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DE102007005070A1 - Optimale Schätzung der Modellparameter eines Wandlers - Google Patents

Optimale Schätzung der Modellparameter eines Wandlers Download PDF

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DE102007005070A1
DE102007005070A1 DE102007005070A DE102007005070A DE102007005070A1 DE 102007005070 A1 DE102007005070 A1 DE 102007005070A1 DE 102007005070 A DE102007005070 A DE 102007005070A DE 102007005070 A DE102007005070 A DE 102007005070A DE 102007005070 A1 DE102007005070 A1 DE 102007005070A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zur optimalen Bestimmung der linearen und nichtlinearen Parameter eines Modells (11) für einen Wandler (1), der Eingangssignale x(t) in Ausgangssignale y(t) umformt. Wandler dieser Art sind vorrofone), aber auch andere elektrische Speicher- und Übertragungssysteme. Die Modellierung von Wandlern und die automatische Bestimmung der freien Parameter P<SUB>1</SUB> und P<SUB>n</SUB> des Modells ist für messtechnische Anwendungen (z. B. Bewertung des Wandlers, Fehlerdiagnose) und aktive Steuerung des Wandlers (z. B. Linearisierung des Wandlers) notwendig. Die optimale Schätzung dieser Parameter und die Vermeidung systematischer Fehlschätzungen ist das Ziel der Erfindung. Diese Aufgabe wird durch eine getrennte Schätzung der linearen Parameter P<SUB>1</SUB> und der nichtlinearen Parameter P<SUB>n</SUB> mit unterschiedlichen Kostenfunktionen gelöst.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zur optimalen Bestimmung der linearen und nichtlinearen Parameter eines Modells für einen Wandler, der Eingangssignale (z. B. elektrische, mechanische oder akustische Signale) in Ausgangssignale (z. B. elektrische, mechanische oder akustische Signale) umformt. Wandler dieser Art sind vorrangig Aktuatoren (Lautsprecher) und Sensoren (Mikrofone), aber auch andere elektrische Speicher- und Übertragungssysteme. Das Modell ist nichtlinear und beschreibt das Übertragungsverhalten des Wandlers sowohl im Klein- als auch im Großsignalbereich, das heißt für beliebige Eingangssignale können die Ausgangssignale und die internen Zustände des Wandlers mit Hilfe des Modells vorhergesagt werden. Das Modell besitzt veränderliche Parameter, mit denen die besonderen Eigenschaften des konkreten Wandlers erfasst werden können. Die Modellierung von Wandlern und die automatische Bestimmung der freien Parameter des Modells sind für messtechnische Anwendungen (z. B. Bewertung des Wandlers, Fehlerdiagnose) und aktive Steuerung des Wandlers (z. B. Linearisierung des Wandlers) notwendig. Die optimale Schätzung dieser Parameter und die Vermeidung systematischer Fehlschätzungen der nichtlinearen Parameter ist das Ziel der Erfindung.
  • STAND DER TECHNIK
  • Die Modellierung eines unbekannten Systems, die Auffindung einer adäquaten Struktur des Modells, die Schätzung der freien Modellparameter und inneren Zustandsvariablen und des Ausgangssignals wird unter dem Begriff Systemidentifikation zusammengefasst. Für die Anpassung und Parameterbestimmung von linearen Modellen sind eine Vielzahl von Methoden entwickelt wurden, die jedoch auf die Identifikation nichtlinearer Systeme nur bedingt anwendbar sind. Für nichtlineare Modelle mit einer sehr allgemeinen Struktur (z. B. Polynomfilter basierend auf dem Volterra-Wiener-Ansatz. siehe V. J. Mathews, Adaptive Polynomial Filters, IEEE SP MAGAZINE, July 1991, S. 10–26) wurden Methoden entwickelt, die eine optimale Schätzung der Parameter gewährleisten, wenn die Ordnung des Polynomfilters und die Anzahl der freien Parameter ausreichend groß sind. Diese Methoden sind jedoch für einige praktische Aufgaben (z. B. elektroakustische Wandler) nicht anwendbar, da der anfallende Rechenaufwand mit derzeit verfügbaren Signalprozessoren nicht bewältigt werden kann. Unter Ausnutzung von zusätzlichem Vorwissen über die physikalischen Zusammenhänge (z. B. elektrodynamischen Wechselwirkungen) wurden jedoch bedeutend einfachere nichtlineare Modelle für Wandler entwickelt, die die Grundlage für die Entwicklung von nichtlinearen Steuerungssystemen und Messsystemen sind. Ausgehend von dem elektroakustischen Modell des Lautsprechers wurden in diesem Sinne spezielle nichtlineare Modellstrukturen entwickelt ( U.S. Patent 5,438,625 und J. Suykens, et al., "Feedback Linearization of Nonlinear Distortion in Electrodynamic Loudspeakers," J. Audio Eng. Soc., Band 43, Seite 690–694). Diese Modelle besitzen eine überschaubare Komplexität und enthalten eine minimale Anzahl von Zustandsvariablen (Auslenkung, Schnelle, Strom, Spannung, magnetischer Fluss, ...) und freien Parameter (Masse, Steifigkeit, Widerstand, Induktivität, Kraftfaktor), die direkt physikalisch interpretierbar sind. Für den elektroakustischen Wandler wurden eine Vielzahl von Messmethoden entwickelt, mit denen die linearen und nichtlinearen Parameter geschätzt werden können. Neben statischen Methoden wurden dynamische Methoden entwickelt, die ein Wechselsignal zur Anregung des Wandlers benutzen. Ausgehend von einer traditionellen Messung der harmonischen Klirr- und Intermodulationsverzerrungen mit einem einzelnen Ton oder einem Zweitonsignal als Stimulus wurden die einzelnen Verzerrungskomponenten zweiter, dritter und höherer Ordnung im Ausgangssignal gemessen und die Parameter geschätzt (W. Klippel, "The Mirror Filter – a New Basis for Reducing Nonlinear Distortion Reduction and Equalizing Response in Woofer Systems", J. Audio Eng. Society 32, Heft 9, S. 675–691, (1992)). Dieses Verfahren ist jedoch sehr zeitaufwendig, da verschiedene Teilmessungen mit veränderten Anregungsfrequenzen durchgeführt werden müssen. Die Verwendung eines Multitonsignals als Stimulus ist bei diesen Methoden nicht möglich, da bei Erhöhung der Anzahl der Signalkomponenten im Anregungssignal die Anzahl der Verzerrungskomponenten überproportional ansteigt und eine eindeutige Zuordnung der Verzerrungskomponenten als Harmonische, Differenztöne oder Summentöne unmöglich wird. Um die linearen und nichtlinearen Parameter des Wandlermodells auch bei der Übertragung von normalen Audiosignalen und komplexen Testsignalen (Rauschen, Multitonsignal) schätzen zu können, wurden adaptive Strukturen entwickelt, die zur Messung der Modellparameter verwendet werden. Hierbei kann das adaptive Modell in verschiedener Weise mit dem Wandler verknüpft sein (Parallelschaltung, seriell als Prefilter oder seriell als Postfilter) siehe DE 4332804A1 oder W. Klippel, "Adaptive Nonlinear Control of Loudspeaker Systems," J. Audio Eng. Society 46, pp. 939–954 (1998).
  • Die Patente DE 4334040 , WO 97/25833 , US 2003/0118193 , US 6269318 , US 5,523715 legen Steuerungssysteme offen, die keinen zusätzlichen akustischen oder mechanischen Sensor benötigen. Eine adaptives Modell schätzt die Parameter des Wandlers aus der elektrischen Klemmenspannung und dem Eingangsstrom.
  • Die bekannten Methoden der nichtlinearen Systemidentifikation US 4,196,418 , US 4,862,160 , US 5539482 , EP1466289 , US 5268834 , US 5266875 , US 4291277 , EP1423664 , US 6,611,823 , WO 02/02974 , WO 02/095650 liefern optimale Schätzwerte für die Modellparameter nur dann, wenn das Modell das Verhalten des Wandlers vollständig beschreibt. In Praxis gibt es natürlich immer Unterschiede zwischen dem theoretischen Modell und dem realen Wandler, was zu erheblichen Fehlschätzungen der nichtlinearen Parameter führt. Das soll im Folgenden näher erläutert werden:
    Das Ausgangssignal y(t) des Wandlers y(t) = ynlin(t) + ylin(t) (1)besteht aus einem nichtlinearen Signalbestandteil ynlin(t) = PsnGn(t) (2)und einem linearen Signalbestandteil ylin(t) = PslGl(t) + PresGres(t) + n(t). (3)
  • Der lineare Signalbestandteil ylin(t) enthält einen modellierbaren linearen Signalanteil PslGl(t), einen nichtmodellierbaren linearen Anteils PresGres(t) und ein Störsignal n(t). Hierbei seien die Signale im linearen Gradientenvektor Gl(t) nicht korreliert (statistisch unabhängig) mit den Signalen im linearen Gradientenvektor Gres(t). Das Störsignal n(t) beschreibt stochastische Signale (z. B. Rauschen) oder deterministische Signale (z. B. Netzbrummen). Der nichtlineare Signalanteil ynlin(t) kann als nichtlineare Verzerrung interpretiert werden, die im nichtlinearen Gradientenvektor GTn (t) = [g1(t) g2(t)...gN(t)] (4)wie zum Beispiel GTn (t) = [i(t)x(t)2 i(t)x(t)4 i(t)x6] (5)durch Multiplikationen des Eingangssignals x(t) mit dem Eingangsstrom i(t) = hi(t)·x(t). (6)entstehen und anschließend mit dem nichtlinearen Parametervektor Psn = [ps,1 ps,2...ps,N], (7)gewichtet werden.
  • Das Modell erzeugt ein Ausgangsignal y'(t) = PnGn(t) + PlGl(t), (8)das ebenfalls durch Überlagerung eines nichtlinearen Signalanteils PnGn(t) und eines linearen Anteils PlGl(t) entsteht. Es ist das Ziel der optimalen Parametermeterschätzung, die linearen Parameter Pl = [pl,1 pl,2...pl,L] (9)als auch die nichtlinearen Parameter Pn = [pn,1 pn,2...pn,N] (10)des Modells in Übereinstimmung mit den wahren Parameter des realen Wandlers zu bringen (d. h. Pn → Ps,n, Pl → Ps,l).
  • Ein geeignetes Kriterium für die Beschreibung der Übereinstimmung zwischen Modell und realem Wandlersystem ist das Fehlerzeitsignal e(t) = y(t) – y'(t), (11)das sich auch als Summe e(t) = en(t) + el(t) + er(t) (12)des nichtlinearen Fehleranteils en(t) = ΔPnGn = (Psn – Pn)Gn, (13)des linearen Fehlers el(t) = ΔPlGl = (Psl – Pl)Gl (14)und des Restfehlers er(t) = PresGres(t) + n(t) (15)beschreiben lässt. Die derzeit bekannten Methoden der nichtlinearen Systemidentifikation bestimmen optimale Schätzwerte für die linearen und nichtlinearen Modellparameter in der Weise, dass das Gesamtfehlersignal e(t) in einer Kostenfunktion C = E{e(t)2} → Minimum (16)minimiert wird. Die linearen Parameter Pl können durch Einsetzen von Gln. (1) und (8) in (11) und Multiplikation mit dem transponierten Gradientenvektor Gl T(t) und Bestimmung des Erwartungswertes
    Figure 00040001
    bestimmt werden. Hierbei erhält man die Wiener-Hopf-Gleichung für die linearen Parameter PlE{Gl(t)GTl (t)} = E{ylin(t)GTl (t)} – E{en(t)GTl (t)}, PlSGGl = SyGl + SrGl (18)wobei berücksichtigt wurde, dass der residuale Restfehler er(t) nicht korreliert ist mit dem Gradientensignal Gl(t). Die linearen Parameter des Modells Pl = (SyGl + SrGl)SGGl –1 Pl = Psl + ΔPl (19)können durch Matrixinversion von SGGl und Umstellung der Wiener-Hopf-Gleichung direkt berechnet werden oder mit Hilfe eines adaptiven Algorithmus zum Beispiel mit dem LMS-Algorithmus PTl (t) = PTl (t – 1) + μGl(t)e(t) = PTl (t – 1) + μGl(t)el(t) + μGl(t)en(t) → pTsl + ΔPTl (20)iterativ bestimmt werden, wobei die Konstante μ die Lerngeschwindigkeit bestimmt. Die linearen Parameter Pl werden ohne systematischen Fehler ΔPl geschätzt, sobald der nichtlineare Fehler en(t) verschwindet, d. h. die nichtlinearen Parameter ebenfalls optimal geschätzt werden.
  • Die Minimierung des Gesamtfehlersignals in Gleichung (16) führt jedoch zu einer systematischen Fehlschätzung der nichtlinearen Parameter Pn, sobald ein Restfehler er auftritt. Durch Einsetzen von Gln. (1) und (8) in (11) und Multiplikation mit dem transponierten Gradientenvektor Gn T(t) erhält man die Wiener-Hopf-Gleichung für die nichtlinearen Parameter PnE{Gn(t)GTn (t)} = E{ynlin(t)GTn (t)} – E{[el(t) + er(t)]GTn (t)}, PnSGGn = SyGn + SrGn (21) wobei SGGn die Autokorrelation der Gradientensignale, SyGn die Kreuzkorrelation der Gradientensignale mit dem Signal ylin(t) und Srgn die Kreuzkorrelation des Restfehlers mit dem Gradientensignal beschreibt.
  • Die nichtlinearen Parameter des Modells Pn = (SyGn + SrGn)SGGn –1 Pn = Psn + ΔPn (22)können durch Matrixinversion von SGGn und Umstellung der Wiener-Hopf-Gleichung direkt berechnet werden oder mit Hilfe eines adaptiven Algorithmus zum Beispiel mit dem LMS-Algorithmus PTn (t) = PTn (t – 1) + μGn(t)e(t) = PTn (t – 1) + μGn(t)en(t) + μGn(t)[el(t) + er(t)] → PTsn + ΔPTn (23)iterativ bestimmt werden. Die Lösung dieses Schätzproblems führt bei Anwendung von bekannten Methoden zum gegenwärtigen Stand der Technik zu einer systematischen Fehlschätzung (bias) der nichtlinearen Parameter Pn um den Fehler ΔPn, solange E{Gn(t)[el(t) + er(t)]} ≠ 0 (24)gilt.
  • Dieser Fehleranteil ΔPn in Pn kann durchaus 50% übersteigen, da in vielen praktischen Anwendungen die Kreuzleistungsdichte SrGn des Restfehlers die Kreuzleistungsdichte SyGn dominiert. Einfacher ausgedrückt: Die nichtlinearen Verzerrungen im Messsignal y(t) sind relativ klein im Vergleich zum Restfehler er(t) und el(t), der vorrangig durch die Unvollkommenheiten des linearen Modells verursacht wird.
  • Entsprechend dem gegenwärtigen Stand der Technik würde man fordern, dass die Ordnung L des linearen Modells erhöht werden müsste, um das reale Wandlersystem mit der Impulsantwort hm(t) vollständig zu beschreiben, so dass der Restfehler er(t) vollständig verschwindet. Diese Forderung lässt sich in der Praxis jedoch kaum erfüllen. Ein Lautsprecher besitzt zum Beispiel bei Berücksichtigung des viskoelastischen Verhaltens der mechanischen Aufhängung und der Wirbelströme im magnetischen Eisenkreis (Polplatte, Polkern) eine sehr komplizierte Übertragungsfunktion, die mit einem rekursiven digitalen IIR-Filter niedriger Ordnung oder einer endlichen Impulsantwort eines nichtrekursiven FIR-Filter nur unzureichend beschrieben werden kann. Elektroakustische Systeme (Lautsprecher) sind darüber hinaus zeitvariant und ihre Parameter verändern sich durch Alterung und mit den Umweltbedingungen (Temperatur, Luftfeuchte).
  • ZIELE DER ERFINDUNG
  • Es ist das Ziel der Erfindung, die nichtlinearen Parameter Pn und die linearen Parameter Pl des Modells ohne einen systematischen Schätzfehler zu bestimmen, obwohl Störsignale das Messsignal verfälschen und das Modell die linearen Eigenschaften des Wandlers nicht vollständig erfasst. Die Parameterschätzung sollte durch Anregung des Wandlersystems mit Hilfe eines normalen Audiosignals (z. B. Musik) oder eines breitbandigen Testsignals (z. B. Rauschen) oder eines Steuersignals (z. B. bei der aktiven Lärmbekämpfung) ausreichender Amplitude realisiert werden. Das zu übertragene Signal soll durch die Messeinrichtung nicht oder höchstens minimal verändert werden und die subjektiv empfundene Übertragungsqualität nicht verschlechtern. Die Erfindung soll in digitalen Signalprozessoren einfach realisiert werden können.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Entsprechend der Erfindung werden die nichtlinearen Parameter Pn so geschätzt, dass der nichtlineare Fehleranteil en(t) in der nichtlinearen Kostenfunktion Cn = E{en(t)2} → Minimum (25)minimal wird und die Korrelation zwischen nichtlinearem Gradientensignal und nichtlinearem Fehler E{Gn(t)en(t)} = 0 (26)verschwindet. Dadurch kann eine systematische Fehlschätzung der nichtlinearen Parameter Pn vermieden werden.
  • Diese fehlerfreie Schätzung der nichtlinearen Parameter führt jedoch nicht notwendigerweise dazu, dass auch das Gesamtfehlersignal e(t) und die Kostenfunktion C in Gleichung (16) minimal werden.
  • Da die nichtlineare Kostenfunktion Cn sich nicht für eine fehlerfreie Schätzung der linearen Modellparameter eignet, müssen die linearen und nichtlinearen Parameter mit getrennten Methoden und unterschiedlichen Kostenfunktionen identifiziert werden. Das ist der entscheidende Ansatzpunkt der vorliegenden Erfindung und der entscheidende Unterschied zum Stand der Technik. Theoretisch lässt sich diese Aufgabe dadurch lösen, dass der Gesamtfehlersignal e(t) in Teilsignale entsprechend Gleichung (12) zerlegt wird und die nichtlinearen Parameter ausschließlich mit dem nichtlinearen Fehler en(t) geschätzt werden. Praktisch lässt sich diese Lösung jedoch nur schwer realisieren und es ist günstiger, das Gradientensignal Gn(t) durch eine geeignete Transformation Tg in ein modifiziertes Gradientensignal G'T(t) = [g'1(t) g'2(t)...g'N(t)] = Tg{GTn (t)} (27)und/oder das Fehlersignal e(t) durch eine geeignete Transformation Te in ein modifiziertes Fehlersignal e'j(t) = Te,j{e(t)} = e'n,j(t) + e'res,j(t), j = 1, ..., N (28)umzuwandeln, so dass die Kreuzkorrelation E{g'j(t)e'res,j(t)} = 0, j = 1, ..., N (29)zwischen dem transformierten Restfehler e'res,j(t) und den transformierten Gradientensignalen g'j(t) für alle j = 1, ..., N verschwindet. Die angewendeten Transformationen müssen jedoch gewährleisten, dass eine positive Korrelation zwischen den ursprünglichen und transformierten Gradientensignalen E{gj(t)g'j(t)T} > 0, j = 1, ..., N (30)und zwischen dem ursprünglichen und transformierten nichtlinearen Fehler E{en(t)e'n,j(t)} > 0, j = 1, ..., N (31)erhalten bleibt.
  • Das Wesen der Erfindung wird zweckmäßigerweise mit Hilfe von Gradientensignalen, Fehlersignalen und Kostenfunktionen beschrieben, da diese Begriffe traditionell in Untersuchungen zur optimalen Anpassung von Modellen und der Schätzung von Modellparametern verwendet werden. Es soll an dieser Stelle jedoch darauf hingewiesen werden, dass andere Beschreibungsformen möglich sind, die zum Beispiel lediglich auf das Eingangssignal x(t) und Ausgangssignal y(t) beziehen.
  • Somit werden bei den Transformationen Tg und Tc vorrangig lineare Signalanteile unterdrückt, jedoch bleiben die Informationen (ein Teil der nichtlinearen Signalanteile), die für die Schätzung der nichtlinearen Parameter benötigt werden, erhalten.
  • Durch die angewendeten Transformationen kann eine fehlerfreie Schätzung der nichtlinearen Parameter (Pn = Psn) gewährleistet werden. Das kann mit Hilfe des LMS Algorithmus zum Beispiel einfach realisiert werden: pn,j(t) = pn,j(t – 1) + μg'j(t)e'j(t), j = 1, ..., N Pn → Psn (32)
  • Geeignete Transformationen, die diese Bedingung erfüllen, können mit einer additiven Dekorrelationsmethode oder mit Hilfe von Filtern realisiert werden. Die beiden Realisierungsmöglichkeiten sollen im folgenden näher beschrieben werden.
  • Die Dekorrelationstechnik hat den Vorteil, dass sie keine Eingriffe in das übertragene Signal erfordert. Obwohl die Dekorrelationstechnik auch auf das gemessene Signal y(t) angewendet werden kann, ist es zweckmäßiger, die Dekorrelation unmittelbar im Fehlersignal mit Hilfe der folgenden Funktion e'j(t) = Te,j{e(t)} = e(t) + CjBj, j = 1, ..., N (33)durchzuführen. Das transformierte Fehlersignal e'j(t) ist die Summe aus dem ursprünglichen Fehlersignal e(t) und dem j-ten Kompensationsvektor BTj = [bj,1 bj,2...bj,N], (34)gewichtet mit dem j-ten Dekorrelationsparametern Cj = [cj,1 cj,2...cj,N]. (35)die ebenfalls als Vektor zusammengefasst sind. Alle Kompensationsvektoren Bj enthalten ausschließlich Kompensationssignale ηk (Basissignale), die eine lineare Beziehung zum Eingangssignal x(t) besitzen. Diese Basissignale müssen für jedes Gradientensignal g'j hergeleitet werden. Hierfür wird der Erwartungswert E{e'jgj} = ΣΠE{ηkηl} (36)aus dem Produkt von Fehlersignal e'j und Gradientensignal gj in eine Summe von Produkten zerlegt, wobei die Produkte ausschließlich Korrelationen zweier Basissignale enthalten (siehe Anhang 2: „Average of the Product of Gaussian Variables," in M. Schertzen, The Volterra and Wiener Theories of Nonlinear Systems, Robert E. Krieger Publishing Company, Malabar, Florida, 1989.)
  • Für die Gradientensignale in Gl. (4) in dem hier benutzten einfachen Beispiel, besitzt der erste Kompensationsvektor für j = 1 BTl = [x i] (37)nur die Basissignale Eingangsignal x(t) und das Stromsignal i(t). Die zwei Kompensationssignale ergeben sich aus der Korrelation des Gradientensignals gl(t) = ix2 mit dem transformierten Fehlersignal e'l(t) E{ix2e'l(t)} = 2E{ix}E{xe'l(t)} + E{ie'l(t)}E{x2} (38)und lassen sich entsprechend Gl. (36) als Summe von Produkten darstellen, in denen nur Korrelationen zwischen zwei Basissignalen in allen Kombinationen auftreten. Die Korrelation zwischen dem nichtlinearen Gradientensignal ix2 und einem beliebigen (linearen) Fehleranteil e'res,l(t) in e'l(t) verschwindet, wenn E{xe'l(t)} = 0, E{ie'l(t)} = 0 (39)gilt.
  • Das heißt, die Transformation Te,j des Fehlersignals e(t) in e'l muss so ausgeführt werden, dass sowohl e'l(t) unkorreliert ist mit x als auch mit i. Hierbei können die beiden Basissignale x und i direkt als Kompensationsignale verwendet werden und dem ursprünglichen Signal e(t) additiv zugesetzt werden. Die optimalen Dekorrelationsparameter können zum Beispiel durch folgende iterative Beziehung CTj (t) = CTj (t – 1) + μBje'j(t), j = 1, ..., N (40)adaptiv bestimmt werden. Bei der additiven Dekorrelationsmethode braucht das Gradientensignal nicht verändert zu werden, so dass G'(t) = Tg{Gn} = Gn ist.
  • Bei der Addition von linearen Signalen bleiben die wichtigen Informationen im nichtlinearen Fehlersignal en, die für die Schätzung der nichtlinearen Parameter benötigt werden, erhalten. Nur wenn das Fehlersignal e'l(t) selber das nichtlineare Gradientensignal e'n,l(t) = ix2 enthält, ergibt sich eine Korrelation E{ix2ix2} = 2E{ii}E{xx}2 + 4E{ix}2E{xx} ≠ 0, (41)die ungleich Null ist.
  • Eine alternative Transformation, die die Anforderungen in Gln. (29)–(31) erfüllt, kann durch Vorfilterung des Anregungssignals x(t) = hg(t)·u(t) (42)mit der Filterfunktion
    Figure 00090001
    realisiert werden, wobei FT{} die Fouriertransformation beschreibt und die Funktion δ(f) als
    Figure 00090002
    definiert ist. Dieses Filter sperrt das Signal an wenigen ausgewählten Spektrallinien fi mit i = 1, ... I, lässt das Signal jedoch an allen anderen Frequenzen ungehindert durch.
  • Ein zweites Filter mit der Filterfunktion
    Figure 00090003
    wird zur Transformation Te des Fehlersignals e'j(t) = ha(t)·ej(t), j = 1, ..., N (46)verwendet. Da das Filter Ha(f) nur die Spektralanteile passieren lässt, die nicht im Anregungssignal x(t) enthalten sind, ist das transformierte Fehlersignal e'j(t) nicht mehr korreliert mit dem linearen Fehlersignal e'res(t) entsprechend Gl. (29), das durch die Unvollkommenheiten des linearen Models bestimmt ist. Das Fehlersignal e'j(t) enthält jedoch noch einen Teil der nichtlinearen Spektralanteile aus en,j so dass entsprechend Gl. (31) beide Signale noch ausreichend korreliert sind.
  • Unter Benutzung des gefilterten Eingangssignals x(t) und des entsprechend gefilterten Fehlersignals e'j(t) führt der LMS-Algorithmus pn,j(t) = pn,j(t – 1) + μgj(t)e'j(t), j = 1, ..., N Pn → Psn (47)zu einer fehlerfreien Schätzung der nichtlinearen Parameter, solange die Störsignale n(t) nicht das Filter Ha(f) passieren und mit dem Gradientensignal Gn(t) korrelieren. Bei Filterung des Fehlersignals braucht das Gradientensignal nicht verändert zu werden, so dass G'(t) = Tg{Gn} = Gn gilt.
  • Eine dritte Alternative besteht in der Filterung der Gradientensignale G'(t) = ha(t)·Gn(t) (48)mit der in Gl. (45) definierten Filterfunktion Ha(f) bei gleichzeitiger Filterung des Eingangsignals mit der Filterfunktion Hg(f) entsprechend Gl. (43).
  • Durch diese Transformation gilt sowohl Gl. (30) als auch
    Figure 00100001
    so dass das gefilterte Gradientensignal weder korreliert ist mit dem linearen Fehler el(t) noch mit dem Restfehler er(t). Unter der Bedingung, dass das Störsignal n(t) nicht mit den gefilterten Gradientensignalen korreliert ist, ergibt sich eine fehlerfreie Schätzung der nichtlinearen Parameter pn,j(t) = pn,j(t – 1) + μg'j(t)ej(t), j = 1, ..., N. Pn → Psn (50)
  • Die Anzahl I und die Werte fi dieser Frequenzen müssen jedoch so gewählt werden, dass sowohl die linearen als auch die nichtlinearen Parameter bestimmbar sind. Ist die Anzahl I sehr klein, können bei festen Frequenzen fi die nichtlinearen Parameter nicht mehr fehlerfrei geschätzt werden. Ist die Anzahl I der Frequenzen sehr groß, wird die richtige Schätzung der linearen Parameter problematisch. Gleichzeitig wird das dem Wandler zugeführte Eingangsignal entscheidend verändert und bei Verwendung eines Audiosignals (Musik, Sprache) die Übertragungsqualität beeinträchtigt.
  • Die Anzahl I der Frequenzen fi kann erheblich vermindert werden, wenn die Werte nicht konstant, sondern sich als eine Funktion fi = f(t) mit i = 1, ... I der Zeit verändern. Dadurch können auch bei einer sehr geringen Anzahl der gesperrten Spektrallinien (zum Beispiel I = 1) die nichtlinearen Parameter vollständig bestimmt werden, falls die Messzeit so lang gewählt wird, dass sich die Frequenz fi ausreichend verändert kann. Diese Modifikation der Filtertechnik führt nur zu minimalen Veränderungen im übertragenen Signal, die aufgrund der Maskierung und anderer psychoakustischer Effekte unhörbar sind und die subjektive empfundene Übertragungsqualität nicht verschlechtern.
  • Bei einer zweckmäßigen Anzahl I und Lage der Frequenzen fi überlagern sich im Fehlersignal e'(t) nichtlineare Signalkomponenten verschiedener Ordnung, so dass eine Zuordnung der Verzerrungen zu den erzeugenden Grundfrequenzen und Interpretation als harmonische Signalkomponente oder Summen- oder Differenztonintermodulationen unmöglich ist. Hierin unterscheidet sich die benutzte Filtertechnik von bekannten Verfahren der nichtlinearen Verzerrungsmesstechnik.
  • Vergleicht man die drei alternativen Transformationsmethoden, so zeigt sich eine klare Überlegenheit der additiven Dekorrelationsmethode, die keinerlei Veränderungen im übertragenen Signal erfordert und auch für ein beliebiges Störsignal n(t), solange es nicht mit dem nichtlinearen Fehler en(t) korreliert ist, zu einer optimalen Schätzung der nichtlinearen Parameter führt. Die auf Filterung beruhenden Transformationen können nur den Einfluss des linearen Fehlers, der durch Unvollkommenheiten der linearen Modellierung verursacht wird, vollständig kompensieren. Auch wird durch die Filterung der Gradienten- oder Fehlersignale die nutzbare Eingangsinformation erheblich reduziert und der adaptive Lernvorgang benötigt eine längere Zeit, bis die Parameterschätzwerte konvergieren.
  • Werden die nichtlinearen Parameter optimal geschätzt und verschwindet der nichtlineare Fehler en(t), so werden auch die linearen Parameter Pl mit Hilfe der Kostenfunktion C in Gleichung (16) optimal bestimmt.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die nichtlinearen Parameter des Modells ohne systematischen Fehler geschätzt werden, auch wenn das verwendete Modell die linearen Übertragungseigenschaften des Wandlersystems nicht vollständig beschreibt. Damit kann der Aufwand, den die Modellierung der linearen Eigenschaften des Wandlersystems erfordert, begrenzt und die Kosten für die technische Implementierung des Modells reduziert werden. Gleichzeitig vermindert sich die Anzahl der freien linearen Parameter des Modells und der Rechenaufwand für die adaptive Schätzung dieser Parameter und die Geschwindigkeit des Lernvorgangs steigt. Die Schätzung der nichtlinearen Parameter erfordert kein spezielles Testsignal sonder kann bei der Übertragung eines beliebigen breitbandigen Signals (Musik, Testsignale) ausreichender Amplitude erfolgen.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ABBILDUNGEN
  • Durch die folgenden Abbildungen sollen die oben genannten Ziele, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung genauer dargestellt werden:
  • 1: Schätzung der Parameter eines Wandlermodells für Steuerung- und Diagnosezwecke entsprechend dem Stand der Technik.
  • 2: Schätzung der linearen und nichtlinearen Parameter entsprechend der Erfindung.
  • 3: Ausführung des Transformationssystems entsprechend der Erfindung durch Dekorrelation des Fehlersignals.
  • 4 Alternative Ausführung der Erfindung mit Hilfe einer Vorfilterung des Eingangssignals x(t)
  • 5: Ausführung des Transformationssystems entsprechend der Erfindung durch Filterung des Fehlersignals.
  • 6: Ausführung des Transformationssystems entsprechend der Erfindung durch Filterung der Gradientensignale.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNG
  • Stand der Technik
  • 1 zeigt als Signalflussplan die Schätzung der Parameter eines Wandlermodells für Steuerung-, Mess- und Diagnosezwecke entsprechend dem Stand der Technik. Das reale Wandlersystem 1 besteht aus einem Lautsprecher 3 (Aktuator), der das elektrische Eingangssignal x(t) (Klemmenspannung) am Eingang 7 in ein akustisches Signal wandelt und einem Mikrofon 5 (Sensor), das dieses akustische Signal in ein elektrisches Signal y(t) am Ausgang 9 umwandelt und dem nichtinvertierenden Eingang eines Differenzverstärkers 51 zuführt. Das Übertragungsverhalten des Wandlersystems 1 ist durch die nichtlineare Gl. (3) vollständig beschrieben. Das Eingangssignal x(t) wird ebenfalls über den Eingang 13 einem Modell 11 zugeführt. Das Modell 11 beschreibt das lineare und nichtlineare Übertragungsverhalten des Wandlersystems 1 und erzeugt am Ausgang 15 ein Ausgangssignal y'(t), das dem invertierenden Eingang des Differenzverstärkers 51 zugeführt wird. Das Übertragungsverhalten des Modells 11 sei durch die nichtlineare Gl. (8) beschrieben, wobei das Produkt aus linearem Parameter Pl und linearem Gradientenvektor Gl(t) mit Hilfe eines FIR-Filters realisiert wird, wobei der Gradientenvektor Gl das zeitverzögerte Eingangssignal x(t) enthält. Der nichtlineare Term PnGn(t) wird entsprechend Gln. (5), (6) und (10) mit Hilfe eines linearen FIR Filters mit der Impulsantwort hi(t), Multiplizierer, Addierer und Wichtungselementen realisiert. Am Ausgang 49 des Differenzverstärkers 51 entsteht das Fehlersignal e(t) entsprechend Gl. (11). Das Fehlersignal e(t) wird sowohl dem Eingang 35 eines nichtlinearen Parameterschätzers 23 als auch dem Eingang 31 eines linearen Parameterschätzers 21 zugeführt. Entsprechend dem Stand der Technik minimieren beide Schätzer 21 und 23 das Fehlersignal e(t) entsprechend der Kostenfunktion in Gl. (16). Hierbei benötigt der lineare Parameterschätzer den Gradientenvektor Gl, der im Linearen Gradientensystem 47 mit Hilfe von Verzögerungsgliedern erzeugt wird und über den Ausgang 37 dem Eingang 29 des Linearen Parameterschätzers 21 zugeführt wird. In gleicher Weise erzeugt das nichtlineare Gradientensystem 41 den nichtlinearen Gradientenvektor Gn entsprechend Gl. (5), der über den Ausgang 45 dem Eingang 33 des nichtlinearen Parameterschätzers 23 zugeführt wird. Beide Parameterschätzer benutzen den bekannten LMS Algorithmus, der in den Gln. (20) und (23) beschrieben ist. Sowohl das lineare als auch das nichtlineare Gradientensystem 47 und 41 werden mit dem Eingangsignal x(t) über den Eingang 39 bzw. 43 versorgt. Am Ausgang 25 des linearen Parameterschätzers 21 wird der lineare Parametervektor Pl ausgegeben und dem Eingang 19 des Modells 11 zugeführt. Am Ausgang 27 des nichtlinearen Parameterschätzers 23 wird der nichtlineare Parametervektor Pn ausgegeben und dem Eingang 17 des Modells 11 zugeführt. Die linearen und nichtlinearen Parametervektoren Pl und Pn werden ebenfalls dem Diagnosesystem 53 und der Steuerung 58 zugeführt, die das Steuereingangssignal z(t) in das Eingangssignal x(t) überführt und dem Wandlereingang 7 zuführt. Das Steuerungssystem 58 kann zum Beispiel zum Schutz und zur Linearisierung des Wandlersystems verwendet werden. Beschreibt das Modell 11 die linearen Eigenschaften des Wandlermodells 1 nicht vollständig, so führt die gemeinsame Minimierung des Gesamtfehlersignals e(t) primär zu einer systematischen Fehlschätzung der nichtlinearen Parameter Pn wie in den Gln. (22) und (23) gezeigt und indirekt ebenfalls zu einer fehlerhaften Schätzung der linearen Parameter Pl.
  • Erfindung
  • Diese Fehlschätzung der Parameter kann durch die in 2 dargestellte Erfindung vermieden werden. Das Wandlersystem 1, bestehend aus dem Lautsprecher 3 und Mikrofon 5, das Modell 11, die linearen und nichtlinearen Parameterschätzer 21 bzw. 23, das Steuerungssystem 58 und das Diagnosesystem 53 sind identisch mit denen in 1 dargestellten Elementen. Der entscheidende Unterschied zum gegenwärtigen Stand der Technik ist, dass ein verändertes Fehlersignal e'(t) und/oder ein verändertes nichtlineares Gradientensignal im Transformationssystem 55 erzeugt wird, und über den Ausgang 67 bzw. 69 den Eingängen 33 bzw. 35 des nichtlinearen Parameterschätzers 23 zugeführt werden. Das modifizierte Fehlersignal e'(t) wird entsprechend der Transformation Te in Gl. (28) aus dem Gesamtfehlersignal e(t) erzeugt. Der Gradientenvektor G' wird mit Hilfe der Transformation Tg entsprechend Gl. (27) aus dem ursprünglichen nichtlinearen Gradientenvektor Gn erzeugt. Mit Hilfe dieser transformierten Signale wird für die Schätzung der nichtlinearen Parameter die spezielle Kostenfunktion Cn in Gl. (25) benutzt. Da aufgrund der fehlerfreien Schätzung von Pn der nichtlineare Fehler en(t) verschwindet, kann und sollte für die Schätzung der linearen Parameter der Gesamtfehler e(t) in der Kostenfunktion C in Gl. (16) verwendet werden. Hier wird ein charakteristisches Kennzeichen der Erfindung deutlich: Für die optimale Bestimmung der linearen und nichtlinearen Parameter werden unterschiedliche Kostenfunktionen benutzt. Dem Transformationssystem 55 wird über den Eingang 57 das Ausgangssignal y(t) vom Ausgang 9 des Wandlersystems 1 und über den Eingang 59 das Ausgangssignal y'(t) am Ausgang 15 des Modells 11 zugeführt. Gleichzeitig erhält das Transformationssystem 55 über Eingang 61 das Eingangssignal x(t) vom Eingang 7 des Wandlersystems 1.
  • 3 zeigt die erste Ausführung des Transformationssystems 55, die mit Hilfe einer neuen Dekorrelationstechnik realisiert wurde. Das Transformationssystem 55 enthält ein lineares Gradientensystem 71 und ein nichtlineares Gradientensystem 87, die den Gradientensystemen 47 bzw. 41 in 1 entsprechen. Das Eingangssignal x(t) am Eingang 61 versorgt sowohl den Eingang des linearen Gradientensystems 71 als auch den Eingang des nichtlinearen Gradientensystems 87. Der Ausgang des linearen Gradientensystems 71 ist mit dem Ausgang 63 des Transformationssystems 55 verbunden, an dem der Gradientenvektor Gl(t) erzeugt wird. Der Ausgang des nichtlinearen Gradientensystem 87 ist mit dem Ausgang 69 des Transformationssystems 55 verbunden und stellt den Gradientenvektor G'(t) = Gn(t) bereit. Das lineare Gradientensystem 71 kann als FIR-Filter und das nichtlineare Gradientensystem 87 kann mit Hilfe von linearen Filtern, Multiplizierern, Addierern und Wichtungselementen entsprechend Gl. (5) in einem digitalen Signalprozessor realisiert werden.
  • Das Tranformationssystem 55 enthält einen Differenzverstärker 85, der dem Differenzverstärker 51 in 1 gleicht. Dem invertierenden Eingang und dem nichtinvertierenden Eingang des Differenzverstärkers 85 wird das Signal y'(t) bzw. y(t) vom Eingang 59 bzw. 57 des Transformationssystems 55 zugeführt. Am Ausgang 101 des Differenzverstärkers 85 entsteht das Fehlersignal e(t) entsprechend Gl. (11), das dem Ausgang 65 des Tranformationssystems 55 zugeführt wird. Gleichzeitig wird das Fehlersignal e(t) von Ausgang 101 dem Skalareingang eines Addiergliedes 83 zugeführt. Das Addierglied besitzt einen weiteren Vektoreingang 84 für das Eingangssignal CjBj und einen Vektorausgang 86 für die Ausgangssignale ej'(t) mit j = 1, ..., N entsprechend Gl. (33), das dem Ausgang 67 des Transformationssystems 55 zugeführt wird. Die Kompensationssignale in dem j-ten Kompensationsvektor Bj mit j = 1, ..., N werden mit Hilfe eines Synthesesystems 81 erzeugt. Der Eingang 89 des Synthesesystems 81 ist mit dem Eingang 61 des Transformationssystems 55 verbunden. Das Synthesesystem 81 enthält im wesentlichen lineare Filter (FIR oder IIR-Filter), die in einem digitalen Signalprozessor einfach realisiert werden können. Für jedes nichtlineare Gradientensignal gj(t) muss ein Kompensationsvektor Bj mit Hilfe der faktoriellen Paarzerlegung des Korrelationssignals E{gj(t)ej(t)} entsprechend Gl. (38) bestimmt werden. Der Ausgang 91 des Synthesesystems 81 ist mit dem Eingang 95 des Wichtungselementes 79 verbunden. Das Wichtungselement 79 enthält ebenfalls einen Vektoreingang 93, an dem die Dekorrelationsparameter Cj mit j = 1, ..., N zugeführt werden, und einen Ausgang 97, an dem die gewichteten Kompensationssigale CjBj erzeugt werden und dem Eingang 84 des Addierers 83 zugeführt werden. Die optimalen Dekorrelationsparameter Cj werden entsprechend Gl. (39) adaptiv mit Hilfe eines Multiplizierers 77, eines Wichtungselements 99, eines Addieres 75 und eines Speichers 73 bestimmt. Hierbei führen diese Elemente eine Vektoroperationen aus, die jedoch in einem digitalen Signalprozessor einfach ausgeführt werden können. Hierbei wird zunächst das transformierte (besser dekorrelierte) Fehlersignal e'j(t) dem ersten Eingang des Multiplizierers 77 und der Kompensationsvektor Bj dem zweiten (Vektor)-Eingang des Multiplizierers 77 zugeführt. Das Ausgangssignal des Multiplizierers 77 wird dem Eingang des Wichtungselements 99 zugeführt und mit der Lernkonstante μ gewichtet. Das Ausgangssignal wird zu dem im Speicher 73 gespeicherten Wert des Dekorrelationsparametervektors Cj im Addierer 75 addiert und dem Steuereingang 93 des Wichtungselements 79 zugeführt.
  • 4 zeigt eine Ausführung der Erfindung, die jedoch eine Veränderung des Eingangssignals x(t) durch einen Filter 121 erfordert. Das Filter 121 besitzt einen Eingang 119, dem ein Eingangssignal u(t) mit beliebigen zeitlichen und spektralen Eigenschaften zugeführt wird. Das Signal am Ausgang 123 des Filters 121 wird über die Steuerung 58 dem Eingang 7 des Wandlersystems 1 zugeführt. Das Filter 121 besitzt eine Übertragungsfunktion entsprechend Gl. (43), die im wesentlichen das Signal ungehindert überträgt, jedoch einzelne Spektrallinien an den Frequenzen fi i = 1, ... I sperrt. Die Filterung kann in einem digitalen Signalprozessor zweckmäßigerweise im Frequenzbereich realisiert werden, wobei eine blockweise FFT und komplexe Multiplikation der Filterfunktion Hg(f) mit den im Frequenzbereich transformierten Zeitabschnitten durchgeführt wird. Das Filter 121 kann einen zusätzlichen Steuerungeingang 117 besitzen, die mit dem Ausgang einer Frequenzsteuerung 115 verbunden ist. Hiermit kann die Lage der Frequenzen fi während der Identifikation der Parameter verändert werden. Für I = 1 kann das Filter 121 als ein Bandsperrfilter realisiert werden, das eine einzelne Spektrallinie nicht überträgt, jedoch alle anderen Spektralanteile ohne Dämpfung und Phasenverschiebung überträgt. Die Frequenzsteuerung kann als ein einfacher Oszillator realisiert werden, der eine tieffrequente Sinusschwingung erzeugt, die die Frequenz fl des Bandsperrfilters verändert. Das Steuersignal wird ebenfalls dem Steuereingang 56 des Tranformationssystems 55 zugeführt.
  • 5 zeigt eine Ausführung des Transformationssystems 55 entsprechend der Erfindung. Das Transformationssystem 55 enthält ein lineares Gradientensystem 71 und ein nichtlineares Gradientensystem 87, deren Eingänge mit dem Eingang 61 und deren Ausgänge mit dem Ausgang 63 bzw. 69 wie in 3 verbunden sind und in gleicher Weise wie bei der Dekorrelationsmethode in 3 den linearen und nichtlinearen Gradientenvektor Gl bzw. G' = Gn erzeugen. Das Transformationssystem 55 in 5 enthält ebenfalls einen Differenzverstärker 85, dessen nichtinvertierender und invertierender Eingang mit dem Eingang 57 bzw. 59 verbunden ist. Das Gesamtfehlersignal e(t) am Ausgang 101 wird in gleicher Weise wie in 3 dem Ausgang 65 zugeführt. Die entscheidende Besonderheit bei dieser Ausführung ist jedoch die Verwendung eines Filters 105 zur Transformation des Gesamtfehlers e(t) in das modifizierte Fehlersignal e'(t). Hierzu besitzt das Filter 105 einen Signaleingang 104, der mit dem Ausgang 101 des Differenzverstärkers 85 verbunden ist. Der Ausgang 103 des Filters 105 wird allen Komponenten des Fehlervektors e'(t) zugeordnet. Das Filter 105 besitzt eine lineare Übertragungsfunktion entsprechend Gl. (45), die jedoch über ein Steuersignal am Steuereingang 106 verändert werden kann. Der Steuereingang 106 ist mit dem Steuereingang 56 des Transformationssystems 55 verbunden. Das Filter 105 wird in einem digitalen Signalprozessor zweckmäßigerweise im Frequenzbereich realisiert, wobei eine blockweise FFT und komplexe Multiplikation der Filterfunktion Ha(f) mit den im Frequenzbereich transformierten Zeitabschnitte ausgeführt wird.
  • 6 zeigt eine weitere alternative Ausführung des Transformationssystems 55. Das Transformationssystem 55 enthält auch hier ein lineares Gradientensystem 71 und ein nichtlineares Gradientensystem 87, deren Eingänge mit dem Eingang 61 wie in 3 verbunden sind. Der Gradientenvektor Gl am Ausgang des linearen Gradientensystems 71 wird dem Ausgang 63 des Transformationssystems 55 zugeführt. Das Transformationssystem 55 in 6 enthält ebenfalls einen Differenzverstärker 85, dessen invertierender und nichtinvertierender Eingang mit dem Eingang 59 und 57 verbunden ist. Das Gesamtfehlersignal e(t) am Ausgang 101 wird sowohl dem Ausgang 65 als auch allen Komponenten des Fehlervektors e'(t) am Ausgang 67 zugeführt. Der entscheidende Unterschied zu den bisherigen Ausführungen der Erfindung in 3 und 4 ist jedoch das Filter 109, das einen Vektoreingang 107 besitzt, dem der nichtlineare Gradientenvektor Gn vom Ausgang des nichtlinearen Gradientensystems 87 zugeführt wird. Das Filter besitzt eine Übertragungsfunktion entsprechend Gl. (45). Auch hier ist es zweckmäßig, die Filterung mit Hilfe einer blockweisen FFT im Frequenzbereich durchzuführen. Allerdings ist bei dieser Implementierung ein erheblich höherer Rechenaufwand erforderlich, da die Filterung auf jede Komponente des Gradientenvektors angewendet werden muss. Der Vektorausgang des Filters 109 stellt den transformierten Gradientenvektor G' bereit und ist mit dem Ausgang 69 des Transformationssystems 55 verbunden. Die Übertragungseigenschaften des Filters 109 können über ein Steuersignal am Eingang 113 verändert werden, das vom Eingang 56 des Tranformationssystems 55 zugeführt werden kann.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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Claims (17)

  1. Eine Anordnung zur optimalen Schätzung der linearen Parameter Pl und der nichtlinearen Parameter Pn eines Modells, das einen Wandler beschreibt; der Wandler mindestens einen Wandlereingang besitzt, dem ein elektrisches, akustisches oder beliebiges anderes Eingangssignal x(t) zugeführt wird, der Wandler mindestens einen Wandlerausgang besitzt, an dem ein elektrisches, akustisches oder beliebiges anderes Ausgangssignal y(t) =ylin(t) + ynlin(t) ausgegeben wird, das aus einem linearen Signalbestandteil ylin(t) und einem nichtlinearen Signalbestandteil ynlin(t) besteht, wobei die linearen Parameter Pl vorrangig den linearen Signalbestandteil ylin(t) und die nichtlinearen Parameter Pnlin vorrangig den nichtlinearen Signalbestandteil beeinflussen, die Erfindung dadurch charakterisiert, dass die Anordnung ein Transformationssystem enthält, das einen ersten Transformationseingang besitzt, der mit dem Wandlereingang verbunden ist und dem das Eingangssignal x(t) zugeführt wird, einen zweiten Transformationseingang besitzt, der mit dem Wandlerausgang verbunden ist und dem das Ausgangssignal y(t) zugeführt wird, einen ersten Transformationsausgang besitzt, an dem Zeitsignale erzeugt werden, in denen Informationen aus dem linearen Signalbestandteil ylin(t) unterdrückt werden und die Informationen des nichtlinearen Signalbestandteils ynlin(t) weitestgehend erhalten bleiben, einen zweiten Transformationsausgang besitzt, an dem die Informationen des linearen Signalbestandteils weitestgehend erhalten bleiben, ein nichtlineares Schätzsystem besitzt, das einen Signaleingang besitzt, der mit dem ersten Transformationsausgang des Transformationssystems verbunden ist und einen Ausgang besitzt, an dem die nichtlinearen Parameter Pn des Modells fehlerfrei ausgegeben werden, auch wenn die Beschreibung des Wandlers durch das Modell unvollständig ist und die linearen Parameter Pl noch nicht bis zu optimalen Schätzwerten konvergiert sind und einen Schätzfehler aufweisen, ein lineares Schätzsystem besitzt, das mit dem zweiten Transformationsausgang verbunden ist und einen Ausgang besitzt, an dem die linearen Parameter Pl des Modells fehlerfrei ausgegeben werden.
  2. Erfindung nach Anspruch 1, dadurch charakterisiert, dass das nichtlineare Schätzsystem eine Kostenfunktion Cn minimiert und das lineare Schätzsystem eine Kostenfunktion C minimiert und aufgrund des Transformationssystems sich die beiden Kostenfunktionen unterscheiden.
  3. Erfindung nach Anspruch 2, dadurch charakterisiert, dass das Transformationssystem ein Dekorrelationssystem enthält, dass einen ersten Dekorrelationseingang besitzt, der mit dem ersten Transformationseingang verbunden ist und einen zweiten Dekorrelationseingang besitzt, der mit dem zweiten Transformationseingang verbunden ist und einen Dekorrelationsausgang besitzt, der mit dem ersten Transformationsausgang verbunden ist, und dass dem Wandlereingang ein Signal mit belieben zeitlichen oder spektralen Eigenschaften zugeführt wird.
  4. Erfindung nach Anspruch 3, dadurch charakterisiert, dass das Dekorrelationssystem einen Addierer enthält, der mehrere Eingänge besitzt und einen Ausgang besitzt, an dem die Summe der Signale an den Eingängen erzeugt wird, der erste Eingang des Addierers mit dem zweiten Dekorrelationseingang verbunden ist, ein Synthesesystem enthält, das einen Eingang besitzt, der mit dem ersten Dekorrelationseingang verbunden ist, und mehrere Syntheseausgänge besitzt, an denen lineare Dekorrelationssignale erzeugt werden, die durch Zerlegung des nichtlinearen Gradientensignal bestimmt wurden, mindestens ein Wichtungselement enthält, das einen ersten Eingang besitzt, der mit einem der Syntheseausgänge verbunden ist, jedes Wichtungselement einen zweiten Eingang besitzt, an dem ein Dekorrelationsparameter zugeführt wird, der mit dem Dekorrelationsignal am ersten Eingang multipliziert wird und einen Ausgang enthält, der mit einem Eingang des Addierers verbunden ist und dem das gewichtete Dekorrelationssignal zugeführt wird, ein Schätzsystem für jeden Dekorrelationsparameter enthält, das einen ersten Eingang besitzt, der mit dem Ausgang des Addierers verbunden ist, einen zweiten Eingang besitzt, der mit dem ersten Eingang des entsprechenden Wichtungselement verbunden ist und einen Ausgang besitzt, der mit dem zweiten Eingang des Wichtungselement verbunden ist und den Dekorrelationsparameter erzeugt.
  5. Erfindung nach Anspruch 2, dadurch charakterisiert, dass die Anordnung ein erstes Filtersystem enthält, das einen Filtereingang und einen Filterausgang besitzt, dem Filtereingang ein Signal mit beliebigen zeitlichen oder spektralen Eigenschaften zugeführt wird und am Filterausgang ein Signal entsteht, das mit dem Eingangssignal weitestgehend identisch ist, jedoch wenige Spektralanteile an definierten Frequenzen fi mit i = 1, ..., I nicht übertragen werden, der Filtereingang mit dem Wandlereingang verbunden ist.
  6. Erfindung nach Anspruch 5, dadurch charakterisiert, dass die Anordnung das Transformationssystem ein zweites Filtersystem enthält, das einen Filtereingang besitzt, der mit dem zweiten Transformationseingang verbunden ist und einen Filterausgang besitzt, an dem nur wenige Spektrallinien an den im ersten Filtersystem definierten Frequenzen fi ausgegeben werden und alle anderen Frequenzen unterdrückt werden.
  7. Erfindung nach Anspruch 5, dadurch charakterisiert, dass die Anordnung das Transformationssystem ein nichtlineares Gradientensystem enthält, das eine Eingang besitzt, der mit dem ersten Transformationseingang verbunden ist und einen Ausgang besitzt, an dem die nichtlinearen Gradientensignale in einem Vektor Gn(t) ausgeben werden, das Transformationssystem für jedes Gradientensignal ein Filtersystem enthält, dessen Eingang vom Ausgang des Gradientensystems mit dem entsprechenden Gradientensignal versorgt wird, und an dessen Filterausgang nur wenige Spektrallinien an den im ersten Filtersystem definierten Frequenzen fi ausgegeben werden und alle anderen Frequenzen unterdrückt werden.
  8. Erfindung nach Anspruch 5, dadurch charakterisiert, dass die Anzahl I und die festen Werte der Frequenzen fi mit i = 1, ..., I so bestimmt werden, dass die linearen und nichtlinearen Parameter optimal bestimmt werden.
  9. Erfindung nach Anspruch 5, dadurch charakterisiert, dass eine minimale Anzahl I (I > 0) der Frequenzen fi mit i = 1, ..., I benutzt wird, jedoch die Werte dieser Frequenzen zeitlich verändern werden, so dass die linearen und nichtlinearen Parameter nach einem entsprechenden Lernzeitraum optimal bestimmt werden können.
  10. Ein Verfahren zur optimalen Schätzung der linearen Parameter Pl und der nichtlinearen Parameter Pn eines Modells, das einen Wandler beschreibt; der Wandler mindestens einen Wandlereingang besitzt, dem ein elektrisches, akustisches oder beliebiges anderes Eingangssignal x(t) zugeführt wird, der Wandler mindestens einen Wandlerausgang besitzt, an dem ein elektrisches, akustisches oder beliebiges anderes Ausgangssignal y(t) = ylin(t) + ynlin(t) ausgegeben wird, das aus einem linearen Signalbestandteil ylin(t) und einem nichtlinearen Signalbestandteil ynlin(t) besteht, wobei die linearen Parameter Pl vorrangig den linearen Signalbestandteil ylin(t) und die nichtlinearen Parameter Pnlin vorrangig den nichtlinearen Signalbestandteil beeinflussen, das Verfahren dadurch charakterisiert ist, dass aus dem Eingangssignal x(t) und dem Ausgangssignal y(t) erste Transformationssignale erzeugt werden, wobei in den ersten Transformationssignalen die linearen Signalbestandteile ylin(t) unterdrückt und die nichtlinearen Signalbestandteile weitestgehend erhalten bleiben, das Eingangssignal x(t) und das Ausgangssignal y(t) in zweite Transformationssignale umgewandelt werden, wobei in den zweiten Transformationssignalen die linearen Signalbestandteile ylin(t) weitestgehend erhalten bleiben, die nichtlinearen Parameter Pn mit Hilfe der ersten Transformationssignale geschätzt werden, wobei die Kostenfunktion Cn minimiert wird, die linearen Parameter Pl mit Hilfe der zweiten Transformationssignale geschätzt werden, wobei die Kostenfunktion C minimiert wird.
  11. Erfindung nach Anspruch 10, dadurch charakterisiert, dass die Kostenfunktionen C and Cn unterschiedlich sind und ein Restfehler in der linearen Modellierung des Wandlers keine Fehlschätzung in den nichtlinearen Parametern verursacht.
  12. Erfindung nach Anspruch 11, dadurch charakterisiert, dass dass Basissignale aus dem Eingangssignal x(t) mit Hilfe linearer Systeme erzeugt werden, für jeden nichtlinearen Parameter Pn,j von Pn mit j = 1, ... N ein Kompensationsvektor Bj bestehend aus Basissignalen zusammengestellt wird, der Kompensationsvektor Bj durch einen Dekorrelationsparametervektor Cj gewichtet wird und für jeden nichtlinearen parameter Pn,j ein Dekorrelationssignal CjBj erzeugt wird, ein dekorreliertes Ausgangssignal y(t) + CjBj durch Addition des Ausgangssignals y(t) und des Dekorrelationssignals CjBj gebildet wird, aus dem dekorrelierten Ausgangssignal y(t) + CjBj das erste Transformationssignal gebildet wird.
  13. Erfindung nach Anspruch 12, dadurch charakterisiert, dass jeder Dekorrelationsparametervektor Cj adaptiv mit Hilfe des dekorrelierten Ausgangssignals y(t) + CjBj und des Kompensationsvektors Bj geschätzt wird.
  14. Erfindung nach Anspruch 11, dadurch charakterisiert, dass wenige ausgewählte Spektrallinien im Eingangssignal x(t) durch eine Filterung mit der Übertragungsfunktion Hp(f) unterdrückt werden, wobei die Anzahl der übertragenen Spektrallinien in x(t) größer ist als die Anzahl der unterdrückten Spektralanteile.
  15. Erfindung nach Anspruch 14, dadurch charakterisiert, dass das Ausgangssignal y(t) gefiltert wird und ein erstes Transformationssignal gebildet wird, wobei die Spektralanteile im ersten Transformationssignal unterdrückt werden, die im Eingangssignal x(t) vorhanden sind und die Signale übertragen werden, die im Eingangssignal x(t) unterdrückt wurden.
  16. Erfindung nach Anspruch 14, dadurch charakterisiert, dass für jeden Parameter Pn,j mit j = 1, ..., N ein nichtlineares Gradientensignal gj gebildet wird, jedes Gradientensignal gefiltert wird und ein erstes Transformationssignal erzeugt wird, wobei die Spektralanteile im ersten Transformationssignal unterdrückt werden, die im Eingangssignal x(t) vorhanden sind und die Signale übertragen werden, die im Eingangssignal x(t) unterdrückt wurden.
  17. Erfindung nach Anspruch 11, dadurch charakterisiert, dass die Übertragungsfunktion Hp(f) des Filters während der Messzeit verändert wird, so dass sich die Frequenzen der Spektrallinien, die im Eingangssignal x(t) unterdrückt werden, verändern.
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