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DE102007004560A1 - Ventil zum Steuern eines Mediums - Google Patents

Ventil zum Steuern eines Mediums Download PDF

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DE102007004560A1
DE102007004560A1 DE102007004560A DE102007004560A DE102007004560A1 DE 102007004560 A1 DE102007004560 A1 DE 102007004560A1 DE 102007004560 A DE102007004560 A DE 102007004560A DE 102007004560 A DE102007004560 A DE 102007004560A DE 102007004560 A1 DE102007004560 A1 DE 102007004560A1
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DE
Germany
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valve
spring
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sealing element
valve according
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Withdrawn
Application number
DE102007004560A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Moeller
Kai Kroeger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • F02M21/02Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form for gaseous fuels
    • F02M21/0218Details on the gaseous fuel supply system, e.g. tanks, valves, pipes, pumps, rails, injectors or mixers
    • F02M21/0248Injectors
    • F02M21/0257Details of the valve closing elements, e.g. valve seats, stems or arrangement of flow passages
    • F02M21/026Lift valves, i.e. stem operated valves
    • F02M21/0263Inwardly opening single or multi nozzle valves, e.g. needle valves
    • F02M21/0266Hollow stem valves; Piston valves; Stems having a spherical tip
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil zum Steuern eines Mediums, insbesondere eines gasförmigen Mediums, umfassend einen Ventilsitz (2) mit wenigstens einer Durchlassöffnung (3) und ein Ventilglied (4) mit einem Dichtelement (5), um die Durchlassöffnung (3) freizugeben und zu verschließen, wobei der Ventilsitz (2) ein Federelement (6) umfasst, welches bei geschlossenem Ventil eine vorgespannte Stellung einnimmt, um beim Öffnen des Ventils einen Öffnungsvorgang zu unterstützen.

Description

  • Stand der Technik
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Ventil zum Steuern eines Mediums, insbesondere eines Brenngases, für eine Brennkraftmaschine oder eine Brennstoffzelle.
  • Ventile zum Steuern von Fluiden sind aus dem Stand der Technik in unterschiedlichen Ausgestaltungen bekannt. Auf dem Gebiet der Kraftfahrzeugtechnik werden in jüngster Zeit neben den bekannten flüssigen Kraftstoffen auch verstärkt sogenannte Zwei-Kraftstoff-Fahrzeuge angeboten, welche neben Benzin- oder Dieselkraftstoff noch mit einem zusätzlichen gasförmigen Kraftstoff, wie z. B. Erdgas, betrieben werden können. Häufig werden bei derartigen Fahrzeugen die aus den flüssigen Kraftstoffen bekannten Ventile auch für die gasförmigen Kraftstoffe verwendet. Allerdings haben Ventile für gasförmige Stoffe andere Anforderungsprofile als die für flüssige Kraftstoffe. Neben einer fehlenden Selbstschmiereigenschaft von Gasen treten häufig Kaltstartprobleme bei gasbetriebenen Fahrzeugen auf. Es besteht somit ein Bedarf an speziell für gasförmige Medien ausgelegte Ventile.
  • Bei einer Verwendung von Gasventilen in Fahrzeugen müssen die Gasventile insbesondere einen zeitlich reproduzierbaren Abhebevorgang eines Dichtelements von einem Ventilsitz sicherstellen. Bei tiefen Temperaturen von 0°C oder darunter kommt es jedoch zu großen Adhäsionskräften zwischen dem Ventilsitz und dem Dichtelement. Deshalb muss eine Öffnungskraft zum Öffnen des Gasventils deutlich größer sein als bei höheren Temperaturen von beispielsweise 20°C. Ferner wurde festgestellt, dass sich das Dichtelement zusätzlich noch viskoelastisch verformen kann und dadurch eine Kontaktfläche zwischen dem Dichtelement und dem Ventilsitz zusätzlich vergrößert wird. Dadurch wird die Adhäsionskraft zwischen Dichtelement und Ventilsitz noch größer.
  • Vorteile der Erfindung
  • Das erfindungsgemäße Ventil zum Steuern eines Mediums, insbesondere gasförmigen Mediums, z. B. eines Brenngases für eine Brennkraftmaschine, weist demgegenüber den Vorteil auf, dass es einen kompakten und kostengünstigen Aufbau aufweist und auch bei tiefen Temperaturen unter 0°C eine ausreichende Öffnungsperformance aufweist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass das Ventil einen Ventilsitz mit wenigstens einer Durchlassöffnung und ein Ventilglied mit einem Dichtelement umfasst. Das Ventilglied gibt die Durchlassöffnung frei bzw. verschließt diese. Der Ventilsitz umfasst dabei ferner ein Federelement, welches bei geschlossenem Ventil eine vorgespannte Stellung einnimmt. Wenn nun das Ventil geöffnet werden soll, unterstützt das vorgespannte Federelement am Ventilsitz den Öffnungsvorgang. Dadurch kann insbesondere auch bei tiefen Temperaturen unter 0°C eine kurze Öffnungszeit erreicht werden, ohne dass eine zu große Öffnungskraft zum Abheben des Ventilglieds vom Ventilsitz notwendig ist. Somit ist ein Teil der Last des Ventilglieds als potentielle Energie im vorgespannten Federelement gespeichert. Bei Öffnung wird diese potentielle Energie freigegeben und unterstützt dadurch den Öffnungsvorgang. Das Ventil ist vorzugsweise ein Einblasventil für ein Brenngas.
  • Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
  • Das Dichtelement des Ventilglieds ist vorzugsweise derart angeordnet, dass es am Federelement des Ventilsitzes abdichtet. Mit anderen Worten wird bei geschlossenem Ventil eine Dichtung nicht unmittelbar zwischen dem Ventilsitz und dem Dichtelement, sondern zwischen dem Federelement des Ventilsitzes und dem Dichtelement bereitgestellt.
  • Das Federelement umfasst vorzugsweise einen Fixierbereich und einen Federbereich. Das Federelement ist am Fixierbereich am Ventilsitz befestigt. Das Fixieren kann beispielsweise mittels Schweißen oder Kleben oder Verschrauben o. ä. erfolgen.
  • Weiter bevorzugt ist der Federbereich im unbelasteten Zustand in einem vorbestimmten Winkel vom Fixierbereich abstehend angeordnet. In Abhängigkeit von dem Winkel kann dabei eine Vorspannkraft des Federelements im geschlossenen Zustand des Ventils definiert werden. Die Vorspannkraft ist dabei umso größer, je größer der Winkel ist.
  • Besonders bevorzugt steht der Federbereich dabei in Richtung des Dichtelements vor. Dadurch kann ein besonders einfacher und kompakter Aufbau realisiert werden.
  • Das Ventil umfasst vorzugsweise eine Vielzahl von Durchlassöffnungen, welche im Wesentlichen konzentrisch zu einer Mittelachse des Ventils angeordnet sind. Die Form der Durchlassöffnungen ist dabei beliebig und kann eine Vielzahl von zylindrischen Durchlasslöchern oder eine Vielzahl von bogenförmigen Schlitzen sein. Das Federelement umfasst ferner ein erstes Federbauteil und ein zweites Federbauteil, wobei das erste Federbauteil an einem von den Durchlassöffnungen radial außenliegenden Bereich angeordnet ist und das zweite Federbauteil an einem von den Durchlassöffnungen radial innenliegenden Bereich angeordnet ist. Das Dichtelement dichtet hierbei vorzugsweise sowohl am ersten als auch am zweiten Federbauteil ab. Durch diesen Aufbau kann insbesondere sichergestellt werden, dass eine möglichst große Gasmenge durch die Vielzahl von Durchlassöffnugnen bei einem geöffneten Ventil ausströmen kann.
  • Das Federelement ist vorzugsweise einstückig mit dem Ventilsitz gebildet. Dadurch kann insbesondere die Teilezahl reduziert werden.
  • Das Federelement ist vorzugsweise aus Stahl, insbesondere aus Federstahl, oder aus einem Kunststoff, hergestellt.
  • Besonders bevorzugt ist das Federelement eine Blattfeder. Dadurch kann das Federelement besonders einfach und kostengünstig bereitgestellt werden.
  • Zeichnung
  • Nachfolgend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitende Zeichnung im Detail beschrieben. In der Zeichnung ist:
  • 1 eine schematische Schnittansicht eines Ventils gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung im geöffneten Zustand,
  • 2 eine schematische Schnittansicht des in 1 gezeigten Ventils in geschlossenem Zustand, und
  • 3 eine Draufsicht auf das am Ventilsitz angeordnete Federelement.
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung
  • Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 ein Ventil 1 zum Steuern eines gasförmigen Mediums gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung im Detail beschrieben.
  • Das Ventil 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel ein Gasventil für ein Fahrzeug, welches für ein Einblasen eines gasförmigen Kraftstoffs, wie z. B. Erdgas, verwendet wird. Eine andere Verwendungsmöglichkeit eines derartigen Gasventils ist beispielsweise die Verwendung bei einer Brennstoffzelle als Gassteuerventil. Das Ventil 1 ist symmetrisch zu einer Mittelachse X-X angeordnet.
  • Wie insbesondere aus den 1 und 2 ersichtlich ist, umfasst das Ventil 1 einen Ventilsitz 2, in welchem eine Vielzahl von Durchlassöffnungen 3 gebildet sind. Wie aus 3 ersichtlich ist, sind im Ventilsitz 2 vier identische Durchlassöffnungen 3 gebildet, welche jeweils kreisbogenförmig ausgebildet sind. Durch das Vorsehen dieser vier relativ großen Durchlassöffnungen 3 kann ein hoher Volumenstrom des Gases bei geöffnetem Ventil sichergestellt werden. Die Durchlassöffnungen 3 sind konzentrisch zur Mittelachse X-X des Ventils angeordnet. Das Ventil 1 umfasst ferner ein Ventilglied 4, an dessen zum Ventilsitz 2 gerichteten Ende ein Dichtelement 5 angeordnet ist. Das Dichtelement 5 ist ein Elastomer und ist ringförmig ausgebildet. Das Dichtelement 5 weist dabei einen Flachdichtsitz auf. Das Dichtelement 5 ist am Ventilglied 4 mittels Kleben befestigt.
  • Weiter ist am Ventilsitz 2 ein Federelement 6 angeordnet. Wie aus den 1 und 2 ersichtlich ist, umfasst das Federelement 6 ein erstes Federbauteil 7 und ein zweites Federbauteil 8. Das Federelement 6 ist dabei an der zum Dichtelement 5 gerichteten Seite angeordnet. Das erste Federbauteil 7 ist an einem radial nach außen gerichteten Bereich der Durchlassöffnungen 3 angeordnet und das zweite Federbauteil 8 ist an einem radial nach innen gerichteten Bereich der Durchlassöffnungen 3 angeordnet. Das erste Federbauteil 7 ist dabei im Wesentlichen ringförmig und das zweite Federbauteil 8 im Wesentlichen kreisförmig gebildet. Wie aus 1 ersichtlich ist, welche die geöffnete Stellung des Ventils 1 zeigt, umfasst das erste Federbauteil 7 einen Fixierbereich 7a und einen Federbereich 7b. Der Federbereich 7b steht um einen Winkel α vom Fixierbereich 7a in Richtung des Dichtelements 5 vor. Das erste Federbauteil 7 ist mittels einer Schweißnaht 9 am Ventilsitz 2 befestigt. Das zweite Federbauteil 8 umfasst ebenfalls einen Fixierbereich 8a und einen Federbereich 8b, welcher in einem Winkel β zum Fixierbereich 8a angeordnet ist. Das zweite Federbauteil 8 ist somit tellerartig aufgebaut und ebenfalls mittels einer Schweißnaht 9 am Ventilsitz 2 befestigt. Der Winkel α und der Winkel β sind vorzugsweise gleich gewählt und liegen im Bereich von ca. 20°.
  • Der Ventilsitz 2 ist ferner in einem Ventilgehäuse 10 fixiert, in welchem auch ein nicht dargestellter Antrieb für das Ventilglied 4, z. B. ein Magnetanker und eine entsprechend ausgebildete Spule oder ein Piezoaktor, angeordnet ist.
  • Die Funktion des erfindungsgemäßen Ventils 1 ist dabei wie folgt. 2 zeigt den geschlossenen Zustand des Ventils 1. In diesem Zustand sind die beiden Federbauteile 7 und 8 in einem vorgespannten Zustand. Wie aus 2 ersichtlich ist, dichtet das Dichtelement 5 an der zum Dichtelement gerichteten Seite der beiden Federbauteile 7 und 8 ab. Die beiden Federbauteile 7 und 8 sind dadurch in einem vorgespannten Zustand, da ihr Federbereich 7a bzw. 8a jeweils durch das Dichtelement 5 gegen den Ventilsitz 2 gedrückt wird. Ein zu steuerndes Gas, welches im Bereich B ansteht, kann somit nicht durch die Durchlassöffnungen 3 gelangen.
  • Wenn das Ventil 1 geöffnet werden soll, wird das Ventilglied 4 in Richtung des Pfeils A bewegt (vgl. 2), so dass das Dichtelement 5 vom Federelement 6 abgehoben wird. Dadurch wird das Ventil 1 geöffnet. Dieser Zustand ist in 1 gezeigt. Hierdurch ist es möglich, dass das unter Druck anstehende Gas im Bereich B zwischen den beiden Federbauteilen 7 und 8 und durch die Durchlassöffnungen 3 nach außen strömt. Dies ist durch die Pfeile C in 1 gekennzeichnet. Während des Öffnungsvorgangs unterstützt dabei das Federelement 6 das Abheben des Dichtelements 5. Hierbei werden die vorgespannten Federbereiche 7b und 8b aufgrund der in ihnen gespeicherten potentiellen Energie in Richtung des Öffnungshubs des Ventilglieds 4 bewegt, um den Öffnungsvorgang des Ventils zu unterstützen. Da die Eigenschaften des Federelements 6 über den normalen Temperaturbereich, in welchem das Ventil verwendet wird, weitestgehend konstant ist, bleiben auch seine elastischen Eigenschaften weitgehend konstant.
  • Somit unterstützt das erfindungsgemäße Federelement 6 unabhängig von der Höhe der Temperatur den Öffnungsvorgang. Dadurch kann insbesondere ein einfacherer Kaltstart des Fahrzeugs ermöglicht werden. Ferner kann durch die Ausgestaltung des Dichtelements 5 in Form eines Flachsitzes mit geneigten Randbereichen 5a, 5b vermieden werden, dass sich das aus einem Elastomer hergestellte Dichtelement 5 viskoelastisch verformt und sich dadurch seine Kontaktfläche mit dem Federelement vergrößert. Ferner kann auch bei Temperaturen unter 0°C sichergestellt werden, dass eine motortechnisch relevante Öffnungszeit sichergestellt werden kann, da das Dichtelement 5 nun eine ausreichend große Relaxationsgeschwindigkeit aufweist.
  • Das erfindungsgemäße Ventil 1 ist somit insbesondere an die speziellen Bedürfnisse gasförmiger Medien angepasst. Durch Verwendung eines Flachdichtsitzes sowie die tellerfederartigen Federbauteile 7 und 8 können dabei ferner ein einfacher und sehr kompakter und platzsparender Aufbau sichergestellt werden.

Claims (10)

  1. Ventil zum Steuern eines Mediums, insbesondere eines gasförmigen Mediums, umfassend einen Ventilsitz (2) mit wenigstens einer Durchlassöffnung (3) und ein Ventilglied (4) mit einem Dichtelement (5), um die Durchlassöffnung (3) freizugeben und zu verschließen, wobei der Ventilsitz (2) ein Federelement (6) umfasst, welches bei geschlossenem Ventil eine vorgespannte Stellung einnimmt, um beim Öffnen des Ventils einen Öffnungsvorgang zu unterstützen.
  2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtelement (5) des Ventilglieds (4) am Federelement (6) des Ventilsitzes (2) abdichtet.
  3. Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) einen Fixierbereich (7a, 8a) und einen Federbereich (7b, 8b) aufweist.
  4. Ventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Federbereich (7b, 8b) im unbelasteten Zustand des Ventils in einem vorbestimmten Winkel (α, β) zum Fixierbereich (7a, 8a) angeordnet ist.
  5. Ventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Federbereich (7b, 8b) in Richtung des Dichtelements (5) vorsteht.
  6. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Durchlassöffnungen (3), welche im Wesentlichen konzentrisch zu einer Mittelachse (X-X) des Ventils angeordnet sind und das Federelement (6) ein erstes Federbauteil (7) und ein zweites Federbauteil (8) umfasst, wobei das erste Federbauteil (7) an einem von den Durchlassöffnungen (3) radial außenliegenden Bereich angeordnet ist und wobei das zweite Federbauteil (8) an einem von den Durchlassöffnungen (3) radial innenliegenden Bereich angeordnet ist.
  7. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) einstückig mit dem Ventilsitz (2) ausgebildet ist.
  8. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) aus Stahl, insbesondere Federstahl, oder aus einem Kunststoff, gebildet ist.
  9. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (6) eine Blattfeder ist.
  10. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventil ein Gaseinblasventil für eine Brennkraftmaschine ist.
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