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Die
Erfindung betrifft ein Kurvengetriebe mit einem Kurvenring, das
in einem ausfahrbaren Objektivtubus, z.B. einem Zoomobjektiv, verwendet
wird, um einen geradlinig bewegbaren Ring durch Drehen des Kurvenrings
aus- und einzufahren.
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Die
Miniaturisierung von Objektivtuben, die in optischen Geräten, z.B.
Kameras, eingesetzt werden, wird immer wichtiger. In einfahrbaren
Objektivtuben, z.B. Zoomobjektivtuben, die durch Drehen eines Kurven-
oder Nockenrings aus- und eingefahren werden, ist es wünschenswert,
die Länge
des Kurvenrings zu reduzieren und zugleich für einen ausreichenden Bewegungsbereich
für die
einzelnen bewegbaren Linsengruppen in Richtung der optischen Achse
zu sorgen (vgl. z.B. JP 2004-085932).
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Kurvengetriebe für einen Objektivtubus anzugeben,
das es ermöglicht,
den Kurvenring axial zu verkürzen
und da bei den erforderlichen Bewegungsbereich einer Linsengruppe
und/oder anderer geradlinig bewegbarer Elemente sicherzustellen.
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Die
Erfindung löst
diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
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Die
Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass bei Verwendung eines Kurvenrings
mit mindestens einer Kurvennut, die zwei schräge Seitenflächen und eine Bodenfläche, welche
die beiden Seitenflächen
miteinander verbindet, aufweist und deren Breite in Richtung der
Nuttiefe abnimmt, ein Kurveneingriffsglied, das sich in Eingriff
mit der Kurvennut des Kurvenrings befindet, auch dann geeignet längs der Kurvennut
geführt
werden kann, wenn eine der beiden Seitenflächen ganz oder zum Teil fehlt,
d.h. ausgespart ist.
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Die
Erfindung ermöglicht
eine Verkürzung des
Kurvenrings und gewährleistet
zugleich, dass ein ausreichender Bewegungsspielraum für eine Linsengruppe
und/oder andere geradlinig bewegbare Elemente zur Verfügung steht.
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Die
Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren im
Einzelnen beschrieben. Darin zeigen:
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1 einen
Längsschnitt
eines einfahrbaren Zoomobjektivs, das ein erstes Ausführungsbeispiel darstellt
und im vollständig
eingefahrenen Zustand dargestellt ist;
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2 einen
Längsschnitt
des Zoomobjektivs nach 1, das sich in einem aufnahmebereiten
Zustand in der Weitwinkelgrenzeinstellung befindet;
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3 einen
Längsschnitt
des Zoomobjektivs nach 1, das sich in einem aufnahmebereiten
Zustand in der Telegrenzeinstellung befindet;
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4 eine
abgewickelte Darstellung eines in den 1 bis 3 gezeigten
Kurvenrings, wobei innere Kurvennuten zum Bewegen der zweiten Linsengruppe
des Zoomobjektivs mit gestrichelten Linien dargestellt sind;
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5 einen
Querschnitt längs
der Linie V-V nach 4;
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6 einen
Querschnitt längs
der Linie VI-VI nach 4;
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7 eine
abgewickelte Darstellung einer in den 1 bis 3 gezeigten
Verstellfassung;
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8 eine
abgewickelte Darstellung des Kurvenrings und Verstellfassung, wobei
deren Anordnung zueinander im eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs
gezeigt ist;
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9 eine
abgewickelte Darstellung des Kurvenrings und Verstellfassung, wobei
deren Anordnung zueinander im aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs
in der Weitwinkelgrenzeinstellung gezeigt ist;
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10 eine
abgewickelte Darstellung des Kurvenrings und der Verstellfassung,
wobei deren Anordnung zueinander im aufnahmebereiten Zustand des
Zoomobjektivs in der Telegrenzeinstellung gezeigt ist;
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11 einen
Längsschnitt
eines einfahrbaren Zoomobjektivs, das ein zweites Ausführungsbeispiel
bildet und im eingefahrenen Zustand dargestellt ist;
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12 einen
Längsschnitt
des in 11 gezeigten Zoomobjektivs,
das sich in einem aufnahmebereiten Zustand in der Weitwinkelgrenzeinstellung befindet;
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13 einen
Längsschnitt
des in 11 gezeigten Zoomobjektivs,
das sich im aufnahmebereiten Zustand in der Telegrenzeinstellung
befindet;
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14 eine
abgewickelte Darstellung eines in den 11 bis 13 gezeigten
Kurvenrings, wobei an dem Kurvenring ausgebildete innere Kurvennuten,
die zum Bewegen der zweiten Linsengruppe und der dritten Linsengruppe
des Zoomobjektivs dienen, sowie Kurveneingriffsglieder, die zum
Bewegen einer in den 11 bis 13 gezeigten
Verstellfassung dienen, mit gestrichelten Linien dargestellt sind;
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15 einen
Querschnitt längs
der Linie XV-XV nach 14;
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16 einen
Querschnitt längs
der Linie XVI-XVI nach 14;
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17 eine
abgewickelte Darstellung einer anderen Ausführungsform eines Kurvenrings,
der den Kurvenringen nach den 4 und 14 entspricht
und bei dem das vordere und das hinteren Ringende ausgespart sind;
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18 einen
Querschnitt längs
der Linie XVIII-XVIII nach 17;
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19 einen
Querschnitt längs
der Linie XIX-XIX nach 17;
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20 einen
Querschnitt längs
der Linie XX-XX nach 17;
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21 einen
Querschnitt längs
der Linie XI-XI nach 17 und
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22 einen
Längsschnitt
eines Teils des in den 1 bis 3 dargestellten
Zoomobjektivs, der die relative Anordnung zwischen einem Kurveneingriffsglied
der zum Bewegen der zweiten Linsengruppe bestimmten Verstellfassung
und einer geneigten Haltefläche
zeigt, die an einem in den 1 bis 3 gezeigten
zweiten Geradführungsring
ausgebildet ist, in einem Zustand, in dem sich das Kurveneingriffsglied
in dem einseitigen Kurvenabschnitt des Zoom-Abschnittes der zugehörigen inneren
Kurvennut befindet, die an dem Kurvenring ausgebildet ist.
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Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele
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Die 1 bis 10 zeigen
ein erstes Ausführungsbeispiel
eines Kurvengetriebes (Kurven- oder Nockenmechanismus) eines Zoom-
oder Varioob jektivs (Zoomobjektivtubus) nach der Erfindung. Die
Erfindung betrifft in diesem Ausführungsbeispiel vornehmlich
einen drehangetriebenen Kurven- oder Nockenring 11 des
Zoomobjektivs sowie eine Fassung (geradlinig bewegbare Ring/bewegbare
Fassung) 12 des Zoomobjektivs, die zum Bewegen einer zweiten
Linsengruppe L2 über
die Drehbewegung des Kurvenrings 11 geradlinig, jedoch
ohne zu rotieren, d.h. verdrehfest, bewegt wird. Die Fassung 12 wird
im Folgenden als Verstellfassung bezeichnet. Der übrige Aufbau
des Zoomobjektivs, der keinen besonderen Bezug zur vorliegenden
Erfindung hat, wird im Weiteren nur kurz beschrieben.
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Das
Zoomobjektiv 100 ist in einer digitalen Kamera eingebaut. 1 zeigt
einen Zustand, in dem das Zoomobjektiv 100 in einem nicht
gezeigten Kamerakörper
aufgenommen, d.h. vollständig
eingefahren ist. Dagegen zeigt 2 einen
aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 100 in der Weitwinkelgrenzeinstellung. 3 zeigt
einen aufnahmebereiten Zustand des Zoomobjektivs 100 in
der Telegrenzeinstellung.
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Das
Zoomobjektiv 100 hat eine Aufnahmeoptik mit einer ersten
Linsengruppe L1, einem Verschluss S, einer einstellbaren Blende
A, der schon vorher genannten zweiten Linsengruppe L2, einer dritten
Linsengruppe L3, einem Tiefpassfilter (optisches Filter) 18 und
einem CCD-Bildsensor 20. In einem aufnahmebereiten Zustand
des Zoomobjektivs 100 befinden sich diese optischen Elemente
auf einer optischen Aufnahmeachse Z, im Folgenden einfach als optische
Achse bezeichnet. Die erste Linsengruppe L1 und die zweite Linsengruppe
L2 werden in vorbestimmter Weise längs der optischen Achse Z bewegt,
um eine Zoomoperation, d.h. eine Brennweitenänderung, durchzuführen. Dagegen
wird die dritte Linsengruppe L3 längs der optischen Achse Z angetrieben,
um eine Fokussierung vorzunehmen.
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Im
Folgenden ist mit dem Begriff „in
Richtung der optischen Achse" eine
Richtung parallel zur optischen Achse Z gemeint, wenn nicht ausdrücklich etwas
anderes ausgeführt
ist. Außerdem
ist im Folgenden mit „vorwärts" oder „rückwärts" bzw. einem entsprechenden
Begriff eine Richtung längs
der optischen Achse Z gemeint. So ist die Objektseite (in den 1 bis 3 die
linke Seite) als „vorwärts" und die Bildseite
(in den 1 bis 3 die rechte
Seite) als „rückwärts" definiert.
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Das
Zoomobjektiv 100 hat einen ortsfesten Tubus 16,
der in dem Kamerakörper
befestigt ist. Das Zoomobjektiv 100 hat am hinteren Ende
des ortsfesten Tubus 16 eine CCD-Trägerplatte 17. Die CCD-Trägerplatte 17 hält den Bildsensor 20.
Das Filter 18 ist von der CCD-Trägerplatte 17 über ein
ringförmiges,
staubbeständiges
Dichtungselement 19 vor dem CCD-Bildsensor 20 gehalten.
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Das
Zoomobjektiv 100 hat unmittelbar über dem ortsfesten Tubus 16 ein
nicht gezeigtes Zoomzahnrad, das von dem Tubus 16 gehalten
ist. Der Tubus 16 hat an seiner Innenumfangsfläche ein
Innenmehrfachgewinde 16a. Die Gewindegänge des Innenmehrfachgewindes 16a verlaufen
in eine Richtung, die sowohl gegenüber der optischen Achse als auch
der Umfangsrichtung des Tubus 16 geneigt ist.
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Das
Zoomobjektiv 100 hat innerhalb des ortsfesten Tubus 16 einen
Mehrfachgewindering 15. Der Mehrfachgewindering 15 hat
an seiner Außenumfangsfläche ein
Außenmehrfachgewinde 15a,
das sich in Eingriff mit dem Innenmehrfachgewinde 16a des
ortsfesten Tubus 16 befindet. Wird die Drehbewegung von
dem Zoomzahnrad auf den Mehrfachgewindering 15 übertragen,
so bewegt sich letzterer drehend in Richtung der optischen Achse
vorwärts oder
rückwärts. Bewegt
sich der Mehrfachgewindering 15 bezüglich des ortsfesten Tubus 16 über einen vorbestimmten
Punkt hinaus, so dreht er sich relativ zu dem Tubus 16,
ohne sich in Richtung der optischen Achse zu bewegen. Wie aus den 1 bis 3 hervorgeht,
ist das Zoomobjektiv 100 ein teleskopartiges Objektiv mit
drei äußeren ineinander schiebbaren
Tuben, nämlich
einem ersten äußeren Tubus 41,
einem zweiten äußeren Tubus 42 und
einem dritten äußeren Tubus 43,
die konzentrisch zueinander angeordnet sind. Der erste äußere Tubus 41 befindet
sich vor dem Mehrfachgewindering 15 und rotiert mit diesem
einstückig,
d.h. als Einheit.
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Der
erste äußere Tubus 41 hat
an seiner Innenumfangsfläche
drei Drehübertragungsnuten 41a (vgl. 1),
die parallel zur optischen Achse Z liegen. Der Objektivtubus 100 hat
innerhalb des ersten äußeren Tubus 41 und
des Mehrfachgewinderings 15, die einstückig rotieren, einen Geradführungsring 13.
Der Geradführungsring 13 wird
in Richtung der optischen Achse geradegeführt, ohne sich relativ zu dem
ortsfesten Tubus 16 zu drehen. Der erste äußere Tubus 41 und
der Mehrfachgewindering 15 sind so an dem Geradführungsring 13 gekoppelt,
dass sie sich relativ zu diesem drehen können.
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Der
Geradführungsring 13 hat
drei Rollenführungs-Durchgangsschlitze 13a,
die den Geradführungsring 13 zwischen
seiner Innen- und Außenumfangsfläche radial
durchsetzen. Jeder Durchgangsschlitz 13a hat an seinem
in Richtung der optischen Achse vorderen und hinteren Ende einen
vorderen Umfangsabschnitt bzw. einen hinteren Umfangsabschnitt.
Ferner hat jeder Durchgangsschlitz 13a einen geneigten
Steigungsabschnitt, der den vorderen Umfangsabschnitt mit dem hinteren
Umfangsabschnitt verbindet. Der vordere Umfangsabschnitt und der
hintere Umfangsabschnitt des je weiligen Durchgangsschlitzes 13a verlaufen
parallel zueinander in Umfangsrichtung des Geradführungsrings 13.
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Innerhalb
des Geradführungsrings 13 des Zoomobjektivs 100 befindet
sich der Kurvenring 11. Die vordere und die hintere Endfläche des
Kurvenrings 11 liegen senkrecht zur optischen Achse Z.
Drei Rolleneingriffsglieder 26, die an der Außenumfangsfläche des
Kurvenrings 11 befestigt sind, greifen in die ihnen zugeordneten
drei Durchgangsschlitze 13a. Ferner greifen die drei Rolleneingriffsglieder 26 mit
ihren radial äußeren Enden
durch die drei Durchgangsschlitze 13a hindurch in die zugehörigen drei Drehübertragungsnuten 41a des
ersten äußeren Tubus 41.
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Der
oben beschriebene Aufbau macht die Bewegungen des Kurvenrings 11,
des Geradführungsrings 13,
des ersten äußeren Tubus 41 und
des Mehrfachgewinderings 15 relativ zu dem ortsfesten Tubus 16 deutlich.
Wird das oben genannte Zoomzahnrad in dem in 1 gezeigten
eingefahrenen Zustand des Zoomobjektivs 100 in Tubusausfahrrichtung
gedreht, so wird dadurch der Mehrfachgewindering 15 in
Folge des Eingriffs zwischen dem Innenmehrfachgewinde 16a und
dem Außenmehrfachgewinde 15a rotierend
vorwärts
bewegt. Diese Drehbewegung des Mehrfachgewinderings 15 bewirkt,
dass sich der erste Tubus 41 zusammen mit dem Mehrfachgewindering 15 vorwärts bewegt
und gleichzeitig mit dem Mehrfachgewindering 15 dreht und
dass der Geradführungsring 13 zusammen
mit dem Mehrfachgewindering 15 und dem ersten Tubus 41 vorwärts bewegt
wird.
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Die
Drehbewegung des ersten Tubus 41 wird über die drei Drehübertragungsnuten 41a und
die drei Rolleneingriffsglieder 26 auf den Kurvenring 11 übertragen.
Da die drei Rolleneingriffsglieder 26 zudem in die ihnen zugeordneten
drei Durchgangsschlitze 13a greifen, bewegt sich der Kurvenring 11 entsprechend
der Form oder Linienführung
der oben genannten schrägen
Steigungsabschnitte der drei Durchgangsschlitze 13a vorwärts und
dreht sich dabei relativ zu dem Geradführungsring 13. Da
sich der Geradführungsring 13 zusammen
mit dem ersten Tubus 41 und dem Mehrfachgewindering 15 in
oben beschriebener Weise selbst auch vorwärts bewegt, bewegt sich der
Kurvenring 11 in Richtung der optischen Achse um eine Bewegungsstrecke
vorwärts, die
der Summe zweier Bewegungsstrecken entspricht, nämlich der Strecke der vorwärts gerichteten Bewegung
des Kurvenrings 11 relativ zu dem Geradführungsring 13 in
Folge des Eingriffs der drei Rolleneingriffsglieder 26 in
die schrägen
Steigungsabschnitte der drei Durchgangsschlitze 13a und
der Strecke der vorwärts
gerichteten Bewegung des Geradführungsrings 13 relativ
zu dem ortsfesten Tubus 16.
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Durch
Drehen des Zoomzahnrads in Tubuseinfahrrichtung werden der Kurvenring 11,
der Geradführungsring 13,
der erste äußere Tubus 41 und
der Mehrfachgewindering 15 umgekehrt zu dem oben beschriebenen
Ausfahrbetrieb angetrieben. Bei diesem umgekehrten Betrieb werden
der Kurvenring 11, der Geradführungsring 13, der
erste äußere Tubus 41 und
der Mehrfachgewindering 15 in ihre jeweiligen eingefahrenen
Stellungen nach 1 zurückgezogen, indem der Mehrfachgewindering 15 gedreht
wird, bis die drei Rolleneingriffsglieder 26 in die oben
genannten hinteren Umfangsabschnitte der drei zugehörigen Durchgangsschlitze 13 eintreten.
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Im
Folgenden wird der Aufbau derjenigen Elemente des Zoomobjektivs 100 beschrieben,
die über
den Kurvenring 11 angetrieben werden.
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Der
Geradführungsring 13 hat
an seiner Innenumfangsfläche
erste Geradführungsnuten 13b (vgl. 2)
und zweite Geradführungsnuten 13c (vgl. 1),
die in verschiedenen Umfangspositionen, d.h. in Umfangsrichtung
versetzt zueinander, ausgebildet sind und parallel zur optischen
Achse Z verlaufen. Innerhalb des Geradführungsrings 13 des Zoomobjektivs 100 befindet
sich eine der zweiten Linsengruppe L2 zugeordnete Geradführungsplatte 10.
Die Geradführungsplatte 10 hat
an ihrem äußeren Rand
Geradführungsvorsprünge 10a,
die radial nach außen
abstehen und verschiebbar in die zugehörigen ersten Geradführungsnuten 13b des
Geradführungsrings 13 greifen
(vgl. 2). Der zweite äußere Tubus 42, der
innerhalb des ersten Geradführungsrings 13 angeordnet
ist, hat an seiner Außenumfangsfläche an seinem
distalen Ende Geradführungsvorsprünge 42a,
die radial nach außen
abstehen und verschiebbar in die zughörigen zweiten Geradführungsnuten 13c des
Geradführungsring 13 greifen.
Demnach sind sowohl der zweite Tubus 42 als auch die Geradführungsplatte 10 über den
Geradführungsring 13 verdrehfest
in Richtung der optischen Achse gerade geführt.
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Die
Geradführungsplatte 10 ist
so mit dem Kurvenring 11 gekoppelt, dass sie relativ zu
diesem drehbar und auch in Richtung der optischen Achse bewegbar
ist. Die Geradführungsplatte 10 führt die Verstellfassung
(geradlinig bewegbare Fassung) 12 geradlinig und verdrehfest
in Richtung der optischen Achse. Die zweite Verstellfassung 12 hat
an ihrer Außenumfangsfläche mehrere
Kurveneingriffsglieder (Mitnehmer) 12a, die in zugehörige innere
Kurven- oder Nockennuten greifen, die an der Innenumfangsfläche des
Kurvenrings 11 ausgebildet sind, um die zweite Linsengruppe
L2 zu führen.
Da die Verstellfassung 12 über die Geradführungsplatte 10 geradlinig und
verdrehfest in Richtung der optischen Achse geführt ist, bewegt sich die Verstellfassung 12 entsprechend
der Form o der Linienführung
der inneren Kurvennuten 11a des Kurvenrings 11 in
vorbestimmter Weise in Richtung der optischen Achse.
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Innerhalb
der zweiten Verstellfassung 12 befindet sich eine Linsenfassung
(radial zurückziehbare Linsenfassung) 45,
welche die zweite Linsengruppe L2 hält und im Folgenden als zweite
Linsenfassung bezeichnet wird. Die zweite Linsenfassung 45 ist
an der Verstellfassung 12 schwenkbar so gelagert, dass sie
zwischen einer in den 2 und 3 gezeigten Aufnahmestellung,
in der die optische Achse der zweiten Linsengruppe L2 mit der optischen
Achse Z zusammenfällt,
und einer in 1 gezeigten, aus der optischen
Achse Z radial zurückgezogenen
Position schwenkbar ist, in der die optische Achse der zweiten Linsengruppe
L2 oberhalb der optischen Achse Z liegt. Die zweite Linsenfassung 45 bewegt
sich mit der Verstellfassung 12 als Einheit in Richtung
der optischen Achse.
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Der
dritte äußere Tubus 43 ist
zwischen dem zweiten äußeren Tubus 42 und
dem Kurvenring 11 angeordnet. Der dritte Tubus 43 wird
mit Drehen des Kurvenrings 11 in vorbestimmter Weise in
Richtung der optischen Achse vorwärts und rückwärts bewegt. Innerhalb des dritten
Tubus 43 befindet sich eine Linsenfassung 44,
die an dem Tubus 43 gehalten ist und im Folgenden als erste
Linsenfassung bezeichnet wird. Die erste Linsengruppe L1 ist an
der ersten Linsenfassung 44 gehalten.
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Im
Folgenden wird die Funktionsweise des Zoomobjektivs 100 mit
dem oben beschriebenen Aufbau erläutert.
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In
dem in 1 gezeigten eingefahrenen Zustand ist das Zoomobjektiv 100 vollständig in
dem Kamerakörper
aufgenommen. Wird der Hauptschalter der digitalen Kamera, in der
das Zoomobjektiv 100 eingebaut ist, eingeschaltet, so wird
das Zoomzahnrad durch eine nicht gezeigte Antriebsvorrichtung wie einen
Zoommotor in Tubusausfahrrichtung angetrieben. Durch das Drehen
des Zoomzahnrads wird die Kombination aus Mehrfachgwindering 15 und
erstem Tubus 41 in Folge des Ineinandergreifens des Innengewindes 16a und
des Außengewindes 15a rotierend vorwärts bewegt.
Außerdem
wird dadurch der Geradführungsring 13 zusammen
mit dem Mehrfachgewindering 15 und dem ersten Tubus 41 nichtdrehend geradlinig
vorwärts
bewegt. Dabei bewegt sich der Kurvenring 11, der durch
das Drehen des ersten Tubus 41 rotiert, vorwärts in Richtung
der optischen Achse.
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Das
Drehen des Kurvenrings 11 bewirkt, dass sich die Verstellfassung 12,
die innerhalb des Kurvenrings 11 angeordnet ist, in Folge
des Ineinandergreifens eines aus drei vorderen Kurveneingriffsgliedern 12a1 bestehenden
Eingriffsgliedersatzes und eines aus drei vorderen, inneren Kurvennuten 11a1 bestehenden
Nutensatzes sowie in Folge des Ineinandergreifens eines aus drei
hinteren Kurveneingriffgliedern 12a2 bestehenden Eingriffsgliedersatzes
und eines aus drei hinteren, inneren Kurvennuten 11a2 bestehenden
Nutensatzes in vorbestimmter Weise in Richtung der optischen Achse
bezüglich
des Kurvenrings 11 bewegt. Dabei dreht sich die zweite
Linsenfassung 45, die sich innerhalb der Verstellfassung 12 befindet,
in eine Einsetz- oder Aufnahmestellung, in der die optische Achse
der zweiten Linsengruppe L2 mit der optischen Achse Z zusammenfällt. Anschließend bleibt
die zweite Linsenfassung 45 in dieser Einsetzstellung gehalten,
bis das Zoomobjektiv 100 wieder in dem Kamerakörper eingefahren
wird (vgl. 2 und 3). Zudem
bewirkt das Drehen des Kurvenrings 11, dass sich der dritte äußere Tubus 43,
der um den Kurvenring 11 herum angeordnet und in Richtung
der optischen Achse nichtdrehend geradegeführt ist, in Richtung der optischen
Achse relativ zu dem Kurven ring 11 infolge des Ineinandergreifens
eines aus drei äußeren Kurvennuten 11b bestehenden
Nutensatzes und mehreren Kurveneingriffsgliedern 25 in
vorbestimmter Weise bewegt. Die drei äußeren Kurvennuten 11b sind
an der Außenumfangsfläche des
Kurvenrings 11 ausgebildet, während die Kurveneingriffsglieder 25 von dem
dritten Tubus 43 radial nach innen stehen.
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Mit
Ausschalten des Hauptschalters der digitalen Kamera wird das Zoomzahnrad
von der Antriebsvorrichtung in Tubuseinfahrrichtung angetrieben.
Das Drehen des Zoomzahnrads bewirkt, dass das Zoomobjektiv 100 umgekehrt
zu der vorstehend beschriebenen Ausfahroperation betrieben wird,
um vollständig
in den Kamerakörper
eingefahren zu werden, wie in 1 gezeigt
ist.
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Im
Folgenden werden diejenigen Aspekte des Zoomobjektivs 100 beschrieben,
die charakteristisch für
die vorliegende Erfindung sind. Die inneren Kurvennuten 11a des
Kurvenrings 11 sind jeweils als eine mit einem Boden versehene
Nut ausgebildet, die im Querschnitt senkrecht zur Nutlängserstreckung abgestumpft
trapezförmig
ist und eine in Richtung der Nuttiefe abnehmende Breite aufweist.
So hat jede innere Kurvennut 11a zwei schräge Seitenflächen 22a, 22b und
eine Bodenfläche 22c,
welche die beiden schrägen
Seitenflächen 22a, 22b miteinander
verbindet, wie in 5 gezeigt ist.
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Die
inneren Kurvennuten 11a sind basierend auf Referenzkurvenbahnen α ausgebildet,
die gleiche Form und Größe haben
und für
die erforderliche Bewegung der Verstellfassung 12 sorgen.
Die inneren Kurvennuten 11a bestehen aus zwei Nutensätzen, nämlich einem
Satz aus drei vorderen, inneren Kurvennuten 11a1, die in
verschiedenen Umfangspositionen aus gebildet sind, und einem Satz
aus drei hinteren, inneren Kurvennuten 11a2, die in verschiedenen
Umfangspositionen bezogen auf die optische Achse hinter dem vorstehend
genannten vorderen Nutensatz angeordnet sind. Die hinteren, inneren Kurvennuten 11a2 sind
an dem Kurvenring 11 jeweils als unterbrochene Kurvennut
ausgebildet (vgl. 4). Die jeweilige Referenzkurvenbahn α repräsentiert
die Form jeder Kurvennut des aus den Kurvennuten 11a1 bestehenden
Nutensatzes und des aus den Kurvennuten 11a2 bestehenden
Nutensatzes. Dabei weist die Referenzkurvenbahn α einen Zoom-Abschnitt und einen
Montage/Demontage-Abschnitt auf. Die Referenzkurvenbahn α ist eine
gekrümmte
Linie, die Punkten der Bodenfläche
der jeweiligen Kurvennut 11a1, 11a2 folgt, die
in Nutquerrichtung mittig liegen. Der Zoom-Abschnitt dient als Aufnahme-
oder Betriebsabschnitt zur Änderung
der Brennweite des Zoomobjektivs 100.
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Der
aus den vorderen, inneren Kurvennuten 11a1 bestehende Nutensatz
und der aus den hinteren, inneren Kurvennuten 11a2 bestehende
Nutensatz dienen dazu, eine der Linsengruppen (in dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
die zweite Linsengruppe L2) anzutreiben, die sich bei der Brennweitenänderung
des Zoomobjektivs 100 als Einheit bewegt. Die drei vorderen
Kurvennuten 11a1 sind Nuten, die den Referenzkurvenbahnen α gleicher
Form und Größe folgen.
Auch die drei hinteren Kurvennuten 11a2 sind Nuten, die
den Referenzkurvenbahnen α gleicher
Form und Größe folgen.
Jede Referenzkurvenbahn α kann
grob in vier Abschnitte α1
bis α4 unterteilt
werden. Der erste Abschnitt α1
erstreckt sich in Richtung der optischen Achse und ist bezogen auf
die optische Achse am vorderen Ende der Referenzkurvenbahn α angeordnet.
Der zweite Abschnitt α2
erstreckt sich von einem ersten Wendepunkt αa, der sich am hinteren Ende
des ersten Abschnittes α1 befindet,
zu einem zweiten Wendepunkt am, der sich bezogen auf die optische
Achse hinter dem ersten Wendepunkt αh befindet. Der dritte Abschnitt α3 erstreckt
sich von dem zweiten Wendepunkt am zu einem dritten Wendepunkt an,
der sich bezogen auf die optische Achse vor dem zweiten Wendepunkt
am befindet. Der vierte Abschnitt α4 schließt an den vierten Wendepunkt
an an.
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Dabei
erstrecken sich die vorderen Kurvennuten 11a1 jeweils nicht über die
gesamte zugehörige
Referenzkurvenbahn. Auch die hinteren Kurvennuten 11a2 erstrecken
sich jeweils nicht über
die gesamte zugehörige
Referenzkurvenbahn α.
Der Bereich der jeweiligen vorderen Kurvennut 11a1, der
in der zugehörigen
Referenzkurvenbahn α enthalten
ist, unterscheidet sich von dem Bereich der jeweiligen hinteren
Kurvennut 11a2, der in der zugehörigen Referenzkurvenbahn α enthalten
ist.
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Wie
in 4 gezeigt, ist jede vordere Kurvennut 11a1 in
der Nähe
des vordern Endes des Kurvenrings 11 so ausgebildet, dass
ihr der gesamte erste Abschnitt α1
sowie ein Teil des zweiten Abschnittes α2 fehlt. außerdem ist sie so ausgebildet,
dass sie an einem Zwischenpunkt des zweiten Abschnittes α2 eine vordere
Endöffnung
R1 aufweist, die an der vorderen Endfläche des Kurvenrings 11 offen
steht. Dagegen ist jede hintere Kurvennut 11a2 in der Nähe des hinteren
Endes des Kurvenrings 11 so ausgebildet, dass ihr aneinander
grenzende Teile des zweiten Abschnittes α2 und des dritten Abschnittes α3 beiderseits
des zweiten Wendepunktes an fehlen. Außerdem ist jede hintere Kurvennut 11a2 so
ausgebildet, dass sie eine vordere Endöffnung R4 am vorderen Ende
des ersten Abschnittes α1
aufweist, die an der vorderen Endfläche des Kurvenrings 11 offen
steht.
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Wie
in 7 gezeigt, bestehen die Kurveneingriffsglieder 12a der
Verstellfassung 12 aus einem Satz aus drei vorderen Kurveneingriffsgliedern 12a1, die
in verschiedenen Umfangspositionen angeordnet sind, und einem Satz
aus drei hinteren Kurveneingriffsgliedern 12a2, die in
verschiedenen Umfangspositionen bezogen auf die optische Achse hinter
den drei vorderen Kurveneingriffsgliedern 12a1 angeordnet
sind. Die drei vorderen Kurveneingriffsglieder 12a1 und
die drei hinteren Kurveneingriffsglieder 12a sind im Querschnitt
entsprechend den drei vorderen, inneren Kurvennuten 11a1 bzw.
den drei hinteren, inneren Kurvennuten 11a2 ausgebildet.
Der Raum zwischen den drei vorderen Kurveneingriffsgliedern 12a1 und
den drei hinteren Kurveneingriffsgliedern 12a2 in Richtung
der optischen Achse ist so festgelegt, dass die drei vorderen Kurveneingriffsglieder 12a1 in
die zugehörigen
drei vorderen, inneren Kurvennuten 11a1 und die drei hinteren
Kurveneingriffsglieder 12a2 in die zugehörigen drei
hinteren, inneren Kurvennuten 11a2 greifen.
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Jede
vordere, innere Kurvennut 11a1 hat einen einseitigen Kurvenabschnitt
X1 (vgl. 4, 8 und 10),
der einen Teil des Zoom-Abschnittes,
d.h. des zweiten Abschnittes α2
und des dritten Abschnittes α3,
bildet. Diesem einseitigen Kurvenabschnitt X1 der jeweiligen vorderen
Kurvennut 11a1 fehlt ein hinterer Teil des Kurvenrings 11 derart,
dass die Kontinuität
der zugehörigen
Referenzkurvenbahn α erhalten
bleibt und so die schräge Seitenfläche 22a und
die Bodenfläche 22c in
diesem einseitigen Kurvenabschnitt X1 verbleiben (vgl. 6).
In dem einseitigen Kurvenabschnitt X1 fehlt ein umso größerer Teil
der schrägen
Seitenfläche 22b,
je näher
die Referenzkurvenbahn α der
vorderen Kurvennut 11a1 dem zweiten Wendepunkt am kommt.
In der Nähe
des zweiten Wendepunktes am fehlt die schräge Seitenfläche 22b ganz.
-
Der
Kopf, d.h. der radial äußere Endabschnitt
des jeweiligen vorderen Kurveneingriffsglieds 12a1 ist
auch dann an der Bodenfläche 22c der
zu gehörigen
vorderen, inneren Kurvennut 11a1 gehalten (und damit daran
gehindert, sich in radialer Richtung aus dieser zu lösen), wenn
sich das Kurveneingriffsglied 12a1 in dem einseitigen Kurvenabschnitt
X1 befindet. Somit wird die radiale Position der Verstellfassung 12 nicht
unstabil und die Zuverlässigkeit,
mit der die Verstellfassung 12 arbeitet, nicht beeinträchtigt.
-
Das
Zoomobjektiv 100 hat eine Zugfeder 14, die zwischen
der ersten Linsenfassung 44 und der Verstellfassung 12 gespannt
ist (vgl. 2 und 3). Indem
die Zugfeder 14 die erste Linsenfassung 44 und
die Verstellfassung 12 aufeinander zieht, werden der Kurvenring 11 und
die Verstellfassung 12 so vorgespannt bzw. in Richtungen
zueinander bewegt, dass jedes Kurveneingriffsglied 12a die schräge Seitenfläche 22a der
zugehörigen
inneren Kurvennut 11a kontaktiert. Somit bleibt jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 zuverlässig in
Kontakt mit der Seitenfläche 22a der
zugehörigen
vorderen, inneren Kurvennut 11a1, selbst wenn es sich in
dem einseitigen Kurvenabschnitt X1 befindet.
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Die
Geradführungsplatte 10 hat
ferner drei schräge
Halteflächen 10b (vgl. 1, 3 und 22).
Die drei schrägen
Halteflächen 10b sind
in Entsprechung zu den fehlenden Abschnitten der schrägen Seitenflächen 22b der
der vorderen, inneren Kurvennuten 11a1 angeordnet, wenn
die drei vorderen Kurveneingriffsglieder 12a1 durch die
einseitigen Kurvenabschnitte X1 der drei vorderen Kurvennuten 11a1 laufen.
Diese Anordnung der drei schrägen
Halteflächen 10b verhindert,
dass das jeweilige Kurveneingriffsglied 12a von der zugehörigen Referenzkurvenbahn α abweicht,
wenn ein Stoß oder Schlag
auf das Zoomobjektiv 100 einwirkt.
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8 zeigt,
wie die inneren Kurvennuten 11a und die Kurveneingriffsglieder 12a zueinander angeordnet
sind, wenn sich das Zoomobjektiv 100 in dem in 1 gezeigten
vollständig
eingefahrenen Zustand befindet. Im vollständig eingefahrenen Zustand
des Zoomobjektivs 100 befindet sich jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 in
der zughörigen
vorderen, inneren Kurvennut 11a1 nahe deren drittem Wendepunkt
an, während
sich jedes hintere Kurveneingriffsglied 12a2 in der zugehörigen hinteren,
inneren Kurvennut 11a2 nahe deren drittem Wendepunkt an
befindet. Jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 und jedes
hintere Kurveneingriffsglied 12a2 befindet sich in Eingriff
mit der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1 bzw. der zugehörigen hinteren Kurvennut 11a2.
-
Wird
der Kurvenring 11 aus dem in Figur gezeigten vollständig eingefahrenen
Zustand des Zoomobjektivs 100 in Tubusausfahrrichtung (in 8 nach
oben) gedreht, so wird dadurch jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 und
jedes hintere Kurveneingriffsglied 12a2 durch die zugehörige vordere
Kurvennut 12a1 bzw. die zugehörige hintere Kurvennut 12a2 in
Richtung der optischen Achse rückwärts bewegt
und so auf dem dritten Abschnitt α3 in
Richtung des zweiten Wendepunktes am bewegt. Mitten in dieser Bewegung
löst sich
das jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2 aus der
zugehörigen hintere
Kurvennut 11a2 über
eine erste hintere Endöffnung
R3 dieser Nut, die sich an der hinteren Endfläche des Kurvenrings 11 befindet,
da der hinteren Kurvennut 11a2 die aneinander grenzenden
Teile des zweiten Abschnittes α2
und des dritten Abschnittes α3
beiderseits des zweiten Wendepunktes am fehlen. Gleichzeitig bleibt
jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 in Eingriff mit
der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1, da diese einen in Richtung der optischen
Achse hinteren Teil aufweist, der dem in Richtung der optischen
Achse hinteren, fehlenden oder ausgesparten Teil der hinteren Kurvennut 11a2 entspricht.
-
Somit
bewegen sich sowohl das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 12a1 und
das jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2, ohne von
dem zugehörigen
Referenzkurvenbahnen α abzuweichen.
-
Wird
der Kurvenring 11 weiter in Tubusausfahrrichtung gedreht,
so wird dadurch jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 in
die Weitwinkelgrenzposition, d.h. die in 9 gezeigte
Position, bewegt und dabei von dem einseitigen Kurvenabschnitt X1
der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1 geführt. Obgleich der Kurvenring 11 und
die Verstellfassung 12 nur durch die Anlage des jeweiligen
vorderen Kurveneingriffsglieds 12a1 an die schräge Seitenfläche 22a und
die Bodenfläche 22c der
zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1 geführt sind, wenn die drei vorderen
Kurveneingriffsglieder 12a1 in die einseitigen Kurvenabschnitte
X1 der drei vorderen Kurvennuten 11a1 greifen, sind der
Kurvenring 11 und die Verstellfassung 12 so geführt, dass
sie nicht von dem zugehörigen
Referenzkurvenbahnen α abweichen.
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9 zeigt,
wie die inneren Kurvennuten 11a und die Kurveneingriffsglieder 12a zueinander angeordnet
sind, wenn sich das Zoomobjektiv 100 in der in 2 gezeigten
Weitwinkelgrenzeinstellung befindet. In diesem Zustand hat sich
jedes Kurveneingriffsglied 12a2 aus der zugehörigen hinteren
Kurvennut 11a2 gelöst,
während
jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 in Eingriff mit
der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1 bleibt.
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Das
Steuern des Drehwinkels des Kurvenrings 11 erfolgt im Allgemeinen
so, dass der Zoom-Abschnitt in eine endliche Zahl von Stufen unterteilt
wird. Bei dieser Art von Steuerung ist es wünschenswert, dass das jeweilige
vordere Kurveneingriffsglied 12a1 nicht in einer Position
innerhalb des einseitigen Kurvenabschnittes X1 der zugehörigen vorderen
Kurvennut 11a1 anhält,
um zu vermeiden, dass sich der Kurvenring 11 von der Verstellfassung 12 löst. Vorzugsweise
wird deshalb im Vorfeld ein Steuerprogramm eingestellt, das verhindert,
das der Kurvenring 11 seine Drehbewegung relativ zu der Verstellfassung 12 stoppt,
wenn sich das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 12a1 innerhalb
des einseitigen Kurvenabschnittes X1 der zugehörigen vorderen Kurvennut 11a1 befindet.
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Wird
der Kurvenring 11 in dem Zustand, in dem sich das Zoomobjektiv 100 in
der Weitwinkelgrenzeinstellung befindet, in Tubusausfahrrichtung gedreht
(in 9 nach oben), so wird dadurch jedes vordere Kurveneingriffsglied 12a1 in
Richtung der optischen Achse vorwärts geführt und so längs des zweiten
Abschnittes α2
in Richtung des ersten Abschnittes α1 der zugehörigen vorderen Kurvennut 11a1 bewegt.
Infolge dieser Vorwärtsbewegung
des jeweiligen vorderen Kurveneingriffsgliedes 12a1 bewegt
sich das jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2, das
gerade aus der zugehörigen
hinteren Kurvennut 11a2 gelöst ist, längs des zweiten Abschnittes α2 in Richtung
des ersten Abschnittes α1
und tritt in eine zweite hintere Endöffnung R2 ein, die an der hinteren
Endfläche
des Kurvenrings 11 ausgebildet ist, wodurch es wieder in
Eingriff mit der zugehörigen hinteren
Kurvennut 11a2 kommt. Bei diesem Wiedereintritt des jeweiligen
hinteren Kurveneingriffsgliedes 12a2 in die zugehörige hintere
Kurvennut 11a2 ist das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 12a1 und das
jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2 durch die zugehörige vordere
Kurvennut 11a1 bzw. die zugehörige hintere Kurvennut 11a2 geführt. Wird
der Kurvenring 11 weiter in Tubusausfahrrichtung gedreht,
so löst
sich das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 12a1 über die
vordere Endöffnung
R1 aus der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1. Gleichzeitig bleibt das jeweilige
hintere Kurveneingriffsglied 12a2 in Eingriff mit der zugehörigen hintere
Kurvennut 11a2. Durch dieses Ineinandergreifen des jeweiligen
Kurveneingriffsgliedes 12a und der zugehörigen inneren
Kurvennut 11a bewegt sich die Verstellfassung 12 in
Richtung der optischen Achse, wenn der Kurvenring 11 gedreht
wird.
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10 zeigt,
wie die inneren Kurvennuten 11a und die Kurveneingriffsglieder 12a zueinander angeordnet
sind, wenn sich das Zoomobjektiv 100 in der in 3 gezeigten
Telegrenzeinstellung befindet. In diesem Zustand ist zwar jedes
vordere Kurveneingriffsglied 12a1 durch die vordere Endöffnung R1
aus der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1 gelöst. Dennoch weicht das vordere
Kurveneingriffsglied 12a1 nicht von der zugehörigen Referenzkurvenbahn α ab, da das
jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2 in Eingriff
mit der zugehörigen
hinteren Kurvennut 11a2 bleibt.
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Wird
in dem Zustand, in dem sich das Zoomobjektiv 100 in der
Telegrenzeinstellung befindet, der Kurvenring 11 weiter
in Tubusausfahrrichtung (in 9 nach oben)
gedreht, so tritt dadurch das jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2 über den
ersten Wendepunkt αh
in den ersten Abschnitt α1
ein. Gleichzeitig hat sich das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 12a1 aus
der zugehörigen
vorderen Kurvennut 11a1 gelöst. Nur das jeweilige hintere
Kurveneingriffsglied 12a2 befindet sich in Eingriff mit
einem vorderen Endabschnitt (erster Abschnitt α1) der zugehörigen hinteren Kurvennut 11a2,
der sich in Richtung der optischen Achse erstreckt. So kann die Verstellfassung 12 von
der Vorderseite des Kurvenrings 11 abgenommen werden, indem
sie in Richtung der optischen Achse vorwärts von dem Kurvenring 11 abgezogen
wird.
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Wie
oben beschrieben, weisen die drei vorderen, inneren Kurvennuten 11a1 die
drei einseitigen Kurvenabschnitte X1 auf. Obgleich die schräge Seitenfläche 22b der
vorderen Kurvennut 11a in Richtung der Nut Längserstreckung
in dem einseitigen Kurvenabschnitt X1 der Kurvennut 11a ausgehend vom
Nutboden bis zum radial oberen Nutende vollständig fehlt, d.h. ausgespart
ist, bewegt sich das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 12a1,
das sich in Eingriff mit der zugehörigen vorderen Kurvennut 11a1 befindet,
auf der zugehörigen
Referenzkurvenbahn α,
während
es längs
der schrägen
Seitenfläche 22a und
der Bodenfläche 22c der
vorderen Kurvennut 11a1 gleitet. Ferner bewegt sich das
jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 12a2, das sich in
Eingriff mit der zugehörigen
hinteren Kurvennut 11a2 befindet, auf der zugehörigen Referenzkurvenbahn α, während es
längs der
schrägen
Seitenfläche 22a und
der Bodenfläche 22c der
zugehörigen
hinteren Kurvennut 11a2 gleitet. Durch diese Konstruktion
kann sich die Verstellfassung 12 um eine vorbestimmte Strecke in
Richtung der optischen Achse bewegen. Somit wird eine Verkürzung des
Kurvenrings 11 in Richtung der optischen Achse erzielt,
ohne hierzu die Bewegungsstrecke der Verstellfassung 12 und
damit der zweiten Linsengruppe L2 in Richtung der optischen Achse
reduzieren zu müssen.
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Die 11 bis 16 zeigen
ein zweites Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Kurvengetriebes
für ein
Zoomobjektiv 100A. Das Zoomobjektiv 100A hat eine
Aufnahmeoptik mit einer ersten Linsengruppe L1, einer zweiten Linsengruppe
L2, einem Verschluss S, einer einstellbaren Blende A, einer dritten
Linsengruppe L3, einer vierten Linsengruppe L4, eine Tiefpassfilter
(optisches Filter) 18 und einem CCD-Bildsensor 20.
Der Grundaufbau des Mechanismus zum Ausfahren und Einfahren des Zoomobjektivs 100A ist
der gleiche wie der des Zoomobjektivs 100 nach erstem Ausführungsbeispiel.
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Wie
in 14 gezeigt, hat der Kurvenring 111 des
Zoomobjektivs 100A einen Nutensatz aus drei vorderen, inneren
Kurvennuten 111a1, die in verschiedenen Umfangspositionen
angeordnet sind und zum Bewegen der zweiten Linsengruppe L2 in Richtung
der optischen Achse dienen, und einen Nutensatz aus drei hinteren,
inneren Kurvennuten 111a2, die in verschiedenen Umfangspositionen
in Richtung der optischen Achse hinter den drei vorderen Kurvennuten 111a1 angeordnet
sind und dazu dienen, die dritte Linsengruppe L3 in Richtung der
optischen Achse zu bewegen. Die drei hinteren Kurvennuten 111a2 sind
auf Grundlage von Referenzkurvenbahnen β ausgebildet. Wie in 15 gezeigt,
hat jede hintere Kurvennut 111a2 zwei schräge Seitenflächen 122a, 122b und
eine Bodenfläche 122c,
welche die beiden Seitenflächen 122a, 122b miteinander
verbindet. Ein Satz aus drei Kurveneingriffsgliedern 112a, die
von der Außenumfangsfläche einer
der dritten Linsengruppe L3 zugeordneten Verstellfassung 112 des
Zoomobjektivs 100A nach außen abstehen, befindet sich
in Eingriff mit dem aus den drei hinteren, inneren Kurvennuten 111a2 bestehenden
Nutensatz.
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Jede
hintere Kurvennut 111a2 hat einen einseitigen Kurvenabschnitt
X2, der einen Teil des Zoom-Abschnittes bildet. Diesem einseitigen
Kurvenabschnitt X2 der jeweiligen hinteren Kurvennut 111a2 fehlt
die gesamte schräge
Seitenfläche 122b und
ein Teil der Bodenfläche 122c,
so dass in dem einseitigen Kurvenabschnitt X2 nur die schräge Seitenfläche 122a verbleibt
(vgl. 16). In dem einseitigen Kurvenabschnitt
X2 fehlt ein umso größerer Teil
der schrägen
Seitenfläche 122b,
je mehr sich die Referenzkurvenbahn β in Umfangsrichtung des Kurvenrings 111 (in 14 in
vertikaler Richtung) von beiden Seiten der Mitte des einseitigen
Kurvenabschnittes X2 annähert.
Außerdem
nimmt hinter dem einseitigen Kurvenabschnitt X2 die Bodenfläche 122c mit der
schrägen
Seitenfläche 122b allmählich ab
und fehlt längs
der Referenzkurvenbahn β in
der Nähe der
auf die Umfangsrichtung des Kurvenrings bezogenen Mitte des einseitigen
Kurvenabschnittes X2 ganz.
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Der
Kopf, d.h. der radial äußere Endabschnitt,
jedes Kurveneingriffsgebietes 112a ist selbst dann, wenn
er in dem einseitigen Kurvenabschnitt X2 angeordnet ist, durch die
Bodenfläche 122c der
zugehörigen
hinteren Kurvennut 111a2 gestützt (und so daran gehindert,
sich in radialer Richtung aus der hintere Kurvennut 111a2 zu
lösen).
Somit weicht das jeweilige Kurveneingriffsglied 112a auch
dann nicht von dem Referenzkurvendiagramm β der zugehörigen Kurvennut 111a2 ab,
wenn es sich in dem einseitigen Kurvenabschnitt X2 bewegt.
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Der
Kopf des jeweiligen Kurveneingriffsgliedes 112a ist gegen
die verbleibende schräge
Seitenfläche 122a der
zugehörigen
hinteren Kurvennut 111a2 mittels der Zugfeder 14 vorgespannt,
die zwischen der ersten Linsenfassung 44 und der Verstellfassung 122 gespannt
ist. Auf diese Weise kann sich das jeweilige Kurveneingriffsglied 112a zuverlässig auf
der Referenzkurvenbahn β der
zugehörigen
hinteren Kurvennut 111a2 bewegen. Zudem sind die drei schrägen Halteflächen 10b der
auf die zweite Linsengruppe L2 bezogenen Geradführungsplatte 10 in Entsprechung
zu den fehlenden Teilen der schrägen Seitenflächen 122b der
drei hinteren Kurvennuten 111a2 angeordnet, wenn die drei
Kurveneingriffsglieder 112a durch die einseitigen Kurvenabschnitte
X2 der drei hinteren Kurvennuten 111a2 laufen (vgl. 12 und 13).
Durch diese Anordnung der drei schrägen Halteflächen 10b der Geradführungsplatte 10 wird
verhindert, dass das jeweilige Kurveneingriffsglied 112a von
der zugehörigen Referenzkurvenbahn β abweicht,
wenn ein Stoß oder
ein Schlag auf das Zoomobjektiv 100A ausgeübt wird.
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In
dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
fehlt ein hinterer Endabschnitt des Kurvenrings 11 bzw. 111.
Es ist jedoch ebenso möglich,
das sowohl ein vorderer Endabschnitt, als auch ein hinterer Endabschnitt
des Kurvenrings fehlen. Hierzu wird auf das Beispiel nach 17 verwiesen.
Dort sind an der Innenumfangsfläche
eines Kurvenrings 211 ein Satz aus drei vorderen, inneren
Kurvennuten 211a1 und ein Satz aus drei hinteren, inneren
Kurvennuten 211a2 ausgebildet. Die vorderen Kurvennuten 111a1 haben
jeweils ihre Weitwinkelgrenzposition am vorderen Ende des Kurvenrings 11,
während
die hinteren Kurvennuten 211a2 jeweils ihre Weitwinkelgrenzposition
am hinteren Ende des Kurvenrings 211a haben. Jede vordere
Kurvennut 211a1 hat zwei schräge Seitenflächen 222a1 und 222b1 sowie
eine Bodenfläche 222c1,
welche die beiden schrägen
Seitenflächen 222a1 und 222b1 miteinander
verbindet, wie in 18 gezeigt ist. Entsprechend
hat jede hintere Kurvennut 211a2 zwei schräge Seitenflächen 222a und 222b2 sowie
eine Bodenfläche 222c2,
welche die beiden schrägen
Seitenflächen 222a2 und 222b2 miteinander
verbindet, wie in 19 gezeigt ist. Jede vordere
Kurvennut 211a1 hat in der näheren Umgebung ihrer Weitwinkelgrenzposition
einen einseitigen Kurvenabschnitt X3, während jede hintere Kurvennut 211a2 in
der näheren
Umgebung ihre Weitwinkelgrenzposition einen einseitigen Kurvenabschnitt
X4 hat. Ein Teil der schrägen
Seitenflächen 222a1 der vorderen
Kurvennut 211a1 in Richtung der Nutlängserstreckung fehlt in dem
einseitigen Kurvenabschnitt X3 der Kurvennut 211a1, wobei
die beiden Flächen 222b1 und 222c1 erhalten
bleiben (vgl. 20). Dagegen fehlt die schräge Seitenfläche 222b2 der
hinteren Kurvennut 211a2 in Richtung der Nutlängserstreckung
vollständig
vom Nutboden bis zum radial äußeren Nutende
in dem einseitigen Kurvenabschnitt X4 der hinteren Kurvennut 211a2,
wobei die beiden Flächen 222a2 und 222c2 erhalten
bleiben (vgl. 21).
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Ein
Satz aus drei vorderen Kurveneingriffsgliedern 212a1 befindet
sich in Eingriff mit dem Satz aus drei vorderen, inneren Kurvennuten 211a1.
Auch wenn das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 212a1 durch
den einseitigen Kurvenabschnitt X3 der zugehörigen vorderen Kurvennut 211a1 läuft, weicht das
Kurveneingriffsglied 212a1 nicht von einer Referenzkurvenbahn γ der zugehörigen vorderen
Kurvennut 211a1 ab, da der Kopf, d.h. der radial äußere Endabschnitt
des Kurveneingriffsgliedes 212a1 von der Bodenfläche 222c1 der
zugehörigen
vorderen Kurvennut 211a1 gestützt ist (und dadurch daran
gehindert ist, sich in radialer Richtung zu lösen), und da ein Teil der schrägen Seitenfläche 222a1 der
vorderen Kurvennut 211a1 in dem einseitigen Kurvenabschnitt X3
erhalten bleibt. Dagegen befindet sich ein Satz aus drei hinteren
Kurveneingriffsgliedern 212a2 in Eingriff mit dem Satz
aus drei hinteren Kurvennuten 211a2. Auch wenn das jeweilige
hintere Kurveneingriffsglied 212a2 durch den einseitigen
Kurvenabschnitt X4 der zugehörigen
hinteren Kurvennut 211a2 läuft, weicht das Kurveneingriffsglied 212a2 nicht
von einer Referenzkurvenbahn δ der
zugehörigen
Kurvennut 211a2 ab, da der Kopf, d.h. der radial äußere Endabschnitt
des Kurveneingriffsgliedes 212a2 von der Bodenfläche 222c2 der
Kurvennut 211a2 gestützt
ist (und dadurch daran gehindert ist, sich in radialer Richtung
zu lösen).
Ist eine Zugfeder eingebaut, die das jeweilige vordere Kurveneingriffsglied 212a1 gegen
die schräge
Seitenfläche 222b1 der
zugehörigen
vorderen Kurvennut 211a1 vorspannt (und damit das hintere
Kurveneingriffsglied 212a2 gegen die schräge Seitenfläche 222b2 der
zugehörigen
vorderen Kurvennut 211a2 vorspannt), so kann sich das vordere
Kurveneingriffsglied 212a1 zuverlässig auf der Referenzkurvenbahn δ der zugehörigen vorderen Kurvennut 211a1 bewegen.
(Auch das jeweilige hintere Kurveneingriffsglied 212a2 kann
sich zuverlässig auf
der Referenzkurvenbahn δ der
zugehörigen
hinteren Kurvennut 211a2 bewegen).
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Da
bei diesem Ausführungsbeispiel
der vordere und der hintere Endabschnitt des Kurvenrings gleichsam
fehlen, kann der Kurvenring in Richtung der optischen Achse weiter
verkürzt
werden, ohne die Bewegungsstrecke der zugehörigen Linsengruppe in Richtung
der optischen Achse reduzieren zu müssen.
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Die
Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt.
Diese sehen beispielhaft vor, dass der Satz aus drei vorderen, inneren
Kurvennuten 11a1 und der Satz aus drei hinteren, inneren
Kurvennuten 11a2 in Umfangsrichtung des Kurvenrings 11 versetzt
zueinander angeordnet sind, dass die drei hinteren, inneren Kurvennuten 111a2 in
Umfangsrichtung des Kurvenrings 111 versetzt zueinander
angeordnet sind, dass die drei hinteren, inneren Kurvennuten 111a2 in
Umfangsrichtung des Kurvenrings 111 versetzt zueinander
angeordnet sind, dass der Satz aus drei vorderen Kurveneingriffsgliedern 12a1 und
der Satz aus drei hinteren Eingriffsgliedern 12a2 in Umfangsrichtung
der Verstellfassung 12 versetzt zueinander angeordnet sind, und
dass die drei hintere Kurveneingriffsglieder 112a in Umfangsrichtung
der Verstellfassung 112 versetzt zueinander angeordnet
sind. Dabei ist die Zahl der an dem Kurvenring ausgebildeten Kurvennuten
und die entsprechende Zahl der an der für die zweite Linsengruppe vorgesehenen
Verstellfassung frei wählbar.
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In
den Ausführungsbeispielen
liegen die vordere und die hintere Endfläche des Kurvenrings in einer
Ebene senkrecht zur optischen Achse Z. Die vordere und die hintere
Endfläche
des Kurvenrings können
jeweils auch eine Fläche
umfassen, die in einer Ebene liegt, die nicht senkrecht zur optischen
Achse Z ausgerichtet ist. Fehlt beispielsweise die schräge Seitenfläche 22b in
dem einseitigen Kurvenabschnitt X1 der jeweiligen vorderen Kurvennut 111a1 ganz, während die
schräge
Seitenfläche 22a und
die Bodenfläche 22c erhalten
bleiben, so hat der Kurvenring 11 eine Form, bei der ein
Teil des hinteren Endes des Kurvenrings 11 gleichsam fehlt.
Selbst wenn auf diese Weise bei dem Kurvenring 11 ein Teil
fehlt, so beeinträchtigt
dies nicht die Zuverlässigkeit,
mit der die Kurveneingriffsglieder 12a (12a1 und 12a2)
arbeiten.
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Die
auf die zweite Linsengruppe L2 bezogene Verstellfassung (geradlinig
bewegbare Fassung) 12 des Zoomobjektivs wird in den beschriebenen Ausführungsbeispielen über die
Drehung des Kurvenrings 11 verdrehfest zu diesem geradlinig
bewegt. Die Erfindung ist jedoch auch auf eine Linsengruppe-Verstellfassung
anwendbar, deren Bewegung längs
der optischen Achse zudem eine Rotationskomponente beinhaltet.
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Der
oben beschriebene Aufbau der einseitigen Kurvenabschnitte (X1, X2,
X3, X4) des Kurvenrings (11, 111, 211)
ist nicht auf den für
die Ausführungsbeispiele
beschriebenen Aufbau beschränkt. Beispielsweise
ist eine Ausführungsform
möglich,
bei der die schräge
Seitenfläche 22b und
ein dieser Seitenfläche
benachbarter Teil der Bodenfläche 22c,
der sich zu der zugehörigen
Referenzkurvenbahn α erstreckt,
in dem einseitigen Abschnitt X1 der jeweiligen hinteren, inneren
Kurvennut 11a2 fehlen. Bei der Ausbildung des einseitigen
Abschnittes besteht also ein Freiheitsgrad dahingehend, dass diejenige
der beiden schrägen
Seitenflächen,
die dem in Richtung der optischen Achse der Kurvennut näheren Ende des
Kurvenrings näher
liegt, sowie ein an diese Seitenfläche angrenzender Teil der Bodenfläche fehlen, ohne
die Referenzkurvenbahn zu unterbrechen.