszenzgerät
oder Ähnliches
sein. 5C ist eine vereinfachte schematische
Darstellung eines Iconanzeigers 500', umfassend einen Iconanzeiger 505', der ein Lichtleiter
ist. Der Iconanzeiger 505' umfasst ein
Icon 520, das auf der Oberfläche des Iconschildes angeordnet
oder in das Iconschild eingeformt sein kann, wie nachfolgend genau
erörtert
werden wird. 5D ist eine Querschnittsansicht
einer Maus, wobei die Maus eine Vielzahl von Iconanzeigern 505' einschließt. Die
LEDs dieser Iconanzeiger können
einfarbig LEDs oder mehrfarbige LEDs zur Anzeige der Icons der Iconanzeiger
in verschiedenen Farben sein. Die Maus ist in 5D zwar
mit mehreren Iconanzeigern 500' dargestellt, kann aber weitere,
hier beschriebene Iconanzeiger einschließen.
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6 ist
eine Oberansicht eines Iconanzeigers 500 gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. Das Iconschild umfaßt ein Icon 600 zum
Aufzeigen der Betriebsinformation für den Benutzer bei leuchtendem
Licht. Der Begriff Icon, wie hier verwendet, kann einen Satz Grafiken
umfassen, ein oder mehrere Wörter
oder eine Kombination davon. Beispielsweise kann das Icon das Wort
Musik, Lautstärke,
Textverarbeitung, Rechtschreibung, Mail, oder beinahe jede Information,
die über
den Betrieb der Maus vermittelt werden kann, einschließen. Wie
in 7A gezeigt, kann das Icon eine Batterie 700 mit einer
Reihe von Ladezustandsanzeigen 705 einschließen. So
eine Batterieladeanzeige kann unter einem Bereich des Gehäusedeckels
angeordnet sein, um die verbleibende Lademenge der Stromversorgung 143 der
Maus anzuzeigen (siehe 2). Gemäß einer Ausführungsform
können
mehrere Iconanzeiger unter oder unterhalb der Steuerknöpfe angeordnet
sein. Wenn die Maus beispielsweise eine Spielmaus ist, können die
mit den verschiedenen Steuerknöpfen
verknüpften
Icons umfassen: Abspielen, Neustarten, Feuern, Springen oder andere
für Computerspiele
oder Ähnliches
relevante Icons. Die Lichtquellen können unter verschiedenen Bedingungen
leuchten. Das Leuchten der Lichtquellen kann von verschiedenen Computerprogrammen,
die auf einem von der Maus gesteuerten Computer laufen, gesteuert
werden. Wenn der Benutzer beispielsweise die Maus zum Steuern eines
auf dem Computer laufenden Computerspiels verwendet, dann können die Lichtquellen
leuchten, um eine Funktion eines oder mehrerer Steuerknöpfe zum
Spielen von Computerspielen anzuzeigen. Insbesondere kann das auf
dem Computer laufende Computerprogramm den Computer anweisen, einen
Steuerbefehl an den Sendeempfänger
und Prozessor der Maus zu übermitteln,
welche wiederum die Lichtquelle anweist zu leuchten. Gemäß einem
weiteren Beispiel können
bei Verwendung der Maus durch einen Benutzer zur Steuerung eines
Textverarbeitungsprogramms die Icons der Iconquellen Textverarbeitungsfunktionen
der verschiedenen Steuerknöpfe,
wie Buchstabieren, Ausschneiden, Kopieren, Einfügen usw. anzeigen. Vorstehendes
sind Beispiele für
Computeranwendungen, die ausgelegt sein können, die Iconquellen zur Anzeige
verschiedener Betriebsmoden der Maus und der Steuerknöpfe anzuzeigen
und sollten nicht als Einschränkung
der Ausführungsformen
der Erfindung der angefügten
Ansprüche
betrachtet werden.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist die obere Fläche
oder die untere Fläche
des Iconschildes mit einem im Wesentlichen opaken Material, wie
schwarze Farbe 705 (siehe 7B), beschichtet
und das Icon ist mit einem Laser in die schwarze Farbe geätzt (hier
manchmal als durch einen Laser abgetragen bezeichnet) (durch Schraffierung
in 7B angezeigt). Laserätzung ermöglicht es, dass die Icons relativ
klein sein können,
aber dennoch scharfe Umrissen aufweisen, so dass die Icons für den Benutzer
erkennbar sind. Die Icons können
auf dem Iconschild durch andere Verfahren, wie Lithographie, Druck, chemische Ätzung oder Ähnliches
aufgebracht werden. Gemäß einer
Ausführungsform
sind die Icons in das Iconschild eingeformt. Beispielsweise kann
der das Icon einschließende
Mittelteil des Iconschildes transparent und sein Außenbereich
opak sein. Oder der Steuerbereich des Iconschildes kann opak und der
Außenbereich
transparent sein.
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7C ist
eine vereinfachte schematische Oberansicht mehrerer Iconanzeiger,
wie Iconanzeiger 500c. Jeder der mittleren Icons kann ausgelegt sein,
mit zwei Farben beleuchtet zu werden. Die mittleren Icons können mit
Licht einer Farbe (z.B. Grün) entsprechend
einer grünen
Farbe eines der Schlußicons,
wie ein laufendes Männchen,
zur Anzeige eines Geschwindigkeitsfaktors der Maus oder Ähnliches
sein, beleuchtet sein. Die mittleren Icons können mit einer anderen Farbe
beleuchtet sein (z.B. Rot) entsprechend einer roten Farbe des anderen Schlußicons,
der Batterie, zur Anzeige der verbleibenden Ladung der Batterie.
Die Iconanzeiger können
unter einem in 4A gezeigten Gehäusedeckel
angeordnet sein, der eine im Wesentlichen durchgängige Beschichtung aufweist,
oder kann unter einem eingeschränkten
Bereich des in 4B gezeigten beschichteten Gehäuses angeordnet
sein.
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8 ist
eine vereinfachte schematische Darstellung eines zur Benutzung mit
der Maus 100 ausgelegten Iconanzeigers 800 gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das oben zur Kennzeichnung der Elemente
des Iconanzeigers 500 verwendete Nummernsystem wird verwendet,
um gleiche oder ähnliche
Elemente der Iconanzeige 800 zu bezeichnen. Der Iconanzeiger 800 unterscheidet
sich von dem Iconanzeiger 500 dadurch, dass der Iconanzeiger 800 einen
seitlich angeordneten Lichtleiter 805 einschließt, der
ausgelegt ist, Licht seitlich und nach oben von der Lichtquelle 510 auf
das Iconschild 505 zu richten. Gemäß einer Ausführungsform
sind Lichtabschirmungen 515 opak, um zu verhindern, dass
Licht von der Lichtabschirmung an anderer Stelle als am Iconschild
austritt. Der Lichtleiter und die Lichtabschirmungen können zweifach
spritzgegossen oder mit anderen Verfahren geformt sein. Gemäß einer
Ausführungsform kann
der Lichtleiter darin schwebende Partikel umfassen, um das durch
den Lichtleiter wandernde Licht zu diffundieren.
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9 und 10 sind
eine Seiten- bzw. eine Oberansicht eines Iconanzeigers 900 gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Der Iconanzeiger 900 umfasst
eine untere reflektierende Schicht 905, eine Lichtleiterschicht 910,
eine Lichtquelle 915 (z.B. ein LED), erste und zweite Licht
kollimierende Schichten 920 und 925, und eine
obere reflektierende Schicht 930, die ein oder mehrere,
beispielsweise über
eine lasergeätzte Beschichtung,
gußgeformten
Kunststoff oder Ähnliches,
wie oben beschrieben, darauf angeformte Icons 930 umfasst.
Die Lichtleiterschicht ist ausgelegt, das Licht vom LED aus zu verteilen,
und die kollimierenden Schichten sind ausgelegt, Licht, das in eine
andere Richtung als nach oben wandert, nach oben zu richten, um
die obere reflektierende Schicht zu beleuchten. Die obere reflektierende
Schicht kann eine Durchlässigkeit
von etwa 10% oder weniger haben, und gemäß einer besonderen Ausführungsform ungefähr 5% oder
weniger. Der Iconanzeiger 900 kann in einer Maus angeordnet
sein, wie oben beschrieben, oder in anderen Arten von Steuergeräten. Gemäß einer
Ausführungsform
kann die Lichtleiterschicht und LED durch eine Elektroluminiszenzschicht
ersetzt sein.
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11 ist
eine vereinfachte schematische Darstellung der Maus 100,
wobei gemäß einer
Ausführungsform
mehrerer Iconanzeiger beleuchtet werden. Die Iconanzeiger umfassen
ein Batterie-Icon und Batterieladezustands-Icons 1105,
ein Lautstärke-Icon 1110 für einen
Steuerknopf, der zur Lautstärkeregulierung
ausgelegt ist, ein Vorspul-Icon 1115, ein Rückspul-Icon 1120,
Start-Pause-Icon 1125, ein Menü-Icon 1130, ein Zurück-Icon 1135,
Scroll-Icons 1140, und ein Strom-Icon 1145. Die
Maus kann auch einen Iconanzeiger für ein dekoratives Icon 1150 umfassen.
Die Icons in der besonderen Ausführungsform
der in 11 dargestellten Maus können damit verknüpft sein,
dass die Maus in einen Unterhaltungssteuerungsmodus übergeht,
wie beispielsweise zum Steuern eines auf dem Computer laufenden
Medienspielers. Gemäß einer
Ausführungsform
wird, wenn das Lautstärke-Icon
beleuchtet und der mit dem Lautstärke-Icon verknüpfte Steuerknopf
gedrückt
ist, der Bewegungsmelder aktiviert und Auf- oder Abwärtsbewegungen
und/oder Auf- und Abwärtskippbewegungen
der Maus bewirken eine Regulierung der Lautstärke des Computers oder einer anderen
Vorrichtung, die zu steuern die Maus ausgelegt ist. Wenn diese Icons
nicht beleuchtet sind, sind sie für den Mausbenutzer nicht sichtbar.
Gemäß einer
Ausführungsform
sind die Funktionen der Steuerknöpfe,
wenn die Icons nicht beleuchtet sind, mit anderen Funktionen als
den mit den Icons assoziierten Funktionen verknüpft.
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12 ist
eine vereinfachte schematische Darstellung einer Maus 100,
wobei mehrere Iconanzeiger gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der Erfindung beleuchtet sind. Die Icons umfassen ein Batterie-Icon
und Batterieladezustands-Icons 1205, das Lautstärke-Icon
("Vol") 1210,
ein Ansichts-Icon 1215, ein Menü-Icon 1220, ein Zurück-Icon 1225, Scroll-Icons 1230,
ein Strom-Icon 1235 und ein dekoratives Icon 1240.
Es sollte sich verstehen, dass die in den 11 und 12 gezeigten
Icons Beispiele sind und die Maus 100 zur Anzeige anderer
Icons ausgelegt sein kann.
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Gemäß einer
Ausführungsform
kann die obere Fläche
eines Iconschildes in einer oder zwei Dimensionen gekrümmt sein,
so dass die Krümmung der
oberen Fläche
im Wesentlichen mit der Krümmung
der Innenseite des Gehäusedeckels
oder eines Steuerknopfes übereinstimmt.
Zum Beispiel kann die obere Fläche
des mit dem Batterie-Icon und den Batterieladezustands-Icons 1105 verknüpften Iconschildes
gegensätzlich
gekrümmt
sein, so dass sie im Wesentlichen mit der Innenkrümmung des
hinteren Bereichs des oberen Schildes übereinstimmt.
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Es
versteht sich, dass die oben beschriebenen beispielhaften Ausführungsformen
lediglich illustrativen Zwecken dienen und dass verschiedene Abwandlungen
oder Änderungen
dem Fachmann angesichts dessen nahegelegt werden und in der Idee
und dem Anwendungsbereich dieser Anmeldung und dem Umfang der angehängten Ansprüche mitumfasst
sind. So sind beispielsweise zwar Ausführungsformen mit Blindgehäusefront
für Mäuse beschrieben worden,
Ausführungsformen
mit Blindgehäusefront können aber
auch in Tastaturen, Spielesteuerungen, Joysticks, Fernbedienungen
oder anderen Steuergeräten
verwendet werden. Daher sollte die obige Beschreibung nicht als
Beschränkung
des Umfangs der Erfindung, wie sie in den Ansprüchen beschrieben ist, verstanden
werden.